Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 12. August 2024
Vom Irrtum des Lobes, und von der Seltenheit des Genies
Donnerstag, 1. Dezember 2022
Kein zufälliger Zusammenfall
Weil Geld lediglich ein Mittel ist, das den Grad des Wirkens im Rahmen des Sozialen ist, also um Macht.
Deren größte Konzentration in einer Stellung "wie Gott" - "eritis sicut Deus" - besteht.
Es gibt deshalb auch keinen Reichen, der nicht begonnen hat, sein eigentliches Strerben zu offenbaren: Als Streben nach den geistigen Gütern der Menschheit, nach Religion, nach Wissen, um DIESE, um den GEIST zu besitzen und durch Teilnahme an ihm die Welt so effektiv wie nur möglich zu bestimmen. Und DAMIT die Eigenstellung zu erhöhen.
Freitag, 11. November 2022
Lust am Leben des Lebens
Dadurch erkennt (und umso mehr also liebt), und es schließlich OHNE ES ZU ZERSTÖREN, sondern durch hereinholende Überhöhung in ein dem Materialen DADURCH mögliches, aber durch das Mächtigere (=Geistige) implementierte, über es verhängte Gestalthafte formt.
Ja, richtig, Gestalt ist immer eine Form von Gewalt, von Staat, von Ordnungsgesetz, eins in allem also. Das Heilige ist so besehen das Gewaltsamste, das denkbar ist!
Das wie jede Gestalt nur aus EINER Gestalt stammt. Jener Gestalt, in der alle Gestalten enthalten sind, somit in der Linie Mensch - Gottmensch, Schlußstein wie Fundament der Schöpfung. IHS.
Montag, 24. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (2)
Sonntag, 23. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (1)
Dienstag, 11. Oktober 2022
Der vorenthaltene Sinn (2)
Montag, 10. Oktober 2022
Der vorenthaltene Sinn (1)
Es wird seit Anfang 2020 immer weniger produziert.
Nachdem auch die zuvor weltweit bereits übervollen Lager (auch darüber wurde kaum laut gesprochen) geleert sind, die um mit Übergewinnen abgebaut werden zu knnen schon die Drohung mit einer Inflation reichte leiden die Märkte zunehmend unter Unterversorgung mit Produkten.
Donnerstag, 23. Juni 2022
Die Katastrophe des verlorenen Generalisten
Donnerstag, 17. März 2022
Kann man es so sehen?
Sonntag, 4. Juli 2021
Gedankensplitter (1166)
Wenn sich der eine des anderen nicht mehr sicher sein kann, steigt die Notwendigkeit und die Bereitschaft, Abläufe und zu erzielende Eigenschaften zu beschreiben und deren Entstehung zu sichern.
Nicht nur die Qualitätssicherungssysteme sind deshalb vor 30 Jahren aufgetaucht, sondern auch die "blitzschnellen) Kommunikationssysteme - nicht nur Mobiltelephone, sondern es begann beim Telefax, ging zu den Pagern (auch damals Ausdruck besonderer Wichtigkeit und autoritativer Stellung), ging übers Autotelephon, das Internet und schließlich die Cellphones, die Mobiltelephone, bis zu der nächsten Generation, den automatischen Kommunikatoren (als ins Gehirn eingesetzte Transistoren und Kleinstmaschinen), die zumindest über Teilbereiche "abstimmen"; das "intelligente Haus" ist im übrigen ebenfalls Teil dieses "Vertrauens-Ersatzsystems" - haben damals ihren Ausgang genommen. Der VdZ kann sich noch gut erinnern,
Sonntag, 2. Mai 2021
Und wirtschaften im Paradies (2)
Teil 2) Es hat etwas von Paradies
Samstag, 1. Mai 2021
Und wirtschaften im Paradies (1)
Es sagt etwas über den Geist der Ungarn aus, worüber die Budapester Zeitung am 9. April berichtet: Dem Staat gehe, so schreibt die Zeitung, die Geduld aus. Deshalb würden die Strafen für Fahren ohne Führerschein, die bisher bis zu 400 Euro betrugen, nicht einfach erhöht, sondern durch die Drohung von Gefängnis definitiv verschärft. Eine Geldstrafe alleine wirkt nämlich nicht, wie die Statistik zeigt. Alleine in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 wurden über 3.000 Ungarn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Sonntag, 14. März 2021
Greuel der mathematischen Ethik (2)
Teil 2) Das ist sogar mehr - es ist brandgefährlich!
