Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label AfD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label AfD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 18. Februar 2020

Die unerhörte Leichtigkeit des 5. Gebotes

Es hätte schon längst etwas gesagt werden müssen, und zwar von ganz anderen Kalibern als es Vera Lengsfeld ist. Nach den Ereignissen in Thüringen sagt aber nur die, was Sache ist: Die ständige Beschimpfung von allem, was bei drei nicht auf den linken Bäumen ist, als "Nazi" ist nicht einfach ein sachlich abzuklärender Vorwurf.
Es ist mit eine der schlimmsten Verhaltensweisen, die man Menschen angedeihen lassen kann - es ist die öffentliche Ächtung, also die Ehrloserklärung, und das noch dazu als Lüge, also als Verleumdung. Wir haben es hier mit dem 5. Gebot zu tun!
Die in diesem Fall schon ein Viertel der Bevölkerung betrifft. Denn nicht nur wird jeder, der AfD wählt, mittlerweile auf diese Weise beschimpft, sondern die Mandatare müssen einen wahren Terror über sich ergehen lassen. Und die Bereitschaft, sich dieses Rufmordes zu bedienen, um Menschen als Mitbewerber aus dem Weg zu räumen, wird immer schrankenloser.

Würden die Vorwürfe stimmen, würde die AfD gegen das deutsche Recht verstoßen und gar nicht zu Wahlen zugelassen werden. Im Gegenteil aber ist die AfD sogar die einzige Partei, die in ihren Reihen keine "Altlasten" aus der Nazizeit mitschleppt. Auch die SED ("Die Linke") ist davon betroffen.
Die Situation ist mit 1989 in der DDR zu vergleichen. Man treibt es so weit, bis eine kritische Zahl von Bürgern genug hat und sagt: Mit mir nicht! Es ist auch hier Bürgerpflicht, diesem Psychoterror, der mangels Argumente über eine Bevölkerungsschichte verhängt wird, die manchen einfach unbequem ist, entgegen zu treten.
Oh nein, nicht daß die Linken (samt der Merkel-CDU, die sich sogar ganz besonders dafür schämen müßte) nicht wüßten, daß das nicht stimmt. Sie verwenden aber allesamt Ächtung als Waffe, um sich in der Demokratie, die nur auf der Grundlage abendländischer, christlicher Haltungen überhaupt möglich ist, unlautere Vorteile zu verschaffen. Zumal ein noch viel größerer Bevölkerungsteil Angst hat, solcherart geächtet zu werden, und eingeschüchtert sein Verhalten entsprechend gestaltet.






Mittwoch, 30. Oktober 2019

Zwischenwurf zum Linksruck

Es ist fast amüsant, und bildet über Thüringen hinaus auch die Situation in Österreich ab. Und ist ein rhetorisch zu nennendes Problem. Denn die etablierte Parteienlandschaft hat sich die Lösung des Problems aus eigener Schuld verbaut. Die Signale, daß die Bevölkerung eine bestimmte Art von Politik wünscht beziehungsweise satt hat, sind durch den zunehmenden Mut, auch diese Forderung an der Wahlurne zu erheben weit größer als es selbst dieses Wahlergebnis vom vergangenen Wochenende zeigt. Die Bevölkerung will einen Ruck zur Vernunft! Der nur ein "Rechts-"ruck ist, weil die etablierten Parteien sämtlich nach links abgedriftet sind, ohne es zu merken.  

Wenn es also nun heißt, Thüringen zeige, daß es "keine Mitte" mehr gebe, sondern sich die Bevölkerung radikalisiere, in zwei Lager spalte, stark links und stark rechts, so ist das nur ein Wahrnehmungsproblem, aber keines der Wirklichkeit. Die AfD ist nicht die rechte Alternative, das ist sie nur relativ, weil alle anderen links stehen. Und für den, der links steht, ist alles rechter als sein Standpunkt. Sie ist die EINZIGE Alternative (und als solche ein fast undifferenzierbares Sammelbecken) für die Mitte geworden, die ist was sie immer war: Die Vernunftschichte.

Weil das nicht gesehen wird, versagen auch sämtliche soziologischen Analysen der AfD.

Mitte-Rechts wählen und links regiert werden ist ein Schema der Diktatur

Wo immer diese Vernunft, die über weite Bereiche tatsächlich als "christlich-fundierte Vernunft" bezeichnet werden kann, sich noch in Parteien wie einer CDU hält, ist es nur ein Rest von Kadavergehorsam und pragmatischer Treue, aber die Vernünftigen auch in der CDU/CSU nehmen diese Treue längst mit einem tragischen Achselzucken als kleineres Übel auf sich. Aus Überzeugung sind sie sehr weitgehend nicht mehr treu. Das läßt sich sogar daran erkennen, daß heute von der AfD eingenommene Positionen noch vor zwanzig, dreißig Jahren offizielle Positionen der Christdemokraten/-sozialen waren, ja sogar der SPD.

Eben diese Vernunftpositionen wurden nun aber als rechtsradikal punziert. Damit hat sich das Establishment (in Thüringen, ja in Deutschland noch mehr als in Österreich) jeden Rückzugsweg abgeschnitten beziehungsweise kann nur noch unter Gesichtsverlust zurückrudern, um dem Volkswillen zu entsprechen, der angeblich ja Richtmaß ihres Handelns ist.

Dieses Verkennen der Wirklichkeit, das ausschließlich ein Problem der Linken und der verlinksten ehemaligen Mitte ist, hat weitreichende Auswirkungen. Sowohl in Thüringen (wie in Österreich) scheint innerhalb der bestehenden Rhetorik und Begriffsumdeutung eine weit mehrheitlich NICHT LINKE BEVÖLKERUNG (und die Bevölkerung war mehrheitlich NIE links) eine immer weiter linksdriftende Regierung zu erwarten.

Das wird auch bei einer in Österreich sich abzeichnenden ÖVP-Grüne-Koalition nicht besser, im Gegenteil. Es wird deshalb einen Linksruck bedeuten, weil die Grünen - selbst wenn man sie unter dem pragmatischen Einlenken auf eine angeblich notwendige "Klimapolitik" beschränken wollte - unter dem Mantel von vorgeblichen Umweltproblemen ganz klar einen sozialistischen Gesellschaftsumbau im Blick haben. Denn längst hat sich Klimapolitik offen - bislang nur unter der Oberfläche, seit den "Protestbewegungen" ist das für alle sichtbar - zu einer solchen bekannt. Und die Karten auf den Tisch gelegt, die belegen, daß Linke und Finanzoligarchie in ein und demselben Boot sitzen, an ein und demselben Strang ziehen.

***

Womit erklärt sich übrigens der Zugewinn der Linken (nicht der Grünen!) in Thüringen? Ganz einfach. Die Linke, die immer eine Minderheit war und immer bleiben wird, hat sich stets "Massen" dadurch "errungen", in dem es auf bestehende Unzufriedenheiten gewartet hat. Um dann, wenn diese sich formiert, aus den Büschen zu springen und dem amorphen, nur selten in ein klares Gesamtbild gemünzten Unzufriedenheitsgefühl, plötzlich rote Fahnen voranzutragen. Um dann den Gesamtstrom in ihre Keller zu führen, noch ehe die Einzelnen merken, wie ihnen da geschieht. Denn die Linke hat die Lüge perfektioniert, die mit Teilwahrheiten agiert, aber den Gesamthorizont, in den alles gelenkt wird, verschleiert.*

Damit haben wir aber den Rest der Sache erklärt, wo die "Vernunft" noch ein Restchen an Erklärungsnotstand für Wahlergebnisse der "Rechten" (wie gesagt: ein Sammelbecken)** wie in Thüringen übrig läßt. Denn die Menschen, die Mehrheiten, die nicht links sind (aber auch nicht rechts), wählen (!) auch durchaus rechts, weil sie eines nicht sein wollen: Links. Sie wählen rechts, weil sie die Linken aber ernstnehmen, weil sie ihnen genauer zuhören als dezidierte Linkswähler. Und dazu wählen sie pragmatisch. Das heißt, auch jene Rechte, die im Ganzen ideologisch ist, aber im Einzelnen Eckpunkte der Vernunft, eigentlich Muränen aus dem realen Leben, nach oben getriebene Steine die im Schuh drücken, ansprechen. In dieser Kategorie fallen sie in dieselbe Kerbe wie die Linke: Auch hier springen Fahnenträger aus den Gebüschen.

Wobei diese Taktik ohnehin viel häufiger ist als man meinen könnte. Auch im alltäglichen Leben. Aber man nehme größeres wie die Reaktion der Klimafaschisten zum Vergleich - nach drei heißen Tagen im Sommer. Oder einem ganz ordinären Warmlufteinbruch im November. Die die Medien schier übergehen lassen von Beiträgen, die diese singulären Wettereignisse in ein ganzes Szenario bedrohlicher Erderwärmung hin ausdeuten. Wechselt das Wetter, verschwinden diese Berichte sofort wieder, als wären sie nie mehr als ein Spuk gewesen.

***

Social Engineering. Wieviel an den wirklichen Problemen der Gegenwart, wieviel an der normalen Befindlichkeit der Menschen, wieviel vor allem an ihrer Vernebeltheit, aus der sie sich so mühsam freikämpfen müssen, sind Ergebnis des social engineering, also des gezielten und handfesten Versuches am lebenden Fleisch, die Lebenspraxis der Menschen zu "ändern", umzuerziehen. Durch Veränderung ihrer normalen Lebensumstände, durch Zwang, durch Zertrümmern ihrer Beheimatungen. Was in den 1970ern unter den Sozialisten massiv und in ganz Europa begann, aber aus Scham noch verschwiegen oder umgetauft, moralisch schön geredet wurde, wird heute offen diskutiert und als Handwerkszeug der alltäglichen Politik angesehen. Hier eine aktuelle Notiz aus der Zeit, dem vormal liberalen Flaggschiff.



