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Dienstag, 16. April 2019

Ein Schlüsseljahr für die Vaterwunde (2)

Teil 2) Geschlechtsidentität ist Rolle. 
Und für Rollen gilt: Ich bin König. Ihr müßt mich spielen.



Was bei Sciambra seltsamerweise, wirklich seltsamerweise fehlt ist die Erkenntnis, welche entscheidende Rolle dabei die Mutter spielt. Weit mehr nämlich, als die Identität quasi zu bestätigen, aus ihrer Beobachtung und Erinnerung. Sondern es geht um die Frau, die dem Manne die prägende Position verweigert. Die das Kind deshalb aus ihrer körperlichen Verbundenheit heraus, die ihr gerade im frühkindlichen Stadium alle Macht gibt, zu einer Ablehnung seiner eigenen Identität führt - indem sie die Identifikation mit dem Vater verhindert oder zumindest hintertreibt. Aus dieser frühen, noch kindlichen Ortsbestimmung heraus entwickelt sich auch seine Sexualität verkehrt herum.

Gleichzeitig wird nun auch klar, daß ein Mensch durchaus in späteren Jahren zur "Gleichgeschlechtlichkeit zurückkehren" kann. Wenn nämlich die Bindegerüste, die er aufrichtet, zu wenig tragen. Dann fällt alles, was er in der Adoleszenz aufgerichtet hat, in sich zusammen. Und er wird sogar noch mit späten Jahren "homosexuell". Sein aufgebautes, physisches, reales Leben, sozusagen, hat keine Identität getragen, für ihn geborgen. Etwas, indem die "starke" Ehefrau ihm seine Identität als Mann verweigert hat. 

Werde nur nicht so wie Dein Vater!

Gleichzeitig - und das ist nicht unwichtig! - sieht er die Ablehnung des Vaters mit der Ablehnung durch die Welt (die mit dem Vater identisch ist!) in eins fallen, beide kennzeichnet dasselbe: Ablehnung. Ab da beginnt die Homoideologie zu tragen, mit dem Foucaultschen Vorzeichen der "Homophobie". Wo immer eine Hürde auftaucht, ist sie "homophob" motiviert. Mann-feindlich.

Deshalb war die Erklärung, Homosexualität sei "normal" der lang vorbereitete Startschuß

Die Erklärung der APA kam nicht von heute auf morgen. Sie war schon lange vorbereitet. Durch "Theorien", die seit Jahrzehnten propagiert worden waren, durch Figuren wie Wilhelm Reich, oder dem verhängnisvollen (Lügen-)Bericht von Albert Kinsey über "sexuelle Normalität" (weil faktischer Alltag). 

Das nahm noch einmal Humanae Vitae auf, die den Nagel auf den Kopf traf: Weil Sexualität als Ausdruck der Liebe unbedingte Offenheit für die Natur des anderen enthält. Sonst hat sie mit Liebe nichts zu tun. Und das wurde weltweit - sogar von den nationalen Bischofskonferenzen! - hintertrieben. Damit wurde die Spaltung perfekt: Sexualität hat mit der Natur des Menschen nichts mehr zu tun. Sie bezieht sich nicht mehr auf ein transzendentes Ziel (mögliche Empfängnis, Offenheit für einen höheren Willen als eigentliches Zentrum der Liebe), sondern nur noch auf das Eigengefühl. Das dann noch als "Liebe" lächerlich stumpfsinnig bezeichnet wird. Das Wesen der homosexuellen "Liebe" ist IN SICH invertiert, und hat mit Liebe nichts zu tun. (Im übrigen hält der VdZ jene homosexuellen Beziehungen, die scheinbar "gut verlaufen", für mißverstandene Freundschaft als deren eigentliche Basis.) Die homosexuelle Beziehung soll aus sich heraus nur den Homosexuellen dienen. Vom einzigen Quell der Liebe, der Selbstüberschreitung, der Selbstverleugnung, keine Spur.

Das große Mißverständnis, so Sciambra, besteht, die Freundschaft unter Gleichgeschlechtlichen (und mehr kann das nie sein) mit Sexualität zu verwirren. Das zerstört zwangsläufig die Freundschaft. Für eine Ehe fehlt der gleichgeschlechtlichen Beziehung die Komplementarität! Da ergänzt sich nichts! Da ist nichts, was ich empfange und erlebe, das nicht auch in mir selbst da wäre. Und zwar auf allen Ebenen. Und das zeigt sich ganz deutlich in der Körperlichkeit.

Gleichheit ist aber das Wesen der Freundschaft. Man ist mit dem Freund, mit dem man Gleiches teilt. Und sei es, daß man dasselbe Fußballteam unterstützt. (Und das ist der sicherste Grund, warum es Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht geben kann.) Deshalb kann Freundschaft nie über die "südliche Linie" gehen. Die es nur bei Komplementarität geben kann. Damit fallen homosexuelle Partnerschaften um alles, denn sie erleben nicht die Komplementarität der Heterosexualität, und sie verfehlen aber auch, was Freundschaft ist. Denn Freundschaft geht genau nicht davon aus, was der andere "für mich" tun kann, sondern die einfach die Kompagnienschaft liebt - das Gleiche. Das Übereinstimmende.

Es ist müßig über den Siegeszug der Homosexualität bis zum heutigen "Mainstream" zu erzählen. Die Liebe, die nicht von sich reden durfte, wurde zur Liebe, die nicht mehr aufhört, von sich zu reden. Mit dem Ausbruch der Homosexualität zur Normalität - San Franzisco und New York wurden zu Zentren, in denen sich diese Subkultur einrichtete, bis hin zu schwulen "Badehäusern" - aber war die Erscheinung von AIDS einige wenige Jahre am Fuß nur zu logisch. Plötzlich starben und sterben Menschen nur an dem, was "normal" ist?! 

Aber das alles wirkt sich mittlerweile in einer ganzen Generationsschichte aus. Denn was ist nun mit denen, die 60, 70, 80 Jahre alt sind? Die keine Sprache für ihre inneren Konflikte, für ihre eigene Seelenlandschaften haben, weil ihre Sprache nur die irrelevanten Trottelsprüche der Gegenwart kennt? Die täglich erleben, daß sie nichts haben, das ihrem gelebten Leben entsprungen ist - keine Freundschaften, denn die kennen sie nicht (mehr), keine Partnerschaften (denn die haben sie am falschen Ort gesucht). 

Einsamkeit allerorten! 

Warum aber werden so falsche Propheten nach wie vor gesucht? Warum diese ständige Suche nach Rechtfertigungen? Weil die Homosexuellen verzweifelt um Lösung, um Hilfe schreien. Weil sie ihr Leben als problematisch begreifen, und keine Lösung finden. Und diesen Hilfeschrei muß man als solchen begreifen. Und beantworten. Aber gerade den, den man liebt, muß man oft zurechtweisen. Weil man sein Gut will.