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*Anstatt endlich einmal den wirklichen Kern der ethischen Problematik aufzugreifen, lassen sich manche Katholiken von der Meldung triggern, daß ein Teil der Impfstoffe aus Zellmaterial von Föten hergestellt wird. Und alle niederbuht. Darunter sogar die Pius X-Bruderschaft, die diese Meldung rasch wieder zurückgezogen hat, in der sie aber dieses ethische Urteil, das der Leser hier findet, bestätigt.
Salopp und an einem Beispiel illustriert: Es ist legitim und moralisch unbedenklich, im Schützengraben den Leichnam eines Kameraden zu benutzen, um sich vor feindlichen Kugeln zu schützen, man sonst keine Deckung findet.
Es ist aber natürlich NICHT legitim, den Kameraden zu erschießen, um ihn DANN als Deckung zu benutzen.
Doch das Gut, das ein Leichnam an sich darstellt, die Pflicht zur Pietät und Ehrerbietung dem Verstorbenen gegenüber, ist niedriger zu bewerten als der Schutz des (eigenen) Lebens.
Samstag, 13. März 2021
Greuel der mathematischen Ethik (1)
Sehen Sie unten, werter Leser, was der VdZ meint, wenn er davon spricht, daß die wirkliche ethische Problematik der Impfung praktisch nirgendwo erfaßt wird. Leider schweigt auch die Kirche dazu, die doch die Aufgabe hätte, darauf hinzuweisen!
Aber man steht als Einzelner gegen Gebirge, denn so wird überall eben gedacht. Es wird GEGENVERRECHNET, und so versteht man es, wenn man sagt, daß man die Güter abwägen muß. Aber hier werden Güter verglichen, die nicht vergleichbar SIND. Die nur dem mathematischen Sinn vergleichbar sein wollen, der aber die Welt und Wirklichkeit auf groteske Weise auf zweidimensionale Schattenbilder reduziert.
"Zufällige" Ereignisse, die mit den jeweiligen Lebensläufen zu tun haben, werden mit GEMACHTEN, durch die Impfung VERURSACHTEN Ereignissen gegengerechnet. In diesem Interview wird es ganz deutlich! Die gesamte Argumentation dreht sich nur um dieses Abwägen: Opfer ohne und Opfer mit Impfung.
Und genauso "rechnet" die Politik, und hält sich dabei für besonders ethisch (ach, in welch tragischem Gefüge sie doch eingespannt ist ... Und die Kanzler unserer Länder, Angela Merkel und Sebastian Kurz, blicken genauso drein: Melodramatisch.
Wobei es nicht nur die Corona-Pandemie betrifft. Sämtliche Impfungen werden nach diesem Schema argumentiert, und in dem unten angefügten Video-Gespräch wird es extrem deutlich: Man habe ausgerechnet, wie viele Blutgerinnungsopfer die Impfung verursache, und wie viele NORMALERWEISE geschehen. Und das sei gleich ... aber der Nutzen der Impfung eben höher.
Welcher? Welcher Nutzen? Keine Ahnung ... das kann niemand nämlich genau sagen. Auch der Mann im Video nicht. Der als Mitglied des österreichischen Nationalen Impfgremiums 1:1 die Sichtweise der Regierung widerspiegelt. Auch er weiß aber nur "einige" Wirkungen. Was völlig untergegangen ist, erst jetzt wieder - und so nebenher, als wäre es ohnehin immer klar gewesen (was es ja auch gewesen ist!) - an die Oberfläche kommt, ist, daß es sich bei den Impfungen um ein "riesiges Experiment" handelt.
Sodaß die Information der Menschen, nach der sie nicht nur auch noch die einzelnen Impfstoffe beurteilen sollen, die sie sich zufügen (sollen oder wollen oder müssen), sondern in einer Perversion der "Selbstverantwortung" ALS FREIHEIT diese Impfstoffe SELBST BEURTEILEN SOLLEN.
