Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Hölle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hölle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 23. Juli 2023

Weg zur Welt - Zu Schöpfung und Nichtung (2)

Auch er (Carlo, die männliche Hauptfigur) entdeckt also dann seine Freiheit.
Die nicht in der Ablehnung von Abhängigkeiten besteht, sondern in deren Bejahung. Weil nur so Welt entsteht.
Damit bin ich wieder bei XY angelangt, über die ich heute beim Aufwachen um drei lange nachdachte. Worin mir diese diametrale Entgegengesetztheit zu mir schmerzhaft und erneut bewußt geworden ist. Das deckt sich mit der realen Erfahrung, erhellt sie, macht sie als Geschehen bzw. in deren Wirklichkeit erkennbar..

Wo generell die Frau (und über die Frau alle Menschen, wiel alle Menschen einmal Kinder waren und letztlich immer sind) aus Neid, aus dem Versuch, mich doch auf eine Weise zu übertrumpfen, also hat sie das gegensätzliche Ziel gesucht und etabliert, auf eine Weise also, in der sie sich die wahre Demut ersparen hat können.

Samstag, 22. Juli 2023

Weg zur Welt - Zu Schöpfung und Nichtung (1)

Freiheit und Abhängigkeit – das ist das Grundthema der Gegenwart geworden. Weil keine Definitions-Dämme errichtet sind, bricht das derzeit völlig ein. Überall geht es um angebliche Autonomie und Unabhäng9igkeit, und dabei ist das gar nicht möglich bzw. auch nicht erwünscht. 
Alles Soziale -also auch die Beziehung zu Gott – wird aufgelöst, und der Mensch fällt neuen abhängigkeiten zum Opfer.
Denn es gibt nur eine Abhängigkeit, in der Freiheit enthalten ist – die von Gott. Umgekehrt noch mehr:; Es gibt nur Freiheit in der Abhängigkeit von Gott. Deren Ort der Realwerdung wiederum der Weg des Mitmenschen, also des Sozialen ist. 
Die Aufgabe kann also nicht und niewmals sein, Abhängigkeiten zu LÖSEN, sondern sie im Gegenteil anzunehmen, aber in einer Form anzunehmen, die auf Gott hin ausgerichtet ist. Das heißt im Stehen in einer Lebensordnung, die dem Willen Gotes - in der "Natur" - entspricht.
Wodurch realisiert sich das dann? Durch die Selbsttranszendierung, die in den Rahmen des sakramentalen Lebens gestellt ist. Denn die Ordnung Gottes, die Beziehungen (der Abhängigkeit) sind dann der Blutkreislauf der Gnade als dem eigentlichen, natürlichen (=wundervollen) Wirken Gottes. 
IN dem sich die Schöpfung auf den siebten Tag hin ausrichtet - den Lobpreis Gottes, dem Tanz der Schöpfung, dem Fest, der Feier, der Freude, dem Lied, dem Hymnus, der Poseie.

Freitag, 25. November 2022

Als das Äußere verschwunden ist

Was Bella Dodd in ihrem Erinnerungsbuch "School od Farkness" beschreibt (wobei im Titel der Buchstabe D in Kyrillischer Schrift gehalten ist, eine bewußte Anspielung auf jene Dunkelheit, als die sie ihre Phase als Vorsstandmitglied der Kommunistischen Partei der USA erlebt hat, aus der sie dann aber aufgewacht ist) beschreibt ist eigentlich der schönste Kulturkatholizismus

Die gesamte Umgebung, das Dorf Potenza, ja jeder ;Mensch in diesem armen, aber (und das ist kein billiges Klischee, "arm aber glücklich" ist häufiger wahr als gemeint) lebensfrohen Süditalien war Teil eines einzigen Atmens im Katholizismus, der sich von Jahresanfang bis Weihnachten durchgezogen und das Leben gegliedert hat. 

Man ist am Sonntag zur Kirch gegangen (oder auch mal nicht, wenn der Weg vom Wetter zu beschweerlivh gemacht worden war), man ist im Sommer zur Wallfahrt "in einen Ort mit einem Schrein, ich weiß nicht mehr welchen, aber wir haben den Heiligen Antonius tief verehrt" gegangen, in dem eine ganze violette Landschaft in Bewegung war. Sodaß sie zeitlbens jedes mal, wenn sie Flieder und violette Blüten sah, den Duft der Landschaft wieder roch, der sie als Kind so beeindruckt hat. 

