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Sonntag, 8. Januar 2023

Zwischenräuspern

Was ich unlängst zu den Medien schrieb hat noch einen Aspeit, der das geheimnisvolle, aber so klar erkennbare Verhältnis von Zeitlosigkeit (Ewigkeit) und Medium trägt. Und das bezieht sich auf den Akt des Schreibens.

Wenn ich wie früher mit der Hadn geschrieben habe, konnte ich oft sofort auswenidg, was ich soeben geschrieben hatte. Das hat sich mit dem PC, dem Bildschirm, geändert. Nicht nur wegen des höheren Schreibtempos, sondern weil alles so wirkt, wirken die Sätze selbst wenn ich sie länger betrachte so flüchtig, daß ihnen das Gewicht fehlt, daß sie sich "einprägen". Ich vergesse sie, meist sogar augenblicklich, und weiß dann nicht mehr, daß ich sie geschrieben habe. Wie die wissen, die schon mit mir gearbeitet haben.

Samstag, 3. Dezember 2022

Die Auswahl im Sehen

Paß auf, kleines Auge, was du siehst, paß auf kleines Auge was du siehst,
den der Veter im Himmel schut herab auf dich, paß auf kleines Auge was du siehst.

Paß auf kleines OHr, was du hörst, paß auf kleines Ohr was du hörst, ...
Corbett "eye bouncing"
Sie erinnern sich, werter Leser? Dieses Liedchen haben wir als Kinder schon im von Klosterschwestern geführten Kindergarten gesungen. Es hat uns bereits in frühesten Kinderjahren darauf hingewiesen, daß wir uns zu allem, was über die Sinne in uns eindringt - und im letzten sind Sinne alle passiv, "leidend" (wie es der Hl. Thomas v. Aquin nennt), nur das Auge hat dabei überhupt die Möglichkeit, sich durch die Lider von Eindrücken willkürlich zu schützen. 

Wohl deshal nennt James Corbett das, was er meint, gerde entdeckt zu haben, "eye bouncing". Er meint, daß wir so lückenlos von Versuchen umgeben sind, uns über sinnliche Eindrücke zu manipulieren, daß eine der Weisen, wie wir "Widerstand" leisten können ist, uns bewußt zu werden, was wir an Bildern an uns heranlassen wollen und was nicht. 

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Existenz als Co-Existieren - Zur Verschränkung (2)

Zum Wesen der Verschränkung. Nobelpreisträger Zeilinger als Widerlegung der Schul- und Bildungstheorien. - Die Verschränkung von Teilchen spielt sich also ontologich in einer Hierarchie ab , deren Ausgangspunkt der Ort ist - das "Sein als Photon" (z. B.) Von diesem Wesen ausgehend, das aber keine "Zeit" hat (die tritt erst mit dem Weltwerden hinzu, also "nach" dem Verschränktsein), sind die als verschränkt auftretenden (Photonen-)Teilchen analog. 

Aber nicht wie Synchronschwimmer, die ZUSAMMEN EIN Muster bilden, und daran mit je gleichen Bewegungen teilnehmen, sondern als Einzelschwimmer, die jedes für sich das Ganze des Beziehungsumfassenden - die Ordnung, der alle Teilchen gleich gehorchen - darstellen. Und die mit dem Eintreten in die Zeit (die Phtonen bewegen sich) in je einen je neue Beziehungsordnung eintreten, mit der sie interagieren. 

Das dürfte der Grund sein, daß sie bisher einzige "Verwendung" für "Krypto-Informtion" tauglich ist. Weil nur der Empfänger alleien durch sein Empfangen, bei dem er an einen Ort mit dem einlangenden Photon tritt, damit auch den Schlüssel hat, unter dem er die einlangende Information deuten, als Informaton die Informaiton selbst erkennen kann. 

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Existenz als Co-Existieren - Zur Verschränkung (1)

Wenn man begreift, daß WESEN eines Dings nie isoliert zu denken ist, sondern immer AN EINEM ORT, dann erweitert sich das 'Begreifen aller Dinge zu einem DING IN EINEM BEZIEHUNGSNETZ. Aus dem es nie herauszureißen ist, sondern auf den es immer bezhogen bleibt.

Damit wird auch verstehbar, daß alle Dinge AN DIESEM ORT (der nicht irdisch reduktiv als "Ort" gedacht werden darf, sondern als Metapher für das Zusammensein jedes Dings mit anderen an einem Seinspunkt, einem Knotenpunkt von Bezogenheiten, die jedem Ding WESENHAFT anhaften, also auchnicht abzustreifen sind, was immer ein Mensch tut. )

Freitag, 23. September 2022

Über den Gewaltsinn der Rhetorik (2)

Die höchste Kunst. Die Inkarnation der Wahrheit selbst. Die Antwort der Freiheit. - In einer rhetorisch guten Rede wird also wenn dann nur beiläufig "überzeugt", aber schon gar nciht "überredet." Sondern es wird die Gestalt der Wahrheit sichtbar gemacht. Durch den Rhetor, der in dieser Wahrheitssuche erfahrne und weit vorangeschritten ist - also: Gebildet . weil dem Sein nach geformt.) Seine Rede endet in einem Bild des Seins, das nun für alle sichtbar ist. 

