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Dienstag, 13. Juni 2023

Bewegend

Diese Geschichte hat mich so bewegt, daß ich sie heute - am Sterbetag meiner Großmutter Agnes Fischer (geboren in Glatz, Niederschlesien), in die Annalen eintragen möchte. In Kolumbien haben vor ein paar Tagen Regierungssoldaten vier Kinder gefunden, die seit einem Flugzeugabsturz, bei dem am 1. Mai sämtliche Insaßen (bis auf diuese vier) umgekomen sind, alleine durch den dort besonders dichten, kolumbianischen Dschungel geirrt sind. 

40 Tage haben die Kinder im Alter von 13, 9 und 4 Jahren aber vor allem aus eigener Kraft überlebt. Sie haben sich von Früchten ernährt, und aus Ästen und Blättern Unterkünfte gebaut (es regne6t dort täglich.) Sie wurden von keinen giftigen Schlangen gebissen, und von keinen Raubtieren angegriffen. Gefunden hat man sie letztlich, weil Soldaten immer wieder Essensreste, Windeln und Reste von Unterständen entdeckt haben. So hat sich der Raum eingeengt, in dem sie dann auch entdeckt wurden. 

Das erinnert an die Prophetien der Bibel das Paradies betreffend. Das wir verloren haben, aber einst - nach dem Jüngsten Tag - wieder erhalten werden. Wo wir Gift essen und trinken können, ohne daß es uns schadet, wo Kinder mit giftigen Schlangen spieolen, wo Bär neben Lamm lagert, und Wolf neben Schaf. Wo also die Kirche ihre volle Gestalt der Welt haben und zeigen wird, in der Gott wieder unter uns wandelt. 

Montag, 12. Dezember 2022

Kniefall vor dem Kind (2)

Der Kniefall ist nicht wegen, sondern trotz des Zustands Gottes als Kind. Deshalb stinkt Hollywoods Lüge gerade zu Weihnachten besonders übel, das sich ein Kind nur zu sehr wünscht, um den König dahinter leichter töten zu können, um sich selbst auf den Thron zu setzen

Um dann die ständige, tägliche, minütliche Selbstrenovation des Einzelnen zu vernichten, sodaß er rat- udn orientierungslos geworden neue Gesetze und Richtlinien annimmt, die er zwar nicht mehr verstehen kann, die ihn aber an einen Platz shcieben, DEN ER NICHT WOLLTE, an dem zu sehen aber ANDERE WOLLEN. Das umschreibt den Zustand, in dem sich eine Gesellschaft dann befindet, der in Wahrheit dann die Akzeptanz einer Fremdherrschaft ist. 

Freitag, 4. November 2022

Wenn Mütter gar nicht singen, werden Kindertränen zu Kritikertiraden

Da singt eine Mutter für ihr Baby, und der Sentimentalitätspapp einer spezifischen Gutmenschenart jubelt es zu irgendeinem Beweis hoch, der bewegen soll, aber nur Knöpfe aufruft, wie es sich zu fühlen hat, wenn man bewegt ist. Umso mehr, als Kindlein am Ende des kurzen Videos zu weinen beginnt. Aber das hat seinen Grund.

Wir, werter Leser, Sie und ich, wir wissen, warum es weint. Weil die Mutter so schlecht singt. Nein, gar nicht singt. Sie belkt. Und das tut einem unverfälschten (wenn auch noch nicht gebildeten, das heißt der Wahrheit der Natur zugeformten) Gehör, also noch gar nichts hört, sodern nur irgendwelche Sinnesdaten geliefert bekommt, ohne daß es sich wehren kann. (Die Sinne - Tastsinn als erster, Schmecken als zweiter, Gehör als dritter, das Riechen als vierter - sind unbedingt und leidend und deshalb besonders physiologisch prägend. Nur das Sehen kann der Mensch abschirmen, es ist also der Letztgereihte der Sinne - weil der Voraussetzungsreichste.)

