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Sonntag, 26. Februar 2023

Vom Schreibtisch weg geplaudert

Meinen Freunden einen kurzen Zwischenbericht von der Arbeit, in die ich mich seit Monaten verbissen habe, und die sich zu einem Riesenwerk ausgeweitet hat. Es ist ein Werk der Poesie, der erhzählenden Prosa, und alleine die bereeits jetzt verfaßten Texte und Erzählstränge umfassen rund 600 Seiten. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Arbeit wird mich also noch viele Monate beanspruchen, und ich bin sehr glücklich damit. Erste Leseproben haben mir bestätigt, daß sich unter viel Schutt auch viel Gold finden läßt. Wie ich mit dem Schlamm umgehe, aus dem sich diese Lotosblüten herausarbeiten und dann rein und schön und duftend daliegen, weiß ich allerdings noch nicht. Er ist einerseits unverzichtbasr, anderseits stinkt er wie jeder Morast. Mal sehen. Vielleicht werde ich aber einmal an diesem Ort eine kleine Probe einsehbar machen. Mal sehen.

Darüber hinaus ist die Befassung mit vielen anderen Themen, mit denen ich mich befasse, sehr in den Hintergrund getreten. Und damit habe ich persönlich absolut kein Problem. Manch Leser (und im besonderen die, die seit vielen Jahren diese Seiten verfolgen) wird es vielleicht vermissen, ich persönlich - ehrlich gesagt - nicht.

Montag, 19. September 2022

Ein Bild sagt mehr

Ungarn hat die bei weitem niedrigsten Gaspreise in Europa. Seine Energieversorgung für kommenden Winter ist durch Verträge mit Rußland und dank der Gas-Pipelines über die Türkei und Serbien gesichert. Noch heuer wird mit dem Bau von zwei Atomkraftwerken begonnen, die die Versorgung mit elektrischem Strom auch für die nächsten Jahrzehnte sichern sollen und mehrheitlich mit russischen Krediten finanziert werden. 

In denen trotz des erwarteten weiteren Rückgangs der Bevölkerung (dzt. ca. 9,9 Mio, jährlicher Abgang ca. 50.000 Menschen durch Abwanderung und demographischen Rückgang) durch die Errichtung großer Inustrieanlagen, die ausländische Konzerne planen (zuletzt: Ein chinesischer Konzern wird die größte Fabrik für Batterien in Europa errichten) eine weitere Ausweitung des Strombedarfs erfolgen wird.


Freitag, 27. Mai 2022

Weitere Bausteine

Wenn wir uns zu einer bestimmten Tat entscheiden, zu Handlungen, in denen wir uns einem zu Tuenden hingeben (und diese Hingabe ist das Entscheidende, weil erst dann eine Handlung überhaupt gegenwärtig sein kann, und also aktiv zum Persönlichkeitswerden beitragen, was von der überhaupt dann entscheidenden Bedeutung ist, geht es um die Sinnfrage von Mensch und Schöpfung), handeln wir zwar im Kleinen, Detailhaften (und wo es daran mangelt, hat die Handlung ihren fundamentalsten Mangel, womit wir die eigentliche Bedeutung der Wissenschaft für das Menschsein ansprechen) Aber das WIRKLICHE HANDELN, das unserem Detailtun anhaftet, diesem eingeschrieben ist, liegt auf einer ganz anderen Ebene. Wir treten nämlich ZUVOR einer personalen Identifikationsform bei - einem Ort.
 
Agere sequitur esse - Das Sein ist zuerst, dem erst entsteigt dann das Handeln, ja das Sein gibt dem Handeln sogar seine Grenzen, sein Maß vor. Nun gibt es aber keinen Ort, der nicht - als Welt, als Erde, als Schöpfung, in aller Verschränkung bis hinein ins Himmlische - genuin ein menschlicher Ort ist. Nicht zu einem solchen "gemacht" sogar, sondern Welt und Schöpfung ist ZU ALLER ERST ein Manifestieren eines Persönlichen. 

Dienstag, 16. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (3)

Im Traumland vorgestellter Katastrophen wird auch von deren Lösungen geträumt. Der wirkliche Stellenwert von Corona ist hier geringer, dort aber weit höher anzusetzen, wollen wir seine Wirklichkeit erkennen - Das, was wir als das große Geschehen an Corona sehen (wollen und sollen), ist aber nicht das, was uns da wirklich widerfahren ist und widerfährt. Es läßt sich aber nur bei phänomenologischer Betrachtung erkennen, nciht auf der Ebene von "geschehen", von "Handlungen", sondern als das, was diesen Konturen des Handelns innewohnt, immanent ist. Dort ist die nächste große Übereinkunft, vor der wir stehen.

Warum ist das so? Weil sich keine der Seiten der Faszination der Macht entziehen kann, die mit dieser Ebene des bewußten "Denkens" verbunden ist. Diese Macht lockt alle, buchstäblicht, und hängt mit dem Mißbrauch des Wortes "Demokaratie zusammen. Aller. Streit besteht nur darin, wer diese Macht als erster oder am besten für seine Zwecke nützt, der ein Streit um "Legitimität", also ein Streit um die Verwurzelung im Absoluten ist. 

Montag, 15. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (2)

Das Schaffen von (Pseufo-)Wirklichem, das das wirklich Wirkliche ersetzt, setzt eine bstimmte Rolle der Medien vorausDie Lenkung des Disputs sogar in der Gewissensbildung - Die Besorgnis ums Klima is tn dem Maß gestiegen, wie die Menschen durch Corona-Lockdowns gezwungn waren, ihre Sprache und ihr "Wissen" au sden Massenmedien zu beziehen. Die ihrem Wesen nach, speziell in ihrer täglichen Frequenz, den Blick auf Einzelnes richten. Enzelnes hat aber ein Problem: Es braucht eine Interpretation, die jedes Einzelereignis, um überhaupt erst seine Wirklichkeit erkennen zu können, in ein großes Narrativ, in einen großen Interpretationsbogen einordnen. Erst dann wird klar, WAS etwas ist. Damit steigt die Rolle der Medienmacher, jener also, die entscheiden, wie und was in den Schlagzeilen erscheint als das, was die Debatte bestimmt, und wird umso leichter zum Instrument von Maniopulation. 

Natürlich stimmt, was man im Mikrisoph sieht, aber was es ist, und welche Rolle esl spielt, wird in dem Maß erst erkennbar, wie die Sichtweise sich wieder in den menschlihen "normalen" Blick rückt, die Vergrößerung also zum Normalmaß wird. Daran können tagesaktuelle Medien vor allem sehr hindern, ja das klönnen sie fast verhindern. Weil das "wirklich Gesehene" als "Tatsache" eine sehr hohe Überzeugungskraft dahingehend hat, als es Prämissen setzen kann, die die große Interpretation bestimmen. 

Sonntag, 14. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (1)

Eine gute Generation hat es gedauert, bis es so weit war. Anfang der 1980er Jahre hat Margaret Thatcher die Britische Wirtschaft dadurch "gerettet", indem sie die ständigen Blockaden durch die Kohleindustrie respektive die Streiks der Kohlearbeiter, die kraft ihrer Tradition und durch ihre hunderttausenden Beschäftigten (sakrosankt gemacht durch die unbedingt notwendigen Kohlekraftwerke als dem Rückgrat der britischen Elektrizitätsherstellung) damals einen so mächtigen Faktor bildeten, daß das ganze Land dadurch erpreßbar wurde. Und die Kohlegewerkschaft hat es auch tatsächlich übertrieben und mit dieser Macht gespielt.

Bis es der Politik reichte. Thatcher hat daraufhin die führenden Kernkraftingenieure und Konzernbosse an den Tisch gebeten und mit ihnen ein Konzept ausgearbeitet, wie man das Land aus dieser Abhängigkeit von menschlichen Faktoren loseisen könne. Und die Herren von der Energiewirtschaft waren um Lösungen nicht verlegen. Wenn man die gesamte Versorgung mit Strom auf Kernkraft umstellt, betrieben von Industrien, in denen die britische Regierung durch Beteiligungen, Garantien für den Betrieb und einigen milden Milliarden-Kapitalgaben entscheidend mitzureden hatte, war das Problem zu lösen. 

Samstag, 24. April 2021

Gedankensplitter (1155)

Es sagt viel über das In-der-Welt-sein und dessen Umfänglichkeit aus, mit der wir dieser Welt eingeordnet sind. Wie viel wir sinnlich wahrnehmen, ohne daß es uns bewußt wird. Wie sehr uns deshalb ein Erdbeben sofort bewußt wird. Ich habe auch das Beben vom letzten Dienstag sofort wahrgenommen - Wackeln der Wände, Zittern und gespanntes Schwingen der Decke bzw. des Bodens, es hat etliche Minuten gedauert, und ist dann den ganzen Tag über immer wieder mal aufgetreten, aber nur mehr schwach. 

Montag, 18. November 2019

Eine Stimme der Vernunft

Leider ist er im Vorjahr verstorben. Umso besser ist es, daß seine Stimme der Vernunft über ältere Videos noch abrufbar ist. Der Architekt Konrad Fischer - Gott hat ihn selig! - spricht in diesem Video über absolute Sinnlosigkeiten in der Energie-Frage.

