Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Kaiser (Gunnar) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kaiser (Gunnar) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 31. Januar 2022

Wo man nicht hingehört

Warum die Intellektuellen in der Krise so versagen? Werte Leser, schauen Sie sich das Video an. Es genügen ja die ersten dreiminuten. Dann wissen Sie es aber. Denn wenn sich so eine Flachdümplerei das Niveau der "Creme der Intellektuellen" ist, wenn das Zugehören zur "Anti-", mit der primitiven Vernünftlerei, die zwischen Rationalisierung und Motiv nicht unterscheiden kann, die derartig lächerlich oberflächliche Floskeln von sich gibt, die einen Gemeinplatz nach dem anderen auf de Tisch knallt, und das dann für intellektuelle Tiefe hält, dann kann ich nciht mehr anders. Dann muß ich es hierherstellen, und darf Ihnen sagen: Nein. Das bin ich sicher nicht. 

Und wenn Ihnen das hier Gezeigte lieber ist, werter Leser, dann ist das Ihre Angelegenheit. Ich habe Sie gewarnt. Sollte ich bislang die Grenzen zu wenig deutlich gemacht haben, dann möchte ich das umso heftiger nachholen. Und umso härter daran arbeiten, die Meta-Position herauszuarbeiten, um die es aber geht. Nur mit dieser aber werden Sie das, was derzeit geschieht, in geistiger Gesundheit überstehen, oder eine solche wiedergewinnen, weil sich aus dem Schutt, den man auf uns alle abgeladen hat und ablädt, freizugraben. 

Sonntag, 3. Oktober 2021

Subtiles Versagen - Lächerlichkeit der Blinden - Weiterhin nur Bluff

Vorwurf: Mundus vult decipi. Die Welt will betrogen werden. Quae volumus, et credimus libenter - Was wir glauben wollen, das glauben wir. //Caesar// Weh allen, wenn alle beginnen, ihre Lügen zu glauben. Früher logen Hunderte oder Tausende, heute Milliarden. Welcher Qualität ist der global gewordene Sprachraum? - Sie werden das, was wirklich etwas anders macht, nicht akzeptieren. Scheitern an ihren Einstellungen. Denn sie haben die Ebene der Einstellungen und Weltanschauungen gewählt, und werden auf dieser aber nicht zur Lösung kommen. Sondern im Rationalismus ersticken. Nichts werden sie ändern, und nichts werden sie bewirken. Es fehlt ihnen die wahre Radikalität, die dem Sein gegenüber. Und wenn sie es auch bis aufs Blut bestreiten würden - alles ist eitel, was sie machen. Die Rede ist auch von Roland Düringer und Gunnar Kaiser.

Montag, 2. August 2021

Scharfkorn nach der Montagsvesper

Der Gehorsam schließt den Bogen, und: Die Anmerkungen. - Wie generell die Dinge der Welt ihrem Wesen nach ein Hereinsenken der (geistigen) Form in die vorausgehende, aufnahmebereite und disponierte Mater-ia sind. Nicht zufällig ist deshalb die Gottesmutter Maria Urbild der Kirche! Welche wiederum das Urbild der gesamten Schöpfung ist, das seit dem Sündenfall von einer faktischen Welt überlagert wurde, aber darin wie Gold in Tonnen von Erz steckt.

Was ihr mit der Unbefleckten Empfängnis geschah ist das Urbild aller Schöpfungsvorgänge, die eine Analogie (!) zu diesem Zeugungsprozeß Gottes in der disponierten Materia (der allzeit reinen Jungfrau) sind. Die aus der Seite des Mannes genommen ist, und deren Wesen der Gehorsam ist, um Form annehmen zu können! Weshalb Gottes Dritte Person in Jesus von allem Anbeginn an, und aller Schöpfung vorausgehend weil, wie gesagt, deren Urbild, Mann sein mußte.

Sonntag, 1. August 2021

Süßlikör zur Nachmittagstorte

Das Wesen der Dinge - Wobei die heikle Frage erst einmal zu beantworten wäre, ob eine Gebets- und Opferform die noch dazu einmal verbindlich installiert worden war - die "Alte Messe" geht nicht nur oder gar nicht erst auf das Konzil von Trient bzw. Pius V. zurück, sondern sie ist die in dieser Form am längsten erhaltene, durchgängig also aus der Tradition stammende, also von jeweiligen historisch-zeitgeistigen Strömungen weitgehend freie Liturgie des Opfers - überhaupt VERBOTEN werden kann. Eine Messe, eine Liturgie, die noch dazu zahllose Heilige hervorgebracht hat. Weil das dem jedem kirchenrechtlichen Befugnis vorausgehenden göttlichen Recht (wie bei der Ehe) widersprechen würde.
 