Montag, 24. Oktober 2022

Das chthonische Geschehen (2)

Dann holen wir uns eine Frau aus den Entwicklungsländern. Die sind noch gefügiger. Die Babyboomerr als träge Eltern - Also konnte man von ihr auch die selben Dinge fordern, die man selber nicht tun wollte. "Teilung" der Arbeits- und Berufslast, volle Mitverantwortung für das Auftreten der Familie nach außen (das sie ja nun sogar "mitbestimmen" konnte), und scham- und rückhaltloses Ausgießen der eigenen Persönlichkeit, sodaß die Frau nun nicht mehr die Entscheidungen des Mannes zur Hilfe und Ausrichtugn bekam, sondern die unverdauten Denkflüsse selbst sortieren mußte, die der Mann herantrug und zuhause vor ihr auskotzte. Die Scheidungsrate ist explodiert. Sehr zum Gaudium der Machos, und unabwendbares Schicksal der Softies, die ja die "neue Gesellschaft" mit ihre "neuen Moral" proklamiert hatten.

Die Energie, mit der sich diese frustrierte Generation - beide Geschlechter frustriert aus ganz unterschiedlichen, ja entgegengesetzten Gründen - den Weltrettungsprogrammen zuwandten, Auch die Globalisierung der Ansprüche schuf nur vorübergehend Erleichterung. Die Frau aus dem unterentwickelten Land, dessen Gesellschaft im begehrlichen Blick auf den idealisierten Westen verharrt hatte, war nur kurze Zeit Ersatz. Kaum hier, hat auch sie diesen Köder der Emanzipation geschluckt, und vor allem aber die Hohlheit dieser westlichen neuen Werte durchschaut. 

Sonntag, 23. Oktober 2022

Das chthonische Geschehen (1)

Es hat keinen Sinn, ein Konzept, das nicht wirkt, weiter zu verfolgen. Oft steckt sogar seitens der Bekämpfer eine Angst hinter ihrem Kampf gegen immer wieder aufstehende neue und noch stärkere Heere, die wie eine Lust an genau der Misere wirkt, die herbeibeschworen werden soll, und gegen die man anzukmpfen vorgibt - um am selben, aber Pro wie Contra umgreifenden Wonnegefühl, teilhat.

Nehmen wir ein aktuelles Beispiel, das Anlaß war, diese Gedanken endlich nachzugehen, die schon längere Zeit im Meer der Zeit rumoren. Nehmen wir die Klimalegende. Sie eignet sich besonders gut, weil sie ein wudnerbares Beispiel für eine in sich völlig unlogische, inkonsistente Gemengelage von Theoriefloskeln und Thesenbausteinen ist, die verschleiern, daß die wahre Motivation hitner der gesamten (!) Agenda die Darbietung eines dramatischen Faches ist - "Klimapaniker", oder "der Schwarzseher" - das einen Charakter beschreibt, der das bestehende Gesellschaftsgefüge angreift, um es aufzubrechen, seine Leitfiguren abzumontieren, und sich dann selbst an die Spitze zu setzen. 

Samstag, 24. September 2022

Das Übel der Scheidung

Betrachtet man das heute so allgemein akzeptierte Übel der Ehescheidung, so werden dabei gemeiniglich einige Bedingungen übersehen, die die Scheidung nämlich nur zur Spitze eines Eisbergs machen, und oft nur noch einen in sich bereits faulen Baum fällt. 

Das macht sie nicht weniger zu einem Übel, das ja im eigentlichenSinn erst dort beginnt, wo die "Wiederverheiratung" einsetzt - im Meinen, eine Ehe wäre auflösbar. Und das war der politische Trick dabei, diesen Glauben zu bewirken und zur Norm zu implementieren, also die Erkennbarkeit des Wesens der menschlichen Natur zu verwirren. 

Denn die Gesetze zur Scheidung gingnen in ihren Anfängen praktisch immer auf subjektiven Willen Mächtiger zurück, die die Macht hatten, dies als allgemeine Zulassung festzuschreiben. 

Freitag, 22. Juli 2022

Ist die ungelöste Verwirrung lösbar? (2)

Tatsächlich ist dies eine biologistische Sichtweise, also eine Sichtweise, die dem faktischen Seienden Seinsbildende Kraft zuspricht. Wo also das Sein tatsächlich dem Handlen folgt - und nicht umgekehrt. Wo die Geschichte er Welt somit nicht in der göttlichen (geistigen) Vorstehung gründet, sondern sich zufällig so entwickelt, "wie sie eben wurde." 