Sein Standpunkt deckt sich über weite Strecken mit den hier zu findenden Schwerpunkten. Fischer betont immer wieder, daß es immer darauf ankommt, seine unmittelbare Umgebung, seine direkte Wirklichkeitserfahrung ernst zu nehmen, und nicht in "großen Modellen", sondern im regionalen, lokalen Maßstab zu denken. Dort liegt die Lösung für alle Probleme, im ganz Konkreten. Während die "großen Ansätze" vor Widersprüchen und Schwachsinnigkeiten nur so strotzen. Uns werden lauter Märchen erzählt. Es gibt keine Schädlichkeit fossiler Energieformen. Aber es gibt ein unfaßbares Schädigungspotential durch die sogenannten "Erneuerbaren Energien".

Die Frage der Atomenergie sieht der VdZ zwar zurückhaltender, aber in einem Punkt stimmt er mit Fischer auch dort überein: Rund um die Gefahr atomarer Strahlung ist ein riesiger Popanz an Fehlinformation aufgebaut, der völlig unbegründete Ängste schürt. Und aus der Historie des Klimawahns ist eindeutig nachvollziehbar, daß es die Atomlobby (unter Thatcher, in ihrem Kampf gegen die ständig streikenden Kohlearbeiter in England, wurde diese Strategie ausgeheckt) war, die das CO2 aus der Verbrennung zum Gottseibeiuns aufgebaut hat.

Heute kann sie ruhig im Lehnstuhl sitzend darauf warten, daß wir in einigen wenigen Jahrzehnten auf Knien zu ihr gekrochen kommen, um sie um Stromproduktion anzubetteln. Denn gerade das letzte "Klimapaket" in Deutschland* ist so außer Rand und Band, daß wir sämtliche Konkurrenten des Atomstroms aus dem Weg räumen. Eine sichere Stromversorgung, von der unsere Zivilisation aber mehr denn je abhängt, wird dann nur noch Atomstrom liefern können.

Aber was wird bis dorthin mit unserer unmittelbaren Lebenswelt geschehen sein? Es gibt bis heute keinen einzigen wissenschaftlichen Nachweis, daß das CO2 ein "Weltklima schädigt". Nur eines dabei ist sicher, daß das CO2 lebensnotwendig ist. Aber der Wahn ist bereits so entgleist, daß wir dabei sind, durch den "Kampf gegen den Klimawandel" unsere unmittelbare Umwelt schwerstens, ja katastrophal für die Biosphäre zu schädigen.





Dazu noch einmal sein kurzes Statement zum Unsinn, Öl wäre ein fossiles, endliches und knappes Gut. Das pure Gegenteil ist wahr.







*Dieses gewaltige Summen verschlingende Paket, das sich als "Klimapaket" ausgibt, wird sogar von den Politikern offen als "Konjunkturprogramm" bezeichnet. Aber das ist eine noch größere Lüge als die vom Klima. Denn hier werden jährlich dutzende Milliarden in eine völlig sinnlose Sonderwerkstatt gesteckt, die nichts produziert, sondern als Beschäftigungsprogramm nur Ressourcen und Arbeit verheizt, und damit unseren Wohlstand auch von dieser Seite her vernichtet.




Mittwoch, 8. August 2018

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann? Niemand!

Auf den Mythos angeblicher Gefahren der Radioaktivität bezieht sich ein weiterer lesenswerter Artikel auf EIKE. Dort weist der Physiker Lutz Niemann anhand einer ganzen Liste konkreter Beispiele darauf hin, daß der sogenannte Strahlenschutz von Gefahrenwerten ausgeht, die zum Teil sogar deutlich unter den Strahlenbelastungen liegen, denen jeder Mensch pausenlos ausgesetzt ist. Die zahlreichen Widersprüche zu diesem Thema in der alltäglichen Praxis zeigen, wie sehr es sich bei der Angst vor der Radioaktivität bzw. der Atomkraft um ein weiteres Scheinthema, um ein weiteres Pseudotheater handelt.

Wo eine irreale "Gefahr" aufgebaut wird, die dann durch beherzte politische Kunst gebannt wird. Wo jeder Part so durchchoreographiert ist, daß jedes Kabuki-Theater in Tokyo vor Neid erblassen könnte. Aber das ist er eben - unser politischer Alltag. Es geht nicht um Sachgemäßheit und Realität, sondern um Stimmungen, Zustimmungen und archetypische Identifikationsmuster.

So gut wie alle Hochrechnungen über "Opfer" sind bei genauer Betrachtung haltlos, zeigt Niemann. Dazu kommt ein wahrheitswidriges Berichten von "Atomunfällen". Die bekanntesten Beispiele sind nicht nur Tschernobyl, sondern vor allem Fukushima. Wo erst der Strahlenschutz 160 Tote kostete, nicht aber die Radioaktivität. Denn die verursachte nur einen einzigen Toten, und der fiel eigentlich einem mechanischen Unfall zum Opfer, weil der Techniker in den Reaktor stürzte. Aber nach wie vor werden angeblich gefährliche Grenzwerte kolportiert und offiziell gesetzt, ohne zu bedenken, daß jeder Patient bei einer Computertomographie, oder jeder Flugpassagier weit höheren Strahlendosen ausgesetzt ist. Und nichts passiert.

Selbst die Folgen der Atombombenabwürfe in Japan 1945 beruhen auf unsauberen statistischen Hochrechnungen, sie werden empirisch nicht gedeckt. Wir haben bereits einmal darüber hier berichtet: Das wirkliche Ausmaß von Folgeschäden durch radioaktive Strahlung ist äußerst gering und seriös als "gesteigerte Krebsschäden" etc. kaum nachweisbar. Die große Anzahl von Toten damals geht auf die Sprengwirkung, auf kurzfristige deutliche Überdosen (vor allem Hautverbrennungen), auf die Explosionshitze, und auf das dadurch bewirkte Brandinferno in diesen Städten, deren Häuser meist aus Holz und Papier gebaut waren, zurück.

Es gibt so gut wie nichts auf dieser Erde, das nicht radioaktiv strahlt, führt Niemann an. Radioaktive Strahlung umgibt uns pausenlos und überall. Insgesamt wird also die Gefahr durch Radioaktivität nicht nur absurd und maßlos übertrieben - als würde man ein irrationales Gespenst aufbauen - sondern man übersieht gefließentlich, daß Radioaktivität sogar wichtige gesundheitsfördernde, die Körperfunktionen anregende Effekte hat.  

Nachsatz: Eine Reihe sehr interessanter Arbeiten von Dr. Lutz Niemann zu diesem Thema findet der Leser auch auf diesen Seiten.





*250618*

Dienstag, 18. April 2017

In Deutschland sollen auch keine PHYSIKALISCHEN Grundgesetze gelten

In diesem Video wird eine bereits ausgereifte Technik der Herstellung von Elektrizitüät aus Atomenergie vorgestellt. Darum soll es aber gar nicht gehen. Sondern der Leser soll sich die vom normalen Verstand sehr gut einsehbaren und belegten Überlegungen zu Gemüte führen, mit denen Dr. Armin Huke zeigt, daß eine "gelungene" Umstellung gemäß der Energiewende unausweichlich in eine kollektive Armut in Deutschland führen MUSZ. Der heutige Wohlstand wird sich um den Faktor 10 senken. 

Warum? Huke formuliert es amüsant, aber treffend: Weil sich eine Regierung zum Ziel gesetzt hat, um den Preis horrender Kosten (=Steuergelder) zu beweisen, daß die thermodynamischen Gesetze in der Physik DOCH NICHT gelten.






Und wem das noch nicht reicht, der soll sich einmal anhören, was ein sehr anerkannter Wirtschaftswissenschaftler, Hans-Werner Sinn, dazui zu sagen hat? Fazit? Die sogenannte Energiewende scheint "noch nciht richtig durchgerechnet worden zu sein." tut man das, führt diese Rechnugn zu verblüffenden Ergebnissen, die jeder jederzeit nachvollziehen kann. Sinn stellt keine ökologsichen Aspekte in Frage, er nimmt sie wie sie dargestellt werden und glaubt offenbar auch daran. Er rechnt aber einmal schlicht und ergreifend die wirtschaftlichen Aspekte der Politik nach. Das Ergebnis? Ein Horror. Dabei ist das Gesetz für Erneuerbare Energieen was den (vermeintlich die Welt zur Katastrophe führenden) Schadstoffausstoß betrifft VOLLKOMMEN WIRKUNGSLOS.










*040417*

Donnerstag, 23. März 2017

Angst als politischer Druck - Eine klare Homologie

So ganz im Klaren ist sich der VdZ noch immer nicht, was er von Vorträgen wie diesem halten soll. Wo ein in die Anfänge und Entwicklung der Nutzung der Atomspaltung tief verwickelter amerikanischer Physiker, Galen Winsor, von der offenbar aus ganz anderen als technischen Motiven gesteuerten Vorgängen in der Atomforschung berichtet. Was in den Augen des VdZ auf jeden Fall mehr als plausibel klingt, ja wovon er aus verschiedenen Überlegungen heraus überzeugt ist, ist die These, daß die Gefahr, die von radioaktivem Material ausgeht, maßlos übertrieben wurde. Vielmehr ist es ein Beispiel dafür, wie effektiv Angst als politisches Mittel einsetzbar ist.

