Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Klugheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klugheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 3. Dezember 2022

Die Auswahl im Sehen

Paß auf, kleines Auge, was du siehst, paß auf kleines Auge was du siehst,
den der Veter im Himmel schut herab auf dich, paß auf kleines Auge was du siehst.

Paß auf kleines OHr, was du hörst, paß auf kleines Ohr was du hörst, ...
Corbett "eye bouncing"
Sie erinnern sich, werter Leser? Dieses Liedchen haben wir als Kinder schon im von Klosterschwestern geführten Kindergarten gesungen. Es hat uns bereits in frühesten Kinderjahren darauf hingewiesen, daß wir uns zu allem, was über die Sinne in uns eindringt - und im letzten sind Sinne alle passiv, "leidend" (wie es der Hl. Thomas v. Aquin nennt), nur das Auge hat dabei überhupt die Möglichkeit, sich durch die Lider von Eindrücken willkürlich zu schützen. 

Wohl deshal nennt James Corbett das, was er meint, gerde entdeckt zu haben, "eye bouncing". Er meint, daß wir so lückenlos von Versuchen umgeben sind, uns über sinnliche Eindrücke zu manipulieren, daß eine der Weisen, wie wir "Widerstand" leisten können ist, uns bewußt zu werden, was wir an Bildern an uns heranlassen wollen und was nicht. 

Dienstag, 18. Januar 2022

Eine Pflicht, die hoffentlich nicht real wird

Die gestern verlauteten Regierungsbeschlüsse zur Impfpflicht (nicht: -zwang! das sollte man schon auseinanderhalten) betrachtet der VdZ ruhiger, als die meisten Kommentatoren der Gegnerschaft. Und als Gegner der Impfung gegen Covid 19 bezeichnet sich ja auch der VdZ, ja je deutlicher die Nebenwirkungen zu erkennen sind, desto mehr und desto entschiedener. ABER ...

Ab 1. Februar ist es in Österreich ein Verstoß gegen Gesetze, ungeimpft zu sein, und man kann es noch so viel drehen und wenden - ab 1. Februar wird der Gesunde (sowie der, der ein gutes Immunsystem hat) offiziell illegal. 
Nicht nur das, wird er zum Eingehen eines hohen Gesundheitsrisikos gezwungen. Keine Impfung hat in der Geschichte mehr Nebenwirkungen, und noch nie in der jüngeren Geschichte wurde ein Serum verimpft, das an sich - weil im Wesentlchen unbekannt - in seinen Auswirkungen auf die Gesundheit gar nicht "evidenzbasiert" und damit RATIONAL geboten und verantwortbar ist. 
Diese Impfpflicht ist also die dem (gesunden) Kollektiv auferlegte Verpflichtung, ein Risiko auf sich zu nehmen, das in wissenschaftlicher Betrachtungsweise bemerkenswert hoch ist.  Wenn jemand den Eindruck gewinnen möchte, daß krank zu sein nunmehr der gewünschte und gesollte Normalzustand werden soll, so liegt er deshalb gar nicht so falsch.

Wer jetzt noch einem Politiker, wer jetzt noch einem Arzt vertraut, wird das (der VdZ ist überzeugt) sehr bald sehr gut begründen können müssen. 
Für uns heißt es auf jeden Fall, die Verfolgung unserer ureigensten Interessen von denen der Politik zu ENTKOPPELN. Denn es hat sich nun gezeigt, daß wir zu Ersatzobjekten von Parteien gemacht wurden. Das, worum es uns im Kern geht, wird zum Werkzeug ganz anderer Absichten. Und zwar auf beiden Seiten. Die Wahrheit dieser Warnung werden wir hier belegen.

Dienstag, 21. April 2020

Und manches ist nun doch genug (3)

Teil 3)


Kann es somit sein, daß Jones selbst einem der amerikanischen Mythen auf den Leim geht, die von einer Machbarkeit ausgehen, die vom Logos der Welt überhaupt nicht gedeckt ist?! Die von einer realen, historischen Erfahrung ausgeht - ein Kontinent wurde durch lauter neue, wurzellose Zuwanderer besiedelt, ohne daß sich je daraus ein Volk gebildet hat, so daß der Staat das ist, als was er von Anfang an gedacht war: Eine Wirtschaftsunternehmung auf Zeit - die sich mit dem wahren Begriff von logos als der gottgewollten, inneren, ontologisch fundierten Grammatik von Staat und Volk gar nicht deckt? 

Diese Bezogenheit auf logos, als subjektive Moralleistung, sei es dann, so Jones, die die einzige Gegenkraft gegen die Kabale von Wirtschaftsbossen und Kapitalunternehmern bildet. Nur diese Klugheit wäre auch in der Lage, die Macht aus den Händen der Oligarchen zurückzuholen, und zwar in die Hand der Menschen. 

