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Sonntag, 5. November 2023

Sehnsucht nach der einstigen Einheit

Die Vorstelluingswelg so mancher dürfte umstützen,, wenn ihzr das erlaubt würde, geht man den Ursprüngen der sogenannten Rock-, also "schlagenden" Musik nach. Ich bin zu faul um die Titel herauszusuchen, aber ich habe einige interessante musikhistorische Abhandlungen gelesen, in denen vor 100 Jahren ziemlich klar und schlüssig herausgearbeitet wurde, daß die uns in der amerikanischen "schlagenden" Musik - Jazz, Beat, Rock, aber auch Soul, Blues und wie die Richtungen alle heißen - als dies sich die Musik im Neuen Kontinent etabliert hat, in nicht andeem gründen als in der europäischen Musiktradition des 15. und 19. Jahrhunderts. gründen. 

Und nicht wenige Stücke, die der Halbgeildete als "KLassik" bezeidchnet, belegen es jedem Musikinterssierten: ALLES SHCON ENTHALTEN. 

Sonntag, 6. August 2023

Filmempfehlung

 Ein Leben lang (1940)

Ein großartiger Fiolm, eine tief berührende Geschichte, die auf ganz erstaunliche Weise tragisch ist, ohne pathetisch zu sein. Mit einer phantastischen Paula Wessely, mitten unter wunderbaren Schauspielern.

Samstag, 21. Januar 2023

Chuzpe zum Tag

Die Nachricht der BBC ist es wert, den Tag zu eröffnen: Ende 2022 hat Taiwan Raketen, die zur Abwehr von Landungsbooten* dienen, reparieren lassen. 

Weil es für die Schweizer Firma, die die betroffenen Aggregate hergestellt hat, aber kostengünstiger war  

- oder jemand in Zürkch logisch dachte, daß man die Teile doch dort lagernd habe, es also hirnrissig wäre, die Raketen in der Schweiz herzurichten, und selber fliegen wollte man sie ja auch nicht lassen - was weiß der Deibel was der Grund war -

haben die immer schon für ihre praktische Denkweise bekannten Schweizer die taiwanesischen Raketen in ihrer Niederlassung IN CHINA repariert. Und dann ordnungsgemäß nach Taiwan zurückgeschickt.  

Der taiwanesische Verteidigungsminister hat das erst entdeckt, als die Raketen Anfang 2023 wieder in Taiwan einlangten. Es ist offenbar auch in China niemandem aufgefallen. Wer würde mit so einer Chuzpe rechnen?
Irgendwie schön, dachte ich, als ich das hörte, daß es sowas noch gibt. Das rattert im Kopf gleich los, weil es doch förmlich nach Film schreit?

Freitag, 20. Januar 2023

Als ich Häuptling Schüttelnder Kopf war (2)

Was der Biden Hans dem Scholz Ferdl ins Telephon flüsterte, und was der Ami-General den Ukrainern zugeraunt haben wird. Und was ich mir dachte, als ich Soldat war.  

Aber was soll man über Amerika denken? Was für Planspiele spielen die Kadetten an den US-Militär-Akademien und ThinkTanks durch? Handballschlachten - wer den Ball mit dem Fuß anrührt ist raus? Schützenreihen-Aufmärsche des Gen. Archibald Viscount of Winston, Count of Remfotty, gegen die Ubangigine-Sioux unter Häuptling Wieherndes Pferd  bei Leighton Creek,  1647? Wo sich die 134 Rotröcke am Vorabend des Treffens die Bleikugeln, die sie am nächsten Tag abschießen wollten, selbst gegossen haben, und dazu die Zinnfigurensammlung von Reverend Charles Neverlent enteigneten? Haben sie seither "dazugelernt"? Wir sind nicht sicher.
Ist Hodgens* Einschätzung vertrauenswürdiger, wenn man weiß, das man seit Februar 2022 "dazugelernt" habe? Was fehlt dann noch, das dazugelernt werden muß? Daß ein Leopard-Panzer 100 Liter Diesel - Diesel, in Rußland! Bei DER Kälte! ein Selbsmord! - für die ersten 100 km braucht, daß also drei Kanister pro Fahrzeug nicht mal reichen, um bis zum nächsten Borschtsch-Wirten zu kommen?

