Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 13. Juni 2023
Bewegend
Samstag, 7. Mai 2022
Nur der Glaubende hat diese Evidenz
Diese alle könnten ersaufen in Gnadenerlebnissen - sie würden es dennoch nicht sehen.
Dienstag, 26. April 2022
Wunder sind das Realste (2)
Dieser Film behandelt dieses Wunder von Waldenburg,
Montag, 25. April 2022
Wunder sind das Realste (1)
Freitag, 13. August 2021
Die Dinge als Segel ... und andere Anregungen (3)
Und Gott schuf das Radio - Wenn wir ein Radio zerlegen, sagen wir mal, dann sehen wir Ingredienzien, die eine Geschichte haben und darstellen. Das Radio ist eigentlich und "als Radio" sagen wir zwei Wochen alt. In dieser Zeit wurde es in der Fabrik in Kuangchou gefertigt, über Maiersk in Shanghai, Makao und Hamburg in den Laden in Bad Rümpelstetten an der Wuller geschafftt, und an uns in der Klotzgasse 24 b (bei Herlitz sen. läuten!) verkauft.
Eine Menge Geschichte für so ein Ding, nicht wahr?
Schon gar, wenn wir das gesamte Mit- und Umfeld anschauen. Schon gar, wenn wir auch berücksichtigen, wie lange es gebraucht hat, die Transistoren und Leiterplatten und Drähte und Röhren und elektronische Teile und Glühbirnen etc. etc. zu entwickeln und herzustellen. Da stehen wir ständig Jahrzehnten und Jahrhunderten von Zeit - Geschichte - gegenüber. Die dennoch, hier vor unseren Augen, mit gerade mal zwei Wochen veranschlagt wird. Sie sehen, Zeit und Geschichts-, vor allem aber Entstehungsdatierungen aus einem Ding abzuleiten, das vor uns liegt, ist ein sehr kompliziertes Ding.
Oder nehmen wir das Beispiel eines Hauses.
Mittwoch, 7. Juli 2021
Daran sehen wir, was uns fehlt (2)
Vor allem fehlen die Wunder als Erscheinungen der Großmächtigkeit und Barmherzigkeit im Alltag - Es ist ein lebhaftes Beispiel für den Niedergang einer Kultur, den wir da seit 150 Jahren beobachten und immer besser analysieren können. Während Aufstieg ein Zugewinn an Energieeffizienz ist, wenn auch nicht als vordergründiges Ziel (ja, das darf er gar nicht sein! Sondern es muß auch dies ein immanentes, beiläufiges, wie mit leichter Hand hingezaubertes Nebenergebnis zunehmender allgemeiner Klugheit und Weisheit sein) das heißt mit jedem Handgriff immer mehr - weil das fleischliche Leben vom Geist immer mehr durchdrungen wird, und Geist heißt nicht nur Lernen, er heißt auch Universalität, also das Immer-mehr-Fassen durch ein Wort, auf anderer Ebene: Durch einen Handgriff - die immer ein Mangel an Energieeffizienz ist.*
Lassen wir der Trauer dann ausreichend Zeit, sie ist notwendig, um anderes ansetzen zu können, als Abschied ans Falsche, ans Vergangene als Irrtumsweg. Trauer über die Zeitvergeudung durch falsche Erziehung, durch fehlende Verantwortung weil fehlende Universalität der Eltern und Lehrer, die uns keine Einordnung in ein Allgemeines (Familie, Haus) VOR der individualisierten Herausprägung im Erwachsenenzustand**, als Senex, noch durch kluge Ausrichtung unserer Eigeninteressen und -ziele zugeführt haben.
Dienstag, 6. Juli 2021
Daran sehen wir, was uns fehlt (1)
Man kann es bei alten Gebeten erfahren, am deutlichsten und eindeutigsten aber (weil frei von aller Zeitkomponente) ist es bei den Psalmen festzustellen, deren häufiges Beten, in dem sie (wie in der Liturgie) die Basis unseres Betens bilden sollten, man nur einmal mehr dringend anempfehlen kann.
Die, wenn man sie betet, Haltungen ausdrücken (und damit in den Geist holen), die uns (also auch dem VdZ) bereits fehlen. Haltungen, Gefühle (als Anzeige wie als Motivationsenergie) und persönliche Neigungen, die uns schon so fremd scheinen, als wären sie gar nicht mehr vorhanden.
