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Dienstag, 30. August 2022

Der immer dringendere Verdacht

Der Verdacht erhärtet sich von Woche zu Woche mehr. Die Gutmenschen und Weltretter spielen ein ganz übles Spiel mit uns. Die explodierenden Strom- und Energiepreise sind keineswegs den geschichtlichen Ereignissen zuzuschreiben, sondern die Auswiurkungen davon, daß die Grünen ihre vermaledeite Suppe kochen, und burtal und radikal die "Erneuerbaren Energiequellen" auf Kosten der Bevölkerung durchdrücken. Es könnten aber auch hellrosa Knallfrösche sein, die wir täglich zum Frühstück schlucken müssen, es geht ohnehin um etwas ganz anderes als um Wahrheit oder Wissenschaft.

Es geht darum, daß alle Grüne und Gutmenschen bösartige Gewaltcharaktere sind, die ihre zivile Inkompetenz durch Machträusche anderer Art kompensieren. In denen sie anderen die Lebensweise auf den Kopf stellen, und zwar egal, wie die auch nun aussehen würde. Denn Vernunft spielt da nie eine Rolle, es geht nur um subjektiven Machtrausch, um die libido dominandi.
Die Welt- und Klimaretter der hohen Moralkategorie werden deshalb alles daran setzen, daß die Gesprächskanäle mit Rußland für alle Zeiten geschlossen bleiben. Nur so können sie ihre Spiele der "wenn man alles enpreist, hohen Kosten konventioneller Energie" aufrecht halten. Nur so können Grüne ihre skrupellose Radikalität - anderen gegenüber - durchdrücken.

Montag, 23. Mai 2022

Der Plan ohne Plan

Wenn hinter all dem ein Plan steckt, dann hat er sich sehr gut versteckt. Normalerweisel nimmt man an, daß ein Plan auch eine Ordnung zum Ziel hat. Aber was diese Ordnung nun sein solle, die man da anstrebt, will sich nicht erschließen. Und in der Krise, die sich "Ukraine" nennt, offenbaren sich Widersprüche, die anmuten, als wären sie die Ausblühungen eines längst übersättigten Gemischs, durch das man 100.000 Volt durchgeschickt hat, sodaß die nun aussinternden Inhaltstoffe wie zufällig vor uns zu liegen kommen - aber keinen Plan ergeben. Sondern wie das wirre Sammelsurium der Bausteine eines Hauses wirken, die nebeneinander und zufällig aufgelegt werden. Eines Hauses, das man gerade abreißt.

Damit sind alle die Widersprüche gemeint, die sich derzeit aus der konkreten (vor allem Außen-)Politik offenbaren. Einerseits will Amerika die Weltmacht behaupten, anderseits schwächt es sich permanent in der Basis, von der aus sie das bewerkstelligen könnte. Handfestes Beispiel: Gerade eben hat Joe Biden die Pipeline von Alaska nach den USA endgültig gestrichen. Über sie sollten aber jene 800.000 Barrel Öl in die Industrieen der Staaten fließen, die man bislang von Rußland bezogen hatte, und nun aus dem eigenen Land beziehen hätte können. 
Was für ein Plan könnte also da dahinterstehen? War es nicht Roosevelt, der einmal gesagt hat, daß in der Politik nichts zufällig geschieht, selbst wenn es so aussieht?

Samstag, 24. Juli 2021

Noch mehr Widersprüche

Tauchen wir wieder einmal im Dauergequatsche der Gegenwart unter, das sich wie eine Nebelschichte über unsere Länder gelegt hat und kaum mehr ist als eine gigantische Simulation von Leben und Welt. Die über das geringstmögliche Maß wahrzunehmen (gerade so, daß man irgendwie nicht zu sehr in Konflikte mit Scheinansprüchen gerät) notwendiges Gebot ist, um seine geistige Gesundheit wenigstens so halbwegs zu behalten. Anlaß war ein Video, das zufällig zu laufen begonnen hat, und dem der VdZ dann doch zugehört hat, weil er an einem Satz hängengeblieben ist.

Hans-Georg Maaßen hat in diesem Gespräch bei Tichys Einblick nämlich etwas bemerkenswertes gesagt: Bisher waren Eltern immer von dem Anspruch bewegt, daß ihre Kinder es besser haben sollten. Erstmals stehen wir nun vor der Situation, daß die Eltern für ihre Kinder wünschen, daß es ihnen einmal schlechter geht

Sonntag, 15. November 2020

Aber entkräftet ist es nicht (2)

Teil 2)


Wir haben das Unterfangen, die sachlichen Seiten der Green Energy zu analysieren (und das Urteil ist katastrophal, um es mal so zu sagen) hier aber bereits seit vielen Jahren zu leisten versucht. So oft, so breit, daß das Thema für regelmäßige Leser dieser Seiten (wie auch für den VdZ) gewiß schon etwas totgekaut ist. 

Man lese etwa die Studie von Jürgen Weigl, die wir hier vor Monaten ausführlich besprochen haben, der aus der Praxiserfahrung von dreißig Jahren als offizieller Energieberater der Steiermark so einiges an Erschreckendem zu berichten hat. Das bislang teilweise noch nicht einmal in die Diskussion eingeflossen, aber noch viel gravierender ist, als man glauben möchte. 

Solarpaneele sind seiner Einschätzung nach sogar regelrechte "Klima-Heizkörper", und auch die Auswirkungen von Wärmetauscher-Anlagen auf jeweilige Klein- und Kleinstklimaräume sind unglaublich und dramatisch, spielen aber in der Argumentebilanz bislang noch überhaupt keine Rolle.

Dabei ist eines mit Sicherheit zu sagen: Wer über Klima und Klimamaßnahmen ernsthaft sprechen möchte kann dies nur tun, wenn er die kleinsten Räume und Ursache-Wirkungs-Beziehungen betrachtet. 

Sodaß wir allesamt genug zu tun hätten, unsere unmittelbare Umgebung mit offenen Augen zu betrachten und mit Liebe zu behandeln. DORT und NUR DORT muß jede Diskussion über Umwelt, Ökologie und Schöpfung beginnen. Sie wird dabei so viel sehen, wenn sie denn sehen will, daß jeder Mensch genug zu tun hat, diese Bilanz endlich und wenigstens etwas richtig zu stellen. Über "die großen globalen Lösungen" nachzudenken ist hingeben sinnlos, weil die Ebenen gar nicht angesprochen werden, auf denen sich diese Probleme in der Realität abspielen. 

Sprich: Aus Ideen lassen sich keine konkreten Dinge machen. Aus Klima wird kein Wetter, aus dem statistischen  Mittel von Temperaturmeßstellen oft nicht einmal annähernd die Realtemperatur auf unserem Dorfplatz in der oberen Hälfte, dort wo die Autoparkplätze sind, und aus dem rein statistischen Begriff eines Globalklimas wird auch nicht auch nur irgendwie die Temperatur in unserem Hinterhof, links von der Haustüre.




