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Dienstag, 16. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (3)

Im Traumland vorgestellter Katastrophen wird auch von deren Lösungen geträumt. Der wirkliche Stellenwert von Corona ist hier geringer, dort aber weit höher anzusetzen, wollen wir seine Wirklichkeit erkennen - Das, was wir als das große Geschehen an Corona sehen (wollen und sollen), ist aber nicht das, was uns da wirklich widerfahren ist und widerfährt. Es läßt sich aber nur bei phänomenologischer Betrachtung erkennen, nciht auf der Ebene von "geschehen", von "Handlungen", sondern als das, was diesen Konturen des Handelns innewohnt, immanent ist. Dort ist die nächste große Übereinkunft, vor der wir stehen.

Warum ist das so? Weil sich keine der Seiten der Faszination der Macht entziehen kann, die mit dieser Ebene des bewußten "Denkens" verbunden ist. Diese Macht lockt alle, buchstäblicht, und hängt mit dem Mißbrauch des Wortes "Demokaratie zusammen. Aller. Streit besteht nur darin, wer diese Macht als erster oder am besten für seine Zwecke nützt, der ein Streit um "Legitimität", also ein Streit um die Verwurzelung im Absoluten ist. 

Montag, 15. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (2)

Das Schaffen von (Pseufo-)Wirklichem, das das wirklich Wirkliche ersetzt, setzt eine bstimmte Rolle der Medien vorausDie Lenkung des Disputs sogar in der Gewissensbildung - Die Besorgnis ums Klima is tn dem Maß gestiegen, wie die Menschen durch Corona-Lockdowns gezwungn waren, ihre Sprache und ihr "Wissen" au sden Massenmedien zu beziehen. Die ihrem Wesen nach, speziell in ihrer täglichen Frequenz, den Blick auf Einzelnes richten. Enzelnes hat aber ein Problem: Es braucht eine Interpretation, die jedes Einzelereignis, um überhaupt erst seine Wirklichkeit erkennen zu können, in ein großes Narrativ, in einen großen Interpretationsbogen einordnen. Erst dann wird klar, WAS etwas ist. Damit steigt die Rolle der Medienmacher, jener also, die entscheiden, wie und was in den Schlagzeilen erscheint als das, was die Debatte bestimmt, und wird umso leichter zum Instrument von Maniopulation. 

Natürlich stimmt, was man im Mikrisoph sieht, aber was es ist, und welche Rolle esl spielt, wird in dem Maß erst erkennbar, wie die Sichtweise sich wieder in den menschlihen "normalen" Blick rückt, die Vergrößerung also zum Normalmaß wird. Daran können tagesaktuelle Medien vor allem sehr hindern, ja das klönnen sie fast verhindern. Weil das "wirklich Gesehene" als "Tatsache" eine sehr hohe Überzeugungskraft dahingehend hat, als es Prämissen setzen kann, die die große Interpretation bestimmen. 

Sonntag, 14. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (1)

Eine gute Generation hat es gedauert, bis es so weit war. Anfang der 1980er Jahre hat Margaret Thatcher die Britische Wirtschaft dadurch "gerettet", indem sie die ständigen Blockaden durch die Kohleindustrie respektive die Streiks der Kohlearbeiter, die kraft ihrer Tradition und durch ihre hunderttausenden Beschäftigten (sakrosankt gemacht durch die unbedingt notwendigen Kohlekraftwerke als dem Rückgrat der britischen Elektrizitätsherstellung) damals einen so mächtigen Faktor bildeten, daß das ganze Land dadurch erpreßbar wurde. Und die Kohlegewerkschaft hat es auch tatsächlich übertrieben und mit dieser Macht gespielt.

Bis es der Politik reichte. Thatcher hat daraufhin die führenden Kernkraftingenieure und Konzernbosse an den Tisch gebeten und mit ihnen ein Konzept ausgearbeitet, wie man das Land aus dieser Abhängigkeit von menschlichen Faktoren loseisen könne. Und die Herren von der Energiewirtschaft waren um Lösungen nicht verlegen. Wenn man die gesamte Versorgung mit Strom auf Kernkraft umstellt, betrieben von Industrien, in denen die britische Regierung durch Beteiligungen, Garantien für den Betrieb und einigen milden Milliarden-Kapitalgaben entscheidend mitzureden hatte, war das Problem zu lösen. 

