Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label London werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label London werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 16. Dezember 2018

Advent in London

Vor der St. Pauls Cathedral in London. Das Bild schickt uns Leser M, mit herzlichen Grüßen.







*141218*

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Weitere Scheintheater

Als Scheintheater sieht E. Michael Jones das Theater um Tim Robbinson, den Betreiber der Netzplattform "Infowars". Der unlängst in London vor Gericht stand. Aber nicht, wie es manche Szene verkündete, im Kampf um Meinungsfreiheit! Sondern weil er ganz einfach bei Gerichtsverhandlungen das Photographierverbot des Gerichts mißachtet hatte, und zwar ständig. Er hatte einfach Hinein- und Herauskommende aus dem Gerichtssaal photographiert. Und das ist ganz simpel ein Gesetzesverstoß.

Den aber so manche Kreise als Kampf gegen die Meinungsfreiheit reklamiert hatte. Um so zu beweisen, wie sehr sie selbst für Meinungsfreiheit seien. Es ging also nicht um "Kritik am Islam". Es war ein Scheintheater. Und durch "Märtyrer" läßt sich heute wie seit je so mancher Lorbeer gewinnen. Und manche Spenden-Mark für Opfer der Meinungsunterdrückung kassieren? Aber es gab sie immer - die Sucht zum Märtyrer zu werden, als Garantie für Heiligkeit. Und es gab sie immer, die Verwerfung dieser Form des Märtyrertums durch die Vernunft.

Mehr war das alles aber nicht, sagt E. Michael Jones. Eines der Scheintheater, an denen es auch der Rechten alles andere als mangelt. Man sehe sich nur an, wie sie auf die "Schwarz-Weiß"-Taktik hereinfällt.





*120818*

Dienstag, 1. Mai 2018

Vom verbrechenssteigernden Ferguson-Effekt

Ein Blick auf die detaillierten statistischen Daten über die Verbrechensraten in den USA kann mit manchem Mythos aufräumen. Und einiges Überraschende offenbart sich, liest man den umfangreichen Bericht von Edwin S. Rubenstein. So, daß die Verbrechensrate in den Vereinigten Staaten in den Jahren 1990 bis 2015 ganz deutlich (um fast die Hälfte) zurückging. Man kann vermuten, daß Zusammenhänge auch damit bestehen, daß sich im selben Zeitraum die Zahl der Inhaftierten nahezu verdoppelte. Heute sitzen in den USA nahezu zweieinhalb Millionen Menschen hinter Gittern. Das sind sieben- bis achthundert pro Hunderttausend Einwohner, also rund 0,7 Prozent, eine der höchsten Raten weltweit, China und alle Diktaturen eingerechnet. Etwa die Hälfte wegen Drogendelikten.

Aber die Zahlen beginnen sich in den letzten Jahren wieder zu drehen. Das hat vermutlich einen simplen Grund, den Rubenstein "Ferguson Effekt" nennt. Zu welchem Verständnis man vorausschicken muß, daß die Verbrechensrate unter Schwarzen exorbitant über der von Weißen liegt. Vor allem Gewaltverbrechen wie Mord oder Raubüberfall (an dritter Stelle: Autodiebstahl) "tragen die Farbe Schwarz". Aber zunehmend, ja stark zunehmend auch: Hispanic, also die Farbe der Zuwanderer aus dem spanischsprechenden Raum (das ist vor allem Mexiko), wobei die Hispanics überproportional gern zur Schußwaffe greifen. Dabei sind die meisten Opfer der Schwarzen (zu 93 Prozent) wiederum Schwarze, das zeigen die Opferstatistiken. Wie sich überhaupt die meisten Gewaltverbrechen innerhalb ethnischer Gruppen abspielen, als Täter wie Opfer.

Wie auch immer, gegen alle öffentlich betriebenen Kampagnen kann man durch Zahlen belegbar nicht behaupten, daß Schwarze ÜBERPROPORTIONAL inhaftiert oder gar Opfer von hartem Vorgehen der (weißen, "rassistischen") Polizei wären! Sie sind sogar leicht unterproportional. 

