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Montag, 24. Januar 2022

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß

Alexis de Tocqueville hat es aus seinen Beobachtungen geschrieben, die er in den USA gemacht hat, die er in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgiebig besucht und studiert hat. Und Jacques Ellul hat es aus seiner Analyse der geistigen Architektur der europäischen Demokratien hundert Jahre später als unabdingbares Gesetz festgestellt. Und Joseph Goebbels (in vielem realistischer als sein Gott, Adolf Hitler) hat nichts sonst getan als dieses Prinzip der Moderne ohne jede Hemmung aufgegriffen und umgesetzt: Die Parteien-Demokratie*, die sich in Europa installiert hat, BRAUCHT Propaganda. Sie kann gar nicht anders funktionieren. Und sie wird deshalb Propaganda als vorzüglichstes Mittel der Kommunikation benützen.

Deshalb hinterläßt es sanftes Kopfschütteln wenn man einerseits darum weiß, daß unsere Demokratie gar nicht anders als DURCH Propaganda (DURCH, nicht "naja, da und dort, aber eigenltich wollen wir das ja nicht") existieren kann. Wenn wir wollen, daß diese Demokratie weiterhin (man beachte das Wort: weiterhin) so "funktioniert" (man beachte ... eh schon wissen), wie sie es seit Jahrzehnten tut, dann ist das GLEICHZEITIG ein offenes BEKENNTNIS ZUR PROPAGANDA. Beides ist nicht und unter keinen Umständen zu trennen.

Dienstag, 7. August 2018

Da staunt man denn doch (2)

Teil 2) Alle brauchten Filme




Denn die deutsche Filmproduktion war aus der 1933 noch angeschlagenen Ufa heraus nicht nur in der Perfektion schwächer**, sie produzierte nur einen Bruchteil dessen, was in den über 5.500 deutschen Filmtheatern - die nie verstaatlicht wurden - gebraucht wurde. Dabei lag der Anteil an echten Propagandafilmen tatsächlich kaum über 14 Prozent.  Selbst der Anteil von Musikfilmen war da mit 16 Prozent noch höher.

Aber der Bedarf war gigantisch, und überstieg das Angebot durch die in den zwölf Jahren von 1933 bis 1945 hergestellten gut 1.200 deutschen Filme (also Hundert pro Jahr) beträchtlich. 1939 wurden in Deutschland 625 Millionen Kinokarten*** verkauft, das heißt, daß DURCHSCHNITTLICH jeder Deutsche im erwerbsfähigen Alter pro Woche einmal ins Kino ging. 1944 waren es sogar kaum zu fassende 1,1 Milliarden verkaufte Kinokarten.

Und alle bekamen Hollywood

Wobei, werter Leser, selbst die Ufa, dieser damals bei weitem größte, bald über Eingliederung aller übrigen alleinige Filmproduzent in Deutschland, wurde noch von 1925 und bis 1933 von ... jüdischen Hollywoodproduzenten gesteuert (Paramount und Metro Goldwyn Mayer). Die sich damit eine gefährliche Konkurrenz vom Hals geschafft hatte, denn die hiesigen Spielfilme waren beachtlich geworden. ("Metropolis" oder "Die Nibelungen" hatten Dimensionen, die Hollywood sogar erschreckten. Aber auch die Ufa wäre daran fast erstickt, und sofort griff Hollywood zu.) So daß 1933 die finanziell schwer angeschlagene Ufa von Goebbels sofort verstaatlicht wurde.

Und im nächsten Augenblick das Starsystem von Hollywood übernahm - und damit ähnlichen Erfolg hatte. Das Zeitalter der "Ufa-Stars" begann, des "deutschen Systems Hollywood". Zwar hat sich Goebbels immer wieder direkt sogar in die Besetzungslisten eingemischt, aber dennoch bestätigen viele Tatsachen, daß die deutsche Filmindustrie ganz erstaunliche Freiheiten bewahren konnte. Niemand hat einen Theo Lingen oder einen Willy Forst - Stars - je bedrängt, in einem Propagandafilm mitzuwirken, das hätten die nämlich verweigert.

Daß die Fox Tönende Wochenschau, dieser wichtige Informations- und Propagandaträger, von Hollywood produziert wurde, hat sich noch nicht einmal mit Kriegsbeginn geändert. Der Rückzug begann erst 1940, und endgültig, als auch die USA offiziell in den 2. Weltkrieg eintraten. Ab da schwenkte Hollywood total um, und bot sich dem US-Verteidigungsministerium zur Produktion von Propaganda-, Kriegs- und Heldenfilmen an. Das griff sofort zu.

