Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label UNO werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label UNO werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 27. Dezember 2022

Herrschaften so wird das nix

Ob sie nun WEF heißoen, NGO dies udn NGO das, UNO oder WHO oder Oligarchie oder Neocons oder Atlantikbrücke oder Geheimgesellschaft hier udn Geheimverbund dort, Bilderberger oder Schnapsburger oder Bill Gates Foundation 1 bis 8 oder Yuram Harari, Gott hab ihn selig - es ist völlig egal. Denn eines sage ich IHnen gleich, werter Leser - die haben bei weitem mehr Ahnung vom Menschen als all die Schnapsprunzter, die sich da seit Jahren als fundamentale Kritiker aufspielen um die Nwe World Order oder wie immer das Schreckgespenst heißt, das die Menschheit angeblich oder wirklich bedroht (und die Menschheit an sich IST NICHT bedroht, daß wur uns da keine Illusion machen, sondern ihre Kutlur ist es, und DARIN die Menschheit) 
Die sind nicht böse, weil sie was Böses wollen, sondern die glauben alle an dasselbe wie die Kritiker - sie glauben das Gute zu wollen. Der Witz ist vielmehr: Die gehen alle von einer Natur des Menschen aus, die vollkommen falsch ist! Teilweise gehen aber die Kritiker nicht nur von demselben Schwachsinn aus, sondern regen wich wegen der Fetzen Realismus auf, den die New World-Order Verschwörer udn so weiter noch besitzen. 
Und deshalb die Kritiker nach Strich und Faden ausspielen, weil die noch in zehn Jahren dasselbe "aufdecken", die Schildkröte aber schon beim nächsten Hafen ihren Maulsalat frißt. Herrschften, so wird das nix. 
Das dachte ich, als ich am Stephanitag - während ich Entenkeulen marinuierte, udn zwei Kilo Rotkraut zustellte (morgen und übermorgen und vermutlich noch überübermorgen gibt es Braten vom ungarischen Donauhirsch) - die Sendung von Reiner Füllmich hörte (sie ist unten eingebettet), hat es mich einmal mehr umgehauen. Und nicht einfach das. Sondern ich habe es endtültig satt. Das ist doch ALLES verschwendete Zeit, ud nur noch ein ständiges Bestägigunsservieren, daß man eh auf der richtigen Seite ist. 
Die Kritiker sind dabei fast immer sogar noch blöder als die,  die es - ob angeblichoder mit Recht ist hier irrelevant - zu kritisieren gilt. 

Sonntag, 27. November 2022

Das Feuer hinterm Rauch (1)

Diees Video-Gespräch, das in diesen Tagen Glenn Diesen mit Richard Sakwa  (Autor zahlreicher und aktueller Bücher über Rußland und den Westen) und Alexander Mercouris (speziell 2022 weltweit sehr populär gewordener Kommentator zum Ukrainekrieg) geführt hat, räumt die Trümmer auf, die manchem eine Einordnugn der Lage schwer erscheinen lassen. 

So liefert das Videogespräch einen sehr profunden, in vielem überlegenswerten Pfad, um die geopolitische Lage, in den eingebettet man den Urainekrieg sehen muß, ordnen und übersehen zu können. Und so zu einer guten eigenen Beurteilungsbasis dessen zu kommen, das uns derzeit als DIE GROSZE ERKLÄRUNG von der Politik bzw. den Medien serviert wird. 

Notwendig, weil die Bedrohungen unserer Lebensweisen das bereits erreichte Maß an Beeinträchtigung DURCH DIE POLITIK bereits überschreiten. Die dumpfen Zukunftsängste überwiegen in allen Umfagen lnägst das, was als Beschwerde erfahrbar wird, und trägt so maßgeblich zu einer rehct bedrückten Stimmung bei, die die Umfrageinstitute (die die meßbaren Faktoren wie Geburtenzahlen oder Investitoinen ergänzen) ans Tageslicht bringen

Samstag, 25. Juni 2022

Bedrohungen des Weltfriedens

Er hat bislang hier noch nie viel Erwähnung gefunden, gilt aber in den Augen vieler Zeitgenossen als höchst relevante Stimme zum Zustand unserer Gesellschaften, weil der Menschheit im Allgemeinen - Noam Chomsky. Aber warum hätte ich ihn auch erwähnen solllen, halte ich doch seine zahlreich publizierten, vom entstandenen Nimbus mehr als von ihrer wirklichen Substanz lebenden Theorien für völlig überbewertet und sub specie aeternitatem unbedeutend.

Daß er dennoch im öffentlichen Diskurs den Nimbus eines der großen Weisen der Menschheit genießt, schreibe ich bestimmten Öffentlichkeitsdynamiken zu. Die wie in so vielen, ja fast allen Fällen der Welt eine Autoritäts- und Gültigkeitsstuktur verpassen, die mehr als irreführend und einer Okkupation ähnlicher als einer Erfüllung ist. Die lediglich das Wabern um einen nicht gefundenen, unsichtbaren, aber letztlich doch alles tragenden Kern darstellt: Als Wabern unbedeutend, lediglich in diesem Trabantendasein von gewisser, fast möchte ich sagen dialektischer Bedeutung, zumindest kann man zu dieser Ansicht kommen. 

Dienstag, 25. Januar 2022

Welche Stunde es geschlagen hat

Geht es ihnen auch so, werte Leser? Daß Ihnen die Leute "wegbrechen", mit denen Sie zwar immer ziemlich unterschiedliche Auffassungen vereinten, weil sie meinten, man könne ja nachsichtig sein, könne ja trotz der so unterschiedlichen Auffassungen in einen Topf spucken. Und sei es, weil gewisse Teilstrecken auch für sie gemeinsam begehbar schienen, weil einem ihrer Ziele zuarbeiteten. Und es nie zu dem Punkt kam, wo es tatsächlcih auf etwas angekommen ist.

Aber plötzlich brechen die weg. Plötzlich blicken sie sich wieder einmal um, und mit einem mal steht der andere auf jener Seite, die der ihren exakt gegenüber liegt, ja, die daran arbeitet, sie auszuhebeln und ins Nichts des Unvereinbaren, ganz sicher Inakzeptablen zu stürzen. Wie wir es jetzt in der Impfpflicht erleben. Wie wir es jetzt im "großen Reset" erleben, wie manche es bezeichnen, und wie die UNO es in ihrer Agenda 21 UND in ihrer Folge-Agenda 30 bezeichnet, zu denen uns unsere Politiker verpflichten und verpflichtet haben. (Man fühlt sich mit einem mal auch so ausgeliefert, verkauft, verraten.) 

Plötzlich (und ich kenne so einen Fall, deshalb greife ich das Thema ja auf, denn es scheint durchaus tauglich das zu beschreiben, was in den letzten beiden Jahren mit praktisch sämtlichen Grünen und Linken passiert ist) ergibt sich sogar ein ganz erstaunlicher Moment. Wo dieser eine und jene jenen, die noch vor drei Jahren vor dem "großen Reste" warnten, die panisch von Surveillance und Kontrolle warnten, und sogar noch strenger als Sie selbst, ja fast hysterisch sogar, hinter jeder Ecke eine "1984" zu warten schien, in seiner Übertriebenheit gar nicht übertrieben war. Sondern seine Paranoia realitätsgerechte Reaktion war. 

Freitag, 8. Oktober 2021

Ein nächstes Pferd vor Troja (5)

Dafür haben wir noch einen ganz besonderen Blick auf das Ruanda der Gegenwart. Denn Ruanda 1994 = Deutschland 1945. - Aber noch einen Blick wollen wir tun. Den in die Gegenwart von Ruanda, den seiner Geschichte NACH den furchtbaren Ereignissen von 1994. Nicht nur durch fremde Truppen, sondern durch internationalen Druck, den eine gewaltsam von Tutsi aufgerichtete "Befriedungsdiktatur" realisiert hat.
 

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Ein nächstes Pferd vor Troja (4)

Der Pogrom an den Tutsi war zwar nicht rechtfertigbar. Aber er ist verstehbar. Und das ist die Voraussetzung für ein Verzeihen. - Ja, es gab schon Spannungen, ja, es gab schon einmal gefährliche Verfolgungen durch Hutu, und die Älteren hatten das auch nicht vergessen, ja es gab Spannungen, aber NICHT bei ihr, nicht bei den Eltern, die unterschiedslos auch Hutus halfen (beide waren Lehrer, offenbar gut bestallt und bezahlt und in leitenden Stellungen, mit scheinbar nicht unerheblichem Grundbesitz, einem großen Haus, und vier Kindern, drei Söhnen und dieser einen Tochter.

Die Massaker überlebte nur ein Bruder, der (sic!) in Westafrika, fünftausend Kilometer entfernt, studierte. Wo erwähnen wir gar nicht, weil alle solche Realia in den Schilderungen der Tutsi kaum Erwähnung finden und unbedeutend sind. Alles schwebt eineinhalb Meter über dem Erdboden, und einer ihrer geschilderten festen Träume ist ja sogar, in einem fliegenden Teppich durch die Welt zu fliegen. Das erzählt doch alles? Wie überhaupt das, was man aus diesem Buch gewinnen kann, wenn man konzentriert sucht, in den Leerräumen zu finden ist, nicht in den Zeilen. 
 

