Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 3. Januar 2023
Kletten im Haar
Samstag, 10. Dezember 2022
Und der nächste Selbstfaller
Selbstfaller - ugsl. Wiener Umgangssprache; dem der althdt./biblische. Spruch "Wer jemand eine Grube gräbt, fällt selbst hinein" zugrunde liegt. Er meint, daß der Schaden für den, der jemandem anderen böswillig Schaden zufügen möchte, im Rahmen der jeweiligen Selbsterhaltungskraft bemessen höher ist, als der vermeint verursachte Schaden am anderen.
Ganz abgesehen also davon - ganz nebenbei: der Preis in Ostasien, wohin das russische Öl nun fließt, liegt derzeit bei rund 79 Dollar, und chinesische Kalkulationen gehen von 100 Dollar in den nächsten Monaten aus, und die werden das zahlen - wird EIN EU-Land ganz speziell unter dem Ölembargo zu leiden haben.
Ein Land, das ohnehin DURCH die EU jenseits aller Selbsterhaltungskraft liegt. Dieses direkte Opfer des nächsten EU-Embargoschritts ist der EU-Intensivpatient GRIECHENLAND.
Freitag, 7. Oktober 2022
Die Angst vor dem Schmerz
Die sogenannte Meinungsfreiheit, meinte sie, bedeutet in der Realität, daß jeder unter den Zwang gerät, unbedingt eine Meinung haben zu müssen.
Donnerstag, 5. Mai 2022
Von der Gewalt der Schönheit
Montag, 7. März 2022
Wie den Griechen, so auch den Ukrainern - über Nationen, und deren Wiege
| QR Junge Freiheit |
Donnerstag, 13. Mai 2021
Einer neuerlichen Vergegenwärtigung wert (2)
Teil 2) Das Recht auf Wucher ist das Schmiergeld, um das Schweigen zur Geldbeschaffung der Politik zu erkaufen
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| QR Petr Bystron |
Somit entpuppt sich das Ganze als seichte Komödie. Man hat nur drei Jahre gewartet, das war alles. Und holt nun den "gerechten Grund" aus der Schublade, wo jener Kasperl für alles wartet, der für so viel schon hat herhalten müssen. Und noch heute taugt, um das Maul des Volkes mundtot zu schlagen: Die Verbrechen und ein zur Untat verabsolutierter Krieg des Dritten Reiches, mit dem sich jeder anständige Deutsche ja gehörig bis in alle Ewigkeit identifiziert.
Aber was damals geschehen ist, werte Leser, das sollte hier wieder einmal in aller Präzision vor Augen gestellt werden: Daß der Staat seit je und auch in diesen unseren Jahren nicht weniger einen Pakt mit dem Großkapital heilig hält. Wofür die Bürger gerne und nach Belieben am Nasenring in der Arena herumgeführt werden. Die aus ihren Steuern bezahlen, was die Großfinanz in Wahrheit eingesackt hat. Die gar nie ein Risiko trägt. Den sie werden auf jeden Fall gerettet.
Mittwoch, 12. Mai 2021
Einer neuerlichen Vergegenwärtigung wert (1)
E. Michael Jones faßt den Kapitalismus einmal zusammen mit: "State sponsored usury." Also als "vom Staat finanzierter Wucher." Der Leitsatz, der seit dem späten Mittelalter unausgesprochen, verschwiegen bis heimlich, aber immer selbstverständlicher Platz griff, wird an anderem Ort auch mit "Privatisierung der Gewinne - Öffentlichkeitshaftung für Verluste", also als Umlage von Verlusten auf den gemeinen Steuerzahler beschrieben.
Dieser Grundsatz herrscht bis zum heutigen Tag. Selbst in der Corona-Krise bleiben die Klagen vieler vieler Klein- und Mittelstandsunternehmer weitgehend ungehört. Denn es sind lauter Einzelfälle, lauter Komplikationen, die aus irgendwelchen Umständen eine Zuerkennung von Ausgleichszahlungen (die vom Staat direkt verursachte Schäden wenigstens soweit gutmachen sollen, als die Existenzgefahr der Mittelständler verringert wird) leider unmöglich machen.
