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Dienstag, 30. Juni 2020

Antworten am Krückstock des "Cui bono"

Die Gesamtheit dieser Corona-Pandemie ist, je länger man sich damit befaßt, in einem Ausmaß irrational, daß man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Die einzige Frage, die in solch einem geistigen Chaos noch einen Weg finden läßt, ist die nach dem "cui bono", also wem nützt das alles? Die Antworten darauf sind es dann, die jene heftigen Gegenreaktionen auslösen, in denen jeder, der diesen Weg der Vernunft sucht, nur noch als Verschwörungstheoretiker oder jemand behandelt wird, der nicht versteht, seine Vernunft zu aktivieren.

Da braucht es ein hartes Gesicht, um den Glauben an die eigene Vernunft und Vernünftigkeit nicht zu verlieren. Aber es braucht auch das Bemühen, die oft amorphen, nicht genug durchgeformten Gedankenfragmente und Gefühle zu sortieren. Das heißt in diesem Fall auch, sich mit Sachfragen zu befassen, die vielleicht nicht auf der eigenen Speisekarte des Lebens zu stehen kommen sollten. Doch wie sonst soll der Mensch sich selbst verorten, wenn er wie in diesem Fall bis ins letzte Hinterstübchen dazu gezwungen wird, sich zum Thema zu stellen. Wohin ihn die als Kollektivmoment aufgebaute und geschürte Angst getrieben hat.

Wir bringen deshalb hier ein aktuelles Interview mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, in dem dieser sehr gut nachvollziehbar erklärt, wie Viren und Abwehrsysteme des Menschen überhaupt funktionieren. Wie deshalb auch der Corona-Virus funktioniert, und worin er sich von Grippeviren so fundamental unterscheidet. 

Bhakdi erklärt auch, warum die derzeitigen Bestrebungen, so rasch einen Impfstoff zu finden, daß er nun sogar in Form von Menschenversuchen (noch dazu an völlig untauglichen Probandengruppen) "getestet" werden soll, nicht nur unverantwortlich, sondern vom medizinischen Standpunkt aus sinnlos sind. Es ist noch weniger zu fassen, so der Virologe und Epidemiologe, daß allen Ernstes geplant wird, bestimmte Handlungszulassungen und Grundfreiheiten an den Nachweis einer vorgeblichen Immunität (Impfung) zu knüpfen. Wo doch Immunität gar nicht nachweisbar ist! Noch dazu wo die Gefahren, die mit dieser Art von Impfung verbunden, enorm sind.


Die Frage nach dem Cui Bono" wird immer drängender, betrachtet man die Sachlage. Was etwa von diesem Video aus den USA zu halten ist, das noch mehr Fragen aufreißt, möge der Leser selbst entscheiden. In jedem Fall wird der Schatten eines Gespenstes an der Wand sichtbar, das die Schäden, die durch die angeblichen Gegenmaßnahmen gegen Covid19 angerichtet wurden und werden, in Ausmaß und Qualität immer erschreckender erscheinen läßt.

Cui bono? Wem dient es, wenn man das menschliche Leben dermaßen zerstört, wie es nun der Fall ist? Wem dient dieser Krieg gegen den Menschen, in dem wir uns befinden, und der die Resultante aus so zahllosen Fehlentwicklungen* der letzten Jahrzehnte ist, daß man meinen könnte, wir lebten in einer unheilbar ihrem eigenen Wesen entfremdeten, irregeleiteten Welt?

*Zahllos. Und doch - wie aus einem Guß. Als Entfaltung der Utopien und Bilder, die aus der Aufklärung heraus, zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, in Rousseaus Werken und Idealen so exakt vorgezeichnet wurden, daß man nur noch staunen könnte: Wir sind jenen Menschen nachgeformt worden, real und tatsächlich, der uns dort vorgestellt wurde. Rousseaus Vorstellungen haben sich zweihundert Jahre nach seinem Tod buchstabengetreu verwirklicht! 



*120620*

Der Zinsgroschen

"Gleich im Beginn des achtzehnten Jahrhunderts verwüstete der Vezir Cuprilic mit seinem Heere Montenegro und kam auch zum Stamm der Bjelice, um sie tributpflichtig zu machen. Voraus hatte er seinen Boten zum Volksvojvoden Vukola Mrjaljevic gesandt mit dem Befehl, dieser solle ihm im Namen der Bjelice nur einen einzigen Groschen als Kopfsteuer schicken. 

"Die Bjelice haben niemals weder dem Sultan noch dem Kaiser Tribut gezahlt und werden es auch heute nicht tun," lautete Vukotas Antwort. Der Bote überbrachte diese dem Vezir. 

Vukota, der wußte, was ihn erwartete, floh mit seinem Heer in eine Höhle. Die Türken umzingelten die Höhle, finden den Vukota lebendig, ergriffen auch seine beiden Söhne und führten sie vor den Vater, um ihnen das Haupt abzuschlagen.

Da rief der jüngste Sohn: "Ach Vater, was wollen sie tun?" - "Nichts, Sohn, das wird gleich vorübergehen, aber jener Zinsgroschen, der wäre niemals vorübergegangen."

Aus "Gerhard Gesemann, Heroische Lebensform - Zur Literatur und Wesenskunde der balkanischen Patriarchalität.



*090620*

Montag, 29. Juni 2020

Weil es keine "schwarze Ethnie" gibt

Es ist ziemlich betrüblich zu sehen, daß die Argumente egal welcher Seite in den Konflikten rund um BLM (BLACK LIVES MATTER) einen gravierenden, eigentlich sogar seltsamen ungelösten Kern haben. Sie gehen von SCHWARZEN aus. 

Aber ES GIBT KEINE SCHWARZEN, die eine "ethnische" Identität ergäben. Es gibt nämlich - und jetzt kommt's! - auch kein "schwarzes Volk". Es gibt zahllose Völker, deren Hautfarbe mehr oder weniger schwarz ist. Aber diese Völker sind zahllos. 

Als die Sklaven aus Afrika (um das ein für allemal geklärt zu haben: Ausgeliefert meist von muslimischen Fürsten, oder von afrikanischen Feindesstämmen, denn Sklaven zu nehmen war seit je ein probates Mittel der Kriegsbeute, und ist es bis heute) wurden sie allesamt aus jedem Stammes- und Volkszusammenhang herausgerissen, meist sogar aus dem sozialen Gefüge von Familien (Häusern). 

So wurden sie kunterbunt durcheinandergewürfelt nach Amerika verschifft. Und dort wurden sie zu einem künstlichen "Rassengegensatz" zur meist andersfarbigen (gelb-, braun-, weißen) Hautfarben anderer Völker. Ein Zufallsprodukt, eine Zufallsunterscheidung! 

Aber eine wichtige Unterscheidung. Denn was die Schwarzen in Amerika von fast allen übrigen Völkern, die dort vertreten sind und waren, so unterscheidet IST EBEN NICHT DIE HAUTFARBE. Denn das beträfe dann zum Beispiel auch Schwarze, die (eiderdautz!) auch in den USA eine völkische Identität bewahren, und deshalb in das Elendsschema der "Schwarzen" nicht passen. Wie die Nigerianer! Diese fallen in die Kategorien der Chinesen, Japaner, etc. etc., also von Volksgruppen (Völkerzugehörigkeiten), die es auch in den USA "zu etwas bringen". 

Die Schwarzen in den USA sind KEIN VOLK, das ist das Problem! Sie sind vereinzelte Menschen aus allen möglichen Teilen Afrikas. Sie sind Vereinzelte, sie sind Prototypen des rousseauischen Menschentypos, des aufgeklärten Vereinzelten. 

Der Mensch beginnt aber beim Volk, bei der Volkszugehörigkeit. Dort setzt die Identität an, weil Identität bedeutet, einen Ort zu haben, den man einerseits ergreift, und andererseits zugewiesen bekommt. Welches Volk aber wären nun die Schwarzen, die heute in den USA leben, praktisch sämtlich Nachfahren der aus jedem Identitätszusammenhang herausgerissenen Afrikaner? 

Und das ist ein Kontinent, kein Volk, kein Staat, kein Land. Ein Kontinent noch dazu, der anders als Europa, anders als China, anders als so viele andere Völker und Länder und Staaten, NIE durch EINE Kultur geeint war! Der seit vielen Jahrhunderten (genaues weiß der Huber Max, aber wir nicht) in zahllose, einander alles andere als wohlgesinnte Völker zerfallen ist. Nicht einmal in Afrika selbst gelingt es, diese willkürlich durch europäische Verstiegenheit in "Staaten" schein-geordnete Völker unter einen Hut zu bringen. WEIL ES KEINE EINHEITLICHE KULTUR GIBT.

Ruhe gibt es nur dort, wo auch eine Religion gemeinsames Merkmal eines Volkes war. Und dazu gehört ... das nördliche (katholische, zumindest christliche) Nigeria, das sogenannte "Biafra". Der Leser möge doch einmal Dinge selber nachprüfen, soll sie nach ganz anderen Kriterien überprüfen, er wird genau das entdecken!

Und er wird genau das entdecken, wenn er Regionen oder Stadtlandschaften in den USA studiert, in denen Schwarze scheinbar in einer anderen Welt leben. Die mit diesen Unruhen, diesen Forderungen usw. usf. nichts am Hut haben (wollen). Sie sind sämtlich christlich, meist katholisch.  Und Religion ist das, was ein Volk begründet. Religion, und NUR Religion.

Weil nur eine gemeinsame Wertebasis, eine gemeinsame Grammatik als Zugang und Verhältnis zur Welt ein Volk überhaupt schaffen, das heißt formieren kann. Erst und nur Religion kann das schaffen, was Einheit schafft: Werte- und damit Rechtsempfinden, Verbindlichkeiten, soziale Strukturen, legitime (weil im Absoluten verankerte) Hierarchien und zwischenmenschliche Haltungen.

Der VdZ ist völlig sicher, daß jede "Lösung" des Schwarzen-Problems in den USA genau an dieser Problematik scheitert und scheitern muß. Auch zukünftig. Es wird nicht einmal in seiner gerade heute so aufbrechenden - und so schändlich mißbrauchten! - Wirklichkeit gesehen.

Deshalb sind die Auseinandersetzungen in den USA, die wir wieder einmal erleben, und die reine Instrumentalisierung völliger Begriffsvernebelungen sind (und solange sie das sind, sind sie spielend instrumentalisierbar) unlösbar. Sie wären das nicht einmal durch Segregation. Weil ihnen die Grundlage der Segregation fehlt: Die völkische Identität. Was das ist? Gucken, werter Leser. Wir sind in Europa gerade dabei, uns auch diese Problematik einzuhandeln.



*150620*

Nein, die Ideologiesuppe eß ich nicht (4)

Teil 4) Nur Begriffsklarheit kann Frieden bringen.
Begriffe können nur durch Rückbeziehung (re-ligio) 
auf logos (in der Wahrheit als Sprachgestalt) geklärt werden.



Wie marginal erscheinen da, das was wir ethnologisch (!) als Volkseigenheiten festhalten können. Die aber erst in diesem Licht gereinigt und schützens- wie liebenswert und einheitsstiftend werden (was nur in der Wahrheit, also auch im Maß der Nähe und Offenheit zu ihr, möglich ist.) Tänze, Lieder, Sitten, Gebräuche, Traditionen, Geschichtsbezüge, usw.

