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Mittwoch, 17. August 2022

Aus der Schule geplaudert (2)

Der Mensch ist kein Objekt der Massenpesychologie. Auch wenn die Versuche, sie als Herrschaftsinstrument einzusetzen, weit gediehen sind. Deren Bedingung, die Verachtung, ist bereits erfüllt - Jede Massenpsychologie hat also einen ganz gravierenden Fehler. Ihr Objekt ist im Grunde niemals berechenbar vorhanden. Wenn, dann kann eine Menge von Menschen nur unter ontologischen (also metaphysischen) Aspekten verstanden werden. Weil jede dieser Zugehörigkeiten eines Menschen auch ein gewisses Eigenwesen hat, das vom Einzelnen angenommen, vertreten und repräsentiert wird. 

Das heißt, daß sich gewisse Gruppen-Gesetzlichkeiten im Verhalten des Einzelnen finden, zu denen auch Gruppennotwendigkeiten gehörten, die dem Bestand dienen, wie "Erhalt der Einheit", eines der stärksten Gruppengésetze. Die aber nicht aus 2Schwäche" entstammen,s ondern weil jeder Mensch ZUERST einer Gruppe zugehört, und daraus sich sein Individuum herausformt. Sei eine Tätigkeit noch so häufig und allgemein, jeder macht sie auf SEINE Weise. 

Dienstag, 16. August 2022

Aus der Schule geplaudert (1)

Ein (russischer) Bankier hatte es nach langem Anlauf geschafft, in China die Erlaubnis zu erhalten, eine Bank zu betreiten. Aber schon nach kurzer Zeit war er tief frustriert. Denn es war ihm fast unmöglich, Kredite an chinesische Unternehmen zu vergeben. Den üblichen Kriterien einer marktwirschaftlich agierenden Firma nach, waren alle diese chinesischen Firmen insolvent. 

Mit neuem Blick ausgestattet, nahm er nun die chinesische Welt näher oder anders unter dei Lupe, und da fiel ihm vieles auf, das auf einen immensen Einfluß einer zentralen Planung hinweist. Und das ist es wohl auch, so meint er heute, das das Land über gewisse Zeit tragen wird, aber nur für gewisse Zeit. Einen wirklichen Marktmechanismus, wo sich die Dinge mehr oder weniger in einem Zueinander einpendeln, gibt es nicht, oder kaum. 

Der Wohlstand und Aufstieg Cinas hat ein Ablaufdatum, weil er dem Wesen des Menschen widerspricht. Er wird deshalb nur so lange anhalten, als es eine Herrschaft der Gewalt über die Menschen gibt, die zunehmen muß. 
Sie wird sich vor allem auf die Seelen beziehen, und hat einen klaren Widersacher: Die Freiheit als Wesensmerkmal alles Menschlichen. 
Das muß sich zwangsläufig zu einer Bewegung steigern, die die gesamte Welt umfaßt und gleichschaltet. Als äußerlicher, vor allem aber ins geistig-seelische wandernder Zwang, die Menschheit denselben Gesetzen zu unterwerfen.

Donnerstag, 7. Juli 2022

Vollkommen falsch gedacht (2)

Vom Ding als Teil der Persönlichkeit - zum Scheinding und zur ScheinpersönlichkeitDann rückte man ihm direkter an die Wäsche, denn was man noch mehr brauchte war die physische Bestandsaufnahme, wie in einer Internsivstation. Die angelegten Sonden und Meßdrähte, die physische Konstitution und Veränderungen daran, abhänggi von äußeren Situationen, wir könnten das alles noch seitenlang beschreiben. Also mußte dieses Meßgerät so nahe wie möglich an den Nutzer herangebracht werden, und vor allem: Dieser mußte dazu gebrahct erde, diese Meßinstrumente ununterbrochen bei sich zu führen. 

