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| Aufnahme Blut |
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 6. November 2022
Seinsintegraton durch Adaption an den eigenen Sinn
Dienstag, 30. August 2022
Gedankensplitter (1434c)
Montag, 29. August 2022
Gedankensplitter (1434b)
Sonntag, 28. August 2022
Gedankensplitter (1434a)
Mittwoch, 28. April 2021
Als die Lebens(t)räume billig wurden (3)
Teil 3) Anmerkungen zum Kommunismus als Grundhaltung des westlichen Menschen und zur Frage, und warum die Erfindung der Perspektive in der Malerei einem Impfen gegen Krankheiten analog ist.
*Es ist egal, welchen Begriff man dafür verwendet - Marxismus, Sozialismus, Kommunismus, Sozialstaat (wie den unseren) als Lebensform, die dazu führt bzw. diesen Hintergrund hat. Alles das hat jene Ideologie als Basis, die mit einem alle Bereiche umfassenden Weltbild in den 1970er Jahren durch politische Intention von sozialistischen Parteien entfesselt worden sind. Parteien, die sich spätestens ab dem vorgeblichen Zusammenbruch der Systeme in Osteuropa in den Jahren 1989/90 sozialDEMOKRATISCH nannten. Um ihr eigentliches, nie verändertes Ziel zu verbergen.
Donnerstag, 17. Dezember 2020
Prinzipieller als geplant, weniger überzeugend als gedacht
Dieses Video des in New York arbeitenden, per Staatszugehörigkeit aber österreichischen Impfexperten, des Vaccinologen Dr. Florian Krammer, wurde dem VdZ dieser Tage von Leser P zugespielt.
Denn es sei, so die Meinung des Absenders, doch zu 95 Prozent überzeugend!
Die Antwort, zu der sich der VdZ kurzfristig so angeregt fand, daß er (wie schon so manches Mal) seinen Tagesplan umstieß, um sich den damit zusammenhängenden Fragen zu widmen (was er eigentlich gar nie vorgehabt hätte) ist denn doch so prinzipiell entwickelt, daß er sich auf Drängen von Leser R, an dem sich der VdZ ratsuchend wandte, dazu entschloß, sie auch dem Leser zur Verfügung zu stellen. Denn sie berührt grosso modo Fragen zu Impfung und Immunsystem in Zeiten der Corona, in denen so manche derzeit um Antworten ringen.*
"Überzeugt wovon? Weil man dann weiß, wie bestimmte und selbst innerhalb des Zellgeschehens isoliert betrachtete Abläufe funktionieren? Dazu hätte genügt, vor zwanzig Jahren "Helena" zu lesen, wo ich diese Mechanismen durch die Figur des Dr. Estlect in den abstrakten Vorgängen erklären lasse (wo der das Immunsystem in den größeren Rahmen der Seele stellt) oder vor zehn Jahren die Blogbeiträge, die ich aus der Befassung mit dem Syphilis-Erreger verfaßt habe, in denen ich mich besonders mit dem Aspekt der Steuerungsübernahme eines Eindringlings beschäftigt habe.
Denn hier haben wir es mit dem Spezifikum des Gefährdungsgeschehens wie des Abwehrverhaltens als Moment der Persönlichkeit zu tun. (Grob auf die Spitze gebracht: Eine ganz heilige Frau wie die Gottesmutter war sicher nie krank.) Oder aber auch die Ausführungen von Sucharit Bhakdi oder des Clemens Arvay, die genau das virale Geschehen sehr gut (nur etwas anders betont, und spezifich auf Corona gemünzt) beschrieben haben. Ohne deren Randunschärfen zu übersehen, wo Medizin mit Weltanschauung und damit Anthropologie zusammenstößt.
Aber diese alle sind eben keine bloßen Techniker. Und die eigentliche Problematik - weder der Corona-"Pandemie" noch der Impfung - wird von Technikern, zu denen dieser Krammer genau so wie dieser Nowotny (der ist, wie so viele Ärzte sind) gehört, nicht berührt. Deren Metier immer nur Ablaufoptimierung eines enthusiastisch verfolgten Technizismus und völlig analog zur Magie ist.
Schon gar, weil er die Welt des manipulierten Geschehens künstlich setzt und isolierte Abläufe behauptet. Ginge es aber so, dann wäre nicht erklärbar, wie es unerwünschte Nebenwirkungen oder sogar richtige Opfer von Impfungen gibt. Man denke nur an die Impfung in der "Schweinegrippe-Pandemie" vor einigen Jahren, mit hunderten schwerst Geschädigten.
Spätestens jetzt sind wir damit beim auch von Dir konzedierten moralischen Problem von Impfungen angelangt. Das keine Frage von Impftechnikern sein kann, denn sonst hätte auch dieser Krammer einen anderen Beruf gewählt. Wobei er sogar innerhalb dieses Videos beträchtliche Ungenauigkeiten aufweist, die er gefließentlich so übergeht, als spielten sie keine Rolle. Man achte alleine auf seine Sprache.