Wo sind aber nun Volksprägungen auch streng zu scheiden von charakterlichen Mißprägungen, diesem wahren Konflikt- und Kulturkampfgrund, die schlicht und ergreifend Laster und Schwächen und deshalb die wirklichen a- und anti-kulturellen Momente sind? Da taucht auch er plötzlich auf, der Protestantismus.

Aber wie will Herr Sellner mit seinem Begriffsinventar in diesem ganzen vielfältigen Feld noch unterscheiden. Oder will er das eh gar nicht ... weil es viel einfacher ist, im Begriffssumpf zu stecken und einander mit Schlammbatzen zu bewerfen?
In Wahrheit ist also einer der subtilsten Wege der Selbstentfremdung der, sich (uns) als "Weißer" zu identifizieren. Denn auch das ist ein universalistischer, damit in die Zweitwirklichkeit (Pseudologie) schiebender, und damit jedes Volk entwurzelnder, jede wahre Identität auflösender und in eine neue voluntaristische, positivistische Scheinidentität drückender Begriff.
Aber Friede beginnt mit der Begriffsklarheit. Krieg ist ein Krieg der in den Begriffen liegt. Immer. Deshalb ist es auch keineswegs verfehlt, wenn ihm und seiner Gruppierung "Gewaltaffinität" vorgeworfen wird. Und umso typischer, daß Sellner keine Gelegenheit ausläßt zu beteuern, daß er und seine Bewegung "Gewalt ablehnen". Sie ist unerkannt weil implizit. Sie ist diesen Ideen immanent.

Die Linken haben da durchaus ein richtiges Gespür, als Fünkchen Wahrheit in ihrer Gesamtidiotie. Sellners permanente Aufrufe, "auf die Straße" zu gehen (weil sonst eines Meinung "nichts bringt"! man beachte alleine diese Utilitarisierung, diesen Technizismus der Sichtweise!) sind, was sie auch bei Linken sind: Sie sind Aufrufe zur Revolution! Und Revolution heißt IMMER Gewalt, und heißt immer Widerspruch zur Verwurzelung, also zum Volk.
Obwohl Sellner in diesem Video in manchen Halbsätzen das Gegenteilige behauptet, um sich im nächsten Satz schon wieder zu widersprechen. Was nicht weniger zeigt, als daß er sich längst in eine Widersprüchlichkeit verloren hat, die sehenswert ist.*** 
Es ist diese jene unbewußte Taktik, die wir hier schon oft kritisiert haben, als die Klitterung von Schlagworten, denen aber ein innerer, logischer (logos-bezogener) Zusammenhalt in Wirklichkeit fehlt. Insofern kann man von Lüge sprechen, denn es ist eine Intention, die hinter dieser (gar nicht bewußten) Klitterung steht.
Von der man nur hoffen kann, daß sie ihm mehr und mehr aufsteigt, also "bewußt" wird. Als Aufsteigen der Ebene des Wortes, der Sprache, aus dem Konflikt mit dem Sein. 
Wozu der private Weg, den er gegangen ist - die Heirat samt kommender Vaterschaft - sicher hilfreich sein wird, weil die Familie eines zumindest immer heißt: Sie preßt an die Wurzeln des Menschseins. Die Entwicklung seines Sprechens (man beachte das "ch", die Verbindungen von Konsonanten mit vor- oder nachgestelltem "a", das "r", usw.) erzählt leider jedoch etwas anderes.
Seine Identitätsvorstellungen bleiben trotz aller Gegenbeteuerungen aber nur noch als künstliches Konstrukt übrig. Das sich der Mensch willkürlich gibt, oder das er aus einer Ideologie, einem positivistischen Weltwillen, und damit immer aus einer konstruktivistischen Gruppenidentität bezieht.
Es geht um Kulturkampf, jawohl. Aber der ist nicht ein Kampf zwischen "Weißen" und Zuwanderern aus anderen Kulturen. Das ist er nur auf einer zweiten oder dritten Ebene. Die wahren Feinde unserer Kultur kommen aus dem Innersten des Westens, also der Abendländischen Kultur. Und dort müssen sie identifiziert, gestellt, und bekämpft werden. 
Um aber gegen die Aufklärung (und den Liberalismus als einer deren Töchter) zu kämpfen, gegen die Ideologien, die genau daraus (und nur daraus, und zwar sämtlich!) erwachsen, dazu, Herr Sellner, braucht man dann wirklich Eier. Und kein Theater des Scheinposierens, das über den juvenilen Aktionismus deshalb nicht hinauskommt - als "meta"-politische Bewegung! - weil es die Widersprüche nicht anzutasten wagt, in denen sie steckt. 
Die aber nur dem wirklich Religiösen, und letztlich überhaupt nur dem Katholiken aufzulösen sind. Weil nur der alle Elemente der Zeit (die er in sich birgt, als Quelle, als Wurzel) zusammenzufassen und in Christus zu einen vermag. 
Wie der Katholik aber bekämpft wird, Herr Sellner, davon machen Sie sich noch nicht den Funken einer Vorstellung. Den finden Sie auch nicht auf gloria.tv oder kath.net. Dieser Kampf "gegen Sie" ist ein Täuschungsmanöver, das durch Markierung des "Feindes" die Wahrheit selbst verdunkeln soll. Denn der wahre Kampf scheut das Theater, und daß Sie das nicht wissen, erzählt viel. 
Dieser Kampf findet heimlich, still und leise, aber umso effektiver statt (höre man dazu Fr. Rippergers Elogen zum Thema, wie wirklich der Feind des Menschen = der Kultur auftritt.) Nur der so Kämpfende ist der wahre Ritter im Kampf der Kulturen. Keine unserer Rittersagen kommt ohne diese Dimension aus. Seine Rüstung wird freilich erst am Jüngsten Tag im Glanz der Sonne des Hofes Artus' erstrahlen.
Wie will man aber mit einer im Narzißmus dermaßen offenen Flanke bewerkstelligen, überhaupt einmal die Rüstung anzuziehen und das Schwert zu ziehen? Eben. Ein LANGER Weg der Armkräftigung und des Knappentums, kein Weg des kurzfristigen und Stroh als Heldenkranz erntenden Aktionismus, diese heuchelnde, ach so lockende, aber gerade in ihrer Pseudologie so perfide täuschende Scheinabkürzung zur Heiligkeit des Rittertums.  
Die Welt braucht keine Aktionisten, hat sie noch nie gebraucht. Sie waren bestenfalls Clowns, die im Dunstgrau der Nicht-Geschichte verwehen wie nichts. Sie braucht Heilige, Heilige Ritter. Nur die machen Geschichte.
Deshalb ist dieses Video wichtiges weil so klares Symptom. Das vielleicht auch dem Letzten Guten Willens zeigt, womit wir es hier zu tun haben. Mit einer ideologischen, universalistischen Bewegung, die mit dem, der Verwurzelung begriffen hat, inkompatibel ist.






*Es ist wichtig darauf hinzuweisen, daß dies exakt die Ursache dessen ist, was wir heute mit "burn out" bezeichnen. Also dieses ständige Bemühen, einer Idee nachzujagen, die dem bloßen menschlichen Denken - als Organisieren, Ordnen der Worte der Welt, ohne deren inneres Drängen zu beachten, nur von eigenem Wollen und Vorstellen ausgehend - entspringt. Von der Erkenntisfülle der Welt aber, die Nahrung ist, nicht genährt wird. Der Brennstoff dazu kann nur durch Emotion (Pathos, Begeisterung, Manipulation, Medien/Presse, Propaganda, etc.) geliefert werden. Die Kraft dazu geht aber mit der Zeit aus. Und das ist, einfach erklärt, das "Burn out".

**Wer Sellner kennt weiß, daß er seine Vorbilder in der französischen Identitären-Bewegung sieht. Offenbar ist er von einer gewissen "Galliko-philie" geprägt, was unsereinem, der so viel an Frankreich liebt, ja leicht einmal passiert. Und er sieht nicht, daß der französische Nationalismus sich praktisch immer (nur einige Adels-, aber auch manche regionale Bewegungen sind hier auszunehmen) auf einen (ideologischen) Zentralismus bezieht, der selbst eine Gewaltidee (weil voluntaristisch) war und ist. Die definitiv schließlich von Richelieu im 17. Jahrhundert realisiert wurde. 

In der den zahlreichen Völkern und Regionen, die am Boden Frankreichs leben, ihre Identität genommen, und jede Eigenständigkeit (die in der patriarchalen Verfaßtheit einer Einheit von Volk und lokalem, originären Adel) in einer Zentralidentität aufgelöst hat. Mit dem König als einzige, alles durchwirkende Quelle, was sich im absolutistischen Ludwig XIV. mit seinem "L'etat c'est moi!" am vollkommensten verwirklicht hat.

Auch wenn das von Sellner sicher bestritten werden wird, auch wenn in diesen Kreisen so getan wird, als ginge es um "regionale Identitäten" (wobei die Sehnsucht danach als Sehnsucht nach "Volkseinheit" durchaus glaubwürdig und echt sein mag) - es stimmt schlicht und ergreifend nicht. Auch der ohnehin schwer "kopflastige" (was nicht heißt: gebildete, sondern was heißt: Mit einer pseudologischen Persönlichkeit ausgestattete) Sellner selbst betreibt das Handwerk einer zentralistischen, universalistischen Ideologie. Aber wie so viele: Ohne es zu wissen.

²Sodaß das Sprechen des Menschen immer nur ein näherungsweises Erfassen dieses Innersten Wortes der Schöpfung ist. Und insofern auf dem Willen beruht, natürlich: Als dem stets sich öffnenden Wollen der Wahrheit.

***Wo er zwar Amerika, Australien, Kanada etc. in deren Universalismus (als Einwanderungsländer und "Melting pot") unseren Ländern gegenüberstellt (was so auch wieder nicht stimmt, weil deren Verfaßtheit als "Ensemble von Völkern" zum einen nicht sieht, und zum anderen nur die "Indigenen", also die Indianer, als "Originale" sieht, "auf deren Rücken" dieser Universalismus stattfinde), bei diesen aber ihre universalistische Verfaßtheit zum genuinen "Volk" erklärt.



*300520*

Sonntag, 28. Juni 2020

Das respiratorische Virus gegen Religiosität (2)

Teil 2)


Das alles ist aber auch nur deshalb möglich, weil man sich heute als "akademisch Gebildeter" (der als Autorität auch auf größte Menschengruppen vorbildlich, also "bildend" wirkt) den Menschen als rein biologisches Maschinenwerk vorstellt.
Das betrifft aber nicht nur Biologen und Bill Gates - es betrifft vor allem auch viele jener, die solche Dinge wie das oben vorgestellte nicht nur für real und möglich, sondern für tatsächlich gefährlich halten. Denn möglich wäre das nur, WENN der Mensch ein solches materielles Ding wäre. 
Genau mit diesem Ansatz haben wir damit schon geschätzt die Hälfte aller Verschwörungstheorien zerstört. Die Angst und Panik vor Dingen ausdrücken oder schüren, die schon deshalb nicht zum Fürchten sind, weil sie von einem falschen Menschenbild ausgehen (auch wenn dieses Menschenbild weit verbreitet ist).
Das Tragische an Bill Gates ist also eng mit seinem Streben verbunden, "Gutes" tun zu wollen. Denn das führt ihn in Bereiche, wo alles, was er tut, reine Geldverbrennung ist. Sinnlos und wirkungslos, aber auch zerstörerisch, das ist das Tragische daran. Bill Gates richtet enorm viel Zerstörung an, tut der Welt also überhaupt nichts Gutes! 
Nicht nur die Vernünftigen haben Verschwörungsängste (denn Verschwörungsängste sind vielfach durchaus vernünftig), sondern auch die Dummen, die Materialisten, die offenen und die verdeckten Atheisten.
Im konkreten Fall heißt das: Bei einem solchen materialistischen, atheistischen Menschenbild, das Geist generell leugnet, sind Denken und Geist nur eine Art der Betrachtung (also ein Epiphänomen - ein und derselbe Vorgang, aber je anders benannt oder zum Begriff identifiziert*) rein organischer, also materieller Vorgänge. Aber mit einem angeblichen Geist oder Verstand oder gar freiem Willen (natürlich damit auch mit Moral oder Ethik) haben sie nichts zu tun.