Übrigens decken sich die Zahlen aus den USA fast komplett mit ähnlichen Erhebungen und Auffälligkeiten aus London. Und auch aus Kanada (Toronto!) sind sehr ähnliche Zusammenhänge zwischen dem Anteil der schwarzen Bevölkerung und Gewaltverbrechen bekannt. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Schwarzer ins Gefängnis wandert, weil er ein Verbrechen beging, liegt um das Neunfache höher als bei einem Weißen. Dabei werden in den USA nur knapp 3 Prozent aller Morde überhaupt aufgeklärt beziehungsweise die Täter gefaßt.

Womit wir beim Ferguson-Effekt sind. In Ferguson war es ja 2015 zu einer Erschießung eines Schwarzen gekommen. Weltweit hatten die Medien dies zum Anlaß genommen, auf die besonders gewaltaffine Vorgangsweise der (mehrheitlich immer noch deutlich weißen) Polizei gegen Schwarze hinzuweisen - "Black life matters" etc. wurde geboren. Obwohl die offizielle Untersuchung feststellte, daß der Polizist vorschriftsmäßig und "richtig" gehandelt hatte, wurde er unter dem ungeheuren Mediendruck vom Dienst suspendiert und beruflich vernichtet. 

Das hat sich herumgesprochen. Und zwar sowohl unter weißen Polizisten ALS AUCH unter schwarzen Gewaltverbrechern, die sich besser "geschützt" fühlen dürfen. Wenn man also nun feststellt, daß seit 2015 die Gewaltverbrechen wieder steil ansteigend zunehmen, so könnte das damit zu tun haben, daß es sich heute ein (weißer) Polizist dreimal überlegt, ob und wie er gegen (eben mehrheitlich beziehungsweise im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil ganz deutlich überproportional verbrechensaffinen und weit überproportional gewaltbereite) schwarze Verdächtige vorgeht. Ein falscher Schritt, ein falscher Schuß, aber vor allem die garantiert schlechte Publicity - und er ist beruflich ruiniert. Interessant, daß seither auch das zuständige Ministerium in Washington die entsprechenden Verbrechensstatistiken (nach Hautfarbe aufgegliedert) nicht mehr herausgibt. (Die Daten sind aber indirekt noch ermittelbar.)

In jedem Fall sind die Morde in den amerikanischen Großstädten seit 2015 wieder deutlich am Steigen: In New York um 5 Prozent, in Los Angeles um 10 Prozent, in Chicago um 13 Prozent, in Houston um 23 Prozent. DEN Schock lieferte freilich Baltimore, wo Morde seither um 63 Prozent, Gewaltverbrechen mit Schußwaffen sogar um 75 Prozent anstiegen. Den Vogel schießt aber Milwaukee ab, wo es seit eben diesem Jahr 2015 zu einer Steigerung der Morde um 65 Prozent kam. Da fällt Washington D.C. mit seinen 56 Prozent fast schon positiv auf. Und überall dasselbe: Die Opfer wie Täter sind zu achtzig und mehr Prozent Schwarze und zu acht und mehr Prozent Hispanics. Etwa sieben Prozent aller Gefängnisinsassen der USA sind Schwarze.

Weit überlegen führend bleiben Schwarze zudem wie überall in der Zahl der Drogendelikte, aber das lohnt ja kaum noch der Erwähnung, seit es diverse Konzerne geschafft haben, daß sie unter dem Titel "Pharmazeutika" Drogen verklickern. Man spricht heute schon von gut 12 Millionen Psychopharmaka- bzw. Medikamentenabhängigen. Ritalin, vor allem aber das zur Modemedikation gewordene PROZAC lassen grüßen.