Was nicht heißt, daß es alle Hörenden ergreifen müssen, das bleibt ein Akt der jeweiligen urteilenden Person überlassen, die zur Freiheit berufen ist, auch wenn sie sie mißbraucht. Aber dem Willigen, dem "guten Wilens" (siehe den Chor der Engel bei de rGeburt des Sohne sgotes. "Friede den Menschen guten Willens ...")  

Eben so wenig, wie Gott zwingt, zuwingt also auch die Wahrheit. Sie FORDERT, ja sie hat in sich auffordernden Charakter (wie jeder weiß, wie sehr die Logik "zwingt", man muß sich förmlich überwinden, gegen sie zu handeln, ABER man kann es, weil man frei ist) Sie ist nichtimmerleicht zu erkennen, weil jeder Mensch in einem unendlich komplexen Gemisch von Interessen, Schwächen, Verletzheiten, Vorlieben, Tugenden oder Lastern steckt, aus dem heraus es nicht immer leicht ist, so frei zu sein, das Wirken des Seins an sich (im Erkennen, das s. o. ein Nachformen - Mimesis! - ist) zuzulassen, zu bejahen ("Guter Wille") und dann auch als Kleid überzusteifen, also in Treue zu vertreten. 

Donnerstag, 22. September 2022

Über den Gewaltsinn der Rhetorik (1)

Eine Sache, die mir schon lange unter den Nägeln brennt, ist die sachgerechte Darstellung dessen, was Rhetorik überhaupt ist. Denn auch diesen Begriff umschwebt ein Nebel, unter dem der wahre Gehalt dessen, was Rhetorik ist und was erst verstehen läßt, warum in der Antike die Rheotik überhaupt als umfassender Raum der Bildung verstanden wurde, fast verschwunden ist. Dadurch konnten sich Mißbraäcueh, wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, wie Wesensmerkmals selbst an diesem Begriff festsetzen, die aber den Blick soigar auf das verhindert, was wirkliche Bildung überhaupt ist.

Wo immer heute von Rhetorik gesprochen wird, tun sich die Redner schwer, ihn von Propaganda, Überredung (die sie von "Überzeugung" ununterscheidbar machen) und illegitimen Machtaspekten zu scheiden. Das hat seinen Grund in zwei Bereichen. Deren einer ist die allmähliche Degradation unserer Kultur seit dem Hochmittelalte,r die man ohne jeden Abstrich als sittlichen VErfall sehen kann. Der dann durch religiöse Begriffe genau als solcher, nur aufeine andree Ebene transponiert, verstanden werden kann. 

Donnerstag, 7. Juli 2022

Reposte - Spiel ersetzt Realität

Die Implikationen dieser naturkundlichen Tatsache sind so immens, daß wir erinnerlich bereits zum dritten mal darüber schreiben. Denn was heißt das? Es heißt, daß sich Fähigkeiten ZUERST im Inneren bilden, zumindest: das Könne, und zwar als eine zuerst geistig- oder psycho(!)forme, auf jeden Fall dem physischen Apparat VORAUSGEHENDE Weise als Gestalt bilden, um dann durch die Muskulatur, Sehnen etc. bei Notwendigkeit abgerufen zu werden. 

Wir stellen solche in uns angelegten Fähigkeiten ja auch im Alltag fest. Wer hat noch nie erlebt, daß er einen Bewegungsablauf (auch im Rahmen eines Organisationsablaufs, der über mehrere Stationen geht) im Geiste gut durchgehen kann. 

Man denke etwa an Slalom-Ski-Fahrer oder Formel 1-Rennfahrer, wie man sie in Fernsehbildern sieht, wo sie den gleich zu absolvierenden Kurs mit geschlossenen Augen durchgehen, alle Bewegungsabläufe vorstellend durchspielen, usw. Um dann unter zeitlich knappen Bedingungen, unter denen nicht jeder Schritt noch einmal durchgedacht werden kann, diesen Durchlauf in immenser Präzision und Schnelligkeit vornehmen zu können. 

Freitag, 4. März 2022

Gedankensplitter (1219b)

Die, die nicht glauben, sehen Gott nicht, und ziehen sich alle möglichen Lehren und Methoden rein, mit deren Hilfe sie dann Gott sehen. So, wie es komischerweise ja auch alle "Religionen" tun, die ihre "spirituellen Orden" haben.

Die Sufis zum Beispiel, die sich so lange um die eigene Achse drehen, bis das Leibliche völlig aus den Angeln gehoben ist, und der Leib überwunden, der Geist für Gott befreit ist. Denn für dne Geist, da gibt es kein Drehen, kein oben, kein unten, oder?

Oder die Yogi. Die sind so spirituell, die leben nur von der Sonne. Oder von einer Maus pro Monat, Haut und Ohren abgezogen.