So hat sie ihre ersten sechs Lebensjahre erlebt, die sie bei einer armen Schäferfamilie verbracht hat, bei einem Ehepaar, das sie wie ein eigenes Kind geliebt und aufgezogen hat. Ehe auch sie als jüngste Tochter von der leiblichen Mutter, die sie da zum ersten mal bewußt sah, nach Amerika nchgeholt wurde. 

Montag, 24. Oktober 2022

Das chthonische Geschehen (2)

Dann holen wir uns eine Frau aus den Entwicklungsländern. Die sind noch gefügiger. Die Babyboomerr als träge Eltern - Also konnte man von ihr auch die selben Dinge fordern, die man selber nicht tun wollte. "Teilung" der Arbeits- und Berufslast, volle Mitverantwortung für das Auftreten der Familie nach außen (das sie ja nun sogar "mitbestimmen" konnte), und scham- und rückhaltloses Ausgießen der eigenen Persönlichkeit, sodaß die Frau nun nicht mehr die Entscheidungen des Mannes zur Hilfe und Ausrichtugn bekam, sondern die unverdauten Denkflüsse selbst sortieren mußte, die der Mann herantrug und zuhause vor ihr auskotzte. Die Scheidungsrate ist explodiert. Sehr zum Gaudium der Machos, und unabwendbares Schicksal der Softies, die ja die "neue Gesellschaft" mit ihre "neuen Moral" proklamiert hatten.

Die Energie, mit der sich diese frustrierte Generation - beide Geschlechter frustriert aus ganz unterschiedlichen, ja entgegengesetzten Gründen - den Weltrettungsprogrammen zuwandten, Auch die Globalisierung der Ansprüche schuf nur vorübergehend Erleichterung. Die Frau aus dem unterentwickelten Land, dessen Gesellschaft im begehrlichen Blick auf den idealisierten Westen verharrt hatte, war nur kurze Zeit Ersatz. Kaum hier, hat auch sie diesen Köder der Emanzipation geschluckt, und vor allem aber die Hohlheit dieser westlichen neuen Werte durchschaut. 

Sonntag, 23. Oktober 2022

Das chthonische Geschehen (1)

Es hat keinen Sinn, ein Konzept, das nicht wirkt, weiter zu verfolgen. Oft steckt sogar seitens der Bekämpfer eine Angst hinter ihrem Kampf gegen immer wieder aufstehende neue und noch stärkere Heere, die wie eine Lust an genau der Misere wirkt, die herbeibeschworen werden soll, und gegen die man anzukmpfen vorgibt - um am selben, aber Pro wie Contra umgreifenden Wonnegefühl, teilhat.

Nehmen wir ein aktuelles Beispiel, das Anlaß war, diese Gedanken endlich nachzugehen, die schon längere Zeit im Meer der Zeit rumoren. Nehmen wir die Klimalegende. Sie eignet sich besonders gut, weil sie ein wudnerbares Beispiel für eine in sich völlig unlogische, inkonsistente Gemengelage von Theoriefloskeln und Thesenbausteinen ist, die verschleiern, daß die wahre Motivation hitner der gesamten (!) Agenda die Darbietung eines dramatischen Faches ist - "Klimapaniker", oder "der Schwarzseher" - das einen Charakter beschreibt, der das bestehende Gesellschaftsgefüge angreift, um es aufzubrechen, seine Leitfiguren abzumontieren, und sich dann selbst an die Spitze zu setzen. 

Sonntag, 18. September 2022

Gedankensplitter (1437)

Es gibt einen bemerkenswert hohen Anteil von Menschen, die sogar also "besodners religiös" dargestellt werden (und sich selber so darstellen), deren Religiosität nichts anders als das Auspressen des RELIGIONSLOSEN Zustands und der Ferne zu Gott ist. Die durch diese sentimentalische (also selbst-generierte) Gefühligkeit die Trauer über diese Ferne zum Dauerzsutand ausrufen - und von außen auch noch darin bestärkt werden. 

