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Donnerstag, 15. Juli 2021

Je jungfräulicher, desto mehr Kinder (2)

Weil es scheinbar auch ohne Tugend geht, und sich die Säue weiter in der Kloake suhlen können. - Sondern die noch viel viel weniger Prozent an Vätern (und Müttern, meinetwegen, obwohl die geschätzt zu weiteren 50 Prozent nur verlängerter Arm der Vampire und Marder sind, zu denen die Mehrheit wurde; beide Viecherlein laben sich bekanntlich am Blute der noch lebenden Opfer, bis die ausgesaugt und tot sind) die sechs, sieben, acht oder fünfzehn Kinder bejaht (und geschenkt bekommen) haben. Nur die sehen, wie ihnen am lebenden Leib die Organe herausgerissen, die Kinder enteignet und sie zu Bittstellern des Staates wurden, der jenen Teil am Einkommen "ergänzt", den er zuvor durch Steuern geraubt hat. Die er aber nur unter Auflagen gewährt, die eine strikte ideologische Ausrichtung an der staatlichen Doktrine zur Bedingung machen.

Sieht man von dem Umstande ab, daß wir uns doch bitte endlich mit dem Gedanken anfreunden sollten - und gerade die sogenannten "Konservativen" (und wieviele rühmen sich dessen, es ist täglich neu zum Wundern, aber vor allem zum Kotzen) scheinen hier die Mittel durch den Zweck geheiligt zu wissen - daß das Wohl und Wehe jedes Volkes, und damit auch sein Nachwuchs, ja vor allem seine Demographie!, in der Hand Gottes liegt. 

Mittwoch, 14. Juli 2021

Je jungfräulicher, desto mehr Kinder (1)

Man hat dem Heiligen Ambrosius von Mailand (339-397), einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike (also nicht dem VdZ ... ;-) 1295 zum Kirchenvater "erhoben", und man hat ihm seinerzeit den Vorwurf gemacht, er würde die Substanz des Volkes aushöhlen und den Männern die ihnen zustehenden und passenden Frauen vorenthalten. Weil er die Jungfräulichkeit als höchstes Ziel so glorifiziere. 

Dem entgegnet der Mailänder Bischof in seiner Schrift "De virginitateÜber die Jungfräulichkeit" daß nicht sein könne, daß im Christentum verpönt sei, was seit je her im Volke geübt und somit üblich, und bei den Heidenvölkern so hoch angesehen sei: Daß junge Mädchen, die noch keinem Manne gehören oder versprochen sind, sich Gott weihen. Oder den Heidengöttern, natürlich.

Der Kaiser hatte sogar das Recht, Priesterinnen (Vesta-linnen) auszuwählen, und niemand durfte dagegen Einspruch erheben, die somit zur Jungfräulichkeit ohne jede Eigenzustimmung verurteilt waren. Zwar haben die Ausnahmen mit der Zeit zugenommen, unter denen die Freigabe des erwählten Kindes gewährt werden konnte, oder sogar zum Recht wurde. Etwa, wenn bereits eine Schwester Vestalin, oder die Tochter das einzige Kind war; denn das Fehlen von Nachwuchs galt seit je bei den Menschen als Zeichen der Verfluchtheit durch Gott, der die Wurzeln eines Geschlechtes verdorren ließ. Niemandem aber wäre es eingefallen, dagegen zu opponieren! Jeder anerkannte die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieses Opfers vor den Göttern. 

Samstag, 10. April 2021

Gedankensplitter (1122)

Wenn wir aber sagen, daß alles in einem Wort gründet, so muß noch mehr gesagt werden (und wir haben die Ableitung hier bereits einmal unternommen), daß dieses Wort ein Name ist. Der Name für jene Person, die dieser Name ist, sodaß die Teilhabe an diesem Namen auch die Teilhabe an der Person selbst bedeutet. Wenn es denn in der rechten Haltung geschieht, ungeschuldet und nur im Bitten und Flehen. Nicht als Herrschaft, also keineswegs als Namensmagie. Wie die Kabbalah (glaubt man Gustav Meyrink in seinem "Golem") es technisiert zum Weltenschlüssel in der Sprechformel machen möchte.

Sagen wir nicht "Im Namen des Vaters, des Sohnes, des Heiligen Geistes", weil wir eine Handlung als von diesen kommend bezeichnen? Sodaß in dieser gesagten Teilhabe eine ganz reale stattfindet, und nur im Sagen dieses "im Namen"?

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Aber nun wird der Weg kurz, von dem aus diese Teilhabe an dem einen, alles begründenden und tragenden, im Sein erhaltenden Namen auch in einem anderen Punkte zur Weltensäule wird. Denn in der Öffnung, die dem Herzen eigen wird, wenn es in dieser rechten Haltung actu wird, öffnet sich das Tor der Welt hin zum Göttlichen. Das aus dem Universalen, das dem Namen Jesu so eigen ist, daß beides in eins fällt, und nur ihm.