Donnerstag, 2. Januar 2020

Kurz und bündig

"Das Problem des Sozialismus ist, daß den Leuten, denen man das Geld aus der Tasche zieht, um es edleren Zwecken zuzuführen, dieses Geld irgendwann ausgehen könnte."

(sinngemäß) Margaret Thatcher




Sonntag, 4. Februar 2018

Symptome einer Pathologie der Wissenschaft

Es gibt eine ganze Menge von wissenschaftstheoretischen Klassikern, auch in unserem Sprachraum, die den Verlauf der Wissenschaft ganz anders darstellen, wie es sich der einfache Maxi von der Straße so vorstellen mag. Und wie es ihm verkauft wird. Auch letzteres gehört ja bereits weitgehend zu einer Art von Pathologie, in der sich "die Wissenschaft" mit schöner Regelmäßigkeit in ganze Massenpsychosen verrennt. Nur auf dieser Metaebene ist ja auch der Klimawahn zu verstehen. Und mit ihm eine derartige Fülle von falschen Ideen, die in religiösem Charakter ganze Geisteslandschaften der Gegenwart prägen und deformieren. 

Bei uns wenig bekannt ist der Amerikaner Irving Langmuir. Der vor über 60 Jahren anhand einiger konkreter Beispiele aus (damals) jüngerer Vergangenheit zeigt, wie sich solche Pathologien entwickeln. Das Papier ist übrigens lesenswert, wenn auch ohne Physikkenntnisse etwas mühsam, und der Autor empfiehlt selbst diese Kapitel zu überspringen und gleich zum Eingemachten im 3. Kapitel überzugehen, wenn man nicht gerade Physiker ist.

Dort faßt er die Punkte zusammen, wie sich Pathologien in der Wissenschaft seinen Studien nach entwickeln und ein Eigenleben annehmen. Das aber immer ein programmiertes Ende hat. Bis auf die wenigen, die dem unsinnigen Ansatz immer treu bleiben werden, wie ein weiterer Amerikaner, der Psychologe Ross Pomeroy, in einem thematisch ähnlichen Artikel aus jüngster Zeit analysiert hat. Auch er nimmt konkrete Fälle zum Anlaß, um seine "Sechs Stufen einer verfehlten psychologischen Theorie" vorzustellen, wie wir einem der immer lesenswerten Artikel des Statistiktheoretikers William M. Briggs entnehmen. (Dessen Buch "Breaking the Law of Averages" - über den logischen Fehlschluß, Wahrscheinlichkeiten als Basis für Ableitungen von Realitäten herzunehmen - übrigens kostenlos online zur Verfügung steht.)

Zurück zu Langmuir. Er stellt die Symptomatik wissenschaftlicher Pathologie, von denen er in den 1950er vorhersagt, daß sie in zumindest linear gleichbleibendem Verhältnis zum Umfang der wissenschaftlichen Forschung steigen werden, wie folgt dar:

1. Aus einem kaum meßbaren Effekt wird ein Maximaleffekt abgeleitet, wobei der Maximaleffekt substantiell unabhängig von der Intensität der Ursache ist. Er entsteht nämlich einfach aus einem logischen Fehler.

2. Der Effekt ist von einer Größe bzw. Kleinheit, die immer nahe der Grenze bleibt, an der überhaupt etwas meßbar ist. Oder es sind viele Messungen notwendig, weil der behauptete Effekt statistisch nicht eindeutig erkennbar ist. Aber - er paßt glänzend in eine Theorie. 

3. Somit werden trotz nach wie vor fehlender ursprünglicher eindeutiger Nachweisbarkeit von Ursache-Wirkung mit größter Genauigkeit weitreichende Schlußfolgerungen gezogen. Immer systematischer werden nach und nach immer umfassendere Daten ausgeschlossen (und es gibt immer Gründe, warum Daten nicht signifikant sein sollen), die der Theorie widersprechen.
4. Immer phantastischere Theorien entstehen, die alle zwar im Gegensatz zur bisherigen Erfahrung stehen, aber durch die entstandenen "Daten" bestätigt werden

5. Kritikern wird durch ständig wechselnde, spontane Begründungen begegnet, warum "in diesem Fall" der behauptete Maximaleffekt (noch) nicht (beobachtbar, meßbar) auftritt; die Befürworter der Theorie haben immer eine Antwort, immer.