Donnerstag, 3. März 2022

Gedankensplitter (1219a)

Wissenschaftlich, oh ja wie wissenschaftlich die Vertreter des Richtigen, Wahren, guten doch sind. Man erblaßt vor Neid und Scham, sie reden zu hören. Und fast nahtlos fällt dannd er Blick auf die großen Wissenschaftlichkeitsbewegungen der letzten 200 Jahre. Sofort fallen einem da die Nazis ein, die ihre Lehre vom auserwählten Menschen, diese wahrer Nahrung des geilen Übermenschen, die Eugenik, zutiefst auf dem feuchten Boden der Wissenschaft errichtet haben. So sehr, daß - wäre nicht 1933 bis 1945 so manches entglitten - das Bekenntnis zu diesem Nährstoff der Götter bis heute ungebrochen wäre. Naja, muß es sich halt ein wenig nobler zurückhalten, und gut gut tarnen. Dann nennt man sich Planned Parenthood.

Oder Klimawandel, dieses Gold des Guten, diesem Goldstandard, in dem um des Wahren Guten willen (mit der Schönheit will es halt noch nicht so klappen, denn weder ist - aber wirklich wurscht, was man da hernimmt - was immer mit Weltrettung motiviert ist auchnur halbwegs ansehnlich, sondern immer potthäßlich (aber nützlich!), aber dafür ist alles sowas von wissenschaftlich.

Donnerstag, 25. November 2021

Asozial, ungebildet und primitiv (2)

Wie am letzten Samstag erlebt. - Am Rande eines gesundheitlichen Kollapses, mußte ich nach drei Stunden den Demonstrationszug am Ring wieder verlassen, um in Höhe Landstraße Hauptstraße zum Bahnhof zu gehen. Schwer hinkend, unter wirklich großen Schmerzen, passierte ich den Gastgarten eines Cafés direkt vor den Bahnhofshallen. Es war kalt, und einige Tische waren frei. Wie gesagt: Gastgarten. Frischluft ohne Ende. Also setzte ich mich dankbar, drehte eine Zigarette, und wartete auf Bedienung, denn ich sah, daß nicht Selbstbedienung, sondern Service geboten wurde.

Die kam endlich, nach langen Minuten, und ich versuchte zu bestellen. Was nicht gleich gelang. Denn wegen des großen Serviceintervalls, machte der junge Mann eine lange Runde, in der er kassierte und Bestellungen aufnahm. Sodaß es lange Minuten dauerte, bis er endlich bei mir anlangte. Einen Cappuccino, ich weiß, sagte er dann in einem höchst vertraulichen, amikalen Ton, und in einem Akzent, der mir irgendwie türkisch, auf jeden Fall südöstlich schien. Verblüfft und amüsiert bestätigte ich die Bestellung, die er sogleich notierte. Plötzlich stutze er.

Mittwoch, 24. November 2021

Asozial, ungebildet und primitiv (1)

Was für primitives Gesindel wir mittlerweile an der Regierung haben, zeigen die Auswirkungen der sogenannten staatlichen Maßnahmen, die direkte Verhaltensregeln für den Alltag festlegen. Die allesamt darauf abzielen, das zwischenmenschliche Miteinander, also das Soziale, direkt und mit voller Absicht zu zerstören.

Warum? Weil eine neue Wertordnung des Verhaltens etabliert wird. Es wird nicht darauf abgezielt, den Sinn von Seinszuständen und damit deren fast magnetisches Eigensein zu erhöhen, in dem sich Ding für Ding fügt, das an eben diesen Ort gehört, auf dem auch "Impfen" und "Impfpflicht" steht (vorausgesetzt, es gibt solch einen Ort, und das ist wohl auch das Problem damit), sodaß - agere sequitur esse - nein, nun gilt eine neue gesellschaftliche Hierarchie, und deren Reihung kennt nur zwei Stufen: Unbedingtes Befolgen der Anordnungen, egal wie sinnhaft sie sind, oder ein Verhalten, das sich an der Vernünftigkeit in einer Situation orientiert. 

Dienstag, 23. November 2021

Eine erschütternde Tragödie

Wie ver-rückt diese Welt geworden ist - geworden? nein: gemacht worden ist - zeigt ein Filmchen, das die penny-Markt-Kette hergestellt hat. Man sehnt sich nach einem Leben in Unperfektion, in allen Fehlern und Fehlgriffen. Das dennoch nie aus einer gewissen Eingeflochtenheit in eine Ordnung fällt, deren Träger die Eltern, die älteren Generationen sind. Man wünscht sich Streit und Disput um das Richtige, man wünscht sich die Rebellion der Jugend gegen die Ordnung.

Ich habe es schon oft gesagt. Die große Enttäuschung, die ich mit dem Beobachten der Heranwachsenden erlebt habe ist, daß sie nicht GEGEN das Establishment gekämpft haben. Hier war ich wesentlich radikaler und meinen früh erkannten Grundsätzen treuer, viel aufmüpfiger, viel rebellischer! Gegen Schule, gegen Beton, gegen die Einschließung und für die persönliche Freiheit. Diese Heranwachsenden aber haben sich erhoben, um FÜR die Eingliederung ins Establishment zu kämpfen. Das hat mich immer wieder fassungslos gemacht. Und dazu gehört die Identifikation mit den Müttern ebenso, wie die Aushebelung der Väter.

