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Dienstag, 10. Mai 2022

Woher die Indianer kommen (2)

Freilich wissen auch wir - Sie, werter Leser, ich - rein naturwissenschaftlich betrachtet nicht recht viel mehr. Also auch nicht, wie sich diese Kontinentaldruft, enstanden unter anderem aus dem immensen Druck der Wassermassen der Sintflut (von oben) und dem Auseinanderreißen des Planeten von innen her real abgespielt hat. 

Daß alles aber in sehr kurzen Zeiträumen geschehen sein muß, dafür spricht auch der Fußabdruck von tektonischen Katastrophen, die sich abgespielt haben müssen. Als sich schließlich die Landmassen endlich wieder hoben (und so das Wasser "in den inneren Abgrund hinein" ablaufen ließ (was dann noch einmal die Erdoberfläche gewaltig umgestaltete, man denke alleine an de Grand Canyon) 

Nur an Kometeneinschläge will ich nicht so recht glauben. Vielmehr hat da Hans-Joachim Zillmer eine Spur gezeigt. Der bei den "Kometenkratern" auch nicht von Einschlagspuren spricht, sondern von Eruptionslöchern. Nicht von oben also, sondern von unten sind sie entstanden. Das alles muß sich auf jeden Fall in so kurzen Zeiträumen abgespielt haben, bei denen nicht von Jahrmillionen o.ä, sondern von Wochen, Monaten oder Jahren gesprochen werden muß.

Montag, 9. Mai 2022

Woher die Indianer kommen (1)

Eine Untersuchung der globalen genetischen Konstellation der Völker der Erde (sie ist nach wie vor iin Gange und wird nun konsequent wie nie auf jeden einzelnen Bürger dieses unseren Heimatplaneten ausgedehnt) ergab einige nicht erklärliche Ergebnisse. 

Wie die, daß die nordamerikanischen Indianer mit den heutigen Europäern sehr enge Verwandtschaften aufweisen. Da warf sich ntürlich sofort miene hantasie auf, um mir vor Augen zu führen, wie sich die Wissenschaftler mit ihren weißen Kitteln mit den Assistentinnen im Schlepp, die mit Wattestäbchen udn Pißbechern das Filmset bei den Winnetou-Filmen überfumpelte.
 
Wenn sie schon mal da sind - Denn wo hat man schon so viele Indianer auf einen Haufen, um eione statistisch relevante Menge an Genmaterial einsammeln zu können? Die Indianer in den USA und Kanada hängen ja entweder schon mittags betrunken in verrauchten Reservatskneipen herum, verwalten ihre Casinogelder, und mißbrauchen ihre Kinder, so ungefähr düfte es sich abspielen.

Während man am Drehort in Jugoslawien (wo die Karl May-Verflmungen in der Regel produziert werden, Tito-Kommunismus hin, Jugoslawien-Ferienstimmung zu Niedrigpreisen her) höchst kultivierte Hundertschaften an frisch bemalten Prärierothäuten vorfand, die noch dazu vom Filmcatering bestens versorgt und damit geduldig wie heiter das Herumgetue der Gensammler ertrugen.

Mittwoch, 6. November 2019

Woher das Wasser kommt

Der VdZ gesteht, daß er sich einer gewissen Faszination des ultraorthodoxen jüdischen Rabbi Zamir Cohen nicht entziehen kann. Denn immerhin hat dieser Mann Mut und Verstand genug, um seinen Glauben konsequent durch alle Ebenen menschlichen Wissens und Verstehen zu tragen. Ach wie wollte der VdZ, daß das unter Katholiken wieder gang und gäbe würde! Wie schwach ist doch der Glaube oft schon, sodaß wir heute fast kollektiv zulassen, daß wir eine zweite Welt des Wissens - die wir scheinheilig "Wissenschaft" nennen, sie ist aber eine klandestine Religion! - annehmen und akzeptieren, die mit der Welt des wirklichen Wissens, des Glaubens also, nichts zu tun hat.

In diesem kurzen Video stellt Rabbi Cohen die Frage, was es damit auf sich hat, daß die Astrophysik seit 1986 durch den Astronomen Louis Frank sicher weiß, daß ein großer Teil der Meteoriten, die täglich die Erde zu tausenden treffen, sich in der Atmosphäre quasi "auflöst". Deshalb sehen wir sie nicht mit freiem Auge, wie die verglühenden Gesteinsbrocken, die zuweilen die Erde treffen. Sie sind nämlich aus Eis, und damit aus Wasser.

Was somit die Frage soll, die man so oft hört, OB es im Weltall Wasser gäbe, als verzweifelte Hoffnung, es würde sich darin die materialistische Evolutions- und Kosmologietheorie doch bestätigen, ist längst beantwortet. Es muß dort Wasser (zumindest in der Form von Eis) geben, die verdampfenden Meteoriten beweisen es. Was die Frage erhebt, warum es dann dort kein Leben gibt. Aber das ist eine andere Baustelle.

Vorerst ist nur bestätigt, was die Genesis schreibt. Wo Gott das Wasser teilte. Einen Teil ließ er zu irdischem Wasser werden, einen anderen zu Wasser oben, am Himmel. Und im Weltall, davon können wir wohl ausgehen. 

Es gibt, sagt Rabbi Cohen, somit zwei Quellen von Wasser auf der Erde. Die eine ist der Regen, und die andere, die aus dem Weltall auf uns trifft. Der Himmel über uns absorbiert also nicht nur die Wasser, die als Wasserdampft aufsteigen, sondern auch jene, die aus dem Weltall auf die Erde kommen. Wie alte jüdische Schriften sagen, ist dieses Wasser von weit besserer Qualität als alles, was wir auf Erden haben.  

Eine sehr jüdische, aber eine sehr charmante Frage. An die wir nicht anhängen, ob das die Klimawissenschaft überhaupt weiß, und wenn, wie sie es in den Klimamodellen berücksichtigt. Das überlassen wir spitzfindigen Rabbis. ;-)






Montag, 23. September 2019

Es wird kälter, und keiner sieht's

Voriges Jahr mußten sie mit hohem Aufwand per Hubschraubern aus dem Eis gerettet werden, das ihr Forschungsschiff umschlossen hatte, so daß sie in große Gefahr gekommen waren. Heuer sind sie nicht einmal so weit gekommen. Denn das Forschungsschiff, mit dem die Gruppe von "Klimawissenschaftlern", die beweisen wollten, daß das Eis der Nordkappe der Erde unaufhaltsam schmilzt und im Sommer 2019 sogar die Nordpassage vom Atlantik in den Pazifik mittlerweile eisfrei ist, mußten schon nach ersten Vorstößen umkehren. Das (mehrjährige) Eis ist sogar noch dicker (3 Meter) als zuvor, und der Eisbrecher, der die Forscher in ihrem "Narrenschiff" absichern soll, kann nichts ausrichten. 