Was über den im Englischen völlig unzureichenden Begriff "people" - das Englische ist für die Philosophie ungeeignet weil unzureichend! - nicht zwischen "Leute" und "Volk" zu unterscheiden weiß, und in diesem Fall dramatisch fehl geht. Bei Jones bleibt sozusagen nur mehr so etwas wie ein Schüttelsäckchen übrig, mit ein paar Menschen darin.

Der VdZ muß - leider, denn er schätzt E. Michael Jones vielfach - hier seine Kritik an manchen seiner Positionen sogar verschärfen.** Denn so, wie Jones es hier darstellt, denkt niemand, der sich als Teil eines Volkes und eines Staates begriffen hat. So denkt jemand, der vielmehr von einem Staatsbegriff ausgeht, der mit Staat gar nichts zu tun hat, sondern dies lediglich als zufällige, vielleicht praktische Form der Selbstorganisation einer Ansammlung von Menschen (von Volk soll da gar nicht geredet werden) versteht. Die aber durchaus auch anders aussehen könnte. So denkt vielleicht aber ein typischer Amerikaner. Der so denkt (weil mit diesem Denken dorthin auswanderte), wie die Gründerväter der USA es von Anfang an verstanden haben - die den neu gegründeten "Staat" als Wirtschaftsunternehmung auffaßten. 

Und daraus dann den Begriff des Gemeinwohls als Sinn des Staates zur Gänze neu und im Grunde aufklärerisch definierten. Oder anders ... eben genau das gar nicht tun konnten, weil dieser Begriff an einen im logos, dem Wissen und Denken Gottes konstituierten Begriff von Volk, gebunden ist. Aber die Amerikaner SIND KEIN VOLK. Sie sind bestenfalls eine Ansammlung von vielen Völkern. Wer das nicht begreift, wird die USA niemals verstehen können. Selbst wenn er dort geboren ist.

Das Maß der Gerechtigkeit und "richtiger" Regierung bemißt sich nur in zweiter oder sogar dritter Linie aus dem subjektiven, moralischen Genügen der Repräsentanten, und nicht einmal aus ihrer "Tüchtigkeit". Die Frage der historischen Existenz eines Staates muß sich aus der objektiven Ordnung und Struktur beziehen, und diese wiederum braucht ihre Legitimierung in der Ordnung Gottes. Alles andere ist bestenfalls die "Struktur" einer Pirateninsel. Die auch nicht legitimer wird, weil der Oberhäuptling "tugendhaft-moralisch" lebt. Jones fordert somit die Quadratur des Kreises, nicht mehr und nicht weniger! 

Das Fragen um die USA muß wahrscheinlich um die Fragen gehen, die sich mit "Reich" befassen - nicht mit einem bloßen Perennieren des gegenwärtigen strukturellen, grundsätzlichen Zustands, der gelinde gesagt, einem Sauhaufen mehr gleicht als einem "Staat". Und weil der Föderalismus noch eine Menge von Reich "hat", daran erinnert, darauf zurückgeht, wird diese Frage in den USA nicht immer so virulent an der Oberfläche getragen. Aber sie muß gelöst werden, will die USA auf Dauer bestehen. 

Das einzige, was bei Jones somit als "Rezept" gegen die Lüge der Zeit und gegen den Kulturverfall übrig bleibt (und die Frage nach dem richtigen Leben ohne die Frage nach Volk und Kultur zu stellen ist sinnlos), ist eine Form von Puritanismus, von protestantischem Moralismus. Und das ist es ganz sicher nicht. Nicht für die USA, und nicht für das Drama um einen sogenannten Corona-Virus. Das alles bleibt sonst Stückwerk.




*Theologie ohne Glaube ist eine Aporie, ist unmöglich.


**Da muß sogar ein schwerwiegendes Mißverständnis von logos überhaupt vorliegen (weshalb der VdZ auf die Lektüre des soeben erschienen neuesten Buches von Jones schon gespannt ist.)



*170420*

Montag, 20. April 2020

Und manches ist nun doch genug (2)

Teil 2) 


Die Antwort darauf kann nur eine Tugend geben - die Tugend der Klugheit, sagt E. Michael Jones. Als die Fähigkeit die Wahrheit zu erkennen, und danach zu handeln. Sie ist jedem Menschen zugängig, der frei ist. 

Spätestens hier aber muß der VdZ Jones widersprechen, sogar scharf widersprechen. Denn Jones sieht in dem universal, also jedem Menschen gleichermaßen zugängigen logos (als der inneren Grammatik, der Zielrichtung, dem Sinn und damit der Wirklichkeit und Realitätskraft der Schöpfung) die "Grundlage der repräsentativen Regierungsform". Jones tut also hier nichts anderes, als die Legitimität einer Regierung von ihrer Fähigkeit abhängig zu machen, "klug", also der Wahrheit gemäß "zu handeln". 

