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Dienstag, 26. Juli 2022

The crisis of democracy

Leider habe ich das Buch noch nicht ausfindig gemacht, es dürfte selbst am Gebruchtmarkt schon verschwunden sein. Ich habe also nur andernorts darüber gelesen. Und also gelesen, daß es 1975 in den USA Furore gemacht hat. 

Denn in "The Crisis of Democracy" hat ein aus universitären Proponenten zusammengesetzes Herausgeberkollektiv eine Sammlung von Analysen zur Situation der Demokratie veröffentlicht, die im Gefolge der Unruhen der 68er-Bewegungen ein neues Stadium erreicht hat. In dem sih die Demokratie unseres westizistischen Zuschnitts (die von ihrem vorgeblichen Vorbild der Antike weit entfernt ist) selbst ad absurdum geführt zu haben schien.

Denn die Demoiratie verändert sich in ihren innersten Vorgängen, wenn sie (salopp formuliert) von zu vielen Memnschen wirklich ernst genommen wird. Wenn sich plötzlich viele Bürger sogar so geshickt organisieren, daß sie eine reale Gegenmacht gegen die Herrschaft bilden kann. Dann stehen sich plötzlich Mächte gegenüber, für die es kaum mehr ein Miteinander auf dem Weg zur Regierung gibt, und die deshalb Mechanismen entwickeln, in denen das Greifen nach der Macht oberste Priorität erhält.
Spätestens seit Caroll Quigley WISSEN wir, daß es sich hier um keine VerschwörungsTHEORIEN handelt, also um psychologische Pathologien, sondern um reale Verschwörungen.

Dienstag, 7. Juni 2022

Da stimmt vieles nicht mehr (2)

Anmerkung*, die eine Aus- und Weiterführung wurde  - Es gibt viele Gründe den Ausführungen von Leuten wie Quigley Carroll Glauben zu schenken. Der als seinerzeitiges MItglied dieser (tatsächlich verschwiegenen und verschworenen) Welteliten um Rhodes, Milner, Rothschild und einigen Königshäusern Europas, vor allem denen von England, Belgien und den Niederlanden.

Wer weiß, vielleicht stimmt, was jemand behauptet, daß auch die Habsburger darein verwickelt sind, ganz ausschließen will ich es nicht. Denn zu auffällig haben deren jüngere Generationen Ziele verfolgt und zu tranceartig verfolgen sie sie noch, die dem Ziel der Entsubstantiierung der abendländischen Identität weil Kultur namens einer marxistisch-nihilistischen, rationalistischen Neudefinition von Gemeinwohl als numerischem Wohlstand, bezeichnen muß. Die Ereignisse rund um die Ukraine und die Rolle, die aktuell Habsburger darin spielen, hat mich endgültig sehr mißtrauisch gemacht. 

Denn auch wenn ein Erzherzog Otto als Kaisersohn seine Sympathien verdient hat - so wirklich den Durchblick hatte er nicht. Viel zu sehr träumen auch seine Nachfahren (und der ganze Hauskreis, der sich darum formiert) einen Zustand herbei, in em sie einfach wieder eine "bedeutende Rolle" spielen können, und dazu bekriechen sie zu auffällig so manche Körpergegend, die hier explizit auszuführen von manchen als unschicklich gesehen werden mag.

Sonntag, 29. März 2020

Der Krieg der Sekten (2)

Teil 2) Eine Situation des Generalmißbrauchs 
Zu einer riesigen Sekte als Normalzustand geworden


*Analog zum Verhalten in Mißbrauchssituationen - der VdZ verweist auf Artikel auf diesen Seiten, in denen er unsere Zeit als getragen von der Methodik des Mißbrauchs klassifizierte - wird deshalb alles getan, um ALLE zum MITTUN zu animieren. Niemand soll ausgenommen werden, niemand soll später einmal sagen können, er hätte die Folgen nicht mitverursacht. Was übrigens KEINE Verschwörung ist, davon kann man sicher ausgehen, sondern ein psychisch-sozialer Effekt, den man bei nur etwas Menschenkenntnis annehmen darf. Dieser freilich kann dann tatsächlich zu Verschwörungen führen, die sich freilich anders nennen weil selbst anders sehen.

Wie es vermutlich jede Verschwörung tut. Die wenigstens anfänglich (siehe Carroll Quigley in seiner Beschreibung der Anfänge der Verschwörungsgesellschaften im anglo-amerikanischen Raum) nicht "als Verschwörung" auftritt, sondern von Personen getragen wird, die reale Probleme zu sehen meinen, die sie bekämpfen wollen. Dieser Kampf erst macht mit der Zeit eine Verschwörung "notwendig", weil sie im Sinne der Problembekämpfung effizienter ist.

**Die Ähnlichkeit solchen Verhaltens mit dem Geschehen in einer Sekte ist augenfällig, und keineswegs Zufall. Sie hängt mit der Gespensterhaftigkeit der "Gefahr" zusammen: Dort ist es der Teufel, der immer und überall ist, hier ist es die Gefahr der Ansteckung durch den anderen (=jeder). 

Man könnte also sogar sagen, daß wir uns derzeit verhalten, als wären unsere Länder und Völker zu einer einzigen Sekte geworden! Wenn jemand über Veränderungen spricht, die die derzeitige Corona-Krise für unsere Gesellschaften bedeutet, dann ist das praktisch immer unsinniges Gerede, stimmt aber in einem Fall: Die Veränderungen werden auffällig jenen psycho-sozialen Folgen gleichen, die Sektenmitglieder und -aussteiger aufweisen.