Tatsächlich ist das nicht der Fall. Geschichte is tin jedem Fall eine Auseinadnersetzung zwischen dem götltichen urbild, und dem menschlichen Abweichen davon. Nie aber kann sie sich von den echten, den ontologischen Konflikten und Bedingungen lösen. 

Damti auch nicht beim Menschen nchträglich oder historisch "entstehen" ob er Mann oder Frau ist. Er ist es APRIORI, und jedes Denken, das NCIHT davon ausgeht (sich allerhöchstens müht, aufgrund der biologisch nicht ganz einfach zu entschlüsselnden Faktzuität eines sagen wir Babys)  irrti schwer in sich. Weil es seine iegenen Denkgrundlagen angreift und zersetzt. 

Donnerstag, 21. Juli 2022

Ist die ungelöste Verwirrung lösbar? (1)

Das Fundamentalste ist das am schwersten Differenhzierbare, und deshalb am schwersten dem Bewußtsein vorstellbar. Dazu gehört nicht nur die Beziehung des Menchen z Gott, sei "vor Gott stehen" als "vor dem Sein selbst" stehen, von dem man einerseits stammt, und anderseits immer abhängt (weil Sein für alles Geschaffene nur ein Teilhaben am Sein ist, das heißt, verloren weil "abgelöst" werden kann) sondern auch fundamentale menschliche Tatschen. Dazu gehört z. B. das, as wir mit "wissen" bezeichnen. 

Wenn wir "wissen", wissen wir einfach, ohne weiter zu "wissen", warum wir etwas "wissen". Dazu gehört auch das Geglaubt, das für wahr Gehaltene, das dem Menschen gar nicht in vollem Umfang vor Augen kommen kann, wiel das Schauen selbst bereits auf diesem Geglaubten, für wahr Gehaltenen, aufsitzt. Dazu gehört sogar die Identität, auf die nur rückgeschlossen werden kann, weil das Ich indem es sich selbst betrachtet (in der Reflexion) nur auf der Grundlage dieses Ich (also mmitsamt allen "Festheiten", allen 2Gewißheiten" auf sich selbst schauen kann.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (3)

Die Schöpfung ist auf den Menschen hin geschaffen, das heißt: Auf eine dem Leben gegenüber unendlich offene Menschheit - Aber alles das ist eine Welt des Menschen. Es ist nicht nur eine Welt des Menschen, sondern es ist eine Welt FÜR den Menschen! In der alles auf ihn zuläuft, und auf ihn ausgerichtet ist. In der NICHT für sich stehende Prozesse ablaufen, die auch auf uns verzcihten können, wie es eine mittlerweile geisteskrank gewordene "Gaia-"Religion verkünden will. In der wir Menschen nur ein Störfaktor sind, ohne den "die Erde" besser dran wäre. Sondern in der der Sinn des kleinsten STeinchens, der stacheligsten Muschel und des stuppigsten Wildesels nur auf eines ausgerichtet ist - und das ist der Mensche. Den sie selber wollen weil brauchen, und der alles in sich enthält, was auch in ihnen da ist, aber alles in weit umfassenderem Sinn, weil er es auch in den Geist und damit in die Ordnung Gottes, dre reiner Geist ist, überführen kann. 

Jede Schwalbe würde aufjubeln vor Glück, wenn sie bewußt wählen und dann in einer Umgebung leben könnte, die sich ganz in die göttliche Ordnung einfügt. Sodaß ihr Eigensein - und etwas anders kann sie nicht, das ist ja der Sinn und die Bestimmung aller nicht-freien Dinge und Lebewesen - nun auch seinen Sinn erfüllt: Sie können nur sie selbst sein, sie können kein Sinngefüge ablehnen oder anstreben, das muß ihnen übergestüolpt werden, gewissermaßen, und bruchen deshalb ein Geistwesen, daß sie in die große Ordung, die auch sie enthält, einfügt. Und das betrifft nicht nur die kleinen Dinge vor unseren Füßen, sondern auch die großen über unseren Häuptern: Die Sterne, die Planeten, das All. 

