Die nicht in der Ablehnung von Abhängigkeiten besteht, sondern in deren Bejahung. Weil nur so Welt entsteht.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 23. Juli 2023
Weg zur Welt - Zu Schöpfung und Nichtung (2)
Samstag, 22. Juli 2023
Weg zur Welt - Zu Schöpfung und Nichtung (1)
Alles Soziale -also auch die Beziehung zu Gott – wird aufgelöst, und der Mensch fällt neuen abhängigkeiten zum Opfer.
Denn es gibt nur eine Abhängigkeit, in der Freiheit enthalten ist – die von Gott. Umgekehrt noch mehr:; Es gibt nur Freiheit in der Abhängigkeit von Gott. Deren Ort der Realwerdung wiederum der Weg des Mitmenschen, also des Sozialen ist.
Die Aufgabe kann also nicht und niewmals sein, Abhängigkeiten zu LÖSEN, sondern sie im Gegenteil anzunehmen, aber in einer Form anzunehmen, die auf Gott hin ausgerichtet ist. Das heißt im Stehen in einer Lebensordnung, die dem Willen Gotes - in der "Natur" - entspricht.
Wodurch realisiert sich das dann? Durch die Selbsttranszendierung, die in den Rahmen des sakramentalen Lebens gestellt ist. Denn die Ordnung Gottes, die Beziehungen (der Abhängigkeit) sind dann der Blutkreislauf der Gnade als dem eigentlichen, natürlichen (=wundervollen) Wirken Gottes.
IN dem sich die Schöpfung auf den siebten Tag hin ausrichtet - den Lobpreis Gottes, dem Tanz der Schöpfung, dem Fest, der Feier, der Freude, dem Lied, dem Hymnus, der Poseie.
Freitag, 25. November 2022
Als das Äußere verschwunden ist
Montag, 24. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (2)
Sonntag, 23. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (1)
Sonntag, 18. September 2022
Gedankensplitter (1437)
Sonntag, 31. Juli 2022
Generationen, die ihre Fragen nicht kennen wollen
Freitag, 10. Juni 2022
Ernst Wolff's Torheit und die Panik der Gottferne (2)
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| Kai Stuht und Ernst Wolff |
Donnerstag, 9. Juni 2022
Ernst Wolff's Torheit und die Panik der Gottferne (1)
Samstag, 7. Mai 2022
Nur der Glaubende hat diese Evidenz
Diese alle könnten ersaufen in Gnadenerlebnissen - sie würden es dennoch nicht sehen.
Samstag, 18. Dezember 2021
Es weihnachtet sehr
Wahn und Verhängnis
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| Photo by Unser Mitteleuropa |
Die Manipulation der Kinder, bei denen sie wie eine Grundlegung zur Unfreiheit wirkt, ist leider keine neue Erscheinung, sondern seit Jahrzehnten, ja seit Jahrhunderten Methode. Und Grund für meine aus Erfahrung entstandene Aussage, daß "die Lehrer die Todfeinde der Eltern sind." Keine Verordnung, kein Lehrplan, auf den sie sich sämtlich berufen, kann die Todsünden rechtfertigen, die sie begehen. "Wer einen von diesen Kleinen verdirbt ..." Für den wäre es besser, er würde mit einem Mühlstein um den Hals an der tiefsten Stelle des Meeres versenkt.
Für den wäre es besser.
Sonntag, 12. Dezember 2021
Eine Verschwörung, die sie nicht glauben würden (2)
Von hier aus ist der Weg nicht mehr weit sich vorzustellen, was alles noch von Fachleuten und Geheimdiensten gemacht werden könnte oder bereits angestellt worden sein könnte. Kann man sich vorstellen, wie sehr das öffentliche Bild unserer Gesellschaft durch solche Puppenspiele manipuliert worden sein könnte?
Samstag, 11. Dezember 2021
Eine Verschwörung, die sie nicht glauben würden (1)
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| QR Das Attentats-Experiment |
Dennoch ist es von größtem Interesse, und zwar nicht aus Voyeurismus. Denn das gezeigte "Experiment" zeigt etwas, das für mich zumindest völlig neu ist. Denn ich hätte nicht geglaubt, daß Hypnose dermaßen weit gehen kann.
