Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Liturgie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Liturgie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 29. Oktober 2024

Der Weltgeist der Revolution

Genau, das wird unter Trump anders. Er schafft einen Wokeism, der sich nicht mehr so nennt, weil er total vernünftig und einfach der übliche Liberalismus ist. Klar kann ich darin dann für Abtreibung sein. Aber bitte doch nur bis 6 Wochen, oder 8, oder 10. Und wenn mir die Regelung in meinem Staat nicht paßt, na dann gehe ich halt nach California. Klar kann ich dann auch für Geschlechtsunterschiede sein, das ist doch wissenschaftlich bewiesen, ohne meinen Job zu verlieren. Aber es gehört auch dazu, für Gay-Marriage zu sein, das ist nur vernünftig.
Jedem doch bitte schön nach seiner Facon. DAS ist vernünftig.
Nur das alles nicht so zwanghaft, so ideologisch wie bei den Democrats. Die die Wisenschaft ablehnen, die die Vernunft ablehnen. Und jeden, der etwas anderes sagt, in den Häfen stecken wollen. Der vernünftige Mensch der Gegenwart möchte doch, daß seine 17jährige Tochter frei entscheiden kann, was sie macht, wenn sie schwanger ist, und selbstverständlich als Teil der Healthcare, der Abtreibung dann ist.


Donald Trump verkörpert sie, die eierlegende Wollmilchsau. Er vereint jedweden Widerspruch. Ich kann schon deshalb - und je länger der Wahlkampf dauert umso mehr resp. weniger - nicht mehr erkennen, wofür er wirklich steht. Er steht nämlich einfach halt für alles, was besser ist, oder so. Und für das nicht, was schlechter ist, das "nicht glücklich macht". Denn nur darum geht es ja, nicht wahr? Chacon a son gout!

Tja, vielleicht gibt es genau aus diesem Grund bei der Wahl eine Überraschung, sind Umfragewerte so aussagelos wie noch selten zuvor. Wenngleich wir so sehr wie noch nie - wir erleben im Gaslighting Steigerungen, die gewaltig und Merkmal von Gesellschaften im Dauerkriegs-, in permanentem Ausnahmezustand sind - auch durch solche angeblichen Befindlichkeitsanalysen getäuscht und getäuscht werden. Man sollte wirklich JEDE Form von Medium meiden, wäre das möglich, weil sich diese Narrative auch über die Mitwelt um uns schließen, wie beim Fisch das Wasser. 
Aber der Mensch entscheidet sich immer für ein FÜR ETWAS. Für alles sein zerrinnt dabei wie die Butter in der Sonne, hält nur äußerst kurzfristig. Ja man muß sich sogar in einer Wahlkampagne beeilen, denn manchmal überdauert es nicht einmal die Vorwahlzeit.

Sonntag, 1. September 2024

Von bösen Ländern, und perfekten Gesellschaften

(Aus einer Korrespondenz) - Oh ja, Rußland ist das Land der Bösen, der dunklen Hintermächte und der Korruption der Beamten, in der Hand der Oligarchen. 

Hmmm, ich möchte ja keinen Vergleich anstellen, welches Land - USA oder Rußland - MEHR korrupt ist. Denn ich habe da ein seltsames Gefühl, wie der ausgehen könnte. 

Wiewohl auch ich in einem Kulturkreis aufgewachsen bin, in dem es Teil des geopolitischen Rennens um Hegemonie des Anführers war, Rußland durch pausenlose Propaganda (die meiste davon immanent, also mehr oder weniger subtil verborgen) zum Land des Bösen zu machen. Das war im Kalten Krieg so, das ist heute so, das war 1990 so, um Rußland zu deligitimieren, aufzuspalten, und so seine Rohstoffe ausbeuten zu können. 
Ah so, in Amerika wird die Korruption aber aufgedeckt.
Wirklich? Oder heißt das nur Korruptionsfreiheit, SOWEIT sie aufgedeckt wird? Gibt es nicht handfeste Indizien, die darauf schl9ießen lassen, daß der nicht aufgedeckte Umfang der Korruption in den USA weit größer, ja enorm groß ist? 

