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Montag, 20. April 2026

Liberalismus als Werkzeug der Implementierung von Widersprüchen

Es ist nicht die Widerspruchsfreiheit, die heute ultimative Wahrheiten und Erkenntnisse formiert, auf denen aufgebaut ganze Weltbilder stehen (und fallen) Es sind ganz bestimmte Verhaltensweisen, ja dogmatisierte, nicht zu hinterfragende Moralsätze, die wie Rambo durch die Diskurslandschaften laufen, und alles kurz und klein schießen, sobald sie Fuß gefaßt haben. 

Es sind Beispiele wie das jüngst beobachtete. Wo ein Militärhistoriker, im Interview gefragt, einen Fall schildert, der ihn belehrt habe, daß er fundamental und zu 100 Prozent irren könne. Das sei ihm im Fall Israel passiert. Wo er früher stets zu dessen scharfen Kritikern gehört habe, weil er ihnen das vorwarf, was Israelkritiker grosso modo diesem 1948 ausgerufenen Staat vorwerfen. Daß er mit menschenunwürdigen Mitteln vorgehe, um sich Lebensraum zu schaffen wie zu verteidigen. 

Da habe ihn, so der Historiker (der zuvor lange erklärt, wie wissenschaftliches Arbeiten, das er zum Prinzip erhoben habe, vonstatten zu gehen habe, im Wesentlichen: als Referenzsystem, in dem alles sagbar sei, es müsse nur durch Quellen belegt und durch Quellenkritik abgesichert sein) ein Freund Folgendes gefragt: Er solle sich vorstellen er sei homosexuell. In welchem Land dieses geographischen (man könnte sagen: islamischen) Raumes woller er nun, vor die Wahl gestellt,  denn leben?

Da habe er scharf nachgedacht, und sei zu der für ihn überraschenden Folgerung gelangt, daß da nur Israel in Frage komme. Gerade also das Land, dem er moralisch gesehen die Existenz abspreche - zumindest unter den gegenwärtigen Prämissen - sei das Land seiner Wahl. Während er in jenen Ländern, die er (wieder: moralisch gesehen) Israel gegenüber im Recht sähe, um Gottes Willen nicht leben wolle.  Wo er als Homosexueller am nächsten Baukran aufgeknüpft würde. Das habe ihn von einer Stunde zur anderen umdenken lassen, und heute sei er strikter Verteidiger Israels weil dessen Lebensweise und gesellschaftlicher Moralordnung.

Die ich vereinfachend als LIBERAL bezeichnen möchte.

Das ist nicht nur ein Beispiel unter so manchen, das ich hier als Beleg und Quelle (sic!) zitiere. Sondern es vergeht praktisch kein Tag, an dem ich dieses selbe Prinzip nicht als wahres Totschlagwerkzeug wüten sehe. Wo die Liberalität als SICHERES DOGMA gilt, dem was immer nun auftaucht und die als moralisch testierte Lebensordnung gefährdet geopfert wird.

Was immer Liberaslität bzw. Liberalismus auch sein möge. Denn die Liberalität hat ja Grenzen, das müssen - müssen! - gerade Liberale fortwährend eingestehen. Weil zur Ordnung menschlicher Gesellschaft Liberalität einfach nicht ausreiche! Wie sich an einem vor zehn, fünfzehn Jahren populär gewordenen Spruch (und Buchtitel) zeigt, wo es heißt "Keine Toleranz den Intoleranten!"

Aber genau dort zeigt sich das ganze Elend des Liberalismus. Denn woher kommt die Legitimität einer Beschränkung des Liberalismus als Lebens- und Verhaltensprinzip? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Aus Dogmen, deren Entstehung nicht weiter hinterfragbar ist. Und wer immer das bestreitet hat Unrecht, und das läßt sich ganz leicht (also durch als wissenschaftlich angesehene Quellenkritik) belegen.  

Dann zählt plötzlich nicht mehr, was im Geistigen geschieht, und sich in der Realität als plötzliches Verstummen zeigt. Wo zuvor noch so eloquent argumentierende Personen oft buchstäblich zu stotern beginnen, und man ganz deutlich sehen kann, wie ihr geistiges Gerüst knirschend zum Stillstand kommt, weil Denkverbote (aus Dogmen) das Denken nicht zur widerspruchslosen Wahrheit leiten, als nähmen sie sie sanft an der Hand. 

Denn das genau tun Dogmen, das genau sollen sie ja tun: Sie sollen das menschliche Denken und Urteilen, das sich in einer vorerst noch nicht ausreichend gedachten Urteilsnotwendigkeit findet, also in einer Zwangslage, aus der der Einzelne sich zumindest vorerst nicht selbst befreien kann, sanft an der Hand nehmen und leiten, um letzenendes doch am Ziel der Wahrheit anzukommen. Deren fundamentalste Eigenschaft die Widerspruchslosigkeit ist! 

Denn das übersehen wir allzu oft! In dem Punkt lassen wir uns zu oft auch von diesem (liberalen!) Spruch verführen, in dem es da heißt, daß es KEINE WAHRHEIT gebe. Weil (zum Beispiel als Argument verwendet) ja letzten Endes ALLS SUBJEKTIV sei. Auch das ein solches Totschlagargument, mit dem die Berserker unter den Gewissenslandschaften wüten, die allesamt und ganz seltsamerweise auf dem Grundsatz beruhen, der alles Fragen und Suchen auslöst und treibt: Sie suchen das, was es angeblich nicht gibt, womit wir bei einer weiteren grundlegenden Eigenschaft von Wahrheit wären: ABSOLUTHEIT.