Die sich also jener (in allen Bereichen mittlerweile) so enorm beliebten Methode bedienen, aus der Ferne zum Sein - also aus dem Leiden - auch noch jenes Gefühl konsumabel zu machen, das jede Umwendung vermeidetn will, weil das dann Mühe nach sich zieht, die eine Umkehrung der Richtung des Herzens bedeuten würde. 

Sonntag, 31. Juli 2022

Generationen, die ihre Fragen nicht kennen wollen

Der Zusammenhang ist so evident, daß man sich nur wundern sollte, warum er nicht allgemein bekannt und verbreitet ist, Teil dessen ist, was man als "Narrativ" bezeichnet, und das Essenz wie Summe der menschlichen Anschauungswelt meint, die in der allgemeinen Erzählung, der Art wie von allem gesprochen wird, präsent ist. Ein Boden, auf dem sich ein Volk befindet, und auch davon kann man hier fest wie selten woanders sprechen, weil es sich illustriert: Volk als Gemeinschaft in einem Narrativ. 

Die Frage nach der Wahrheit zeigt sich dann als Verhältnis zur Wahrheit, wi esie sich in einem Narrativ ausdrückt, udn kann auch in einer kollektive Ablehnng oder im Widerspruch gegen Gottes Gebote (und das sind auch die Gesetze der Natur, nicht aber das Faktische, das in der Natur vorhanden ist, ein wichtiger Unterschied) bestehen.

Freitag, 10. Juni 2022

Ernst Wolff's Torheit und die Panik der Gottferne (2)

    Kai Stuht und Ernst Wolff
Fürchten müssen wir nicht das eine - aber das andere sehr wohl. In das uns Ernst Wolff aber sogar noch tiefer verstrickt - An Ernst Wolfs Analysen und Gedanken aber läßt sich immer deutlicher erkennen, wie sie von einem Panikmodus getrieben werden, der sich zuerst einmal nicht erfüllen wird. 

Der Erklärungsbedarf von Wolff wird also gewaltig steigen, wir werden ihn also vorhersehbar in nächster Zeit noch oft hören, weil er immer angestrenter zeigen wird müssen, WO das von ihm Vorhergesagte nun denn auch STATTFINDET, und warum es sein Gesicht GEÄNDERT hat, also nicht mehr so leicht erkennbar ist. Ein Panikmodus, der zum anderen aber auch die Ordnungskraft des Mannes ganz bedenklich ramponiert. Sodaß er die Relevanz der von ihm diagnostizierten "Tatsachen" immer weniger einschätzen kann. 

Wie bei seiner Rede vom "digitalen finaziellen Komplex". Mögen viele sonst noch sie auch übernommen haben so zeigt das nur, daß viele offenbar auf ihn hören. Aber das ist kein Beweis für Wahrheit. Ich sehe nämlich immer weniger dessen Wirklichkeit und Relevanz. Sehe diesen Begriff dafür immer mehr wie eine sehr flexible Erklärungshülle für alles und jedes, ohne noch wirkich etwas begreiflich zu machen - außer Phantasiebilder. Denn wie imme rman das auch dreht udn wendet - Pronosen SIND Phantasien, was sonst. 

Donnerstag, 9. Juni 2022

Ernst Wolff's Torheit und die Panik der Gottferne (1)

Macht als die Kraft, zu bewegen, also damit "Energie" zu steuern, die dann den Menschen in eine Richtugn schiebt und schieben läßt, lebt in höchstem Maß vom Mythos. Und hierin muß man nun unterscheiden, wo einMythos der Natur des Menschen entspricht, und wo er das nicht tut, wo er also zu jener Gewalt wird, die vom Menschsein wegschiebt. Bei dieser zweiten Variante ist der Ausgang aber kein "Alternativszenario", sondern - das Nichts, die Nichtung, das Vergehen, also der Tod.

Baut man also einen Machtmythos - der dann die Wege für Kräfte freimacht, die sich auf die Stühle der Machtinstitutionen setzt (und solche muß es geben, denn ohne Institution ist Macht nicht ausübbar) - auf einer Unwahrheit, einem Irrtum, einer Lüge (Siehe Anmerkung*) auf, ist auch die Macht nur fiktiv.

