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Montag, 27. April 2026

Über die, die es immer schon gewußt hatten

Es macht mich staunen festzustellen, wieviele Menschen zu Zeiten von Corona KRITISCH oder sogar OPPOSITIONELL der Sache gegenüberstanden. Zum wenigsten seien sie dann nach einem halben, ganzen, eineinhalbten Jahr draufgekommen, daß "die staatlich verhängten Maßnahmen überzogen" seien. Ich würde lügen wenn ich nicht zugeben würde, daß es der Seele guttut sich nicht alleine zu wissen, zu sehen, daß man endlich einmal nicht bloß- und alleinegestellt ist und einer Gemeinschaft spürbar zugehört. Noch dazu einer Gemeinschaft, die in ihrer Kritik mit einer gehörigen Portion Mut aufgestanden sind, sodaß es (wie ich es immer formuliere) "ums Arscherl zieht". 

Dort ist ja erst der Punkt, an dem sich der Mensch wirklich zur Persönlichkeit entwickelt, wo die Freiheit beginnt, und der Einzelne sich seiner letzthinnigen Alleinstellung vor Gott bewußt wird. Viele Fragen beginnen ja erst dort, überhaupt Gewicht und den nötigen Ernst zuzulegen, und sich aus dem inhaltslosen, wertelosen (Werte werden ja dann nur behauptet) Geschnattere der allgemeinen Wortgewitter zu erheben.

Doch regt sich gleich auch eine gewisse Skepsis, die ich nur noch nicht ganz artikuliert habe, um sie kennenzulernen, indem ich ihr Gestalt gebe. (Und Existenz erhält bekanntlich etwas erst, wenn es zum Begriff geschmiedet wurde.) Mit Stirnrunzeln frage ich mich nämlich: "Wo sind die gewesen?" 

Was hat sich geändert, daß es nun so aussieht, als wäre die Mehrheit der Menschen unserer Völker der Coronakrankheit selbst, auf jeden Fall aber den Maßnahmen und in jedem Fall der Zwangsimpfung ablehnend, scharf differenzierend gegenüber gestanden? Warum habe ich während der gesamten Laufzeit der "Corona-Pandemie" - und zwar, wie es hier nachzulesen steht, von den ersten Monaten 2020 an, bis zur endgültigen, definitven Verkündigung deren Endes - den Eindruck, das Daseinsgefühl gehabt (und ganz real die Erfahrung gemacht), daß ich einer gewaltigen Masse an zum Angriff bereiten Rindern gegenüberstand, die die in einer Phalanx die Köpfe gesenkt hatte, um jedes kritische Wort augenblicklich auszutreten. 

Das ist mir wirklich am laufenden Band so geschehen, und es genügt eine einzige Hand um abzuzählen, wie vielen Menschen gegenüber ich mich nur mit allergrößter Vorsicht äußern konnte, wollte ich nicht bösartige, aggressive Reaktionen kassieren. Die absolut vorherssagbar waren! Nicht ein einziges Gegenwort, das mir irgendetwas Neues, wenigstens Interessantes oder  Bedenkenswertes gelehrt hätte. 

Obwohl ich jetzt, im April 2026, den Eindruck habe, daß fast jeder dem ich begegne ohnehin IMMER schon skeptischer "Selbstdenker", "Gegner des betreuten Denkens", "autonom" und mutig gewesen ist, sich auch gegen noch so viel Gegenwind zu stemmen. Also waren alle und immer schon Opfer einer Ungerechtigkeit, in der "die da oben", die Eliten, die Politik ihre Macht über den zur Freiheit berufenen Menschen ausgespielt haben, in der irgendjemand und irgendeine Instanz Herrschaft manifestierten, verdichteten und zum tiefen Leiden gestaltet hat.

Könnte man aber nicht auch etwas ganz anderes annehmen? Könnte man dieses Phänomen, daß sich nun die Masse vom Jünger zum freischaffenden, opferbereiten Oppositionellen entwickelt hat und (garantiert) noch so weit entwickeln wird, daß man in ein etlich Jahren, gar Jahrzehnten (und die Zeit vergeht ja so rasend schnell!) retrospektiv die "Zeiten von Corona" ähnlich wie in den Jahrzehnten nach 1945 (etc. etc.) als eine Zeit "erinnert" wird, in der ein tyrannisches Regime ganze Völker und Kulturen unterdrückt, geschurriegelt und glattgebügelt hat. Sodaß die allermeisten Bürger mehr oder weniger schwer gelitten hatten. Die es "immer schon gewußt" hatten, deren Stille, bis zur inneren Emigration zurückgezogene Diskretion und Verschwiegenheit gehender (aber so falscher) Schein des "Mitschwimmens" mit der Vernunft entstammender Zurückhltung, also Klugheit begründet werden kann. Weil man für Kinder, Frauen, Verwandte, Bekannte, ein Volk, eine Kultur, Gott, Himmel und Vaterland Verantwortung zu tragen hatte. Man diese Herden an Schutzsuchenden ("Hikketiden" heißt ein Stück von Euripides, die "Schutzflehenden") weiterhin zu leiten, zu lenken und vor allem zu versorgen hatte und hat. Man stelle sich doch die einem entgegengereckten Kinderärmchen und offenen Schnäbelchen verzweifelt nach Atzung schreiender Scharen auf einen angewiesener Hilfloser. 

Müßte man diesen Bildern und Rechtfertigungen aber nicht Strukturen zuschreiben, die sich in ihren Reinformen als irgendeine Stufe des sogenannten "Liberalismus" identifizieren können? Sollte man sich deshalb nicht den Spaß machen, dem Kaiser die Kleider vom Leib zu reißen und ihn in seiner Nacktheit durch die Gassen zu treiben und in immer lauter werdendem Volksgerufe zu ächten, zu verspotten und letztendlich in allem bisherigen "als der und der, der man war und also auch jetzt zu sein und respektiert zu werden" zu vernichten?

Jener Liberalismus, dessen erste Grundeigenschaft (nicht Motiv, das ist etwas anderes) ist, die Grenzen und Außenhäute jeweils exakt dem anzupassen, was als Massenenergie, als Richtung des Kollektivwillens zur Gestalt der Gesellschaft wird, in der man sich bewegt. Der sich also wie ein Handschuh und überaus anpassungsbereit und -süchtig der Massenmeinung anschließt. Dessen Mut also allerhöchstens das bereits ganz offensichtliche ergreift und an den Fahnenmasten hochzieht. Flink, behende und laut. Letzteres vor allem. Um allen Opponenten gegenüber die eigene Führerschaft zu behaupten. Denn die hat immer noch der, der es "am frühesten gewußt" hat. 

Darin drückt sich ja die Wahrheit aus, daß der wirklich Freie, Starke, damit Väterliche, der Ritter und Todesbereite es ist, der in keiner Lage die Verbindung mit dem Himmlischen verliert, und dessen Verkündigung deshalb immer die absolute Wahrheit verkündet, zu dessen "persona", also Maske wird, die einen Trichtee in der Mundhöhle trägt, um den "Durch-tönenden" (sonare=tönen, klingen) DAHINTER, also den Geist (bzw. die Geister, also die höhere Jenseitswelt, die auch die Welt der auf Erden Toten ist) in die Welt zu rufen.