Und zwar vorstellbar wie Abspaltungen, wo aus einem riesigen Pool von Möglichkeiten an Menschen alle Menschen hervorgehen. Wo somit aus dem Namen, in dem alle Namen enthalten sein müssen, alle Namen hervorgehen, in denen sich eine Seele zum Menschsein konzentriert. 

Ob nun im Johannes oder Agnes oder Herbert, ob in Birger oder Michael oder Dragobert, sind die Namen die Pflanzschalen, in denen sich ein Allgemeines zu einem Spezifischen, ein Universales zu einem begrenzt Individuellen, auf einen bestimmten Ort konzentrierten Individuum - denn es ist der Ort, der individualisiert! es ist der Ort, der somit das ist, wodurch etwas und jemand "wird" - konstituiert. Konstituiert durch die Selbsttranszendierung. Und die ist ein Selbstüberschreiten auf ein Bild hin, auf eine Person hin, die der "Ur-Birger,", der "Ur-Sebastian", der "Ur-Johannes" war. 

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Jeder später Kommende, dessen Teil als Ablaufmenetekel der Welt, in dem das Grundgesetz der Thermodynamik in einer eigenen Charakteristik erkennbar wird: Als Weg vom Allgemeinen zum je Spezielleren, das zugleich aber auch das Ärmere ist. Bis sich das Geflecht der Menschen so stark ausdifferenziert hat, bis auf dem schmalen Ort, an dem er zu stehen kommt, eines Tages gar kein Platz mehr ist, auf dem noch ein Mensch zu stehen kommt. Spätestens dann ist er da, der Tag des Endes, der Tag der Abrechnung, der Tag an dem die Welt aufhört. 

Aber jeder dieser Kurt und Fritz und Gerlinde und Rattaboimine, jeder ist nur ein später Folgender dieses einen Ur-Fritz und -Gustav. Und er ist überhaupt nur er selbst, wenn er sich als Repräsentant dieser einen Art Mensch zu sein begreift. Dessen Individualität nicht darin besteht, daß er eine andere Kappe oder ein anderes Wamst oder ein anderes Güpfelchen am Schnubbel trägt, sondern daß er eine andere Art der Repräsentanz hat. 

Die sich freiich im Rahmen der Grundgesetztheiten des Gustav-Seins bewegen muß, die aber dadurch "eigen", "individuell" ist, und NUR dadurch, das sie an diesem Ur-Gustave teilhat. In der rechten Haltung. Sonst fällt er ins Nichts. Nicht ganz, aber graduell, und mehr oder weniger, und irgendwann zu viel. Dann ist er tot. Und dann ist er vergessen.

So existiert nur, was im kleinen Plätzchen, dem Ort als Wesenskomposit, als Einzelnes einem großen oder riesigen Allgemeinen zugehört, in dem der kleine Name am äußersten Vorposten der Fronten und Begegnungen am großen ganzen Namen teilhat. Und diesem Namen alle Ehre verschaffen will, wie aus dieser Ehre selber lebt und den ihm gehörigen Grad der Autorität hat, weil ein Name auch eine bestimmte Position impliziert.

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So wie wir "Cappi" zum Orangensaft, "Keli" zur Limonade, Cola zum (egal welchem) Schwarzgebräu sagen, "Flotte Lotte" zum Passiergestell, und "Rüstiger Hansganz" zum Sauschlägel, die alle einmal und zum ersten Male unter diesem Ur-Namen an unsere Ohren gedrungen sind. Sodaß fortan im Namen eine Gattung des Existierens die Weltbühne betreten hat. Und alles Dingelchen, das fortan die Nutzanwendung fortführt, die nun im Weltengefüge ihren Platz, Anspruch und Pflicht weil Erwartungshaltung in so unzähligen anderen erweckt hat - denn eine Nachtbar ohne Cola ist nicht mehr möglich, die Nachtbar ist darauf ausgerichtet. 

Ein Caesar ist ein Kaiser, eine Art, ein Ding, das einer Person entstammt. Ein Name wurde zum Ding, zum Titel! Mit dem sich mancher gerne schmückt, und noch mancherer alles daran setzt, daß ihm dieser Titel zugesprochen würde. Von jemandem, der diesen Namen in der Hand hält, um ihn vergeben zu dürfen. Dessen eigene Position in der Welt sich sogar (mit) daraus ableitet, daß er diesen Kaiser/Caesar zu vergeben, jemandem auf den Kopf zu drücken hat. Auf daß dieser unter dem höchlichsten Hut verschwinde, der Kaiser/Caesar ihn absorbiert.

