Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
Wieder + Konrad Fischer, der Architekt, der sich kein Blatt vor den Mund nahm. Sein Wort wirkt weiter. In dem er mit vielen Ausflügen auch in die Baupraxis und -theorie zeigt, wie rasch "Gewußtes" zu einer Spielart des Wahnsinns wird.
Über die katastrophalen Nebenwirkungen unserer Bauweisen, die von Speicher und Energieausgleich auf Strahlung, Austrocknung und Umgebungsbeheizung umstellt, haben wir unter Bezug auf die Studie von DI Jürgen A. Weigl bereits gehandelt. In diesem Video geht Architekt + Konrad Fischer auf Sinn und Unsinn von Wärmedämmung ein. Im besonderen prangert er die nachträgliche und zusätzliche Dämmung von Hausfassaden durch aufgebrachte Dämmschichten ein. Er tut es aber berufsgemäß unter besonderer Berücksichtigung bauphysikalischer Tatsachen und Auswirkungen. Die Außendämmung von Gebäuden ist aber noch mehr. Sie ist ein riesiger Schwindel.
So nebenbei: Die Bauindustrie braucht weltweit (im besonderen über Beton) das Fünffache an Energie (samt CO2-Auststroß, wenn also schon) wie der gesamte individuelle wie öffentliche Verkehr. Beton alleine braucht fast so viel fossile Brennstoffe wie ... das Militär.
Leider ist er im Vorjahr verstorben. Umso besser ist es, daß seine Stimme der Vernunft über ältere Videos noch abrufbar ist. Der Architekt Konrad Fischer - Gott hat ihn selig! - spricht in diesem Video über absolute Sinnlosigkeiten in der Energie-Frage.
Sein Standpunkt deckt sich über weite Strecken mit den hier zu findenden Schwerpunkten. Fischer betont immer wieder, daß es immer darauf ankommt, seine unmittelbare Umgebung, seine direkte Wirklichkeitserfahrung ernst zu nehmen, und nicht in "großen Modellen", sondern im regionalen, lokalen Maßstab zu denken. Dort liegt die Lösung für alle Probleme, im ganz Konkreten. Während die "großen Ansätze" vor Widersprüchen und Schwachsinnigkeiten nur so strotzen. Uns werden lauter Märchen erzählt. Es gibt keine Schädlichkeit fossiler Energieformen. Aber es gibt ein unfaßbares Schädigungspotential durch die sogenannten "Erneuerbaren Energien".
Die Frage der Atomenergie sieht der VdZ zwar zurückhaltender, aber in einem Punkt stimmt er mit Fischer auch dort überein: Rund um die Gefahr atomarer Strahlung ist ein riesiger Popanz an Fehlinformation aufgebaut, der völlig unbegründete Ängste schürt. Und aus der Historie des Klimawahns ist eindeutig nachvollziehbar, daß es die Atomlobby (unter Thatcher, in ihrem Kampf gegen die ständig streikenden Kohlearbeiter in England, wurde diese Strategie ausgeheckt) war, die das CO2 aus der Verbrennung zum Gottseibeiuns aufgebaut hat.
Heute kann sie ruhig im Lehnstuhl sitzend darauf warten, daß wir in einigen wenigen Jahrzehnten auf Knien zu ihr gekrochen kommen, um sie um Stromproduktion anzubetteln. Denn gerade das letzte "Klimapaket" in Deutschland* ist so außer Rand und Band, daß wir sämtliche Konkurrenten des Atomstroms aus dem Weg räumen. Eine sichere Stromversorgung, von der unsere Zivilisation aber mehr denn je abhängt, wird dann nur noch Atomstrom liefern können.
Aber was wird bis dorthin mit unserer unmittelbaren Lebenswelt geschehen sein? Es gibt bis heute keinen einzigen wissenschaftlichen Nachweis, daß das CO2 ein "Weltklima schädigt". Nur eines dabei ist sicher, daß das CO2 lebensnotwendig ist. Aber der Wahn ist bereits so entgleist, daß wir dabei sind, durch den "Kampf gegen den Klimawandel" unsere unmittelbare Umwelt schwerstens, ja katastrophal für die Biosphäre zu schädigen.
Dazu noch einmal sein kurzes Statement zum Unsinn, Öl wäre ein fossiles, endliches und knappes Gut. Das pure Gegenteil ist wahr.
*Dieses gewaltige Summen verschlingende Paket, das sich als "Klimapaket" ausgibt, wird sogar von den Politikern offen als "Konjunkturprogramm" bezeichnet. Aber das ist eine noch größere Lüge als die vom Klima. Denn hier werden jährlich dutzende Milliarden in eine völlig sinnlose Sonderwerkstatt gesteckt, die nichts produziert, sondern als Beschäftigungsprogramm nur Ressourcen und Arbeit verheizt, und damit unseren Wohlstand auch von dieser Seite her vernichtet.
Unser Denken (unser Sprechen) im öffentlichen Raum, also der Sprachraum in seinen Hierarchien, ist nicht mehr in der Lage, die Wirklichkeit abzubilden. Das geht bis in den einfachsten Alltag hinein, wie der + Architekt Konrad Fischer anhand des Unsinns zeigt, den die Politik, getrieben von der Wahnvorstellung der menschgemachten Klimakatastrophe, über die Bevölkerung verhängt. Die nun per Gesetz und Vorschrift zum Falschen gezwungen wird. Was wäre die Alternative gewesen? Wie so oft - ein Hinhören auf die Tradition. Ein Hinschauen, wie unsere Vorfahren gebaut und gewohnt haben.
