Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 30. November 2021
Äpfel, Birnen und Rüpelzwetschken (2)
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| QR Bonelli sinnbefreit |
Dienstag, 16. November 2021
Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (3)
Warum ist das so? Weil sich keine der Seiten der Faszination der Macht entziehen kann, die mit dieser Ebene des bewußten "Denkens" verbunden ist. Diese Macht lockt alle, buchstäblicht, und hängt mit dem Mißbrauch des Wortes "Demokaratie zusammen. Aller. Streit besteht nur darin, wer diese Macht als erster oder am besten für seine Zwecke nützt, der ein Streit um "Legitimität", also ein Streit um die Verwurzelung im Absoluten ist.
Montag, 15. November 2021
Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (2)
Das Schaffen von (Pseufo-)Wirklichem, das das wirklich Wirkliche ersetzt, setzt eine bstimmte Rolle der Medien voraus - Die Lenkung des Disputs sogar in der Gewissensbildung - Die Besorgnis ums Klima is tn dem Maß gestiegen, wie die Menschen durch Corona-Lockdowns gezwungn waren, ihre Sprache und ihr "Wissen" au sden Massenmedien zu beziehen. Die ihrem Wesen nach, speziell in ihrer täglichen Frequenz, den Blick auf Einzelnes richten. Enzelnes hat aber ein Problem: Es braucht eine Interpretation, die jedes Einzelereignis, um überhaupt erst seine Wirklichkeit erkennen zu können, in ein großes Narrativ, in einen großen Interpretationsbogen einordnen. Erst dann wird klar, WAS etwas ist. Damit steigt die Rolle der Medienmacher, jener also, die entscheiden, wie und was in den Schlagzeilen erscheint als das, was die Debatte bestimmt, und wird umso leichter zum Instrument von Maniopulation.
Natürlich stimmt, was man im Mikrisoph sieht, aber was es ist, und welche Rolle esl spielt, wird in dem Maß erst erkennbar, wie die Sichtweise sich wieder in den menschlihen "normalen" Blick rückt, die Vergrößerung also zum Normalmaß wird. Daran können tagesaktuelle Medien vor allem sehr hindern, ja das klönnen sie fast verhindern. Weil das "wirklich Gesehene" als "Tatsache" eine sehr hohe Überzeugungskraft dahingehend hat, als es Prämissen setzen kann, die die große Interpretation bestimmen.
Sonntag, 14. November 2021
Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (1)
Bis es der Politik reichte. Thatcher hat daraufhin die führenden Kernkraftingenieure und Konzernbosse an den Tisch gebeten und mit ihnen ein Konzept ausgearbeitet, wie man das Land aus dieser Abhängigkeit von menschlichen Faktoren loseisen könne. Und die Herren von der Energiewirtschaft waren um Lösungen nicht verlegen. Wenn man die gesamte Versorgung mit Strom auf Kernkraft umstellt, betrieben von Industrien, in denen die britische Regierung durch Beteiligungen, Garantien für den Betrieb und einigen milden Milliarden-Kapitalgaben entscheidend mitzureden hatte, war das Problem zu lösen.
Freitag, 24. September 2021
Der Verlust der Welt (2)
Aus dem unbedingten Wahrsein eines "Du bist mir nahe!" wurde ein Abstand von 82 Zentimetern, als wäre das eine Aussage von Wert. Und aus dem "Du bist mir nahe, auch wenn Du weg bist" wurden 700 Kilometer, von denen der eine dann sagt, sie seien viel, der andere also gar nicht nahe sondern fern, weil er 8 Stunden Fahrzeit rechnet (und die Welt der Orte als Beziehungsknoten in Fahrzeiten gegliedert hat), und der andere, der New York zum Wohnsitz hat, findet den Weg von Wien nach Stuttgart einen Katzensprung, zumal er mit dem Flugzeug fliegt, in dem überhaupt die Qualität von Raum und damit die Beziehung zum Zielobjekt zu einem ganz großen Teil buchstäblich verschwindet.
Ich saß in der Kirche und plötzlich wurde mein Blick in die Runde gezogen, zu den Bildnissen, Statuen, zur Muttergottes über dem Altar, der - im Bilde deutlich - aus ihrem Schoß stammt.
