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Freitag, 22. November 2019

Die Armut der Hölle ist das Ergebnis

Es ist nichts unbedingt Neues, das da Michael Limburg im Gespräch mit Michael Mross sagt, aber er faßt es neu und sehr gut zusammen, was es zum Thema Klimakatastrophe zu sagen gilt. Diesmal in zwei entscheidenden Aspekten. Der eine ist der Unsinn von der 97-Prozent-Übereinstimmung "sämtlicher Wissenschaftler". Der Chef von EIKE macht anschaulich, wie grotesk dieses Märchen zustande kam, und spricht dabei nicht einfach von Irrtum oder Fehlinformation, sondern von glattem Betrug: Wer diesen angeblichen 97-Prozent-Konsens der Wissenschaft verkündet, WILL betrügen. Das gilt auch für die Medien und Journalisten, die solche Lügen Tag für Tag als Beleg für wissenschaftliche Relevanz und damit gehorsamspflichtig weiter behaupten. 

Den zweiten Punkt kennt der Leser schon von diesen Seiten. Es geht um die charakterliche Verfassung einer (jungen) Generation, die neuerdings sogar Steuererhöhungen FORDERT. So reden Menschen, die von nichts eine Ahnung haben, um es salopp zu formulieren. Die bislang einfach mit Wohlstand überhäuft wurden und fett im Wohlstand leben (auch wenn sie sich vegan zu Tode frustrieren), und - das sagt Michael Limburg nicht, aber es ist der Kern - sozial entwurzelt und damit ohne Aufgabe im Leben sind. Wenn es aber dem Bären zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen, wie man so schön sagt.

Etwas differenzierter sehen aber wir, verehrter Leser, Sie und der VdZ, die Frage nach der Zerschlagung der Industrie, die im Spruch von "dekarbonisierter Wirtschaft" impliziert ist. Die Zerschlagung der Industrie als Boden unseres Wohlstands. Das stimmt nicht in jeder Hinsicht. Es stimmt, wenn es um die Zerstörung und Geringschätzung der Arbeit durch eine Generation, dennoch nie gearbeitet (bestenfalls "viel getan") hat. Und es stimmt, wenn es um das wesentliche Moment des Wohlstands geht, um die Speicherung von Arbeit (in der Form von Energie). Denn Wohlstand heißt genau das: Es heißt, Arbeit der Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft hinein zu speichern. Sodaß dann darauf zurückgegriffen werden kann, wenn es nötig ist. So werden die Unbill und Zufälligkeiten der Zeit ausgleichbar.

Das heißt aber auch, daß Wohlstand und kapitalistische Industrie nicht einfach synonym verwendet werden können. Ja, vielfach macht uns die Industrie in ihrer Zuspitzung auf just in time deutlich, daß Industrie sogar Verarmung bedeuten kann! Das gedanklich zu verarbeiten wird noch einige Zeit brauchen, womöglich immer "Geheimwissen" bleiben. Denn die Welt ist nicht "zu retten", das kann nur Jesus Christus. Sie ist in ihrem gegenwärtigen Zustand sogar von Gott zugelassen. Wenn der em. PP Benedict XVI. einmal sagte, daß wir "unter der Geduld Gottes leiden" dann hat der VdZ immer diesen Hintergrund dazu gesehen. Gott läßt nun zu, daß wir haben, was wir wollten.

Er überläßt uns unserem eigenen Wollen und Denken. Das zwangsläufig nicht nur ins stete Gegenteil unserer Absichten und Wünsche läuft, sondern auch und vor allem eines bedeutet: Es ist das, was wir als HÖLLE bezeichnen. Gott läßt zu, und das ist die Strafe, unter der wir stehen, das ist sein Fluch auf den Horror der Gegenwart, daß wir haben, was wir wollten. So, wie letztlich ja auch viele Väter reagieren: Dann habt, was ihr wollt! Hölle. Wir brauchen darauf nicht mehr zu warten. Wir machen sie, und wir machen sie selber. Denn es gibt keine Vernunft ohne Himmel, ohne Gott, ohne Transzendenz.

Heute wird somit auch das exakte Gegenteil dessen gefordert, was Wohlstand bedeutet. Es wird gefordert, diese Speicherfähigkeit (der Spruch "Das Netz ist der Speicher" im Rahmen der Energiewende spricht hier Bände, und zwar in jeder Hinsicht, dieser Detailwahnsinn ist also symptomatisch) ins aktuelle, ins gegenwärtige Handeln und Geschehen zu verlagern. Und - das ist der Witz bei der Sache - die Industrie, die das heute zerstören soll, hat es zu großen Teilen SELBST etabliert. Folgerichtig sind die ersten Opfer der Dekarbonisierung ... die mittelständischen Zuliefererfirmen der Autoindustrie. Diesem Musterbeispiel der Wohlstandsvernichtung durch ein Just-in-Time-System, das Millionen Menschen buchstäblich geknechtet hat.