Warum hätte man das mit der Atomkraft machen sollen? Weil damit von den Amerikanern - und sie brauchten für dieses Vorhaben auch ihre Gegner, die Sowjetunion - eine Macht suggeriert wurde, die sie gar nie hatten. Das hat ihnen und ihrer Außenpolitik aber sämtliche Wege geöffnet, weil man nun einen Gegner vor sich wähnte, der eine fast unbeschränkte politisch weil militärische Macht hat. An dieser Lüge haben sie dann auch die Sowjetunion teilnehmen lassen, und die griff aus ähnlichen Motiven zu - es hat sie zur zweitstärksten, oder gar gleichrangigen politischen Macht der Welt gemacht.

Winsor ist bei weitem nicht der einzige, der davon berichtet, wie harmlos letztlich Uran bzw. Plutonium ist. (Schäden resultieren aus den Faktoren "sehr groß" und "in kurzer Zeit" - aber unter diesem Kriterium gibt es KEINEN ungefährlichen Stoff auf der Erde, nicht einmal Luft oder Wasser.) Daß die für die Atomindustrie und Atomwaffenmär willkürlich festgesetzte Gefahrenklassifizierung eine einzige Lüge ist, die so nebenbei eine Versorgung mit Elektrizität unterbunden hat, die beispiellos effizient und noch dazu dezentral möglich gewesen wäre. Er selber hat solche Kleinkraftwerke konzipiert, getestet, gebaut, die mit minimalem Aufwand die Energieversorgung jeweils kleiner Gemeinden möglich gemacht hätte.

Durch zahllose kleine, leicht steuer- und bedienbare, dabei enorm effiziente, billige und autarke Energieversorgungskreise, die sich ganz leicht erhältlicher Rohstoffe bedienen hätte können (was Galen Winsor u. a. darlegtt, der zeigt, daß es praktisch unbegrenzten, überall vorhandenen Rohstoff für diese Form der Energieerzeugung gibt) wäre es nie zu jener Konzentrration der Energieversorgungsmacht gekommen, wie wir sie heute haben.

Das läßt zumindest Ahnungen über Motive zu. Weil dies den Interessen von Konzernen und konzentrierten Kapitalien - in ihrer besonderen und engen Verbindung zur Politik - entgegengestanden wäre. Das geht ganz einfach. Die Politik setzt eine neue, zentrale Regelungsstelle ein (die mit irgend welchen angeblichen Gefahrenmomenten gerechtfertigt werden), schafft Gesetze die deren Vorgaben verbindlich machen, und damit können die Bedingungen so gesetzt werden, daß sie den Zentralisierungsinteressen problemlos in die Hände spielen. Wenn man sich sogar in der simplen Alltagswirtschaft anschaut, was Branche für Branche seit Jahrzehnten (auch durch die EU, übrigens) passiert, so ist es GENAU DASSELBE VORGEHEN. Sogar in der Kirche macht man es unter Franziskus schon ganz genau so. Der ganze Klimawandel-Wahnsinn ist das bisher größte, direkt globale Projekt dieser Zentralisierung, einer der Pathologien des Großkapitals in ihrer Ehe mit der Politik. Unterstützt von einer höchst dienstbereiten, die gewünschten nützlichen Phantasiebilder verbreitenden Medienwelt, allen voran - Hollywood, die sich zum Instrument der großen Mächte umgestaltet haben.

Als Homologie fügt sich dieses Schema damit nahtlos in die Vorgänge, die auf anderen Ebenen ("ethnic cleansing" als Bevölkerungs- und Siedlungspolitik der USA, die mittlerweile die ganze Welt bestimmt) zeitgleich abliefen. Wo in den USA die zahlreichen ethnisch-religiösen Sozietäten - Amerika war immer ein Ensemble für sich bestehender, sehr selbständig denkender, fühlender, in vielen Eigenformen lebender kultureller Kreise (je nach Einwanderer-Herkunft), die auch allfällige soziale Probleme selbst lösten - durch gezieltes Zerstören der Integrität dieser Einheiten zu einem universalistischen, nur noch zentralistisch steuerbaren Gesamtgebilde umgeformt wurden.

Die Dramatisierung der Atomkraft, der Mythos seiner schweren Handhabbarkeit, seiner Gefährlichkeit, der angeblichen Schwierigkeit der Versorgung mit Ausgangsmaterialien waren propagandistische Mittel, mit denen große Kapitalien in nützlicher Symbiose mit der Politik erfolgreich die Konkurrenz (aus zahllosen Kleinanlagen) wegräumte und diesen "Goldesel Energie" in ihren Händen konzentrierte.

Das ist keine Verschwörungstheorie, dass sind reale, nachvollziehbare und ausreichend belegte politische und wirtschaftliche Prozesse und Beschlüsse, in der sich Führung zu "social engineering" als Methode entschloß, um sich zu einer wirklichen und monopolistischen Zentralmacht zu entwickeln.

Diese Prozesse aber lassen sich auf praktisch ALLE Lebensbereiche - homolog eben - übertragen. Genau dieselben Prozesse finden sich in der Wirtschaft, und längst natürlich auch in der Familie. Als Herausbrechen der Teile aus für sich bestehenden, integeren, kleinen, ins allernächste Erdreich verwurzelten Einheiten, indem man sie zur Autonomie "befreit" hat. Damit aber hat man sie lebensunfähig gemacht, es sei denn, sie schließen sich engstens an die Zentralstelle an, die sämtliche nunmehr blank liegende soziale Verbindungen und Prozesse in abstrakte, universalistische Regelungen übersetzt. Damit war auch der Sozialstaat heutiger Ausprägung geschaffen, der ja eine extrem teure und ineffiziente Krücke dafür ist, daß die zwischenmenschlichen Prozesse nicht mehr funktionieren, wenn man die kleinen Einheiten zerstört und aufbricht.

Der Energiesektor spielt in diesem politischen Ziel eine nicht unwesentliche Rolle. Er ist einer der Hydra-Köpfe dessen, was wir hier stets als "Kapitalismus" (im Gegensatz zu einer freien, menschlichen, dem Gemeinwohl - nicht Partialinteressen des je Stärkeren - dienenden Wirtschaft) bezeichnen. Dieser wesentlich fachliche Vortrag eines Mannes, der weiß wovon er spricht, ordnet sich also nahtlos in ein Gesamtbild ein, das enorme Erhellungskraft besitzt. Im zweiten Drittel spricht Winsor über die politischen Implikationen in ihrer Verbindung mit Kartellinteressen. Im letzten Drittel des Vortrags zeigt Winsor ganz konkret und verblüffend nachvollziehbar, wie falsch die landläufig kursierenden Mythen ("Wissen") über Radioaktivität sind.










*170317*

Dienstag, 5. April 2016

Selbsttäuschung

Angeblich wurden neue Quarks (Atombestandteile) entdeckt. Auch diese Teilchen sind hoch flüchtig. Der VdZ hat den Verdacht, daß man mit jeder Methodenänderung neue Atomteile "entdecken" wird. Weil man einfach sieht bzw. mißt, was man mit dem Meßvorgang (dem ja ein Provokationsvorgang vorausgeht) evoziert. Man wird unendlich viele Atombestandteile finden, allesamt hoch flüchtig, d. h. von extrem kurzer Bestandsdauer. Denn man "sieht" nur Folgen des eigenen Eingriffs in eine sehr frühe Stufe der (erst im Atom sprunghaft manifesten) Materie. Alles darunter sind lediglich prinzipielle Eigenschaften, die sich reaktiv als Manifestations- bzw. Formaufnahme-Neigungen (wechselwirksame Tendenzen, eigentlich fälschlich als Wahrscheinlichkeiten bezeichnet) feststellen lassen.




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Montag, 12. Oktober 2015

Laßt Radioaktivität über die Menschen kommen! (2)


Teil 2) Die Todeszone Tschernobyl wurde ein Naturparadies + Der Film





Anders bei niedrigeren Lebewesen, wie Vögeln, und das ist ja auch überhaupt nicht verwunderlich. Hier zeigen sich deutlichere Zusammenhänge zwischen (schädigender, was eigentlich heißen müßte: weil in eingeschränkterem Lebensvermögen nicht Übliches eine höhere Rolle spielt) Strahlung, Anomalien in der Morphologie, Tumorbildung und (wohl in diesem Zusammenhang verringerter) Anzahl der Tiere. Vögel sind, als in der Schöpfungshierarchie niedrigere Wesen als Säugetiere, in höherem Maß von äußeren Bedingungen abhängig. Anders als Säuger haben sie nicht so viele organologische Mechanismen, um Außenanforderungen (rasch) zu verarbeiten. "Die Tiere, die in diesem Gebiet lebten, waren von der Radioaktivität völlig unbelastet. Ja, es könnte sein, daß die Strahlenbelastung eine POSITIVE Anpassung bewirkte, denn die Wildtiere im Gebiet von Tschernobyl nahmen zu!"