*240320*

Samstag, 28. März 2020

Der Krieg der Sekten (1)

... und keiner weiß davon!


Was auch immer man James Corbett vorwerfen kann, dessen Gedankenwelt durch die Konzentration auf Verschwörungen ein wenig darunter leidet, nicht immer das Maß deren realer Auswirkungen richtig einzuschätzen - seine journalistische Tätigkeit ist bemerkenswert und immer zumindest originell. So meint er diesmal, in der "Corona-Krise", daß wir uns mitten in einem Krieg befinden, von dem seltsamerweise aber niemand etwas zu wissen scheint. Denn er trägt ein anderes Etikett. Er heißt "Corona-Pandemie". 

Wer sich ansieht, was als Gegenmaßnahmen verhängt wurde, welche sozialen wie politischen Folgen diese vermeintliche Pandemie hat, nimmt verblüfft zur Kenntnis, daß sich die Folgen für die Lebensweise zahlreicher Länder und Völker einer ganz bestimmten Situation absolut gleichen: 
Wir leben real unter denselben Lebensbedingungen, die ein schrecklicher, weltweiter Krieg hätte.
Volkswirtschaften brechen ein, Grenzen werden dicht gemacht, Menschen flüchten in eine Bunkersituation und richten sich auf Bedingungen ein, in denen es zu Verknappungen lebensnotwendigster Produkte kommt. Die Medien werden zentral gesteuert - wie in einem Krieg - und Zensur ist nicht nur üblich, sondern von den Menschen akzeptiert. Deren soziales Leben sich im Zustand des Krieges gegen jeden anderen Menschen befindet, der zur tödlichen Gefahr hochstilisiert wurde. 

Wie überhaupt alle diese Einschränkungen akzeptiert werden, weil wie in einem Krieg alles unter die Maxime des "Überlebens des Ganzen" gestellt ist, wo Kollateralschäden in Kauf genommen werden müssen. 

Auch die Gräben der Entfremdung fehlen nicht. Sie verlaufen zwischen jenen, die "ansteckend" sind (und das sind ganze Länder wie China, Persien, Italien) und wo sich die Epidemie mehr ausgebreitet hat, und jenen, die sich durch völligen Abbruch der kollateralen Beziehungen einigeln. Die Schuldigen und damit die Aggressoren sind dabei klar. Ihre Aggression rechtfertigt jede diplomatische Katastrophe, die solches Verhalten noch vor wenigen Wochen gewesen wäre.

Gleichzeitig steht die Staatsmacht gegen ihre Bevölkerungen. Zwar verkünden die Medien und Pressemitteilungen von "Gemeinschaft und Solidarität", doch jeder Augenschein, die Polizeipräsenz auf den Straßen,
die stetig steigende Rigorosität, mit der "Fehlverhalten" als "a- und antisoziales Verhalten" identifiziert und sanktioniert - weil bestimmtes Verhalten totalisiert** - wird, 
die Aktivierung der militärischen Ressourcen, das Versammlungs- und faktische Vereinsverbot, die Verhängung von Sondergesetzen, Ausnahmezuständen und die ganz selbstverständliche Inanspruchnahme von Sonderrechten durch die Regierenden, mit denen sie diktatorisch eingreifen, spricht eine ganz andere Sprache. Nämlich die eines Kriegszustands. Sogar Tote, "im Kampf Gefallene" liefert dieser Krieg.

Die Liste der Parallelen zu einer realen Kriegssituation wäre noch weit, weit verlängerbar. Kann also jemand sagen, worin sich der gegenwärtige Zustand von dem eines weltweiten Krieges unterscheidet? Es fehlt nicht einmal die Ausrufung!

Man könnte diesen Krieg mit einem Computerspiel vergleichen, in dem die Teilnehmer plötzlich begonnen haben, ihr ganzes Leben in diese Auseinandersetzung am Bildschirm und auf den Festplatten mit hineinzuziehen. Und ihre Sinnhorizonte gemäß den Prämissen des Spieles neu zu modellieren. 

Woher das Gefühl einer seltsamen Unwirklichkeit kommt, das so viele bei sich feststellen, blieb zwar vorerst ein Rätsel. Aber es wird daran gearbeitet, es zu lösen. Das Meiste von dem, was sich vor allem in den Medien tut, ist nur unter diesem Blickwinkel verstehbar: Die Medienwelt wurde einem Generalversuch, die erste, unbedingte Realität dieses Spieles zu beweisen. Und man muß ernsthafte Sorge haben, daß sie damit durchkommen. Mit jedem Tag, mit jeder Maßnahme, mit jeder Folge mehr wird die Unmöglichkeit der dafür verantwortlichen, mittätigen* Autoritäten zunehmen, diese Fehlannahme zuzugeben und zu korrigieren.

Daß somit die nächste Zukunft von Annahmen getragen sein wird, die unser alltägliches Leben nach den Regeln dieses Spieles neu ordnen, und durch weitgreifende Entscheidungen den Lauf der Welt ändern. Weil das aber nur in einem gesellschaftlichen Chaos enden kann, ist die stetige (und schließlich exponentielle) Zunahme von Zwangsmaßnahmen der Staaten gegenüber ihren Bevölkerungen so gut wie sicher.

Morgen Teil 2) Zu einer riesigen Sekte 
als Normalzustand geworden



*240320*