Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Samstag, 21. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (7)
Freitag, 20. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (6)
Ehe das große Filmen ausbricht, noch ein Epilog - Gerade unterbricht die Kirchenglocke von Szentlélek gegenüber mein Schreiben, zerreit die Dichte der Konzentration zur ebenfalls bestehenden Aufforderung zum "Angelus", und reißt mich so aus allem Werkhaften heraus. Werter Leser, meint er, daß das so sein sollte? Meint er nicht stattdesen mit mir, daß sich die Distanz zwischen Kirche und Lebensablauf schon daraus ergeben MUSZTE, weil sich nach und nach zwischen dem göttlichen Weltenlauf und der realen Kultur- und Zivilisationswelt immer größere, immer unverinbarere Kluft aufgetan hat, DIE VON DER ZEIT ALS BEGRIFF DER UHREN- UND MESSTECHNIK AUSGEGANGEN IST? Meint er nicht stattdessen mit mir, daß der Grund dafür, daß ir mittlerweile in separaten Welten leben müssen, deren eine die göttliche und von Gott qua Schöpfung VORGEGEBENE ORDNUNG DER WELT ist, und deren andere eine völlig mutwillig gewordene, zufällige, künstliche Welt der ent-gotteten, nur noch anthropo- bzw. ratio-genen Welt
Vielleicht mag er darüber nachdenken, während er im Anschluß an so viel Text vielleicht doch beginnt, diese englischen Filme anzusehen. Die eine Welt vorstellen, die wir vor fünfhundert Jahren defnitiv zu verlassen begonnen haben. Als wir zum letzten mal eine Welt erlebt haben, in der sich der Mensch in der von Gott vorgegebenen Schöpfungsordnung entfalten konnte, und so eine Epoche erleben durfte, nach der man sich regelrecht sehen könnte.
Sonntag, 5. Dezember 2021
Abbild vom Urbild
Montag, 23. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (3)
Jedes Erbe wird Unrecht, das nicht mit einer Weiterführung des Hauses verbunden ist. Das nur die Verfügungsmacht benützt, die den Nachkommen zufällt, und nun aufgezehrt wird. Nicht nur das. Das auch noch die Substanz zerstört, auf der es beruht.
Dieser Generation, die (grosso modo) nichts mehr aufbauen konnte (wobei das durchaus ein Leid ist, das man ihr zugefügt hat, keine Frage) fehlt es damit an Führungskraft, an der Kraft zu dulden und durchzuhalten. Sie ist von den Anstürmungen des Augenblicks so bewegt, daß sie einer geistigen, durchgängigen Idee nicht mehr treu bleiben kann, sondern ihre Entscheidungen dem Moment nach fällt - und damit ihrem Leben die Stringenz und Kontinuität raubt. Die damit als soziales Gegenüber zum gefährlichen Dämon jedes Gemeinwohls werden.
Samstag, 21. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (2)
Unstillbarer Energiehunger nicht TROTZ der immensen Aufwendungen, die Welt durch Energiewenden aller Art zu retten, sondern DERETWEGEN - Er wird es durch die angebliche "Ökologisierung" aller möglichen Prozesse aber immer mehr. Auch das wird vergessen. Nämlich dann, wenn man das Paradigma eines bereits erreichten Wohlstands erhalten will. Die "nachhaltige Energiegewinnung" ist kein "Ersatz" der energieechten Stoffe wie Kohle, Gas, Erdöl, Atomstrom, sondern deren Behübschung. Nicht nur, daß gigantische Aufwendungen nötig wären, um zumindest nominell eine ähnlich hohe Versorgung mit Elektrizität. Als offenbar einziger "sauberer" Form von Arbeit. Darauf läuft zumindest alles hinaus, sodaß der Gesamtbedarf nach Stromgewinnungs-Einrichtungen in schwindelerregende Höhen steigt - bei gleichzeitiger Abnahme der Effizienz und Energiedichte der Gewinnungsvorgänge.