Welch letzteres heute den seit Gründung in jüdischem Familienbesitz stehenden Pharmakonzern Eli Lilly, einen der heute größten Pharmakonzerne der Welt - neben dessen Methadon - reich macht. Auch nachdem er seine Tochter Monsanto 2017 an Beyer verkauft hat. Aufgestiegen war der Konzern wenigstens noch durch Penicillin. Aber diese Zeiten sind vorbei. Heute beruhigt die Familie ihr Gewissen mit "zahlreichen sozialen Projekten", in denen sie "den Charakter der amerikanischen Gesellschaft verbessern wollen". Vielleicht weiß es der Leser nicht, aber die meisten Pharmakonzerne arbeiten mit Gewinnen (sic!) von um die 40 Prozent. Und diese Retter menschlichen Wohlbefindens geben ums zweifache mehr Geld für public relations/Werbung aus als für Forschung. Und stehen seit je im Verdacht, Korruption als übliches Mittel des Geschäfts zu sehen. Welch' Vorwurf - natürlich frei erfunden ist.

No more comment also auch zu einem Konzern (unter zahlreichen anderen), der es geschafft hat, eine früher als reine Droge eingestufte Substanz zum Medikament erklären zu lassen. Angeblich übertrifft mittlerweile die Zahl der durch Psychopharmaka (als Droge) Versterbenden die Zahl der "echten" Drogenopfer um das Zweieinhalbfache. Die Droge ist so "gesellschaftsfähig" geworden, daß sogar schon jeder achte US-Soldat im Irak regelmäßig Prozac "auf Rezept" nimmt. 5 Prozent aller Kinder in den USA erhalten Prozac (auch unter anderen Namen) regelmäßig verschrieben. Eine ganze Nation wird mit offizieller Duldung süchtig gemacht. Eine medizinisch relevante Wirkung ist bis heute nicht nachweisbar. Es ist eine reine Droge.

Bleibe der Fokus an dieser Stelle vorerst aber wieder mehr auf das Kernthema dieser Ausführungen gerichtet, und damit nun auf Hispanics. Die sich anschicken, in allen Verbrechensstatistiken den zweiten Platz einzunehmen. Auch weil ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung der USA mittlerweile so stark gestiegen ist, daß Demographen davon sprechen, daß in zehn Jahren diese (weit überwiegend katholischen) Hispanics die (von einem wahren Genozid, bestehend aus sexueller Befreiung, Verhütung und Abtreibung schwerstens betroffenen) Schwarzen überholen und die zahlenmäßig stärkste nicht-weiße Bevölkerungsgruppe in den Staaten stellen werden. Parallel werden die Weißen sehr bald und erstmals auf unter 50 Prozent der USA fallen.

Die offiziellen weißen Katholiken werden sogar auf unter 20 Prozent fallen. Von über 30 Prozent - damals steigend - in den 1950er Jahren. Als man von offizieller Seite her begann, dem einen Riegel vorzuschieben und katholische "Neighbourhoods" aufzubrechen. Das war ziemlich erfolgreich. Nach Kirchenbesuch gerechnet (heute 10 Prozent gegenüber 90 Prozent in den 1950ern) sind weiße "Kultgeprägte" dann überhaupt eine winzige Minderheit von gerade noch 2 Prozent der Bevölkerung der USA. Ihre Fahne wird so irgendwie wohl von den Hispanics übernommen.

Ihnen statistisch (sic!) vergleichbar wächst derzeit nur die Gruppe der Muslime. NICHT in den Statistiken sind dabei die illegalen Einwanderer berücksichtigt, sie firmieren bestenfalls unter "Sonstige". Warum diese Kategorie in der Zahl der Morde um 107 Prozent anstieg soll sich der Leser selber denken.

Ob man zu manchen Schlüssen kommen muß bleibt zwar freibleibend, aber sie sind zumindest interessant. Denn rechnet man statistisch die Verbrechensraten hoch, so würde etwa in einem rein weißen New York (mit vielen Asiaten, deren Verbrechensraten da und dort sogar aber unter denen der Weißen liegen) die Zahl der Morde und Überfälle auf EIN ZWANZIGSTEL (in anderen Städten wie Chicago noch mehr) zurückgehen. Bei nicht einmal 10 Prozent Schwarzen in New York.