***

Deshalb ist es zum Teil ein Ahnen der Hintergründe (Verteilung von unten nach oben), wenn die Bevölkerungen weltweit, sobald sich die "Klimapolitik" austoben will und die angeblich notwendigen Maßnahmen setzt, zu rebellieren beginnen. Chile ist nach Frankreich (wobei auch die Bauernproteste in den Niederlanden oder anfanghaft in Norddeutschland in dieselbe Kategorie gehören) das nächste Beispiel, was da blühen könnte. Chile hat seit 2014 eine CO2-Steuer.

Darin zeigt sich sogar der wahre Grund für dieses Unbehagen, das sich anstaut und irgendwann durch Rebellion - also zivilen Ungehorsam - entlädt. Denn das, was als Klimarettungspolitik daherkommt, ist in höchstem Grad unvernünftig, ja grotesk widersprüchlich und pervers kontraproduktiv.

Keine gesunde Gesellschaft kann sich diesen extremen Produktivitätsverlust, diese absurde Zusatzmaschinerie, die "Klimarettung" ist, leisten. Und im Geldbeutel wird Unvernunft als erstes sichtbar. Denn die Klimarettung" ersetzt nichts, macht nichts anders oder besser. Sie ist eine reine Zusatzbürde, die lediglich so lange und so weit funktioniert, solange der normale Lebensbereich dieses Produkt des Luxus gelangweilter, lebensuntüchtiger Möchtegerneliten finanzieren und tragen kann. Wenn hier die Grenze erreicht ist, ab der man es substantiell "spürt", fliegt der Politik der Druckkessel um die Ohren.




*Daran zeigt sich am deutlichsten, daß die Liberalen seit je eine Vorfeldorganisation des Sozialismus waren und sind. Das sich noch dazu auf Unzufriedenheit beschränkt, ohne ihren Gesamthorizont je anzutasten. Wozu sie den Freiheitsbegriff völlig in die Nebel drängt. Gerade Zeiten der Unzufriedenheit sind deshalb Hochzeiten des Liberalismus, denn Unzufriedenheit - egal, aus welcher Ecke er kommt - ist das Einzige, worin er sich dem Menschenverstand annähern kann.

**Aber ist nicht jede Partei ein Sammelbecken? Wo sich nur mehr oder weniger von den Leitlinien der Programme überzeugte Menschen einfinden, mit mehr oder weniger divergierenden Teilmeinungen und -sichtweisen? Das ist sogar die wahre Crux der Parteien-Demokratie. Die diese Ambivalenzen auf die Geradheit eines Steckens bringt, die mit vielem Einzelnen in den Köpfen und Herzen der Menschen, die sie wählen, gar nicht mehr übereinstimmt. Die Formel von der Kompromißfähigkeit als Grundeigenschaft in einer Demokratie ist ja im Grunde eine einzige Lüge. Denn gerade dort, wo es ernst wird, sind Kompromisse gar nicht möglich, weil Verrat. Diese Formel ist also etwas anders: Der Wagen, auf dem eine ganze Gesellschaft in den Liberalismus - also in die Linke! - geschoben werden soll, ohne es zu merken.




Mittwoch, 4. September 2019

Wir aber reden über das Wetter

Was sich da in "Lanz" offenbart, ist verblüffend. Da sitzt ein Oberstaatsanwalt aus Berlin, also einer, der weiß wovon er spricht, und erzählt der deutschen Öffentlichkeit, daß die Justiz in ganz Deutschland, nicht nur in Berlin, mal mehr, mal weniger, schon seit etlichen Jahren völlig überfordert ist. Sie wurde durch Einsparungen auf ein Maß gebracht, in dem eines der drei Säulen eines Staates, die Rechtsprechung, ihre Aufgabe NICHT MEHR ERFÜLLEN KANN.

Es gibt allein in Berlin zahlreiche Stadtviertel, in die kann die Polizei nur noch in großer Mannschaftsstärke einfahren. Sonst sind die Beamten in Gefahr. Das hat nicht einmal etwas mit dem Migrationswahn 2015 zu tun. Der hat die Sache nur rascher eskalieren lassen. Die Ursachen für den Umstand, daß die deutsche Justiz aus purem Geld- und Personalmangel nicht mehr dafür sorgen kann, daß es so etwas wie eine Rechtsprechung gibt (und das sagt ein Oberstaatsanwalt!), liegen im Jahrzehnt davor.

Selbst wenn man nun Gegenmaßnahmen setzen würde - Konjunktiv - würde es Jahre dauern, bis die Ordnung wieder hergestellt wäre. Denn auch die Einstellung von (jungem) Personal ändert kurzfristig kaum etwas, weil die unerläßliche Erfahrung fehlt.

Sehen Sie, geneigter Leser, das meint der VdZ seit langem. Es gibt Diskussionen, die uns gerne geliefert werden. Klima. Migration. Aber es sind Scheintheater. Die von den wirklichen, den wirklich staatstragenden Problemen nur ablenken sollen. Und diese Ablenkung diktiert unseren sprachlichen Alltag. 

Da ist nicht einmal eine wahre Katastrophe wie Klaus "Pobereit" (übrigens: mit einem Finanzdirektor namens ... Thilo Sarrazin; erwähnt sollte es schon werden) direkt verantwortlich zu machen, wenn auch er, der Berlin in eine "arm, aber sexy"-Gay-Disco umwandeln wollte und das als einziges Ergebnis auch geschafft hat. 

Der VdZ kennt Berlin seit vier Jahrzehnten, war insgesamt ein Jahr seines Lebens, über zahlreiche Reisen verteilt, dort. Die Veränderungen, die er in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren dort festgestellt hat, verursachen "Blähungen im Darmbereich". Die Stadt, in der der VdZ noch 1997 das glücklichste (halbe) Jahr seines Lebens verbracht hat, ist dermaßen und fast post-apokalyptisch heruntergekommen, daß man es nicht fassen kann. Wollte der VdZ früher dort immer gerne leben, will er heute nicht einmal mehr einen Fuß dorthin setzen. Insgesamt hat der VdZ die Beobachtung, daß noch in den 1980er/1990er Deutschland für Österreicher als Vorbild galt, wo alles "besser" war.* Preußisch, scharf, ja auch zu scharf, aber perfekt. Heute? Es ist eine Zumutung, in dieses devastierte Land zu fahren ... Selbst Österreich, dieser "Balkan-Vorhof", wie deutsche Verwandte noch in den 1970ern abfällig meinten, ist da besser dran.

Aber das wahre Versagen liegt anderswo. Das wahre Versagen der Politik und im besonderen von Frau Merkel ist dabei so überdimensional, daß einem die Spucke wegbleibt. Nicht nur in den Finanzen (Währung), nicht nur in der Landesverteidigung (die Bundewehr ist nicht einmal mehr "bedingt" abwehrbereit), nicht nur ... ach wo nicht? ... sondern auch in der Justiz wurden seit vielen Jahren die Säulen des Staates eingerissen.

Heute werden in Berlin nur noch vierundviezig Prozent der Straftaten aufgeklärt. Bei vielen Delikten fehlt ganz einfach das Personal, um sie überhaupt noch zu verfolgen oder gar zu ahnden. Die Akten werden ... abgelegt, Inhaftierte, die unter oft schwerem Tatverdacht stehen, werden freigelassen, weil niemand den Fall bearbeiten kann. Und das ist ein ganz Deutschland umfassendes Problem, in anderen Gebieten ist es sogar noch schlimmer als in Berlin. Teilweise sind die Haftanstalten so überfüllt, daß selbst verhängte Strafen gar nicht mehr vollstreckt werden können. Die Polizisten vor Ort haben oft nur noch Angst um Leib und Leben, und sind (wie die Justiz) tief frustriert, weil ihre Arbeit auch noch sinnlos ist.

Das ist die Kapitulation eines Staates selbst, der sich selbst aufgegeben hat. Man muß schon davon sprechen, daß es in Deutschland KEINEN RECHTSSTAAT MEHR GIBT.






*Mit, wie hier schon erzählt, einer damals auftretenden Seltsamkeit: Die Arbeitsmoral der Österreicher - der VdZ konnte das vielfach vergleichen - war in den 1980ern, frühen 1990ern deutlich besser, anders, die der deutschen Arbeiter dagegen eigenartig schlecht. Noch präzise, ja, selbstbewußt, ja, aber präpotent und demotiviert. Das wahre Problem, meint der VdZ, steckt anderswo, und ist noch viel längerfristiger, grundsätzlicher.




Dienstag, 20. August 2019

Den Henker selbst geboren (2)

Teil 2) Will die AfD wirklich nur den besseren Liberalismus?



Aber das ist eben der Irrtum. Verstehen, begreifen ist von der ontologischen - also der Existenz vorgängigen, damit zu erfüllenden (und erst dann kann man den Schritt vom Dasein zur Existenz vollziehen, dem eigentlichen Lebensvollzug somit) - Position nicht zu trennen. Denken ist nicht einfach eine logisch-neutrale Bewegung, die jedem zugängig ist, sondern es ist an die Grammatik des Daseins eines Menschen gebunden. Und darauf bezogen. Das heißt, daß sich in eines Menschen Denken immer (und untrennbar weil grundlegend, also vorgängig) eine Antwort seines individuellen Ortes zum Gefüge des Gesamten ausdrückt. Damit hat jede Gesellschaft in sich eine Hierarchie, eine hierarchische Ordnung zur Grundlage aller ihrer Individuen, und ihr Wohlergehen, das Gemeinwohl, hängt von der Erfüllung dieser Anforderungen aus dem individuellen Ort ab. Der selbst es ist, der ein gesellschaftliches Insgesamt zum Gelingen führt, oder nicht. 

