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Samstag, 14. August 2021

Aber dazu reicht es nicht mehr

Mitten in diesem Block von Erklärungsversuchen, in dem Schuldzuweisungen an Behörden (bei denen sich der VdZ schon die Frage stellt, wo hört das auf, wo fängt die Eigenverantwortung an? Müssen wir uns vom Wetteramt sagen lassen, daß Gefahr in Verzug ist, wenn der Wasserpegel des Baches vor unserem Haus binnen fünf Stunden um zwei Meter ansteigt?) bis hin zum unerläßlichen Klimawandel Klimawandel Klimawandel. Zu dem uns ein Meteorologe erklärt, daß solche Starkstromereignisse (wir wissen, was wir schreiben ...) mit einer in den letzten Jahrzehnten vermehrt zu beobachtenden "stabilen Druckgebieten" zu tun haben. 

Die - anders natürlich als früher sind, natürlich ... als ob wir wüßten, daß das, was wir nach heutigen Kriterien "als dies oder das" festmachen, auch vor fünfzig oder neunzig Jahren, wo im Sommer der Nuschelbach in Bad Heilbringen (berühmt durch Deutschlands ältestes Zapfhahnmuseum, deren bekanntester in dem Hollywoodklassiker "Wo die Wolga weint" beiläufig mitspielte) auch zwei Jahre hintereinander sogar bis übers Tor beim Krempelwirt angestiegen war, genauso bewertbar wäre - die also dafür sorgten, daß sich Energiemengen über geographischen Zonen halten, die mit der Umgebung auf eine Weise reagieren, daß sich enorme Niederschlagsmengen (oder Sonnenperioden, je nachdem) ansammeln könne, die dann "angestochen" für "Wetterextreme=Klimakatastrophe hautnah!" sorgen.* 

Also sagen wir flockig leicht und am allermeisten, weil der Quatschbach halt dorthin rinnt, daß es am Klimawandel läge. 

Freitag, 13. August 2021

Die Dinge als Segel ... und andere Anregungen (3)

Und Gott schuf das Radio - Wenn wir ein Radio zerlegen, sagen wir mal, dann sehen wir Ingredienzien, die eine Geschichte haben und darstellen. Das Radio ist eigentlich und "als Radio" sagen wir zwei Wochen alt. In dieser Zeit wurde es in der Fabrik in Kuangchou gefertigt, über Maiersk in Shanghai, Makao und Hamburg in den Laden in Bad Rümpelstetten an der Wuller geschafftt, und an uns in der Klotzgasse 24 b (bei Herlitz sen. läuten!) verkauft. 

Eine Menge Geschichte für so ein Ding, nicht wahr? 

Schon gar, wenn wir das gesamte Mit- und Umfeld anschauen. Schon gar, wenn wir auch berücksichtigen, wie lange es gebraucht hat, die Transistoren und Leiterplatten und Drähte und Röhren und elektronische Teile und Glühbirnen etc. etc. zu entwickeln und herzustellen. Da stehen wir ständig Jahrzehnten und Jahrhunderten von Zeit - Geschichte - gegenüber. Die dennoch, hier vor unseren Augen, mit gerade mal zwei Wochen veranschlagt wird. Sie sehen, Zeit und Geschichts-, vor allem aber Entstehungsdatierungen aus einem Ding abzuleiten, das vor uns liegt, ist ein sehr kompliziertes Ding.

Oder nehmen wir das Beispiel eines Hauses.

Donnerstag, 12. August 2021

Die Dinge als Segel ... und andere Anregungen (2)

Und andere Anregungen - Der Name Kurt Wise sollte uns eigentlich bekannt sein und bleiben. Denn Wise ist zwar freikirchlicher Protestant. Aber wie so oft sind es die Protestanten mit ihrer sturen Bibelgläubigkeit, die uns Katholiken daran erinnern, daß wir es bei der Bibel nicht mit einem netten Buch weiser (und unweiser; das sagen wir Autonomisten gerne zu allem ehedem Heiligen und Tabuisierten, ja zu allem, wozu sich unser Hirn nicht bequemt) Sprüche, interessanter Geschichten, die aber natürlich nicht streng historisch zu nehmen sind, sondern Metaphern bleiben. Das tun sie für Protestanten eben nicht. Oder nicht so leicht. Zuerst gehen sie von der historischen Treue der biblischen Geschichte(n) aus. Und werter Leser, wir zwei oder drei, wir mauscheln da gerne mit, oder?

Das muß man vorausschicken, wenn man in Wise's sagenhaft anregenden und aufwirbelnden Buch "Faith, Form and Time" liest. Wir wollen nur eines der überwältigenden Gedankenbeispiele an- und ein wenig ausführen, das uns dort um so wenig Geld serviert wird. Und man muß und darf diese Gedanken Wise's unbedingt und mit weit mehr Recht als die allermeisten, die unter diesem Anspruch auftreten (und dabei die Wissenschaft der Gegenwart zur bemüht mythenbildende Erzählphantasie machen, Punkt und Ende der Durchsage) auf Wise's akademische Würden und Ausbildungen hinweisen, unter denen er einer Bewegung angehört, die sich mit Fug und Recht "christliche Naturwissenschaft" nennt. Sie sind allen atheistischen Wortschwurblern schon nur darin überlegen, daß sie im Gegensatz zu jenen wissen, daß das Geschichterl vom "voraussetzungslosen Denken" wissenschaftlich-mathematisch widerlegt (aber dazu bräuchte es natürlich echte Gedankenmühe) und logisch sowieso Unsinn ist.

Also, lassen wir die Geschichte aus dem Sack, sie ist umwerfend:

Mittwoch, 11. August 2021

Die Dinge als Segel des Geistes (1)

Daß die Wolken durch die Einflüsse des Alls "gemacht" werden, ist durch aktuelle Naturforschungen im Grunde "bewiesen", und zwar im Sinne von belegt. Daß es nicht die angemessene Verbreitung in den Massenmedien fand, hat wohl genau darin seinen Grund. 

Was heißt, daß durch diese Annahme die Daten zu Fakten erhellt werden, die manche als gefährlich einstufen. Man lese aber, was Forscher wie Henryk Svensmark dazu beitragen, dieses Geschehen besser zu verstehen. Der Däne kann daraus sogar die technisch gemessene Temperaturerhöhung der letzten 150 Jahre argumentieren: Der Einfluß der gestiegenen Sonnenfleckentätigkeit in Zusammenhang mit der damit beeinflußten (aus Erhöhung der Stärke des Magnetfeldes verminderten) Wolkenbildung liefert genau jenes eine Grad Temperaturerhöhung, das aus den Meßdaten hervorgeht. 