Soll man darüber jammern? Mitnichten und Neffen! Diese Pruntzfetten in ihren Luxusschlitten waren sogar verantwortlich, daß man das Bildungssystem zur Ausbildung von Systemdeppen mißbraucht und umgeformt hat, so schaut es aus. Was ihrem just-in-time nützlich war, war das, was sie in ihrem politischen Einfluß durchsetzten. Jetzt ernten sie die Früchte. Halt, Sie ernten mehr. Sie ernten ihre politische Hurerei. Herrschaften, viel an dieser Industrie ist den Dreck unter Euren Nägeln nicht wert. Wir brauchen kluge, verantwortungsbewußte, weitsichtige, geistvolle Mittelständler. Wir brauchen keine Kapital-Gewinn-Quetschen. Basta und fertig. Der letzte, der sich diesem Totalitarismus angefickt hat, war VW nach Piech. Wer braucht diesen Konzern wirklich noch, außer betrügerisch-verlogene Politiker-Staats-Bilanzen und deren Schuldensystem, auf dem der Sozialstaat als "Brot und Spiele"-System beruht? Niemand.

Diese Wohlstandsvernichtung betrifft auch durch diese Drecksschleudern, die sich ihre Politikeridioten und -handlanger herangezüchtet haben, längst das, was den Jungen heute als Währung der Zukunft eingebleut wird, das Wissen. Man muß sich nichts mehr "merken", man muß nur wissen, wo es aktualisiert werden kann. Aber am Wissen ist am besten erkennbar, was das bedeutet. Es bedeutet, daß die gegenwärtigen Entscheidungen geschichts- und speicherlos getroffen werden. Denn Erinnertes, ja fast nur Erinnertes ist die Grundlage von Urteil und damit von Wissen. 

Wir aber tun so, als sei dieses Wissen eine bloß technische Ablaufanleitung, auf das wir verzichten können, solange wir es nicht brauchen. Das führt automatisch dazu, daß wir nicht einmal mehr wissen, was und warum in einer Situation falsch läuft. Das führt zu einem unbekannten Leiden, dem wir einfach und mit Willkür dann einen Namen geben. Und dieser Name - siehe "Klimakatastrophe" - wird in in sich stehenden, aber irrationalen Thesen parat gehalten. So schaut heute unsere "Bildung" aus. Daß diese "Bildung" natürlich Produkt von Manipulation und Gefühlsgängelung ist, liegt auf der Hand. Und beweist sich täglich neu.






*011019*

Montag, 15. April 2019

Was Temperaturmessungen nicht können

Wir haben bereits darüber gehandelt, aber der Vortrag von Prof. Michael Limburg vom EIKE ist in deutscher Sprache, und macht eine komplizierte Sache recht leicht nachvollziehbar. Limburg stellt aufgrund der realen Meßbedingungen bei Temperaturmessungen fest, daß zwar dynamische Analysen nach wie vor gewisse Aussagekraft haben, daß aber Temperaturangaben in absoluten Werten kaum wirkliche Aussagen über Temperaturtrends zulassen.

Das hat einen einfachen Grund: Die realen Meßbedingungen sind weltweit so, daß die Bandbreite durch Ablese- und Erfassungsfehler größer sind als etwa die angebliche Temperaturerhöhung über das letzte Jahrhundert ausmacht. Schon wie man auf ein Quecksilberthermometer blickt, in welchem Winkel, von welcher Seite, ergibt eine Fehlerquote von einem halben Grad. Dazu müßte kommen, daß die Meßbedingungen täglich dieselben sind. Und daß auch der Zustand der Meßhütte, die nach wie vor weitgehend verwendet wird, völlig konstant bleibt. Schaut man sich die Arten von Temperaturmessungen weltweit an, kann daran ziemlich gezweifelt werden.

Jede Meßstation unterliegt immer wieder einem Wandel, sei es durch Umweltbedingungen, Wechsel der Mitarbeiter, oder Veränderungen des Materials. Eine weiß gestrichene Wetterhütte etwa zeigt mit der Zeit durch die veränderte Materialporosität höhere Temperaturen an. Oder - alleine die Umstellung der Meßmethode vom Quecksilberthermometer auf elektronische Datenerfassung 1990 hat für Berlin nur aus dem Methodenwechsel eine Temperaturerhöhung von 0,1 Grad ergeben. Oder man sehe sich an, wie die Meerestemperaturen gemessen werden. Aber an solchen Fehlern gibt es so viele, daß man gar nicht mehr viel darauf eingehen muß, daß nach wie vor die Dichte der Meßstationen weltweit extrem unterschiedlich und sehr niedrig ist.

Dazu kommen statistische systematische Fehler. Limburg (und andere) haben nachgewiesen, daß die Annahme, daß bestimmte Temperaturreihen für einen Umkreis von 1.000 Kilometer gelten sollen, rechnerisch zu falschen Ergebnissen führt.

Die Annahme, daß die Heranziehung von Anomalien Meßfehler ausgleicht, stimmt jedenfalls nicht. Die dafür notwendige völlige Konstanz aller Meßeinflüsse ist nirgendwo gegeben. Aus diesem Grund kann man historischen Meßwerten nicht trauen. Sie sind zur Heranziehung für Aussagen über absolute Temperaturen ungeeignet.

Erst wenn man alle diese Fehler korrigieren würde, oder zumindest dazusagt, könnte man wenn schon nicht in absoluten Temperaturen zumindest aus den Anomalien (also den Schwankungen, zieht man von den absoluten Temperaturen einen mittleren Normalwert ab hat man diese Anomalien) eine Temperaturentwicklung (Trend) ermitteln.