Machen wir hier, ehe wir uns dem eigentlichen Inhalt widmen, einen Sprung ins Jahr 1968. An dessen 6. Juni der amerikanische Senator und Generalstaatsanwalt der USA, Robert F. Kennedy, der Bruder des sechs Jahre zuvor ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, von dem 24jährigen Palästinier Sirhan Sirhan erschossen wurde.
Montag, 20. September 2021
Fingerübung (3)
Sonntag, 19. September 2021
Fingerübung (2)
Auf der Suche nach einem "neuen Schreiben". Verdammnis und Seele. Von der Geburt, von der Acedia, und von der Hölle - (Siehe Einschub "Zur schriftstellerischen Arbeit 2") Weil der Mensch Abbild Gottes ist, kann man auch von ihm auf seinen Schöpfer schließen, wenngleich der Mensch auch nur indirekt von Gott erzählt, eben als Analogie. Und das heißt, daß wir uns aus dem Gesagten vorstellen können, wie es "für Gott" ist: So muß es also Gott gehen. Während wir Menschen es nur "hintereinander" können. Aber Gott, der reine Geist, der Geist nicht "hat", sondern IST, ist alles zugleich gegenwärtig, sodaß er über seine (geschaffenen) Geister (die Engel) alles zugleich und parallel "betreibt". Die Maß und Form ihres Handelns wiederum aus dem Geist - Gott - beziehen.
Dienstag, 14. September 2021
Hält Przemysl? (5)
Armageddon 1, 2, 3 und 4. Als das Ende der Welt kam. - Die Folge des gescheiterten Ausbruchsversuchs war kaum noch beschreibbar. Verzweiflung, Panik überall in der Stadt und in den Festungsgräben. Am Abend des nächsten Tages, dem 19. März 1915, bat Generalleutnant Kusmanek die fünf Hauptbefehlshabenden zu einem letzten Konsilium. Daß Przemysl nicht mehr gehalten werden konnte, war nicht mehr zu leugnen. Die Lebensmittel waren (bis auf eine allerletzte Notration) aufgebraucht, die Moral der Soldaten kaum noch beschreibbar am Boden. Nervenzusammenbrüche, Panikattacken, völlige Entkräftung und Apathie, Wein- und Schreikrämpfe, apokalyptische Phantasien die die Runde machten, es war eine Stimmung wie unmittelbar vor dem Jüngsten Tag.
Die Soldaten waren dermaßen entkräftet, erschöpft, nervlich am Ende, daß auch nicht ein einziger Angriff der Russen noch abgewehrt werden hätte können. Umgekehrt waren sie so hysterisch, daß "gespenstische Schatten" gesehen wurden, wo bei Nachsicht nur eine russische Zwei-Mann-Patrouille erkennbar war. Wegen eines solchen Gespenstes aber begann an einem Abschnitt ein ganzes Regiment derartig panisch ins Niemandsland zwischen den Fronten zu schießen, daß die Russen glaubten, es handele sich um einen nächsten Ausbruchsversuch, und ihre Truppen in Alarm versetzten.
Ja, man war am Ende. Rien ne va plus.
Aber wer dachte, das wäre also nun der Tiefpunkt, der hatte sich getäuscht. Was nun kam, sollte alles übertreffen, was jeder der in Przemysl Eingeschlossenen sich auch nur in den schlimmsten Träumen hätte vorstellen können.
Montag, 13. September 2021
Zeit, Tacheles zu reden (3)
Sonntag, 12. September 2021
Zeit, Tacheles zu reden (2)
Samstag, 11. September 2021
Zeit, Tacheles zu reden (1)
Montag, 23. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (3)
Jedes Erbe wird Unrecht, das nicht mit einer Weiterführung des Hauses verbunden ist. Das nur die Verfügungsmacht benützt, die den Nachkommen zufällt, und nun aufgezehrt wird. Nicht nur das. Das auch noch die Substanz zerstört, auf der es beruht.
Dieser Generation, die (grosso modo) nichts mehr aufbauen konnte (wobei das durchaus ein Leid ist, das man ihr zugefügt hat, keine Frage) fehlt es damit an Führungskraft, an der Kraft zu dulden und durchzuhalten. Sie ist von den Anstürmungen des Augenblicks so bewegt, daß sie einer geistigen, durchgängigen Idee nicht mehr treu bleiben kann, sondern ihre Entscheidungen dem Moment nach fällt - und damit ihrem Leben die Stringenz und Kontinuität raubt. Die damit als soziales Gegenüber zum gefährlichen Dämon jedes Gemeinwohls werden.