Was heißt es denn, wenn laufend, wirklich laufend neue Fälle auftauchen, die - man lese die grandiosen Recherchebücher von Whitney Webb, die anhand des Falls Epstein die gesamten amerikanischen Eliten durchleuchtet hat, denn Epstein war in alle und alles verwickelt. Wobei sie draufkam, daß diese Eliten ein immens dichter Filz sind. 
Sodaß sie heute sagt, daß KEINER, der Teil der Eliten Amerikas ist, NICHT kriminell wäre. Samt der Vermutung, daß der Anteil an NICHT aufgedeckter Korruption ein dunkles, riesiges Loch ist, weil das ganze Land von Korruption regelrecht durchsäuert ist. Ausgehend von einer Schichte von Oligarchen.
Genau also das ist eine unwiderlegliche Tatsache (die nur nicht immer konkret gemacht werden, teils durch den Schutz der Gesetze selbst), was man Rußland vorwirft, und das praktisch der gesamte Westen glaubt und voraussetzt. 

Wieviel wird alleine auch aufgedeckt, und versandet letztlich - denk an Hunter Biden, wie man den elegant aus dem eigentlichen Verbrechen herauslaviert hat. Illegaler Waffenbesitz war sein Vergehen. Wirklich? 

Während die Blogger und Stimmen, die ich beobachte, zeigen, daß die Korruption in Rußland sehr wohl und sehr hart kritisiert wird. Auch da wird vorausgesetzt, daß das Sichtbare an Verwerfungen nur die Spitze eines das Land wie ein Myzel durchwebendes Geflecht von Korruption. 

Nur kann das nicht die wirkliche Wirklichkeit eines Landes ausmachen. Nicht in den USA, und nicht in Rußland. Die prinzipielle - metaphysische - Legitimation von Macht freilich vorausgesetzt. Und DA begänne eine substantielle Diskussion, die einen für den Leser vermutlich überraschendem Ausgang haben würde. Aber um DIESE Fragen muß es gehen. Nicht um die faktischen Schwächen der Repräsentanten in der Geschichte. Und Geschichte wiederum ist weit mehr als eine Ansammlung faktischer "Ereignisse".

Sonntag, 11. August 2024

Beginn des Hebens in den Himmel

Der Mensch ist Kulturwesen. Das heißt, daß Kultur nicht etwas ist, das mal mehr mal weniger dazukommen kann, bleibt es weg ist es auch gut. Nein. Kultur ist das Gebäude wie Medium und Mittel des Menschseins. Ja sie repräsentiert den Sinn der Schöpfung, der ein Opferkult ist, nicht mehr, nicht weniger.

Und alles, was Kultur am menschlichen Dasein ist, ist an einen Ritus gebunden und darin real und welthaft. In der Sitze des religiösen Opferkults, bis hinunter zu den alltäglichsten Handlungen, die von oben her zu durchbluten die eigentliche Aufgabe des Lebens ist.

Der Kulturstand eines Volkes, einer menschlichen Gemeinschaft und jedes einzelnen Menschen zeigt sich deshalb am Reichtum seiner Riten. Deren man allzuoft kaum noch gewahr wird, aber deren man gar nicht gewahr werden muß, weil sie Haltungen formen. Und Haltungen sind wahre Zustände des Fleischlichen, und darauf kommt es an.

Die brauchen zu ihrer Wirksamkeit keine Bewußtheit, ja im Gegenteil ist dieses ständige Voraugenstellen einer Entscheidung dafür (oder dageben) Einfallstor für Momentanstimmungen, die in der Modulation, die Menschsein faktisch ist, ständig die Gefahr aktivieren, einer Stimmung zu folgen, das Sachliche absinken zu lassen.

Jeder Ritus aber braucht etwas - er braucht Initiation, um die leibliche Präsenz zu einem Sein vor den Augen Gottes, des Seins, zu heben. Auch hier finden sich viele Formen, die kaum bewußt sind, und die die Trägheit, zu der alle Menschen neigen, allzu leicht über Bord wirft, weil Riten oft (und selbst für den Tugendhaftesten) Mühe kosten. 
Doch ist es die Tat, auf die es ankommt, und leibliches Sein ist Tat.

