Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
Dieses Blog durchsuchen
Posts mit dem Label Rothschild (Bankiers; Haus) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rothschild (Bankiers; Haus) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Die Illusion, die zerstört. Die Anbetung des EINEN Bildes, dessen Gestalt Form und Sein der Schöpfung ist. - Wir sprachen von Zersetzung? Ja, damit haben wir es zu tun. Und es gibt nur eine Kultur, die im besten Sinne Menschheit aufbauen kann, und das ist eine Kultur der Kirche (vulgo Abendland, so wie jede Kultur auf und aus der Religion aufgebaut ist). Nicht als Organisation. Nicht als bloße und für sich stehende Institution. Ein aus solchem Mißverständnis heraus wuchernder Klerikalismus wird sogar von Papst Franziskus manchmal recht zutreffend kritisiert. Kirche ist kein Selbstzweck, sondern der Nährstoff, die Färbung, die Poesie, der Duft, der die konkrete Lebensweise der Menschen durchzieht, wie das Rum-Aroma die im Likörtöpfchen eingelegten Weichseln.
Nichts ist weniger dramatisch, damit wir uns da nicht täuschen. Nichts harmloser. Und immer geht es um Seelen, um Ebenbilder Gottes, von denen Gott alles erhoffte, weshalb er sie schuf. Aber es geht um die einzige Haltung, die für uns zulässig sein darf, und die sich in der Frage entscheidet, die unserem Denken und Tun zugrunde liegen muß: LIEBEN WIR? Tun und denken wir, WEIL WIR LIEBEN, WEIL WIR DAS HEHIL ALLER WOLLEN?
Ich habe mich in letzter Zeit und an diesem Ort von so manchem ausdrücklich distanziert. Ich habe das aber nicht gemacht, weil ich zu den Zerstörern übergelaufen bin! Nichts an meinen Analysen und Urteilen hat sich geändert, nichts an meinem Heiligen Zorn, nichts an meinem Kampfesmut, nichts an meinem kulturellen Pessimismus.
Aber ich habe mich distanziert, weil sich sehe, daß das viele in die Irre führt. Weil diesem Denken überall (entsetzlich "überall" sogar) eine banausische Grammatik zugrunde liegt, die als trojanisches Pferd eine furchtbare Abwendung von der Wahrheit der Welt, von der Wahrheit überhaupt, die Gott ist, und deren innerstes Wesen GESTALT und PERSONAL ist, die also PERSON ist.**
Wir müssen uns darüber klar werden, daß wir - selbst Gestalt - im Rahmen einer weit größeren Gestalt stehen. Daß die Übergänge ebenso wie die Seinszustände somit "Bilder" sind, Formationen und Formiertheiten, Gerichtetheiten, die im Rahmen des unendlichen göttlichen Wissens und Ordnungssystems zu sehen sind, in dem alles miteinander korrespondiert, weil einen Teil eines Ganzen darstellt. In dem aber wir weder uns selbst so gut kennen, daß wir immer wissen, welche Gesamtheiten als in Gott präformierte Reaktionsbilder (hier also Erkennen als Überraschtheit von uns selbst und den tiefen Bildern in uns selbst. (Siehe Anmerkung**)
Es ist einer der Schatten, die Ken Jebsen im Netz hinterläßt, und in deren Kleinklima er über kurz oder lang auch wieder als Weißer Hirsch auftauchen wird, darauf kann der Leser Gift nehmen. Auch die von ihm gegründete Plattform apolut ist Teil des in meinen Augen merkwürdigen Phänomens, das sich überall zeigt. Indem in diesem überall auf Seiten der "Kritik am System" neue Plattformen und (im weiten Sinn) Sender und Kanäle auftauchen.
Die sich in einem Punkt einig sind: Sie haben die Verurscher für "die Mißstände" eruiert. Es sind die Oligarchen und Plutokraten (Herrschaft von vielen), es sind Verschwörerkreise, die mehr oder weniger im Dunstkreis der Vereinigung liegen, die Cecil Rhodes, Natty Rothschild und Alfred Milner (sowie einiger derer engster Vertrauter) gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf der Grundlage südafrikanischer Rohstoffe (Gold und Diamanten) gründeten. Diese "Milner-"Gruppe, wie sie sich in etwa nannte und wie wir sie bezeichnen, um die Sache begrifflich dingfest zu machen, die ursprünglich völlig offen agierte, bald aber entdeckte, daß eine effiziente Arbeit an ihren (politischen Zielen (allmähliche Unterwanderung der - imperialen, also anglo-amerikanischen, damit globalen (siehe Anmerkung*) - Strukturen, um sie in die Hand zu bekommen) sah sich im Namen eines nietzscheanisch-schopenhauerischen "Willen zur Macht" beauftragt, die Menschheit "zum Guten hin" zu lenken. Sie hatte das Geld, also das Blut der Macht, sie hatte über ihre "Kreis im Kreis im Kreis ..."-Struktur bald auch die Menschen in den dienlichen Positionen und Bereichen.
