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Donnerstag, 13. Oktober 2022

NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (2)

Wem der Vater die Tochter gibt. Wer seinem Volk angehört. Und die Anmerkungen. - In der Überlegung, wem er also die Tochter zur Frau geben solle, sollte der katholische Vater wissen, wen er zu wählen hat. Sonst wäre ja - selbst wenn er in der Klugheit von "Die Gnade folgt der Natur", ja setzt die Natur voraus (und zerstört sie nie) handeln, also die Kraft der rein leiblichen Geprägtheit als kulturellen Faktor in der Prägung des Fleisches richtig einschätzen sollte - auch er Heide. (Und dieses kulturelle Erbe spielt in Mischehen eine immense Rolle, die ebenfalls fast immer völlig unterschätzt wird.³) Der nach dem Blut urteilt, nicht nach dem Geist der Einheit und damit der Ewigkeit.
So, wie es die Heiden machen, die sich am Traum eines Zustands festklammern, den uns Adam und Eva verloren haben, wo das Fleisch noch den Geist vollkommen trägt und führt und von ihm in ganzem Gehorsam gelenkt wird. Sie sind es, die das ewige Glück vom Fleisch erhoffen, und deshalb dne Ordnung für ihr Leben ganz davon bestimmen lassen. 

Mittwoch, 12. Oktober 2022

NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (1)

Was theoretisch oft schwer auszusagen ist, ist es im Gleichnis umso leichter. Wenn man es denn findet. Das hat in diesem Fall E. Michael Jones, von dem ich es übernehme. Denn mit ihm bin auch ich der Auffassung, daß die Rede von "weiß" und "schwarz" eine künstliche Kategorie ist, die nur der Instrumentalisierung eines an sich bedeutungslosen Kriteriums ist - das der Hautfarbe. 

Das heißt aber NICHT, daß sie in der Realität keine Rolle spielt. Aber nur in einem beiläufigen Sinn (s.u.), so wie eine große Nase, ein geflügeltes Ohr, oder ein Fischerbuckel.*
Identität wird aber durch kulturelle, human-geistige Kategorien bestimmt.
Wenn also in diesem Artikel davon die Rede ist, daß eine Frau "schwarz", aber dennoch Italienerin sei, so ist sie eben NICHT EINE SCHWARZE FRAU ist, SONDERN ITALIENERIN, die aus bestimmten gründen eine schwarze Hautfarbe hat. ABER SIE IST KEINE SCHWARZE. Und die Frau daneben KEINE WEISZE. Beider Frauen Identität ist, Italienerin zu sein.
Weißsein und Schwarzsein sind keine einen Menshcn grunsäthzlich bestimmenden, dabei zwar nicht völlig bedeutungslose, aber höchst periphere  und nur nachrangig wirksame Merkmale von Identität. Menschen eines Kulturkreises können also NIE ihre Kultur, aber ihre Hautfarbe ändern. Alles andere ist heidnische Bluts-Ideologie, und unserer Kultur fremd, ja deren Todfeind.

Sonntag, 7. November 2021

Da wußte ich: Es wird bald kommen

Es mag sein, daß ich Sie überfordere, werter Leser. Hoffentlich nicht. Ich wäre enttäuscht, das sage ich ganz ehrlich, würde aber ganz gegen jeden Habitus nicht erklären, warum.
Inständig hoffe ich aber, daß wir beide wissen, warum uns Meldungen wie die beiden, die ich dieser Tage in Zeitungen las, den Kübel aus dem Eimer dreschen, um es mit den Worten des Edelen Hoiber vom Deinpohl zu sagen. 

Da war zuerst ein Artikel in einem bürgerlich-konservativ-liberalen (ist das noch zu trennen?) Blatt. Wo ein Redakteur um die Notwendigkeitseinsicht warb, in all dem Denken an Klima und Katastrophe nicht die Notwendigkeiten der Freien Marktwirtschaft zu vergessen. Auch wenn, schrieb dann der Frohblitzer, Fleisch am Tisch zweimal in der Woche ja wirklich genug sei, das sehe er ein. Außerdem "schmeckt veganes Essen heute auch schon ziemlich gut." Womit er offenbar für alle übrigen einen Weg andeuten wollte, wie man dem Schlamassel entkommt das daraus erwächst, daß man früher - wie? irgendwie? sommerwie? brommerwie? - anders gedacht habe.