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Ein nächstes Pferd vor Troja (3)

Der Haß auf die Schöneren ist uns bekannt. Dafür kann ein Hutu schon morden. Denn die Tutsi sind bei den Europäern beliebt, weil sie wie sie sind: Wurzellos, leistungs- und geldorientiert. Und schöner als die Breitnasenaffen, die sowieso ihr Recht - auf alles - im Blut der Opfer ertränkt haben. - Die Tutsi, dieses kainitische Volk der Jagd und der Stadt, konnten mit den europäischen Normen und Vorgaben einfach besser umgehen. So wie jedes entwurzelte Volk, jeder entwurzelte (universalistische) Mensch das eben "kann". Als Arrangement mit dem Zerfall, so muß man es bezeichnen, das jedem verwurzelten Menschen, der sich auch in seinem Volk verwurzelt sieht, in seiner Sprache, seiner Geschichte, seine Art und seinem Aussehen.
 
Ihnen stehen die Hutu gegenüber. Und die Tutsi und die Hutu unterscheiden sich deutlich im Aussehen, Immaculée schildert es immer wieder: Die Hutu erkannten die Tutsi deshalb sofort, und letztere konnten sich nicht "in der Masse" verbergen. Sie waren durch ihre Größe, ihre athletische Gestalt, ihre nach europäischem Begriff schöneren Gesichter weil nicht breiten Nasen von Hutu zu unterscheiden. Und sie waren (aus alle den schon genannten Gründen) im Durchschnitt gebildeter. Sie hatten damit im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil in Ruanda einen weit überproportionalen Anteil an Bildungsberufen und generell an Autoritätsstellungen. Ich gebe hier nur wieder, was Immaculée schreibt. 

Dienstag, 5. Oktober 2021

Ein nächstes Pferd vor Troja (2)

Die Frage nach dem WARUMDie Tutsi sind bei den Europäern beliebt, weil sie wie sie sind: Wurzellos, leistungs- und geldorientiert. Protestantisch, nicht christlich. Protestantisch wie das Katholische an Immaculée. - Aber ich finde das nicht, was ich finden soll, und was auch angeblich Immaculée "weitergibt". Denn es geht nicht um das, was ein Katholik mit "Glaubensinhalten" bezeichnen könnte. Es geht lediglich um eine Art von "Gotteserfahrung", in der sich Gott in seiner unendlichen Vorsehung als zuständig für das Erlernen der Fremdsprache, für das Auftauchen von Kosmetik und Ohrringen (tatsächlich! aber gut, warum nicht?), für Liebesbeziehungen, Partnerwahl, Ehestiftungen, Karriere und Wohlstand in den USA zuständig zeigt. 

Er tut das auf Rezept, gewissermaßen, und Immaculée teilt das auch mit dem Leser. Man muß sich nur das Erbetene, schreibt sie (und ich bin mir nicht nur diesmal nicht sicher, eine Schrift von Prentice Mulford et al. in Händen zu halten) VISUALISIEREN. Und findet in ihrem Buch umso mehr Platz für Stimmen, die einer universalistischen, ja esoterischen "Gotteserfahrung" das Wort sprechen, als sie expliziten Katholizismusbezug verschweigt. An einer einzigen Stelle (als sie es als Kriterium für die Gattenwahl nennt) kommt das Wort katholisch überhaupt vor. 

So universalistisch wie überhaupt die Wertewelt der Ruandi ist. Die Karriereträume hat, die ihr Gott BEI DER UNO erfüllt,

Montag, 4. Oktober 2021

Ein nächstes Pferd vor Troja (1)

Mit einiger Irritation habe ich das Buch "Aschenblüte" von Immaculée Ilibagiza zugeklappt, und seit Wochen, die schon zu Monaten wurden, überlege ich, was ich dem Dominikanerpater sage, der es mir lieh weil dringlich zu lesen empfahl. Zwar hoffe ich immer noch, daß er es selber nie gelesen, sondern einfach von irgendwem erhalten und (weil ich ihm als einziger Deutscher unter der im Kern immer gleichbleibenden Meßgemeinde eine halbe Stunde vor Mittag eingefallen bin) ohne weiteren Hintergedanken weitergab. Aber das Bedeutungsschwangere, die leuchtenden Augen, die seine Geste begleitete, in der er es mir in die Hand drückte, spricht dagegen: "Sie sollten das lesen," meinte er. Also habe ich es gelesen.

Und es danach in einer Mischung aus echter Sorge und nicht geringem Ärger zugeklappt. Denn was die mittlerweile wohl bald vierzigjährige Immaculée Ilibagiza geschrieben hat macht einen Konflikt sichtbar: Den zwischen einem GESOLLTEN Empfinden, und dem TATSÄCHLICH Gesehenen. Und die Fragen, die aufstehen, sind ganz anderes als die, die im Buch angeblich beantwortet werden. Schon gar die Frage nach Gott.

Die Handlung ist rasch geschildert: Immaculée (das Buch ist autobiographisch), geboren 1972, wird 1994 aus allen Lebensplänen gerissen, in denen sie von Karriere und Wohlstand in Ruanda träumt. Quasi über Nacht fallen die Hutu im ganzen Land über die Volksgruppe der Tutsi her und ermorden, wen immer sie zu fassen kriegen. Das "Ungeziefer" soll ausgelöscht werden. 

Donnerstag, 24. September 2020

Die Auslöschung des Menschen ist das Ziel (2)

 Teil 2)


Etwas, das sämtliche Ideen "nachhaltiger Energieversorgung" unter Ausschaltung fossiler Verbrennung ganz sicher NICHT leisten können. Noch dazu, wo diese Arten der Energieherstellung von einem Wohlstandsniveau ausgehen, das ohne fossile Brennstoffe gar nicht erreichbar ist. 
Sie sind anderseits mangels Energiedichte (also dem Verhältnis von eingesetzter Ressource zu erzieltem Ertrag) auch nach technischen Standards so wenig effizient (verglichen mit fossilen Brennstoffen um Potenzen weniger!) daß MIT ihnen dieses Wohlstandsniveau gar nie erzielt werden kann. Geht man aber - umgekehrt - von geringerem Wohlstand aus (was immer heißt: Qualitative Verringerung) fehlen den Volkswirtschaften die Mittel, um solche teuren Energieformen überhaupt zu betreiben. 
DAS ist der Grund warum es moralisch unvertretbar ist, meint William M. Briggs, die von Weltrettern (darunter die UNO) vorgeschlagenen Maßnahmen (wozu auch die Propagierung von Verhütung und Abtreibung gehört) zu unterstützen, wie es unfaßlicherweise der Vatikan fordert und tut, die die geforderte Reduktion der globalen Erwärmung bewirken sollen. 
Völlig unabhängig davon, daß diese Maßnahmen sowieso auf wissenschaftlich unvertretbaren Annahmen über das Weltklima fußen, und ihre "moralische Dringlichkeit rein aus Gründen einer möglichen, das heißt irrationalen, rein "in der Phantasie ausgemalten Gefahr" beziehen. 
Noch ein paar Zahlen, immerhin ist Briggs ja Statistiker, und hier immer besonders ergiebig: Angenommen, wir sagen, wir würden auf das globale Wohlstandsniveau von 1970 zurücksteigen, dann hieße das eine Reduktion des weltweiten Wohlstandsniveaus um fünfzig Prozent! Im selben Zeitraum (1970 bis 2009) ist wegen des höheren Wohlstands die Kindersterblichkeit um neunzig Prozent gesunken, und die Lebenserwartung im globalen Mittel von vierzig auf sechsundfünfzig Jahre gestiegen.

Uff, daran hatten wir doch gar nicht gedacht. Aber was ist denn nun die Absicht der Weltretter durch Beendigung der Verbrennung fossiler Rohstoffe, um dadurch (sic!) die globale Temperatur zu senken bzw. an ihrer weiteren Erwärmung zu hindern? Dem Klima ist es einerseits ziemlich wurscht, ob die USA Öl und Kohle verbrennt oder nicht. Was kann man dann also wollen? 

Was kann die UNO wollen, die doch ganz offensichtlich von einer völlig anderen Wertebasis ausgeht als es der Vatikan und die Katholische Kirche tun? Denn die UNO sehen nicht ZUERST den Wert des menschlichen Lebens, wozu durchaus ein gewisser kultureller und güterbezogener Wohlstand gehört, und nur das kann das Bezugsmaß einer menschlichen Volkswirtschaft bilden. 
Das Bezugsmaß für menschliches Wirtschaften und Leben kann aber nicht, wie es die UNO offensichtlich fordert, die Ausschaltung jeder Auswirkung menschlichen Handelns auf die Erde sein! Was man ganz unbestreitbar durch das Herstellen globaler Armut erreichen will. 
Wo ist nun der Beweis für die Mär, in der Papst Franziskus sich als "Armut der Armen" bezeichnen läßt - ein Titel, den die Kirche übrigens seit je hatte, der also keine Erfindung dieses Papstes ist.
Wir müssen spekulieren, wenn wir nun endgültig darüber nachdenken, was also mit dieser Weltrettung durch Klimarettung beabsichtigt sein kann. Wir müssen vom Cui bono ausgehen, und wir tun das mit einer sehr realistischen Grundlage:

Als Ziel aller politischen Maßnahmen, die eine lokale Temperatur- und Wetterbezwingung als Folge einer Bezwingung eines globalen Klimas bewirken sollen, bleibt nur noch eines übrig: Der Mensch. Die Auslöschung des Menschen. Darum geht es, und sie ist das Ziel.