Donnerstag, 19. Januar 2023

Als ich Häuptling Schüttelnder Kopf war (1)

Gen. Ben Hodgens
Der mittlerweile im Ruhestand befindliche amerikanische General Ben Hodghes gibt auf einem amerikanischen TV-Sender seine Ansicht zum Ukrainekrieg kund. Und er ist ziemlich optimistisch, was die Aussichten er Ukraine anbelangt, noch 2023 den Krieg weitgheend für sich zu entscheiden. Die Krim, meint er, werde zurückerobert, und zumindest aus einem Teil des Donbas werden die Russen vertrieben sein. 

Er begründet das damit, daß viele der nun zu Rußland gezählte Menschen lieber seähen, wieder zur Ukraine zu gehören. Außerdem sei die Kampfmoral der Ukrainer weit höher als der Russen. Die noch zwar mit Masse wettmachen könnten, was die Ukraine durch die Qualität der Waffen des Westens aufbringe. Doch würde sich das drehen, wenn es dem Westen weiterhin gelänge, die Ukraine mit ihren Waffen effektiv zu unterstützen. 

Denn das Versorgungssystem der Russen sei so fragil, daß die Versorung der Truppen realtiv leicht zu kappen ist. Das zeige die Zerstörung der Krim-Kertsch-Brücke (der Genrasl nennt es so; wir wissen, daß die eine zerstörte Fahrbahn längst wiederhergestellt ist), und die erst jüngst zerstörte Brücke über die neben Kertsch einzige Landverbindung zur Krim über Mriupol. (Ein Ereignis, das mir und allen mir bekannten Kommentatoren überhaupt entgangen ist. Weiß jemand mehr von dieser unterbrochenen VErbindung? Und vor allem: 

Wissen das die Russen schon? Und kann mal jemand den Putin anrufen, und ihm das sagen? (Die Nummer ist irgendwas mit 555 oder so.)

Sonntag, 15. Januar 2023

Wintergeschichte

Auch diese Geschichte müßte dringend einmal richtig geschrieben werden. Was wir über die Ernährung der Vergangenheit zu wissen glauben ist zu allermeisten Teilen nützlich geschobener Unsinn, der irgendetwas an der Ggenwart rechtfertigen udn vor allem besserreden soll. Wissen täte man es längst. ABer einmal richtig sortieren, und auf den Kern eindampfen, das täte not.

Wußten Sie, daß man im MIttelalter in Europa fast ausschließlich Fleisch gegessen hat? Es kam täglich auf den Tisch, nicht nur beim Adel. Der lebte kaum anders als der durchschnittliche Bürger. Was er "mehr" hatte ging in zusätzliche und teure Ausstattung, die der NOrmalbürger sowieso nicht brauchte, und bald immer mehr in Luxus, der aus fernen Ländern kam. 

Aber da war der Handel, diese Domäne der überzähligen und ungebrauchten Männer, schon sehr mächtig geworden. Und hatte eine Erscheinung nötig gemacht (und gelich auch sehr von den Fürsten geliebt), die man "Münzen", später "Geld" nannte (das zuvor weit mehr war als Münzen.) Die zuerst nur Symbol für das Ferment des Sozialen waren - Anspruch auf und Gebeverpflichtung für einen Anteil an der Frucht des göttlichen Kultopfers - und mit der Zeit diesen Anspruch zum Ding an sich machte.

Gemüse war selten, weil sehr saisongebunden. Für Getreide fehlten die Großanbaugebiete, und es war aufwendig und teuer, daraus Brot zu backen. Kuchen oder darauf basierende Süßspeisen sowieso, die kamen alle mit der Neuzeit. Als der Kapitalismus bereits groß und mächtig geworden war.  Ab da wurden die Frauen zum Kochen verdammt. Dabei konnten die das noch nie so gut wie die Männer. 