Ob dieses Video beziehungsweise diese Theorie ein Fake ist (wie das Pentagon behauptet hat, sobald das Video an die Öffentlichkeit gelangt war) oder echt - wir wissen es nicht. Beides ist möglich und nicht unrealistisch. Auf keinen Fall wäre davor mehr zu fürchten als daß die nächsten US-Steuermillionen sinnlos verbrannt werden.

Und natürlich: Daß unsere Regierungen auch daran glauben, und nun auch unsere Steuermillionen ins selbe Feuer werfen, und unser Leben noch bedrückender und schwieriger machen, als es ohnehin ist. Nicht zuletzt, ja zuvorderst sogar durch Menschen so gemacht, die glauben, "Gutes" zu tun.

Mit dieser Möglichkeit, mit diesem Gedanken, daß man es den Eliten zutraut, so zu denken und dafür Millionen hinauszuschmeißen, spielen somit die Macher dieses Filmchens, und die Auslöser dessen Verbreitung. Gerade in Zeiten der Corona-Verwirrung. Wo ein Phantom, das jeder riechen kann, dazu verwendet wurde, um die Menschheit zu extremen Maßnahmen - und vor allem deren Akzeptanz! - zu bewegen. Dieses innere Ahnen sucht nun eine äußere Erklärung.




In diesem Sinne hält der VdZ dennoch die Reaktion von James Corbett für seltsam überzogen. Der da meint, daß Verschwörungstheorien, die so offensichtlich unsinnig seien, die gesamte Szene, die von realen Verschwörungen ausgeht und sich mit viel Mühe daran macht, sie aufzudecken, in Mißkredit bringe. So nebenbei: Dieses Video kursiert seit 2011 im Netz.

Weder zeigt es aber Bill Gates, noch ist die Botschaft dieses Video wahr. Bemerkenswert, wie lange Corbett darüber redet. Wirklich, weil er meint, daß es jeden schädigt, der zukünftig wirkliche Verschwörungen aufdeckt oder aufgedeckte Verschwörungen verbreitet?

Immerhin meint auch Corbett, daß die Verbreitung dieses Nonsens nicht möglich wäre, wenn es nicht Bezüge zu einem wahren Kern gäbe. Wenn nicht Bill Gates tatsächlich oft genug bekundet hätte, daß er die Religiosität der Menschen als ersten Hinderungsgrund für eine neue und bessere Welt sähe. Und wie ein Mantra herunterbete, daß Vaccination, also Impfung, das Allheilmittel für jedes und alles wäre. Und wenn nicht die Tätigkeit der Bill and Melinda-Gates-Stiftung die Welt retten zu wollen vorgibt, aber dabei das eigentlich Menschliche zerstört.





*Ein Beispiel für ein Epiphänomen: Jemand zerschlägt einen Topf. Für den einen hat er nun einen Topf zerschlagen. Für den anderen hat er aber das Trinken seines Nachbarn verhindert. Ein und derselbe physikalische (als einzig wirklicher) Vorgang - und doch in der menschlichen Sprechweise zwei verschiedene "Akte".

**Solche Impfungen haben übrigens bis heute höchstens kurze Zeit (organisch feststellbar) gewirkt.



Nein, die Ideologiesuppe eß ich nicht (3)

Teil 3) Das Handwerk der Selbstentfremdung



Daß diese Analyse zutreffend ist, belegt auch das eigentliche Wirkungskonzept Sellners in all seinen Aktionismus-Plattformen. Wo er zum
Engagement (=Hinausverlagern) des Urteilsinstrumentariums des Einzelnen IN UNIVERSALISTISCHE IDEEN, ja nachgerade zur Entwurzelung (also dem Überschreiten des Handlungs- als Sinnhorizonts, einer Neudefinition des Ortes sohin, an dem jeder steht)
aufruft und dazu mobilisieren will. Was nichts anderes heißt, als daß er zu einer Selbst-Politisierung und Selbst-Ideologisierung als Überschreiten der wirklich genuinen persönlichen Lebenskreise und -ebenen (vulgo: Die, die einen in Wirklichkeit angehen) aufruft. Und die zu finden so schwierig heute ist, aber die zu erfüllen der einzige Weg zum "Glück" ist. Sellner folgt dem Konzept des Jakobinismus, der französischen Revolution, der Aufklärung, mit allen ihren Proponenten und Vätern und Geistesgrößen.
Das zeigt sich auch in der Verworrenheit, in der Sellner immer wieder landet, sobald er von Volk, Kultur, Ethnien und Europa spricht. Ihm fehlt das Verständnis dafür, was Kultur überhaupt aufbaut und ausmacht - es ist nämlich die Religion. Die gerade für die "Neue Rechte" nur "ein Merkmal" ist, aber keineswegs die Quelle. 
In Wahrheit hat also der Universalismus, der sich heute als "Multikulti" sein Röslein gesucht hat, schon mit Luther begonnen. Und er ist nur über Religion - nicht über ethnische "Homogenität", welche Behauptung man nur mit Verwunderung registrieren kann - zu lösen. 
Ansonsten bleibt nur eine andere Form der gesellschaftlichen Organisation, und so weit sind wir längst: Eine "Reichsform", in der viele unterschiedliche religiös begründete Kulturen, weil nur auf einer religiös-einheitlichen Basis ein einheitliches Rechtsempfinden entstehen kann. Und das ist dann die Basis einer Organisation einer Gesellschaft. 
Die Ethnie spielt hier keine Rolle. Daß wir es heute und hier mit neuen Gegebenheiten ethnischer Vielfalt zu tun haben, ist im übrigen nicht mehr rückgängig zu machen, aber auch nicht das Problem. Wenn die daraus folgende Unterschiedlichkeit der Menschen endlich aus dem "Rassismus-Theorem" herausgelöst werden kann.
Das beweisen gerade die europäischen "Völker", das zeigt die Geschichte der Staaten. Der VdZ spricht dies aus seinem langjährigen Wohnsitz in Ungarn. Diesem "Musterland" dessen, was hier gemeint ist. Mit seiner Restschichte von 15 Prozent "Magyaren". 
Und dennoch ist das Land auf dem "Ungartum" aufgebaut, das sich hier noch dazu in seiner schönsten Seite, als eng mit der Landschaft (und das ist die vielleicht fundamentalste physisch-leibliche Prägungskomponente, als Selbst-Gefühl im Raum) verbunden.
Wir stoßen hier an die Bedeutung des "Hauses" als auf einen "Vater" ausgerichtetes Formen einer "Familia" und eigentlich völkerbildendes bzw. konstituierendes Element.  
Als Königreich, das als Reichsform die zahllosen Bezirke vereint und reguliert, die durch enge persönliche Verbindung mit dem Pater Patriae, dem König des Hauses, zusammengehalten wurden und immer noch werden. Ethnische, also leiblich-materiell-vererben sollende Elemente sind nicht das wirklich Verwandtschaftsbildende von Menschen! Damit fällt jedes Argumentieren weg, das an Ethnie in Form einer "genetischen Abstammung" als völker- und kulturenbildendes Element festhalten will.
Denn in dieser Hinsicht würden sich (in Adam) alle Menschen in einer Familie befinden, deren Grenzen zu ziehen überhaupt nicht mehr begründbar und historisch zu zeichnen rein willkürlich würde. 
Sellner betreibt (wie jeder, der mit unklaren Begriffen arbeitet) in Wahrheit das, wogegen er antritt - er betreibt das Handwerk der Selbstentfremdung. Unter der Fahne einer (undefinierbaren) Identität. Weil das so ist, wird auch in einem wahren Begriffsfeuerwerk (das sich in seiner Sprechweise zeigt, in der sich seine Sprache oft selbst überholt) nach Halt gegriffen, wo er sich verspricht, aber schon beim ersten Hinsehen verschwindet.

Kein Wunder, daß er deshalb auch zuzeiten mit dem Begriff "Weiße" auftritt. Denn auch das ist ein universalistischer Begriff ohne Sinn. Es gibt keine "Weißen". Es gibt Europäer dieser oder jener Volksherkunft. Wenn, dann ist "Weißheit" bestenfalls mit einer Kulturherkunft in eines zu setzen. Was in Amerika im übrigen am meisten verdrängt wurde, wo dieser Begriff im 19. Jahrhundert entstanden ist, als Hilfsbegriff in einer vom Norden aufgezwungenen kulturellen, zugespitzten Auseinandersetzung (im Süden der USA nun wie im Norden) bereits amorph gewordener Kulturenvielfalt.
Nur aus der (katholischen) Religion, dieser wahren (und einzigen) Kulturkraft des Abendlandes, erwächst auch die Liebe zum Eigenen. Als Ehrfurcht vor dem Sein und dessen Geheimnis, in der Selbsttranszendierung auf den Ort, an dem man steht und wohin man geboren ist, als einziger Weg (!) zum Heil, also zum Himmel. 
Was das Leben sonst noch liefert, mag ihm überlassen sein. In einem starren Götzendienst als Verabsolutierung eines faktischen Soseins ("weiß", "helle Haut", "blonde Haare" etc. etc.) kann deshalb in keiner Hinsicht Friede und Heil gefunden werden. Der Weg des Abendlandes liegt letztlich also auch in Gottes Wille und Hand geborgen - seiner Vorsehung. Wie immer sich die entwickeln mag.
Apart: Was hat Herrn Sellner mit seiner aus Amerika stammenden Ehefrau denn so verbunden, daß es so eine Verbindung möglich und wünschenswert gemacht hat? Nicht die gemeinsame (katholische) Religion und der darauf beruhenden Wertelandschaft (bzw. der ebenso darauf beruhenden ... Irrtümer, also Häresien, wie sie sich in Sellners Kampf um "Identität" ausgedrückt finden)? Was bleibt von seiner "amerikanischen" Freundin an "Kultur" denn noch übrig, zieht man das (bzw. das Abendland bzw. Europa) ab? Das Weißsein, was immer das ist? 
Oder wird das, was übrigbleibt, also die "Kulturhäubchen" als konkrete Gestalt in Bräuchen, Liedern, Tänzen, Märchen usw., angesichts des alles Einenden, der Religion, nicht marginal, und kann problemlos sogar neben- und miteinander (sic!) z. B. in der Kindererziehung bestehen bleiben? Oder werden die gemeinsamen Kinder nicht auch den Truthahn zu Thanksgiving kennenlernen? Es sei ihnen vergönnt, zumal Thanksgiving ein wunderbares Beispiel für oben Gesagtes ist, und völlig problemlos auch bei uns bestehen kann. Hätte Gott gegeben, daß das mit "Halloween" auch möglich gewesen wäre, diesem praktizierten Satanismus und damit Speer ins Herz unserer Kultur. Und warum ist das so? Was scheidet hier? Eben.
Die ganze Diskussion um Migration (Sellners Hauptthema) müßte deshalb auf eine völlig neue Ebene gestellt werden. Von allen Seiten. Hier wird mit Begriffen gekämpft, die niemals Lösungen bringen können, weil sie erst gereinigt werden müssen, um die Realität und die Geister zu scheiden. 
Sind die hellhäutigen Araber Weiße? Oder Juden? Oder muslimische Tschetschenen? Oder die mestizischen Hispanolas Mexikos und Südamerikas? Oder die (oft tief katholisch geprägten) Vietnamesen? Muslimische Perser? Muslimische Montenegriner? Russisch-orthodoxe Kasachen? Ist damit also überhaupt ein Kulturbegriff zu festigen, wenn man von "Multikulti" oder "Kulturkampf" spricht? Wird ein solcher nicht viel vehementer zwischen protestantischen und katholischen Völkern geführt?