Samstag, 4. September 2021

Virale Betrachtungen (3)

Die Weltrettung, die eine Selbstrettung ist, ist ein Ersatzleben ohne Opfer. Das war gemeint, als in Fatima von der "Abschaffung des Opfers" gesprochen wurde: Die Verkleinbürgerlichung selbst des Kultes, die ihn abschaffen will, weil er ihrem (Un-)Geist widerspricht. Denn nichts ist großzügiger, verschwenderischer, nutzloser als der Altar. 

Durch den Kleinbürger. Der die Gegenwart in der Hoffnung spart, in der Zukunft zu leben, ist im Wesen a-religiös. Es ist eine Prüfliste, die durchzugehen einen selbst examiniert: Ist man einer? Ist man keiner? Oder, was uns wohl alle betrifft: Ist man AUCH einer? - Ihre Kleinbürgerlichkeit zeigen alle diese Bewegtheiten (denn Bewegungen, wie behauptet, sind viele ja gar nicht: Ohne ständiges Anstoßen bleibt das allermeiste sofort stehen) durch die Maßlosigkeit. Die sie mit dem Emporkömmling teilen. Während jener aber mit Gütern um sich wirft, um die Weite seiner Grenzen zu zeigen, die er selbst nicht einmal kennt, haben die Kleinbürger Angst, zu früh an ihre zu stoßen. Deshalb zielen sie zwar auf Unendlichkeit - was immer sie tun ist Maßstab für die ganze Welt, und sollte auch die ganze Welt prägen, und den Himmel obendrein - haben aber Angst, daß sie früher austrocknen. 

Freitag, 3. September 2021

Virale Betrachtungen (2)

Die Entstehung des Kleinbürgertums aus dem Glauben ans Gewußte. Denn so viel Wissen überall - Kommen wir nun aber zu etwas nicht Schönem. Denn wo kämen wir hin, wenn wir dem notorischen Pessimismus nicht seine Referenz erwiesen. Dieses Häßliche ist die ekelhafte Zunahme des Kleinbürgertums. Die maßgeblich - und das zeigt ihre Heimtücke - mit "rationalen Argumenten" ihr Handwerk unterfüttert bzw. sich daraus nährt. Auch das will jemand ins Blickfeld der Allgemeinheit geschoben wissen.

Deshalb hat dieser Umstand, die Zunahme des Kleinbürgertums, in dem sich jeder sein Dasein in einem festgefügten Stübchen einrichtet, in dem alles seinen Platz hat, in dem kein Stäubchen die Chance hat, älter als zwei Tage zu werden, in dem jede Minute der NICHT VOLLKOMMENEN ORDNUNG zu einem schwer durchzustehenden Prüfstein der inneren Gespanntheit wird, deshalb hat es mit dem Internet, den social media, mit dem "Zeitalter der Informiertheit", als die tatsächlich die große Mehrzahl der Menschen unsere Zeit sieht (nichts wäre unzutreffender!), mit dem allseits ausgebrochenen "großen Wissen" zu tun. 

Wir finden uns durch die technischen Einrichtungen, auf die unser Leben aufgebaut ist (sodaß es ohne diese gar nicht mehr denkbar ist; nicht einen Tag könnten wir überleben), hätten wir diese Informationstechnologien aufgebaut ist. Die Rede ist von Technologien, die auf Elektrizität, diesen Gott weil "das Leben" des 19. Jahrhunderts, das wir heute in Vollgestalt erleben, aufgebaut sind) somit regelrecht überschüttet mit "Gewußtem" als sicher "wahr Seiendem".

Donnerstag, 2. September 2021

Virale Betrachtungen (1)

Es gibt einen Effekt aus der Corona-Panik, der zwar ein kleines Pflänzlein in der Ecke ist, das dort still vor sich hin blüht und grünt, der aber so beachtlich ist und ein so wichtiger Markstein wäre, daß man die Thematik groß herausstreichen sollte. Und dieser Effekt ist ein kaum zu glaubendes Erblühen einer Eigenschaft, die dem Bürokratismus, der wie die Gesetzesflut in einer Gegenläufigkeit zum Zerfall des Sozialen steht, und das heißt: Vertrauen. 

Wie das? Wo und bei welcher Gelegenheit soll das Vertrauen wachsen? Ist nicht das Gegenteil zu beobachten, und wir werden es gleich auch behandeln, die Zunahme von Vernaderertum und Moralismus, die jedem Edelhirsch das Gewöll den Hals hinauf und in die Landschaft hinaustreibt? 

Nein, sagt der VdZ. Plötzlich sind Dinge möglich, die noch vor wenigen Monaten sogar immer weiter verschärft und an genauestens einzuhaltende Prozeduren geklammert worden sind. Man nehme nur die Inanspruchnahme von Leistungen der Krankenkassen bzw. bei Ärzten.