Damit, so Jones, disqualifizieren sich auch Regierungsbeauftragte oder -repräsentanten, die wie der (weibliche) Gouverneur von Michigan (als Lesbierin) homosexuell sind. Zwar stimmt es, daß Menschen mit gleichgeschlechtlichem Lebensstil (Frauen und Männer auf je eigene Weise) für Führungspositionen ungeeignet sind. Denn sie sind nicht in der Lage, subjektive Gestimmtheiten zu überwinden, ja ihre gesamte Lebenshaltung ist mehr oder weniger ausschließlich mit Rechtfertigungsgesten gegenüber der objektiven Wirklichkeit und Wahrheit beschäftigt. 

Aber die Legitimität von Regierungen beziehungsweise deren Vertreter bemißt sich nicht aus dem Tugendgrad! Das hieße, jede Form von Amt als Moment objektiver Ordnung (als "Ort") zu leugnen, und alles in der faktischen Person zu verankern! Weil, so Jones, ihre Lasterhaftigkeit jeden Zugang zum logos, also der inneren Grammatik der Welt und Wirklichkeit (und damit zur Natur der Dinge, sohin letztendlich zum Willen Gottes) blockiert. 

Die Lösung kann aber nicht darin liegen, daß deshalb - wie soll das auch praktisch geschehen? in einer öffentlichen Moralprüfung anstelle einer Wahl? - nur jemand mit hohem Tugendgrad zu hohen Staatsämtern (etc.) zugelassen wird.
Vielmehr muß also die Qualität einer Regierung in der objektiven amtlichen Struktur festgelegt sein, will man nicht auf eine Lösung ausweichen, die da heißt ... Diktatur. Nur in der Diktatur ist die persönliche Qualität des Herrschenden von Bedeutung, ja ausschlaggebend. 
Ein Regierender kann und darf in jeder anderen Regierungs- und Staatsform gar nicht so viel Handlungsermächtigung und Spielraum haben, daß das wesenhafte Schicksal eines Landes von ihm persönlich abhängt.
Vielmehr muß er sich selbst und muß er von anderen als Platzhalter der letzten, alles umfassenden Macht sehen bzw. gesehen werden. Dieses Korrektiv kann diesen Statthalter auch wieder abberufen, absetzen quasi, wenn er den Kriterien der absoluten Ordnung nicht entspricht. Wenn die Kirche diese Aufgabe nicht übernimmt - in einer christlichen Kultur! - entsteht eine nicht mehr zu regelnde Diskussion über die absoluten Dinge, die in immer (!) unvereinbaren subjektiven Überzeugungen und damit Bürgerkrieg endet.*
Oder wie soll sonst die Legitimität einer gewählten Person entstehen, wenn icht aus dem Absoluten heraus, aus dem auch jeder Einzelne lebt? DOCH durch die Wahl des Volkes? Nach welchen Kriterien ist dann "richtig" oder "falsch" zu beurteilen? Nach dem subjektiven moralischen Leben des Gewählten? Legitimiert das, beziehungsweise der Grad der "Heiligkeit", auch schon vor dem Absoluten, also vor Gott?

Thomas von Aquin war jedenfalls nicht dieser Meinung. Abgesehen von der Schwierigkeit, wie sich Heiligkeit ohne zuvor bestehenden Ort definiert, also: Heiligung DURCH das Amt, fast gleichgültig, wie tauglich jemand ist. Ja, gerade in dieser Untauglichkeit dennoch erwählt zu werden ist jenes Tor, durch das sich Heiligkeit als Einbruch vom Absoluten her - dem der Mensch "Platz macht" - konstituieren kann. Der selige Karl von Österreich ist dafür ein Beispiel.

Wie soll sich Legitimität (und das ist das Kriterium der Gottgefälligkeit; nicht irgendwelche moralisch-moralistischen Leistungen), die nur als Legitimierung im und durch das Absolute (Kirche) denkbar ist, wo das Amt sich also verdankt, in einer Demokratie ergeben? Hat nicht Engelbert Dollfuß - der heute nicht gerade geschätzt wird - als einziger einen gangbaren Weg gesucht, der nämlich darum weiß, daß diese Demokratie immer nur Übergangsform, einer funktionalen Konkursverwaltung vergleichbar, von einer Monarchie zur anderen ist.

Wir haben es hier mit der Schwäche der Demokratie in der amerikanischen (und natürlich auch der europäischen) Form zu tun, das ist das Geheimnis der Aporie. Wo mangels objektiver Ordnung - die nicht auf das Gemeinwohl abzielt, sondern jedes Mal neu definiert werden muß, zumindest fordert Jones das von einer Regierung - der Weg eines Volkes, eines Landes IN TOTO von den jeweils regierenden Personen abhängt. Und zwar TOTAL, ich wiederhole mich. Und Total ist nicht zufälliger Anklang an Totalitarismus.