Womit wir beim nächsten (im Ungarischen übrigens sehr schön das Synonym für zwei, zweites usw.) Grundsatz von Wahrheit wären. Von der wir bisher in ABSOLUTHEIT und WIDERSPRUCHSLOSIGKEIT uns langsam zu dem vortasten, was auch über Gott ausgesagt wird und werden muß, soll der Begriff nicht sinnlos werden.

An welcher Stelle wir uns ein kleines Augenzwinkern nicht verkneifen können. Denn wenn es da heißt, daß es keine Wahrheit gibt, dann wird im selben Atemzug das exakte Gegenteil ausgesagt. Denn diese "Wahrheit" ist dann genau das, was Wahrheit angeblich gar nicht ist: absolut. Universal, also alles Subjektive übergreifend. Widerspruchsfrei, zumindest in Hinblick auf Welt, Weltordnung und -gesetzlichkeit, mit denen eine Aussage übereinstimmen muß, will sie nicht auch in diesem Punkt sinnlos werden, womit alles Sprechen und Denken sinnlos würde.*

Aber wie oft, um auf den Punkt zu kommen, habe ich schon erlebt, daß mit einem Schlag und wie von Geisterhand bewegt die Denkbewegung eines Menschen zum Stillstand kommt, weil in einem Gespräch plötzlich ein Moralgrundsatz, eine unhinterfragbare Verhaltensweise auftaucht, die riesenhafte Gestald annimmt und mit energischer Geste verlangt: Halt, bis hierher, und nicht weiter. Von diesem Gebot weg, von diesem Dogma her, muß nun also alles bisher Gesagte und Gedachte neu aufgerollt werden. 

Würde das aber geschehen, würde von diesem nicht hinterfragbaren, nicht überschreitbaren Punkt aus, der sich dann unweigerlich zurückwendet und den ganzen bisherigen Weg - unter neuer Absolutheit, Bestimmung eines notwendig zu erreichenden Endpunktes alles Denkens und Urteilens - erneut gehen will, um zu suchen, auf welchem Weg man zu diesem Ziel gelangt.

Diese Prüfung aber ist nicht möglich. Sodaß man erlebt, wie das Denken des Betroffenen in einer Art Zeitlupe zum Stillstand kommt. Plötzlich tritt sogar Schweigen ein, und man beläßt in der Ungelöstheit, was dorthin fiel, weil man genau sieht, daß man sich aus diesem Loch nicht mehr befreien kann. Vielmehr würde man dann das verlieren, was für das Menschsein absolut und unverzichtbar bestimmend ist: die Vernunftbegründetheit, aus der dann die Freiheit folgt, in der man AUF SICH SELBST GESTELLT den Weg durch diese Welt findet. 

Womit wir übrigens bei einer nächsten göttlichen Eigenschaft angelangt sind, nämlich der absoluten Freiheit, die auf der und in der Wahrheit beruht. Freiheit und Wahrheit sind somit unteilbar! Ebenso wie die Widerspruchslosigkeit nicht abtrennbar ist.

Was alles zu dem Umstand führt, daß alles Werk die Eigenschaften seines Hervorbringers trägt! Sodaß aus dem Werk heraus beschränkte, aber sichere Aussagen über den Schöpfer möglich werden, wie schon Aristoteles sagt, wenn er über Gott  nachdenkt. Das ist also der Grund, warum die Wahrheit nicht nur möglich ist, sondern ohne das Begreifen der Welt und des Menschen ALS Geschaffenes, ja mehr noch: Des Menschen als Gottes Ab- und Ebenbild, damit als Krone der Schöpfung, auf die dieses gigantische, einfach nur noch staunenswerte Gesamtsystem der Bezogenheiten, damit der Hierarchien ausgerichtet ist, daß also ohne dieses Begreifen unserer Wirklichkeit als einer Wirklichkeit des Menschen VOR GOTT gar nicht denkbar und reaslisierbar ist. 

Ein Mensch, der die Welt nicht als Schöpfung sieht, wird also immer und ausnahmslos (und in dem Maß, als sich sein Denken ausgebreitet hat, was umgekehrt, wenn das nicht geschieht, eine weitere Pathologie ist, denn Menschsein heißt, sich in der Vernunft ganz zu umfassen, sich also in dieser Vernünftigkeit zu durchdringen) in unauflösbaren Widersprüchen landen. Er wird über kurz oder lang verrückt werden. Und zwar nicht als Ausnahme oder Sonderfall! 

Aber damit ist auch klar, daß das Bestreiten der Geschöpflichkeit des Menschen (und der Welt) - wie es in der Evolutionsthese geschieht - zu genau so einer Aporie (=Unauflöslichkeit eines Widerspruchs) führt. Weil heute aber (im Westen) diese Thesen so weit verbreitet sind, können wir beobachten, wie sich der Westen immer tiefer in eine Widersprüchlichkeit treibt, aus der es kein Entkommen gibt. Und in der sich die Fähigkeit der Menschen, überhaupt mit der Welt sachgerecht umzugehen, in progressivem Voranschreiten auflöst. 

Können wir nicht aber genau das beobachten? Müssen wir nicht aus der realen und alltäglichen Erfahrung auf genau diesen Punkt kommen? Auf den Schluß, daß wir diese Welt, in der wir leben, nicht mehr verstehen. 