Na gut, für den Alltag ... In der Spitzenküche sind sie sogar heute noch die Ausnahme. Den das kann man mit Quotenregelungen nicht hinkriegen, der Gaumen ist nicht zu betrügen.

Freitag, 6. Januar 2023

Bukettentrümpelung

Aus Konzeptionsarbeiten für einen größeren Text: wurde dieser Abschnitt vorerst aussortiert.

Es gibt Untersuchungen die belegen, daß der überwiegende Anteil der Frauen zugibt, daß sie ihren Mann nicht gewählt haben, weil er einen "Vorteil" (oder "Wettbewerbsvorteil") hatte. Auch Versuchsanordnungen der unterschiedlichsten und durchtriebensten Art brachten keinerlei Hinweis darauf. 

Ein Argument, das man aber so gerne hört, und noch gerner weiterverbreitet, weil es so hervorragend in den Unsinn des Evolutionismus paßt. Auch im Tierreich ist nichts davon zu bemerken. 

Selbst wenn man sagen kann, daß die Frau es ist, die den Mann wählt, denn das stimmt auf jeden Fall, so wählt die Frau den Mann (und ab jetzt wird es paradox), der sie am meisten will. Der Frauenraub, diese uralte Menschheitspraxis (der Rom seine Existenz verdankt, weil die Blüte der Sabinerinnen unter großem Jammer und tränenreich ... die leidenschaftlichsten Frauen ihrer Vergewaltiger wurden. 

Freitag, 4. November 2022

Wenn Mütter gar nicht singen, werden Kindertränen zu Kritikertiraden

Da singt eine Mutter für ihr Baby, und der Sentimentalitätspapp einer spezifischen Gutmenschenart jubelt es zu irgendeinem Beweis hoch, der bewegen soll, aber nur Knöpfe aufruft, wie es sich zu fühlen hat, wenn man bewegt ist. Umso mehr, als Kindlein am Ende des kurzen Videos zu weinen beginnt. Aber das hat seinen Grund.

Wir, werter Leser, Sie und ich, wir wissen, warum es weint. Weil die Mutter so schlecht singt. Nein, gar nicht singt. Sie belkt. Und das tut einem unverfälschten (wenn auch noch nicht gebildeten, das heißt der Wahrheit der Natur zugeformten) Gehör, also noch gar nichts hört, sodern nur irgendwelche Sinnesdaten geliefert bekommt, ohne daß es sich wehren kann. (Die Sinne - Tastsinn als erster, Schmecken als zweiter, Gehör als dritter, das Riechen als vierter - sind unbedingt und leidend und deshalb besonders physiologisch prägend. Nur das Sehen kann der Mensch abschirmen, es ist also der Letztgereihte der Sinne - weil der Voraussetzungsreichste.)

Mittwoch, 2. November 2022

Gedankensplitter (1439)

Als das Buch über "den wahren Anthony Fauci" einlangte, fiel mir sofort der Satz am Schutzumschlag auf: "Bill Gates, die Pharmaindustrie und der globale Krieg gegen Demokratie und Gesundheit"

Welch cleverer, aber in seiner Struktur besonders einsichtsreicher Schachzug war, daß man die Menschen glauben macht, daß es eine Neue Weltordnung geben solle, die ein Angriff auf Demokratie und Freiheit sei. Nicht nur, daß das begrifflich Unsinn ist, wird damit eine fast ultimative Identifikation auf Liberalismus (Freiheit) und Demokratie als das einzige menschliche Ordnungssystem menschlicher Gemeinschaften festgezurrt. Damit entsteht eine widernatürliche Verfestigung, die den Blick vor der wahren Ordnung in Gott fast unüberwindbar zustellt.