Und hatte gleich eine große Propaganda-Aufgabe: Hollywood mußte die ethnischen Identitäten, das Amerika bis dahin gewesen ist, zu "Amerikanern" umformen. Ganz so, könnte man sagen, wie es zuvor "Deutsche gemacht" hatte. Vor allem die Schwarzen, die bis dahin in den USA allen "Sklavenbefreiungen" zum Trotz eine extrem untergeordnete, verachtete Stellung in der Gesellschaft hatten. Aber dann galt es gleich die katholischen Ethnien zu knacken, denn die hatten eine besonders starke eigene Identität. Die Iren, die Italiener, die Deutschen, die Polen, die Litauer. Alle mußten zu völlig gleichgestellten, gleichgesinnten, solidarischen "Amerikanischen Patrioten" gemacht werden, die jederzeit ihr Leben für ihr Land gaben und den Offizieren gehorchten. Während die Deutschen und Japaner zu den Bösewichtern wurden, die sie bis heute in diesem Genre geblieben sind.









**Hitler hielt in seiner Privatsammlung, aus der er sich und anderen immer wieder Filmvorführungen bot, eine große Anzahl von Filmen aus Hollywood. Besonders gern sah er übrigens Filme von "Charles Chaplin".

***Noch dazu waren viele Großen im deutschen und österreichischen Film in die USA ausgewandert, denn in Hollywood meinten sie einmal besser produzieren zu können, aber sie gingen auch, weil sie Juden waren. Alleine aus Wien sind da an Regisseuren Fritz Lang, Billy Wilder, Otto Preminger, Fred Zinnemann etc. zu nennen. Sie trugen damit beträchtliches Know How nach Hollywood, und wurden dort bald zu den führenden Gestalten.





*230618*

Montag, 6. August 2018

Da staunt man denn doch (1)

Wissen Sie, geneigter Leser, wer diesen Jubelbericht (neben vielen weiteren) über den europäischen Faschismus unter Hitler und Mussolini angefertigt hat? Sie werden es kaum glauben - aber die "Fox Tönende Wochenschau" war ein Produkt von ... 20th Century Fox. Diese Wochenschau, die die am weitesten verbreitete Wochenschau in den deutschen Kinos war (und vor dem Hauptfilm lief; das tat ein ähnliches Produkt auch noch bis in die späten 1960er Jahre, der VdZ kann sich selbst noch erinnern) wurde von 1930 bis 1940 von diesem Hollywoodunternehmen produziert, und erst im Juni 1940 (nach dem Sieg an der Westfront) durch eine deutsch produzierte "Deutsche Wochenschau" ersetzt.

Und das heißt - auch nach 1933. Was erstaunt. Denn die 20th Century Fox ist eine der bedeutendsten Filmfirmen Hollywoods, und war wie alle übrigen großen (außer Walt Disney) gegründet und in der Hand von Juden. Die Deutschland als größten europäischen Filmmarkt auch nach 1933 nämlich (ja gerade da, denn nun hatten selbst die einfachen Leute Geld für eine Kinokarte) überaus schätzten, und sich deshalb gut mit dessen Führung stellte. Diese unten angefügte Wochenschau erstaunt dennoch durch die beachtliche Glorie, in der das nationalsozialistische Deutschland (anläßlich des Besuchs des Duce) dargestellt wird, der zu den Filmen von Riefenstahl gar nicht so viel mehr fehlt. Oder von der man wohl Anleihen nahm.

Außerdem war ja Merkmal dieser vorwiegend aus dem "Schtetl" (Westrußland, Polen, Ukraine, Ungarn) stammenden Juden, ja vieler Juden überhaupt, daß sie eben KEINE Juden sein, sondern anerkannte Mitglieder der (mehrheitlich christlichen) Weltgesellschaft werden wollten. Selbsthaß und Haß auf die christliche Mehrheitsgesellschaft sind ja nur zwei Seiten derselben Medaille. Deshalb änderten auch so viele ihre Namen. Und Hitler-Deutschland hatte (wie Mussolini) in den USA bis zum Krieg sowieso sehr viele Bewunderer und Befürworter, und das Volk wollte auf keinen Fall gegen Deutschland in den Krieg ziehen. Während amerikanische Konzerne gute Geschäfte mit diesem aufstrebenden Land machten, ja dort kräftig investierten, auch in Rüstungsfirmen. Und die Wallstreet - auch die mit nicht unbeträchtlichem Gewicht jüdischer Bankhäuser - finanzierte.

Roosevelt, der die Engländer von 1939 an am Kongress vorbei unterstützte, stand innenpolitisch einem erratischen Block von unbedingten Kriegsgegnern gegenüber. Erst allmählich begann die Wallstreet umzukippen, denn die hatte Angst, bei der sich abzeichnenden Niederlage Englands und Frankreichs (im Juni 1940, schreibt Kennedy sen. einmal, war man in ganz Amerika überzeugt, daß England den Krieg bereits verloren hatte) ihre Kredite nicht mehr zurückzubekommen.