Sie also nicht mehr, nicht weniger als EINGELADEN WERDEN, AN DIESEM RIESIGEN EXPERIMENT TEILZUNEHMEN. Schaue sich der Leser einmal das verlinkte kurze Video von ServusTV zur Lage in Israel an. Und schwenke dann zu einem Bericht über die Impfkampagne in diesem Land. Das von der Regierung offenbar als Experiment an Pfizer "verkauft" wurde.
Wie man es da wagen kann, überhaupt von Verantwortung zu sprechen, ist nicht mehr nachvollziehbar. Und bestenfalls noch erklärbar durch diesen seit Jahrzehnten zur Wissenschaftskrankheit aufgestiegenen Aberglauben an Wahrscheinlichkeiten als neue Form von Wissen weil (somit begrifflich absurde) Gewißheit.
Stattdessen werden die Menschen gedrängt, ein im Einzelfall beträchtliches Risiko einzugehen, um sich gegen einen Virus vielleicht zu schützen, der allen Fakten nach gesamtgesellschaftlich nicht und nie mehr als ein normaler Grippe-/Corona-Viren-Familien-Infekt (gewesen) ist.
Das ist mit der katholischen Ethik UNVEREINBAR und IM WIDERSPRUCH. Und es wäre höchste Zeit Stimmen maßgeblicher Kleriker zu hören, die darauf hinweisen. Denn der Zeitgeist hat hier bereits eine ganz bedenkliche, ja gefährliche Schlagseite.*
Montag, 25. Januar 2021
An einem nächsten Faden gezogen
Du wolltest etwas sagen, hakte sie nach.
Warum?
Du hast angesetzt, aber das Wort war nur begonnen, dann hast Du es abgebrochen.
Ja, ich habe wieder abgebrochen. Wort hat nur Sinn als Satz. Aus diesem Satz wurde aber nichts, das habe ich erst gesehen, als er sich abgezeichnet hat. Du weißt ja, man nimmt einen Satz, wie man einen frisch geschlüpften Spatzen aus dem Nest nimmt. Dann setzt man ihn auf den Ast, der vom Stamm weg- weil in die Umgebung, die einen immer wie den Fisch das Wasser umschließt, hinausragt. Dann schaut man, wie er sich plustert und kraftvoll genug prustet, prüft, ob er läuft, wacht darüber, daß er lebt und, ja weil er sich schüttelt, die Federn ordnet, und sich entfaltet, weil ihm nicht gleichgültig ist, wie er aus dem Nest hinaustritt.
Manche dieser Spatzen freilich müssen daraufhin noch einmal ins Nest zurück. Sätze, Aussagen sind ja wie Dekor, das man in seine Welt, sein "Zimmer" stellt. Sie "sind" Teil der Persönlichkeit, also dessen, was vor Gott zählt: Sie sind Zeugnis eines Geist. Nach diesem werden wir einst beurteilt.
Also muß man scharf darüber wachen, welche Spatzen man auf eines Äste hinausläßt. Denn man IST dann diese Sätze, diese Worte, in ihnen wird man geschichtlich.
Also ist alles sprechen (so wie überhaupt alles, alles tun!) ein Positionieren von Spatzen, also von Dingen in "eines eigene" Welt, zugleich ihre Grenzen. Das Dasein ist somit ein Dasein in "Inseln". Jeder ist auf seine Art somit "Insel". Aber eine Insel, die AUF ANDERE, auf die Welt hin ausgerichtet ist, und somit mit ihr kommuniziert.
So zwar ist auch Denken sprechen, aber nur in diesem Sinne. Es ist ästhetisches Formulieren, Gestalten - weil Teil der Gestalt der eigenen Person. Somit wird eines Zimmer nicht nur zu einer Aussage, wie man sich der Welt gegenüber sieht, sondern auch die Manifestation der Stellung ihr gegenüber.
Dies ist also der eigentliche Akt. Er ist rein geistiger Natur, er gehört dem Geiste zu. In diesem Sinne unterscheidet er sich also in der Qualität weil in der Dimension vom Sprechen, Schreiben etc. Weil dieses bereits dem Hinaustreten in die Welt - und in das "Zimmer" siehe oben - angehört. Er ist damit Schöpfung, Weltschöpfung, und die Welt ist dieses Mosaik aus Zimmern.
