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Freitag, 16. September 2022

Brauchen wir vielleicht gar keine Erlösung? ((2)

Die Erlösungsbedürftigkeit als Zustand, nicht Tat. Gedanken zu einem Konzil, und warum sich alle ärgern
Selbst aber das ist bereits der erste und entscheidende Schritt, sich einzugestehen, daß man im Innersten NICHT glaubt, selbst einer Erlösung zu bedürfen. 
Ja, vermutlich wäre das zwar die heute bei weitem häufigste Antwort, aber es wäre bereits die Wende zum Besseren selbst, würden die Menschen so weit gekommen sein.
Weil man nun darauf vertrauen konnte, sich unter ständigen Druck zu setzen, perfekt zu sein, damit die Welt perfekt weil zum Himmel würde. Oder um offen dazu zu stehen, daß es von einem selbst abhängt, die Welt perfekt zu machen. Daß wir dazu ikeinen Gott brauchen, es sei denn um bestimmte "nützliche Effekte" zu erzielen. 

Donnerstag, 15. September 2022

Brauchen wir vielleicht gar keine Erlösung? (1)

Das vielleicht wesentlichste Merkmal dieser Zeit ist, daß der Mensch glaubt, er könne sich sein Heil selbst erwirken. Er selbst sei de, der sich die Heiligkeit verschaffen könne, durch sien Verhalten, durch sein Werk.

Damit schneidet er sich aber direkt von der Tradition ab, udn damit vom Weisheitsstrom, der in der Kirche wie in einem gigantischen, ja unendlichen (weil immer erneurten, immer ergänzten, imm mit Neuem befüllten) Becken gespeichert liegt und in seinem Grundton einen Satz sagt, den wri überhaupt nciht merh begreifen könnten. Und den zu begreifen ich viele Jahrzehnte schon bete. Weil ohne diesen Satz zu begreifen, die Welt und das Christentum überhaupt nicht verständlich sind. Was sollte gar noch der Grund sein, sich für Christus zu entscheiden.