Den Einzelnen also als Schönen, Starken, der Berufung voll entsprechenden und zur Vollgestalt Gereiften zu offenbaren, der die Vollgestalt des Menschen darstellt - den Propheten, den Dichter und Poeten, der bzw. die mit ihrem Wort, ihrem "Dahinter", das ganze Völker und Massen tragen und bewegen.

Daß es so ist oder sein könnte, daß die Tatsache, daß 2026 offenbart, daß im Jahr 2020 (folgende) die immer größere Mehrheit der Menschen Opfer des Coronawahns der Eliten waren und sind (was ja in anderer Betrachtung gar nicht gelogen wäre), jener menschlichen Grundeigenschaft entspricht, in der jeder, der nicht die Rüstungen der Wahrheit anzieht, nicht "eine andere Gestalt" annimmt, sondern ... KEINE. Das ist er ja, der Liberalismus. Er ist die Behauptung, daß die durch Anschmiegen, durch feiges, ja niederträchtiges Anpassertum an allgemeine Stimmungen (worin sich ja durchaus Körner der Wahrheit befinden, zumindest theoretisch) ÜBRIG GEBLIEBENE KONTUR zur Maske hochstilisiert wird. Wo der vermaßte Mensch, der wie fließendes Wasser die Gestalt annimmt, die sich aus der Grenze zum Angrenzenden (egal was es ist) einfach ergibt. 

Was uns zu der These weiterführt zu sagen, daß man aus der gegenwärtigen Erscheinung von Mehrheiten und Massen, die "es immer schon gewußt" hatten, um Gottes Willen nicht ableiten soll, ein Volk, Menschen, Gruppen, der "andere" generell dazugelernt hätten. Daß sie sich wirklich VERÄNDERT hätten. Daß sie damit beweisen, daß sie wohl einmnal geirrt hätten. Was man aber verstehen und nachsehen müsse. Denn "am Anfang konnte man es ja nicht wissen"?! AM ANFANG mußte man ja abwarten, wie sich diese Pandemie entwickele (bis sich herausstellte, daß es DIESMAL keine Pandemie, zumindest keine tödliche, gefährliche Pandemie ist.) 

Aber all das ist nichts weiter, sagen wir hier, als eine nächste Maske des Liberalismus. Der bekanntlich deshalb und dort "wahr" spricht, wo den LiberalEN (konkret, in persona) ein Umstand (egal welcher) aus Welt und Gesellschaft AUF DIE ZEHEN FÄLLT UND deshalb WEHTUT. 

Der aber aus diesem Anpäßlerischen, Weichen (siehe woke-ness!) seiner innersten Natur heraus lediglich ein wenig nachrückt, die dünne Haut des Kostüms hier und dort den aktuellen Druckstellen anpaßt, weil die bisherige, die erste Form des Kostüms (der Haut analog) beginnt zu schmerzen, sich zum Gegendruck entwickelt hat, dem es nun wieder auszuweichen, durch Zurückweichen anzupassen gilt. 

Also muß man nun "coronakritisch" (und sein heißt: immer der wahren Natur gemäß und also immer gewesen) sein, weil der Massendruck in diese Richtung gewandert ist. 

Aber eines passiert nicht, und erst DAS wäre Merkmal von Stärke und Persönlichkeit und Reife. Es wird keine substantielle (also Gestalten in Existenz tragende) Gesellschaftsform der Liberalismus geben. Das laissez faire als Grundhaltung der Welt, dem ANDEREN gegenüber kann auch gar nicht anders sein. Es wird deshalb auch keinen Liberalismus geben der die innere Kraft weil in seinem Fundament treibende IDEE repräsentiert, wie die Menschheit im Anfange GEDACHT war, und was deshalb Leitbild sein muß, vor der als Hintergrund jede, wrklich jede Einzelfrage beantwortet werden muß. Die also heute bereits weiß oder wenigstens nicht leugnet, daß sie es wissen KÖNNTE (und nur an der eigenen Unfähigkeit scheitert), daß und wo sich "Coronaviren" befinden, aus der sich Gefahren für Völker und Gesellschaften ableiten lassen, die Maßnahmen wie diese katastrophalen Gesamtabschaltungen gesellschaftlichen Lebens, wie wir sie allerspätestens seit 2020 kennen, fordern und rechtfertigen könnten.

Und man sieht dem (Gegen-)Beweis ja am Schicksal liberaler Parteien. Betrachte der Leser doch das Schicksal der bundesdeutschen FDP, der österreichischen NEOS, also neoliberalen Partei. Die durch ihre kritischen Haltungen, die eiderdautz sehr oft sehr weithin akzeptierte "kritische Haltungen" zu vertreten vorgeben, zwar in die Parlamente kommen, also genug Menschen dazu übertölpeln können, ihnen in der Wahlzelle ihre Kreuzchen zu schenken), sich aber dort kaum halten können. Und nachhaltig verlieren, bis sie sich aufgelöst (bzw. NEUGEGRÜNDET) haben.

Man betrachte aber nicht nur die offiziell LIBERALEN Parteien, sondern ALLE übrigen Parteien (als fleischgewordene Haltungen und Ideologien als Denkweisen) Die IN DEM MASZ, als sie in ihren starken Stellungen in ihren Parlamenten von ihrer angestammten Denkrichtung (konservativ oder links usw.) zu liberalen Ansichten wandern, exponentiell voranschreitenden Wählerschwund erleiden. 