Somit ist die Selbsterkenntnis das Betrachten dieser Spatzen, dieses Baumes, dieser Insel. Denn darin wird man sich selbst zum "anderen", und damit erkennbar. Nicht nur das, in dieser Gestaltung WIRD man erst, weil dieses Werden ein Welt-Werden ist. Und das heißt immer: Ein Werden für die anderen, als anderer.
***
Und so habe ich daneben sozusagen einen nächsten Artikel geschrieben. Ich habe nur und wie immer - an einem Faden gezogen, der immer länger wurde, bis er richtig Speck dran hatte.
Sonntag, 1. November 2020
Vom Preis und vom Schenken
Die wichtigste Funktion des Potlatch, diese bei so vielen Völkern zu beobachtende "Orgie des Herschenkens", der die Abendländer scheinbar so fremd gegenüberstehen*, könnte man fast übersehen, schreibt Marcel Mauss in "Die Gabe". Es ist die ständig wieder erinnerte, etablierte Hierarchie zwischen Häuptling und Vasallen und deren Dienern. Aber keineswegs aus "niedrigen Motiven" des bloßen Übertrumpfens, und schon gar nicht, um jemanden zu beschämen.**
Dieses Herschenken, das manchmal bis zum Selbstruin geht***, geschieht vielmehr aus höchst edlen, moralisch hochstehenden Beweggründen. Denn Geben heißt, (moralische) Überlegenheit, moralischen Hochstand durch die Fähigkeit zur Selbstüberschreitung zu beweisen, also magister zu sein.
Annehmen ohne zu erwidern hingegen heißt, sich unterzuordnen, minister zu sein, tiefer zu sinken, Knecht und Gefolge zu werden.
Was dieser Ansatz (deshalb) an Kraft hat, die Ehe und ihre Stellung in der Gegenwart zu erhellen, werden wir noch zeigen.
*Was so formuliert gar nicht stimmt. Denn auch bei uns war nicht nur, sondern ist ein Treffen, bei dem das Herschenken im Mittelpunkt steht, noch viel häufiger und lebendiger als man meinen könnte. Denn wenn sich die Verwandten zu bestimmten Anlässen treffen (mal mehr, mal weniger) und einander beschenken, so finden sich alle die Potlasch-Elemente genau so, wie sie bei den "Naturvölkern" üblich waren oder nach wie vor sind.
Auch darin, daß man nicht nur schenkt, sondern dieses Schenken eine unausgesprochene (oft sogar unbewußte) wechselseitige Verpflichtung ist. Es "bedeutet etwas", wenn man jemandem nichts (oder etwas) schenkt. Und man fühlt sich verpflichtet, ein Geschenk mit einem Gegengeschenk zu erwidern.
**Deshalb schenkt man auch nicht einfach "so", sondern es gehört zur Kunst des Gebens, den Beschenkten nicht zu beschämen, sondern ihn möglichst in der Hingabe zu übertreffen, diesem eigentlichen Geschenk. Das heißt, daß der Beschenkte durch ein Gegengeschenk in der Lage sein muß, einer durch die Gabe moralisch entstandenen Verpflichtung (!) durch ein Gegengeschenk zu begegnen. Das aber wiederum nach seinem Stand (als Ort in der Hierarchie) bemessen sein muß.
Um das auf die Schnelle zu überprüfen, möge der Leser doch die Gegenprobe machen und sich ausmalen, wie man sich verhält, wenn jemand Geschenke nie entgegnet.
Auch wenn man (angeblich) nicht gerne hört, daß Geschenk mit Gegengabe zu tun hat, so sind sogar die Bedenken unangebracht, in diesem Zusammenhang das Wort vom "bezahlen" oder vom "angemessenen Preis" in die Runde zu werfen. (Was bis zum Wesen von Geld fortzudenken ist, darüber ein andermal mehr.)