Berücksichtigt man aber auch nur eine gewisse Fehlerbandbreite in den Temperaturkurven, die der Öffentlichkeit laufend um die Ohren geschlagen werden (und die sogar manche "Wissenschaftler" für absolute und bare Münze nehmen), kann man aus ihnen niemals folgern, daß wir es mit dieser oder jener "Erderwärmung" zu tun haben. Schon gar nicht, wenn es sich um wie oft festzustellen winzige Bruchteile von Graden handelt. Man kann bei Temperaturmeßreihen bestenfalls Aussagen "von - bis" machen. Von einer "globalen Mitteltemperatur" zu sprechen, als wäre das ein realer Wert, grenzt sowieso an Schwachsinn. Was dieser rein statistische Wert genau aussagt, kann niemand erklären. (Was ein "Zwei Grad-Ziel" noch absurder macht.) Schon die Temperaturmessung in nur einem einzigen Raum zeigt, wie stark die Schwankungen gemessener Absoluttemperaturen sind.






Deshalb kommen auch Klimaforscher, die sich mit den realen Bedingungen der Messungen auseinandersetzen (und das ist für jede Meßstation nötig), zu ganz anderen Ergebnissen, als die offizielle IPCC-Mär erzählt. Die Manipulation von Meßdaten ist deshalb eines der dunkelsten Kapitel im Klimawahn. Professor Friedrich-Karl Ewert kommt nach genauer Betrachtung der Temperaturverläufe in 1097 Orten sogar zu der Aussage, daß es über die letzten fünfzig Jahre weltweit zu überhaupt keiner Temperaturerhöhung gekommen ist. Zwar zeigen die Temperaturreihen stets große Ausreißer, nach oben oder nach unten, aber ein Trend zur Erderwärmung läßt sich bei seriöser Betrachtung nicht erkennen, eher das Gegenteil. Was sich aber außerdem zeigt, ist eine gewisse Zyklizität von Erwärmungs- und Abkühlungsperioden. Ein Zusammenhang mit CO2 zeigt sich aber nirgendwo.









*030219*

Freitag, 5. April 2019

So selten, daß man es hervorheben muß (3)

Teil 3)




Auch auf den angeblichen Katastrophensommer wird eingegangen. Denn zwar sei richtig, daß es in Deutschland Trockenheit gab, warum aber spricht man nicht davon, daß das Wetter 2018 für einen anderen Teil der Landwirtschaft (Obstbau zum Beispiel) ein wahrer Segen war? Und was die angeblichen Extremwetter anbelangt, zu denen jedes Wetter umgedeutet wird - Schröcksnadel erzählt völlig richtig, daß es Muren und Verheerungen durch Niederschläge immer gegeben hat, er kann sich selber daran erinnern. Was ist daran neu?

Schröcksnadel, der auch Schigebiete betreibt, macht auf etwas anderes aufmerksam: Wie schwerwiegend sich die Klimaalarmistik auf die Unternehmer (in den Alpen) auswirkt. Denn vor fünfzehn Jahren hat man überall verkündet, daß es bald keine Winter mehr geben werde. (Worüber man heute lieber schweigt. Die gesamte nördliche Erdhalbkugel erlebt seit zwanzig Jahren einen strengen Winter nach dem anderen.) Das hat dazu geführt, daß die Banken investitionsfreudigen Unternehmern keine Kredite mehr gaben. Heute stellt sich heraus - nichts davon ist eingetreten. Und dennoch heißt es, wie es immer geheißen hat: Ja, aber in der Zukunft, da wird es eintreten ...

Niemand scheint die Auswirkungen solcher Aussagen auf so viele wirtschaftliche Kleinräume zu bedenken. Denn mit solch einer Falschmeldung wird in den Alpen die Infrastruktur eines Gebietes abgewürgt. Der Friseur hat zu wenige Kunden, die Gasthäuser machen zu, Arbeitsplätze werden rar, Menschen ziehen weg, Schulen werden zurückgebaut, die Verkehrswege und Infrastrukturen werden nicht ausgebaut, etc. Ist das verantwortliches Handeln? Er selber ist sich völlig sicher, daß auch in den nächsten dreißig Jahren alles bleiben wird wie es ist.

Was er wohl damit meinte, drückte er ungefähr so aus: Er sei der einzige in der Runde (bis auf den EU-Abgeordneten, der sagt, er sei Landwirt), der Risiko durch das Wetter/Klima trage. Er sei somit auch der einzige, der sich unbedingt auf die Realität konzentrieren müsse. Und dieser sein persönlicher Eindruck sage ihm, daß er vertrauensvoll investieren könne. Das wäre, würde er den ständig heraufbeschworenen Klimaschock befürchten, doch Selbstzerstörung. Und an anderer Stelle hat er ja schon angedeutet: Das dürften auch sämtliche Schi-Unternehmer des Alpenraumes so sehen. Denn niemand will seinen Betrieb verkaufen, dafür würde er jeden aufgegebenen Schi-Betrieb sofort kaufen.

Im übrigen sagt auch die Statistik, daß die Zahl der Extremwetter alles andere als signifikant zugenommen hat, wie es überall heißt. Nur halten wir jetzt auf jeden Starkregen hundert Kameras. Und fragen uns bei keiner Überschwemmung, ob nicht eine jahrzehntelange verfehlte Wasserbewirtschaftungs- und Gewässerregulierungspolitik damit zu tun hat, und nicht das "Klima".