Morgen) Nachtrag - Interessante Aspekte zum angeblichen Klimafaktor "Überbevölkerung"



Samstag, 14. November 2020

Aber entkräftet ist es nicht (1)

Wußte es Michael Moore denn doch nicht besser? Oder nicht in ALLEM besser? Die Kritik an ihm ist auf jeden Fall nicht ganz unberechtigt. Der erste Teil seines Filmes "Planet of the Humans", über den wir hier berichtet haben, stellt nämlich eine Reihe von Beispielen vor, wie die Green Energy allen Behauptungen zum Trotz eben nicht funktioniert, ja eine einzige Lüge ist.

Man muß diese beiden Filme, in denen Kritik an Moore geübt wird, aber mit kaum weniger Vorsicht genießen wie das Objekt ihrer Kritik. Denn die Umweltaktivisten, die sich hier zu Wort melden, sind unschwer als eben Umweltaktivisten zu erkennen, die letztlich in irrationalen Bildern hängen. 

Auch wenn (sic!) sie in manchen Punkten durchaus Recht haben! So hat Moore die verwüsteten Flächen einer legendären Solaranlage in Kalifornien "zufällig" genau in dem Moment mit seiner Kamera erwischt, als die alten Paneele, die zu Anfang der 1980er aufgestellt worden waren und zweifellos noch recht wenig effizient waren, abmontiert, die neuen aber noch nicht aufgestellt waren. 

Auch die Klage von den Arbeitsplätzen, die es nun dort überhaupt nicht mehr gäbe, weil es nicht, wie von Green Energy-Vertretern gerne behauptet, dauerhaft Arbeitsplätze durch Green Energy gäbe, sondern nur temporär, beim Auf- und Abbau nämlich. Ohne diese Anlagen aber, so die Gegendarstellung, hätte es dort überhaupt keine Arbeit gegeben. Genauso wie jetzt eben.  

Das hat dennoch etwas Seltsames. Und ähnelt der Art, wie das Argument entkräftet wird, daß Wind- und Solaranlagen gravierende Umweltschäden hervorriefen. Ein Schaden wird wegargumentiert indem mit "noch mehr" Schaden durch Alternativen eingeworfen wird. Das ist nun doch etwas typisch und eine der Seltsamkeiten der Green Energy-Vertreter. Die hier dementsprechend sagen, daß die Umweltzerstörungen durch Windräder GERINGER sind als die durch Kohleabbaustätten. 

Oder ist das wirklich ein Argument zu sagen, daß das Öko-Festival, das gegen die medial verkündete Behauptung, daß alles mit grünem, nachhaltigem Strom aus der daneben liegenden Solaranlage laufe, in den letzten Jahren so gewachsen sei, daß die mittlerweile noch dazu veralteten Paneele den durch den deutlich gestiegenen Besucherstrom notwendige Strommenge eben nun nicht mehr selbst hergestellt werden könne. Was also den Dieselgenerator rechtfertige, der (natürlich schön versteckt) in Wahrheit die Elektrizität für Bühne, Band und Besucheranlagen liefere.

Gut, es stimmt, in globalem Maßstab den Anteil von IN BATTERIEN (etwa in Elektroautos oder eigens errichteten Großbatterieanlagen) gespeicherter und zur Versorgung abgegebener Elektrizität an der Jahresmenge des gesamten Stromverbrauchs mit einem Prozent anzugeben und das als Beleg dafür zu verwenden, daß mit gewaltigen Investitionen ein vernachlässigenswerter Effekt erzielt werde, ist nicht ganz fair. Denn es ist richtig, daß diese Batterien nur kurzfristig bei Spannungsschwankungen nach unten (weil der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint) eingesetzt werden, also gar nie für eine Dauerversorgung ausgelegt werden. Aber ist das wirklich ein Argument, im Ganzen gesehen?

Lassen wir beiseite, daß in beiden Gegendarstellungen "die zweite Hälfte" von Moore's Film "Planet of the Humans" als völlig richtig und in der Kritik zutreffend anerkannt wird. Wobei natürlich der Hinweis nicht fehlen kann, daß man das ja in Öko-Kreisen ebenfalls scharf kritisiere. Lassen wir auch beiseite, daß auf die wichtigsten Aussagen in dem Film gar nicht eingegangen wird, die sich nämlich auf einer sehr prinzipiellen Seite bewegen.

Der VdZ kann insgesamt selbst für den in den beiden Stellungnahmen angesprochenen, sehr beschränkten Sachrahmen keine wirklich runde Gegenargumentation gegen das Argument heraushören, daß Green Energy mit riesigem Geld- und Mitteleinsatz praktisch nicht nur wenig bis nichts bringt, sondern selber - und das ist der Inhalt von "Planet of the Humans" - gigantische Umweltschäden anrichtet. Denn dafür wurden andere Schäden gar nicht angeführt, und davon gäbe es noch eine Menge zu berichten. 

Nebst dem Umstand, daß die Öko-Bewegung viel zu viele Argumente als "Argumente" verwendet, die nichts als Verschiebeaktionen in zahlreiche "black boxes" sind, wo man also ungelöste oder noch gar nicht verstandenen Probleme und Lösungen als bereits vorliegende Lösungen behandelt, und im "Vertrauen" darauf sein Traumschloß einer schöneren Zukunft munter weiterspinnt.

In dieselbe Kerbe schlagen die immer wieder zu hörenden Argumente, daß Elektroautos DOCH viel umweltfreundlicher sind als Autos, die fossile Brennstoffe verbrennen. Was immer (dem VdZ zumindest ging es so) an Berechnungen von Öko-Engagierten vorgelegt werden enthalten mal für mal an sich kaum abwägbare Effekte, die aber in Geld bewertet werden. Jede "brutal" nüchterne Berechnung, jede auf den Realitäten alleine aufsetzende Abwägung ergibt völlig andere Ergebnisse. 

Und es hat den fatalen Beigeschmack von "Frohrechnen", bei Aluminium (das in der Herstellung enorm viel Elektrizität verbraucht; in Österreich wurde seinerzeit für das Aluminiumwerk in Ranshofen ein ganzes Donaukraftwerk errichtet) dessen Recycling als unschlagbaren Vorteil gegenüber Stahl zu sehen, und langfristige Erwägungen einzubeziehen. 

Und die zumindest unausgesprochene Behauptung in die Waagschale werfen zu sollen, daß in zweihundert (sic!) Jahren Aluminium, das aus Gewichtsgründen die Karosserien zu E-Autos abgibt, zum Selbstträger würde. Sodaß also gar kein neues Aluminium (und natürlich dann auch kein Stahl) mehr hergestellt werden müßte, und der Recyclingprozeß nur noch die Hälfte der Energie der Stahlproduktion verbrauche. 

