Was geostrategisch von entscheidender Bedeutung ist. Als direkter Kontrahent von Rußland, der das Land dann direkt bedroht. Weil Rußland zukünftig mit einer US-NATO rechnen muß, die jederzeit so massiv anzugreifen vermag, daß die Streitkräfte Rußlands fortan ihren Schwerpunkt im Westen sehen MÜSSEN.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Samstag, 28. Januar 2023
Bodensatz (2)
Sonntag, 25. September 2022
Die Weltordnung, die uns alt aussehen läßt
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| Europa weht nur vom Rande her, - Türkei, Kaukasus, Rußland |
Samstag, 4. Juni 2022
Wieder ziehen die plündernden Horden über die Steppe (3)
Freitag, 3. Juni 2022
Wieder ziehen die plündernden Horden über die Steppe (2)
Nicht nur, daß Habsburg wirkt, als hätte ihn ein D-Zug vergewaltigt, macht er nun auf wichtiger Unternehmer. Denn er hat irgendwas mit einer Telephonfirma in Kiew zu tun. Wie schön, Habsburgs haben ja immer schon gerne viel geplaudert. Und ein Geschäft ist das allemal, weltweit, in einer Welt, die nach Narrativen lechzt, die ihren geistig verwirrten Zustand des Herumlügens um den logos in ein allherrlich fabuliertes Kostümchen mit Liebesgeschmack zum Aufspeicheln faßt.
Auch dieser Karl scheint in dem Punkt Erfahrung zu haben. Wie wenig sein Persönlichkeitskostüm aber mit Wirklichkeit zu tun hat erkennt man aber an seiner Bereitschaft, eine passende Geschichte gleich mal zu erfinden. Wer schon mit dem Wirklichen geshcmust hat, der kann darauf aber gerne verzichten, denn die Ohrfeige kommt garantiert.
Und noch einer Versuchung ist er erlegen, auch hier hat sich ja schon so mancher Habsburger zu Tode gewichtigt - auch dieser Habsburg hat die Nützlichkeit als Legitimationsquelle entdeckt. Und damit ist er auch endlich wer im Konzert der Zeitgeistquaker, und kann endlich aufhören, die Balladen aus längst vergangenen Tagen - also die Lieder dom Ewigen - zu singen.
Das will heute doch kein Mensch hören, wie soll man da noch ein bissel mehr Telephonminuten verkaufen? In Kiew! Wo doch niemand Ewiges (also Vergangenes) hören will, sondern nur Zukünftiges, nein: Nützliches.
Donnerstag, 2. Juni 2022
Wieder ziehen die plündernden Horden über die Steppe (1)
Dienstag, 10. Mai 2022
Woher die Indianer kommen (2)
Montag, 9. Mai 2022
Woher die Indianer kommen (1)
Samstag, 18. September 2021
Man wird weiß, gelb, schwarz oder rot (2)
Samstag, 29. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (3)
Teil 3) Und wir? Wir sehen einen Vatermörder, der als Lebenssituation mit Aufreißerschmäh um halb zwei an der Bar hängt
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| QR Stefan Verra |
Denn Evolutionisten müssen ja (sonst fehlt das unbedingt notwendige Prinzip des Fortschritts, des "warum" sich etwas entwickeln soll) das Leben als Kampf klassifizieren. Den sie selbst ja tatsächlich führen. Evolutionisten künden also (wie alle) nur von sich.
Dennoch rezipiert Verra manches gut. Das tun Liberale bekanntlich, die heute gerne diesen Zug zum "Konservativen" haben, wir haben oft schon darüber gehandelt. Was er übers Verkaufen sagt ist völlig richtig! Verkauf ist ein Seinsübergang, hat der VdZ (der ja nicht wenig Erfahrung mit dieser menschlichen Handlung hat) hier schon öfter formuliert.
Der Kunde stimmt im "Verkaufsgespräch" einem Produkt zu, weil er es letztlich als in seine Seinssphäre zugehörig einstuft. Und somit ist sein "Kaufwille" als Wille, der als Verteidigungsgestus eines bereits Besitzenden (bzw. bereits Besessenen) am allerbesten beschreibbar ist.
Freitag, 28. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (2)
Teil 2) Der eine liest, der andere sieht die Gestalt
In eine ähnliche Kerbe, sogar noch direkter die des Gestaltsehens, schlägt dieses Gespräch desselben Senders mit dem Osttiroler, dessen Vater (nanonana, wie der Wiener da sagen würde) Bildhauer ist. Und was ist ein bildender Künstler mehr und anders als ein Gestaltseher!
Was ist überhaupt ein Künstler mehr als ein Gestaltseher, der von dieser nur dem geistigen Menschen sichtbaren "Unsichtbaren" so gefangen ist, daß sie seine Lebensgrundlage ausmacht. Wenn sich also der im ersten Teil dieses Beitrages vorgestellte Eric Standop als Gestaltleser vorstellt, so stimmt umso mehr, wenn sich Stefan Verra als Gestaltseher bezeichnet. Er sieht, der andere liest, je nach Medium, in dem er tätig ist, aber immer ist es dieselbe Archetypik der Stellung zur Welt.
Donnerstag, 27. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (1)
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| QR Eric Standop |
Sonntag, 29. November 2020
Aber Ungarn vertragen die Wahrheit schlecht (2)
Sonntag, 9. August 2020
Was Abendländer von Morgenländern scheidet (3)
Deshalb steht die abendländische (Europa, Nordamerika) Wissenschaft vor der Tatsache, daß sie regelrecht irrelevant wurde. In dem Maß, in dem sie ihre Grundlagen "vergißt", nicht mehr ernst nimmt, ist sie nicht mehr in der Lage, die Welt zu begreifen und zu erklären. Sondern verliert sich immer mehr nur noch in "Teillogiken", Teillogizismen, die so nützlich und notwendig sind "wie ein Krope", wie der Wiener sagt.
