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Dienstag, 31. Mai 2022

Geheimnis Schönheit

Dieser Bugatti, gebaut etwa in den 1940er Jahren in Italien, ist gewiß eines der schönsten Autos, die jemals gebaut worden sind. Dieser objektive Anspruch wird auch daran erkennbar, daß das Automobil gestalterische Elemente enthält, die sich im Grunde bis heute nicht geändert haben. Und das ist das sicherste Zeichen, daß er im Ganzen wie in den Teilen des Fahrzeugs das Wesen des Autos erfaßt und ausdrückt. Was immer an einem Auto schön identifiziert wird, ist schön, behaupte ich, je näher es der in diesem Auto Gestalt Gewordenen kommt.






... und steigen im 21. Jahrhundert heraus (2)

An den Kronen, an den Reichsideen also zweifelte niemand, die WAREN, die gab es, die boten die Strukturen, unter die sich alle Völker und Stämme, die davon umfaßt waren, sofort und selbstverständlich unterordneten. 

Aber nun ging es um die Personen, die diese Kronen und Reiche an ihre Häupter steckten. Sie hatten alle dasselbe Problem: Wie sollte man dem Volk und den einzelnen Stammesfürten beweisen, daß der Wechsel an der Spitze von Gott (zw. den Göttern) gewollt war?

Und zwar für die Franken jetzt unter Chlodwig, und wie später noch einmal unter Pippin bzw. dessen Sohn Karl, Dabei hatte auch der Papst ein ähnliches Problem! Denn der Anspruch Ostroms auf die erste Geige in Politk wie Kirche (die als Institution dem Herrscherhaus eingegliedert, also dem Herrscher untergeordnet waren; die Frage ist nur wie weit das zu gehen hat) war auch außer Frage. Selbst die heidnischen Germanenstämme hatten anstandslos das alle Stämme und Königreiche übergreifende Kaiseramt in Konstantinopel anerkannt, und sehr rasch nicht nur der römischen Rechtsordnung, sondern auch einem römischen Kaiser als Weltenherrscher anerkannt. Die Faszination und Überlegenheit der römischen Kultur, die sie empfunden haben, hat auch die Bewunderung enthalten, die man einem Herrn der Welt entgegenbringt.

Montag, 30. Mai 2022

Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (6b)

Reinigung. Der Grund, warum es die allermeisten nicht einmal schaffen, anzufangen. Sodaß ihr gesamtes weiteres "spirituelles Leben" zu einem unausgesetzten Maneuvre der Täuschung wird.Unter dem vorhin Gesagten wird das nun vielleicht wieder ein Stück begreifbarer, warum es keinen Mystiker gibt, der vom Weg zu Gott spricht, und dessen Lehre letzten Endes nicht nur einen anderen Zugang zu dieser Grundgrammatik des Menschen darstellt. 

In der es NICHT um irgendeinen okkulten oder gar esoterischen Weg zur "Mystik" geht, als wäre das ein ähnliches Erleuchtungsprogramm, wie es irgendeine Yoga- oder Zen-Methode darstellen will, und der somit jedem offenstünde, der "mehr erleben" will. Sondern die radikale Ernsthaftigkeit meint, die für jeden Christen gleichermaßen gelten muß, nimmt er die Worte Christi ernst. 

Wir tauchen im 5. Jahrhundert in den See ... (1)

Um Ihren Gatten, den Frankenherzog Chlodwig (*466/+511), die Wahrheit des Christentums erfahren zu lassen, dem sie innig anhing, ließ seine Frau Chlodechild die Kirche mit allem schmücken, das ihre Schatzkammer hergab,, um ihn durch die Schönheit zu überzeugen. Die Wände waren mit kostbaren Teppichen verhangen, und zeigten fromme Szenen, die litirgischen Gefäße teils extra angefertigt worden, und die Liturgie des taufenden Bischofs war von der größten Üppigkeit.deren die Kirche damals aufzubieten hatte.

Aber es ging etwas schief. Als alle das Taufbecken umstanden, und der Bischof den Säugling ins kalte Wasser tauchte, erlitt der offenbar einen Schock, und seine Atmung hörte auf. Ob er definitiv ertrunken ist, oder nur am Schock aus dem Eintauchen in gewiß recht kaltes Wasser verstarb, ist nicht überliefert, Fakt ist aber, daß das Kind tot aus dem Becken gehoben wurde, dem auf nicht ganz geplante Weise also sein Versprechen eingelöst hatte: Irdisches Leben durch das Ewige Leben zu überlagern weil in eine neue und transzendente Dimension zu erheben.

Sonntag, 29. Mai 2022

In die Kampffelder der Ukraine geblickt

Wollen wir einen kurzen Einschub vornehmen, und den Blick auf die direkten Kampfhandlungen im Osten und Süden der Ukraine richten. Den uns ein Ukrainer (mit natürlich entsprechender Ausrichtung, also auch der propagandistischen Art und Weise, Ereignisse zu bewerten) ermöglicht, der praktisch täglich Updates vornimmt, und auf Youtube samt detaillierter Karten fast jeden Straßenkampf kommentiert. Die Eindrücke, die man daraus gewinnen kann, sind allerdings umfassender und vielsagend.

Wer aber führt überhaupt diesen Krieg?

Angersichts solcher (laufend erfolgter) Meldungen in diesen Privatvideos stellt sich die Frage nach dem "gerechten Maß" als Bedingung eines "gerechten Krieges" umso mehr. "Now, the Ukrainian strategy is to wait for the supplies from our friends from Europe and USA," heißt es nämlich auch am gestrigen Tag wieder.

Man muß dazu nicht mehr viel sagen.

Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (6a)

Warum der allererste Schritt meist bereits unüberwindbare Hürde ist - Wenn wir uns nun den eigentlichen Lehren des Hl. Johannes vom Kreuz zuwenden, so steht an deren Kopf un Anfang als das Tor selbst die Einwilligung in die ontologische Disposition des Menschen. Das heißt um die Frage, was ist der Mensch überhaupt, was selbstverstndlich die Aussage enthalten muß: Was ist er vor Gott. Und hier sind seine Schriften, wiewohl fünfhundert Jahre alt, wie frischeste Fruchtcreme, die für den heutigen Morgen geschrieben ist. 

Direkt wird die Art angegriffen und zurückgewiesen, wie der Mensch des Jahres 2022 sich sieht, und wie es insbersonders den Jungen seit Generationen zu deren Verderben (1) eingetrichtert worden ist. Die dazu (so müßte man es korrekter sagen) verführt wurde, indem ihr als Band des Wegs zum Glück (wir haben vor ein paar Tagen aus einer anderen Richtung kommend darüber geschrieben) das eigene Wohlbefinden ans Herz gebunden, eigentlichmüßte man sagen: auf den Rücken, als tonnenschwere Last, geschnallt wurde.

Samstag, 28. Mai 2022

Eine Krankheit, die nicht krank macht

Es ist halt verdammt schwer etwas auszudrücken, das so absurd ist, daß man es gar nicht in der Sprache der Vernunft ausdrücken kann. Für Corona müßte man offenbar sogar eine neue Sprache erfinden. Dringender als einen Impfstoff, der impft weil schützt, den aber sowieso keiner braucht.



Ein Krebsgewächs (2)

Ein Volk wird in den Wahnsinn getrieben - Sämtliche dieser Kriterien finden sich bei Elon Musk erfüllt. Dessen Ideen das Entscheidende zur Frage fehlt, ob eine Idee auch wirklich eine Idee ist. Es fehlt - und das ist Teil des "Gaslighting"! - die realitätsadäquat und wirklichkeitsentsprechend ist. Was immer diese Sphären tu und untenehmen, hat die Qualität einer Sonderwerkstatt mit betreutem Arbeiten. 

Und nicht nur einem rationalistischen Modell entspringt, das niemals der Weltsendung des Menchen entsprechen kann, sondern die Welt wird auf einem Nagelbrett aus zwei Dimensionen ausgespannt und zum perversen Zerrbild, zum lächerlichen Abklatsch reduziert. Und das wird dann als "die Welt" verkauft.

Freitag, 27. Mai 2022

Weitere Bausteine

Wenn wir uns zu einer bestimmten Tat entscheiden, zu Handlungen, in denen wir uns einem zu Tuenden hingeben (und diese Hingabe ist das Entscheidende, weil erst dann eine Handlung überhaupt gegenwärtig sein kann, und also aktiv zum Persönlichkeitswerden beitragen, was von der überhaupt dann entscheidenden Bedeutung ist, geht es um die Sinnfrage von Mensch und Schöpfung), handeln wir zwar im Kleinen, Detailhaften (und wo es daran mangelt, hat die Handlung ihren fundamentalsten Mangel, womit wir die eigentliche Bedeutung der Wissenschaft für das Menschsein ansprechen) Aber das WIRKLICHE HANDELN, das unserem Detailtun anhaftet, diesem eingeschrieben ist, liegt auf einer ganz anderen Ebene. Wir treten nämlich ZUVOR einer personalen Identifikationsform bei - einem Ort.
 
Agere sequitur esse - Das Sein ist zuerst, dem erst entsteigt dann das Handeln, ja das Sein gibt dem Handeln sogar seine Grenzen, sein Maß vor. Nun gibt es aber keinen Ort, der nicht - als Welt, als Erde, als Schöpfung, in aller Verschränkung bis hinein ins Himmlische - genuin ein menschlicher Ort ist. Nicht zu einem solchen "gemacht" sogar, sondern Welt und Schöpfung ist ZU ALLER ERST ein Manifestieren eines Persönlichen. 

Ein Krebsgewächs (1)

Ihn als "innovativsten Unternehmer der Neuzeit" zu feiern, wie manche das tun, ist regelrecht pervers. Denn Elon Musk ist weder das eine, noch das andere. Er ist einfach vom ersten Moment seines Auftretens an - warum immer das auch der Fall gewesen sein mag, Gerüchten oder Verschwörungstheorien darüber wollen wir uns (vorerst) nicht anschließen - in eine Grenzenlosigkeit versetzt, die niemals Innovaton und Entwicklung bedeutet, sondern Wildwuchs, den man ind er Medizin Krebs nennt. Denn vom ersten Moment an wurde Musk mit Milliarden zugeschüttet, die ausnahmslos bei allem, was er auch anfaßte, in hellleuchtendem Strohfeuer verbrannten. Aber das alles schien nie Bedeutung zu haben. 

Dahinter ein krankhaftes Umfeld zu vermuten ist aber nicht nur zu vermuten, es beweist sich auch, wenn man den Blick zu schärfen versteht. Nicht nur in dem, was man als "Geschäftsfeld" von Elon Musk ausmacht - die Produktion von Elektro-Autos der Marke Tesla. In welcher Idee sich schon alles offenbart, was es da zu sagen weil zu sehen gäbe.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (3)

Die Schöpfung ist auf den Menschen hin geschaffen, das heißt: Auf eine dem Leben gegenüber unendlich offene Menschheit - Aber alles das ist eine Welt des Menschen. Es ist nicht nur eine Welt des Menschen, sondern es ist eine Welt FÜR den Menschen! In der alles auf ihn zuläuft, und auf ihn ausgerichtet ist. In der NICHT für sich stehende Prozesse ablaufen, die auch auf uns verzcihten können, wie es eine mittlerweile geisteskrank gewordene "Gaia-"Religion verkünden will. In der wir Menschen nur ein Störfaktor sind, ohne den "die Erde" besser dran wäre. Sondern in der der Sinn des kleinsten STeinchens, der stacheligsten Muschel und des stuppigsten Wildesels nur auf eines ausgerichtet ist - und das ist der Mensche. Den sie selber wollen weil brauchen, und der alles in sich enthält, was auch in ihnen da ist, aber alles in weit umfassenderem Sinn, weil er es auch in den Geist und damit in die Ordnung Gottes, dre reiner Geist ist, überführen kann. 