Schon vor Jahren haben wir hier einen Erlebnisbericht von Besatzungen kanadischer Eisbrecher besprochen. Die auf hemdsärmelige Art erzählt haben, daß ihrer Einschätzung und Erfahrung mit dem Eisbrechen nach das Eis an Dicke zunimmt, man höre es an der "Art des Knirschens". 

Genau das scheint der Fall zu sein. Man könnte sogar zu dem Schluß kommen, daß wir in eine Kaltzeit rutschen, ohne das sehen zu wollen. Weltweit nehmen viele Gletscher wieder zu, Island meldet ebenso ein Gletscherwachstum wie Südamerika, Neuseeland und Grönland (sic!) und das Eis am Nord- wie Südpol wird (sieht man von der Westantarktis ab, was aber mit vulkanischer Tätigkeit zu tun hat) dicker und mächtiger. Selbst von den Alpen wurde schon vermeldet, daß im vergangenen Winter die Gletschermassen im Jahresvergleich gleich blieben oder sogar zunahmen. Und die Schneelage auf der Zugspitze im Juli 2019 ist rekordverdächtig. Kaum einmal in der langen Geschichte der Wetteraufzeichnungen dort oben gab es so viel Schneefall zu dieser Jahreszeit.

Und aus der stark abnehmenden Sonnenaktivität - es gibt in den letzten Jahren verdächtig wenige Sonnenflecken - wagen so manche schon die Prognose, daß wir einer richtigen Kaltzeit zusteuern, die nur mit der des 15. und 16. Jahrhunderts ("Maunderminimum") vergleichbar ist und uns bis 2030 so richtig viel Kälte und Niederschläge bringen könnte. Wir sollten uns also ernsthaft Gedanken darüber machen, wie wir dann unsere Wohnungen beheizen und unsere Steckdosen bestromen können, wenn wir weiterhin so realitätsfern auf Schönwetterenergie setzen. Denn bis dahin werden wir kein Kohle-, Öl-, Atom- und Gaskraftwerk mehr haben. Nur alle übrigen Völker, die haben dafür schön vorgesorgt.

Da schadet es nicht, sich einmal vom Problembewußtsein der obersten grünen Weltretter ein kleines Bild zu machen. Aber die Kompetenz ist parteiübergreifend verteilt. Vielleicht ist sie deshalb so dünn.







Dienstag, 15. Mai 2018

Alles spielt für diesen Saubeutel

Ha, da mußte der VdZ schmunzeln. Das Eis der Arktis (wie überhaupt das Eis der Welt) schrumpft bekannterweise an manchen Stellen, während es an anderen an Masse zulegt. Das ist immer schon so gewesen, das wird immer so ein, solange die Welt besteht. 

Aber das hat Auswirkungen. Denn nun sind aus dem Eis im Norden zwei Inseln aufgetaucht, die auf russisches Territorium fallen Damit ist Rußland über Nacht um insgesamt 290.000 Quadratkilometer größer geworden. Das ist nicht weniger als das Dreifache der Fläche des heutigen Österreich. 

Sogar diese saublöde Klimaerwärmung gibt es offenbar nur in Rußland, und zwar dort, wo es sie braucht. Denn sonst würde diese Medienente, die nur als Instrument der Politik Sinn hat, noch nirgendwo auf der Welt gefunden. Alaska und Kanada leidet unter Rekordkälte, das Eis auf Grönland türmt sich immer weiter auf, und selbst Sibirien, ein paar hundert Kilometer südlicher, aber da braucht es keiner, wird immer noch kälter. 

Das ist wirklich zum Haare ausreißen. Spielt denn ALLES für Putin? Wie macht der das?! Unterirdische Maschinen? U-Boote der S-78000 Klasse? Jetzt hat er sogar noch die Fläche seines Landes vermehrt. Das ist Provokation. Das ist Absicht. Das schafft nur ein Diktator. Der Quadratschädel nützt sogar die Klimaerwärmung. Wahrscheinlich macht er sie sogar. Dort, wo sie ihm nützt. Allein das ist ein Grund, daß wir sie rückgängig machen sollten.  Motto: Schneekanonen für den Weltfrieden!

Alles für das "Zwei-Grad-Ziel." Der effektivste Krieg, den die Welt jemals angezettelt hat. Nicht einmal Hitler konnte Rußland 290.000 Quadratkilometer entreißen. Und wer weiß, was da noch drin ist.






*020518*

Donnerstag, 8. März 2018

Wahrheit bezieht sich auf Wirklichkeit

Man kann nicht anders als die Berichterstattung über eine angeblich bevorstehende, menschengemachte Klimakatastrophe als böse zu klassifizieren. Denn beharrlich werden unter einem absurd verfälschten Wissenschaftsbegriff wieder und wieder Dinge behauptet, die nachweislich falsch sind oder völlig anders zu verstehen wären. Mit nur einem Ziel: Die Öffentlichkeit und die Politik zu verunsichern, in Panik zu versetzen und mit einem Schulterzucken allem zuzustimmen, sich zumindest nicht dagegen zu wehren, was da über uns verhängt wird. 

Es gibt Anzeichen, daß hier manches aufbricht. Mehr und mehr dringen nun doch Wissenschaftler an die Öffentlichkeit, die nicht nur seriös sind, sondern den Spießrutenlauf der Verhinderung ihrer Wirkung auf sich genommen und wenigstens ein wenig für sich entschieden haben. Und mit ruhiger Stimme wiederholen, was ohnehin immer klar war: Kein Grund zur Beunruhigung! Die wissenschaftlichen Fakten stützen die Klimapanik nicht im Geringsten. 

Auf drei dieser Stimmen sei hier verwiesen. Zwei haben erst jüngst lesenswerte Artikel online gestellt, einer auf Achgut, und einer in der Schweizer Basler Zeitung. Wie die Schweizer Zeitungen überhaupt wieder auf die von früher bekannte Linie wohltuender Sachlichkeit zurückzufinden scheinen. Auch die NZZ wird wieder lesbarer, weil wirklichkeitsverpflichteter. Zumindest passiert das bei den Eidgenossen eher als bei uns, in Deutschland, in Österreich, wo die unbedingte Empfehlung, sämtliche (sämtliche!) Medien zu meiden, nach wie vor gilt. Denn hier wird nur manipuliert, und ganz schön geschickt noch dazu. Und hier wird bei Alternativmedien zu viel reagiert, zu wenig nachgedacht. Sodaß beide Seiten in einer oft recht ähnlichen Unsinnsspirale steckenbleiben.

