Es sind rund 80 Prozent der Menschen, aber das ist eine Schätzung, die für Hypnose zugängig sind, meint Mattias Desmet, der belgisch-niederländische Psychiater in einem Online-Gespräch. Dabei gibt es große Utnerschiede in der Tiefe, die individuell unterschiedlich ist.
Aber vom Prinzip her ist der Prozeß, daß sie alle übrigen Wahrnehmungen völlig ausblenden, und sich nur auf die vom Hypnotiseur festgelegten Rahmenbedingungen reagieren, sich nur an diese Sprach-Welt hängen, völlig identisch mit dem, was Desmet als "Massenphäomene" bezeichnet (so wörtlich, ich glaube daß "Vermassungsphänomene" besser paßt.)
Wenn auch seine Thesen und Beobachtungen sehr zutreffend sind, so müßte man sie in wesentlichen Punkten ergänzen. Denn was Desmet völlig fehlt ist eine explizite Ausdeutung (implizit hat er sie, gewiß, aber die zu erkennen steht noch an) der von ihm beschriebenen Phänomene vom Wesen des Menschen, ja vom Wesen der Schöpfung her. Würde er das tun, würde seine Theorie nicht so in der Luft hängen, sondern sogar noch deutlich heller werden können. Und diese Deutung ist eine Deutung vom Sinn der Schöpfung her.