Sonntag, 4. Dezember 2022

Der erste Schritt ist Heiligkeit

Spricht man vom Heiligen, vond erHeiligkeit, spricht man nichtnur automatishc von Gott, dem Ganz Heiligen, der Heiligkeit selbst, sondern man muß es auch in gewisser Weise von Eigenschaften trennen, die gerne sogar als Ersatz für Heiligkeit (und damit ALS Heiligkeit selbst) gesehen werden, es abrer nicht sind. Und das heißt: Trennen von Gerechtigkeit, von Rechtschaffenheit, und so weiter, ja in gewisser Weise sogar von der Nächstenliebe. Denn durch diese Eigenschaften alleine ist Heiligkeit nicht zu erreichen.

Das Alte Testament, weist Scott Hahn in seinem Buch "Holy is his Name" hin, verwendet bis auf eine Stelle im Buch Daniel, wo aber der Sohn Gottes selbst gemeint ist, nicht ein einziges mal den Begriff von Heiligen! Da ist von Gerechten die Rede, von (als moralisch, alle Gesetze beachtrend gesehener) Gottwohlgefälligkeit, und so weiter. 

Aber das Heilige selbst ist eine eigene Qualität, und sie erschließt sich erst durch die Inkarnation des Heiligen selbst, den Sohn Gottes. Erst von hier an - und im Alten Testament hat alles darauf sehnsüchtig gewartet, weil es um die Notwendigkeit wußte - werden Menschen wieder in den Himmel gefügt, in die himmlische Ordnung gestellt, und zwar durch den Heiligen selbst, den für alle stellvertretend Opfernden, Jesus Christus. Wer sich dem Heiligen dann zugesellt, wer sich ihm unterstellt, der wird mitgenommen, kann an dieser Bereitmachung des Heiligen für die Menschheit profitieren, weil er Teil der Menschheit ist.*

Freitag, 14. Oktober 2022

Es bleibt nur, was im Kult ist (2)

Maria lactans. Die Gestalt der weltgebrdenden und welternährenden Frau. Ohne Eros der Frau keine Welt. - Das ist der Grund, warum es in der Malerei gar nicht wenige Darstellungen der Gottesmutter gibt, die - das Jesuskind auf ihrem Arm - ihre blanke Brust darbietet, aus der ein Strahl ihrer Milch dringt, den der Mund des Heiligen auffängt. Was der Heilige Bernhard von Clairveaux in einem Gesicht sah und als seinem geistigen Erleben zugrundegelegt begriff, ist auch die Wahrheit hinter jedem künstlerischen Schaffen. Als dem Dasein eines Standes, der dem Nützlichkeitsgeflecht der übrigen Stände entzogen ist. - und entzogen sein muß. Denn das ist seine Aufgabe. In den Künstlern, den Priestern, den Denkern, alle wiederum Teil des Hauses des Königs.

Denn dahinter zeigt sich die tiefe Wahrheit, daß dieses Fleischliche, das die Schöpfung ist - in seiner Erstursächlichkeit im Sohn Gottes, den sie empfing, gebar und großzog - aus der nährenden Milch der Verköperung der Reinheit des Menschen (als Schlüssel der Schöpfung, s. o.) selbst Fleisch annimmt! Getrieben von ihrer "inneren Forma", die in der von der Milch der himlischen Mutter alle Nahrung erhaltende Gestalt des menschlichen (vollkommenen) Werkes. 

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Es bleibt nur, was im Kult ist (1)

Maria Lactans
                                Maria lactans                                   
So also die Schöpfung, die vom Sohne Gottes ausging - dem Gott-Menschen Jesus Christus - auf Sichtbarkeit angelegt ist, sich durch wechselseitige Begegnung im MIteinander eines einzigen Werkes in der Existenz hält und damit VOR GOTT - ALS SCHÖPFUNG - hält, so ist auch alles, was der Mensch zu tun hat, auf Verfleischlichugn, auf Innkarnation, auf Leiblichkeit ausgerichtet. 

Nicht nur in der umgebenden Welt, sondern auch in seiner Leiblichkeit wird vor Gott deshalb nur relevant, was sich auch im Leiblichen ausdrückt. Denn Sinn (logos, das "auf - zu") ist die einzige Grammatik der Welt. Welt aber ist Gestalt. Fleisch. Inkarnation. Und in ihrem Zentrum steht - der Mensch, dieses Wesen, das vom Stabu genommen in den Himmel reichen sollte, diese wahre Schlüsselfigur der Schöpfung.