*Das sollte diesem unerträglichen schwulen Grinsgesicht Schönborn in Wien - Kardinal! - um die gay-gestreichelten Elefantenohren gerieben werden. Dieser Mann ist ja nicht nur unerträglich, nicht einmal satisfaktionsfähig, weil nicht einmal Mann, sondern er ist ein Verbrecher. Und der VdZ hätte gute Lust Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen, die diesem Unsäglichen auch noch die letzten und sowieso schon löchrigen Unterhosen auch noch ausziehen würden. Solche Dreckschweine, solche Verderber hat die Kirche wirklich nicht gebraucht. Nie. Aber Schönborn ist ja nur Synonym für diesen ganzen schwulen, unmännlichen Klerus, den der VdZ sowas von satthat, daß er gar nicht so viel kotzen kann als ihm schlecht ist.




*040219*

Montag, 15. April 2019

Ein Schlüsseljahr für die Vaterwunde (1)

In diesem Gespräch (das Video wie üblich am Schluß, also morgen) gehen Joseph Sciambra und der Psychiater Joseph Nicolosi, bekannt durch seine Therapieansätze für Homosexualität als geistige Abirrung, auf das Schlüsseljahr 1973 ein. Denn in diesem Jahr wurde in den USA per höchstrichterlichem Entscheid nicht nur die Abtreibung freigegeben, sondern auch die Homosexualität als "sexuelle Abartigkeit" von der Liste der Geistigen Erkrankungen der APA - American Psychatric Association (Amerikanische Gesellschaft für Psychiatrie) - gestrichen. Das hatte weitreichende Folgen.

Denn mit einem Mal war Homosexualität gegen jedes Volksempfinden (und in der Geschichte des Abendlandes erstmals) als "normal" eingestuft. Damit ging aber noch mehr einher: Mit einem Mal wurde Sexualität von jeder Bestimmung, die sich aus den natürlichen Vorgängen ablesen läßt, per definitionem getrennt, und zum rein persönlichen Vergnügen einer abstrahierten, idealisierten, ja phantasierten "Liebe" erklärt. Und das gestützt, ja propagiert durch die höchste Autorität hinsichtlich geistiger Normalität, eben der APA. Die Wirkungen waren enorm, vor allem weltweit betrachtet.

Warum ist das passiert? Gab es neue Forschungsergebnisse zu dem Thema, die die althergebrachte Analyse und Einschätzung der Psychologie und Psychiatrie hinfällig machte? Die Antwort gleich vorweg: Nein! Es gab keine anderen Forschungsergebnisse, die die bisherigen Erfahrungen und Urteile der Psychologie, daß Homosexualität den Menschen wegen ihrer Naturwidrigkeit schädigen würde (man denke nur an das uralte Narzißmus-Problem) für obsolet erklärten. Es gab keine neuen Erkenntnisse.

Die Wahrheit ist anders, und sie ist hart: Plötzlich wurde Menschen, die ihre sexuelle Reife noch gar nicht erreicht haben, ihre Unreife (die auch temporär geschehen kann, denn "der Mensch ist eine Amplitude") zum Endziel und zur Erfüllung - damit zur "echten, dauerhaften Rolle" - erklärt.

Noch 1960 hatte Irving Bieber eine aufsehenerregende Studie publiziert, in der klar gemacht wurde, daß im Vergleich Hetero- zu Homosexualität sämtliche Homosexuelle in schweren psychologischen Problemen steckten, die massiv mit Kindheits- und Identitätserfahrungen zusammenhingen. Das Schlagwort von der "Vaterwunde" machte die Runde. Homosexualität war klar in seinen Zusammenhängen von Identität und Vater erkannt. Homosexualität ist eine abnormale Art, auf den Vaterkonflikt (den jeder Mann hat) zu antworten.  

Und diese Art zu reagieren ist selten.

Plötzlich war 1973 das alles auch in seiner empirischen Evidenz uninteressant. Und das hat mit einem mechanistischen Welt- und Menschenbild zu tun. Erziehung, Identität wurde als exakt reproduzierbares Produkt gesehen, nicht als Beziehung zweier Personen, die jeder und immer völlig anders reagieren und agieren. Weil alle in einer besonderen Lebenssituation stecken. Das einzige, was deshalb über alle faktischen Lebenssituationen hält und trägt, das einzige, was somit Identität überhaupt zu bilden vermag - ist das Idealbild. Der logos. Das Ziel, so verschieden es in der Situation auch auftreten mag. 

Es ist immer Selbstüberschreitung auf ein Ideal hin. Wer stattdessen auf sich selbst, seine "Gefühle" und Zufälligkeiten schaut, weil diese angeblich nun doch das Ideal seien oder direkt enthielten, fällt nicht nur auf sich zurück, er fällt buchstäblich ins Nichts. Fünf Jahre (!) später, also enorm schnell, trat AIDS erstmals als Massenerscheinung in die Öffentlichkeit. Das GENAU die Antwort auf solche Invertiertheit ist: Als Verlust der Widerstandskraft. Denn was nichts ist, hat auch kein "Anderssein". Wer kein Selbstsein hat (das immer ein "Dies-jenes-sein-wollen" ist, erst dieser Schlußstein gibt dem Gebäude die Spannung), ist für jeden fremden Formwillen leicht zu überwinden.

Aber mehr noch: Erwachsenheit heißt zu begreifen, daß man für sein Schicksal letztlich selbst verantwortlich ist. Man selbst ist derjenige der sagt, wo es hingehen muß. Erkläre ich aber das "Leidende", das Gestörte zur "Normalität", nehme ich dem Menschen jede Hinspannung auf ein noch zu Werdendes. Was nicht glücklich macht, ist dann höchstens noch "Schuld" der anderen.  Denn ich, ich bin ja normal. In jedem Fall. Also muß ich für mein Leben auch keine Verantwortung übernehmen. Ich bin ja o.k. Nicht jemand, der etwas aus schöpferischer Eigenkraft werden könnte!

Deshalb spielt die "Opfermentalität" eine so katastrophale Rolle in dem ganzen Spiel. Denn sie setzt die Nicht-Reaktion wegen angeblicher "Schwäche" zum Maßstab, und nimmt jede Verantwortung für das eigene Leben. Denn es sind ja immer andere "schuld". 

Es gibt keine notwendige Entwicklung aus bestimmten psycho-sozialen Konstellationen, die zwangsläufig homosexuell "machen" würden. Aber es gibt individuelle Reaktionen, die eine kleine Minderheit homosexuell "werden" läßt. Die sich den Herausforderungen nicht stellt. (Aardtweg nennt ja mit Recht die Homosexualität ein Theater der narzißtischen "Selbstdramatisierung".)