Wieviele Menschen aus Nigeria bzw. mit "schwarzer Hautfarbe" soll der VdZ nennen, die in Europa als Abendländer vollkommen "integriert" leben"? Das dürfte ja dann gar nicht möglich sein. Was verteidigt etwa der aus Nigeria stammende Kardinal Sarah anderes als die abendländische Kultur - INDEM er den Katholizismus verteidigt? Oder was hat ein Kardinal Lefebvre an Bemerkenswertem in Westafrika geleistet?
Und ist es nicht eine Tatsache, daß sich der gläubige Europäer mit einem (im besten Sinn) gläubigen, also religiösen (sich in Gott zu verantworten wissenden) Muslim und dessen Rechts- und Morallandschaften bei weitem näher, "einiger" fühlt, leichter im Zusammenleben harmonisierbar, als mit jedem elitistischen, "aufgeklärten", grundverlogenen Atheisten mit doppeltem Harvard-Diplom, die man wie kaltstarrende Kulturfeinde und Monster erfährt, selbst wenn man leiblich mit ihnen "verwandt" ist? Bei weitem!

Morgen Teil 4) Nur Begriffsklarheit kann Frieden bringen.
Begriffe können nur durch Rückbeziehung (re-ligio) 
auf logos (in der Wahrheit als Sprachgestalt) geklärt werden.



*300520*

Samstag, 27. Juni 2020

Das respiratorische Virus gegen Religiosität (1)

Dieses Video zeigt einen Vortrag, der angeblich 2005 in einem Keller im Pentagon, dem amerikanischen Verteidigungsministerium stattgefunden hat. Hier stellt jemand das Ergebnis von Gehirnforschungen vor. Und dieser jemand soll ... Bill Gates sein.

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Demgemäß sei bei Probanden gemessen worden, welche Gehirnregionen beim Lesen eines religiösen Textes aktiviert werden. Beim Religiösen sind es die vordere, beim A-Religiösen die mittlere Region. Die Forschungen hätten nun ergeben, daß ein Virus als Wirkung eine solch Verlagerung der Reaktion beim Menschen bewirke.

Wie wirkt dieses Viren-Serum? Er wirkt über eine Umwandlung der "schlechten Gene" in den Zellen beim damit Geimpften.** Der Mann (Gates?) behauptet also, die Injektion eines Virus - die beste Wirkung hätten seiner Erfahrung nach Viren mit respiratorischer Wirkung (wie bei Grippe- oder Corona-Viren) - könne "Menschen von ihrem religiösen Fanatismus heilen." Er schlägt diese Impfung deshalb als Waffe für den arabischen (muslimischen) Raum vor.

Und er nennt diese Impfung FunVax Fundamentalist Vaccination oder Impfung gegen Fanatismus (die der Mann natürlich überhaupt mit Religiosität gleichsetzt)
FAKE ODER WAHRHEIT?
Es gibt eine aktuelle Verschwörungstheorie die behauptet, das alles beruhe auf Wahrheit. 2005 habe die Regierung der USA vom Pentagon Rezepte zur Bekämpfung der Feinde im Irak verlangt. Und dort habe man u. a. diesen "Forschungsbereich" vorgestellt. Ein Forschungsbereich, in den Bill Gates tatsächlich Milliarden steckt. Denn wie er selbst sagt, ist seine größte Angst die vor einer weltweiten Viruserkrankung.

Und dann werden wir 2020 mit so einem "Corona-Virus" konfrontiert. Einem Virus, der über respiratorische Krankheit wirkt. Kein Wunder, daß diese Verschwörungstheorie auflebt.

Auf diesem Video zeigt Bill Gates, daß es, betrachtet man das 20. Jahrhundert, in den Augen der meisten Menschen zwei Höhepunkte der Sterblichkeit gegeben hat: Den Ersten und den Zweiten Weltkrieg. Aber es gab noch einen, den man gefließentlich vergißt. Und das war die Zeit der Spanischen Grippe dazwischen. Die mehr Tote als der Erste Weltkrieg gefordert hat. Deshalb sei diese Angst seine größte. Denn einen Atomkrieg oder den Einschlag eine Asteroiden mit ähnlicher Wirkung hält er eher für unwahrscheinlich.



Dann gibt es aber noch dieses Video, das Bill und seinen Vater zeigt, den Bill Gates immer als sein großes Vorbild nennt. Darin erklärt also der Vater, was er für die größte Bedrohung hält. Und der sagt: Es sei der religiöse Fanatismus.



Wir wollen es mit der Bemerkung dabei bewenden lassen, daß das, was mit religiösem Fanatismus meist (und sicher auch hier) gemeint ist, Religiosität überhaupt ist. Denn davon kann man nur sprechen, wenn man von ihrer Wirklichkeitsdimension überzeugt ist und damit real, also historisch rechnet. Damit auch von ihrem absoluten Wahrheitsanspruch einerseits, und von ihrer Alleinstellung als Weg zum Heil für alle Menschen anderseits überzeugt ist und selber mit der Realität Gottes rechnet.

Der Relativismus, der heute so verbreitet ist und meint, das dadurch auflösen zu könne (oder zu müssen), daß eben zwar jeder privat seine Religion pflegen könne, aber nie zu dem Punkt gelangen dürfe, daß das Allgemeingültigkeit haben müsse, ist eine Standpunkt des Atheismus, sonst nichts.

Das Fatale an dieser oben vorgestellten "Verschwörungstheorie" mit dem Impfstoff gegen religiösen Fanatismus ist, daß es in gewisser Hinsicht nicht unglaubwürdig ist. Man traut das diesen Deppen zu. Denn es gibt nicht wenige Biologen, die an solche Dinge glauben. Ja zu größten Teilen beruht die Forschung an Künstlicher Intelligenz genau auf solchen Vorstellungen vom Menschen und seinem Geistes- und Seelenleben.
DIESES VIDEO IST FAKE.
Morgen Teil 2) 

*Ein Beispiel für ein Epiphänomen: Jemand zerschlägt einen Topf. Für den einen hat er nun einen Topf zerschlagen. Für den anderen hat er aber das Trinken seines Nachbarn verhindert. Ein und derselbe physikalische (als einzig wirklicher) Vorgang - und doch in der menschlichen Sprechweise zwei verschiedene "Akte".

**Solche Impfungen haben übrigens bis heute höchstens kurze Zeit (organisch feststellbar) gewirkt.



*030620*

Nein, die Ideologiesuppe eß ich nicht (2)

Teil 2) Das Handwerk der Selbstentfremdung 
als lügenhaftes Konzept der Identität


Und diese inneren Gesetze und Voraussetzungen solchen Denkens ist in der obigen Zwischenausführung angestrebt worden: Als Anriß einer Anthropologie, die den Menschen dazu berufen und in der Lage sieht, ein Staatskonzept zu erfinden, dem dann ein Volk per Willensentschluß einzuwohnen beginnt. Noch bis 1945 nämlich hat sich dieses "deutsche Volk" als föderales Konglomerat an sich eigenständiger, nur in Subsidiarität und auf bestimmte Bereiche bezogen - wie es eben einem Reich ansteht, vor allem in der Außenpolitik eines "Deutschen Reiches" als Gemeinschaft aller deutschen Völker; oder in der Rechtsprechung in zwischenstaatlichen (sic!) Agenden, in Streitfällen zwischen Völkern - zusammenfaßbarer und zusammengefaßter Völker.
Die "deutsch" genannt werden können, aber kein "deutsches Volk" sind. Und sich selbst nie so verstanden haben! Das zeigt die nach wie vor bestehende föderalistische Konstitution "Deutschlands". Bei welchem von "deutschem Volk" zu sprechen nur in einem übertragenen Sinn möglich ist, als "Staatsvolk". Deren wahre Befindlichkeit aber wirklich die einer "Bevölkerung" ist.
Solche idealistischen Konzepte greifen im Wesentlichen auf die (immer in einer Verzweiflung und in einem Nihilismus gegründeten) Konzept von Nietzsche und Schopenhauer zurück: Welt als Wille, als voluntaristisch in die Welt gesetzte, menschliche Idee und Vorstellung. Hier wäre ein "Deutschland" also das, was man im Bewußtseinstablett ständig vor sich her tragen müßte. Weil es im normalen Alltag der Menschen nicht "vorkommt".  

Solche letztlich zweitwirklichen (also einer Wirklichkeit der menschlichen Gedankengebäude und -logik, die der wirklichen Wirklichkeit, der logos-durchtränkten und -geprägten Welt der Dinge, der Schöpfung als führende, bestimmende Hand überlagert ist) Vorstellungen bedürfen dann auch ständige Energiezuführung. Sonst lösen sie sich schlicht und ergreifend auf. Sie brauchen die ständige Präsenz einer "Erinnerung" in Worten, Erklärungen, vor allem aber in Etiketten!*

Darauf erklärt sich die Empfindlichkeit jener, die einem solchen Konzept eines idealistischen, voluntaristisch möglichen, also nur vom menschlichen Willen machbaren, ja von diesem (als menschliche Aufgabe, diesem Entschluß zum Willen, zur künstlichen Schöpfung in der Welt) zu machenden Staates folgen. Dessen Wirkungen und Bedingungen sie aber der logos-basierten Grammatik entnehmen (weil müssen; Wirklichkeiten, Eigenschaften lassen sich nur aus geschaffenen, logosdurchwirkten Dingen erkennen, nur sie sind  im eigentlichen Sinn Objekte der Erkenntnis), also wirklich Wirkliches auf vorgestelltes Zweitwirkliches, das eine gewisse Logik hat (Pseudologie) und deshalb sehr leicht als "wirklich Wirkliches", angewendet, und damit Wirklichkeit vorgetäuscht werden kann, auch und vor allem vor sich selbst. Man nennt das dann Ideologie.
Einer Ideologie des "Deutschseins", die eine deckungsgleiche Parallele zum Amerikanismus ist. Das war dann auch der eigentliche Kampf, der sich 1914 entladen hat: Der zwischen zwei konkurrierenden Ideologien, in zwei "aufstrebenden", um Welteinfluß kämpfenden Ländern. Jenem des Amerikanismus hier, und des Deutschismus als still und heimlich und zum Falschen, nie so Gemeinten umgedeutete Idee vom Deutschen Reich. 
In BEIDEN Fällen war es eine künstliche, ideologische, idealistische "Kultur" (als kapitalistische, also dem wirtschaftlichen Nutzen untergeordnete Lebensweise), die über genuine Völker, über verwurzelte soziale Einheiten, drübergelegt werden soll. Weil das auf natürlichem Weg nicht möglich ist, kann es sohin nur mit Gewalt, Lüge und Täuschung geschehen. 
Und hier spricht man erst richtig von "Universalismus", also von einem geistigen, willkürlichen, im autonomistisch verstandenen Menschen gründenden Konstrukt, das über alles Regionale, Verwurzelte gestülpt wird, und dieses Originäre auslöscht.
Waren im Anfang hier viele einzelne deutsche Völker, waren es dort soziale Einheiten, die sich auf ihre Wurzeln in zahllosen europäischen Völkern bezogen und in Amerika Volksgruppen-Einheiten bildeten, die ihre letzthinnige Einheit aus der Religion bezogen. Beide Male kamen aber diese verwurzelten sozialen Einheiten unter die Räder, und wurden von einem ideologischen Konzept überfahren und mißbraucht.
Es steht leider zu befürchten, daß die sogenannte "Neue Rechte" (per Eigendefinition, auch in der von Martin Sellner)** auf dieser beziehungsweise einer ideologischen Grundlage steht. Und damit einer Weltkonzeption folgt, die nicht im natürlichen Fluß der Dinge steht, also nicht in jenem Telos geborgen ist, zu dem alles Sein (im seienden) von sich aus hinstrebt. Und deshalb nur über ständiges Aufwärmen des künstlich gestrickten Wortgerüstes dieser Dinge (wie Volk, Staat) "lebendig" - weil im Bewußtsein! also präsent! - gehalten werden kann. 