Der Anspruch, durch "Leistung", durch "Können" einen Platz zu erringen, ist deshalb ein grober Unfug weil Irrtum. Auch Können, auch Leistung bezieht sich auf diesen Ort, in den man hineingeboren wurde, und ist nur Leistung im Rahmen der Antwort auf die Anforderungen, die dieser Ort stellt. Die zum der Aufklärung entstammenden Mythos unserer Kultur gewordene Illusion, daß "jeder alles und jedes können könne", so er nur wolle, so er sich nur durchsetze (und das sei dann ja die Leistung), ist ja selbst nichts als ein nützliches Instrument in der Hand der Wenigen, die dem anderen ihr Geburtsrecht (jawohl, denn darum geht es) absprechen wollen, so es ihnen behagt. 

Und ihre Unzufriedenheit auf ein Gesamtsystem umlegen, das schon bei oberflächlichem Nachdenken gar nicht allen möglich sein KANN. Aber dem Usurpatoren dient, seine eigene Unrechtshandlung, das unrechtmäßig Angeeignete, der unrechtmäßig besetzte Ort, vor einem Absoluten (weil Weltgesetz) zu rechtfertigen. Um sich dann umso brutaler, umso schamloser der anderen, die es "nicht so weit gebracht" haben, zu bedienen. Im mindesten durch das, was E. Michael Jones so elegant "State sponsored Usury" nennt, also vom Staat geförderten Wucher. 

Die Freiheit der Rede ist nur in einem Punkt von Bedeutung - als Symptom. Als Symptom einer Gesellschaft, in der letztlich jeder mit seinem Platz zufrieden ist. Und von diesem aus was immer ihm auch begegnet entgegnen kann, weil er in keinem Punkt um den Verlust dieses Platzes fürchten muß.  Die Betulichkeit, mit der sich so mancher heutige Diskurs auf "freie Meinungsäußerung" bezieht, legt den Verdacht nahe, daß diese Betonung vor allem deshalb so markant wurde, weil jeder um seinen Platz fürchten muß. Und die "Rechten" (in der Regel lediglich bedrängte Liberale) nicht zuletzt deshalb, weil sie längst ins Hintertreffen gekommen sind, denn die Linke ist auf diesem Markt der Kräfte cleverer, rücksichtsloser und offener machtbezogen vorgegangen. Wozu ihnen die Liberalen aber alle Wege geebnet haben.

Gerade der Toleranzgedanke, dem Jongen hier einmal mehr breitritt, ist ja gar keine Toleranz, sondern das Prinzip der Auflösung des Eigenen. Toleranz kann es nur dort geben, wo der jeweils Eigene für sich bestehen bleibt, aber jedes Eigene hat Grenzen, ab denen es gefährdet ist. Tolerante Gesellschaften kann es also nur geben, wenn die jeweiligen Eigen-Gruppen weitgehend für sich stehen, also in Segregationsgesellschaften. Zu sagen, daß das Problem des Islam wäre, daß er die Aufklärung - als Auflösung der eigenen Gestalt in Rationalismus - nicht durchgemacht habe, ist gelinde gesagt naiv und wirkungslos. 

Denn der Gedanke der Toleranz wirkt jeder wahren Gemeinschaftsbildung an sich bereits entgegen. Als Staatsform ist er nur im Reichsgedanken realisierbar, wo die Reichsleitung als überspannender Bogen über an sich unvereinbare Gemeinschaften (die es nur auf der Grundlage der Religion geben kann) gewisse Agenden (Außenpolitik, Gesamtverteidigung, manche gruppenübergreifende Anliegen) sinnvoll werden kann. Sonst landen wir genau dort, wo doch keiner hin will: In der Multi-Kulti-Gesellschaft, deren Merkmal es ist, daß es eben gar keine Kultur mehr gibt. Aber auch Jongen scheint dem fatalen Mythos aufzusitzen, daß es so etwas wie eine gemeinschaftliche "deutsche Kultur" gäbe. 

Damit verrichtet er aber das Geschäft der Linken, mit ihrem Universalismus, der jede aus der Landschaft, den dort lebenden, geborenen Menschen, den Lebensformen und regionalsten Traditionen, persönlichen Verbundenheiten und Bräuchen geformte Art im Namen überspannender, universalistischer "Werte" auflöst. Auch die AfD scheint also nur einen Universalismus durch einen anderen ersetzt sehen zu wollen, der nur ein wenig geringeren Umfangs ist als eine explizite "Weltgesellschaft". Seltsamerweise steht sie damit auf derselben Rennbahn wie der Islam! Damit bleibt wieder dieselbe inhaltslose Leier von "Keine Toleranz den Intoleranten", die nicht aufhört, eine liberale Gesellschaft zu fordern. Mit denselben Schlagworten, wie sie die Linken im Schilde führen: Emanzipation, Emanzipation, Emanzipation.

Der Vortrag bleibt somit das, was wir von Liberalen allzu gut kennen: Ein Lamento, was halt nicht paßt, mal mehr, mal weniger berechtigt. Aber ohne letztendlichen Sinnhorizont, der über den Liberalismus, den wir heute haben, hinausweist. Die Forderung nach Vernunft ist damit nur die Forderung, Politik mit ein bißchen mehr Rationalismus zu betreiben. So daß man schon sagen muß: Wenn das alles ist, was die AfD vorzubringen hat, kann man jetzt schon sagen, daß sie nicht die Kraft ist, auf die manche warten. Nur deshalb warten, weil die geistigen Grundlagen dieser politischen Kraft eine widersprüchliche Suppe sind, die nur ein Aufguß eines bestenfalls "besseren" Liberalismus" ist. Das Rückgrat der Wahrheit ist sie jedenfalls nicht. Und es schleicht sich ein seltsamer Verdacht ein, was das Theater um die AfD, das die übrigen Parteien inszenieren, überhaupt soll.








Montag, 19. August 2019

Den Henker selbst geboren (1)

Wie wehrlos die liberale Gesellschaft gegen das linke Gedankengut wirklich ist, zeigt dieser Vortrag, direkt wie indirekt. Marc Jongen von der AfD bezieht sich auf den scheinbar verblüffenden Umstand, daß sich linkes, extremes Gedankengut in die liberalsten Einrichtungen eingeschlichen hat. Und zwar unter Rückgriff auf Werte, die wir der Aufklärung "verdanken" und doch eigentlich die liberale Gesellschaft grundlegen sollten. Heute dienen diese selben Werte den Linken! Ein solcher Vortrag würde sich also viel leichter tun, wenn er sich dessen bewußt wäre, daß sowohl die Aufklärung wie auch der Liberalismus keineswegs in der Tradition von Freiheit standen und stehen. Vielmehr sind sie nur verstehbar, wenn man sie in ihren ökonomischen (sic!) Wurzeln begreift. Wo sich eine Form von Kapitalismus, in der sich Macht und Kapital in der Hand von immer Wenigeren konzentriert.

Der von allem Anfang an nicht auf einem "freien Markt", sondern auf der brutalen Durchsetzung einiger auf Kosten vieler, nein, auf Kosten des Gemeinwohls aufgebaut war. Der das Reden von Freiheit nur zum moralischen Deckmäntelchen benutzte, mit dem erst einmal die Garantin der Freiheit weil Wahrheit - die katholische Kirche - ausgehebelt und schließlich verdrängt ("Trennung Kirche und Staat - Religion als Privatsache") wurde, um dann die Tünche der "nun jedem möglichen Freiheit" überzupinseln. Dazu hat sich der Kapitalismus schamlos des Staates bedient, dem er hinwiederum mit Geld und Kredit zur Verfügung stand, so daß eine Hand die andere wusch, immer aber auf Kosten des Gemeinwohls und der Allgemeinheit der kleinen Bürger.

Jongen zeigt damit auch die fundamentale Schwäche von Bewegungen wie der AfD. Deren Argumentation eben auch nur so weit reicht, als es ihre Interessen betrifft.  Eine substantielle, wirklich durchgedachte Gesellschaftstheorie existiert nicht. Nur auf der Grundlage einer solchen aber wäre eine wirkliche politische Erneuerung - nicht als Revolution, sondern als "Re-Form-action" im besten Sinn - möglich. So lange das nicht besteht, so lange das Gedankengut auch der Oppositionskräfte in unseren Ländern aber auf liberaler Weltanschauung beruht, wird sie zumindest mittel- und langfristig ihre Begründung verlieren. Sie ist dann nicht viel mehr als eine Form, wie halt manche doch gerne dies oder das sich wünschten, also gewaschen werden wollen, ohne naß zu werden.

Und immerhin sieht Jongen das sehr richtig. Daß nämlich die liberalen Gesellschaften aus sich selbst heraus jene Dämonen zu gebären scheinen, die sie am Ende selbst gefährden oder gar liquidieren. Baut aber dann genau jenes Politikbild auf, das der Liberalismus der Aufklärung verfolgt. Der da meint, Diskurs sei eine Sache der bloßen individuellen Ratio, eine Art Rechen- oder Summenspiel. Zu dem es vor allem eines brauche: Freiheit der Sprache, Freiheit der Rede.  Dann, so das aufklärerische Ideal, wäre jeder in der Lage, egal welche Position zu erlangen, es hänge nur von ihm ab.