Mittwoch, 25. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (2)

Die verlängerte Sinnlosigkeit. Die Alten wissen davon: Es gibt einen Gegenentwurf. Werden sie getötet, wird er aber vergessen - Daß das heute kaum noch so erlebt und gesehen wird, hat zum überwiegenden Teil mit der Protestantisierung des Wirtschaftslebens zu tun, wie sie schon (der Protestant) Max Weber vor 150 Jahren als Eigenschaft des Kapitalismus festgestellt hat. Die - analog zum Wesen des Protestantischen - in die Dinge dieser Welt kein Vertrauen mehr zuläßt, sondern deren Gutheit von ihnen trennt, und zu einem positivistischen, also "zu setzenden" Ding macht. Das mit dem materialen Grund (dem Wohlstandserwerb etwa) nichts zu tun hat. 

Die Wirtschaft läuft dann nach eigenen Gesetzen, denen zu folgen ist, sonst "funktioniert" sie nicht. Das Seelenheil zu erwerben ist dann ein ganz anderer Bereich, den man nur durch gewisse Frömmigkeitsattitüde erwerben kann (soweit er überhaupt erwerbbar ist.) 

Das hat aber auch die eigentliche Volkstradition zerrissen - welche Rolle die Alten wirklich spielen, und wie ich sie zu guten Teilen noch in meiner Kindheit in den 1960ern gesehen und erlebt habe. Der alte Bauer widmet sich dann eben den Bienen, oder der Kaninchenzucht, mit der er seinen Beitrag zum Gemeinwohl leistet, sitzt abends dann eben vorm Haus und dengelt die Sensen, mit denen die Söhne und Töchter beim Morgentau die Wiesen mähen, und die Oma bäckt die Strudel nach altem Familienrezept, und schaukelt daneben die Babywiege. 

Dienstag, 24. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (1)

Es ist das einzige, das wirklich zählt: Die Beschränkung und Reduktion der Weltbevölkerung. Dieser Gedanke, der seit der Geburt des Übermenschen, seit der Konjunktur des Genies zu Anfang des 19. Jahrhunderts (und als Aftergeburt der Renaissance-Idee, die den viel zu wenig reflektierten Gednnken zum Programm machte, daß das Heil der Menschheit in der Neuaktivierung der - heidnischen! - Antike läge) die Köpfe und Agenden jener bewegt, die sich als Führer der Menschheit berufen fühlen, ist auch von Bill und Melinda Gates wieder und wieder betont.

Da sollte es doch stutzig machen, wenn sie sich wie so viele andere mit dem Bewußtsein, zu den Auserwählten der Moderne zu zählen, seit fünfzig Jahren in "Anthropophilie" engagieren, und offenbar Wege fördern, die die Gesundheit und damit die Lebenserwartung wie (dieser Anspruch wird schon lange kombiniert) Wohlstand und Lebensqualität (die auf die Gesundheit zugespitzt wird) erhöhen.
 
Wo ist hier der Pferdefuß versteckt?

Samstag, 14. Mai 2022

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (2)

Der Eigennutz, die Skrupellosigkeit, die Gier und der Neid erfanden (und erfinden immer wieder neu, aber in stets wechselnden Kostümen) die Mär von der Relevanz leiblicher Nachkommenschaft für Besitz, Stand und Macht zur Utopie und Ideologie - UND die des Eigennutzes als ANGEBLICHER und einziger wirlich natürlicher Motivans für persönliche Entfaltung und Wirtschaftsentwicklung, der sich dann aus dem Kapitalismus und dessen Eigentumsbrutalität zum sogenannten "Liberalismus" ausblühenden Ideologie, wie sie sich Anfang des 19. Jahrhunderts etabliert hat. (Und dann im Evolutionismus ihre quasi-metaphysische Legitimation erhielt: Der Evolutionismus hat also den Kapitalismus zur absoluten Menschheitslehre weil -wahrheit geheiligt, wo Stärke, Eigensucht und Skrupellosigkeit zur moralischen PFLICHT erhoben wurden.) Ebenfalls ist das Faktum, daß sich das Eigentumsbegriff in ein absolutes Recht verwandelt hat, ist dieser Epoche der Moderne zuzuschreiben. Es war vorher unbekannt.