Selbst aber wenn wir annehmen, daß es so ist, wie die Klimaalarmisten sagen, und wir hier alles an Maßnahmen umsetzen, die wir angeblich der Weltrettung schulden und die geplant und im Gange sind, ist der deutsche und österreichische Beitrag zur Erdtemperatur, der "irgendwann" eintreten soll (oder nicht) so lächerlich gering (Limburg sagt, daß es sich um zehntausendstel Grade handelt), daß man doch an der Sinnhaftigkeit der gewaltigen Kosten zweifeln muß, die das verursacht. Das Geld wäre anderswo, etwa bei Anpassungsmaßnahmen, oder bei veränderter Technik (Automotoren), oder bei subventioniertem Umsteigen auf sparsamere Elektrogeräte, viel besser angelegt.

Wo man doch nicht einmal sicher sein kann, daß all die beschlossenen Maßnahmen auch wirken. Denn die ständig gepredigte Gewißheit der wissenschaftlichen Aussagen ist alles andere als eine Gewißheit. Und der angebliche "weltweite wissenschaftliche Konsens" ist lediglich ein Konsens einiger Klimaalarmisten. Die Mechanismen des Klimas hat man bis heute nicht, bestenfalls rudimentär und in Teil-Zusammenhängen verstanden. Und die sehr wahrscheinlich wichtigsten Klimafaktoren (Sonne, natürliche Klimaschaukeln, Meeresströmungen, kosmische Einflüsse) fehlen überhaupt in allen Berechnungen, oder sind nur ganz gering bewertet. Weil man sie eben gar nicht wirklich kennt und die Klimamodelle, auf die man sich bezieht, so lange durch Eingriffe in die Daten angepaßt hat, daß sie auch ohne diese Faktoren auskommen.

Im übrigen ist es ein seltsames Vorgehen, Erderwärmung zu meinen und Klimawandel zu sagen. Denn das Klima ist AN SICH ein pausenloses Zueinander, hat an sich gar keinen stabilen Zustand, sondern ist die statistische Summe aus unzähligen Einzelbewegungen und Reaktionen. Klimawandel zu bekämpfen ist deshalb völlig absurd. Klima ist wie alles was wir als "Welt" (darinnen auch "Erde" enthalten ist) bezeichnen nur überhaupt "da", WEIL es sich verändert und bewegt. Ohne pausenlose Veränderung gäbe es nicht einmal Wetter. Alle Dinge sind somit eine Art "innerer Kern", der nur aus Beziehungen besteht, während alles rundum einem pausenlosen Wandel unterliegt. Vereinfacht gesagt: Wirbelt es nicht ständig im Wandel rund um diesen unsichtbaren Kern herum, gäbe es das Ding nicht. Nur im Tod gibt es diesen Wandel nicht mehr.

Aber als Medienereignis, als Zeugnis dankenswerter Offenheit, mag es den einen oder anderen doch zum Anschauen reizen. Denn schon nur diese Offenheit zu zeigen reicht, um in den Augen anderer Öffentlichkeitsproponenten "rechts" oder gar "rechtsextrem" zu sein. So wird mittlerweile auch Servus TV bezeichnet.





Nachtrag: Im Talk bei Servus TV behauptet der Obermeteorologe Österreichs Michael Staudinger, daß sich die Wissenschaft einig ist. Und er behauptet, daß die Klimamodelle hervorragend funktionieren und die Klimaentwicklung exakt vorhergesagt habe und vorhersage. Der Leser möge sich nur dieses eine Interview mit einer Koryphäe der Klimaforschung ansehen, Patrick Michaels. Dessen Status als Wissenschaftler durch eine ganze Reihe von Titeln und Funktionen im Forschungsbetrieb ausgewiesen wird. 

Der in diesem Viertelstunden-Interview (in Bild und/oder Text) vom Oktober 2018 das völlig vom Tisch wischt. Denn er sagt, was ist: Die 32 Klimamodelle, auf die sich die Politik im Westen berufen, sind vollkommen falsch. Warum? Weil sie "parameterized" sind, weil also die Forscher zahlreiche Parameter festlegen. Und gleichzeitig in den programmierten Abläufen der wichtigsten klimatisch-meteorologischen Vorgänge irren, dem Transport von Luftschichten. 

Das heißt, daß sie das erwünschte Ergebnis (und das, von dem sie meinen, es würde akzeptiert) im Vorhinein zum Maßstab der angeblichen Klimaeinflüsse festlegen. Das Ergebnis ist natürlich lediglich die Erfüllung ihrer eigenen Träume. Dementsprechend weichen die Vorhersagen immer weiter von den gemessenen Daten ab. Eine 2016 erschienene französische Studie attestiert deshalb den Klimamodellierern eine "Kunst der Klimamodellierung". Mit der Realität aber hat das nichts mehr zu tun. Trotzdem beruft sich die Politik auf sie, und zwar zu 100 Prozent.

Nur ein einziges Modell funktioniert, und das ist das der Russen. Das stimmt in seinen Prognosen auch mit den gemessenen Temperaturwerten überein. Und es zeigt auch die flache, so gut wie nicht ansteigende Reihe der globalen Temperaturen, wie sie gemessen werden. Aber darüber spricht man bei uns nicht. Tatsache ist, daß die Erwärmung der Erde um etwa 0,9 Grad Celsius seit dem späten 19. Jahrhundert vielleicht etwas mit dem Menschen zu tun hat, mag sein. Aber dann erhebt sich die Frage, warum die Hälfte dieser Erwärmung schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts gemessen wurde, als ganz sicher nicht CO2 der Klimamotor gewesen sein kann. Die bei uns kolportierten Temperaturlinien sind ja im Grunde fehlerhaft, wenn nicht absichtlich gefälscht. Denn sie verschweigen ältere wie jüngere Messdaten und greifen nur eine Datenreihe heraus, in der die Globaltemperatur anstieg.