Svensmark kann die auf diese Art erklärbare Wolkenbildung sogar im Labor nachstellen und noch dazu - eine der klarsten Bedingungen eines Beweises in den Naturwissenschaften - experimentell wiederholen: Es ist die aus dem Kosmos einfallende Einstrahlung, die, sofern es das Magnetfeld, das die Sonne um die Erde legt, zuläßt, Wolken in der Atmosphäre hervorruft. 

Diese Strahlung ionisiert die Luft- und Stickstoff-Moleküle, aber auch die Pollen, die von den Wäldern der Erde bis in die Troposphäre aufsteigen (und etwa die Hälfte der in diesen Höhen vorhandenen Moleküle ausmachen). Auch das ein sehr interessanter Aspekt, übrigens. Woraufhin sich an diesen ionisierten Atomkernen Wassertropfen bilden können, die dann unter bestimmten Bedingungen abregnen. 

Aber eine weitere Aussage Hildegards von Bingen hat sich in den Gedanken des VdZ verhängt wie eine Klette, die mit jeder Bewegung nur noch tiefer ins geistige Gewebe vordringt.

Dienstag, 26. März 2019

Durch natürliche Vorgänge erklärbar

Die Forschungsarbeit des norwegischen Forschers Henrik Svensmark gehören zu den interessantesten im weiten Bereich der Klimaforschung. Denn Svensmark befaßt sich mit den physikalischen Vorgängen, die einen Einfluß der Sonne auf das Klima der Erde belegen könnten. Mittlerweile ist er von der Sonne auf das weitere Weltall gekommen, und stellt mit hoher Plausibilität fest, daß die Erde keineswegs als geschlossenes System betrachtet werden kann, das sich sein Klima selbst auskocht. Vielmehr muß man sie im Rahmen des Sonnensystems, und von diesem in der Milchstraße sehen.

Das Ausmaß der kosmischen Strahlung, das pausenlos auf die Erde trifft, wird zum einen nämlich von der Sonne und ihren Magnetfeldern beeinflußt, die es teilweise abschirmt oder nur verändert, zum anderen von der Position des Sonnensystems innerhalb der weiteren kosmischen Ordnung. Wo also unser Sonnensystem gerade positioniert ist, denn das wechselt ja. Die Milchstraße ist in fortwährender (spiraliger) Bewegung, und damit verändern sich auch die Einflüsse und Positionen der übrigen Planeten.

Aber noch eine Funktion hat das Sonnenlicht, auf die kommt es hier an. Es ionisiert diese nur wenige Nanometer großen Partikel, die auf der Erde eintreffen weil aus dem Kosmos kommen. Etwa, weil eine Supernova diese winzigen Eisenpartikel ins Weltall schickt. Das versetzt sie in jene Grundeigenschaften, daß sich an ihnen Wasser kondensiert. Das dann zu Regentropfen und Schneeflocken wird, damit also direkt für die Wolkenbildung (mit-) verantwortlich ist. Die Hinweise sind sehr dicht, daß ein direkter Einfluß aus der Menge der eintreffenden kosmischen Strahlung (und damit auf den Einfluß der Sonne und ihrer Tätigkeit, die u. a., aber nicht nur in den "Sonnenflecken" erkennbar ist) auf die Sonnentätigkeit festzustellen ist.

Svensmark geht in seiner Arbeit nun davon aus, daß physikalische Vorgänge auch in der Art der Wolkenbildung durch Experimente untersucht und allfällige Eigenschaften und Gesetze (auch wenn man sie noch nicht näher kennt) experimentell nachweisbar sein müssen, um nicht in reiner Spekulation hängen zu bleiben. Bisher hat dabei noch ein wichtiges Glied gefehlt. Das nämlich erklärt, warum sich aus den ionisierten, aber noch winzig kleinen Partikeln größere bilden sollen, die ja erst ab einer bestimmten Größe zu den Kondensationskeimen für Wasser werden können.

Der Time-Lack, in dem sich also Wolkenbildung und kosmische Strahlung befinden, bis sich aus kleinsten größere, kondensationsfähige Partikel gebildet haben, beträgt in etwa eine Woche. Und das stimmt auffällig mit den Beobachtungen überein. Wolkendecken, die Abkühlung bringen, bilden sich im Abstand von rund einer Woche nach einer Sonnenkonstellation, die hohe kosmische Einstrahlung auf die Erde zuläßt. Untersucht man die Wolkenbildung von 1985 bis 2005, zeigt sich eine auffällige Korrelation mit kosmischer Einstrahlung, was auf jeden Fall für diese These spricht.

Im Experiment hat er nachgewiesen, daß es der Ionisierungseffekt selbst ist, der diese Zusammenballung zu immer größeren ionisierten Partikeln bewirkt oder beschleunigt. Damit war ein wichtiges Glied in der Beweiskette geschlossen. Aber noch etwas zeigt Svensmark: Daß aus diesen ionisierten Partikeln, die im wesentlichen aus Schwefelsäure-Aerosolen entstehen, Caesium 14, Aluminium und Beryllium ausgefällt werden. Dies läßt sich in Fossilien und Eisbohrkernen nachweisen.

Für den VdZ weist das auf weitere Zusammenhänge, die vielleicht manche weitere Spekulation (man denke an die Ängste im Zusammenhang) auflösen und das Denken in etwas geordnetere, ruhigere Bahnen lenken. Führt man diese Ansätze nämlich weiter, dann muß man sagen, daß vor dem Hintergrund viel komplexerer Geschehen in den höheren Atmosphärenschichten manche Erscheinungen auftreten könnten, die isoliert betrachtet zu falschen Schlüssen verführen könnten. Noch dazu, wo diese Einflüsse keineswegs stabil oder linear verlaufen.

In den letzten Jahren ist die Sonnentätigkeit beobachtbar zurückgegangen. Die Sonnentätigkeit verläuft eben in Zyklen, so weit ist man längst, um das zu wissen. In dieser Phase nachlassender Sonnentätigkeit (ob sich der bereits recht handfest festgestellte 11-Jahres-Zyklus in weitere, langfristigere Zyklen eingebettet ist, ist noch zu klären, es spricht vieles dafür, sodaß sich dann einzelne kurz- mit langfristigeren Zyklen mischen, interferieren, sich verstärken oder abschwächen), die aus dem Gesamtbild (die letzte Aktivitätsphase war relativ schwach) ein bevorstehendes nächstes Maunderminimum für möglich erscheinen läßt - und das letzte war wohl für die sogenannte "kleine Eiszeit" verantwortlich, die Europa vom 15. bis zum 19. Jahrhundert gepackt hielt - daß also vor diesem Hintergrund manche Himmelserscheinung verstehbarer wird. Von der so mancher Leser ja berichtet und überzeugt ist, daß man es dabei mit Wirkungen von "Chemtrails" zu tun hat. 