Jede sexuelle Tätigkeit reißt die sexuell tätige Person "mit sich". Das Erlebnis ist zu stark. Deshalb ist der entscheidende Punkt, sagt Nicolosi, der Moment, wo ein schwankender oder unsicherer oder schwacher Jugendlicher mit dieser Art von gleichgeschlechtlicher Sexualität in Kontakt kommt. Das ist der Punkt, der alles entscheiden kann. Er hat später kaum noch die Kraft, dagegen aufzustehen, so sehr er die Selbstzerstörung und Unerfülltheit spürt. Zu sehr wurde er zunehmend davon geprägt, und zu sehr hat er bereits begonnen, sich, sein innerstes Ich, mit dieser Tätigkeit zu identifizieren. Umso leichter, umso rascher geht das, je weniger er sich mit dem Vater identifizieren konnte (meinetwegen auch, weil dieser das verweigert hat), also in Kombination mit der "Vaterwunde", und deshalb ohne Selbstbewußtsein, ohne Mut zur wirklichen eigenen Empfindung heranwuchs. Das führt zu der Selbsttäuschung, daß man "immer schon so gefühlt" habe. Homosexualität als Erklärung hilft gewissermaßen (zum Schein), die eigene Vergangenheit zu verstehen! Denn die Vaterwunde reicht ja in der Regel bis in die früheste Kindheit zurück. Plötzlich "weiß" man, warum einen der Vater so ablehnend behandelt hat - weil man ihm und seiner Art des Weltseins nicht "zugehörte."


Morgen Teil 2) Geschlechtsidentität ist Rolle. 
Und für Rollen gilt: Ich bin König. Ihr müßt mich spielen.




*040219*

Freitag, 12. April 2019

Der Aufstand der Ehemänner und Väter (3)

Teil 3) Es braucht aber einen Aufstand der Männer

Übertragung eines Artikels vom Blog von Joseph Sciambra, aus dem Amerikanischen
mit freundlicher Genehmigung des Autors - 3. Teil



Während aber Peterson und Shapiro eine weitgehend säkulare Schichte unter den jungen Männern um sich gesammelt haben, die nach einem Vater suchen, der sie führt und anleitet, hat eine eher lose Ansammlung von katholischen Ehemännern und Vätern damit begonnen, energisch mehr Verantwortungsgefühl anzumahnen, und eine Rückkehr zu traditionellen Werten unter dem katholischen Klerus zu verlangen, der ständig von Skandalen erschüttert wird. Dabei haben sie katholische Laien hinter sich versammelt, die zunehmend die notwendig männlich geprägte Hierarchie der Kirche auf sträfliche Weise eben dieser Männlichkeit in den Führungsebenen entblößt sehen. In der Amerikanischen Kirche ist die dabei bemerkenswerteste Ausnahme Kardinal Raymond Burke, der zwar in sanftem Ton, aber ohne Furcht spricht und ohne daß er es wollte eine große Schar amerikanischer männlicher Katholiken um sich gescharrt hat.

Ähnlich wie Peterson haben sie mit ihrem Ruf nach einer neuen Hochschätzung traditioneller Werte Katholiken wie Doug Barry, Taylor Marshall, Jesse Romero und Terry Barber sehr erfolgreich die meistens sehr apathischen katholischen Laien mit ihren YouTube-Kanälen, ihren Fernsehshows und Radiosendungen gesammelt. Auch hier gilt, daß diese Helden nicht den üblichen Heldenbildern entsprechen - ein katholischer Vater, ein Philosoph, oder ein Paar mittelalterlicher katholischer Evangelisten mit einer sehr einfachen Sprache.

Aber so wie Peterson und Shapiro hat ihr Wille, die Wahrheit auszusprechen, eine Oase geschaffen, aus der Männer trinken können - nachdem sie Jahre durch Ödland gewandert sind. Für diese Männer bedeutet das, daß sie sich, warum auch immer, nicht einer katholischen Vereinigung angeschlossen haben, aber sie haben nun einen Ort, wo sie hingehen können. Denn speziell nach den Neuheiten, die seit dem Zweiten Vatikanum in der Kirche eingeführt wurden, sind Männer deutlich erkennbar der Kirche fern geblieben. Diese verschwindende Atmosphäre der Männlichkeit wurde meiner Generation in den 1970ern und 80ern deutlich vor Augen geführt, als die neue Liturgie zunehmend und weit überwiegend mit immer mehr weiblichen Personal bestückt wurde. Durch Ministrantinnen, weibliche Lektoren, oder weibliche Mesner. Zur gleichen Zeit erreichten die Predigten ungefähr die geistige Tiefe und die moralische Brisanz von Grußkarten. Männer blieben sonntags sehr oft gleich zu Hause.

Nachdem die American Psychological Association (APA - Amerikanische Gesellschaft für Psychiatrie) einen Report herausgegeben hatte, in dem sie anführte, daß und warum "traditionelle Männlichkeit" für junge Männer schädlich ist, schrieb Doug Barry folgendes auf seine Facebook-Seite:

Der Angriff auf die Männer schaukelt sich immer weiter auf. Strategisch ergibt das natürlich Sinn. Entferne den einen, den Gott dafür geschaffen hat, daß er der wichtigste Kämpfer und Schützer ist, und die gesamte Gesellschaft ist den Angriffen des Feindes schutzlos ausgeliefert. Diese Taktik hat man in jedem Völkermord angewandt. Und dazu gäbe es viel zu sagen. Aber diesmal möchte ich nur herausheben, daß das Problem mit den Männern mit traditioneller Männlichkeit überhaupt nichts zu tun hat. Sondern damit, daß die gottgegebene Männlichkeit korrumpiert, mißverstanden und abgelehnt worden ist. Und daß sich viele Männer, auch brave christliche Männer, damit angefreundet haben, weich und körperlich, seelisch und geistig schwach zu sein. Viel zu viele Männer haben sich einfach in Luft aufgelöst! Und denen möchte ich etwas sagen: Damit muß nun Schluß sein!
  
Taylor Marshall hat es in einem Gespräch mit Jesse Romero und Terry Barber über die Krise in der Kirche sehr ähnlich formuliert:

Wir Männer, wir Väter, Großväter, Patriarchen, wir müssen wieder für das aufstehen, was wahr ist, und ich erinnere dabei an das Buch der Makkabäer. Im Buch der Makkabäer folgte eine ganze Gruppe von Männern ihrem Vater Mattathias, und sie gingen allesamt in die Wildnis, bildeten eine Miliz, kamen dann zurück und schlugen die Griechen, eroberten den Tempel Gottes zurück, und weihten ihn wieder ein ... Und genau das wäre auch von uns gefordert. Wir sollten wie die Makkabäer sein, wir sollten in die Wildnis gehen, uns organisieren, und uns dann den Tempel zurückholen, und öffentlich sagen, was wahr und richtig ist.
Christina Hoff Sommers schrieb von einer "Kultur der Männlichkeit", der junge Männer immer noch angehören wollen. Für viele von uns, die wir in der Zeit der sexuellen Revolution erwachsen wurden, wurde das, was Mannsein bedeutet, aber vernebelt, oder völlig unmöglich gemacht. Für manche ist Mannsein deshalb gleichbedeutend mit Gewalt oder selbstbezogenem Chauvinismus, wieder andere meinen, daß sie Männlichkeit nur in den Armen eines anderen Mannes finden werden. Aber wirkliche Männlichkeit ist nichts von alledem. Worin alle diese Botschaften aller dieser mutigen und vorausschauenden Männer gleich sind, egal ob katholisch oder nicht katholisch, ist, daß Mannsein untrennbar mit Verantwortungsbewußtsein, Wahrheit und Mut zu tun hat. Alle sind sich einig darin, worum es bei der Männlichkeit geht: Um Selbstaufopferung, um Liebe zu jenen, die von einem abhängen. Aber auch darum, zur Wahrheit zu stehen. Und zwar indem wir die ganz einfachen Dinge des allgemeinen Hausverstands tun. In einer Welt, in der der allgemeine Hausverstand ungemein nicht-allgemein wurde, lehren solche Männer dann eine Generation von heranwachsenden Männern, was es heißt, Mann zu sein.