Was sich im großen Weltenspiel so nachvollziehbar abrollt, hat dort nur seine große Musterrolle für jeden Einzelnen. Nur die Ebene ist anders. Die Art ist dieselbe. Und der Schweizer (der Melkknecht) ist nicht weniger KaiserSchweizer, wie der DreiPhasenhobler der KaiserDreiPhasenhobler, und wie der KonnotationenAmbrosius ein KaiserKonnotationenAmbrosius ist.

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Haben wir es denn heute aber anders? Sollten wir uns nicht (wenigstens hier) jeden Jammerton ausnahmsweisig versagen? Nennen wir unsere Kinder nicht nach Vorbildern, an denen wir Eigenschaften bewundern, die wir selber gerne hätten? Oder wir, indem wir sie in unserem Nachwuchs (endlich) finden? Hat sich also in der Teilhabe an den Eigenschaften eines Ur-... durch und mit der Namensgebung je etwas geändert?

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DAS ist der Grund, warum wir als alte Katholen, die wir nun mal sind, nicht den Geburtstag feiern, wie es die Heiden tun und getan haben, und damit die Welt und die leiblicher Abstammung hochpriesen als wäre sie der Umstand, daß es von diesem oder jenen in die Welt gebumst wurde auch ist, was ein Ding zu einem Ding macht, nein: Ein Ding wird zu einem Ding, weil es seinem Begriffe zustrebt, und ein Heinrich ist ein Heinrich, weil er seinem Väteli und Müateli ein herzlich Pfiatgott jodelt, wenn er aufbricht, um dem ersten Heinrich der Weltgeschichte zu- und nachzustreben. 

Sodaß dieser Heinrich der Stammvater einer ganzen Pyramide, ja eines Pyramidengebäumsels wurde, das er stolz dereinst vor den himmlischen Vater trägt, der sie dann an den großen großen Knopf, diesen einen Namen anhängt, an dem alle Pyramiden hängen, große, kleine, alle, sodaß am Beginn wie Schlußstein der Kathedrale der Schöpfung auch hoffentlich ein kleines Ambrosius "sein-wollen" hängt. Siehst Du's nicht, werter Leser? 

*260321*

Dienstag, 28. Januar 2014

Ein (grotesker) Nachruf

Nun ist er also gestorben. Kurt Krenn, geboren 1936, starb vergangenen Samstag im 78. Lebensjahr. Bemerkenswert die Zurückhaltung der Presse, und das ist wohl das Erfreulichste daran. Er steht vor seinem Schöpfer, und der beurteilt ihn als Mensch. Niemand sonst.

Aber immer noch hat der Verfasser dieser Zeilen den Eindruck, daß die Sache um seine Absetzung 2004 in einem Dunkel der Vermutungen gelandet ist. Die zu allerlei Dolchstoßlegenden Anlaß gibt. Eine davon ist die, daß Krenn immer mutig die Wahrheit verteidigt und verkündet habe, und deshalb sei er dem Bösen zum Opfer gefallen.

Das stimmt nicht. Das ist einfach nicht richtig. Und es macht umso mehr staunen, als der Träger dieser Entscheidung, der Papst (der nun sogar als "Heiliger" erkannt wird, schon vergessen?) höchstpersönlich, damit auf eine Weise in Frage gestellt wird, die gerade die Verkünder dieser Dolchstoßlegenden eigentlich explizit umgekehrt behaupten, weil „papsttreu“ an ihren Fahnen bleckt. Krenn hat, um es anzudeuten, schlicht als Bischof versagt, nicht regiert, und schließlich auf groteske Weise gar nicht mehr regiert.

Selbst an sich so deutliche Wortmeldungen, wie der seinerzeit vom Verfasser dieser Zeilen übersetzte, und vielfach veröffentlichte Artikel "Consvervative bishops - liberal results" können das gar nicht in Worte fassen, worum es da geht.

Krenn wurde NICHT abgesetzt, weil er die Wahrheit verteidigt hat. (Was im übrigen eine Zumutung so vielen anderen Bischöfen und Priestern gegenüber ist, dies so zu behaupten.) Und wenn es noch so viele glauben wollen. Er wurde wegen seiner konkreten Amtsführung abgesetzt, mit (manchmal geradezu grotesken) Details, über die zu schweigen die Diskretion, der Respekt vor der Person eines jeden gebietet. Es gab nicht „keine öffentlich bekanntgewordenen Gründe“, weil es keine gab, sondern weil man darüber aus Anstand schweigt. Aus einem Anstand, mit dem noch nach seiner Absetzung so mancher spielte, wie es ebe zu diesem Charaktertypus gehörte, der sich gerne der Stuation bediente. Was ans Tageslicht kam, über diesen seltsamen „Skandal“ im Priesterseminar, war deshalb nur Symptom, aber nicht einmal wirklich Grund, und nicht einmal wirklich Anlaß.