Jede Schwalbe würde aufjubeln vor Glück, wenn sie bewußt wählen und dann in einer Umgebung leben könnte, die sich ganz in die göttliche Ordnung einfügt. Sodaß ihr Eigensein - und etwas anders kann sie nicht, das ist ja der Sinn und die Bestimmung aller nicht-freien Dinge und Lebewesen - nun auch seinen Sinn erfüllt: Sie können nur sie selbst sein, sie können kein Sinngefüge ablehnen oder anstreben, das muß ihnen übergestüolpt werden, gewissermaßen, und bruchen deshalb ein Geistwesen, daß sie in die große Ordung, die auch sie enthält, einfügt. Und das betrifft nicht nur die kleinen Dinge vor unseren Füßen, sondern auch die großen über unseren Häuptern: Die Sterne, die Planeten, das All. 

Eine andere Religion

Es ist dem Zufall zuzuschreiben, daß die Spanier, als sie im 16. Jahrhundert das Inkareich stürzten (und dabei geschickt die internen Machtstreitigkeiten unter dem Adel des Königreichs nützten) nicht ALLES zerstören konnten, was dem Kult der Heiden diente. Deshalb, weil man an ganz wenigen Plätzen noch die originalen Opferkulte rekonstruieren bzw. nachempfinden kann. In seiner Gesamtheit ist das heute überhaupt nur noch in Macchu Picchu möglich, auch wenn diese Festungsstadt abgebrannt ist und nur die Steine hinterließ. Aber sie war sehr rasch so von Dschungel überwuchert, udn von den einheimischen so verschwiegen behandelt worden, daß sie tatschlich übersehen wurde. Erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts hat sie dann ein Engländer entdeckt. 
 
Aber es hat sich mir bei den Bildern der Altäre und Opferstätten sofort aufgedrängt, was dann der Kommentar bestätigt hat: Dies Altäre verweisen in ihrer Ausrichtung auf Gestirne und Konstellationen, allem voran aber den Mond und die Sonne. Und diese Gestirne, das All somit, sollte durch den Gottesdienst AN DIE ERDE GEBUNDEN werden. 

Mittwoch, 25. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (2)

Die verlängerte Sinnlosigkeit. Die Alten wissen davon: Es gibt einen Gegenentwurf. Werden sie getötet, wird er aber vergessen - Daß das heute kaum noch so erlebt und gesehen wird, hat zum überwiegenden Teil mit der Protestantisierung des Wirtschaftslebens zu tun, wie sie schon (der Protestant) Max Weber vor 150 Jahren als Eigenschaft des Kapitalismus festgestellt hat. Die - analog zum Wesen des Protestantischen - in die Dinge dieser Welt kein Vertrauen mehr zuläßt, sondern deren Gutheit von ihnen trennt, und zu einem positivistischen, also "zu setzenden" Ding macht. Das mit dem materialen Grund (dem Wohlstandserwerb etwa) nichts zu tun hat. 

Die Wirtschaft läuft dann nach eigenen Gesetzen, denen zu folgen ist, sonst "funktioniert" sie nicht. Das Seelenheil zu erwerben ist dann ein ganz anderer Bereich, den man nur durch gewisse Frömmigkeitsattitüde erwerben kann (soweit er überhaupt erwerbbar ist.) 

Das hat aber auch die eigentliche Volkstradition zerrissen - welche Rolle die Alten wirklich spielen, und wie ich sie zu guten Teilen noch in meiner Kindheit in den 1960ern gesehen und erlebt habe. Der alte Bauer widmet sich dann eben den Bienen, oder der Kaninchenzucht, mit der er seinen Beitrag zum Gemeinwohl leistet, sitzt abends dann eben vorm Haus und dengelt die Sensen, mit denen die Söhne und Töchter beim Morgentau die Wiesen mähen, und die Oma bäckt die Strudel nach altem Familienrezept, und schaukelt daneben die Babywiege. 

Gedankensplitter (1443)

Es ist bemerkenswert, daß gerade dort, wo es besonders "menschelt", der Mensch sich vom Menschsein entfernt hat. Exakt das ist ja auch gemeint: Es ist menschlich, auch nicht-menschlich sein zu können. Kein anderes Lebewesen ist vermag, sich von sich zu entfernen. Es wäre rettungslos verloren. 

Wir Menschen aber haben etwas, das uns rettet. Und das ist hier die Barmherzigkeit, eine außer-menschliche, nein, übermenschliche Kategorie. Doch gehört offenbar das Über- oder Außermenschliche (bei beidem haben wir es mit der Kategorie Geist zu tun) so sehr zum Menschen, daß wir in dem Moment, wo wir es daran fehlen lassen, UNMENSCHLICH handeln. 

Dienstag, 24. Mai 2022

Gegen den Pantheismus gesagt

Nun kann man zwar sage, daß auf eine Weise das Nicht-sein in einem Ding enthalten ist, aber nicht auf die Weise, daß man das Nicht-sein als SUBSTANZ auffaßt. Das Nicht-sein "ist" also nicht auf die Weise des Seins, sondern nur als Dazugedachtes. Es "gibt es nicht", sozusagen, nciht als reales Ding, oder als positive weil reale Eigenschaft. 

Es ist aber das, weshalb (nicht: wodurch!) wir ein Ding erkennen. Denn durch sein Sein erkennen wir es nicht, das Sein übersteigt uns immer. Wir erkennen auf die Weise des Verstandes bei keinem Ding direkt, "was" es ist. Wieweit etwas am Sein teilhat, auf welche Weise, das erschließt sich nun aber durch das, was es nicht ist.

Keine Hyäne käme auf die Idee, eine Giraffe zu sein. Und würde sie das behaupten, dann unterliegt sie entweder einen Irrtum, oder sie lügt. Niemals aber kann eine Hyäne dadurch definiiert und im Verstande erkannt werden als man sagt, sie sei alles Sein, das nicht-nicht ist. Dieses wäre völlig unerkennbar und unbegrenzbar. Es fällt also auch nicht "zusammen", als wäre das Nicht-sein "eine wirkliche, wirkende Weise des Seins."

Und es wäre auch genau so falsch verstanden, als würde die Substnaz eines Dinges als "nur in der Beziehung seiend", und sonst "nicht"! Vielmehr ist die Beziehung eine Bedingung, unter der ein Ding "seiner Art nach" sein (und deshalb überhaupt real sein) KANN (aber nicht einmal muß, wie beim Menschen, der das sogar bewußt verweigern kann.) Seine Substanz hat ein Ding immer, es ist die Ursache seines Daseins (als Anteilhabe am absoluten Sein), das immer ein Dasein "als Etwas" ist, das wir als "für Etwas, das nicht es selbst ist" erkennen. 

Insofern ist die Beziehung, in der jedes Ding steht, eine Aufforderung zum Seiend-sein, und eine Aufforderung auf seine (bestimmte) Weise zu sein, weil er seinen Platz in der Ordnund des Wissens Gottes hat. Der Frosch hüpft nicht über die Wiese, um die Blüten des Marillenbaumes zu bestäuben, und er wird es auch nie "lernen" oder verlegenheitshalber übernehmen, weil die Bienen gerade Lohnstreik haben. Das kommt nurin den Märchen des Ambrosius vor, liebe Kinder.

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (1)

Es ist das einzige, das wirklich zählt: Die Beschränkung und Reduktion der Weltbevölkerung. Dieser Gedanke, der seit der Geburt des Übermenschen, seit der Konjunktur des Genies zu Anfang des 19. Jahrhunderts (und als Aftergeburt der Renaissance-Idee, die den viel zu wenig reflektierten Gednnken zum Programm machte, daß das Heil der Menschheit in der Neuaktivierung der - heidnischen! - Antike läge) die Köpfe und Agenden jener bewegt, die sich als Führer der Menschheit berufen fühlen, ist auch von Bill und Melinda Gates wieder und wieder betont.

Da sollte es doch stutzig machen, wenn sie sich wie so viele andere mit dem Bewußtsein, zu den Auserwählten der Moderne zu zählen, seit fünfzig Jahren in "Anthropophilie" engagieren, und offenbar Wege fördern, die die Gesundheit und damit die Lebenserwartung wie (dieser Anspruch wird schon lange kombiniert) Wohlstand und Lebensqualität (die auf die Gesundheit zugespitzt wird) erhöhen.
 
Wo ist hier der Pferdefuß versteckt?

Montag, 23. Mai 2022

Der Plan ohne Plan

Wenn hinter all dem ein Plan steckt, dann hat er sich sehr gut versteckt. Normalerweisel nimmt man an, daß ein Plan auch eine Ordnung zum Ziel hat. Aber was diese Ordnung nun sein solle, die man da anstrebt, will sich nicht erschließen. Und in der Krise, die sich "Ukraine" nennt, offenbaren sich Widersprüche, die anmuten, als wären sie die Ausblühungen eines längst übersättigten Gemischs, durch das man 100.000 Volt durchgeschickt hat, sodaß die nun aussinternden Inhaltstoffe wie zufällig vor uns zu liegen kommen - aber keinen Plan ergeben. Sondern wie das wirre Sammelsurium der Bausteine eines Hauses wirken, die nebeneinander und zufällig aufgelegt werden. Eines Hauses, das man gerade abreißt.

Damit sind alle die Widersprüche gemeint, die sich derzeit aus der konkreten (vor allem Außen-)Politik offenbaren. Einerseits will Amerika die Weltmacht behaupten, anderseits schwächt es sich permanent in der Basis, von der aus sie das bewerkstelligen könnte. Handfestes Beispiel: Gerade eben hat Joe Biden die Pipeline von Alaska nach den USA endgültig gestrichen. Über sie sollten aber jene 800.000 Barrel Öl in die Industrieen der Staaten fließen, die man bislang von Rußland bezogen hatte, und nun aus dem eigenen Land beziehen hätte können. 
Was für ein Plan könnte also da dahinterstehen? War es nicht Roosevelt, der einmal gesagt hat, daß in der Politik nichts zufällig geschieht, selbst wenn es so aussieht?

Gedankensplitter (1432)

Der Witz aus der Tatsache, daß alle an die Öffentlichkeit gehen sollen können dürfen wollen ist, daß es dadurch gar keine Öffentlichkeit mehr gibt. Sondern höchstens kein Privates, keine Flucht- und Rückzugsmöglichkeiten mehr. Sodaß man abwarten kann bis der Zustand erreicht ist, daß alle mit dem Rücken zur Wand stehen.

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Als Folge des Lockdown der letzten beiden Jahren haben im letzten Jahr 15 Prozent der Wiener Hotels (das ist jedes siebente) für immer geschlossen. Aber, schreibt die Zeitung beschwichtigend, es sei das Ende des traditionsreichen Hotel Triest - ein Hotel der obersten Kategorie, nimmt man die Prominenz der Gäste zum Maßstab, das in diesen Tagen seine Pforten schloß - eine Ausnahme. Die meisten der Schließungen beträfen kleine Betriebe. 