Aber sie sind die wahre Natur des Menschen, und sie sind (weil ontisch nie auszulöschen, also in der Idee von uns immer auch Anspruch, Anruf und Forderung des Willens der Idee, reale, fleischliche Welt zu werden) damit auch der Boden unseres eigenen Menschseins, auch im Juli des Jahres 2021.
Und es muß deshalb zu den vornehmsten Zielen gehören unser Leben in solche Bahnen zu lenken, daß sie uns in Klugheit und Weisheit zu diesen essentiellen Haltungen (ohne die wir zu gar keinem erfüllten Menschsein kommen KÖNNEN, deshalb auch das Ewige Heil mit hoher Wahrscheinlichkeit verfehlen) hinführt. Soll heißen: Wieder hinführt.
Donnerstag, 21. Mai 2020
Die Gnade kennt kein Corona, aber die Orthodoxie
Viele Daten dazu finden sich im Wikipedia Eintrag dazu, auch wenn vor dieser Internetseide eindringlich gewarnt werden muß, die selbst simpelste Daten in falsche, praktisch immer unverstandene Fakten überwälzt.
Interessanterweise findet es auch immer zum Ostertermin der Orthodoxie statt. Die die gregorianische Kalenderreform im 16. Jahrhundert nicht mitmachte, und deshalb mit den Kirchenfesten immer ein wenig (mittlerweile mehr oder weniger neun Tage) den katholischen Terminen hinterher hinkt, weil der Schalttag im Kalender fehlt.
Dahinter steht natürlich mehr als bloße, in Identitätsfragen verankerte Intention einer Abgrenzung von Rom. Dazu muß man wissen, daß diese Kalenderreform maßgeblich auf Kopernikus und Galilei zurückgeht. Hier hat sich die Kirche also einem mathematischen Weltbild ergeben, und das sieht die Orthodoxie auch so. Das aber ist ein Weltbild, das nicht vom auf den Menschen ausgerichteten Weltkreis basiert, sondern auf ein abstraktes mathematisches Faktum. Das auch gegen jede sinnliche Wahrnehmungswirklichkeit ausfallen kann. Das lehnt die Orthodoxie ab. Denn dann wäre die Welt in einem "Format", das dem Sinn der Schöpfung - die auf den Menschen, und in ihm auf Christus Rex ausgerichtet ist - widersprechen würde. Weil das Gesicht der Wahrheit aber immer menschliches Format haben muß, weil die Schöpfung sonst der Vernunft nicht zugängig wäre, muß auch die Welt als sinnliches Datum der Subjektivität des Menschen entsprechen.
Es ergibt keinen Sinn von einer Welt und Wirklichkeit zu sprechen, die der Mensch mit seinen Sinnen gar nicht erfassen und damit mit "Evidenz" prüfen könnte.* Denn dann würde wissenschaftliche Wahrheit ein reines, dogmatisches Glauben sein, und kein Wissen. Das wiederum auf den Glauben aufbaut, weil es sonst gar kein Wissen ist, sondern eben ein Glauben. Was soll es für einen Sinn haben, das Leben nach abstrakten Schemata einzurichten, die sich in der sinnlich erfaßbaren Natur gar nicht wiederfinden?
Es hat also nicht nur der Glaube immer das Primat im "Wissen" (als Interpretationshorizont von Daten, als Ordnungskraft hin zu Fakten) sondern es hätte (und, übrigens: hatte tatsächlich!) fatale Symbolkraft, "der Wissenschaft" in der Ordnung des jedes menschliche Leben grundlegend Bestimmenden, des Jahreskreises und der Feste darin, der Sterne im Leben also, den Primat einzuräumen. Der Glaube "weiß" unendlich mehr als jede Wissenschaft, die eigentlich ja gar nichts weiß, hätte sie den Glauben nicht.**
Sonntag, 15. März 2020
Wenn man schon an die Wirklichkeit einer Pandemie glaubt ...
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Ein kleines Wunderwerk
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Sonntag, 28. Juli 2019
Erschütternde Dokumentation über einen Hinweis
Noch etwas fiel bei der Exhumierung auf: Dem Sarg entstieg bei seiner Öffnung ein wunderbarer Duft, der auch immer noch anhält. Ein Phänomen, das in Zusammenhang mit Padre Pio ohnehin aus vielen Zeugenaussagen bekannt ist. Selbst die Mullbinden, die angelegt wurden, wenn die Stigmatisations-Male bluteten, haben nach vielen Berichten nicht wie jeder andere Blutrest zersetzt gestunken, sondern himmlisch geduftet.