Aber hüte man sich vor jenen, die ES GLEICH GEWUSZT HABEN (auch wenn sie es nicht gleich zeigten). Hüte man sich vor jenem neuen Gewand des Liberalismus, der auch jetzt nur das tut, was Liberalismus immer getan hat: POSTHOC (nachträglich) zu beweisen, daß er alles APRIORI wußte. Der sich damit nur als das zeigt, was er ist: Ein Werkzeug der Machtallokation. Eine Methode des Sammelns von Zufallsprodukten, denen ein Mäntelchen des Seins umgehangen wird. 
Dessen wahre Gestalt sich aber dort zeigt, wo es WIRKLICH um Zustände, um Denk- und Verhaltensweisen geht, die die Axt WIRKLICH an die Wurzel der Seinsverfehlung legt. An diese WIRKLICHEN Mißstände kann und wird der Liberalismus nämlich NIE rühren. 
Er TUT NUR SO, als sei er gegen Wokeness (als Beispiel), während er in Wahrheit die Bereitschaft zur Wokeness stärkt, ja gründet. Er tut nur so, als sei er gegen Genderismus, während er nichts dagegen hat, daß die Inklusivsprache täglicher Sprech-Standard wird, es auch den Liberalen das Zerhacken der Allgemeinbegriffe in Geschlechterseiten ("Zuschauerinnen und Zuschauer", "Wählerinnen und Wähler", "Expertinnen und Experten", usw. usf.), ja das gesamte Auffassen der Welt den Allgemeinbegriff (also das Wort generell!) großzügig verschenkt (und wie so viele andere das verschenkt, das einem gar nicht gehört) und das VERMEIDEN DES SEINS mit der Maske der größeren Liebe und Toleranz begründet.
Er hat auch in der GESAMTEN Coronaproblematik nur so getan (und tut auch heute nur so), als hätte er die negativen Folgen der "Maßnahmen" zu verhindern gewußt. Während er alles das stärkt und implementiert, was genau diese Maßnahmen rechtfertigt, weil es hier wie überall nur darum geht, daß DER EINZELFALL zu vermeiden wäre, und als ginge es immer nur um Einzelfälle. Sodaß das erlittene Leid ebenfalls zum Einzelfall wird, der aber zu vermeiden gewesen wäre.
Weil das Prinzip des "jeder so, wie er es möchte", das so tut, als gäbe es eine Einzeltat, deren Wirkfeld auf den Einzelnen beschränkt werden könne, gar keine andere Einschränkung kennt als die Begrenzung im Einzelfall. Der Liberalismus kennt eben kein Sein, kennt kein allgemeines Weltsein eines ALLEM vorausgehenden Planes, Gesamtbildes, DEM das Einzelne entnommen werden kann. 
Nicht umgekehrt, und schon gar nicht zufällig. Denn wo immer etwas IST, wo immer Sein im Spiel ist, gibt es auch Plan, Vorsehung, Ort und konkrete, benennbare Beziehung. All diese Wege genen dem Einzelnen voraus, liegen ihm ZU GRUNDE, und steigen nicht posthoc aus dem Faktischen heraus.
Die Falschheit der Coronamaßnahmen ist deshalb kein Ergebnis der Wirklichkeit, das sich "so ergeben" hat, sodaß die Kritik wiederum nur den Einzelfall betrifft. Der Coronawahn war IN NUCE erkennbar, so wie allem Sein die Idee vorausgeht. Und wo keine Idee, da keine Welt. 
DESHALB lösen sich alle und alles in dem Maß auf, wo diese vorausgehenden Ideen, denen gegenüber GEHORSAM unbedingt und notwendig zu leisten ist, fehlen. Wo nur so getan wird, als sei dieser Mangel an Idee durch Verhaltensregeln zu ersetzen. Hier KANN gar keine Zustimmung durch Menschen - also hier: Wähler - geben. Denn der Wähler stimmt einer Idee zu! Immer. Und wenn es nicht immer gleich so aussieht dann mittel- und langfristig auf jeden Fall. 
Das ist der Grund, warum alles und damit auch Parteien in dem Maß, in dem sie LIBERAL sind, auch die Zustimmung durch den anderen verlieren.  

Und wohin wandern die Stimmen? Richtig, zu den nächsten Liberalen, die nichts tun als das aktuellere Instrumentarium der Schmerzdetektion anzubieten, und zu versprechen, die wirklichen Schmerzen zu nehmen. Die aber ganz sicher nicht das Kreuz schultern, das es heißt, die wahre Gestalt der Wahrheit, die rein geistig ist und die zu detektieren wahrhaftige Hingabe, Demut, Opferbereitschaft, GEHORSAM (Gott, dem Sein gegenüber), also die wahre Gestalt des fleischgewordenen Gottes - Jesus, des Sohnes, diesem Alpha und Omega der Welt an sich - zu errichten, um so zur Stadt auf dem Berge zu werden. Zu jenem himmlischen Jerusalem, das eines näheren oder ferneren Tages die endgültige leuchtende, ewig währende Stadt der unübertrefflichen, alles uns Bekannte weit weit übertreffende Stätte des Glücks sein wird. Als die eigentliche Stätte des Menschseins, die uns von Anbgeinn an für uns vorgesehen war. 


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Montag, 20. April 2026

Liberalismus als Werkzeug der Implementierung von Widersprüchen

Es ist nicht die Widerspruchsfreiheit, die heute ultimative Wahrheiten und Erkenntnisse formiert, auf denen aufgebaut ganze Weltbilder stehen (und fallen) Es sind ganz bestimmte Verhaltensweisen, ja dogmatisierte, nicht zu hinterfragende Moralsätze, die wie Rambo durch die Diskurslandschaften laufen, und alles kurz und klein schießen, sobald sie Fuß gefaßt haben. 

Es sind Beispiele wie das jüngst beobachtete. Wo ein Militärhistoriker, im Interview gefragt, einen Fall schildert, der ihn belehrt habe, daß er fundamental und zu 100 Prozent irren könne. Das sei ihm im Fall Israel passiert. Wo er früher stets zu dessen scharfen Kritikern gehört habe, weil er ihnen das vorwarf, was Israelkritiker grosso modo diesem 1948 ausgerufenen Staat vorwerfen. Daß er mit menschenunwürdigen Mitteln vorgehe, um sich Lebensraum zu schaffen wie zu verteidigen. 

Da habe ihn, so der Historiker (der zuvor lange erklärt, wie wissenschaftliches Arbeiten, das er zum Prinzip erhoben habe, vonstatten zu gehen habe, im Wesentlichen: als Referenzsystem, in dem alles sagbar sei, es müsse nur durch Quellen belegt und durch Quellenkritik abgesichert sein) ein Freund Folgendes gefragt: Er solle sich vorstellen er sei homosexuell. In welchem Land dieses geographischen (man könnte sagen: islamischen) Raumes woller er nun, vor die Wahl gestellt,  denn leben?

Da habe er scharf nachgedacht, und sei zu der für ihn überraschenden Folgerung gelangt, daß da nur Israel in Frage komme. Gerade also das Land, dem er moralisch gesehen die Existenz abspreche - zumindest unter den gegenwärtigen Prämissen - sei das Land seiner Wahl. Während er in jenen Ländern, die er (wieder: moralisch gesehen) Israel gegenüber im Recht sähe, um Gottes Willen nicht leben wolle.  Wo er als Homosexueller am nächsten Baukran aufgeknüpft würde. Das habe ihn von einer Stunde zur anderen umdenken lassen, und heute sei er strikter Verteidiger Israels weil dessen Lebensweise und gesellschaftlicher Moralordnung.

Die ich vereinfachend als LIBERAL bezeichnen möchte.

Das ist nicht nur ein Beispiel unter so manchen, das ich hier als Beleg und Quelle (sic!) zitiere. Sondern es vergeht praktisch kein Tag, an dem ich dieses selbe Prinzip nicht als wahres Totschlagwerkzeug wüten sehe. Wo die Liberalität als SICHERES DOGMA gilt, dem was immer nun auftaucht und die als moralisch testierte Lebensordnung gefährdet geopfert wird.

Was immer Liberaslität bzw. Liberalismus auch sein möge. Denn die Liberalität hat ja Grenzen, das müssen - müssen! - gerade Liberale fortwährend eingestehen. Weil zur Ordnung menschlicher Gesellschaft Liberalität einfach nicht ausreiche! Wie sich an einem vor zehn, fünfzehn Jahren populär gewordenen Spruch (und Buchtitel) zeigt, wo es heißt "Keine Toleranz den Intoleranten!"