 Morgen Teil 2) Will die AfD wirklich nur den besseren Liberalismus?





Montag, 28. Januar 2019

Kriterien des Wahnsinns

Es braucht manchmal den verzerrten Blick durch ein Beispiel um zu erkennen, was sich in unserem Leben wirklich abspielt. Durch die Vorstellungskraft in eine andere Welt versetzt, werden dieselben Wirklichkeiten und Handlungsdynamiken mit neuen Inhalten versehen.

Und mit einem Mal werden sie erkennbar. Und mit einem Mal wird auch der Blick auf die Realität, in die wir uns begeben haben, in ihrer Wirklichkeit sichtbar. Und diese Wirklichkeit ist eine nicht für sich sichtbare Dynamik. Sie erschließt sich nur dem Geist. Es ist aber jene Wirklichkeit, die die Welt der Dinge bewirkt und bewegt.








*301018*

Samstag, 1. September 2018

Dieses Drehbuch wird gerade geschrieben

Die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland laufen derartig vorhersehbar und waren auch vorhergesehen, nicht nur vom VdZ, daß man sich fast die Frage stellen muß: Wer hat das Drehbuch geschrieben? Denn brav erfüllt die Bürgerliche und Linke (beides ist fast schon austauschbar) die Funktion des Treibers, der eine Reaktion der Menschen auslöst, die dann als "rechts" so irgendwie zwar bezeichenbar ist, aber auch nur, weil sie nicht links ist. Oder ist das alles nur die Mechanik, die dem Ungeistigen, dem Toten, dem Vernunftlosen innewohnt, das das Geschehen bestimmt?

Der Sieger steht bereits fest und ist wie immer bereits im 1. Akt, also von Anfang an festgestanden. Und er heißt - eben diese "Rechte", die sich derzeit noch als Fluchtpunkt der Vernünftigen darstellt, auch wenn sich das noch deutlich verflüchtigen wird, weil das Eine, das die Vernunft letztlich ganz Umfassende fehlt. Vernunft ohne die Existentialität Gottes, ohne die Kirche kretiniert irgendwann zu Rationalismus und Esoterik, also zu Lächerlichkeit.

Halt, noch einen Sieger wird es geben, die Zugewanderten, namentlich vor allem die Zugewanderten aus muslimischen Ländern. Die sich sofort gegen die Linke wenden wird, sobald sie demokratisch Gewicht haben wird, aus Beobachtungen in der Geschichte wird das wahrscheinlich beim Erreichen von 10 Prozent sein. Ab da verändert sich schlagartig auch ihr Charakter. Und sie wird die Linke offen als das ansprechen, was sie ist: Ganz sicher nicht islamfreundlich.

Deshalb aber sprach der VdZ immer von einer bevorstehenden "rechten Diktatur". Denn spätestens ab diesem Zeitpunkt wird sich unsere "Wertelandschaft" zur voluntaristischen, moralistischen und totalitaristischen (zumindest der Neigung nach) Vorschriftenlandschaft ändern. 

Warum ist das mit Sicherheit so? Es zeichnet sich längst ab. Denn die "indigenen", also die, sagen wir angestammten, Deutschländer wenden sich von der Kirche ab. Die selbst ebenfalls die Funktion der Treiber übernommen hat und die Menschen von sich weg treibt, weil ihre selbstbeschädigende Funktion zu offensichtlich wird, in der sie mit dem Establishment Walzer tanzt.* Die Rechte hat sich längst auf die Seite der aufklärerischen Parole "Staat und Religion getrennt" eingeschworen, und das heißt: offiziell von der Religion abgesetzt. 

Wobei es eigentlich umgekehrt ist, die Kirche hat die Menschen verlassen, was historisch übrigens eine Novität ist. Kirche (und das ist per definitionem nur die Katholische Kirche, die Protestanten haben keine "Kirche" in deren Sinn) kommt zwar dann noch vor, aber nur noch als gewisse rudimentäre Wertereferenz oder Freizeitbehübschung. Glaubwürdigkeit hat sie keine mehr, auf keiner Seite. Tritt auch noch die derzeitige Generation ab, was in den nächsten Jahren der Fall sein wird, übernimmt eine Generation, die durch das Zweite Vatikanum etc. nicht einmal mehr die physisch-rituelle Prägung der heute Alten hat. Was aber soll dann noch eine "menschliche Gesellschaft" tragen, wenn es nicht die Kirche tut? "Werte"? Glaubt das jemand wirklich? Sind nicht "Werte" als Lebensmaßstab per se bereits Ausdruck von Diktatur?

Mit "Neonazitum" hat das alles aber nichts zu tun.  Es ist ein unausbleibliches weil mittlerweile materiales, geistloses, damit dialektisches Geschehen.

Ebenfalls auffallend ist in diesem Zusammenhang, mit welchem deppensicheren Instinkt die Links-Bürgerliche (Establishment) fortwährend falsche Lageeinschätzungen vornimmt. Und nirgendwo scheint es Stimmen der Vernunft in ihr zu geben. Entsprechend zeigen auch die jüngsten Ereignisse in Chemnitz, daß die Bürger bereits an jenem Punkt sind, wo sich die schon lange überwältigende, aber bislang schweigende Mehrheit allmählich und fast möchte man sagen: unter Notwehraspekten, aufzustellen beginnt. Man kann es ihr nicht einmal verdenken.

Denn kaum noch jemand fühlt sich weil seine Rechtsvorstellung noch vom Rechtssystem und der Politik dieses Landes vertreten. Fast jeder aber fühlt sich schon drangsaliert und betrogen, und das mit Recht, denn wie sollte das auch anders sein? Wir stehen, vergessen wir das nicht, in einer Phase, wo schon seit Jahren, und erst in den letzten Jahren mit beeindruckendem Ausmaß, das Recht seine Rolle an Gesinnung und linke Utopie abgetreten hat. Ja, wir leben in einer Situation, die die Folge eines unausgesetzten Rechtsbruchs gerade des Establishments ist.**

Die Massen - nein, nennen wir sie: die Bevölkerungsmehrheit - haben zwar in einer Revolution noch nie eine große Rolle gespielt, sie waren aber immer das entscheidende Instrument. Der Normalbürger will ja nur eines: Er will in Ruhe leben, arbeiten, Kinder zeugen und Frauen lieben. Daran ist nichts Verwerfliches, im Gegenteil. Deshalb wird auch dieses Aufstehen von Massen so wie immer nur Übergangsphase bleiben. Wobei - wir haben es, der VdZ ist überzeugt, erst mit den allerersten Anfängen davon zu tun. Weil sich diese Linie aber mathematisch-progressiv verhält, wird sie immer rascher ansteigen. Bis sie eine Dynamik bekommt, die sich selbst überschlägt. Dann ist Schluß mit der Partie. Dann hat die gegenwärtige Establishmentschichte (die im Laufe der nächsten Jahre ebenfalls immer häufiger umfallen, also die Seiten wechseln wird, wie immer) endgültig verspielt. 

Was dann kommt? Der VdZ weiß es nicht. Einige dunkle Jahre? Ja. Dunkler als die Gegenwart? Möglicherweise. Möglicherweise aber auch nicht, weil es wieder ruhiger werden könnte. Und der VdZ ist doch im Grunde auch nichts anderes - ein Bürger, der seine Ruhe will. Daß die Kunst und die Freiheit nicht geschätzt wird, ist er zudem auch heute schon gewöhnt. Für ihn wird sich also nicht viel ändern.

Aber die Vision, die Michel Houellebecq in "Die Unterwerfung" gezeichnet hat, ist wohl die wahrscheinlichste Zukunft. Als eine Koalition der "Rechten" (dem Volk) und den Muslimen in einer rechten Diktatur. Sie werden sich arrangieren, zwei Herrschaftsbereiche vereinbaren, zwei Systeme des bürgerlichen Rechts installieren. (Und daran wäre historisch gesehen nichts Außergewöhnliches.) Denn die Segregationslösung - die der angestammten Bevölkerung noch die übergreifende Macht über das Land ließe - wird nicht geschehen, dazu fehlt der Mut und die Einsicht. Dieser Weg hat nicht mehr viel Zeit. Sind die Muslime zu stark, und das ist nur eine Frage der Zeit, ist es damit vorbei.

Aber das Drehbuch, nach dem das alles abläuft, nein, als das alles erkennbar wird, wird derzeit vom Establishment mit erstaunlich festem Griff geschrieben. Es gibt sehr bald auch nichts mehr, das es noch "richtig machen" könnte, um das abzuwenden. Wer sich die Medienlandschaft "nach Chemnitz" ansieht kann nur noch den Kopf schütteln. Sie haben nichts begriffen. Auch für eine linke Diktatur - die verzweifelt noch versucht wird und es noch mehr versucht werden, aber nur noch Auslöser sein wird - ist es bereits zu spät.



*Natürlich ist das absurde, vernunftwidrige Vorgehen der Kirche, die sich dem Establishment an den Hals geschmissen hat - das wird noch viel schlimmer werden - von einem sehr richtigen Grundmotiv getragen, den die Hierarchie in fast dämonisch zu nennender Verblendung nicht erkennt: Es ist der anti-katholische Impuls als anti-menschlicher, anti-göttlicher Impuls. Viel an diesem Anti-Katholizismus, dem die Kirche durch ihr Verhalten selbst die Rechtfertigung liefert, ist der erleichtern sollenden Scheinbefreiung der Moderne zuzuschreiben, das Gewissen der Wahrheit zu verdrängen. Mit dem (gerechtfertigten oder richtigen) realpolitischen Motiv wird somit zugleich die Wahrheit beseitigt. Und die Kirche hat das selber erst möglich gemacht. Ihre Strafe von Gott (man könnte sie dabei als Strafe für den Protestantismus/die Protestantisierung sehen, nicht zufällig also die aktuellen Bemühungen, die "Interkommunion" einzuführen; das ist ja alles nicht zufällig!) war und ist die unaufhebbare Verblendung.