Samstag, 3. Juli 2021

Veganismus als Schuld an der Erde (4)

Was aber, wenn es ganz anders ist? Oder: Von der Heimtücke der Schuld. - Bislang hat sich das alles wie von selbst geschrieben. Erklärung folgte auf Erklärung, und die Logik der Sprache zog acht Seiten Manuskript aus dem tiefen Bauch der Verarbeitungsmaschinerien. Aber ist es wirklich so? Sind Veganismiker und Vegetarier tatsächlich Vertreter der Wiedereinführung des Matriarchats? Oder sollten wir es nicht zumindest einmal versuchen, die Sache viel stärker von der Schuld her aufzuziehen. Denn das Matriarchat zu wählen ist ja identisch mit der Vermeidung von Schuld. 

Jetzt hat aber Schuld etwas Heimtückisches. Weil sie ein Widerspruch zum ontischen Gefüge dessen ist, was einerseits der Welt zugrunde liegt (also über die Idee durch die wollende Liebe Gottes "zum Weltwerden schiebt"), und anderseits den, der gegen diese Ordnung verstößt (weil allem Weltsein eine ideenhafte Ordnung zugrunde liegt, die jener Ort ist, an dem alleine sie bestehen kann), eine reale Spannung in sich verspürt. Die Abführung verlangt. Sei es, daß man sie in Alkohol und Drogen versenkt, sei es, daß man sie in Ersatzhandlungen abführt, WENN die Handlung, die diese Spannung auf natürliche Weise abführen würde, so tabuisiert und abgelehnt wird, daß sie nicht in Frage kommt.

Freitag, 2. Juli 2021

Veganismus als Schuld an der Erde (3)

Zurück von der Pinkelpause, erschrickt der Vergewaltiger der Mutter vor sich selbst. Es wird ernst. - Gott und Erde stehen also in einem Widerstreit, in dem Gott - natürlich ist er immer der Sieger! - die "Mutter Erde" zu vergewaltigen aufruft, als er den Ruf ausstößt: Macht Euch die Erde untertan! Was er nach dem Sündenfall im Fluch des Verstoßes aus dem Paradies noch einmal nachschärft. Als er der Frau das Schicksal zuspricht, daß sie vom Manne nicht nur beherrscht wird, sondern diese Herrschaft durch ein viel tiefer gehenderes Begehren herbeisehnen wird. 

Damit haben wir genug Material gesammelt, um die Aussage begreiflich zu machen, ja sie sogar zu unterstützen. Daß im Veganismus/Vegetarianismus** das Matriarchale als jener Lebensuntergrund wieder aufersteht, der ohne schöpferischen Eingriff auszukommen meint. Und dem Erlebnis des gottähnlichen Menschseins im Willen, der aus dem Vorhandenen "Neues" macht, der die Vorgänge der Natur düpiert und "ausnützt", eine Absage erteilt. Sodaß auch uns immer deutlicher wird, warum die bewußte Wahl von Pflanzen als Lebensmittel einen ganzen Kosmos an Weltanschauungen und Lebenshaltungen enthält.

Donnerstag, 1. Juli 2021

Veganismus als Schuld an der Erde (2)

Mutter, wo hast Du das Tabu hingelegt? - Unter diesem Gesichtspunkt wäre auch die biblische Erzählung der Schuld Kains durch die Tötung seines Bruders Abel neu zu durchdenken. Denn natürlich hatte dann Abel, der eine reiche Ernte eingefahren hat, durch seine Schuld nicht nur eine stringentere Notwendigkeit zum Sühn- und Dankesopfer als Kain erworben, der in einem neutralen Verhältnis zu Gott geblieben war. Sodaß sich auch der "Neid" Kains in die Kategorie jenes Neides eingliedert, den Jesus selbst in der Geschichte vom verlorenen und wiedergefundenen Sohn darstellt. 