Beide Artikel setzen sich mit den jüngst die Medien wieder einmal überschwemmenden Meldungen, daß angeblich der Meeresspiegel so dramatisch ansteige. Beide Autoren kommen zum selben Ergebnis: Nichts davon ist wahr! Im Gegenteil. Auch geht Fidschi nicht unter, oder Kiribati, wie Nils-Axel Mörner vor Ort feststellte. Mörner korrigiert auch eine der vielen unwahren Aussagen des IPCC. Der von 97 Prozent Konsens spricht, obwohl dieser "Konsens" überhaupt nicht stimmt. Nicht was eine Klimapanik anbelangt. Mörner weist darauf hin, daß je nach Feld 50 bis 80 Prozent seiner Forscherkollegen den Aussagen des IPCC mehr als skeptisch gegenüberstehen, weil sie einfach nicht stimmen, wissenschaftlich nicht haltbar sind.

Bei allen Klimapanikern aber, soviel steht fest, geht es ums Geld. Dem vor allem widmet sich Roger Letsch in seinem von gerechtem Zorn getragenen Artikel auf Achgut, dem es angesichts der jüngsten Medien-Panik-Kampagne "Das Meer! Das Meer!" ziemlich reichte.

Weder lassen nämlich abschmelzende Pole die Meeresspiegel dramatisch steigen (in Summe nimmt das Eis bekanntlich sogar zu, denn die Eismassen der Antarktis wachsen nach wie vor, wenn auch zuletzt weniger rasch - aber sie wachsen nach wie vor! - während die Arktis in den letzten Jahren relativ stabil zu bleiben scheint) noch erwärmen sich die Meere dramatisch, auch hier erwarten viele sogar eine Abkühlung, wie die letzten Datenreihen nahelegen. Dafür fällt auf, daß überall und konsequent die Daten der Vergangenheit so "korrigiert" werden, daß sie in den Meßreihen zur Gegenwart hin den gewünschten Anstieg produzieren. Es gilt das Dogma der Klimakatastrophe und -erwärmung, Fakten (und schon gar empirische Befunde) interessieren da nicht.

Ergänzend noch als dritte Stimme ein etwas älterer Vortrag (2012) von Gernot Patzelt von der Universität Innsbruck. Wir haben den Mann schon mehrmals erwähnt. Hier spricht er über seine Feldforschung (und es fällt auf, daß viele der seriösesten Wissenschaftler nie den Blick für die Realitäten genau durch Feldforschung verlieren; die meisten der Klimapaniker sind reine Schreibtischtäter) an den Gletschern der Alpen. Mit dem Ergebnis, daß wir es heute keineswegs mit einem alarmierenden Rückgang der Gletscher zu tun haben, sondern daß die Belege unumstößlich sind, daß die Alpengletscher während 65 Prozent der letzten 10.000 Jahre weit kleiner, weiter zurückgezogen waren, als sie das heute sind. Auch die Baumgrenze lag um gut 120 Meter höher als heute. Wir haben es also mit einem immer wieder auftretenden Vor und Zurück der Gletscher zu tun, mit nichts anderem. Und von besonderer Erwärmung zu sprechen ist haltlos.

Mit einem interessanen Aspekt, auf den wir hinweisen: Patzelt zeigt auch auf Zusammenhänge mit der Almenwirtschaft. Die nämlich hat (zumindest auch) dafür gesorgt, daß in größeren Höhen kaum Wälder aufkommen konnten. Man wollte und brauchte Wiesen und Bäume nur zur Versorgung mit Brenn- und wohl auch Bauholz. Weil heute die Almenwirtschaft zurückgegangen ist, machen sich auch die Bäume wieder breiter als über die letzten 1000 Jahre und wachsen höher hinauf.

Wie sich überhaupt aus den Messungen in den alpinen Höhen Daten ergeben, die auffallend mit den Meßreihen übereinstimmen, die aus den Bohrkernen in der Arktis übereinstimmen. Was die Forschungsergebnisse in den Alpen erhärtet. Die erzählen, daß wir zwar seit 130 Jahren eine sehr gemache Erwärmung in den Alpen erleben, daß diese aber im Vergleich zu den letzten 10.000 Jahren weit unter vergangenen Temperaturverhältnissen zurückbleibt.









*140218*

Freitag, 18. August 2017

Warm anziehen!

Seriöse Meteorologische Anstalten warnen: Der Winter 2017/18 auf der nördlichen Halbkugel könnte extrem kalt werden. Vieles spricht dafür, und der frühe Herbsteinbruch, der in diesen Tagen bevorsteht, kündigt es an. Er wird befeuert von einem Rekordsommer in der Arktis - kaum je waren die Temperaturen dort so tief wie in diesem Sommer, und der tägliche Eiszuwachs (durch sehr hohe Niederschläge) ist überhaupt der höchste je gemessene. Entsprechend verhält sich die Ausdehnung des Meereises. Die auf der Höhe von 2 m über dem Boden global gemessenen Temperaturen befinden sich derzeit entsprechend "in freiem Fall".

Recht wahrscheinlich war es schon im Juli angezeigt. In dem die Sonnenfleckenaktivität so niedrig war wie seit Mitte des 18. Jhds. nicht mehr. Ein sicheres Zeichen für Abkühlung auf der Erde, die aus diesen Parametern in den nächsten 15 bis 20 Jahren das Ausmaß einer kleinen Eiszeit annehmen könnte. Die Erforschung der Sonnenaktivität, die in den letzten Jahren enormen Aufschwung nahm, liefert immer eindeutigere Hinweise auf dergestalte Zusammenhänge. Es sieht demnach so aus, als würden sich in den nächsten Jahren mehrere Zyklen auf der Sonne zu einem einheitlichen Trend zusammenfallen. Auch wenn es nicht so schlimm werden dürfte wie in der frühen Neuzeit, wo das "Maunder-Minimum" die Nordhalbkugel über zwei Jahrhunderte (bis in die Mitte des 19. Jhds.) fest im Griff hatte, sodaß man von "kleiner Eiszeit" spricht.






*170817*

Freitag, 2. Dezember 2016

Wo man immer besser schifahren kann

Solche Meldungen liest man nicht in den Massenmedien, dafür muß man Trüffelschwein spielen. Wie die Kalte Sonne, die zwei Berichte von Instituten zitiert, die sich mit der Erforschung der Himalaya-Gletscher befassen und auf Daten seit 1973 zurückgreifen können. Wobei es erst seit 2000 exaktere Erhebungen gibt. Aber kurz zusammengefaßt: Nichts Neues im Himalaya - die Gletscher im Karakorum (im Gebiet des Hunza) sowie im Nordwest-Himalaya (Astore-Becken in Tibet) sind seit 40 Jahren summa summarum STABIL. Ein paar sind leicht geschrumpft, ein paar haben leicht zugelegt, in Summe hat sich nichts geändert. Wenn es eine Klimaerwärmung geben soll, egal ob menschengemacht oder sonneninduziert, hat sie sich dort noch nicht blicken lassen. Das Ewige Eis ist dort scheinbar wirklich ewig.