Denn was heißt es, wenn Krammer bei Minute 28'18 "man weiß, daß diese [Impfungen] relativ gut funktionieren" sagt? Relativ gut? Ist das nicht exakt eines (!) der echten Probleme mit Impfungen? Und das ist nur ein Beispiel aus etlichen, die man beim Anhören seiner Ausführungen anführen könnte. Wozu ich mir das alles aber noch einmal und nur unter diesem Gesichtspunkt von Logik und rationaler Redlichkeit (=Sprache) ansehen müßte, wofür mir aber Zeit und Muße fehlt.
Dabei bin ich gar kein "prinzipieller Impfgegner". Ich halte aber deren Anwendung für in so hohem Maß auf stets individuell zu erwägende Grenzbereiche beschränkt, daß ich den "allgemeinen Vorbehalt" der "Impfleugner" eher durchgehen lasse als generelle Impfbejahung, die meist plumper Teil einer mechanistischen, materialistischen Anthropologie ist.
Samt der Ansicht, daß (wenn schon, dann eher) die Medizin genau als Sanierungstechnik ihre "Berechtigung" hätte, sodaß ich deren frühere Nähe zu Berufen wie dem des Baders und Barbiers für sachgemäßer halte als so manche heutige Einschätzung.
So nebenbei halte ich auch Bhakdis Befürchtung auf eine Auto-Immunreaktion durch RNA-Impfstoffe für ziemlich berechtigt. Der es genauso erklärt, wie Krammer in diesem Video. Der diesen Aspekt natürlich auch nicht - nicht einmal ansatzweise - nennt. Dabei liegt er gerade bei diesem Video auf der Hand. Wenn Zellen Partikel herstellen, die dem des Virus gleich sind, steht doch nach meinem schlichten Denken zu befürchten, daß diese Zellen vom übrigen Immunsystem als "Feind" erkannt werden.
Schon innerhalb der Zelle entsteht doch das Problem eines "anderen", weil der Zellkern doch um Gotteswillen nicht isoliert in der Zelle sein Dasein fristet, sondern sämtliche Bestandteile der Zelle "informiert". Plötzlich aber hat er in diesem Bereich einen die Herrschaft ergreifenden Widerspruch, um das Geschehen simpel zu erklären, der auf jede Schwäche des Kerns in seinem Streben nach Information des ihm zugewiesenen Bereichs sofort mit Invasion reagiert.
Natürlich kann das menschliche Genom nicht durch eine RNA-Implantation verändert werden. Das verhindert schon die ontologische Tatsache, die davon ausgeht, daß die Idee, also das archetypische Idealbild einer Zelle im Zellkern seine erste Verfleischlichung hat, und der sich dem Idealbild gemäß formt. (Das ist der Grund, warum - O-Ton Krammer - eine Veränderung der DNA der menschlichen Zelle "Blödsinn, also extrem unwahrscheinlich" ist.
Ist etwas, das extrem unwahrscheinlich ist, nun tatsächlich "Blödsinn? Immerhin findet nun diese Idee, die "aus Liebe" zur Inkarnation drängt, schon an seiner Türschwelle zur Welthaftigkeit als Fleisch, als Leib, das erste Hindernis einer zu überwindenden Fremdheit. Was das für Auswirkungen hat kann beim besten Willen niemand vorhersagen. Nicht zuletzt auch nicht Krammer, der das nur für "extrem unwahrscheinlich" hält.
Und by the way Dr. Bhakdi gar nicht widerspricht, der nichts anderes als Krammer sagt, es nur anders bewertet: Daß es dazu keine wirklich relevanten Studien gäbe. Die erst relevant sind, wenn sie weit größeren Umfang haben als die bereits "durchgeführten". Vorher sind sie bestenfalls "grob hinweisend", aber keine "Studien", auf die sich eine verantwortungsbewußte Einschätzung für einen Einsatz im Rahmen einer Impfkampagne beziehen dürfte.
Und zwar aus Seinszustand, nicht aus "Wollen". Denn ein Virus ist kein Lebewesen, das etwas aktiv anzielen kann. Reine Materia kann nur Konstellationen in Beziehungen mehr oder weniger entsprechen, die aktiv aber nur von Lebendem angestrebt werden können. Ein Virus kann damit auch nicht "versuchen" oder "anstreben", wie Krammer die Worte wählt. Womit er, nimmt man es so, sogar von der Art und Weise zu erkennen gibt, wie er die Aktiv-Passiv-Rolle in biologischem Geschehen einschätzt.
Wobei ich ja noch weitergreife und Allergien keineswegs als "rein körperlichen Nebeneffekt" sehe, sondern aus der Leib-Seele-Ganzheit des Menschen, aus der Bedeutung des Fleisches in dieser Ganzheit, tatsächlich auch Probleme für das Erkennen des Allergikers und seiner geistig-seelischen Tätigkeit damit verbunden sehe.
Man kann, meine ich, doch ganz sicher nicht bestreiten, daß körperliche Zustände eine Wirkung auf den Erkenntnisstand eines Menschen (als Sein in der Wahrheit) haben. Sodaß eben Jesus Christus (und die Gottesmutter) auch "ganz schön" waren, also auch ganz vollkommen in der leiblichen Gestalt.
Und das ist nicht ohne Bedeutung für einen Gott-Menschen, der von sich sagt, er sei "Weg - Wahrheit - Leben". Der ja sogar in der von außen zugefügten Beschädigung des Leibes (in Folterung und Zu-Tode-Bringung) jenen Akt sah, in dem er die Welt erlöste. Es ist eben nicht bedeutungslos, daß er dann leiblich auferstanden und sogar leiblich in den Himmel aufgefahren ist. Aber zumindest darin werden wir ja wohl kaum Meinungsdivergenzen haben.