Als nämlich der Sohn, der all sein Erbe durchgebracht hat, der durch Ungehorsam der Welt Gewalt angetan hat, und in Dreck und jener Verlorenheit geendet ist, in der jede menschliche Eigenmächtigkeit endet, weil sie sich außerhalb der Ordnung der Natur (!) stellt - was ja die eigentliche Beschreibung des Wortes "Sünde" ist, als also dieser Nichtsnutz und Verräter angesichts seines Elends bereut (und wer würde da nicht seine Tat bereuen?) zurückkehrt, wozu es allein schon eine Menge "Chuzpe", also Frechheit braucht, sondern wo der Vater ihn sogar mit einem Fest bewillkommnet, das die besten Früchte der harten Arbeit des verbliebenen treuen, rechtgläubigen weil gehorsam gebliebenen Sohnes im Opfer verbrennt.

Mittwoch, 30. Juni 2021

Veganismus als Schuld an der Erde (1)

Oh, singe den Zorn, oh Göttin des Peleïden Achilleus (oder auch des Hans Zurngreiter, den Buben vom Bert), darüber, wie man sich täuschen kann. Oh, wie oft leben wir in Verhältnissen, deren wahrer Hintergrund oft im selben Verhältnis anders und sogar kontradiktisch ist, als seine Deckmäntel in Wortgebilden errichtet eine stille Gegebenheit und Selbstverständlichkeit nützen, also ins Leere stoßen. Wo dann ein wortreiches Gebilde darüber gesponnen wird, das nichts weniger als eine Lüge, als der berühmte Mündungsrauch, der verhindern soll zu sehen, woher das Geschoß wirklich kommt. Genau das läßt sich über den Vegetarismus, noch deutlicher aber über das Veganertum aussagen. 

Dessen Ideologie (und kein Veganer bestreitet, daß seine Einstellung eine solche ist) nicht nur dadurch ihre matriarchalisch, matrizentrische Gründung verrät, daß sie wie ein Heißluftballon über der Erde schwebt und kein Loch in seiner Außendecke erlaubt, weil er sonst aus dem Gleichgewicht gerät, den existenznotwendigen Auftrieb verliert und abstürzt, nein - er verrät diese Herkunft durch seine Wiederspiegelung in der Mythologie.

Montag, 21. Oktober 2019

Das Vuhn im Huhn

Kentucky Fried Chicken wurde in den USA groß und bekannt für seine (angeblich) unübertrefflichen frittierten Hühnerteile. Mit dem Markenzeichen eines großen Pappkübels, gefüllt mit Hühnerbeinen oder Flügelchen. Alles natürlich paniert und zartest in Öl herausgebacken. Wie oft ist dem VdZ das Wasser im Mund zusammengelaufen, wenn er entsprechende Szenen in Filmen sah. Denn dort spielten diese Kübel oft genug eine sehenswerte Rolle.

Aber etwas hat nicht gepaßt, erfahren wir jetzt zu unserer großen Enttäuschung. Sie waren nicht ethisch genug, oder so. Denn nun hat die Fast Food-Kette eine Zusammenarbeit mit der Vegan-Kette Beyond Meat (ungefähr "Besser als Fleisch") angekündigt. In der das beliebte Menü bei KFC nun auch in einer fleischlosen, rein pflanzlichen Variante angeboten wird, aber dennoch "genauso schmeckt wie die Fleischvariante". 

Was generell die Frage erhebt, warum Veganer die Tierlosigkeit von Ernährung so oft damit propagieren, daß es nachweislich möglich sei, denselben Wohlgeschmack wie tierische Produkte auch ohne Tiere zu erzielen. Stichwort "Vurst". 

Heißt Veganismus nicht sogar generell, Tier-Produkte und deren überlegene Eigenschaften zu simulieren? Man könnte den Eindruck gewinnen.

Vielleicht benennt sich KFC jetzt auch um. In KVC. "Kentucky Vried Chicken - Vir können vrittiertes Huhn pervekt vortäuschen!" Mit rotgedruckten Warnhinweisen (wir kennen ja die Amerikaner, noch mehr ihre Anwälte, klagsgeil bis zur Ekstase) auf den Kübeln, daß die vrittierten Vühner keine vollwertige Ernährung darstellen, daß also Nahrungszusatzstoffe ervorderlich sind, um das vehlende Huhn im Vuhn ernsthaft zu ersetzen. So ist es nämlich.