Man nennt solche Vorgänge seit dreißig Jahren übrigens in bestem Neutschuringesisch "Strukturbereinigung", und so manches politische Programm hat das sogar auf die Fahnen geschrieben und als Leistung verkauft. Was in Wahrheit Konzentrationsprozesse sind, die jeder halbwegs firme Kapitalismuskritiker als Konzentration von immer mehr in den Händen immer weniger Kapitalbesitzern diagnostizieren. Und deren Zielgruppe (denn sie sind ja die "weniger flexiblen", die "wenig rentablen", die "nicht der Zeit angepaßten" Betriebe) der Mittelstand ist. 

Sonntag, 22. Mai 2022

Heranbildung von Generationen von Verbrechern

Es zählt zum heutigen Bildungsideal, den Einzelnen so "frei" und von der Gemeinschaft unabhängig zu machen bzw. ihn so sein zu lassen, daß er nur noch von seinen subjektiven Antrieben - und das sind, wie das Wort bereits sagt, uch die Triebe - bestimmt wird. Nur diesem subjektiven Wertfühlen soll er verbindlich sein, und dieses soll sogar möglichst ohne fremde Beeinflussung heranwchsen können. Damit dann der Mensch eine nur von ihm bestimmte Entscheidung treffen könne.

Ich will jetzt gar nicht davon sprechen, auf welchen Unsinnigkeiten udn Irrtümern diese heutigen Ideale, dergem# die Menchen u "Persönlichkeiten" heranwachsen werden sollen, unge- und uneruzogen und völlig willkürlich, sodaß auch nichts mehr zu Institutionen gerinnen soll, was er macht, damit er es jederzeit wieder ablegen könne, damit nur ja jede Entscheidung auch wieder rückgängig gemacht werden könne, cheinem, nch drei, nach fünf Jahren, je nachdem, wie er sich gerade fühle.

Da stürzen Welten/schwanken Berge/brüllen Riesen/gröhlen Zwerge (3)

Weiter in der Assoziationskette, ohne mit Milliarden Menschen herumzuwerfen - (Herrschaften, ich spreche hier von Texten auf Ebene der WHO in Genf! in deren Büros wöchentlich UNSERE Minister und Präsidenten mit unterwürfiger Geste - Hauptsache der Chauffeur und die Hotelkategorie stimmt - antanzen, um mit fließendem Speichel uns, die "Bevölkerungen der Welt", in jedem Einzelnen weil bis ins letzte Lebensgestaltungselement reichend an solche Leute, Ziele und Vorstellungen ZU BINDEN; jeden; jeden Einzelnen; auf nimmer enden sollend; ich sage ja: Ich habe vor diesen "Demokratien" und "Politikern" nicht nur bereits echte Angst, es gruselt mich sogar schon, und zwar wirklich, ohne jede Übertreibung! denn das ist alles bereits real gewordene Hölle, die uns hier bereitet WURDE; Vergangenheit)

Und Frau ist Mann, und Mann ist Frau, und Gelb ist weiß, und weiß ist gelb, 
wo immer sich der Blick auch hebt, er findet nichts, ist all dasselb.
Kein Ding mehr sich zu eigen nennt, kein Wort mehr Boden findet, 
Die Welt versinkt zum Staub der brennt, in Sümpfen zu verschwinden.  
(Gorolaukus Goroláyos Hegedüsböl, Ezek az Isten igeyel? Übers. vom VdZ) 

Weil das Denken aufgehört hat, weil es immer weniger Rolle gespielt hat, hat auch das Argumentieren, die Logik ihren Wert verloren. Das Ende ist Chaos. Das Ende ist verzweifeltes Vergehen, ohne noch ins Nichts gehen zu dürfen. Also Hölle.

Samstag, 21. Mai 2022

Da stürzen Welten/schwanken Berge/brüllen Riesen/gröhlen Zwerge (2)

Zu einem Sprachraum der Analphabeten geworden - Doch es ist eine Tatsache: Da meinen zwei Korrespondierende, sie "beherrschten" jeweils die Sprache des anderen so halbwegs und leidlich, um dann festzustellen, daß das, was einem da der andere sagt, im Grunde ... totaler, ja manchal sogar lächerlicher Müll ist. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung um geistige Verhältnisse jedenfalls total ungeeignet Sodaß der Grund, warum man an diese Möglichkeit überhaupt dachte, in ganz anderen Umständen begründet liegen muß als ... in der Sprache, die man "kann". Daß also der Träger der Sympathie als "Zusammen-fühlen", somit die Mutung einer Einheit, etwas ganz anderes sein muß als das, was wir gemeiniglich als Sprache bezeichnen.

Ob es sich also hier um dasselbe handelt, was mich schon vor zwanzig Jahren zu der auf den ersten Blick absurd wirkenden Einschätzung gebracht hatte, daß in meinen Augen NEUNUNDNEUNZIG PROZENT DER DEUTSCHSPRACHIGEN MENSCHEN FUNKTIONALE ANALPHABETEN SIND, die des Gebrauchs ihrer angeblichen Muttersprache - noch dazu IN SCHRIFT UND TEXT - völlig unfähig sind. Sodaß man fast - fast! - auf verlorenem Posten steht, wenn man versucht, sich anderren Menschen durch Schrift und Text "verständlich" zu machen, was ijmmer heißt: Einheit zu suchen. Was Ansprüche an social media und Internet, die in Richtung "Verbesserung der Kommunikation" etc. etc. gehen, endgültig in die totale Lächerlichkeit abstellt.

Als es fast so war, wie es sein sollte (7)

Ausblick und Zukunft. Was folgt einer mißbrauchten Uhr? - 1667, also mehr als einhundert Jahre nach dieser glücklichen Epoche, wird John Milton seine sarkastische, zynische Bilanz ziehen. In "Paradies lost - Das verlorene Paradies" bleibt nur noch ein nihilistisches Fazit, weil die Versuche eines Ersatzkozepts sämtlich gescheitert sind. 1660 war gerade Cromwells Utopie vom "Gutmensch als einzig legitimem Führer" gescheitert, als nächster Anlauf im Ringen um den besseren Staat, der seit Heinrich VIII. gebildet werden mußte, denn - England hatte etwas dafür aufgegeben. 

Das Paradies auf Erden, sozusagen, das England bis Heinrich VIII. "Reformen" hatte man zerstört, um ein noch besseres zu gründen. Aber wie weit war man dafür gekommen? Multon "mußte" also die metaphysische Fundierung der Menschheit entkräften, denn die Vergangenheit stand als Zeuge gegen die Gegenwart auf. England war bereits tief gespalten, und zwei Drittel seiner Menschen kämpften mit dem nackten Überleben, die Macht war in den Händen von immer Wenigeren konzentriert die sie einsetzten, um sich noch besser abzusichern, ja in die Ewigkeit zu retten. Die neue Theologie einer "anglikanischen", autokephalen Kirche, die den Umbrüchen nachgeliefert worden und - was war das nun erst für ein Paradoxon - Ausdruck tiefsten Hasses auf das Christentum war, war nicht mehr als die Bemäntelung vorausgegangener Todsünde, die ein Volk ins größte Unglück gestürzt, aber mit einem goldbestickten Scheinmantel winkender Weltmacht umgeben hatte.

Es fehlt also ein Wort zum weiteren Schicksal Englands, wie es der Zeit der Tudors folgte. Dessen glückliche, vielleicht glücklichste Phase der Geschichte nur zwei Generationen dauert. Zu wenige Widerstände, zu harmonischer Wohlstand lassen Begehrlichkeiten und Keckheiten aufstehen, die sich nach innen zu wenden beginnen. Schon für Heinrich VIII. enthielt die perfekte Welt, über die er herrschte, eigentlich alles, was er brauchte. 

Freitag, 20. Mai 2022

Da stürzen Welten/schwanken Berge/brüllen Riesen/gröhlen Zwerge (1)

Die erste Phase des Verschwimmens hat an die zweihundert Jahre gedauert. Aus der Evolutionslehre heraus, aus der Vorannahme einer materialistischen Welt - eine Vorstellung, die tausende Jahre alt ist, aber immer wieder vom Tisch gefegt worden ist, weil sie rational einfach nicht haltbar ist - ist allmählich und in parabolischer Linie (also nicht linear, sondern progressiv sich steigernd, sich also zu einer Potenz der Zeit in der Ausgestaltung der Höhe verhaltend) die Sicht ausgewachsen, daß es zwischen Mensch und Tier keinen Unterschied gäbe.

Auch wenn sich viele noch mit Händen und Füßen gegen dieses Fazit sträuben, das doch schon mit dem Beginn der Verkündigung dieser Theorien (die in Wahrheit Ideologien sind, also Weltbilder, keine "wissenschaftlich objektiv gewachsenen Erkenntnisse") festgelegt worden ist (weil es ja immer nur darum ging, weil das ja das Ziel gewesen ist: Die Erniedrigung, die Entwertung des Menschseins, indem man ihn von der Superposition in der Schöpfung entfernen wollte) mit pikierter Geste abzuwehren.

Aber neeiiin, aber gääähhh, das ist schon ein bissel übertrieben, weil natürlich ist der Mensch schon noch mehr als ein Viech, also ... ich zumindest, hühü ... aber man muß halt schon die Wissenschaft auch ein bissel, höhö ... - als vergäbe man höfliche Komplimente in ehrenwerter Salonrunde, bei Tee und Plunderkekschen nach dem Rezept der Uroma aus Czesko Vlahovice, damals noch Klein Färsendorf.

Als es fast so war, wie es sein sollte (6)

Ehe das große Filmen ausbricht, noch ein Epilog - Gerade unterbricht die Kirchenglocke von Szentlélek gegenüber mein Schreiben, zerreit die Dichte der Konzentration zur ebenfalls bestehenden Aufforderung zum "Angelus", und reißt mich so aus allem Werkhaften heraus. Werter Leser, meint er, daß das so sein sollte? Meint er nicht stattdesen mit mir, daß sich die Distanz zwischen Kirche und Lebensablauf schon daraus ergeben MUSZTE, weil sich nach und nach zwischen dem göttlichen Weltenlauf und der realen Kultur- und Zivilisationswelt immer größere, immer unverinbarere Kluft aufgetan hat, DIE VON DER ZEIT ALS BEGRIFF DER UHREN- UND MESSTECHNIK AUSGEGANGEN IST? Meint er nicht stattdessen mit mir, daß der Grund dafür, daß ir mittlerweile in separaten Welten leben müssen, deren eine die göttliche und von Gott qua Schöpfung VORGEGEBENE ORDNUNG DER WELT ist, und deren andere eine völlig mutwillig gewordene, zufällige, künstliche Welt der ent-gotteten, nur noch anthropo- bzw. ratio-genen Welt 

Vielleicht mag er darüber nachdenken, während er im Anschluß an so viel Text vielleicht doch beginnt, diese englischen Filme anzusehen. Die eine Welt vorstellen, die wir vor fünfhundert Jahren defnitiv zu verlassen begonnen haben. Als wir zum letzten mal eine Welt erlebt haben, in der sich der Mensch in der von Gott vorgegebenen Schöpfungsordnung entfalten konnte, und so eine Epoche erleben durfte, nach der man sich regelrecht sehen könnte.