Aber genau dort zeigt sich das ganze Elend des Liberalismus. Denn woher kommt die Legitimität einer Beschränkung des Liberalismus als Lebens- und Verhaltensprinzip? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Aus Dogmen, deren Entstehung nicht weiter hinterfragbar ist. Und wer immer das bestreitet hat Unrecht, und das läßt sich ganz leicht (also durch als wissenschaftlich angesehene Quellenkritik) belegen.  

Dann zählt plötzlich nicht mehr, was im Geistigen geschieht, und sich in der Realität als plötzliches Verstummen zeigt. Wo zuvor noch so eloquent argumentierende Personen oft buchstäblich zu stotern beginnen, und man ganz deutlich sehen kann, wie ihr geistiges Gerüst knirschend zum Stillstand kommt, weil Denkverbote (aus Dogmen) das Denken nicht zur widerspruchslosen Wahrheit leiten, als nähmen sie sie sanft an der Hand. 

Denn das genau tun Dogmen, das genau sollen sie ja tun: Sie sollen das menschliche Denken und Urteilen, das sich in einer vorerst noch nicht ausreichend gedachten Urteilsnotwendigkeit findet, also in einer Zwangslage, aus der der Einzelne sich zumindest vorerst nicht selbst befreien kann, sanft an der Hand nehmen und leiten, um letzenendes doch am Ziel der Wahrheit anzukommen. Deren fundamentalste Eigenschaft die Widerspruchslosigkeit ist! 

Denn das übersehen wir allzu oft! In dem Punkt lassen wir uns zu oft auch von diesem (liberalen!) Spruch verführen, in dem es da heißt, daß es KEINE WAHRHEIT gebe. Weil (zum Beispiel als Argument verwendet) ja letzten Endes ALLS SUBJEKTIV sei. Auch das ein solches Totschlagargument, mit dem die Berserker unter den Gewissenslandschaften wüten, die allesamt und ganz seltsamerweise auf dem Grundsatz beruhen, der alles Fragen und Suchen auslöst und treibt: Sie suchen das, was es angeblich nicht gibt, womit wir bei einer weiteren grundlegenden Eigenschaft von Wahrheit wären: ABSOLUTHEIT.

Womit wir beim nächsten (im Ungarischen übrigens sehr schön das Synonym für zwei, zweites usw.) Grundsatz von Wahrheit wären. Von der wir bisher in ABSOLUTHEIT und WIDERSPRUCHSLOSIGKEIT uns langsam zu dem vortasten, was auch über Gott ausgesagt wird und werden muß, soll der Begriff nicht sinnlos werden.

An welcher Stelle wir uns ein kleines Augenzwinkern nicht verkneifen können. Denn wenn es da heißt, daß es keine Wahrheit gibt, dann wird im selben Atemzug das exakte Gegenteil ausgesagt. Denn diese "Wahrheit" ist dann genau das, was Wahrheit angeblich gar nicht ist: absolut. Universal, also alles Subjektive übergreifend. Widerspruchsfrei, zumindest in Hinblick auf Welt, Weltordnung und -gesetzlichkeit, mit denen eine Aussage übereinstimmen muß, will sie nicht auch in diesem Punkt sinnlos werden, womit alles Sprechen und Denken sinnlos würde.*

Aber wie oft, um auf den Punkt zu kommen, habe ich schon erlebt, daß mit einem Schlag und wie von Geisterhand bewegt die Denkbewegung eines Menschen zum Stillstand kommt, weil in einem Gespräch plötzlich ein Moralgrundsatz, eine unhinterfragbare Verhaltensweise auftaucht, die riesenhafte Gestald annimmt und mit energischer Geste verlangt: Halt, bis hierher, und nicht weiter. Von diesem Gebot weg, von diesem Dogma her, muß nun also alles bisher Gesagte und Gedachte neu aufgerollt werden. 

Würde das aber geschehen, würde von diesem nicht hinterfragbaren, nicht überschreitbaren Punkt aus, der sich dann unweigerlich zurückwendet und den ganzen bisherigen Weg - unter neuer Absolutheit, Bestimmung eines notwendig zu erreichenden Endpunktes alles Denkens und Urteilens - erneut gehen will, um zu suchen, auf welchem Weg man zu diesem Ziel gelangt.

Diese Prüfung aber ist nicht möglich. Sodaß man erlebt, wie das Denken des Betroffenen in einer Art Zeitlupe zum Stillstand kommt. Plötzlich tritt sogar Schweigen ein, und man beläßt in der Ungelöstheit, was dorthin fiel, weil man genau sieht, daß man sich aus diesem Loch nicht mehr befreien kann. Vielmehr würde man dann das verlieren, was für das Menschsein absolut und unverzichtbar bestimmend ist: die Vernunftbegründetheit, aus der dann die Freiheit folgt, in der man AUF SICH SELBST GESTELLT den Weg durch diese Welt findet. 

Womit wir übrigens bei einer nächsten göttlichen Eigenschaft angelangt sind, nämlich der absoluten Freiheit, die auf der und in der Wahrheit beruht. Freiheit und Wahrheit sind somit unteilbar! Ebenso wie die Widerspruchslosigkeit nicht abtrennbar ist.

Was alles zu dem Umstand führt, daß alles Werk die Eigenschaften seines Hervorbringers trägt! Sodaß aus dem Werk heraus beschränkte, aber sichere Aussagen über den Schöpfer möglich werden, wie schon Aristoteles sagt, wenn er über Gott  nachdenkt. Das ist also der Grund, warum die Wahrheit nicht nur möglich ist, sondern ohne das Begreifen der Welt und des Menschen ALS Geschaffenes, ja mehr noch: Des Menschen als Gottes Ab- und Ebenbild, damit als Krone der Schöpfung, auf die dieses gigantische, einfach nur noch staunenswerte Gesamtsystem der Bezogenheiten, damit der Hierarchien ausgerichtet ist, daß also ohne dieses Begreifen unserer Wirklichkeit als einer Wirklichkeit des Menschen VOR GOTT gar nicht denkbar und reaslisierbar ist. 

Ein Mensch, der die Welt nicht als Schöpfung sieht, wird also immer und ausnahmslos (und in dem Maß, als sich sein Denken ausgebreitet hat, was umgekehrt, wenn das nicht geschieht, eine weitere Pathologie ist, denn Menschsein heißt, sich in der Vernunft ganz zu umfassen, sich also in dieser Vernünftigkeit zu durchdringen) in unauflösbaren Widersprüchen landen. Er wird über kurz oder lang verrückt werden. Und zwar nicht als Ausnahme oder Sonderfall! 

Aber damit ist auch klar, daß das Bestreiten der Geschöpflichkeit des Menschen (und der Welt) - wie es in der Evolutionsthese geschieht - zu genau so einer Aporie (=Unauflöslichkeit eines Widerspruchs) führt. Weil heute aber (im Westen) diese Thesen so weit verbreitet sind, können wir beobachten, wie sich der Westen immer tiefer in eine Widersprüchlichkeit treibt, aus der es kein Entkommen gibt. Und in der sich die Fähigkeit der Menschen, überhaupt mit der Welt sachgerecht umzugehen, in progressivem Voranschreiten auflöst. 