Kentucky Fried Chicken - Without Chicken Good as Chicken - "Still finger lickin' good"


Nachsatz, weil es dazu paßt: Es gibt bis heute keine belastbare medizinische Studie, die einen negativen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Lebensalter belegt. So, wie es bis heute keine wissenschaftlich haltbare Studie gibt, die einen Zusammenhang zwischen Cholesterin im Blut und cholesterinreicher Nahrung belegen kann. Weshalb die amerikanischen Gesundheitsbehörden vor kurzem aufgehört haben, vor Fleisch und tierischen Fetten als Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu warnen. Eine faktenreiche, interessante Artikelreihe über Fleischkonsum generell findet der Leser übrigens auf den Seiten von Achgut. Teil 1  Teil 2  Teil 3



Samstag, 30. Juni 2018

Veganismus. Eine einzige Verlogenheit

Es ist im Grunde nur noch widerlich, was mit dem sogenannten Veganismus zusammenhängt, sobald man seine Augen einmal wirklich darauf richtet. Pollmer zeigt Fakten, die einem den Magen über einen dieser gegenwärtigen Wahnsinnsformen umdrehen. Die Frage kann nur noch lauten: Wem dient der Schwachsinn "Veganismus"?










*070618*

Sonntag, 3. Juni 2018

Von einer der zahllosen Gesundheitshysterien

Weil wir schon einmal bei BIO und Ernährung waren - der Leser möge sich selber ein Bild von dem Wahnsinn machen, der unser normales Eßempfinden gestört hat. Nicht das Essen, nicht irgendwelche Zusatzstoffe waren es, oder was auch immer. Es war die Neurotisierung. Und ganz am Anfang stand ein amerikanischer Margarinehersteller. Der sich überlegte, wie er der Butterdominanz (niemand wollte sich Margarine aufs Brot streichen) beikommen könnte. Da kam ihm eine Idee, und er beauftragte ein Forschungsinstitut. Die prompt "fanden", daß Butter aufgrund seiner Fette zu Herzinfarkten führe. Nur Margarine habe Fette, die dem vorbeugten. Seither hat sich die Hysterie, Cholesterin würde Herzkrankheiten bewirken (oder zumindest fördern) zu einem Kollektivwahn ausgeweitet. Der - eiderdautz - durch insgesamt über 20.000 Studien (Gänsefüßchen) untermauert sei. Ärzte, ganze Ärztegenerationen glauben den Müll mittlerweile.

Vor ein paar Jahren wurde das Phänomen genauer untersucht. Das Ergebnis war erschreckend. Es gibt insgesamt (von all diesen über 20.000 Studien) nur dreizehn Studien, die wissenschaftlich ernstzunehmen sind. Alle übrigen sind entweder wissenschaftlich fragwürdig, oder sie greifen auf diese allerersten dreizehn Studien, die sich von einem mächtigen PR-Apparat betrieben längst zur allgemeinen "Gewißheit" verfestigt hatten. Von diesen dreizehn Studien wiederum sind fünf zur Auffassung gekommen, daß die Herzschädigung eine Folge ist, drei zur Auffassung, daß das nicht der Fall ist, im Gegenteil, und fünf Studien meinten, daß man das nicht sagen könne, es sei wissenschaftlich genau betrachtet überhaupt kein Zusammenhang bemerkbar.

In dieselbe Kerbe schlägt die berühmte "China Study", auf die sich heute wiederum eine ganze Religion (die in Wahrheit eine Geisteserkrankung ist) beruft. Die aber nie die Studie gelesen haben dürften. Denn auch dort war das Ergebnis: Es läßt sich nichts sagen. Und zwar wirklich nichts. Ein Zusammenhang zwischen koronaren Erkrankungen und dem Konsum von bestimmten Fetten läßt sich nicht erkennen. 