Also setzte man Tiere bewußt und extrem überhöhter Strahlung aus, die "jede" Genkonsrtuktion aufbrechen konnte und mußte. Und was stellte sich nun heraus? Die Tiere, die bereits mit Radioaktivität zu tun gehabt hatten, waren weiterhin fast immun. Sie waren in ihren Abwehrmechanismen so aktiv, daß sie radioaktive Schädigungen wesentlich schneller verarbeiten konnten. Ja, Tiere, die bereits einer Strahlung ausgesetzt waren, waren sogar gegen chemische Gifte wesentlich immuner.

Im Extremfall, zur Illustration, ist das Gesagte bei Pflanzen zu beobachten: Diese sind ausschließlich von äußeren Bedingungen abhängig, direkt und ausschließlich auf diese ausgerichtet. Ändern sich diese, stirbt die Pflanze. Ihr Reaktivspektrum ist höchst abhängig und begrenzt.

Das Merkmal höherer Lebewesen ist ja - Selbsterhalt, Selbststand gar im Menschen. Verweis auf das Leben selbst! Das heißt: Höheres autochthones Reaktionsvermögen auf die Welt, je höher das Lebewesen diesem Generalsinn der Lebewesen entspricht.

Wie erklären sich - wenigstens zum Teil - die Naturforscher diese überaus erstaunliche Tatsachen der "Todeszone Tschernobyl"?  Gibt es etwa ganz andere Hauptakteure in der Natur, als man dachte, und spielt Radioaktivität eine wesentlich geringere Rolle, als gedacht? Wo selbst Fledermäuse, die radiaktiv so schwer "belastete" Insekten zur Nahrung haben, keinerlei Anzeichen einer Veränderung zeigen, obwohl sie doch durch ihre Nahrung meßbar angereichert mit Radioaktivität sind?

Man findet nur eine Erklärung: Der Rückzug des Menschen, das anfänglich hohe Sterben von Bäumen, hat niedrige Lebewesen angelockt und in bislang nicht gekanntem Ausmaß vermehren lassen. Die vormalige menschliche Bewirtschaftung hatte das (etwa durch Pestizide, Düngemittel etc.) unterdrückt. Nun kommen diese Formen wieder, und haben freie Entfaltungsmöglichkeiten. Damit ist die Natur um Tschernobyl viel reicher und vielfältiger geworden. Heute finden sich dort sogar ungezählte Wölfe, Luchse, Rotwild, Elche, Füchse, Hasen, Wildschweine und Bären wieder. Fleisch- wie Pflanzenfresser, in einem seltsamen, regionentypischen Gleichgewicht, selbst mitten in den eigentlichen ReaktorSperrzonen,. deren Schutzzäune die Ukraine aus Geldmangel verfallen ließ. Dort fühlen sich Tiere ob der Ruhe sogar noch wohler.

Tschernobyl ist zu einem Naturpark geworden, vergleichbar mit dem Zustand von vor hunderten von Jahren.

Für den sich komischerweise die UN-Atombehörde bis heute nicht interessiert hat. Klar, die hat ja ihre Meinungen. Man weiß ja heute alles.

Ein wirklich interessanter Film, wenn man zu hören versteht.








*Die eigentlichen Folgen dieser Atombombenabwürfe von 1945 waren keineswegs die Strahlenschäden. Die Zahlen, die die wirklichen (und kurzfristigen) Strahlenopfer erfassen, würden so manchen vom Hocker reißen - so niedrig sind sie. Auch Japan - das "Opfer" - hatte und hat freilich Interesse, sie überzubetonen. Die wirklichen Schäden wurden durch "konventionelle" Kampfmittel bewirkt. Nicht anders als bei den Fliegerangriffen auf deutsche Städte, vor allem ab 1944, waren es Druck- und Feuerhöllen in ihrem Wechselspiel, die man zur Zerstörung einsetzte. Die Opferzahlen deutscher Städte waren aber um nichts geringer. Zwar war es hier nicht Papier - traditionelle japanische Häuser waren und sind aus Papier und Holz gebaut - aber eben einfach das vielfach verwendete Holz der traditionellen deutschen Innenstädte. Die Taktik war klar, und unterschied sich in nichts von der in Japan 1945: Sprengbomben konnten nicht viel bewirken und viel zu ungenau, das war das enttäuschende Fazit der ersten Kriegsjahre. Aber in vereinter Wirkung mit Brandbomben waren sie sinnvoll: Sie zerstörten durch Druck die Fenster, und machten damit eine Innenstadt mit den darauffolgenden Brandbomben zu einem mehrere tausend Grad heißen Brennofen. Der erst war es, der alles (und vor allem die Menschen) vernichtete, und - wenn er "gut" durch Abwurftaktik gebaut war, und darin wurden die Alliierten immer besser - einen wahren Orkan durch den Brand angesaugter Luft auslöste, in dem sich eine Stadt schließlich selbst befeuerte, sobald ein gewisses Maß der Brände erreicht war. Was in Hiroshima und Nagasaki passierte, war nicht anderes, es war nur zeitlich konzentrierter. Schauen Sie, werter Leser, doch einmal die Photographien der zerstörten japanischen Städte in Ruhe an! Was Sie da sehen bestätigt genau das: Mitten im Epizentrum der Bomben stehen ... Betonhäuser. Was rundum dem Erdboden gleichgemacht ist - sind die Papierhäuser. Und die allermeisten Opfer sind - Brandopfer. 

Als der VdZ seinerzeit seinen Militärdienst ableistete (zumindest, solange es ihm in den Kram paßte, aber das ist eine andere Geschichte), war er verblüfft, und eigentlich glaubte er den Vortragenden nicht: Denn hier wurden (übrigens war das auch in der Schule so, auch da gab es in den 1970er Jahren noch Atom-Angriffs-Schulungen) Gegenmaßnahmen empfohlen, die dem VdZ in mekrwürdigem Gegensatz zur überall verkündeten apokalyptischen Schrecklichkeit der Atomwaffen standen: Ein Regenmantel, ein Hut, Handschuhe, Gummistiefel reichten aber. Nach jedem Gang nach zu reinigen, ansonsten nur abzulegen. Dazu noch kurzfristig eine simple Gasmaske für die Soldaten. Die eigentliche - die wie überall zu hören war: so unfaßbar große - Gefahr der Atomstrahlung bestand noch 1983 nur zwei oder drei Tage lang. Heute sagt sich der VdZ: Die Militärs haben das vielleicht tatsächlich immer gewußt?




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Sonntag, 11. Oktober 2015

Laßt Radioaktivität über die Menschen kommen! (1)

Es ist nur eine der üblichen Verdrehtheiten, in denen wir - allesamt schwerstens medien- und informationsgeschädigt - der Atomkraft apokalyptische Dimension zumessen. Das ist nicht nur in Fukushima so gewesen, wo es überhaupt keine Strahlentoten gab, sondern lediglich Tsunami-Opfer, es befand sich lediglich ein Atomkraftwerk in dem betroffenen Gebiet. Was aber bis heute niemanden hindert, von 20.000 "Strahlenopfern" zu sprechen, und Anlaß für Deutschlands Politik war, aus der Atomkraft "auszusteigen", weil sie, wie man sehe, zu gefährlich sei. Das war auch bei den Atombomben auf Japan so, deren Folgen* zu überzeichnen im höchst politisch-strategischen Interesse aller (!) Atommächte lag, weil es ihren Einfluß ins fast grenzenlose, ihren Nimbus auf Gottgröße steigerte.

Dieser Film handelt von der Natur rund um Tschernobyl. Jener exemplarischen Atomkatastrophe, die unsere Gedankenwelt fast zwanghaft bestimmt, wenn wir über Atomkraft nachdenken. Und was zeigt er? Die Natur hat sich offenbar - nach einigen kurzfristigen Schädigungen, aber auch die: keineswegs flächendeckend und als apokalyptische Katastrophe zu bezeichnen (so sehr sich der Film bemüht, diese Stimmung aufrechtzuhalten) - nicht nur blitzschnell eingestellt, sondern tut heute, nach dreißig Jahren, als wäre nie etwas passiert. Die Pflanzen haben hingegen die radioaktiv belasteten Erdbestandteile absorbiert, sind in die Wurzelregionen gesunken, und deren Strahlung sind zwar per Geigerzähler meßbar, aber das ist auch schon alles: Alles wächst, als wäre diese angeblich alles zerstörende Kraft ... gar nicht vorhanden. 

Sodaß man in der Sperrzone von Tschernobyl schon sehr genau suchen muß, um "krankhaft deformierte" Blätter etwa zu finden, deren Abnormitäten zudem auch nähere Untersuchungen verdienen würden. (Die man, so nebenbei, in jedem Wald findet; der VdZ hat die Hälfte seiner Kindheit NUR im Wald verbracht - es gab immer und jede Menge Absonderlichkeiten.) Dabei spricht sogar der Filmkommentar von "Gewinnern"! Man stelle sich vor: Pflanzen, die von der kurzfristig erhöhten Radioaktivität profitiert haben. Außerdem ist doch nicht jede Form-Abnormität ein Schaden? Bei einem 10.000fachen der "natürlichen Strahlung" sehen die Bäume, so der Kommentar, ganz normal aus ...