Dienstag, 17. August 2021

Die Kirche im Dorf lassen ... (3)

Kein Mensch ist überwindbar, wenn er nicht zustimmt. Punkt. - Da sitzt unsereiner nun aber da, und schaut gelassen dem Affentheater zu. Denn diese Ängste - und dazu gehört auch ein guter Teil der Ängste vor den gentechnischen Impfstoffen "gegen Corona" - sind reine Phantomängste. Sie entstehen nur, weil man nicht weiß, daß die Seele des Menschen eine Geistseele ist. Daß es also nicht nur Materie gibt, sondern daß es GEIST gibt. Der beim Menschen (nicht beim Tier! da stimmt viel von den mechanistischen Ansätzen, wenn auch nicht in der Ontologie, da verhält es sich ähnlich), also dort (und damit überall), wo Materie auf das Sein und das diesem inhärierte SeinsBILD als Gestaltdynamik aufbaut: 

Man kann beim Sumpfdackel Hansi das gesamte Genset austauschen, dennoch wird der Sumpfdackel Hansi zwar furchtbar entstellt sein, aber komischerweise immer noch ein Sumpfdackel sein, und im letzten das Verhalten, die Grundeigenschaften eines Sumpfdackels aufweisen, den Mund dort haben wo ihn jeder Sumpfdackel hat, der dort halt so ausschaut wie ein Schnabel, aber die Funktion eines Mundes erfüllen soll, usw. usf.

So ist es in noch klarerer Weise beim Menschen.

Montag, 16. August 2021

Die Kirche im Dorf lassen ... (2)

Die Regeneration aus dem vollkommenen Bild, das vom Menschen nicht verändert werden kann - Ganz klammheimlich ist hier also eine Wirkrichtung festgelegt, die bei physikalischen Prozessen - scheinbar - sicher festzustellen ist: Hier eine Formel, dort das Ergebnis. Heute, gestern, übermorgen, immer dasselbe. Hier Materie - hier der Apparat, denn Materie ergibt immer nur einen Apparat, der höchstens ziemlich kompliziert sein kann, aber ganz sicher ein Apparat ist. Das betrifft auch ... die Seele (die natürlich "Psyche" genannt wird, klingt besser und vor allem technischer), und das betrifft natürlich auch das, was man altmodisch Geist nennt, das aber nie mehr als Psyche ist. Und das heißt: Keine Substanz in sich hat, sondern lediglich das Funkengewitter im Gehirn des homo sapiens sapiens ist.

Auf dieser Geschichte beruht auch die Gentechnik-Industrie, pardon, Wissenschaft. Die aufgrund dieses Erklärungsbildes (das den Glauben an Erfolg bewirkt) investierter Milliarden und Abermilliarden versorgt ganz sicher eines nie machen wird: Nachzuweisen, daß es sich bei der Gentechnik NICHT um Mechanismen und Materialismus pur handelt. Immerhin leben davon zehntausende Förderfamilien und Immobilienverkäufer, die ihnen Häuser andrehen, und die alle Gebäck zum Frühstück, Winterreifen im Herbst, und Zahnseide vor Feiertagen kaufen.

Sonntag, 15. August 2021

Die Kirche im Dorf lassen ... (1)

QR Artikel in Rubikon

... und von den Türmen verkünden, so ungefähr müßte man sagen, wenn es in diesen Tagen um Gentechnik, Impfungen (oder nicht) geht. Wo wir es nur insofern mit einem Zeitphänomen zu tun haben, als sowohl Kritiker wie auch Befürworter einem Irrtum aufsitzen, der aus den Generalirrtümern stammt. Die sämtlich wiederum auf einer materialistischen Philosophie und Metaphysik aufbauen. 

Die kurz gefaßt so ausschaut: Urknall (ex nihilo, weil sich unendlich kleine Energie solange verdichtet, bis es knallt. Warum? Weiß keiner. Woher? Ex nihilo, aus dem Nichts? Aus Nichts kann doch nichts kommen? Wurscht. Denn es MUSZ so gewesen sein. Weil man sonst Gott annehmen müßte, und der darf ja bekanntlich in der Wissenschaft "nicht vorkommen"; den führen nur die Dummen ein, eh schon wissen. 

Dann kam die Selbstbildung der Planeten, samt einem progressiven Expansionsschritt ("Inflation") der Versammlung der Planeten und Gaswolken, dem Weltall.

Samstag, 19. Dezember 2020

Zu hohes Wissensniveau ohne Bildung

Es ist Zeit, wieder einige - fast zufällig herausgegriffene - Artikel der Vergangenheit neu ins Schaufenster zu stellen. Sie sollen zeigen, daß die Konzentration auf die aktuellen Geschehnisse leicht zur Täuschung führt, wir stünden in einer Zeit des "Nie Dagewesenen" oder "historischer Einmaligkeit." 

Wahr ist vielmehr, daß sich das Leben, die Geschichte, das menschliche Existieren immer nur rund um immer gleichbleibende Archetypen bewegt. Und diese sind es, mit denen wir zu tun haben.
 
Das ist der Grund, warum manchmal neue Artikel gar nicht lohnen. Weil alles ohnehin schon gesagt ist. Es ist nur vergessen. Sie sollen somit lediglich anhand einiger alter Artikel wieder in die Erinnerung gebracht werden. Weil scheinbar Aktuelles und nur aktuell zu Verstehendes auch auf diesem Blog schon VOR ZEHN JAHREN zu lesen stand. 

Artikel wie diesen hier. Er stammt vom 15. Oktober 2010.