Dienstag, 27. September 2022

Die Vorstellung hat begonnen (2)

Nehmen Sie endlich Platz, die Vorstellung hat schon begonnen.Wie wünschte man sich, daß wenigstens diese Tatsache für den Menschen des Alltags präsent wäre. Stattdessen glaubt er an das Wissen anderer, denen offensteht, was ihm selbst prinzipiell doch niemals offensteht. Das Problem der Klimahysterie war also, das Ganze ins Auge zu fassen, und eine Legende aufzubauen, der Mensch wäre in der Lage, dieses Ganze zu gestalten (oder mißzugestalten.) 
Es ist eigentlich grotesk - während sich die Mensche gerade heute so ohnmächtig wie nie erleben, ausgeliefert allem und jedem wie einem Virus, der alles flachlegt und tötet, einem "Wirtshcaftsgeschehen", das alles wie eine göttliche Hand bestimmt, und so weiter, glauben sie an die Manipulierbarkeit nach Plan beim allergrößten, alles umfassenden System - des Weltklimas. 

Montag, 26. September 2022

Die Vorstellung hat begonnen (1)

So viele Jahre befasse ich mich nun schon mit Fragen rund ums Klima. Nicht ganz freiwillig, sondern um eine damals sich aufbauende, heute voll ausgebaute Bedrohugn usnerer Kultur zu begreifen. Nicht das Klima, sondern die Tatsache ieines sozailen Mechanismus, als mehr hab eihc das nie sehen können. 

Aber so kam es, daß ich jede Menge wissenschaflicher Gutachten udn Aussagen gelesen, gehört, mitgedacht habe. Das Bild, das sich schon seit geraumer Zeit recht scharf gestellt hat, widerspricht dabei nur in einem Punkt der Mär von der Klimakatastrophe (denn daß es auch dabei nicht um Sachfragen geht, war mir sehr rasch klar) - es liegt in der Gesamtbetrachtung dessen, was wir dann Klima nennen. Und wäre mit einer von allem Anfang an bekannten Aussage eigentlich schon bewältigt und beantwortet - hätte man die Sache jemals ernstgenommen. 

Mittwoch, 14. September 2022

Noch ein Wort zur Synode

In einer nächsten Abstimmung hat die deutsche Kirchensynode eine Resoluktion (?) angenommen, der der Öffnung des Priesteramts für Frauen die Tür öffnen soll. Das ist eine Neiddebatte, und sie ist nicht weniger langweilig als die (abgelehnte) Resolution, die einer Änderung der Doktrine zur Sexualmoral der Kirche das Wort reden wollte. Sie ist aber auch eine der fraglichen Früchte des so flott heiliggesprochenen Papstes +Johannes Paul II. und hängt mit der im Ungehorsam erschlichenen, dann vom Papst so schwächlich bestätigten Zulassung der Frau zum Ministranten- bzw. Altardienst zusammen.

Dadurch ist eine Verwirrung gestiftet worden (wie gesagt: Erst von den Priestern selbst, bis dann vom Papst mit einer spitzen Pinzette herausgezogen wurde, was "nicht direkt schlecht dabei" ist, um der eigentlichen, längst zu führenden Auseinandersetzung ums Thema wieder einmal auszuweichen. 

Aber natürlich war das von den Revolutionären nur als erster Schritt gedacht. Sie hörten nicht auf zu rumoren, bis der Papst doch noch ein eigenes, ausdrücklich verbindlich genanntes Dokument nachschießen mußte, in dem er "endgültig" (wie er dachte) die Priesterweihe für Frauen ausschloß. Ähnliches hat er gegen Ende seiner Amtszeit immer öfter tun müssen. Indem er schwammig, unklar formulierten oder gar falschen Aussagen ganz gezielte und spezifische Dokumente nachschießen mußte, um die vielen ins Krauf schießenden Interpretationen wieder auf die Schienen der Wahrheit zurückzudrücken.. Aber die Milch war da meist schon vergossen, und der Dschinn-Geist nicht mehr in die Flasche zurückzubringen. Siehe - die deutsche Kirchen-Synode.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (3)