Aus bestimmtem Anlaß, und mit besonderer Widmung

H. v. Doderer liest




Heimito von Doderer liest seine Erzählung 


"Das vergrabene Pfund"




Mittwoch, 7. September 2022

Das Leben zurückholen (2)

Die neue Suche nach unserem gestohlenen Leben. Und wo wir es finden. - Wenn man die heutigen Geburtenzahlen in Ungarn ansieht, zeigen sie dasselbe an wie in ganz Westeuropa: Der eklatante Rückgang (bis Mai 2022 waren es angeblich fast 20 Prozent) signalisiert den Verlust von "Leben", in mehrfacher Hinsicht. Auch an den Hochzeiten, die ich früher so häufig beobahten konnte, denn sie werden traditionell nach dem Akt am Standesamt und in der Kirche mit einem hupenden Autokonvoi der Stadtgemeinde angezeigt* wurden. Sie finden deutlich seltener statt, auch wenn ich keine offiziellen Zahlen kenne. Oder nur stiller? Aber sind das dann noch Hochzeiten?

Eben diesen Eindruck, daß alles schwächer, verloren oder zumindest verschwundener ist, habe ich allerorten, ja selbst bei mir: Diese letzten drei Jahren haben alles nahezu ausgelöscht, was vorher "mein Leben" gewesen ist. Kaum eine Gewohnheit hat überlebt, fast alle Alltäglichkeiten und Lebensweisen haben sich zu neuen Gewohnheiten formiert, Früheres müßte völlig neu aufgebaut werden. Und nichts entmutigt mehr als Sisikphos-Arbeiten. Man sieht auch kaum einen genug anregenden Ansatz dazu, also eine Notwendigkeit, Altes wieder aufzunehmen, das Leben also neuerlich umzubrechen, "zurück" zu drücken. 

Dienstag, 6. September 2022

Das Leben zurückholen (1)

Das Konzept, das dem totalen Umbau der Innenstadt von Sopron vor fünf Jahrenzugrunde lag, war auf ein Anhalten und Verstärken des Trends der Jahrte zuvor ausgelegt. Die den allmählichen Umbau der früheren Industrie- und, seit der Öffnung 1990 (aber in rasendem Tempo wieder als solche jede Bedeutung verlierenden) Einkaufsstadt Sopron (Ödenburg) zu einer Stadt des Gesundheitstourismus und der Sightseeing-Besuche vorgesehen hat. 

Mit guten Cafés, Restaurants, Parks, der Umwandlubg des gesamte Altstadtkerns in ein Museum und überhaupt netten Verweilmöglichkeiten wollte sich Sopron als Ausgangs und Stützpunkt für weitere Erkundungsreisen ins Landesinnere neu erfinden. Sogar eine Autobahn nach Györ und weiter dann nach Budapest wurde gebaut, die Hauptstadt ist mit dem Auto nun in unter zwei Stunden erreichbar. 

Unter Neubewertung aller seiner realen, bereits vorhandenen und noch verbliebenen Möglichkeiten sah sich Sopron vor allem auch als ungarischen Zugang zum südlichen Neusiedlersee-Gebiet. Eine entsprechende Neugestaltung des gesamten Uferbereichs des kaum 5 Kilometer entfernten Fertörakos war geplant, und mit dem Bau wurde (unter heftigen Protesten von Naturschützern) auch schon vor drei Jahren begonnen. Denn die Trennung von Österreich und Ungarn ließ den Magyaren nur den (angeblich aus wirtschaftlichen Gründen notwendig nachträglich reklamierten) Schilfgürtels im Süden, der nun zu einem Bade- und Freizeitressort mit offenen Wasserflächen ausgebaut werden sollte, um die längst bewiesene Fremdenverkehrstauglichkeit des österreichischen Teils des Sees nachzuahmen.

Aber das Konzept einer Soproner Zukunft hat eine schwere Delle bekommen.

Samstag, 27. August 2022

Das Heidentum ist angekommen (2)

Ein falsches Geschichtsbild - auf mehreren Ebenen - Um etwas, das also dem rein irdischen Leben hinzugefügt wird. darum geht es in allem, was Kirche ist, in den Sakramenten, der Liturgie, ihrer Spiritualität, die zu allererst eine Spiritualität der Gottesnähe und deshalb der von diesem geschenkten Gnaden ist.
Damit ist der Film in seiner tieferen Substanz notwendig unhistorisch. Und in die Reihe der heute so allgemein gewordenen "Religionskritik" einzureihen, die in Wahrheit Ausweis der Dummheit und charakterlichen Verworfenheit und Bösheit dieser Zeit ist. 