Und an denen zu orientieren einer der fatalsten Kulturfehler ist, zu dem verführt zu werden nur als Teil einer globalen Machtstrategie verstanden werden kann. Nichts war cleverer als die Abendländer an die Relevanz ihrer Grundlage - dem (katholischen) Christentum - zu glauben und daran festzuhalten.
Idee eines notorischen Optimisten ...So wurde es geschwächt, und damit zur reifen Frucht, die anderen Mächten in den Schoß fällt. Die freilich eine Frucht ernten, die kastriert, trocken und tot ist. Das ist ihr Fehler. Und das ist (noch) der Fehler auch der Chinesen.
Wenn aber, dann werden die Chinesen draufkommen ... und möglicherweise dann sogar das Abendland neu zu beleben versuchen. Denn um auf seine Vorteile verzichten zu wollen - dazu sind sie zu pragmatisch. Das wäre dumm. Und so dumm wie die heutigen Abendländer sind sie nicht.
Denn die sind Orientalen. Die können mit unlösbaren Widersprüchen in nebeneinanderstehenden, eigentlich unlösbaren Parallelwelten leben. Zwischen denen sie hin- und herspringen. Wenn, dann können nur die Orientalen somit auch das Abendland bestehen lassen. Denn der Abendländer ist aus dem Wissen um die Unverträglichkeit von Widersprüchen in seinen Irrtümern gefangen, hat sich selbst totgeschlossen.
Diese Widerspruchsfähigkeit macht den Orientalen zwar "undurchschaubar" und sogar "unberechenbar". Aber das gibt in der derzeitigen Situation des Abendlandes, das sich selbst nicht mehr helfen kann, sogar etwas wie Hoffnung.
Als Hoffnung auf das Wissen um das geheimnisvolle, dem Menschen nie durchdringbare (doch immer widerspruchslose) Sein, in dem Gott letztlich alles zum Guten führen wird. Nicht, weil die Orientalen weiser, klüger oder mehr der Wahrheit zugeneigt sind.
Sondern weil sie - hoffentlich, weil wenn, dann ohne zu wissen warum, also schlicht aus Pragmatismus - früher als wir Abendländer begreifen, daß das Abendland das Herz der Welt ist. Nach wie vor, und seit je. Hört dieses zu schlagen auf, versinkt die gesamte Welt ins Dunkel von Chaos und Widerspruch, in dem auch die Gewalt, das einzige Mittel um Chaos zu "ordnen", keine wirkliche Lösung ist. Denn in Systemen der Widersprüchlichkeit ist Gewalt die einzige Methode des Zusammenhalts. Auch ohne Einheit.
Samstag, 8. August 2020
Was Abendländer von Morgenländern scheidet (2)
Freitag, 7. August 2020
Was Abendländer von Morgenländern scheidet (1)
Sonntag, 19. Januar 2020
Warum der Erste Weltkrieg die Vormachtstellung Deutschlands schuf (2)
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Samstag, 18. Januar 2020
Warum der Erste Weltkrieg die Vormachtstellung Deutschlands schuf (1)
Rußland ohne Zaren war kein Gegenpol gegen Deutschland mehr. Als den Alliierten das einfiel, war es schon zu spät, die russische Armee war abgerüstet und der Westen hatte politisch durch den Frieden von Brest-Litowsk, wo Deutschland und Rußland untereinander alles regelten, keinen Zugriff mehr. Selbst die Ukraine wollte aber in der Monarchie bleiben, weil sie mit Recht befürchtete, zwischen Rußland und Polen zerrieben zu werden (und hatte für kurze Zeit 1919 sogar einen Habsburger als Regenten. Was heute kaum jemand bei uns weiß.)
Daß Österreich zusammenbrechen würde, war militärisch erst Mitte 1918 endgültig klar, als die Balkanfront zusammenbrach. Eine direkte Folge des Zusammenbruchs Bulgariens, das bis dahin die Engländer, die von Saloniki aus nach Norden wollten, in Schach gehalten hatte. Österreich alleine hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen, es war militärisch schon zu ausgeblutet, und wirtschaftlich am Boden. Wien war die Zentrale von Verwaltung und Kapital der Monarchie. Aber was verwalten? Wo anders war das Kapital investiert als in den (nach heutigem Begriff) nicht-österreichischen Gebieten der Monarchie?
Und erst dann bekamen die eigenstaatlichen Bewegungen in den Monarchievölkern ihren vollen Auftrieb (man sehe dazu auch einen weiteren Vortrag von Höbelt aus allerjüngster Zeit), lange Zeit noch ohne die Absicht, eine überstaatliche Zusammenarbeit in den Grenzen der Monarchie aufrechtzuhalten, in welcher Form auch immer. Die Westmächte hatten noch im Herbst 1918 keine klare Linie, was mit Zentraleuropa passieren sollte. Allerdings waren sie durch verschiedenste Versprechen bereits stark gebunden und auf Wege gedrängt, die sich dann durchsetzten, weil sie nun die einzige und erste feste Linie der weiteren Entwicklungen waren.
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Donnerstag, 24. November 2016
Amerika als islamische Krankheit Europas
Dienstag, 29. März 2011
Donnerstag, 10. Februar 2011
Wirre Knäuel
Ist das eine Welt, an diesem 10. Feber 2011.
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