Nachtrag: Wer sich noch näher mit der vor wenigen Tagen von der FDA - Federal Drugs Association, (Staatliche Zulassungsinstanz für Medikamente und Impfstoffe in den USA) veröffentlichten Studie über den Covid19-Impfstoff von Pfizer/BioNtech auseinandersetzen möchte, dabei auch deren Ungenauigkeiten nicht übergangen wissen möchte, dem sei wie so oft in der Corona-Angelegenheit die Seite von William M. Briggs empfohlen. Auf der der Statistiker und Theologe sich gründlich damit auseinandersetzt.
Fazit? Kein Arzt, kein Mediziner, kein Pharmazeut kann entscheiden, ob eine Impfung für eine Bevölkerung gut oder gar notwendig ist - oder nicht.
Jeder muß FÜR SICH die Entscheidung treffen, ob er sich impfen läßt oder nicht. Und dabei um die möglichen Gefahren und Nebenwirkungen wissen, denn die gibt es in jedem Fall. Impferfolge sind nämlich IMMER STATISTISCHE ERGEBNISSE einer Abwägung MÖGLICHER NUTZEN gegen MÖGLICHE SCHÄDEN. Dort (aber nicht alleine dort) setzt dann eine ethische Bewertung an.
Dabei lassen wir (wie Briggs) die hier nicht klärbare Frage aus, ob für diesen Impfstoff tatsächlich Zellmaterial abgetriebener Föten verwendet wird. UND wir lassen aus, ob überhaupt vom Coronavirus eine generelle Gefahr ausgeht, die angeraten sein läßt, ihn als größere Gefahr zu sehen als (sagen wir) über die Straße zu gehen, oder an der jährlichen Grippe zu erkranken.
*1:21 Zur Person Florian Krammer 3:47 Coronaviren & SARS-COV2 allgemein 10:36 Infektion & Immunantwort 7:49 Arten von Impfstoffen 29:07 mRNA Impfstoffe 37:33 Prozess der Impfstoff-Entwicklung und -Zulassung 51:54 Zahlen zu den aktuellen Impfstoffkandidaten 57:29 Sicherheit & Impfschäden 1:07:37 Reaktogenität (Nebenwirkungen) 1:09:15 Produktion, Verteilung, Administration, Aufbau der Immunität 1:11:45 Schutz vor Krankheit vs. Schutz vor Infektion 1:15:15 Wie lange hält der Schutz an 1:16:33 Zusammenfassung
Dienstag, 30. Juni 2020
Antworten am Krückstock des "Cui bono"
Cui bono? Wem dient es, wenn man das menschliche Leben dermaßen zerstört, wie es nun der Fall ist? Wem dient dieser Krieg gegen den Menschen, in dem wir uns befinden, und der die Resultante aus so zahllosen Fehlentwicklungen* der letzten Jahrzehnte ist, daß man meinen könnte, wir lebten in einer unheilbar ihrem eigenen Wesen entfremdeten, irregeleiteten Welt?
*Zahllos. Und doch - wie aus einem Guß. Als Entfaltung der Utopien und Bilder, die aus der Aufklärung heraus, zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, in Rousseaus Werken und Idealen so exakt vorgezeichnet wurden, daß man nur noch staunen könnte: Wir sind jenen Menschen nachgeformt worden, real und tatsächlich, der uns dort vorgestellt wurde. Rousseaus Vorstellungen haben sich zweihundert Jahre nach seinem Tod buchstabengetreu verwirklicht!
Mittwoch, 10. Juni 2020
Gegen "Fakten" immunisieren
Der richtige Lügner lügt mit Wahrheiten. Einer Teilwahrheit, die besser "Richtigkeit" genannt werden sollte. Das täuscht fast perfekt.
Die Corona-Panik, die wir gerade durchlebt haben und durchleben, ist nämlich ein Beweis, wie wir mit Richtigkeiten und Fakten auf völlig falsche, wirklichkeitsferne Pfade geführt werden können. Sodaß wir meinen, Notwendiges zu tun oder still zu erleiden, ohne daß dies geboten weil der Wirklichkeit entsprechend ist.
In der Medizin hat man dabei ein ideales Opfer der Manipulation. Denn auch in dieser Videodokumentation des SWR wird bestätigt: Gerade Ärzte haben oft gravierende Bildungsmängel, wie Statistiken richtig zu lesen sind. Deshalb war diese Corona-Krise, deshalb ist ein Weltbedrohungsbild, das sich auf die Gesundheit bezieht, das perfekte Mittel der Täuschung der Menschheit.
Es ist deshalb keineswegs eine Groteske, daß gerade in Gesundheitsfragen der Glaube der Bevölkerungen an die Allmacht der Medizin so groß ist - es ist logisch. Denn nirgendwo läßt sich solch eine Scheinsicherheit besser implementieren, als wo viele Wahrscheinlichkeitsberechnungen und abstrahierte Möglichkeiten im Spiel sind.