Das sind Überlegungsrahmen, die zumindest den VdZ ein wenig sehr verwundern. Meinen die das wirklich ernst? Mit welchen Menschen, mit welchen tieferliegenden Weltanschauungen und Anthropologien hat man es da zu tun? 
Die ihre weltrettenden Pläne, die gesamte Welt und das Verhalten aller Menschen umzugestalten (und das steckt dahinter, man muß nicht weit suchen), auf Jahrhunderte berechenbarer Verhältnisse und Entwicklungen in allen Lebens- und Weltbereichen auslegen? 

 

Morgen Teil 2)


*191020*

Samstag, 31. Oktober 2020

Auf der Zunge zergehen lassen (2)

Teil 2) Eine einzige Lüge, sagt Michael Moore


Selbst Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke zu ersetzen ist eine Illusion. Denn um ein Kohlekraftwerk zu ersetzen, müssen Gaskraftwerke gebaut werden, die bis zum doppelten Umfang der Kohlekraftwerke ausmachen. Der CO2-Ausstoß bei Herstellung ein und derselben Elektrizitätsmenge ist also wieder gleich.

Das nicht zu lösende Problem ist die Speicherung von Elektrizitätsenergie. Und dafür sind Batterien schon prinzipiell nicht geeignet, weil deren Herstellung nur unter enormem CO2-Ausstoß möglich ist. Unabhängig davon, wieviel sie wie lange speichern könnten, und in welch gewaltigem Umfang man sie bereitstellen müßte. Eine prinzipiell andere Lösung der Stromspeicherung ist aber nicht in Sicht.

Die ganze Geschichte von Grüner Energie ist schlicht und ergreifend eine Lüge. Und die Umweltschäden, die dadurch entstehen, übertreffen um Längen alles, was die Verbrennung fossiler Brennstoffe jemals angerichtet hat. 
Die zynische Verachtung, mit der die Schöpfung von Vertretern der Grünen-Energie-Idee behandelt wird, ist manchmal gar nicht faßbar. Und hat sich schon einmal jemand genauer angesehen, wie (und woraus) Solarpanele, Batterien oder Windräder hergestellt werden? 
Selbst die Mär von Arbeitsplätzen (selbst wenn man unberücksichtigt läßt, daß sie nur Subventionen zu verdanken, also gesamtvolkswirtschaftlich ein Minusspiel sind) ist eine einzige Lüge.

Industrielle Zivilisation und Grüne, Nachhaltige Energie sind ein und dasselbe Wort, nur zwei Weisen desselben Spiels der Skrupellosigkeit.

Je mehr wir jedoch, so eine Universitätsdozentin im Interview, in diese Richtung gehen, investieren, Schritte unternehmen, ohne die Grundprobleme gelöst zu haben, umso größer wird die Gesamtkatastrophe, inmitten derer wir eines Tages aufwachen werden.

Warum wird das alles nicht mehr in die Öffentlichkeit getragen, warum wird nicht aufgedeckt, was hier wirklich passiert, warum sind unsere Medien nicht voll von diesen Wahrheiten? Es kann nur eine Erklärung dafür geben: Zu viele profitieren zu viel von dieser gigantischen Lüge. 
Und die potentesten Mitspieler in diesem unermeßlichen Spiel aus Geld, Macht und Profiten sitzen auf beiden Seiten weil in einer Win-Win-Situation. Die die Grün-Bewegungen als nützliche Idioten einsetzen. 
Es ging nie darum, den Planeten zu retten, sagt Moore an einer Stelle, sondern es ging immer nur darum, unseren way of life zu retten.
Grüne Energie, ja der gesamte Klimawahn ist nie mehr als eine "geniale" Geschäftsidee gewesen. Die so nebenbei die gesamte Menschheit versklavt. Und die Sklaven stimmen auch noch freudig ihrer Knechtschaft zu, weil sie wie im Fiebertaumel zu wissen glauben, damit die Welt zu retten ...  

Bei diesen Aspekten der Doku "Planet of the Humans" von Michael Moore wollen wir es auch belassen. Denn dann wird sie ungustiös, und Moore wird seinem Ruf als ungustiöser Linker gerecht. Dann geht es um das "Hauptproblem der Erde", und das ... ist der Mensch. Das ist die "Überbevölkerung", das ist das Bevölkerungswachstum, das ist "die Natur selbst", die damit zurückschlägt.

Über diesen materialistischen weil evolutionistischen Schwachsinn des Naturbegriffs zu diskutieren ist verfehlt. Denn manche Argumente verlangen nicht Widerlegung, sondern Zurechtweisung. Denken ist keine Frage der Mathematik und richtiger Operationen, sondern eine Frage der Sittlichkeit, die wiederum im Absoluten gründet. 

Solche Leute nennen sich tatsächlich Wissenschaftler. Die erzählen, "wie die Dinge wirklich zusammenhängen": Daß das Bevölkerungswachstum durch die Übernutzung von fossilen Brennstoffen "subventioniert" wird, sodaß die Öl-Konzerne an "so vielen Menschen wie möglich" interessiert sind, um ihr Öl an den Mann zu bringen. 

Derselbe Wissenschaftler fordert allen Ernstes, daß es einen "die off" - also ein Massensterben - bei den Menschen braucht, sonst gäbe es keinen Weg zurück. Mein Gott, und wie sich diese Menschen dann sorgen! Ein Kollege erzählt dann, daß er von diesen Fragen so beunruhigt ist, daß sie ihm den Schlaf rauben. Na, wenn das nicht unser Mitgefühl verdient?

Was soll man zu solch einer Form von Wissenschaft und natürlich Menschlichkeit noch sagen? Wer nicht glaubt, daß die Geschichte der Welt eine Geschichte mit Gott ist, wer nicht glaubt, daß der Mensch in einem pausenlosen Dialog mit seinem Schöpfer steht, der kann als Diskussionspartner schlicht nicht ernst genommen werden. Der bleibt bestenfalls Symptom, und seine Selbstdarstellung Fallgeschichte. Offenbar mußte Moore irgendwie doch noch seine Identität retten.

Nach drei Viertel Stunden hat der VdZ den Film abgedreht.



*101020*
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Freitag, 30. Oktober 2020

Auf der Zunge zergehen lassen (1)

"Kann es sinnvoll sein Maschinen zu bauen, die uns vor der industriellen Zivilisation retten sollen, die wir ohne industrielle Zivilisation gar nicht bauen könnten?" 

Der Links- und Umweltaktivist Michael Moore in seinem Film "Planet of the Humans" über grüne Elektrizität von Windrädern. Nun mußte er es aussprechen. 

Die Frage, die in den Bildern zuvor wie in einer Steigerung aufgeworfen wurde, spricht er da noch nicht aus. 

"Kann es sinnvoll sein, Solarpanele über die Größe eines Fußballfeldes aufzustellen, die dann zehn Haushalte mit Strom versorgen können. Im Jahresschnitt, tagsüber, und wenn die Sonne kräftig scheint." 

Es war die Steigerung, denn noch einmal einige Minuten zuvor war er mit der Kamera Zeuge eines großartigen Events von General Motors. 