QR Mosebach auf CNA
In einem inneren, geistigen Sinn sicher nicht. Denn die Sakramentenliturgie kann man nicht erfinden, das theologisch begründete Sakrament und seine Liturgie sind untrennbar, eines bedingt das andere. Da gibt es nichts zu erfinden, und da gibt es nichts zu verbieten. Martin Mosebach weist in einem ironischen Kommentar auf CNA darauf hin, daß das Motu proprio von em. P. Benedict XVI. deshalb gar kein Disziplinarschreiben war wie "Traditionis Custodes", sondern vielmehr ein theologisches. Das hat P. Franziskus wohl verkannt, denn dagegen kann man nicht einfach mit einem Rülpser zum Frühstück vorgehen, da muß man auch theologisch argumentieren. Denn P. Benedict wies darauf hin, daß etwas ganz anderes vorliegt: Dieser "Alte Ritus" unterliegt durch die ungebrochene Tradition göttlichem Recht, und seine Ausübung KANN (im theologischen Sinn) GAR NICHT VERBOTEN werden. Darauf aber, so Mosebach, geht P. Franziskus gar nicht ein, das ignoriert er, und verlagert sich rein auf die Disziplin.

Wenn, dann kann er auch nur in diesem Sinn "dagegen" vorgehen (und nur darum geht es auch, P. Franziskus tut es in einer fast fanatischen, damit angstvollen Weise), im Sinn notwendiger Disziplin. Ausrotten kann er den Ritus damit also nicht, aber hier gibt es doch (allerdings nur konkret gemachte) Einschränkungsmöglichkeiten. Sprich: Die Ausübung kann nicht verboten werden. Wohl aber die Abhaltung im Einzelfall. Hier nicht, dort nicht, dann nicht. Das hat deshalb seine Bedeutung, weil Gnadenleben (was im übrigen auch das schlagendste Argument gegenüber der Wahrung der Tradition ist) zuerst den Gehorsam verlangt (der immer ein Einzelfall ist), und Gehorsam (auch allgemein gesehen) dem bloß Richtigen vorausgeht. Man lese die wunderbaren Elogen des Hl. Bernhard von Clairvaux dazu.

Magenbitter nach dem Sonntagsbraten

Es geht überall um den Gehorsam, denn er bzw. der Mangel an ihm ist es, an dem unsere Kultur zerbrochen ist, so einfach ist es; da braucht man gar nimmer weitersuchen, und hochgelahrte Theorien heranschleppen. Er ist der Kitt jeder Ordnung. - Was, auch ein Skojec, dieser Gründer von OnePeterFive? Ja, auch ein Skojec. Weil das, was er seit Jahr und Tag selber macht, was er als Bewegung zu etablieren versucht (und kläglich daran scheitert, weshalb er von Mal zu Mal größere Lebenskrisen bekommt), ist die Revolution von unten, ist die technizistische Selbstautorisierung und Autonomisierung des Menschen, ist dessen Aufwiegelung, seinen Ort zu verlassen, um über das Richtige (zuungunsten des Wahren, das ein unendlich übergreifendes Insgesamt ist) die Kirche zu retten. Besser lügt auch kein Kommunist.

Gerade dieses aktuelle Aufbegehren zeigt es erneut, ja zeigt es klarer denn je. Wo es um den Widerstand gegen die päpstliche Anbindung des Meßritus an die Diözesanbischöfe geht. Was VÖLLIG RICHTIG ist. Denn was Ratzinger (aka Benedict XVI.) machte war falsch. Der eine Entwurzelung akzeptierte zugunsten einer vielleicht (und dabei ohnehin nicht realisierten) Einigung mit der Gemeinschaft Pius X. 