Donnerstag, 23. September 2021
Der Verlust der Welt (1)
Aber umso überzeugender ist das Lamento, das Adolf Portmann, dieser große Naturwissenschaftler, 1957 in seinem großartigen Buch "Biologie und Geist" wahrscheinlich ohne es zu wollen komponiert. Und in dem er den Schrecken formuliert, der ihn befällt, wenn er die Entwicklung der Naturwissenschaften als Ganzes betrachtet. Das gesamte Bild, der Rang, die Stellung des Naturwissenschaftlers hat sich nämlich seit dem 19. Jahrhundert völlig auf den Kopf gestellt.
Bis dahin waren Leute wie Humboldt, Linné und wie sie alle hießen auch bloß "NaturFORSCHER".
Sonntag, 7. Juni 2020
Eine witzige, aber bedeutende Feststellung
Und mit dem - man staune! - der Vater des ersten Rockefeller (!) eine Existenz bestritten hatte. Der es in Fläschchen abfüllte. Noch John D. Rockefeller I., ja, DER Rockefeller, hatte dieses Produkt in seinem Firmenimperium hergestellt.
Mehr aber noch: Das Rockefeller'sche "Schlangenöl" zu vertreiben war die direkte Veranlassung, um durch einen umfassenden PR-Feldzug, gestützt auf die bereits durch die Ölförderung in Arabien, vor allem aber durch die Macht über dessen Transport und Raffinierung vorhandene Kapitalmacht (als Einfluß auf die Medien, noch mehr aber im Einfluß auf die Universitäten und deren Studiengänge für angehende Mediziner), einen Paradigmenwechsel in der Heilkunde zu bewirken:
Weg von (praktisch kostenlosen, überall und jedem verfügbaren) Naturheilmitteln und -methoden, hin zu einem chemisch-mechanistisch, als Maschine chemischer, für sich stehender, materialer Verhältnisse aufgebauten Menschen- und Gesundheitsverständnis. In dem AUS ÖL hergestellte Pharmazeutika die entscheidende Rolle in der "Heilung" spielten. Die Stunde der heutigen Pharmakonzerne sowie der heutigen Medizin hatte geschlagen.
Donnerstag, 13. Februar 2020
Abiogenes, unerschöpfliches Erdöl
Rußland hat heute bereits die führende Technik im Freilegen alter, durch Verunreinigungen und Ablagerungen unbrauchbar gewordener Bohrlöcher und Ölfördereinrichtungen. Und hat die Fördermenge den nunmehr vermuteten Entstehungsbedingungen angepaßt: nicht mehr so viel wie möglich soll gefördert werden, sondern die Menge des hochgepumpten Öls muß im Einklang mit der a-biogenen Entstehung durch Vorgänge in der Erdkruste an diesem Ort stehen.
Man führt als Beweis für die biologische Entstehung von Öl an, daß sich im Öl biologische Ablagerungen finden. Dies läßt sich aber auch ganz anders erklären. Denn wie sich zeigen läßt, dient Erdöl Bakterien und vielen Kleinstlebewesen als Nahrung. Sie sind auch dafür verantwortlich, daß die "Ölkatastrophen" der jüngeren Vergangenheit erstaunlicherweise keine waren, sondern verschmutzte Landschaften oder Meeresteile waren binnen weniger Jahre wieder "sauber". Und von diesen Mikroben und Bakterien stammen auch die vorzufindenden Ablagerungen im gefundenen Erdöl.
Wäre es aber biologischen Ursprungs, wäre auch die Existenz von Methan, der Vorstufe von Öl(funden), auf Himmelskörpern (Saturnmond Titan; Methaneis auf Pluto) nicht verstehbar. Es stammt aus dem Erdmantel, wo es in physio-chemikalischen Prozessen entsteht, und bevorzugt in tektonischen Bruchzonen von selbst nach oben steigt. Unterliegt das Methan dort hohem Druck, wie in den Tiefen der Ozeane, wird es zu Eis. Das auch weite Bereiche unseres Meeresbodens bedeckt. Aber auch durch andere Bedingungen ("Joule-Thompson-Effekt") kann es vereisen, tritt es aus der Erdkruste aus. So ist vermutlich auch der Permafrostboden in Sibirien entstanden, und so sind plötzliche Vereisungseffekte (Mammutfunde!) erklärbar.