Können wir nicht aber genau das beobachten? Müssen wir nicht aus der realen und alltäglichen Erfahrung auf genau diesen Punkt kommen? Auf den Schluß, daß wir diese Welt, in der wir leben, nicht mehr verstehen. 

Worauf dann immer tiefere Verstrickung in Probleme folgt, die wir nicht mehr lösen können, und wo jeder Lösungsversuch nur einen ganzen Blumenstrauß weiterer Unlösbarkeiten nch sicht zieht. Woraus mit der Zeit ein Gefühl erwächst, als würden wir von den Geschehnissen, ja von der Welt selbst ... erwürgt werden. Könnte es nicht sein, daß eine Unmenge von Evidenzen genau das belegt (=wissenschaftliche Quelle), was dann daraus weiter erfolgt: Depression, Lebensunlust (siehe dann: Demographie), Verzweiflung samt Zuflucht zu einer ganzen Palette von Trösterlein, die von kleinen wie großen Drogen reicht. 

Wenn es im Englischen DRUGS heißt, sind ja auch Medikamente gemeint, und das ist präziser wie im Deutschen, ergibt die in Fachkreisen häufige Aussage Sinn, in der man sagt, daß z. B so enorm verbreitete Psychopharmaske wie Ritalin - alleine in den USA spricht masn von 3 Millionen Süchtigen - in Wahrheit nur legalisierte Drogen sind. 

Wobei wir in diese Palette der reinen Existenzhilfen aber nicht nur chemische Drogen einordnen, sondern alle möglichen Verhaltensstörungen nicht vergessen, die stets in mehr oder weniger ausgebaute Weltanschauungen und Rechtfertigungsdbilder, meist in der Dimension ganzer Moralordnungen. Wie etwa bei EßstörungeN; zu denen auch Erscheinungen wie Veganismus gehören. Aber wir wollen viele der heutigen sogenannten "Religionsformen" nicht übergehen, von denen der weit überwiegende Teil als psychische Störung, ja Pathologie gesehen werden muß. Und wir wollen nicht das riesige Feld der Psychotherapien übergehen, von denen die meisten selbst psychische Störungen sind. Oft genug ganz genau jene Pschopathologien, die zu kurieren sie behaupten, erst implementieren und ausbauen.

Warum unsere Kulturentwicklung in den Wahnsinn führen mußteKurz und gut: Wenn man von Verrücktheit der Gegenwart spricht, wenn wir sehr gut (und oft genug von Liberalen beklagt, denn darin sind sie naturgemäß stark: Im Beklagen und sogar Aufzeigen von Störungen) darin sind, der Wahrheit entsprechend von Wahnsinn und Geistesstörung dieser Zeit sprechen, dann passiert etwas, das wir von einem Computervirus kennen. Daß sich die Störung erst ab dem Moment und in progressiver Entwicklung  reaslisiert, wie wir das Programm aufrufen und etablieren. 

Und das heißt heute ganz konkret sogar, daß wir in dem Moment, in dem wir mit den heutigen Wahrheiten agieren, also Denkbewegungen ausführen, einem System zum Opfer fallen, das uns in Widersprüche drückt, die wir nicht mehr auflösen können. Sodaß es zum Zufall** wird, ob wir in unserem Urteilen und Handeln noch jene Gesetze finden, die das Geflecht und Gerüst dessen sind, was wir als MENSCH und MENSCHLICH bezeichnen, und als einzig erstrebenswerte Lebensordnung herbeisehnen.  


*Mit einem weiteren Verweis auf den Umstand, daß oft und mangels ausreichender Durchdachtheit - von welcher zu sprechen ohne das Prinzip der Widerspruchslosigkeit und Absolutheit an sich schon sinnlos wäre - Begriffe wie Relativität oder Widersprüchlichkeit, die es angeblich zu ertragen gäbe, nicht ausreichend von Begriffen wie Paradoxon und Universalität geschieden wird. Denn sehr oft ist ein Widerspruch kein Widerspruch, sondern etwas anderews, etwa ein Paradoxon.

**Ich könnte hier noch den Begriff des "Wunders" einführen. Tue es aber aus dem einzigen Grunde nicht, daß die Schöpfung selbst ein einziges, unausgesetztes Wunder und Schauspiel des Wunderbaren IST. Das Problem ist also nicht das Wunder selbst, das als einziger wirklich passender Schlüssel zur Schöpfung untrennbar gehört. Sondern daß die hier gemeinten Denksysteme des Widerspruchs ihre pathologische, ja letale Wirkung genau darin entfalten, daß wir den Zugang zum Wunder und vor allem zur Quelle des Wunderbaren verlieren.

 

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Samstag, 16. März 2024

Was wir nun erleben

Der US-Kongrtess hat nun mit deutlicher Mehrheit beschlossen TikTok - derzeit eine der gefragtesten Plattformen der social media, weltweit - aus den USA und aus dem Westen zu verbannen, wenn die Firma nicht binnen eines halben Jahres von seinen chinesischen Investoren gereinigt wird.

Wir erleben derzeit einen historischen Moment, werte Herrschaften und Leser. Wir erleben den totalen Zusammenbrucvh dews westlichen liebarlen Kapitalismus als Ideologie. Wir erleben, wie sich diese Ideologie des Liberalismus als die angeblich alles Weltgeschehen (das auf Marktgeschehen reduzhiert wird) regulierende, zu aller und jeder Besten durch völlige Liberalität zu regulieren vermag.
So blind sind wir bereits, daß wir nciht einmal sehen, daß wri in einer geschlossenen Medienblase leben, die als Sprachraum des angloamerikanischen gesehen werden muß. Während zwei Drittel der Welt - Südamerika, Afrika, Asien - die Lage des Westens vollkommen anders sehen, und Gefolgschaft nur mit immer brutaleren Gewqaltmitteln erreicht werden kann. Die unsere Lage aber nnoch schlimmer machen, weil wir darin unseren eigenen Grundsätzen widersprechen.
Das vermochte er nie, udn was wir schon gar erleben ist, wie der Submythos der angeblich nachfragegesteuerten Größe des Wirtschaftsgeschehens gleichermaßen zusammenfällt wie ein Kartenhaus.

Plötzlich stellen wir mit Schrecken sogar fest, daß diese Ideologie des liberalen Weltmarktes nicht einmal ind erLage ist, die vitalsten Bedürfnisse eines Volkes und Staates zu regeln. Wen die Urkaine sich als Moloch der militärischen Mittel erweist dann sehen wri hier ein Sytemversagen, keinen historischen Zufall, der auch anders kommen ätte können.

Sonntag, 25. Februar 2024

Deutungen und Europa - Vom Sinn der Geschichte

Aus einer Korresondenz

Und ständig erzählen diese "Ang'rennten" - wie der dt. VM - daß wir jetzt durchhalten müssen, weil in fünf oder acht oder zehn Jahren ein Angriff Ru auf Europa zu erwarten sei. Man kann nur noch den Kopf schütteln. Wann ist diese Geißel, die die Eliten für Europa sind, endlich zu Ende? Das ist in mienen Augen die Strafe Gottes, der uns auf unserem total defekten Denken sitzen läßt, die Folge der Gottosigkeit in allen Bereichen. Und und deshalb als Alternative auch nur Idiotie läßt.