Mit allem war ein nächster Rattenschwanz an ökonomischen Möglichkeiten verbunden, man denke an die Verpackungsindustrie, an Futter- oder Düngemittel. Den Oligarchen war es in jedem Fall gelungen, den gesamten weltweiten Sektor der Landwirtschaft, selbst in den ärmsten Ländern, zu einem Absatzmarkt für ihre Produkte umzugestalten. Diese "Grüne Revolution", unter der das lief, hatte aber noch einen verderblichen Effekt: Kredite, Wucher, Schuldsklaverei hier, Umschichtung der Vermögensverhältnisse besonders in armen Ländern hin zu immer weniger Besitzenden.
Aber jetzt kommt's: Die Erfolgsmeldungen über die landwirtschaftliche Revolution sind bei weitem übertrieben. In Indien etwa hat sich der Ertragszuwachs nach dem Umbau sogar verlangsamt. Auch die Umweltzerstörung (Wasserverbrauch, Zerstörung von Kleinräumen und Diversität in Fauna und Flora, Abnahme der Bodenfruchtbarkeit durch Raubbau, Erosion, Versalzung, Verlust der Selbstregulierung biologischer Systeme, aber sogar neue Gesundheitsgefahren, man denke an Schwächungen des Immunsystems durch verarmte, auf bestimmte Effekte linearisierte Lebensmittel, oder Belastungen durch Chemie) nahm nie gekannte Dimensionen an.
Und schon ist der nächste Schritt vorbereitet: Die (patentierte) genetische Manipulation. Sie wird, hat sie endgültig Erfolg, endgültig den Saatenmarkt weltweit in die Monopolhände der Oligarchen bringen. Kein Mensch kann mehr ohne sie existieren. Mit nächsten Großspielern und Zuarbeitern, alle "philanthropisch", wie die Gates-Stiftung, die Ford-Stiftung. Wer der Agenda nützt, der darf mit am Tisch sitzen. Das ist auch der Grund, warum die Kirche umgekippt ist. Seit über 100 Jahren ist sie tief gekränkt. Aus der eigentlichen Basis des Lebens zur immer unbedeutenderen, entmachteten Figur. Allmählich haben erst einige, dann immer mehr, heute fast alle Strategien entwickelt, wie sie doch wieder anerkannt werden können. Kaum ein Kleriker, der mit der Ohnmacht des Gekreuzigten leben kann. Fast kein Kleriker, ja fast kein Katholik, der nicht wie besessen von der Gier nach Anerkennung und Stellung ist, wie besessen davon ist zu beweisen, wie viel Macht er doch hat, nur sieht es keiner. Die Oligarchie macht es ihnen gerne leicht, läßt sie gerne ihre Macht ausspielen. Sie müssen nur die neuen Botschaften begrüßen!
Mittlerweile haben wir es mit einem untrennbar verwobenen Konglomerat aus philanthropischen, ökonomischen, staatlichen und zwischenstaatlichen Interessen zu tun. Und alles läuft unter der Ägide der Oligarchen.
Fazit? Das Ziel war weit mehr als ein Ölmonopol. Es war und ist die völlige Beherrschung des Lebens auf dieser Erde, und dieses Ziel ist nahezu erreicht. Aus Ölpionieren wurden Sozialingenieure. Es geht heute aber gar nicht mehr um Öl, und vielleicht ist es nie nur darum gegangen. Das war nur ein Mittel zum Zweck. Jeder Lebensaspekt soll monopolisiert werden, diese Zielsetzung war allem immanent. Und hat sich als Möglichkeit aus der ursprünglichen Machtkonzentration durch das Öl-Geld heraus entwickelt. Wer immer diese Macht gefährdet, muß aus dem Feld geschlagen werden. Nun, mit dem Hintergrund unglaublicher Ressourcen, geht es als nächste, höchste Perspektive sogar um die Herrschaft über das Leben selbst. In Künstlicher Intelligenz, in Genmanipulation am Menschen greift der Mensch nach dem "Baum des Lebens".
Und das Werkzeug dazu ist längst geschaffen - die Spieler sind dieselben, die Strategien sind dieselben, nur ein neuer Name ist dafür da: Er nennt sich Klimawandel und ist die ultimative Apokalypse. Sodaß diese "Angst" die Ermächtigung dazu gibt, jeden und alles anzugreifen, weil es "alternativlos" ist und "um alles" geht. Größer geht nicht mehr. Das rechtfertigt jedes Mittel. Und alles Gerede hat nur einen Hintergrund, man wagt es nur noch nicht, ihn öfter und lauter anzusprechen: Der Feind ist ... die Menschheit, gegen die unter dem Tarnmantel von Umweltzerstörung und Naturfeindschaft und "Überbevölkerung" der Kampf angesagt ist. Mit nur einem Ziel: Totale Beherrschung.
Der Film (mit deutschen Untertiteln) lohnt die 70 Minuten, die er dauert, mit Erkenntnisgewinn, der die Welt besser begreifen läßt. Er zeigt Zusammenhänge, die sich niemand ausgedacht hat, sondern die ganz real da sind. Und die man sich von Zeit zu Zeit wieder vor Augen stellen sollte, um sich nicht mit Teilproblemen so beschäftigen zu lassen, daß man den großen Rahmen, um den es geht, aus dem Blickfeld verliert. Denn nur so läßt sich dann das Viele, das Vereinzelte, an seinen Platz in einer Ordnung stellen, die ihm Sinn gibt. Denn es ist immer der größte, umgreifendste Sinn, der alle Details, alle Teilmechanismen erst begreifen läßt.