Der Fanatismus wurzelt immer in der Furcht vor Möglichkeiten. Also in einer Unfähigkeit, die Wirklichkeit realistisch und als Ganzes zu ordnen. In dieser Gesamtheit der Ordnung aber liegt das Geheimnis des gerechten, also realistischen Umgangs mit der Welt.
Wo aber die Quelle des Wirklichen nicht als persönliche Dynamik - Gott, das Sein selbst - erkannt wird, die mit dem Menschen kommuniziert, ja auf diesen ausgerichtet ist, wächst die Angst vor der Wirklichkeit. Man nimmt die Welt Gott aus der Hand, und versucht sie selbst zu konstruieren, weil man nicht begreift, daß das Ganze - jedes Ganze! - NICHT in der Hand und damit Verantwortung des Menschen liegt. Denn Verantwortung hat mit Macht zu tun. Fanatismus stammt deshalb immer aus einer maßlosen Überschätzung der menschlichen Kräfte.
Genau darauf zielt die Lüge mit Fakten ab. Die Welt NACH Corona ist deshalb einer Welt gefährlich näher gerückt, in der Möglichkeiten zur größten Bedrohung werden. Einer Welt, die sich deshalb immer energischer auf die Unterdrückung und Ausschaltung von Möglichkeiten konzentrieren wird. Worin deshalb der Verdacht eine fatale Rolle spielt.
Dienstag, 24. März 2020
Ein illustrierender Zufall
(Die Tagespost vom 12. Februar 2020) Wie die kanadische Tageszeitung "National Post" mitteilte, leidet Peterson an einer Abhängigkeit von Benzodiazepinen, der wichtigsten Wirkstoffgruppe unter den Tranquilizern. Diese Beruhigungsmittel nahm er vor einigen Jahren wegen einer Angststörung ein, die nach einer Autoimmunreaktion auf Lebensmittel aufgetreten sei, wie seine Tochter Mikhaila in einem an die Öffentlichkeit gerichteten Video kommunizierte. Seine Familie habe seine physische Abhängigkeit im vergangenen April festgestellt, nachdem seine Frau Tammy eine Krebsdiagnose erhalten hatte.
Ja, Liberalismus, den Peterson immer vertrat, ist sogar eine Weltanschauung der (Selbst-)Auflösung, eine Waffe gegen alles und jeden, der noch klare Kontur hat. Der also wirklich im Sein gegen das Nicht-Sein, gegen die Seinsauflösung, also gegen das Böse steht und immer stand. Der Kampf geht nicht unter Liberalen, er geht nicht zwischen Rechts und Links, es geht im Weltkampf um Sein und Nicht-Sein, um Sein und Anti-Sein. Auch Peterson stand und steht gegen das Sein! Auch wenn er das eine oder andere erkannt hat, was sich besonders in seiner Kritik der Postmoderne zeigt. Die alles auf einen Machtkampf zurückführt, in dem richtigen Erfassen des Seins, also der Gestalt, der Figur, ALS MÄCHTIGKEIT.
Wer meint, man müsse Liberale kaltstellen, weil sie dem Sein entgegenstünden, ist lächerlich
Und umso nützlicher für den Liberalismus, als er durchaus Kluges auf Schienen gestellt hat, die am fernen, für die meisten nicht sichtbaren Horizont, mit dem Hauptstrang der Schienen, der Peterson selbst nicht klar war, in den Liberalismus führten. Nur, weil er gegen den Genderismus auftrat (dabei selber immer wieder bekräftigte, daß er das nur als Verstoß gegen die Freiheit für falsch halte, nicht, weil es prinzipiell falsch sei) ihn als "Rechten" abzustempeln war immer eine Dummheit oberflächlicher Auseinandersetzung, wie sie für das Klima der heutigen Auseinandersetzungen aber so typisch sind:
Der Kampf "rechts gegen links", schon gar wo er im Grunde eine Auseinandersetzung innerhalb des Liberalismus ist, ist ein Scheintheater der Zweitwirklichkeit. Innerhalb derer zu halten, darum geht es einer Gesellschaft, die jeden Bodenkontakt verloren hat und meint, fliegen zu können, weil sie fällt. Das Mittel, die Menschen in diesem Schwebezustand zu halten, der Boden, auf den sie gelockt werden, ist aber der Liberalismus. Der Fall Jordan Peterson zeigt aber, daß es ein Fallen ist, das nur deshalb andauert, weil der Boden immer tiefer gegraben und immer wieder durch Bearbeitung mit der Harke der Zerkleinerung der Schollen der Wirklichkeit aufgeweicht wird, auf den man eines Tages aber dann doch aufschlägt.
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Sonntag, 6. Januar 2019
Das wirkliche Problem des Impfens (4)
Daß aber jemand (und schon gar Kinder) an der Impfung selbst erkrankt und stirbt, ist so gut wie sicher, wird zumindest riskiert. Und es ist umso sicherer, als vor allem Kinder geimpft werden (sollen). Weil eben Immunsystem und Persönlichkeit untrennbar zusammenhängen, sind Kinder, die eine Persönlichkeit erst erwerben können, ganz besonders gefährdet. Nicht zufällig sind sie deshalb für manche Krankheiten anfälliger als Erwachsene. Oder durchleben sie in schwereren Krisen. Ihnen fehlen jene Persönlichkeits"cluster", die ein Erwachsener (der immer innerhalb einer Kultur steht) gebildet hat (sonst wäre er ja nicht erwachsen.)