Also machte man Druck. Und bald schuf Roosevelt. eine eigene Abteilung, wo hunderte Männer damit beschäftigt waren, die Stimmung im Volk zu beeinflussen. Pearl Harbour endlich war die Wende. Es versetzte die Amerikaner in jene stumme Ergebenheit, wo ein offizieller Kriegseintritt einfach hingenommen wurde. Aber nun brauchte er etwas anderes - er brauchte Filme. Finanzierte nicht die Wallstreet auch Hollywood?

Aber auch Deutschland brauchte Filme

Bis dahin lieferte Hollywood zahlreiche Unterhaltungsfilme für und nach Deutschland. Man brauchte das Geschäft und Film war für diese Produzenten nur ein Geschäft, eine Zweckanstalt. Es gab deshalb sogar eigens angepaßte Deutschlandversionen. Denn zwei Dinge durften nicht vorkommen, darauf bestand man in Berlin, und daran hielt man sich in Hollywood peinlich genau: Juden und Nazis.

Dazu muß man wissen, daß die Hollywoodfirmen in den 1930er Jahren in den USA unter gehörigem wirtschaftlichem Druck standen. So sehr, daß sie sich den Forderungen der Katholischen Kirche nach "decency" (also: Anstand, das heißt: Keine Nacktszenen, keine unmoralischen Szenen) beugte und den "Production Code" einführte. Denn die Kirche hatte 1935 in Chicago den Aufstand geprobt und zum Boykott von Filmen aufgerufen, der prompt landesweit befolgt wurde und Hollywood gewaltige Verluste einbrachte.

Wonach fortan eine Kommission aus den drei Religionsgemeinschaften² der USA mit den Produzenten die Drehbücher genehmigen mußte. Etwas das erst 1954 mit "The Pawnbroker" (einem Film über ein Nazi-KZ, wie elegant!) durchbrochen wurde, weil die Kirche es nicht gewagt hatte, ihr Veto einzulegen. Und ab diesem Präzedenzfall ging es Schlag auf Schlag, bis bekanntlich alle Dämme brachen. Es ging fortan hin zur Pornographie im Film, denn die brachte Geld.

Hitler* selbst kam nicht ein einziges Mal in einem Film vor! Der selbst wollte freilich Heldenepen und Kriegsfilme geliefert bekommen. Doch setzte sich Goebbels durch, der das mit dem richtigen Argument verhinderte, daß die Deutschen nichts von Krieg und Sorge wissen wollten. Sie wollten seiner Einschätzung nach in den Kinos einfach unterhalten werden. Und das bot man ihnen. Mit vielen Hollywoodfilmen.

Morgen Teil 2) Alle brauchten Filme




²Die Brüder Coen haben die Situation von Hollywood in ihrem letzten, unbedingt empfehlenswerten Film "Hail Caesar!" hervorragend ironisch dargestellt; der Film endet übrigens mit dem Hinweis "Bei diesem Film kamen keine Juden zu Schaden" im Abspann ...;-) Die Coens sind selbst Juden. Die dürfen das.





*230618*

Donnerstag, 20. September 2012

3 mal Paranoia - Ein Gesamtbild - II

Fortsetzung von gestern - Propaganda als Bildungsphänomen

3.) Jacques Ellul weist in seiner höchst intelligenten, erhellenden Untersuchung Propaganda* darauf hin, wie die ideale Zielkonstellation für Propaganda tatsächlich aussieht. Als eine Gesellschaft lebhaftesten Disputs, als eine Gesellschaft der "Intellektuellen". Wenn etwas in den letzten Jahrzehnten auffiel, dann war es genau diese Entwicklung - wir haben es heute nur noch mit Intellektuellen zu tun, jeder ist einer ... - die es zu beobachten gilt. "Bildung" im heute verstandenen Sinn ist dabei nicht das Gegenmittel, das sollen höchstens alle glauben. Sie ist nämlich die Voraussetzung für wirklich effiziente Propaganda, die ohne "Bildung" (noch einmal: wie sie heute verstanden wird) gar nicht wirken kann. Und die Anführung der Kriterien effektiver Propaganda wirkt wie eine Beschreibung der Internet-Gesellschaft, obwohl Ellul das Buch 1965 erstmals veröffentlichte. Die noch intensiver zu werden sich die EU erst jüngst auf die Fahnen geheftet hat. Dort läge ja die Zukunft. Welche Zukunft ist das aber? Es ist die Zukunft einer Gesellschaft, die steuerbar ist wie noch nie, und zwar genau auf jenen Wegen, die das Gegenteil angeblich gewährleisten.