Insofern können wir auch wieder beruhigt sein. Denn alle Pläne der Rockefellers und Rothschilds und Warburgs und DuPonts und wie sie alle heißen sind selbst wieder in einen viel größeren Ordnungszusammenhang gestellt. Vor dem sie sich nicht nur verantworten müssen, sondern den sie so wie jeder, der sich diesem Gesamtsinn der Welt, der sich aus der göttlichen Ordnung, dem logos ergibt, verlassen, im selben Moment gefährden. Denn sie werden ihm immer unterlegen sein. Wer außerhalb dieses Planes agiert, wird deshalb immer das Nichts ansteuern. Umso mehr muß er sich anstrengen, die Holographie, an der er arbeitet, in "Existenz" zu halten.
Wir aber, wir sollten uns noch mehr anstrengen zu sehen, welchen Platz diese Machenschaften, die sich gezielt gegen den göttlichen Plan mit der Welt stellen, wirklich einnehmen, und mit feinem Sinn darauf achten, was sich aus ihnen entwickeln wird - das nämlich so ganz anders aussieht, als diese Herrschaften es sich dachten.
Was haben die Ölförderung, die
Umstellung des öffentlichen Verkehrs von Elektrizität auf
Verbrennungsmotoren, das Herausreißen von Trambahn-Schienen in unseren
Städten, der Rückgang der Eisenbahnkunden um 80 Prozent, der Erste
Weltkrieg, die Anti-Alkoholbewegung und die Prohibition, die US-Rolle
als Weltpolizist, die Terror-Angst als endloser Krieg, die
Medienlandschaft und das social engineering (also die manipulative
Veränderung von Gesellschaften), der Umbau der Städte, die großen
"philanthropischen" Stiftungen, die NGOs ... miteinander zu tun? Alles.
Sie hängen alle direkt und vielfach miteinander zusammen. Und das ist
gar nicht so kompliziert nachzuvollziehen. Es verlangt dabei keinen
Glaubensschritt oder eine stupide, irrationale Wiedergabe von
Behauptungen, einfach weil man es gerne so hätte.
Das
beeindruckende an diesem Film ist, daß die Recherche, die ihm
zugrunde liegt, zeigt, wie völlig harmonisch sich unsere Welt, wie wir
sie heute kennen, mit der Logik des kapitalistischen Wirtschaftens als
Oligarchieproblem deckt, die diese unsere Welt so verändert hat. Eins
ergibt das andere, eins treibt das andere fast notwendig aus sich
hervor. Da ist nichts Verschwörungstheoretisches, da ist nichts
Obskures. Da sind nur Fakten. Die die gegenwärtigen Entwicklungen, bis
hin zu Impfkampagnen, Verhütungs- und Abtreibungsmentalität etc. etc. in
eine einzige Linie stellt und ihre Zusammenführung in Interessen
einiger weniger offenlegt. So wird alles das und noch mehr aber auch in
den Ursprungsschoß zurückgeführt: In den Energiemarkt, in die
Ölwirtschaft.
Mit
der wichtigsten Aussage, die allein schon ausreicht, um den wahren
Charakter unserer Zeit zu erkennen: Daß es die Vernunft ist, die der
erste und größte Feind aller jener ist, die die Welt nach ihrem Bilde
formen möchten. Die riesigen Kapitalien haben das sehr bald begriffen,
und sich schon ab den 1920er Jahren und im Gleichschritt mit der
Entwicklung und Durchdringungskraft der Medien in immer rasanterer,
dreisterer Weise auf die Veränderung des Denkens, des Fühlens, des
Weltgefühls, vor allem also der Sprache konzentriert. Schon deshalb war
eine ihrer ersten Adressen die Bildungselite und deren Bildungsstätte, die Universität. Bereits 1902 hat Rockefeller die erste Bildungsstiftung
mit einer für damalige Verhältnisse astronomischen Summe dotiert
gegründet. Der Einfluß auf das amerikanische Bildungswesen war sofort spürbar. 1910 folgte die Rockefeller Foundation, die (steuerbefreit) alle menschlichen Bereiche umfassen sollte.
Deren Ziel es nicht nur war, eine neue Bildungspolitik zu etablieren, sondern überhaupt einen neuen, von seinen traditionellen Wurzeln befreiten Menschen
zu schaffen. Der den Anforderungen der Neuen Zeit entsprechen sollte.
Die die Zeit weltumspannender Macht Einzelner war. Der Eisenbahnmagnat
Carnegie tat es ihm bald nach, und schlug schließlich Rockefeller vor,
zusammenzuarbeiten, um effizienter zu werden. Sie alle hatten "hohe
Ziele". Nicht nur das amerikanische Bildungssystem sollte nach ihren
Vorstellungen umgebaut werden, nicht nur der amerikanische Mensch sollte
so werden, wie sie ihn gerne hätten, und das sollte Rockefellers
Aufgabe sein, sondern das sollte weltweit geschehen.
Der
Schlüssel dazu, das wurde beiden bald klar, war die Veränderung der
Geschichtsschreibung (sic!). Die wußten also wirklich gut, was zu tun
war! Und wir bringen die Geschichte genauer, denn sie ist exemplarisch.