*Aus gegebenem Anlaß und unter Bezug auf Leser R: Die auf ihre Weise hochgradig aussagekräftige Absurdität des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen - aussagekräftig, weil sich Dämonie auch im Widersprüchlichen zeigt - um "das Klima zu schützen", zeigt in wunderbarer Klarheit ein Interview, das in diesen Tagen auf Servus TV erschien. Wo von einem der maßgeblichen Motoingenieure der Autoindustrie das Elektroauto - nachgerade zum Symbol der Weltrettung geworden - als sogar kontraproduktiver Holzweg in all seinen Aspekten aufgezeigt wird. 

Und die Kunden wie die Hersteller wissen das. "Was ist das für ein Produkt, das nur über immer mehr Förderung überhaupt verkaufbar ist?" Nach acht Jahren, so Prof. Fritz Indra, ist eine Batterie am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Sie kostet aber fast die Hälfte des Preises eines Elektroautos. Das bedeutet, daß nach acht Jahren das gesamte Kapital "Auto" verloren ist, denn eine neue Batterie wird niemand mehr kaufen, mit Recht. Im übrigen ist das Auto dann Sondermüll. Dazu kommen weitere (absurde) Bedingungen der Nutzung von E-Autos. So nebenbei weiß noch niemand was es für Folgen zeitigt, beim Fahren auf so hohen Spannungen zu sitzen ...

Heute und auf unabsehbare Zeit werden nämlich 50 % der Energie, die für die Herstellung eines Autos notwendig ist, für die Herstellung der Batterie verwendet. Die Rohstoffe benötigt, die unverantwortbaren Förderbedingungen unterliegen. Und deren Herstellung, so nebenbei, völlig in der Hand Chinas ist. Das dafür, so nebenbei, den Strom aus Kohlekraftwerken verwendet. Denn woher sollte er sonst kommen? Und woher sollte er kommen, wo doch das Elektroauto nichts anderes als ein ZUSÄTZLICHER Stromverbraucher ist? 

Sogar der Betrieb ist viel bis sehr viel teurer als der eines Autos mit fossilen Brennstoffen. Selbst die Plug-in-Antriebe sind ein grotesker Irrweg. 

Die gesamte Diskussion "E-Auto" wird somit von reinem Wunschdenken gesteuert und ist ein "Märchenland". Die Technik "E-Batterie" ist ein Irrweg. Nicht zufällig hat sich die Firma BOSCH vor einem Jahr aus der Forschung in diesem Bereich zurückgezogen: Das war richtig, meint Prof. Indra. Die Batterie ist keine realistische Perspektive. 

Und wer hat das längst erkannt? China. Das zwar für den Westen brav die geforderten Batterien herstellt, selber aber ganz offenbar auf Brennstoff-Autos setzt, die freilich mit einem Kraftstoff betrieben werden - der aber (synthetisch) aus Wasserstoff hergestellt wird.

Zumal auch das herkömmliche Wasserstoffauto, der Wasserstoffantrieb, keine Zukunft hat. Mercedes hat vor zwei Jahren aufgehört, Wasserstoffautos (von denen knapp 2.000 Stück gebaut wurden) zu produzieren. Es scheitert an der Wirklichkeit.



*170920*

Mittwoch, 23. September 2020

Die Auslöschung des Menschen ist das Ziel (1)

Ein Austausch von Werten solle stattfinden, so verkündete der Vatikan bei einer Weltkonferenz, bei der sich die katholischen Wichtigsten dieser Erde mit den klimarettungsbeflissensten Organisationen dieser Erde zusammensetzten. Ein Austausch von Werten? Oh, da geht es sicher um die Heiligkeit des Lebens, um die Berufung des Menschen unter Gott, dessen Abbild und Ebenbild der Mensch ist und deshalb vor allem sein soll und wollen soll (denn das ist "sein" und "ist": Eine Dynamik der Selbstüberschreitung auf ein Ziel zu, nicht statisch).

Aber wie soll man sich dafür einen Austausch von Werten mit Gesellschaften und Organisationen vorstellen, die explizit als wichtigstes Mittel zur Rettung des Weltklimas vorgeben, die Zahl der Menschen durch Verhütung, vor allem aber Abtreibung reduzieren zu wollen? 

Also muß man schon hier einmal kräftig schlucken und die Frage stellen, was da überhaupt läuft. Ob mit einem Mal doch die Mittel schlecht sein dürfen, um ein gutes Ziel zu erreichen? Ob nun die Intention einer Reduktion der Menschen ausnahmsweise erlaubt ist, weil das höhere Ziel die Rettung des Weltklimas sei. 

Aber lassen wir das einmal, meint William M. Briggs in einem Radiogespräch, das dieser Tage stattfand. Briggs war nämlich in Rom dabei, und er hat dort in einer Pressekonferenz eine Studie (mit) vorgestellt. In der es um eine interessante Annahme ging, nämlich um die Berechnung der Folgen, wenn die Welt und vor allem die USA alles so machen würde, wie die Klimaretter es fordern. Und wenn dazu alles das als wahr angenommen wird, was eben diese Gruppen und Personen als Fakten und Zahlen verkünden, die "Klimaleugner" also klein beigeben und sagen, daß diese "Fakten" stimmen.
  • Wenn wir als Amerikaner aber, sagt Briggs, so tun als wären die Forderungen gerechtfertigt. 
  • Wenn wir somit alles tun, was die Welterwärmungsapostel fordern, und die Verbrennung von fossilen Brennstoffen sofort einstellen, und zwar zur Gänze, 
  • wenn wir ferner so tun, als wären alle die Berechnungen richtig und der Klimaretter Modelle auch tatsächlich Modell der Wirklichkeit des globalen Klimageschehens in allen Faktoren, 
  • wenn wir außerdem vergessen, daß sich kein wissenschaftlicher Nachweis führen läßt, daß die Emission von Treibhausgasen einen Ausfluß auf die globalen Temperaturen hat, 
  • dann wird zum einen die Weltdurchschnittstemperatur bis zum Jahre 2105 um sage und schreibe 2/200tel Grad, also 0,02 Grad, fallen bzw. sich weniger erwärmen. ZWEI HUNDERTSTEL GRAD weniger globale Erwärmung werden erreicht, wenn man die amerikanische Volkswirtschaft total und sofort aus dem Rennen nimmt.
Daß die Amerikaner ihren Wohlstand verlieren werden - geschenkt. Wenn es sein muß, dann muß es halt sein. Aber wissen Sie, werter Leser, was dann laut Briggs bzw. der Studie, die er im Vatikan präsentierte, passiert, wenn Amerika arm ist? 
Tusch, Pauken und Trara, jetzt kommt's: Die Folge eines aus Mangel an Energie aus fossilen Brennstoffen verarmten Amerika wird sein, daß die Entwicklungsländer ihre Produkte nicht mehr nach den USA liefern werden. 
Und die Folge davon wird sein, daß der Wohlstandsverlust (wenn man das so nennen kann) in diesen Ländern so groß sein wird, mit allen dramatischen Folgen für Gesundheit und Lebensbedingungen dieser Milliarden von Menschen, daß er jeden Wohlstands- und Lebensqualitätsverlust - 
und das heißt auch, bitte schön, einen erheblichen Verlust der Standards in der Behandlung der Umwelt, denn die Befähigung zum Umweltschutz ist nachweislich von einem BIP von 6.000 Dollar pro Kopf und Jahr abhängig, etwas, von dem noch immer Milliarden von Menschen lediglich träumen können - 
durch eine (angenommene) Erwärmung des Weltklimas erheblich überschreiten wird. 
Das heißt, daß ein sofortiges Beendigen der Verbrennung von fossilen Brennstoffen* die Menschheit vor die Situation stellt, daß einerseits der Wohlstand in den USA mangels Energie entscheidend reduziert wird, und anderseits die übrige Weltbevölkerung eine gewaltige Einbuße an ihrem bereits erreichten Wohlstand erfahren wird. 
Man steht also bei der Reduktion der Energie aus fossilen Brennstoffen vor der Alternative, daß man entweder die Weltbevölkerung in Armut stößt, oder sie in der derzeitigen Armut beläßt.  
Es muß also Ziel jedes Bemühens um Humanität sein, der Weltbevölkerung MEHR, nicht weniger Energie zugänglich zu machen. Denn menschlicher Wohlstand hängt ganz ohne jeden Zweifel von der Verfügbarkeit billiger Energie ab, und die ist derzeit nicht anders als durch fossile Verbrennung (Gas, Öl, Kohle) herstellbar. 
Es gibt aus der Geschichte der letzten hundert Jahre ausreichend Daten aus denen sich erweisen läßt, daß Eckdaten des Gemeinwohls wie Kindersterblichkeit, Lebenserwartung, Versorgung mit (sauberem) Trinkwasser, Abwesenheit von Hunger und Verfügbarkeit medizinischer Versorgung direkt mit der Verfügbarkeit von Energie zusammenhängen. 