Stattdessen haben wir uns auch in der Bautechnik vom Wahn antreiben lassen, wir wären aufgrund unserer überlegenen Technik in der Lage, "besser" zu bauen. Erfahrung, Vernunft, liebendes, hörendes Anhalten an die Wirklichkeit wurde durch reduzierte Rationalität (also bloße mathematisierte Denktechnik) ersetzt, die keinen Boden mehr in der Wahrheit hat, sondern bestenfalls Teilrichtigkeiten kennt, die aber niemand mehr in ein Ganzes einzuordnen vermag. Und haben sogar die Chuzpe, diese logos-Losigkeit (also: Unlogik) der bloßen freischwebenden Formeln (die somit am falschen Ort, also außerhalb der Weltordnung sind) als "erst wirklich wissenschaftlich" auszugeben.
Ein nur scheinbares Denken umgibt uns somit, das nicht mehr von der ganzen Wirklichkeit ausgeht, der zu gehorchen ist, weil man sonst mit Sicherheit etwas falsch macht, sondern Wirklichkeiten konstruiert, die wie Luftballons in wildem Tanz durch die Luft schweben, sich aber zu keinem Ganzen mehr fügen können, sondern in lauter Widersprüchen auseinander fliegen.
Auch im Bauwesen haben wir damit einer nächsten Katastrophe die Wege geebnet, deren Folgen wir bewältigen müssen. Denn die Folgen einer absurden "Energiewende", die zum "Dämmwahn" führte, sind nicht nur ökologisch völliger Unfug, sondern kommen einem Selbstmordverhalten auf allen Ebenen immer näher.
Wem aber der vorgestrige Konrad Fischer zu launig ist, der kann sich dieselben bauphysikalischen Wahrheiten auf diesem Video in etwas abgekühlterer Stimmung vorgetragen ansehen, das auch etwas kürzer ist und komprimiertere Information enthält. Etwa darüber, warum die heute prakisch allgegenwärtigen Isolier-Doppelfenster mehr Heizenergie verbrauchen als simple Einfachscheiben. Fast alles, was heute als Baustandard gilt, ist falsch.
So nebenbei: Es ließe sich viel billiger bauen, ließe man auch so manchen Schwachsinn fallen, der eine Bauweise hervortreibt, die in überhaupt keiner Hinsicht verünftig ist. Außer kurzfristig für die Bilanzen mancher Baustoffproduzenten.
Um einen Kritikpunkt aus der Diskussion auszugreifen und einer zu radikalen Pauschalisierung vorzubeugen: Was meist und in erschreckender Weise völlig unberücksichtigt bleibt ist der Standort und die Ausrichtung eines Hauses. Denn ein Haus muß auch in seiner Physik im Dialog mit seiner Umgebung gebaut werden. Das ist erheblich schwieriger als - eine Sanierung, die klar zeigt, was falsch gemacht wurde, und deutlicher zeigt, was zu korrigieren ist und getan hätte müssen.
Die thermischen Verhältnisse in Gebäuden waren mmer schon ein Punkt, der den VdZ fasziniert hat. Weil gut zu heizen, gut zu bauen eben tatsächlich eine Kunst ist, die mit bloß technisch-mathematischen Gleichungen einfach nicht aufgeht. Bauwerke reagieren immer anders als es die zweidimensionale Physik vorhersagt, die pratkischen Effekte beweisen es, man muß nur aufmerksam sein. Und hier werden jede Menge an bauphysikalischen Tatsachen dargelegt, die auch dem Erfahrungen des VdZ entsprechen, heutiger Praxis aber völlig widersprechen.
Eine Haltung, die dieser Natur der Materie am besten entspricht, ist die die man mit "Hausverstand" bezeichnet. Und dieser sehr interessante Vortrag eines Mannes mit Hausverstand lohnt deshalb auch, wenn einen der Bau nicht interessiert. Unter anderem geht Fischer auf das Argument ein, daß fossile Brennstoffe begrenzt wären. Auch Konrad Fischer sagt: Das stimmt nicht! Und er belegt es durch empirische Fakten. Denn Öl und Gas sind nicht fossilen Ursprungs, sondern sie werden in der Erdkruste je nachgebildet. Das hat die Ölfördertechnik längst begriffen, die über Tiefenbohrungen, wohin niemals fossile Rückstände belangt sein können, fördert und fördert, ohne daß Öl und Gas wie vorhergesagt knapp werden. Das Argument der Rohstoffknappheit hat rein politischen Hintergrund. "Nur Verrückte, überall im öffentlichen Raum, nur Verrückte!"
Wohltuend und amüsant, den Mann zu sehen und zu hören. Denn Fischer kommt aus der Praxis, und was er sagt ist mit vielen Jahren Erfahrung untermauert. Heizen, so sagt er völlig richtig, ist keine Sache für sich, sondern hat auch mit der Physik des gesamten Hauses zu tun. Wird ein Hau falsch geheizt - das heißt etwa: zu wenig (um zui sparen), bezogen auf die Feuchteverhältnisse - sind die Schäden an der Bausubstanz höher, als jemals eingespart werden könnte. So nebenbei bekommt man eine Ahnung, zu welchem totalitären Kontrollstaat der Klimawahn auf ganz leisen Pfoten bereits geführt hat. Neben der Tatsache, daß ein ganzes Land in eine "Abzockermentalität" gestürzt wurde.
Fazit: "Klimaschutz ist eine Hirnkrankheit." Jedes Gesetz der Vernunft muß dazu ausgeschaltet werden.