Zu hohe Bildung

Bildung ist eben nicht die Sache angelernter Information, sondern der Umgang damit. Sie ist deshalb eine Angelegenheit der Persönlichkeit, und damit des persönlichen, und das heißt: familiären Umfelds. Nur wenn sich diese Gesamtheit nach oben orientiert, und das heißt: nach sittlicher Erhebung, wird sich auch langfristig (man sagte früher immer: drei Generationen dauert jedes Heben, eine der Verfall) das "Bildungsniveau" der Menschen eines Staates heben.

Es ist also schon von dieser Warte aus völlig widersinnig, zu meinen, man könnte kurz- oder mittelfristig soziale Probleme beheben, indem man die Menschen mit mehr Information vollstopft. Bildung ist nicht "erlernbar" - sie wird deshalb ja heute meist nur imitiert. Was sich in den Charakterbildern - Charakterbilder der Selbstbehauptung und Systemfunktionalität - der allermeisten mit akademischen Titeln geschmückten Mitbürger zeigt.

Schon gar weil man übersieht, daß jede Standesveränderung, zumal eine nach oben, als Identitätsveränderung in einem subtilen Zwischenspiel von Umwelt und Person stattfindet, und deshalb über eben diese drei Generationen enorm viel Spannungspotential bietet.

Darin liegt eines der Hauptprobleme heutigen Universitätswesens, wie überhaupt der Menschen, die fast durchweg eine inadäquate, zu hohe Ausbildung durchlaufen sollen, die ihrem Stand nicht entspricht, und an der sie so regelmäßig scheitern, daß dies nur zu verbergen war, indem das Anspruchsniveau (aber natürlich auch das Ansehen) nach und nach auf beschämende Tiefen gesenkt wurde.

(Dies noch gesagt ohne Bezug zum heute so unseligen "so viel als möglich" anstelle des "angemessenen".)



Dienstag, 21. April 2020

Heute ist immer alles anders

Viele Junge erleben in dieser Zeit der Corona-Krise etwas, nach dem sie sich schon lange gesehnt haben. Sie erleben, daß sie sich nach strengen Regeln richten müssen. Während sie sonst aufgewachsen sind, als gäbe es keine Regeln, oder als wären die nie mehr als Empfehlungen, mal passend, mal nicht, je nach eigenem "kritischen" Gutdünken.

eshalb erfüllen sie die gestellten Anforderungen mit größter Lust. Es ist sogar auffallend, daß die Mehrzahl der Hamsterkäufer in Supermärkten (der VdZ hat es bei seinen - natürlich der Vernunft geschuldeten - Vorratskäufen bemerkt, seine Freunde ebenso) NICHT Ältere waren (die mittlerweile die Mehrheit der Bevölkerung bei uns stellen), sondern junge bis sehr junge Leute. Leute, die nach römischen Kriterien auf keinen Fall das Alter der "Senex" (etwa dreiunddreißig, anderen Interpretationen und Zeitaltern nach sogar erst ab etwa dreiundsechzig Jahren) erreicht haben, also "Iuvenes" sind.

Wir sind dabei! Wir gehören dazu!

Deshalb (sic!) ist auch Amerika (als Grundformator unserer "Kultur", in Wahrheit also als immanente Kulturdestruktion eingebauten Motor) mit dieser "furchtbaren Krise" so besonders auf hundert, wenn es um Ideen geht, dieser Krise "zu begegnen". Und was da für Ideen auftauchen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. In einer Gesellschaft, die gar keine Gemeinschaft ist, sondern nur eine Ansammlung von Gemeinschaften, die sich irgendwie pragmatisch - weil allesamt vom selben Motiv getrieben: Gier! 

Dieser Pragmatismus, der alles, was man als Kultur bezeichnen könnte, das in Wahrheit aber europäisches, abendländisches Erbe war (nicht einmal: Ist!), zu einer Simulation abwertet. Das amerikanische Befinden ist ein "so tun, wie aussieht, was einmal echt war", selbst in "konservativsten Kreisen". Nur in ehedem spanischen und französischen Teilen (Süd- und Süd/mittel-USA) findet sich noch in ganz schmalen Resten etwas wie "Kultur", das sich aber seit dem von Protestanten und Juden gemeinsam beschlossenen Kulturkampf gegen den Katholizismus in homöopathische Duftspuren verflüchtigt hat. Manchmal (siehe das interessante Buch von Tuvia Tenenbom über seine Reise durch die USA) finden sich noch Menschen, die irgendwie fühlen, ahnen, daß da etwas war, denen aber jeder geistige, intellektuelle Überbau, jede Bildung fehlt. Das macht nur traurig.

Weil es sich bei Kultur um Persönlichkeitsform und -prägung handelt, um ein Seinsgeschehen, nicht um ein (typisch protestantisch) psycho-genetisches Produzieren. 