Aber im katholischen Mann, in der Rolle des Vaters - und zwar auch in der geistigen Vaterschaft für die, die keinen Glauben oder keinen Vater haben - läßt diese männliche Liebe die Liebe des Himmlischen Vaters erahnen, der uns von allen unseren Ängsten frei macht, und der alle unsere Fragen beantwortet. Und so wie der Heilige Josef, schützen diese Männer ihre Familien, und fördern ihre Söhne so wie der Vater unseres Herrn Jesus Christus, indem sie ihrem Sohn Liebe zeigen, und allen jungen Männern -  damit sie so, auf eine Weise, das Gute in der Welt bewahren.





*040219*

Donnerstag, 11. April 2019

Der Aufstand der Ehemänner und Väter (2)

Teil 2) Als die Wasserlöcher ausgetrocknet waren, versuchten manche, 
aus Fata Morganas zu trinken (Evelyn Waugh)

Übertragung eines Artikels vom Blog von Joseph Sciambra, aus dem Amerikanischen
mit freundlicher Genehmigung des Autors - 2. Teil



Für einen jungen Mann, der selten oder gar nie erfahren hat, was es bedeutet, von seinen Geschlechtsgenossen anerkannt zu werden, ist die Welle der Akzeptanz, die ich von homosexuellen Männern erfahren habe, aufs erste überwältigend. Dennoch wird nicht jeder, der mit dieser Entfremdung von anderen Männern aufgewachsen ist, zum Homosexuellen. Jordan Peterson, der kanadische klinische Psychologe und Professor für Psychologie, der zum YouTube-Star aufgestiegen ist, sagte über die sozialen Probleme vaterloser Jungen und ihre Versuche, die Wunde eines fehlenden Vaters selbst zu heilen: "Die Jungen, denen ein Vater fehlt ... die können das zu einem bestimmten Grad in ihren Freunden finden und genau das ist es, was vaterlose Jungen oft tun, im speziellen, indem sie in Gangs eintreten -  und sie entwickeln die fehlende Männlichkeit in diesen Banden. Natürlich, das ist nicht optimal ..."

Das Problem mit diesen Ersatzversuchen ist, daß sie sich das Objekt der Sehnsüchte nur vormachen, es simulieren. In diesem Fall - den Vater. Zum Beispiel bestätigen Gewaltakte in der oft sehr intensiven Umgebung einer rein männlichen Gang die Loyalität und den Wert eines neu eintretenden Mitglieds.   Zorn und Haß werden ausgenützt, um der Gang und dem, was sie als allgemeines Gut ansieht, zu nützen. Das ist der Weg zur Männlichkeit. Innerhalb der Umgebungen mit männlicher Homosexualität ist die Suche nach dem fehlenden Vater weniger offen destruktiv nach außen gerichtet. Aber sie ist um nichts weniger für die Beteiligten zerstörerisch, denn wie schon einmal gezeigt wurde, sind sie nun permanent der Gefahr der Ansteckung durch sexuelle übertragene Infektionen ausgesetzt, neben den häufigen Depressionen, und dem üblichen Drogenmißbrauch bei Homosexuellen.

Dennoch werden nicht alle jungen Männer, die ihren Vater nicht kannten, oder sich von Männern abgelehnt erlebt haben, einer Gang beitreten oder sich zur Homosexualität bekennen. Im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert kann die komplexe Matrix der Technologie dem verlorenen Sohn auf zahlreiche Art Wirklichkeiten bieten, in denen er sich verkriechen kann. Freilich, diese Kreise sind kalt und erweisen sich als wenig erfüllend, aber sie bergen hohes Suchtpotential. Zum Beispiel geben 41 Prozent der Teenager-Jungen gegenüber 11 Prozent der jungen Mädchen zu, daß sie glauben, zu viel Zeit mit Videospielen zu verbringen. Wie die Pornographie ist das ein recht leerer Trost. Aber es geht noch um mehr. In einigen dieser jungen Männer ist die Unbefriedigtheit vom Leben so groß, daß sie sich anderen Phänomenen zuwenden, was sich sowohl im gesteigerten Gebrauch von Marihuana äußert wie auch in einem verstörenden Anstieg klinischer Depressionen.  Am Höhepunkt der Krise haben die Worte von Jordan Peterson viel Aufsehen erregt:

... die psychologische Notwendigkeit von Mut und Ehrgefühl und Verantwortung; diese Dinge, die altmodisch klingen und das im besten Sinn sogar sind; denn sie sind altmodisch, weil sie immer gültig sind und auch heute absolut notwendig sind.

Camille Paglia hat einmal geschrieben: "Männlichkeit ist riskant und schwer faßbar ... und sie kann nur durch andere Männer bestätigt werden." In einem Zeitalter der Unsicherheit und Angst haben sich viele junge Männer um einige Männer gesammelt, die über ihre Podcasts und YouTube-Kanäle berühmt wurden, so wie Jordan Peterson oder Ben Shapiro. Keinen von beiden würde ich als traditionelle Männer bezeichnen. Aber trotz ihrer ätherischen Gestalten und fistelnden Stimmen - sowohl Peterson wie Shapiro haben auf Anhieb eine große Anhängerschaft von jungen Männern sammeln können, die ihre Vorträge frequentieren, als wären sie in Konzerten von Rockstars. Beide haben wahrscheinlich den Höhepunkt ihres Einflusses erlangt, als sie in Joe Rogan’s Podcasts auftraten – oft zu Interviews, die locker über zwei Stunden gedauert haben. Diese Podcasts sind meist Untersuchungen über die verschiedenen Aspekte einer heute kaum noch existierenden Männlichkeit - mit einem männlichen Raubein, tätowiert und ein mit Muskeln bepackter Kampfsportfan Joe Rogan, der in kaum verborgener Verehrung brav dem gelehrten Peterson zuhört. Dazu muß man sich noch Shapiro vorstellen, dessen übersteigertes Selbstbewußtsein in seiner bekanntesten Äußerung gipfelte: "Tatsachen kümmern sich nicht um unsere Gefühle."