Dienstag, 17. November 2020
Fähigkeiten ohne Tugend sind gefährlich
"Wohin der Leiter eines Gemeinwesens dasselbe bringen kann, wenn ihm Strenge der Grundsätze (=Tugend; Anm.) fehlt, ist Perikles (der scheinbar das antike Athen zu einer nie gesehenen und nie mehr erreichten Blüte geführt hat; jenes Athen, das aber sofort nach ihm ... zerfiel; Anm.) der sprechende Beweis.
Je mehr vorzügliche Gaben ein solcher Lenker hat, um desto gefährlicher, wenn ihm die wichtigste fehlt.
Es ist etwas Ähnliches zwischen Perikles und Ludwig XIV. - nicht der Person des letzteren, Gott bewahre mich, den Olympier so zu schänden! - aber dem Geist seiner Regierung, dem siécle de Louis XIV."
Franz Grillparzer in "Zur Geschichte einzelner Persönlichkeiten" (1819)
"Braucht keine Worte, möchte ich den Philosophen zurufen, die in einer andern Bedeutung, als in der ihr sie braucht, schon gang und gäbe geworden sind! Es ist der erste Schritt zur Begriffs-Erschleichung. Was haben die Worte: Glaube, Heilig, Gott für Verwirrungen angerichtet in unseren Tagen!"
Es gibt Meinungen, denen gemäß Franz Grillparzer, hätte er sich je von seinem Beamtendasein in Wien gelöst, an das er sich stets geklammert hielt, um seine Existenzbasis nicht zu verlieren, Goethe'sche Dimension erreichen hätte können. Er selbst hat diese Angst ums Alltägliche gegen Lebensende als seinen fatalsten Fehler erkannt.
Samstag, 3. Oktober 2020
Sehnsucht nach Muttis Brüsten
Ging es da nicht irgendwie bei Moria und Flüchtlingslager und Brand und Streit um Aufnahme der Ärmsten der Armen, um die Rettung von Kindern und Bedürftigen, und dem Öffnen der Herzen für hilflose Opfer? Gab es da nicht Bilder von Müttern in Zeitungen, die schreiende Kleine mit braunen, groß aufgerissenen Augen auf dem Arm und in die Kamera hielten?
Leutel, nun wird es lustig. Von diesen Kindlein sind die ersten 51 in unseren Landen angekommen. Schauen Sie doch unten selber, werter Leser! Und herzen Sie in Gedanken die unbeholfenen Kleinen, knuddeln Sie diese quengelnden Rabauken, und quirligen Schnaddelküken, die man einfach liebhaben muß, und jede Geste des Entgegenkommens der Politiker und guten Menschen nur zu verständlich machen.
Und wenn wir schon die ganze Sache bezahlen, mit denen sich diese unsere Eliten ihren Stern am Himmel verdienen, verdienen wir doch wenigstens die Bilder jener, die wir da mit unserem Steuergeld retten? Tataaa!
Hier präsentieren sich die "Kinder von Moria", hier zeigt sich die erste Tranche der angekündigten 100 "unbegleiteten Minderjährigen" auf der Gangway, soeben auf einem deutschen Flughafen angekommen, bei ihren ersten tapsigen, unsicheren Schritten.
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| Die ersten lieben Kleinen, die wir gerettet haben, kommen an. |
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| Nachtrag: Mittlerweile sind auch die nächsten 139 Knuddelracker aus Moria eingelangt |
Derselbe Mann, der somit schon auf Twitter seinen Humor offenbar macht, beweist diesen auch auf Youtube. Mit dem unten angefügten Filmchen. (Dank an Leser R)
Ein schönes Wochenende!
Montag, 16. Dezember 2019
Zukünftige und gegenwärtige Problemzonen
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| Bildschirmaufnahme von einem Vortrag von D. Montgomery |
- Die Wanderungsproblematik von Afrika nach Europa hat maßgeblich mit dem Auslaugen der Böden zu tun.
- Auch China hat längst das Problem erschöpfter Böden und damit das Problem der Ernährung. Die chinesische Politik, in Afrika riesige Flächen zu pachten oder zu kaufen, um sie zu bebauen, wird mit einem Schlag verständlich. Auch Asien bietet keine Reserven mehr.
- Bald wird auch Indien geopolitisch aktiver werden (müssen), denn auch die indischen Böden sind bereits über weite Strecken erschöpft.