Denn auch die Liberalen spielen sich ja überall als Retter der Welt auf, nur anders. als "Alternative". Und sind doch nur die nächste Kammer der Hölle, die wir durchschreiten. "Werte" .... Schrecklich.

Aber durch die Zerstörung der Familie (Enthauptung durch die Abmontage der Väter, dem alles andere geflogt ist, bei uns durch Kreiksy/Broda ab 1973) und die Demontage der Kirche, sind die Menschen jeder natürlichen, organischen Hierarchie udn Autorität beraubt, und damit billiges Freiwild für alle Arten der Fehl-Leitung. Jetzt mit dem nächsten gigantischen Popanz, der AI, zu beobachten.

Mittwoch, 5. April 2023

Notizzettelwirtschaft

Die Welt bricht um, das läßt sich zweifellos sagen. Die USA haben ausgespielt. Wäre Europa nicht so an sie gekoppelt, wü+rde mich das mehr als freuen, es würde alles bestätigen. Aber so werden wir mit in den Strudel gerissen. Ein wahres Trauerspiel.4/5 der Weltbevölker8ung verstehen nicht, was der US-Westen da macht. Der sich willentlich in den Abgrund reißt.

Und dan das: Die Sache ist noch grotesker, behaupte ich. 200 Jahren haben die Anglo-Amerikaner der Welt weisgemacht - und sie bewußt angelogen - daß es nur um FREIEH HANDEL etc. geht, und dann wird alles gut. Und die Welt HAT DAS GEGLAUBT, allen voran: China. Und nun wollen die genau das. Nur - das ist nie wahrgewesen! Das war IMMER eine Lüge! Es gibt keinen internationalen Handel OHNE Pol9itische Impl9ikationen, ohne weltanschauliche und zu allererst RELIGIÖSE Implikationen. Das ist die Gründungslüge der USA gewesen, dann hat sie Europa geglaubt, dann die Welt - und sie ist nicht wahr!

Und der Witz bei der Sache ist: Die Neo-Cons WISSEN DAS. Ist das nicht verrückt?

Samstag, 17. Dezember 2022

Das muß jetzt sein

Kronen Zeitung
Lesen Sie nach,
werter Leser, ich habe es vor ein entlich Jahren vorhergesgt, und das war weer schewr, noch eine Sonderfähigkiet eines Propheten. Man muß nur ein wenig Ahnung haben, und Erfahrung. Ich habe hier gesagt, daß die Zusammenlegung der Krankenkassen in Österreich das nächste Desaster bedeutet. Und wer als einfacher Versicherter mchte diese Erfahrung nicht. Ich jedenfalls. 

Ein Desaster, das sich im täglichen Umgang mit einem nun nur noch kafkaesk zu nennenden, aber gigantische Gelder sinnlos verbrennenden Apparat. WEm is tdas eingefallen? Der Kujrz-ÖVP, Garant für Vertrotteltheit, und der FPÖ, Garant für Naivität und Ahnungslosigkeit aus der Dummheit des aufklärerischen Liberalismus.

Kurz nun gesagt. Der österreichische Rechnungshof hat die Zusammenlegung der dereinst 19 und seht STANDESSPEZIFISCHEN Kranken- und Pensionsanstalten auf nun nur noch FÜNF Anstalten heftig kritisiert. Aus der versprochenene Einsparung, der sogenannten "Patientenmiliarde!, wurde nicht nur nichts, sondern der Apparat frißt diese Miliarde locker zur Selbstbewältigung auf.

Sonntag, 11. Dezember 2022

Respekt vor Algerien (2)

Der Dreck tarnt sich seit je als Freiheit. Und der Liberalismus deckt eben den Dreck. Der Vorwurf des Islamismus ist damit eine willkommene Gelegenheit zur Verleumdung einer gesunden Gesellschaftspolitik. Die Kirche hat diesen Mord an sich nur schon fünfig Jahre hinter sich. 

Es ist also die freizügige Art, die Sexualität zu leben, so unser Gesprächstenor. Die jungen Menschen von heute - vor allem im Westen - können sichicht einmal mehr vostellen, daß man in sexueller Enthaltsamkeit leben kann, OHNE dabei einen Verlust, vielmehr einen (geistigen) Gewinn zu erfahren! Als einen Zugewinn an Leben, an Heiterkeit, an Humor, an Fröhchkeit! Die Post-68er können sich nicht einmal mehr vostellen, daß es zu ihrer eigenen Getriebenheit, zu ihrer eigenen Muschi- und Schwanzgesteuerheit eine Alternaitve gibt.

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Kein zufälliger Zusammenfall

Es wird offenbar, daß der Kapitalismus auf totalitäre Herrschaft letztlich des Einen, also auf den Kommunismus hinausläuft. Jener Form, die nicht mehr den Krieg der eien Hlfte gegen die andere betreibt, sondern die Zwangsherrschaft des Einen gegen alle übrigen. 

Das hat fast 200 Jahre gedauert. Mal sehen wie lange es dauert, bis die Menschen begreifen, daß der LIberalismus nur die taktische Waffe des Kapitalisus ist. Denn es ging und geht in Wahrheit nie ums "Geld".
Weil Geld lediglich ein Mittel ist,  das den Grad des Wirkens im Rahmen des Sozialen ist, also um Macht.
Deren größte Konzentration in einer Stellung "wie Gott" - "eritis sicut Deus" - besteht. 
Nicht einmal die Reichsten der Reichen ."haben" deshalb so viel Geld, wie es dargestellt wird, und sie streben es auch gar nicht an, nicht als Selbstzweck. Sondern nur als Mittel der Machtausübung, das sich in dem Moment, in dem die Gesellschaft den Glauben daran verliert, in Nichts auflöst. Wenn es nicht durch eine andere Macht, die in der Zeit, in der alle an das Geld glauben, aufgebaut wurde, gehalten wird. Wenn also die Teilhabe am Sozialen, das die Grundlage der Existenz jedes Einzelnen ist, von den Einen bestimmbar wird.
Es gibt deshalb auch keinen Reichen, der nicht begonnen hat, sein eigentliches Strerben zu offenbaren: Als Streben nach den geistigen Gütern der Menschheit, nach Religion, nach Wissen, um DIESE, um den GEIST zu besitzen und durch Teilnahme an ihm die Welt so effektiv wie nur möglich zu bestimmen. Und DAMIT die Eigenstellung zu erhöhen.

Sonntag, 27. November 2022

Das Feuer hinterm Rauch (1)

Diees Video-Gespräch, das in diesen Tagen Glenn Diesen mit Richard Sakwa  (Autor zahlreicher und aktueller Bücher über Rußland und den Westen) und Alexander Mercouris (speziell 2022 weltweit sehr populär gewordener Kommentator zum Ukrainekrieg) geführt hat, räumt die Trümmer auf, die manchem eine Einordnugn der Lage schwer erscheinen lassen. 