MIt welchem Nutzen kann man ihn dazu bringen? MIt dem des Kommunikation, der Geliebtheit, der Gemeinschaft udn der kollektiven Gefühle, der Geborgenheiten, der Akzeptanz und so weiter und so weiter. Ab diesem Zeitpunkt kamen die Smart Phones ins Spiel, die Handys, die immer kleineren Geräte, und bei allem, damit nur ja niemand von der Stange rutschte, mit viel viel "Gratis" und "Kostenlos" dabei. 

Mittwoch, 6. Juli 2022

Vollkommen falsch gedacht (1)

Wir denken naiv und falsch, und in einer Art, die der Skrupellosigkeit und Heimtücke, mit der wir es zu tun haben, kommt die Sprache auf Internet und social media. In einer US-Diskussion fiel hingegen der entscheidende Satz, der den Vorhang aufgerissen hat.

Wir denken, daß sich diese Entwicklungen seit (grob gesprochen) 1997 und mit "Silicon Valley" verbunden, um das gedreht haben, was wir in Händen halten. In unseren Smart Phones, in unseren Laptops, und all den vielen und unzähligen Programmen und Apps, die wir täglich nutzen, ja die die Architektur unseres täglichen Lebens geworden sind. Und das ist nahezu wörtlich gemeint. Wir denken, daß das etwas mit unserem "Bedürfen" zu tun hatte, und daß alle diese "Produkte", als die es uns vorgestellt und verkauft wurde, der Ausgangspunkt zu all diesen Entwicklungen waren. 

Donnerstag, 10. März 2022

In der Tradition der Täuschung

Nun hat also der Unsägliche Nehammer im Fernsehen einen hübschen Schweank erzählt. Typisch Reserve-Offizier - von der Welt keine Ahnung - einer Operettenarmee, die nie in der Lage war, das eigene Land zu schützen, weil sie nur als ungeliebter Appendix an ein Budget verstanden wurde, das doch dem Freßbedürfnis des Schnitzeljägers dienen sollte, der zu beruhigen war, weil die größten Nutzen des Staates an die Großen in Industrie und Geldwirtschaft gingen (alleine die "Rettungssumme" der Hypo-Alpen-Adria-Bank betrug das Fünfzehnfache des jährlichen Militärbudgets) Dieser Joscherl hat uns also nun erzählt, daß die bewaffnete Neutraliät Österreich von den Sowjets aufgezwungen worden war.

Ein damals noch Lebender der Verhandlungs- und Unterzeichnerrunde um den Staatsvertrag hat das vor vielen Jahren einmal in einem Interview korrigiert. Die Sowjets haben weder das eine noch das andere verlangt, weil sie es gar nicht für durchsetzbar und die Unbewaffnetheit zumutbar für ein Land hielten. Aber Kanzler Figl und seine Freunde haben sie "dazugeschenkt". Warum weiß eigentlich gar niemand mehr. Sie war halt einfach eine Präposition, die sie dem "neuen Österreich" in die Wiege legen wollten, eine Art Heiligenschein, an dem sich zukünftige Geerationen aufrichten sollten, und die durch die Bewaffnung die Neutralität wirklich ernzunehmen beweisen wollte. Sich und dem Volk gegenüber, Gott gegenüber.

So würde es der Idealist deuten.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Und niemand redet darüber (2)

Teil 2) Grand theatré des illusions



Dann aber gibt es noch den ganzen Bereich der direkten "Investitionen" in Wirtschaftsbereiche, in Unternehmen, in Aktien-Stützungskäufe, in direkte Investitionen um Branchen zu stützen oder hochzuziehen. Wie den gesamten Bereich der AI, der "artificial intelligence", der "Künstlichen Intelligenz" also. An dem die USA hart arbeiten, weil man sich davon zwei Dinge verspricht (was zugleich die fundamentalen Irrtümer andeutet, die sich darum ranken.) Da ist die Schaffung eines einheitlichen, weltweiten Bewußtseins (social media, Totalvernetzung als Aktualitätsplattform), und dessen Steuerung und Kontrolle.