Morgen Teil 3)



*Formal/-ell greift dieses Konzept "Nation" auf das aufklärerische Konzept des "Contract sociale - Gesellschaftsvertrag" (lies nach bei Rousseau) zurück. Wo sich Bürger per Willenserklärung zusammenschließen. Was uns meist nicht bewußt ist, daß Amerikas Unabhängigkeit von England direktes Vorbild für die französische Revolution war! Thomas Jefferson unternahm in den Jahren vor 1789 - auf Einladung - mehrere Vortragsreisen in Frankreich. Das amerikanische Vorbild war die Blaupause für Frankreich.

Dieses Konzept, das ja keinesfalls neu ist, sondern im Grunde auf das Gründungskonzept der Marken (Österreich, Brandenburg, etc.) im 10. Jahrhundert zurückgreift, sieht Gesetz (Vertrag) auf Land bezogen. Wer immer dieses Land betritt tritt diesem Vertrag, diesem Gesetzeswerk bei. Der Mensch ist in diesem Konzept austauschbar. Der Vertrag löscht das Gemeinwohl als Staats- und Volksprinzip auf. So nebenbei: Das ist die Grundlage des Kapitalismus. Sie ist identisch mit der moralischen Grundlage für Sklaverei.

Das ist zudem eine Weiterführung des Königskonzepts als politischen Faktor. (Denn eigentlich heißt Königtum: Allem übergeordnete Macht, aber keine Politik!) Wo der König alle Machtbereiche hat und politisch damit agiert, die NICHT jemandes Eigentum sind. Dazu gehören "neutrale" Plätze, wie Märkte, überregionale Straßen, Straßenkreuzungen, und bald auch Städtegründungen als Gegenmacht zum paternalen, familialen Organisationsprinzip von Volk und Staat. 

Dazu gehört aber natürlich auch Feindesland, Eroberungen, oder (wie in den USA mit seiner Landnahme) Land, auf das niemand direkt Eigentumsanspruch erhebt. In jedem Fall folgt daraus Zentralismus.




*170420*

Sonntag, 19. April 2020

Und manches ist nun doch genug (1)

Uns Sozialstaats-Fettgefressenen und -Verblödeten ist nicht klar, was dieser Total-Lockdown, dieser totale, staatlich verordnete Schluß, jede soziale Tätigkeit zu unterlassen, für manche Länder und Völker heißt. Wie die Inder. Millionen von Menschen haben keine Möglichkeit mehr, zu überleben! Als Ministerpräsident Narendra Modi bekanntgab, daß der totale Lockdown verlängert werden solle, kam es zu Unruhen.

Hunderttausende in Bombay und anderen Riesenstädten gingen auf die Straße, um zu protestieren. Um den "Corona-Virus" einzudämmen, nimmt man seitens der Obrigkeit offenbar in Kauf, Millionen Mitbürger zu Tode hungern zu lassen, damit nicht Corona-Tote" auf der Statistikseite der WHO aufscheinen. Die Absurdität ist zwar in unseren Ländern nicht geringer, hier aber sind die Schuldenmechanismen (pardon, man nennt das "Bildung") besser ausgebaut und jeder Private hat die Möglichkeit, sich noch weiter und weiter zu verschulden. Das ist in Indien, wo immer noch ein riesiger Anteil der 1,4 Milliarden Einwohner nicht einmal ein Konto hat, natürlich nicht möglich.

So nebenbei sei angemerkt, daß UNSER Lockdown ja auch für diese Länder große Auswirkungen hat. Denn mit einem Mal sind Zulieferungen aus diesen Ländern, die wir zuvor zu abhängigen Lohnsklaven gemacht haben, die uns liefern sollen, so kurzfristig und so billig wie möglich, ohne jede Rücksicherung natürlich, nicht mehr möglich, beziehungsweise ist die Nachfrage einfach ausgefallen.
Wie sagt dann der Liberale? Selber schuld.
Zwar haben bei uns diese "Maßnahmen", mit denen "Leben gerettet" werden soll, "koste es was es wolle"!, auch wenn gar keine Leben zu retten sind, also einfach als Schnuckelschnutz-Girlande am lächerlichen Trottelleben der Eliten, auf den ersten Blick zumindest nicht diese existentielle Dimension. Doch sind die Protestversuche einiger Dutzender (oder meinetwegen, sollen es ein paar hundert Bürger gewesen sein) in einigen wenigen Städten Deutschlands und Amerikas, um diesen aberwitzigen, vollkommen sinnlosen Totalschluß des Lebens endlich abzuschütteln, wertzuschätzen. 

Und als Platzhalter für viele viele Bürger zu sehen, die entweder den Mut nicht haben, dasselbe zu tun, obwohl sie inhaltlich derselben Meinung wären, oder deren Gefühl für Freiheit bereits so der Gleichschaltung zufolge niedergebügelt wurde, daß die Tatsache zu wenig Motivkraft entwickelt, daß gegen alle unsere Grundgesetze der Staat in der Gestalt von wahnsinnig gewordenen Politikern willkürt, als wären wir in wildesten Geschichtszeiten von Totalitarismus.