Worauf dann immer tiefere Verstrickung in Probleme folgt, die wir nicht mehr lösen können, und wo jeder Lösungsversuch nur einen ganzen Blumenstrauß weiterer Unlösbarkeiten nch sicht zieht. Woraus mit der Zeit ein Gefühl erwächst, als würden wir von den Geschehnissen, ja von der Welt selbst ... erwürgt werden. Könnte es nicht sein, daß eine Unmenge von Evidenzen genau das belegt (=wissenschaftliche Quelle), was dann daraus weiter erfolgt: Depression, Lebensunlust (siehe dann: Demographie), Verzweiflung samt Zuflucht zu einer ganzen Palette von Trösterlein, die von kleinen wie großen Drogen reicht. 

Wenn es im Englischen DRUGS heißt, sind ja auch Medikamente gemeint, und das ist präziser wie im Deutschen, ergibt die in Fachkreisen häufige Aussage Sinn, in der man sagt, daß z. B so enorm verbreitete Psychopharmaske wie Ritalin - alleine in den USA spricht masn von 3 Millionen Süchtigen - in Wahrheit nur legalisierte Drogen sind. 

Wobei wir in diese Palette der reinen Existenzhilfen aber nicht nur chemische Drogen einordnen, sondern alle möglichen Verhaltensstörungen nicht vergessen, die stets in mehr oder weniger ausgebaute Weltanschauungen und Rechtfertigungsdbilder, meist in der Dimension ganzer Moralordnungen. Wie etwa bei EßstörungeN; zu denen auch Erscheinungen wie Veganismus gehören. Aber wir wollen viele der heutigen sogenannten "Religionsformen" nicht übergehen, von denen der weit überwiegende Teil als psychische Störung, ja Pathologie gesehen werden muß. Und wir wollen nicht das riesige Feld der Psychotherapien übergehen, von denen die meisten selbst psychische Störungen sind. Oft genug ganz genau jene Pschopathologien, die zu kurieren sie behaupten, erst implementieren und ausbauen.

Warum unsere Kulturentwicklung in den Wahnsinn führen mußteKurz und gut: Wenn man von Verrücktheit der Gegenwart spricht, wenn wir sehr gut (und oft genug von Liberalen beklagt, denn darin sind sie naturgemäß stark: Im Beklagen und sogar Aufzeigen von Störungen) darin sind, der Wahrheit entsprechend von Wahnsinn und Geistesstörung dieser Zeit sprechen, dann passiert etwas, das wir von einem Computervirus kennen. Daß sich die Störung erst ab dem Moment und in progressiver Entwicklung  reaslisiert, wie wir das Programm aufrufen und etablieren. 

Und das heißt heute ganz konkret sogar, daß wir in dem Moment, in dem wir mit den heutigen Wahrheiten agieren, also Denkbewegungen ausführen, einem System zum Opfer fallen, das uns in Widersprüche drückt, die wir nicht mehr auflösen können. Sodaß es zum Zufall** wird, ob wir in unserem Urteilen und Handeln noch jene Gesetze finden, die das Geflecht und Gerüst dessen sind, was wir als MENSCH und MENSCHLICH bezeichnen, und als einzig erstrebenswerte Lebensordnung herbeisehnen.  


*Mit einem weiteren Verweis auf den Umstand, daß oft und mangels ausreichender Durchdachtheit - von welcher zu sprechen ohne das Prinzip der Widerspruchslosigkeit und Absolutheit an sich schon sinnlos wäre - Begriffe wie Relativität oder Widersprüchlichkeit, die es angeblich zu ertragen gäbe, nicht ausreichend von Begriffen wie Paradoxon und Universalität geschieden wird. Denn sehr oft ist ein Widerspruch kein Widerspruch, sondern etwas anderews, etwa ein Paradoxon.

**Ich könnte hier noch den Begriff des "Wunders" einführen. Tue es aber aus dem einzigen Grunde nicht, daß die Schöpfung selbst ein einziges, unausgesetztes Wunder und Schauspiel des Wunderbaren IST. Das Problem ist also nicht das Wunder selbst, das als einziger wirklich passender Schlüssel zur Schöpfung untrennbar gehört. Sondern daß die hier gemeinten Denksysteme des Widerspruchs ihre pathologische, ja letale Wirkung genau darin entfalten, daß wir den Zugang zum Wunder und vor allem zur Quelle des Wunderbaren verlieren.

 

***

Freitag, 20. Oktober 2023

Filmempfehlung

Man bezeichnet den vielfach prämierten Film "Dead Man Walking" (1995) mit hervorragenden Darstellungsleistungen durch Susan Sarandon und Sean Penn - stets und wie sich zeigt fälschlich als "Plädoyer gegen die Todesstrafe". Als ich ihn gestern sah habe ich ihn nachgerade als das Gegenteil gesehen. "Dead Man Walking" ist eine in jeder Hinsicht überzeugende Argumentation FÜR die Todesstrafe. Während sich die Haltugn dagegen als das identifiziert, was sie auch ist: Als rein sentimentaler, aber sachwidriger, zeitgeistiger, aber irrationaler Impuls.

Natürlich wird einem das erst klar, wenn man enige Grundfragen des Rechts und der Strafe durchdenkt. Und - wenn wir das seriös  bedenken, was der Sinn des Lebens zu nennen wäre. Den wir in den ersten Sätzen des älteren Lesern unter uns noch bekannten "Pichler-"-Katehchimsus und Schullehrbuches in den schlichten, trockenen Sätzen so definiert sehen: Der Sinn unseres Lebens ist, Gott zu erkennen, ihn zu lieben, und seinen Willen zu erfüllen. Von einem möglichst langen Leben, von einem möglichst "guten" Leben, von einer Welt, die möglichst ideal und wunderbar ist, steht "erstaunlicherweise" in dem ganzen Buch nicht ein Wort. 