An Staudinger aber ist die Frage zu richten, auf welche "Wissenschaft" er sich beruft. Wenn er es nicht besser weiß, ist seine Qualifikation in Frage zu stellen. Wenn er es weiß und dennoch anders darstellt, sind Spekulationen über seinen Charakter legitim.




*270119*

Donnerstag, 4. April 2019

So selten, daß man es hervorheben muß (2)

Teil 2)




Daß wir uns hier im Kreis bewegen, wo der Anfang beliebig wird, ist nur ein Aspekt der Sache, der wie die Sache selbst im Gespräch rasch untergeht. Aber schon auch illustriert, mit was für Gummiargumenten wir es bei der Klimaalarmistik zu tun haben. Die zu allem "Fakten" hat, die im nächsten Moment wieder ganz anders sind.

Um Schröcksnadels leidenschaftliche Aussagen herum kristallisiert sich dennoch das vielleicht Sinnvollste, was dieser Stunde zu entnehmen ist: Daß wir anstatt auf umstrittene (oder auch nicht umstrittene) abstrakte Statistiken zu starren doch das machen sollten, was der Mensch immer gemacht hat: Sich auf das, was ganz real herantritt, auch ganz handfest und real einzustellen. Die Gründe, warum dies oder das so ist, sind dabei ziemlich nebensächlich und sowieso nicht klar.

Wenn das extrem flache, weithin auf Meeresniveau liegende Bangladesch jährlich von so großen Überschwemmungen des Brahmaputra (der halb Asien entwässert) heimgesucht wird und wir uns bemüßigt fühlen, ihnen zu helfen, und sei es durch Billigarbeit für Textilfirmen mit hierzulande tollen Markennamen - (O-Ton) "Warum schicken wir dann nicht hundert Niederländer dorthin, mit zehn Milliarden in der Tasche, die dort dann Dämme bauen." Oder warum treibt man nicht die Forschungen am Wasserstoffmotor voran, anstatt Dieselmotoren zu verbieten? Warum stopfen wir massenhaft südamerikanisches Soja in unsere Schweine, von denen wir dann die Hälfte noch dazu exportieren, anstatt die Schweinezucht den hier vorhandenen Futtermitteln anzupasssen? Und warum besteuern wir die Eisenbahn, während die Flugzeuggesellschaften unversteuertes Kerosin verheizen und damit billigere Tickets als die Bahn anbieten können?

Dem stimmt der österreichische Grünen-EU-Abgeordnete Thomas Waitz (der im übrigen nicht immer und nicht in allem so verblödet wirkt, wie man es bei Grünen sonst gewöhnt ist; gut, er ist ja auch Landwirt, sagt er zumindest, sieht aber auch so aus, hat also anders als der normale Grüne vermutlich noch irgendetwas mit Wirklichkeit zu tun, vielleicht einen Hauch weniger Pseudogebildeten-Bobo-Gutmenschen-Gehirnwäsche hinter sich; auch wenn man ihm eine gewisse äußere Ähnlichkeit mit Nullen wie dem deutschen Grünkasperl Hofreiter nicht absprechen kann) heftig zu: Er selber fahre jedesmal mit dem Nachtzug nach Brüssel, das teurer als ein Flugticket sei. (Die Frage, wer während seiner Aktivitäten als Abgeordneter seinen Hof betreut, der sicher ein Bio-Hof mit handgestreichelten Eiern, reifgeschmusten Karotten und totgekosten Altsauen ist, also viel Zeit und Arbeit verlangt, wird leider nicht gestellt. Die Rentabilität wird aber kein Problem sein, dafür sorgt gewiß sein Brüssel-Gehalt. Das hält manche Sauwirtschaft über Wasser.)

Die Überraschung bei der Debatte bietet aber tatsächlich eine weitere Grüne, die Klimaaktivistin und Soziologin Laura Grossmann, wie alle Klimafachleute also fachlich direkt kompetent, die gegen Schluß der Debatte fast sympathisch wird. Als sie sich mit Schröcksnadel vorsichtig solidarisiert. Was zwar ihre Gehirnmasse nicht unbedingt größer werden läßt, aber sie wenigstens nicht so ausschließlich zu jenem Brechmittel macht, das Rastazopfträger an sich schon bedeuten. Ja, es ist interessant zu beobachten, daß sie in dem Maß sympathischer wird, als sie frauliche Eigenschaften zeigt. Das geht gegen Schluß der Debatte bis an die Grenze zur Nettheit! Ach, denkt da der geplagte Normalbürger, das Wählermaterial also, von dem alle träumen, das sie dann genau deshalb mit allen Mitteln manipulieren wollen, und das so widerspenstig ist, würden die meisten Frauen doch endlich davon ablassen zu meinen, die Erwartungen, die man ihnen von Kindheit an im Namen des Feminismus übergestülpt hat, erfüllen zu müssen. (Wo ist die Schere?! Ein Königreich für eine Schere gegen Rastazöpfe!)