Aber das wäre vielleicht gar nicht notwendig. Denn dann würde nachweislich bzw. mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine schwächere Sonnenaktivität auch eine stärkere (und andere) Wolkenbildung bewirken. Vielleicht erklärt das die Beobachtung, die manche von Chemtrails überzeugt sein läßt, daß sich am Himmel nämlich (angeblich) anders als vor etlichen Jahren häufig recht ausgedehnte, schlierige Wolkendecken zeigen. Das wäre dann eine völlig natürliche Erscheinung, die mit der Sonne, nicht mit menschlicher Tätigkeit zu tun hat. Schon gar, wenn man sie mit dem Umstand zusammenführt, daß der Luftverkehr (aber auch der Schiffsverkehr) immens zugenommen haben.

Nicht nur das. Dann hieße das auch, daß die kosmische Strahlung für die Ausfällung von Aluminium (etc.) verantwortlich ist. Dann hieße das weiter, daß die von menschlichen Fortbewegungsmitteln (vor allem Schiffe und Flugzeuge) schon durch ihre Abgase (Abwärme) mehr Einfluß auf die Wolkenbildung und die Wolkenbilder hat, als man bisher dachte. Und daß man dafür erste Erklärungsansätze hat. Daß dieser Einfluß der aus Abwärme und Abgasen entstandenen Kondensation (die zu Wolken führt) schon auch dafür verantwortlich ist, daß mehr Aluminium etc. in der Luft ist, daß der weit überwiegende Großteil dieser Metalle aber einfach aus der kosmischen Strahlung kommen und schon deshalb zugenommen hat. Weil eben die Sonne schwächer ist. Was alles dann natürlich abregnet, weil es ja Kondensationspunkt für Wasser ist. Das würde jede Chemtrail-Spekulation unnötig machen.

Behalten wir auf jeden Fall im Auge, daß rein natürliche Vorgänge, auf die der Mensch keinerlei Einfluß hat, wesentlich mehr, aber vor allem wesentlich überraschendere Einflüsse auf die Atmosphäre der Erde hat, als wir manchmal glauben wollen. Die Möglichkeit sollten wir auf jeden Fall einräumen. Auch die, daß die Erde und das All so groß und gewaltig sind, daß wir nur einen Bruchteil der potentiellen Phänomene überhaupt kennen, also immer wieder überrascht werden. Um nicht in Sichtweisen zu verfallen, die uns in Panik versetzen, zu der gar kein Anlaß besteht.

Svensmark sagt nicht, daß er alles weiß. Er zeigt nur, daß es starke Hinweise gibt, daß es sich so und nicht anders verhält. Vieles davon weiß man noch gar nicht. Wohltuend und Ausweis wissenschaftlicher Redlichkeit ist, daß er zugibt, daß er sich bis vor einigen Jahren noch getäuscht hat. Er dachte sich die Zusammenhänge viel einfacher. Sie sind es nicht. Es ist alles viel komplexer. Aber manches ist schon recht plausibel erklärbar. Und das reicht, um zu sagen, daß sich die Klimamodelle, auf denen man Klimavorhersagen macht, auf jeden Fall irren.









*220119*

Donnerstag, 9. August 2018

Nun ist die Theorielücke gefüllt - Die Sonne und die Erde

Hier wird es natürlich interessant, und es scheint wirklich Bewegung in die Sache zu kommen: Es geht um die physikalischen Mechanismen, die bislang noch nicht nachgewiesen waren, die den hier schon vor Jahren vorgestellten Prozeß der Wolkenbildung in Verbindung von kosmischer Strahlung und dem Einfluß der Sonne darauf beschreiben können. Der dänische Forscher Henrik Svensmark hat sich seit vielen Jahren dem Studium dieser Vorgänge gewidmet. Nun ist er mit einer Studie an die Öffentlichkeit getreten, in der er erstmals die Prozesse der Ionisierung von Schwebeteilchen in der Atmosphäre nachgewiesen hat. Im hundertmal wiederholten Experiment hat er nun den Beweis geliefert, daß es sich so verhält. Dieser Mechanismus hat den Theorien dazu bislang gefehlt.

Er kann sich dabei aber auch auf umfangreiche Studien des Briten Jasper Kirkby beziehen, der bereits 2008 solche Vorgänge als mehr als wahrscheinlich dargestellt hat. Zu auffällig und vielfältig sind die statistischen Korrelationen zwischen Sonnentätigkeit (Sonnenflecken) und dem Klima auf der Erde. Nahezu alle früheren Großperioden (römische Warmzeit, mittelalterliche Warmzeit, neuzeitliche Eiszeit, die Erwärmung der Jahrzehnte 1970 bis 1999) lassen sich so, wenn schon nicht erschöpfend, denn doch grosso modo erklären. Denn diese Wirkzusammenhänge dürften "träge" funktionieren, also nicht kurzfristig.

Natürlich wirken noch andere Faktoren. Deren wichtigster das Magnetfeld der Erde ist, darüber herrscht Einigkeit.  Aber ebenso gibt es zyklisches Verhalten der Ozeane, ohne daß diese Vorgänge schon ausreichend erforscht wären, die sich aber zweifellos auf das Weltklima auswirken. 

Ein bekanntes Beispiel ist der "El Niño", der für die Jahre 1995-97 einen Wärmeschub brachte, der nunmehr aber weg ist, so daß die Erdtemperatur wieder auf das Niveau davor zurückgegangen ist. Und dieses Niveau zeigt seit 1999 einen sogenannten "Hiatus", also einen Stillstand, was nicht einmal mehr das IPCC bestreitet. (Bis noch vor wenigen Jahren wurde man für diese Tatsachenfeststellung als "Klimaleugner" gesteinigt, und mit "wissenschaftlichen Beweisen" überhäuft, daß das nicht so sei. Nun - es ist doch so.) 