Denn darauf geht das zurück, was wir heute als ... Wirtschaft, als Angebot und Nachfrage, als Preis und Wert etc. bezeichnen. Praktisch das gesamte Wirtschaftsvokabular hat in Wahrheit eine in der "bloßen" Zwischenmenschlichkeit und deren sozialer Kommunikationstonleiter seinen Ursprung.
So nebenbei stoßen wir hier auf die Gründe für die Tatsache, daß es heute sowohl an der Fähigkeit zu schenken, Geschenke anzunehmen und dem Problem mangelnder Dankbarkeit zu mangeln scheint. Es hat damit zu tun, daß in einer Epoche, in der Identität mangels sozialer Institutionalisierung und Einordnung (was sogar Grundsatz der Pädagogik wurde) nicht mehr besteht, ist jedes Geschenk "bedrohlich" und muß zum "Recht" werden. Das betrifft auch die "Sozialleistungen".
***Sogar das ist in unseren Ländern alles andere als unbekannt. Man denke an ein Hochzeitsfest! Das keineswegs nur bei (zugewanderten) Türken eine wahre Geschenkorgie ist, die so manches Ausrichters reguläre wirtschaftliche Potenz deutlich übersteigen. Und zwar bei den Ausrichtern (Brautleuten bzw. Brauteltern) wie bei den Gästen.
Donnerstag, 6. August 2020
Von Wirtschaft, Drohungen und Wahrwerdungen (2)
Was schreibt dazu der liberale Thinktank Agenda Austria? Wir bringen es, wegen eines Umstands, den wir am Schluß ausführen.
Seit 2007 kamen für jeden Euro an Wirtschaftsleistung 1,56 Euro an Staatschulden hinzu. „Wir haben den Krisenmodus in Europa eigentlich nie verlassen. Die einfache Antwort, die Probleme mit der Notenpresse wegzudrucken, geht offenbar nicht auf. Trotzdem versuchen wir es immer intensiver. Europa braucht aber nicht noch mehr Schuldenprogramme, Europa braucht eine Strategie, wie wir aus diesem Teufelskreis entkommen“, sagt Agenda Austria-Ökonomin Heike Lehner.
Hier im speziellen wird - wie so oft heute! - die Problematik der Stellung der Frau in ihrem Kampf um den Vaterstuhl ausgetragen, und in den Kindern der Kinder definitiv "gewonnen". Vermeintlich! Nur vermeintlich. Es ist ein Pyrrhussieg, wir werden noch darüber berichten. Denn diese Kinder der Kinder werden eines Tages ... nicht so ungeduldig, werter Leser, es wird schon noch gesagt werden!
Denn Familie ist nur als Haus verständlich. Und Haus ist die Gemeinschaft (als Einigkeit) unter dem Vater, also Wort, Geist. Die biologische Tatsache einer Abstammung ist zwar da, spielt auch eine Rolle, aber eher als "zu überwindendes Faktum". So sehr die biologischen Abstämmlinge auch dann (aus Gründen der Legitimität!) versuchen, die Familie - das Haus - zu stehlen. Das Haus geht mit dem Vater, und dessen Vater, und dessen Vater, und dessen Vater ... bis zum Neuen Adam. Was aber passiert, wenn man diesen Neuen Adam verweigert? Eben. Man steht gegen die eigene Natur.
Was soll daran also verwunderlich sein, wenn unter den Jungen heute die Meinung weitest verbreitet ist, daß die Menschheit "gegen die Natur" stünde? Und daß die überkommene Kultur (ja, ihre nämlich!) nichts taugt, außer - wie bei "konservativen" Liberalen - wo sie gerade noch nützlich ist? Bildung wird unter diesen Generationen deshalb nur noch zum Werkzeug, um den selbst zu definierenden Anspruch (man nennt das dann "ehrgeizig", und "strebsam") auf sozialen Ort/Stellung (die das Haus des Vaters des Vaters des Vaters ... vorgäbe!) zu erfüllen.
Mittwoch, 5. August 2020
Von Wirtschaft, Drohungen und Wahrwerdungen (1)
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| Bild Agenda Austria |
Samstag, 18. Juli 2020
Hundert Jahre Politik der Unfreiheit
Die Welt wurde noch nie durch Weltverbesserer besser. Vielmehr wurde sie durch sie zur Hölle, aus besagten Gründen! Sie verhindert das Leben, will es bis zu jenem Moment aussetzen, bis es nach bestimmten Vorstellungen abläuft.