**Vielleicht kriegt Österreich die Kurve noch. Der VdZ würde aber nicht darauf wetten. Noch fehlt etwas Entscheidendes.





*300818*

Dienstag, 6. März 2018

Die Wirklichkeit ist aber noch grotesker

Na wenn schon, dann gleich noch mal: Uli Henkel mit einem weiteren Kommentar, dessen Sarkasmus, der eigentlich große Satire beweist, nur zu berechtigt ist. Wie bei jedem Kabarett darf dem Leser versichert werden, daß die Wirklichkeit noch grotesker ist. Kein Theaterbesucher würde auf der Bühne präsentiert glauben, was sich real abspielt.

Der VdZ möchte in diesem Zusammenhang aber feststellen:  Er ist kein Verfechter der AfD. Aber aus anderen Gründen. Sie werden u. a. irgendwann an den nötigen Kompromissen scheitern. In einem falschen System kann man nichts Richtiges machen. Richtig. Ja, richtig sind sehr viele der Dinge, die die AfD im deutschen Bundesrat in Berlin - der VdZ hat einige Videos gesehen, und sie sind teilweise rhetorische Leckerbissen - in der "Quatschbude" zur Diskussion bringt. Und man spürt tatsächlich das große Muffensausen, das sich unter den vielen vielen Totalluschen, die bisher Politik gespielt haben (denn nur Luschen waren bereit, diese Deppentouren zu gehen, die Politik bis heute bedeutet), breitmacht. Aber richtig ist eben nicht wahr! Und insofern ... auch nicht einmal richtig.

Wobei der VdZ festgehalten haben möchte, daß er unbedingter Verfechter einer Quatschbude für jedes Land und Volk ist.  Ja, genau deren Einführung fordert! Es braucht einen absolut rechtsfreien Raum für jede Form der Meinungsäußerung. Der freilich nicht mit dem Alltäglichen zusammenfließen darf. Aber in einem Parlament muß alles möglich sein. Wirklich alles. Deshalb hätte in den Augen des VdZ auch eine Filmkamera nichts dort zu suchen. Denn schon sie macht alles zu einer einzigen Theateraufführung, und der wahre Sinn eines Forums verdunstet schneller, als er gesehen ward. Darum war auch noch vor 100 Jahren das Parlament so bemerkenswert, daß sich selbst das Nachlesen von Wortmeldungen lohnt. Aber das kann man heute sicher nicht behaupten.










*100218*

Dienstag, 27. Februar 2018

Daß einem die Spucke wegbleibt

Es hinterließ einen sprachlosen VdZ, was sich da in den letzten Wochen so an der Öffentlichkeit zeigte. Da ist einmal dieses "FISA-Memo", in dem die vormalige Mitbewerberin ums höchste Amt der USA Hillary Clinton unter Mitwissen und Mitwirken des damaligen Noch-Präsidenten Obama die Staatsinstitutionen mißbrauchte, um Donald Trump und sein Wahlkampfteam zu überwachen und auszuspionieren. Ein Skandal, der Watergate in den Schatten stellt, aber in unseren Medien kaum Erwähnung findet (muß man das noch erwähnen?).

Zumal auch Spitzenbeamte der Obama-Regierung in diesen Skandal verwickelt sind, wo eine bestehende Partei den Staatsapparat mißbraucht, um ihren Wahlerfolg auch in Zukunft durch Verleumdung - das über Trump angefertigte Dossier war, soweit man liest, von dem beauftragten britischen Geheimagenten (bezahlt von Clinton) frei erfunden worden, um die Gerichte zu täuschen - zu sichern.

Es ist aber ein Sittenbild. Symptom des Charakters, das sich heute beim sogenannten Establishment programmatisch zeigt, und sich über alles zieht, mit dem wir täglich bereits zu tun haben. Man muß sich für unsere Eliten einfach nur noch schämen, denn sie stehen angeblich "für alle". Die noch dazu mit dem Selbstanspruch auftreten, das Gute zu repräsentieren. Aber dabei keine Moral mehr kennen.

Das erinnert den VdZ an ein Buch (von Schlafly & Neumayr), das vor Jahren in den USA erschienen war. Und den bezeichnenden Titel "Obama - No Higher Power" trägt. Es belegt, daß sich dieser Menschenschlag (Obama - Clinton) gottgleich sieht. Denn das ist das Selbstgefühl dieser abscheulichen Kaste.

***

Und deren Ausbreitung zeigt sich immer häufiger auch bei uns. Denn besonders erschüttert war der VdZ, als er das folgende Video im Netz entdeckte. Wo der deutsche Fernsehmoderator Oliver Welke einen Abgeordneten der AfD, der eine Sprachbehinderung hat (und zu Anfang seines Vortrags, der Kompetenz und Sachlichkeit beweist, darauf entschuldigend hinweist) auf eine Weise vorführt, die dem VdZ wie ein Schlußstein erschien: Ein Land, das sich solches Establishment leistet, ohne sich geschlossen zu erheben und es vor die Tore zu jagen, verdient nur noch Empörung.

Noch nie hat der VdZ dieses sein Abstammungsland, das so etwas bereits (wieder) zuläßt, so verachtet wie nach dieser Vorführung eines Menschen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Werte zurückgebliebene Deutsche, da wird jedes Recht verspielt, und zwar pars pro toto. Schämt Euch allesamt. Das ist übelstes Nazitum. Solche Drecksfressen im Fernsehen, die hier offenbar die Spielwiesen für ihre perversen Seelen finden, gab es zuletzt vor 30 Jahren im Staatsfernsehen der östlichen Diktaturen.

Das fällt auch nicht unter Satire. Denn Satire kann sich nur auf menschliche Schwäche beziehen. Wie auf die Fettbacken eines wohl nicht zufällig äußerlich einem Schwein ähnlichen Moderators wie dem im Video. Der diese Charakteristik sehr augenfällig seiner Schwäche verdankt. Dann verdient sie auch Spott. Niemals kann sich aber Spott auf schicksalsbedingte Beeinträchtigung oder Krankheit beziehen. Dann ist es keine Satire, sondern gemeine, bösartige Häme, dann verletzt der Spott die menschliche Würde. 






Hier ist der gesamte Vortrag des AfD-Abgeordneten, der im übrigen, wie man allenthalben liest, ein angesehener Fachmann ist.








*050218*

Montag, 29. Januar 2018

Nehmen wir einmal nur die Fakten

Es sind die Fakten, die Albrecht Glasers Rede hier so interessant machen. In einem Rundumschlag deckt Glaser etwas auf, von dem er in bekannter Eloquenz meint: "Die Politiker belügen uns gar nicht. Sie wissen es nur nicht besser." Angela Merkel ist nur das Symptom einer in toto versagenden politischen Elite.










*311217*

Donnerstag, 4. Januar 2018

Klug, aber keine Utopie

Da ist natürlich schon viel Kluges dabei, was Herr Gauland von der deutschen AfD in diesem Video sagt. Das auch klarer macht, wo die realpolitischen Notwendigkeiten der Gegenwart an die Grenzen des Idealen stossen. Das glauben machen könnte, daß es dieses legendäre andere, also geistigere, klügere Deutschland nach wie vor gibt. Das aber auch klar macht, daß es dieses andere Deutschland nie geben kann. Schlimm wird es, wenn man es für "durchsetzbar" zu halten beginnt. Denn die Wege dazu befinden sich im Widerspruch zur eigentlichen Idee.

Es fehlt eben - Gott. Und das Reich Gottes ist eben nie, nie! eine Utopie. Es ist vielmehr eine Utopie, die nie Utopie sein darf. In dieser Hinsicht ist die gesamte Schöpfung, jedes Ding, jedes "Etwas", eine Utopie, aber nie ein politisches, direkt anstrebbares Programm, das sich am Effekt ausrichtet.











*231117*

Dienstag, 21. November 2017

Auf frischer Tat ertappt

Wenn Hadmut Danisch in seinem Blog über die Geisteswissenschaften herzieht, was er immer wieder tut, entblößt er seine nicht gerade beste Seite. Gut, ja, über Gender und weiß der Deibel was für Sumpfblüten läßt sich schwer streiten. Aber ein solides Grundstudium in Philosophie würde dem guten Mann sehr gut tun. Nicht jeder, der eine scharfe Zunge der Kritik hat, hat auch Recht. Und der Techniker Danisch hat in vielem sehr oft Unrecht, was sich in mancher gravierenden Fehleinschätzung äußert. Aber das behalten wir vorerst für uns. 

Wo der Berliner wirklich gut sein kann, ist im schlichten Aufzeigen. Und da weist er auch jüngst auf etwas hin, das von der Methodik her weit größere Beachtung finden sollte. Denn die Lüge entlarvt sich über kurz oder lang immer selber. Man braucht oft nicht mehr als Geduld. Und ein gutes Erinnerungsvermögen. Und ein gutes Archiv.

Nach den enormen Vertrauens- und Einflußverlusten, nach Verkaufszahlen im freien Fall, haben sich in den letzten beiden Jahren die Medien nämlich bekanntlich selbst an die Brust geschlagen. Sie wären zu parteiisch gewesen, und hätten ihre Pflicht zu objektiver Berichterstattung verletzt, hätten sich zu sehr an dem orientiert, was sein solle, nicht an dem was ist. Gerade Die Zeit hat sich da besonders hervorgetan, und es mit einem Stop des Niedergangs der Auflagenzahlen belohnt bekommen. Ob aber mit Recht, läßt sich bezweifeln. 