Der Autohersteller hatte dabei die Herrlichkeit eines nur mit Strom betriebenen Kraftwagens vorgestellt, und mit einem eleganten Hüftknick und Schalterklick die konsumentenfreundliche, von jedem leicht zu bewerkstelligende Energieversorgung demonstriert. 

Auf die Frage, woher der Strom für die Versorgungsleitung käme, meinte einer der Sprecher, daß das über das normale Netz (bzw. über den Bereitstellungsvertrag mit einem explizit genannten Versorger) geschehe. Auf nochmalige Nachfrage wurde zugegeben, daß dieser garantiere, daß nicht mehr als 95 Prozent seiner Netzeinspeisung durch Kohle-, der Rest aber durch Wind- und Solarkraftwerke zustande komme.

Sehr bald entdeckt er dann, wie Solarpanel-Kraftwerke nach zwanzig Jahren Betrieb den Boden verändern, auf dem sie aufgebaut wurden. Er wird zu Sand. Solarkraftwerke hinterlassen Wüste. Das Resümee seines Films, den er begonnen hatte, um die Großartigkeit der Green Energy, der Grünen Energie, zu dokumentieren, war nicht nur Ernüchterung, sondern ein Schock. 

"Ich war immer ein Fan von Grüner Energie gewesen. Und war so lange ich denken kann Teil der Bewegung, die einen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen zugunsten einer Umverlagerung auf Grüne Energie forderte. Aber wo immer ich nun auf Grüne Energie stieß fand ich heraus, daß sie nie war, was sie behauptete."

Jede Produktionsform von Grüner Energie brauchte fossile Brennstoffe, um hergestellt zu werden, um überhaupt zu funktionieren, oder/und um aufrecht erhalten zu bleiben. In keinem Fall kann Grüne Energie egal in welcher Form eine dauerhafte, verläßliche Energieversorgung sicherstellen. Sie muß also von einem fossilen Energiesystem gedeckt werden, das zur Not sogar alleine die gesamte Energieversorgung gewährleisten kann. 

Die meisten alternativen Energieformen - Grüne Energie - produzieren bei der Herstellung ihrer Technik mehr CO2-Ausstoß, als bei einem Betrieb, verglichen mit fossilen Brennstoffen, eingespart werden kann.

In Summe muß man deshalb sagen, daß die Grüne Energie den Ausstoß von Kohlendioxyd insgesamt steigert, anstatt ihn zu reduzieren. Auf gar keinen Fall kann Grüne Energie also fossile Brennstoffe ersetzen, geht es um den CO2-Ausstoß. 

Viele der Verfechter Grüner Energie wissen aber nicht einmal, daß es dieses Problem gibt. Ihr Wissenstand ist meist erschreckend niedrig. Der Grund? Sie wollen einfach glauben, daß es geht. Und verschließen Augen und Ohren, weil sie die Antworten nicht hören wollen. Deshalb laufen sie auch jedem nach der verkündet, daß er eine Lösung für ein Teilproblem habe. Und halten verzweifelt an dem Glauben fest, daß wir eines Tages irgendwie alle Probleme gelöst bekommen. 

Es ist aber nicht mehr als eine Illusion zu glauben, daß Wind- und Solar-Energie auch nur irgendwie anders ist und weniger CO2 freisetzt als fossile Brennstoffe. Trotzdem erzählen Umweltgruppen ungebrochen dieses Märchen und mißbrauchen kaltlächelnd alle die vielen, "die es gut meinen".

 

Morgen Teil 2) Eine einzige Lüge, sagt Michael Moore

 

*101020*
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Dienstag, 4. August 2020

Geschlagen von Gottes Strafen

Wir müssen auf nichts mehr warten. Die Strafe Gottes ist längst am Wirken. Sie besteht darin, daß er uns auf unseren Gedanken "sitzen" ließ. So drehen wir uns im Kreis, und alles, was derzeit in der offiziellen Sprech- und Denkblase über unseren Köpfen schwirrt und auf unseren Zungen liegt 

auch alles, das die Medien somit kolportieren

und unsere Herzen, die eigentlichen Küchen des Denkens und Sprechens, gar nicht mehr erreicht, 

alles das liegt im Grab

alles, was also offiziell und mit von unseren Autorisierungsstellen autorisiert ist, ist irrelevant. Es trifft die Wirklichkeit nicht mehr. 


So spricht der Herr: Ebenso verderbe ich die stolze Pracht Judas und Jerusalems, wie groß sie auch sei. Dieses böse Volk weigert sich, auf meine Worte zu hören, es folgt dem Trieb seines Herzens und läuft anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und sie anzubeten; 
es soll daher wie dieser Gürtel werden, der zu nichts mehr zu gebrauchen ist. 
Denn wie sich der Gürtel den Hüften des Mannes anschmiegt, so wollte ich, daß sich das ganze Haus Juda mir anschmiegte - Spruch des Herrn -, damit es mein Volk und mein Ruhm, mein Preis und mein Schmuck wäre. Sie aber haben nicht gehorcht. (Jer 13,6-11)
Dabei straft uns Gott aber gar nicht dadurch, daß er uns sein Licht vorenthält, sondern darin, daß er unsere Wünsche erfüllt. Denn die Wünsche des Gottlosen richten sich ins Leere, ins Dunkel, in die Hölle. 

Das wird ganz konkret deutlich. Indem wir zum Beispiel die Corona-Rettungspakete hernehmen. Da wird als "Erfolg" gefeiert, daß die Vergabe von Geldern, die uns und unsere Kinder und deren Kinder wie ein Mühlstein um den Hals beschweren,

was die Politiker gar nicht mehr mitbekommen, weil diesen, die bereits im Wahn des Sozialstaats aufgewachsen sind, die wirklichen Dimensionen der Welt und somit ihres Handelns gar nicht mehr erfassen,

dazu reicht nämlich das explizite "Denken" nicht aus, weil dem Sprechen die Wirklichkeitsschwere fehlt, die Sprache ohne Sprache der Sprache bleibt,

daß also diese Gelder an "ökologische Maßnahmen" gekoppelt sind. Darunter wird zum Beispiel der Ausbau der "alternativen Energieformen" verstanden. 
So spricht der Herr: Setzt Eure Zukunft auf Eure eigenen Gedanken. Setzt Eure Zukunft damit auf die Sinnlosigkeit. Denn ich bin es, spricht der Herr, der Anfang und Ende, der logos und Sinn ist, der alle Schöpfung durchdringt und der Weg, Wahrheit und Leben ist.
Wer diese Graphik auf den Seiten des Namensvettern des VdZ - Eberhard Wagner, seines Zeichens arrivierter Elektroingenieur - ansieht und sehen will begreift, was das heißt. Es heißt, daß diese "Investitionen" völlig sinnlos sind! Daß sie wie in einem Traumland ablaufen, und nicht nur nichts bringen, sondern auch durch die Dinge, die sie "schafft", die also dann "herumstehen", nur Beschwerungen der Zukunft sein werden. 