Erst wird uns über Jahrzehnte regelrecht eingeprügelt, daß es höchste Menschenpflicht ist, sich und sein Leben zu überregionalisieren, zu entwurzeln gar, ja zu globalisieren, um dann plötzlich festzustellen, daß der Staat wie eine Gluckhenne für die intimsten physiologischen Bedürfnisse zuständig ist, und deshalb "die Pflicht" hat, das gesamte persönliche, ja intimste Leben, bis hin zu Verwandtenbesuche und Altenfürsorge, mit einem Federstrich ZU UNTERSAGEN. 
Es reicht. Es reicht nun nicht nur vielen bei uns. Es reicht ganzen Völkern und Völkergemeinschaften. Mit Völkern, die noch nicht - so wie wir in unseren unnatürlichen Länderkonstrukten - völlig gehirngewaschen und jeder Menschenbasis beraubt wurden, sondern die noch genug Natursubstanz haben, um das Wesentliche des Menschseins nicht einfach so und per Willkürerlässen abstellen zu lassen. 
Die Rolle, die die Kirche in diesem unwürdigen Spiel einnimmt, ist, so E. Michael Jones in diesem dramatischen Aufruf, so unsäglich, daß man es kaum zu nennen wagt. Kirchenvertreter wagen es doch tatsächlich - gegen jede katholische Lehre und Sichtweise! - jeden Widerstand gegen staatliche Maßnahmen, vor allem aber jeden Widerspruch gegen "wissenschaftliche Evidenz", zur Sünde gegen die Menschlichkeit zu erklären! Das ist unerhört. Das ist unglaublich. Das ist eine Selbstverfluchung von Teilen des Klerus vor dem Antlitz Christi, die in der Geschichte ihresgleichen sucht. 

Und es stockt einem der Atem! Es stockt einem der Atem, solchen Irrsinn zu hören und ertragen zu müssen, daß er als "Katholizität" ausgegeben wird. Es stockt einem der Atem, diese 
VERNUNFTWIDRIGE TYRANNEI DER WISSENSCHAFT, DIE GANZE KULTUREN UND GANZE VÖLKER INS VERDERBEN REISST, 
auch noch zum kirchlichen Gebot erhoben zu sehen. Weil ethische Verantwortung sich aus den Aussagen "der Wissenschaft" ergebe. Wer diesen ganzen Zirkus rund um den Corona-Virus so halbwegs sachorientiert verfolgt hat, kann und muß hier nur noch den Kopf schütteln, wenn nicht die Fäuste im Sack ballen: Was für Wissenschaft? Was für Unsinn? Was für Widersprüchlichkeit? Was für Aussagen sind überhaupt "wissenschaftlich"? Und nicht zuletzt: Was für ein Staat weil was für Gesetze?

Dies von einem Klerus gesagt, der offenbar nicht mehr in der Lage ist, der schlimmer noch: die persönliche Basis für ein solches Verstehen* gar nicht mehr hat (denn darum geht es in Wirklichkeit), das Katholische überhaupt auch nur zu denken. 
SO GEHT ES NICHT MEHR LÄNGER WEITER.
Sind wir überhaupt in der Lage, die Folgen dieser "ethischen Entscheidung" - erste Hochrechnungen in den USA tauchen auf, die dort von bis zu sechzig Millionen Arbeitslosen ALS FOLGE DES CORONA-SHUTDOWN sprechen, gar nicht zu reden von den psycho-sozialen, ja medizinischen Folgen solcher Totalradierung eines gesellschaftlichen Gesamtlebens; diese Folgen werden sich nun progressiv, also in einem Tag für Tag gesteigertem Tempo entwickeln, das ist uns noch gar nicht klar! 

Was meinen solche Stimmen (wie die von Pater White, offenbsar maßgeblich genug, um von Jones im Video zitiert zu werden) aber überhaupt? Mißbrauchen sie nicht abstrakte Begriffe wie "Staat", um sie jeder beliebigen Situation überzustülpen? Was ist mit Staat in den USA gemeint? Jener Staat, in dem Figuren wie Bill Gates so viel Macht akkumuliert hat, daß er (übrigens: ein Studienabbrecher) "im Namen der Wissenschaft" die repräsentative Regierung quasi außer Kraft setzt und die reale Kontrolle "kraft besseren Wissens" zu übernehmen beansprucht? 

Und katholische Stimmen wie eben dieser Pater White verlangen, im Namen des "höheren Gutes", eines angesichts der "Bedrohung" notwendigerweise "geschlossenen, einigen Staates", jede Kritik zu unterdrücken. Weil das in dieser historischen Situation, wenn auch gegen ewige Prinzipien stehend, "unethisch" sei. So daß jeder, der einfach keine wirkliche Bedrohung durch den Corona-Virus sehen kann, zu weichen habe. Wenn der auch keineswegs "gegen" die Wissenschaft steht, sondern sich sogar genau auf deren Prinzipien beruft. 