Ähnliches muß man für die Zentralalpen in Salzburg und Tirol folgern, auch wenn die 4000 Meter niedriger liegen, aber aus ganz anderen Quellenberichten. Von denen ja schon einmal an dieser Stelle berichtet wurde. Die lokalen Messungen, die die Betreiber der großen Schigebiete (in die Gletscher einbezogen sind) nämlich dort seit langem anstellen, und über die letzten Jahrzehnte eine Abkühlung vermelden. Solche Berichte sind gewiß nicht irrelevant, denn diesen Investoren geht es nur ums Geld, und das würden sie nicht investieren, wenn ein Ausapern der Alpen durch Erwärmung zu befürchten wäre. Stattdessen werden heuer sogar enorme Summen in den weiteren Ausbau der Schigebiete in Tirol und Salzburg investiert. 

Daß es zum Abschmelzen vieler Gletscher in den Alpen gekommen ist ist zwar nicht zu bestreiten, aber genau so wenig, daß das ganz regelmäßige Rhythmen sein dürften. Das zeigen die Bäume und Siedlungsreste, die zurückgegangene Gletscher freilegen. Der Innbrucker Glaziologe Prof. Patzelt kommt aus den Beobachtungen, die er seit Jahrzehnten macht, jedenfalls nicht zu dem Schluß, daß wir es mit einer allgemeinen Klimaerwärmung zu tun haben.

Wie schwierig aber überhaupt Aussagen zu diesen Dingen sind, zeigen gerade die Alpengletscher. Während für heuer insgesamt eine deutliche Verlangsamung des Abschmelzprozesses vermeldet wurde, soweit sie eben abschmelzen, wachsen 10 % der Alpengletscher ohnehin seit vielen Jahren. Wenn das auch nichts sagt, so zeigt es doch, wie wenig man zu einer Entwicklung sagen kann, in der man erstens mitten drin steckt, und die zweitens zeigt, wie problematisch es ist, mit Abstrakta wie "Weltklima" zu arbeiten, übwohl offenbar schon in kleinsten Räumen ganz unterschiedliche Richtungen festzustellen sind. Während es in manchen Regionen und Jahreszeiten wärmer wurde - wobei die Gründe ganz unterschiedlich und oft gar nicht erkennbar sind - wurde und wird es in vielen Gebieten kühler. Über mehr als über klimatische Klein- und sogar Kleinsträume werden wir aber wohl auch nie sprechen können.



***


Wer sich dieser Tage des Weihnachtsgeldes erfreut sollte sich vom Bericht über die EEG-Umlage in Deutschland in den letzten (und nächsten) zwölf Monaten nicht die Laune verderben lassen weil ihm bewußt wird, in welchen Wahnsinn wir per politischer Zwangsverordnung eingespannt wurden. Denn daraus geht hervor, daß über Deutschland gerechnet Windstrom nur einen Kostendeckungsgrad von nicht eimal 5 % aufweist. Bei Solarstrom ist er mit 8 % geringfügig besser. Weil die Sonne wenigstens dann bedarfsgerecht am höchsten steht, wenn in den Küchen die Herdplatten aufglühen und das Bedürfnis nach entspannter Behaglichkeit groß ist. 

Der Rest der Gesamtkosten aus dem "Gesetz für Erneuerbare Energien", die allesamt auf die Subventionierung von Stromquellen abzielen, die angeblich keine Rechnung schicken, in Höhe von nahezu 21 Mrd. Euro geht in den Topf der Weihnachtslotterie für die Weltretter, sprich: die Erzeuger solchen Stroms ohne Rechnung. Sodaß jeder einzelne deutsche Haushalt mittlerweile bei einer durchschnittlichen zusätzlichen Jahresbelastung von 670 Euro für diesen kostenlosen und nachhaltigen Strom liegt, Tendenz weiter stark steigend. 

Irgendwann wird man schon noch auf den Punkt kommen, wo man auch das vorgebliche Ziel der CO2-Reduktion angehen kann, um die Welttemperatur um ehrgeizige 0,03 Grad abzusenken (bzw. zumindest glauben manche daran, daß man das kann. Aber wir haben ja bald Weihnachten, da ist ja alles möglich.) Derzeit jedenfalls wird in der europäischen Gesamtrechnung noch immer kein Gramm weniger CO2 in die Luft verblasen als vor 10 Jahren.





*081016*

Donnerstag, 24. November 2016

Über den Wendepunkt von Eigenschaften

Eisausdehnung in der Arktis in Zeitlinie
Wir haben ja bereits einige male über das Eis der nördlichen Polarzone berichtet. Nun verdichten sich die Hinweise, daß es tatsächlich einen Zusammenhang mit der AMO (Atlantic Multidecadal Oscillation, mit einer Phasenlänge von 60-90 Jahren) geben könnte. Seit zwei Jahrzehnten wird ja bereits beobachtet, daß sich das Nordmeer abkühlt. Es ist wahrscneinlich, daß die strengen Winter, die Nordamerika seit Jahren heimsuchen, damit zusammenhängen. 

Das Nordmeer verliert also Wärmeenergie. Gleichermaßen ist seit 2007 die Ausdehnung des Nordeises innerhalb hoher Schwankungsbreiten auf niedrigem Niveau stabil geblieben. 

Gleichzeitig beobachtet man aber auch eine Verkürzung der jährlichen Schmelzperiode, es wird also insgesamt im Norden (länger) kälter. Ähnliche Ausdehnungsphänomene sind ja aus den warmen 1930er Jahren bekannt, in ähnlichen parallelen Erscheinungen rund ums Meer.  

Das mehrjährige Eis wird anteilig mehr
Ganz besonders interessant dabei ist, daß wie die erste Graphik zeigt die September-Daten (wo das Eis die geringste Ausdehunng hat) seit 2007 einen leichten Hang zum Ansteigen zeigen. Der Minimumspunkt 2007 dürfte zugleich auch eine Trendwende bedeutet haben.

Und in diesem Zusammenhang noch interessanter ist jene Graphik, die zeigt, daß das mehrjährige Eis anteilig zunimmt, während das einjährige, kruzfristig gebildete Eis in seinem Anteil am Nordeis weniger anwächst. Der Leser kann an dieser Stelle bereits einige naturphilosophische Mutmaßungen dazu finden, die davon bestätigt werden. Dann wäre es nur noch eine Frage weniger Jahre, bis das kurzfristig gebildete Eis jährlich deutlich überproportional zunimmt.