Denn Danisch zeigt, daß auch Die Zeit ihre eigentümlich parteiische Berichterstattung alles andere als eingesargt hat. Und das zeigt sich an zwei Artikeln, der eine ist aus 2015, der andere aus 2017, kurz vor der Bundestagswahl. Beide thematisieren das - vorgeblich oder tatsächlich - äußerst niedrige Bildungsniveau der Zuwanderer. Interessant ist der Wandel. Auf Twitter sieht das so aus:





2015 hat der (offenbar vom Medium als politisch unverdächtig eingeschätzte) Bildungsökonom Ludger Wößmann in der Zeit geäußert, daß zwei Drittel der Zuwanderer der letzten Jahre eine frappierend schlechte Schulausbildung hätten. Das sei quasi wissenschaftlich. Zwei Drittel können kaum lesen und schreiben, und auch vorgewiesene Bildungszertifikate ihrer Herkunftsländer seien oft wenig wert.  
2017 hat Alice Weidel die selbe Äußerung gemacht. Aber diesmal fährt ihr Die Zeit über den Mund. Das sei eine typische Fake News der Rechten, die Wissenschaft spreche eine andere Sprache. 

Dazu muß man nichts mehr sagen. Solche Dinge passieren am laufenden Band, man hat sie seit vielen Jahren permanent erlebt. Und es hat sich nicht nur nicht geändert, es hat sich offenbar sogar verschlechtert. Die Sünde wiegt bei dem weit schwerer, der um sie weiß. Jeder Medienkonsument mit einem Rest von Wahrheitsgefühl und Gewissen (wo die Erinnerung eine meist völlig unterschätzte Rolle spielt) weiß das. Aber er ahnt es mehr als er es belegen könnte, denn wer tut sich den Tort an, das zu dokumentieren? 

Genau das aber sollte man tun. Denn solche Beispiele brauchen keine weitere Diskussion mehr. Sie zeigen, woran wir mit den sogenannten Leitmedien wirklich und unverändert sind. Die sich da allen Ernstes den Kopf zerbrechen, wie die AfD zu verhindern wäre. Als ob das die Aufgabe einer - objektiven - Berichterstattung wäre.

Wer da aber auch noch glaubt, daß Sünde nur ein Begriff für verstaubte Katechismen wäre, dem fehlt schon gewaltig viel am Begreifen der Wirklichkeit. Und hat keine Ahnung, was es mit dem Vertrauen auf sich hat.






*251017*




Dienstag, 5. September 2017

Auch hier tut Neubewertung not

Was immer man den Staaten und deren Finanzpolitik vorwerfen mag - die Reduktion des Zinses aus NULL (oder sogar Minus) ist KEIN Ausweis der wirtschaftlichen Impotenz oder politischen Verbrecherei. Es ist die natürliche Gegenreaktion gegen die jedem Gemeinwohl zuwiderhandelnden Prinzip des Zinses ÜBERHAUPT.  DAZU hat die Entwicklung der letzten Jahre, die versuchte Rettung der Währung, gezwungen. Und - sie hat nicht zufällig gezwungen. Der VdZ kommt also zu ziemlich anderen Schlüssen als Albrecht Glaser, so sehr er dessen Faktentreue schätzt, die im unten anstehenden Vortrag deutlich wird.

Was immer man Merkel und der deutschen Politik vorwerfen mag - aber die Zinsen NIEDRIG zu halten ist ganz sicher nicht darunter. Und die Gewinne für die Staatskassen daraus als "Schein" schlechtzureden schlichtweg Unsinn.  


Das Problem liegt eben ganz woanders. Das deutsche Volk ist nicht um hunderte Milliarden Zinsgewinn GEPRELLT worden oder wird es derzeit. So zu argumentieren ist verstörend dumm und kapitalistisch-populistisch. Als läge plötzlich im Zinsgeschäft die gerechtfertigte Anspruchslandschaft des Menschen. Als wäre das Ziel aller Tätigkeit Wucher! Mitnichten und -Neffen. Vielmehr hat die Krise des letzten Jahrzehnts vermutlich unbewußt zu einer seltsam kohärenten Nihilierung des Wuchersystems überhaupt geführt. Anzuklagen ist also höchstens eine Politik, die den Deutschen einreden wollte, daß über eingelegtes Geld und Zinsen tatsächlich Geld und Wert zu retten und zu sichern wäre! Das ist es nicht! Und das zeigt sich jetzt. Und darin liegt nicht das geringste Unrecht! Hier schüttelt ein Kontinent vielmehr eine Last ab, die sowieso niemals und zu keiner Epoche der Weltgeschichte zu tragen war.

Den Menschen aber einzureden, daß Zinsgewinn ein "Recht" sei, ist simple und bösartig-dumme Sozialistenrhetorik der 1970er, in der der Gedanke aufkam, Einkommen stünde in keinem Verhältnis zur Seinssituation. Was impliziert, daß Zinsen ein Anrecht seien, was impliziert, daß Zinsen eine berechtigte, erworbene Funktion der Arbeit seien. Nichts stimmt weniger. Die Umverteilung der Sozialisten, die Anfang der 1970er so richtig Fahrt aufnahm, in ganz Europa, war vielmehr von Anfang an eine ganz schwere Lüge. NIEMALS kann ein Mensch seine Existenz, sein Einkommen auf Zinsen aufbauen. Das zu tun ist immer schweres Unrecht, ja eine Todsünde. 

Den Leuten also einzureden, sie könnten über Geldanlage ihre Zukunft sichern, ihre Existenz garantieren, DAS IST DIE LÜGE. Nur Menschen und Arbeit können Werte schaffen und erhalten, Geld ist immer steril. Aber das paßt alles wunderbar in die Rhetorik, die den Wahnsinn der Lebensverweigerung - die sexuelle Befreiung als "Lebensweg", die Verhütung, die Abtreibung als reale Alternativen - sanktioniert. 

Und das ist erschütternd, dies in einer angeblichen "Oppositionsbewegung" wie der AfD ganz genau so wiederzufinden wie in dem höllischen irrigen Müll, den die übrigen Parteien immer schon abgesondert hat. Die deutsche politische Landschaft ist eben eine einzige Kloake. Und das hat ... mit ihrem Geburtsfehler zu tun, der etwas Irreales real zu regeln, als Reales zu behandeln versucht, wir haben darüber längst gehandelt.

Wenn die europäische Politik, die die deutsche offenbar bereits institutionalisiert-garantierte Unfähigkeit genau deshalb erfaßt: ein Machtvakuum ausfüllt, nun aber plötzlich (weil notgedrungen) auf NULL Zinsen zurückkommt, so ist es viel mehr ein Rückschritt zum Richtigen, weg vom Wahn der Wucherei als wertschaffenden Wirtschaftsfaktor. Man könnte es fast hegelianisch mit "List der Vernunft" bezeichne, die letztlich nie überwunden werden kann. 

Damit ist die Sache zwar lange noch nicht in allen Aspekten abgehandelt, aber das ist der Ärmel, über den die Jacke einmal beschlafen werden muß. Der Niedrigzins, der die Konsequenz aus dem Euro-Raum auch für die schwächeren Staaten war, war somit auch ein Kampf gegen das Welt-Wuchertum. 

Nein, auch hier müssen viele Dinge endlich neu gedacht werden. Sie stimmen hinten und vorne nicht, es mischt sich auch hier Dummheit und Ahnungslosigkeit mit erstaunlich richtiger Konsequenz, die aus der ultimo ratio der Rettungsversuche des Falschen erfolgte. Wie sagte Goethe im Faust? "Ich bin der Geist der stets verneint, der Böses will, und Gutes schafft."

Noch etwas wird aber klar: Über die Euro-EZM-Haftungsunion (Merkel vorzuwerfen, sie haben gelogen übersteigt die Realität gewaltig: Diese Frau hat das nicht einmal gewußt, jede Wette: die ist so dumm wie es aussieht!) hat sich Deutschland durch eine verbrecherisch-narzißtisch betroppte Kanzlerin in eine militärische Zukunftsoption manövriert, die einen schaudern macht. Denn sie belädt zukünftige deutsche Politik mit einer Kriegspotenz, die als unausbleibliche Rechnung für eine derartig verantwortungslose Politik betrachtet werden wird müssen. Die deutschen Länder werden also in jedem Fall über Jahrzehnte, wenn nicht länger, den Dreck aufräumen müssen. Wer mit Verstand Deutschland betrachtet kann nur Verachtung für ein System empfinden, das solche Menschen an ihre Spitze bringt - und dann noch gutheißt.

Man könnte also die derzeitige Negativ-Zins-Politik als das betrachten, was sie ist: Der Staat holt sich zurück, was in den 1970ern ungerechtfertigt verteilt wurde. Geld, das der Staat sowieso nie hatte! Aber diese Wahrheit, diese völlig logische Gegenbewegung - denn dieses Geld, das da verteilt wurde, war nie da! es wurde nur gedruckt! - traut sich niemand zu formulieren. Wobei der derzeitige Korrektureffekt natürlich oft die Falschen trifft, weil nur von der echten Substanz getragen werden kann, aber das ist ein anderes Problem. Eines, das noch mehr deprimiert, aber lassen wir das.