Morgen Teil 2)

Mittwoch, 13. Mai 2020

Religion darf, was die Wissenschaft ihr sagt

Eine Übertragung eines Artikels von William M. Briggs, erstmals erschienen auf dessen Blog am 9. März 2020, mit freundlicher Genehmigung des Autors. Wir verbinden das mit einem Hinweis auf einen Artikel der LifeSiteNews vom 6. April, in dem berichtet wird, daß die UN ihr "Corona-Paket" zur Unterstützung von Entwicklungsländern, um Schäden durch die Corona-Pandemie" (an dem diese Länder natürlich wieder nicht "schuld", deren Opfer sie also sind - die sind einfach immer Opfer ...) an ein Programm knüpft, in dem die Genderproblematik und im besonderen die "Reproduktionsgesundheit" und "Selbstbestimmung der Frau" im Vordergrund steht. Was expressis verbis heißt, daß die Abtreibung als Element des "Menschenrechts der Freiheit der Frau" (die eine Freiheit der Willkür ist, über das Leben anderer zu bestimmen) gefördert und gefordert wird.



UN-Berichterstatter: Geben Sie Ihre Religion auf, umarmen Sie die von Experten zertifizierte UN-Religion



VON WILLIAM BRIGGS GEPOSTET AM




Ich kenne das maledivische Wort für Cojones nicht, aber der maledivische UN-Sonderberichterstatter Ahmad Shaheed hat diesbezüglich einiges zu bieten. Shaheed sagt, daß jeder, der einer Religion folgt, diese Religion ignorieren und ihm und seiner von Experten geschaffenen UN-Religion folgen sollte. Hat er tatsächlich gesagt!


Wörtlich meinte er: "Ich lehne jede Forderung ab, daß religiöse Überzeugungen als 'Legitimierung und Rechtfertigung für Gewalt gegen oder Diskriminierung von Frauen, Mädchen oder LGBT+ -Personen' herangezogen werden können."

Das verweist auf die furchteinflößenden Behauptungen, daß auch gerecht wäre, wenn Gott meint, daß Homosexualität schlecht sei. Wo Gottes Äußerungen doch nicht mehr sind als auch eine Meinung, unter vielen, wie Menschen sie eben haben. 

Shaheed wurde darin direkter: "Gesetze, die auf traditioneller Moral beruhen und oft religiöser Natur sind, sollten aufgehoben werden, wenn sie den Meinungen von Menschenrechtswissenschaftlern und UN-Experten widersprechen."

Das hat uns natürlich gefehlt. Denn wir haben seit Charles Manson keinen mehr gehabt, der die kühne Behauptung aufstellt, nur er kenne die Wahrheit, und wisse deshalb auch am besten, wie alle Menschen leben sollten. Jetzt haben wir wieder jemanden. Die UNO und ihre Sonderberichterstatter.


In seinem Bericht fordert der UN-Experte die Staaten nachdrücklich auf, geschlechtsspezifische Diskriminierungsgesetze aufzuheben, einschließlich solcher, die unter Bezugnahme auf religiöse Erwägungen erlassen wurden und etwa Ehebruch unter Strafe stellen, Personen aufgrund ihrer tatsächlichen oder wahrgenommenen sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität kriminalisieren, die Abtreibung in allen Fällen kriminalisieren, und die religiöse Praktiken fördern, die die Menschenrechte verletzen.

"Frauen und LGBT+-Personen werden im Namen der Religion von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren diskriminiert und Gewalt ausgesetzt. Was ihre Möglichkeit beeinträchtigt, ihre Menschenrechte, einschließlich ihres Rechts auf Religions- oder Glaubensfreiheit, uneingeschränkt zu genießen", sagte Shaheed.

Ich denke es war Hugh Hefner - Historiker, korrigieren Sie mich hier - der beim Masturbieren gestorben ist, während er Schwulen-Pornos ansah - der als erster für die volle Wahrnehmung seiner eigenen Menschenrechte plädierte, zu der auch das gehörte. Wie hat es geklappt, Hef? Nicht so ganz. Er hat höchstens die bestätigt, die immer schon der Meinung sind, daß alle Pornos schwul sind.

Begreifen Sie es doch endlich. Es gibt kein größeres UN-Übel oder Unheil, wenn Sie möchten, als Diskriminierung. Wenn die UNO die Religion übernimmt, wäre deshalb jede Diskriminierung strengstens untersagt. Wenn Sie also die „sexuelle Orientierung“ nicht diskriminieren können, ist alles, was ein Mann verantwortlich in die Hand nehmen und bestimmen möchte - was für ein Euphemismus! - auf ein luftig-flockiges Fairplay reduziert. Das schließt seine Kinder ein. Das Haustier auch, also auch den Goldfisch. Deinen Bleistiftspitzer. Ja sogar ihn selbst. Eine Orientierung ist eine Orientierung. Also schmiere Dir jetzt endlich mehr von der Seife aufs Seil. Sollten das nicht diejenigen unter Ihnen, geneigte Leser, die auch Käufer von Coronavirus-Panik sind, nicht längst gemacht haben.

Shaheed könnte das gleiche Material wie Hefner gesehen haben: 

„Religionsgemeinschaften sind nicht monolithisch. In vielen Religionen gibt es eine Vielzahl von Selbstverständnissen, von denen einige mehr als andere der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Nichtdiskriminierung verpflichtet sind “, fügte der UN-Experte hinzu.

„Während religiöse Organisationen ein Recht auf Autonomie bei der Verwaltung ihrer Angelegenheiten haben, sollte diese Achtung innerhalb eines ganzheitlichen Konzeptes von Rechten erweitert werden, das auf der Universalität, Unteilbarkeit, gegenseitigen Abhängigkeit und Unveräußerlichkeit aller Menschenrechte beruht.

"Die Staaten sind verpflichtet, allen, einschließlich Frauen, Mädchen und LGBT+-Personen, ein gleiches Recht auf Religions- oder Glaubensfreiheit zu garantieren, auch indem sie ein Umfeld schaffen, in dem sich pluralistisches und fortschrittliches Selbstverständnis manifestieren kann", sagte Shaheed.

Wunderbar unverständlich. Alle haben vollkommene Religionsfreiheit, solange diese Religion UN-Religion oder Unreligion ist. Un-/UN-Religion ist universell. Es ist die Eine-Welt-Religion, nach der sich der Mensch immer gesehnt hat. Nun, zumindest einige Männer.

Ein Grundprinzip der Nichtreligion sind „Rechte“, d. h. Gier, Stolz, Gleichheit. Alles das steht mir zu, niemand darf etwas dagegen haben.

Realitätsbasierte Religionen werden nichts mit solchen abscheulichen Konzepten von Gleichheit und Perversion zu tun haben. Aber die Unreligion begrüßt sie, ja sie besteht darauf.

Die Realität sagt, daß Männer und Frauen niemals gleich sein können. Und zwar einfach deshalb, weil sie Männer und Frauen sind. Männer und Frauen sind  wiederum nicht dasselbe, weil es seltsamerweise und bekanntlich so ist, daß Dinge, die nicht dasselbe sind, nicht dasselbe sein können.

Die Unreligion besagt trotzdem, daß alle gleich sind. Und daß nicht nur Männer und Frauen dasselbe sind, sondern daß jeder Mann eine Frau und jede Frau ein Mann sein kann. wann immer es ihnen beliebt. Warum? Ganz einfach, weil man um Himmels willen doch nicht das T bei LGBT diskriminieren darf. Wenn jemand das also von sich behauptet, dann ist es wahr. Das Verlangen übertrumpft bekanntlich die Realität.

Die Realität sagt, dass nicht-fortpflanzungsfähige, sexuelle Aktivitäten, die Verhütung und Geburt absichtlich vermeiden, böse sind und der Spezies schaden. Die Realität ist wissenschaftlich und moralisch.

Unreligion sagt, dass momentanes Vergnügen von größter Bedeutung ist. (Wenigstens ist die Unreligion konsequent und gegen die Praxis, die privatimsten Teile von Frauen abzuschneiden.)

Laut Unreligion (im offiziellen Bericht) wurden bislang „nur unzureichende Fortschritte bei strukturellen Fragen erzielt, die der Ungleichheit der Geschlechter zugrunde liegen. Es geht hier um rechtliche Diskriminierung, unfaire soziale Normen und Einstellungen, um die Entscheidungsfindung in sexuellen und reproduktiven Fragen, sowie um die immer noch geringe politische Beteiligung."

Hm, geringe politische Beteiligung? Die Realität sagt doch seltsamerweise, daß jedesmal, wenn man Frauen darüber abstimmen läßt, ob es gut sei, ihre eigenen Kinder zu töten, prompt eine Enttäuschung zutage kommt. Sie sehen das nämlich anders. Frauen finden das nicht gut! Verdammt. Also fragt man sie am besten gar nicht. Andere wissen das besser als sie. Andere, wie die UN-Religion, oder die Unreligion, pardon.