AMO und Eisausdehnung in Zeitreihen
Es sieht also immer mehr danach aus, daß sich das Eis des Nordens in einem ähnlichen Zyklus bewegt, wie er für den Nordatlantik schon lange bekannt ist. Die Meßreihen über die Eisausdehnung legen es nahe.







*101216*

Donnerstag, 22. September 2016

Das Nordeis enttäuscht auch hier

Nicht  nur das Volumen des Eises am Nordpol ist in den letzten drei Jahren gestiegen, auch die Ausdehnung des nördlichen Eises bleibt im Rahmen der statistischen Standardabweichung. 

Der jährliche Rückgang des Nordeises im Sommer wird also auch 2016 nicht, wie prognostiziert, den bislang geltenden Minimumrekord von 2012 erreichen. Manche hatten es erwartet, weil sich der Luftdruck in ähnliche Tiefen bewegte wie vor vier Jahren, und auch für heuer starke Auguststürme und ähnliches Gesamtverhalten erwartet wurden. Das Nordtief ha ja auch wie zuletzt wärmere Südlüfte nach Norden (v. a. an die Küse Nordrußlands/Sibiriens) gezogen. Aber die Wirkung der Stürme verlief heuer anders.

Die zum einen durch den unruhigeren Wellengang, zum zweiten durch das Aufbrechen bereits bestehender Eisflächen, und zum dritten durch eine stärkere Durchmischung des kalten Oberflächenwassers mit den etwas wärmeren unteren Schichten bestimmt ist. An sich geht man ja eher davon aus, daß heftige Auguststürme (wie heuer) das Eis zu größerer Ausdenung bringen, weil die aufgebrochenen Eisflächen mit den Stürmen korrespondieren (wie weiß man aber nicht wirklich), und sich die Eisfläche insgesamt leichter ausdehnt. 2012 dürften abgebrochene Eisflächen aber mehr als zuvor nach Süden abgedriftet sein, sodaß sich der Abschmelzungsprozeß beschleunigt und zu der in einem Wechselspiel von Satellitenmessung und Hochrechnung ermittelten überdurchschnittlichen Sommerverkleinerung der Eisfläche geführt hat.

Allerdings wird schon mehrere Jahre beobachtet, daß die Lufttemperaturen in der Arktis fallen. Norwegens Landwirtschaft spürt es bereits und verzeichnet seit Jahren immer schlechtere Weizenernten. 2016 dürfte sogar das zweitkälteste Jahr werden, seit es Temperaturaufzeichnungen in der Arktis gibt. Auch der Nordatlantik kühlt schon seit zehn Jahren ab. Zwar stimmt, daß die Sommerausdehnung des Nordeises seit 1979 - etwa der Zeitraum, in dem ein 30jähriger Abkühlungstrend, der auf den 30jährigen Erwärmungstrend seit 1910 (mit Eisminima wie heute) folgte, neuerlich in Erwärmung umschlug - laufend (und mit dem Spitzenminimum 2012) abgenommen hat.

Doch bleibt die Sommerausdehnung des nördlichen Meereises nun schon seit vier Jahren recht konstant, sein Volumen nimmt sogar wieder zu. (In der Antarktis tut es beides ohnehin schon lange). Auch das deutet darauf hin, daß schon seit längeren Jahren ein Zyklus wieder umgeschlagen haben könnte, was sich allmählich in den Wetterphänomenen niederschlägt. Auch wenn es noch zu früh ist, das als gesichert anzusehen. Aber auch die immer geringere Sonnenfleckentätigkeit läßt davon ausgehen.

Dafür, daß manch hochwissenschaftlich Bemühter der Arktis vor 20 Jahren prophezeit hat, durch menschengemachte Erwärmung unmittelbar davor zu stehen, eisfrei zu werden, ist das in jedem Fall ein doch recht erstaunlicher Umstand. Denn die Menschen haben sich nicht geändert.


Nachtrag vom Dezember 2016: Der rapide Anstieg des Nordeises ging in einen rapiden Schwund über, vermutlich getragen von der nachströmenden Warmluft, die die Luft über dem Nordpol sehr hohe Temperaturen zeigen ließ. Das ändert also zwar das Detail, aber nicht die Zusammenhänge, die eine "globale Erwärmung" prinzipiell ausschließen. Aber es zeigt, daß die Diskussion nicht über Details zu führen ist, weil der Gegenstand viel zu komplex ist. Man beachte dazu die kommenden Eintragungen vom Jänner 2017. Auch der VdZ hat sich teilweise verführen lassen, in diese Details einzusteigen, weil er sich sicher genug wähnte, daß sie seine Hauptthesen belegen könnten. Ein Irrtum, weil die Ebenen völlig anders sind. Die doch dieselbe Realität, aber nicht mit derselben Gesamtrelevanz betreffen.




*110916*

Mittwoch, 21. September 2016

Auch das Eis nimmt zu

Daß das Eis des Südpols bzw. der Antarktis seit vielen Jahren laufend zunimmt ist ja allseits bekannt. Aber auch die Arktis meldet längst Trendumkehr. Schon das vierte Jahr hintereinander nimmt das Eis des Nordpols an Volumen zu (Volumen, nicht Ausdehnung; Ausdehnung hängt zudem von vielen anderen Faktoren ab - Wind, Wellengang, bis hin zur Diskussion, ab welcher prozentualen Oberflächenbedeckung eine Seefläche als Eisfläche gilt etc., diese Daten haben also sehr hohe Unsicherheitsbereiche von +/- 15 %; das Eisvolumen wird per Satellitenmessung aus Magnetfeld, Infrarotmessungen, Abstrahlungsdaten etc. abgeleitet) und kommt wieder jenen Werten nahe, die man vor zehn Jahren gemessen (bzw. hochgerechnet) hat. 2015 (an sich ein schwaches, also: warmes Nord-Jahr) schätzte man das Eis der Arktis auf 6.250 km3, 2016 aber auf 8.000 km3. Eine Zunahme von 30 %. Was auch belegt, wie enorm rasch sich dieses Eis verändern kann. (Das bestätigen auch alte Kartenwie die von 1913 vs. 1914. Auch interessant dabei: Der Eisrückgang in den warmen 1930ern, der dem Rückgang in den letzten Jahren absolut gleichkommt.)