Und belegt. Denn was da passierte hat eine Kongressuntersuchung im Jahre
1950 anhand von Originalpapieren dieser Stiftungen aufgedeckt. Man hat
man sich schon in den 1920er Jahren den vier einflußreichsten Lehrenden
der USA genähert. Wie dem Ehepaar Byrd. Diese lehnten aber entschieden
ab. Also gingen sie daran, einen eigenen Stab von Historikern
aufzubauen. Mithilfe der Guggenheim-Stiftung, die auf
Wissenschaftsstipendien spezialisiert war, wurden die ersten zwanzig
Stipendiaten genau angewiesen: Sie würden Karriere machen, gutes Geld
verdienen, wenn sie machten, was von ihnen verlangt wurde. So gründeten
sie mit dem Kern aus diesen Zwanzig bereits in den 1920er Jahren die American Historical Association, eine Institution, die fortan immer mehr Einfluß gewann und viel Geld bekam.
Sie arbeiteten dann ein Papier aus, das die Zukunft Amerikas prognostizierte: Die Zukunft des Landes gehört dem Kollektivismus, der mit amerikanischer Effizienz verwaltet wird.
Also beschloß man, das Land exakt nach diesem Plan zu transformieren.
Sie begannen mit der Medizin, deren Anwendungspraxis sie veränderten.
Mit Produkten aus den eigenen Industriebetrieben. Von Gesundheitsölen
bis zu Insektiziden, alles Nebenprodukte aus der Ölraffinierung. Dabei
stellte sich heraus, daß Pharmazeutika eine wahre Goldgrube waren. Aber
noch war die allgemeine Medizinpraxis auf Naturheilmittel ausgerichtet.
Das mußte geändert werden. Also wurde schon 1901 ein medizinisches
Forschungsinstitut gegründet.
Mit hunderten Millionen Dollar dotiert,
wurde das gesamte Medizinsystem der Staaten auf der Grundlage "neuer
Studien" verändert. Aus einer unpatentierbaren Naturheilkunde, die als
Quacksalberei diffamiert wurde, wurde eine patentierbare
Medikamentenmedizin mit teuren Krankenhausbehandlungen. Ein neuer,
höchst einträchtiger Wirtschaftszweig wurde etabliert: Die Medizin. Über
die forciert per Geld gekaperten Universitäten wurde über die
Ausbildung der Ärzte ein ganzer gesellschaftlicher Bereich übernommen.
Die Heilkunde wurde zu einer pharmazeutischen Anwendungspraxis. Mit
teuren Medikamenten, die von Unternehmen hergestellt wurden, die den
Ölgesellschaften gehörten. Auch die "deutsche" IG-Farben gehörte zu
diesem Konzern! Die als ehedem größter Chemiekonzern der Welt nach 1945
zerschlagen wurde - unter anderem in BASF, Bayer, Sanofi ... Die Teilunternehmen
waren wertvoller als der Konzern im Ganzen.
Nun,
die Bildung und die Medizin weltweit unter Kontrolle, schritt man zum
nächsten Bereich: Der Finanzwirtschaft. Auch das war Teil des
Gesamtplanes, und bereits 1910 vorbereitet worden. Es führte 1913 zur
Gründung der Federal Reserve Bank. Die unter Kontrolle der Oligarchen
stand. Dabei ging Rockefeller nach der gespiegelten, umgekehrten
Strategie wie Rothschild vor: Der eine hatte Öl, und griff nach der
Geldwirtschaft, der andere hatte die Geldwirtschaft, und griff nach dem
Öl.
Der nächste Coup war die Beherrschung der
Lebensmittelversorgung. Wieder war es Philanthropie, die sie als Etikett
benutzten. Unter dem Titel, den Hunger auf der Welt zu besiegen,
begannen sie, weltweit die landwirtschaftlichen Techniken zu verändern.
Das setzte eine Kettenreaktion in Gang. Plötzlich, durch gentechnisch
veränderte Pflanzen ökonomisch gehoben, wurden Bauern nicht nur zu
möglichen Käufern von Agrartechnik, sondern ihre gesamte Lebensweise
änderte sich völlig. Aber tatsächlich wurde auch der Hunger
zurückgedrängt, die wirtschaftliche Situation großer Bevölkerungskreise
besserte sich. Bald kamen deshalb Staaten von selber zur
Rockefeller-Stiftung mit der Bitte, die Landwirtschaft im Lande
umzubauen. Hatten sie das Geld nicht dafür, konnten sie ja Kredite
aufnehmen - bei wem? Nein nein, man tarnte das schon: Es hieß nun
Internationaler Währungsfonds zum Beispiel, die an die Kreditvergabe
nur ein paar Auflagen knüpften: Sie mußten ihre Wirtschaft umgestalten.
Und wo sie die Rückzahlungen nicht leisten konnten, gaben sie
Rohstofflizenzen dafür.
Somit, nach Ablauf der offiziellen Betrachtungen und Reminiszenzen, die da und dort sogar Bewegung in gewisse Sichtweisen gebracht haben, die uns hundert Jahre lang geplagt und gehindert haben, uns und die Zeit, in der wir leben zu verstehen, ist es höchste Zeit, eine völlig andere Interpretation der Geschehnisse zu versuchen, die mit den je unten angefügten Filmen einen Anfang setzen. Und die eine Interpretation der Verschwörung ansetzen, deren Kern auf Wahrheit der Leser selber einschätzen möge.