Ist es also tatsächlich moralisch geboten, im Namen dieser notwendigen Konzentration der Kräfte "des Staates" (was heißt: der "wahrhaftig weil ethisch richtig Wissenden" gegen alle sonstigen Wissenden, so ungefähr, so verwirrend überhaupt) jede Kritik zu unterlassen, weil Verwandte und Familienmitglieder "zu Tausenden" sterben.

Nun, was aber, wenn diese Tausenden NICHT sterben? Wenn es diese ABERMILLIONEN CORONA-KRANKEN gar nicht gibt? Siehe diese Stellungnahme eines Hamburger Pathologen: "Ich habe noch keinen einzigen Corona-Toten gesehen!" Und erst in diesen Tagen hat der VdZ das erste mal von jemandem gehört, daß er von jemandem gehört habe, daß der jemanden kenne, der jemanden kenne, der als 60jähriger an Corona erkrankt sei, "und das sei wirklich eine schwere Erkrankung."

Was insofern bemerkenswert ist, als sich mathematisch zeigen läßt, daß sich alle Bewohner der Erde über sieben oder acht Ebenen persönlich "kennen". Sodaß der VdZ kurz mal an die Möglichkeit dachte, daß es vielleicht nur einen, oder fünf, oder siebenunddreißig Corona-Kranke weltweit überhaupt geben könnte, um "eine Pandemie" zu erkennen.

Ebenfalls in diesen Tagen hat die New York Post berichtet, daß willkürlich tausende Tote auf die Listen der "Corona-Toten" gesetzt worden sind - obwohl die mit Corona nicht das Geringste zu tun haben, aber jemanden kannten der jemanden kannte ... und sich deshalb angesteckt haben könnten, was mangels Obduktion nicht mehr evaluiert werden kann, was dennoch reicht, um in die Kategorie Corona-Opfer zu fallen.

Oder was ist von einem Senator zu halten, der erzählt, daß er selbst Zeuge von Vorgängen ist, offiziell Tote "mit Covid19 zugeschriebenen Symptomen" dem Virus in der Statistikmeldung zuzurechnen, obwohl nie festgestellt wurde, ob er diesen Virus überhaupt getragen hat? 

Wir sehen hier nur die Spitze eines Eisbergs einer scheinbar von manchen Kräften gewollten Pandemie-Hysterie. Warum? Es kann nur eine Erklärung geben: Weil man über solch eine Hysterie die Menschen ganz leicht kontrollieren kann. Und was wir derzeit in unseren Ländern erleben, bestätigt doch genau das! Den Menschen hier ist "wegen der Gesundheit" nicht einmal mehr wichtig, ob Regierungsmaßnahmen mit den Gesetzen übereinstimmen. Diese Gesundheitsbedrohung aber ist ... nicht real. Wissenschaftlich nicht real! Sie ist allerbestenfalls eine subjektive Mutmaßung.

Eine Reihe von Fragen wird in dieser seltsamen Situation virulent. Denn es geht offenbar um einen Machtkampf, wo wie in einem Putsch versucht wird, die Staatsmacht zu brechen und zu übernehmen. In der Corona-Krise zeigt sich die Natur dieses Kampfes, als der Kampf des Staates gegen eine von bestimmten Kräften instrumentalisierte Wissenschaft. Die in jahrzehntelanger, orchestrierter, zielbewußter "publizistischer Arbeit" für den (medienabhängig gemachten*) Menschen der Gegenwart als einzig relevante Stelle der Definition von Wahrheit und Wirklichkeit, sowie der Vorgabe der Kriterien von Bildung (und damit dem Zugriff auf Generationen) etabliert wurde. 

Wer spricht heute noch für den Staat? Donald Trump? Oder nicht doch Bill Gates mit seinen über enorme Kapital- und Medienmacht gesteuerten Organisationen, sowie all den von ihm indirekt gesteuerten Institutionen?** Dessen Mund schon in der Stellung eingefroren erscheint, in der er "vaccination" von neun Milliarden Menschen ausspricht, als spräche er von "gasation". Wer spricht für die Wissenschaft? (Hier eine Stellungnahme eines Biologen zur "Gates-Vaccination" in der Coronakrise. Eines Biologen, der nicht einmal "Impfgegner" ist.)

Sind das Politiker und vielfach politisch verstrickte Agitateure, die Tag für Tag die Panik eines bevorstehenden Weltuntergangs verbreiten, oder seriöse Wissenschaftler, die um die Begrenztheit ihres Faches wissen, und die verkünden, daß diese Pandemie "vorüber" ist und keinerlei drakonische Maßnahmen erfordert? 