Das aber sind viel interessantere Ausagen dazu: Es liegen Meldungen von Eisbrechern vor, die berichten, daß seit 2015 sogar die Einfahrtspassage in die Hudson Bay auch im Sommer nicht mehr eisfrei ist. Es deutet vieles darauf hin, daß sich das Dauereis (also der langfristige "Kern" der Vereisung des Nordens) überhaupt seit 2007 wieder verstärkt. Nicht wissenschaftlich, aber aussagekräftig, und je handfester desto besser: Ein erfahrener Mitarbeiter eines Eisbrechers berichtet, daß er schon seit Jahren am "Knacken" des Eises bemerkt, daß es immer dicker wird. Kanada hat bekanntermaßen seit Jahren die Zahl der Eisbrecher in Dienst erhöht. Von solchen Beobachtungen hält der VdZ weit mehr. Nicht, weil sie über das Weltklima etwas aussagen, das geht sowieso nicht, sondern schlicht über diesem lokalen geographischen Bereich. Dessen Eis man ja immer eine Schlüsselrolle in der Debatte zuweist.






Besonders interesssant dabei ist, daß die Sommerausdehnung am stärksten zunimmt. Das erkennt man, wenn man das Eisvolumen nur ab Mai betrachtet. Damit ist zumindest die Idee falsifiziert, daß es im arktischen Eis einen "point of no return" gäbe, daß also ab einem gewissen Punkt der Trend zum Verschwinden des Nordeises nicht mehr umkehrbar wäre. Viel mehr sieht alles auch hier nach einem ganz normalen Zyklus oder überhaupt nur der Bewegung innerhalb einer Bandbreite aus, innerhalb derer das Eis vor zehn Jahren an Volumen abzunehmen begann, um dann wieder zuzulegen. Von Nordost-Zentral-Grönland weiß man das ja ohnehin schon seit Jahren, wo die Inlandsvergletscherung zwar an den Rändern (v. a. im Südwesten) zurückwich, sich aber das Volumen (Dicke und Dichte) des Inlandseises erhöhte.









*130816*

Montag, 30. Mai 2016

Unter Beobachtung

Die drei Jahrzehnte Kaltphase im Nordatlantik seit den 1960er Jahren wurden Mitte der 1990er Jahre von einer Warmphase abgelöst. Ganz so, wie es in den zyklischen Schwankungen der Wasssertemperaturen immer gewesen ist. Nun mehren sich die Anzeichen, daß sich der Nordatlantik wieder abkühlt, und zwar deutlich und stabil, und sehr rasch. Temperaturmessungen der letzten beiden Jahre zeigen, daß sich ursprünglich noch kleinere Kaltinseln enorm ausgeweitet haben. 

Nordatlantik Temperaturen 2014 + 2016
Wir haben bereits davon berichtet, denn diesem sehr stabil gewordenen Phänomen starker Abkühlung des Meeres verdanken wir das Ansaugen warmer Äqauatorialluft, die das Wetter in Europa in den letzten beiden Jahren gekennzeichnet hatte. 

Es steht gleichermaßen zu vermuten, daß der El Nino des östlichen Pazifik (mit dem ein ebenfalls sehr stabiles Warmgebiet in den nördlicheren Gefielden vor der amerikanischen Westküste zusammenhängt, das dort in den letzten Jahren für Hitzewellen gesorgt hat) - auch er ist in den letzten Monaten wieder gewichen (und auch die Warmzone vor Kalifornien hat sich bereits aufzulösen, Meer und Luft abzukühlen begonnen) - sich bis in die nördlicheren Zonen auswirkte, und die äußerst hohen Niederschläge in den Begegnungszonen Nord-Ost-Mittelamerika und Kanada bewirkte. Erfahrungsgemäß wird er ja von einer El Nina abgelöst, einem Rück-Einbruch kalter Wasser und Lüfte.

Noch ist es zu früh, um aus den Beobachtungen im Nordatlantik mittelfristige Schlüsse zu ziehen, aber wenn es so bleibt, das heißt so weitergeht, dürfen wir für Europa mittelfristig eine ganz deutliche Abkühlung erwarten. Wir beobachten weiter. And keep You posted!

Frage am Rande: Weiß jemand, ob man Solarpaneele und Windradrotoren zur Not auch verheizen kann?



***

Montag, 15. Februar 2016

Von kleinen Figuren des Welttheaters (2)

Teil 2) Einer objektivistischen Wissenschaft geht die Welt durch die Lappen


Man kennt das ja auch in der Meteorologie, wo sich beobachtbare Beziehungsgebilde (und das sind dann Dinge, und nur Dinge sind beobachtbar; Quanten sind nicht beobachtbar, es sei denn, man zwingt sie in Ordnungen, also Seins-heiten, und das macht die Beobachtung bereits, denn man kann nur sinnhaft, also geistgeordnet beobachten) aus sich selbst befeuern und übersteigern. Insofern hat die Namensgebung für Orkane etwa durchaus einen Sinn. Aber sie sind immer flüchtig, temporär, denn sie haben ihr Maß nur in der Begegnung mit anderen solcher Beziehungsgebilde (Dinge), mit denen sie dann kollidieren und sich irgendwann auflösen, spätestens wenn sie an die Grenze des Ganzen, an die Grenze einer höheren Ebene stoßen. 

Um Natur zu beobachten, um Naturwissenschaft zu betreiben, ist also das Studium der "Fachdetails" nachrangig. Denn von erster und grundlegender Bedeutung ist die Erkenntnis der geistigen Strukturen des Kosmos (=Ordnung), also das "Grundnetz der Beziehungen", die überhaupt erst Eigenschaftlichkeiten (und damit Erkennbarkeit!) in Materie ausprägen. Und das ist die Metaphysik.*

Aber es geht noch weiter

Es gibt in letzter Zeit eine Reihe von Studien, die sich endlich intensiver mit dem sogenannten Wärmeinseleffekt (WMI) befassen. Und eine davon, die ebenfalls WattsUpWithThat bringt, soll im Anschluß an obige Gedanken gebracht werden. Weil sie einen Verdacht nährt, den der VdZ schon lange hat: Daß es die Zuwendung zur Arktis und Antarktis selbst ist, die dort die Temperaturen erhöht! Es ist also die Klimabeobachtung, die selbst herstellt, was sie dann als von ihr losgetrennte Naturbeobachtung festzustellen glaubt. Diese Studie legt nämlich nahe davon auszugehen, daß der Wärmeinseleffekt in polaren Gebieten (Nord wie Süd) durch die Forschungsstationen bzw. menschliche Präsenz die dortigen Temperaturen rascher stiegen läßt, als man glauben will.