Ellul führt die Gründe an, warum es gerade eine "informierte Gesellschaft", eine Gesellschaft der Intellektuellen ist, die die Ansatzpunkt für die Wirkmechanismen der Propaganda perfekt erbringt. Und räumt mit der lächerlichen Vorstellung auf, in die man "lenkbare Massen" als angebliches Ziel von Werbung und Propaganda gepreßt hat - ungebildet, uninformiert, nicht autonom ...  NICHT die einfachen, "ungebildeten" Menschen sind es, die manipulierbar sind. Das soll die eigentliche Zielgruppe aber auf jeden Fall glauben. Das ist Teil der eigentlichen Mechanismen der wirklichen Propaganda.
Eine Gesellschaft der Propaganda, zeigt Ellul, baut direkt auf dem Technizismus der Gegenwart auf, baut auf der Ansicht auf, daß "Information" und Erkenntnisbildung ein depersonalisierter Prozeß von Datenabgleich und mathematischer Logik ist. Denn keineswegs funktioniert die Lüge als Behauptung von etwas Unwahrem! Im Gegenteil. Lüge funktioniert durch Herauslösung und Neugewichtung von WahrheitEN. Lüge funktioniert über Logik. Jeder der mit schizoiden Gegebenheiten zu tun hatte - also eben jeder - weiß das. Ob er es rational durchdrungen hat, oder  nicht. Propaganda funkioniert aber nur, wenn die subjektiven Gewißheiten und Anschauungen ausgehebelt werden können. Denn:

  • - Propaganda braucht Menschen, die große Mengen an Information aus zweiter Hand suchen und aufnehmen. Sie braucht Menschen "im Diskurs" über öffentliche Themen.
  • - Propaganda braucht nämlich Menschen, die sich aufgefordert, ja genötigt fühlen, sich zu allem und jedem eine Meinung zu bilden, braucht also autonomistische Individualitäten.
  • - Propaganda braucht nämlich Menschen, die sich in der Lage und autorisiert dazu fühlen, sich selbständig ein Urteil zu bilden.

Das braucht nicht weiter kommentiert werden, und wendet man dieses Licht auf Erscheinungen der Gegenwart an, werden diese selbstredend zum Erweis. Die gesamte Internetlandschaft beginnt sich zu erklären, hört man den Ausspruch von Goebbels genauer und neu: "Wir reden nicht, um etwas zu sagen, wir reden um etwas zu bewirken!"Wenn sich auch die Gestalt geändert hat, die Prinzipien sind gleich geblieben. Man irrt gewaltig, würde man geistige Dinge auf ihre bloße Gestalt beschränken, in der sie sich angeblich erschöpfen.

Man muß sie in ihrer wirklichen Wirklichkeit erfassen, dann sieht man sie auch in allen historischen Gestaltwandeln - und begreift als prinzipielles und schwerwiegendes, in sich lebensfreindliches, aber insgesamt soziologisches und historisch begreifbares Problem, das unsere gesamte Gesellschaft erfaßt hat. Sie ist nicht einfach, wie meist getan wird, auf psychologische Mechanismen reduzierbar. Die Verletzung der Integrität des Menschen macht ihr "Böses" aus, nicht, ob mit ihrer Hilfe "Gutes" oder "Schlechtes" bewirkt werden soll.

Wer Propaganda einsetzt, will den anderen in eine Maschinerie integrieren, ja ihn selbst zum fortwirkenden Faktor machen. Sie hat also mit "Werbung für etwas" überhaupt nichts zu tun. Sie konzentriert sich auch nicht auf Antworten, versucht "falsche Fakten" zu implementieren. Denn sie benützt sogar diese Wahrheiten, ja braucht sie: nur so kann sich das Zielobjekt der Propaganda selbst überzeugen, und das ist notwendig.

Aber noch mehr: diese Personengruppe, wie sie oben getroffen ist, braucht - buchstäblich! - Propaganda, ja verlangt danach. Denn ihr Selbst braucht diese Wirkkräfte, um sich zu erhalten. Der autonomistische Mensch der "Intellektualität" ist genau der Massenmensch, herausgerissen aus allen Verwurzelungen und damit seiner Natur entfremdet. Die Propaganda gibt ihm wieder die Eingebettetheit in ein Allgemeines (und nur das Allgemeine ist ja das Wahre, weil der Mensch in seinem Denken das Eine sucht!), gibt ihm persönliche Involviertheit, Lebenssinn und -zweck, gibt ihm Teilhabe an Vorkommnissen, die "wichtig" sind, und damit ihn wichtig machen. Die Propaganda hält ihn in einer Sendung. Ist der Mensch einmal in diesem Kreislauf gefangen, dem er selber beitritt, gibt es keinen Ausweg mehr: Die Wirklichkeit bleibt ihm fremd, er dringt in sich nicht mehr zu ihr durch, verbleibt zwar in ihr, aber als Objekt.