Zu den am Anfang dieses Vortrags berichteten Zahlen und Fakten aus der Verbrechensstatistik - die wie jede Statistik sehr aussagekräftig ist, wenn sie denn die richtigen Fragen stellt, nach denen sie dann das "empirische Material" sondiert - ist nicht viel zu sagen. Außer, daß man ganz offen sagen muß: Die Zuwanderer der letzten Jahre kommen ganz bewußt mit der Absicht, unsere Länder zu bestehlen, zu berauben, und auszuplündern. Fast möchte man hinzufügen: und zu vergewaltigen. Mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen. 

Wer etwas anderes sagt muß unter den Verdacht der Verbrechensbegünstigung gestellt und der Mittäterschaft bezichtigt werden. Der Verbrechensanteil unter diesen Zuwanderern ist realistisch betrachtet dermaßen hoch, daß einem der Atem stockt und man sich fragt, was muß eine Politik, was muß Gutmenschen dazu bewegen, das sogar herauszufordern.

Was dazu herausfordert? Es ist ein Proxy-War, ein Stellvertreterkrieg. Hier führen vom Sein, aus der Vorsehung, aus Gott Ausgestoßene - die Gutmenschen, sie sind solche - hier führen die mit Schuld Beladenen, die keinen Weg zur Schuldbewältigung finden, einen Krieg gegen ihre ontologische Eingebettetheit. Hier führen Gutmenschen einen realen Krieg gegen die anderen, die sie bestrafen, die sie knechten, die sie berauben wollen, ohne dazu persönlich den Mut zu finden. Hier toben Perverse ihre perversen Motive aus. Die Aussagen daraus über den Zustand unserer Gesellschaften sind evident. Ihre Bewertung ist eine andere Frage. Denn der VdZ neigt mehr und mehr zu einem Gedanken, der diese Gutmenschenmischpoke als in Wahrheit eigentliche Opfer des Kapitalismus sehen könnte. Deren Haß auf die Heimat und Heimatgesellschaft einen tief wahren Charakter hat.

Aber jetzt kommt's: Wo die sogenannte Opposition, die sich um die Wahrung der "eigenen Kultur" Sorgen macht, meint, diese sei eine Folgeerscheinung, ja Bedingung der Säkularität unserer Gesellschaft (bzw. Kultur), legt einen Offenbarungseid ab. Diese Menschen werden es deshalb nicht sein, die unsere Kultur verteidigen oder bewahren. Sie verteidigen oder bewahren vielmehr das, was unsere Kultur ohnehin bereits so ausgehöhlt und letztlich bereits zerstört hat. Denn diese Kultur bringt offenbar nur noch Verteidiger hervor, die ihre Selbstzerstörung rechtfertigen, ja festigen und zum Gut erklären wollen. 

Wenn hier also dazu aufgerufen wird, "Europa" (als christliches Abendland) zu verteidigen, so muß ganz einfach gesagt werden: DIESE WOLLEN ES SELBST NICHT. Sie wollen etwas verteidigt wissen, das sie selbst weder kennen, noch wirklich verteidigen wollen. Auch in dieser Opposition wird nur wild und irrational um sich geschlagen.








*170817*

Mittwoch, 31. Mai 2017

Ganz konkret gemacht

Hier eine wohltuend vernünftige, handfeste Zusammenfassung der Politik zum Klimawandel, anhand einer Rede aus dem Württemberger Landtag. Dr. Rainer Podeswa von der AfD bricht hier das so gerne zum Weltmythos aufgeblasene Thema auf siene konkreten Dimensionen herunter. Und das tut mal gut, das zu tun.

Die Politik zum Klimawandel ist nämlich derartig irrational, daß sie bestenfalls mit der Hexenverfolgung zu vergleichen ist. Sie ist völlig irrational (im übrigen: die Verfolgung von Hexen an sich war nicht einfach nur irrational; nicht freilich in ihren Auswüchsen, wo sie zum Wahn ausuferte, Anm. d. VdZ), und sie ist genau so "effizient". Auch damals hat man das Klima gerettet. Durch Verbrennung von Wetterhexen.

Was die Politik heute macht ist dem insofern vergleichbar, als es Ersatzopfer und Scheinkriege sucht, die nicht nur vollkommen sinnlos, sondern in jeder Hinsicht kontraproduktiv sind. Sie bedient damit lediglich den "Topos eines Kampfes gegen das Übel", ohne das Übel erstens zu kennen, und zweitens zu erhellen, zugängig und lösbar zu machen. Ja zum Gegenteil, soll mit dieser absurden Spiegelfechterei, die sich in der Politik da abspielt, das wahre Übel noch unerkennbarer werden.











*150517*

Montag, 1. Mai 2017

Weshalb es so gut gewesen sein kann

Wer im Durcheinander, als die die AfD derzeit erscheint, einen Weg sucht, ja sucht, worum es überhaupt geht im Kampf zwischen dem "Realkurs" einer Frauke Petry und dem, der sich letztlich am Parteitag vor einer Woche durchgesetzt hat, dem sei diese gar nicht unkluge Stellungnahme von Jürgen Elsässer anempfohlen. Der die Positionen gut nachvollziehbar darstellt und auch einleuchtend argumentiert.

Denn wir befinden uns tatsächlich in einer Situation, wo es zuerst einmal gar nicht um konkrete Punkte geht, die politisch durchzusetzen sind. Das zwar auch - und hier kann die Einwanderungsfrage, so Elsässer, eine ähnliche Rolle spielen wie seinerzeit die Kernkraftfrage bei den Grünen - sondern um die Frontalkonfrontation Establishment - Vernunftoffenheit.  Tritt letztere Bewegung derzeit in das Spiel der etablierten Politik ein, indem sie vermeinter Dringlichkeit wegen Koalitionen sucht, um konkrete Ziele zu erreichen, wird sie im Spiel der politischen Realitäten und Rationalitäten aufgeriben werden. 

So, wie es den Grünen in den 1980ern geschah. Die auch immer und überall überrascht wurden, sobald sie sich auf den "Realkurs" festgelegt hatten und haben, in welch engem Geflecht von Bedingtheiten und rationalen Überlegungen auch die derzeitige Politik eingebunden ist. Bis sie wie heute die strengsten und kleinbürgerlichsten Kämpfer für den Status Quo wurden. Man unterschätzt eben die Notwendigkeiten, die sich aus dem Erhalt eines Festkörpers "Partei" in der demokratischen Parlamentslandschaft ergeben. 

Wo plötzlich ein Faktor hinzutritt, den man zuvor nicht kannte: Der des politischen Überlebens, in der Kompromisse als "kleineres Übel" nach und nach die eigentlichen Ziele zu unterwandern beginnen. Wo plötzlich die Forderung nach Einheit zum Überlebensgebot wird, was konkret heißt, daß auch inhaltich Festlegungen diktiert und dogmatisiert sein müssen, die es in einer so breitgefächerten Anti-Establishment-Bewegung gar nicht gibt (wo sich etwa links und rechts, die beide aber Grundsatzrichtungen sind, fast ungesondert mischen.) Beispiel: Es gibt heute keine (in jeder Hinsicht) naturzerstörerischere Partei als die Grünen, weil sich damals der radikale linke Flügel bei den Grünen durchsetzte. Und links-sein ist an sich widernatürlich weil gegen den logos gerichtet. 

Die Linke nützt ja seit je den Anti-Establishment-Affekt lediglich aus dem Pragmatismus der Revolution heraus. Selbst wenn sie das momentan nicht immer zu wissen scheint, weil sie ihre ideologischen Fundamente einstweilen "verlegt" hat, weil eben aus pragmatischen Gründen, aus Gründen wahltaktisch-parlamentarischer Dynamik längst schon Politik gegen ihr eigentliches Klientel, ihre eigentliche ideologische Zielrichtung macht und nur noch von traditionellen, aber tief verankerten Identitätsfaktoren lebt. Wie aber alle übrigen etablierten Parteien auch, weil momentan überall, wirklich schon überall ein diffuser "Wille zur Moral" die Vernunft verdrängt.

Des weiteren muß Elsässer zugestimmt werden, daß die Kalkulation, die AfD könnte das bestehende Lager der Bürgerlichen auf ihre Seite ziehen, mit Sicherheit verfehlt ist. Denn im Ernstfall ist es für die CDU-CSU-FDP ein Leichtes, sich auf ihre eigenen Wurzeln zu besinnen - und damit dieses volatile Lager wieder an sich zu binden, für das Partei und Identität untrennbar verbunden sind. Während das eigentliche Zukunftspotential eben in jenen liegt, die schon heute mit der Grundausrichtung der AfD übereinstimmen, ohne es noch zu wissen: Der Fundamentalopposition gegen "das System". In dem sie sich nicht mehr wiederfinden, das sie nur noch enttäuscht hat und ihnen unveränderlich erschien, weshalb sie den Wahlen überhaupt schon fernblieben. 

Ähnlich also, wie es Trump mit gewissen Radikalaussagen gemacht hat, dem es aber so gelang, diese Wählerschichten (etwa die Arbeiterschichten des Mittelwestens) zu aktivieren, die ihm dann auch zum Wahlsieg verhalfen. (Selbst wenn sie nun eine immer marginalere Rolle spielen, weil sich die Trump-Regierung schon jetzt mit kontradiktischen Entscheidungen in wesentlichen Politikfeldern wie der Außenpolitik ausgezeichnet hat. Felder, wo aber die eigentliche Musik gespielt wird.)









*240417*

Samstag, 25. Februar 2017

Und wo liegt das Problem?