Dazu braucht es keine Verschwörungstheorien, das sieht man auf den ersten Blick, wenn man die Entwicklung der digitalen Einrichtungen ansieht, mit denen wir uns von Jahr zu Jahr mehr konfrontiert sehen. "Frog boiling" nennt man das, also langsames Steigern der Temperatur des Wassers, in dem wir gekocht werden, was wir nicht bemerken, bis es zu spät ist.

Klar, man kann das Mißtrauen - und das steckt ja hinter den Untersuchungen, wie sie James Corbett Tag um Tag bietet - auch übertreiben. Man kann stillschweigend Paranoia züchten, sich selbst also "frog boilen", oder in diese Paranoia getrieben werden, wie durch dieses ständige "gaslighting", dem wir ausgesetzt sind. In dem uns laufend erklärt wird, daß was wir sehen nicht das ist, was wir sehen, daß unsere Wahrnehmung also falsch, irrig ist, wir somit verrückt sind. Und jede Interpretation unserer Empirie, unseres sinnlichen Erfassens anderen - "ihnen" - überlassen sollten. (Im Klimawahn haben wir es längst dazu gebracht, er ist ein perfektes Exerzierfeld, das alle Ingredienzen, die man dazu braucht, erkennen läßt.) Und wir können daran erkennen, wie zersetzt eine unserer wesentlichen Wurzeln eines gedeihlichen Existierens - Vertrauen, Vertrauen in Menschen, in die Welt als solche - bereits sind. Ein brandgefährlicher Zustand, übrigens!

Haben diese verschwundenen 21 Billionen Dollar also "A secret system for a secret policy for a secret military force in the hands of a secret deep state" finanziert? Und tun sie es noch?

Ganz von der Hand weisen läßt sich manches oder sogar vieles von dem, was hier ans Tageslicht gefördert wird, nicht. Denn es gibt keine offizielle Antwort auf die Frage, was mit diesen 21 Billionen Dollar in den letzten beiden Jahrzehnten passiert ist. Die die Budgets einiger Ministerien als Eingänge verbuchen, denen aber keine nachweisbaren Ausgaben gegenüberstehen, und Jahr für Jahr mehr oder weniger kreativ ausgebucht werden. Offizielle Kontrollen bleiben aber "secret". Wie soll da Regierungskontrolle funktionieren? Wer soll da noch an einen Staat glauben, der nicht mehr auf den Gesetzen von Recht und Ordnung beruht? Denn dient dieses Geld aber gar, wie James Corbett vermutet, dem Aufbau der Infrastruktur eines neuen, totalen, zentralistischen und globalen Superstaates?

Vielleicht gründet im Mangel an Transparenz auch das Problem: Spekulationen, die Antworten bringen, wo offizielle Antworten nicht mehr geglaubt werden, klingen vielfach bereits plausibler. Gerade, gerade wenn man nüchtern realistisch ist. Wir gehen heute bereits davon aus, daß das, was wir offiziell von den USA wahrnehmen, was die dortige Politik öffentlich erzählt, nur ein mehr oder weniger großer oder kleiner Teil der ganzen Wahrheit ist. Daß die Aktivitäten der USA weit weit größer und umfangreicher sind, als wir uns in unseren Bild-Spiegel-Zeitungs- und Kronen-Zeitungs-Spatzengehirnen ausmalen. Und die USA werden nicht das einzige Land sein, das das so hält.

Wie hoch die Beträge sind, die sich außerhalb jeder Kontrolle durch das amerikanische Volk und seine Repräsentanten bewegen, kann (noch) nicht sicher gesagt werden. Alleine das aber würde schon Zusammenhänge erkennen lassen, wenn man diese Sache prinzipiell einmal beleuchten könnte (woran Catherine Austin arbeitet. Die Webseite ihrer Kampagne hat durchaus ihre Höhepunkte.)