Donnerstag, 19. Mai 2022

Gegenwart festnageln, um zu sein (2)

Generelle Blindheit heißt: Auf allen Gebieten - Wir erleben im aktuellen Ukraine-Kontlikt beispielhaft, wie sich nun auch alle diese "Realitätsabbildungen" auflösen, die sich aufs Einzelne stützen. Weil sie nicht vermitteln, WAS überhaupt gesehen und aufgenommen wird. Sodaß der Streit sich nun auf die Deutung ausdehnt, in der wir allem auf den Grund gehen müssen (und bald erfahren werden, daß daraus gleichermaßen keine "Sicherheit in der Deutung" erwächst), um überhaupt noch etwas zu "sehen". Es ist also absehbar, daß wir es bald mit einem völligen Erblinden zu tunhaben, dem wir verzweifelt mit einer noch größeren Datenfülle zu begegnen versuchen. Was sich in China mit dem "social credit"-System bereits abzeichnet.

Eine Welt, die in lauter Einzeldinge auseinanderfällt, die selbst immer weiterin ihre Bestnadteile auseinanderfallen, ist aber keine Welt mehr. Ihr fehlt, was wir als "Landschaft" bezeichnen knnten, ja eigentlich fehlt ihr das "Natursein", das alle Landschaften selbst wieder "umgibt". Wenn wir also nun davon ausgehen, daß dies der vorläufige Endpunkt einer langen Entwicklung war, stehen wir zugleich vor dem Problem, daß wir immer weniger umfassende Entscheidungen zu treffen vermögen. Ganz einfach, weil es an Urteilsvermögen dazu fehlt, das sich nicht aus Einzelnem zu einem Insgesamt zusammenkleben läßt, sondern eine Kategorie ganz eigener Art ist. Die mit dem Vereinzeltnen nur zu tun hat, aber nicht daraus zu konstituieren ist.

Als es fast so war, wie es sein sollte (5)

Zahlen, Zeit, Dauer, Werk und Magie - Zeit, Dauer ... da passiert in einem der Filme auch der (fast) einzige Versprecher, wo eine alte Sprechgewohnheit wieder aufsteht. Wenn davon gesprochen wird, daß die Zeit mit der Uhr "gemessen" wird. Was heßt Messen? Es heißt eien Vorgang mit einem anderen, zum Kriteriumgemachten, in eine Beziehung zu setzen. 

Das heißt bei der Uhr, einen standardisierten Vorgang des Umlaufs der Zeiger, zuvor mathematisch exakt und damit immer gleichlaufend gemacht durch eine festgelegte physikalische Ursache-Wirkung-Beziehung von Zahnräudern, die auf einen Anfangs- und einen Endpunkt ausgerichtet werden -  dem Sonnenhöchstand zu Mittag etwa, oder über eine bestimmte Sternenkonstellation, die an diesem Punkt beginnt und an jenem endet, der zugleich in immer demselben Ablauf wieder der Beginn ist - und somit (sagen wir) einen Tag umfassen. Den unterteilt dann die Menschheit seit je in insgesamt zwölf Horas, Stunden, eine alte Menschheitszahl der Vollkommenheit eines Ablaufs. 

Als heilige Zahl des Faktors aus der Zahl der Ewigkeit, der (3), mit der Zahl der Vollkommenheit, der (4) Aus diesem Tanz entsteht dann ein Weltganzes, das von einem Anfang zu einem Ende strebt. "Jeder Tag hat seine eigene Plage", sagt der Herre, und jeder Tag sollte deshalb nur für isch gelebt werden. Das ist keine stumpfe Erkenntis der Stoiker, dieser Gleichgültigen, sondern ein Tanz des Lobpreises für die Vollkommenheit Gottes! Der sich in seiner Dreifaltigkeit (3) als Gruindgrmmatik der Welt (die die Zahl 4 ausdrückt, selber wiederum ein Tanz aus der Quadratur, der höchsten Potenz also aus Dualität (2) mit Dualität (2) somit als Schöpfung und Welt in ihrer tiefsten eigentlichsten Dimension ausdrückt. 

Mittwoch, 18. Mai 2022

Als es fast so war, wie es sein sollte (4)

Der Tanz um ein Zentrum, das als und durch das erkennbar wird, was ausgelassen ist, und dem ganzen Bilde fehlt - Sie sehen, werter Leser, wie drehen uns hier ein wenig um ein Zentrum herum. Das aber im Film, wie gesagt (und er hat insgesamt viele Teile, wir bringen hier aber nur einen der ersten, die anderen sind bei Youtube leicht selber abzuholen, und das empfehlen wir sogar) nicht nur hinlänglich dargestellt wird, sondern auch einen so warmen Eindruck einer glücklichen Epoche bietet, den wir hier ein wenig in einen deutlich weiteren Horizont einbetten wollten. 

Dieses Zentrum wird nämlich von den engelischen Filmemachern ganz erstaunlich objektiv und richtig dargestellt. Denn der Wohlstand der Epoche der Tudors, die die Engländer die Zeit von etwa 1460 bis 1530 nennen, war vor allem durch die Kirche so lebenswert gewesen. Denn wenn man genau zuhört (und das macht diese Serie eigentlich so bemerkenswert!) dann bekommt man die Aussagen herrlich duftend serviert. So duftend, daß zumindest ich mehere male eine regelrecht Sehnsucht nach einem Leben aufsteigen fühlte, das sich genau so abwickelt. 

Gegenwart festnageln, um zu sein (1)

Die der Hautgrenze schon bedenklich nahe Verdichung der Technik, mit der iwr unseren einfachsten Alltag bereits umgebenhben, zwingt uns in einen fortwährenden Strom von Erledigungen und Tuens-Momenten, die das Leben selbst zu einem fortwährenden Strom machen. In dem wir aber keinen Ort weil keinen Halt mehr finden, somit nichts und niemand mehr sind, weil keine Identität mehr besitzen. Identität aber heißt, aus einem Chaos des ständigen HIntergrundrauschens, als einem unabgrenzbaren und unerkennbaren Ganzen, in Erkennbarkeit uns Selbst-Bewußtheit aufzutauchen.

Ob nicht diese Photographiersucht, in der das Photo von einem ständig bereitgehaltenen SmartPhone (etc.) das "richtige Erleben" ersetzt, auch so zu begreifen ist. Das in dieser Form ja bereits nur die Verlängerung eines sich seit Jahrzehznten bzeichnenden Photographierwahns bedeutet, denn schon in den 1970ern haben sich jene Existenzen erkennbar gemacht, die pausenlos ihre neuen Instandkameras und Kleinbildformate gezückt hatten, um alles und jedes auf Bild zu banenn, noch ehe es überhaupt "erlebt" war.

Dienstag, 17. Mai 2022

Verteidigt von der gay disco

QR Was die Ukraine ist
Die Ukraine rangierte VOR dem Einmarsch Rulands in der Rnagliste der korrputesten Staaten der Welt auf einer Höhe mit Angola. Tiefer geht also nicht mehr. In der Rangliste der Pressefreiiheit wurde es von "unabhängigen" NGO-Einrichtungen auf einem Platz über 100 eingeordnet. Noch weit hinter Ungarn, das ja das Böse in Reinkultur ist und von allen rechtschaffenen Staaten der Welt boykottiert und kritisiert wird. Und Human Rights Watch - auch ganz sicher kein "rechte" NGO - hat der Ukraine willkürliche Verhaftungen, Folter und Massaker an Regimekritikern vorgeworfen. Es gibt so viele Vorwürfe - auch an die Regierung Zelensky - daß die Liste kaum noch überesehbar wäre, so lang ist sie.

Es ließen sich noch viele weitere Punkte anführen, die u. a. in der New York Times einen Artikel hervorgerufen hatn, in dem die USA aufgerufen wird, sich vom Führer Zelensky inspirieren zu lassen. Dort könne man noch Mut lernen. Na, hören Sie mal selbst in eine Aufzählung rein, die vor Augen stellt, welcher Staat hier die "Freiheit der westlichen Demokratie" und "die europäischen Werte" heldenmütig verteidigt.
Ein Land, dessen "westliche Werteorientierung" E .Michael Jones nicht ganz zu Unrecht mit den Idealen des Westens in Überinkunft sieht, die die "gay disco" zum Ziel haben.

Als es fast so war, wie es sein sollte (3)

Es wurde Abend, es wurde Morgen, nächster Tag: Wie es dazu gekommen ist. Wozu? Zu allem - Und das alles hat sich in der Hochphase dieses so bewundernswerten allgemeinen Wohlstands in England abgespielt. Der DURCH die Kirche maßgeblich angestoßen worden war. 

Warum? Weil die Kirche in England v. a. über die Klöster an die fünfzig Prozent des Landbesitzes in ihren Händen hatte. Kirchengut ist aber auch Gemeingut, das wird heute regelmäßig vergessen. So hat sich in England dasselbe ereignet, wie auch bei uns: Die Klöster haben ihre Ländereien ja nicht selbst bewirtschaftet, sondern waren die Zentrale, ind er die Arbeitsteilung als wesentlichstes Merkmal des wirtschaftlichen Wohlergehens eines Volkes einzurichten war. 

Die Ländereien wurden an die Bevölkerung verpachtet. Der Zehent hatte dabei nicht nur den Vorteil eines praktisch biblisch verankerten Pachtentgelts, das noch dazu in Arbeitsleistung (Frondienst, also mit dem eigenen Körper zuu erbringende Dienste) zu erbringen war, also kein "Geld" benötigte. Sondern er war an die Ertragskraft des Pachtgutes gekoppelt. Das heißt, daß in Zeiten von Mißernten (und eine solche hatte man damals noch bei jeder vierten Ernte erwartet, sei es aus Wetterbedingugnen, sei es auch Ungezieferplagen oder Kriegsverwüstungen) nicht nru durch Lagerhaltung das Überleben der Bevölkerung so halbwegs abgesichert war, sondern daß auch die Pachtentgelte entsprechend ausfielen. 

Montag, 16. Mai 2022

Der sicherste Weg zum Unglück

Zwischen Glück und Wohlgefühl gibt es so entscheidende Unteschiede, daß man sie fast als gegensätzlich ausgterichtet betrachten muß. Obwohl sie in der Gegenwartskultur gleichgesetzt, die Begriffe ducheinander gemischt werden. und oft geug mit voller Absicht - um uns zu täuschen. 

Gerade im Internet wird dem Wohlfühlen enorme Beachtung gezollt, und die Begriffe behandelt, als wären sie identisch und als könnte das Wohlfühlen das Glück ersetzen. Eine enorme Verwirrung hat sich somit breitgemacht. 

Der amerikanische Neurowissenschaftler Robert Lustig sieht aber einen völligen Widerspruch. Und er beschreibt ihn in sieben Antagonismen:

Als es fast so war, wie es sein sollte (2)

Zweiter Teil der Vorarbeiten zum großen Finale - In England war die Entwicklung des Wohlstands, der das Land im 15. Jahrhundert europaweit (ähnlich wie Böhmen) in den Ruf eines halben Paradieses gebracht hatte, eimal mehr der Kirche zu verdanken. Denn die Könige waren notorisch finanzschwach, waren bereits füh in den Teufelskreis geraten, der sich in Detuschland etwa erst zwei Jahrhunderte später in Gang bringen wollte, wo dem König ein ungeeintes, in Streit und Hader zerklüftetes Land gegenüberstand, in dem die einzelnen Landherren regional große Macht hatten, und eine Zentralmacht immer ablehnten, die ihre Befugnisse beschränken hätte können. Also waren die Könige genötigt, viele Rechte und Privilegien zu vergeben, um die Loyalität und den kriegerischen Beistand einzelner Fürsten und Freien auf sich zu vereinen. 