Aber das ist nicht das Konzept derjenigen, die in der Verwurzelung des Menschen den einzigen Weg der Erfüllung des Willens Gottes und damit ein Leben in Sinnerfülltheit (logos heißt auch Sinn, als "auf zu") sehen. Der in den Dingen, als deren natürliches Streben (natus = ist geboren).

Und hier ist es wesentlich, also dem menschlichen Wesen zugehörig, also nicht "amputierbar", sondern immer notwendig, ja ein natürliches Bedürfnis, in diesem Fall sogar Existenzbedingung: In der Zugehörigkeit zu einem Volk, das ihm sogar vorausgeht weil ihm den Platz, den Ort zuweist, an dem er steht, sodaß sein Lebenssinn, die Erfüllung seines Lebens darin liegt, sich auf diesen Ort, dieses Beziehungsgeflecht das im Ort zusammenläuft, transzendiert, also sich selbst "gering achtet", "stirbt", um nur noch in diesen Aufgaben zu leben.
Der Voluntarismus, der hinter dieser Identitätsschöpfung aus eigenem Willen steht (und damit hinter dem Staatskonzept des Positivismus des 19. Jahrhunderts, auf dem auch dieser Begriff vom Deutschen Volk der Neuen Rechten beruht), beruht auf einem Mißverstehen der Wahrheit um die menschliche Person. Die Gregor von Nyssa so umschreibt: "Wir sind auf gewisse Weise unsere eigenen Väter, weil wir uns selbst zeugen nach unserem Willen. Aus eigenem Entschluß bilden wir uns nach dem Bild unseres Wollens. 
Dieser Satz ist nur verstehbar, wenn das Konzept von Wahrheit auf dem Ergreifen des logos als innere Grammatik der Schöpfung als deren "nährende Melodie" beruht, als "Sprache hinter der Sprache"², und wo die Freiheit aus der Ähnlichkeit mit Gott (in Jesus) stammt. Die man wollen muß, die also eine Frage der Sittlichkeit ist. Sie kann nicht mit Willkür gleichgesetzt werden, die ohne logos auszukommen meint, und somit eine Perversion dieser Wahrheit um den Menschen ist.

Morgen Teil 3) Das Handwerk der Selbstentfremdung



*300520*

Freitag, 26. Juni 2020

Aber Japan hat doch auch?

Erst hat Japan überhaupt nichts offiziell geäußert, als es in der übrigen Welt daran ging, sich vor einem Corona-Virus zu schützen. Und dann, plötzlich, und exakt am selben Tag, als Japan die Verschiebung der Olympischen Spiele auf 2021 bekannt gab, hat man den Nationalen Notstand erklärt. Aber mit welchen Auswirkungen?

Gar keinen. Nur lokal gab es vereinzelt und für eine Woche vielleicht Schließungen von Shopping Malls, aber sonst nichts. Jedes Geschäft öffnet und schließt wie es immer geöffnet und geschlossen hat, und die Leute tun, was sie immer getan haben. Aber sie tragen doch Masken? Japaner, sagt Corbett, haben immer gerne Masken getragen, und ihm sind nicht mehr Maskenträger aufgefallen als sonst.

Wie gibt es das? Das hat mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu tun. Damals wurde Japan extrem gedemütigt, vor allem von den USA, die endlich ihren geplanten Schritt zur Herrschaft über den Pazifikraum machen wollten. Um als Langfristziel jene "Zone der Prosperität und Wirtschaftsfreiheit" zu schaffen die ... Japan mit seinen Eroberungen vor hatte. Nur hat nun die USA die Vorherrschaft. Oder ... hatte. Wäre nicht China unter Mao zum selben Zeitpunkt aufgestiegen, weil (das scheint bei uns ziemlich untergegangen zu sein) die Londoner Banken und die USA Unterstützung und Finanzierung von Chiang Kai-shek (warum wohl nur, warum wohl nur?) bekamen.

Wäre nicht das vom Krieg völlig devastierte und gespaltene Frankreich elendiglich in Südostasien gescheitert, hätte sich nicht Großbritannien, erschöpft vom Krieg, endgültig als imperiale Macht verabschiedet und ein Land ums andere in die Unabhängigkeit entlassen, hätten nicht Spanien und die Niederlande ... und so weiter und so fort.

Aber Japan hatte das Totalkuratel unter dem Gott der Freiheit, General McArthur. Und unter diesem war die neue Verfassung entstanden, das heißt: diktiert. Um Japan aber so zu schwächen, daß es von dieser Seite her niemals mehr in der Lage wäre, konzentriert zu reagieren, sondern ausreichend genug von "demokratischen Prozessen" geschwächt blieb, hatte man den Regierungen alles verboten, was auf eine Beherrschung der Bevölkerung hinauslaufen hätte können. So heißt es zumindest.

Corbett ist dennoch nicht so überzeugt davon. Er meint, daß es wie in allen Ländern genug Möglichkeiten für Corona-Maßnahmen und Lockdown gegeben hätte. ABER ... die Japaner sind nicht auf den Kopf gefallen. Die haben klar erkannt, daß das Kiki am Ärmchenpo ist, der sich da abspielt. Trotz aller Souveränitätsbeschränkungen der Amerikaner.

Denn nicht einmal ein offizielles Militär (somit Einberufungsmöglichkeiten) sind "auf ewige Zeiten" gestattet. Bis heute hat Japan deshalb nur eine "Nationale Selbstverteidigungsarmee", und das nur, weil eine solche den Amerikanern dient. Nur deshalb hat Japan heute die sechststärkste Armee der Welt. Die in den letzten zehn Jahren kräftigst aufgerüstet wurde, um gegen China in Stellung zu gehen. Naja, und über saftige Rüstungsaufträge wird Lockheed oder Boeing auch nicht unfroh gewesen sein.

Die Bankhäuser in London (Hongkong und Singapur) und New York wohl ebenfalls. Denn dieser Modernisierungsschub, als das, was in dem kulturell totgetretenen Japan geschehen ist, verharmlosend bezeichnend wird, hat eine extreme Verschuldung des Landes bewirkt. Sodaß auch dort die Geldkrisen lange vor uns stattfanden. Japan war wie ein Labor!

Es hat faktisch damit schon seit zwanzig Jahren (wo Japan eigentlich "endgültig" zusammengebrochen ist) die "Neue Geld Theorie - New Money Theory" ausprobiert, wonach Schulden eines Staates keine Rolle mehr spielen. Japan hat heute weit über 200 Prozent des BIP Schulden!

Mit allen Mitteln wurde das Land als Absatz- und Produktionsgebiet in die Moderne getreten. Und das - von Anbeginn an, also seit dem späten 19. Jahrhundert, unter Amerikanischer Druck-Regie! - mit extremer Vorauslastigkeit.
Deshalb hat die Regierung im März wohl den "Nationalen Notstand" ausgerufen. Aber sie hat nichts unternommen. Es genügte der Eindruck vor der Welt, wozu also den Unsinn auch in irgendwelche Maßnahmen ummünzen? Es hat ohnehin genügt, daß Japan im Chor der Doofen mitgebrüllt hat. Wo kämen wir denn da hin, wenn jemand ausscherte?
Was das heißt? Japan mit (wie überall auf der Welt) nicht ins Gewicht fallenden (sofern überhaupt über die Grippeeffekte hinausgehenden) Corona-Opfern ist eines jener Länder, in denen es keine realen Maßnahmen gegeben hat. Ganz einfach. Rien. Niente. Nado. Nur wird Japan das nie so sagen, und sich immer als Land strenger Maßnahmen darstellen. Es hat das Buckeln eben gut erlernt.
Und damit haben wir auch die Erklärung für die in vorauseilendem Gehorsam erfolgte Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokyo 2020. Wo kämen wir da hin, wenn ein Frohgefühl von Sportspielen die Welt erfaßte, diese sich aber mitten in einer existentiellen Gesundheits- und Rassen- und LGBT- und ... -krise befindet?  Wo kämen wir da hin, wenn ausgerechnet in Japan keine Corona-Panik ausgebrochen wäre, und die Welt über Film und Fernsehen das bemerken könnte?
Damit hat Japan recht elegant eine Bedrohung umgangen. Denn natürlich wird gut achtgegeben werden, meint James Corbett, der alte Verschwörungstheoretiker, daß jedes Land der Erde, das sich gegen diesen Corona-Wahn gestellt hat, prompt von einer "Zweiten Welle" heimgesucht werden wird. Und wie. 

Da freilich braucht sich niemand die Hände schmutzig zu machen. Denn mit so etwas kann man jedes Land durch den Druck als Handelspartner oder Partner mit Tourismusinteressen disziplinieren, und über einen "aus gesundheitlichen Gründen" erzwungenen Lockdown die Bevölkerung niederzwingen, um den Schuh des Unterdrückers zu küssen.

Wo der Druck dieser grausamen, elitistisch-sadistischen Depravierung des Menschseins durch einen Lockdown dann zu hoch wird, erzeugt man eben Rassenunruhen. Oder Großkampfmonate mit Totalchaos wegen Schwulenrechten, Faschismusgefahr, Klimazusammenbruch oder schlimmster Frauenunterdrückung. Am besten alles zusammen. Schlimmstenfalls werden BigMac-Proteste und Flockiwochen ein Land aus den Latschen kippen lassen. 

Ach, weiß der Deibel. Der Spaß hat doch noch nicht einmal begonnen! Und wir haben auch die passenden Dünnpfiffclowns in die verantwortlichen Positionen der Politik gewählt, die sowieso alles mitmachen.







*040620*

Nein, die Ideologiesuppe eß ich nicht (1)

Dieses kurze Video von Martin Sellner (das vor Widersprüchen strotzt, aber dennoch, ja genau deshalb - um die Wahrheit nämlich zu verschleiern - von einer klaren Linie getragen wird) soll hier deshalb positioniert werden, weil es ganz deutlich zeigt, wie sich die "Neue Rechte" verfranzt hat. Und in einem positivistischen, idealistischen und voluntaristischen Staats- und Volksbegriff landet, der nur auf eine Weise aufrecht zu halten ist, in der das menschliche Denken und Anschauen grundsätzlich zur Ideologie erklärt bzw. als solche gesehen wird. 