Die besagt deshalb auch gleich, dass religiöser Glaube am besten an Universitäten wie Harvard entschieden wird. Die, wie jeder weiß, unter strenger Kontrolle durch "peer-review" (also durch Gleiche) stehen.

Die Realität sagt freilich, daß auch das verrückt ist.




*060420*

Donnerstag, 23. April 2020

Die versuchte Wertewende

Wieviel Nebel allerorten, wieviel an Apodiktischem, das verhängt, aber nie durchdacht, nie mit dem Lebensgrund in eins gebracht worden ist. Wieviel von solchen Worten, die aber in den Horizont als unhinterfragbare, nur auf "Gefühlen", die nie solche, sondern "zu habende innere Stimmungen" sind, also Sentimentalität, also psychogenetischer Zustand, wird als Dogma jenem Narrativ angefügt, das durch solche Nebelgranaten Wahrheit und Vernunft in ferne Weiten treiben. 

Im Windschatten der hochgescheuchten Corona-Panik hingen von Anfang an Aussagen in diesem dogmatischen Horizont, der alles zu gliedern hat, was wir denken und fühlen, die auf einem Menschenbild aufruhen, in dem es keine Vernunft mehr gibt. Dort hängt auch das Dogma der "Gesundheit, die über alles geht". Ein Spruch, der von einer bloßen Aufheiterung im Lebensvollzug der Gegenwart zur Hauptaussage wurde.
Es wird nun daran gearbeitet, diesen Spruch ein für allemal zu verankern. Denn er dient jemandem. Wem? Das überlassen wir der Phantasie des Lesers. Aber wem nützt der Diebstahl der Freiheit? Wem dient also ein Spruch, den die Kronen Zeitung tagtäglich in die Schlagzeilen schreibt, indirekt oder direkt, wie hier, wo ihm noch der Nimbus der guten Tat AN ANDEREN beigesellt wird, der ihn in dieser Dogmatisierung entscheidend stützen soll. Und so dem Staat den Tod der Freiheit als mögliche, ja wünschenswerte Tat beimißt: "Leben retten ist wichtiger als Datenschutz". 
Es ist schwer, über etwas, das dem Menschen so naheliegt, so natürlich ist, zu disputieren. Man urteile also nicht voreilig, wenn es da heißt, daß die Freiheit dem durchschnittlichen Bürger so wenig wert sei. Das stimmt nicht. Dem Durchschnittsbürger ist es einfach nur fast unmöglich, die Freiheit zu argumentieren!

Er kann meist nur mit zufälligen Handlungen argumentieren, die von Willkür nicht mehr zu unterscheiden sind, und in jedem Fall die Freiheit ins rein subjektive Wollen und Wünschen verschieben. Zu tief ist sie dem Menschsein - Ebenbild Gottes! - in seiner Grundverfassung eingeschrieben. Das, was die Bewegung selbst treibt ist nur schwer vor Augen zu stellen, weil auch diese Augen davon bewegt sind. Den Weg der geistigen Ableitung, des induktiven Denkens, vermögen nur wenige zu gehen. Deshalb darf sie als "Dogma", als Gebot das unter dem Verdikt des Tabus stehen muß, niemals in Frage gestellt werden. Nie!
Hier liegt auch der entscheidende Unterschied zu Whistleblowern wie Edward Snowden. Der doch glatt in einem Interview meinte, daß diese Eingriffe in die Freiheit grundsätzlich zu begrüßen wären, wenn sie - wie beim Corona-Virus - DEM GUTEN (=der Gesundheit) dienten. Wer aber (und DAS sieht Snowden erst als Problem) garantiere, daß NACH der Corona-Krise diese Überwachungs- weil Tracking-Mittel nicht wieder zurückgefahren, sondern für Propaganda und Manipulation aufrechterhalten blieben? Guter Snowden, als läge DARIN das Problem!? Oder als läge das Problem darin, daß man "fake news" irgendwie auszufiltern hätte. 
Nein, eben nicht. Es liegt viel tiefer. Es liegt im Grundsatz, daß NIE ein GUT durch ein schlechtes Mittel erreichbar wäre. Nicht einfach nur, weil der Kollateralschaden größer wäre, selbst das meint Snowden noch erkennen zu können, sondern weil der Kollateralschaden in der Kategorie eine in sich schlechte Tat ist, und die ist nie gerechtfertigt. Eine Aufrechterhaltung moralischer Anforderungen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung aufklärerischer Maßstäbe, die von Autonomie und Gleichheit der Menschen ausgeht ist unter der Absicht, Moral aufrechtzuhalten, überhaupt nicht möglich, das ist das Problem. 
Wenn ich Zugang zum Internet zu einer Art Menschenrecht erhebe, kann ich das Internet nicht mehr als "Medium" eines akzeptablen moralischen Standards aufrecht erhalten. Man kann nicht liberal sein, und dann doch irgendwie und irgendwann doch nicht mehr liberal sein, weil einem gerade hier und gerade da mal jemand auf den Zeh steigt. Das ergibt keine Standards, keine Richtlinien, sondern das ergibt Momentethik. Einen "Standard", der heute Standard ist, weil dies und das mal stört, morgen aber auch keiner sein kann, weil etwas nicht mehr stört. Es gibt nur die Wahl zwischen Gleichheit ODER Freiheit. Beides auf einmal ist nicht möglich.
Die Freiheit des Menschen aber, welche vom Sammeln von Daten schwer bedroht ist, weil es viele Bereiche kalkulierbar und manipulierbar macht, ist bei keinem noch so frommen Wunsch ein Opfer, das gebracht werden darf*. Sie ist nicht mit irdischen Gütern rechtfertigbar, weder in der Erhaltung noch in der Bedrohung.
Angesichts des Theaters, das sich in der Corona-Krise abspielt, wird kein Akt ausgelassen, und so rollt das Stück der Idiotie der Zeit wie in einem Leierkasten mechanisch und deshalb vorhersehbar ab.
Man darf nicht das Niedrigere bewahren oder wollen, und dabei das höhere Gut aufgeben. Die Freiheit steht deshalb auch immer über der Gesundheit und über jeder Krankheit. Sie steht über jedem Schmerz und über jedem Wohlergehen. Keines dieser nachrangigen Ziele darf dem Gebot der Freiheit, die eine immer wieder neu zu erringende Augenblicksfähigkeit zur Sachlichkeit der Wahrheit hin ist, so daß der Wahrheit gemäß gehandelt werden kann, in der Haltung, in der Sicht, übergeordnet werden. 

Aber sie kann letztlich auch niemals wirklich geopfert werden. Sie kann sogar letztlich niemals unterdrückt werden. Sie ist dem Menschsein eingeschrieben, und zwar von seinen Fundamenten her. Hätte der Mensch seine Freiheit nicht, er wäre ein Tier. Die Freiheit macht erst das Leben zum menschlichen Leben, weil zum Spiel, also zum Ordnen der Welt nach Kriterien der Schönheit und Freude.

Sie wird deshalb in jeder noch so tiefen Situation der Unterdrückung im tiefsten Inneren des Menschen immer schreien und ihren Anspruch anmelden. Sie wird den Manipulateuren und Bösen, die den Menschen zu einer form- und lenkbaren Masse machen, im Namen von Zielen, die mit den letzten Zielen jedes Menschen nicht übereinstimmen, die nur in und mit Freiheit erreichbar sind.

Wir sollten also bei aller berechtigten Sorge eines nicht vergessen: Diese Form der Freiheitsberaubung kann zwar unser Leben erschweren, ja sogar sehr viel schwerer machen. Es kann und wird vor allem diejenigen, deren Vernunft noch nicht voll ausgebildet ist, also Junge und Unreife, schwer beeinträchtigen können. Aber es wird letztlich den Menschen, der Kraft der Wahrheit frei sein kann, diese Freiheit immer wieder erringbar machen, durch alle Vernebelungen durch, die der Datenmißbrauch bewirkt. Dieser muß bekämpft werden, und er kann niemals von einer vorgeblichen Gesundheitsfürsorge legalisiert werden. Solche Taten sind Verbrechen, man muß es endlich beim Namen nennen.

Und wer solche Taten unterstützt, ja vorantreibt, macht sich schuldig am Leben, gegen Gott, den er im Ebenbild Gottes, dem Menschen, mit zu treffen versucht. Seine gesamte weitere zukünftige Geschichte wird deshalb nur noch unter dem Aspekt der Schuldbewältigung, die eine Verdrängung und eine Sündenbockmentalität ist, die sämtliches "Denken" als Ordnen der Sprache bestimmt, zu verstehen sein. 


*Die Querverbindungen sind aus dem CUI BONO nur unschwer zu ziehen: China hat in diesen Wochen - wenige Wochen nach der "Corona-Pandemie" - bei der UNO einen Vorstoß unternommen, das gesamte Internetsystem der Welt auf Prinzipien umzustellen, die "solche Krisen wie Pandemien" - als angebliche (gerade ja "erlebte") große Menschheitsbedrohungen - zukünftig leichter bekämpfen lassen sollen ... indem der gesamte Informationsaustausch der Welt kontrolliert und gesteuert werden kann. Wie man liest, soll die Bereitschaft vieler UNO-Glieder groß sein, diese Angelegenheit zu diskutieren. Wie groß die Gefahr wirklich ist, angesichts der traditionellen Immunschwäche der UNO wenn es um Freiheit und Wahrheit geht, zeigt dieser Ausspruch eines der Pioniere des Internet: Es sei alles eine Frage der "Balance zwischen Kommunikation und der Fähigkeit, diese zu kontrollieren" ... 