Aus Methan entsteht unter bestimmten physikalischen Bedingungen Kohlenstoff (das sich mit dem Sauerstoff verbindet) und Wasser. Methan ist die größte uns bekannte Quelle von CO2 in der Atmosphäre. Während das uns bekannte Erdöl aus eben diesem Methan ausfällt.
Samstag, 4. Januar 2020
Von wegen grüne Lunge
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Dienstag, 14. Mai 2019
Über Rückkoppelungen ein erstaunlich stabiles System (2)
Dienstag, 26. März 2019
Durch natürliche Vorgänge erklärbar
Der Time-Lack, in dem sich also Wolkenbildung und kosmische Strahlung befinden, bis sich aus kleinsten größere, kondensationsfähige Partikel gebildet haben, beträgt in etwa eine Woche. Und das stimmt auffällig mit den Beobachtungen überein. Wolkendecken, die Abkühlung bringen, bilden sich im Abstand von rund einer Woche nach einer Sonnenkonstellation, die hohe kosmische Einstrahlung auf die Erde zuläßt. Untersucht man die Wolkenbildung von 1985 bis 2005, zeigt sich eine auffällige Korrelation mit kosmischer Einstrahlung, was auf jeden Fall für diese These spricht.
Svensmark sagt nicht, daß er alles weiß. Er zeigt nur, daß es starke Hinweise gibt, daß es sich so und nicht anders verhält. Vieles davon weiß man noch gar nicht. Wohltuend und Ausweis wissenschaftlicher Redlichkeit ist, daß er zugibt, daß er sich bis vor einigen Jahren noch getäuscht hat. Er dachte sich die Zusammenhänge viel einfacher. Sie sind es nicht. Es ist alles viel komplexer. Aber manches ist schon recht plausibel erklärbar. Und das reicht, um zu sagen, daß sich die Klimamodelle, auf denen man Klimavorhersagen macht, auf jeden Fall irren.
Freitag, 15. März 2019
Aufklärung eines Unsinns
Samstag, 9. Februar 2019
Wie wahrscheinlich ist ein nicht gekannter Vorgang
Zu sagen, daß Dinge sich irgendwie herumprobieren und daraus dann irgendwie Leben entsteht ist, nicht die Beschreibung eines Prozesses! Denn Prozeß heißt, daß man sagt, dies und das passiert so und so, und daraus entsteht dann dies und das. Aber das alles kennt man nicht. Zu sagen, daß das irgendwie passiert, heißt deshalb, daß man auch keine Wahrscheinlichkeit dafür ermitteln kann, daß ein Ding zur Existenz kommt.
Es ist deshalb auch völlig müßig darüber zu diskutieren - aus wissenschaftlichen Gründen! - ob es eine Entstehung von Lebendigem aus Anorganischem gegeben hat, und wie wahrscheinlich das ist. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft KANN es das NICHT gegeben haben. Wer etwas anderes behauptet argumentiert NICHT WISSENSCHAFTLICH. Sondern will einfach etwas glauben.
Sagen Sie, werter Leser, das aber einmal einem Evolutionisten.
Freitag, 2. November 2018
Phlogiston. Massenneurosen in der Wissenschaft
Dienstag, 4. September 2018
Nächste Mythenzertrümmerung
Sonntag, 12. August 2018
Keine Panik auf der Titanic
Irgendwann, geneigter Leser, werden wir aufwachen. Wir werden uns den vielen Sand aus den Augen reiben und uns fühlen, als hätten wir ein Jahrhundert lang geschlafen. Irgendwann. Dann werden wir in den Betten sitzen und uns gegenseitig anschauen. Und uns verwundert fragen, was da los war mit uns. Denn es hat sich ja überhaupt nichts geändert mit der Welt! Nichts!
Doch, einiges schon. Leider. Aber das was sich geändert hat, und nichts davon zum Guten, haben wir selbst geändert. Weil wir wie im Wahn dachten, alles da draußen habe sich verändert. Die Frage bleibt nur noch, wen wir dann für diese Wahrnehmungstrübung verantwortlich machen. Vorschläge werden schon jetzt entgegengenommen.