Auch der VdZ wurde auf mittlerweile sechs Kuren (gut, nur auf fünf, die letzte, die sechste, war insofern vernünftiger, als man ihn mit solcher Gehirnwäsche auf sein eindringliches Fordern hin in Ruhe ließ, auch wenn es zu den Mahlzeiten natürlich von den "Gesund-Köchen" berücksichtigt wurde, aber da ging es dem VdZ ja nur um den Geschmack etc. etc.) eindringlich gewarnt. Und einmal machte er auch wirklich den Fehler, darauf mit einer Ernährungsumstellung einzugehen. Ergebnis? Wollen wir nicht darüber sprechen. Genau so wenig wie über die seltsamen Änderungen in den "Diätlehren", die er über all die Jahrzehnte zu hören bekam. Wo heute gesund ist, was noch vor zehn Jahren ein Grund gewesen war, ihm zu drohen, ihn bei Nichtbefolgung von der Krankenversicherung auszuschließen.

Nun schreitet die WHO ein. Und sie tut es, indem sie vor diesen "Transfetten", die in der Margarine verarbeitet werden bzw. die diese sind, eindringlich warnen. Angeblich machten sie erst recht herzkrank. Und das Allerschärfste daran: Die WHO will dafür sorgen, daß in fünf Jahren überhaupt keine Transfette mehr verwendet werden, weltweit. (Dazu - unten.)

Unter uns: Auch das glaubt der VdZ nicht. Auch das ist ein Unsinn. Aber der Leser möge sich daraus nur ein sehr exemplarisches Bild machen, wie es mit unserer sogenannten "wissenschaftlich untermauerten gesunden Ernährung" aussieht.

Uns stehen neue Zeitalter bevor, das kann man jetzt schon sagen. Es geht nur noch um Jahre, vielleicht ein Jahrzehnt. Dann wird jedem vorgeschrieben, was er essen, mehr aber noch: was er NICHT essen darf. Sonst sperrt man ihm einfach die Kreditkarte für ein bestimmtes Warensegment. Darauf läuft nämlich die Totale Datenkontrolle hinaus. Stellen wir uns darauf ein, daß seltsamerweise die Krankheiten immer noch deutlicher anwachsen, deren Ursachen man "kennt", in ein paar Jahren aber "noch besser kennt."

Und überlegen wir uns bis dorthin, wo wir noch jene Lebensmittel bekommen, die uns, mit unserem durch Sittlichkeit ins Geistige hin überhöhten Geschmackssinn unübertrefflich klassifiziert, einfach ... schmecken.

Zuvor aber möchte der VdZ noch auf etwas hinweisen, nämlich auf die Art, wie dieser Artikel selbst geschrieben ist, der Leser möge ihn hier nachlesen. Der sagt viel aus. Da steht nämlich, daß in den 1950er Jahren die Menschen "zunehmend besorgt über die potenziellen gesundheitlichen Risiken von gesättigten Fetten waren." Was? Niemand war besorgt. Niemand. Ab da hat man nur den Leuten eingeredet, daß und wo sie besorgt zu sein HÄTTEN. Diese ganzen Ernährungshysterien haben nämlich mehr mit Medien und der Blödheit von Journalisten zu tun, als mit Gesundheit und persönlichem Befinden.

Aber die Menschen haben doch wirklich weitgehend und massiv zugenommen? Ja, das ist auch logisch. Nach den harten Kriegsjahren, nach den noch härteren Jahrzehnten davor, waren die Menschen auf Schmalkost eingestellt. In den 1950er Jahren begann der Wohlstand auszubrechen, begannen die Fastfood-Ketten ihr Wohl für die Welt auszubreiten, und nun reagierte der auf Minimalverwertung eingestellte Mensch mit einer entsprechend ausgefeilten Verarbeitung von weit mehr Nahrung, als er lange gewöhnt war.

Vor allem war er nicht gewöhnt, daß Nahrung kein Punkt mehr ist, über den er sich überhaupt zu sorgen habe. Stattdessen konnte er sich in den aufgebrochenen ethnisch-religiös geschlossenen Gemeinschaften - also entwurzelt - Vorstadtisoliertheiten abends nur noch vor den Fernseher knotzen, zu dem er in Stau und Autobahnfahrten aus den Innenstädten "heimgefahren" war. Um sich dann, bei einer Dose Bier und gesunden Popcorn, von jeder Art von verordneter Hysterie anstecken lassen.