Samstag, 31. Juli 2021

Obstler nach dem Mittagsg'röstl

QR Videotalk
Gerald Hüther und Benedikt Kaiser im Videotalk.
 Beide hat der VdZ Ihnen, werter Leser, bisher erspart. Aus gutem Grund. Aber eine Chance wollte er beiden noch einmal geben, zum verheißungsvollen Thema "Lieblosigkeit macht krank." Vielversprechend, so macht man Kabarett, so macht man Klamauk, das fängt schon beim Titel an, und endet beim Kloplumpser. Unterhaltung pur. Und linienfreundlicher Ersatz für jedes Karamelleis an Süßbanane unter Streuzucker.

Aber nach einer Viertelstunde mußte der VdZ denn doch abstellen. Nachdem sich ihm schon nach zwei Minuten schweißvollen Bemühens, irgendetwas Sinnvolles aus der Kaminplauderei herauszuhören, die Zehennägel aufgerollt haben, hat er die letzten acht Stunden davon unter abwechselnd Magenkrämpfen, Kopfschütteln, analytischen Haßgefühlen und Lachanfällen verbracht. 

Bis letzte Kraft aufgebraucht bzw. genug Energie vorhanden war, und er sich von der Couch hochwuchtete, auf der er die Siesta verbringen wollte, und mit kräftigem Prankenhieb das "aus" ertaumelte.

Freitag, 3. Juli 2020

Wir werden doch nur verarscht!

Als es darum ging, gegen die Diktatur der Lockdowns zu demonstrieren, sich  die Freiheit der politischen Meinungsäußerung durch das Demonstrationsrecht zurück zu holen, hetzten die Linken, daß der Geifer tropfte: Wer Mindestabstände und Mundschutz nicht beherzigt, gehört schwerstens bestraft, denn er gefährdet Leben und Gesundheit anderer! Und überhaupt, wer gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert ist ein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker, wenn nicht überhaupt geistesgestört. 

Immerhin aber haben diese rechtsradikalen, geistesgestörten Verschwörungstheoretiker das Demonstrationsrecht wieder in die Schwünge gebracht. Und groteskerweise den Boden für jene Linken geebnet, die nun unter "Black Live Matters" zu Zehntausenden und unter Ignoranz jedweder Sicherheitsvorschriften und Corona-Vorsichtsmaßnahmen demonstriert.
Also war jetzt - IST Corona der tödliche Virus, der alle von den Straßen fegt und jede Unterdrückung des Alltäglichsten rechtfertigt? Oder ist Corona das nicht? Warum aber dann diese "Toleranz" gegenüber BLM-Demonstranten? Ist das Virus weniger gefährlich, wenn die moralische Haltung mehr genehm ist?
Welche Heuchelei, meint da Gunnar Kaiser, den wir hier deshalb einmal zu Wort kommen lassen wollen. Welch Doppelstandard! Einmal ist alles Gefährdung von Leben und Gesundheit anderer (sic!), und dann spielt es wegen eines höheren moralischen Zweckes plötzlich keine Rolle mehr!
Es ist aber mehr als Heuchelei. Es ist eine riesige Verarsche der Menschen in unseren Ländern! Es ist die Offenbarung des wahren Zwecks der Niederknüppelung der Menschen in unseren Ländern: Es geht nur um die Unterdrückung der Unliebsamen, und das sind die Menschen mit Vernunft. Dafür waren die Lockdowns gerne ergriffene Ventile niedrigster Motive!
Wo ist auch nur eine besorgte Politikerstimme, die angesichts derartig unverfrorener, gleichgültiger Behandlung des großen Anliegens der Politik - die Gesundheit der Menschen zu schützen, "koste es was es wolle!" - Angst vor einer "zweiten Welle" hat?

Aber wenn Kaiser Politiker und Medien anpißt, die sich so erbärmlich offen einer Doppelmoral bedienen, dann wollen wir die Bischöfe nicht vergessen, die Kaiser weniger zu interessieren scheinen. Die zwar hier die Gottesdienste bis zur Unmöglichkeit beschränkt und Priester wie Gläubige - und wie erst Gott selbst! - regelrecht schikaniert haben. Während sie dort den "hohen Sinn" der Demonstranten gegen den Rassismus in den USA (der angeblich auch bei uns virulent ist) in Stellungnahmen nicht schnell genug preisen und loben können. Doppelmoral?

Ach, wäre es nur so. Überhaupt keine Moral, das trifft es viel besser. Und noch etwas, das ist sogar noch viel schlimmer: Eine Haltung, die man nur als Gotteslästerung bezeichnen kann.