Denn genau so, wie das Eigentum als Leihwerk durch Gott angesehen worden ist, und sich mit der Auffassung des Christentumg vollkommen deckte (was nicht heißt, "alles - allen", sondern daß die Verantwortung der an ein ding bindende Rahmensei, und als solcher erst als moralische Leistung qualifizierbar wird.

Freitag, 13. Mai 2022

Es ist eine Erfindung der Neuzeit (1)

Um auch eine historische Perspektive zur Unterlegung der Feststellungen der letzten Tage - die leibliche Abstammung sei nicht die ein Vater(Mutter)-Kind-Verhältnis Begründene, sondern eher zufällige Disposition des Natürlichen, der vom Geist erst zu erringenen, in Besitz zu bringenden Materia, sondern das Wort, der Name, der Geist, und der Wille - zu geben, darf ich nur ein paar historische Tatsachen nachliefern. Die bekannte Tatsache, daß der erste Kaiser Roms, Augustus, ein adoptierter Sohn von Julius Caesar gewesen ist, und dabei (und das ist hier der entscheidende Beleg) völlig selbstvertändlich mit Akzeptanz im Volk (und unter allen politischen Konkurrenten) rechnete, ist eine davon.

Aber aus der zuletzt begonnene Auseinandersetzugn mti dem 100jährigen Krieg Frankreich - England und dem Weg zu diesem dynastischen Streit fällt auf, wie viele der Regenten und Personen des politischen und militärischen (also historisch belegten) Personen adoptiert, an Sohnes statt angenommen waren, ist beeindruckend. Und auch hier, in der Höhe des christlichen Abendlandes, sogar auch von seiten der Kirche, gab es nicht den geringsten Widerstand, nicht das kleinste Befremden.

Sonntag, 8. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (4)

Aber wissen Sie, geneigter Leser, wer diesem Rußland NOCH als Feind, und zwar als Todfeind - gegenübersteht? - Das ist ein großer Teil des amerikanischen Judentums. Das ist auf jeden Fall das Judentum in Kalifornien, das im 19. udn 20. Jahrhundert Hauptzielort der Juden des ehemaligen Kazariens war. Und das ist ein Teil des Judentums der Wallstreet, das sich freilich zu einem guten Teil vom Aschkenadse-Judentum Osteuriopas unterscheidet. Weil die Wall Street sich auf die viel ältere Kapitalkraft der sogenanten Sephardischen Juden, also der Juden des Mittelmeerraumes stürzt. Die also der Austreibung aus Spanien im 16. Jhd. über Amsterdam, London und New York gewandert und ihre Netzwerke viel früher als die Ashkenadse aufbauen hatten können. 

Letztere waren einmal die Juden, die aus dem im Mittelalter aufkommenden Konflikt der (turkvölkischen) Juden des Kazan Reiches bzw. Kazariens, das sich im 7. Jahrhunder nördlich des Schwarzen Meeres gebildet hat. Der Name lebt ja noch heute in Kaz-achstan, Kas-pisches Meer, oder Kav-kas (russ.), also Kau-kas-us, dem früheren Bollwerk gegen die Muslime Arabiens. Einer der vielen Mongol- und Turkstämme, die diese je nach Betrachtungsweise fünd- bis achttausend Kilometer lange und zweitausend Kilometer breite riesige eurasische Steppe bevölkerten, und die ihren Ursprung (in Sem, einem der drei Söhne Noahs) eben vom nördlichen Kaukasus genommen hatten, und sich bis Korea, China, Vietnam, Japan ausgebreitet haben.  

Samstag, 7. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (3)

Aber es gibt einen weiteren, einen wahren Todfeind Rußlands, über den es zu sprechen giltAls es unter Gorbatschow zu einem scheinbaren (!) Umschwung kam, haben amerikanische Oligarchen mit Hilfe von rusischen Strohmännen (die man nun dort auch Oligarchen nannte) versucht, die gesamten  Resourcen der ehemaligen Sowjetunion unter ihre Finger zu kriegen. Und das ist zu Anfang auch recht gut gelaufen. 