Aber daß der Erste Weltkrieg Ergebnis einer Verschwörung war, bestreitet sogar die offizielle Geschichtsschreibung nicht. Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo war das Produkt einer Verschwörung. Wobei die wirkliche Verschwörung 1891 begann. Und auch das ist keine Theorie, es ist belegt und bezeugt. Durch Personen wie Caroll Quigley, der selbst diesen Kreisen angehörte, darlegt, war das Ziel der damals gegründeten Geheimgesellschaft (mit einer ausschlaggebenden Rolle von Cecil Rhodes, der wiederum eng mit den Rothschilds verbunden war: Diese hatten seine Diamant- und Goldunternehmen in Südafrika, mit denen er seinen eigenen, immensen Reichtum aufgebaut hatte, finanziert) die Festigung und Verbreitung der Führungsstellung Großbritanniens als Erste Weltmacht vor allem aus der Legitimation als überlegene Weltkultur, sowie die Rückintegration der USA in das britische Empire.
In einer einzigartigen Zusammenführung von Geld, Macht und Einfluß sollte die Welt in eine neue, glorreichere Zukunft geführt werden. So sicher war man sich, so offen lag das Thema auf der Straße, daß es anfänglich nicht einmal als notwendig angesehen wurde, diese Ambitionen, diese Geheimgesellschaft(en) heimlich zu betreiben. Sie traten ganz offen auf und sammelten Mitglieder mit Geld und Einfluß. Rhodes organisierte sie in Arbeitsgruppen unter dem Generaltitel "Friede". Der, salopp formuliert, so aussah, daß jedes nicht-britische Volk gerade gut genug war, um egal in welchem Status dem Besseren zu dienen. Wobei die Wirkmittel, Geld und Macht, in einer Hand vereint sein mußten, um den Zielen nicht entgegenstehen zu können.
Sehr bald begann man zu begreifen, daß diese Ziele komplexes Vorgehen brauchten, und damit doch einen verborgen zu haltenden Hintergrund. Die Idee etwa, Amerika ins britische Empire zurückzuholen, war öffentlich zu kontrovers, die Mittel das zu erreichen zu widersprüchlich. Im Geheimen konnte man da viel effektiver wirken. Sehr bald sah man dann, daß neben der Politik und dem Geld das Bildungs- und Informationssystem das Fundament für diese Zukunft der Herrschaft der angelsächsischen Rasse war. Die Völker der Welt mußten von innen her "geneigt gemacht" werden. Und niemand zweifelte daran, daß das effektivste Mittel, eine Gesellschaft zu verändern - der Krieg ist. Die "hohen Ziele" rechtfertigen jedes, also auch dieses Mittel. Und mit Krieg konnten aufgrund seiner Wirkungen auf Gesellschaften (im Wesentlichen: durch Beschränkung der Freiheit und Eliminieren des Individualismus der Nationen) alle diese Teilziele am leichtesten erreicht werden.
Was diese Gesellschaft darunter verstand, zeigte sich bald im Burenkrieg. Der mit unfaßbarer Brutalität eine völlig neue Ordnung ans südafrikanische Kap brachte, aus der außerdem eine paramilitärische Organisation hervorging. Der Einfluß auf die britische Krone war immens, Krone und die Macht der Gruppierung schienen sich hervorragend zu ergänzen.
Aber eine Macht, die außerhalb alles ihres Einflusses stand, war den Briten zur Jahrhundertwende 1900 zunehmend bedrohlich erschienen. Und diese Macht war schon lange nicht mehr Frankreich, sondern Deutschland. Technologisch, wirtschaftlich und immer mehr auch militärisch überholte es die Briten. Wenn das so weiterging, würde es England in seiner Weltgeltung bald den Rang abgelaufen haben.
Ehe Deutschland noch größer, reicher, mächtiger werden konnte, mußte es gestellt werden, solange es noch in "Schlagdistanz" zu England war. Nicht anders als man es mit Portugal oder Spanien gemacht hatte. Die Zeit drängte, denn die Entwicklung Deutschlands vollzog sich in ungeheurem Tempo. Und als ersten Akt einer Strategie mußte eine Allianz zwischen Frankreich und Rußland hergestellt werden. Die beiden Staaten mußten von Feinden zu Freunden gemacht, sodaß Deutschland isoliert wurde. Erst dann konnte man sicher sein, Deutschland ohne viel Ärger besiegen, und anschließend kleinhalten zu können.
Ein Wechsel in der Außenpolitik mußte her. Aus den Erbfeinden mußten Freunde werden, und umgekehrt. Aber dazu mußte die britische Öffentlichkeit von dieser neuen großen Bedrohung "überzeugt" werden. (Denn das britische Königshaus war hannoveranisch-deutsch, die Germanophilie den Engländern ins Blut geschrieben.)