Worum geht es in dem Film, der sich auf wahre Begegenheiten beruft? 

Samstag, 7. Januar 2023

Fenserbrettvögelchen

Mich wundert die eurphorische Reaktion mancher Leute, die ich eigentlich für sehr gescheit halte, daß sie nun wieder auf Twitter zugelassen sind. Und nun nageln sie täglich drei Botschaften an deren Verteiler. Aus einer Reaktion in einem Gespräch aber sehe ich noch klarer, daß Twitter nicht ein Kanal "offenen Informationsflusses" ist, sondern WIE JEDES MEDIUM eine eigene Wirklichkeit erzeugt. An deren Gestalt dann allemöglichen Seiten ihre Kräfte verwenden, um sie ihren Vorstellungen gemäß aussehen zu lassen.

Nie, wirlich nie fand ich mich durch Twitter-nachrichten aber "besser informiert". Wa sich auf Twitter las sagte mir nur, was jemand AUF TWITTER geäußert hatte. Das sonst aber keine Bedeutung hatte. Sondern nur davon lebte 
Twitter berichtet, was auf Twitter steht. Es gründet somit einen eigenen weiteren Gesprächskreis, der dann irgendwo in der Landschaft des Lebens herumsteht. Twitter ist nicht wichtig, weil es Inhalte bietet, sondern weil es Inhalte auf Twitter bietet. Twitter hat Bedeutung, weil es Twitter ist. Twitter ist pure Tautologie, nahe am Selbstzweck. 
Twitter ist einfach ein weiteres Plaudereckchen, das selbst aber ... IRGENWO, also an einem Punkt im Raum, STEHT. Und DAS läßt eine Aussage über seine Bedeutung treffen. Ein Vorgehen also, das für diese Epoche so bezeichnend ist: In der nichts besser wurde, ERSTMALS seit Menschengedenken, dafür alles ANDERS. Wir sind heute also immer ausscließlicher mit der Lösung von Problemen befaßt, die es nur gibt, WEIL wir sie zu lösen versuchen. 
Damit wir uns recht verstehen: Nicht "weil es damit zusammenhängenge Probleme" gibt, nein. Sondern weil der (tatsächlich) wahnhafte Glaube, ein Problem zu lösen, DAS PROBLEM SELBST IST, das immer mehr Kräfte zu binden versucht, je mehr es ins Nichts steigt.  Wie ein Morot, der nichts mehr antreibt, sondern sich  selbst verzehrt, bis die Energie erschöpft weil er verschwunden, verbrannt ist. 
Wir verbrennen uns ebenfalls selbst. Auch an Orten wie Twitter.

Freitag, 25. November 2022

Als das Äußere verschwunden ist

Was Bella Dodd in ihrem Erinnerungsbuch "School od Farkness" beschreibt (wobei im Titel der Buchstabe D in Kyrillischer Schrift gehalten ist, eine bewußte Anspielung auf jene Dunkelheit, als die sie ihre Phase als Vorsstandmitglied der Kommunistischen Partei der USA erlebt hat, aus der sie dann aber aufgewacht ist) beschreibt ist eigentlich der schönste Kulturkatholizismus

Die gesamte Umgebung, das Dorf Potenza, ja jeder ;Mensch in diesem armen, aber (und das ist kein billiges Klischee, "arm aber glücklich" ist häufiger wahr als gemeint) lebensfrohen Süditalien war Teil eines einzigen Atmens im Katholizismus, der sich von Jahresanfang bis Weihnachten durchgezogen und das Leben gegliedert hat. 

Man ist am Sonntag zur Kirch gegangen (oder auch mal nicht, wenn der Weg vom Wetter zu beschweerlivh gemacht worden war), man ist im Sommer zur Wallfahrt "in einen Ort mit einem Schrein, ich weiß nicht mehr welchen, aber wir haben den Heiligen Antonius tief verehrt" gegangen, in dem eine ganze violette Landschaft in Bewegung war. Sodaß sie zeitlbens jedes mal, wenn sie Flieder und violette Blüten sah, den Duft der Landschaft wieder roch, der sie als Kind so beeindruckt hat. 

So hat sie ihre ersten sechs Lebensjahre erlebt, die sie bei einer armen Schäferfamilie verbracht hat, bei einem Ehepaar, das sie wie ein eigenes Kind geliebt und aufgezogen hat. Ehe auch sie als jüngste Tochter von der leiblichen Mutter, die sie da zum ersten mal bewußt sah, nach Amerika nchgeholt wurde. 

Sonntag, 16. Oktober 2022

Die Geburt von Nationen aus dem Geist des Sozialismus-Kapitalismus (3)

Wenn, dann kann man also den Geist eines Volkes (oer "zu einem Volksein") hernehmen (das immer ein "Adoptionsverhältnis" ist, wie auch jede Kindschaft ein Adopotoinsverhältnis und kein "Blutsverhältnis" ist) der zu einem Land in einer bestimmten (meinetwegen "festen") Beziehung steht, dem aber die faktischen Verhältnisse nicht entsprehcen können. 

Dann "verliert" ein faktisches Volk, also ein einem fremden Geist foldendes Volk, auch sein Land. Und sogar die Geschichte Roms, die Mutter aller uns verfügbaren  Geschichtsdarstellungen, erzählt letztlich auch diese Geschichte.
 