Eine Entwicklung, die aus bestimmten Gründen nur in Frankreich anders verlaufen war, wo der König seit je ein starkes Herz des Landes bildete, und eine Verbindung mit dem Volk - bei gleichzeitiger Schwächung des um die Macht konkurrierenden Adels - aufbauen konnte, die ohne Beispiel in Europa war.

Aber ein König, der noch dazu traditionell auch so etwas wie der Herr der Kirche bzw. der Religion war, denn das oberste Priestertum ist in der Menschheitsgeschichte nur eine der Facetten des Königtums - brauchte Macht, auch wenn man es wohlwollend auslegt. Denn er mußte ja in Subsidiarität Aufgaben erledigen (wollen), die von den einzelnen Herren und Gemeinden eben icht erledigt werden konnten. 

Sonntag, 15. Mai 2022

Wie im Himmel so auf Erden (3)

Alles Werden ist ein Geheimnis - In alle dem, was ich in meinem Leben erlebt udn erfahren habe (und lusitgerweise gerade in diesem vergangenen Jahrzehnt, in dem ich es auf mir kaum begreifliche Weise zu einer Art "Berühmtheit" in Österreich "geschafft" hatte, ist nämlich auch ein Eindruck erwachsen, als wäre ein Bild viel zutreffender, geht es um Menschen und ihre Positionen und Leistungen: Daß die Welt und die Geschichte, daß das, was wir so als Weltgeschehen erleben, viel eher mit einer zufälligen Spielkiste zu tun hat, ind er es nachgerade gleichgültig ist, wer wohin gelangt, und wie und warum was erreicht. 

Das große Geschehen ist eine Frage des "Zufalls", tatsächlich natürlich von etwas ganz anderem: Von Gottes Liebe udn Vorsehung, in der er die Menschen zu sich führen möchte. Und was immer dazu nötig ist, was immer dem Einzelnen dazu zu überwinden nötig wäre, was immer den Einzelnen dazu befördern könnte, DAS FÜHRT GOTT DIESEM AUCH ZU. 

Als es fast so war, wie es sein sollte (1)

Sie waren schon einige Jahrhunderte gut darin, und offenbar können sie es immer noch - die Engländer sind spätestens seit Chaucer und Peppy die Meister der Geschichtsschreibung, und die Liste ihrer hervorragenden Männer auf diesem Gebiet ist lang. Nur deshalb haben sich nicht einzelne Namen so sehr in den Vordergrund gedrängt. Weil es so viele gab, die getragen von einem bewundernswerten Sinn für Objektivität, aber auch einem Weitblick, der vom Horizont stammt, den jeder Brite qua Geburt erhält, denn kein Punkt der Insel ist mehr als einige dutzend Kilometer vom Meer entfernt, wo nichts als der Himmle und nachts die Sterne den Blick begrenzt. 

Und einer der Vorteile, den sie dem großen Handels- und später Kolonialreich verdanken, das sie als gemeinsamen Wirtschaftsraum auffaßten, von dem sich viele allgemeinen Wohlstand erwarteten. Auch wenn das natürlich dieselbe Lüge war, die an der Wiege der Montanunion stand, und das Baby mit Fluch beschenkte.

Aber durch zufällige Weiterschaltung auf Youtube habe ich diese mehrteilige Serie des englischen Fernsehens entdeckt, in der einzelne Epochen von vielerlei Blickwinkeln aus belcuetet werden. Neben dem Viktorianischen Zeitalter, wie ich es bereits am Horizont ausgemacht habe, stand hier die vielleicht goldenste Zeit der Engländer im Mittelpunkt, und das war die Zeit der Tudors unter Heinrich VII., also zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Das bei uns bald mit Luther aus allen Fugen geraten sollte, und dessen von ihm (erneut) in den Vordergrund geschobenes, religiöses Motiv bei us noch skrupelloser als auf der Insel als Startsignal benutzt wurde, um die Reichtümer des Landes zu plündern.

Samstag, 14. Mai 2022

Wie im Himmel so auf Erden (2)

Das Größte im Kleinsten - Und hier schließt sich der Bogen des heutigen Morgens.  An einem Punkt, an dem er sienen Ausgang genommen hatte, und von wo er aufgescheucht seine Runden trabte, und ansetzte einen der Fäden nun einfach aufzunehmen, daran zu ziehen, und auf den weißen Bildschirm zu befördern, gespannt, was sich nun zeigen würde. Es begann bei Menschen, die überfordert waren. 

Es begann mit über einem Papier des Huon von Bordeaux aus dem 13. Jahrhundert. Anhand dessen sich irgendein (mir völlig unbekannter) Nachwuchshistoriker der dabei doch so wuchtigen Frage näherte, wie es denn um die Qualität der Könige und Herrschenden im MIttelalter aussah. Den anhand des Gesangs de "Geste", die dieser Huon hinterlassen und die es in zweieinhalb Abschriften über die Zeiten geschafft hatte, werden einem mit einem mal Dinge klar, die man so nebenbei immer wußte, aber vielleicht doch einmal mehr wieder vor Augen stellen sollte. Um nämlich das Gleichgewicht wieder herzustellen. 

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (2)

Der Eigennutz, die Skrupellosigkeit, die Gier und der Neid erfanden (und erfinden immer wieder neu, aber in stets wechselnden Kostümen) die Mär von der Relevanz leiblicher Nachkommenschaft für Besitz, Stand und Macht zur Utopie und Ideologie - UND die des Eigennutzes als ANGEBLICHER und einziger wirlich natürlicher Motivans für persönliche Entfaltung und Wirtschaftsentwicklung, der sich dann aus dem Kapitalismus und dessen Eigentumsbrutalität zum sogenannten "Liberalismus" ausblühenden Ideologie, wie sie sich Anfang des 19. Jahrhunderts etabliert hat. (Und dann im Evolutionismus ihre quasi-metaphysische Legitimation erhielt: Der Evolutionismus hat also den Kapitalismus zur absoluten Menschheitslehre weil -wahrheit geheiligt, wo Stärke, Eigensucht und Skrupellosigkeit zur moralischen PFLICHT erhoben wurden.) Ebenfalls ist das Faktum, daß sich das Eigentumsbegriff in ein absolutes Recht verwandelt hat, ist dieser Epoche der Moderne zuzuschreiben. Es war vorher unbekannt.

Denn genau so, wie das Eigentum als Leihwerk durch Gott angesehen worden ist, und sich mit der Auffassung des Christentumg vollkommen deckte (was nicht heißt, "alles - allen", sondern daß die Verantwortung der an ein ding bindende Rahmensei, und als solcher erst als moralische Leistung qualifizierbar wird.

Freitag, 13. Mai 2022

Wie im Himmel so auf Erden (1)

Wir haben nicht die Bosheit entdeckt, die frühere Zeitalter nichts wußten. Wir gehen nur anders damit um. Dabei sind es gar nicht die Menschen, die sich hier verändert haben, die "Massen", sondern nur die Art, wie wir sie sehen. 
 
Die Masse - Auch die "Masse", auf die man so verächtlich herabblickt, ist ja so ein dummstolzer Begriff der Neuzeit. Der eigentlich nur verleumden, nichts erhellen soll, weil er die natürliche hierarchische Verfaßtheit der Menschheit und des Menschseins attackiert, schlecht redet, ohne ein haltbares Konzept dagegensetzen zu können. 

Vielmehr soll die pauschale Verteufelung der Gruppe als Teil jedes individuellen Daseins, als Element der Identität, ausgelöscht werden. Deshalb wird auch klar, worum und um wen es in diesem Spiel der Verteufelung "der Masse" oder des "Massenmensche" überhaupt geht" Es geht um die revolutionäre Ausschaltung der traditionellen Institutionen, die diese "Massen" bergen, ordnen, und im besten Sinn durch eine hierarchische Struktur "lenken". 

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (1)

Um auch eine historische Perspektive zur Unterlegung der Feststellungen der letzten Tage - die leibliche Abstammung sei nicht die ein Vater(Mutter)-Kind-Verhältnis Begründene, sondern eher zufällige Disposition des Natürlichen, der vom Geist erst zu erringenen, in Besitz zu bringenden Materia, sondern das Wort, der Name, der Geist, und der Wille - zu geben, darf ich nur ein paar historische Tatsachen nachliefern. Die bekannte Tatsache, daß der erste Kaiser Roms, Augustus, ein adoptierter Sohn von Julius Caesar gewesen ist, und dabei (und das ist hier der entscheidende Beleg) völlig selbstvertändlich mit Akzeptanz im Volk (und unter allen politischen Konkurrenten) rechnete, ist eine davon.

Aber aus der zuletzt begonnene Auseinandersetzugn mti dem 100jährigen Krieg Frankreich - England und dem Weg zu diesem dynastischen Streit fällt auf, wie viele der Regenten und Personen des politischen und militärischen (also historisch belegten) Personen adoptiert, an Sohnes statt angenommen waren, ist beeindruckend. Und auch hier, in der Höhe des christlichen Abendlandes, sogar auch von seiten der Kirche, gab es nicht den geringsten Widerstand, nicht das kleinste Befremden.

Donnerstag, 12. Mai 2022

Der geworfene erste Stein

Wieviele Hinweise braucht es eigentlich noch, bis der europäische Bürger begreift, daß es sich im Ukrainekonflikt NICHT um einen Freiheitskrieg eines bedrängten Volkes handelt? Sehen Sie sich, werter Leser, einmal diese Sendung an. Schauen Sie, hören Sie, seien Sie verblüfft, was seit 2016 von US-Abgeordneten, Ministern und Politakteuren der USA über Rußland gesagt wird, und was für eine Rolle dabei die Ukraine spielt. 
Die Ukraine ist der Ort, an dem man es Rußland und Putin heimzahlen werde. 
Unter der Maske einer russischen Aggression vulgo Völkerrechtswidrigkeit (seit man Deutschland nach den zwei verlorenen Kriegen auf jeden Fall häuten und filetieren wollte, jeden Krieg als ungerecht und völkerrechtswidrig bezeichnet, der einem (den globalen Hauptmächten) nicht paßt, was gelinde ausgedrückt Unsinn ist) kochen hier ganz andere und  durchaus widersprüchliche Parteien ihre Interessenssüppchen.
Darum geht es auch seit 2015. Um nichts sonst. Darauf haben es die Demokraten abgesehen (die ideologisch von den Republikanern nur das G im V unterscheidet), sie haben nur noch darauf gewartet, bis sie wieder an die Macht kamen und jemanden als Marionette vorschieben hatten können, der schwar und erpreßbar genug war, um machen zu können, was man wollte und geplant hat. Und das war ohne wenn und aber: Krieg. Als der tauglichsten Methode, um ein Volk und um die Staaten der Welt - als Felder, als Märkte, als Bearbeitungsobjekte betrachtet - in die Hand zu kriegen.
Kann das denn sein? Ist das nicht primitivstes Verschwörungstheorien-Theater?

Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (2)

Als erhellte sich in immer neuen Kaskaden die Lebensführung der Gegenwart, begreift man: Der Menschen Bindung ist kein Moment der leiblichen Abstammung 
Die leibliche Abstammung ist das fragile, ja "gar nicht vorhandene" Moment des Menschseins. Weil die Geistseele als das konstitutive Element des MENSCHEN ALS PERSON (und anders ist oder wäre er gar kein Mensch) das entscheidende anthropologische Faktum ist. 
Die leibliche Abstammung ist lediglich faktisch-praktisch von gewisser Bedeutung, die aber in der Regel vollkommen über- weil falsch eingeschätzt und von der wahren Abstammung - der Zugehörigkeit zu einem Geist, zu einem Namen, der einem nie gehört, sondern DEM man zugehört einerseits, dem man aber auch zugehören wollen muß, anderseits, ohne daß diese Bindung je mehr als Gnadenakt wäre, der nie mit dem Abkömmling mit- und einhergeht (der Sohn kann dem Vater die Identität und Zugehörigkeit zum Namen nicht nehmen, aber sehr wohl kann das umgekehrt geschehen) - nicht richtig auseinandergehalten wird. 
Im Ganzen des Menschseins gesehen ist sie kaum von Relevanz. Weil sie auf jeden Fall (auch) übewudnen werden muß wie jedes sonstige materiale, leibliche Datum, mit dem der Mensch konfrontiert ist. 