Naja, und wenn wir hier schon alle beteiligten Personen (außer den Moderator, den ersparen wir uns, der ist sowieso heillos mit der Gesprächsleitung überfordert) anführen, darf Michael Limburg vom EIKE nicht fehlen. Der aber kaum zu Wort kommt, man faßt es kaum. So heftig und vor allem viel und durcheinander reden die anderen. Es hat etwas sehr Komisches, im besten Sinn, wenn man da Limburg manchmal mit Händen und Füßen ums Wort kämpfen sieht, er aber nicht durchkommt. Daß er die sachlich relevantesten Argumente hätte beitragen können, läßt sich auch daran ablesen, daß sich der Wiener Supermeteorologe mit wirklich perfiden Untergriffen an seine Vernichtung machte, sobald Limburg etwas Ernsthaftes beizutragen hatte.

Was daran erinnert, daß wir es bei der Inszenierung der Klimaalarmisten praktisch immer mit einer süßsauren Komödie der Eitelkeiten zu tun haben. Wer das bei all dem laufend über uns ergehenden Klimaalarmismus nicht berücksichtigt, wird nie etwas verstehen. Man stelle sich doch bitte vor, Limburg hätte den absoluten Fachmann Österreichs vor laufender Kamera widerlegt! Also mußte er eben diesen als "Lobbyisten" und von irgendeiner Interessensgruppe "Finanzierten" nicht nur nicht niederreden, sondern sogar noch verleumden.

Ausgerechnet ein vermutlich sehr hoch bezahlter Staatsangestellter und Bewohner der Welt der Sonderwerkstätten sagt, daß Limburg und das EIKE geschmiert wird. Na klar, Klimaalarmisten schließen eben (wie alle Gutmenschen) von sich auf andere, denn mehr Welt als sie selbst in ihren Bewußtseins-Mauern einschließen kennen sie nicht, und bekämpfen dann in den anderen, stellen in ihnen aus sich heraus, was sie von sich selbst gar nicht wissen und vor allem archetypisch-stellvertretend totschlagen möchten.

Der Forscher für Alpentouristik (wir haben seine Studien bereits vorgestellt, denen gemäß sich in den letzten dreißig Jahren nichts an der Schneelage geändert hat; nur sind die Jahreszeiten jeweils stärker geworden, die Sommer um 3 Grad wärmer, die Winter dafür kälter) bringt noch etwas ein: Die seltsame Kluft zwischen dem Erleben der Menschen in den österreichischen Alpen - wo die derzeitigen Jahreszeiten als "fast perfekt" angesehen werden - und den Aussagen, die das als Katastrophe bezeichnen.  

Er finde es außerdem seltsam, daß wir so tun, als sei das Klima vor der Industrialisierung (also vor der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts) "ideal" gewesen. (Man beachte, das sei eingefügt, daß die Aussagen über eine "normale Erdtemperatur" sogar bei Klimaalarmisten recht schwanken, sodaß niemand genau sagen kann - auf Youtube gibt es dafür eine Reihe von Belegen und widersprüchlichen Aussagen, oft bei denselben Personen - worauf sich das "Zwei-Grad-Ziel" überhaupt bezieht.) 

Dabei war das Klima in Europa jahrhundertelang eine "kleine Eiszeit", in der die Menschen allen Berichten nach noch im 19. Jahrhundert mit Hunger und Not gekämpft haben. Durch das Wetter. Es gibt Niederschriften von Pfarrern aus Alpendörfern, die schildern, daß aufgrund so vieler wetterbedingter Mißernten die Kinder vor Hunger wie die Schafe auf den Weiden gegrast haben. Dort wollen wir also wieder hin? Die Erwärmung der letzten 150 Jahren (die sich etwa im Bereich von 0,8 Grad globalem Durchschnitt bewegt, wie es heißt; manche zweifeln das an, weil die Datenlage viel zu dünn ist für solche Aussagen) ist für den Alpenraum zumindest ein Segen!


Morgen Teil 3)





*270119*

Mittwoch, 3. April 2019

So selten, daß man es hervorheben muß (1)

Auch das ist ein Medienprodukt aus dem Umkreis des Red Bull-Millionärs Dietrich Mateschitz - der TV-Sender Servus TV. Der zwar eine recht bescheidene Reichweite hat, aber sich auffallend um eine ausgewogene Berichterstattung kümmert. Die auch mancher Stimme Raum verschafft, die aus den öffentlich-rechtlichen Sendern regelrecht verbannt sind, weil man diese Vernunft für gefährlich betrachtet.

So gab es Ende Jänner auch eine Sendung zum Thema "Klimawandel". In dem sich allen Ernstes "Klimaskeptiker" und "Klimaalarmisten" quasi gleichberechtigt gegenübersaßen. Das Ergebnis der Diskussion ist den Lesern dieser Seiten gewiß bekannt, und der VdZ hält sowieso von solchen Talk-Diskussionen nichts. Man kennt die jeweiligen Argumente. Aber sie können die "Schlacht" nicht entscheiden, das sollte man längst erkannt haben. Denn es geht um etwas Dahinterstehendes, und das macht jede solche Diskussion zur Scheinveranstaltung.

Niemand wird "verändert" daraus hervorgehen. Denn es geht um sehr grundsätzliche Fragen die Vernunft und ihrer hierarchischen Natur betreffend, wir haben das hier bereits begonnen aufzuarbeiten. Denn es geht weit mehr als um "wissenschaftliche Fakten" um Probleme der Legitimität als Struktur- und Autoritätsproblem der Wissenschaft an sich. Denn natürlich hat kaum ein Wissenschaftler das, worauf er "als bereits gewußt" aufbaut, selbst erforscht. Er geht einfach davon aus, daß das stimmt.