Aber lassen wir nun einmal diese beiden Kriterien weg, trennen wir uns davon. Denn es gibt noch eine, eine noch bedeutendere Ebene, auf der dieses vermittelte Geschichtsbild irrt und diesen Irrtum verbreitet. Denn es geht um ein viel tieferes Problem.

Mittwoch, 17. August 2022

Besser Werte des Westens

Nun soll in Odessa im Süden der Ukraine eine Statue der Zarin Katharina die Große, die die Stadt auch gründen hatte lassen (sie sollte Heimat, Verwaltungs-, Wirtschafts- und Bildungzentrum und damit Quelle des Wohlstands für die Südukraine werden; vor allem für viele der dort seit Jahrtausenden lebenden Schwarzmeergriechen, sowie der Tataren, die dort seßhaft werden konnten und Katharina treu ergeben waren), durch die Statue eines Amerikaners ersetzt werden. 

Es handelt sich dabei um  Billy Herrington, einen vielfach einschlägig prämiierten Star des homosexuellen Pornofilms, der 2018 an den Folgen eines Autounfalls verstorben war. 

Freitag, 18. März 2022

Als die Luft verschwand, zerbrach die Welt

Fällt Ihnen auch auf, werter Leser, daß wir erstaunlich wenige Aufnahmen von Luftbewegungen in der Ukraine sehen? Das hat seinen guten Grund - weil es sie nicht gibt. Militärtaktisch bietet der Ukraine-Konflikt somit einen Einblick in die Kriegsführung der nächsten und mittleren Zukunft. Worüber wir hier schon vor etlichen Jahren aus amerikanischen Militärmagazinen heraus berichtet haben, ist in der Ukraine nun offensichtlich geworden: Die LUFTWAFFE (in der Form von Flugzeugen) spielt als Kampfwaffe nicht mehr die Rolle, die sie seit dem 2. Weltkrieg und noch bis vor zwanzig Jahren hatte. 

Denn Flugzeuge sind stark verwundbar. Die Technik, die bei Abwehrwaffen entwickelt wurde, macht sie zu leicht zu treffenden Zielen. Durch Raketen, durch Lenksystfeme für konventionelle Geschoße, oder sogar durch Waffen, die die Elektronik außer Kraft setzen, wird sich die Rolle der Luftwaffe völlig verändern. War seit dem 2. Weltkrieg die Bedingung für Landstreitkräfte, Erfolg zu haben, die Lufthoheit, so haben vor allem Raketenwaffen diese Rolle übernommen.
Versuchen wir doch, diese Entwicklung symbolisch zu deuten. Denn nun kommen wir zu einer Aussage, die im Herzen zu erwägen lohnen könnte. 
Denn die Vertreibung der Flubzeuge vom Himmel ist keineswegs eine simple "Purifikation". Mit der Rakete wird vielmehr die Luft zu einem generellen Bedrohungsraum, wandelt sich vom Element der Freiheit zur Mauer des irdischen Gefängnisses. 

Mittwoch, 2. März 2022

Warum es keine beherrschte Atombombe gibt (2)

Aber Reagan fand es witzig, damit zu spielen, und er war sicher nicht der einzige Präsident mit dieser Art von Humor - Dazu muß man wissen, daß die Amerikaner mit solch einer Situation unter Reagan ganz gezielt gespielt haben. Reagan ließ nämlich die Flotte der Atombomber immer wieder - über Nordeuropa und die Ostsee - bis kurz vor die Grenzen des russischen Luftraumes anfliegen, wo sie dann jedesmal wieder kehrt machten. 