Aber Krenn war etwas anderes. Und deshalb, genau deshalb tun sich so viele schwer, ihn einzuordnen, irren darin oft so gewaltig, und genau deshalb bedauert nun sogar ein Dieter Chmelar im Kurier die ganze Geschichte, indem er von einem Gespräch mit dem ORF-Moderator Alfons Haider nach dessen Outing als Homosexueller 1997 erzählt. Krenn paßte wie die Faust aufs Auge auf den zweitwirklichen Katholizismus, der sich gerade in den letzten Jahren und Jahrzehnten gebildet hat, und der sich selber sogar gerne „konservativ“ nennt.Und er paßte deshalb wie die Faust aufs Auge auf die Homosexuellen-Charakteristik.

Der sich im Ondulieren von Wortkoteletten sein Tätigkeitsfeld sieht. Weil ihm das wahre, das ontologische Tätigkeitsfeld nämlich fehlt. Krenn ist deshalb auch ohne  "Erneuerungsbewegungen der katholischen Kirche“, die in Wahrheit fast ausnahmslos den vollzogenen Einbruch des Protestantismus in das Katholische bedeuten, nicht zu verstehen. Gerade in dem, was an ihm so „wohltuend“ gelobt wird, in seiner Noncharlance, seiner Leutseligkeit, seiner ... Formlosigkeit ... für die zu loben manche nicht genug kriegen können. Und die darin recht haben. Krenn war keinesfalls ein Freund der Gestalt, der Form, er war ein formloser, rationalistischer Funktionalist, er war ein Mensch der Zweitwirklichkeit, der - fast zufällig! Und als Mensch, der Karriere nicht gerade verachtete, weshalb aus seinem Freundeskreis (und das heißt immer, auch hier, Karriereseilschaft) so manche Figuren herausragen, die sich bei näherem Hinsehen höchst seltsam im Bild des „Verteidigers der Wahrheit“ ausmachen - in eine Situation geriet, die ihm die Möglichkeit zu einem gewaltigen Wortspektakel lieferte. Er bediente geschickt, und mit großer Intelligenz, die aber nicht immer Klugheit, und schon gar nicht „Weisheit“ bedeutet, dieses Kasperltheater. Das Wissen darum, wie man "richtig spricht", macht noch lange keine "Wahrheit" aus.

Es gehört zum Wesensbild solcher Menschen, genau zu wissen, was "katholisch" bedeutet, und es exakt als mögliche Position einnehmen zu können. Verbal. In sich natürlich völlig logisch. Manchmal auch gestisch. Krenn hat nie real mit der Wirklichkeit gerechnet. Krenn hat deshalb auch nie etwas (und nicht einmal, und das ist doch erstaunlich: wissenschaftlich) publiziert, auch das sah nur so aus als hätte er, andere haben es eigentlich getan - das hätte nämlich etwas anderem bedurft ... Krenn hat einfach bekannte Melodien auf der Orgel gespielt, und damit ... "bedient".

Die eigentlichen Opfer von Krenn sind deshalb gar nicht jene, die sich auch in "verzeihenden" Nachrufen als solche darstellen.  Die bleiben was sie sind - widerliche Nichtse, die gerade wieder einmal die Chance haben, sich als Etwasse vorzugaukeln. Die eigentlichen Opfer von Krenn sind ... weitgehend unbekannt. Und nach wie vor weigern sich sämtliche beteiligten Seiten, sie zur Kenntnis zu nehmen. Die eigentlichen Opfer waren die ... Schöpferischen. Die mit der Wirklichkeit auch umzugehen wußten, sie nicht nur verbal vorschützten.

Frage sich doch der Leser dieser Zeilen selbst einmal, warum gerade die hervorragendsten Priester der Diözese, gerade jene mit Menschenkenntnis, mit Sinn für Realität, damals, die gab es, die gibt es, nach ersten Kontakten weitere Nähe zum Bischof oder gar Ämter ... vermieden haben. Gar manche sogar kamen von auswärts, angelockt von den Worten, mit so manchen Versprechungen angezuckert, und gingen, ernüchtert ob der Realität; nicht besehen manche, die sich daraufhin sogar gegen Krenn absicherten, auch wenn sie als "seine Partei" galten, aber darüber nie viel redeten. (Namen sollen in derselben Diskretion, deren sich jene bedienten, verschwiegen bleiben.)

Ämter erhielten ohnehin andere. Diskretion auch hier. Wenn auch nicht ganz klagelos. Letztlich wurde das ja der mediengerchte Anlaß zum Sturz - in dem Krenn sich nur selbst gestürzt hatte.