Mittwoch, 11. Mai 2022

Die Mahlzeit als humanisierender Ritus

Die sozialisierende, also zu einer Gesellschaft und vor allem (in einer Ordnung stehenden; nur dann ist es ja eine solche) Gemeinschaft formierende Kraft einer Mahlzeit ist so groß, schreibt Georg Simmel, daß es überall und zu allen Zeiten Regelungen gibt und gab, wer und warum AUSZUSCHLIESZEN ist. Mit wem also KEINE Tischgemeinschaft anzubieten, wessen Anwesenheit beim gemeinsamen Essen und Trinken ZU VERMEIDEN ist. 

Wie sehr eine Mahlzeit Gemeinschaft bildet zeigt sich daran, daß die wichtigsten Mahlzeiten immer die Opfermahlzeiten sind. Also der gemeinsame Verzehr einer an sich dem Gotte dargebrachten, und nun MIT IHM GEMEINSAM EINGENOMMENE Speise. Wo jeder (ausgedrückt im runen=vollkommenen, definitiv machenden Teller) eine ihm zugemessene, aber dann auch nur ihm gehörige Portion erhält, die seinen Platz in der Weltordnung ausdrückt. 

So stark ist dieses Bedürfnis der Festigung ALS SELBST in der Welt, die nur durch hochgradigen Formalismus geschehen kann, daß sogar Geschirr und Besteck einheitlich (und für einen Anlaß, nicht für die teilnehmenden Personen gewählt) für den Tisch sein muß, und etwa für jeden unterschiedliche, zufällige Teller und Eßwerkzeuge als störend und defiziös empfunden werden als wäre es dann gar keine "Mahlzeit" im eigentlichen Sinn. 

Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (1)

In keinem Evangelium sehe ich die Anti-Heidnische Essenz dermaßen deutlich herausgearbeitet wie im Johannes-Evangelium. An der konkreten Aufarbeitung des Verhältnisses des Christen zum Judentum, die so aktuell ist, daß ich manchmal perplex bin, weil es von der Allgemeinheit bzw. der geistigen Öffebtlichkeit kaum gesehen zu sein scheint, zeigt sich exemplarisch auch das Verhältnis des Christen zum Heidentum. Insbesonders arbeitet Johannes die notwendige Abgrenzung zum Eckstein des Heidentums heraus, und das ist das Faktum der leiblichen, der körperlichen Abstammung und Vererbung, in seiem Verhältnis zur Geist-Seelischen Verfatheit des Menshen als anthropologischer Tatsache.

Auf die Jesus Christus durch die ganze Art und Weise seiner Lehre, seiner Inkarnation, seines Lebens auf Erden, durch die Art "wie die Erlösung geschehen ist" und wie sie zu sehen ist, die einzig gangbare, vor allem aber perfekt passende Anwort gibt. Das hat der Apostel Johannes zu einem der Zentren seines Evangeliums gemacht, und dann in Paulus nochwesentliche Ergänzungen gefunden. Beide sind ja des Griechischen kundig gewesen, und beiden ist das griechische Bildungsgut (über den Hellenismus, der seit Alexander dem Großen über diesen riesigen geographischen Raum des von Alexander aufgebauten Weltreiches, vom Indus über den Kaukasus, Kleinasien, Arabien bis nach Ägypten erstreckt hat) bestens vertraut. Ein Raum, dem der Makedonier in erstaunlich kurzer Zeit eine Struktur einziehen konnte, die ein Jahrtausend und mehr deutlich prägend gewirkt haben. Auch im geistigen Geschehen und dem Bildungsgut so vieler Millionen Menschen.

Dienstag, 10. Mai 2022

Ist das das Prae-Apokalyptische?

Natürlich ist die Sache eine lächerliche Nebensächlichkeit. Aber das Grundsätzliche, das Grammatikalisch ist immer eine Angelegenheit, die von einer konkreten Angelegenheit zu trennen ist. Der also nie (oder immer) ein Vorgang entspricht, unangemessen bleibt, egal ob irgendwie quantitativ oder qualitativ aufgefaßt. Und der völlig unbedeutende, im Grunde nebensächliche Anlaß erscliließt sich hier dem interessierten Leser von selbst.

Aber mir fallen Widersprüche auf, die mich immer mehr auf ein unendlich umfassenderes, grundsätzlicheres Problem, ja einKulturproblem hinweisen, das usn offenbar bereits in Totalität umgeben und durchtränkt hat. Es macht die Aussage des +Hl. pp. Johannes Paul II. noch geheimnisvoller weil universaler und prophetischer, vor allem vielschichtiger, als manche meinen (die es etwa auf konkrete Fälle wie den der Abtreibung oder der Euthanasie reduzieren.) 

Woher die Indianer kommen (2)

Freilich wissen auch wir - Sie, werter Leser, ich - rein naturwissenschaftlich betrachtet nicht recht viel mehr. Also auch nicht, wie sich diese Kontinentaldruft, enstanden unter anderem aus dem immensen Druck der Wassermassen der Sintflut (von oben) und dem Auseinanderreißen des Planeten von innen her real abgespielt hat. 

Daß alles aber in sehr kurzen Zeiträumen geschehen sein muß, dafür spricht auch der Fußabdruck von tektonischen Katastrophen, die sich abgespielt haben müssen. Als sich schließlich die Landmassen endlich wieder hoben (und so das Wasser "in den inneren Abgrund hinein" ablaufen ließ (was dann noch einmal die Erdoberfläche gewaltig umgestaltete, man denke alleine an de Grand Canyon) 

Nur an Kometeneinschläge will ich nicht so recht glauben. Vielmehr hat da Hans-Joachim Zillmer eine Spur gezeigt. Der bei den "Kometenkratern" auch nicht von Einschlagspuren spricht, sondern von Eruptionslöchern. Nicht von oben also, sondern von unten sind sie entstanden. Das alles muß sich auf jeden Fall in so kurzen Zeiträumen abgespielt haben, bei denen nicht von Jahrmillionen o.ä, sondern von Wochen, Monaten oder Jahren gesprochen werden muß.

Montag, 9. Mai 2022

Nur noch von Giftpfeilen umgeben

In der Betrachtung dieser unserer Zeit, die sich natürlich so wie alle Zeiten in Medien ausdrückt - Medium, das ist Mittler, das ist Träger, Vermittler von Idee als Forma der Materia - wächst mein Entschluß von Tag zu Tag mehr, sämtliche Inhalte, die mir begegnen, sei es in Gesprächen, in Medienberichten, in Druckwerken (speziell in Druckwerken: ich habe sogar aufgehört, "zeitgenössische" Bücher zu lesen, sie lohnen bis auf wenige Ausnahmen oder Teilgebiete mit Teilerntemöglichkeiten überhaupt nicht mehr, sind reine Zeitvergeudung) als Scheinmanöver, als Verschleierung und Täuschungspraktik zu sehen.

Sodaß es mir grotesk erscheint die Forderung zu hören, daß es uns in den letzten Jahren im speziellen an der Bereitschaft gemangelt habe und ermangele, DEN ANDEREN ZUZUHÖREN. Um nichts geht es doch weniger! Und der Kern des Problems fehlender Einheit ist ganz woanders zu lokalisieren, als in inhaltichen Differenzen, die doch um Gottes Willen mit ein bißchen Bemühen auszudiskutieren seien.

Ruine bedeutet einen vorhergehenden Ruin - Nicht einmal darauf möchte ich noch weiter eingehen. Sondern darauf, daß sich die Ruinenhaftigeit dieser Zeit darin erkennen läßt, daß - wie ebenin Ruinen! - der Ausdrucksgehalt (also die Idee) mit der faktischen Materialität zu einhundert Prozent DECKT. 
Man könnte also von Sakramentalität sprechen, die Ruinen kennzeichnen.

Woher die Indianer kommen (1)

Eine Untersuchung der globalen genetischen Konstellation der Völker der Erde (sie ist nach wie vor iin Gange und wird nun konsequent wie nie auf jeden einzelnen Bürger dieses unseren Heimatplaneten ausgedehnt) ergab einige nicht erklärliche Ergebnisse. 

Wie die, daß die nordamerikanischen Indianer mit den heutigen Europäern sehr enge Verwandtschaften aufweisen. Da warf sich ntürlich sofort miene hantasie auf, um mir vor Augen zu führen, wie sich die Wissenschaftler mit ihren weißen Kitteln mit den Assistentinnen im Schlepp, die mit Wattestäbchen udn Pißbechern das Filmset bei den Winnetou-Filmen überfumpelte.
 
Wenn sie schon mal da sind - Denn wo hat man schon so viele Indianer auf einen Haufen, um eione statistisch relevante Menge an Genmaterial einsammeln zu können? Die Indianer in den USA und Kanada hängen ja entweder schon mittags betrunken in verrauchten Reservatskneipen herum, verwalten ihre Casinogelder, und mißbrauchen ihre Kinder, so ungefähr düfte es sich abspielen.

Während man am Drehort in Jugoslawien (wo die Karl May-Verflmungen in der Regel produziert werden, Tito-Kommunismus hin, Jugoslawien-Ferienstimmung zu Niedrigpreisen her) höchst kultivierte Hundertschaften an frisch bemalten Prärierothäuten vorfand, die noch dazu vom Filmcatering bestens versorgt und damit geduldig wie heiter das Herumgetue der Gensammler ertrugen.

Sonntag, 8. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (4)

Aber wissen Sie, geneigter Leser, wer diesem Rußland NOCH als Feind, und zwar als Todfeind - gegenübersteht? - Das ist ein großer Teil des amerikanischen Judentums. Das ist auf jeden Fall das Judentum in Kalifornien, das im 19. udn 20. Jahrhundert Hauptzielort der Juden des ehemaligen Kazariens war. Und das ist ein Teil des Judentums der Wallstreet, das sich freilich zu einem guten Teil vom Aschkenadse-Judentum Osteuriopas unterscheidet. Weil die Wall Street sich auf die viel ältere Kapitalkraft der sogenanten Sephardischen Juden, also der Juden des Mittelmeerraumes stürzt. Die also der Austreibung aus Spanien im 16. Jhd. über Amsterdam, London und New York gewandert und ihre Netzwerke viel früher als die Ashkenadse aufbauen hatten können. 

Letztere waren einmal die Juden, die aus dem im Mittelalter aufkommenden Konflikt der (turkvölkischen) Juden des Kazan Reiches bzw. Kazariens, das sich im 7. Jahrhunder nördlich des Schwarzen Meeres gebildet hat. Der Name lebt ja noch heute in Kaz-achstan, Kas-pisches Meer, oder Kav-kas (russ.), also Kau-kas-us, dem früheren Bollwerk gegen die Muslime Arabiens. Einer der vielen Mongol- und Turkstämme, die diese je nach Betrachtungsweise fünd- bis achttausend Kilometer lange und zweitausend Kilometer breite riesige eurasische Steppe bevölkerten, und die ihren Ursprung (in Sem, einem der drei Söhne Noahs) eben vom nördlichen Kaukasus genommen hatten, und sich bis Korea, China, Vietnam, Japan ausgebreitet haben.  