Naja, wie auch immer. Die USA zeichnet sich jedenfalls dadurch aus, daß aus besagten Gründen alles zur großen Gemeinschaftsparty wird. So auch die Corona-Krise. In der wie sonst schon so oft und gerne die "Notlage", die AUSGERUFEN wurde, zu zahllosen Initiativen Einzelner führt. Denn die Ineinssetzung von amerikanischem Sendungsbewußtsein mit Demokratie ist auch ein Niederbiegen von "Demokratie" zu einem absurden Ruf "an den Einzelnen". Denn bekanntlich lebt Demokratie von der Autonomie, von der aufgeklärten Vernunft des Einzelnen, also "hat jeder etwas zu tun", also "kann jeder etwas ändern", also "muß jeder aktiv werden."
Ich bin erst ein Ich, wenn ich wo dazugehöre. Und das will ich ständig fühlen, sonst "ist" es nicht. Geist ist ja laut Evolutionismus nur Epiphänomen materieller, also konditionierter Vorgänge. Wer aber Geist nicht "halten" kann, also nicht hat und fleischlich realisiert "hat", muß sich ständig seiner vergewissern. Wer sich nicht erinnert, hat keinen Geist? Ja, so könnte man es sagen. Der Mensch ist nur bio-maschineller Apparat. 
Moment, gibt es da nicht eine Richtung der (Freud'schen) Psychologie, die von den USA ausging, und dieses ganze Land mittlerweile so völlig beherrscht, daß es sogar die Politik bestimmt? Nennt man diese pragmatische Sichtweise, daß der Einzelne völlig von der Gemeinschaft beherrscht und konditioniert ist, in der er sich bewegt, nicht Behaviorismus? 
In der Tat! In der Tat liegt diese Sichtweise sogar dem Wahn der Totalkontrolle (die bei den Bewegungsdaten beginnt, die nämlich aussagen, in welchen Gesellschaften sich jemand bewegt) zugrunde. Und nicht nur das. Diese Sichtweise ist ein Irrtum und macht deshalb alle diese Kontrollbemühungen zur lächerlichen, nie wirklich zielführenden (nicht einmal nach den bösesten Absichten) Geldverschwendung.
ber was ändert's, dreihundertfünfzig Millionen Menschen fühlen so! Und was sie fühlen, ist doch wahr? Die Einzelnen warten nur drauf, die mangelnde Formung ihrer Persönlichkeit durch Aktivismus dahin zu biegen, daß das Gefühl aus dem Aktivismus, das ständiger Aktivierung bedarf, die reale, gewissermaßen Fleisch gewordene Person (als Mensch) ersetzt. Der Amerikaner IST nicht einfach Persönlichkeit, er ist erst Persönlichkeit, wenn er sich bewußt fühlt und bewußt darum weiß. Dazu muß vor dem inneren, geistigen Auge des Ich ständig Welt und Dinghaftigkeit als Geschehen und Erleben, in das man involviert ist, das man also selbst "spürt", auf- und absteigen. 

Daß das mit Form, mit institutionalisierter Form und mit Haltung zu tun hat, ist keinem Amerikaner begreiflich, es ist ihm regelrecht fern! Selbst mit den klügsten Köpfen, mit denen der VdZ Kontakt hat, ist jede Zwischenpersonalität, jede Gemeinschaft nur formlos möglich. Umgekehrt, suchen sie sofort Gemeinschaft durch stur aufoktroyierte Formlosigkeit im interpersonalen Verkehr.

Also ist es auch völlig egal, ob es nun eine objektive Corona-Pandemie gibt, oder nicht. Der Amerikaner hat in jedem Fall nur auf den nächsten Anlaß gewartet, an dem er seine Menschlichkeit demonstrieren (und damit überhaupt erst "schaffen") kann. Denn in den USA ist alles flüchtig. Alles. 

Breitbart berichtet davon, mit dem Brustton der Missionierung, mit dem Überzeugungston, wie wunderbar doch die Amerikaner sind, nein, wie wunderbar der Amerikanismus ist. Da gibt es jede Menge Vermieter, die angesichts der verschiedentlich verhängten Quarantänen ihre Mieter mietfrei stellen, weil ja nun alle den Gürtel enger schnallen müssen. Da gibt es noch klügere, noch sozialere Vermieter, die ihren Mietern (soferne die Geschäftslokale gemietet haben) die Miete erlassen, WENN diese dafür versprechen, ihre Angestellten dafür zu bezahlen. 

Die Supermarkt-Kette Kroger "dankt" ihren Angestellten für ihr außerordentliches Bemühen, die nationale Krise zu bewältigen, mit einen Superbonus. Eine Schule "findet zufällig" zweitausend Gesichtsmasken, und verteilt sie sofort an die örtlichen Polizeistellen und Arztpraxen. Wie vernünftig: Natürlich nur, wenn sie dafür Bedarf haben. Die Schüler fühlen sich in jedem Fall großartig nach dieser wahrlich weltrettenden Aktion von höchstem pädagogischen Wert.

Nein, mehr noch. Durch die Corona-Krise spricht Gott zum NEUEN Volk Gottes, als das sich die Amerikaner bekanntlich sehen. Wen wundert deshalb ein Bericht, daß ein Mann, den der Corona-Virus niedergestreckt hatte, fühlte, wie Gott selbst exakt um drei Uhr morgens in sein Zimmer kam, und durch sein Beatmungsgerät Luft in seine Lungen blies. Woraufhin das rund 50jährige Dickbäuchlein in sich eine Energie fühlte, die ihn mit starker Kraft von Corona heilte. So daß er - nachdem er bei der morgendlichen Visite den Arzt informiert hatte, der sich über seinen Zustand wunderte und von einem Wunder sprach - unter Lobpreisungen Gottes das Krankenhaus verließ. Immerhin war er doch schon zuvor ein "Mann des Gebetes" gewesen.