Die Wissenschaftsgeschichte ist voll von Beispielen, wie sehr das schiefgehen kann. Wie sehr auf einige (fragwürdige oder gar falsche, zumindest falsch interpretierte) Kernstudien aufbauende, schließlich gigantisch angewachsene Forschung völlig daneben liegen kann. Man denke an eines der jüngsten Beispiele, den "Cholesterin-Mythos", wo auf 13 ernsthafte Studien, die aber ganz verschiedene Ergebnisse brachten, also keineswegs Einmut in der Bestätigung der "Gefährlichkeit von Cholesterin" bedeuteten, über 21.000 Folgestudien aufgebaut haben. Die dem über viel PR populär gemachten Spruch "Cholesterin ist tödlich" folgend sämtlich irrelevant sind und unermeßlichen Schaden in der real angewandten Medizin (dafür klingende Kassen bei Pharmakonzernen) bewirkt haben.

Es gibt dazu eine Untersuchung, die erst kürzlich veröffentlicht wurde, und genau das belegt. Da war nicht nur der Margarine-Konzern, der das in die Welt gesetzt hatte, um gegen Butter konkurrieren zu können. Da waren bald Vegetarier-Religionen, Klimaverblendete, etc. etc. Denn der moderne Mensch hat DANACH Bedarf, nach einer Religion, denn genau die hat man ihm genommen. Man wollte eben überall zu gerne, daß alles so wäre. Wollte glauben, was da verkündet wurde. Auch Wissenschaftler sind zuerst einmal Menschen, die etwas werden wollen, die gut verdienen und ihrer Frau einen Nerz zu Weihnachten spendieren wollen, die nach Anerkennung gieren, die geliebt werden oder gar den Nobelpreis erhalten wollen.

Wer da zu viel gegen den Strom der Autorität schwimmt, setzt das alles aufs Spiel. Die Übertragung der Wissenschaft von "Wahrheit" auf "Religion", wie sie die "post factical science" (ein weiteres Beispiel der Unfähigkeit der englischen Sprache, "philosophisch" zu sein, sie kann nicht einmal zwischen "Tatsache" und "Faktischem" nicht unterscheiden, beides ist "fact") als immer breiter die Universitäten verseuchende Krankheit befallen hat, hat dieser Entwicklung endgültig Tür und Tor geöffnet. Es ist nicht wichtig was Wahrheit ist, es ist wichtig, ob das was wir tun dem "Guten" dient ... und die Autorität sagt, was gut ist. Der Technizismus des Materialismus bietet noch dazu die Möglichkeit der Illusion, daß bei Befolgung der Ablaufmethoden auch das Ergebnis "wahr" sein müsse.

Hier stehen sich demgemäß leicht nachvollziehbar nicht zwei gleichberechtigte wissenschaftliche Befunde gegenüber, sondern Vernunft kämpft mit einer Moral, die vorgibt, die Vernunft in dem Moment ausgrenzen zu können, ja zu sollen, wo es um die Weltrettung geht. Hier kämpft Vernunft und Hausverstand mit einer Art Religion des Irrationalen und Unsittlichen. Hier kämpft die Vernunft mit einem Herrschaftsanspruch, der nur an Wahrheit zuläßt, soweit sie dem vorgefaßten Endergebnis zuarbeitet. Das wird recht deutlich, wenn man dem EU-Abgeordneten der Grünen zuhört, der an diesem Talk teilnimmt, und pausenlos auf Mythen zurückgreift, höre der Leser einmal genau zu.

Höre er auch die Verleumdungen, die von Klimaalarmisten wie dem Meteorologen Staudinger ganz selbstverständlich in die Welt gesetzt werden, wenn er den "Klimaskeptikern" Finanzierung durch dunkle Hintergrundmächte spricht. Nur um zu verschleiern, daß Klimaalarmisten finanziell bestens ausgestattet nur von dieser politischen Agenda leben. Hören Sie die Wahrheit - Limburg spricht sie an - die jeder Mensch mit Lebenskenntnis nur bestätigen wird, daß es gar nicht um "tausende Wissenschaftler" geht, sondern um ein paar Dutzend "engagierte Aktivisten", die sich als Stimme dieser Tausenden aufspielen. Und höre so nebenbei der Leser die "Inklusivsprache", die die Grün-Klima-Bewegten bereits so verinnerlicht haben, daß man bei solcher ideologischer Geprägtheit nur noch von einer (notwendig) beschränkten Denkfähigkeit sprechen kann.

Aber dem Präsidenten des Österreichischen Schiverbandes, Peter Schröcksnadel, Schigebietsbesitzer, mitverantwortlich für die seit vielen Jahren kaum zu überbietende Dominanz austriakischer Schirennläufer, zuhören. Der schon aus beruflichen Gründen auf der ganzen Welt herumkommt, und das Wetter notwendig gut beobachten muß. Das ist allemal interessant. Der Mann sieht die Dinge mit den Augen des Hausverstandes, und hat sich offenbar auch ganz gut theoretisch informiert. Der vor Mitteilungsdrang berstet, was der sowieso chaotischen Diskussion noch mehr Chaos beigibt. Aber das stört kaum, man erwartet ohnehin nix.

