Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 28. November 2021
Dennoch auf den Weg gemacht
Donnerstag, 21. Oktober 2021
Gedankensplitter (1317d)
Er nahm Königin Isabella vor seiner ersten Abreise sogar den Schwur ab, daß alles, was er in "Indien" entdecken würde, alles das Gold und die Edelsteine, die man sich (auch aus den Berichten Marco Polos) erhoffte, eine riesige Armee finanzieren sollte, die den seit langem eingeschlafenem Gedanken eines Kreuzzuges in die Tat umsetzen sollte.
Das ist einer der Gründe, warum sein Logbuch, das als Reisetagebuch für die Auftraggeber und Finanziers so ausführlich geführt wurde, so viele Hinweise auf mögliche Goldfunde enthält. Sodaß man daraus schließen könnte, es wäre ihm nur darum gegangen - wüßte man nicht sonst so viel über ihn.
Zum einen mußten aber die Seeleute bei Laune gehalten werden, die ein ungeheures Wagnis auf sich genommen hatten - in eine völlig unbekannte Ferne zu reisen, von der man nicht sicher sagen konnte, ob man nicht eines Tages "von der Erde fallen" würde, oder (auch das eine häufige Angst) auf der anderen Seite der Erdkugel "hinunterrutschen" würde, sodaß man nicht mehr herauf- und nach Hause kam. Also mußte man ihnen die Aussicht auf riesige Gewinne ständig warmhalten, sonst hätten sie gemeutert.
Warmgehalten werden mußten aber zum anderen auch die Finanziers daheim. Sie hatten NUR die Motivation von Gewinn, und hier vor allem durch die Funde von Gold und Edelsteinen. Also notierte Columbus jede Äußerung der Indianer auf den Inseln, die entdeckt wurden, in denen diese von solchen Reichtümern AUF ANDERN Inseln und Landen berichteten. Wo zu vermuten steht, daß diese Erzählungen dazu eingesetzt wurden, um die Spanier, vor denen man sich durchweg bald fürchtete, wieder los zu werden.
Donnerstag, 24. November 2016
Amerika als islamische Krankheit Europas
Samstag, 5. März 2016
Gewohnt radikal - ungewohnt richtig!
Verbessere Deine so lange vernachlässigten Fortifikationen gen Südosten, Du Europa, wehre Dich gegen die nahenden Feinde! Europäische Länder, vereinigt Euch zur Abwehr der arabischen Invasion unter dem Banner des Papstes! Eine weitere historische Stunde ist angebrochen. Schon einmal entstand Europa aus dem Druck der todbringenden Räuber. Ohne Sarazenenräuber hätte es weder einen Kaiser noch einen Papst (in der heutigen Form) gegeben. Der Kontinent wird auch ein zweites mal neugeboren werden!
Sonntag, 30. August 2015
Aufruf zum Kreuzzug
Eine politisch-pragmatische Lösung (die auf eine ausdefinierte Vernunft verzichtet) hat man durch das katastrophal realitätsferne Agieren im "arabischen Frühling" vertan, wo praktisch alle gefallenen oder ins Chaos gestürzte Länder in Wahrheit ... pragmatische Verbündete Europas waren. In allen davon betroffenen Ländern - Irak, Syrien, Ägypten, Tunesien, ja sogar in Libyen, hätte es dort welche gegeben - haben Christen so gut wie unbehelligt ihr Leben leben können. Damit ist es heute vorbei, für eine wirkliche Befriedung ist die Situation aber viel zu komplex und widersprüchlich. Es muß deshalb ein Dämon gewesen sein, der Europa zu einer derartig verrückten Politik trieb, die Beseitigung ihrer Verbündeten zu fördern, und damit seine wirklichen Interessen - die Gemeinschaft mit den Christen dieses Raumes - aufzugeben.
*Daß Österreich vor Jahren ausgerechnet die Beteiligung daran stornierte und seine Soldaten vom Golan zurückzog, um sie wieder zu Filzpatschen und Kakaodeputat am heimeligen Kaminfeuer in den Alpen zurückzuziehen, "weil es brenzlig werden konnte", enthebt das Land sowieso des Rechts auf eine moralische Stimme. Umso hochmoralischer belasten die Politiker heute die Bevölkerung mit Flüchtlingsfürsorge, denn Wohlstand, Lebensstabilität ist das, was Politiker eben nicht generieren müssen. Von dem sie aber umso eifriger nehmen können, weil die immer noch vorhandenen schöpferischen Menschen des Landes zäh genug sind, sich wieder und wieder neu aufzustellen.
Freitag, 7. November 2014
Aufruf zum Kreuzzug
Es sei jedenfalls, schreibt er, und darin ist ihm zweifellos zuzustimmen, ein schwerer politischer Fehler gewesen, die Ebene der Auseinandersetzungen in diesem geographischen Raum von den Staatsebenen weg hin auf universalistische Kriterien zu verlegen. Etwa auch, indem Israel nicht mehr über einen palästinensischen Staat sprechen wollte - und nun im Gegenzug die Rechnung präsentiert bekommt, indem sich eine islamistische Hamas sich zum Sprecher einer palästinensischen Sache macht, die gleichfalls nur noch die Vernichtung Israels zum Ziel hat.
Auch wenn der Aufsatz von Chauprade viele bedenkenswerte Aspekte hat, und durch seinen Standpunkt bereichert weil für uns manches neu beleuchtet und weitere Facetten aufzeigt, so kann ihm der VdZ aber in seiner Konsequenz - dem Aufruf zum Kreuzzug neue Art - nicht zustimmen. Europa, das Abendland, und auch Frankreich, erstickt an seinen eigenen historisch eingeschlagenen Wegen. Den Aussatz den man sich eingefangen hat, und der sich nun allenthalben immer deutlicher zeigt, wird man nicht durch "Nichtung" der Symptome wieder los. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Der Islamismus ist Europas Schatten, nicht sein Gegner.