Die sogenannten alternativen Energieformen Wind und Solar sind zu gut 50 Prozent der Zeit, in der sie herumstehen, VÖLLIG EFFEKTLOS.
Die sogenannte "erneuerbare Energie" als "Lösung" ist vollkommen sinnlos. Sie ist wie in einem Akt der Selbstbestrafung Sühne. Sühne also auch hier! Corona, alles ... Sühne! Blut! Opfer vor Gott! der Schritt zum Menschenopfer ist deshalb nur noch sehr klein!
Es ist ein Schritt um Jahrhunderte zurück, und ein Entschluß wider alle Logik. In der Energiefrage wird ein wesentlicher, ja der wesentlichste Ziegel aus dem Gebäude der Gesellschaften herausgezogen. Die Folge wird ein Totalzusammenbruch der Lebensweise sein. 
Weil die als Kulturleistung erreichte hohe Energiedichte und Verarbeitungshöhe zugunsten einer absurd niedrigen Energiedichte aufgegeben wird. Das entspricht einem verheerenden Zivilisationsrückschritt, der sich in ungeheurem Tempo mit progressivem Verlauf vollziehen wird.
Sie mußten, um zur Solar- und Windenergie zurückzukehren, um den bisherigen lächerlich geringen, aber sehr sehr teuren (im übrigen aber selbst nach den vorgeblichen "Klimarettungsabsichten" und im Gesamtsinn des Ökologischen absurden weil kontraproduktiven) Effekt zu erzielen, eine Kapazität aufbauen, die bereits derzeit das Dreifache des Bedarfs ausmacht. 

Die Corona-Wirtschaftsrettungsmaßnahmen - wieder: Rettung, überall: Rettung der Welt! - werden diese Sinnlosigkeit - wieder: Sinnlosigkeit! Überall: Sinnlosigkeit! Corona, Klima, Energie, Wirtschaft ... sinnlos! - noch weiter vertiefen. Und damit hunderte Milliarden und schließlich Billionen Euro nutzlos verbrennen.

Geld ist nur sinnvoll in seinem Bezug zu Wert. Wert aber ergibt sich aus zwei Dimensionen: Der Arbeit einerseits, als Vollzugskonkretion, als Moment des Kultes (der immer auf Schönheit Wahrheit Gutheit ausgerichtet ist, selbst wo er scheinbar nur "zwischenmenschlich" wie im Schmuck ist, der nichts anderes ist als das Eintauchen des Geschmückten in die Sphäre des Ewigen, des an sich Schönen, Wahren, Guten) anderseits. 
Die "erneuerbare Energie" ist in ihrem Wesen als ökonomische wie ökologische Maßnahme nicht nur nutzlos, sie ist sinnlos. Könnte also nur Wert aus Kult beziehen.  
Damit wird definitiv klar, womit wir es zu tun haben. So, wie die Weltrettung aller dieser Arten, ist auch die "erneuerbare Energie" in sich sinnlos. Denn nutzlos ist nur ein Aspekt, der aber wie im Kult, zu dem die Kunst gehört, nicht sinnlos sein muß. 
Also kann sie nur durch religiöse Überhöhung "sinnvoll" werden. Weil dies aber kein Sinn aus und auf Gott zu ist, also nicht logos, sondern Willkür und Positivismus, wird der Kult der Weltrettung, ermächtigt durch globale Umfassendheit und technische Machbarkeit, die menschlichen Kulturen wie ein Tornado bis auf den nackten Boden auslöschen.

Alle Rechte bei DI Eberhard Wagner


*250720*

Dienstag, 5. November 2019

Der Grundfehler der Energiewende

Die Arbeit, die wir den natürlichen Prozessen der Sonneneinstrahlung (und der Atmosphäre generell) entziehen, indem wir sie über Solarkollektoren, Wärmepumpen und Windräder zur (noch dazu höchst ineffizienten) Stromproduktion benützen, fehlt den natürlichen Prozessen und Kreisläufen der Natur. Damit steigt die Notwendigkeit der übrigen Lebens- und klimarelevanten Prozesse, Arbeit zu verrichten, die zuvor nicht notwendig war. 

Das ist einer der grundsätzlichsten Denkfehler in der Energiewende, schreibt DI Jürgen Weigl in seiner Studie über "Nebenwirkungen zur Energiewende", die ihn nach dreißig Jahren Tätigkeit in der Energieberatung zu einem völligen Umdenken gebracht haben. Was er beobachtet, was er erfahren hat, widerspricht allen Behauptungen, damit das "Klima zu retten". Denn es widerspricht jeder Logik, jeder physikalischen Gesetzlichkeit. Und führt sogar dazu, daß nachweislich "alternative Energiegewinnung" und -einsparungsmethoden massiv auf das Klima, ja auf die gesamte Natur umfassend schädigend einwirken. Einfach formuliert, produziert die Energiewende eine Veränderung der atmosphärischen, klimatischen Prozesse, sodaß sie zu einem großen Teil erst jene Wirkungen produziert, gegen die anzutreten sie behauptet. 

Weil Energie nur umverteilt, nicht aber aus dem Nichts "gewonnen" werden kann, tritt der Mensch mit diesen neuen Formen der Energiegewinnung in direkte Konkurrenz zu allen übrigen Lebensformen. Die Folgen sind weit dramatischer, als es die Verbrennung von fossilen Stoffen oder Atomkraft je sein können.

Es mag sein, daß die Verbrennung von fossilen Energieträgern das Klima schädigt. Aber wir verbrennen totes Material, das niemandem sonst fehlt. Die Energiewende hingegen ist eine Umverteilung von Energie vom Lebenden, und tritt in unmittelbare Konkurrenz zu allen Lebensformen.




Donnerstag, 3. Oktober 2019

Allmählich kommt das Desaster ans Licht

Über drei Jahre haben Mitarbeiter der "Klimadetektive" in Graz - eine offiziell eingerichtete Stelle, die seit vielen Jahren über Einsparungsmöglichkeiten bei Energie vor Ort und in konkreten Fällen informiert - exakt untersucht, welche Nebenwirkungen die Energiewende mit ihren Maßnahmen hat. Das Ergebnis ist ein Desaster für die Energiewende.

Wenn stimmt, was Dipl.-Ing. Weigl da herausgefunden hat - und leider spricht sehr vieles dafür, ja der VdZ ist sogar sicher, daß erst an der Oberfläche gekratzt wurde - sind die Folgen für die natürlichen Prozesse so immens, und zwar nicht nur finanziell sondern auch in den vorgegebenen Hauptzielen des "Klimaschutzes", daß man erst einmal schlucken muß. Und sich die Frage stellt: Ja, hat denn da auch nur irgendjemand je einmal nachgedacht? Die Antwort ist ein klares, deutliches NEIN.