Daß man das "wissenschaftlich" nicht fassen kann hängt mit der Natur der heutigen Wissenschaft zusammen. Die nämlich materialistisch-mechanistisch-abstraktiv den Dingen "Eigenschaften an sich" zuschreibt, und ihr Zueinander als bloß material-chemisch-physikalisches "Reagieren" betrachtet, als determinierten Ablauf also, der vom Dingsein, Menge etc. weitgehend bzw. prinzipiell unabhängig ist. Dieser "Objektivismus" läßt solche Rückschlüsse gar nicht zu, weil er sie gar nicht sehen kann, weil er die Entstehungsbedingungen solcher Veränderungen prinzipiell ausschließt. Der heutigen Wissenschaft geht alos regelrecht die Welt verloren, was sie aussagt, ist für die Welt im Grunde irrelevant, wird, je tiefer es geht, umso mehr auf Metaphysik angewiesen. Bis zur Quantenphysik, die in sich bereits Erkenntnistheorie/-kritik IST, also mit herkömmlichem "Naturforschen", wie es sich die breite Masse vorstellt, gar nichts mehr zu tun hat. (siehe dazu u. a. Eddington.)

Naturphilosophisch könnte die Aussage über den Wärmeinseleffekt in polaren Gebieten dabei - so der VdZ - klare Zusammenhänge haben: Wärme ist Sein, während Kälte zwar Seinszustand, aber die Absenz von Leben bedeutet. Leben gibt es nur durch Verbrennung, das heißt, daß Leben immer Wärmeausstrahlung heißt. Denn letztlich könnte man das Sein des Lebendigen als Gestaltgebung, Ordnung der Umgebung bezeichnen, und dieses Ordnunggeben ist wiederum (analog betrachtet) ein Übertragen von Wärme (in der Bewegung) an die Umgebung.

Zustände des "nahen Nichts" - wie große Kälte (unter -273,15 Grad Celsius, also Null Kelvin, ist überhaupt nichts mehr möglich: absolute Ferne von Wärme heißt auch absolutes Nichts: nichts kann unter diese Temperatur abgekühlt werden, weil der Mensch die Welt zwar an ihre Grenzen, aber nicht ins Nichts treiben kann) - haben die größte Tendenz, "etwas" zu werden, also Sein (in Gestalt, Ordnung) anzunehmen. In naturphilosophischen Termini: Unter diesem Punkt kann nichts kälter werden, denn dort beginnt das Nichts, das Nicht-mehr-Welt-und-Kosmos-sein.

Deshalb zeigt ja auch die Linie der Temperaturübertragung degressiven (bzw. progressiven) Charakter: je kälter etwas ist, umso rascher nimmt es die Wärme der Umgebung auf. Was sich aus dem Verhältnis von Kälte "als sie selbst" zur "Wärme" als sie selbst ergibt. Das bedeutet mit völliger Sicherheit, daß schon geringe Besiedlung in sehr kalter Umgebung wesentlich mehr Effekte auf das Erwärmen dieser früher kalten Umgebung ausübt als es in generell wärmeren Klimazonen der Fall ist.

Dabei darf man sich ja die Arktis keineswegs so menschenleer vorstellen, wie viele Bilder von ihr suggerieren. Grönland hat beträchtliche Siedlungen, ebenso wie Nordnorwegen, Nordkanada, Alaska, und natürlich Rußland (alleine Murmansk hat 300.000 Einwohner). Städte, die in den letzten Jahrzehnten durch gesteigerte Technik deutlich umfassender (!) mit Wärme versorgt werden, und damit auch mehr ausstrahlen.**

Und das würde diese Studie tatsächlich bestätigen. Weshalb ihr der VdZ zumindest in ihrer These hohe Plausibilität zuschreibt. Änderungen der Sichtweise könnte nur ein weiteres Aufhellen der Ontologie der Welt bringen. Nicht "empirische Ergebnisse", die es losgelöst von Ontologie ja gar nicht gibt. Denn der Mensch nimmt immer nur wahr, "wie er selbst ist". Wir sehen die Welt als unsere eigene "Matrix". Die Frage ist eben nur, ob nicht diese Matrix ... das Sein in Analogie selbst ist. Und das muß so sein, weil es sonst überhaupt kein Denken weil keine Wahrheit geben kann.


*Hier setzt das Problem der Metaphysikkritik eines Heidegger an, der selber nur eine Stufe einer langen Entwicklung in der Philosophie ist. (Seltsamerweise sehen viele nicht die Zusammenhänge mit Nietzsche, der VdZ liest immer wieder Autoren, die Heideggers eigene Aussagen von der Nähe zu ihm nicht begreifen können.) Denn die (vorletzten) tiefsten Strömungen der Gegenwart (bis hin zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanums, der Pädagogik, der Kunsttheorien, etc. etc., bis hin zum Genderismus) zeigen deren Entwicklungskraft in das praktische Leben hinein: Kaum eine philosophische Tendenz, so scheint es dem VdZ, hat sich so rasch durchgesetzt. Denn sie konnte sogar schon in der Aufklärung ansetzen, die ihr durch langes Einwirken auf die Menschen, durch Loslösen genau dieser ontischen Bindungen, den Boden bereitet hat.

**Vergleicht der VdZ die Art und Weise der Beheizung in den Jahren seiner Kindheit in den 1960ern mit der Gegenwart, so fällt auf, daß es nicht um Temperaturen in früher auch beheizten Räumen geht, sondern daß heute enorm viel mehr Räume beheizt werden, die man früher "kalt" ließ. Das Rechnen in "Wärmekalorien" etc. ist vielfach ein bloßes Frohrechnen, und führt bei dem angesprochenen Problem völlig in die Irre.


*150216*

Sonntag, 14. Februar 2016

Von kleinen Figuren des Welttheaters (1)

Der Nordosten der USA erlebt einen der kältesten Valentinstage der aufgezeichneten Geschichte, schreibt WattsUpWithThat in einem seiner oft schon so erhellenden Artikel. Es weht manchmal etwas wie Geist durch diese Seiten, und da ist umso erstaunlicher, als sie amerikanisch ist. Hier zeigt sich vielleicht etwas, das Amerika auch hätte werden können (oder noch werden könnte?), das in seinem oft wohltuend noch vorhandenen Mut zur Wirklichkeit besteht, der es früher kennzeichnete. Und den seine gleichzeitige Wurzellosigkeit sogar befördert, weil präformierter Wille fehlt, ein Ziel des menschlichen Selbstvollzuges also erwartet und nicht zu sehr postuliert wird wie es der Puritanismus tut. Das hat viel mit dem eigentlichen Geist der Wissenschaft zu tun, aber noch mehr mit der entscheidenden Haltung des Menschen vor Gott.

Es besteht wohl Zusammenhang dieser Festlandkälte mit dem Nordpol-Tief, das Westeuropa wiederum so viel Warmluft beschwert. Während es seine westlichen Inseln, im Zusammenprall von warmer und feuchtigkeitsträchtigerer Südluft mit dem Kaltwirbel im Norden, in Niederschlägen ertränkt. Zusammenhang mit einer Studie über das Eis Grönlands, die EIKE bringt?