Der Film bringt noch weitere Vergleiche. So solche mit tibetischen Mönchspraktiken, wo große Mönche in der Vergangenheit konserviert wurden, ehe man sie bestattete. Aber sie mußten dazu Salz verwenden, und brauchten hochgelegene, abgeschlossene Begräbnisstätten, um ähnliche Effekte zu erzielen. Aber dennoch merkt man das Unnatürliche an diesen "unverwesten" Leichen.
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Mittwoch, 20. Februar 2019
Wunder Mensch
Aber was der Mensch zu leisten vermag, der keinen Instinkt hat wie das Tier, keine feste Physiologie wie die Pflanze, der also keine sichere Anleite für sein Handeln hat, wenn er sie nicht freiwillig annimmt, bei dem also alles über Vernunft laufen muß, der sich somit über alles erst einen Plan machen, über alle Physik erheben muß, der erst geistig erkennen muß was zu tun ist, um dann seine Instrumente - den Leib, die Physik als Grammatik der Welt - einzusetzen, sich somit die Welt als Werkzeug und zu Nutzen zu formen, was ihn von Ort wie Zeit umso unabhängiger und universaler macht, ist einfach überwältigend.
Die Bewunderung für die Maschine, die künstliche Intelligenz gar, ist absolut lächerlich, wenn sie sich davon löst, sich als Bewunderung für die menschliche Leistung zu begeistern. Die Angst vor der Künstlichen Intelligenz ist somit völlig unberechtigt. Niemals - niemals! - kann Maschinenwerk den Menschen übertreffen oder ersetzen, und auch Computer und Programme sind nur Menschenwerk. Es sei denn, man will eine untermenschliche, unermeßlich primitive, aber ihrer wirklichen Komplexität niemals gewachsene Welt. Jede Welt der Maschinen wird deshalb immer eine Welt sein, in der mehr umgebracht werden muß als jemals funktioniert.
Es ist eine aufs Primitivste reduzierte Welt. Die Ehrfurcht vor der Macht der Maschine (wie in der Künstlichen Intelligenz/Artificial Intelligence) wird nur von jenen verbreitet, die selbst kastrierte, impotente Selbst- und Weltverfehler sind. Kein schöpferischer, weltumfassender Mensch hat jemals (existentielle) Angst vor der Maschine gehabt. Er weiß, warum.
Und das macht auch die Begeisterung für den Sport völlig legitim. Denn gerade im Wettkampf läßt sich die wesenhaft angelegte Gottesnähe am besten erahnen. Schon das zeigt, welcher niedrigen, untermenschlichen, ja satanische, also schöpfungsvernichtender Herkunft jeder Ökologismus ist. Der den Menschen zum "Feind der Natur" erklärt. Die er doch beherrschen kann und soll und muß! Die er in Umfassendheit in sich trägt! Sonst ist die Welt leer, sinnlos. Jeder Mensch, jeder, trägt sämtliche Naturgesetze in sich, jede Beziehungsform, die unter ihm liegt, jedes materielle Ding in seinem innersten Wesen ist in ihm vorhanden! Wer über "die Natur" staunt, staunt über den Menschen und darin über Gott, denn der Mensch ist Abbild Gottes.
Die Ausbeutung des Menschen beginnt dort, wo man diese seine unglaubliche Fähigkeit ohne Rückgriff auf die Vernunft als bloßes mechanisches, materialistisches Instrument, als bloßen Nutzen - für andere! - einsetzt. Also einen verfälschten Vernunftmechanismus im Tätigen, im Arbeiter evoziert. Der Evolutionismus als Auswurf des Materialismus - in seiner perversesten Form, dem Kapitalismus, der die Welt bloßer Mathematik unterwirft - ist genau das. Die rationale Rechtfertigung des Übels, die aber keinen Moment ohne die Größe des Menschen auskäme. Nur er kennt Sinn. Nur er vermag ihn zu universalisieren, das heißt aus dem Abstrakten ins Konkrete zu überführen.