Es ist natürlich leicht, über die hier verbreiteten fast väterlichen Ratschläge, man denke an Jordans Anleitungen "sein Zimmer in Ordnung zu halten" oder "die Wahrheit zu sagen" zu spotten. Aber sie treffen auf die Ohren von jungen Männern, denen kein Vater diese simplen Ratschläge gegeben hat. In einem weiteren Interview bestätigte Peterson, daß 65 Prozent seiner Zuhörer männlich sind. In einem anderen Interview wurde Peterson deshalb gefragt: “Sind Sie eine Vaterfigur?” Er antwortete mit der größten Selbstverständlichkeit: “Manchmal.” Während eines eigenen Podcast antwortete Peterson auf die Fragen seiner Zuschauer. Einer fragte ihn: “Wie fühlen Sie sich dabei, von so vielen als Vaterfigur gesehen zu werden, die selber ohne einen Vater aufgewachsen sind?” Er antwortete: “Es ist mir eine unglaubliche Ehre.” Und dann fährt Peterson fort: “Ich werde alles tun was ich kann, damit ich dieser Ehre auch würdig bin.” Und dann wandte er sich direkt an seine Zuschauer:

Ich möchte allen Leuten da draußen, die ohne Vater aufgewachsen sind, sagen – es ist wirklich zu schwer zu ertragen. Denn man braucht einen Vater, damit man Mut bekommt. Das ist es, was Väter bewirken. Sie ermutigen, sie helfen uns, mutig zu sein. Und wenn ich etwas dazu beitragen kann, daß junge Menschen die Fähigkeit mutig zu sein entwickeln, dann auch noch lernen, die Wahrheit zu sagen, und Verantwortung zu übernehmen, dann ist das einfach großartig. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es für mich etwas Lohnenderes gibt.

Die Zugriffsdaten von YouTube sprechen auch eine klare Sprache. Sie belegen, daß junge Männer weit mehr als Mädchen dazu tendieren, YouTube als ihre wichtigste Plattform anzusehen (39 Prozent vs. 25 Prozent).


Morgen Teil 3) Es braucht aber einen Aufstand der Männer


*040219*

Mittwoch, 10. April 2019

Der Aufstand der Ehemänner und Väter (1)

Norman Rockwell - Blacksmith's Boy (1940) - Der Junge des Schmieds
Eine Übertragung eines Artikels von Joseph Sciambra vom 11. Jänner 2019 aus dem Amerikanischen, mit freundlicher Genehmigung des Autors

Der Aufstand des katholischen Laien, Ehemanns und Vaters im Jahre 2018



In braver Folgerichtigkeit gegenüber der feministischen Theorie über das Heranwachsen und die Erziehung junger Männer, wie sie etwa Carol Cilligan beschrieben hat, verschärfte Christina Hoff Sommers ihren Angriff. Daß nämlich Männer zivilisiert werden, indem man "ihre Maskulinität verringert". Sommers schrieb:

Es ist offensichtlich, daß ein Junge sich von seinem Vater wünscht, daß dieser ihm hilft, ein junger Mann zu werden. Und daß es für jeden jungen Mann ganz wichtig ist, zur Kultur der Männlichkeit zu gehören. Dieses Verlangen "einer zu werden, der zu den Jungen gehört" zu stören, ist gleichbedeutend damit, daß man abstreitet, daß es die biologische Veranlagung eines Jungen ist, die bestimmt, was er bevorzugt und wovon er sich angezogen fühlt.

Sommers führt nicht nur einige Studien an, sondern beruft sich auf die Aussage von Experten, die einen direkten Zusammenhang zwischen einem Mangel an männlichen Rollen-Vorbildern und der Zunahme von Gewalt unter jungen Männern sehen. Ich würde aber noch hinzufügen, daß es dieselbe Atmosphäre der Entfremdung von der Männlichkeit ist, die ein weiteres, paralleles Phänomen in unserer Gesellschaft bewirkt hat - den Aufstieg der Homosexualität.

Der bekannte "Schwulen-"Romanautor Andrew Holleran beschreibt die folgende Beobachtung: "Es könnte manche Erwartungen dämpfen, wenn man beobachtet, daß durchgehend zu sehen ist, daß homosexuelle Männer auf der Suche nach Männlichkeit zu sein scheinen, oder eine Version ihres Vaters im anderen Mann suchen."

Bei einigen kann dieses Gefühl der Entfremdung vom Vater einen psychologischen Aussetzer bewirken: Eine Studie zeigt auf, daß Männer, deren Eltern geschieden waren ehe sie das 18. Lebensjahr erreicht haben, zwei bis dreimal so oft ernsthaft überlegen, sich ihr Leben zu nehmen, wie Männer, deren Eltern in diesem Alter nicht geschieden waren. Der leitende Forscher in dieser Untersuchung stellt fest: "Der Verlust eines männlichen Vorbilds für ihre Rolle könnte die Gesundheit junger Männer ernsthaft gefährden. Andere Forschungen haben gezeigt, daß eine positiv besetzte Vaterfigur ganz entscheidend dafür ist, eine Geschlechtsidentität zu entwickeln und Wege zu lernen, die eigenen Gefühle zu beherrschen, und damit ihre seelische Gesundheit zu fördern."
Wie Andrew Holleran ferner schrieb: "Auf irgendeine Weise, und zwar gleichgültig was sie sonst tun, sind Väter die Voraussetzung dafür, daß ihre Söhne in die Rolle des Mannes eingeführt werden. Und zwar in das Reich des Mannes, das man als die Welt bezeichnen könnte." Wenn ein Vater diesbezüglich versagt und das dann entdeckt, bedeutet das oft für ihn wie für seinen Sohn eine erschütternde Erfahrung. Tief innerlich fühlt nämlich der Vater, daß er seinen Sohn am Boden liegen gelassen hat.  Richard Isay, ein Psychiater, der sich auf männliche Homosexualität spezialisiert hat, unterstellt deshalb sogar, daß einige Väter ihren Söhnen gegenüber ein beträchtliches Schuldgefühl aufweisen.

Was dazu führt, daß sie in der Folge, wenn auch unbewußt, ihren Sohn zurückweisen. Dieses Gefühl der Zurückweisung trifft mitten ins Herz des "Schwulen-Schmerzes", wie es im Lied "Not My Father's Son" ausgedrückt wird, oder wie es sich im Transgender Musical "Kinky Boots" findet. Tyler Glenn, der Sänger der Band Neon Trees, sprach einmal von seiner Beziehung zu seinem Vater, ehe er "sich outete". Er erinnerte sich: “…mein Vater brach schluchzend und weinend zusammen, und begann mir zu sagen, wie leid es ihm täte, daß er mir nicht der Vater gewesen ist, den ich gebraucht hätte."
Es steht wohl außer Frage, daß es aus diesem beträchtlichen sozialen Bedürfnis Jugendlicher und junger amerikanischer Männer nach eher traditionellen Werten (Mut, Furchtlosigkeit) und Personifikationen solcher Männlichkeit liegt, daß Superhelden-Filme derartige Popularität genießen. Dazu kommt, daß es im Alltag bereits fast unmöglich geworden ist, die oft recht versteckten Beispiele männlicher Leistungskraft zu sehen, wie es Norman Rockswell in seinem Bild "Blacksmith's Boy - Der Junge des Schmieds" so herrlich eingefangen hat. Diese Unsichtbarkeit des Maskulinen hat dazu geführt, daß die Männlichkeit sich auf Comic-Helden zurückgezogen hat oder in der Homosexualität fetischisiert wird.