Was wir aber aus den Medien jeden Tag sehen und erzählt bekommen ist auch ohne Verschwörungstheorie und esoterischen Sinn für Okkultes nicht ernstzunehmen. Denn es ist ein reines Theater der Illusionen, betrieben, um uns von den Geschieben und Bewegungen der wirklichen Wirklichkeit fortzulocken. Darum diese ständige Blase der Entrüstung, der Aufregung, der Dringlichkeit, des Skandals, der apokalyptischen Totalängste.

Wer allen Ernstes glaubt, er könne sich ein Weltbild aufbauen, das auf die "Informationen" aus den Medien baut, wer also dieser "grand illusion" aufsitzt, die im 19. Jahrhundert ihre Fahrt aufnahm, wer also glaubt, daß die Zweitwirklichkeit, in die wir nach und nach gezogen wurden, irgendeine Relevanz für das Leben und unser Seelenheil hätte, der hat ein ernstes Problem.

Wir haben nur einen Anker in der Wirklichkeit, der uns geistig "gesund" halten kann. Und der setzt bei unserer Nasenspitze an, und nährt sich aus dem Stein, der vor dem eigenen Fuß liegt, zwei Zentimeter entfernt. 

Dort, in diesen kleinen Dingen des Alltags, liegt aber jene Matrix, für jeden aufgreifbar, und für jeden verpflichtend, die die Musterschablone dafür bildet, ob auch "große" Vorgänge in der Welt den Prinzipien der Wirklichkeit entsprechen. Allerdings müssen wir dann unter anderem auch aufhören, uns unser Leben als Sequenz aus einem Hollywoodfilm zu betrachten. Und vor allem müssen wir uns an diese Grunderfahrung des Wirklichen jederzeit erinnern können, so daß Wirklichkeitsentsprechung unsere Haltung würde.








Mittwoch, 5. Februar 2020

Und niemand redet darüber (1)

Na wenn das keinen Stoff für Spekulationen gibt, was dann? Dabei sind die Eckdaten für jedermann nachvollziehbar, sie liegen offen und können eingesehen werden. Sodaß jedermann sehen kann, daß in den letzten 20, 21 Jahren über 21 Billionen (amerikan. "trillion") Dollar des amerikanischen Staatsbudgets "verschwunden" sind. Sie sind als Eingänge verbucht, aber denen entsprechen keine belegbaren Ausgänge. Jede Nachforschung wird aber mit dem Hinweis aus "classified" unterbunden.

Das heißt, Jahr für Jahr wird rund eine Billion Dollar für Zwecke ausgegeben, die außer einer Handvoll Eingeweihter niemand kennt. Nun kann also spekuliert werden, wohin das Geld fließt. Oder werden hier gar Manipulationen der US-Pensionsfonds finanziert, dessen horrible Spekulationsergebnisse kaschiert?

Zum Teil könnte das der Fall sein. Fehlinvestitionen mit dem Geld amerikanischer Pensionsbeitragszahler sind schon öfter bekannt geworden. Zumal mit diesem Geld auch Regierungsvorhaben finanziert worden sind, das ist bekannt. Die sich aber nicht so recht "rechnen". In den Pensionsfonds der USA fehlen derzeit rund fünf "trillions" Billionen Dollar, und ein Generationsumlageverfahren wie bei uns gibt es dort nicht.