Auch im Paradies ist dasselbe erfolgt. Als Adam und Eva der Ordnung Gottes entstiegen, wurden sie von Gott des Paradieses verwiesen. Die Verheißuhng Gottes, von der auch der em. Papst Benedikt XVI. vor zwei Jahren in einem m. e. sehr unglücklichen Dokument spricht, bezieht sich nämlich NICHT auf das Blut, sondern seine Familie. Und diese Familie ist der, der "sein Wort ört und es befolgt" - der ist ihm Bruder, Schweter, Muter und Onkel. Auf ihn bzw. auf diese Familie bezieht sich seine Verheißung, und nur diese sind dann SEIN VOLK. 

Samstag, 15. Oktober 2022

Die Geburt von Nationen aus dem Geist des Sozialismus-Kapitalismus (2)

Zwei Kolonien gab es die ebenfalls Stationen auf diesem Weltkreisel waren, die wegen eines speziellen Produkts geschätzt wurden, dem sie ganz gewidmet wurden und zu : Das war Vorderinien (Jamaika) mit sienem Zuckerrohr, der Rum ergab, und das war Irland durch seine Kartofflen, die dem im Imperium so dringend gebrauchten Gin brachten. Es ist müßig zhu erzählen, wer die Arbiet auf den Feldern verrichtete, und wem die Rum- und Ginfabriken gehörten. 

Vor allem der Gin war von immenser Bedeutung. Denn er diente dazu, die seit den Reformen unter Heinrich VIII. in wenigen Jahrzehnten entstandenen, ihrer Lebensgrundlage berauchten, nunmehr von niedrigst bezahlter Lohnarbeit abhängiger Proletariermassen dumpf und gefügig zu halten. Dazu brauchte es eine billige Droge, die sich auch dem niedrigst bezahlte Arbeiter in der genötigen Menge beschaffen konnt - und das war der aus Kartoffeln gebrannte Gin. (Später hat man in China Ähnliches gemcht, indem man dort die Einfuhr von Opium aus Indien mit Militärmacht erzwang, und innerhalb weniger Jahrzehnte 30 Millionen Chinesen zu Opiumsüchtigen machte. Ein perpetuum mobioe der Geldproduktion war also sch9on nur durch den Alkophol und Drogen ins Werk gerufen worden.

Freitag, 14. Oktober 2022

Die Geburt von Nationen aus dem Geist des Sozialismus-Kapitalismus (1)

Schon seit hundert Jahren haben die Hohen Geister unserer Kulturen in der Betrachtung ihres geistigen Zustands vorhergesagt, daß wir vor einem Absturz stehen, der ein Rückfall ins Heidentum sein wird. Sollten ir uns nicht dann fragen, ob wir diesen Zustand endlich auch zu sehen bekommen sollten, wenn wir ganz einfach nur uns umblicken?

Wenn wir das Gespräch darüber führen, ob und wieweit das Vorgehen eines Landes "dem Völkerrecht" entspreche - oder ihm widerspräche - so sollten wir nicht vergesse, daß das Völkerrrecht bei weitem in keinem Zustand ist, in dem man von einem absoluten Rechtswerk sprechen könnte. 

Es hat sich vielmehr als Aufgabe gestellt, die vor 500 Jahren angesichts einer sich mehr und mehr vereinenden, globalisierenen Welt immer dringender erschien. Weil es nach Regeln verlangte, nach denen Recht und Unrecht unterscheidbar werden konnten, und nach denen vor allem neue, nun "entdeckte" Kulturen bewertet werden sollten. Die Frage war brennend, denn es ging um einen Grundauftrag des sich damals ncoh christlich verstehenden Abendlandes - den Glauben zu verbreiten, bis zu den letzten Enden und Winkeln der Erde. Auch wenn wir das heute kaum noch hören, aber es war (es genügt, die Bordbücher von Christoph Columbus oder die Aufzeichnungen eines Franzesco Pizzarro zu lesse, die heute wie Teufel gesehen werden) allen diesen "Eroberern" ein echtes Anliegen, ja ihr treibender Motor! 

Sonntag, 9. Oktober 2022

Das schicksalsschwere Lebewohl des Ostens

Wenn ich einen Film von "Die Welt" bringe, dann weil es dnnn vielleicht nicht in der lange shcon ertragenen Shadow-Ban von google endet, die dieses Blog immer wieder trifft. So leicht nachvollziehbar in Akkordanz mit den hier gebrachten Inhalten, daß e skeinen Zweifel über das Grundgeschehen gibt. Und dieses Grundgeschehen hat mit einem einzigen Umstand zu tun: 

Der Westen sitzt auf einer über Jahrhundere aufgebauten gigantischen Blase von Illusionen, Lügen und Sündengetriebenheiten, also Schuld. Daraus gibt es keine Befreiung mehr, denn die käme einer Selbstauflösung des Zustands gleich, in den der Westen sich hineinentwickelt hat, und der - man kann es nicht anders sagen - vor Gott nur ein Greuel sein kann.

Wer die Artikel der letzten Monate und Jahre verfolgt (einige Leser tun das, wie ich weiß), der wird festgestellt haben, daß ich die Dinge immer offener angesprochen habe und anspreche. Denn es hat keinen Sinn, irgendjemanden schonen zu wollen, vor allem aber ist es Zeit, viele Angst abzulegen. 