Der legendäre "Schwulen-"Autor Armistead Maupin, der selbst mit einem um 27 Jahre jüngeren Mann verpartnert ist,  gab in einem Interview zu,  daß er als Junge das Bedürfnis gespürt hatte, seinem Vater seine Männlichkeit zu beweisen. Eine seiner bekanntesten Arbeiten, The Night Listener (Der nächtliche Zuhörer), ist ein Schlüsselroman über einen entzauberten "schwulen" Radiomoderator, der mit einem fiktiven 13jährigen Jungen eine Vater-Sohn Beziehung nur über das Telephon beginnt, der von seinem Vater sexuell mißbraucht worden war. An einem Punkt des Buches sagt der Protagonist, der mit seiner eigenen gestörten Vaterbeziehung kämpft, zu dem Jungen, daß "seine größte Sorge ist, daß er nie stark genug sein wird, nie mutig genug sein wird, nie jung genug sein wird, um wirklich ein Mann unter Männern zu werden." Muß noch erwähnt werden, daß Maupin’s Partner der Gründer der Schwulen-Dating-Seite DaddyHunt ist? Eine Internet-Servide-Plattform, die junge Männer mit älteren zusammenbringen will, die zumindest vierzig Jahre älter sind als sie.

Als ich selbst ein einsamer junger Bub war, und mein Leben eine Zeit aus Chaos und Unsicherheit durchmachte, habe ich mich selbst oft an die Medien und die Popkultur gewandt, um mich wohlzufühlen und eine Art Zusammengehörigkeit zu erleben. In den späten 70er Jahren, als die aufkeimende städtische Schwulenkultur mit dem vorstädtischen Aufstieg der Disco zu einer Mainstream-Plattform wurde, gab es keine Homosexualität mehr (wie Oscar Wilde es während seines Prozesses wegen der Anklage der Unzucht bezeichnete) - "eine Liebe, die es nicht wagt, sich zu äußern."

Vieles hat sich dann in den 1980er Jahren geändert, als nämlich AIDS aufkam. Mit einem Schlag war es nicht mehr glitzernd und cool, schwul zu sein. Stattdessen aber begann ich in die Phantasiewelt abzutauchen, in der ich mir vormachen konnte, daß ich ebenfalls dazugehörte, möglich gemacht durch das Aufkommen der Videorekorder und den überall erhältlichen Kassetten mit Schwulen-Pornos. Und bis heute, Jahrzehnte danach, ist Pornographie bei weitem mehrheitlich eine Angelegenheit der Männer (75 Prozent der Pornokonsumenten sind Männer). Für viele, speziell für Buben, die sich Männern und der Männlichkeit gegenüber fremd fühlen, wurde der Pornokonsum sogar zu einer Art Schein-Initiations-Ritus, der mit einem Mal eine Welt öffnet, die man als unerreichbar weit weg empfunden hat. Im Zeitalter von AIDS hatte ich noch mein Leben aufs Spiel setzen müssen, um unter jungen Männern zu sein, aber ich war bereit diese Chance zu nutzen.

Morgen Teil 2) Als die Wasserlöcher ausgetrocknet waren, 
versuchten manche, aus Fata Morganas zu trinken (Evelyn Waugh)




*040219*

Sonntag, 30. September 2018

Cheshire Cat der Kirche

In einem weiteren lesenswerten Artikel geht Joseph Sciambra auf seinem Blog diesmal auf Pater James Martin ein. Für die, die es nicht wissen: Pater James Martin ist ein Jesuit, der ganz offensichtlich vom Papst gefördert wie eine Art Botschafter der Akzeptanz von Homosexualität (bzw. des ganzen Reigens, der sich im Kürzel LBGT ausdrückt - Lesbo-Gay-Bisexual-Transsexual, neuerlich zusammenfaßbar in dem weiterentwickelten Begriff dafür: "Variosexual", weil ja offenbar gar nix feststeht., das ist die aktuelle "wissenschaftliche" These dieser Community). Martin steht auch maßgeblich dafür, daß das heurige Weltfamilientreffen in Irland eine "Regenbogen-Veranstaltung" wird bzw. wurde. Weil die Kirche ja die LBGT-Community so lieb hat und "voll in die Kirche integrieren" will.

Sciambra wollte sich aber ein eigenes Bild von diesem Mann machen, der ihn mit seinen Äußerungen und vor allem Taten schon so oft empört und erzürnt hatte. Und hat ihn bei einer Großveranstaltung der US-Kirche aufgesucht, um mit ihm ein Gespräch zu führen. In der langen Wartezeit hat Sciambra (und er betont das) jeden Groll auf diesen Mann verloren, je länger er ihm zusah, wie er mit den zahlreichen Menschen umging, die mit ihm noch sprechen wollten. Sciambra sagt dann, daß es ihm selbst so ergangen ist wie den vielen, die mit P. Martin sprachen. Denen er sichtlich mit offenem Herzen zugehört hatte, die er sprechen ließ, auf die er mit freundlicher Mine einging.

Auch seine, Sciambras Argumente habe sich P. Martin ruhig und freundlich lächelnd angehört. Umso irritierter war Sciambra wegen dem, was er dann beobachtete. Sciambra ist ja den Lesern dieses Blog (wie vielen Menschen weltweit) als jemand bekannt, der selbst bis in die dreißiger Jahre ganz tief in Homosexualität verstrickt war, ehe er begriff, was da mit ihm passierte, und er sich (unter mancher Hürde, unter anderem durch katholische Priester) bekehrte. Maßgeblich durch einen Priester, der die Dinge offenbar durchschaut hatte, alles beim Namen nannte, und ihn damit regelrecht befreite. Und zwar von der Selbstlüge befreite, die sich um diese Lebensweise spinnt.

Denn P. Martin hat mitnichten das, was er Sciambra gegenüber so freundlich und zustimmend aufgenommen hatte, auch umgesetzt. Im Gegenteil, hat er genau den Wahnsinn, den er mit verantwortlich mit derzeitigen katastrophalen Strömungen in der Kirche initiiert hat, weitergeführt. Der darauf hinausläuft - und Martin hat diese These offiziell in die Kirche "eingeführt" - daß Homosexualität (et al.) "angeboren" ist, und insofern sogar (sic!) dem Willen Gottes entspräche. Jeder Homosexuelle sei deshalb in seinem Sosein anzunehmen, und er müsse sogar stolz (sic!) darauf sein, so zu sein wie er ist: Homosexuell. 

Damit setzt Martin (und mit ihm die Kirche in der Gestalt zahlreicher Kleriker, Bischöfe, Kardinäle ...) auf genau jene Falle, die auch Sciambra als das eigentlich tödliche an seiner Homosexualität erkannt hatte: Die erst durch eine "Gay-Community" zu einer Identität wird, die sich gegenseitig vormacht, daß sich ihre Lebensweise als "normal" einstufen, ihr Leben auch als homosexuell (etc.) gelungen führen lasse. Diese Erfahrung widerspricht aber jeder Realität, und das ist den Betroffenen nicht erst klar, wenn sie an AIDS (oder anderen Krankheiten) leiden, oder (wie so häufig) schwere psychische Schäden davongetragen haben.

Es ist genau das, was Martin (et al.) propagiert und macht, das diese Menschen in eine aussichtslose Lage bringt, schon gar, wenn ihnen von "berufener Seite" vorgemacht wird, ja wenn diese sogar darauf drängt, daß sie in diesem ihrem Unglück auch noch zu verharren hätten. Weil es eben so ... von Gott gewollt sei, wie er sagt, wenn er wie so oft in Schwulen-Bars auftaucht oder LBGT-Treffen "liebevoll begleitet". Sciambra berichtet aus eigener Erfahrung, was solche Aktivitäten bewirken.