Die Schöpfung ist auf den Menschen hin geschaffen, das heißt: Auf eine dem Leben gegenüber unendlich offene Menschheit - Aber alles das ist eine Welt des Menschen. Es ist nicht nur eine Welt des Menschen, sondern es ist eine Welt FÜR den Menschen! In der alles auf ihn zuläuft, und auf ihn ausgerichtet ist. In der NICHT für sich stehende Prozesse ablaufen, die auch auf uns verzcihten können, wie es eine mittlerweile geisteskrank gewordene "Gaia-"Religion verkünden will. In der wir Menschen nur ein Störfaktor sind, ohne den "die Erde" besser dran wäre. Sondern in der der Sinn des kleinsten STeinchens, der stacheligsten Muschel und des stuppigsten Wildesels nur auf eines ausgerichtet ist - und das ist der Mensche. Den sie selber wollen weil brauchen, und der alles in sich enthält, was auch in ihnen da ist, aber alles in weit umfassenderem Sinn, weil er es auch in den Geist und damit in die Ordnung Gottes, dre reiner Geist ist, überführen kann. 

Jede Schwalbe würde aufjubeln vor Glück, wenn sie bewußt wählen und dann in einer Umgebung leben könnte, die sich ganz in die göttliche Ordnung einfügt. Sodaß ihr Eigensein - und etwas anders kann sie nicht, das ist ja der Sinn und die Bestimmung aller nicht-freien Dinge und Lebewesen - nun auch seinen Sinn erfüllt: Sie können nur sie selbst sein, sie können kein Sinngefüge ablehnen oder anstreben, das muß ihnen übergestüolpt werden, gewissermaßen, und bruchen deshalb ein Geistwesen, daß sie in die große Ordung, die auch sie enthält, einfügt. Und das betrifft nicht nur die kleinen Dinge vor unseren Füßen, sondern auch die großen über unseren Häuptern: Die Sterne, die Planeten, das All. 

Eine andere Religion

Es ist dem Zufall zuzuschreiben, daß die Spanier, als sie im 16. Jahrhundert das Inkareich stürzten (und dabei geschickt die internen Machtstreitigkeiten unter dem Adel des Königreichs nützten) nicht ALLES zerstören konnten, was dem Kult der Heiden diente. Deshalb, weil man an ganz wenigen Plätzen noch die originalen Opferkulte rekonstruieren bzw. nachempfinden kann. In seiner Gesamtheit ist das heute überhaupt nur noch in Macchu Picchu möglich, auch wenn diese Festungsstadt abgebrannt ist und nur die Steine hinterließ. Aber sie war sehr rasch so von Dschungel überwuchert, udn von den einheimischen so verschwiegen behandelt worden, daß sie tatschlich übersehen wurde. Erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts hat sie dann ein Engländer entdeckt. 
 
Aber es hat sich mir bei den Bildern der Altäre und Opferstätten sofort aufgedrängt, was dann der Kommentar bestätigt hat: Dies Altäre verweisen in ihrer Ausrichtung auf Gestirne und Konstellationen, allem voran aber den Mond und die Sonne. Und diese Gestirne, das All somit, sollte durch den Gottesdienst AN DIE ERDE GEBUNDEN werden. 

Mittwoch, 25. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (2)

Die verlängerte Sinnlosigkeit. Die Alten wissen davon: Es gibt einen Gegenentwurf. Werden sie getötet, wird er aber vergessen - Daß das heute kaum noch so erlebt und gesehen wird, hat zum überwiegenden Teil mit der Protestantisierung des Wirtschaftslebens zu tun, wie sie schon (der Protestant) Max Weber vor 150 Jahren als Eigenschaft des Kapitalismus festgestellt hat. Die - analog zum Wesen des Protestantischen - in die Dinge dieser Welt kein Vertrauen mehr zuläßt, sondern deren Gutheit von ihnen trennt, und zu einem positivistischen, also "zu setzenden" Ding macht. Das mit dem materialen Grund (dem Wohlstandserwerb etwa) nichts zu tun hat. 