Sofort begann man, den Einfluß auf die Presseerzeugnisse des gesamten Empires auszubauen. Zeitungen, Medien wurden gekauft. Der systematisch aufgebaute Einfluß (siehe Quigleys Schilderungen über die Vorgangsweise) der Gruppe erstreckte sich über die zugehörigen Personenkreise auch bald auf die britischen Geheimdienste, ja auf das gesamte diplomatische Korps, einschließlich des Außenministeriums in London. 1905 stellten diese Gruppen sogar den Außenminister. Der keine Scheu hatte, eine geheime, zweite Diplomatie zu betreiben, um Deutschland in den Krieg zu lavieren. Eine Allianz zu schmieden war leicht. England, Frankreich und Rußland einte ein uferloser Deutschenhaß, der nur noch wenig brauchte, um unter die Rechtfertigung der "Bedrohung" gestellt zu werden. Unter dieser Fahne war Deutschland in den Albtraum seiner Existenzfragen eingesperrt, dem (drohenden) Mehrfrontenkrieg. Man konnte fast zuwarten, bis es unter seinen strategischen Zwängen reagierte, und den "falschen" (als in diesem britischen Sinn gewünschten) Schritt setzte.
Systematisch, und unter Kontrolle der Weltpresse, wurde nun jedes außenpolitische Ereignis rund um Deutschland in ein je weiteres Beispiel der deutschen Feindschaft und Kriegslüsternheit umgedeutet. Sogar der russisch-japanische Krieg wurde durch geschickte Intrige zu einer Schuld Deutschlands konstruiert - die russischen Militärs, gedemütigt, erfolglos, versunken in einem Sumpf von Korruption, Intrigen, Eitelkeiten und Desorganisation, hatten ihren Sündenbock, mit dem von den viel tieferen Problemen abzulenken war. Dabei waren es auch die Briten, die - finanziert von Rothschild - in Geheimabkommen schon 1902 die Japaner, die dann den Russen zu Land wie zur See so schwere Niederlagen bereitet hatten, aufgerüstet und übervorteilt, Rußland aber benachteiligt hatten. Denn Rußland war der Hauptkonkurrent der Briten im Fernen Osten, also mußte es dort so gestutzt werden, daß es wirkte, aber nicht auf England zurückfiel. Sogar die Schiffe der Japaner waren in England gebaut worden. Die Rolle des Guten sollte dann aber vor allem Frankreich spielen, das begann, Rußland zum Gegner des Erbfeindes hochzufinanzieren.
Um politisch Druck zu schaffen, war das Ziel der Milliardenkredite die Infrastruktur, die die Aufmarschgeschwindigkeit erhöhen sollte, diesen entscheidenden Faktor im deutschen Denken (wie sich dann 1914 auch bewies), weil das Deutsche Reich nur entscheiden konnte, welcher Front es sich im Bedrohungsfall zuerst zuwenden sollte: Der im Westen, oder der im Osten. Beides ging nicht auf einmal. Es gab zwar Versuche britischer Diplomaten auch den Wiener Hof zum Ausscheren aus der Verbindung mit Berlin zu bewegen, also eine Südfront zu ermöglichen, aber die wurden vom Habsburger Kaiser weit von sich gewiesen: "Ich bin doch ein deutscher Fürst," soll Franz Joseph verblüfft auf entsprechende britische Vorschläge geantwortet haben. Wie sollte sich ein deutscher Fürst gegen deutsche Fürsten wenden? Das k.u.k.-Reich sollte es später mit seinem Zerfall bezahlen.
Der Ring um Deutschland wurde dennoch immer enger. Ein Zusammenstoß britischer Fischer mit der russischen Kriegsmarine, der drei englische Tote gefordert und die Öffentlichkeit enorm gegen Rußland aufgebracht hatte, wurde von der britischen Presse totgeschwiegen oder umgeschrieben. Ja, den Deutschen in die Schuhe geschoben. Mit einer defacto Annexion Marokkos durch die Franzosen ging es weiter. Die jeder offiziellen Vereinbarung (Offenheit für deutsche Handelsschiffe etc.) widersprach. Dabei ging es Deutschland nun schon an die Gurgel, denn das Reich, das seine wirtschaftliche Potenz längst als erste Welthandelsmacht zu beweisen ansetzte, brauchte freie Handelswege. Die warnende Stimme aus Berlin, die darauf hinwies, wurde zu einem Aggressionsbeweis Deutschlands umgedichtet.
Die britische Öffentlichkeit wurde Schritt für Schritt darauf vorbereitet, daß man sich dem "deutschen Diktat" nicht beugen würde, und daß es auf einen Krieg hinauslaufen könnte. Aus einem deutschen Kanonenboot, das vor der Küste Afrikas kreuzte, wurde eine direkte Bedrohung für die Seewege des Commonwealth gemacht. Deutschland werde mit seiner Kriegsmarine endgültig gefährlich, wenn es einen Tiefwasserhafen hatte, wie er in Afrika bestand. Damit könnte es die friedliche britische Schiffahrt jederzeit unterbrechen. Niemand sagte, daß das sogenannte "Kanonenboot" der Deutschen, das zur Bedrohung für das Empire hochgeredet wurde, kleiner war als die britische königliche Yacht.
Aber die Strategie mußte auch Österreich erfassen. Der Versuch, den Balkan anzuzünden, indem man den Krieg zwischen Serbien, Bulgarien und Rumänien anzündete, ging aufs erste dank der Kriegsunlust des österreichischen Kaisers schief. Aber schließlich gelang doch genau dort die Provokation, die Europa in einen Krieg stürzte. Indem man an dem schon lange schwärenden Konflikt mit Serbien anknüpfte, das am Balkan Großmachtambitionen hatte.