Dieser Grundsatz ist nicht neu, und er ist weit verbreitet, denn er ist Teil eines Menschenbildes, also einer Anthropologie, die bei Descartes begann - Cogito ergo sum - Ich denke, also bin ich - in der Aufklärung seine Blüte fand, und heute Teil des allgemeinen Narrativs geworden ist. Der Mensch sei nur, was er bewußt denke. 

Somit gibt es keine Substanz, die das Menschsein ausmacht, in der das Denken, das Bewußtsein (von dem überhaupt zu sagen, was es sei, einmal jemandem wirklich gelingen möge!) und die permanente Aktualisierung gewisser Gedankenstränge und -inhalte das Menschsein ausmacht. Etwas, das darüber hinaus geht oder dem Menschsein so vorausgeht, daß es unabhängig von seinen Gedanken und Sprachaktualisierungen Mensch sei, einfach durch sein Da- und Sosein, gibt es da nicht mehr. 

Diese Haltung führt direkt in die Eugenik, mit ihren Hörnern der Euthanasie und Abtreibung. Denn ab hier gibt es ein Menschsein, das von seiner Leistung abhängt. Vom Maß der Bewußtseins-Aktualisierung. 

Die aus anderer, umfassenderer Sicht eine Neurotisierung ist. Letztlich ist die Forderung dieser Gruppen also der Ruf nach einer Neurotisierung der Menschen. Nach einem Leben in einer Zweitwirklichkeit, die ständig am Tablett zu tragen, ständig auf Zunge und im Gehirn zu wälzen Notwendigkeit zu vollem Menschsein ist. Wo das nicht der Fall ist, jemand "nicht diese Gedanken denkt", ist er auch nicht mehr Mensch. 

Natürlich ist das diesen Leuten nicht bewußt, was hier in einem Sinn gemeint ist, daß sie diesen Gedanken nicht denken, nicht gedacht haben, oder gar nicht denken können. Denn Denken ist eine Emanation eines menschlichen Daseins, das von vielerlei Umständen abhängt, in keinem Fall aber das ausmacht, was Menschsein überhaupt ist.

Es hat vielmehr mit den Bedingungen seiner Existenz zu tun (wo also Marx durchaus und in gewissem Rahmen Recht hat, wenn er sagt, daß das Bewußtsein das Sein schafft), und ist wie ein Instrument vorstellbar, das je nach Aufgabe in einer Beziehung, in der der Mensch steht (denn menschliches So- und Dasein ist immer ein Stehen an einem Ort, der wiederum in zahllosen Beziehungen auf unterschiedlichsten Ebenen steht) aktiviert und präsent ("bewußt") wird oder nicht. 

Die wahre Denkaufgabe leistet, wenn man es besser begreifen will, der Mensch als Ganzes. In seiner Leiblichkeit, und in seinem Kontakt zum logos der Welt selbst. Also jener grammatikalischen Struktur, die alles Weltsein trägt und durchgeprägt hat, von der es mehr aber noch: stammt. Denn diese Struktur fußt in den Ideen des absoluten Geistes, und das heißt in Gott. Somit kann man sich den Menschen, der über seine Sinne mit diesem fleischlichen Logos (in allen Dingen, in allem Seienden) in permanenter Verbindung steht, der ihm gewissermaßen ständig logos "zuflüstert".

Mosebach umschreibt diesen Aspekt des Menschseins in seinem herrlichen Theaterstück "Rotkäppchen und der Wolf" mit einem Gleichnis: Wie ein Fisch, der im Wasser ist, den dieses Wasser lückenlos und permanent umschließt, und ohne das er nicht leben kann. Das heißt, daß der Mensch in seinem ganzheitlichen Sosein, Mensch als untrennbare, nicht auseinander denkbare Leib-Geist-Verbindung, mit der Welt auf all ihren Ebenen in Verbindung steht. 

Die auf eine Weise aufeinander wirkt, daß das Sein aller Dinge, das auf je unterschiedlichen Ebenen spricht, und zwar permanent spricht, sich dem je anderen mitteilt. Dieser nimmt es auf, und auf eine Weise auf (das ist das Wesen des Erkenntnisvorgangs), daß er von ihm durchformt wird. Was sich in der Konsumation Gottes in der Heiligsten Eucharistie, im durch ein Wunder in seiner Substanz umgewandelten Brotes, am großartigsten und vollkommensten ausdrückt. 

Die sinnliche Teilhabe an der Welt ist es also, die über Prägungsvorgänge jenen Boden, jenes Reservoir des Sprechens bildet, dessen sich im Wort, in der Sprache frei zu bedienen der Mensch als einziges Lebewesen fähig ist. Aus diesem Reservoir, das als fleischliche Formung Welt und präsent ist, schöpft der Mensch den Geist, der auf eine Weise in, immer aber hinter oder unter allen Dingen steht oder liegt. Somit ist das fleischliche Existieren dem geistigen Existieren auf eine Weise voraus. Es ist vom Menschsein nicht zu trennen. Auch wer nie gesprochen hätte, dem also nie etwas bewußt geworden wäre (wie in gewisser Weise bei manchen geistig Behinderten der Fall), der wäre und ist dennoch ganzer Mensch.

Zurück aber zu Sellner und seiner Klage, es wäre ein Skandal, wenn nun von einem "deutschen Volk" nur unter Anführungszeichen gesprochen würde. Diesem Herrn ist offenbar nicht klar, woher dieser Begriff überhaupt kommt. Er ist eine künstliche Schöpfung, die von Personen angestiftet (sozusagen) wurde, die selbst gar kein Volk mehr hatten. Deren Volksein also nur noch eine Idee gewesen war - und das sind die Preußen. Diese waren es auch, die sämtliche - und jetzt kommt's - DEUTSCHEN VÖLKER unter die Ägide EINES STAATES gestellt haben.

Weil diese Gründung in einer Idee aber nur denselben Personentypen zugängig (weil nützlich) war, den Entwurzelten, Volklosen, also den modernen Kapitalisten, um es simpel zu machen, weil es aber den eigentlichen deutschen Völkern (und deren gibt es viele, viele; von "deutsch" kann man sohin nur sprechen, weil diese Völker gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen, unter anderem den Kern der Sprache, die man als "germanisch" bezeichnen könnte) gar nicht verständlich war, was diese idealistischen Preußen (als jene, die diesen Gedanken einer alle Völker einbegreifenden Ordnungsidee hatten) da wollten, mußte auch dieses Deutschland, wie wir es grosso modo heute sehen, als REICH organisiert werden. 

Warum? Weil nicht die Staats-, sondern nur die Reichsidee in der Lage ist, die Organizität Volk-Staat zu integrieren. So, wie es im Jahre 800 durch Karl den Großen geschah, der wiederum das Römische Reich (das auf demselben Gedanken beruhte) wiederbelebte. Als alle Völker einende und befrieden sollende Idee. 
Was ein "deutsches Volk" also sein soll, das müßte Herr Sellner einmal erklären. Es einfach auf einen "Staat Deutschland" zu beziehen ist nicht nur zu einfach gemacht, sondern bräuchte die Aufklärung über den Hintergrund, der einer solchen Ideen-Grundlage innewohnt.

Morgen Teil 2) Das Handwerk der Selbstentfremdung 
als lügenhaftes Konzept der Identität



*300520*

Donnerstag, 25. Juni 2020

Warum unsere Länder zugrunde gehen

Es gibt einen Beweis. Nur muß man ihn sehen können. Und natürlich wollen. Es gibt einen Beweis, daß die Verordnungen und Maßregeln, die - per Strafandrohung - über das Volk verhängt wurden, sinnlos und unvernünftig und deshalb in jedem Fall unangemessen und falsch sind. 

Diese Maßnahmen und Anordnungen sollen bekanntlich eine Ansteckung mit dem tödlichen Corona-Virus verhindern. Präventiv. Auch dort, wo kein Corona-Virus zu sehen war und ist, ja gerade dort. Denn die (wenigen) Corona-Infizierten und -kranken stehen ohnehin unter Quarantäne. Aber man muß sich präventiv vor der dunklen, verborgenen Corona-Gefahr schützen, die immer und überall lauern kann.

Nun stellt sich heraus, daß diese Maßnahmen und Verhaltensvorschriften im Alltag pausenlos durchbrochen werden. Immer und überall. Und zwar dermaßen oft, dermaßen überall, daß man sich fragen muß, was überhaupt noch davon bleibt! Zumalen man sehen muß, daß die offiziell zugestandenen, stillschweigend tolerierten, praktisch gar nicht anders handhabbaren kurzzeitigen oder permanenten Verstöße und Ausnahmen gegen Abstandsregeln und Mundschutzverordnungen (in letzterem Fall etwa durch den Umstand, daß der Mundschutz unter vielerlei Bedingungen eine höhere Krankheitsgefahr darstellt als er jemals abhalten kann) die Regel sind. Die Regel! 

Das heißt, daß wir öfter gegen diese Anordnungen verstoßen, als sie einhalten. Und zwar genau dann und dort, wo es - angeblich - drauf ankommt. Im Supermarkt, im Geschäft, bei allen möglichen Menschenansammlungen, beim Schlangestehen vor der Bank oder der Apotheke, weil nicht mehr als drei oder fünf oder zwei Personen gleichzeitig eintreten dürfen, und so weiter, und so fort.

Das einzige was uns hindert, das klar zu sehen, ist das Fehlen einer exakten Erfassung von Situationen, Zeit, Umständen, und so weiter. Denn wer sollte das machen, wer sollte sich das antun? 

Was aber sagt uns das? Was erhebt diese Tatsache in den Rang eines Beweises? Und vor allem: Was soll das beweisen?

Es beweist, werte Leser der ambrosius.konnotationen, daß diese Anordnungen niemals hätten erlassen werden dürfen. Weil sie zum einen auf der Grundlage fehlender praktischer Möglichkeiten beruhte, dann auf der Grundlage eines Nichtwissens über die Art und Weise der Verbreitung des Virus (dazu reicht es eben nicht, "theoretisch" nachzudenken, wie er verbreitet werden könnte; wozu es alleine übrigens eine Menge Theorien und Annahmen gibt, ohne daß jemand sagen könnte, DAS wäre die wirklich gültige Ansicht, wie sich ein Corona-Virus verbreitet, wie also Infektion passiert).

Und dann, weil die - noch einmal: Verpflichtend und per Strafandrohung - verhängten Maßnahmen NIE durchführbar sind und waren. Somit können sie auf keinen Fall den Zweck der Verhinderung der Ansteckung erfüllen. Sieht man davon ab, daß das Versetzen in Dauerpanik (das ist der einzige Effekt) pausenlos an Corona-Gefahren denken läßt.

Die von Ausnahmen und Verstößen extrem verhagelte Ideal-Praxis, die nie und nirgendwo voll erfüllbar ist, wo also die Nichteinhaltung (gerade in den vorgeblich kritischen Situationen) die Einhaltung sogar überwiegt, beweist, daß es gar keinen Weg gibt - gar keinen! - sich vor einer Infektion eines solchen Virus zu schützen. Keinen! Und der Verlauf dieser Corona-Epidemie zeigt genau das. Sie verläuft wie jede andere Epidemie in der Vergangenheit, mit einer rasch ansteigenden Kurve bis zu einer Spitze und Wende, ab der die Epidemie wieder rasch abfällt. 