Warum, bitte, soll das beim Menschen, dem zweifellos höchstentwickelten, alles sonst umfassende (bzw. strukturell beinhaltende) Wesen der Schöpfung, anders sein? Sollte es nicht sogar im Gegenteil dem Menschen noch leichter möglich sein, auch mit solchen veränderten Lebensbedingungen zurechtzukommen, ohne sich hysterisch für Jahre oder Jahrzehnte in Bunkern einzusperren?

Kurzfristig nach deutlich und sprunghaft erhöhter Strahlenbelastung - gut, das mag ein Problem sein.. Denn jeder Organismus braucht eine Umstellungsfrist, in der er sich auf neue Bedingungen einstellt. Das wird auch das "Geheimnis" der Atomwaffen sein: Ihre schockartige Wirkung. Aber dann?

Und da wird interessant, was der Film an der Untersuchung der Mäuse erbrachte: Kein Säugetier, das so direkt den Folgen des radioaktiven Fallout ausgesetzt war und ist. Ihre Biologie ist ja der des Menschen recht ähnlich (was auch der Grund ist, warum sie Kulturbegleiter sind). Was hat sich bei der genetischen Untersuchung in Laboren in Texas herausgestellt? Und jetzt hören Sie zu, werter Leser: Bei der ersten Untersuchung stellte sich eine "schockierend hohe" Mutationsrate heraus. Die Fachwelt war entsetzt. Aber - es dauerte nur wenige Wochen: Nach der Anschaffung und Neuprüfung stellt sich das genaue Gegenteil heraus!!! Die Mutationen waren sämtlich natürliche Variationen (!). In Wahrheit war die genetische Mutationsrate völlig normal

Rechtfertigung dieses völligen Fehlurteils? Wörtlich: "Wir wollten eben zeigen, daß radioaktive Strahlung negative Folgen hat." Nur - so war es nicht. Natürliche Variationen (die man offenbar zuvor nicht einmal zur Kenntnis genommen worden waren) wurden zu radioaktiv bedingte Mutationen umgedeutet. Die Mäuse in der Gegend von Tschernobyl sind völlig normal, und war es immer (sieht man, wie gesgt, von den sehr kurzfristigen Folgen schockartiger Erhöhung der Radioaktivität ab.) Die Mäuse haben offenbar KEINEN SCHADEN genommen, sie vermehren sich völlig normal. Tatsache ist, daß die Natur selbst eine enorme Bandbreite an Varianten bietet. Das hängt mit so vielen Umständen zu tun - Trockenheit, Wetteränderungen, Populationsbedingungen, weiß der Deibel ... "i tak dali, i tak dali" sagt der russisch sprechende (ach ja, er spricht sicher Ukrainisch ... pardon) Forscher: Und so weiter, und so fort. Mit Radioaktivität hat das nichts zu tun. Die wird einfach "abgelagert".

Da liegt ein Kadaver herum, Rest einer von Wölfe gefressenen Kreatur, dessen Knochen höhere Strontiumwerte aufweist, und schon stürzen sich Wissenschaftler darauf und erklären, ein Strahlenopfer vor sich zu haben. Dann untersucht man die dort herumlaufenden, wilden Przewalsky-Pferde, die nie domestiziert werden konnte. Und das Ergebnis? Die haben die erhöhte Radioaktivität scheinbar überhaupt spielend verkraftet. Man steht vor einem Rätsel in der Wirkung der Radioaktivität auf größere Säugetiere. Sie entsprechen nicht dem wissenschaftlichen Standard. Tschernobyl, die aufgegebene Landschaft, wurde zu einem Paradies für Wildtiere!

Für die hier vertretene These spricht auch folgender Umstand: Die Säugetiere (also: je höher die Stufe in der Hierarchie der Schöpfung) desto leichter verkrafteten diese auch (gemessen hohe) radioaktive Strahlung, ja reagierten gar nicht mehr darauf. Unter tausenden gefangenen und untersuchten Mäusen war NICHT EINE EINZIGE, die Anomalien in Größenwachstum oder Krebs aufwiesen. Einzig zu beobachtende Tatsache: Die Tiere unterliegen höherem Streß, um sich an die Belastungen, die sich durchaus in Zellanomalien zeigen, anzupassen. Aber sie integrieren diese Anforderungen problemlos.



Morgen Teil 2) Die Todeszone Tschernobyl wurde ein Naturparadies + Der Film





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Dienstag, 7. April 2015

Man gönnt sich ja sonst nichts (Forts.)

Schon vor Jahren stand an dieser Stelle zu lesen, von welchem Schalk getrieben Deutschland wohl sein möge, weil sich das Land ein doppeltes Stromversorgungssystem leiste. Denn darauf würde alles hinauslaufen. Nun, einige weitere Jahre energischen Ausbaus der erneuerbaren Energiequellen später, findet sich das Land in genau dieser Lage. Deutschland verfügt (nach kurzem Rückgang 2010 wegen der Abschaltung von Kernkraftwerken) heute über eine Strom-Produktionskapazität von nahezu 180 GW.

Wobei diese Kapazitäten nach wie vor steigen - und zwar nicht nur durch nach wie vor ungehemmtes Aufstellen von Windrädern und Solarpanelen (von 2002 bis 2012 stieg deren Kapazität von 20 GW auf 90 GW), sondern durch den Bau von Kohlekraftwerken, die notwendig sind, um die Fassade, nein, die Scharade der Energiewende aufrecht zu halten. 2014 war die Kapazität der installierten Kohlekraftwerke mit 77 GW so hoch wie noch nie. Denn die Volatilität der Erneuerbaren Energiequellen verlangt ein doppeltes Netz. Hinter jedem Windrad, hinter jedem Solarpanel muß ein Schattenkraftwerk stehen, das sofort einspringt, wenn das Vorzeigenetz nichts - oder zu viel* - produziert. Das ist mangels Dauerbetrieb nur mit Verlusten möglich. Wobei man nicht vergessen sollte, daß auch nahezu zwei Drittel der Windräder nur mit Verlusten betrieben werden können, weil die Effizienz hinter allen Prognosen zurückbleibt.

Da spielt der Sachverhalt, daß der Gesamtstromverbrauch Deutschlands mit rund 90 GW seit 13 Jahren nahezu gleichgeblieben ist, gar keine Rolle mehr. Ein Schildbürgerstreich, würdig für die Geschichtsbücher. Genau das wollten die Politiker ja erreichen: Man sollte noch in Generationen von ihrer Tatkraft sprechen. Versprochen - gehalten.

So nebenbei: Betrachtet man die preussisch-deutsche Geschichte der letzten 250 Jahre könnte man duchaus zu dem Schluß kommen, daß sich Deutschland immer unter Zeitdruck gesehen hat. Nicht zuletzt seine strategische Grundkonzeption, seine primäre Existenzfrage, ist seit Friedrich II., dem Preußen, auf dem Paradigma, "Erster im Handeln" sein zu müssen, aufgebaut. Nur, wenn man in der Lage ist, dem anderen das Gesetz des Handelns aufzudrücken, sei man in der Lage, angesichts einer permanenten Unterlegenheits- und Bedrohungssituation (Deutschland/Preußen "gegen alle") zu existieren. Mit der Energiewende hat Deutschland also lediglich diese Maxime einmal mehr befolgt.

Daß hier ganz grundsätzliche Fragen der Legitimität von Macht und Staat eine Hauptrolle spielen, liegt auf der Hand. Die früher eher nur strategisch-militärisch zu lösen gesehene, metaphysische, ontologisch aber (spätestens mit der Reichsgründung 1871) nicht zu klärende Frage hat sich in diesem Fall lediglich eines neuen, "moralisch eindeutigen" Bedrohungsbildes ("Klimakatastrophe"; "Atomkatastrophe Fukushima"**) als Maske bedient. Ein Zwang zur Moral, zum "Gutsein", dem sich Deutschland historisch nachvollziehbar in gesteigertem Maß ausgesetzt sah.



Bildquelle: EIKE


Zur Erinnerung: Daß die Energiewende schon aus rein technischen Gründen nicht funktionieren kann, zeigt einmal mehr der Namensvetter des VdZ - der Energiefachmann Dipl. Ing. Eberhard Wagner - in einem weiteren seiner äußerst sachlichen Artikel auf.


*So mußte in der Karwoche 2015 wieder einmal ein großer Teil der deutschen Windräder stillgelegt werden, weil die Frühjahrsstürme das Leitungsnetz mit zu erwartenden 30.000 MW Windstromeinspeisung überlastet hätten. Die Stromversorgung war (nur 10 Tage nach der Sonnenfinsternis erneut) weitgehend auf konventionelle Kraftwerke sowie mit 4200 MW auf Speicherkraftwerke in Österreich, der Schweiz und Italien gestellt. Gleichzeitig mußte intensiv in den Strommarkt eingegriffen werden, wie es dann heißt, um Preissteigerungen zu verhindern. Alleine beim Versorger Tennet, der den größten Teil der erneuerbaren Energieen in Deutschland und den Niederlande einspeist, kosten solche Netz-Regulierungsmaßnahmen schon 250 Mio Euro jährlich. Bald wird Deutschland auch die Speicherkraftwerke in Schweden anzapfen, eine Leitung wird in den nächsten Jahren gebaut. Dafür bekommt Schweden "billigen" Windstrom, der natürlich nur am Markt billig ist, dem deutschen Steuerzahler durch garantierte und weit höhere Abnahmepreise aber tief in die Tasche greift.