Denn die durchgeführten Maßnahmen, die mit gigantischen Mengen an Steuergeldern (derzeit kursieren Hochrechnungen, speziell nach den letzten Merkelschen Androhungen, nun endgültig jeden "Pillepalle" zu beenden und endgültig durchzuziehen, die von Pro-Kopf-Belastungen von monatlich sechshundert bis tausend Euro pro Bürger ausgehen) über unsere Länder verhängt wurden, verändert selbst klimatische Prozesse in einem Sinn, der das, was bekämpft werden soll selbst sogar noch verstärkt. Durch Nebenwirkungen, an die niemand gedacht hat. Und es betrifft Österreich nicht weniger.

Grundfehler war und ist, daß es infantil ist zu meinen, daß man natürlichen Prozessen (Wind, Sonneneinstrahlung) Energie entziehen kann, ohne daß es Auswirkungen auf bisherige natürliche Vorgänge hätte. Die Energiewende verändert selbst also das Klima, obwohl sie vorgibt, einen Klimawandel zu bekämpfen.

Die Nebenwirkungen sind ganz massiv. So entzieht man etwa durch Solarpanele dem Boden einfallende Sonnenenergie, und bewirkt stattdessen, daß die Rückstrahlung speziell in der Nacht (wo die Anlagen abkühlen) direkt in die Atmosphäre geht. Während vorher die Sonneneinstrahlung im Boden gespeichert weil gebunden wurde, und biologische Prozesse angetrieben hat. Denen diese Energie nun fehlt. Das alles ist meß- und beobachtbar.

Wie brisant das sein könnte zeigt eine Vergleichsrechnung: Würde man den Elektrizitäts-Bedarf der Menschheit über Solaranlagen decken, würde das eine EnergieVERSCHIEBUNG bedeuten, die dem Zünden einer Atombombe von Hiroshima ALLE ZWEI SEKUNDEN (oder 65 Millionen solcher Atombomben im Jahr) entspräche.

Die Sonne schickt keine Rechnung? Sie sendet täglich eine bestimmte Menge Energie. Diese wird durch die Energiewende neu umverteilt, und damit ehedem natürlichen Regulationsprozessen entzogen, die wiederum zu neuen Reaktionsketten getrieben werden. Was die meteorologischen (und damit klimatischen) Gesamtprozesse möglicherweise sogar massiv beeinflußt. Der VdZ hat es hier immer wieder so formuliert:

Der Klimawahn produziert selbst das (und noch Schlimmeres), was zu bekämpfen er antritt. Und zwar nicht nur erkenntnistheoretisch (durch selektiven Blick), sondern auch natürlich ganz praktisch und empirisch belegbar. Wir müssen sie nur wörtlich nehmen: Die, die einen "Krieg gegen das Klima" führen, führen tatsächlich einen Krieg gegen das Klima. Als Vernichtungskrieg gegen die Natur.

Eines der interessantesten Argumente, das umgekehrt zeigt, auf welchem irrationalen Gedankenmüll der Klimaweltrettungswahn* aufruht, liest sich in der Studie so:

Die Arbeit, die wir dem solaren Energiestrom entnehmen, ist gleich groß, wie jene Arbeit, die dann im Lebens- und Klimaprozess fehlt. Eigentlich ist es noch viel schlimmer. Denn unsere Entnahmeprozesse haben teilweise niedrige Wirkungsgrade und hohe Verluste. Damit entstehen dann aber auch noch zusätzliche hohe Nebenwirkungen auf das Klima oder Leben.

Weigl faßt die Kritik an der Energiewende, die auf Forschungen über praktische, reale Auswirkungen und theoretischen Überlegungen beruht - die für jedermann einsichtig und abrufbar sind, weil das sein sollen - in Generalpunkten zusammen:


Die Energiewende* führt zu nicht vernachlässigbaren Nebenwirkungen auf Klima und Biosphäre!

Die Energiewende schützt das derzeitige Klima und Leben nicht, sondern beeinträchtigt beides und könnte die Biosphäre gefährden!

Die Energiewende beruht auf Fehlannahmen, führt in die Irre und erhöht drastisch die Gefahr von weiteren Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen!

Unsere Beobachtungen und Analysen belegen, dass durch Maßnahmen der Energiewende das Klima geändert und das Leben beziehungsweise die Nahrungskette geschwächt werden!

Die mit der Energiewende verbundene und staatlich erzwungene finanzielle Umverteilung (zum Beispiel diverse neu erfundene Steuern, Abgaben und Gebühren) ist kontraproduktiv und gefährlich, da sie zu falschen Anreizen führt.

Der Wohlstand unserer Länder erscheint uns derzeit durch die Begehrlichkeiten einer fehlgeleiteten Energiewende und falsch verstandenem Klimaschutz gefährdet!





Nachbemerkung: Tichys Einblick hat unter dem Titel "Klimakiller" die groteske, der Irrationalität der gesamten Klimarettungsbewegung zuzuschreibende Kontraproduktivität der Energiewende in einem Artikel gut und umfassender als hier abgehandelt. Dabei wird auch auf die folgenreichen negativen Aspekte der Windenergie mehr eingegangen. Mittlerweile gibt es ja sogar Studien die die Vermutung stärken, daß Windparkräder sich gegenseitig die Energie entziehen, weil sie die Winde und damit die überregionalen atmosphärischen Reaktionen schwächen und so beeinflussen.

Es steht auch die Frage im Raum, ob Off-Shore-Windanlagen nicht die Winde für die Landturbinen schwächen, weil sie die Seewinde schwächen und überregionale, klimatische Ausgleichsbewegungen verändern. Das könnte besonders brisant werden, wenn Pläne, im Nordatlantik Hochsee-Windanlagen zu betreiben, umgesetzt werden. Es ist anzunehmen, daß dies erstaunliche, ja potenzierte klimatische Veränderungswirkungen auf Europa haben wird. Daß Windräder (neben so vielen anderen Nebenwirkungen) generell eine lokale Temperaturerhöhung und stärkere Wasserverdunstung bewirken, steht mittlerweile sowieso schon außer Frage. (Siehe dazu eine Studie aus Harvard. Die sogar zu dem Schluß kommt, daß zumindest mittelfristig Windräder mehr Einfluß auf das Klima haben als Kohle und Erdöl zusammen. Erst auf tausend Jahre gerechnet verändert sich das ins Positive. (Anmerkung: Wie geisteskrank muß man sein, um allen Ernstes solche Tausend-Jahr-Rechnungen ins Kalkül zu nehmen, um - wie diese Studie - eine solche Energiewende zu befürworten? Wie sagte es unlängst William M. Briggs? Das Beste, was man für eines Bildung machen kann ist, keine Universität zu besuchen.)

Noch ist es nur eine Korrelation, Ursache-Wirkungsbeziehungen kennt man da noch nicht, aber es ist auffallend, daß sich Landkarten, die einerseits die Dichte von Landwindrädern zeigen, und anderseits die Trockenheit von Böden eingetragen haben, auffallend decken. Wobei die Wirkungen oft in einigen Kilometern Entfernung von Windrädern eintreten beziehungsweise nach dem Bau der Windräder eingetreten sind. Eine ähnliche Deckung ist beim Vergleich über Niederschlagsmengen interessanterweise gar nicht der Fall! Vieles der Problematik hat aber vor allem mit dem Mengengesetz zu tun: Wie in der Medizin ist auch in solchen Dingen die Menge das Problem. Plötzlich ändert sich die Qualität der Einzeltat. Heute stehen in Deutschland bereits dreißigtausend Windräder. Wird Merkels Wahnsinn umgesetzt, müßten es in zwanzig Jahren 210.000 - alle zwei Kilometer eines - sein.