Damit beweist sich auch, daß der Lockdown der Gesellschaften unverantwortlich und sinnlos war. Es beweist sich! Denn der sollte genau diesem Zweck dienen, und mit genau diesen Maßnahmen: Social Distancing, und Mund- und Nasenschutz. 

Auch social distancing ist nämlich nicht durchführbar, weil immer und überall Menschen auf engem Raum zusammen sind, zusammen leben, und deshalb die Idealbedingungen einer Infektion erfüllen - nicht Distanz zwischen Menschen ist der Alltag, sondern sogar eine weit größere Nähe, als ohne das Einsperren der Menschen in ihre Wohnungen und Häuser der Fall gewesen wäre. 

All das beweist, daß der Irrglaube vorherrscht, es wäre möglich, epidemieartige Krankheiten dieser Art zu verhindern, und ein Volk "gesund" zu erhalten und vor solchen Krankheiten zu schützen, indem man das soziale Leben abschaltet wie das Licht vorm Einschlafen.

Wie konnte das passieren? Wie konnte es so weit kommen? Auch das hat eine Logik, und es ist eine schreckliche Logik. Es wurde von Menschen verhängt und getragen, die nicht in der Lage sind, Daten richtig einzuordnen. Deren Interpretations- und Ordnungsvermögen bereits von einer neuzeitlichen Psychotik durchwirkt ist, der es an jenem soliden, gefestigten weltanschaulich-metaphysischen Weltverstehen fehlt, was erst eine adäquate, angemessene Einordnung von auftretenden Ereignissen möglich macht. Das hat auch mit dem Alter zu tun, das hat vor allem aber mit den (kulturellen) Prägungen von Generationen zu tun. 

Die Angehörigen der derzeitigen (österreichischen) Regierungen stammen nämlich bereits weit mehrheitlich der "Nach-Boomer-Generation" an, wenn sie nicht sogar bereits den 1980ern zugehören. Es sind Generationen, die bereits in einer Sozialstaatsumgebung aufgewachsen sind. Seit den 1970er Jahren ist das der Fall. Das sind sämtlich (!) Generationen, die keine Welt mehr erfahren haben und erfahren, in der Ursache und Wirkung noch zusammenhängen. Diesen Menschen ist vor allem die komplexere kulturelle (politische) Welt somit überhaupt nicht mehr begreifbar, weil ihnen die Fähigkeit fehlt, die Wirkungen von Handlungen abzuschätzen. 

Selbst wenn sie sie nominell aufzählen können, fehlt allen diesen Begriffen die Einlastung in den Welterfahrungsgrund. Solche Menschen werden größte, schwerwiegendste Entscheidungen mit leichter, extrem leichter Hand tätigen. Während sie für kleinste, unbedeutendste Entscheidungen nicht weniger Zeit brauchen, ja oft sogar mehr Zeit und Energie, weil diese Kleinigkeiten und Unbedeutendheiten noch als isolierte Vorgänge nachvollziehbar sind und in der kindlichen Erfahrungswelt auch vorkamen. 

Die Unterschiede der Tragweite und Bedeutendheit von Entscheidungen sind diesen Generationen nicht mehr wirklich nachvollziehbar, und die Einschätzung, was welche Bedeutung hat, schwer gestört bis nicht intakt.

In dieser Corona-Krise, unter der wir so zu leiden haben (und zwar an den Maßnahmen, NICHT an der Krankheit; der VdZ kennt nach wie vor niemanden, der an Corona erkrankt ist, oder sich infiziert hat, und schon gar nicht, der daran gestorben ist, und den allermeisten seiner Freunde und Bekannten und Verwandten geht es ebenso), ist etwas ans Tageslicht gekommen, das uns zukünftig mehr und mehr prägen wird. 

Es ist die Art der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit einer Generation, die von Unangemessenheit, Unrealistik, Irrationalität, Narzißmus und Hysterie geprägt ist. Einer Generation, die nicht mehr in der Lage ist, die komplexe Kultur, Politik und soziale Struktur unserer Länder, wie sie sich über viele Jahrzehnte und Jahrhunderte gebildet hat, zu begreifen. Das ist umso dramatischer, als sich das Politikverständnis durch die Sozialstaatsprägung völlig gewandelt hat, und sich Politiker dazu angehalten fühlen, immer mehr in kleinste Lebensvorgänge einzugreifen. 

Während die traditionelle Politik (egal welcher Spielart; nicht einmal der Marxismus unterscheidet sich hierin! denn der wesensmäßig verschiedene, viel später entwickelte Kommunismus, als pragmatische Politik, hat sich des Marxismus lediglich als Theorie- und Rechtfertigungsgrundlage bedient) sich nur als Eingreif-Option verstand, die in mehr oder weniger eingehaltener Subsidiarität ein ansonsten in seinen Lebensvollzügen frei waltendes Volk korrigieren sollte, wenn das Gemeinwohl in Gefahr geriet, versteht die heutige Politik sich schon generell als omnipräsente Kraft, die das allgemeine Leben bis in kleinste Vollzüge aufzubauen, zu prägen und zu gestalten hat. 

Ganz typisch für die Gegenwart und diese Generationen ist die Praxis, daß je weniger etwas verstanden wird, die subjektive Motivation sich bis zu Panik und Fanatismus steigert, es durch direkte umso vehementer, totaler umgesetzter Gestaltung beherrschbar weil absehbar zu machen. 

(Wenn man also nachweist, daß der österreichische Innenminister Nehammer gelogen hat, ja notorisch lügt, und er war und ist nicht der einzige Politiker, so zeigt dieser Innenminister genau diesen Fanatismus, in aller schon physiognomisch jedem sichtbaren Verkrampftheit und Starre. Wobei es für diese Diagnose schon genügt hätte, ihm zuzuhören, und seine Sprechweise - stark gepreßte Hochatmung, woraus der schnarrende Ton folgt - wie seine Sprache - extrem und fehlerlos "gegendert" - herzunehmen.)
Und war nicht das Wirken der Politik in der Corona-Krise GENAU DAS? War es nicht bereits in vorbeugendes Beherrschen der gesamten Gesellschaft, und zwar genau durch das Totschießen aller ihrer Vorgänge? 
Zeigt nicht die Corona-Krise, zeigt nicht der Lockdown oder Shutdown oder wie immer man es nennen will die oben beschriebene und in einer Generationscharakteristik begründete Typologie politischen Handelns, eine Lage dadurch beherrschbar machen zu wollen, daß man die Faktorenfülle und Lebenskomplexität durch Verbot und Ausschließen so weit reduziert und damit vermeintlich einfach macht, daß die wenigen überbleibenden Lebensvorgänge scheinbar beherrschbar werden? 
Und zeigt nicht die Realität, die alltäglichste, simpelste Realität, daß das gar nicht geht? Daß nur eines wächst: Die Illusion, das Leben total kontrollieren zu können. Während man nicht mehr sieht, daß die hauptsächliche Richtung des Verhaltens etwas ganz anderes zeigt.
Zeigt nicht die Realität heutiger Politikergenerationen also ein Wirklichkeitsverständnis, in welchem die Wirklichkeit in jeweils isoliert stehende Elemente zerfällt, die jeweils für sich beeinflußt, beherrscht und induziert werden können? 
Und beweist nicht die Realität des Lebens der Bevölkerungen, die sich im selben Maß zunehmend bedrängt erfahren, daß diese Reduktion der Komplexität dessen, was wir Leben nennen, nicht nur nicht möglich ist, sondern dem Leben selbst hohnspricht, womit die Politik also dem Leben immer weniger gerecht wird, und willkürlich Schäden produziert, die historisch beispiellos sind?


*220520*

Das Symbol verweist auf eine historische Wirklichkeit

Die Frage ist zu wichtig, als daß man sie in einem Nebensatz (wie so oft in diesen Beiträgen, wo die Nebensätze oder Zusatzbemerkungen oft selber schon ganze Abhandlungsbereiche sind) verpacken könnte. Sie muß ins Scheinwerferlicht. 

Nämlich die Frage um das Symbol, um Symbolik, und ob sie überhaupt ohne Realität funktioniert. Denn Symbole verweisen auf eine Wirklichkeit, die wirklich wirklich ist. Sonst wären sie reine Phantasie. Deshalb hat es keinen Sinn, Symbole "zu erfinden". Sie müssen immer auf eine Wirklichkeit bezogen sein. 

Auf eine Wirklichkeit, die ab einem bestimmten Punkt Realität, historische Realität wird. Wie das Alte Testament. Das sich nur verstehen läßt, wenn seine Geschichtsbilder als reale Darstellungen gesehen werden (und das ist ja das Bemerkenswerte an der gesamten Heiligen Schrift: Sie vermeidet nicht nur nicht, sie SUCHT geradezu historische Einbindungen. Deshalb sogar die langen Aufzählungen über die Vorfahren Jesu, deshalb die ständigen Erwähnungen, wer wo König, Statthalter oder Hohepriester war. Denn das einzige, was uns die Gewähr der Zuverlässigkeit von Symbolen gibt, sind historische, also reale Ereignisse.

Dennoch wird heute oft so getan, und es ist ein "so tun", als gäbe es Symbolik, ja als wäre es deren Natur, auf KEINE Wirklichkeit hinzuweisen. Keinen Verbund mit dem Sein der Dinge, dem Wesen der Welt als Zueinander von aktivem Sein, das immer ein "Sein an einem Ort", also innerhalb von Beziehungen und Beziehungsnetzen ist. Aber das ist nichts sonst als der (zugestanden, sehr häufige) Versuch, das Gesehene zu entwerten. 

Hier kann man also von "gaslighting" sprechen: Als dem Versuch, sinnliche Daten zu entwerten, als nicht-wirklich und nur eingebildet (also der rein subjektiven Phantasie entsprungen) darzustellen, um so das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, also die Fähigkeit zur Einordnung von sinnlichen Daten, zu zerstören. Was die perfideste Methode ist, die eigenen Spuren zu verwischen, um nicht zur Verantwortung gezogen zu werden. Dem in der Regel ein umfassendes rhetorisches Lügengebäude folgt.

Deshalb muß sich jedes Symbol, soll dieser Begriff (und damit eine dahinterstehende Wirklichkeit) nicht als Unsinn aus dem Spiel nehmen, in einer simplen historischen Realität erfüllen. 

Ganz also so, wie sich die gesamte Symbolwelt des Alten Testaments in Jesus Christus historisch erfüllt hat. Hätte es diese Realität nicht gegeben, wäre das gesamte Alte Testament nichts als eine Menschenphantasie gewesen und geblieben. Niemals aber als Sammlung des Sprechens Gottes DURCH die Menschen, durch deren Geschichte, durch deren Handlungen. 

Das aber alles auf etwas hinwies: Darauf, daß diese Symbolhaftigkeit eines Tages durch die Fleischwerdung Gottes Realität werden sollte. Wo es nicht mehr beim Symbol bleiben würde, sondern wo alle diese Symbole real werden würden. Wo das Herbeisehnen der Propheten nach Ewigem Leben, nach dem Paradies, durch die historische Präsenz Gottes in der Fleischwerdung seines Sohnes, vor allem aber dann durch die Wundermacht dieses Messias Realität werden würde. 

Deshalb ist es ein katastrophaler Irrtum so zu tun, als würden die Wunder, die die Evangelien schildern weil als Erlebtes erzählen, bloße "Symbole" für etwas Dahinterstehendes, noch zu Erfüllendes seien. Oder ist diese Mode, die es heute ist, und die die Schwierigkeit des Glaubens als (verdienstvollen) Akt* verhindern will, nicht mehr als ein sinnloses Gequatsche über die Entwertung der Wirklichkeitsdimension der Heiligen Schrift durch Bestreitung deren Historizität?