**Der VdZ ist und war nie ein Verfechter der Atomkraft, er hat die sehr grundsätzlichen Überlegungen hier bereits dargelegt. Aber dennoch muß einmal mehr gesagt sein, daß die sogenannte "Atomkatastrophe Fukushima" keine Atomkatastrophe war, sondern Folge der Tsunami-Ereignisse, die auch das Atomkraftwerk trafen und dort zur bekannten Explosion in Reaktoren führte. Es gibt trotz dieser Ereignisse und wider alle öffentlich-medialen Simplifizierungen nicht ein einziges der insgesamt 21.000 japanischen Todesopfer, das (samt behaupteter "Spätfolgen") direkt oder indirekt als "Strahlenopfer" bezeichnet werden könnte. Bei aller prinzipiellen Ablehnung der Atomkraft, wurde aus millitärischen wie politischen Gründen die Gefahr selbst der Atombombe bzw. der atomaren Verstrahlung stets maßlos übertrieben.

  


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Freitag, 13. Februar 2015

Wille zur Ausweglosigkeit

Deutschland hat die Neigung, der Welt vorauslaufen zu wollen. Hin und wieder aber ist es doch sinnvoll stehenzubleiben und sich umzudrehen, um zu gucken, ob überhaupt jemand hinterherläuft. Dies tut der Ökonom Hans Werner Sinn mit seinem im Dezember 2013 gehaltenen Vortrag (1 1/2 h) mit dem Titel "Energiewende ins Nichts". "Man muß das alles einmal rechnen, wirklich rechnen, um zu relevanten Aussagen zu kommen."

Daß Sinn an die Erderwärmung von Menschen Hand glaubt, sei ihm unbelassen. Es gemahnt uns vielmehr vielleicht sogar daran, daß jede Kritik, jedes Gegenargument nur dann aus den Quellen der Wahrheit zu schöpfen vermag, wenn man die Offenheit nicht aufgibt. Deshalb ist auch die Ablehnung des Klimawahns nur dann vertretbare Geisteshaltung, weil nur dann Geist, wenn sie auch den Gedanken erträgt, daß es "anders" sein könnte. Die Gegenhaltung gegen eine Fehlhaltung ist nicht die Anti-Haltung, sondern Offenheit.

Wobei das gesamte Problem in den Augen des VdZ (und nicht nur seiner) ein viel prinzipielleres Problem ist. Nur über abstrakte Betrachtung lassen sich hier jene Gewißheiten gewinnen, die jede Diskussion über Daten und technische Lösungen eigentlich schon müßig machen. Jedenfalls ist das Problem nicht auf "empirischem" Weg zu lösen. Nur dann, im Sehen der Seinsbewegungen, läßt isch auch das Insgesamt an Auswirkungen ermessen, weil es alles - auch gesellschaftliche, humane Faktoren - miteinbezieht. Die Frage kann gar nicht "technische Machbarkeit" sein, über die auch in der dem Vortrag folgenden Diskussion eingegangen wird.

Sinn's Meinung interessiert uns hier nur, soweit sie volkswirtschaftliche Aussagen trifft. Dort ist er als Stimme gewiß zu schätzen. Und was er hier an nackten Fakten und Zahlen darbietet, läßt einen manchmal die Luft anhalten. Diese, quasi "problemimmanente" Diskussion zeigt, daß die Energiewende schon aus eigenem heraus unmöglich ist.

Sodaß die Frage bleibt: Was tun wir, was tut die Politik mit der Energiewende überhaupt? Wo werden wir uns damit hinmanövrieren? Es wird den "Klimaskeptikern" gerne vorgehalten, sie wären eine vernunftlose Minderheit, die abstrusen und unwissenschaftlichen Thesen nachliefe. Nach dem Hören der Aussagen Sinns, die oft nur einfache Schlüsse des derzeitigen Denkens vollziehen, muß man sich aber fragen, ob nicht die Verfechter der Energiewende dieser Gruppe zuzuordnen sind.

Nur ein Gedanke, der rein mathematischen Überlegungen entspringt, herausgegriffen: Alleine, um die Windstromproduktion (mit einer durchschnittlichen realen Leistungsfähigkeit von 5 GWh) zur Kontinuität (die ein Stromnetz braucht) auszuglätten, bräuchte Deutschland mehr als 6.000 Speicherwerke jener Kapazität, von denen es derzeit 35 (!) besitzt. Versucht man Wind- und Solarstrom zur gegenseitigen Glättung einzubeziehen, mit 7 GWh Gesamt-Durchschnittsleistung pro Jahr, bezieht man auch die Wirkungsgradverluste mit ein, bei einer Gesamtausbeute von 3 Atomkraftwerken, reduziert sich zwar die Anzahl nötiger Speicher auf unter 400, aber auch das ist illusorisch, und würde 32 Atomkraftwerke kosten - das Zehnfache an Kosten also. Rechnet man anders. Wobei die "Eerneuerbaren Energien" bei realistischer, gesicherter Einbringung dennoch nur 0,6 % des gesamten Energiebedarfs Deutschlands pro Jahr liefern können.

Die Rechnung wird noch phantastischer, wenn man die Speicherkapazitäten von Elektrofahrzeugen einbezieht. Und steigert sich noch weiter, wenn man auch Methanspeicher (mit einem Wirkungsgrad von dzt. 25 %) einbezieht. Wobei der Ausbau der Methanproduktion auf eine weltweite Konkurrenz von "Tanks und Tellern" hinausläuft, weil riesige Landflächen für Energiepflanzen notwendig sind.

Je mehr Varianten Sinn (mit Mitarbeitern) hier durchrechnet - die Situation ist nicht nur technisch unvorstellbar, sondern volkswirtschaftlich absurd. Ein gleichzeitiger Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft ist, so Sinn, pure Utopie. Für Sinn ist eine Rückkehr zur Atomkraft praktisch unausweichlich. Bleibt es aber beim Nein zur Atomenergie, wird Deutschland zum einen ein Rückwendung zu Kohlekraftwerken, vor allem aber zum Großimporteur von Atomstrom aus dem Ausland werden. Geht man so wie Sinn davon aus, daß das CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die sich als Katastrophe auswirkt. Bei insgesamt 85 % Energie aus fossilen Quellen ist ein Ausstieg ohne Atomstrom, sagt Sinn, völlig undenkbar.

Der Vortrag Sinns, unter der Voraussetzung der Klimakatastrophe, wird also zu einem flammenden Plädoyer für die Atomkraft. (Gibt es nicht das Gerücht, daß die Schlagzeile der Klimakatastrophe gezielt von der britischen Atomindustrie als PR-Projekt erfunden wurde? Gewiß auch nur eine dieser Verschwörungstheorien, weil die Koinzidenzen der Interessen einfach auffallen.)

Selbst aber, wenn man nun wie Hans Werner Sinn (und der VdZ) die Gefahr der Atomstrahlung für überschätzt bzw. falsch gewichtet hält, selbst wenn man nicht der Meinung des VdZ ist, der mit Martin Heidegger ein fundamentales ontologisches Problem sieht, also meint, daß die Atomkraft ein tief ethisches Problem hat, das über Lagerstättenfragen etc. weit hinausgeht, selbst wenn man also die Atomkraft für "gut" hält, hat sich Deutschland (und es zieht ganz Europa mit hinein, denn anders werden sich auch die technischen Probleme nicht lösen lassen, so wird man zumindest meinen) in eine regelrechte Sackgasse manövriert. Denn politisch ist eine Umkehr von der Umkehr bereits undenkbar, zu dramatisch sind die durch Fakten vorgegebenen zukünftigen Normen vorgespurt, und werden mit jedem Tag, in dem sich ein reale Wirtschaft und Gesellschaft darauf einstellt, noch schwerwiegender.

Was der Vortrag aber illustriert ist, in welchem Ausmaß man bereit ist und war, wider jede Vernunft, sogar wider jeden Verstand zu handeln. Die Energiewende ist (so wie der Klimawandel) zutiefst irrational - der sicherste Verweis auf die religiöse, psycho-soziale Dimension.  Eine Ebene, auf der alleine eben diese Fragen zu klären sind.

Man muß also konstatieren, daß man nunmehr ein ganzes Volk, ja einen Kontinent, zum Getriebenen, fast möchte man sagen: Sklaven, bereits getroffener, ja religiöser Entscheidungen macht. Sodaß der Schwanz mit dem Hund wedelt, schöpferische politische Grundentscheidungen zukünftig gar nicht mehr möglich werden, weil der Preis durch Folgewirkungen auf die Gesellschaft immer gigantischer wird. Entscheidungsspielräume zukünftiger Politik werden sich auf Rasierklingenbreite verengen. Der Rest sind Notwendigkeiten, "Ausweglosigkeiten" eines Systems, das nur noch als Ganzes zu verändern, nicht mehr aber zu reformieren sein wird. Was mit derzeitigen politischen Prozessen durchsetzen zu wollen aber nicht mehr vorstellbar ist.