Die Wirtschaft läuft dann nach eigenen Gesetzen, denen zu folgen ist, sonst "funktioniert" sie nicht. Das Seelenheil zu erwerben ist dann ein ganz anderer Bereich, den man nur durch gewisse Frömmigkeitsattitüde erwerben kann (soweit er überhaupt erwerbbar ist.) 

Das hat aber auch die eigentliche Volkstradition zerrissen - welche Rolle die Alten wirklich spielen, und wie ich sie zu guten Teilen noch in meiner Kindheit in den 1960ern gesehen und erlebt habe. Der alte Bauer widmet sich dann eben den Bienen, oder der Kaninchenzucht, mit der er seinen Beitrag zum Gemeinwohl leistet, sitzt abends dann eben vorm Haus und dengelt die Sensen, mit denen die Söhne und Töchter beim Morgentau die Wiesen mähen, und die Oma bäckt die Strudel nach altem Familienrezept, und schaukelt daneben die Babywiege. 

Dienstag, 24. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (1)

Es ist das einzige, das wirklich zählt: Die Beschränkung und Reduktion der Weltbevölkerung. Dieser Gedanke, der seit der Geburt des Übermenschen, seit der Konjunktur des Genies zu Anfang des 19. Jahrhunderts (und als Aftergeburt der Renaissance-Idee, die den viel zu wenig reflektierten Gednnken zum Programm machte, daß das Heil der Menschheit in der Neuaktivierung der - heidnischen! - Antike läge) die Köpfe und Agenden jener bewegt, die sich als Führer der Menschheit berufen fühlen, ist auch von Bill und Melinda Gates wieder und wieder betont.

Da sollte es doch stutzig machen, wenn sie sich wie so viele andere mit dem Bewußtsein, zu den Auserwählten der Moderne zu zählen, seit fünfzig Jahren in "Anthropophilie" engagieren, und offenbar Wege fördern, die die Gesundheit und damit die Lebenserwartung wie (dieser Anspruch wird schon lange kombiniert) Wohlstand und Lebensqualität (die auf die Gesundheit zugespitzt wird) erhöhen.
 
Wo ist hier der Pferdefuß versteckt?

Donnerstag, 19. Mai 2022

Gegenwart festnageln, um zu sein (2)

Generelle Blindheit heißt: Auf allen Gebieten - Wir erleben im aktuellen Ukraine-Kontlikt beispielhaft, wie sich nun auch alle diese "Realitätsabbildungen" auflösen, die sich aufs Einzelne stützen. Weil sie nicht vermitteln, WAS überhaupt gesehen und aufgenommen wird. Sodaß der Streit sich nun auf die Deutung ausdehnt, in der wir allem auf den Grund gehen müssen (und bald erfahren werden, daß daraus gleichermaßen keine "Sicherheit in der Deutung" erwächst), um überhaupt noch etwas zu "sehen". Es ist also absehbar, daß wir es bald mit einem völligen Erblinden zu tunhaben, dem wir verzweifelt mit einer noch größeren Datenfülle zu begegnen versuchen. Was sich in China mit dem "social credit"-System bereits abzeichnet.

Eine Welt, die in lauter Einzeldinge auseinanderfällt, die selbst immer weiterin ihre Bestnadteile auseinanderfallen, ist aber keine Welt mehr. Ihr fehlt, was wir als "Landschaft" bezeichnen knnten, ja eigentlich fehlt ihr das "Natursein", das alle Landschaften selbst wieder "umgibt". Wenn wir also nun davon ausgehen, daß dies der vorläufige Endpunkt einer langen Entwicklung war, stehen wir zugleich vor dem Problem, daß wir immer weniger umfassende Entscheidungen zu treffen vermögen. Ganz einfach, weil es an Urteilsvermögen dazu fehlt, das sich nicht aus Einzelnem zu einem Insgesamt zusammenkleben läßt, sondern eine Kategorie ganz eigener Art ist. Die mit dem Vereinzeltnen nur zu tun hat, aber nicht daraus zu konstituieren ist.