Nun fällt mir immer mehr auf, wie sich ein Grundproblem, das immer noch in der öffentlichen Diskussion völlig ignoriert, zumindest marginalisiert wird, zur dominierenden Hand wird. Die zu Ängsten führt, die eine Schlußfolgerung bereits jetzt zulassen: Ausweglosigkeit. Ausweglosigkeit, weil auch die Kritik, die sich artikuliert, demselben Ziel zuarbeitet, wie die definitiv (udn nicht unrichtig) als destruktive Kräfte identifizierten Mächte.

Machen wir es konkret:

Samstag, 7. Mai 2022

Nur der Glaubende hat diese Evidenz

Immer wieder begegne ich Menschen, die (manchmal sogar tatsächlich mit einem gewissen Bedauern, so sieht es zumindest aus) die mir erzählen, daß sie zwar irgendwie schon glauben wollten, daß sie aber warteten, bis sie etwas erlebten, das sie dann so überzeugte, daß sie aus eigenem Entschluß auch Ja zu Gott sagen könnten. (Und schon gar: Zur Kirche, wobei diese Unterscheidung alleine schon den Kern des Problems anzeigt.) Aber das ist ein großer Irrtum. Man "erfährt" nicht Gott zuerst, und schließt sich ihm dann an!

Vielmehr ist die Begegnung mit Gott ein Äquivalent mit der eigenen Entscheidung für ihn. Das heißt, daß sich in dem Maß, als der Glaube begehrt und ergriffen wird, auch die Wirklichkeit erschließt, die dann als Reich Gottes erkannt und geliebt wird. Nie, behaupte ich, ist jemand DURCH ein Wunder oder ein außergewöhnliches Erlebnis zum Glauben gekommen, wenn er nicht im Grund ebereits die Entscheidung getroffen hatte. Und es ist ganz sicher ein Merkmal aller, die tatsächlich etwa außergewöhnliche Gnadenerlebnisse hatten, daß ihne das nie "Grund zu glauben" war, sondern je nur "Anlaß", ihrem Glauben (wieder) Raum zu geben. Die deshalb auch diesem Erfahren gar nicht den Raum einräumen, den er für andere hat, wie sie behaupten.
Diese alle könnten ersaufen in Gnadenerlebnissen - sie würden es dennoch nicht sehen.

Samstag, 18. Dezember 2021

Es weihnachtet sehr

 Wahn und Verhängnis

Photo by Unser Mitteleuropa

Die Manipulation der Kinder, bei denen sie wie eine Grundlegung zur Unfreiheit wirkt, ist leider keine neue Erscheinung, sondern seit Jahrzehnten, ja seit Jahrhunderten Methode. Und Grund für meine aus Erfahrung entstandene Aussage, daß "die Lehrer die Todfeinde der Eltern sind." Keine Verordnung, kein Lehrplan, auf den sie sich sämtlich berufen, kann die Todsünden rechtfertigen, die sie begehen. "Wer einen von diesen Kleinen verdirbt ..." Für den wäre es besser, er würde mit einem Mühlstein um den Hals an der tiefsten Stelle des Meeres versenkt. 

Für den wäre es besser. 

Sonntag, 12. Dezember 2021

Eine Verschwörung, die sie nicht glauben würden (2)

Nicht alles muß uns Angst machen. Aber das was werden könnte, kann einen schon noch das Fürchten lehren. - Es gibt übrigens noch eine große Zahl weiterer Videos von Demonstrationen der Manipulations- und Hypnosekunst Derren Browns im Netz. Mehrfach beweist er dabei, wie leicht man Menschen dazu bringen kann Dinge zu tun, die sie niemals tun würden, wären sie Herr ihrer selbst. Nun aber sind sie sogar überzeugt, diese Taten immer schon gewollt zu haben.

Von hier aus ist der Weg nicht mehr weit sich vorzustellen, was alles noch von Fachleuten und Geheimdiensten gemacht werden könnte oder bereits angestellt worden sein könnte. Kann man sich vorstellen, wie sehr das öffentliche Bild unserer Gesellschaft durch solche Puppenspiele manipuliert worden sein könnte?

Samstag, 11. Dezember 2021

Eine Verschwörung, die sie nicht glauben würden (1)

QR Das Attentats-Experiment
Geschätzter Leser! Was Sie in dem unten eingefügten Video zu sehen bekommen, könnte Ihnen neu sein. Es könnte Sie auf jeden Fall tief erschüttern. Nicht nur, weil da auch eine ethische Grenze überschritten wird, die einen fast wütend macht. Denn was hat man diesem jungen Mann da angetan. Es wird eines Tages in ihm wieder aufstehen. Nicht als das, was es war (siehe unten), sondern als Vergewaltigung seiner Psyche, in der absoluten Würdelosigkeit, in die man ihn versetzt hat, und die eine schlimme Wunde ist.