Keine Maschine wird jemals - jemals! - die Komplexität der Welt und damit der menschlichen Problemlösungskraft erreichen. Nie. Wer immer das behauptet, sollte ausgelacht und für dumm gehalten werden, denn das ist er. Keine Maschine (und damit auch kein Computerprogramm) wird jemals den Menschen ersetzen können. Sie wird nur die Menge der Fehler potenzieren, und umso problematischere Prozeduren verlangen, die diese Fehler ausgleichen. Immer sind das aber Prozeduren, die auf Kosten der Menschen gehen. Nur der Mensch vermag in vollem Sinn wirklichkeitsgerecht zu handeln.
So nebenbei - diese Größe begründet die Überlegenheit wie Hierarchie der menschlichen Gesellschaft als deren Ordnungsmatrix. Der Freie, der "Mittelständler" sohin, ist der eigentliche Tragegrund jeder Gesellschaftsform, also auch des Staates. Denn aus seiner Organisations- und Ordnungs- und Schaffenskraft entsteht jene Stabilität, die erst einen Staat möglich macht. Denn dessen organisatorischen Kräfte können nur von dieser, genau dieser (mit Recht, und nur so mit Recht bezeichneten) weltorganisierenden, weltbesitzenden Mittelschicht leben. Wehe dem Staat, wo der Schwanz mit dem Hund wedelt.
Kein Beamter, kein Verwaltender, kein demokratischer Politiker (mit Parteienhintergrund) hat jemals die Welt beherrscht. Er ist zum Gegenteil - heute - Beamter, Verwaltender, "Establishment", weil er niemals mit der Welt zurande kam und deshalb andere Mechanismen suchte, um sie dennoch zu bewegen. Umso absurder, umso fanatischer die Beherrschungsstrategien der Ochlokratie, mit der wir es heute zu tun haben.
Mensch, Du aber ... glaube an Dich! Du Abbild der unfaßlichen Größe Gottes, des Wesens und Ursprung allen Seins: Forme die Welt zur Welt! Das ist Deine Aufgabe!
Freitag, 11. Mai 2018
Die unwiderstehliche Erotik des Möglichen (1)
Für den heutigen Weltbegriff wird damit das, was die Welt eigentlich ist - und zwar buchstäblich, nicht im übertragenen, verfrömmelten Sinn, nein, handfest, real! - völlig ausgeblendet. Was die Welt in Wirklichkeit ausmacht, trägt, vorantreibt, Herrschaften, ist (Trommelwirbel) .. das Wunder. Die Welt ist überhaupt nur, weil sie ein unausgesetztes Geschehen von Wundern ist! Was also krank daran ist, sich solche Systeme der Beherrschung auszudenken, ist, daß wir nicht mehr wissen, was Realität ist, weil wir nicht mehr wissen, was Wirklichkeit ist.
Bereits hier haben wir es mit einer Auswirkung der Technik zu tun, vor der sich die alten Griechen gehütet haben wie der Teufel das Weihwasser scheut: genau das wollten sie nicht. Wir aber haben durch unsere exzessive Nutzung von Technik in allen Bereichen - auch und gerade im Sozialen (durch den Sozialstaat heutiger Prägung, eine Technik) - eine Haltung verinnerlicht, in der uns die Welt ohne Wunder, als reines Ablaufschema erscheinen will. Dies wird gestützt von einer (aufklärerischen) Weltsicht des Materialismus, in der die Welt ohne Wunder auskommt. Eine solche Welt fällt (scheinbar, es ist ein Schein! es entspricht nicht der Wirklichkeit!) immer mehr auf uns zurück. In ihr bewegt sich nur noch, was wir in ihr als technischen Ablauf bewegen, und was immer uns begegnete wird ebenso gedeutet. Wunderlos. Als rein mechanischer, materieller Ablauf einer Welt, die nur Technik ist.
In diese sohin "falsche" Realität fällt auch die Rundumerfassung des Menschen, die Verquickung von Daten. Alles weil es vermeintlich positiven Zwecken dient - Sicherheit, Gesundheitsvorsorge, grob gesagt: Steigerung des Lebensglücks. Vor allem letzteres ein Begriff, der unter völliger Neudeutung verwendet wird. Das Wesentliche an der menschlichen Geglücktheit, die Freiheit, wird zum bloßen Schein.
Montag, 19. März 2018
Der Staat als Ersatz göttlicher Ordnung
Mittwoch, 17. Mai 2017
Wunderwerke des Alltäglichsten
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