So liefert das Videogespräch einen sehr profunden, in vielem überlegenswerten Pfad, um die geopolitische Lage, in den eingebettet man den Urainekrieg sehen muß, ordnen und übersehen zu können. Und so zu einer guten eigenen Beurteilungsbasis dessen zu kommen, das uns derzeit als DIE GROSZE ERKLÄRUNG von der Politik bzw. den Medien serviert wird. 

Notwendig, weil die Bedrohungen unserer Lebensweisen das bereits erreichte Maß an Beeinträchtigung DURCH DIE POLITIK bereits überschreiten. Die dumpfen Zukunftsängste überwiegen in allen Umfagen lnägst das, was als Beschwerde erfahrbar wird, und trägt so maßgeblich zu einer rehct bedrückten Stimmung bei, die die Umfrageinstitute (die die meßbaren Faktoren wie Geburtenzahlen oder Investitoinen ergänzen) ans Tageslicht bringen

Dienstag, 11. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (2)

Das Unglück, das dem Irrtum entstammt. Der  Irrtum, der  über uns verhängt wird. Der Irrtum, der uns zum Verhängnis wird. Wenn also z. B. von Inflation gesprochen wird, die die meisten klasischen Wirtschaftstheorien als Ergebnis der Erhöhung der Geldmeinge in einer Gesellschaft bezeichnet wird, der das Warenangebot samt Nachfrage hinterherhinkt, so ist das unter anderen, realen Bedingungen oft überhaupt nicht so aussagbar! Keineswegs muß deshalb die Erhöhung der Geldmenge durch (geldschöpfende) Kredite z. B. eine Inflation anheizen, wenn gleichzeitig die Menschen das Geld horten. 

Oder aus dem Land fließen lassen. Oder in Produkte fließen lassen, die so speziell sind, daß sie sich nicht auf das allgemeine Marktgeschehen auswirken (man denke an das Sammeln von Münzen, oder von Oldtimern, oder von Kunstwerken.) 

Montag, 10. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (1)

Eigentlich könnte man den Titel des aktuellen Buches von William Briggs als Leitmotiv über diese gesamten Seiten mit seit 2007 mittlerweile 10.500 veröffentlichten Beiträgen. "Warum alles, was sie glauben, falsch ist" ist eben eine Aussage aus der Analyse dessen, was sich noch als Substanz einer verwehenden oder schon verschwundenen Kultur darstellt, und in diesem Urteil stimme ich mit dem Statistiker und Logiker Briggs restlos überein. 

Der Zustand, in dem wir - mit Westen hinlänglich bezeichnet, der Begriff Abendland ist nur noch Reminiszenz, Ruinentourismus, ein Thema der Archäologie - leben, hat mit Kultur nichts mehr zu tun. Er ist ein Zustand, mehr nicht, in dem es niemanden mehr gibt, der nicht mit Krücken herumläuft, sonst würde er längst gefallen sein.

Sonntag, 2. Oktober 2022

Gefangen im Archetyp (2)

Was es deshalb zu unterscheiden gilt, will man Trost findenDenn auch in dem, was sich im Osten bildet - das SCO Shanghai Cooperation Organisatoin - haben wir (analog zum Westen, wo es die USA ist) einen klaren Führer, und der ist China. Auch wenn sich von China aus ein scheinbar für sich wertvolles Verkehrsnetz, Energieversorgungsnetz, Produktions- und Konsumnetz ausbreitet, so hat es ein Zentrum, und das ist Peking. Natürlich NOCH sind alle "frei", die sich daran beteiligen. 

Aber mit der Zeit, mittel-, lanfristig, wird sich ein einziger Organismus herausbilden, so wie es mit der EU und seinem eigentlichen Grund, der NATO, geschehen ist und geschieht. Es ist doch eine Illusion zu meinenn, es gäbe ein "freies Nebeneinander", das sich nur dort berührt, wo man gerade mal ein wenig Handel betreibt, oder Produkt-Wertschöpfungsketten aufbaut, and enen mehrere Staaten beteiligt sind. 

Man sollte nicht vergessen, daß jeder historische Kolonialismus seinen ersten Grund in der Pollitisierung vorerst aber nur wirtschaftlicher Netze hat. Weshalb die Rede von der Globalisierung als Grundlage des Friedens in jeder Weise sinnentleertes Gequatsche war - wir erlebgen es ja gerde.

Donnerstag, 29. September 2022

Gefangen im Archetyp (1)

Durch den Ukrainekrieg werden unsere Gesellschaften gespalten, wer wollte das bestreiten. Aber wodurch? Durch eine wie auch immer motivierte Identifikation mit iener der beiden Seiten, mit der Ukraine, mit Rußland. Die Reaktion und (eigentlich war es sogar nur eine solche, denn die Seite der Reaktion könnte man durchaus Rußland zuweisen) Aktion des Westen hat ganz offensichtlich voll willentlich und bewußt eine Abwendung Rußlands hier, und eine Zuwendung zum chinesischen Volk und System bewirkt. Mehr - von Anfang an bewirken SOLLTE. Samt em Glauben, der uns "Putin-Verstehern" aufgekitzelt wurde, die USA wären zu blöde, um das noch zu begreifen.

Ein Volk, das in den letzten Jahren durch ein sogenanntes "social credit system", das auf der Totalüberwachung und Steuerung der Bevölkerung (un zwar jedes einzelnen) durch Algorithmen und Künstlicher Intelligenz beruht,

Freitag, 23. September 2022

Faschismus als Erscheinung des Verfalls

Nicht jeder Zwang ist Ausdruck von Faschisms. Aber jeder Faschismus ist Zwang.

Faschismus als die eine gesamte Gesellschaft, alle Tiefen und Ebenen umfassende, unter Zwang erfolgende Ausrichtung auf "ein Gutes" ist immer eine Reaktion auf Zerfall´, nie ein schöpferischer Beginn. Er ist also eine Totgeburt, weil ihm die Freiheit, das Wesen des Menschseins, zum Hindernis wird.

Das zu behaupten gehört lediglich zum Ringen um absolute Legitimation, und ist im übrigen Merkmal eines Staates im Kriegszustand.

Wenn also der Westen seit Jahren sich ständig als "im Krieg" (gegen Terror, gegen Klimawandel, gegen Corona, gegen Rußland, gegen ...) bezeichnet, dann erklärt er auch, daß er zum Faschismus werden wird. Weil eine Gesellschaft "im Krieg" aus Eigenlogik zum Totalitarismus wird.

Dienstag, 13. September 2022

Ein Mann zieht durch

Berichtin Al Jazeera
Es macht sprachlos, verblüfft und überrascht in seinen Inhalten, aber auch wegen der Offensichtlichkeit von bislang gar nicht mitgedachten Komponenten, erklärt aber letztlich sogar alles, wenn man liest, was der ukrainische Ministerpräsident Vladimir Zelensky ganz offiziell auf der Webseite der Regierung vermelet. Und was er zuvor lokalen Medien in Interviews mitgeteilt hat. 