Gott und Gottes Liebe wird, schreibt Sciambra an anderer Stelle, dadurch zu einem wahren Schrecken, auch wenn das nicht gleich bewußt wird. Er wird zu jemandem, der das, was man selbst erlebt - ein Leben in einer sich immer weiter verschärfenden seelischen Ausweglosigkeit und Verzweiflung, denn jeder Schwule weiß im Innersten, daß er am Sein vorbeilebt und sich damit zerstört - sogar noch gewollt hat. Das bewirkt in der tiefsten Seelentiefe dieser Menschen (und Sciambra hat mit vielen anderen genau das erlebt und erkannt) eine grenzenlose Verzweiflung. Und NICHT, wie ihnen heute schon fast flächendeckend von der Kirche vorgemacht, das große Lebensglück, das nur jene noch beeinträchtigen, die ihnen gegenüber "nicht Akzeptanz" üben.

Aber jeder der der LBGT-Gemeinde zugehört weiß zutiefst, und erfährt es am laufenden Band, daß seine Lebensführung mit natürlichen Bedürfnissen niemals zusammenstimmt. Das zu einer lebenswerten Identität aufzulackieren ist nichts als eine Binde, die man ihnen über die Augen schiebt, und sich gegenseitig in immer intensiver werdender Notwendigkeit versichert, daß eh alles in Ordnung ist. Während man immer weitere Teile der Lebenswirklichkeit zudecken und vor sich wie anderen verbergen muß. Bis nichts mehr von der Welt übrig bleibt. Irgendwann versagen sogar alle "Erklärungen", warum angeblich immer "andere" schuld sind, daß das eigene Leben nicht und nicht gelingen will.

Wozu dann noch leben? Die Selbstmordrate in der LBGT-Community ist logischerweise enorm hoch. Und ein ganz wesentlicher Grund ist die angeblich so befreiende Aussage, so Sciambra, daß Homosexualität etwas sei, "für das man nichts könne". Denn das macht das eigene Unglück definitiv ausweg- und alternativlos. Denn dann kann man auch nicht heraus aus diesem schrecklichen Leben. Kann man sich einen noch grausameren Gott, der das alles ja so gewollt haben soll, überhaupt vorstellen? Es war auch Sciambras schlimmster Moment, den er nur mit "Glück" überwinden konnte - und einen Priester fand - nicht einmal aufs erste Mal, zwei hatten ihn "zurückgeschickt" - der in dem, was er ihm mit klaren Worten genau das begreiflich machte, was Sciambra selbst gefühlt und erfahren hatte. Es gab diese Alternative!

Was Sciambra rettete war, daß er ganz langsam begriff, daß Gott das nie gewollt hatte. Daß er auch ihn liebte. Aber auf ganz andere Art: Weil er ihn, Joseph Sciambra, nie aufgegeben hatte. Und ihm nun auch seine Hand reichte, damit er aus diesem schrecklichen Leben aufstehen, sich neu orientieren konnte. Nur in diesem Sinn kann man davon sprechen, aber in diesem Sinn muß man davon sprechen, daß "Gott auch den Schwulen liebt". Er bietet diesem immer, selbst in tiefster Verzweiflung und Verlorenheit und Verfehltheit, noch seine Hand und reale Gnade. Wenn der es denn will.*

Pater James Martins Lächeln ist Sciambra nach diesem persönlichen Treffen (das doch in so lieber und verständnisvoller Atmosphäre abgelaufen war) noch mehr zu einem Schreckensbild geworden. Hier lächelt einer, hier "nimmt einen einer an", der aber nicht darauf eingeht, wo das eigentliche Problem liegt. Und das liegt dort, daß jeder der LBGT-Community in tiefer seelischer Not steht, in die er nun sogar noch weiter hineingestoßen wird. Und die in schwere Krankheit (seelisch, körperlich) mündet, oft genug direkt in den Tod. 

Was also soll dieses Lächeln bedeuten? Schadenfreude? Sciambra findet nur einen Vergleich, den er "Alice im Wunderland" entnimmt. Auch dort gibt es eine ständig lächelnde Katze, Cheshire Cat. Am besten findet er sie in der Walt Disney-Verfilmung von 1951 dargestellt: Mit freundlichstem, herzlichstem Lächeln lockt sie jeden an - um ihn dann aber dem Verderben auszuliefern, ja dem Tod. Dabei ist Pater James Martin beileibe nicht der einzige Jesuit, der mit dieser tödlichen Mission durch die Lande zieht, und die mittlerweile eine ganze Infrastruktur aus Lüge und Verderben aufgebaut haben. In der sie ihre tödliche Mission mit einer dicken Schichte aus täuschendem Zuckerguß dekoriert haben.







*Man kann hier gar nicht sagen: "Wenn der es denn glaubt". Denn das führt leicht in die Irre. Glaube ist eine Gnade, er ist nicht "machbar". Und deshalb immer eine Gabe Gottes, eine "göttliche Tugend", man kann ihn nicht einfach (wie es Pater Reto Nay einmal ausdrückte) "aus dem Zwerchfell hochdrücken". Gerade wer lange in schwerer Sünde lebte hat jedes Tugendleben völlig devastiert, woher also sollte Glaube kommen? Sünde ist immer auch ein Irrtum, und deshalb immer auch eine Angelegenheit der Wahrheit. Und damit nicht zuletzt des Wissens. Der Sündige, der an der Sünde festhalten will, will es eben nicht wissen. Man kann deshalb nur sagen, daß der Homosexuelle "wissen" muß, daß es eine Alternative gibt weil geben könnte. Und dazu muß er es einmal gehört haben. Selbst wenn er es nicht oder nicht gleich "glaubt". Hier mit "Jesus liebt Dich-Huschhusch" herumzulaufen ist hingegen absoluter Schwachsinn. Wenn auch dieses Wissen, diese Wahrheit wie jede Medizin am Krankenbett nur in kleinen Schlückchen zu verabreichen klug sein kann, weil der Patient sonst alles wieder erbricht. Manchmal freilich braucht es aber denn doch eine Radikalkur. Auch Gott drischt einem manchmal die wirkliche Wirklichkeit der Welt um die Ohren, daß einem Hören und Sehen vergeht.





*280818*

Mittwoch, 3. Januar 2018

Irgendwann beißt sich die Lüge selbst

Auf einen interessanten Widerspruch weist Joseph Sciambra in einer Kolumne hin. Denn es heißt doch heute, daß die Geschlechter "fließend" seien, daß es also keine Festlegung auf "Mann" oder "Frau" gibt, sondern daß das nicht nur wählbar ist, sondern auch graduell wechseln könne. Geschlecht (gender) sei also nicht angeboren, sondern man werde dazu gemacht.



Dem steht aber die feste Behauptung von Homosexuellen gegenüber, die da seit eh und je darauf pochen, daß Homosexualität "angeboren", vererbt sei. 