Und das ist (fast) schon der Schlüssel für das ganze Geheimnis. Transfette hin, ungesättigte Fettsäuren her. Denn für Milliarden von Menschen ist es noch dazu ein Segen (!), daß sie Transfette-Lebensmittel haben. Denn die machen besonders gut satt (haben also viel Nährwert, der durch körperliche Bewegung, harte Arbeit auch entsprechend verwertet werden kann), sind haltbarer, billiger, etc. etc. Aber vor allem: sie haben wahrscheinlich keine anderen. So wie es bei uns in den 1950er Jahren war dürften die nur froh sein, überhaupt satt zu werden.






*170518*

Montag, 19. Juni 2017

Erschütterndes Zeugnis der Gegenwart

Da weiß man nicht mehr, was man sagen soll. Solche Haltungen sind nämlich tatsächlich schon weit verbreitet.







*230517*

Montag, 20. März 2017

Wenn alles nur noch im Irsinn ersäuft

Der VdZ ist es schon sehr leid geworden, sich all dem Irrsinn, der sich heute abspielt, noch im Einzelnen zuzuwenden. Das Pauschlaurteil, daß wir inmitten ausgebrochenen Kololektivwahnsinns leben, scheint schon völlig auszureichen, und es wird nicht besser, es wird immer schlimmer. Manchmal ist es bestenfalls noch amüsant, etwas wie die Auseinandersetzung von William M. Briggs mit PETA-Aktivisten zu lesen. Daß diese Aktivisten sich und ihre Argumente ernst nehmen kann man freilich nicht mehr glauben. So wie man den Wahnsinn nicht mehr glauben kann, der sich aus dem Vegetarismus heraus (in dem eine Mangelernähung anderer Erdteile zum Ideal moralischen Verhaltens aufspielte) in den Veganertum und damit zum (letztlich sogar noch schwer gesundheitsgefährdenden) Sektenwesen gesteigert hat.

Alles eingebettet in eine Gesamtbewegung der Rebellion gegen das Sein, in der alles, was normal ist, abgelehnt, verteufelt, und durch pseudomoralisiertes Verhalten auf der Grundlage eines neu definierten, den logos, die Vernunft ablehnenden Seins ersetzt wird.

Das deshalb nichts ausläßt, und in den "Tierrechtsbewegungen" nur einen logischen weiteren Höhepunkt erreicht hat. Wo allen Ernstes schon von "Tierrechten" gesprochen wird, um auch so über Pseudomoral, über Pseudoempfindung und daraus erwachsendem Gefühlsimperativ das Menschsein anzugreifen. Denn fällt der Mensch, fällt die Schöpfung. Ein "umgekehrt" ist nicht (menschen)möglich!

Briggs hat ursprünglich - natürlich mit traurigem Tenor - davon berichtet, daß ein amerikanischer Zirkus, der seit 1888 besteht und der von Anfang an berühmt für seine Tierdressuren (und hier besonders die der Elephanten) war, aufgrund der immer einschränkenderen Auflagen, die ein Überleben nicht mehr möglich machten, außerdem müde der ständigen Prozessiererei mit sogenannten "Tierschützern", mit heuer seinen Betrieb eingestellt hat. 

Daraufhin hat ihm eine PETA-Aktivistin einen geharnischten Brief geschrieben, den Briggs mit bewundernswertem Humor aufnimmt und beantwortet. Dabei stellt er auch eine interessante Frage: Wenn es Menschen aus moralischen Gründen untersagt ist, Tiere zu dressieren, noch mehr aber zu esssen, umgekehrt aber die gesamte Tierwelt eine einzige Welt des Fressens und Gefressenwerdens ist (wobei bloße "Not" keineswegs das einzige Motiv ist; Tiere töten auch aus anderen Gründen, man denke nur an Revier- oder gar Rangordnungskämpfe) Tiere also dieser Moral aus nahelilegenden Gründen nicht unterworfen sind, dann bedeutet das nichts anderes als daß Tiere Menschen ÜBERgeordnet sind. Ihnen ist etwas gestattet, was dem Menschen nicht gestattet ist. Sieht man davon ab, daß es absurd ist sich eine Tierwelt vorzustellen, in der alle Tiere eines natürlichen "schönen Alterstodes" sterben, denn binnen kurzer Zeit wäre die Erde mit Tieren völlig übervölkert, und eines wäre dann auf jeden Fall gewiß: Sie würden alle einen eleganten Hungertod sterben.