Ein Teil dieser "fehlenden 21 Billionen Dollar" wurde also recht sicher dafür ausgegeben, den negativen "Return on invest" von Regierungsmaßnahmen abzugleichen. Etwa um den Umstand zu vertuschen, daß die amerikanische Justiz zwar seit langem dazu übergegangen ist, Gefangenenanstalten von privaten Betreibern zu mieten. Daß sich daraus alleine aber pro Gefangenem und pro Jahr eine NEGATIVbilanz von rund 60.000 Dollar ergibt, die diese Privatisierung den Staat mehr kostet als das staatseigene System zuvor. Und die USA haben MILLIONEN Inhaftierte! Kein Staat im Westen hat eine höhere Bevölkerungsquote (0,6 %) an Gefängnisinsassen. (Weitere 1,6 % sind entweder auf Bewährung oder wegen ausgesetzter Haft auf freiem Fuß.)

Ein weiterer Teil wird wohl für die horriblen Kosten der amerikanischen Interventionen im Irak oder in Afghanistan verwendet worden sein. Dabei kann berücksichtigt werden, daß hier über Öl- und vor allem Drogenhandel (sic!) ein "return on invest" berechnet wird, das heißt, daß diese Gelder zur Abdeckung der Militärkosten herangezogen werden. Auch militärisch sind bekanntlich bereits weite Teile in private Unternehmen ausgegliedert, entziehen sich also jeder parlamentarischen Kontrolle. Gerade diese Programme aber lassen ein enormes Ausmaß vermuten, denn die USA sind weltweit vor allem darin tätig, die Rohstoffe zu sichern, die das Land benötigt. 

Aber schon nur der "Kampf gegen den Terror" hat bisher 6,4 Billionen Dollar verschlungen, und 810.000 Tote gefordert ... Das kann das offizielle US-Militärbudget, so üppig es auch ist, gar nicht leisten!

Und gerade das öffentlich einsehbare Budget des US-Verteidigungsministeriums ist ein Buch mit sieben Siegeln - "classified" im Interesse nationaler Sicherheit, der Leser versteht. Es gab bereits mehrere Kongressabhörungen und -untersuchungen, was dort los ist. Denn alleine dort "verschwinden" jährlich 500, 600 Milliarden Dollar. Als Ausgaben, für die es keine Belege gibt! Teilweise wird sogar mit "Buchungsfehlern" argumentiert, behauptet, daß Eingänge irrtümlich - also: möglicherweise - mehrfach verbucht wurden.

Ein nächster Teil wird - so die Spekulationen, die James Corbett mit der Amerikanerin Catherine Austin anstellt, welch letztere sich seit drei Jahren mit diesem Thema befaßt - für das weltweite Chemtrail-"Spraying"-Programm ausgegeben worden sein. Ein weiterer für das Space-Programm, in dem die offizielle USA nur einen Bruchteil ihrer wirklichen Aktivitäten im Weltraum offenlegen dürfte. In Wahrheit scheint das Space-Programm weit mehr ausgebaut, als man zugibt, und alleine das würde gigantische Gelder verschlingen. Was man aber lieber geheim hält.

Ein nicht unwesentlicher Teil wird wohl sicher für weltweiten "US-Stabilisierungsprogramme" verwendet worden sein. Hier braucht es riesige Beträge als "Finanzbazooka" in Reserve, wenn es etwa darum geht, den Goldpreis oder den Wert des Dollar aufrechtzuhalten, oder in Bereiche zu schieben (wie bei Gold), die Vorteile bringen. Gerade Gold wird ja dazu benützt, um private Investoren abzuschöpfen, von einem "reellen Goldpreis" ("Marktpreis") zu reden verbietet sich spätestens, seit vor einigen Jahren die Manipulationen des Goldpreises der "City of London" publik wurden. Das war in allen Medien, wir haben es aber vermutlich rasch wieder vergessen, zumal gerade die social media bewirkt haben, daß wir uns nichts mehr merken, also auch an nichts erinnern, sondern unser "Gedächtnis" auf Computerchips ausgelagert haben, um es bei Bedarf abzurufen.

Nur - ohne Erinnerung entsteht dieser Bedarf gar nicht. Erinnerung, Gedächtnis wird ohnehin, das kann man unabhängig von dieser hier aufgegriffenen Sache sagen, zur wertvollsten Ware der näheren Zukunft.