6. Der Anteil der Unterstützer verglichen mit den Kritikern beträgt bald über 50 Prozent, fällt aber dann nach und nach, bis an die Grenze des Verschwindens. Grund? Die Ergebnisse konnten nie von den Kritikern reproduziert werden, seltsamerweise nur von den Unterstützern. Im Endeffekt freilich konnte nichts gerettet werden. Warum auch? Es ist ja nichts von dem behaupteten Effekt da, und es war nie etwas da, und das ist das Charakteristische an solcher Art von Effekt.

Wer die Entwicklung der Klimakatastrophentheorien ansieht, wird genau diese Entwicklungsmerkmale feststellen. Auch die: Als die ersten Klimakatastrophenwarnungen (in Zusammenhang mit CO²) vor circa 35 Jahren auftauchten, gab es jede Menge wissenschaftlicher Kritik, von der der größte Teil sich diesen Theorien gar nicht weiter zuwandte, weil sie einfach zu falsch waren. Bis nach einigen Jahren, fast unbemerkt gewachsen, diese Theorie als Monster an die Öffentlichkeit trat und dort mit zunehmender, bald ungeheurer Macht agierte, die Politik (und damit Geld und Medienmacht) an ihrer Seite. Wobei begründete Vermutungen bestehen, daß es zuerst die Politik war, die diese Theorien, weil besonders nützlich von der Wissenschaft regelrecht forderten bzw. kauften. 

Etwa Thatchers Anti-Gewerkschaftsprogramm der frühen 1980er-Jahre, das die gut organisierten britischen Grubenarbeiter aushebeln sollte, die damals England mit Streiks im Schwitzkasten hatten. Indem die Eiserne Lady auf Atomstrom setzte, dazu aufgrund der Folgen - 50.000 Arbeitslose durch Eliminierung einer ganzen Branche - aber die Kohle verteufeln mußte. Bereitwillig setzte die Atomindustrie sofort hohe Gelder für wissenschaftliche Arbeiten aus, die genau das beweisen sollten. Und diesem Speck folgten sehr bald immer mehr Mäuse.

Wobei nach und nach jede wissenschaftliche Fundamentalkritik, die schon im Ansatz alles widerlegt hatte und widerlegen kann, vollständig überlagert wurde und in der öffentlichen Wahrnehmung (Medien) scheinbar nicht mehr existent war.

Aber man kann aus der Geschichte, speziell aus der Analyse von Pomeroy, auch Trost beziehen. Lang wird es nicht mehr dauern, denn jede dieser wissenschaftlichen Pathologien hat eine begrenzte Lebenszeit, weil einfach die Evidenz sie mit der Zeit widerlegt. Pomeroy kommt in seinen Verlaufsschilderungen desselben Phänomens deshalb zu dem Punkt, daß solche Hysterie, in die es gesteigert wird, nach und nach unter dem Druck der Wirklichkeit abebbt. Bis auf einen kleinen Rest von Wissenschaftlern, die der These aus persönlichen (psychologischen) Gründen natürlich treu bleiben. Es gibt bis heute - als Beispiel - Anhänger der Theorie, die uns in den späten 1970er Jahren erschrecken sollten, dergemäß (der VdZ ist im Besitz eines der damaligen Bestseller, die es als vollständig bewiesen erklärten - "The debate is over, science is settled!") die Erde bald in eine neue Super-Eiszeit fällt. Wobei der VdZ selber diese Theorie (wenn schon) für stichhaltiger, argumentativ stringenter und auch empirisch fundierter hält als die von einem drohenden Wärmekollaps des Klimas.