Die britische Politik, die längst in Händen von Interessensgruppen lag, ist der Beleg dafür, daß sich Politik von jeder Volksbeteiligung abgetrennt hatte. Die Politik Europas war im britischen System zu einer Sache von Gruppen geworden, die sich mit missionarischer Heilssendung für die Welt ausgestattet zu allem berechtigt sahen. Auch dazu, das Volk lediglich wie einen Hund an der Leine führten.
Die geheimen außenpolitischen Vereinbarungen waren sogar vor dem britischen Parlament geheim gehalten (oder erst Jahre nach deren Abschluß bekanntgemacht) worden. Sofern dessen Mitglieder nicht selbst mit diesen Geheimgesellschaften am Tisch saßen.
Der Kriegsbeginn 1914 mit dem klaren Ziel, die Oberherrschaft der Briten auch über die Deutschen zu bewahren, wozu die Zerschlagung Österreichs nur als Mittel diente, war nur das erste Meisterstück dieser Gesellschaften. Der eigentliche Coup dieser Gruppe, die zum Ziel hatte, die ehemalige Kolonie wieder ins Empire zurückzuführen, war, daß es 1917 gelang, die USA in den Krieg zu ziehen. Dazu aber brauchte man noch Zeit.
Die Filme haben deutsche Untertitel.
Morgen Teil 2) Das absolute Meisterstück - Der verlängerte Krieg -
Der Eintritt der USA im Kampf gegen den "gemeinsamen Feind" Deutschland
In dieser eindrucksvollen Summa bringt es E. Michael Jones auf den Punkt: Wo immer katholisch-abendländische Monarchen durch Revolutionen überwunden worden waren, trat an ihre Stelle die Versklavung der Völker durch den Kapitalismus. So hat es noch 1890 das offizielle Magazin des Vatikan Civilta Catholica ganz offen ausgesprochen, und genau diese Geschichte erzählt Richard Wagner in "Rheingold".
Alle Völker Europas haben mittlerweile unter der falschen Flagge der "Freiheit" ihre frühere Freiheit, die im Christentum begründet war, gegen die Versklavung durch das Kapital eingetauscht.
In Rheingold versucht Alberich das Gold der Rheinjungfrauen (Frau=Volk) zu erlisten, was ihm durch Raub dann gelingt. Und er schmilzt aus diesem Gold (unter Verzicht auf die Weltkraft der Liebe) den Ring der Macht. Mit dem er dann alle unterwirft, was im Untergrund die Welt bestimmt. Ehe man ihn schließlich mit List überwindet. Doch der Fluch der Macht des Goldes wirkt bereits. Auch die Söhne Wotans haben um der Macht willen das Höchste verkauft. So bringt das Gold auch den einst gesunden, geordneten, naiven Götterhimmel durcheinander. Sogar der in dieser Hinsicht gewiß unverdächtige Theodor W. Adorno nennt es so: Alberich ist der Jude, der Finanzjude. Und das hat ganz konkrete geschichtliche Hintergründe, so passierte es.
Richard Wagner erzählt nämlich nicht nur im Ring der Nibelungen die Geschichte des Kapitalismus, als der Geschichte der Zerstörung der abendländischen Kultur, im Kampf zwischen Liebe und Macht, Liebe und Gold.
Sondern er erzählt in Rheingold speziell die deutsche Geschichte des 19. Jhds., und hier speziell die von Amsel Rothschild, der von der französischen Revolution in ihrer Spitze Napoleon so unglaublich profitierte und im 19. Jhd. nahezu alle Regierungen Europas in seinen Einflußbereich bekam. In der Angst vor den heranrückenden Heeren Napoleons übergaben die deutschen Könige und Fürsten den Rothschilds ihr Gold, die es beliehen. Die brachten es nach London, und dort verhalf es ihnen zu jener Finanzwucht, die das Haus Rothschild so groß machte.
Die deutschen Fürsten aber waren fortan in Schuldknechtschaft, denn der Ziensendienst fraß alle Aktiva auf. Damit waren die deutschen Länder für den Kapitalismus aufgebrochen, denn fortan mußte die Wirtschaft der Geld- und Steuernproduktion dienen. Nach und nach mußte so die eigentliche Volkskultur dem Wirtschaftsliberalismus ausgeliefert werden. Bis alle ihre logische Rettung nur noch in einem Großdeutschland sahen. Heute beherrscht das Haus Rothschild weltweit fast 100 Nationalbanken, und bestimmt somit maßgeblich die Politik.
Hier Rheingold von Richard Wagner, Wien 1958, mit großartigen Wiener Philharmonikern, unter einem anbetungswürdigen Dirigat von George Solti. Die Philharmoniker spielen, als tanzten ihre Töne wie Feuerfunken aus dem Handgelenk des Dirigenten. Andere Passagen sind wie Peitschenschläge, alles aber ist ein Wogen, das an der Spitze des Taktstocks hängt.