Wir sind dabei, zu einer erinnerungslosen Gesellschaft zu verkommen. Hier trifft dieses Wort auf jeden Fall zu. Unsere "Bildungssysteme" arbeiten jedenfalls sehr hart und erfolgreich daran.

Morgen Teil 2) Grand theatré des illusions




Donnerstag, 12. April 2018

Das Schema ist immer das gleiche

Das Erschreckende an der "Affäre Sergej Skripal" ist, daß eine so offensichtliche False Flag-Operation dazu benutzt wird, die Situation mit Rußland immer weiter zuzuspitzen, als steuere man direkt auf einen Krieg zu. E. Michael Jones führt an, daß es völlig unlogisch wäre, hätte Rußland an der Vergiftung des ehemaligen Spions wirklich seine Finger im Spiel. Denn Skripal war in Rußland inhaftiert, und hätte man ihn beseitigen wollen, so wäre es dort ein Leichtes gewesen. Und niemand hätte darum ein Aufheben gemacht. Stattdessen hat man ihn freigelassen und ausgetauscht. Warum sollte man ihn jetzt also ermorden wollen?

Trotzdem wird die Sache zum Anlaß genommen, weiteren Druck auf Rußland aufzubauen. Die Ausweisung von Diplomaten kommt einer Verweigerung weiteren Dialogs gleich und ist ein gefährlicher nächster Akt eines Vor-Krieges, den der britische Geheimdienst MI5 in die Welt gesetzt hat, um den gesamten Westen noch fester zu einer Anti-Rußland-Koalition einzuschwören. Weil die übrigen Politiker dumm sind? So weit muß man (diesmal) nicht gehen. Auf jeden Fall wird erschreckend deutlich, welch gefährliche Mechanismen und Prioritäten wirken, denn es wird auch für diesen Schwachsinn "Gründe" gegeben haben. Man sollte nur daran denken, daß die großen Kriege des 20. Jahrhunderts aufgrund von "Mechanismen" ausgelöst wurden, in die alle Staaten verwickelt waren, und die doch einen großen Hauptspieler hatten, der sie zu instrumentalisieren wußte. Und wo kein Staat genug Kraft hatte, sich zu sich selbst zu erheben und zum Geist hin auszusteigen.

Es wird auch diesmal "Gründe" (Mechanismen) geben, daß sich die westliche Welt derartig bereitwillig in eine absurde Hysterie versetzen läßt, die schon bei oberflächlicher Betrachtung wie ein Teil eines Planes zu einem Krieg wirkt, der (von wem?) längst beschlossen ist. Und wo man - wie in all den Kriegen, die die USA seit über hundert Jahren geführt haben - eine Situation heraufbeschwört, in der man den anderen zu einem ersten Schritt provoziert, weil der gar keine andere Wahl mehr hat als präventiv zu handeln*.

Um ihm dann die Schuld an einem militärischen Zuschlagen zuzuschieben, und die Bereitschaft des eigenen Volkes zum Krieg zu erschleichen, in dem man sich angeblich ja nur "verteidigen muß". Das Schema ist immer das gleiche, und man scheint sich auch heute dessen zu bedienen.






*Wir haben an dieser Stelle bereits über die heute verbreitete absurde Vorstellung eines "gerechten Krieges" gehandelt. Darunter die seltsame und schwammige Vorstellung, daß nur ein "Verteidigungskrieg" gerecht wäre, ohne daß jemand wirklich sagen könnte, was denn nun ein Verteidigungskrieg wäre und was nicht. Gerade, wo das Wesen der Dinge heute in völlig aufgelöster Begrifflichkeit herumschwimmt. Eine Vorstellung also, die zwar keinerlei Fragen klärt, dafür aber das Wesen des Krieges so verschleiert, daß manche Mächte tun und lassen können, was sie wollen.






*290318*