Viele, die ihn von früher kannten, haben es ja schon während seiner Amtszeit nicht verstanden, daß er angefeindet, und vor allem: daß er als „konservativ“ angefeindet wurde. Von früher her hätten sie das bei ihm gar nie vermutet, ihn nie so eingeschätzt. Und wer ihn da so sah, bei einer Pfarrvisitation etwa, wie er beim fünften Bier unter den Leuten auf den Bierbänken saß, hätte alles sonst sowieso nie vermutet.  Dem wurde er nur irgendwie ... eigentümlich, sagt man so? Das "leutselig", mit dem sie es in der (seltenen, sehr diskreten) Erzählung bedachten, erhielt dann bald so eine eigene Note.

Aber Krenn bot die perfekte Antinomie für die Seinslosigkeit der Linkskatholiken, die in Wahrheit gar keine Katholiken sind. Er spielte exakt auf deren Ebene. Er bot ihnen jene rein verbalen Scheinkonflikte, die sie benötigen, um darin ihre Scheintheorien auszuwickeln und zu präsentieren.

Ist nie jemandem aufgefallen, wie viele ehemalige Protestanten, "Konvertiten", unter seinen "Verteidigern" waren? Weiß so mancher, der Krenn heute wie damals frank und frei zum "Märtyrer der Wahrheit" erklärt hat, wie die eigentümlich zurückhaltende Haltung des vormaligen Präfekten der Glaubenskongregation, nachmaligen Papstes Benedikt XVI., Gallionsfigur der Glaubenstreue, zu Krenn zu begründen wäre (sieht man von manchen kolportierten, aber im Original nicht nachweisbaren Zitaten ab)? (Getratsche diverser seiner Vorzimmerdamen sollen hier außen vor bleiben.)

War das alles, rund um Krenn, wirklich so einfach eine Sache zwischen Wahrheit und Unwahrheit? Zwischen Glaube und Unglaube? Oder läuft der Bruch in der Kirche, den es zweifellos gibt, nicht ganz woanders? Und zwar wirklich: GANZ woanders, wo er bis heute nicht wahrgenommen wird? Ja, was wäre, wenn Bischof Krenn überhaupt der Sache der Wahrheit geschadet hätte, indem er eine Spur legte, die ganz seltsam im Nirgendwo endete, der aber viele nachgelaufen sind?

Wir wissen es nicht endgültig. Gott weiß es. Wir wissen nur manches.

Etwa daß das, was sich da überhaupt in St. Pölten abspielte, war von Anfang mit Sicherheit an ein Theater der Zweitwirklichkeit war. Die eine gerade für die vielen braven Katholiken, die es in der Diözese St. Pölten gab (und gibt), eine seltsame Folge hatte - die Wahrheit mit Unwirklichkeit zu identifizieren. Die Menschen in der Diözese - der Verfasser beruft sich auf eigene Beobachtung und Erfahrung, er war gerade in dieser Zeit sehr viel in vielen Pfarren vor Ort, hat mit vielen Pfarrern gesprochen: Ursprünglich war die überwältigende Mehrheit "für" ihn, aber sie war bald irritiert, und die Stimmung kippte binnen weniger Monate - haben sich schließlich von ihm abgewandt, weil sie (unbewußt) gemerkt haben: da ist eine eigentümliche Leere, eine Kluft zwischen Worten und Taten. Da ist etwas Unwirkliches an ihm. Es geht um die wirkliche Wirklichkeit selbst, nicht um diesen seltsamen Scheinkonflikt, auf den alles gehoben wurde. Krenn handelt wie jemand, der den anderen in die Schizoidität führen will. Wo Wortwelt und Behauptung mit sinnlich wahrgenommener Wirklichkeit nicht übereinstimmen. Chmelar bejubelt GENAU DAS.

Es geht und ging nicht einmal - ja, mancher möge da staunen - um die richtigen „Worte“. Es geht um weit mehr. Denn das Wort ist Fleisch geworden, es ist fleischgewordene Wirklichkeit, nicht schizoider Logizismus, der Gestalten simuliert. Zwischen Wirklichkeit und „expressiver, wörtlicher, logischer Wahrheit“ klaffte bei Krenn ein riesiger Abstand. Sein reales Handeln war deshalb völlig anders, ja geradezu das Gegenteil von dem, als es sein von der Presse gierig aufgesogener Mund verkündet hat, der ja nie etwas anderes als Wortwirklichkeit sucht. Denn Journalismus gibt es heute gar nicht mehr. Nur noch Wortspeiertum, Wortsimulanten, als Riege von Masturbanten. 

Es gab immer wieder Leute, die sich als "Opfer" von Krenn darstellten, die das überhaupt nie waren, für die aber diese Gesamtsituation höchst willkommene "Rechtfertigung", ja die Einordnung in einen Gesamtzusammenhang von "Wichtigkeit" lieferte.