Und das ist seit langem in einer Politik erkennbar, die von einem Scheitern zum nächsten eilt, aber ihre Phantasie wahre Eskapaden schlagen läßt, externe Schuldige und Sündenböcke zu suchen. Ob Kommunismus oder Nationalsozialismus oder Faschismus - das 20. Jahrhundert hat gezeigt, wohin diese Form der Weltauffassung führt.
Aber wir haben nicht nur nichts daraus gelernt, im Gegenteil: Wir glauben mehr denn je an diese Konzepte! Ja unser Denken ist ihr Denken. Das 21. Jahrhundert scheint ihre Realisierung sogar durch technische Entwicklung zu vervollkommnen weil (scheinbar) in Totalität - jeden, alles, jeden Ort umfassend - umsetzen zu können.
Damit wäre das letzte Hindernis, das das 20. Jahrhundert noch vor sich hatte, und das (wie wir längst glauben) rein technischer Natur war, beseitigt. Die Zustimmung, die der Corona-Wahn in der Bevölkerung findet, macht deshalb mit Recht Angst vor jedem nächsten Tag.
Denn wir brauchen gar nicht mehr darüber nachzudenken, OB Totalitarismus kommen wird, und wie wir ihn verhindern könnten. Wir HABEN ihn bereits. Wir haben ihn nämlich genau auf jener Stufe, die seine schrecklichste ist: Getragen von den Opfern selbst. Als Hölle auf Erden.
Und damit haben wir es mit etwas ganz anderem zu tun. Mit der Erhörung des Gebets ganzer Völker. Der von uns vor die Tür verwiesene Gott straft uns damit am schwersten: Er läßt die Welt tatsächlich in unsere Hände gleiten. Vielleicht als einzige Möglichkeit für uns, doch noch zu lernen, denn die paradoxe Intention (die dem vordergründigen, formulierten Wollen nachgibt, es also zuläßt und wirklicht) ist oft ein letztes Mittel, um den Menschen von einem Wahn zu heilen. Und Gottferne ist ein Wahn.
Also lösten sie sich vom Gold und erzeugten einen Rausch der Machbarkeit auf Kosten privater Sparer: „Seines akademischen Jargons entkleidet, ist der Wohlfahrtsstaat nichts weiter als ein Mechanismus, durch den Regierungen den Besitz der produktiven Mitglieder einer Gesellschaft beschlagnahmen und einer breiten Palette von Wohlfahrtszwecken zuführen.“
Indem Greenspan das „schäbige Geheimnis“ der damaligen Regierung
benennt, legt er auch den Finger auf eine der Ursachen der heutigen
Krise: „Die Aufgabe des Goldstandards erlaubte es den
Wohlfahrtsstaatlern, das Bankensystem als Instrument zur unbegrenzten
Kreditvergabe zu gebrauchen. Ohne Goldstandard gibt es keine
Möglichkeit, Ersparnisse vor der Konfiszierung durch Inflation zu
bewahren.“Modell für einen Systemwechsel
All dies hat nicht nur mit dem Rätsel Greenspan, sondern auch eine Menge mit den von Ayn Rand vorausgesagten Entwicklungen zu tun. Finanzielle Rücklagen stärken die von ihr propagierte Unabhängigkeit des Individuums, machen es frei von politischen Eingriffen und nach eigenen Vorstellungen handlungsfähig. In diesem Sinne müsste Ayn Rand ganz oben auf der Leseliste der autonomen Szene stehen. Denn durch die finanzpolitische Zentralisierung verschiebt sich die persönliche Verantwortung von unten nach oben. Der Zwang, der dann zur Stabilisierung der Verhältnisse nötig wird, verstärkt die Gewaltbereitschaft im Ganzen.
Ayn Rand war sich darüber im Klaren, dass ihr Modell, wenn nicht auf einen Systemwechsel, dann auf die Abschaffung des Systems als solchem hinauslief. Entspricht es doch der tief implementierten Struktur der Moderne, Verantwortung an Systeme zu delegieren, deren Entscheidungsträger die Folgen ihres Handelns nicht mitzutragen haben.