Morgen Teil 2)

*In der Unsäglichkeit dieser Quarantäne, in der zu leben wir verhaftet sind, mehren sich prompt schon Stimmen die allen Ernstes meinen, daß doch diese gegenwärtige Erfahrung zeige, daß ein soziales Leben NUR DURCH SOZIALE MEDIEN vollumfänglich MÖGLICH wäre. Und der VdZ kennt Menschen, die Menschen kennen, die erzählt haben, daß die mediale Erfahrung der per Video-Lifeübertragung "konsumierten" Messen und Liturgien der realen Erfahrung sogar überlegen sei. Da macht es Staunen, daß sogar der Papst eine dringende Ermahnung ausgesprochen hat, genau dies nicht zuzulassen: Eine Virtualisierung der Liturgie- weil Kulterfahrung.

**Hier zeigt sich ein Elend des Kapitalismus. Der Geld=Macht=Einfluß durch die der Kapital=Zinsmechanik eigenen Konzentration  (die menschliche, damit immer irgendwo unwägbare Aktivität der Arbeit und des Wirtschaftens wird der unmenschlichen Zwangslogik der Mathematik der Zinsrechnung unterworfen) produziert, ohne es an Gemeinwohl und absolute Moralkriterien zu binden. Geld ist aber neutral. 

Damit haben wir die katastrophale Situation, daß wir Menschen mit enormem Einfluß - siehe Bill Gates - haben, die ihr Geld=Macht auf Bereiche wenden, die sachlich gesehen eine Katastrophe sind. Wir haben es - sogar WEGEN dieser Machtfiguren - mit einer schrecklichen, wirklich schrecklichen Misformation von Leitbildern zu tun, die aber jene Leitbilder sind, nach denen auszustrecken wesentliches Merkmal des Menschseins ist. Aber sich wie bei Bill Gates nach völlig falschen Leitbildern ausstrecken.

Schon deshalb muß eine Regierung die Macht von Geld einschränken. Auf das, was es bedeutet, Geld zu haben - ohne entsprechende moralische, geistige Qualifikation ist das für jede Gesellschaft regelrecht verhängnisvoll. Es gibt kaum schlechtere Faktoren einer Gesellschaft - das ist sogar in engstem sozialem Umfeld bemerkbar! und zwar von jedem, der heute Menschen "mit Geld" kennt - als ungebildete Geldbesitzer.  

Nicht nur, aber gerade auch in der Endphase der Monarchie sind hier schreckliche Fehlentwicklungen - mit Langfristwirkung - geschehen. Wo die Habsburger aus ihrer notorischen Geldnot heraus eine völlig verfehlte Elitenbildung in die Wege geleitet haben. Etwa durch absurde Erhebungen von Neureichen in den Adelsstand. Was aber seit der Spätphase des Mittelalters (was sich in die/der Renaissance dann endgültig entladen hat) Usus war, und unsere Gesellschaftsordnungen zertrümmert hat!



*170420*

Sonntag, 24. November 2019

Warum Europäer dumm, Chinesen aber klug sind

Chinesen sind nicht dumm. Dumm sind wir, die Europäer, die im Modernismus ersoffenen Westler. Chinesen wissen jedoch, daß Kultur an den Gegenständen "klebt". Deshalb kann man in China von einer "Kulturrevolution" sprechen, weil immer mehr (reiche) Chinesen in die Lage kommen, alte, dereinst (im 19. Jahrhundert systematisch) geraubte Kunstgegenstände wieder für ihr Land und Volk, für ihre Kultur zurück kaufen. Sie sitzen bei Sotheby's, in London oder Paris, und ersteigern und kaufen, was sie für die Kultur ihres Landes als wichtig erfassen. Und das ihnen vor allem im 19. Jahrhundert geraubt wurde. 

Warum sie das tun?

So viel Klugheit macht fast neidisch. Chinesen wollen nicht Konfuzianisten oder Buddhisten oder Weiß-der-Deibel was sein. Sie wollen einfach zu Chinesen (wieder) werden, als Stufe zum Chinese-SEIN, also Chinesen WERDEN. So ist, geahnt, nicht gewußt, das Prinzip des Seins auch in den Chinesen lebendig. Was ist, muß sein wollen, legitimiert, also sollen, sonst ist es nicht.

Der Mensch ist utopisch, schreibt Ortega Y Gasset einmal. Und er meint damit, daß alles Seiende, alles somit was ist ("isset", tätig, aktiv, "actu" gemeint) ein "Auf - zu" ist. Ein auf eine Idee, ein Bild zu bedeutet. IN diesem Ergreifen liegt das Seiende, also das Sein, also die Welt selbst, sie "hat" es nicht ein für allemal, nie. Sein ist Akt, nicht Zustand.

Und der Schlüssel dazu ist die unhinterfragte, also väterliche Anbindung an die Tradition der Kultur. Die uns in den Hinterlassenschaften die konkreten Bilder übermittelt hat. Das, so ahnen die Chinesen offenbar (und anders als wir, was alles über das Stadium unserer Verrottetheit aussagt), macht sie (wieder) stark.