Dennoch ist es von größtem Interesse, und zwar nicht aus Voyeurismus. Denn das gezeigte "Experiment" zeigt etwas, das für mich zumindest völlig neu ist. Denn ich hätte nicht geglaubt, daß Hypnose dermaßen weit gehen kann. 

Machen wir hier, ehe wir uns dem eigentlichen Inhalt widmen, einen Sprung ins Jahr 1968. An dessen 6. Juni der amerikanische Senator und Generalstaatsanwalt der USA, Robert F. Kennedy, der Bruder des sechs Jahre zuvor ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, von dem 24jährigen Palästinier Sirhan Sirhan erschossen wurde.

Montag, 20. September 2021

Fingerübung (3)

Dante sah sie ziemlich ähnlich, die Hölle. Das ist möglich, weil sie nicht primär ein "Glaubensgegenstand" ist, sondern weil das Böse in seinem Sein aus der Vernunft ableitbar "vorgestellt" werden kann. Das belegt sich schon daraus, daß wir im Jahre 2021 zu Schlüssen kommen, die sich mit den Bildern Dantes vor 700 Jahren decken. 

Das Böse ist aber kein Wollen. Es ist der Raum - weil Raum die Folge von Beziehung ist (weshalb die Hölle auch als "Ort" bezeichnet werden kann, wenn man "Ort" so versteht, wie es hier längst eingeführt worden ist) - der Absenz des Wollens, eine Richtung, die man nicht einschlägt, sondern die man "hat", wenn man keine Richtung einschlägt. Die es nur als "richtige" gibt. Damit sind wir bei der Acedia, die zwar vor 700 Jahren als Melancholei bezeichnet wurde, aber doch weit mehr ist als Melancholie.  - In diese Richtung ist das Böse vorzustellen. Es ist das Abwenden vom Sein, sodaß die Seele mehr und mehr dem Nicht-Leiblichen anheimfällt, weil am Sein nicht mehr teilhat, also auch nicht mehr Leib zeitigt, das Seiende als Mensch wird. 

Sonntag, 19. September 2021

Fingerübung (2)

Auf der Suche nach einem "neuen Schreiben". Verdammnis und Seele. Von der Geburt, von der Acedia, und von der Hölle - (Siehe Einschub "Zur schriftstellerischen Arbeit 2") Weil der Mensch Abbild Gottes ist, kann man auch von ihm auf seinen Schöpfer schließen, wenngleich der Mensch auch nur indirekt von Gott erzählt, eben als Analogie. Und das heißt, daß wir uns aus dem Gesagten vorstellen können, wie es "für Gott" ist: So muß es also Gott gehen. Während wir Menschen es nur "hintereinander" können. Aber Gott, der reine Geist, der Geist nicht "hat", sondern IST, ist alles zugleich gegenwärtig, sodaß er über seine (geschaffenen) Geister (die Engel) alles zugleich und parallel "betreibt". Die Maß und Form ihres Handelns wiederum aus dem Geist - Gott - beziehen. 

Dienstag, 14. September 2021

Hält Przemysl? (5)

Armageddon 1, 2, 3 und 4. Als das Ende der Welt kam. - Die Folge des gescheiterten Ausbruchsversuchs war kaum noch beschreibbar. Verzweiflung, Panik überall in der Stadt und in den Festungsgräben. Am Abend des nächsten Tages, dem 19. März 1915, bat Generalleutnant Kusmanek die fünf Hauptbefehlshabenden zu einem letzten Konsilium. Daß Przemysl nicht mehr gehalten werden konnte, war nicht mehr zu leugnen. Die Lebensmittel waren (bis auf eine allerletzte Notration) aufgebraucht, die Moral der Soldaten kaum noch beschreibbar am Boden. Nervenzusammenbrüche, Panikattacken, völlige Entkräftung und Apathie, Wein- und Schreikrämpfe, apokalyptische Phantasien die die Runde machten, es war eine Stimmung wie unmittelbar vor dem Jüngsten Tag. 