Das heißt, daß sich seit 1999 die Erde NICHT mehr erwärmt hat. Über die Gründe dafür gibt es viel Spekulationen, eine davon betrifft eben ... die Sonne. Ein Einfluß, der bisher in der Wissenschaftsgemeinde der Katastrophenpropheten verschwiegen wurde.

Freilich, zusätzlich haben Ereignisse Einfluß, die die Erde auf ihrer Wanderung durch das Weltall betreffen. Denn auch dabei verändern sich die kosmischen Einflüsse (Strahlung), je nachdem, wo sich die Erde bzw. das Sonnensystem gerade befindet, und was auf diesem Weg rundum quasi passiert. Im besonderen Supernovae (also Ereignisse, die man als Sternenexplosion deutet) sind hier zu nennen. Es dürfte bekannt sein, daß sich das Sonnensystem wie auf einer DNA-Spirale durchs Weltall bewegt. Zumindest werden die Beobachtungsdaten so interpretiert. Auch der ellipsoide Abstand Erde - Sonne ist nicht immer gleich, und selbst die Erdachse schwankt ("taumelt"). Alles bewegt sich, alles regt sich. Ständig. Denn in der Aktivität hat das Seiende erst Anteil am Sein.

Daß die Sonne sich auf das Erdklima auswirkt ist unbestreitbar

Daß aber die Sonne und ihre Aktivität Einfluß auf das Erdklima hat, darüber kann kein Zweifel bestehen. Die Streitfrage ist nur, wie hoch er ist. Und ob er alles erklärt. Kirkby ist hinsichtlich der Einschätzungen von Svensmark etwas zurückhaltender. Er meint, daß dieser Einfluß kleiner ist, als Svensmark ansetzt. Der wiederum meint, daß auch wenn man davon ausgehen muß, daß dieser Einfluß für kaum zwei Prozent der Wolken (in niederen Atmosphärenschichten) - die eindeutig abkühlend wirken - angenommen werden kann, diese Menge als weitreichende Erklärung ausreicht. Denn immerhin geht es bei der Frage um die Erderwärmung ja auch nur um Zehntelgrade.

Der Mechanismus sei hier noch einmal in Kürze erklärt: Die Sonne bildet je nach Aktivität ein Magnetfeld, das auch die Erde umfaßt. Dieses Magnetfeld ist je nach Stärke dafür verantwortlich, wieviel kosmische Strahlung auf der Erde eintritt, wo sie in den unteren Luftschichten eine Ionisierung der Partikel bewirken, die sich zu jener Größe verklumpen, an der dann Luftfeuchtigkeit kondensiert, zu Wolken und zu Regen führt. Also zweimal abkühlend wirken, durch Regen und durch die Reflexion der Sonnenstrahlen auf der Oberseite. Wenn die Sonne hohe Aktivität zeigt - erkennbar an den Sonnenflecken - ist das Magnetfeld stark. Deshalb bilden sich auf der Erde weniger Wolken, und die Erde heizt sich auf. Das verlinkte Video auf youtube erklärt es umfassender.

Das läßt sich auch in der Geschichte nachweisen, denn Sonnenflecken werden seit 2000 Jahren beobachtet. Ist die Sonne hingegen passiv, zeigen sich also wenige oder keine Sonnenflecken, kühlt die Erde ab. Denn nun ist das "schützende" Magnetfeld schwächer, und es kann mehr kosmische Strahlung eintreffen. Damit bilden sich mehr Wolken, usw. usf. Diese Sonnenfleckentätigkeit verläuft, soweit kann man das schon sagen, in Zyklen, und zwar in mehreren Zyklen, die einen kurzfristiger, die anderen langfristiger. In Phasen, wie der neuzeitlichen kleinen Eiszeit (16. - 19. Jahrhundert), wo Europa jahrhundertelang unter großer Abkühlung litt, sind sogar mehrere dieser Zyklen in ihrer Abwärtsbewegung zusammengetroffen. Eine ähnliche Entwicklung dürfte uns im nächsten Jahrzehnt bevorstehen, das nur nebenbei.

Aber das ist schon lange klar

Freilich, daß diese Zusammenhänge bestehen, hat bereits Kirkby in einem interessanten Papier früher festgestellt. Worin Kirkby auf jeden Fall mit Svensmark übereinstimmt ist, daß beide (und nicht nur sie) meinen, daß dieser Einfluß in allen gängigen Klimamodellen sträflich vernachlässig wurde. Ja hier ging man sogar davon aus, daß die durch die Industrie und die Verbrennungsvorgänge höhere Emission von Aerosolen (also kleinen Partikelchen) eine faktisch kühlere Erde vortäuscht, daß es also eine "versteckte Erwärmung" gebe, die bei weniger Emissionen wirksam werde. Die wiederum ist dem CO2 zuzuschreiben. In jedem Fall sind sowohl Kirkby als auch Svensmark der Ansicht, daß dabei die Reihenfolge UMGEKEHRT zu sehen ist: Es wurde also immer ZUERST wärmer, und DANN stieg (als Folge) das CO2 in der Atmosphäre. Daß dieses sich erwärmend auswirkt, bestreiten beide nicht. Die Frage ist nur: wie sehr?!

Seit Jahren ist nun zu beobachten, daß zumindest der Einfluß des CO2 auf die Erdtemperaturen (die sogenannte "Klimasensibilität") selbst vom IPCC (dem Intergouvernemental Panel of Climate Change, das bekanntlich selbst KEIN wissenschaftliches Gremium ist, sich nur deren bedient, selbst aber eine politische Einrichtung ist) immer geringer angesetzt wurde. Kirkby und Svensmark sind neben vielen anderen Klimawissenschaftlern der Meinung, daß er immer noch um 50 Prozent zu hoch angesetzt wird. Angeblich hat jüngst das IPCC diesen Einfluß tatsächlich noch einmal heruntergesetzt, wie dieser spannende, ausgezeichnet zusammenfassende Artikel auf Achgut darlegt. 

Wo Ulli Kulke von der Tatsache schreibt, daß dieses Thema - Sonneneinfluß aufs Weltklima - von sehr vielen Klimaforschern bisher wie die Pest gemieden wurde. Zu verliebt sind sie in die Idee des bösen CO2, zu viele Reputationen hängen daran. Das sei der Grund, warum über diese wichtigen Zusammenhänge ein weiter Bogen gemacht und seine Vertreter (wie es Svensmark passiert ist) als unwissenschaftlich verleumdet wurden. Und das ist der Grund, warum in den Medien bislang so gut wie nichts über diese wichtigen Erkenntnisse zu lesen war.