Irgendetwas geht sich da nicht mehr aus. Ist also das Geschlecht NICHT angeboren, aber die sexuelle Orientierung? Oder hat sexuelle Orientierung DOCH mit dem Geschlecht zu tun? Gibt es also eine feste sexuelle Orientierung, aber kein festes Geschlecht?

Wie ist das nun aber damit: Während Operationen, die das Geschlecht "ändern" (was ändert man aber dann überhaupt? und in welches Geschlecht? woran leidet jemand, der sich "umoperieren" lassen will?) human und menschlich sind, sind Gesprächstherapien, die die sexuelle Orientierung betreffen lieblos, unmenschlich und überhaupt "gaga", weshalb man Psychotherapie für Homosexuelle sogar per Gesetz verbieten muß? Geschlecht ist fließend - aber wenn jemand sagt, daß er nicht mehr homosexuell sein wolle ist er gehirngewaschen und überhaupt ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit, weil er Homosexuelle diskriminiert?

Und schon kommen ganz neue Befunde wie jener des in den USA sehr bekannten Verteidigers von Homosexuellenrechten. Der seit vielen Jahren in seinen Forschungen versucht, das berühmte "Homosexualitätsgen" zu finden, das sich freilich bis heute noch nicht gezeigt hat. Mittlerweile ist auch er flexibler geworden. Denn der Mann schreibt doch heute glatt, daß die sexuelle Orientierung keinesfalls ein Leben lang gleichbleiben muß. (Genau damit argumentiert ja jene Psychotherapie, die die Änderung von homosexueller Orientierung zum Ziel hat.) Man kennt doch genügend Fälle, sagt heute dieser Arzt, wo eine Frau Kinder in die Welt setzt, zwanzig Jahre scheinbar zufriedene, glückliche Mutter und Ehefrau eines Mannes ist, um dann mit vierzig zu entdecken, daß sie sich plötzlich zu Frauen hingezogen fühlt. 

Das heiße keineswegs, sagt der Arzt, daß diese Frau ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen bisher unterdrückt hat. Sondern es beweise vielmehr, daß sich sexuelle Orientierung fließend verhält! Hier zu sagen, daß sie immer homosexuell war würde aber bedeuten, sexuelle Orientierung sehr wohl als etwas zu betrachten, das einmal vorhanden nie mehr zu ändern und auch jeder Veränderung gegenüber resistent wäre. Dann gäbe es also fixe sexuelle Orientierung. Genau die soll es aber in einem Zeitalter nicht geben, in dem es angeblich überhaupt keine Geschlechter mehr gibt und jeder jederzeit wählen können soll.

Ab wann ist man jetzt "offender", der sich sogar bei "Diskriminierung" strafbar macht, also wann verletzt man die Gefühle des anderen - wenn man ihn als angeboren homosexuell anspricht, oder wenn man sagt, das Homosexualität eine durchaus auch wieder verfluchen könnende sexuelle Orientierung ist, die mit dem Geschlecht nichts zu tun hat? An wem orientiert sich dann überhaupt Homosexualität, wenn nicht am "selben Geschlecht" und da soll es sogar noch angeboren sein, und wer etwas anderes sagt wird von einem Gericht verurteilt? Oder gibt es Homosexualität als feste, weil angeborene Orientierung etwa doch gar nicht? Denn das haben ja "offenders" wie der VdZ auch immer gesagt.

Aber stattdessen lobpreist der Zeitgeist Menschen, die sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen und rühmt das als Akt der Befreiung zu ihrem eigentlichen Selbst. Plötzlich gibt es da auch wieder "Geschlecht". Wobei - der Körper darf sich offenbar ändern, auf jeden Fall, aber eines offenbar noch nicht: die sexuellen Gefühle, die ja dann Inhalt einer Psychotherapie sind.

Doktoren, die sich in TV-Shows öffentlichkeitswirksam mit Patienten zeigen, dessen Geschlecht sie in langwierigen, tief brutalen Prozeduren, vom Operationstisch bis zu Hormontherapien in ein Wunschgeschlecht "umgewandelt" haben, werden dafür auf Podeste gehoben, und ihre Einfühlsamkeit und ihr Mitgefühl, in dem sie ihr ganzes Leben der leidenden Menschheit gewidmet hätten, im Fernsehen gelobt, in dessen Kameras sie mit stets freundlich lächelnden Gesichtern blicken. 



Aber Therapeuten wie der, der Joseph Sciambra half, sich von seiner homosexuellen Orientierung zu befreien, ihn wieder zum "Hetero" zurückfinden zu lassen, werden als Scharlatane, Lügner und bigotte Halunken angeprangert. Der Sciambra und vielen seiner Leidensgenossen, die zu Anfang nicht geglaubt hatten, daß sie von ihren Neigungen, die sie in einen Lebensstil geführt hatten, in dem sie sich tief unglücklich fühlten (oder gar schwer krank wurden, wie Sciambra), befreit werden könnten, weil selbst glaubten, daß ihre Neigung angeboren sei, der ihnen allen also zeigte, daß das nicht so ist, und ihnen so wirklich half, ihre sexuelle Orientierung wieder zu ändern. Nein, er verschrieb keine Hormone und Pillen, und er operierte auch niemanden um. Er hörte sich nur ihre Lebensgeschichten an, und machte dann Vorschläge, wie sie die Art sich selbst und die Welt zu sehen auch ändern könnten.

In jedem Fall zeigt sich auch in dieser Sache, daß sich die Lüge irgendwann, ab einem gewissen Punkt, selbst zu schlagen anfängt. Irgendwann stolpern Lügner immer über ihre eigenen Beine, selbst wenn das lange dauert. Dann wird sie von sich selbst aufgedeckt, zerbricht an ihren eigenen Widersprüchen, und es kann wieder Ruhe einkehren. 

Oder aber sie schwingt sich zum nächsten Akt auf: Dem Verbot der Vernunft überhaupt. Vielleicht, weil Vernunft zu aggressiv ist. (Wobei: so weit sind wir ja längst, ja dem VdZ wird das verschiedentlich schon seit 25 Jahren vorgeworfen.) 

Oder der Anerkenntnis von Widersprüchlichkeit als Prinzip des Denkens. (Auch so weit sind wir schon längst; meist ist es begründet mit einer angeblich höheren Moral. Hmm? Eine höhere Moral als die aus der Vernunft geschöpfte? Vielleicht noch gar im Namen Gottes. Ist also Gott doch nicht die Vernunft? Die Sache wird immer rätselhafter.) 

Dann aber ist das Ende des Denkens überhaupt angebrochen. (Verdammt, haben viele denn je damit angefangen? Nein, nicht das Herumfuchteln mit Rationalismen und Stehsätzen ist damit gemeint, sondern der wirkliche Denkakt, der ein Akt der Freiheit, also der Sittlichkeit und der Teilhabe an der Wahrheit ist, der dann wirklich originär Sprache, Denken schöpft.) 

Dann ist alles möglich und alles erlaubt. (Jetzt wird es endgültig eng, denn - haben wir auch das nicht schon?)

Dann brauchen wir nur noch jemanden, der den ganzen Mist am Abend wieder wegräumt. Ach ja, ich gebe auf. Denn solche haben wir auch schon ...




*221117*