Die Soldaten waren dermaßen entkräftet, erschöpft, nervlich am Ende, daß auch nicht ein einziger Angriff der Russen noch abgewehrt werden hätte können. Umgekehrt waren sie so hysterisch, daß "gespenstische Schatten" gesehen wurden, wo bei Nachsicht nur eine russische Zwei-Mann-Patrouille erkennbar war. Wegen eines solchen Gespenstes aber begann an einem Abschnitt ein ganzes Regiment derartig panisch ins Niemandsland zwischen den Fronten zu schießen, daß die Russen glaubten, es handele sich um einen nächsten Ausbruchsversuch, und ihre Truppen in Alarm versetzten. 

Ja, man war am Ende. Rien ne va plus.

Aber wer dachte, das wäre also nun der Tiefpunkt, der hatte sich getäuscht. Was nun kam, sollte alles übertreffen, was jeder der in Przemysl Eingeschlossenen sich auch nur in den schlimmsten Träumen hätte vorstellen können.

Montag, 13. September 2021

Zeit, Tacheles zu reden (3)

Jetzt haben wir den Schuldigen. Und wir haben den einzigen, der alle Fäden zusammenfassen und zu einer Ordnung führen kann: Und das ist NICHT Bill Gates, und das ist nicht einmal Satan, die alle gerne "wären wie Gott". Aber es gibt nur einen Gott, das sagen sogar die Muslime. Und das ist jener GOTT, der in seiner Kirche da ist. - Herrschaften und deren Damen, lassen wir doch endlich dieses Herumgemache um den Schuldigen, der mal hier, mal dort sitzt, mal dieser, mal jener sein soll, mal dies oder jenes ist. Und in dem wir so seltsam auf keinen grünen Zweig kommen.
 
Warum? Weil er sich gar nie - als Mensch, oder als menschengemacht; das nur indirekt, im Sinne von (wieder: indirekt) "benützt dazu" - offenbaren kann, und wenn er das täte (sagen wir etwa wie wenn Bill Gates aufstehen und sagen würde YES, I AM AND I CAN) könnten wir lachen. Wie immer, wenn sich ein Mensch als DER GROSZE URHEBER bezeichnen würde, können wir sofort die Sache abhaken und ihn auf ein Kracherl zum MacDonalds einladen. Denn er lügt zum Herzerweichen. 

Sonntag, 12. September 2021

Zeit, Tacheles zu reden (2)

Worum es aber geht. Worum es nicht geht. Und was wir um Gottes Willen nicht ständig und deshalb bald total vergessen sollten! Ich meine - wir sind doch keine Heiden. Wie die Rechte. Oder? - Niemals. Wer die höchsten Sphären kennengelernt hat weiß, wie dilettantisch es sogar dort zugeht, mißt man sie an ihrer reduktiv-menschlichen Größe. Sodaß man nur hoffen kann, daß das Schicksal der von ihnen Beherrschten NICHT vom Persönlichen abhängt. Überall und immer. Man muß nämlich erkennen, wie zufällig die höchsten Personen und Gremien entscheiden, wie lächerlich falsch Urteile über Weltlagen, wie verbogen die Charaktere sind, die überall als Eliten maskiert haben, aber nie mehr sind als vorübergehende Revolutionsgarden. 

Warum ist das so? Weil der Mensch so ist, ganz einfach, und je mehr er sein Schicksal meint in "seine eigenen Hände" nehmen zu müssen, desto dramatischer ist er seiner eigenen Lächerlichkeit ausgeliefert. Lächerlichkeit, weil der Mensch so ist. Und überall sind Menschen die Träger, aber in postrevolutionären Bedingungen sind sie die, "auf die es ankommt." (In einer Monarchie sind die Eliten eher nebensächlich, einerseits, anderseits Merkmale von Gestalt und Volksnatur. Daß wir das vor 1918 kaum noch so erlebt haben hat historische Ursachen, die Zerstörung war bereits weitgehend vollzogen, der Zusammenbruch also nicht zufällig. Zur Illustration und Vertiefung dieses Themas kann "Die Merowinger" von H. v. Doderer wärmstens empfohlen werden.)