Reagan erzählte davon immer mit der Selbstgefälligkeit jemandes, dem ein besonderer Streich geglückt wäre, denn jedesmal hätten dann die russischen Abwehrkräfte, die Flugzeugflotten, die Atombomber, die Abfangjäger, die See- und Landstreitkräfte, voll mobil machen müssen. Um dann unverrichteter Dinge den Alarm wieder abblasen und zu den Heimatstützpunkten zurückkehren zu müssen. (Den umgekehrten Fall müssen die Amis nicht fürchten, weil die Anflugzeiten der russischen Flugkräfte wesentlich länger sind. St. Petersburg kann von der NATO in fünf Minuten angegriffen werden. Die Großstädte der USA nicht unter 60 Minuten, die strategischen Zentren nicht unter Stunden.)

Aber die Wahrheit ist, daß Reagan mit Unglaublichem gespielt hat. Und ein Risiko heraufbeschwor, daß diesem ungebildeten Stohkopf sicher nicht bewußt war.

Dienstag, 1. März 2022

Warum es keine beherrschte Atombombe gibt (1)

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe aus wohlüberlegten Gründen keine Angst vor einem "Ende der Welt durch einen Atomkrieg", und schon gar nicht glaube ich, daß die Apokalypse zu unserer Verfügung stünde, es also ganz in unserer Hand läge, sie herbeizuführen. 

Ganz sicher als glaube ich auch nicht an ein Ende der Welt, das in einem Sinn gedeutet wird - und die Anmutung, daß es so gedeutet wird, habe ich bei all dieser Quatscherei über Atombomben und Kriegsgefahren, und zwar schon seit meiner frühesten Kindheit in den 1960er Jahren - daß wir Menschen "in der Lage sind, die Menschheit (oder gar den Planeten) auszulöschen." Ich kann nur den Kop0f schütteln angesichts einer Sichtweise die sich und anderen vormacht, der Mensch wäre in der Lage, gewissermaßen Gott ins Handwerk zu pfuschen, und die Zeit VOR dessen Plan zum Ende der Zeit,m de ein Plan MIT DEM MENSCHEN ist, abzukürzen. 
Diese Macht hat der Mensch nicht. Und es gibt überhaupt unendlich viel mehr, das wir nicht beeinflussen oder gar "machen" könne, als wir glauben. Ja, wir leben sogar UND AUCH HEUTE in einer Welt des Nicht-Machbaren, um es ein für alle mal zu sagen.

Sonntag, 23. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (4)

In den Abendstunden des 13. Mai 1984 aber, dem traditionellen Fatima-Tag, zerriß eine gigantische Explosion alle diese Pläne. Binnen eineinhalb Stunden änderte sich der Kurs der Welt. Die Umstände die zu dieser Katastrophe geführt haben, von der - ich wiederhole es - keine westliche Zeitung so berichtet hat, daß ich mich daran erinnerte - sind bis heute nicht geklärt. Man weiß nicht, warum innerhalb eineinhalb Stunden das größten Atom- und Marine Waffenlager der UdSSR in Severomorsk (="Die am Nordmeer Gelegene"), einer Hafenstadt an der nördlichen Pazifikküste im Osten Sibiriens, mit über 1000 Raketen und Atomsprengköpfen, mit einem Viertel des Sprengstoffarsenals (in jeder Weise) der Sowjetunion.

Das war vor allem ein Großteil jenes Waffenlagers, das für den bereits im Herbst geplanten Angriff auf Westeuropa das strategische Rückgrat, wie es die Marine für die Landstreitkräfte bilden hätte müssen.

Eineinhalb Stunden lang flogen Augenzeugenberichten nach die Raketen wiein einem Sylvesterfeuerwerk durch die Luft, schlugen irgendwo im Binnenland ein, oder zerschellten nach kurzer Flugbahn in der Stadt, platzten in der Luft. Gewaltige Explosionen aus unterirdischen Lagern von Bomben, Minen und Torpedos erschütterten die Erde, bis ein einem Atompilz ähnliche Rauchwolke aufstieg, der endgültig Panik auslöste. Denn zahllose Atomwaffen und -träger wurden mit verbrannt, oder durch Explosionen zerstört. Riesige Felsbrocken in der Größe von Häusern wurden kilometerweit geschleudert. Die Behörden begannen schon, die Evakuation des 40 Kilometer entfernten Murmansk vorzubereiten.