Befragt um seine Vision der Ukraine, hat Zelensky nämlich Folgendes gesagt: Seine Ukraine nach dem Krieg mit Rußland, seine Ukraine der Zukunft, ist eine Art "gtoßes Israel". Und wie in Israel, das er als Vorbild sieht, wird das Hauptkonzept einer zukünftigen Ukraine SICHERHEIT heißen. Al Jazhzeera berichtet das so:

Samstag, 27. August 2022

Eine Übersicht - aber: wovon? (2)

Was und das aber auch erzählt. Und wie sich diese Probloematik so exakt mit der der FSSPX deckt, daß es gar nicht anders sein könnte, als daß Heinz-Lothar Barth diesen Vortrag auf genau diese Weise hält. - Das zu sehen verlangt, die seelische Realität des Menschen von einer Warte aus zu sehen, die den allermeisten und vermeintlichen Streitern für das Gute sehr fremd ist. 

Mehr will ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Zumal ich der Priesterbruderschaft Pius X gegenüber meine größten und begründeten Bedenken habe, wieweit sie unter der Fahne des "Richtigen" nicht doch das Wesen der Wahrheit weil die Ökonomie der Gnade zerstört. Nicht natürlich der Dogmatik und Glaubenstheorie nach. Aber das ist ja das Problem, daß die "Richtigkeit" in ihrer "Pseudologie" zu einem fatalen Element der Zweitwirklichkeit werden kann. 

Sonntag, 24. Juli 2022

Gedankensölitter (1425)

Patrick Coffin-Show
Wie verwirrt doch so viele heute sind. Wer immer sich "für ein Lager"´entscheidet, ist bereits verloren., wer immer seine Identität an "Haltungen", an "Weltanschauungen" koppelt und davon abhängig macht, steht ohne Kleider da. 

Ein beredtes Beispiel dafür sind die vor einigen Wochen in einem nächtlichen Terroranschlag gesprengten, sogenannten Georgia Guidestones, wie Patrick Coffin offenbart

Und der ist ganz gewiß ein US-Proponent der "traditionellen Katholiken", also "rechts". Und hier kann man das sagen, weil diese Art von Katholizismus zwar hier und da gute Elemente ht, aber in Wahrheit ideologisierter, instrumentalisierter Katholizismuzs ist - also ein Widerspruch in sich.

Diese Steinmommente, die vor rnd 100 Jahren über Nacht aufgestellt worden waren, waren vor allem in den letzten Jahrzehnten als Beweis für die bösartigen Absichten der ... New World Order-Linken angesehen worden. Sie enthielten nämlich jene Vorhben und Absichten und Idealvorstellungen, die den Hintermächten hinter der New World Order zugeschrieben werden. Alles schien sich perfekt zu decken, bis ...

Dienstag, 12. Juli 2022

Der Filmabend am Kreuzfahrtschiff (2)

Pandamned (Film, 2022)
Wie und warum das alles. Und - Der Film "Pandamned"Denn an und für sich schafft es Poels sogar, zu einem neuralgischen Punkt vorzsutßen, den der ZWEITWIRKLICHKEIT als Ersatzwirklichkeit. Aber er läßt ann zu, daß sich dieser Begriff wieder auf ein "Täschungsmanöver durch die Absichten hinter Corona" (etc.) verengt. Sodaß diese Coronapandemie zur Manipulation wurde ohne den Gesmtcharakter der Zweitwirklichkeit zu berücksichtigen. Sodaß er sogar Gemeinsamkeit mit dem Klimawahn herstellen kann.  
Ob nicht die Kritik nämlich genau so zu dieser zweitwirklichen Ebene gehört! Und gar nicht wirklich abgelehnt wird, auch wenn das behauptet wird. Das gehört aber nur zum Spiel. Die Kritik, die sogenannte Opposition, die eigene Identitätskostüme vergibt, ist niht weniger tiel dieser "Matrix", wenn man dieses Wort schon verwenden will. 
Von der die wahrhaftige Erzählung strikt zu trennen wäre, auch wenn die Inhalte oft gar nicht so unterschiedlich sind. Um zu zeigen, was ich meine: Die Nachfolge Christi ist nicht weniger ein Nachfolgn nach einer Erzählung! Der Unterschied ist nur, daß hier die Wahrheit am Werke ist. Und die ist von der Struktur her personal, und damit eine Strruktur, die zur Freiheit führt. Obwohl wie nominell ebenfalls "Gehorsam" verlangt und "einer Matris" scheinbar komplett ähnlich ist. 

Montag, 11. Juli 2022

Der Filmabend am Kreuzfahrtschiff (1)

Wir haben Marijn Poels' dokumentar-filmisches Schaffen hier schon seit dem Erscheinen seines ersten Films zur vorgeblichen Klimakatastrophe vorgestellt, und sein Schaffen seither sogar begleitet. Denn das einzig INteressante an einem Künstler ist ein Weg, sein Werk ist nur, wie Güersloh einmal sagt, Zeugnis davon. 

Mehr und mehr hat sich der Niederländer dabei zum Kritiker der von ihm vermeint maßgeblichen Pathologien des Zeitgeistes entwickelt bzw. verändert, und mußte dafür auch bald heftigste Kritik einstecken. Leider hat sich mit dem Fortschreiten seiner Filme auch eine gewisse Anschauung gebildet, die seine Filme immer schwächerr werden ließ.

Nun riskieren wir aber noch einen nächsten Film von ihm. In "Pandamned" nimmt er die sogenannte Coronakrise ins Filmemacherauge. Und bringt zumindest einmal einen "Stand der Dinge" zu Anfang 2022 auf den Bildschirm. Der Film ist an sich frei zugängig, und ich übernehme ihn, schon der Tradition willen. 

Montag, 4. April 2022

Anmerkungen zu Ohne Heilige Opfer kein Wert, ohne Wert kein Geld

Anmerkung* - Wie dumm deshalb auch dieses Gerede, jeder müsse "selbst denken", nicht "andere für sich" denken lassen. Was sonst, bitte! Welcher Narr meint wirklich, er könne alleine die Welt denken? Nur schon, daß er es KÖNNE ist krankhafter Wahn. Jeder lebt aus dem, was er von oben empfangen hat und zu empfangen hofft, und gibt in seinem Tun nach unten weiter, was durch ihn durch noch zu wirken vermag.

Das Spiel von oben nach unten hat auch eine Bedingungsseite - das von unten nach oben. Nur so sind beide in jenes Ganze getaucht, aus dem beide dann je ihren Teil zu erkennen vermögen. DENN SIE SIND AN IHREM ORT. Deshalb kann das Oben nicht ein Etwas denken, das für das Beziehungsfeld gilt, das beide umfaßt - jeweils in ihren Aspekten. Die von oben nach unten dekomprimieren, vereinzelter werden, spezieller, weniger universal. Denn das Universale ist durch das Oben gegeben, an das sie angebunden sind. keiner sagt, die Leben hätte den Menschen gerettet, wenn alle übrigen Organe versagen, mag sie noch so glänzen und frischen. Ist das Insgesamt tot, zerbrochen im Streit der Form mit der Materia, dem Akt mit der Potenz, ist alles tot.