Wieder ein anderer ließ in seinem Haus für die Mitarbeiter der Firma, die es renovieren sollten, ein Paket, das die Arbeiter in Tränen zerfließen ließ. Denn es enthielt ein Corona-Sofortpaket, mit Küchenrollen, garantiert sterilen Trinkflaschen und einigen Bierdosen. Jedenfalls genug, um die Zeitung zu informieren, nicht wahr?

This is America. Alle sind dabei. Alle erleben das Großartige, das in dieser Herausforderung steckt. Alle erleben, wie großartig es ist, dieser Nation von Propheten anzugehören. Und alle tun mit, alle halten zusammen. Denn es kommt ja wieder einmal auf jeden an, nicht wahr? Man hat nicht jeden Tag so eine Katastrophe, die die Nation zusammenschweißt. Und hätte man sie nicht - man müßte sie fast schaffen ...

***

Dieses Video von ARTE stammt von 2009. Aus einer Zeit, in der der (damals noch so firmierende) SPD-Bundestagsabgeordnete und -Gesundheitssprecher Dr. Wolfgang Wodarg noch nicht als "Verschwörungstheoretiker" (oder sonstwas, das halt innerhalb der nun schon mal übertretenen Schwelle zum "der Gegenwart nicht Gerechten, also aus jedem Disput Auszuscheidenden" liegt) galt, sondern die These von ARTE stützte: Daß die von der WHO ausgerufene, sogenannte Schweinegrippe-Pandemie, gar keine war. Selbst ein Virologe namens Drosten war damals mit im Boot ...

Daß aufgrund irrationaler Beurteilungsvorgänge ein Virus, der harmloser als jeder Grippevirus ist, zu einer weltweiten Panik wegen einer "Schweinegrippe-Pandemie" führte. Nichts davon war sachlich gerechtfertigt! Parallelen zur Gegenwart sind natürlich rein zufällig und völlig unbeabsichtigt. Heute ist bekanntlich immer alles anders.

Damals? Bei der "Schweinegrippe-Pandemie" von 2009 wurde immer mehr Leuten klar: "Es ist ein Prinzip des Pharma-Marketings. Man schürt die Angst vor einer gefährlichen Epidemie, und hat dafür die nötigen Impfungen parat." Diese Denke hat sich in die WHO "übertragen".

Und selbst bei der rund zehn Jahre zuvor aufgetretene "Vogelgrippe" war der einzig relevante Realitätsgehalt der, daß sie für die Karriere mancher Wissenschaftler nicht unbedeutend gewesen ist.

Selbst die Paniker und Hysteriebefallenen waren damals dasselbe einflußreiche Klientel: Die "Gebildeten", die sich als solche Sehenden, waren auch die Promotoren der Hysterie, und die ersten Käufer des nutzlosen TAMIFLU. NACH den Staaten, nach den "verantwortlichen Politikern". Sie erinnern sich, werter Leser? Der VdZ jedenfalls schon. Die Ersthilfe des Staates Österreich gegen die "Corona-Pandemie" waren ... Schutzmasken, von denen man zufällig noch mehrere Millionen Stück "auf Lager" hatte. Von der "Schweinegrippe-Pandemie". Der ARTE-Beitrag spricht ganz offen von "Korruptionsstrukturen auch in deutschen politischen Entscheidungsfindungsgremien". Die von fast allen untersuchten, "maßgeblichen" Medizinern finden sich "Interessenskonflikte". "Wenn der Staat keine eigenen Instrumentarien hat, die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden, ist er der Pharmaindustrie ausgeliefert."

Wie sagte eine österreichische Ministerin erst dieser Tage? "Wir handeln auf den Rat von Experten hin." Wahrscheinlich glaubt sie, daß das die Glaubwürdigkeit der Politik belege. Und die Österreicher glauben ihr, einmal mehr.

Denn heute ist alles anders. Diesmal ist die Viruskrise echt. 

Nachtrag vom 19. April 2020: Wie von Geisterhand verschwinden derzeit fast lückenlos sämtliche Videos von Youtube o. ä. Plattformen, die sich der Corona-Krise von einem kritischen Standpuknkt aus nähern. Der Leser möge also die dadurch im Blog entstehenden Löcher verzeihen, aber in jedem Fall als Zeichen interpretieren: Denn wer hat da etwas zu verbergen? Wer fürchtet so um die eigene, offenbar höchst fragil empfundene - wie jeder Lügner es nämlich tut! - Rechtfertigung, daß er jede Gegenstimme unterdrücken, nein, auslöschen muß? 

Denn es gibt Protest, es gibt sogar eine enorme Proteststimmung - aber auch darüber erfahren wir offiziell nichts. Um aus "Einzelfällen", in die jede Wahrnehmung somit zerfällt, nicht ableiten zu können, daß es sich hier um eine durchaus gesamtgesellschaftliche Stimmung handelt. Wenigstens das Ausmaß der Gegenstimmung wird aber so nicht einschätzbar. Für uns, die wir eben auch die Dinge nicht so "eindeutig" sehen.





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