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Sonntag, 13. September 2026

Zeugt sich das Tun aus dem Tun

Alles Schreiben ist - so wie jedes Tun, Arbeiten, Wirken - das Ausfüllen einer Lücke in diesem unendlichen Netz der Schöpfung. Wo eines das andere im ACTU in die Existenz (im Sein) hält. Nur also im Aktiven, wo alles durchblutet wird, vom Herzschlag jener Gnade getrieben, in der alles Seiende als Sein in der Welt in Gott selbst (dem Sein) gründet und west. 

Also ist alles nicht nur eine Frage der Hingabe, dem Tor der Welt zum Sein hin, dem Sterben alsohin, sondern ist Welt eben eine Frucht des Sterbens. 

Weil also diese Hingabe, die ein Gehorsam ist, der jeden Winkel eines Existenz ausfüllen muß, das Tor ist, über das die seinsschaffende Gnade die Welt betritt (in der Fleischwerdung zur Welt wird - das Sein selbst ALS Trinität!) zeugt sich das Tun (im ACTU, im Tätigsein) über sich selbst. Bringt den Sinn selbst in die Welt, der damit die innere Grammatik der Dinge (der Welt) ist.

Sinn liegt also in jedem Ort, der IN BEZIEHUNG zu allem steht. Je auf den Seinsebenen (Weisen des Seienden) zu erfüllen, ist Welt also ein Mosaik des Sinns. 

So wird alles - soweit es seiend ist, also die Gnadenverbindung zum Sein hält (im Kreuz) - zur Gestaltung im Sinn. Und nur dort, wo es Sein repräsentiert ("isset"). Ist das Übel nur ein Defekt im Sein. Muß also in allem das Sein (der Sinn) als Konstitutives gesucht und gesehen werden. (Der Heilige - der Held, dessen Sein Selbstvollzug ist - sieht nur noch das Sein.)

Damit geht jedem Seienden (und am deutlichsten im Lebenden erkennbar) ein Anspruch, eine Forderung voraus bzw. liegt ihm inne. Muß sich jeder Mensch beständig ausspannen, weil er nur so lebendig wird (bzw. existiert.) 

Die Idee (die immer in Gott liegt) geht also allem Seienden, aller Welt, allem (v. a. humanen) Leben voraus. Nach ihzr muß sich alles ausspannen, und nach ihr spannt sich sogar der unlebendigste Stein aus. Verfehlt er seine Ursprungsidee (die er in den Ort hinein realisieren muß), fällt er ins Nichts. 

Somit trägt sich die Welt IN TOTO durch den Gehorsam. Wo das Gesetz nicht aus einem selbst kommt, sondern uns unverfügbar ist. Damit ist humane Ordnung IMMER unverfügbar, und geht jedem Menschen vom Tag der Zeugung, der Geburt VORWEG. 

Die Absurdität der Gegenwart wird also darin vollends sichtbar, als heute gemeint wrd, man müsse die Strukturen, die Grundgrammatik, nach der man lebt, a priori kritisieren und selbst schaffen. Das ist eine Störung des Geistes.