Und schon gar stärker als die matriarchatistischen Westler, die sich ins Chaos auflösen, und gedankenlos alles zerstören und defunktionalisieren, was ihre Kultur aufgebaut hat. (Kein Chinese würde die Kirche bekämpfen, denkt man es umgekehrt. Dazu braucht es eine Kultur der Geistesgestörtheit, wie die der Protestantismen.) Die nicht einmal mehr wissen, was diese - sogar noch heute! - trägt.

Und sie tun es, indem sie westliche Methoden (Kapitalismus) nutzen, um sich zu holen, was ihnen zusteht. Und sie tun es ungemein höflich. Wie man von ihnen immer sagte.

Deshalb ist heute die Zeit Chinas. Sie müssen nicht mehr mit Armeen einmarschieren. Sie müssen nur geduldig - und höflich lächelnd - warten, Stück für Stück höflich lächelnd mit durch die Schwächen des Westens verdientem Geld zurückholen, bis sich der Westen endgültig selbst auflöst.

Der VdZ ist seit einiger Zeit mit einem Chinesen bekannt. Der in Hamburg lebt, und im Zuge der Kulturrevolution als kleiner Bub schon in den späten 1960ern mit seiner Familie auf dramatische Weise über Vietnam nach Deutschland floh. Und heute wieder oft nach China fliegt. Er hat immer wieder betont, daß die Freiheit und Unbeschränktheit, die in China herrscht, die Unbekümmertheit, mit der dort geredet und gehandelt wird, für Deutschland undenkbar wäre. Er, der dereinst Verfolgte, fühlt sich im heutigen China freier als in unseren Landen.

Nein, uns sollte nicht vor den Chinesen angst und bange werden. Uns sollte vor unserer eigenen Jugend und damit Zukunft angst und bange werden. Die ihre Nichtsnutzigkeit auch noch zum Lebensstil hochlügen möchte. Um zu verbergen, daß sie fürs Leben ganz einfach zu blöd weil zu faul ist. Denn irgendwo, meint sie aus Erfahrung, kriegt sie immer noch ihre Lustkekse. Man muß nur laut genug schreien.

Nein, Chinesen sind nicht intelligenter oder gebildeter oder gescheiter. Sie sind einfach pragmatischer, realitätsbezogener. Aber schon das gibt ihnen einen ungeheuren Vorsprung. Und macht sie den Römern der Antike verblüffend ähnlich. Es ist deshalb für uns in Europa allerhöchste Zeit, konsequent zurückzuschlagen.

Wir, die Babyboomer, die geburtenstarken Jahrgänge, sagen Euch, wo Ihr steht. Im Nichts. Ihr seid Schmarotzer an Strukturen, die wir aufgebaut, finanziert und gehalten haben. Nun schaut, wo ihr bleibt. Und verdient Euch endlich die ersten Körner Salz in jener Suppe, die wir Euch immer noch kochen müssen, weil ihr es aus Lasterliebe und Faulheit nicht könnt.

Man kann über die Chinesen alles Mögliche denken. Vieles davon ist berechtigt. Aber sie schaffen sich mit ihrem ungerechten Mammon Freunde. Das können Sie. 

Dazu ist unsere Jugend aber viel zu faul. Sie will zwar den ungerechten Mammon, und etwas anderes kennt sie gar nicht mehr, aber sie will ihn, um faul bleiben zu können. Und ihre Moralität vorzutäuschen, indem sie die Lüge als Basis der Existenz etabliert. Das fällt einem Chinesen nicht ein. Wer die Welt und den Platz in ihr besitzen will, muß die Wirklichkeit suchen.








Sonntag, 6. März 2016

Uns selbst nachlaufen

Manchmal könnte man meinen, wir liefen unser Leben lang der Aussage unsere Aussehens nach, das uns uns selbst vorgibt. Wir können klüger sprechen, als wir sind. Möge Gott uns einmal nach der größeren Klugheit beurteilen.


Gesehen auf everyday_i_show





***

Dienstag, 4. November 2008

Feine Früchtchen

Über Bias, einem der legendären sieben Weisen und Richter der griechischen Antike (6. Jahrhundert), berichtet Diogenes Laertes: das Schiff, mit dem er eines Tages unterwegs gewesen war, geriet in einen Sturm und drohte zu sinken. Alle Seemänner warfen sich zu Boden, um die Götter um Rettung anzuflehen. Da herrschte Bias sie an: sie sollten schweigen! Damit die Götter nicht entdeckten, daß sie hier bei ihm seien ...

Umgekehrtes wird von Albuquerque, dem Vizekönig Emanuels von Portugal in Indien, berichtet: der nahm in höchster Seenot einen unschuldigen Knaben auf seine Schultern in dem einzigen Gedanken, daß ihm in der gemeinsamen Bedrängnis dessen Unschuld zur Bürgschaft und Empfehlung an die Gnade Gottes diene, um ihm so Rettung zu bringen. (Montaigne)



*041108*