Auch darum waren die bisherigen Modelle falsch

Nur einen Punkt wollen wir hier noch herausgreifen, denn er ist für die bisherigen Modellannahmen (und den daraus erstellten Prognosen, die bekanntlich allesamt weit über den tatsächlich gemessenen Temperaturen liegen, also falsch sind) von großer Bedeutung. Andere Studien - wir haben auch darüber vor Jahren schon hier berichtet - belegen nämlich etwas anderes. Bisher ist die Klimamodellrechnung nämlich davon ausgegangen, daß die derzeit gemessenen Temperaturen durch die oben erwähnten Industriewolken etc. niedriger sind als sie sein müßten. Schon gar verglichen mit denen in vorindustriellen Zeiten, wo es diese Wolken NICHT gab. 

Die erwähnten Studien, die längst als etabliert gelten, haben gezeigt, daß das nicht zutrifft. Es gab auch VOR der Industriezeit bereits ähnliche Faktoren, und die sind ... Baumsamen! Wenn weniger Industriewolken in der (niedrigen) Atmosphärenschichte sind, kommen sie zum tragen. Es sind dann die Bäume (!), die für jene Aerosole (Partikel) in der Luft sorgen, die durch Ionisierung durch kosmische Strahlung groß genug werden, daß Wasser an ihnen kondensieren kann - das sind die Wolken, die den Regen bringen. 

Die bisherige Annahme der Klimamodelle, daß also vor der Industrialisierung der Himmel "wolkenfrei" war, daß also eine ohnehin höhere Grunderwärmung vorlag als heute, sodaß die Temperaturen zu Warmzeiten etc. ausreichend erklärbar sind, ist schlichtweg falsch. Es gab auch VOR dem Industriezeitalter diese Wolken, nur waren sie den Bäumen zuzuschreiben. (Im besonderen übrigens den Pinien.)


*260618*

Dienstag, 27. September 2016

Nur das Schöne kann wahr sein

Es geht in den Theorien, an denen der dänische Forscher Henryk Svensmark vor etlichen Jahren zu arbeiten anfing, nicht einfach nur darum, daß die Sonneinstrahlung direkt die Temperaturen und das Wetter auf der Erde beeinflußt, ja: MACHT, wie man es sich simplifiziert rasch mal vorstellen würde. Sondern es geht um das Wechselspiel zwischen solarem Magnetismus (durch Sonnenaktivität ins All ausgebreitet) und kosmischer Einstrahlung. Dies sind die Hauptfaktoren, die die Wolkenaktivität auf der Erde bewirkt, sodaß man sagen muß: Nicht das Klima macht die Wolken, sondern die Wolken machen das Klima. Und die Wolken müssen als Wirkung eines Zusammenflusses von kosmischen Faktoren gesehen werden.

Obwohl es für diese Erklärungsmodelle enorme wissenschaftliche Evidenz gibt, werden sie von den Erwärmungsforschern hartnäckig ignoriert. In den Computermodellen werden sogar die Wolken nur als recht kleine Wirkfaktoren eingerechnet. Man will einfach nicht von der Hauptidee lasse, daß es der Mensch mit seinem CO2-Ausstoß ist, der das Klima nur aus dem Gleichgewicht bringen kann.

Aber das Klima der Erde ist in weit größeren, ja gigantischen Gesamtsystemen verankert und begründet. Das Überzeugende an dieser Idee ist, daß sie nicht nur physikalisch nachvollziehbar ist - etliche Bestandteile dieses Funktionsmechanismus sind auch experimentell bereits nachgewiesen - sondern daß sie SCHÖN ist. Denn ein Ding tut es dem anderen kund, die Schöpfung ist ein einziges großes Zueinander.

Strahlungspartikel rasen in winzigsten atomaren Teilchen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch den gesamten Kosmos. Sie treffen dabei auch die Erde. Aber die solare magnetische Aktivität kontrolliert gewissermaßen, wie viele dieser Partikel zur Erde durchdringen können. Zwischen der Menge der Einstrahlung und der Bedeckung der Erde mit Wolken lassen sich so auffällige Korelationen finden, daß es einfach nicht nach Zufall aussieht. Im gleichen Maß finden sich engste Zusammenhänge mit dem Magnetfeld der Sonne und den kosmischen Strahlen. Das legt den Gedanken nahe, daß der Kosmos direkt für die Erde von Relevanz ist. Bei höherer solarer magnetischer Tätigkeit - wie in den letzten 100 Jahren - werden viele dieser kosmischen Strahlen abgeschirmt. Effekt? Es kommt zu geringerer Wolkenbildung, und damit zu höheren Temperaturen. Wird die Sonne träger, schwächt sich ihr magnetisches Feld ab, bilden sich durch kosmische Einstrahlung mehr Wolken, und diese Einstrahlung wirkt sich auf die niedrigen Wolkenschichten aus. Die Temperaturen auf der Erde fallen, weil diese Wolken die Sonnenstrahlen ins All zurückwerfen. 

Wolken wiederum werden durch Partikel gebildet, nur an Partikeln kann Wasser zu einem Tropfen kondensieren. Wenn diese Partikel durch kosmische Einstrahlung ionisiert werden. Vor einigen Wochen war hier ein Bericht darüber zu lesen, daß sich der Verdacht erhöht, daß diese Partikel von Pflanzen (v. a. Bäumen) stammen, sodaß bisher die menschlichen Partikelemissionen bei weitem überschätzt wurden.

Die Wolken formen das Wetter, das Klima, und diese Wolken erhalten ihre "Aufträge" aus dem Kosmos.

Seit je wußte die Menschheit, daß Leben und Wohlergehen auf Erden direkt von der Sonne abhängt. Aber dies ist noch nicht alles, noch lange nicht. Denn diese kosmischen Einflüsse korrespondieren, ja kommunizieren mit dem "Eigenverhalten" der Erde. Auch das wußte die Menschheit seit je. Die Erde ist kein isoliert herumschwebender Sonderplanet, sondern sie ist in ein gigantisches System des Kosmos eingebunden.