- Die desaströse Entwicklung des historischen Römischen Reiches wird noch verständlicher, wenn man auf der Karte sieht, daß weite Teile des Mittelmeeres bereits seit der Kaiserzeit und den sozial-politischen Entwicklungen keinen Ertrag mehr lieferten. Rom hat sich bis ins erste Jahrhundert noch durch Expansion über die Misere hinübergerettet, wobei die Eroberung Ägyptens lebensnotwendig war. Durch den Dienst im Militär waren weite Strecken Italiens von kleinbäuerlicher Wirtschaft auf exzessiven Latifundienbetrieb verändert, wo es zu immer mehr Grundbesitz in den Händen immer weniger Oligarchen kam. Deshalb die vielen Brotabhängigen in Rom, deshalb so viele Zentralismus-Entwicklungen (heute würden wir es als "Mehrung von Sozialstaatsabhängigen" bezeichnen).
- Die Erklärung des Niedergangs des griechischen Imperiums wird schon durch die Karte nachgeliefert: die Böden des Hellenischen Reiches waren erschöpft! Die Römer trafen bereits auf ein erschöpftes Griechenland (zu dem weite Teile der Türkei gehörten).
- Auffallend auch, daß die gesamte Levante, von der Türkei angefangen über Syrien bis zum Libanon, nur noch ausgelaugte Böden aufweist. Auch das ein Zustand, der seit der Römerzeit besteht. Hier (neben dem Balkan) besonders auffallend: die Zusammenhänge zwischen Entwaldung und Bodenerosion.
- Auffallend, aber selbsterklärend, der miserable Zustand der Böden in Kasachstan. Diese einstmalige Steppe war in der Sowjetunion mit einem größenwahnsinnigen Projekt, der Umleitung der Zuflüsse zum Aralsee bzw. der Nutzung dessen Wasser selbst, "fruchtbar" gemacht worden. Noch dazu mit extrem wasserziehenden Pflanzen wie der Baumwolle, wozu außerdem riesige Flächen für Weizenanbau kamen, hatte man diese damalige Teilrepublik zu einem florierenden Export- weil Devisenfaktor aufgebaut. Das Ergebnis ist bekannt. Heute ist der Aralsee nahezu ausgetrocknet, und Kasachstans "Felder" kämpfen mit Versandung und Versalzung.
- Brasiliens regenwaldbedeckte Böden sind keineswegs so fruchtbar, wie die schönen Bilder grünen Urwalds suggerieren wollen. Im Gegenteil, hat Brasilien über große Flächen unfruchtbaren Boden. Dazu noch der Hinweis, daß hier - ähnlich wie im Kongobecken - der Urwald keineswegs ein Zustand besonderer Fruchtbarkeit ist, sondern das Degenerationsstadium nach einer Epoche exzessiver Bodenexploitation.
- Erst recht gilt das über Brasilien Gesagte für Mexico! Die Erschöpfung der Böden war bereits zur Zeit der Azteken und Mayas das drängendste politische Problem, das die aggressive Expansionspolitik dieser Völker vor siebenhundert Jahren ziemlich erklärt. Ähnliches gilt es von Peru und dem gesamten Nordwesten Südamerikas zu sagen.
- Auffallend der schlechte Zustand der Agrarböden in ganz Europa.
- Womit sich zeigt, was für Kindergartenwischler sich in der Politik bewegen, die nun ein Abkommen über landwirtschaftliche Lieferungen ausgerechnet mit Südamerika (Mercosur-Abkommen) treffen, das bereits weitgehend erschöpfte Böden mit geringem natürlichem Ertrag hat. Was das (Chemieeinsatz etc. etc.) bedeutet, kann sich jeder ausmalen. Aber vielleicht ist das auch die einzige Erklärung dieser nächsten Globalisierungs-Druckschraube. Der Bayer-Monsanto-Deal läßt grüßen, der das exakt "falsche" Geschäftsmodell verfolgt, das ausgelaugte Böden "braucht" und voraussetzt.
- Auch der frühere Brotkorb halb Europas, die Ukraine, mit ihrer früher legendären Tschernosen-Erde, dieser Schwarzerde mit bis zu drei Ernten pro Jahr, hat zum größten Teil bereits erschöpfte Böden.
- Auffallend auch der schlechte Zustand der Böden in praktisch ganz Südostasien, einem der bevölkerungsreichsten Landstriche der Erde. Auch hier sind die Zusammenhänge zwischen Regenwald (Urwald) und Bodenerschöpfung deutlich.