Nur als Beispiel sei angeführt, daß eine nominelle Elektrizitätsmenge, die der derzeit erzeugten wie verwendeten entspricht, die Zahl der nötigen Windräder verfünffacht bis verzehnfacht, je nach Denkansatz. Kein Mensch kann sich vorstellen, daß das realisierbar ist, dennoch bleibt jedes Konzept der Weltrettung durch Klimarettung hartnäckig und wie bei einem (siehe oben) Katatoniepatienten darauf ausgerichtet, und wie in Trance hämmert jeder Weltretter dieselben Silben auf seinen Meditationsbommel: Grüne Energie, Windräder, Solarpanele ...
Freitag, 20. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (1)
Mit einer Mischung von Trauer und Wut liest man die Ankündigung der Bäckerinnung, daß ab Herbst die Brotpreise um 120 Prozent steigen sollen. Wie überall, nützt auch diese Branche die von der Politik angerichtete und weiter und weiter verstärkte Verwirrung, um den Erlösdruck, der vor allem ein Kostendruck und eine Krisenabfederung ist, zu mindern. Das ist zwar verständlich, aber nicht rechtfertigbar, und warum werden wir gleich sehen.
Die Innung spricht natürlich davon, daß es um "notwendige Kostenwahrheiten" gehe. Denn die Kosten seien in diesen Monaten radikal gestiegen. Kosten, die vor allem durch den Bereich entstehen, der in globalisierten Zeiten zum Schlüssel sämtlicher Kosten wird - Transport. Der durch die politisch verordnete Umstellung der Fahrzeuge auf Elektroantrieb noch nicht einmal angefangen hat, sein schreckliches Gesicht zu zeigen. Ein Gesicht, das die Bevölkerungen durch immer höhere Preise erschreckt. Die einen Einkaufsbereiche abzapfen, der vor allem die unteren Einkommensschichten massiv weil existentiell trifft.
Sonntag, 13. Juni 2021
Gedankensplitter 1165b (Einer von den ganz Wichtigen!)
Dienstag, 9. August 2016
Kirche ohne Insecuritas ist Kirche ohne Gott
Aher dazu müßte man halt in das als Wirklichkeit einsteigen, von dem es sich am Sonntag so bequem predigt. Glauben, wagen, was man lieber anderen auferlegt, und im Zweifelsfall halt auch erläßt, immerhin - man glaubt es ja selber nicht. Und in einem fast übermenschlichen Einsichtsakt endlich jene zu hassen aufhören, die den Nerv des Christentums noch treffen und treffen wollen: Die Freien, die Mutigen, die Wagemutigen, die nur im Rückblick - nicht in aktualer Selbstzusprechung - als Heilige Erkennbaren. Die sich halt in einer so Kirche der Schmerbäuche und selbstzufriedenen Gutmenschen so gar nicht wohlfühlen.
Mittwoch, 5. August 2015
Grundproblem Brot
Deshalb reicht auch die im Film aufgeworfene Frage nach "vollständiger Deklaration der Inhaltsstoffe" bei weitem nicht. Produkt und Produktion wird auch bei EU.L.E. oft viel zu technizistisch gesehen. Wer Chemiekonstellationen kauft, hat schon ein Ernährungsproblem.