Umgekeht heißt freilich die absolute Wertschätzung für jedes einzelne menschliche Leben NICHT, daß es immer und in jedem Fall um das irdische Leben gehen muß. Dieses ist nur Angeld auf das, worum es eigentlich geht: Den Sinn, und das heißt auch: Den Tod, der Sinn hat, weil es ums ewige Leben geht. Das wissen wir nicht, das können wir bestenfalls rückschließen. Aber Gott alleine ist Herr über jedes einzelne Leben und dessen Ende, deshalb vom individuellen Schicksal nie zu trennen.
Die Impfung ist aber bewußte Tötung oder zumindest aktive Inkaufnahme von Tod "durch statistischen Zufall" als Rechtfertigung, die noch dazu mit dem Argument kommt, daß es um die Fernhaltung von Leid (durch eine bestimmte Krankheit) gehe, die aber im Rahmen des gesamten Gefüges der Welt durchaus Sinn haben kann. Auch durch Sühne, auch durch Sühne durch die Angehörigen und Pfleger, auch durch Sühne, die sich aus dem Insgesamt einer Kultur ergibt. Denn alle deren Kreise gehören zu uns höchstpersönlich, sind nicht abtrennbar, sobald sie uns nicht in den Kram passen.
Ja es bleibt sogar ungewiß, ob nicht gerade dadurch, in absoluten Zahlen, mehr Tote bewirkt werden als durch einen "natürlichen" Verlauf eines sohin "Verhinderten" (dessen Ausmaß man gar nicht kennen kann), bei dem die von Krankheit Befallenen mit der Krankheit einfach fertigwerden hätten müssen, wobei ihm die Medizin dann zu helfen hätte. (Denn letztlich muß sich jeder Organismus selbst heilen, man kann ihn nur anregen, unterstützen, auf daß sich sein Ganzes wieder ermächtige.) Oder diese Krankheit gar nicht bekommen, weil ihre Persönlichkeit die Herausforderung durch eine bestimmte Erkrankung längst bewältigt HAT.
Statistik kann niemals aus sich heraus "vorhersagen". Sie kann nur abbilden. Sie kann aber aus sich heraus nichts über die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, also der Zwangsläufigkeit des Zusammenhangs von Erreger und Krankheit sagen. Diese Zusammenhänge muß der Mensch zuvor wissen.****
Und aus eben diesen Gründen ist auch unbestreitbar, daß gewisse Krankheitserscheinungen, vor allem jene, die mit Autoimmunschwächen (also: Persönlichkeitsdefiziten) zu tun haben (Allergien, Neurodermitis, wohl auch ADHS und Autismus), wie sie heute immer zahlreicher auftreten, mit der Massenimpfung von Kindern zu tun haben. Wenn auch ganz sicher nicht ausschließlich von dort stammen, sondern in den meisten Fällen wohl eher Anlaß zum Ausbruch sein könnten.
Weil diese Krankheitsbilder zu perfekt in den Gesamtzustand einer dekadenten, rezessiven Kultur passen, wie wir sie sind, also von den von dort aus defiziösen Persönlichkeitsbildern zwangsläufig erfließen MÜSSEN, mit Impfung nichts Erstursächliches zu tun haben KÖNNEN. Sie sind auch historisch belegbar immer und überall solchen Kulturzuständen immanent. Um diese Verhältnisse aber genauer zu kennen, müßten die Ansätze, unter denen untersucht wird, von anderen Prämissen als denen ausgehen, die auf einem mechanistischen Menschenbild beruhen.*****
Sich einseitig darauf zu berufen, daß alles das VON DER IMPFUNG VERURSACHT wäre, fußt selbst aber auf einem mechanistischen, technizistischen Menschenbild. Denn des Menschen Leib-Seele-Einheit geht immer zuerst vom Geist aus.
Samstag, 5. Januar 2019
Das wirkliche Problem des Impfens (3)
Wie funktioniert Impfen? Es wird gezielt dem Menschen (und hier vor allem Kindern) eine kleine Dosis der Krankheit zugemutet. Und zwar nicht einfach über "normalen Kontakt", sondern durch direkte Einbringung in den Stoffwechselkreislauf. Gerade so viel, als er statistisch (sic!) in den allermeisten Fällen bewältigen kann, um Antikörper zu bilden und zukünftig gegen diese Krankheit gewappnet zu sein. Weil aber Krankheit mit Lebensumwelt zusammenhängt, und zwar immer, sorgt die statistische Herangehensweise an Krankheit** beim Impfen dafür, daß jeder, also auch diejenigen, die mit dieser Krankheit nie konfrontiert worden wären, plötzlich diese Krankheit bekommt. Die Folgen sind evident: Die Impfmedizin geht davon aus, daß ein gewisser Prozentsatz der Geimpften an dieser Krankheit erkrankt und sogar daran stirbt.
**Hinter dieser Auffassung von Krankheit und Virus steht zudem ein mechanistisches, materialistisches Menschenbild. Das "hier Virus - dort Krankheit" wie einen unüberwindlichen Mechanismus ansieht. Krankheit wird völlig aus dem Lebenszusammenhang eines Menschen herausgerissen. Das mag manchem sogar recht gelegen kommen, denn damit würde ja Krankheit u. U. "verräterisch" eines Haltungen und auch Sünden offenbaren. Deshalb hat sich diese Ausrede so rasend schnell durchgesetzt.