*(das im französischen Urtext die Mehrzahl des Wortes zum Titel hat, ins Englische läßt sich das aber so nicht übertragen; eine deutsche Übersetzung ist dem Verfasser dieser Zeilen nicht bekannt)


***

Mittwoch, 19. September 2012

3 mal Paranoia = Ein Gesamtbild - I

Drei Themen sind der Inhalt dieses Beitrags, sie sind Schlaglichter, die Schlüsse seien dem geneigten Leser überlassen. Es sind Themen, die jeder Paranoia Vorschub leisten, es sei gewarnt!

1.) Die FAZ weist in einem beunruhigenden Artikel auf etwas hin, das der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit nahezu entgeht bzw. entgangen ist: Zwar sind personenbezogene Ermittlungen unter Heranziehung der social media-Daten an richterliche Beschlüsse gebunden, in Österreich nicht anders als in Deutschland, aber das hindert (weil eher in einer Grauzone) die Polizei nicht, vorerst anonym gigantische Mengen von Kommunikationsbewegungen aufzuzeichnen, und auszuwerden! Aus diesen Bewegungsdaten werden Kommunikationsschemata, Bewegungs- und Verbindungsnetze ermittelt, die im Bedarfsfall sehr rasch personenbezogene Eingrenzungen ermöglichen. Wer mit wem wie oft und wann und wie lang kommuniziert wird im konkreten Verdachtsfall zu einer Landkarte sozialer Beziehungen. Und man unterschätze nur nicht - man unterschätze nur nicht! - welche Aussagen eine kluge Statistik ermöglichen kann! 

Ein Fall, wie er bei den Auto-Brandstiftungen in Berlin eintrat, wo sich das Nichtwissen um den oder die Täter selbstverständlich sehr rasch zu einer Masseninvestigation entwickelte, die sich auf "verdächtige Kreise" ausweitete. Wie er aber jüngst in Dresden, wo die Daten von 66.000 Nutzern einmal mehr exakt ausgewertet wurden, wie jüngst ans Tageslicht kam.

2.) Die Aktie von Facebook ist mittlerweile von den 38 Dollar Ausgabekurs auf einen Wert um die 18 Dollar gefallen. Gerüchte, daß Zuckerberg ausgehebelt werden soll, machen die Runde, und das ist nur zu logisch. Denn die Investoren wollen Geld sehen, Rendite. Und dieser Automatismus, vor dem an dieser Stelle schon mehrmals gewarnt worden war, weil er das "freundliche" Gesicht von Facebook vor einen völlig anderen Hintergrund stellt, wird den Druck, mit den Daten der Benützer effizient zu arbeiten, mehr und mehr steigern. Die Prognosen für 2012 sind alles andere als rosig, der Umsatz (fast nur mit Werbung erzielt) von Facebook dürfte von rd. 6,2 Mrd. Dollar im Vorjahr auf 5 Mrd. fallen. Dazu kommen technische Probleme, die nicht gelöst sind: Es stellt sich heraus, daß die Benützergeräte viel zu kleine Displays haben, um genug Werbung iim herkömmlichen Sinn unterzubringen. Aber ... geht es den Investoren wirklich darum? Ist das nicht ein Scheinkrieg, der hier inszeniert wird? Geht es der wirklichen, der WIRKLICHEN Werbung nicht um ganz andere Mechanismen?

Man unterschätze nur nicht  - man unterschätze nur nicht! - was mit scheinbar simplen Kommunikationsdaten alles angefangen und ausgedeutet werden kann. Sodaß es jener Richtung dient, die Werbestrategen in Wahrheit verfolgen. Die die landläufige naive Meinung, es gienge in der Werbung - in der RICHTIGEN Werbung - um die Überzeugung bzw. sanfte Manipulation der Käufer, ein Produkt zu kaufen. Nur ein Hinweis: wäre ich Werber, ich würde vor allem (als Hintergrundbeleuchtung vor dem scheinbaren alleinigen Werbestrang) jede Form von öffentlicher Diskussion fördern, die die Gefährlichkeit von Werbung zum Inhalt hat.


Fortsetzung morgen - Propaganda als Bildungsphänomen




***

Dienstag, 18. September 2012

Propaganda lügt nicht

Es soll doch nur keiner glauben, Propaganda arbeite mit Lügen (im Sinne von Faktenuntreue). Keineswegs. Wer das glaubt, ist ihr schon auf den Leim gegangen. Propaganda, die auf falschen Fakten aufbaut, schlägt sich selbst, ist schlechte, kontraproduktive Propaganda. Eine bewiesene Lüge, eine Unglaubwürdigkeit, und die Glaubwürdigkeit generell ist dahin.

Das kennzeichnet erstmals überzeugend die Goebbels'schen Propaganda als hochmodern. Die in dieser Erkenntnis der Propaganda der Alliierten weit überlegen war. Sogar bei diesen war die deutsche Propaganda bekannt dafür, daß sie schneller, präziser und faktengetreu (auch in unangenehmen Dingen) war. Das erklärt (mit) die vergleichsweise geringe Wirkung, die alliierte Propaganda in Deutschland hatte.