Das alles stößt in einer Situation wie heute, wo Zweitwirklichkeit zum despotischen Ungeheuer wurde und wird, oft an Grenzen des Sagbaren. Da helfen oft keine Worte mehr. Da ist nur … Gewißheit, so wenig die sagbar ist. Gerade Menschen mit klarem Kopf, die der Verfasser dieser Zeilen selten aber doch gefunden hat, haben diese komplexen, schizoiden Situationen erkannt, und sich abgewandt. Still, leise, diskret in den allermeisten Fällen, so wenige es gab. Denn Krenn war natürlich Anziehungspunkt gerade für so manche Scheinfrommen, denen er gern gesehener, gesuchter Lieferant von Gewißheiten in ihren starren Gebäuden des Scheins war.

Oh nein, hier soll nicht jemandem ins Grab nachgespuckt werden. Bischof Krenn möge in Frieden ruhen. Gebet für jemanden heißt ja gerade, ihn aus seiner Position „zu entlassen“, nicht bannen zu „wollen“, was er (irgendwie) war. Hier soll nur auf etwas hingewiesen werden, das jetzt wie damals als Problem noch immer der klaren Rezeption harrt, in der heutigen gemeiniglichen Form von "öffentlichen Meinungen" aber gar nie auftauchen wird, weil es im Wesen ganz anders liegt, auf Medienebene, auf Ebene der Natur eine Bildschirmtextes (etc.) gar nie abgehandelt werden kann. 

Das aber auf eine völlig andere Weise, als so vielfach geglaubt, tatsächlich zu einem Prüfstein der Wahrheit wurde. Wie oft schon hier gesagt: Das Kriterium der Lüge ist nicht die verbal nicht deckungsgleiche Wortlandschaft. Es ist ... Fleisch. WIRKLICH.

Könnte es also nicht sein, daß seinerzeit, die "Sache mit Krenn", so ganz anders war, als sie bis heute in der Öffentlichkeit abgespielt wird? Daß Krenn über etwas gefallen ist, was in der gesamten Diskussion überhaupt nicht vorkam - weil es Kriterien der Wirklichkeit betraf?

Gott kennt alles. Auch alles, was sich hier abgespielt hat. Er ist der gerechte Richter. Weil er das Sein ist. Kurt Krenn möge einen barmherzigen Richter finden. Eine Hoffnung, die uns alle und immer bewegen sollte.




***

Montag, 29. März 2010

Ein Ruf zur Armut

Es wäre einen genaueren Blick wert - wieweit die Mißbrauchsfälle in der Katholischen Kirche mit der Situation der Kirche im Lande zu tun haben. Korrelationen scheint es auf den ersten und auf den zweiten Blick nämlich zu geben.

Manches spricht dafür, daß in Ländern, wo die Kirche arm geblieben oder geworden ist, und wo ihre Stellung in der Gesellschaft schwach ist und ständigen Kampf erfordert, auch Mißbrauchsfälle ausbleiben. Siehe Frankreich, sowie die meisten Länder des ehemaligen Ostblock - Polen aus eben den genannten Gründen ausgenommen.

In Sattheit und Geltung verkommt die kirchliche Existenz äußerst leicht - aber eben: ob nicht (die menschliche Schwachheit realistisch eingeschätzt) durch die hohe Wahrscheinlichkeit fast zwangsläufig - zum selbstgerechten Zynismus. So existentiell oberflächlich, aus der Sicherheit heilsgewisser Beamtenrentner, erlebt man sie dann häufig. Und so beginnt man sie zu hassen.




*290310*

Sonntag, 21. Februar 2010

Sünder! Keine Verkäufer und Keiler.

Was dem Ambrosius bei all diesen Diskussionen um Mißbräuche und sexuelle Verfehlungen in der Kirche, wie sie jüngst wieder aufgetaucht sind, immer deutlicher fehlte?

Ihm fehlt das, was jedem Katholiken doch selber am Herzen brennen müßte: JA, ich bin ein Sünder, ich habe gefehlt! Aus.

Und wenn die anderen auf die linke Backe schlagen, dann halte man auch noch die rechte hin.

Wer den Schaden hat, hat eben auch den Spott zu tragen.

Der Hamburger Erzbischof Werner Thissen hat es nun endlich geliefert. Er (ich zitiere kreuz.net) findet es verständlich, daß die Kirche wegen Homo-Schändungen „besonders an den Pranger gestellt“ wird. Das sagte er im Interview mit der liberalen Tageszeitung ‘Frankfurter Rundschau’: „Wir treten als Kirche mit einem hohen moralischen Anspruch auf. Daran müssen wir uns dann eben auch messen lassen – und die Kritik annehmen.“

Und nun wird es bunt, und nun muß ich mich angewidert abwenden, denn kreuz.net schreibt weiter:

Ferner verleumdete der unverschämte Erzbischof auch die Kirche und behauptete, daß es „in unseren Reihen sexuellen Mißbrauch in einem erschreckenden Maße“ gäbe.