Wie der Tau in der Frühe, wie der Regen in der Nacht, wie das Säuseln des Windes

Gott ist wei der Tau, der seine großen Taten, in denen er so sehr der wahre Herr der Welt ist, daß man regelrecht davon sprechen muß, daß nur er überhaupt die Wirlichkeit ist, daß also nur ein Leben in ihm auch an der Wirklichkeit auf eine Weise teilhaben läßt, daß man in ihr Handelnder (weil Erkennender und also im Geist Lebender) ist. Er ist wie es im Buch Deuteronomium 32, 1-7 lautet wie Regentropfen auf dem Gras, Tauperlen auf den Pflanzen, aus dem Wahrheit und Weisheit strömt wie Regen, und seine Botschaft fällt wie Tau.

Es geht also nicht um das große Handeln, es geht nicht um die "Inhalte", es geht nicht um die Farbe der Kleidung - und doch ist in alle dem der wahre Ort, an dem wir ihm folgen, und NUR an diesen Orten können wir die Jüngerschaft vollziehen, oh wahres Paradox! - und um die Schärfe der Klinge. Es geht um etwas, das auf eine Weise der Welt immanent ist, die sich niedershclägt wie das kondensierende Wasser, wie das unhörbar Leise, wie der nicht spürbare Wind.

Das Christentum ist damit der Kult der Schwäche und des Todes, er ist die Selbsthingabe bis zum Äußersten (an diesen Ort, an das an diesen Ort UND NUR an diesem zugewiesenen Ort Begegnende!) Das hat ihm seit je in den Augen der Mächtigen; Klugen und Starken nur Verachtung eingetragen, weil er eine Übergabe an eine Hand fordert, die scheinbar so gar nicht den Kriterien des Sieges in der Welt entspricht.

Samstag, 7. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (3)

Aber es gibt einen weiteren, einen wahren Todfeind Rußlands, über den es zu sprechen giltAls es unter Gorbatschow zu einem scheinbaren (!) Umschwung kam, haben amerikanische Oligarchen mit Hilfe von rusischen Strohmännen (die man nun dort auch Oligarchen nannte) versucht, die gesamten  Resourcen der ehemaligen Sowjetunion unter ihre Finger zu kriegen. Und das ist zu Anfang auch recht gut gelaufen. 

Erst unter Gorbatschow. Der (was hierzulande auf ganz seltsame Weise nie ernsthaft reflektiert worden sit, denn er hat ja auchnie etwas anders erzählt, ja er hat es sogar wieder und wieder ausgesprochen!) nie etwas anderes zum Progamm ausgerufen als "Perestrojka". Er hat also einen "Umbau" DES SOWJETSYSTEMS proklamiert, damit es ein BESSERES KOMMUNISTISCHES Globalreich werden könne. Im Grunde hielt er sich also ganz in jenem Narrativ, das sogar noch eine Angela Merkel vertreten hatte (und wohl recht sicher bis zuletzt hat). Als die Tochter eines Pastors, der seinerzeit und völlig freiwillig von der BRD in die DDR übersiedelt ist (!), noch 1990 dem sozialistischen Akademikerverband der DDR Sekretärin spielte: Daß sie immer einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" haben wolle. 

Nur der Glaubende hat diese Evidenz

Immer wieder begegne ich Menschen, die (manchmal sogar tatsächlich mit einem gewissen Bedauern, so sieht es zumindest aus) die mir erzählen, daß sie zwar irgendwie schon glauben wollten, daß sie aber warteten, bis sie etwas erlebten, das sie dann so überzeugte, daß sie aus eigenem Entschluß auch Ja zu Gott sagen könnten. (Und schon gar: Zur Kirche, wobei diese Unterscheidung alleine schon den Kern des Problems anzeigt.) Aber das ist ein großer Irrtum. Man "erfährt" nicht Gott zuerst, und schließt sich ihm dann an!

Vielmehr ist die Begegnung mit Gott ein Äquivalent mit der eigenen Entscheidung für ihn. Das heißt, daß sich in dem Maß, als der Glaube begehrt und ergriffen wird, auch die Wirklichkeit erschließt, die dann als Reich Gottes erkannt und geliebt wird. Nie, behaupte ich, ist jemand DURCH ein Wunder oder ein außergewöhnliches Erlebnis zum Glauben gekommen, wenn er nicht im Grund ebereits die Entscheidung getroffen hatte. Und es ist ganz sicher ein Merkmal aller, die tatsächlich etwa außergewöhnliche Gnadenerlebnisse hatten, daß ihne das nie "Grund zu glauben" war, sondern je nur "Anlaß", ihrem Glauben (wieder) Raum zu geben. Die deshalb auch diesem Erfahren gar nicht den Raum einräumen, den er für andere hat, wie sie behaupten.
Diese alle könnten ersaufen in Gnadenerlebnissen - sie würden es dennoch nicht sehen.

Freitag, 6. Mai 2022

Ist Meinungsfreiheit diese ganze Mühe wert?

Es ist ja durchaus interessant sich anzusehen, wie man davon spricht - von dem, was zu haben heute von so großer Bedeutung zu sein behauptet wird, als läge das Menschsein nur noch daran, und seine "freie Äußerung" zu einem oder gar zum Kriterium einer guten, menschengerechten, erwünschten Gesellschaft überhaupt gemacht wird - DIE MEINUNG.

Dabei scheint es durchaus so zu sein (und ich glaube Walter Porzig in diesem Punkt) daß es noch vor 150 Jahren eine Schande, eine abzulehnende Haltung war, eine EIGENE Meinung zu haben. Anders wäre es auch zu gare keiner rechte Sprchbildung gekommen, meint er, denn die Sprache lebt ja von Nachahmung, und vom Allgemeingebraucht, also gerade NICHT vom Subjektiven. Sie lebt vom Allgemeinen, das auch von allen gleich und gerne aufgegriffen wird, sodaß man sich zukünftig auch darüber austauschen kann.

Auf der Suche nach einer Ordnung (2)

Warum? Weil es den Atomkrieg riskiert? Nein. Vor einem Atomkrieg sollten wir weit weniger Angst haben, als uns eingeredet wird, weil das manchem sehr nützlich ist. Sondern weil es sich in einen Gestus hineinreißen hat lassen, in dem es das Anderssein Rußlands, auch sein Komplementärsein nicht mehr dulden will. 

Wo es daherfaselt, es wolle "unabhängig" sein. 'Als gäbe es eine soziale Beziehung OHNE Abhängigkeit, als wäre nicht diese selbst das, was wir als Beziehung bezeichnen; eine Bziehung zu gestalten, wozu es immer die Form braucht, also einen offiziellen Ritus, der darstellt, was diese Beziehung ist. Wo es also alles auslöschen möchte, was Europas östlichen Teil ALS Europa akzeptiert, respektiert, und sein Eigensein betreiben läßt, das heißt auch: Seine Beziehungen im kleineren, mehr lokalen Rahmen gestalten läßt, und sei es durch einen lokalen Krieg. 

Donnerstag, 5. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (1)

Alle die Theorien, die an deren Wiege stehen und standen, sind zwar durchaus ernst zu nehmende Irrtümer, aber sie konnten sich nur deshalb so rasch ausbreiten (der Mensch erst nur ein Zellklumpen, usw. usf.) weil die Bereitschaft, die eigene Vernunft zu verwirren, also das eigene Denken so weit von der erfahrbaren Realität zu entfernen und es im Irrationalen zu belassen, schon so groß war. 

Denn die Generationen der Nachkriegsgeburten, die nun an der Schwelle zur soliden eigenen Existenz stand, hatte schlicht und ergreifend Angst. Sie hat erstmals erfahren, daß es eine Weltlage geben kann. In der das Undenkbare a eintritt, daß sie tatsäclich nicht gebraucht werden, in der Leben also tatsächlich keinen Sinn haben konnte. 

Auch das widerspricht natürlich der elementarsten und ersten menschlichen Erfahrung. Aber weil Sinn eine erste Erfahrung ist, die allernatürlichste Erfahrung sogar, ist sie durch Rationalität leicht zum Verblassen zu bringen. 

Aber was dann einsetzte, diese viel zu leicht als "Protest-Stimmung" klassifizierte Haltung, ist phänomenologisch betrachtet das genaue Gegenteil zum Behaupteten. Es ist nämlich genau KEIN Austreten aus dem Gesellschaftsganzen und kulturellen Gefüge, sondern es ist im Kampf GEGEN das Etablierte und in dessen Gegenreaktion eine INTEGRATION. 

Von der Gewalt der Schönheit

Leider ist die in der Antike weithin und lange Jahrhunderte berühmte Statue der Phryne aus der Hand des Praxiteles, der sich wie so zahllos viele unsterblich in die Frau verliebt hatte, irgendwann zerstört worden. Von ihr weiß man also nur noch aus der Überlieferung, denn nach ihrer Entstehung im 4. Jahrhundert v. Chr. war man jahrhundertelang aus der ganzen Welt nach Athen gereist, um dieses Wunder der Schönheit zu sehen. Die angebliche Kopie, die im Vatikan steht, ist alles andere als eine solche, wie kompetente Kunsthistoriker bewiesen haben. 

Als ich dann im Netz nach hierher übertragbaren Bildern suchte, um dem Leser einen Eindruck zu vermitteln, wie diese im 4. Jahrhundert v. Chr. vielleicht berühmteste Hetäre (=Gefährtin) des antiken Griechenland ausgesehen haben könnte, mußte ich passen. 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (0)

Vielleicht ist es tatsächlich der erhellendste Blickpunkt, schaut man auf die Revolutionsbewegngen, die wir grosso modo als die 68er bezeichnen, wenn wir sie von der phänomenologischen Seite her betrachten. Es würde auch erklären, warum deren Impulse - Auflehnung gegen die bestehende, also überloieferte Ordnung, das ist also die bestehende Hierarchie, die gesellschaftliche Struktur, die Autoritäten (als Personen) usw. - so hartnäckig blieben. Und so einfach und gegen jede Evidenz, gegen jede echte persönliche Erfahrung, zum allgemeinen Narrativ als Sprach- und damit Denkgrundlage, und damit zu einem (immanent) Gesollten werden konnten. 

Denn immerhin haben diese Generationen, die nach dem Kriege geboren wurden, um zu revoltieren viel Schmerz ertragen müssen. Denn es schmerzt, es schmerzt sogar immens, sich gegen die Natur zu stemmen, um eine "neue Natur" zu etablieren.

Ab dannen/da die Welt/in Widerspruch zerfällt

Wollen wir uns an dieser Stelle aber noch einmal genauer mit einen Themenbereich befassen, der das Kernstück der Thesen Walter von Lucadou's ist. Es iost mechanistisch wie dessen gesamtes Weltbild. Denn was immer er auch einschränkend dazu sagen wollte, er ist materialistisch und letztlich also a-theistisch. Das ist gewiß der Grund, warum er sich doch so großer Beliebtheit offizieller deutscher Stellen erfreut. 

Aber das schicken wir nur voraus, um eine gewisse Vorsicht einhzumahnen, weil eine gewisse Ideenstruktur bei ihm sehr brauchbar scheint, um etwas zu verstehen, was auch wir sehr ähnlich sehen, aber noch nicht so weit ausformuliert haben, sodaß uns Lucadour nun inspiriert hat, es in einem Teilschritt zu versuchen.