*220418*

Dienstag, 12. Dezember 2017

Dennoch voller Würde

Madame Lucia Vestris
Madame Lucia Vestris war im London der 1820er Jahre nicht einfach berühmt, sondern noch mehr berüchtigt. Wobei sie außergewöhnlich schön sang, und eine noch bessere Schauspielerin war, wie Fürst Pückler in einem seiner Briefe bemerkte.

Vor allem habe sie unglaublich schöne Beine gehabt, die auf raffinierte Weise so zu zeigen, als sei es zufällig geschehen, sie vollkommen verstand. Keine Theaterkritik, die auf diese Beine vergaß. Ihr Spiel war voller Witz, Grazie und unübertrefflichem Charme. Insgesamt also war sie eine bezaubernde Person, auf die so mancher Mann sein Auge geworfen hatte. Auch wenn, oder vielleicht gerade weil sie auf der Bühne zuweilen lasziv auftrat und offen mit dem Publikum kokettierte. Kurzum - sie erfreute sich ungeheurer Beliebtheit bei diesem.

Wie vornehm sie in allem aber war beweist eine Anekdote. Ein Fremder, der gehört hatte, daß Madame Vestris keineswegs grausam und abweisend war, sandte ihr bei Gelegenheit ihres Bühnenjubiläums eine Banknote von 50 Pfund Sterling (damals eine Summe, die dem Jahresgehalt eines gutbezahlten Leibdieners entsprach.) Er steckte sie in einen Umschlag, auf den er schrieb, daß er bitte, sich sein Billett für die Vorstellung abends persönlich von ihr abholen zu dürfen.  

Dieses Gesuch wurde gewährt, und der junge Mann erschien abends mit Zuversicht und der Miene eines Eroberers zur bestimmten Stunde. Doch ging die Sache nicht wie erwartet aus. Madame Vestris empfing ihn nämlich mit gemessenem, sehr ernstem Gesichtsausdruck. Sie wies ihm einen Stuhl zu, den der Überraschte umso verlegener einnahm, als er bemerkte, daß sie seine Banknote in ihrer schönen Hand hielt.

Mein Herr, sagte sie nun, sie haben mir heute früh diese Banknote für ein Entreebillett zu meiner Benefizvorstellung geschickt. Für ein solches Billett ist das aber viel zu viel. Sollten sie jedoch andere Hoffnungen damit verbunden haben, so muß ich die Ehre haben Ihnen zu sagen, daß es mehr als zu wenig ist. Erlauben Sie mir daher, daß ich Ihnen nach Hause leuchte? Mit diesen Worten steckte sie die Note am nächsten Leuchter an, öffnete die Türe, und leuchtete dem mühsam eine Entschuldigung stotternden, unglücklichen Versucher die Treppe hinab.






*141117*

Dienstag, 23. August 2011

Keine Armenaufstände

Was verbindet diese Aufstände, die die halbe Welt seit einem, zwei Jahren "erschüttern"? auf einen vereinfachenden Nenner gebracht: sinnloses Aufbegehren; der Impuls "gegen", ohne ein "dafür" zu haben. Jeweils mit regionalen Varianten, ist es sogar schwierig, von "legitimen" Gründen zu sprechen, denn auch diese sind zum einen relativ ("autoritäre Staatssysteme" sind kein Grund, tut mir leid, so einfach ist die Welt nicht gestrickt), und zum anderen bereits von einem verdrehten, sentimentalistischen oder ideologisch verfärbten Weltbild begrifflich verbogen.

Denn die Linke läuft ja von Aufstand zu Aufstand - wie jetzt in London bzw. England - um nachzuweisen, daß die Marx'sche These stimmt, daß auf das Zeitalter des Kapitalismus die Revolution des Proletariats, der Aufstand der unterdrückten Massen folgt. Aber diese stehen nicht auf, was sich historisch gut belegen läßt, Aufstände und Revolutionen haben immer ganz andere Gründe und Auslöser, so gut wie nie "unterdrückte Massen".