Freitag, 7. Oktober 2022

Abglanz und Spiegel Gottes

Wovon der Herz voll, davon kündet der in der Freude tanzende Mund. Denn wo das Herz voll des Lichtes, trunken vom absoluten Lichte ist, ist seine Tätigkeit unendliches Steigen und Fallen, wie der von den Lüften getragene Tanz der Schmetterlinge in der Frühjahrssonne.
A. d. Caraffa, De experientes

Zwar stimmt nicht, daß in der Vernunft (vorwiegend as Verstand aufgefaßt) Gott"zu sich" käme, wie Hegel es verstehen wollte. Aber es ist wahr, daß in der menschlichen Vernunft (als Ganzheit aus sittlicher haltung und rationalem wie klugem Begreifen) ein Spiegelbild Gottes in die Schöpfung getragen wird. In den Sinnen nimmt der Mensch an der Gestalt der Welt teil, indem er sie aufnimmt. Leidend, weil die Sinne leidend sind, also immer passiv, und im Prinzip immer unverfälscht.

Aus diesen Daten trägt der Mensch ein erst ungeordnetes, in der Vernunfttätigkeit aber dann geordnetes Wiederbild der Welt, die er sinnlich aufgenommen hat, in sich, und stellt es dann in der Sprache (das heißt in allen Formen von Sprache, die Künste sind hier nicht weniger eingeschlossen) aus sich heraus. Somit schafft der Mensch in seinem sittlichen Wiedergeben der Schöpfung eine "neue" Schöpfung. Damit sind wir am Höhepunkt der menschlichen Möglichkeit angelangt, bei der Kunst.

Mittwoch, 14. September 2022

Noch ein Wort zur Synode

In einer nächsten Abstimmung hat die deutsche Kirchensynode eine Resoluktion (?) angenommen, der der Öffnung des Priesteramts für Frauen die Tür öffnen soll. Das ist eine Neiddebatte, und sie ist nicht weniger langweilig als die (abgelehnte) Resolution, die einer Änderung der Doktrine zur Sexualmoral der Kirche das Wort reden wollte. Sie ist aber auch eine der fraglichen Früchte des so flott heiliggesprochenen Papstes +Johannes Paul II. und hängt mit der im Ungehorsam erschlichenen, dann vom Papst so schwächlich bestätigten Zulassung der Frau zum Ministranten- bzw. Altardienst zusammen.

Dadurch ist eine Verwirrung gestiftet worden (wie gesagt: Erst von den Priestern selbst, bis dann vom Papst mit einer spitzen Pinzette herausgezogen wurde, was "nicht direkt schlecht dabei" ist, um der eigentlichen, längst zu führenden Auseinandersetzung ums Thema wieder einmal auszuweichen. 

Aber natürlich war das von den Revolutionären nur als erster Schritt gedacht. Sie hörten nicht auf zu rumoren, bis der Papst doch noch ein eigenes, ausdrücklich verbindlich genanntes Dokument nachschießen mußte, in dem er "endgültig" (wie er dachte) die Priesterweihe für Frauen ausschloß. Ähnliches hat er gegen Ende seiner Amtszeit immer öfter tun müssen. Indem er schwammig, unklar formulierten oder gar falschen Aussagen ganz gezielte und spezifische Dokumente nachschießen mußte, um die vielen ins Krauf schießenden Interpretationen wieder auf die Schienen der Wahrheit zurückzudrücken.. Aber die Milch war da meist schon vergossen, und der Dschinn-Geist nicht mehr in die Flasche zurückzubringen. Siehe - die deutsche Kirchen-Synode.

Montag, 12. September 2022

Viel zu spät, und dann auch noch falsch (1)

   Synode 2022 - Katerjammern
Was das Erschütterndste an dieser ganzen "Synode" der deutschen "katholischen Kirche" ist? Daß man das Geheule der Vorsitzenden, als die nach langen Monaten und Jahren errungene Schlußdokumente ... NICHT ANGENOMMEN wurden. Daß jahrelang herumgequatscht und geschuster wutde, und nun stellt sich heraus, daß nicht einmal die Delegierten im formal nötigen Ausmaß dahinterstehen.

So verblendet sind diese Herrschaften (darunter viele  Damen), daß sie nicht einmal bemerken, wie vollkommen irrelevant und uninteressant das ist, was sie für die brennenden Punkte und Probleme der Welt und des Glaubena halten. Daß sie nichteinmal merken, wie weltweit - aber AUSZERHALB Europas, dessen Niederbrechen, das sich in uneren diesen Jahren in voller Gestalt zeigt - ein regelrechtes Aufbrechen der religiösen Sehnsüchte stattdinet. Selbst von China* hört man, wie dort im Volk das Religiöse erstarkt. 

Samstag, 27. August 2022

Das Heidentum ist angekommen (2)

Ein falsches Geschichtsbild - auf mehreren Ebenen - Um etwas, das also dem rein irdischen Leben hinzugefügt wird. darum geht es in allem, was Kirche ist, in den Sakramenten, der Liturgie, ihrer Spiritualität, die zu allererst eine Spiritualität der Gottesnähe und deshalb der von diesem geschenkten Gnaden ist.
Damit ist der Film in seiner tieferen Substanz notwendig unhistorisch. Und in die Reihe der heute so allgemein gewordenen "Religionskritik" einzureihen, die in Wahrheit Ausweis der Dummheit und charakterlichen Verworfenheit und Bösheit dieser Zeit ist. 