Wirkliche Propaganda nützt nämlich Fakten, kann "beweisen", das macht sie erst so richtig glaubwürdig. Wirkliche Propaganda braucht regelrecht dabei sogar den Mythos von der Verlogenheit aller Propaganda. Sie wendet sich nämlich genau an Adressaten, die überzeugt sind, deshalb Lüge von Wahrheit trennen zu können, weil sie meinen, den Verkünder der Botschaft einschätzen zu können. Die überzeugt sind, daß alles, was der andere sagt, intentionale Lüge ist. Nur ein gegenteiliger Beweis genügt dann, um die gesamte Glaubwürdigkeitsfrage positiv zu entscheiden, zumindest die Einschätzung des Adressaten nachhaltig zu untergraben.

Gute Propaganda arbeitet nicht mit falschen Fakten. Sie mußt dabei Unwahrscheinlichkeiten vermeiden, arbeitet sie doch mit Glaubwürdigkeit. Sie läßt nur das eine oder andere weg, sie interpretiert um, die reißt Dinge aus dem Zusammenhang, sie stellt  neue und falsche Zusammenhänge her. Sie nützt wahre Fakten selektiv. Solche Interpretationen können nicht einfach "widerlegt" werden, Entlarvungen sind viel schwieriger. Über Intentionen oder Motive kann man nur Vermutungen anstellen, sie sind nicht "beweisbar". Genau so wenig wie Behauptungen über Absichten oder subjektives Erleben.

Propaganda kann aus ihrer Natur heraus nur die Bedeutung von Fakten verändern, und Intentionen behaupten oder in Frage stellen, und auch das wiederum mit Fakten belegen, kann Fakten moralisieren (als wichtigste Brücke zur Leidenschaft), nie aber Fakten selbst leugnen. Denn ihr wichtigstes Gut ist Glaubwürdigkeit.*

Das kann sogar heißen, daß wahre und an sich positive Fakten verschwiegen werden  müssen, weil sie sonst der Kritikbereitschaft der Adressaten zum Opfer fallen würden, und nur die eigene Glaubwürdigkeit unterhöhlten - obwohl sie stimmen! Ein Beispiel war die Tatsache, daß Generalfeldmarschall Erwin Rommel zum Zeitpunkt der Niederlage des Afrika-Korps nicht in Afrika war. Nie wurde das offiziell gesagt! Man hat zwar später dareingeheimnißt, daß Hitler nach GFM Paulus in Stalingrad (er hatte sich geweigert, seine Truppe zu verlassen) keinen zweiten Feldmarschall in Gefangenschaft wissen wollte.

Aber die Wahrheit war ganz simpel: Rommel war in Berlin zur Berichterstattung, weil man zu diesem Zeitpunkt einfach nicht mit dem Angriff von Marschall Montgomery gerechnet, die Lageeinschätzung versagt hatte. Hätte man nun verkündet, daß Rommel gar nicht in Nordafrika war, hätte, so meinte Goebbels vermutlich richtig, jeder sofort vermutet, daß das nur eine Schutzbehauptung sei, um Rommel's Weste (Rommel war eine Art Volksheld) rein zu halten. Also wurde das verschwiegen.

Umgekehrt, schreibt Hermann Rauschning, hat Goebbels Falschinformation in die Hände des britischen Geheimdienstes gespielt, die die deutsche Lage schlechter darstellten, als sie war. Um damit - für jeden Bürger prüfbar - die Unglaubwürdigkeit der Britischen Propaganda überhaupt zu beweisen, die sich natürlich gierig darauf stürzte.

Diese Wahrhaftigkeit ist noch wesentlicher im reinen Innenverhältnis - Information und Propagandeé. Die Berichte des nsSD zur Lage und Stimmung im Reich waren deshalb höchst akkurat und realistisch. Das Schlimmste das nämlich passieren kann ist, wenn der Propagandeé beginnt, den Abstand zur Propaganda zu verlieren, und selbst an das glaubt, was er intendiert, die Wahrheit nicht mehr kennt.

Etwas, das der Sowjetunion immensen Schaden zugefügt hat. Stalin wußte, daß er eigentlich überhaupt nicht mehr wußte, was in seinem Land vorging. Was sein krankhaftes Mißtrauen mit erklärt - eine bekannte Krankheit "starker" Männer. Stalin war seiner eigenen Propaganda zum Opfer gefallen, der alle Berichte an ihn zu entsprechen suchten.