Mittwoch, 18. Mai 2022

Gegenwart festnageln, um zu sein (1)

Die der Hautgrenze schon bedenklich nahe Verdichung der Technik, mit der iwr unseren einfachsten Alltag bereits umgebenhben, zwingt uns in einen fortwährenden Strom von Erledigungen und Tuens-Momenten, die das Leben selbst zu einem fortwährenden Strom machen. In dem wir aber keinen Ort weil keinen Halt mehr finden, somit nichts und niemand mehr sind, weil keine Identität mehr besitzen. Identität aber heißt, aus einem Chaos des ständigen HIntergrundrauschens, als einem unabgrenzbaren und unerkennbaren Ganzen, in Erkennbarkeit uns Selbst-Bewußtheit aufzutauchen.

Ob nicht diese Photographiersucht, in der das Photo von einem ständig bereitgehaltenen SmartPhone (etc.) das "richtige Erleben" ersetzt, auch so zu begreifen ist. Das in dieser Form ja bereits nur die Verlängerung eines sich seit Jahrzehznten bzeichnenden Photographierwahns bedeutet, denn schon in den 1970ern haben sich jene Existenzen erkennbar gemacht, die pausenlos ihre neuen Instandkameras und Kleinbildformate gezückt hatten, um alles und jedes auf Bild zu banenn, noch ehe es überhaupt "erlebt" war.

Sonntag, 20. März 2022

Gedankensplitter (2005c)

Der Tempel in Jerusalem als Stufe zur Kirche. Die Zerstörung des Geschmacks. Technikgewinn als Verlust der Lebensqualität - Damit hat sich aber gar nicht so sehr eine noch weitergehende Ablösung vom Judentum Christi vollzogen. Das hat sich nie getrennt, Jesus Christus WAR das erfüllte Judentum, ein anderes hat es nie gegeben. (Was sich später so bezeichnete, war eine neu gegründete Religion.) Diese eine und einzig wahre Religion hat sich lediglich VERÄNDERT, weiter in die Geschichte hinein entwickelt, und ausgefaltet, das ist alles.

Und das hat sich im Kirchenbau gezeigt. Der sich von Anfang an auf die Architektur des Jerusalemer Tempels bezogen und diese nachgeahmt hat. Und DORT war der Ort der Opferhandlung IN EINEM EIGENEN RAUM. Ja, hinter idesem war noch einmal ein Raum - das eigentliche Allerheiligste, das nur einmal im Jahr beim Paschafst von einem jährlich wechselnden Priester betreten wurde. Selbst wiederum Symbol der Bundeslade, die sich darin befunden haben soll.

Samstag, 19. März 2022

Gedankensplitter (2005b)

UKRAINE als Schnittlauch auf jeder Suppe. Architektur, der Heilige Raum als Grammatik von Beziehungen. Die geraubte Zeit - Es geht nichts mehr ohne Ukraine. Wie auch, bei solchen Nachrichten? Die darauf abzielen, daß man darüber reden soll, und die klare Absicht haben, den Alltag der Menschen durch Furcht und Angst zu bestimmen. Bis in den nletzten Winkel wollen sie ienen aufscheuchen udn beherrschen.

Diesen Zweck soll die absurde Strafsumme erreichen, die in Österreich das Verbreiten von Feindpropaganda - und nur so kann das verstanden werden: Man sieht einen FEIND, MIT DEM MAN SICH IM KRIEG BEFINDET, denn das SIND Kriegsmaßnahmen - präventiv unterbinden sollen. Hinkünftig soll sich jeder dreimal fragen, ob das, was er macht, irgendwie "von" Rußland sein könnte, und "als" Propaganda verstanden werden könnte. 

Wobei - es geht ausdrücklich nur um die VERBREITUNG russischer Inhalte, also von allem, das AUS RUSZLAND STAMMT. Auf den möglichen Streit, was als Propaganda gesehen werden könnte und was nicht, läßt sich der Staat gar nicht erst ein. VERBREITUNG, heißt es.