Demgemäß wurde über die letzten hundert Jahre das Verhalten des Festlandeises rekonstruiert. Mit dem Ergebnis, daß sich seit dem Abreißen der Festlandvergletscherung mit dem Festland im Norden eine Tendenz feststellen läßt: Während die Ränder an den Küstenzonen tatsächlich abschmelzen, verdichtet und vermehrt sich das eigentliche Inlandseis. Auf jeden Fall ist eindeutig festzustellen, daß die Fließgeschwindigkeit der Grönlandgletscher sich während der vergangenen 9000 Jahre verlangsamt hat, was mit der zunehmenden Dichte und Masse zu tun hat.

Ausdruck einer Grundtendenz in der Natur? Die in ihrem Stufenbau - vom weniger Dinglichen (wie Gase, einzelne Elemente) zum Ganzding im Selbststand, dem Menschen - immer komplexere Strukturen ("Organismische Einheiten") bildet, die das Gesamtstreben der Schöpfung "Bestand" ausdrückt, das dann im Geist des Menschen die Membran zur Ewigkeit durchstößt, Natur und Übernatur verbindet bzw. verbinden soll.

Damit zeigt sich in allem, was (je nach hierarchischem Platz in der Gesamtordnung) nach Dingheit strebt, auch die Tendenz, seine Ureigenschaftlichkeiten zu verstärken, damit immer individueller zu werden. Hier: Eis - Kälte; Eis-sein (wie es anfanghaft an der Grenze von Wasser zu Eis bereits in der Schneeflocke ans Tageslicht tritt) hin zum Sein als reinem Eis. Das ist der Grund des Widerstands, den alle Dinge in der Begegnung bieten, es ist ein Widerstand des Selbstseins, der vom hierarchisch Höheren, aber auch in seinem Dasein Stärkeren überwältigt wird. (Weshalb sich niedriges Sein sehr wohl des höheren bemächtigen kann, wie beim Virus, wie bei Allergien, wenn das eigentlich hierarchisch Höhere wenig Seinsstärke besitzt.)

Dann wäre das Inlandeis Grönlands abgespaltener Teil eines Gesamtseins "Nordeis", das seit hundert Jahren voneinander getrennt je für sich der "Idee Eis" nachstrebt. Was beim Menschen aber nicht "massenabhängig" ist, weil im Geist an die "Gesamtwirklichkeit" angeschlossen, braucht in der anorganischen Natur Masse, als Ausdruck des Selbstseins, als Basis für ein umso stärkeres Selbstsein, das in sich eine eigene Dynamik des Selbstseins entwickelt.

Dabei ist aber Kälte ein "Hin-zu-werden" zum Nichts, das auch nach außen diese Kraft entfaltet (Kälte bringt alles zum Stillstand, läßt nichts mehr sich entfalten, während Wärme über Desintegration aus Ordnungen durch Beschleunigung grundsätzlicher Vorgänge "zerstörerisch" wirkt), und deshalb mit Wärme im Kampf steht. Buchstäblich wie bzw. weil analog.

Weshalb man einen größeren Eisblock, den man in die Hand nimmt, tatsächlich kälter empfindet, weil er die Idee und "Richtung" der Kälte weit stärker darstellt. Der kleine Eiswürfel schmilzt aber bald, er ist zu klein, zu schwach, um sich gegen Begegnendes zu erhalten, sich nicht dessen Prägung zu übergeben. Bis zum Endpunkt - der Undefiniertheit der Bestandteile des Atoms als eine der ersten Etappen zur Dingkomplexität. Wie sie Moleküle (wenn auch noch labil) in noch höherem Maße aufweisen. Denen aber bereits Eigenschaften zugeordnet werden können. Die Quanten aber haben selbst keine Eigenschaften, sie haben nur Dynamiken noch nicht dinghaft manifestierter Beziehung. Erst, wenn das Atom in einer Ganzheit steht, die es dann ein-ordnet, wird die Dynamik seiner allerkleinsten Elemente in den Dienst von Eigenschaftlichkeiten gestellt.

Eigenschaften selbst sind bereits Stellen in einer Ordnung. Das Grundstreben der Erde ist damit ein Streben nach Ordnung, die in der Hierarchie der Dinge nur heißen kann: Ordnung durch Geist und Leben. Denn erst die Stufen des Lebendigen sind nicht mehr pure anorganische Kräfteverhältnisse, sondern tendieren (bis hin zum Menschen als höchsten Punkt) zu einem Eigensein auch GEGEN die bloße Umweltabhängigkeit - und abhängige Wechselwirkung.

Und das wiederum ist in eine Ordnung der Beziehungen gebettet wie gestuft, weist in allem aber auch hin zur letzthinnigen Beziehung - der des Seienden zum Sein.

Deshalb läßt sich zwar im Einzelnen Eigenschaft und damit Ordnung feststellen, niemals aber das Ganze, dem nur noch rein geistige Aussagen abzuringen sind - die Einfachheit und Einheit im Sein selbst, in Gott also. Im Welthaften ist diese Aussage zwar nicht nur nicht weniger, sondern noch stärker seinshaft präsent, also enthalten, aber nur über das Dingsein und sogar NUR IM Dingsein. Geist ohne Fleisch ist also nicht denkbar als Welt, Fleisch (Materialität) Ort IN DER ANALOGIE (gleichnishaft, ähnlich, nicht also "beseelt", wie zu früh abgebrochenes Denken gerne annimmt) des reinen Geistes auf der Welt.

Nicht nur aber Materiales ist darin zu sehen, sondern das Streben des Materialen zum Selbststand, zum Höchstausdruck des ihm Möglichen (erfahrbar für die übrige Welt in seinen Eigenschaften). Alles ist zugleich horizontal und vertikal, eines bedingt das andere.

Eis ist aber bereits ein Gebilde komplexer Beziehungen, zusammengehalten (Vorsicht vor bildlicher Darstellung, wie sie unsere Sprache eben durchtränkt, weil Geist Bild ist, aber Weltgestalt ihn faßbar macht - sieh dazu die Themen: Poesie, Symbol, Kult ...) durch o. a. Tendenzen. Obwohl es chemisch-abstrakt-analytisch "nichts anderes" ist als das, was auch Wasser kennzeichnet, und das ebenfalls bereits eine Dingheit ist, weil es eigenschaftslose, ordnungslose, nicht eingeordnete Dinge nicht gibt. Eine "Figur des Welttheaters" somit. 


Morgen Teil 2) Einer ojektivistischen Wissenschaft geht die Welt durch die Lappen






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