Verleumdete ... Es reicht. Denn Erzbischof Thissen hat völlig recht. Was reicht, ist aber diese Haltung von billigen, neurotischen PR-Agenten und selbsternannten Verkaufsberatern, die im Grunde Defraudanten sind, die jedesmal Nervenkrisen bekommen, wenn die Welt nicht so auf sie reagiert, wie sie es gerne hätten und meinen zu verdienen. Leute, die wie sie haargenau aus der Schule des NeuroLinguistischenProgrammierens zuhauf kommen. Die nämlich bei dem, was sie tun, keinen Moment mehr darauf vertrauen, was IST, sondern jeden Augenblick ihre Wirkung BEIM (nicht einmal: auf) anderen kontrollieren wollen. Die bei allem nur noch berücksichtigen, wie es ihrer Meinung nach wirken könnte - um nur ja das gewünschte Bild zu schaffen. Damit der andre ja kaufe ...

So werden nur noch Scheinkämpfe geführt. So führt sich alles fort vom Fleisch der Wirklichkeit, ins Land der Phantasten. Und alle jammern nur noch über die verschüttete Milch, die sowieso nicht mehr zu retten ist.

ch weiß, daß man nicht einfach und immer zu naiver Offenheit raten soll. Aber es gibt einfach auch einen Punkt, wo man nur darauf setzen MUSZ. Jahrzehntelang wurde nur um die Stellung der Kirche, in der Meinung der Menschen nicht zu schädigen, nur noch gemauert und geklammert, sodaß niemand mehr gemerkt hat, daß er nur noch einen staubzerfallenen, verwesten Leichnam in Händen hielt, eine Mumie. Alles ist im Systemkonservativismus erstickt und tut es noch heute.
Wenn es aber heißt: "... und wenn Dich einer zwingt, eine Meile mit ihm zu gehen, so geh zwei mit ihm" - dann drückt sich darin eine auch rein menschlich gesehen tiefe Klugheit aus. Ein Urteil in den Augen der Menschen muß sich in deren Herzen - als eigene Leistung!" - bilden. Laßt doch den Menschen diese Freiheit! Das Ergebnis, ich bin überzeugt, wird ganz anders ausfallen, als all diese neurotischen Zwangsbeglücker ahnen - weit besser nämlich!

Wenn es aber eine Gruppierung in der Kirche geben sollte - und die gab es ja zu allen Zeiten, Luther war der effektivste von ihnen - die meint, eine Kirche OHNE die Tatsache, daß sie in zerbrechlichen Gefäßen real existiert, verkaufen zu können, dann kann man davor nur warnen. Denn was sind das dann für Menschen?! Gerade diese behauptete Heilsvollkommenheit und -Gewissheit ist ja der Krebsschaden, ja sie ist der Kern der Liturgiereform nach dem Zweiten Vaticanum samt manchen Gegenbewegungen, der seit Jahrzehnten alles zugrunde richtet. Weil das Gewand der Kirche blickdicht macht - de labore sole!

Die Zeichen der Zeit lauten heute anders, das wage ich zu behaupten. Sie lauten nicht: Wiederherstellung eines längst verlorenen, längst museal gewordenen Zustands. Das ist vorbei. Wie sehr, zeigen gerade die Vorfälle der letzten Jahre, die zeigen, wie morsch so vieles war, was da so alles jahrzehntelang dahinfaulen konnte, ohne daß man es zur Kenntnis nahm. Der wahre Skandal wurde ja zunehmend gar nicht das individuelle Fehlen Einzelner - sondern das Verhalten der Kirche selber, die Vertuschung, die Ignoranz, die einer Verhöhnung aller Opfer gleichkam, und die Untaten nie enden ließ!

Deshalb sind sie auch wieder aufgetaucht, alle. Und wer weiß, welche noch auftauchen. Das zu sagen ist nicht Verleumdung, sondern längst schon gebotene Klugheit. Das zu verleugnen aber verlangte genau die falsche, die dümmliche Naivität. Das fing an bei Kardinal Groer, und es scheint nicht zu enden. Da wedelt doch längst der Schwanz mit dem Hund - nicht mehr die Tat zählt, sondern die Rezeption ...
Vielleicht letztere genau wegen des Umgangs mit der Tat? Wie endet denn Unrecht jemandem gegenüber? Mit Kadavergehorsam, der das Opfer eben zum Opfer fallen muß, das sollen sie alle endlich zur Kenntnis nehmen, weil die Tat weniger zählt, als der PR-Schaden an der Kirche? Das wirkliche, realistische Maß all dieser Untaten kann so ja nicht einmal wirklich rezipiert, frei von allen zeitgemäßen Hysterismen, und damit jene auch geheilt werden! Sicher nicht geheilt werden sie, wie groß und wirklich schwer sie auch sein mögen, wenn über all die Obacht, mit der über dem Image "der Kirche" gewacht wird, das Unheil genau durch den Umgang damit weiter aufrecht bleibt. Zumal in einer Zeit des Zerfalls der kulturellen Ordnungen. Denn das heißt, daß auch die Integrationskraft für Wunden sinkt, und früher noch integrierbare, im Schweigen diskret gehaltene Aporien, nun als Zerfallsprodukte ans Tageslicht kommen ... es wäre für alle gut, sich darauf einzustellen. Vor allem auch für die, die alle Hände voll zu tun haben, und damit gar keine mehr freihaben, um mit fanatisch geweiteten Augen die Potemkin'schen Dörferkulissen festzuhalten.