Freitag, 4. Januar 2019
Das wirkliche Problem des Impfens (2)
Denn der Syphilis-Erreger hat eine frappierende Eigenschaft, wie der Biologe und Naturphilosoph Armin Müller in seiner aufsehenerregenden (und unbedingt lesenswerten) Studie über "Syphilis und Metasyphilis" Mitte der 1950er Jahre herausfand und belegte. Er setzt sich überall (und nur dort) fest, wo sich die Kontrollzentren in den menschlichen Systemen befinden. Das macht mehr als plausibel, daß diese Krankheit über sexuelle Haltlosigkeit (vulgo "Unzucht") nach Europa kam, und sich hier so rasant ausbreiten konnte. Auf die medizinischen Details wollen wir hier nicht eingehen, wir haben sie erinnerlich schon vor Jahren hier eingehender behandelt.
Aber es deutet sich hier das Problem der Ganzheit des Menschen an. Das im Wesentlichen eine Frage des Selbstbesitzes ist. Also an die Tatsache anknüpft, daß der Mensch eine Geist-Seele hat. Damit steht der Mensch nur dann in Selbstbesitz, und nur so weit, als er vernünftig ist. Und hier stoßen wir natürlich auf die Wahrheitsfrage.
Der ursprüngliche Erreger kommt aus Südamerika. Dort war er ein harmloses Virus, das die angestammte Bevölkerung höchstens mit ein wenig Juckreiz plagte. In dem Moment aber, wo er von den angekommenen Europäern - über Geschlechtsverkehr, was sonst** - aufgenommen wurde, veränderte er sich blitzschnell. Dort fand er völlig neue Bedingungen vor, paßte sich sofort an, und wurde zu dem heute bekannten, so gefährlichen Virus, der die europäische Geschichte mehr beeinflußt hat, als man meinen könnte.
Das verweist uns auf einen ganz wichtigen Zusammenhang: Persönlichkeit und damit das Immunsystem sind nicht nur eine Frage der Ganzheit, des Selbstbesitzes, damit der Wahrheit (die zu rezipieren viel mit Tugend und Laster zu tun hat), sondern auch eine der eine Persönlichkeit als so und so ausgestaltete Kontur eines Menschen. Die immer ganz konkret ist. Eine nicht konkrete Persönlichkeit, eine nicht durch konkrete Umstände und Ereignisse geformte Persönlichkeit (in ihrem dichten Wechselspiel aus Anlagen, Einwirkungen und Reaktionen) gibt es nicht. Jede Lebensform korrespondiert wiederum mit anderen, und der Mensch hat dabei das Element der Freiheit. Was ihn von allen übrigen Lebensformen nicht graduell, sondern kategorial unterscheidet. Er braucht eben deshalb Vernunft, und er braucht eben deshalb Wahrheit.
Weil aber nun das Immunsystem direkt mit Persönlichkeit zu tun hat, weil jede Zelle des Körpers von einem logos, also einer "Idee" ausgeht, an dieser aufgehangen ist, ist auch die Anfälligkeit für Krankheiten eine Frage der Persönlichkeit. Somit kann man mit vollem Recht sagen, daß Krankheit immer mit dem Zustand einer Persönlichkeit (und damit der Kultur) zu tun hat. Sie entsteht mitnichten aus einem tumben Mechanismus "hier Erreger - dort Krankheit", sondern es ist wohl auch dem Leser bekannt, daß dem einen sein Tod sein kann, was den anderen nicht einmal ankratzt. Das tragische Wirken eines im Fall Südamerikas (umgekehrt zur Syphilis) eine so fürchterliche Rolle spielenden Virus - des einfachen Influenzavirus, oder des Masernerregers - mit Millionen Toten ist bekannt. Wohl auch hier mit bestimmten Gründen.
Denn Krankheit ist auch "Profil", und zwar Profil einer sittlichen Landschaft. (Wenn auch nicht immer so einfach weil direkt; keineswegs also kann man einfach von persönlicher Schuld sprechen, wenn jemand an diesem oder jenem erkrankt.) In jedem Fall hat auch der Masernerreger (um einen zu nennen) seine Landebahn bei jenen Menschen, deren Persönlichkeit auf bestimmte Weise defiziös ist. Was sich dann in "körperlicher Angreifbarkeit" ausdrückt. Ausdrückt! Nicht "nur eine Krankheit ist". Jede Krankheit hat also mit dem Menschen zu tun, der an ihr leidet, eine Binsenweisheit.
Wenn natürlich die Dinge zwar einerseits einfach, aber anderseits nicht und niemals "simpel" sind, und wir schon aus Zeit- und Platzgründen nicht alle Aspekte auflisten können, die es dazu noch zu sagen gäbe, ja die man sagen müßte, bestimmt, so sollte nun doch ein weiterer Baustein in der zu findenden Gesamtaussage angerissen sein; Krankheit hat immer mit dem ganz persönlichen Schicksal eines Menschen zu tun. Zu dem freilich auch seine weiteren Kreise gehören, also Familie, Dorf, Freunde, Landschaften etc., zu welchen (Persönlichkeits-) Kreisen (die als Orte zu denken sind) er jeweils in bestimmten Beziehungen und Verhältnissen steht.***
Machen wir an dieser Stelle einen nächsten Schnitt.