Chruschtschow punktete später genau damit: Er enttarnte die Berichte und Statistiken seiner Vorgänger als Lügen und Beschönigungen (was ohnehin jeder wußte oder ahnte!) Und prompt ... hatte er schlagartig hohe Glaubwürdigkeit errungen, selbst im Westen. Ja nicht nur das, er profitierte, weil er nun die wirtschaftliche Erholung des Landes in viel deutlicheren Steigerungen (zu korrigierten Basen gerechnet) auf seine Erfolgsliste schreiben konnte.




*(Der Wendepunkt der Klimawandel-Propaganda zum Beispiel war, als gefälschte Fakten bekannt wurden, die innerhalb der Argumentation der Klimawandel-Vertreter eigentlich sogar geringe Bedeutung hatten - wen interessierte wirklich der Gletscherschwund am Himalaya? Ihr wirkliches Problem liegt aber ganz woanders, nämlich auf wissenschafts- bzw. erkenntnistheoretischem Gebiet. Unabhängig von den - glaubt man den Wissenschaftern des NON GOVERNMENTAL INTERNATIONAL PANEL ON CLIMATE CHANGE (NIPCC) - wirklich falschen oder verschwiegenen Fakten. Die Falsifizierung oder Verifizierung auf dem Boden von Faktendiskussionen ist aber für so gut wie alle Normalbürger gar nicht wirklich möglich, eine Diskussion auf dieser Ebene meist nur grotesk. Ja, diese Frage läßt sich auf "Faktenlage" ÜBERHAUPT NICHT "beweisbar" entscheiden, das ist ja der springende Punkt. In der in der Bevölkerung spürbar und deutlich angewachsenen Gegnerschaft zum "menschenverursachten Klimawandel" zeigt sich also ganz etwas anderes.

Seit diesem Fauxpas des IPCC - einer politischen, keiner wissenschaftlichen Einrichtung übrigens - hat diese Propagandaschlacht, die - und das weist am sichersten auf ihre Natur ALS Propaganda hin - ihre Betreibung längst als dezentraler Selbstläufer etabliert hat, weil Propaganda auf Identität zielt, nicht auf Inhalte (was deshalb für beide Seiten gilt), auch merklich ihre Strategie geändert. Sie ist den von den Menschen selbst wahrnehmbaren Faktenanalogien gegenüber höchst sensibel geworden. Im letzten sehr kalten Winter war hierzulande fast völlige Funkstille; anders als im heuer sehr warmen Sommer. Gleichzeitig ist das Schlimmste passiert, was Propaganda passieren kann: Teile der Zielgruppe haben sich desintegriert, sind auf den Boden ihrer Individualität bzw. der Grenzen seriöser Wissenschaftlichkeit selbst zurückgefallen. Gar nicht so wenige Wortmeldungen tauchen nun auf, die durch besonnenere Haltung auffallen. Das Innsbrucker Klimaforschungsinstitut sei hier erwähnt, aber auch einige Journalisten und Fernsehredakteure.

Dennoch  muß man von einem gigantischen Erfolg der Klimawandel-Propaganda bereits jetzt sprechen, der große Nachhaltigkeit aufweist. Denn es ist ihr gelungen, die realen Lebensbedingungen zu verändern: alleine die Umstellung der Energieversorgung auf Alternativenenergien - die keineswegs als Resultat von Fukushima zu deuten ist, im Gegenteil hat die Klimawandelpropaganda hier äußerst geschickt Fakten ausgenützt, denn die "Energiewende" bringt keineswegs weniger Umweltprobleme, kontinental betrachtet nicht einmal weniger Atomenergie, sondern MEHR, wir werden manches bald erkennen, wenn auch nicht immer damit identifizieren - birgt IN SICH das Fazit der Klimawandelhypothese, weshalb diese Sichtweise in zwanzig, dreißig Jahren eine der Selbstverständlichkeiten des Alltags sein wird.)



***

Sonntag, 6. Februar 2011

Da ist der Feind!

Otto Paust in der Postille von Joseph Goebbels, "Angriff", bringt die antireaktionäre Kampagne im Deutschland Hitlers im Jahre l934 auf den Punkt:

Die Reaktion


Kameraden! Ich weiß einen Feind
Der verschlagen ist und verlogen.
Jahrelang hat er das Recht gebogen,
Jahrelang hat er das Volk betrogen.
Kameraden! auch ihr kennt den Feind!
Kameraden! Ihr wißt wer gemeint!
Der Totengräber der Nation:
Der einst regiert, hieß:
Reaktion


Wer baute am Wedding die steinernen Kästen?
Wer schröpfte den Mietzins mit Wohltäter-Gesten?
Wer zwang den Proleten ins Hinterhaus?
Wer raubte die Heimarbeiterin aus?
Wer hat der Nation die Sonne genommen?
Ließ Kinder in schmutzigen Höfen verkommen?
Und sättigte sich an der Spekulation?
Wie hieß die Kulturschande?
Reaktion!