Wir wollen hier nicht einmal mehr den üblichen Sermon nachflicken, in dem wir erklären, daß es natürlich klar ist, daß man Tiere "gut behandeln" soll, also ihnen nicht unnötige Leiden zufügen darf, Leiden die über den eigentlichen Nutzen, der Fleischgewinnung, oder wie in diesem Fall: Der bloßen "zwecklosen" Nutzung, hinausgehen. Wie wollen auch nicht den Nutzen des Fleisches für den Menschen "aufweisen", das lohnt bei diesem Klientel ohnehin nicht eine Zeile. Genau so gut könnte man spanische Kurzohresel in Kurse für Internetnutzung stecken. 

Nur - Tiere haben eben keine Rechte. Das zu meinen ist Geistesverwirrtheit. Sie sind wie die gesamte übrige Schöpfung dem Menschen untertan und ihrer Natur nach seiner Verwendung wie Gestaltung aufgegeben. Nichts ist unglücklicher wie ein Hund, den niemand erzogen, ja dressiert hat. Und die gesamte Natur wartet sehnsüchtig auf jenen Moment, wo sich die Söhne Gottes offenbaren.  Die bei einem schönen Elephantensteak an pommes de terré glacé mit dazupassendem Rotwein darüber beraten, wie das nächste Sonntagshochamt ablaufen wird, an dem sie teilhaben um ganz Mensch zu werden, weil Gott selbst menschgeworden sein Leben dem Vater opfert, sich den Menschen gar als Speise darreicht. 

Und daneben über den Verlust eines Zirkus zu weinen, diesem Hort der Zelebration der höchsten Möglichkeiten des Menschen im nutzlosen Spiel. Denn diese Möglichkeiten sind nicht einfach "da", sondern sie brauchen Zucht, harte Übung, ja unnachgiebige Dressur des Fleisches, um auch die geschöpfliche Natur ganz in die höchste Sphäre, die des Geistes, hineinheben zu können.







*150817*

Samstag, 25. Juli 2015

Zurechtgelogene Heilsneurose

Es ist amüsant, dieses (12min.) Video anzuschauen. In der hat das EU.L.E - Europäisches Institut für Lebensmittel und Ernährungswissenschaften e.V. einen wahren Verkaufsschlager der Veganenbewegung - "Die China-Study" - unter die Lupe genommen. Darin wird angeblich der definitive weil wissenschaftliche Beweis für die messianische Aufgabe des Veganismus geliefert.

Schon die offensichtlichste Behauptung des Religionsersatzes Veganismus entpuppt sich als reine Phantasie, ja: als Lüge, weil sich eine der Bibeln der Apostel einer Wende der menschlichen Eßgewohnheiten im Dienste ewigen, glückliche, ja paradiesischen Lebens (nichts, was nicht durch vegane Ernährung ins Optimum zu bringen wäre!) auf eine wahrlich umfassende China-Studie beruft - die aber das genaue Gegenteil ergeben hat. 

Nämlich: Es gibt zwischen Fleisch- und sogar Fettkonsum sowie Todesarten KEINEN NACHWEISBAREN ZUSAMMENHANG. (So, wie sich zwischen dem Cholesterin in der Nahrung und dem im Blut KEINERLEI ZUSAMMENHANG nachweisen läßt.) Nicht einmal zwischen Kalorienverbrauch und Sterblichkeitsrate besteht wissenschaftlich betrachtet eine Korelation. Wenigstens bei erhöhten Darmkrebsraten durch Fleischkonsum? Rien. Fehlanzeige.

Eine solche läßt sich allerdings bei erhöhtem Wassergemüseverzehr (wie Algen) nachweisen.

Das war's dann auch eigentlich schon. Der Bayer Udo Pollmer beschreibt das - vor allem für Veganer - verheerende Ergebnis drastisch-amüsant. Denn dort wird die gesamte westliche Ernährungswissenschaft so an die Wand gefahren, daß im Grunde nur noch ein Baaz (=Schleim) übrigbleibt, der an der Wand runterläuft. Was die Welt braucht ist nicht Veganismus, sondern mehr Biergärten mit Salzrettich und Brezen. Die sind nämlich veganer als vegan.








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