Na dann bringt es der VdZ denn doch - den 1 1/4stündiger Vortrag (audio) von Harvey Friedman (die Zahl seiner Pseudonyme dürfte legendär sein), auf den ihn Leser V hingewiesen hat. Für welchen Vortrag Ähnliches gilt (nicht zufällig beruft sich Friedman auf ihn) wie für die Thesen des Wiener Universitätsdozenten Franz Hörmann,. der wie Friedman öffentlich auftritt, um Zukunftsszenarien zu entwerfen, ja tatsächlich vorzubereiten.
Sinngemäß gilt dasselbe: Da ist an eigentlich allen Details mehr oder weniger Richtiges dran. Aber das GANZE ist blanker Unsinn, und eine Auseinandersetzung damit kann nicht über Diskussion über Details erfolgen.
(Wobei: es wäre möglich, sehr wohl möglich; aber Verstehen ist eben nicht das plumpe Ergebnis einer mathematischen, quasi zwingenden "datenorientierten" Operation, so wenig man ohne Daten und Tatsachen auskommt!) Und der VdZ kennt eine Szenerie, besitzt eine Innenkenntnis der (wirklichen) Europäischen Hochfinanz, wie sie den allermeisten Menschen ganz sicher VÖLLIG unbekannt, ja unvorstellbar ist. Die auch dem Vortragenden Friedman - das behaupter der VdZ - ganz gewiß nur vom Hörensagen, wenn überhaupt, bekannt ist. Stichwort: Toskana ... Wer immer an Namen auftaucht, ja überhaupt bekannt ist, er "ist es nicht", der diesen, von Ihnen vermuteten Part im Schauspiel einnimmt. Das um sein Begrenztheit weiß. Wer immer also gar glaubt, er hätte etwas zu sagen,. er hätte die Welt "in der Hand" - vergessen wir ihn getrost.
Mit "Rothschild sind die Bösen" ist da rein gar nichts gewonnen, die Dinge liegen viel, ja VIEL komplexer, und sind in solchen Schwarz-Weiß-Rechungen nicht einmal annähernd erfaßbar. Und nicht "die Rothschild" sind die Bösen (ja, selbst wenn sie selbst das glauben). Die Analysen werfen am Ende der Rechnung nicht "die Übeltäter" (und nicht einmal übeltäterisch einfach isolierbare Faktoren!) aus. Alle, ausnahmslos, bleiben in Seitengassen stecken.
Und das heißt schon gar nicht, daß der saloppe Hinwurf, daß Politiker in der Regel Nieten am Gängelband der Hochfinanz sind, verkehrt wäre.
Wobei, nur so nebenbei: Es GIBT diese Hochfinanz in Österreich gar nicht, also nicht politisch-substantiell. (Sehr wohl aber: in Personen, die hier quasi zufällig wohnen.) Raiffeisen etwa eine Rolle zuzuschanzen, die sie gar nicht haben (was bestenfalls ein paar Taschenbillardistas schmeichelt), ist zum Lachen, Herr Friedman. Vielleicht reden Sie, Herr Friedman, überhaupt über Dinge, die Sie gar nicht kennen, nicht verstehen, und deshalb als Angstszenario aus "Daten" zusammenschustern.
Die hier vertretenen Thesen "sachlich" zu kritisieren, im Detail, wäre aber eine Diskussion über das Insgesamt des Menschen, der Geschichte, der Wirklichkeit überhaupt. DORT liegt das Problem, denn dort liegt das persönliche Problem: Jede These ist nämlich ein persönliches Problem. Es gibt keine Wahrheit, die sich aus rein rationalen Kategorien wie ein Summenspiel ergäben. Sie gründet im Letzten immer in der Person.
Nur ein winziges Detail, winzig weil nur so herausgreifbar: Da mangelt es doch völlig am Verstehen des Wesens eines Staates! Der Geschichte, der Anthropologie, Philosophie als Verstehensprozeß vermutlich überhaupt, ja wo nicht ...
Aus diesem Vortrag muß man sogar schließen, daß - egal, wie viele Erfahrungen der Vortragende auch summarisch gesammelt haben mag, und nun schildert - das Verständnis von Wirklichkeit bei Friedman es ist, das den Gesamtvortrag nahezu verrückt (wenn auch nicht weniger unterhaltsam) macht. Wozu das daraus ableitbare Detailwissen deshalb gut ist, ist hier nicht beantwortbar.
Die aus dem Vortrag ableitbaren Handlungsimperative sind deshalb sogar grotesk, ja zum Fürchten, und seine ideellen Implikationen aufzuzeigen wäre vielleicht sogar für diesen Herren selbst ein Problem.
Der VdZ wagt die Behauptung, daß Friedman dabei sogar genauso typisch zu charakterisieren ist wie jene, die er kritisiert: In einem völligen Verkennen der Komplexität, der Ineinanderverwobenheit, der dialektisch aufeinander bezogener, dabei sogar zuweilen von schöpferischen Akten bekennzeichneter politischer, wirtschaftlicher, geistesgeschichtlicher, überhaupt also geschichtlicher Prozesse, also der Natur menschlichen Handelns.
Sodaß man eigentlich zu der Aussage kommen muß: Um solche Gesamtaussagen zu machen, muß einem fundamentale, realistische Wirklichkeitserfahrung, als Erfahrung eines schöpferischen Prozesses, fast völlig fehlen, trotz "detaillierter empirischer Erfahrung", oder nie möglich gewesen sein.