Die Rede Björn Höckes (in Ausschnitten bzw. "Höhepunkten", wie es auf Youtube heißt) samt den inkriminerten Stellen von Dresden am 17. Jänner d. J. gehalten. Höcke wurde daraufhin von der AfD ausgeschlossen. Der Leser möge sich ein eigenes Bild machen. Selbst naturrechtlich ist das was Höcke sagt nämlich ziemlich handfest. Der große katholische Philosoph und Theologe Johannes Messner, von so manchen als einer der großen Naturrechtler des 20. Jhds. bezeichnet, hätte seine Freude daran gehabt. Aber vielleicht kann der eine oder andere Leser dem VdZ helfen und ihm Antwoten geben, wofür die AfD eigentlich steht, wenn sie diese Rede nicht duldet. Er verfolgt das nicht so genau, aber offenbar zu ungenau.

Angeblich, so eine Zuschrift, habe Höcke mit seiner Bemerkung zum Holocaust-Denkmal in Berlin die Kalamitäten ausgelöst.  Aber hat er nicht nur - so hört es der VdZ - darauf hingewiesen, daß es problematisch ist, wenn ein Volk nur Denkmäler errichtet, die an sein Versagen erinnern? So, wie es doch pathologisch ist, wenn jemand nur an seine Fehler denkt, und sich daraufhin jeder Handlungs- weil Zukunftsdynamik beraubt. Was ist aber denn der Holocaust anderes als "Schande für ein Volk", an den zu erinnern die Kräfte nicht geringer werden? Nur - muß man wirklich ständig daran erinnern? Klingt das nicht verdächtig  nach jener perfiden zwischenmenschlichen Strategie die da meint, eigene Schuld (und Schuld gibt es nur als Vergangenheit) würde das logos-orientierte, sachliche Handeln des Augenblicks, das ja genau im Namen der Sache Überschreitung des Selbst und damit auch aller vergangenen Schuld verlangt, entkräften?








*130217*

Freitag, 9. Dezember 2016

Aber das Wirkliche liegt ganz woanders

Das CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach, der zur AfD gewechselt ist, im Interview. "Das, was vor vielen Jahren noch gemeine CDU-Position war, ist heute zum Feindbild der Partei geworden. Das, was die Menschen fühlen, kommt in der offiziellen Politikdiskussion nicht einmal mehr vor." Vor allem die Migrationspolitik der Regierung Merkel hat seinen Seitenwechsel bewirkt.

Denn die Position der CDU war seinerzeit völlig anders. Heute unterscheidet sich die CDU nicht einmal mehr von den anderen (linken) Parteien. Dafür herrscht Angst und Panik, mit der AfD (die heute vielfach nur die Positionen vertritt, die vor 20 Jahren noch Position der CDU war, Anm.) auch nur zu diskutieren. Gerade die CDU-Wähler der Vergangenheit sind heimatlos geworden. Die CDU hat auf der Suche nach neuen Wählerschichten die Stammwähler vertrieben.








*211016*

Dienstag, 29. November 2016

Da ist schon viel Gutes dabei

"Wir brauchen eine Wende. Nicht nach rechts, sondern zur Vernunft, zu einer Politik des Machbaren und des Augenmaßes." Frauke Petry in einer hörenswerten, ja textlich beachtlichen Rede zum Tag der Deutschen Einheit 2016 in Stuttgart. Die umso mehr wirkt, als Frau Petry rhetorisch so zurückgenommen agiert, daß sie den Text fast nur "vorliest". 

Aber das in Verbindung mit dem Umstand, daß Frauke Petry hier wirklich als Frau auftritt (man beachte alleine ihre Beinstellung!), nicht als Politikerin, ob sie das weiß oder nicht und ob sie diese Wirkung wollte oder nicht, klingt so etwas wie eine fast berührende Vision an. Als Traumbild von Normalität für Deutschland vorgestellt, das im Aussprechen als Sehnsucht des Volkes (der Frau, der Mutter ...) bewußt wird, und damit umso eindrücklicher zeigt, wie weit wir bereits davon entfernt sind.

Vielleicht, ja wahrscheinlich ist es Petry nicht bewußt, daß diese Vision aber nicht wirklich neu ist. Sie war die Vision vieler Deutscher in der Zeit vor 1871 und nach 1945, und Inhalt heftiger innenpolitischer Konflikte, auch rund um Adenauer. Denn damals war der Weg zwischen dem realpolitisch Machbaren und dieser Vision noch weit weniger klar, unterlag Deutschland noch viel offener staatspolitischen Außenzwängen, die sich innenpolitisch fortsetzten. Zwänge, die es mittlerweile aber nicht mehr hat oder - haben dürfte. Durchgesetzt haben sich in den späten 1960ern andere, und sie taten es durch die vielfache Bestechung durch Konsumismus. Diese Weichenstellung fiel mit dem Umschlag auf sozialdemokratische Politik zusammen. 

Es geht also heute auch um die Korrektur eines falschen Weges, den Deutschland eingeschlagen hat, und der deshalb vielleicht wirklich in vielen ostdeutschen Bürgern wirkmächtiger erhalten blieb. Der deshalb vielleicht auch die Chance bietet, den Geburtsfehler den dieses Deutschland hat zu erkennen und zu korrigieren. Denn die Identität der Ostdeutschen Länder ist mit Sicherheit verwurzelter und damit lebenskräftiger als die der westlicheren Länder. Und davor hat das Establishment Angst. Denn nichts braucht es so wie eine entwurzelte "allgemeine" Menschheit, die bereit ist, ihre Wurzeln zu kappen, und in die schöne neue Zweitwirklichkeit bloßer Vorstellungen wie ein Ballon aufzusteigen. Nur in dieser Regionalität könnten die deutschen Völker aber wieder zu dem werden, was sie einmal waren - einem Deutschland das mehr ist als nützliche, verführerische Ideologie.









*061016*

Dienstag, 23. August 2016

Die Radikalisierung geschieht HIER

Worauf Gavin MacInnes hier hinweist, ist für Europa nicht weniger gültig. Ja es ist ein absurd vernachlässigtes Phänomen. die meisten der Terror-Attentäter in den USA wie in Europa sind Muslime zweiter Generation. Es sind Zuwanderer, die entweder in musimische Länder reisten, um sich dort ausbilden (und radikalisieren) zu lassen, oder die sich über das Internet radikalisierten. Gleichfalls vereint sind die USA und Europa in diesem absurden Schuldgefühl für seine eigene Vergangenheit. Das sich längst als Matrix politischer Interessen und vor allem als Ergebnis von radikalem social engineering der Linken darstellt. Das jede Vernunft - und damit jede Freiheit des Einzelnen - regelrecht verbieten ind unter Strafe (weil Unmoral) stellen will.

Einmal mehr zeigt sich hierin das Wesen des Islam als ausgebildeter, formaler Religion. Mehr als 40 % der Muslime in der westlichen Welt bestätigen in Erhebungen (das ist in Deutschland nicht anders wie in den USA), daß sie den Islamismus für richtig halten. Und nicht weniger halten Terror-Anschläge für "im Einzelfall" legitim. Darin zeigt sich, was hier wieder und wieder darzulegen versucht wurde: Der Islamismus kann nicht in irgendwelchen christlich-religiös umgedeuteten Islam-Religionsdeutungen gebannt werden.

Er liegt auch nicht im Wesen einer Relgion. Er liegt aber tatsächlich im Wesen einer Religion, die PER SE Ventil psycho-sozialer Defekte ist. Daß hier auch wirklich Religiöse im Islam "diskreditiert" werden ist unvermeidbar. Aber im Wesen dieser Religion liegt deren Abgrenzung zu Terrorismus EBEN NICHT. Es läge nur im Persönlichen, in den individuellen Charakterneigungen und Erfahrungswechselwirkungen. Aber in dem Augenblick, in dem dieser Charakter Schwachstellen, durch Erfahrungen Wundstellen zeigt - und das kann nur ein Europäer überhaupt so sehen, wenn er kann, wenn er will - springt er fast zwangsläufig auf Islamismus über.

Deshalb hat MacInnes - ein Kanadier - völlig Recht, wenn er Donald Trump zustimmt, der da fordert, daß der Islam in den USA - zumindest die Einreise von Muslimen - verboten werden muß. Deshalb hat auch die AfD völlig recht, wenn sie zu größter Vorsicht gegen jede Form des Islam bei uns aufruft.  

Es sind genau jene Kulturunterschiede - die zu großen Teilen reale Kulturdefizite, also NICHT-KULTUR sind, die den Westen bereits so tödlich plagen (und die Linken, die Klerikal-Faschisten, die Karriere-Eliten, die Polit-Etablierten, die Medien, ja mit einem Wort: das gesamte Establishment sind offensichtlicher Teil und Motor davon) - die jeden Muslim, der nach Europa auswandert, zum potentiellen Islamisten machen. 

Der hier fast zwangsläufig (was durch eine absurde, ja geistesgestörte Politik direkt verursacht wurde wie wird) eine Frustration erlebt, weil er rein gesellschaftlich so gut wie keine Chance hat und ins Hintertreffen gerät. Hier ein Nichts der allerletzten Stufe der Hierarchie ist. Was GENAU der Boden des Islam/-ismus überhaupt ist. Bei dem die Kalaschnikow deshalb ausnahmslos und zumindest potentiell am Nachttisch liegt, auch wenn er sie (noch) nicht sieht. Noch dazu, wo ein religiöser Mensch in Europa, im ganzen Westen erlebt, ein einziger Niedergang iost, der sich in der gesamten offiziellen Gesellschaftsstruktur ausdrückt und manifestiert. Wie sollte der sich also anders helfen als die Ursachen - und Gegenmittel!- in der Religion zu suchen?

Deshalb hat MacInnes mehr als recht, wenn er sagt und zeigt und beweist: Die Radikalisierung geschieht HIER. Die Gründe wurden oben dargelegt.









*170616*