Erst unter Gorbatschow. Der (was hierzulande auf ganz seltsame Weise nie ernsthaft reflektiert worden sit, denn er hat ja auchnie etwas anders erzählt, ja er hat es sogar wieder und wieder ausgesprochen!) nie etwas anderes zum Progamm ausgerufen als "Perestrojka". Er hat also einen "Umbau" DES SOWJETSYSTEMS proklamiert, damit es ein BESSERES KOMMUNISTISCHES Globalreich werden könne. Im Grunde hielt er sich also ganz in jenem Narrativ, das sogar noch eine Angela Merkel vertreten hatte (und wohl recht sicher bis zuletzt hat). Als die Tochter eines Pastors, der seinerzeit und völlig freiwillig von der BRD in die DDR übersiedelt ist (!), noch 1990 dem sozialistischen Akademikerverband der DDR Sekretärin spielte: Daß sie immer einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" haben wolle. 

Freitag, 6. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (2)

Warum? Weil es den Atomkrieg riskiert? Nein. Vor einem Atomkrieg sollten wir weit weniger Angst haben, als uns eingeredet wird, weil das manchem sehr nützlich ist. Sondern weil es sich in einen Gestus hineinreißen hat lassen, in dem es das Anderssein Rußlands, auch sein Komplementärsein nicht mehr dulden will. 

Wo es daherfaselt, es wolle "unabhängig" sein. 'Als gäbe es eine soziale Beziehung OHNE Abhängigkeit, als wäre nicht diese selbst das, was wir als Beziehung bezeichnen; eine Bziehung zu gestalten, wozu es immer die Form braucht, also einen offiziellen Ritus, der darstellt, was diese Beziehung ist. Wo es also alles auslöschen möchte, was Europas östlichen Teil ALS Europa akzeptiert, respektiert, und sein Eigensein betreiben läßt, das heißt auch: Seine Beziehungen im kleineren, mehr lokalen Rahmen gestalten läßt, und sei es durch einen lokalen Krieg. 

Donnerstag, 5. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (1)

Alle die Theorien, die an deren Wiege stehen und standen, sind zwar durchaus ernst zu nehmende Irrtümer, aber sie konnten sich nur deshalb so rasch ausbreiten (der Mensch erst nur ein Zellklumpen, usw. usf.) weil die Bereitschaft, die eigene Vernunft zu verwirren, also das eigene Denken so weit von der erfahrbaren Realität zu entfernen und es im Irrationalen zu belassen, schon so groß war. 

Denn die Generationen der Nachkriegsgeburten, die nun an der Schwelle zur soliden eigenen Existenz stand, hatte schlicht und ergreifend Angst. Sie hat erstmals erfahren, daß es eine Weltlage geben kann. In der das Undenkbare a eintritt, daß sie tatsäclich nicht gebraucht werden, in der Leben also tatsächlich keinen Sinn haben konnte. 

Auch das widerspricht natürlich der elementarsten und ersten menschlichen Erfahrung. Aber weil Sinn eine erste Erfahrung ist, die allernatürlichste Erfahrung sogar, ist sie durch Rationalität leicht zum Verblassen zu bringen. 

Aber was dann einsetzte, diese viel zu leicht als "Protest-Stimmung" klassifizierte Haltung, ist phänomenologisch betrachtet das genaue Gegenteil zum Behaupteten. Es ist nämlich genau KEIN Austreten aus dem Gesellschaftsganzen und kulturellen Gefüge, sondern es ist im Kampf GEGEN das Etablierte und in dessen Gegenreaktion eine INTEGRATION. 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (0)

Vielleicht ist es tatsächlich der erhellendste Blickpunkt, schaut man auf die Revolutionsbewegngen, die wir grosso modo als die 68er bezeichnen, wenn wir sie von der phänomenologischen Seite her betrachten. Es würde auch erklären, warum deren Impulse - Auflehnung gegen die bestehende, also überloieferte Ordnung, das ist also die bestehende Hierarchie, die gesellschaftliche Struktur, die Autoritäten (als Personen) usw. - so hartnäckig blieben. Und so einfach und gegen jede Evidenz, gegen jede echte persönliche Erfahrung, zum allgemeinen Narrativ als Sprach- und damit Denkgrundlage, und damit zu einem (immanent) Gesollten werden konnten. 