Der Artikel in Tichys Einblick ist hier zu finden: Teil 1 Teil 2


*Der VdZ kennt sogar renommierte Klimawissenschaftler beziehungsweise Klimaalarmisten persönlich. Er sieht darunter keinen, den er als charakterlich integer einschätzte, oder vor dem er menschlich Respekt haben könnte. Er kennt nur Klimafanaten, die er als Menschen - sämtlich dem Zeitgeist verfallen - ob ihrer Niedrigkeit (auch erkennbar an ihrer Lebenssituation) verabscheut. Mit solchen Menschen ist auch jede sachliche Diskussion unmöglich, denn ihr Denken ist nur Rechtfertigung der Gottesleugnung. Klimawahn und Atheismus sind Geschwister. Mittlerweile gibt es sogar eine weltumspannende Liste der relevanten = autoritativen "Klimaleugner". Deren Ziel ist, jeden zu diskreditieren und zu verleumden, der dem geisteskranken, unwissenschaftlichen Narrativ nicht folgt.





Dienstag, 6. August 2019

Windräder sollen beheben, was sie erst verursachen


Was das ist? Es sind die hier einmal sichtbar gewordenen Veränderungen des Luftstromes NACHDEM der Wind die Windräder passiert hat. Damit wird erkennbarer, was durch Untersuchungen längt schon ein alter Hut ist, worüber aber niemand richtig redet: Windräder nehmen nicht nur Energie aus dem Wind, sie verwirbeln auch obere und untere Luftschichten. Das führt - regional sehr verschieden - zumindest zu Verlangsamungen des Abtransports von Wärme aus Gebieten im Windschatten. Damit sorgen sie dafür, daß regionale Wetterlagen länger unverändert bleiben. Im Vergleich zum Zustand vor deren Installierung heißt das: Steigerung der Temperaturen. 

Insgesamt, so eine Studie, würden über die nächsten Jahrzehnte gerechnet Windräder sogar eine größere Temperatursteigerung bewirken, als durch die CO2-Einsparung (angeblich) an Temperatursenkung erzielt wird (was, wie jeder weiß, sowieso fraglich ist). Die Auswirkungen der Windräder auf eine Steigerung der Temperaturen kann sogar höher eingeschätzt werden als die Wirkungen von Kohle und Gas.





Freitag, 1. Februar 2019

Vermüllungshabitus Ökologie

Wer da meint, daß sich die Öko-Bewegung (Klimarettung etc.) als Bewegung "gegen den Müll" artikuliert, den sie selbst vermeidet, der ist auf dem Holzweg. Vielmehr wird in diesem so ausgestellten "Kampf gegen den Müll", der sich hier in lauter schön sichtbaren, handfesten Dingen äußert - "böses Plastik" (Sackerl) etwa - und dort in völlig weit entfernt liegenden Abstrakta ("Müllinsel im Pazifik", oder "statistisches Todesrisiko durch Feinstaub") ein Schema erkennbar. Das sich wie folgt darstellt:

Auch die Ökologisten sind dieselbe Generation (ja meist habituell noch tiefer gelegen) als die "Umweltzerstörer", die sich darum also nicht so explizit kümmern. 

Aber sie kaschieren ihre habituelle Weltvermüllung durch explizites Schauspiel, das dem Bewußtsein vorgaukeln soll, daß sie in Wahrheit Weltretter sind, die sie gerne wären. Dafür eignet sich die bequeme Definition dessen, was denn Müll sei. Plastiksackerl (-tüten, für unsere deutschen Leser), oder rauchende Fabriksschlote, oder Öl im Meer, der Leser möge die Liste ergänzen.

Machen wir es noch einfacher, um es nachzuvollziehen: Der Bauer, der ins Landratsamt als Abteilungsleiter kommt, wird die Abteilung leiten, als würde er einen Acker pflügen oder Weizen ernten.

Was ist Müll? Ungeordnete Welt. Dingwelt, die nicht in die Gestaltung weil damit erst in die Ordnung der Welt eingefügt werden kann und deshalb keinen wirklichen Ort hat. Das ist Müll.

So, und nun ist der Schritt schon klein. Um zu sehen, daß das, was mit Solarpaneelen oder Windrädern passiert, eine umfassende, ja die umfassendste Vermüllung der Welt - unserer Welt - ist, die überhaupt jemals stattgefunden hat. Wo die Funktion alles zählt, aber das Ding (Windrad, Solarpaneel) keinen Platz in der Ordnung unserer Lebenswelt hat. Deshalb jedes dieser technischen Dinge wie Müll einfach so herumsteht und -liegt.

Aus demselben Grund also, aus dem überhaupt moderne Ökologiebewegungen entstehen und entstanden sind: Wo sich als Reaktion zu einer aus gesamtkulturellem Habitus entstandenen Umweltverschandelung (die man fälschlich und voreilig "Zerstörung" nennt) eine explizite Bewegung erwächst, diese Zerstörung (die in einem selbst angelegt ist, denn wir sind immer auch Teil der Gesamtgegenwart, also einer Kulturströmung) in einem reduktiven Kultus (der sich auf bestimmte Handlungen, Dinge, Vorgänge etc. bezieht) ausdrücklich im pars pro toto den Habitus selbst von uns weg zu schieben, aus uns heraus zu stellen. Und uns damit scheinbar zu distanzieren. In Wahrheit: Zu exkulpieren. Und sei es, daß man von einer sich selbst organisierenden Natur faselt, die dann als "Naturzustand" - in Wahrheit: Verzicht auf Geordnetheit - schöngeredet wird. Funktion (als rationalisierte Unmoral) ersetzt also auch hier die Ordnung, und Ordnung ist immer Gestalt.

Wo aber keine Gestaltung ist, da ist Müll.

Stelle sich der Leser das also ganz konkret vor: Daß hier ein und dieselben Vermüllungsmenschen hier Coladosen wegwerfen, dort aber Windspargel und Solarpaneele in die Gegend stellen, und sie damit entstellen.

Die Gegenprobe ist ganz einfach zu ziehen: Wäre diese Bewegung wirklich der Liebe zu Welt und Leben entsprungen, dann wäre nicht nur die Landschaftszerstörung niemals vernachlässigbar gewesen, sondern auch die Verachtung, mit der als "geringeres Gut" so viele Tiere und Pflanzen (Wälder, Bäume) geopfert werden, wäre ausgeblieben. Und es hätte sich Energieversorgung niemals von einer Weltgestaltung abgetrennt. Stattdessen ist sie drauf und dran, die ganze Welt in einen Müllplatz zu verwandeln.