Freitag, 18. März 2022

Gedankensplitter (2005a)

Eigentlich genau umgekehrt - Das Seltsame ist, daß das, was man "Traditionalismus" nennt, und das sich ganz besonders darauf beruft, daß es "die Tradition" aufgreife und weiterführe, die Tradition gewissermaßen "überspringt", und auf eine Art Vorgestern zurückgreift. Aber genau das verweigert, was Tradition ist, und was sie angeblich früher auch gewesen war. 
Der sogenannte Traditionalismus verweigert der eiugenen Elterngeneration die Übernahme DERER Tradition, um dabei nicht einmal auf die vorletzte Generation zurückzugreifen, sondern auf einen Fixpunkt irgendwann in der Vergangenheit. Man nennt das eigentlich nicht Traditionalismus, sonder Archäologismus.
Das Allerseltsamste aber ist, daß das gar nicht das Wesen der Tradition ist. Sondern es ist ganz exakt DAS PRINZIP DER REVOLUTION. Jede Revolution, und zwar wirklich jede, beruft sich auf einen Punkt in der Vergangenheit, den es nun angeblich wieder aufzugreifen gebe. WEIL die vorhandene Stufe nicht mehr im Strom der Tradition stehe, sondern diese FALSCH INTERPRETIERT habe.

Sonntag, 20. Februar 2022

Die Kultur im Fleische

Die Klageweiber [mit ihren violett angemalten Gesichtern] waren [trotz des in von niemandem erwarteten ausgreifenden Schritten erfolgten, langen Aufstiegs zum Berge Mose, dem Musa Dagh] hinreichend bei Kräften - nicht einer ging auch nur der Atem schneller - um sofort an die Arbeit zu gehen. Nunik [die Nasenlose, deren Schneidezähne aus dem lippenlosen Gesicht starrten, und deren Alter der Legende nach hundertfünzig und mehr Jahre betrug], Wartuk, Manuschak und die anderen hockten sich zu den Toten. Ihre schmutzigen Klauen enthüllten die schon erstarrten Gesichter. Und dann hub an ihr Gesang, älter vielleicht als die ältesten Lieder der Menschheit. Er wurde ohne Unterbrechnung wiederholt, bis der letzte Stern sich im ergrünenden Himmel löste. 

So arm der Text war, so reich veränderte sich die Melodie. Manchmal wars nur ein langes gleichlautendes Stöhnen, manchmal eine Kette heulender Koluraturen, manchmal ein ödes, schmerzverschlafenes Nicken derselben zwei Töne, endlos, manchmal ein schrilles Aufbegehren, und dies alles nicht etwa frei und der willkürlichen Eingebung foldend, sondern gesetzmäßig und überliefert von jeher. Nicht jeder der Sängerinnen, [denen nicht viel zu den Chorgestalten der antiken Tragödie fehlte], besaß die altbewährte Kunst und Stimme Nuniks. Es gab unter ihnen auch mäßige und daher eigennützige Künstlerinnen, deren Gedanken während der Arbeit ausschließlich mit dem Geldbeutel der Hinterbliebenen befaßten. Was nützten dem reichsten Manne hier obern seine Pfunde und Piaster?

Mittwoch, 9. Februar 2022

Weil Gott ein Gott der Lebenden ist, ist er nur im Guten Sprechen, dem BENE-DICERE (3)

Das Ziel dieser explosionsartig verbreiteten Sprechmode ist der Tod - Eine Auffassung, die gar nicht so selten ist, wie die weltweit eineinhalb Milliarden Muslime zeigen. Deren höchste bildnerische Darstellung deshalb ... das Wort selbst ist. Das Wort und - die Art, in der es auftritt. Deshalb kann es gar keinen in andere als das Urarabische des Koran "übersetzte" Heilige Schrift der Muslime geben, und deshalb muß auch der Koran auf eine bestimmte Weise gesungen werden. (Siehe Anmerkung***)  

Wenn der Leser nachdenkt wird er feststellen, wie viele der heutigen Anschauungen von dieser Grammatik geprägt sind, die sich in der Betrachtung der Entwicklung des Sprechens wiederfinden. Und zwar ursächlicher, als viele glauben wollen. Nicht nur das, herrscht sogar auch hier über alles übergreifend der fatale Irrtumm, daß diese Mängel der Rede "rhetorische Mittel" seien, die einen vorgeblichen Inhalt verstärken oder überhaupt erst darstellen sollen. Die sich als Mängel schon dadurch ausweisen, daß sie einem Nachgeben entsprechen, also keine Höherführung der Form bedeuten, die dann in einer Haltung wieder "leicht" weil selbstverständlicher Brauch - usus - werden soll.