Wer so beginnt, hat das Ende bereits verspielt, da hat der Disput noch nicht einmal begonnen. Denn es geht um ein Prinzip, nicht um Quantitäten in der Handhabung. Schon gar, weil es auch nicht um die Frage geht, ob "das Internet jedem Menschen eine Stimme geben" müsse, also jeder Willkür offen zu stehen habe. Willkür und Egalitarismus sind keine Kriterien der Freiheit!



*300320*

Mittwoch, 22. April 2020

Und was machen sie jetzt?

Man muß auch das hier bringen, den Menschen unserer Länder zugängiger machen, was Briggs in seiner aktuellsten Analyse zu Tage fördert. Denn, weil nun die Corona-Krise sang- und klanglos dabei ist, in den sanften Hügel des Frühling am Horizont zu entschwinden, wir aber in einer Landschaft stehen, die vom Bombenhagel der letzten Wochen, der die pöhsen Corona-Viren durch Totalzerstörung umsäbeln sollte - wo man nichts findet, etwas aber da sein muß, muß man eben ALLES ausrotten, dann ist auch das mögliche Etwas dabei - regelrecht umgepflügt und durchgeackert wurde, so daß nichts mehr wächst.

Billionen Euro und Dollar sind beim offenen Fenster hinausgeworfen, durch das wir das Jahr in unsere Stuben hereinlassen, die wir nach wie vor nicht wirklich verlassen dürfen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und die Fadesse der Jungen Post-, Prae- und Inter-Moderne kann auch mit Netflix bestenfalls während einer Seriennacht ein wenig übertüncht werden.
Der Witz bei der Sache ist, daß die Beobachtung auf den Straßen den nunmehr durch Erleichterungen etwas freieren Lebensbedingungen gar nicht entspricht. Die Leute bleiben nach wie vor zuhause, und sind erleichtert, weil sie Todesgefahr vorschützen können. Nein, mehr: Sie sind GUT, weil sie ANDERE SCHÜTZEN. Vor sich vermutlich. Es gibt doch nichts, in dem nicht ein Funke Wahrheit steckt. Wer verdient es schon mit Leuten zu tun zu haben, die Lust am Leiden der Unfreiheit und des Totalstillstands gefunden haben und es wie eine Monstranz vor sich her tragen. 
Aber was nun? Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache?! Die Köpfe der Regierungen rauchen also. Das Gericht der Geschichte droht, und wie! Also muß alles getan werden, um den vielleicht größten Wahnsinn der Geschichte, den Regierungen je angerichtet haben, zu vertuschen. 
Und wie macht man das? Man beginnt immer schamloser die Zahlen zu fälschen, denen gemäß man sich ein nüchternes, ent-hysterisiertes, realistisches Urteil über die Sache bilden könnte. Das für die Paniker vernichtend ausfallen würde. Aber man fälscht die Zahlen nicht einfach nur - etwa, indem plötzlich in China und anderswo tausende Tote nachträglich als Corona-Tote eingestuft werden - sondern man unterläßt es, überhaupt noch Zahlen zu veröffentlichen. Selektieren genügt noch nicht. Oder nur Gewünschtes zu ermitteln. Man entsaftet somit die Zahlen, wie William M. Briggs es ausdrückt.

Ach, what shall's, wie der Wiener sagt. Was soll's. Ändert sich mit der Wahrheit etwas? Es geht doch um etwas ganz anderes. Um die Flucht vor dem Lebennachttopf, den man vor dem Bett stehen hat, und schön säuberlich nach jedem erledigten Geschäft (das leider doch nicht ausbleiben kann) wieder drunter schiebt.

Wie diese nächste, dabei so vorhersehbare und vorhergesagte Lüge vonstatten geht, hat der Neu Yorker Statistiker und Theologie-Philosoph William M. Briggs analysiert. Der Leser möge sich selbst ein Bild machen. Man kann die Nachrichten, mit denen wir täglich zugeschüttet werden, ohnehin nur noch mit Sarkasmus und Humor nehmen. Der Leser möge entschuldigen, wenn der Eile wegen die stilistische Feinheit nicht ganz so ausgearbeitet ist, wie das sonst stets versucht wurde, um die Atmosphäre, den Stil, die Stimmung des Originalautors in einer Nach- und Neuschöpfung in den deutschen Sprachraum - den geistigen Raum unserer Länder - zu holen.

By the way ... ein paar Mainstreammedien merken freilich auch schon hierzulade - vorsichtig - daß sich da etwas nicht ganz ausgeht. Für die Rechtfertigung der Maßnahmen gehen der Regierung allmählich die Toten, pardon, die Argumente aus ... Könnte es gar sein, daß die Stilisierung eines Maturanten zum entschlossenen Wunderwuzzi der Rettung der Welt vor dem sicheren Corona-Tod etwas mit den gar nicht wenigen Millionen zu tun hat, den die Massenmedien in Österreich von der Regierung bekommen? Könnte es gar sein, daß die Ersetzung der Rechtsordnung durch (wörtlich!) FAKE LAWS seinen Grund darin hat, daß ein ganzes Land zur Spielwiese von eben diesen Medien popularitätsbesoffen gemachter Pubertierender geworden ist?

Aber nun endlich zu Briggs und seinem wunderbaren, so wichtigen Kommentar zu "Corona-Zahlen" und Tatsachen.

Corona-Virus Update X: Zahlen entsaften, Schmerzen verlängern


VON WILLIAM M. BRIGGS  
GEPOSTET AM

Alle guten Dinge, Vorbehalte, Code, Datenquellen und Erklärungen sind verlinkt, einige in Update III und die wichtigsten in Update II , Update IV , Update V , Update VI , Update VII , Update VIII , Update IX , Bayes Theorem & Coronavirus und die Sanity Check-Perspektive, gehen Sie also zuerst zu ihnen, bevor Sie fragen, was mit diesem und jenem ist. Fahren Sie mit dem neuesten Modell nach unten fort. Vielen Dank an alle, die mir Quellen per E-Mail geschickt haben, darunter Ted Poppke, Jeff Jorgensen, Jim Fedako, Joe Bastardi, Philip Pilkington, John Buckner, Harry Goff, John Goetz und Warren McGee. Entschuldigung, ich beantworte E-Mails nur langsam.

Und: Mir sind meine WHO-Witze ausgegangen. Diese Organisation ist einfach so absurd, das ist nicht mehr zu toppen.


Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte am Montag, daß die schlimmste Phase der Coronavirus-Pandemie noch bevorstehe.
"Vertrauen Sie uns. Aber das Schlimmste liegt noch vor uns“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus während eines Briefings. "Lassen Sie uns diese Tragödie verhindern. Es ist ein Virus, den viele Menschen immer noch nicht verstehen.“
Ich bin jederzeit bereit, mich korrigieren zu lassen, aber ich glaube nicht, dass Tedros Adhanom Ghebreyesus (was für ein Name!) ein Idiot ist. Ohne routinemäßige Vergiftung und erbliche Aristokratie auf sein Niveau zu gelangen, ist für Idioten viel zu schwierig, praktisch unmöglich. Daraus folgt nicht, daß er brillant oder ein Genie ist, aber ich bestreite die Vorstellung, daß er nicht weiß, was er sagt.

Er tut das. Ghebreyesus sieht die gleichen Daten (und viel mehr), die ich Ihnen unten zeigen werde. Er weiß also, was los ist. Warum sagt er dann aber etwas, von dem er weiß, daß es nicht wahr ist?


Als das Corona-Virus im März den Globus durchmaß, veröffentlichte The Economist einen Leitartikel, in dem die dringende Notwendigkeit einer Reaktion der „großen Regierung“ anerkannt, aber darauf bestanden wurde, daß diese Regierung sich wieder eiligst zurückziehen muß, sobald die Krise vorbei ist. 

Die Begründung dafür spiegelt das traditionelle konservative Engagement für eine begrenzte Regierung. Konservative Stimmen, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen, haben die Regierung stets als Bedrohung für die Freiheit angesehen. Und es waren konservative Ökonomen, die im 20. Jahrhundert das Ideal einer kleinen Regierung mit der kapitalistischen Idee des freien Marktes verbunden haben. Die Covid-19-Krise macht jedoch deutlich, warum einige Probleme große Lösungen der Regierung erfordern, und warum sie nicht nur vorübergehend sein können.

Aha. Warum sie nicht nur vorübergehend sein können. Vermutlich also dauerhaft sein werden. 