Das wäre wirklich eine Aufgabe der Politik, in allen Bereichen: Schutz des echten Handwerks, denn nur daraus entstehen wirkliche Produkte, nicht Simulation von Produkten, nur dort wächst das Werk zur Kunst, Grundproblem der Gegenwarts-Pseudowirtschaft. Doch stattdessen wird durch Internationalisierung und "Objektivierung" der Produkte der gegenteilige Weg weiter verstärkt.*
Der auch ökonomisch betrachet (und diese Rechnung hat bis heute niemand gewagt, aber sie ist die eigentliche Rechnung, die nahezu alles an Turbulenzen der Gegenwart erklärt) größte Unsinn war und ist, die Frau in den Arbeitsprozeß zu stecken. Diese Kosten werden in Qualitätsminderungen - die Waren sehen nur noch so aus, als wären sie das, wofür sie sich ausgeben - versteckt. Aber die Folgen für das Gemeinwohl eines Volkes sind derartig dramatisch, daß die Umwegskosten, die dafür entstehenden Ersatzkosten, jede Volkswirtschaft unzweifelhaft überfordern. Während die selbstverwirklichte Frau an der Kassa bei Billa oder Aldi sitzt und stupide Anwendunghandgriffe mit grauen Fingern an derben, abgearbeiteten Händen vollzieht, oder im Siemens-Management per Quotenregelung auf Mann spielt.
Es war eine der wunderbarten Errungenschaften unserer Kultur, darin enthalten: die Technik, der Frau die knochenharte. zweckgetriebene Mitarbeit an Hof, Haus und Betrieb zu ersparen, und dem Mann endlich jene Erwerbsentfaltung zu ermöglichen, in der er seine Familie ernähren konnte, ohne das Weib naturfremd mißbrauchen zu müssen. Noch im Mittelalter, übrigens, waren Mann und Frau von der Statur her in unseren Breiten kaum unterschiedlich. Auch das ein Hinweis auf die Absurdität des Wunsch der Rot-Schwarz-Grünfuzzis, als Speerspitzen einer Kulturregression, ja die perverse Lüge, der Frau "das Berufsleben zu ermöglichen". Man möchte vor solchen Schandmäulern ausspeien.
Denn der heutige völlige Verlust der Familienkultur ist maßgeblich darauf zurückzuführen, die Frau in den Erwerb zu drängen. Und - auch der Verlust hochwertigen Brotes, dem menschlichen Grundnahrungsmittel Nummer 1. Das noch in der Kindheit des VdZ jedes Bauernhaus über Tage sorgfältig und behutsam, in langsamen Fermentations- und Gärprozessen, die sich durch keinen chemischen Prozeß cleverer Wissender ersetzen lassen, von den Frauen des Hauses nach oft uraltem Hausrezept gebacken wurde. Und wo Bäcker in existentiellem Ernst, und unter Mühen, Plagen und mit viel Weisheit, ganze Ortschaften versorgten. Weshalb kein Ort war, der heutige Brotherschleuderer (pardon: Produzenten) nicht im in jedem Ort vorhandenen Wässerchen ersäuft hätte. Das allen schmeckte, weil es ein Zueinander war. Wo der echte Bäcker verschwand, begannen die Gesundheitsprobleme. Die USA sind ein bäckerloses Land, das ist der Hauptgrund, der die Menschen dort zu aufgeschemmten Fettinseln macht, weil der Körper keinen Substanzboden mehr findet.
Analoges gilt für sämtliche Produkte. Der Mensch braucht nicht hergestellte Wirkungen, er braucht Anschluß an die Ursachen.
Eigentlich müßte heute jeder, wirklich jeder Politiker bei Wasser und Brot auf der Galeere, bis ins dritte Familienglied, wie Friedrich II. es anordnete, die Schäden abarbeiten, die er verursacht.**
**Der VdZ ist sich völlig sicher, daß die Proponenten, die "Erfinder" der Zusammenhänge, die zur "Österreichischen Schule der Volkswirtschaft" zusammengefaßt werden, wenn sie vor diesen 100 Jahren mit diesem Phänomen, der Frauenarbeit, konfrontiert gewesen wären, es schärfstens wegen seiner verheerenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen kritisiert hätten. Diese in Anthropologie tief gegründete Wirtschaftsanschaung, die sich nachgerade an der Anthropologie neu orientiert hat, wird leider heute von den "Neo-Liberalen" auf schändlichste Weise mißbraucht, die in Wahrheit ein Links-Verschnitt technizistisch-geistloser Wesenslosigkeit sind.