- Daß der Brotkorb der USA, der Mittlere Westen, erschöpft ist, wissen wir zumindest seit der Ära Roosevelt. In den 1930ern waren die mittleren Bereiche der USA, die "Greated Plains", die dereinst großen, fruchtbaren Ebenen, über weite Strecken durch exzessive, rücksichtslose Landwirtschaft (denn die meisten Zuwanderer nach den USA waren Glücksritter, die auf Teufel komm raus "reich" werden wollten, koste es was es wolle, und die Natur dort schien ohnehin unerschöpflich und riesig, was bis heute zutrifft.
- Die großen "Reservezonen" der Welt hinsichtlich Bodenzustand scheinen Kanada und das russische Sibirien zu sein.
Ein weiteres Fazit? Man kann mit der eigentlichen Grundressource der Erde, dem Boden, nicht einfach Vabanque spielen und abschöpfen, was nur geht. Man muß MIT der Erde leben, buchstäblich. Wer die Erde und ihre Strukturen nicht liebt, wird in ihr nicht bestehen können, so einfach ist es. Denn Erkenntnis ist abhängig von der Liebe, als ganzheitlichem Wohlwollen und Haltung des Staunens. Nicht von der Cleverness irgendwelcher Technikfuzzis. Übrigens steht das schon in der Bibel, nur nebenbei. Alle Lebewesen der Erde hängen von der Pflanzenwelt, also vom Boden ab.
Nur zur Illustration: Die Menge der jährlich über Lebensmittelproduktion "aufgegessenen" Erde beträgt weltweit jährlich dreiundzwanzig Milliarden Tonnen. Soviel erodiert, Jahr für Jahr. Das sind immerhin 0,7 Prozent der gesamten auf dem Planeten vorrätigen Erde. Weil es so viele Menschen gibt? NEIN. Weil wir mit der Erde nicht richtig umgehen! Und zwar jeweils, JEWEILS durch Ignoranz und persönliche Schwäche wie Gier und Trägheit. In den vergangenen vierzig Jahren wurde weltweit ein Drittel des bekannten Agrarlandes, sprich vierhundertdreißig Millionen Hektar, wegen erschöpfter Ertragsfähigkeit aufgegeben.
Hart? Herrschaften, das Beil fällt über die, die es aufgestellt haben und bei jeder Wahl neu aufstellen, um bei ihm zu schwören. Wer diese groteske Form von liberaler Demokratie will, die wir haben, wo die "Fähigkeit" mit der Person zusammenfällt (ganz anders als in einer hierarchisch-monarchischen Verfaßtheit, die nie beansprucht, Politik zu "machen", die machen die Leut schon selber, und das ist demokratisch, wie es sich die lächerlichen Putzelmännchen in Berlin oder Wien nicht einmal träumen lassen, sondern nur zu "herrschen", als Gestaltvollendung des Volksganzen als Kultur), ist auch die Person der Drecksbeutel. Wer sich wählen läßt, hat dann auch die Folgen zu tragen. Weshalb unbedingt - und unbedingt in unserer Form von Demokratie - persönliche Haftung zu verlangen ist! Wir haben es hier mit der Vorsehung Gottes zu tun. Und da geht bald endgültig der Sensenmann um. Die Demokratie heutigen Zuschnitts hat an der Guillotine begonnen, sie wird auch dort enden.
Samstag, 9. März 2019
Trunk vom Heiligen
Freitag, 15. Februar 2019
Fundamente einer Wirtschaft
Warum man freilich bei der NZZ (die den Film gemacht hat) meint, daß das nur dann herzeigbar ist, wenn das Zauberwort "Export" vorkommt, ist eine andere Frage. Es wäre viel interessanter gewesen zu erfahren, in welchem Maß die beiden Griechen motiviert waren, für ihre unmittelbare Umgebung gutes Öl herzustellen. Die es, zu ihren Kaufmöglichkeiten weil Löhnen (die sie für die Arbeit in den Ölgärten erhalten) verkauft, sicher nicht weniger braucht als ein Gourmettempel in Frankfurt. Wo jene Banker ihre Abendessen zu sich nehmen, die auf Volkskosten aus den notleidenden Griechenlandkrediten freigekauft wurden.