Chthonisch, könnte man es nenne, woher sich derzeit die unterschiedlichsten Motive nähren, aus dem Untergrund stammend, irrational und (von mir aus) dämonisch. Sie liegen auf einer Linie mit der Auflösung des Patriarchalen (als kulturschaffendem Element an sich), dem Rückgriff auf die "Urhöhle", die Auflösung des Ich ins Diffuse der Masse, der personalen Ungefaßtheit, dem Hineinschmelzen ins Alleine ... Sie sehen schon aus dieser kurzen Begriffskompilation, wieviele der heutigen Bewegungen sich seit vielen Jahren teilweise vorbereitet haben. Nun haben wir Zeit der Ernte, und das behaupte ich wohl: es ist erst der Anfang.

Und schon brechen so manche Welthaltungen wie Papierhüllen zusammen. Christian Ortner bringt ein amüsantes Beispiel - Jamie Oliver. Als die Jugendlichen bei den Krawallen auch sein Restaurant beschädigten, war es aus mit seinem Gutwillen, mit dem er Projekte förderte, die genau solchen Jugendlichen zu einem normalen Leben verhelfen sollten. Vielleicht weil er nicht begreifen wollte, daß all diese sozialistischen Theorien nicht stimmen? Daß sich als Folge der Auflösungen unserer Gesellschaften in Multi-Kulti und "Toleranz"-Geschwafel und was auch immer nun primitivste Kräfte äußern, die nur noch von Internet- und Medienbildern genährt sind, dem einzigen, was ihnen noch Form gibt? Und dann kann man durchaus von der Absicht der Jugendlichen sprechen, das Recht auf Designer-Jeans und Modejacken zum Menschenrecht zu deklarieren.*

Recht viel anders lief es auch in Tunesien, Libyen oder Ägypten, oder Wien (mit seinen grotesken Studentenprotesten 2009/10) nicht ... In solch einer kulturellen Lage (und nur aus dieser heraus ist alles das verständlich, erkennbar daran, daß es prognostizierbar war!) wird jede "Begründung" zur posthoc-Rechtfertigung, zur bloßen Makulatur. Wer so wie wir die Vernunft so nachhaltig beschädigt und zerstört hat, muß damit leben, daß künftige "Leitideen" und Handlungsmotive irrational sind.**


*Keineswegs auch sind die Aufstände auf Spannungen zwischen Einheimischen und Zuwanderern zurückzuführen! Vielmehr haben Untersuchungen ergeben, daß die größten Spannungen zwischen den Migrationsgruppen untereinander bestehen! In London z. B. sind die Einheimischen teilweise den zugewanderten Türken sogar nun dankbar, weil diese - pardautz! - eine Art Miliz aufgestellt haben, die Supermärkte etc. vor Plünderungen durch randalierende Gruppen bewahren sollen.

**Was man durchaus als Treppenwitz der Geschichte auffassen könnte: die Linke hat durch ihre Destruktion der Vernunftgrundlagen erreicht, daß ihre "Logik" und "Rationalität", auf die sie sich ja als metaphysische Legitimation beruft, nicht mehr relevant ist.




***

Montag, 22. August 2011

Welcher Natur

Es ist bedrückend, was man auf dem Video sieht: Im Zuge der Zusammenstöße mit der Polizei in London hatte sich ein Jugendlicher eine blutige Nase geholt. Als er sich in eine Ecke setzte, sprach ihn ein anderer Jugendlicher an udn gab vor, ihm zu helfen. Er richtete ihn wieder auf. Aber dann begann er mit einem Komplizen, seinen Rucksack zu öffnen und zu durchsuchen. Sein Komplize fand auch etwas Brauchbares, und so ließen sie den jungen Mann stehen, und machten sich davon.

Der Kurier schreibt, daß die Londoner Einwohner auf die Straßenschlachten zu reagieren beginnen: Sie organisieren sich, haben eine Art Miliz aufgestellt, die sie bewacht, andere organisieren sich und räumen nach Krawallen ungefragt auf, oder helfen einander einfach. Und es geht verschiedentlich die Devise um, dieser Kälte, diesem Haß, der sich da Luft schuf und schafft, durch besonders viel Liebe und Hilfsbereitschaft zu begegnen.




***