Lucadour unterscheidet demnach die physikalische Welt in zwei Bereiche, deren einer dem anderen übergeordnet ist, ohne aber auf ihn verzichten zu können. Den einen nennt er Verschränktheit, das heißt, hier werden Einzeldinge und -bereiche so synchron (jawohl, wir können hier C. G. Jung bereits anklingen lassen) beherrscht, daß sie ablaufen ohne daß man sagen könnte, was zuerst war. Sie verhalten sich, als gäbe es keine Ursache und Wirkung, als würden sie wie ein Teil eines übergreifenden Ganzen agieren.

Dienstag, 3. Mai 2022

Allen Henkelschädeln ins Ohr gefiedelt

Gerne komme ich der Bitte nach, und kündige an dieser Stelle ein nächstes Konzert der (nunmehr sich so bezeichnenden, bislang als "Dornrosen" bekannten) "Schick-Sisters" für den 7. Mai, 20,00 Uhr, in den Klagenfurter Kammerlichtspielen an.
 
Das Theater ist uns wohl bekannt, und war Schauplatz der Uraufführung meines Stücks "Ich bin doch (nicht) Elvis" vor nunmehr über zehn Jahren. Inszeniert von Michaela Mahrhauser, hat der sich heute im Kärntner Lokalraum gut etablierte (ehemalige Freizeit-) Elvis-Imitator "Buzgi" Michael Buchacher eine Kabaretttragödie rund um die fixe Idee gespielt und gesungen, einfach BERÜHMT zu werden. Zwar auch, weil man etwas gleich oder besser kann, als es ein anderer kann. Wobei, das Womit der ruhm erreicht wird eher eine Nebenrolle spielt und die Frage eines Karriereplans ist. 

Das Lebensglück ist aber insofern bestimmt, als es mit der Sendung an den Ort zu tun hat, in den hinein man geboren ist. Nur dort ist man dann auch geborgen, nur dort kann sich ein Leben erfüllen.

Unten findet der Leser eine Kostprobe der Kunst der drei musizierenden Mädels, die nicht nur mit ihrem Äußeren spielen (behaupte ich), um das Schicksal des Elvis-Imitators (s.o.) DOCH zu durchstoßen, und ein eigenes zu erlangen. Das mehr ihren Phantasien entspricht. (Aber die Gretchenfrage ist, ob diese eigene Vorstellung mit der Vorsehung Gottes übereinstimmt.) 

Gedankensplitter (1218)

Und du meinst, diese Coronabelagerungen und -bedrängungen durch die Machthabenden wären der Schaden gewesen? Weit gefehlt, sagte F, als wir die Gasse in einem Tempo hinanschritten, daß ich meinte, oben nur noch tot anzukommen. 

Es ist nur ein Auftakt gewesen. Es ist nur die Vorahnung, die Kleinprobe zu einem bluttriefenden Religionskrieg, der uns bevorsteht. Diesmal hat der Feind den Mutnoch nicht gehabt, sein Wollen offen zu sagen. Aber er hat in seinem Tun bereits gezeigt, worauf er abzielt. Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die blutigste Religionsverfolgung einsetzen wird. Diese Heilssehnsucht, die sich in der Gesundheits-Narretei austobt, ist eine zutiefst religiöse Sehnsucht nach dem Paradies. Und nach EINEM Paradies, das einen umgibt, und das ganz rein ist.

Und diesmal wird es noch mehr als Macht des Schicksals auftreten, und dabei die Lust der Eliten ausdrücken, die uns beherrschen. Die so klein, so niedrig sind, wie vielleicht noch nie, weil sich Autorität udn Hierarchie auf die Perosnen beschränkt, uns also gar kein AMT beherrscht, dessen Repräsentant oder Innehabe nur eine Färbung ist, nicht die Gewalt selber. Und sie tun es, indem sie uns einer große, einer uns sicher übersteigenen Macht ausliefern. 

Montag, 2. Mai 2022

Wer die Welt zerstört, zerstört sich selbst

Bis 1918 (bzw. natürlich 1914) war Wien die natürliche Mittelstation des Orient-Express, der sich seit zwei, drei Jahrzehnten als so großartige Art, von Paris über Strassburg, München, Wien, Budapest, Bukarest und Sofia nach Konstantinopel zu reisen, etabliert hatte. Und dabei eine große Zahl nationaler und privater Eisenbahngesellschaftten in einem Abkommen zu einer Einigung brachte, die bis dahin unvorstellbar gewesen war. 
Bie der Weltausstellung 1873 in Wien - dem damaligen Hauptkreuz der europäischen Eisenbahnen, mit Anbindung nach ganz Europa, und einer der fünf größten Städte der Welt - wurde er entpsrechend als "Wunder" vorgestellt. Weil es damals immer noch eine Kulturstimmung war, Fortschritt als Zugewinn an Lebensqualität zu sehen, nicht als simple Ablaufoptimierung oder Menscheneliminierung durch Technik.
Nunmehr konnte der Reisende - und  es gab immer noch Zweifler, ob das überhaupt möglich sein würde - in größtem, schönstem Luxus fast eine Woche unterwegs sein konnte, ohne sich zudem noch vor Schikanen oder gar Banditenüberfällen (in Rumänien oder Bulgarien) fürchten zu müssen. Dabei wurde schon die Lebensmittelzulieferung an jeder Station zum Garanten für Lokalcolorit in der unübertrefflichen Küche der Speisewagen. Und es konnte schon vorkommen, daß in Rumänien der Zug auf offener Strecke hielt, um König Ferdinand an Bord zu nehmen, der persönlich die Locomotive bis Bukarest zu steuern begehrte.

Nur dahingehend also wurde das Eisenbahnwesen standardisiert, als ein Kulturereignis wie das Reisen in Europa immer probmeloser möglich war. Selbst die Speisefolgen waren zwischen den Bahngesellschaften geregelt, ebenso die Waggonausstattung, die Zahl des mitreisenden Personals, alles sollte für dne Reisenden Sicherheit und vor allem: Ein kultiviertes Leben bieten. Also wählte man auch die Sprache der Diplomatie als Sprache der Bahn - das Französische. Der Wagen wurde zum Waggon, der Triebwagen zur Locomotive, der Zug zum Train. oder zum Expréss, der Zugbegleiter zum Conducteur oder Schaffner, die Fahrkarte wurde zum Billet, das WC war ohnehin noch die Toilette. (Noch in den 1960er Jahren waren viele Begriffe beim Bahnfahren französischen Ursprungs.) 1900 beschäftigte die Orient-Express-Bahngesellschaft 6.250 Beschäftigte.

Nach 1918 aber änderte der Zug seine Route. Das Zeichen, daß sich nun alles geändert hatte. 

Worin wir irren, wenn wir irren (2)

Wenn wir in diesen Tagen und Wochen nach der Auferstehung Christi also von der Wirkung der Kirche in der Welt hören, von den vielen Heilungen und Bekehrungen hören, die nun auch durch die Apostel und die Anhänger Christi eingetreten sind, also durch den Heiligen Geist, der in der Himmelfahrt Christi dann definitiv den Geist Gottes in der nun und damit irdisch werdenden, realen, also immer DURCH PERSONEN repräsentierten (dabei mehr oder weniger verschatteten) KIRCHE verankert, wenn wir also von allen diesen Wundern hören (und Wunder sind das eigentliche Wesen der Schöfung, denn nichts "muß", nichts "ist einfach WEIL" irgendwelche physischen Dinge so uns so konstituiert sind, dann ist uns vielleicht nicht recht klar, in welche Welt diese Erlsung hineingeplatzt ist.

Uns ist nicht klar genug, in welch furchtbaren, schrecklichen Zustand die Menschen waren, und mit welcher Sehnsucht sie also nach einer neuen Schöpfung gewartet haben, die (auf geistige Weise) durch die Erlösung Christi in diese Welt gekommen ist. Und die in der Versammlung des Erdkreises, der Ökumene, die Kirche, die ecclesia ist, diese als Erdkreis (und hier ist auch das All gemeint, das in der Erde hängt, nicht umgekehrt) geschlossen aus den Getauften und der über sie (personal!) in die Neue Schöpfung hineingenommene Welt.

Sonntag, 1. Mai 2022

Worin wir irren, wenn wir irren (1)

Niemals gelangt der Mensch zu Wissen aus eigenem Erkennen heraus. Wobei wir bereits an diesem Satz, an den Begriffen, so festhängen könnten, daß wir an deren Klärung Bibliotheken füllen könnten, es wäre alles enthalten, um bestimmter Gründe willen aber es vorerst mit der Schwammigkeit belassen wollen, in der sie im Gebraucht stehen. Als wahre "black boxes" oder Trojanische Pferde, wie auch immer man sie dann sehen möchte.  

Doch von dieser Seite bleibt etwas Konkretes, an dem wir ein Gespräch weiterbauen können. Wenn wir uns darauf konzentriere, daß Wissen immer auf einem Glauben VON ETWAS basiert, das wir nur glauben (als für wahr und damit Weltwirklichkeit halten, letzlich also "wissen"), weil wir JEMANDEM glauben. Jeder Mensch ist also auf einem ihm übergestellten (und von ihm als übergestellt anerkannten) Menschen aufgehangen, während auch an ihm wiederum andere ihm zu- und also untergeordnete Menschen anhangen.

Die Frau dem Mann, die Kinder den einheitsbildenden Eltern, der gesamte menschliche soziale Bau, den wir dann als Gesellschaft usw. bezeichnen, und der ijmmer ein vielfältiges Spiel aus hierarchischen Über-, Zu- und Unterordnungen ist. Diese Verankerung ist aber auch mehr als die jeweilige Teilhabe am wissen des Übergeordneten durch ein Zu- und Untergeordnetes, es ist immer und zuerst sogar die Zuordnung zu einer Identität, also zu einem Sosein in der Welt.

Nur der Himmlische sieht den Himmel von innen (2)

Womit wir bei der ersten Sünde angelangt wären: Dem Neid - Wir sind hier unvermittelt auf ein real sehr wirksames historisches Wirmoment gestoßen. Denn in dem, was hier ausgeführt wird, hben wir auch den NEID vor Augen bekommen. Diese erste Sünde des Menschen ist ein Aufbegehren gegen diese Zuordnung der Sphären, die ein ontologisches Grundverfaßtsein der Welt bedeutet. Die aus der göttlichen Ordnung hervorgegangen ist (Trinität), die diese Ordnung also widerspriegelt, weil alles von sienem Schöpfer kündet: Das Geschaffene trägt die Grammatik des Hervorbringers, SOWEIT es als Geschaffenes eben seine Grenzen hat. 

Der Tisch erzählt vom Tischler, aber IST weder der Tischler, noch erzählt es ALLES über den Tischler. Von seiner Vorliebe für Flötenspiel ist nichts enthalten, höchstens in Spuren, als Aroma gewisermaßen, und für den, der einen gebildeten Geschmack hat, der also noch mehr Nuancen ausdem Tiosch erkennen kann. Wie also Gott in seiner ganzen Fülle ist, ist uns nie nachzuvollziehen, und zwr aus Prinzip nicht. Nur wo Gott Vater es dem Sohn bzw. durch diesen uns (imHeiligen Giest mit ihm geeint) mitteilt, ist es auch uns erkannt und erkennbar: Als Geoffenbartes.