Aber lassen wir nun einmal diese beiden Kriterien weg, trennen wir uns davon. Denn es gibt noch eine, eine noch bedeutendere Ebene, auf der dieses vermittelte Geschichtsbild irrt und diesen Irrtum verbreitet. Denn es geht um ein viel tieferes Problem.

Freitag, 26. August 2022

Das Heidentum ist angekommen (1)

Es fügt sich in die Reihe einiger letzter Artikel, was aus der britischen TV-Serie "The White Queen" heraus zu sagen ist. Formell wird die Geschichte der dem niedrigen englischen Adel entstammenden Elisabeth Woodville (die Stammmutter aller englischen Könige seither wurde, von ihr stammt auch die heutige Queen ab) erzählt, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert die Bühne der Weltgeschichte betritt. 

Die 10 Teile zu je einer Stunde schaffen einen Spanungsbogen, der die historischen Ereignisse nur wenig untreu werden. Wie beim Korrepetitor, der "einen vollständigen Eindruck" aus einem viel komplexeren Stück zaubert, wird die Geschichte fast nacherzählt, ohne dorhtin abzusteigen, nur illustierend zu sein. Das ist eine Leistung, die man schätzen muß.

Geschenkt deshalb das längst ins Lächerliche abgleitende Bemühen der von Ideololgie okkupierten Kunst, mit dem Bemühen eines fünfjährigen Muttinucklers das überwltigende Wirken der Frauen in der Weltgschichte zu beweisen. Erstens hat das nie jamand berstritten, und schon gar nicht tun das die Patrarchalisten - sie sagen wie ich: Die Welt liegt in dern Händen der Frauen! - und zweitens stimmt es nicht für die wirklichen historischen Ereignisse und Willensprozesse, die genuin männlich sind. Und wo Frauen nur auffallen, wo sie Männern nacheifern, sich dabei aber als Frauen verlieren. Gestalt, nucht Funktion ist das schöpferische Prinzip der Welt und der Geschichte. Dazu freilich gleich mehr.

Unserer Elisabeth Woodville aber sagte man offenbar nach, eine Hexe gewesen zu sein.

Samstag, 20. August 2022

Gedankensplitter (1431)

Man kann mit Fug und Recht mit Robert Spaemann sagen, daß der heutige Mensch in Jean Jacques Rousseau seinen Protototyp hat. Nahezu seine gesamte Philosophie kann als Schale herangehzogen und mit den heute landläufigen und dominanten, auch "wissenschaftlichen" Anschauungen befüllt werden -es wird nahezu kein Rest mehr bleiben. Keine Leerstelle, und kein Rest. Es deckt sich verblüffend.

Offenbar dauert es also 200 Jahre, bis sich eine Philosophie verallgemeinert. Auch wenn das kein Automatismus ist, sondern wiederum ganz bestimmten (persönlichen!) Motivkämpfen unterliegt, so kann bei den Ieen von Rouseau doch gesagt werden, daß sie so fundamental in die menschliche Psyche eingreifen, daß sie tatsächlich "weltbewegend" waren, und diees Kultur zutiefst durchwirkt haben. 

Samstag, 13. August 2022

Liebe deine Feinde! (4)

Der Midas-Touch, der alle zu göttlich Auserwählten macht. Geist findet in der Ebene keinen Aufenthalt, er zieht weiter - DAS sei die historische Sendung der Ukraine, der auch die vielen Opfer der Vergangenheit nun zugeschrieben wirden: Als göttlich gesegnetes Märtyrerblut. Ja, mehr noch: Es ist die herausragende Stellung der Ukraine als eigentliches Volk Gottes! Denn von hier aus wird die Welt gerettet, weil nun sogar vor Rußlands Aggression bewahrt. Was natürlich den Bogen zur Gegenwart perfekt schließt.

Es fällt also nicht schwer, die restlichen Pünkte durch inhltliche Linien zu verbinden. Beginnend von den USA aus, die sich ja seit 1865 und erst recht nach 1945 eine ähnliche Sendung der Auswerwähltheit sehen, über die speziellen Aspekte des Judentums "als auserwähltes Volk", aus dessen (Bluts-)Reihen sogar der Messias kommen WIRD (Chassidisches Judentum), ein Volk voller Propheten und Heiliger. Schon Joseph Roth hat da wunderbare Stimmungsbilder von vor einhundert und mehr Jahren geliefert, das ist also alles nicht gerade neu.

Freitag, 12. August 2022

Liebe deine Feinde! (3)

Ein hochexplosives Gemisch, das auf den ultimativen Knall wartet, zu dem es berufen ist - Man sollte dazu erwähnen, daß die westlichen Teile der Ukraine, die Karpatenländer, Westgalizien, Wolhynien, mit der sogenanntne dritten Polnischen Teilung erst im 18. Jahrhundert zu Rußland kamen. Nun muß man wissen, daß sich hier seit dem Mittelalter so viele Juden auifhalten, daß die Theorien namhafter Stimmen (darunter Arthur Koestler, der die bekannteste Theorie aufgestellt hat) gar nicht unglaubhaft scheinen. 

Denen gemäß sind diese vielen Juden (die ethnisch deutlich turkstämmisch geprägt sind) im Raum von Litauen bis zum Schwarzen Meer Reste der seinerzeitigen CHAZAREN. Wir habe hier schon ihre Geschichte erzählt. Und sie sind seit nunmehr tausend Jahren (seit sie von den russischen alliierten Heeren vernichtend geschlagen wurden, denn die Chazaren hatten insofern große strategische Bedeutung, als sie die Handelsverbindungen nach Asien "sehr zu ihrem Vorteil" beherrscht haben) Dieses Tudkvolk hat, wie durch zahlreiche historische Belege dokumentiert ist, im 9. Jahrhundert das Judentum als Religion angenommen.