Deshalb würde es auch nicht anders, wenn Sie oder Sie, werter Leser, endlich "nach oben" kämen. Die Grünen liefern seit vielen Jahren das allerbeste Beispiel dafür ab, wie es - mit Verlaub, aber es muß gesagt sein - jenen ergeht, die da unten stehen und meinen, besser als die (natürlich immer: derzeit, nur derzeit, nicht immer, klar) da oben wissen, wie es geht. Plötzlich vor die Realitäten gestellt, knicken sie vor diesen auch jedesmal, wirklich jedesmal ein, und werden binnen weniger Atemzüge zu den schlimmsten Systemdienern und Sesselklebern, die überhaupt vorstellbar sind.

Samstag, 11. September 2021

Zeit, Tacheles zu reden (1)

So gut wie alle "Kritiker" sind der Meinung, und in diesem Punkt (aber auch nur in diesem) könnte man ihnen auch kaum widersprechen, daß sich hinter der Corona-Panikmie ein zentraler Kopf steht. Zu koordiniert, zu zielorientiert erscheint alles, und aus dem "cui bono?" lassen sich alle möglichen Menschen oder Gruppen als diese Köpfe identifizieren. 

Bei Bill Gates angefangen, geht das heitere Rätselraten (denn mehr ist es nicht) über George Soros, die Freimaurer (die ihre Bocksfüße scheinbar überall drin haben), die Rothschilds und vor allem die von Caroll Quigley so schlüssig und plausibel entschlüsselte, auf Cecil Rhodes, Rothschilds und Milner zurückgehende Gruppierung der "Kreis im Kreis im Kreis im Kreis ..."-Verschwörung. Denn als solche bezeichnen sich diese Leute ja sogar selber. Ihr Ziel ist es, unter der Flagge der Überlegenheit der englischen (als der blond-, rotschopfigen oder auch nicht, in jedem Fall aber der) anglo-amerikanisch-protestantischen "Rasse" und Zivilisation die Weltherrschaft an sich zu reißen. Aus Pflicht, aus Sorge um das Wohl der Menschen. Angeblich. 

Aber damit ist noch niemand zufrieden.

Montag, 23. August 2021

Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (3)

Das verdanken wir den Erben. Sie sind es, die die Sinnlosigkeit etabliert haben - Weil diese Situation eine ganz neue Charaktergruppe schafft. Vergessen wir nicht: In Deutschland befinden wir uns DERZEIT in einem Umbruchsprozeß, in dem 6 bis 8 Billionen Euro Erbe (1) umgewälzt werden. Das führt bereits heute zu einer Verschleuderung wahrer Werte zugunsten eines hedonistischen Lebensstils, zu dem auch die "Öko-Bewegungen" nämlich zu rechnen sind. 

Der "Kultur" durch Hedonismus ersetzt, der Differenziertheit als Eigenwilligkeit mißdeutet. Der über Macht verfügt, die der Persönlichkeitsstruktur gar nicht entspricht, die immer im Gleichschritt mit Macht (Mächtigkeit, Verfügungs- und Bewegungsgewalt) gehen muß. Stattdessen stehen sich nun zwei Generationen gegenüber, die eigentlich nichts mehr verbindet: Eltern, die Substanz und Wohlstand aufgebaut haben, und Kinder, die in der 68er-Revolution nie zu Persönlichkeiten wurden, die aber in eine Anspruchs- und Erfüllungshaltung hineingeformt wurden, die von der Wirklichkeit entkoppelt.
Jedes Erbe wird Unrecht, das nicht mit einer Weiterführung des Hauses verbunden ist. Das nur die Verfügungsmacht benützt, die den Nachkommen zufällt, und nun aufgezehrt wird. Nicht nur das. Das auch noch die Substanz zerstört, auf der es beruht.

Dieser Generation, die (grosso modo) nichts mehr aufbauen konnte (wobei das durchaus ein Leid ist, das man ihr zugefügt hat, keine Frage) fehlt es damit an Führungskraft, an der Kraft zu dulden und durchzuhalten. Sie ist von den Anstürmungen des Augenblicks so bewegt, daß sie einer geistigen, durchgängigen Idee nicht mehr treu bleiben kann, sondern ihre Entscheidungen dem Moment nach fällt - und damit ihrem Leben die Stringenz und Kontinuität raubt. Die damit als soziales Gegenüber zum gefährlichen Dämon jedes Gemeinwohls werden.