Die Energiewende zeigt also dieselbe Charakteristik wie etwa die Finanzsituation Europas: Durch Perennierung, durch weitere Ausladung eines Systems mit Komplexität, im Namen der Sicherung des Status quo, steuert man auf die wahre Katastrophe zu, die nur noch mit immer mehr Zwang, mit immer höherer Lastverschiebung auf zukünftige Generationen, zurückgehalten werden kann. Bis es nicht mehr geht, weil solche Systeme, die immer mehr umfassen, sich irgendwann chaotisch entladen weil entladen müssen.








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Samstag, 8. November 2014

Am Pannenstreifen überholt

Der VdZ mußte herzlich lachen ... da meldet nun Lockheed, daß man unmittelbar vor einem Durchbruch stehe, ja, ihn bereits erreicht habe. In zehn, fünfzehn Jahren wäre man in der Lage, einen (auch: Mini-)Fusionsreaktor zu bauen. Der übrigens durch die Verschmelzung von Wasserstoffatomen funktioniert, so, wie die Sonne im Prinzip: Unter enormer Hitze werden Wasserstoffatome miteinander verschmolzen. Die Reaktion ist - enorme Freisetzung von Wärmeenergie. (Die sogenannte "Wasserstoffbombe" benützte für diese Fusion ja eine Atombombe.) Ohne Risken, daß sich der Prozeß wie bei der Atombombe verselbständigen könnte. Denn bricht die Energieversorgung durch einen Störfall zusammen, hört der Verschmelzungsprozeß sofort auf.

Nehmen wir an, Lockheed hat das nicht nur lanciert, um seinen Börsenkurs in die Höhe zu treiben. Nehmen wir an, das stimmt. Nehmen wir an ...

Das nämlich - und von daher der Heiterkeitsausbruch, der freilich einen sehr bitteren Zug hat - möge sich einmal jemand vorstellen: In zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren stellt die Welt auf Wasserstoff-Fusionsreaktioren um, um Stromturbinen zu betreiben. TROTZ und NACH dieser unsäglich dummen und aberwitzigen, ja größenwahnsinnigen Energiewende. 

Dann können wir uns die eine ganze Kultur traumatisierenden Windräder und schon gar diese Fahne der Häßlichkeit, den Solardreck, in die Haare schmieren. An denen wir, und nach uns noch Genrationen um Generationen, im Namen eines umfassenden Wahns - Klimawandel und Energiewende - zahlen.

Zeit für einen Schluck Bier ...




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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Damit es Oma nicht zieht ums Arscherl

Läuft ihr PC-Bildschirm ohne zu Flackern? Ist Ihre Zimmerbeleuchtung konstant? Läuft ihre Waschmaschine und ihr Kühlschrank ohne Probleme? Können die CNC-Maschinen auf Ihrer Arbeitsstätte ohne Probleme eine ganze Schicht bohren und fräsen? Gibt es nach wie vor Strom, wo und wie lange immer Sie ihn benötigen? 

Dann verdanken Sie das einem immer fragileren Netzsystem, an dessen kontinuierlicher Lieferfähigkeit mittlerweile pausenlos gearbeitet werden muß. Alle 2,7 Stunden muß mittlerweile irgendein Kraftwerk Deutschlands rauf- oder runtergefahren werden, samt allen Anlauf- und Abschwungphasen. Und natürlich: Kosten. Und nicht ein Kraftwerk darf ausfallen. Längst sind alle bestehenden (konventionellen) Kraftwerke in Süddeutschland (Öl, Gas, Kohle, Atom) als systemrelevant eingestuft. Wobei ohne Zulieferungen aus dem Ausland, etwa durch Speicherkraftwerke in den Alpen, oder wenn EON Gaskraftwerke im schönen Salzburg langfristig mietet, ohne Atomstrom aus dem fernen Frankreich oder der noch ferneren Tschechei ohnehin gar nichts mehr geht. Was einer kalten Enteignung entspricht, denn per Gesetz sind die Betreiber der süddeutschen Kraftwerke gar nicht mehr befugt, die somit nur noch schlecht ausgelasteten Kraftwerke am Netz, und die Betriebsverluste in Grenzen zu halten. Nicht ein weiteres Kraftwerk in Süddeutschland darf mittlerweile noch ausgeschaltet werden, weil es in schnödem Gewinndenken mit solchem Betrieb unrentabel wäre. Alle haben dem Ganzen so ihre Opfer zu leisten, alle.

Der Bedarf an kurzfristigen regulierenden Eingriffen wächst dazu progressiv mit dem Ausbau der "erneuerbaren Energieproduktion". Alle 2,7 Stunden heißt es 2014 bereits, irgendwo rauf oder irgendwo runter mit der Leistung. Waren 2012 noch rund 1000 Eingriffe nötig, so dürften es 2014 bereit über 4000 werden. Damit ihre Funzel weiterhin nicht flackert, ihr Kühlschrank läuft, und ihr Handy aufgeladen werden kann, mit dem Sie höchst engagiert per Twitter den Klimawandel und die CO2-Begrenzung diskutieren.

Aber nicht nur die Betreiber kosten diese Maßnahmen viel Geld. Den Löwenanteil bezahlt es der Stromverbraucher, und hier vor allem der private Haushalt. Wenn Ihnen aber, geneigter Leser, erzählt wird, daß die Öko-Abgabe, die ihren Strompreis in so süße Höhen treibt, mittlerweile Überschüsse liefert, der Preis für die Kilowattstunde also wieder gesenkt werden könne, beobachten sie diese Meldungen als Teil propagandistischer Bestrebungen, um die Laune der Menschen nicht überzustrapazieren, die sich den Luxus eines doppelten Strom-Produktionsnetzes leisten ohne es zu wissen, und dafür zufrieden von Windkraftparks in der Nordsee oder am Brocken lesen. Denn sie sind nicht wahr, beruhen auf einer Umlenkung von Subventionsmaßnahmen, die nun lediglich nicht mehr aus diesem Einnahmeposten des Staates gedeckt werden. Geld hat ja bekanntlich keine Mascherl. Elektrischer Strom auch nicht.

Was spätestens dann klar wird, wenn es kleschkalte und windstille Winterabende gibt, die den Stromverbrauch in die Höhe schnellen lassen. Dann kommt es auf jede Brennnkammer an, die per Gas, Kohle oder Atomzertrümmerung jenes Wasser aufheizt, das dann in Dampfform die Generatoren antreibt. Wenn jeder seine Blaulampen im Aquarium und seine Fernseher wieder aufdreht, wenn die Heizungen höhergestellt werden müssen, damit es Oma und ihr Enkerl je in ihrer Zweizimmerwohnung, die sie längst alleine bewohneb, nicht kalt und finster haben, während "Wetten, daß?" läuft, oder das Enkerl youtube guckt und Facebook aktualisiert. Und auch der Anteilsscheinbesitzer am Windradpark in der Lüneburger Heide darf sich wohlig am Kaminfeuer räkeln und heiter seinen Blick durchs Fenster auf die nächtliche Landschaft werfen, denn er weiß, daß sein Konto sich füllt, selbst wenn sein Windrädlein mal stille steht und keine Vöglein vom Himmel fegt. 

Alles also im grünen Bereich. Wie? Ach so, "man müßte nur" ... und in zwei, drei Jahren, DANN ... und überhaupt liegt alles an der Atom- und Energielobby. Daß der VdZ das vergessen konnte. Schönen Tag noch!



Quelle: Eike





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Montag, 22. September 2014

Seltsame Zahlen

Seltsame Zahlen bringt das Klimainstitut Eike auf seinen Seiten. Sie werfen ein bruchstückartiges Schlaglicht auf Gefahren, die mit der Nutzung von Technik einhergehen. Lassen wir dabei aber einmal die etwa 670.000 Todesoper beiseite, die der Straßenverkehr nur in Deutschland seit 1950 verursacht hat. Lassen wir schon gar die in die viele Millionen gehenden Opfer, die das Feuer in der Menschheitsgeschichte gekostet hat. Denn keine Stadt, die nicht eine oder mehrere Brandkatastrophen in ihre Geschichte eingebrannt hat.

Impostant wirkt aber die Zahl der Todesopfer durch die Gewinnung von Energie oder Elektrizität. Man muß davon ausgehen, daß alleine seit 1975 die Zahl der Toten direkt durch das Brechen von Staudämmen an die 100.000 beträgt, vorsichtig geschätzt. Denen gegenüber sind die Toten durch Kohlekraftwerke lächerlich vernachlässigbar.

Als Zahl nicht so imposant, aber kaum öffentlich wahrgenommen, sind Unfälle mit Windkraftanlagen. Während alleine in Großbritannien die Zahl der Zwischenfälle - wie Unfälle mit Bränden oder dem Abstürzen von Rotorblättern - nur in den letzten fünf Jahren 1500 beträgt, aus China mit sehr hoher Windnutzungsquote aber etwa keine Zahlen vorliegen, ist die Zahl schwer einzuschätzen. Man muß aber von 300 bis 600 Toten seit 1975 rechnen. 