Wenn die Corona-Krise eines war, dann war es ein riesiger Bluff, um andere Süppchen kochen zu können. Und die Massendemonstrationen "gegen Rassismus" sind der glatte Beweis dafür.






*120620*

Montag, 10. Februar 2020

Ganz erstaunlich

Über Gunnar Kaiser ist der VdZ etwas gespaltener Meinung. Für den großen philosophischen Kopf hält er ihn anders als so manche keineswegs! Dafür ist er ein hervorragender Blender, der das mitbringt, was Modephilosophen heute gerne haben: Sie schauen gut aus. Und Philosophie ist immer noch die beste Anmachmasche der ... Feigen. Kaisers "Denken" ist voller Widersprüche, und der Mann weiß davon nichts. Sodaß seine "Logik" nicht mehr als "Richtigkeit von Teilstrecken" ist. Das macht seine Videos oft unerträglich, der VdZ hat aufgehört, ihnen Beachtung zu schenken. 

Aber als Mann der Widersprüche hat er dafür wohl auch seinen "sechsten Sinn" darin bewiesen, sich einmal mit den Aussagen des an dieser Stelle zuletzt tüchtig gerupften Harald Lesch zu befassen. Und hat über Lesch'sche Aussagen in den letzten 15 Jahre ganz Erstaunliches entdeckt: Nicht nur Widersprüche, sondern Belege dafür, wie sich der Mann gewandelt hat. Eine Wandlung, die sich mehr mit "Haltung" als mit Ratio beschreiben ließe, die dann zu beträchtlich veränderten Aussagen führt. Der Mann führt heute einen Kampf gegen sein früheres Ich, das noch recht brav versuchte, sich nach der Vernunft zu orientieren. Vielleicht gibt die allerletzte Minute ausreichend Antwort darauf, wir haben an dieser Stelle bereits Ähnliches geäußert.

Was ist da passiert? Diese Frage kann man hier mit Fug und Recht stellen.



 Hier Gunnar Kaiser in seinem Original-Beitrag.



P. S. So nebenbei - der VdZ hält die Fragestellungen, auch die (gutgemeinten) von Gunnar Kaiser, für grundsätzlich falsch weil bereits enorm vielen Grundsatzentscheidungen und -annahmen angegliedert. Deshalb sind wir auch nicht in einem "Interglacial", sondern bestenfalls in einem Zeitalter, das einer Periode folgt, die irrtümlicherweise als "Glacial" identifiziert wird. Die Zeitbestimmungen und deren Methoden unterliegen bereits falschen Annahmen, in denen sich Ereignisse, die binnen kürzester Zeit (und katastrophisch) abliefen, als "lange, ja Millionen Jahre lange Perioden" gesehen werden. 

Was u. a. mit dem Trugschluß zu tun hat, daß aus heute beobachtbaren auf historische, zurückliegende Ereignisse geschlossen wird. Im Klartext: Unter bestimmten katastrophischen Bedingungen geschehen Veränderungen, die ansonsten (und auch da nur annähernd vergleichbar) in extrem langen Zeiträumen ablaufen. Die Einordnung solcher beobachtbarer Dinge in lange Zeiträume ist Ergebnis eines Zirkelschlusses, wo eine Annahme die andere bedingt und wiederum eine nächste "Tatsache" folgen läßt, sodaß eine Annahme durch eine andere, als Postulat gesetzte "bewiesen" wird.

Sodaß als handfestes Ergebnis auch der Bemühungen von Kaiser (und so vieler anderer) nur die Aussage bleibt, daß es für eine Klimapanik nicht den geringsten Hinweis gibt, der wissenschaftlicher Fragestellung standhält. Und gute Wissenschaftler (siehe unter vielen anderen J. Curry) wissen das.

Das Grundproblem ist freilich noch einmal anders gelagert. Die gesamte Diskussion, ja der gesamte gesellschaftliche Diskurs leidet unter der Prämisse eines dogmatisierten "Liberalismus". Sodaß sich alles, wirklich (fast) alles am heutigen Diskurs in der Situation eines schweren Irrtums befindet. Aus dessen Korpus eine Hydra nach der anderen erwächst und zum Scheingefecht unter Brüdern wird, die aber demselben Ziel der Zersetzung folgen.

Dennoch ist interessant, wie leicht handfeste, sehr zentral gesteuerte Interessen hinter der Klimapanik auszumachen sind.