Wie also konnte Alan Greenspan, der sich noch kürzlich in einem Fernsehinterview zu seiner Lehrerin Ayn Rand bekannte, die zynische Spirale der Dollarentwertung mitbedienen und heraufbeschwören, was er selbst einen Finanz-Tsunami nannte? Fehlte ihm das Rückgrat, angesichts der eklatanten Verletzung seiner Prinzipien zurückzutreten, oder hielt er die Papiergeldflut für das geringere Übel? Bei der Anhörung im Kongress Anfang April gab er gewunden zu, dass die Leitzinssenkung 2003 ohne seine Zustimmung und auf politischen Druck hin erfolgt war.
Bei dem unentwirrbaren Gespinst der Vorwürfe, die seit September 2008 kursieren, geht es auch um eine Schuld, die zu schmerzhaft ist, um offen benannt zu werden. Das 1977 vom amerikanischen Kongress verabschiedete Antidiskriminierungsgesetz („Community Reinvestment Act“) verpflichtete Banken, Kredite auch in Stadtbezirke zu vergeben, die ihren bisherigen Vergabestandards nicht entsprachen. Der Dokumentarfilmer Peter Krieg wies darauf hin, dass ein weiteres Gesetz von 1991 den „Vergleich von Kreditverträgen nach Rassenzugehörigkeit ermöglichte - mit dem erwartbaren Ergebnis, dass die Banken offenbar proportional mehr Kredite an Weiße als an Schwarze vergaben.
Dies interpretierte die Politik als Ungerechtigkeit seitens der Banken, die umgehend durch öffentlichen Druck, noch mehr ,antidiskriminierende' Vorschriften und Lockerung des Standards für Kreditvergaben korrigiert werden musste. Wer sich dennoch an seriöse und bewährte Kreditstandards hielt, dem drohten Gesetzgeber und Zentralbanken hohe Geldstrafen an.“ Die regierungseigenen Banken Fannie Mae und Freddy Mac gaben das Tempo vor, mit dem sich durch Verpackung von faulen Krediten Profite erwirtschaften ließen. Wie bekannt, wurde die sich abzeichnende Pleite über Immobilienjunkbonds global verteilt, deren fahrlässig positive Bewertung die Regierung duldete.
Donnerstag, 25. Juni 2020
Warum unsere Länder zugrunde gehen
Und war nicht das Wirken der Politik in der Corona-Krise GENAU DAS? War es nicht bereits in vorbeugendes Beherrschen der gesamten Gesellschaft, und zwar genau durch das Totschießen aller ihrer Vorgänge?
Zeigt nicht die Corona-Krise, zeigt nicht der Lockdown oder Shutdown oder wie immer man es nennen will die oben beschriebene und in einer Generationscharakteristik begründete Typologie politischen Handelns, eine Lage dadurch beherrschbar machen zu wollen, daß man die Faktorenfülle und Lebenskomplexität durch Verbot und Ausschließen so weit reduziert und damit vermeintlich einfach macht, daß die wenigen überbleibenden Lebensvorgänge scheinbar beherrschbar werden?
Und zeigt nicht die Realität, die alltäglichste, simpelste Realität, daß das gar nicht geht? Daß nur eines wächst: Die Illusion, das Leben total kontrollieren zu können. Während man nicht mehr sieht, daß die hauptsächliche Richtung des Verhaltens etwas ganz anderes zeigt.
Zeigt nicht die Realität heutiger Politikergenerationen also ein Wirklichkeitsverständnis, in welchem die Wirklichkeit in jeweils isoliert stehende Elemente zerfällt, die jeweils für sich beeinflußt, beherrscht und induziert werden können?
Und beweist nicht die Realität des Lebens der Bevölkerungen, die sich im selben Maß zunehmend bedrängt erfahren, daß diese Reduktion der Komplexität dessen, was wir Leben nennen, nicht nur nicht möglich ist, sondern dem Leben selbst hohnspricht, womit die Politik also dem Leben immer weniger gerecht wird, und willkürlich Schäden produziert, die historisch beispiellos sind?