MSN (Microsoft Networks) ist der gleichen Meinung: „Die Regierung ist jetzt überall. Wohin geht es als nächstes?
Die Amerikaner erleben die größte Ausweitung der Regierungsgewalt seit Generationen, wo gewählte Führer beispiellose Maßnahmen ergreifen, um die tödliche Corona-Virus-Pandemie zu bekämpfen. Die Rolle der Regierung hat sich über Nacht auf eine Weise geändert, wie es sich zu Beginn dieses Wahljahres niemand vorgestellt hat. Trotz eines breiten Konsens hinter diesem dringenden Anstieg der Staatsausgaben und -macht steht deshalb eine große Debatte darüber bevor, was die Regierung tut und tun sollte.
Nun, da wir bittend, flehend und weinend die Regierung darum ersucht haben, uns davor zu bewahren, daß wir uns erkälten, wird sie glücklicherweise Maßnahme für Maßnahme setzen, um uns vor allen möglichen Krankheiten zu retten. Einschließlich imaginärer.

Sie wird uns als nächstes vor der globalen Erwärmung "retten". Das Corona-Virus und der Klimawandel, die großen Krisen unserer Zeit. Denn tötet nicht auch die globale Erwärmung? Und wütet der Tod nicht gerade in eines Lieblingsopfergruppe in immer höheren Raten?

Ich hatte zwar versprochen, die Politik aus diesen Aktualisierungen herauszuhalten, aber die Zahlen sind mittlerweile zu politisch geworden. Es ist nicht mehr möglich, eine Zahl wahrzunehmen, ohne eine politische Motivation dahinter zu erkennen. Es wird immer offensichtlicher, daß es in dieser Krise um viel mehr geht als um Menschen, die an einem Virus sterben.


Nach dem 11. September gab uns die TSA (Transportation Security Administration, eine Regierungsbehörde; Anm.) das Vertrauen zurück, daß wir wieder sicher reisen können. Die langen Schlangen und Sicherheitskontrollen waren zwar ein Ärgernis, aber sie vermittelten Vertrauen. Nach COVID-19 brauchen wir nun aber auch etwas, das Vertrauen in öffentliche Einrichtungen schafft. Was wird diese neue TSA sein?
Darauf antwortete ich: „Wir brauchen die Bundes Thermometer Polizei. Sie wird durch die Straßen streifen und Menschen mit Fieber oder potenziellem Fieber verhaften. Ich werde mich dafür so herrlich sicher fühlen!“

Die Zahlen entsaften

Letzte Woche haben wir gesehen, wie sich ein "Sterben an" erst zu einem "Sterben mit" wandelt, um dann zu einem simplen "Sterben" zu werden. Sogar Menschen, die niemals getestet wurden, werden jetzt als am Corona-Virus gestorben eingestuft. Dies entsaftet ganz elegant die Zahlen in Richtung jener Modelle, von denen die Regierung ursprünglich wohl ausgegangen ist. Ob dies beabsichtigt war, um nicht die kolossalste und kostspieligste Fehlprognose aller Zeiten eingestehen zu müssen, oder ob dies eine panische Überreaktion ist, werde ich Sie, geneigter Leser, entscheiden lassen. In beiden Fällen hat man durch die Neudefinitionen, die wir unten sehen werden, einen rasanten Anstieg der Zahlen erhalten.

Wir haben gestern gesehen, daß es nicht so einfach ist zu zählen, wer an Grippe oder einem Virus stirbt, weil es immer das Ergebnis eines statistischen Modells ist. Jeder einzelne Grippetod wird aber nicht monatelang von jedem Medienorgan hinaustrompetet. Doch wenn dies der Fall wäre, hätten wir ganz gewiß ähnliche Zählungen, wie wir sie beim Corona-Virus haben.

Etwas anderes Seltsames ist bei den Zahlen zu bemerken. Erinnern Sie sich, wie ich jede Woche die Update-Schätzungen für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle der CDC (Center for Disease Controll and Prävention - Zentrum für Kontrolle und Vorbeugung von Krankheiten; Anm.) kopiere und in unsere Rechnung einfüge? Ich kann diese Datenreihen nicht mehr länger ergänzen. 

Und wissen Sie warum? Weil das CDC aufgehört hat, über sie zu berichten. Woran das wieder liegen könnte ... Vielleicht liegt es einfach an überlasteten Regierungsangestellten. Oder daran, daß Grippetodesfälle einfach nicht so sexy sind wie Corona-Virus-Todesfälle (obwohl die Gesamtzahl ähnlich ist). Es könnte aber auch heißen, daß etwas ganz anderes vor sich geht.

(Nachträgliche Einfügung des VdZ vom 23. April 2020: Auf diese Weise kommt man sogar so weit, daß selbst die irrwitzigsten Prognosen "sich erfüllen". Absurd, einfach absurd ...)

Hier sind aber einmal die Grippetoten, die verfügbar sind, aufgeschlüsselt nach Alter.

Die Grippetode gehen bei den Ältesten diesmal etwas früher zurück, bleiben bei den Jüngeren aber völlig gleich wie die bisherigen Zahlen. Wahrscheinlich werden die „fehlenden“ Todesfälle als Corona-Virus eingestuft. Wobei dies sogar stimmen könnte. Tatsache ist, daß die Toten keine Grippe hatten. Aber sie werden an anderer Stelle registriert, beispielsweise bei einer Lungenentzündung. So schaut es jedenfalls bis zum 13. April aus.
Der Einbruch ganz am Ende dürfte am typischen Nachhinken der Regierung hinter den tagesaktuellen Werten liegen. Das kann und wird sich - ob so oder so - also sicher noch ändern. Bleibt, daß der Anstieg bei den Lungenentzündungen recht deutlich ist. Es ist alles damit ein wenig schlimmer als in einem schlechten Grippejahr. 

Hier sind nun die Grippetoten:

Erzählen Sie den Medien aber bitte nichts über die Saison 2017/18. Es könnte eine rückwirkende Panik geben. In jedem Fall sehen die Zahlen für die Grippetoten heuer nicht ungewöhnlich aus, nicht so, wie es die Totenzahlen bei Lungenentzündungen tun. Insgesamt aber fällt nichts auf. Trotz Corona.

Vielleicht gibt es eher ein Corona-Signal bei der Gesamtzahl der Todesfälle?

Hm, wieder dieser Einbruch. Gut, auch hier ist er wohl mit ziemlicher Sicherheit auf die Verzögerung in der Berichterstattung zurückzuführen. Ignorieren wir das also. Übrigens, der stetige Anstieg nach oben, den Sie bei den Gesamtzahlen sehen, ist bloß auf die Bevölkerungszunahme zurückzuführen. Die hier genannten Zahlen sind nicht pro Kopf, sondern einfach absolut genommen.

Beachten Sie jedoch, dass die Zahl der Todesfälle wie üblich ab Januar abgenommen hat. Ab Mitte März haben die Sperrungen der Regierungen begonnen. Wenn diese Zahlen nicht hinten und vorne angepaßt werden, sind sie, wie ich neulich sagte, ein sicherer Beweis dafür, daß die Sperren nicht die versprochene Wirkung gehabt haben.

Unabhängig davon, ob dies zutrifft oder nicht, fällt auf, daß die Todesfälle durch Lungenentzündung gestiegen sind, obwohl die Gesamtzahl der Todesfälle gesunken ist. Das muß bedeuten, daß Menschen mit geringeren Raten als gewöhnlich an anderen Dingen sterben. 
Was bedeutet das nun? Also entweder werden die Zahlen der Todesfälle durch Corona-Viren entsaftet, oder Menschen sterben nicht mit den gleichen alten Raten an anderen Dingen, sondern werden stattdessen heuer "nur noch" durch Corona-Viren getötet. Ist das nicht furchtbar?
Wenn man sich also alles so anschaut und Dinge einkalkuliert, wie zum Beispiel die öffentlich bekanntgegebenen "erlaubten Methoden", Zahlen aufzubereiten, wie sie von Deborah Birx (sie ist die Koordinatorin zur Corona-Krise im Weißen Haus; Anm.) empfohlen wurden, neige ich als Statistiker zur Meinung, daß hier Zahlen entsaftet, also sozusagen elegant angepaßt werden.

Aber auch einige amerikanische Ärzte sind dieser Ansicht. Etwa der hier. 
Selbst wenn ein Patient an sieben Dingen leidet, einschließlich CHF (Congestive Heart Failure - Herzinsuffizienz; Anm.), und er stirbt, weil das Blut nicht mehr zirkuliert, wird er als COVID-19-Tod eingestuft.
Nicht nur in den USA sehen deshalb die bekanntgegebenen Zahlen lustig aus. Man nehme etwa Frankreich:
Es ist bereits aufgefallen - Frankreich hat ab Mitte März deshalb die Veröffentlichung des wöchentlichen Sterblichkeitsberichts eingestellt - daß (das Fehlen) einer übermäßigen Sterblichkeit in der Statistik gar zu leicht zu erkennen war. Also ist man hergegangen und hat eine neue Publikation herausgegeben, die sich diesmal nur noch auf Corona-Todesfälle konzentriert.
Ich hatte bislang ja keine Möglichkeit, Untersuchungen auch bei anderen Ländern (als den USA) vorzunehmen. Aber eine hier nicht genannte Quelle hat mir erst kurz, bevor dieser Beitrag online ging, die wöchentlichen Todesfälle Frankreichs im Laufe der Zeit zugespielt.