Die Ursache der grandiosen Orientierungslosigkeit, die heute herrscht, ist eigentlich genau der fehlende Begriff, die fehlende Sichtbarkeit von Heiligkeit - das ist der Kern auch all der Phantasmorgien, die sich gebildet haben, von Medjugorje bis zu Pius X. Deshalb ist die Häme, die einer Kirche entgegenschlägt, die genau das zu sein ja behauptet, heilig, heil, wie sonst sollte sie es weitergeben, nur zu verständlich: Wo ist sie denn da also, die Heiligkeit? Wie sieht es denn aus, das, was der Mensch sein könnte und - sollte, und ... wollte? Ist es denn nicht blanker Zynismus, dafür eine Lebensführung einzufordern, deren die Prediger selbst nicht fähig sind? Heiligkeit wird um kein Jota wahrer, wirklicher, wenn man dafür sorgt, daß alle die entsprechende Brille aufsetzen, die einen ansehen. Schon vergessen? Der Zweck heiligt nicht die Mittel!

Wo aber wären sie, die heiligen Priester heute? Wo!? DAS von Bischöfen und Päpsten endlich einmal zur Kenntnis genommen zu sehen, das ist ein erster Schritt ... es ist die Wehmut der Sehnsucht nach solchen Priestern! Gerade in dieser historischen Situation, wo wirklich alles zerfällt, und kosmetischer Fassadenkitt einfach nicht mehr reicht, um temporäre Schäden auszubessern, bis zur nächsten Generalsanierung. Aber als Dauerkosmetik es zu verkaufen - so agieren Keiler, die den Daumen auf die Fehlstelle halten, und nur ihrer Sache unsichere Verkäufermarionetten versuchen etwas vorzugaukeln.

Jeder offizielle, und vor allem aber: jeder selbsternannte Provinz-PR-Agent soll seine Betriebsanleitung, wie man Autorität und Stellung innerhalb der Gesellschaft erreichen könne, endlich an Scientology und NLP-Trainer zurücksenden, die sämtlich in dieser Angst vor der Wirklichkeit, dem Sein, ersticken. Das immer und in aller Gestalt letztlich tragend wirklich ist und bleibt, und auf das man auch vertrauen lernen muß, und dann sollen alle diese endlich in Pension gehen.

Tun wir alle ab den Schlaf, bedecken wir unser Haupt mit Asche, und lassen wir uns endlich erneuern. De labore sole hieß das Motto des Malachias, das über dem Pontifikat von Johannes Paul II. stehen solle. Ja, es trifft zu: Gott kann nicht mehr durchwirken. Durch die schweren Stoffe, aus denen die Kostüme gewebt sind, die Kirche und vor allem das Heil vorgaukeln sollen. Das ist ein Faktum. Und es trifft auf sowohl die Rechten, wie auf die Linken zu - sie sind Teil derselben krankhaften Misere: Gott das Heft aus der Hand nehmen zu wollen, weil er sich erdreistet, armselig zu sein.

Rudolf A. Schröder greift in seiner Predigt zum Sonntag Invokabit (der heutige erste Fastensonntag heißt auch bei den Protestanten so) im Jahre 1946 die Schuld Deutschlands der vergangenen Jahre auf, und er spricht es ins Heute, denn Geschichte ist nur das jeweilige Gesicht der stets gleichen Kräfte: auch wenn nun das große Splitter- und Balkensuchen anhebt, der Baum ist als Ganzes betroffen und verflucht. Die Wurzel kann nun nicht sagen, sie hätte ja alles ihrige getan, die Blätter seien es gewesen! Es braucht nun das Einstehen für das Gesamte, es braucht Seelen, die das Kreuz tragen - nicht abwehren, oder verteilen. Wir haben noch eine Frist erhalten.

Es braucht Seelen, die noch ernst nehmen, wenn sie vor der Kommunion dreimal an die Brust schlagen und murmeln: Domine, non sum dignus ut intres sub tectum meum, sed tantum dic verbo, et sanabitur anima mea ...


Ambrosius