*101218*

Sonntag, 25. November 2018

Das konnte natürlich keiner ahnen

Bisher war offiziell nur eingestanden worden, daß die Windstärke hinter Windrädern bis zu einer Entfernung von 14 km abnimmt, wie man aus Dänemark durch Studien weiß. Das hatte vor allem bei Windparks seine Auswirkungen, wo die Windräder gestaffelt hintereinander standen. Die hinteren Windräder (nach Windrichtung wechselnd) haben Einbußen bis zu 50 %. Aber niemand hielt es wohl für notwendig, daraus weitere Schlüsse zu ziehen. Vermutlich, weil es nicht in die Sendungseuphorie paßte, die Welt durch die Energiewende zu retten.

Das wird jetzt aber allmählich nachgeholt. Die Windmeßstellen in Deutschland melden eine Abnahme der Windstärken, und zwar seit 15 Jahren, zeitgleich also mit dem Beginn der Weltrettung durch Windräder. In Einzelfällen sind Rückgänge von 13 % gemessen worden, tendenziell gilt das für ganz Deutschland. Aber nicht, weil die Windstärke generell abgenommen hätte. Im offenen Meer wird sogar seit Jahren eine leichte Zunahme gemessen. Sie wird erst weniger, nachdem die landeinwärts strömende Luft die Spaliere der Kraftwerksrotoren passiert hat. Natürlich sind an der Abnahme der Windgeschwindigkeit auch andere Faktoren beteiligt, etwa die Zunahme der Verbauungsdichte und -höhe. Aber diese Effekte werden von denen, die Windräder haben, deutlich übertroffen.

Mit Auswirkungen. Denn die verringerte Windgeschwindigkeit bewirkt, daß regional Luftschichten langsamer abtransportiert werden. Damit steigt die Belastung durch Abgase und Feinstäube, die schlechter abgeführt werden. Zudem steigt die Temperatur, was sich vor allem in Städten auswirkt - sie werden immer heißer, weil die Wärme buchstäblich "steht". In Wien führt man die Erwärmung der letzten Jahrzehnte von über 2 Grad im Sommer sogar weitgehend darauf zurück: Sie ist hausgemacht. Im Umkehreffekt fallen die Investitionsrenditen.

Diese Temperatursteigerungseffekte "alternativer Energieanlagen" sind freilich seit langem bekannt. Diesmal ist auch die Solarenergie Mittäter. Es ist schon lange durch Studien aus den USA belegt, daß sich im Umfeld von Wind- und Solaranlagen die Temperaturen erhöhen.*

Wie überraschend. Man entzieht der Luft Energie (bzw. leitet diese ab), und prompt hat sie weniger, prompt wird die Luft statischer. Na damit war ja wirklich nicht zu rechnen. Zeit für neue Studien, sonst weiß es ja wieder keiner.




*Das hat freilich auch positive Effekte, wir wollen nicht nur jammern. Weil sich dadurch die lokalen Niederschlagsmengen erhöhen und die Begrünung anschieben, wie man aus Wüsten weiß.





*181018*

Mittwoch, 14. November 2018

Windräder und Massenmigration - zwei Seiten der selben Medaille

Kaum wo wird die Kluft zwischen den Agenden der (hohen, also staatstragenden) Politik und dem Volk derartig deutlich wie beim Betrachten der Folgen, die die Energiewende hat. Die in ihrem Faktor "Windenergie" ganz direkt dabei ist, den Menschen ihre Heimat, ihre Landschaft, kurz: ihr Leben zu nehmen und sie zu vertreiben. Sie ist ein Zeichen, wie bereits per Diktat von einer etablierten (weil dazu mächtigen) Schichte regiert wird, die "alles besser weiß weil besser ist" und sich dadurch berechtigt sieht, zu verordnen und zu machen, was ihr beliebt. Und sei es, den Menschen ihre Landschaft zu nehmen.

Die ja nicht einfach funktionaler Lebensraum ist, sondern diese Funktion unter anderem dadurch erfüllt, als sie das Grundempfinden der Menschen, ihre Situation "in der Welt" immanent und selbstverständlich bestimmt, und als "Sein im Raum", noch mehr aber als "Sein zum Raum" (denn das Sein im Seienden schafft Raum) wesentliche  Beziehungsschnittstelle ist. Aber sie ist auch noch mehr. Sie ist als Ort - also als Wesensträger - dasjenige, auf das Dingliche darin, das wiederum Beziehung bedeutet, sich also darauf hin zu transzendieren, die menschliche Grundaufgabe ist und als logos birgt.

Weil also, von anderer Seite betrachtet, die Dinge es sind, die als Beziehungsträger einen Raum schaffen, bedeutet der Eingriff in die Dinglichkeit durch die Erstellung von Windrädern tatsächlich den Raum des Raumes, und die Erfindung eines neuen. Damit schüttelt man die Menschen, die diese Landschaft zuvor bewohnten, wie Läuse vom Baum und macht sie im wahrsten Sinn orientierungslos weil ortlos. Selbst wenn das nicht bewußt sein muß, macht man diese Menschen zu Fremden im eigenen Land. 

Darin erweist sich speziell die Windkraft als nur eine Facette einer Politik, die diese Agenda wie ein Schild auch in anderen Bereichen vor sich her trägt. Und dabei das Volk buchstäblich seiner Grundlagen beraubt, entkernt (also die Kultur als Menschenraum verdunsten läßt) und enteignet. Dasselbe also, was in der Massenzuwanderung stattfindet, das Gleiche, wenn man wirklich Maßnahmen des Geoengineering durchsetzt. Denn damit raubt man auch das Wetter als Dialogpunkt mit der großen Weltordnung, in die eingebettet man sich findet und die jeden kleineren Rahmen von Welthaftigkeit enthält (und nicht zufällig "unvorhersagbar" ist.) 

Die ökonomische wie technische Sinnlosigkeit ist da nur noch weiteres Indiz, an dem diese Kluft zwischen Establishment und Volk ablesbar ist.  An der Ästhetik alleine ist von Anfang an erkennbar gewesen, wie volksfeindlich und volklos bereits agiert wird. Als lebte man in einer eigenen Welt, die mit der wirklichen Welt nichts mehr zu tun hat und lebensfeindlich wurde. Das darf man mit Fug und Recht "Wahnsinn", ja Dämonie nennen. Daran MUSZ ein Staat zerbrechen.

Der Dokumentarfilm "The End of Landschaft" des Journalisten Jörg Rehmann zeigt genau das. Er läßt die Dimension der Verbrechen ahnen, die ungeniert an uns begangen werden. Er wird derzeit nur in einzelnen Kinos gezeigt, eine jeweils aktuelle Liste der Orte und Termine findet sich auf dieser Webseite, Sie müssen dazu ganz nach unten scrollen). Hier gibt es einen Trailer. Eine Besprechung findet sich auf "Tichys Einblicke".




Here the trailer "The End of Landschaft - How Germany loses its face" in English.








*171018*