Denn immerhin haben diese Generationen, die nach dem Kriege geboren wurden, um zu revoltieren viel Schmerz ertragen müssen. Denn es schmerzt, es schmerzt sogar immens, sich gegen die Natur zu stemmen, um eine "neue Natur" zu etablieren.

Sonntag, 24. April 2022

Der Lohn des Priesters auf unserem Tisch (2)

Diese Wahrheit ist in allen Völkern und zu allen Zeiten wenigstens in einem bestimmten anfanghaften Beginnen auch noch mehr oder weniger erinnert worden. Vor zehntausend Jahren ganz gewiß noch mehr als nach dem Wiederbeginn nach der Sintflut, seither aber wieder deutlich abgeschwächt und immer schwcher werdend. In gewisser Hinsicht können wir also sagen, daß wir es heute deutlich schwerer haben, als unsere Vorfahren vor 4.000 Jahren. Die sich noch besser erinnern konnten, so könnte man es ausdrücken. 

Während wir uns immer schwerer tun. Umso schwerer, als wir einen Stoß gegen die Erinnerung erlebt haben, indem vor zwei-, dreihundert Jahren in einem massiven und sehr praktischen, realen Vorgang die Tradition abzureißen versucht wurde.

Ein Vorhaben, das in den letzen zwei Generationen eine Dynamik angenommen hat, die schon Menschen wie mich, den Geburtenjahrgängen der ersten 1960er-Jahrgänge zugehörig, eine Zeit, deren Menschen noch in "zwei Welten" standen - in der alten wie in der revolutionären, also das Vorhandene niederreißenden neuen - die also noch uns heute 60jährigen und Älteren immer deutlicher bewußt wird, je mehr wir uns der eigenen Schwelle zum Tode nähern.

Samstag, 23. April 2022

Der Lohn des Priesters auf unserem Tisch (1)

Das Opfer, das die Priester Gott darbringen, nahm sienen ausgangspunkt am Paschah-Fest, das in Jesus Christus alle vormals noch "rein menschlichen" Handlungen zum innertrinitarischen Geschehen erfüllten, im Selbstopfer der zweiten göttlichen Person, dem Gottessohn Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott. In ihm findet sich nicht nur Menschheit und Gottheit unlösbar verbunden, sondern der Akt des Opfers vor Gott - zur Sühne und damit Süändentildung, zur Besänftigung hinsichtlich der Gerechtigkeit, die auch Strafe bedeutet, zum Lob, zum Dank, zur Bitte - nimmt die Schöpfung selbst (über den Menschen, der zusammenfassender, krönender Teil dieser Schöpfung ist, in dem sich nämlich alles irdisch Geschöpfliche wiederfindet - ist in das innertrinitarische Geschehen hineingeholt worden.

Im Osterfest wird dieser die Menschheit erst erlösende Akt, der in einem Durchbrechen des Zeitlichen, in einem definitiven Einbruch des Ewigen geschehen ist (also geschichtlich wurde), neu in die Gegenwart geholt. Solcherart, wird das Opfer vor Gott zu Ostern je neu geschichtlich GESTIFTET. Und kann sich nunmehr zum Geschichtlichen selbst ausrollen, wie es im Jahreskreis, in den die gesamte Natur, von den äußersten Sternen bis zum kleinsten Korn sich gliedert, dann geschieht. In dem die Welt zu Ostern beginnt (die Zeit des ersten Frühjahrshalbmondes ist für die Menschen seit je der Beginn des Jahres gewesen), aus dem (irdischen) (Tode heraus ins (irdische) Leben eintritt, sich zur Fruchtbarkeit steigert, die in der Ernste den gesamten Jahreskreis nährt, um dann in der Vorbereitung auf die lange Nacht des Winters den Zyklus zum Christkönigsfest, das ist der letzte Sonntag vor dem 1. Adrentssonntag, zu vollenden.