Dazu kommt nämlich, daß das Sonnensystem durch die Milchstraße wandert, die einem spiralförmigen Aufbau hat. Das Sonnensystem schneidet nun diese Spiralen. Damit wechselt die kosmische Einstrahlung, denn während ein solche Spiralarm durchwandert wird, erhöht sich die kosmische Einstrahlung - und die Erde kühlt ab. Um dann wieder warm zu werden. Dies sind tatsächlich Klimawandel, aber in Dimensionen die alles übertreffen, was die Menschen je erlebt haben. Die sich aber in der Geologie zeigen. Und die in jahrmillionenlangen Zyklen ablaufen. Tatsache ist, da die Erd im überwiegenden Teil ihrer Geschichte deutlich wärmer war, als sie es heute ist, wo wir wieder einen dieser Spiraläste durchlaufen. Die Korelationen zwischen Erdaltern und Klimaperioden und dem Standort des Sonnensystems in der Milchstraße lassen sich durch astronomiche Berechnungen zeigen.

Damit trifft sich sich diese Theorie aber sogar mit der traditionellen, klassischen Metaphysik der Menschheit. zumindest bleibt sie dahin offen. Die im aristotelischen (bzw. dann thomistisch-aristotelischen) Kosmosmodell seine vielleicht vollkommenste Ausgestaltung fand. Alles Vereinzelte auf der Erde gründet demgemäß in den äußersten kosmischen Kreisen, die über verschiedene Seinsstufen - vom Geist, von der reinen Ideenwelt bis zur bloßen Materie - eine durchgängige Linie des Geschöpflichen bildet, nur je auf einer anderen Ebene. So, wie auch jeder der menschlichen Sinne seine Ebene der Erkenntnis hat, wie Helmuth Plessner so schön auseinanderlegt, und doch in der Person zu einer einen, einfachen Gesamterkenntnis kommt, in der sich analog der gesamte Kosmos umfangen findet. Freilich zweifelt der VdZ (und mit ihm unermeßlich berufenere Stimmen der Philosophiegeschichte) ob Aristoteles überhaupt je verstanden worden ist.

Die Reaktion seitens der bisherigen Klimaforschung? Ignoranz. Schlicht: Ignoranz. Selbst das Publizieren war schwierig, keine Publikation wollte sich die Finger verbrennen und so völlig gegen den Mainstream stehen. Denn man hat sich so in die Thesen rund um Treibhausgase und CO2 verbissen, alles daran gehängt, daß eine Theorie, die nicht nur theoretisch in sich stimmig ist, die das Klimageschehen auf der Erde in einer Stimmigkeit und Weite erklären kann, wie es noch nie der Fall war, sondern die auch experimentell untermautert ist, für fanatische CO2-Priester nur noch existentiell bedrohlich erscheinen kann.









*190816*

Samstag, 16. Juli 2016

Von Megacities, Wäldern, Temperaturen und Wolken

Am CERN  hat man einen interessanten Effekt entdeckt, der bisherige Gedanken auf den Kopf stellt, dessen Konsequenzen sich aber auch mit Svensmark'schen Forschungen decken. Der ja auch sagt, daß kosmische Strahlung über Ionisationaeffekte der entscheidende Faktor in der Wolkenbildung ist. Aber WAS da ionisiert wird, darüber hat nun CERN Interessantes entdeckt. Es sind nämlich NICHT die Verbrennungsprodukte (Schwefeloxyde etc.), ohne die es nicht zur Bildung jener Molekülklümpchen kommt, wie man bisher (und in allen Klimamodellen) annahm, die dann Basis der Wolken sind, sondern es sind die von Pflanzen und v. a. Bäumen freigesetzten winzigen (Samen)Partikel, Duftstoffe eigentlich, die aufsteigen und sich verklumpen.  Diese bilden helle und sehr stabile Wolkenformationen.

Damit fällt den Klimamodelleuren das Argument weg, daß die kühlende Wirkung der Wolken aus Luftvschmutzung (aus Verbrennung) die Erwärmungseffekte aus dem CO2 milderten. Es gibt diese Effekte einfach nicht, bzw. es gab sie vor der Industrialisierung sogar noch stärker als heute.

Denn nun muß davon ausgegangen werden, daß es in der vorindustriellen Zeit (was immer das heißt) zu deutlich mehr Wolkenbildung gekommen ist, als man bisher annahm. Ja man muß nun davon ausgehen, daß es über dicht bebautem, nicht bewaldetem Gebiet zu deutlich weniger Wolkenbildung kommt, als man meinte. Die Klimabildungsprozesse, so eine der Stimmen am Video, in vorindustrieller Zeit und heute unterscheiden sich nicht. Damit muß auch davon ausgegangen, daß sämtliche Hochrechnungen, wie sehr sich da globale Klima in Zukunft erwärmen würde, deutlich zu hoch angesetzt sind.

Dieser jüngst nicht nur im Labor, sondern auch am Jungfernloch in großer Höhe empirisch bestätigt gefundene Wirkungszusammenhan müßte also seine Auswirkungen auf sämtliche Klimamodelle haben. Denn dort setzt man überall den Wasserdampf als Wolkenbildungsessenz an, den menschliche Luftverschmutzung zu Regen mache. Dem ist nicht so. Eher zum Gegenteil. Es sind die Pflanzen selbst, die - zusammen mit der kosmischen Einstrahlung - dafür sorgen.

Es liegt also nahe, daß es zu lokalen Erwärmungseffekten im exakten Gleichschritt mit der Zunahme nicht  nur dicht verbauter, sondern vor allem GROSZER dicht verbauter Siedlungsräume kommt.

Mit anderen Worten, meint der VdZ: Die Zunahme der Megacities ist in der jüngeren Wettergeschichte von hoher Relevanz. (Auch für die Temperaturmessung selbst, weil sich Stadt- und Landflächen damit schon prinzipiell unterscheiden, weil sie andere klimatische Rückwirkungen haben). Nicht nur deren Größe, sondern auch deren Lage, weil diese für die Windbildung verantwortlich sind, die baumgeschängerte Flächenluft mit der städtischer pflanzenfreier(er) Bezirke vermischt. Weil nur dort entsprechend große "pflanzenfreie" Areale entstehen, die für wolkenfreien Himmel verantwortlich sind. Auch die Rolle von verbetonierten Verkehrsflächen - deren Architektur vor allem sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat (die Autobahnen zur Zeit der Jugend des VdZ in Österreich waren wie Straßenbänder durch Parklandschaften, während sie heute wie klinisch saubere Separaträume wirken) müßte man eigentlich neu denken.*

Von ganz großer Bedeutung sieht der VdZ aber auch die Veränderung der verwendeten Baumaterialien im Hochbau. Hier war seit den 1970er Jahren ein Siegeszug des Beton (und Stahl) zu beobachten, der ein völlig anderes Wärmeverhalten hat wie Ziegel oder Holz und schon deshalb das städtische Kleinklima verändert. Vor allem die Charakteristik der Temperaturverläufe verändert sich damit. Das ist für jeden und immer schon zu beobachten.