Donnerstag, 11. August 2022

Liebe deine Feinde! (2)

Der Pfahl steckt tief im Fleisch, und schwärt und eitert seit Jahrhunderten. Soll die Ukraine einen himmlichen Auftrag mit apokalyptischer Dimension erfüllen? - Aber genau deshalb scheint es mir höchst angebracht, endlich auch einen Bericht der ukrainischen Glaubensbrüder zu bringen. Der die hierzulande völlig unbekannten Erscheinungen zum Thema hat, die in der Ukraine eine große Rolle spielen. In den Jahren 1914, und dann noch eimal im Jahre 1987, also novh in tiefsten Sowjetzeiten, und da sogar von vielen tausend Menschen gesehen, hatte es in Hrushiv (im Kreis Lemberg/Lwiv, also Galizien) Erscheinungen der Muttergottes gegeben.

Die zweite, die erst nur dem einfachen Mädchen Marina Kisin widerfuhr, erfolgte im April 1987, nur wenige Wochen vor dem Jahrestag der Explosion des Atomkraftwerks Tschernobyl, das nur wenige hundert Kilometer östlich entfernt steht. Die kaum 10jährige Marina schilderte die Gottsmutter Maria als in ein schwarzes Kleid gehüllt. Sie erzählte dem Mädchen, daß die Ukraine dazu auserwählt sei, die Sowjetunion zum Glauben zurückzuführen.

Mittwoch, 10. August 2022

Liebe deine Feinde! (1)

Bei aller Parteiung, die man meinen Kommentaren an dieser Stelle und zuletzt mehr denn je unterstellen könnte, bleibt die christliche Pflicht, die Ukraine zu lieben. Die Ukraine, nicht Zelensky und Koknsorten, und das zu unterscheiden ist das, was Teil dessen ist, was man als Kultur des Krieges" bezeichnet. 
Nie kann ein Volk "Feind" sein, Immer können es nur bestimte Kräfte darin sein, und die zu bekmpfen, die zu der Macht zu entheben, ist es, das Krieg sehr wohl legitim machen kann. Ohne daß ein Außenstehender "gefragt" werden muß hat jedes Volk ein Recht auf Krieg, seine Befindlichkeiten sind seine Angelegenheit, das Urteil darüber steht niemandem zu. 
Sehr wohl stünde es aber dem Außenstehenden zu, den kulturlosen Krieg anzuklagen. Der ist dann der "verbrecherische" Krieg. Seltsamerweise (oder eben gerade nicht seltsamerweis, sondern typischerweise) wird genau das nicht gemacht, obwohl es einen eindeutigen Verbrechensaspekt gibt! Doch der liegt sehr anders, als bei uns kolportiert wird. 
Das nun zu Sagende ist, so mein Urteil, in einem Film in der Länge einer dreiviertel Stunde erkennbar. In der die (vorgeblichen; sie sind nicht von Rom anerkannt) Marienerscheinungen von Hrushiv behandelt werden, und den ich unten angefügt habe. 

Samstag, 30. Juli 2022

Aut Deus - Aut Nihil (2)

Aber der zweite Reinigungsvorgang ist bedeutender. Und: Wie man erkennt, wo man steht - Aber dieser ersten Reinigung, der aktiven Renigung, in der wir es sind, die alles tun müssen, schließt sich mit der Zeit eine zweite an. Die sich in ihrer Hobelwirkugn bereits mehr auf die nächsten Ebenen bezieht. 

Und das ist die passive Reinigung. Denn niemand kennt uns so,. wie Gott es gut, er ist uns näher als wir es sind. In ihr lernt der Mensch zu allem Ja zu sagen, was Gott mit ihm will, lernt den Willen Gottes mehr als alles sonst zu suchen. Lernt an der Wahrheit zu hangen, und nicht an irdischem Ersatz. Denn alles formt sich dem Bilde nach, an dem es hangt.
Schon hier zeigt sich die völlig unvereinbare Antithetik des Christentums zu allem, was sich heute als Kritik am Zeitgeist geriert, oder gar Spiritualität nennt. Und ausnahmslos als "Selbstermächtigung" identifiziert wird, sodaß das Gute mit dem gleichgesetzt wird, "was ich will". Mehr als das. Nur das Christentum KENNT den Gott, dem es anhangt.

Donnerstag, 28. Juli 2022

Der Film zum Donnerstag

Der Film "Hier ist John Doe" (1941) von Frank Capra ist berühmt. Und wenn er auch auf den ersten Blick "sehr amerikanisch" wirkt, so sind dazu zwei Dinge zu sagen: Erstens ist es das Amerika, das noch wie eine Kultur atmen wollte. Sodaß auch das Filmschaffen Hollywoods, streng reglementiert von der Moral und Anstand, dem berühmten Production Code

Der 1933 eingerichtet wurde, nachdem die katholische Kirche Filme, die ihrer Ansicht nach unsittlich waren, per Aufruf von den Kanzeln so erfolgreich blockierte, daß Hollywood der Ruin drohte. Also arrangierte man sich. Dieses Arrangement hielt dann bis 1965 an. In diesem Jahrzehnt aber sollte unter jeweils anderen, "humanen" Anlässen diese sittlichen Kriterien erst subtil unterspült, und schließlich gekippt werden.