Übrigens schreibt die NZZ, daß sich in Griechenland bis auf solch kleine Ansätze wie hier vorgestellt seit dem mit gigantischen Beträgen verschummelten Staatsbankrott überhaupt nichts verändert habe. Die Verwaltung ist nicht weniger korrupt und langsam, und die Strukturen im Land haben sich kein Jota bewegt. Die offiziell vermeldete Sanierung des Staatsbudgets ist ein formaler Schein. Nur die Armut der unteren Schichten ist größer geworden. Und seit 2010 hat eine halbe Million Menschen (bei 10,8 Millionen Einwohnern) das Land verlassen, darunter 180.000 mit Universitätsdiplom.
Wie die beiden Brüder. Die angesichts der Lage auf das zurückgegriffen haben, als einzigen Ausweg, das sie zur Verfügung, wozu sie die Möglichkeiten hatten. (Die zuvor also brach lagen, das darf man nicht vergessen.) So schätzenswert, so schön das Beispiel auch ist. Es zeigt aber auch, woran eine Volkswirtschaft zugrunde gehen kann. Durch eine an den Fundamenten der Wirtschaft vorbei ausbildende, künstlich aufgeblasene "Bildungspolitik". Das viele Geld, das die Ausbildung der beiden gekostet hat, war pure Verschwendung. Und das kann man sich bei den 180.000 oben Erwähnten auch gleich mit fragen. Die im Lande selbst offensichtlich keiner braucht, wozu auch gehört, daß man sich deren Lohnansprüche nicht leisten kann. Auch das ist dasselbe: An einem Volk, das das bezahlt hat und bezahlen muß, sinnlos "vorbeigebildet".
Ein Körnchen der Staatslast, an der sie nun leiden, und die aus unproduktiver Verwendung von Mitteln bei gleichzeitiger Ignoranz des Möglichen stammt, haben die beiden also selbst zu verantworten. Sie hätten (wie so viele) nur von Jugend an bei ihren Wurzeln bleiben müssen. Dann wäre manches in Griechenland erst gar nicht so gekommen.
Dienstag, 25. September 2018
Alles ändert sich. Nur nicht Griechenland.
Freitag, 10. August 2018
Griechenland kann man nicht schönreden
Damit Griechenland wieder auf die Füße kommt, gibt es eben nur ein Rezept: Ausstieg aus dem Euro, und ein Schuldenschnitt nach einem Staatsbankrott. Solange das nicht geschieht, befindet sich das Land in einem Dauerkollaps.
Donnerstag, 23. Juni 2016
Vernunft, Medea und Brexit (2)
Und sämtliche - sämtliche! - Bewegungen in Europa, die das herschende System gefährden, und es sehr real gefährden (und das muß offenbar so sein), sind keine unmoralischen und rechtsradikal-destruktiven Bewegungen. Dazu macht man sie nur, und dazu werden sie werden, weil die Reaktion flächendeckend so lächerlich irrational ist. Sie sind ein Aufschrei - NACH VERNUNFT.
Aber man resigniert allmählich. Offenbar muß es so sein. Offenbar hat es das Establishment darauf angelegt, eine Bewegung zu schaffen, die mit diktatorischem Impetus sich selbst verfehlt, weil man sie in anhalender Vernunftverweigerung zu diktatorischen Maßnahmen zwingt. Frei nach dem Motto: Dann wollen wir Euch wenigstens in jenen Abgrund mitreißen, in den wir uns gestürzt haben.
Der VdZ hat immer gesagt: Der aktuellste Mythos der Gegenwart ist MEDEA. Medea ist aktueller denn je: Wenn wir schon nicht die Kinder haben können, dann sollen sie auch Euch nicht gehören. Dann töten wir sie.
Mittwoch, 22. Juni 2016
Vernunft, Medea und Brexit (1)
Freitag, 6. Mai 2016
Fehlertyp Griechenland
NEIN, wir wollen hier nicht und niemals den Griechen Faulheit vorwerfen! Dazu müßte man nämlich erst einmal argumentieren, warum die nordeuropäisch-puritanische Fleißgetriebenheit tatsächlich ein besseres Leben bedeutet. Ein Fleiß, der in der Moderne ein immer größer werdende Persönlichkeitsfelder fordert, in welche der Mensch sich fragmentieren. Als Arbeitender wie als Bewohner. Wo sich seine Leistung wie sein tägliches Leben von seiner Personsganzheit abtrennt, sich selbst maschinisiert, sich selbst instrumentalisiert und mit Zwängen und Zwangskreisläuften erwürgt.