Wo sich weniger Wolken bilden, kommt es durch erhöhte Sonneinstrahlung (und damit aktivierter Eigenerwärmung der Materie) zu Erwärmungseffekten während des Tages, wie jeder selbst beobachten kann. Aber es kühlt sich auch in der Nacht deutlich mehr ab, die Tag-Nacht-Unterschiede erhöhen sich also, durch die Wolken wie durch die Bauweisen. Das führt zu höherem Energieverbrauch.

Die Abdämmung von Fassaden, um "Energie zu sparen", bewirkt grosso modo das exakte Gegenteil. Das ist das Zeittypischeste daran. Denn Gottferne (eine Haltung, ein Habitus, keine rationale Operation) bewirkt keine gottlosere Welt, die ansonsten die gleiche bliebe, sondern eine Welt, die nicht mehr fähig ist, logos-orientiert - also: sinnbezogen - zu denken und zu handeln.

Das Fazit bleibt unverändert: Es ist völlig unsinnig, von "globalem Klima" zu sprechen. Sondern wir selbst verändern unsere unmittelbare, lokale Welt, und damit (ohne es freilich beherrschen zu können) auch das lokale Wetter. Wenn es uns zu warm wird, sollten wir uns über die Architektur (als Ordnung der Lebenswelt) in unserer unmittelbaren Umgebung den Kopf zerbrechen, nicht über "Weltklima". Lokale Kleinlagen aufzuaddieren und dann zu behaupten, es würde sich das Ganze damit ändern ist und bleibt schlicht und höflich formuliert "nicht sehr intelligent". Man müßte es sonst ja "primitiv" nennen, würde man damit nicht die Ganzheitsfähigkeit "primitiver Weltbilder" diffamieren.








*Hier mischen sich Tatsachen über die Pflanzeneinheit "Wald" mit ein, der ja einem lebendigen Organismus zu vergleichen ist. Denn kein Baum ist als "Baum" zu sehen, sondern als "Teil eines Waldes". Findet ein einzelner Baum ("begrünte Stadtflächen") keinen Wald (oder steht er am Rand eines Waldes, als nur zum Teil in einem Wald), versucht er verzweifelt, Wald zu bilden. Indem er um ein Vielfaches mehr Samen absondert, auch durch Duftstoffe (die ja material sind) "expansiver" ist, als Bäume in dichten Wäldern. In Zusammenführung mit den CERN-Ergebnissen könnte man vielleicht sagen: Es kommt nicht so sehr auf "begrünte" Stadtflächen an, sondern auf Stadtflächen "mit Bäumen". Diese haben erst den erwünschten Abkühleffekt, weil sie sich auf die Wolkenbildung in den unteren Luftschichten auswirken.




*300516*

Samstag, 11. Juni 2016

Das ist empirisch

Man tut seine Thesen gerne ab, obwohl er sicher kein verrückter Sodnerling ist, der sich irgenetwas zusammenspinnt. Vielmehr kann der Däne Prof. Henryk Svensmark seine These sogar exprimentell unterlegen. Und sie wird durch die emprisch vorliegenden Daten perfekt gestützt. 

Svensmark behauptet, daß es in allererster Line die komische Strahlung ist, die von der Sonne ausgeht, die das Klima auf der Erde beeinflußt. Die magnetische Auswirkung der Sonnenstrahlung auf die Erde, die mit ihrer beobachtbaren Aktivität in Form der Sonneflecken zusammenhängt, ist auch historisch rückverfolgbar. Zum einen durch Beobachtungen, die vorliegen, und zum anderen etwa über Meteoriten. Denn das in ihnen enthaltene Titanium 44 mit seiner Halbwertszeit von 63 Jahren macht rekonstrierbar, wie stark sie kosmischer Strahlung ausgesetzt waren. Die zweite empirische Datenlinie ergibt sich aus den Eisbefunden, denn starke Sonnentätigkeit wirkt sich generell auf den Niederschlag auch in Form des Staubs aus, der am Eis liegenbleibt und damit Aussagen ermöglicht. Ein Vergleich mit vorliegenden Klimadaten verblüfft durch die hohe Übereinstimmung der rekonstruierten historischen Daten über die Intensität der Einstrahlung durch die Sonne. Ebenfalls empirisch beobachtbar und nachweisbar ist, daß die Intensität der kosmischen Strahlung sich in der Höhe der Wolkenbildung in der Atmosphäre Korrespondenz findet. Starke Sonnenaktivität mit einhergehender starker Strahlenwirkung wirkt in tieferen Schichten, sinkt die Sonnenaktivität bleibt die Wirkung in den höheren Schichten.

Ionisation bedeutet, daß sich über diese Prozesse Aerosole des Wasserdampfs in der Atmosphäre zu Kernen ausbilden. Die sind es dann, die abregnen. Treffen die Sonnenstrahlen aber auf Luftzonen hoher Eigenmagnetisation - etwa über dem Äquator - so ist ihre Wirkung (wohl aufgrund der Gegenwirkung) in den unteren Schichten geringer meßbar. Aber sie wirken sich auf die Wolkenbildung aus, und zwar in wasserdampfgesättigter Luft. Weit weniger bei Luftschichten mit Eis. 

Interessantes Detail dabei: Die Wirkung der Schiffsmotoren ist atmosphärisch über Satellitenaufnahmen durch Wolken über den Schifffahrtsstraßen nachzuvollziehen.* Auch das eine Spitze zum Thema "Globalisierung". Und es stützt die Ironie der Klimaretter, die über ihre heftige Reisetätitigkeit weltweit einen vielleicht gar nicht unwesentlichen Beitrag zu jenen Phänomenen liefern, die sie mit ihrer religiös-fanatischen Wichtigtuerei bekämpfen wollen. Wie so oft: Das linke (begrifflich und damit gestalthaft diffuse, ideologisch-mythologisch irrationale, umso mehr aber positivistisch behauptete**) Weltbegegnen erzeugt das, wogegen es sich zu wenden vorgibt, selbst, weil es nur IN den Linken phantomhaft aber ihren Handlungen gestaltgebbend existiert. Bislang haben noch alle Klimarettungsmaßnahmen (die Energiewende sei hier als herausragendes Beispiel genannt) das exakte Gegenteil von dem bewirkt, was sie als Ziel vorgeben.***