Aber wir hatten schon bisher die Zahlen für die gesamten europäischen Todesfälle ( pdf ), und die schauen so aus:
Was läßt sich daraus erkennen? Also: Den Jungen geht es gut. Die Älteren haben ihre typische jährliche Spitze, die ungefähr einem schlechten Grippejahr entspricht. Natürlich können diese Daten auch vorläufig sein, was bedeutet, daß der Anstieg im Jahr 2020 noch deutlicher ausfallen kann, wenn neue Berichte eingehen. Abwarten und sehen. (Die geglätteten Kurven über den Daten werden hier erklärt.)
Bisher sehen die Zahlen für Todesfälle aller Ursachen hier (in den USA; Anm.) wie in Europa jedoch nicht übermäßig groß aus. Das heißt, selbst wenn man nun meint, die Leute seien an Corona und nicht etwa an Herzinsuffizienz (CHF) gestorben, hat sich die Gesamtzahl der Toten praktisch nicht geändert.
Die Versuchung, die Zahlen für an Corona-Virus Gestorbenen aufzupeppen, muß freilich unwiderstehlich sein. Die Modelle haben ja ursprünglich unvorstellbar große Stückzahlen versprochen. Wir haben diese Zahlen aber nicht einmal annähernd erreicht. Millionen und Abermillionen von Menschenleben auf der ganzen Welt wurden durch diese Blamage somit ruiniert, und weitere sind auf dem Weg, weil sie diesen Expertenmodellen vertrauen. Nun müssen die natürlich einen Weg finden, die tatsächlichen Zahlen mit den Modellen in Einklang zu bringen.

Ihnen allen gehen jedoch die Optionen aus. Es war zwar schon ein ziemlich kluger Schachzug, das Sterben AN durch das Sterben MIT zu ersetzen. Wir haben ja gesehen, daß sich das sofort segensreich auf die Sterbezahlen ausgewirkt hat. Aber das hat halt noch nicht gereicht. Also ist man noch ein bißchen weiter gegangen, und hat den Begriff Sterben mit Verdacht von eingeführt, was noch cleverer war. Damit hat man endlich auch die Möglichkeiten eines Sterben MIT noch einmal gehörig übertroffen, und wir haben das auch sofort an den Zahlen gemerkt.

Was bleibt jetzt noch an Möglichkeiten? Hey, da bliebe doch noch eine Sache. Denn wenn Sterben AN als Sterben mit Vorhandensein von COVID-19-Antikörpern definiert wird, und wir erreichen, sagen wir, irgendwann die Herdenimmunität, was an manchen Orten sogar schon erreicht sein dürfte, können bedenkenlos etwa 80% ALLER Todesfälle als Corona-Virus-Todesfälle eingestuft werden. Aber natürlich, mein Gott, das wird nie geschehen! Gott bewahre! Leuheute, das war nur ein Spahaß! 

Hier ist etwas mehr Vernunft zu sehen. Aber der Mann wird ignoriert. Er schreit nämlich nicht.

Globales Modell
Ich habe es satt, es zu wiederholen, aber diese Modelle orientieren sich nach Berichten, gehen also nicht von tatsächlichen Covid-Erkrankungen oder Todesfällen aus.

Gemeldete Summen:
 
Neue, diese Woche insgesamt gemeldete Fälle 2,8 Millionen; Neu gemeldete Todesfälle 218.000. Letzte Woche: „Neue gemeldete Fälle insgesamt: 2,3 Millionen. Neu gemeldete Todesfälle: 167.000.“ Diese Woche also ein kleiner Anstieg, vielleicht aber nur durch das Entsaften der Daten, das werden wir bei den US-Daten deutlicher sehen.
 
Konzentrieren Sie sich also vorerst nicht auf gemeldete Fälle! Diese sind stark unterbewertet, wie ich Ihnen weiter unten beweisen werde.

Gemeldete tägliche Fälle:
 
Die Zahlen sind mehr oder weniger auf dem Weg nach unten, mit aller Variabilität, die wir bei einem globalen Testvorgang erwarten müssen. Einige Länder, darunter Singapur, haben die Tests aufgrund lokaler Umstände (Verdacht auf ausländische Arbeitnehmer usw.) etwa verstärkt, was zu neuen gemeldeten Fällen führt.

Aber es muß so sein, daß viele Fälle bereits vorhanden waren, aber nicht gemessen wurden. Es ist keineswegs so, daß sich die Krankheit notwendigerweise auf jungfräuliches Gebiet ausbreitet. Wir haben schon viele Studien gesehen, wo methodisch Proben genommen und gemessen wurden, die Menschen mit Antikörpern zeigten, die nicht einmal wußten, daß sie die Krankheit hatten.
 
Also haben wir dies gemacht. Wir haben die gemeldeten Todesfälle durch die gemeldeten Fälle geteilt:
 
Jetzt ist es entweder so, dass die Sterblichkeitsrate bei 7% liegt - was absurd ist - oder daß etwas mit den Zahlen nicht stimmt. Und so ist es auch. Denn zwei Dinge passieren. Wahre Fälle bloßer Covid-Virus-Feststellung werden massiv unterzählt, und Todesfälle werden massiv überbewertet.

Dies wird von unseren Führungskräften teilweise sogar anerkannt, aber es könnte zu neuen Testanstrengungen führen. Leider. Denn es würde fälschlicherweise den Anschein erwecken, daß sich die Verbreitung des Virus beschleunigt. Wenn es nämlich schon da ist, und wir es endlich messen. Politisch gesehen machen sie es zumindest so, wenn sie Zahlen entsaften müssen.

Täglich gemeldete Todesfälle:
 
Ja, die Zahlen stimmen bisher ziemlich gut mit dem Modell überein. Gehen Sie jedoch davon aus, daß die Variabilität mindestens eine Woche bis zehn Tage lang hoch bleibt. Spitzen in beide Richtungen werden auftreten. Unser naives Modell (mit dem Briggs bisher ziemlich überzeugend gearbeitet hat; Anm.) ist schlicht zu einfach, um solche Details zu erfassen.
Was ist mit dem dritten Gipfel, den WHO, Fauci und andere versprochen haben? Bingo! Gehen Sie zurück und betrachten Sie den Zyklus bei allen Todesfällen, wie der nämlich jedes Jahr im Herbst anschwillt. Im kommenden Herbst wird es natürlich genauso sein. Und das jeden Herbst, bis zum Untergang. Die Regierungen und wer auch sonst noch werden also immer und auf ewige Zeit eine Entschuldigung haben, um uns zu beschützen. USA! USA! USA!
Gemeldete Summen:

Insgesamt 850.000 Fälle; Todesfälle insgesamt 45.000. Letzte Woche, vor dem Entsaften, waren es „700.000 gemeldete Fälle (wahrscheinlich werden sie mit neuen Tests zunehmen). Und ungefähr 33.000 Todesfälle wurden gemeldet.“ Ein weiterer Schub, aber kein großer Schub. Wir werden in den Tageszeitungen sehen, warum.

Das sind die täglichen Fälle den offiziellen Meldungen folgend:

Dieser Fauci fordert nun sogar eine "Verdreifachung" der Tests. Was diese Tagesmeldungen an die Zeitungen nur weiter dramatisieren kann. Und bitte, lassen Sie es so aussehen, als ob es einen echten Anstieg gäbe. Ach, du meine Güte! Die täglich gemeldeten Fälle sind gestiegen! Das muss bedeuten, dass sich die Krankheit ausbreitet! Es ist aber nicht so. Es könnte nämlich auch bedeuten - und es gibt wahrscheinlich alle möglichen Beweise, die wir jetzt aus den Probenahmen hätten - daß die Krankheit bereits vorhanden war, wir sie aber jetzt erst gemessen haben.

Achten Sie jedoch darauf. Ich werde wahrscheinlich in einem separaten Beitrag darüber berichten, um sicherzustellen, daß der Punkt nicht verloren geht.

Täglich gemeldete Todesfälle:

Sie können die erneuten Spitzen nach den jeweils erfolgten beiden Neudefinitionen der Todesfälle sehen. Wir sind jetzt aber auf dem Weg nach unten, und das trotz aller dieser Neudefinitionen. Das Wetter im Nordosten ist immer noch beschissen (ein präziser meteorologischer Begriff), und die Prognose für die nächste Woche sagt, daß sich das noch weiter steigern wird.

Wir haben einen verzögerten Frühling! Dieses besonders unangenehme Wetter (denken Sie daran, ich habe Ihnen gesagt, daß viele weise Epidemiologen das Wetter in ihre Modelle aufgenommen haben) verlängert das auch noch. Die Menschen müssen aber ins Sonnenlicht und an die keimtötende Luft, um das Virus zu killen. Die gleichen Waffen, die jedes Jahr die Grippe schlagen. Sie werden mit Sicherheit auch das Corona-Virus schlagen.

Die Regierung kann sich Sonnenschein und Außenluft nicht gutschreiben lassen. Ist es vielleicht das, was sie so entmutigt? Nein, das ist zu zynisch, sogar für mich.

Wie auch immer, hier sind die gemeldeten Todesfälle geteilt durch gemeldete Fälle:

Wieder ist entweder die Sterblichkeitsrate unglaublich hoch und steigt weiter, oder die meisten Fälle werden einfach nicht gemessen. Oder die Zahlen der Todesfälle werden entsaftet. Oder alles zusammen.


*200420*