Hier jedenfalls das angekündigte Filmchen über die vom chinesischen Automobilhersteller BYD konzipierten NEUEN MOTOREN. Wo aus scheinbaren Nebensachen und Zulieferaufgaben heraus neu gestellte Fragen schlagartig zu einem völlig anderen und revolutionären Antriebskonzept für PKW führte, das mich beeindruckt, ja über die Großartigkeit der Schöpfung als Raum des Menschen neu begeistert hat. Wo scheinbar nebenbei, fast still, binnen eines Jahrzehnts einer der weltweit größten Automobilhersteller entstanden ist. Ein Unternehmen, das vor zehn Jahren NOCH NICHT EIN AUTO hergestellt hat.
Die Großartigkeit dieser Geschichte wird durch eine Frage noch deutlicher, die hier gar nicht so als Kritik verstanden ist, sondern der Illustration der Wunderbarkeit der Schöpfung ist: WARUM HABEN WIR DAS NICHT GENAU SO GEMACHT?
Wir finden darauf nämlich gar keine wirkliche Antwort. Das Wunderbare wird so noch deutlicher, es bleibt ein wenig undenkbar. Nachträglich aus der Geschichte Notwendigkeiten, ja Mechanismen abzuleiten, denen gemäß alles nicht hätte anders kommen können, ist nur der übliche Selbstbetrug, der uns so oft und so fatal verwirrt hat.
Vielleicht steckt - pars pro toto, als nur ein Fall unter womöglich vielen - hinter der Krise der Automobilindustrie Deutschlands (und vielleicht also liegt es bei anderen Wirtschaftsbereichen nicht anders) also gar nicht so sehr politischer Wahnsinn.
Sondern etwas, das man uns regelrecht verheimlicht: Eine technische Revolution. Der gegenüber der Westen derzeit nur den Mund offen hat vor Staunen.
Und in der ein Wirtschaftszweig, der aufgrund des ökonomnischen Gewichts mit immensem politischem Einfluß ausgestattet, uns Völker regelrecht in Geiselhaft hält. Und politische wie vor allem militärische Katastrophen vorantreibt, die links wie rechts Hekatomben an menschlichen Opfern aufwerfen. Nur, um das eigentliche Scheitern zu vertuschen, und seine finanziellen Folgen ... AUF DIE BEVÖLKERUNG UMZULEGEN. Durch Zölle hier, v. a. aber durch "Kaufzuschüsse/-prämien" wird (erneut, ja vertieeft) unternehmerisches Scheitern vom Staat korrigiert.
Wir wollen diese These an diesem Beispiel illustrieren.
Denn meiner Beobachtung nach hatte das MAGNA-Werk in Graz extrem ähnliche, ja teils sogar bessere Voraussetzungen. Schon gar wenn man es mit dem Steyr-Werk zusammen denkt, von dem seinerzeit der Österreicher Frank Stronach jene Unternehmensteile herausgekauft hatte, die dann die Basis für das spätere bzw. heutige Großwerk in Graz gebildet haben. Wie bei BYD hat damit dieses Unternehmenskonglomerat ALLES produziert, was ein Auto ausmachte, es nur nicht wie BYD eines Tages auch tatsächlich zusammengedacht.
Dabei weiß ich aus Medienberichten, daß man noch vor zehn Jahren bei MAGNA Graz immer wieder laut darüber nachgedacht hat, ob man nicht doch gleich selbst ganze Autos fertigen sollte (übrigens hat das vor Jahrzehnten auch Bruno Kreisky verlangt, ich erinnere mich noch gut) Womit man weniger krisenanfällig weil von den Launen zahlreicher Automobilhersteller abhängig wäre, die man mit Autoteilen beliefert, ja für die man sogar jährlich tausende Autos zusammenbaut.
Einerseits. Und womit man die Wertschöpfung in den österreichischen Werken weiter steigern, die Effizienz weiter erhöhen, und über weitere Zulieferer weitere Arbeitsplätze in Österreich schaffen und sichern könnte.
Wobei ich ungern den Terminus Arbeitsplätze erwähne, wie es Sozialisten oder Politiker machen. Es geht um weit mehr, es geht um Wirtschaftsorganismen, die Leben und nationale Prosperität bedeuten, es geht um Lebensräume in Regionen, noch dazu, die heute tatsächlich entvölkern, weil sie genau ihre traditionelle Ausrichtung auf Schwerindustrie aufgeben müssen, nämlich die ganze innerösterreichische Flußtalfurche Enns-Mürz-Mur. Warum man es nicht gemacht hat? MAGNA wollte seine Abnehmer, die zahlreichen Automobilhersteller in Europa, verärgern weil mit eigenen Autos konkurrenzieren.
War das sinnvoll? Ich bezweifle das, denn heute hat MAGNA schwere Auftragseinbrüche, schwimmt die europäische Automobilindustrie um ihr Leben, wird praktisch ganz Innerösterreich, von Salzburg bis Steyr und Graz, regelrecht entvölkert, weil mit der Industrie auch die Bevölkerung verschwindet, und hätte wie sich zeigt ein ähnlich BYD konzipiertes Automobil beste Marktchancen gehabt.
UND ZWAR GENAU HEUTE.
Denn der europäische Automarkt kann sich gegen diese chinesische Revolution des Autooils nur mit Strafzöllen wehren. Das heißt, daß neue Automobilhersteller in Europa - mit ähnlichen Ideen und Konzepten - noch bessere Chancen am Markt hatte, und zwar trotz der ökonomischen Krise, die die weltpolitischen Eruptionen der letzten Jahre ausgelöst haben.
BYD jedenfalls hatte längst aber schon neue Ideen, mit denen der europäische Protektionismus (der an sich gerechtfertigte, ja zu fordernde Maßnahme eines Staates wäre, um die eigene Gesellschaft zu schützen) umlaufen werden soll. Mit einem besonderen sauren Drops: BYD baut nun ein Werk in Ungarn. Das wird Folgen haben, mit denen auch wir Europäer nicht glücklich werden können.
Wäre ich VW, wäre ich Mercedes, BMW usw., ich würde in Panik geraten. Denn dieser Kampf wird nicht mehr an den Fließbändern entschieden, hier fehlt im Vergleich zu BYD sogar der gesamte Unterbau und werden Bereiche lebensnotwendig, die umgekehrt immer fragiler werden - die Zulieferungen.
Ich denke, daß wir uns den Rest, die gesellschaftspolitischen Auswirkungen solcher technischer Innovationskraft, die im Wettbewerb "andere" haben, dazudenken können. Während sich Österreich und MAGNA ins Hinterteil beißen können, weil die Kraft nicht mehr zur Verfügung steht, der Welt zu begegnen. Damit wird die Kluft der Führung (Politik) zu hier Volk und dort Ökonomie immer schneller wachsen wird.
Wir werden es am Gemeinwohl erkennen, an der Umformung zur Sklavenwirtschaft. Weil Gott sich von unseren Völkern abgewandt hat. Niemandem ist klar daß das bedeutet, daß seine Gestalt - der Staat - verschwinden wird. Auch das übrigens können wir erkennen. Daran, daß unser existenz-erhaltendes Handeln immer mehr nur noch die erzwungene Wahl unter Notlösungen ist. Ob wir soweit sind können wir daraus ermessen, ob unsere Führung noch frei und schöpferisch zu handeln vermag. DAS ist dann Freiheit. Nicht die Ermächtigung zur Ungeformtheit.