Dagegen  mutet die Zahl der Toten durch den Betrieb von Atomkraftwerken seltsam an. Sie ist nämlich ... Null. Tschernobyl kann mit seinen 60 Toten dabei nicht gezählt werden, weil das Kraftwerk durch das russische Militär zweckentfremdet wurde, und dabei die Sicherheitsmechanismen außer kraft gesetzt wurden. Aber auch beim Fall Fukushima, ausgelöst durch einen Tsunami, sind eigentlich gar keine direkten Toten zu beklagen. Daß das Kraftwerk gegen den Fall eines derartigen Tsunami ungernügend abgesichert war, steht dabei außer Zweifel.

Die Berechnungen über indirekte Folgeschäden sind aber, so Eike, problematisch, weil auf alle anderen technischen Dinge angewendet, würde alleine der Strahlentod durch Flugzeuge in die tausende Opfer gehen. Die Furcht vor Langzeitschäden, über Jahrtausende verseuchte Landschaften, dürfte aber auch im technischen Sinn unbegründet sein. Und eine genaue Betrachtugn selbst solcher Katastrophen wie Hiroshima und Nagasaki ergibt ein diese Aussagen stützendes Bild. Die Angst vor der "Atombome", damit auch vor der Atomkraft, zu schüren war ganz gewiß in strategischen bzw. militärischen Absichten verwurzelt.

Argumente FÜR die Nutzung der Technik sind Tote freilich in keinem Fall. Nicht, WEIL es Tote gibt, und in welchem Zusammenhang gibt es sie nicht, sondern weil sich die Gutheit menschlichen Handelns nicht so simpel ermessen läßt. Aber auch nicht umgekehrt. Dabei ist es auch kein Argument, Fortschritt zu propagieren, weil sowieso alles irgendwie und irgendwann Tote kostet, man also solche immer und überall "einkalkulieren" muß. Ähnlich, wie man es ja bei Schutzimpfungen sagen muß, die direkt Opfer einkalkulieren (wie sie jede Schutzimpfung bedeuten), um unberechenbare, vermeintlich höhere Opferzahlen zu vermeiden.

Ja, die manchen Betrachtungsweisen folgend, mehr Schäden verursachen, als sie zu beheben vorgeben. Hier aber sind sie zufällige Zugestoßenheiten, deren unbeeinflußbare Kausalität vielfach bloße Zweckbehauptung ist, dort mit Gewißheit verursachte Todesfälle. Es ist moralisch ein Unterschied, 100 Tote bewußt und gezielt zu verursachen, um 10.000 Tote zu verhindern (die noch dazu im Einzelfall nicht gewiß, sondern bloße Statistik mit gesetzten Annahmen sind), oder vielleicht (!) mehr Tote durch das zu verhindern getrachtete Übel zu verhindern. Krankheit ist nämlich gleichfalls kein objektives Ursache-Wirkungs-Geschehen, sondern hat immer, ja ausschließlich eine individuelle Position im Lebenslauf eines Menschen.

Kriterium muß sein, das Gute und Richtige zu tun, ohne die Folgen anzusehen. Physischer Tod, schon gar statistische Todesraten, ist dabei nicht einfach die "schlimmste Folge" für den Menschen. Nebenbei: Immerhin muß ja jeder sterben. Aber trotzdem gibt es den Mord, die direkte zweckhafte Tötung nicht direkt Bedrohender als "Nicht-Gutes", auch für den Fall, um "größere Schäden" abzuwenden. Das Wesen der Notwehr, dem einzigen Fall, wo Tötung gerecht sein kann, liegt ja ganz anders begründet. Und selbst in der Bedrohung, ist nicht jede Tötung automatisch Notwehr. Ein im Kriegsfall kaum mehr praktisch zu lösendes Problem. Und auch, wenn es im Einzelfall sehr schwierig zu beurteilen sein mag. Man kann etwa aber gewiß nicht Millionen Tote riskieren, wenn man einige "wahrscheinlich gewisse" Attentäter - in Notwehr - auslöschen möchte.

Aber gehört die Energiegewinnung auch zu den Notwehren, mit denen man Kollateralsschäden ohne Ende riskieren muß? Die Aufstellung der Kollateralschäden für die Art, wie wir heute - um welcher Vorteile willen? - im sogenannten friedlichen Europa leben, liest sich nämlich wie ein Horrorbericht. Nicht nur bei den Todesopfern bei der Stromerzeugung. Man denke alleine an den "Vorteil" der Geschwindigkeit.




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Freitag, 5. September 2014

Aus dem Archetypen-Kabinett

Wer erinnerte sich nicht mit wohligem Schauer an besagte Tage im Sommer 1985, als sich der Himmel verfinsterte und die Bevölkerung angesichts der wahrgewordenen Apokalypse spürbar zusammenrückte. Bibeln wurden gezückt, Johannes-Texte ausgelegt - ja, es stand ja so geschrieben! Was gerne mal zu deutlich erlebbaren Gefühlen eines erwärmten Herzens führte. Auch der VdZ war dabei, und er hat unter Ausnützung bester Freundeskontakte rasch eine gute Tonne unverstrahlten Getreides aus der Vorjahresernte gekauft. So würde man gesund bleiben können, so würde man nicht der Katastrophe einfach ausgeliefert sein.

Diese Gefühle wurden freilich bald vergessen, der Alltag schlug unbarmherzig zu, und fünf Jahre später hat der VdZ begonnen, die unverarbeiteten Getreide an eine extra deswegen begonnene Hasenzucht zu ver(sch)wenden. Die putzigen Tierchen fraßen das gerne, hatten erfreulich hohe Libido, und gediehen genauso prächtig wie die Truthähne und einmal sogar Tauben, die ebenfalls noch im Ställchen Platz hatten. Denn da und dort waren bald einmal Käfer in die Biokörner eingedrungen, und man konnte ja dieses Gottesgut nicht einfach wegwerfen.

Nichts schien aber seither passiert zu sein. Nichts zumindest, das die Angst bestätigt hätte, die man bald vergaß. Weder war es zu vermehrten Mißbildungen, noch zu höheren Krebsraten und sonstigen Strahlen-Sterbefällen gekommen, obwohl wir doch direkt die dunkele Wolke abbekommen hatten, wie es geheißen hatte. Es passierte sogar nichts, wenn man wie der VdZ seinen Neigungen ungehemmt nachgab und Unmengen an Pilzen aus Wald und Heide verdrückte, eine seiner Lieblingsspeisen. Dabei war doch vor denen so besonders gewarnt worden.
Das sieht, geht man nach wie vor zu findenden Presseberichten nach, freilich in und um Tschernobyl anders aus. Diesem Musterbeispiel sowjetischer Mißwirtschaft und Menschenverachtung. Dort herrscht noch 20 Jahre später das reinste Horrorkabinett. So die Medien, die ihrer Deutungsbrille, bequem in ein fernes Land verlegt, treu blieb. Man hat ja nicht gar so viele Archetypen, deren man sich bedienen kann. Und mehr als ein Kabinett einiger weniger Archetypen ist keine "Nachricht", keine Erzählung. Auf Fakten zu schließen ist da nicht immer leicht, und es ist im großen Ganzen auch unwesentlich. Der Mensch bewegt sich ja wesentlich innerhalb solcher Grundbewegungen. Was so an Gedanken und Worten auftaucht, spielt eine andere Rolle.

Was sagt dazu aber ein jüngst erschienener Bericht von WHO (Weltgesundheitsorganisation), UNSCEAR (United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation) und anderer Organisationen, welche sich immerhin auf die Ergebnisse von nunmehr über 100 Jahren strahlenbiologischer Forschung stützen? Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es keine erkennbare Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung gibt, außer durch Angst erzeugte. Vor allem im Bezirk Gomel ist anfangs doch etwas passiert, 172 Kinder bekamen Schilddrüsenkrebs, aber 370.000 blieben gesund. Das ist über 20 Jahre her, seitdem sind die Strahlendosen auf weniger als ein Hundertstel gesunken.

Na das schlägt doch dem Faß den Boden aus. Sind die alle blind? War das gute Geld der Rettungsaktion von 1985 beim Fenster hinausgeworfen?

Da fand der VdZ noch eine andere Graphik. Die zeigt, wie hoch die Strahlenbelastung in Weißrußland - samt der des explodierten Kernreaktors - ist, und wie hoch in Deutschland oder im Iran oder in Indien, oder Brasilien. Der Lesermöge sich selbst ein Bild machen. Jedenfalls hat er so seinen Verdacht, warum unsere Medien unmittelbar nach Tschernobyl von diesen 172 Fällen von Schilddrüsenkrebs berichtete, nicht aber von im selben Zeitraum geborenen 370.000 gesunden Kindern. Und warum sich so hartnäckig Gerüchte halten, daß "nach wie vor dort nur 20 % der Kinder gesund geboren werden." Das ist bei uns sicher anders. Nur sind wir weniger als Objekte wahrer Nächstenliebe und Empathie geeignet. Wir sind so normal.

Vielleicht aber sollten wir alle nicht den so überaus (!) häufigen Fehler machen, von unseren inneren archetypischen Erlebenswellen auf Fakten und konkrete Realitäten zu schließen.








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