Gleich zu Beginn wirft er in die Runde, daß in der Debatte so viele Vorgänge gar nicht berücksichtigt würden. Er sei vor kurzem in Neuseeland gewesen. Dort habe er mit Forstingenieuren gesprochen, denn ihm seien die großen Waldbrände aufgefallen. Diese würden aber jedes Jahr (und seit vielen Jahren) gezielt gelegt, von den Forstleuten selber. Denn anders würde man der Insekten nicht Herr werden. Wer berücksichtige diese gigantischen Mengen an Ruß und Kohlendioxyd, die hier seit vielen Jahren in die Atmosphäre geschleudert würden, fragt Schröcksnadel? Und solche Dinge gäbe es noch mehr.

Was den Obermeteorologen Österreichs Michael Staudinger, Chef der ZAMG in Wien (O-Ton Servus TV, wobei man schon sagen muß: Die ZAMG, die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, ist mit ihren kurzfristigen Wetterprognosen unübertrefflich und extrem präzise; der VdZ hat es viele Male bei Filmprojekten erlebt, die vom Wetter abhängig waren, also Außenaufnahmen hatten, während denen die Filmproduktion fast per Standleitung mit der ZAMG telephonierte, und so auf zehn Minuten genaue Dispositionen treffen konnte "in zehn Minuten gehen die Wolken weg, dann kann wieder gedreht werden" etc. - da geht es ja um viel Geld, hohe Kosten, 40, 50 Leute am Set, außer den Chefs freilich meist miserabel bezahlt, usw. usf.) dazu bewog einzuwerfen, daß das eben aufgrund der menschengemachten Klimaerwärmung geschehe, weil ein wärmeres Klima eben die Insekten fördere.

Wobei sich der Mann sogar zu dem auf den ersten Blick verblüffenden Vergleich versteigt, daß kleine Dosierungen oft die größten Auswirkungen haben - wie bei Arsen. Denn die Menge mache das Gift. Man ist erst einmal verblüfft, bis man begreift, warum: Der Unsinn ist zu überwältigend. CO2 ist ein Gift? Seit wann? Und sind 400 ppm oder 500 ppm oder 600 ppm dann "systemüberwältigend"? Warum? Wie? Gibt es nicht einmal so etwas wie einen (molekulargesetzlich bedingten) Sättigungsgrad der oberen Atmosphäre, etc.? (Was nämlich nach physikalischer Gesetzlichkeit besagt, daß eine Zunahme des CO2 im Ausstoß keine lineare, sondern eine stark degressive Sättigungslinie in der oberen Atmosphäre bewirkt. Dieses zusätzliche CO2 bleibt also sowieso nicht dort oben, es sinkt wieder zu Boden. Wo sich dann die Pflanzen gierig darauf stürzen. Naja, jeder weiß, woran er stirbt ...) Herrschaften, was erzählt uns dieser vorgeblich hochqualifizierte Mann? Erfundene, aber für alle Blöden saugut klingende Schauergeschichten? Wie kommt er bei so einfachen Dingen schon in Erklärungsnöte, die ihn zu Lügen provozieren?  DAS ist das Interessanteste an ihm!

Interessant ist aber auch etwas anderes. Hört man nicht an anderen klimabesorgten Stellen, daß die Insekten genau wegen der Klimaerwärmung weniger würden? Oder ist es nun doch die schon regelmäßig Rekordniveau annehmende winterliche Kälte, die der Klimaerwärmung wegen die Insekten reduziert? Naja, je nach Bedarf eben.


Morgen Teil 2)





*270119*

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Vernunftlosigkeit aufrechtzuhalten ergibt Wahnsinn

Dieser Vortrag von Michael Limburg aus 2013, in seinen Aussagen aber nach wie vor gültig, faßt recht einfach nachvollziehbar und in der von Limburg bekannten Weise launig-handfest dargestellt, Hauptlinien der Kritik am Klimawahn zusammen. Indem er die entscheidenden Fakten mit den Behauptungen vergleicht, liefert er einen schönen Überblick über die Knackpunkte der Thematik.

Darüber hinaus geht er auf die Folgen des Klimaalarmismus ein, und die sind beträchtlich. Die verweisen auf jene Transformation der Lebensweise, die uns bevorsteht - aber nicht wegen des Klimas, sondern wegen der politischen Absichten. Die nur durch die Auslösung von Panik und Angst "durchsetzbar" werden konnten, weil man die Menschen damit stumm und duldsam macht. 

Die Aussagen dieser Absicht kommen von der Politik selber. Sie hat damit einen Strom ausgelöst, in dessen Strömung, die das Land umpflügt, viele viele viele ihr privates Süppchen kochen, und außerdem noch ihre Schäfchen aufs Trockene bringen, denn die Klimakatastrophik ist ein neuer, eigener Erwerbszweig. Der noch dazu alle Berechtigungen zur allgemeinen Vorfahrt hat. Damit ist verständlich, daß politische Maßnahmen, die sowohl ökonomisch wie technisch völlig sinnlos sind, diktiert werden konnten, die schon bis jetzt Billionen an Euro kosten und noch kosten wird. Sinnlos ausgegeben. Denn die Effekte auf das sogenannte Klima sind, selbst nach den Berechnungskriterien der Klimakatastrophiker bewertet, bedeutungslos gering. Das beweist, daß es überhaupt nie und niemandem um "Klimaschutz" ging. Genau so wenig, wie um die Angst vor einem "Ressourcenmangel".









*201018*