Aus all diesen Daten und Untersuchungen von Svensmark läßt sich die Aussage treffen, daß die Sonnenaktivität mit hoher Wahrscheinlichkeit den entscheidenden Einfluß auf den Niederschlag auf der Erde hat. Er wirkt sich über Ionisationsprozesse direkt auf die Wolkenbildung aus - und darüber auf Wetter und "Klima". Sinkt die Sonnenaktivität (und das passiert zyklisch), kommt es zu weniger Wolkenbildung, speziell in den niederen Luftschichten, und die unteren Luftschichten kühlen ab. Das ist in der "kleinen Eiszeit" zu Beginn der Neuzeit auch passiert. Steigt sie, steigen auch die Wolkenbildungen und damit die Erdtemperaturen. Daß es diese Zusammenhänge gibt, daß sie großen Einfluß haben, scheint kaum widerlegbar und ist empirisch (und vor allem auch experimental; Svensmarks Forschungsergebnisse sind also auch wiederholbar, eines der entscheidenden Kriterien in der Naturwissenschaft, das in der gesamten Welt der Klimahysterie NICHT der Fall ist) dicht untermauert.












*Vielleicht hat es damit zu tun, daß die Wirkung von Bestimmtheitszuständen (die Energie brauchen bzw. verbrennen), von Zuständen komplexer Ineinanderwirkung immer komplexerer Gestalten also, innerhalb wenig distinkter Umwelten - und das sind vor allem kalte Zonen (denn Kälte bedeutet die Abwesenheit von Lebensvollzug, und das heißt: von Verbrennungsprozessen), oder Luftschichten über dem Meer - auch wesentlich stärker ist. Sie hängt (und das ist aus der Physik sehr wohl bekannt) also von der Potentialdifferenz ab, die sich nicht linear sondern degressiv vollziehen. Hohe Unterschiede bewirken anfänglich wesentlich raschere Wirkungen auf die Umgebung als dies geringe Unterschiede (wie sie mit der Fortdauer eines solchen Ausgleichungsprozesses also eintreten) tun. Gleichen sich die Energiezustände von Dingen an - und das tun sie immer mit der Zeit - verlaufen die Wirkungen flacher, langsamer. Es gibt dazu auch eine interessante Untersuchung, die vor kurzer Zeit veröffentlicht wurde, die zeigt, daß Polarstationen enorme Auswirkungen auf ihre (kalte) Umgebung haben, wir haben an dieser Stelle darüber berichtet.

**Wer sich nur durch eigene Kraft in der Luft halten kann, wird dies durch umso heftigeres Rudern mit den Armen tun.

***Jede positivistisch-willkürliche Theorie oder Anschauungsform berührt in der wirklichen Wirklichkeit völlig andere Gegenwirklichkeiten bzw. ontologische Ströme, wie sei in den Ideen der Dinge selbst liegen, wie sie im Sein grundgelegt sind. Deshalb sind sie nie organisch möglich, sondern verlangen eine Grundrevolution eben dieser Seinsorientierung. Ideologien richten sich nur ganz vordergründig auf Details und Sachlichkeiten. Ihre wahre Absicht ist immer eine Änderung der religiösen Ausrichtung. Denn der Mensch handelt (wie alles Seiende) nach seinem eigenen Bild. Deshalb ist jeder Lügner, jeder Ideologe, jeder "Sünder" (und Sünde ist wesentlich und zuerst ein Verstoß gegen die Ordnung des Seins) sein eigener Richter. Immer wird deshalb der Ideologie die Wahrheit und die Vernunft zum Todfeind, den es im Namen eines Zieles moralischer Qualität (das "Gute" TROTZ der Wahrheit) zu eliminieren gilt. Und damit bekommt sie auch ein Problem mit der Empirie. 

Gerade in der Klimaweltrettung mehren sich mittlerweile und deshalb die Theorien, die davon sprechen, daß selbst wenn die Thesen einer baldigen Weltkatastrophe nicht zuträfen, die Maßnahmen zu ihrer Rettung moralisch geboten und notwendig seien. Der VdZ hat Bücher vorliegen, wo solche Weltretter überhaupt den Ausgangspunkt ihrer Rettungsforderungen - eine Klimakatastrophe - regelrecht marginalisieren, eine solche Klimakatastrophe widerlegende Evidenzen (es gibt bis heute keinen wissenschaftlich haltbaren Nachweis, daß CO2 überhaupt einen berücksichtigenswerten Einfluß auf das Weltklima hat; diese Behauptung ist ein reines Apriori) als eigentlich unwichtig abtun.  Sich sogar schon ganz  offen in (und diesmal stimmt es wirklich) Verschwörungstheorien ergehen ("Exxon weiß irgendetwas, das sie nicht sagen ..."), um sachlich längst verschlossene Türen virtuell offen zu halten.

Die Klimaretter zeigen nach und nach und schon sehr offen ihr wahres Gesicht: Das der Gesellschaftsrevolutionäre, die die von ihnen inszenierte Angst vor einer Klimakatastrophe (durch den Menschen) als Brechstange für ihre ganz anderen Ziele benutzen. Dieses Handlungsmuster ist ja sogar im Alltag zu beobachten: Wo Menschen mit und in der Wirklichkeit nicht durchkommen, versuchen sie das Wirklichkeitsbild des anderen zu beeinflussen und vor allem zu erschüttern, um so die Bedingungen zu setzen, UNTER DENEN sie dann Erfolg haben. 

Das ist das Wesen der "Skepsis" als Weltanschauung, das ist aber auch vielfach und in bedenklicher Weise bei vielen Kritikern der politischen und gesellschaftlichen Zustände des Westens zu beobachten. Und das ist die zu größtem Mißtrauen anregende Beobachtung der Stellung, die das "Aufklärerwesen", die "Forderung nach universaler Transparenz", die Begeisterungsstürme hinsichtlich der "Aufdeckerpresse" usw. in der Gegenwart innehat, und die damit ganz umfassend subversiv wirkt. Und die von einem Punkt ihren (bereits frühkindlich entstehenden) Ausgang nahm: Der Zerstörung des Vertrauens in den Mann und Vater. Die Zusammenhänge von Weltrettungsmentalität mit schwach (in Funktionen aufgelöst, von der ganzheitlich bewahrten Gestalt der Autorität abgelöst) erlebten und auch wirklich schwachen (nicht den logos repräsentierenden, sondern ohne Gestaltgrenzen Bedürfnisse beantwortenden) Vätern, von funktionalistisch-relativistisch erlebten Eltern und Herkunftsfamilien, sind jedem selbst beobachtbar.





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