Der Arbeiter sollte betteln gehen:
Betteln um Lohn und betteln um Brot!-
Weißt du noch: Krankheit und früher Tod,
Kindergesichter an den Maschinen,
Kinderhände, verkrüppelt vom Dienen,
Sonntagsarbeit und Feiertagsfron:
Das war der Segen der Reaktion!


Kameraden! Ich weiß einen Feind!
Kameraden! Ihr wißt, wer gemeint!
Denkt an den Todfeind der Nation,
Der einst regiert, die:
Reaktion!

***

Mittwoch, 2. Februar 2011

Und ewig grüßt das Murmeltier


Wien 2009 - Recht auf Bürgerlichkeit & Gutheitsbekenntnis
"Die schweren Heimsuchungen, Krieg, Seuchen, Revolutionen, großen gesellschaftlichen Veränderungen, Siegesfahnen und Kapitulationen, trafen das Volk gleichermaßen, doch auf materielle Vorteil fixiert, wußten sich die Kleinbürger stets strebend und schaffend am ehesten den Gegebenheiten und Notwendigkeiten anzupassen. 

Mochten auch Heroen stürzen, Weltanschauungen zusammenbrechen, die kleinbürgerlichen Normen tangierte das nicht. Sie sind eine Konstante im Lauf der Zeit. Mochten sie auch noch so sehr an ihren Standesfesseln zerren, mit Jugendträumen ihren Stand schmähen, mit Revolten und Aufbruchbewegungen die Zurückgelassenen ängstigen und irritieren - am Ende fanden sich die Standesflüchtlinge wieder in der Sicherheit und Ordnung der kleinbürgerlichen Gesellschaft."


Kairo, 2010 "Mehr Lohn!"
Joska Pintschovius in "Die Diktatur der Kleinbürger" zur Stimmung in den Jahren 1932ff., die Hitler an die Macht brachten. Es waren damals die Kleinbürger, so wie sie es heute sind. "Mit ihnen kann man Wahlen gewinnen," schreibt Joseph Goebbels in sein Tagebuch, nachdem man nach eher bescheidenen Stimmenanteilen in den 1920er Jahren die Zielgruppe gewechselt hatte.

"Mit dem Zusammenbruch der kleinbürgerlichen Lebenswerte Ordnung und Sauberkeit, wie Fallada seinen Johannes Pinneberg sagen läßt - und hinzuzufügen wäre Sicherheit - fällt und zerfällt dieser unglückliche Stand [der Kleinbürger, Anm.] in ein Nichts. Seine Hoffnung richtet sich auf die Obrigkeit, die es dann bitte wieder richten soll." [Pintschovius, a. a. O.] Das, sei hinzugefügt, ist die Haltung des Großteils der Bevölkerung heute. Es sind die Kleinbürger, die seit 150 Jahren die Politik und das Gesellschaftsleben in Europa bestimmen. Es sind die Kleinbürger, die den Leviathan des Sozialstaates eingerichtet haben. Und es sind die Kleinbürger, die aggressiv die Bewahrung dieses Lebensstils, unter Identitäts- und Weltdiffusion, fordern.

***

"Nun war die Oberschicht entthront, der Glanz versunken, es galt neue Idole zu finden, doch die neue Elite war kein erstrebenswertes Vorbild. [...] In kargen Zeiten pflegen sich die Menschen - besonders wohl die Deutschen - Mystisch-Mythischem zuzuwenden, weniger den staatstagenden Kirchen, sondern mehr religiösen Erweckungsbewegungen und Sekten, fernöstlichen Weisheitsspendern, okkulten Naturaposteln oder geheimnisschwangeren Esoterikern."

Es sind die Kleinbürger als Erscheinungsform der Vermassung, die  umso mehr ihre Abgrenzungsrituale als "willkürlichen Individualismus" kultisch hegt, deren Ausdünnung der jeweiligen Persönlichkeitssubstanz, die eine fast unausbleiblicheFolge des Sozialstaates ist, die ihre wirkliche, existentielle Angst (als Verlust der Sicherheit in obigem Sinne erlebt) bei immer niedrigeren Schwellen zur Flucht in die Wohlgefälligkeit treibt. Weil sich so die sozialen Unterschiede zwangsläufig einebnen, erlebt der Einzelne seinen Persönlichkeitsanspruch als immer pointierteren Narzißmus als hierarchischen Anspruch. Weil ihm aber die Kraft fehlt, diesen inneren Anspruch umzusetzen, steigt seine Anforderung an die Umgebung - er sucht Schuldige einerseits, und hat als einzige  Gestaltungskraft (die ihm Konturen, Gestalt durchzuhalten ermöglicht, sowenig er sie "hat") die hysterische Demontage der Hierarchien anderseits. Während im Stillen die Sehnsucht nach Autorität - die nur noch irrational passieren kann, aber umso mehr rationalisiert wird - wächst.

***