**Der Begriff "Lustseuche" ist oder war also gar nicht so verkehrt, wie Ludwik Fleck in seiner im wissenschaftstheoretischen Kern zwar richtigen, im konkret dafür verwendeten Fall - Syphilis - aber völlig verfehlten Analyse der Wissenschaft meint. Wenn dieser Begriff auch bei weitem nicht alle Fälle abdeckt. Denn die Syphilis ist auch bereits auf Kinder im Mutterleib übertragbar, ja, diese sind sogar besonders gefährdet, weil sie natürlich noch kaum Selbstherrschaft haben. Dazu kommt, daß die Syphilis oft lange Jahre, ja Jahrzehnte "schlummern" kann, ehe sie ausbricht.
***Wie komplex die Sache ist, auch in jedem Einzelfall, weshalb auch jeder Mensch immer ein Recht auf eine persönliche Krankheitsgeschichte hat - jawohl, ein Recht auf keine statistische Wahrscheinlichkeitsbehandlung! - kann nur angedeutet werden. Wenn wir etwa auf das römische "Mens sane in corpore sano" hinweisen, das prinzipiell stimmt, wenn man es nur aus Aussage auf diese Zusammenhänge deutet. Das aber im Einzelfall gräßlich versagen kann. So ist es z. B. gerade bei hochgeistigen Menschen, Menschen die dem Stand der Philosophen, Dichter, Könige oder Priester zuzurechnen sind (welchen Identitäten die des "Wissenschaftlers" UNTERzuordnen, aber auch BEIzuordnen ist), auch nicht zufällig, daß sie oft recht krank sind oder werden. Denn herausgenommen aus dem Theater der Welthaftigkeit, sind sie auf eine Weise auch in der welthaften Persönlichkeit besonders defiziös. Und damit krankheitsanfällig.
Donnerstag, 3. Januar 2019
Das wirkliche Problem des Impfens (1b)
Alles zusammen kann dieser Beitrag wieder einmal mehr als peinlicher Ausrutscher dieser Plattform (die angeblich die Wahrheit sucht) gewertet werden, der die Problematik nicht annähernd durchdringt. Und natürlich zum Schluß kommt, daß der Politik aus "medizinischen Gründen" eine Impfpflicht anzuraten sei. Natürlich gehören sämtliche Impfgegner dem Reich der Esoterik und der Verschwörungstheorie an, die der Welt der Wissenschaft gegenüberstehen, aber ach so schwer zu überzeugen sind. Motto: "Impfgegner und andere Wissenschaftsfeinde". Kennen wir das nicht von anderen Bereichen? Angst, Angst ist das Mittel, die Brechstange.
Dabei verbreiten gerade die "Aufklärer" gerne mal neue Lügen. So die, daß sich "jeder" mit Masern anstecken würde, von Masern "jeder" betroffen wäre. Jeder? Der VdZ nicht. Auch seine Kinder nicht. Und viele andere auch nicht, dazu unten. Lüge ist auch, wenn der Film am Ende behauptet, Masern (und deren mögliche schweren Folgen) wären immer vermeidbar. Natürlich an einem "berührenden Fall" dargestellt. Dieses Leid wäre vermeidbar gewesen. (Und "Vermeidbarkeit" ist überhaupt ein häufig gebrauchtes Wort, in dem gesamten Film.) Genau das STIMMT NICHT. Auch die Masernimpfung hat Folgen, und sei es in Nebenwirkungen.
Aber natürlich wird mit den "Erfolgen des Impfens" im heldenhaften Kampf gegen Krankheiten geworben. Einmal mehr glänzt Addendum mit dem extrem verkürzten Wahrheitsbegriff der "Wahrheitssucher" der Redaktion. Der lediglich reduktiven Technizismus und Rationalismus meint - eine eigene Ideologie mit ganz klaren philosophischen Prämissen, die zum Inhalt hat zu behaupten, daß diese Denkweise diese nicht hätte. In Wirklichkeit kennt sie die eigenen Denkvoraussetzungen und vor allem (philosophischen) Vorentscheidungen nur nicht. Nein, will sie nicht kennen. Wie jede atheistische Religion.
Und dann kommen natürlich "abschreckende Beispiele" kritischer Patientenreaktionen ins Bild. Aha. Es wäre aber viel interessanter, die Opfer der "ärztlichen Kunst" näher anzusehen. Es gibt seriöse Schätzungen, denen gemäß jährlich mehr Menschen an der Behandlung (Medikamente vor allem) sterben, als an den Krankheiten selbst. Und der VdZ erlebt beinahe etwas Ähnliches. Alles begann mit einer einzigen Tablette täglich ... War es Zufall, daß das mit dem Beginn einer langen Krankengeschichte zusammenfällt, die mittlerweile tatsächlich lebensbedrohlich wurde?