*130118*

Freitag, 5. Januar 2018

Es ist eine gezielte Kulturrevolution

In diesem Lehr-Video stellt ein Physiker sehr überzeugend dar, daß schon die ersten Grundlagen der Behauptung einer "menschengemachten Klimaerwärmung" physikalisch vollkommener Unsinn sind. Jeder Physiker weiß (oder sollte wissen), daß die sogenannte "Treibhaustheorie" den Grundsätzen der Thermodynamik widerspricht, also physikalisch nicht möglich ist.  Diese physikalische Tatsache wird durch weitere Physiker bestätigt. Man muß bei der These vom menschengemachten Klimawandel von einer totalen Blamage der Wissenschaft sprechen. Was belegt, daß sie nichts mit Wissenschaft, sondern ausschließlich mit Politik zu tun hat. Noch 1995 gab es keinen ernstzunehmenden Physiker, der die damals aufkommenden Klimathesen ernstnahm. Aber mit Hilfe von gigantischen Summen, die man in diese Pseudowissenschaft steckte (die nur belegen sollte, was politisch gewünscht war)*, mittlerweile zu einem Manipulationssystem der öffentlichen Meinung geworden ist.

Denn dahinter steht eine in den 90er Jahren beschlossene "Transformation der Weltgesellschaft", eine "Kulturrevolution", wie es heutige Publicity-Größen wie Schellnhuber am Anfang noch selbst (ehrlicher) nannten, aber auch heute manche noch ganz unverblümt in den Mund nehmen (insofern sollte man ihrer Forderung tatsächlich nachkommen und ihnen genau zuhören!) Erst unter diesem Paradigma kann man den Wahnsinn, der sich da abspielt (auch Merkel spielte damals als von Kohl zur Umweltministerin gemachte DDR-Balkonblume in Deutschland eine Schlüsselrolle, sie war es, die Mitte der 90er Jahre in dieser Funktion von einer "großen Transformation" sprach), sehen und vor allem begreifen, wie eine Hysterie um eine wissenschaftlich völlig unsinnige Behauptung entstehen konnte. Abgesehen von der absurden Tatsache, daß man die Menschen dazu brachte, daß sie sogar die Verbesserung des Wetters als Katastrophe anzusehen begonnen haben. 

Das ist bereits ein Teil der Indizien dafür, daß die gesamte Klimapanik dem Handeln einer Charakterform entspringt, die im Gestus einer machtlosen Minderheit keine andere Chance auf Karriere und Anerkennung sieht, als durch Zerstörung der kulturellen, religiösen und moralischen Grundlagen der Mehrheit. Klimamoral steht ja heute sogar noch über religiöser Moral. Sie nützt damit auf perfide Weise die speziell im Katholischen bestehende Verbindung vom "Wissen über die Welt" und Moral als Erfüllung des in den Naturgesetzen erkennbaren Willen Gottes, nützt gleichzeitig deren Achtung der weltlichen Hierarchie, aber dabei natürlich nicht von der Möglichkeit einer korrumpierten Wissenschaft ausgeht. Die Klimapanik ist also eine Machtstrategie der Schwachen, die aber gerne die Macht der Starken hätten.








*Hier spielte Margaret Thatcher eine große, vielleicht die entscheidende Rolle. Zumindest zeigt ihre Geschichte die anfängliche Verbundenheit von Atomenergie-Konzernen und Wissenschaftlern. Anfang der 1980er Jahre gab es in England einen Generalstreik der Kohlearbeiter, in dessen Folge es in England zu totalen Stromausfällen kam, was zum Sturz der Regierung führte. Thatcher, "Die eiserne Maggie" wie man sie nannte, kam an die Macht. Um künftig jeder Erpreßbarkeit der Gewerkschaften auszuweichen, suchte Thatcher einen Ausweg und fand ihn: In Strom aus Atomkraft. Um den Umstieg von Kohle (von der in England ja hunderttausende Menschen lebten) auf Atom politisch durchsetzbar zu machen, beschlossen Atomwirtschaft und Politik, die Schädlichkeit von Kohle - über den CO2-Ausstoß - zu beweisen. Ja dieses CO2 zur Katastrophe zu erklären, derentwillen man die Kohle verdrängen konnte, weil unter dem Drohbild einer Katastrophe angeblich mußte. Riesige Beträge wurden locker gemacht, um fortan Wissenschaftler zu beschäftigen, die genau das bestätigen sollten: Daß CO2 (von dem alle Lebewesen leben!) ein für die Erde existenzbedrohendes Gift sei. Dies war der Startschuß einer Klimaforschung, die sich genau damit zu befassen begann, obwohl es für ihre Grundbehauptungen bis heute keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis gibt, ja dessen Grundthesen schon physikalisch gar nicht möglich sind.




*221117*