Deshalb ist die uns begegnende Gestalt stets (auch) ein Symbol, weil in allem eine Wirklichkeit enthalten ist, uns somit begegnet, die sich in den Gestalten, deren wir ansichtig beziehungsweise sinnlich habhaft werden, offenbart. 

Und deshalb ist die Weise, vom Alten Testament als Symbol zu sprechen, ohne es im Neuen Testament erfüllt zu sehen, sinnlos. Wo läge denn der Wert eines Symbols, das sich als Grammatik, als inneres Erfüllungsbild einer Realität, eines Dings (wir erinnern uns? Alles was ist, ist nur, weil soweit es tätig ist, also sich in der Geschichte vollzieht, was wiederum heißt: Begegnungen real macht, also wiederum: fleischlich macht), eines Ereignisses, das keinen Realitätswert hätte? Und damit Wert für uns?

Wo läge der Sinn unseres Hierseins dann überhaupt? Wäre dann nicht alles zufällig und sinnlos, gäbe es dann überhaupt einen Sinn des Erkennens, wenn es keine Wirklichkeit zu erfassen - und das heißt auf eine Weise: erinnern, als in uns (Fraktale) ebenfalls prinzipiell vorhandene Wirklichkeit - gäbe? Die noch dazu mit uns zu tun hat? Weil sich in der gesamten Welt (als Schöpfung) ein Zueinander eines einzigen Sinns, einer einzigen Grammatik, einer einzigen Wirklichkeit offenbart? 


*Glaube ist ja nur damit sinnvoll und verdienstvoll, weil er eine gewisse Leistung verlangt: Ins Nichts des unsichtbaren Wirklichen der umfassenden geistigen Wirklichkeit der Welt und Schöpfung hineinzusteigen, also den Glaubensinhalt als historisch wirksam und real anzunehmen.



*290520*

Mittwoch, 24. Juni 2020

Nächste Evidenzen

Die Belege für die These mehren sich, daß der Lockdown, das Versetzen der Menschen in Quarantänen, das Einsperren in ihre Häuser durch explizite oder irrational verbreitete "Ausgehbeschränkungen" (die als "Ausgehverbote" ankommen), eine allfällige Infektion oder Erkrankung mit dem Corona-Virus erst so richtig verbreitet. 
Oder, sagen wir es in einfachen Worten: Im Lockdown, den anläßlich der Coronapandemie (wo und was immer das war) die Regierungen der Welt über ihre Länder und Bevölkerungen verhängt haben, wurde erstmals in der Geschichte aus Gesundheitsgründen eine Quarantäne über Gesunde verhängt. Woraufhin diese pandemieartig erkrankt sind.
Auf dieser Graphik wurden die Zahlen der Corona-Toten mit der Dichte der Menschen in Wohnungen und Häusern konfrontiert. Und das Ergebnis ist schockierend deutlich: Je dichter die Menschen zusammenwohnen, je mehr Menschen also in einer Wohnung zusammen leben, desto mehr Tote gibt es in England, die man dann Corona zuschreibt.

Nimmt man diese Daten könnte man zum Schluß kommen, daß der Lockdown, das Einsperren der Leute es war, die erst (!) zu einem Anstieg der Corona-Fälle führte.


Graphik von Nathanael Barker


*300520*

Warum Politik versagen muß

Nach wie vor ist niemand in der Lage zu sagen, wie weit der oder ein bestimmter Corona-Virus (von dem es viele Varianten gibt, das ist seit den 1960er Jahren bekannt) verbreitet ist, wie viele daran erkranken, und wie tödlich" eine solche Krankheit DURCH das Corona-Virus verläuft. Was der Virologe Streeck versucht hat, ist zwar ein Beispiel dafür, was in geeignetem Umfang hätte passieren müssen, ehe man so einschneidende Maßnahmen zur Bekämpfung - Bekämpfung wovon? und ohne Kenntnis der Eigenschaften des Virus: Wie? - festlegt. Und das gilt natürlich noch mehr für die Zukunft, wenn man denn schon überzeugt ist, daß es sich hier um eine ernsthafte Bedrohung für die gesamte Bevölkerung handelt. Aber nach wie vor fehlen die Nachahmer dieser einzig seriösen Methode, um die Gefährlichkeit des Virus abzuschätzen.

Wenn wir deshalb (wie immer noch, und diese Zahl hat sich zu einem Kriterium für die Politik entwickelt) vom "Anstieg der Infizierten" oder "Infiziertenzahlen" hören, schreibt der Statistikphilosoph Briggs, sollten wir es ignorieren. Es sind aussagelose Sprechblasen. Unter den derzeitigen Bedingungen müssen die Zahlen für Infizierte nämlich steigen, sobald überhaupt getestet wird. Dabei wird interessanterweise ein bereits vorhandener Corona-Virus festgestellt. Wie weit dieser aber vorhanden ist, wie weit er in der Bevölkerung verbreitet ist und vor allem war, kann niemand sagen.

Eine Politik, die unter diesen Bedingungen meint, entscheiden zu können weil "zu müssen", ist also pures Kaffeesatzlesen und in jedem Fall irrational. Sowohl in dem gefühlten "Müssen" wie in dem Entscheiden eines "wie".

Deshalb ist die Corona-Krise der ersten Jahreshälfte sowohl und ausschließlich Politiker-induziert, in zweiter Linie aber jenen in die Schuhe der Verantwortung zu schieben, die den Druck auf dieses "Müssen" der Politiker erhöht haben. Auch sie haben irrational gehandelt! Und sie haben die Macht, die jeweils aktuelle Stimmung im Volk zu beeinflussen. 

Wer aber nach Medien fragt muß sich sofort auch fragen, wem sie gehören, und wer sie bezahlt. Denn DIESE sind dann die WAHREN SCHULDIGEN. Unter den derzeitigen Gegebenheiten muß man deshalb den Satz akzeptieren, daß die Journalisten Feinde des Volkes geworden sind. Das sie über ihren Einfluß auf die Politik gängeln, erziehen und zwingen möchten.



*260520*

Dienstag, 23. Juni 2020

Die Vergewaltigung Amerikas

Es mußte ja kommen, daß in den USA nun auch noch dieses Thema gespielt wird: Das der "white supremacy agains black/coloured supression." No more comment

Man hat es allmählich schon mal kräftig satt. Da geht es doch nicht um Wahrheit! Es geht rein um die nächsten Wahlen. Um stereotyp, dumme Positionierungen. Um Aktivierung von Wählerschichten.
Corona ist noch lange nicht genug.
Der Bürgermeister von Minneapolis
"Black Lives matter." Bei wem? Alleine in dieser Woche waren in Chicago neunzig Schwarze durch Farbige ermordet worden. 

Wegen des Todes von Floyd  Unruhen in Minneapolis (andere Städte folgten) nach dem Tod eines Festgenommenen. Eines Schwarzen mit einer schönen Geschichte dahinter, darin sind sich die linken Medien einig: Der zu Tode Gekommene war ein (schwarzer) Mann, George Floyd, der kurz zuvor nach schwerem Raubüberfall (2007) aus dem Gefängnis in Houston (Texas) entlassen worden war.  Nachdem er seine Vergangenheit hinter sich gelassen hat, wollte er in Minneapolis ein neues Leben beginnen. Ausgerechnet jetzt hat ihn die Polizei aber völlig mutwillig und aus purem Rassismus ums Leben gebracht. Wie tragisch.  

Auch darin herrscht Einigkeit im Medienwald, daß es sich bei den Unruhen "im Allgemeinen um gewaltfreie, friedliche Demonstrationen" handelte, also um eine Sache der freien Meinungsäußerung. Das sagt ein NBC-Reporter vor einem brennenden Gebäude! Aber es herrscht eben vor allem darin Einigkeit: "Jeder Weiße hat einen Virus im Gehirn. Es ist zu spät, um unschuldig zu sein." Das verändert vieles.

Es geht bei den Randalen nicht um Gerechtigkeit, meinen andere. Es geht um die Geiselhaft des "normalen Bürgers", mit der ihm die Zustimmung zum stillen (dabei so lärmenden) Putsch durch die Linkisten, Globalisten, Elitisten, Kapitalisten, Scientisten ... (irgendwelche "-isten" vergessen? bitte den VdZ benachrichtigen) abgepreßt werden soll. Es geht um die Drohung mit einem Bürgerkrieg, um Angst vor einer USA mit Trump. Denn nur die Linken, die Demokraten mit ihrer Identitäts-Politik können das befrieden.

Es geht konkret aber um Rechtfertigung von Plünderungen, Verbrechen (Dieses kurze Video müssen Sie ansehen: Absurd, was die Polizei, völlig verwirrt von political correctness und linkem Gehirndreck, macht: Sie verhaftet die Geschäftseigner, während die Plünderer davonlaufen!) und sinnloser Gewalt. Nachdem man die Menschen jahrzehntelang gehirnweich gekocht hat, zettelt man nun explizit einen nächsten Rassenkrieg an, der den Demokraten nützen soll.

Augenzeugen berichten sogar, daß manche der vermummten Plünderer (pardon, Unterdrückte Schwarze, die mit demokratischen Mitteln ihre Bürgerrechte einfordern) sogar Weiße waren, die wie Anstifter wirkten und sich mit Walkie-Talkies absprachen, als sei alles organisiert. Sind diese "Rassenunruhen" also vielleicht sogar False Flag-Ereignisse? Auf jeden Fall passiert derzeit etwas, das William M. Briggs als Vergewaltigung Amerikas bezeichnet. Präsident Trump spricht bereits vom "ersten Fall inneramerikanischen Terrors", mit maßgeblicher Beteiligung der "Antifa".

Das berichtet Fox News. Sehenswert. Es gibt viele Einblicke in amerikanische Innenpolitik und Stimmung.



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Vom Corona-Lockdown direkt in den "Revolutions-"Lockdown. Hm. Was bleibt denn da gleich? Richtig! Der Polizeistaat!? Eine immer mehr militarisierte Polizei, die zum Krach in der Kneipe mit Mannschaftswagen und Panzerfahrzeugen ausrückt. Nicht nur in den USA von "israelischen Sicherheitfachleuten" geschult, die zeigen, wie man im Nahen Osten mit terroristischen Palästinensern (eine Tautologie, oder?) umgeht.

Angst und Panik und Gewalt, die sich immer gegen dieselben Ziele richtet - eine von Ängsten eingeschüchterte normale Bevölkerung. Völlig egal, wer an der Regierung ist, die Taktik ist dieselbe. Nur das Gewürz ein anderes. Die Menschen aber folgen auf Fingerschnipsen. Tu das, tu jenes.

Halt, eines bleibt auch. War das gar Absicht? Die totale Übernahme der Wirtschaft durch Globalkonzerne und den Staat.

So könnte man es jedenfalls auch sehen. Denn so wirkt sich das alles aus.

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Und unsere Medien? Die "woke-"Medien weltweit? Man kann kaum glauben, was man in der Kronen Zeitung dazu liest, die eine völlig andere Geschichte daraus macht. Woraus sich ableiten läßt, worum es geht. Mit Corona, und nun mit diesen Unruhen. Wer weiß, was als nächstes kommt. Man hätte die Linke ernster nehmen sollen, als sie beschloß "alles" zu tun, um Trump im November zu verhindern, "koste es, was es wolle."



*300520*
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