Oh Ihr Ärzte!!! Als gute Ärzte hat der VdZ immer nur Ärzte erfahren, die äußerst demütig (geworden) waren. Die nicht mehr daran glaubten, alles "tun", jemanden gar "heilen" zu können. Wie viele Allgemeinmediziner, vulgo "Hausärzte". Selbst heute, von Ungarn aus, fährt der VdZ nach Wien zu "seinem Hausarzt" (die eine "-in" ist), wenn er etwas braucht, weil die genau das tut, was alle seine Hausärzte von Kindheit an taten: Nichts. Außer zu beobachten, und ihn da und dort dezent zu unterstützen, wo er es möchte. Bei Fachärzten, besonders aber Spitalärzten, stellt er hingegen nur noch seine Haare auf.
Wobei das Problem viele Facetten hat. Der VdZ hat noch die Mutter als "Wahrerin der Hausmittel" erfahren. Selbst schwere Lungenentzündungen (die der VdZ öfter hatte, die Wohnung war nur in der Küche beheizt, und der VdZ ein richtiger Lausbub) wurden daheim behandelt, nur im äußersten Fall der Arzt geholt. Der dann in seinem alten VW kam, den Bauch abtastete, tief in die Augen sah, ab und zu ein Medikament verschrieb und sonst nur zu Hausmitteln riet.
Heute? Heute sind (meist berufstätige, also erwerbstätige) Mütter die schlimmsten Ablaufoptimierer. Jedes Husten wird durch Arztbesuch scheingeregelt. Lieber sitzt man drei Stunden im Wartezimmer, als Essigpatscherl oder Topfenwickel anzulegen. Sich so nie ein solides eigenes Urteil bilden. Die Mutter des VdZ - Gott hab sie selig - erkannte selbst schwere Krankheiten manchmal schon "aus der Ferne". Früher als Ärzte. Was für beabsichtigtes Schulschwänzen höchst unangenehme Folgen hatte ... ;-)
Natürlich, man muß schon zugeben: Viele Impfgegner wissen wirklich nicht, warum ihr (an sich richtiges) Gefühl stimmt. Also rationalisieren sie. Posthoc, auch wenn sie meinen, es "zu denken". Aber weil die geistigen Tiefenkategorien fehlen, um die Begriffe auf ihre ersten Gründe zu führen und damit zu klären - und das ist ja erst denken - rutschen viele ins Dubiose und Esoterische ab. Weil letztlich sind sogar viele "Kritiker" reine Technizisten, gehören also derselben Kategorie an, wie die Impfbefürworter, um es salopp zu formulieren. Dazu gehören auch viele Argumente, die gewissen Schwermetallen (Aluminium etc.) "schädigende Wirkung" zuschreiben und meinen, damit die Impfverweigerung begründen zu können.
Das hält der VdZ für Unsinn, und da sind sie auch so leicht von Medizin-Technizisten zu widerlegen. Aber sie empfinden meist etwas oder vieles richtig. Der VdZ hofft, durch diese Ausführungen einen kleinen Beitrag zu einem vernünftigen Aufarbeiten dieses richtigen Gefühls - die Impfung abzulehnen - leistet.
Das ändert aber nichts daran, daß dieser Beitrag von Addendum sogar als "besonders schäbig" eingestuft werden muß. Denn hier wird mit primitiven Ängsten gearbeitet, wie so oft, wenn mehr als Wahrheit hinter eines Streben steht. Der VdZ kann sich noch gut erinnern. Masern waren zu seinen Kindheitszeiten (1960er) stinknormaler Alltag. Die meisten hatten sie, irgendwann. Nur der VdZ hatte sie nie. Er bezweifelt dennoch, daß damit große Gefahren verbunden waren. Und das gilt für den ganzen Kanon der sogenannten "Kinderkrankheiten", die damals kursierten. Und wie bei Scharlach so herrliche drei Wochen "Quarantäneferien" bedeuteten.
Niemand aus seinem Umfeld (oder seiner großen Familie mit zwölf Kindern und deren bis heute 80 Enkeln) ist an allen diesen Krankheiten gestorben oder wurde irgendwie geschädigt. Es gab einige Fälle von Kinderlähmung, ja. Aber die waren selten. Auffälliger waren "Contergan-Geschädigte". Aber man lebte mit allen diesen, so wie man mit Behinderten einfach und unaufgeregt lebte. Auch ohne "Inklusion". Aus heutiger Sicht, aus der Erinnerung heraus, ist er dafür sogar dankbar. Denn sie haben der Welt eine ganz eigentümliche, aber enorm wichtige Note der Befremdung zugefügt. Endgültig ans Geisteskranke grenzt es, wenn wie heute Elternverbände fordern, daß Behinderte "gleichgestellt" werden. Mit wem? Wie? Ach, lassen wir das.
So nebenbei freilich noch dazugefügt: Der VdZ kennt (oder kannte) persönlich und gut, ja sehr eng Menschen, die für Pharmakonzerne arbeiteten und Ärzte "betreuten". Das kann ja auch auf einer schönen Insel im Atlantik geschehen? Ach, schweigen wir doch bitte darüber. Und lassen wir es, daran zu erinnern, daß er selbst einmal (immerhin wenigstens als Schauspieler und Regisseur) engagiert worden war, um Augenärzte für ein bestimmtes Medikament im Rahmen eines üppig organisierten, verlängerten Wochenendes auf Schloß Hellbrunn in Salzburg "positiv zu stimmen".
Mittwoch, 2. Januar 2019
Das wirkliche Problem des Impfens (1a)
Machen wir deshalb einmal einen Schnitt.