Samstag, 22. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (3)

Die Änderung der Militärdoktrine um 180 Grad. Der 7. Februar 1981, das Vorspiel zum 13. Mai 1984. Gottes Eingreifen hat den 3. Weltkrieg verhindert. - 

Die aggressive Außen- und Militärpolitik von Ronald Reagan hatte eine dramatische Veränderung der Lage provoziert. Reagan hatte durch ständige Provokation der Sowjetunion durch "Manöverangriffe" bewirkt, sodaß die Rote Armee pausenlos in Alarmbereitschaft bleiben mußte und Rußland sich nie sicher fühlen konnte. Dazu kamen die Ankündigungen von Verteidigungsprogrammen, die die sowjetische Gegenwehr über Landraketen ausgeschaltet hätte, sodaß nicht einmal noch die U-Boote geblieben wären, weil auc hderen Raketen abgefangen werden konnten. Zumindest mußte man das befürchten! (Ob es je funktioniert hätte ist ein anderes Thema. Die Möglichkeit zhählte. 

Reagan, der noch von Otto von Habsburg als "Sieger des kalten Krieges" gefeiert wurde, löste in der Sowjetunion militärstrategisch ein gefährliches Umdenken aus. Nun spielte Zeit eine Rolle, und rasches Reagieren. 

Aber es kam anders, und es kam so, daß sich die Lsge zuerst einmal noch gefährlicher zuspitzte. Denn am 7. Feruar löschte ein bis heute ungeklärter Flugzeugabsturz praktisch die gesaamte Marine-Generalität der Sowjetunion auf einen Schlag aus

Freitag, 21. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (2)

Das Leben ein Traum. Im Zwielicht der Welten bereitete sich die Apokalypse vor. - Aber selbst für Sonderformen der menschlichen Existenz wie der Form des Dichters, in der die welthaften Konsequenzen von Taten nicht ins existentielle Gewicht fallen (sollten), ist es nicht leicht, mit dieser Gesamtheit, in der das eigene Leben zum Traumgeschehen wird, umzugehen. Denn irgendwie muß man ja auch als Dichter seine Brötchen verdienen, seine Wäsche waschen, den Boden wischen, einkaufen (und dabei mit dem Geld auskommen), und sein tägliches Pörkölt bzw. Gulyas kochen, um zu essen. Und dabei nicht krank werden.

Selbst für diese Existenzformen ist es also nicht leicht, alles zuzulassen. Aber in diesem Sinne möchte ich für die Jahre ab er Matura 1980, speziell aber dann die intensiven Jahre von 1983 bis Frühsommer 1985 eine Stimmung erwähnen, die sich vor allem 1984 immer mehr verdichtete, um dann, bereits 1985, auf seltsame Weise wieder zu verwehen. Jenem Jahr, in dem ich, losgelassen von dieser Stimmung, auf eine Art ausgespuckt wurde. Und schließlich - auch, um die innere Spannung dieses Zwischenzsutands zu beenden - in einer Momentsentscheidung den Entschluß faßte, eine Baufirma zu gründen, den ich dann energisch umsetzte, all diesen erwähnten Unwägbarkeiten eines höchst fragilen Lebens also den Laufpaß gab, und "in Übernahme der Verantwortung" zum Weltmenschen wurde. 

Aber diese Gestimmtheit war ohnehin schwer durchzutragen. Denn sie war von einem ungemein dichten und immer dichter werdenden Gefühl einer nahenden Apokalypse geprägt. So bin ich einer religiösen Gemeinschaft beigetreten, die nicht zuletzt dafür den Rosenkranz betete, um die Gottesmutter zu bestürmen, sie möge auf Ihren Sohn, den Weltenrichter, einwirken, um den Schrecken der Apokalypse als Ende der Welt abzuwehren, den Menschen somit (allem Übel zum Trotz) noch Zeit zu geben.

Es ist aber etwas Seltsames mit solchen Gebetsanliegen.