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Sonntag, 11. September 2022

Das Dreieck der Sozialtechnik der Herrschaft (2)

Die Pforte zur Welt öffnet sich erst im Existieren als Akt des Sterbens. Das Dreieck der Sozialtechnik - Was damit aber kaschiert werden soll ist, daß unser gesamtes Geld- und Wirtschafts- und damit Politsystem SEIT DREI JAHREN in einem wahren "Dreieck der Sozialtechnik" - von Corona über Klima zu Krieg - nur noch durch die angerichtete Verwirrung zu "retten" war. 
Der Kern unserer Existenz ist der Kern des Werdens und Seins der Welt, die nur aus Gott ist und erst im auf ihn hin wird. 
"Ich will mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Mißhandlungen und Nöte, Verfolgungenund Ängste, die ich für Chistus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dnan bin ich stark." (2 Kor 12,9-10)
So werden wir ganz langsam "frog boiled", und dann auf das "geringere Übel" gedrängt - die Akzeptanz, daß wir zukünftig bis in die letzten Rückzugsräume von einer Zentrale gesteuert werden, die uns nun sagt, wann wir was machen dürfen Sonst sind wir - siehe Biden! - Feinde des Staates und Feinde des Volkes. 

Donnerstag, 11. August 2022

Chinesische Hintergründe (2)

Eine wirklich letzte Warnung - Die in Peking erscheinende GLOBAL TIMES, ein halboffizielles Organ, veröffentlichte am 1. August sogar die Schlagzeile "Sagt nachher nicht, daß wir Euch nicht gewarnt hätten!" und im dazugehörigen Artikel wird ein Satz verwendet, der legendär ist: "Wenn wir das tolerieren, was sollten wir einmal nicht tolerieren?" 
Keineswegs will Peking die Salamitaktik es Westens akzeptieren, in der jeweils scheibchenweise eine Schwächung der strategischen Position des Gegners herbeigeführt wird, die jede für sich aber "zu klein" sein sollen, um dafür eine Gesamteskalation zu riskieren. Weder Rußland noch China - beide die "Opfer" dieses bisherigen Vorgehens des Westens - akzeptieren das weiterhin. Udn beide Staaten haben auch deutlich und umißverständlich davor gewarnt.
Wenn man nun die innertaiwanesischen Veränderungen (s.o.) berücksichtigt, so sind die aktuellen Vorkommnisse in Taiwan ein Schritt zur Konstituierung eines völkerrechtlichen Subjekts. Bislang ist ja Taiwan als Staat offiziell von so gut wie keinem Staat der Welt anerkannt, nicht einmal von den USA. Das ist der Preis für eine diplomatische Vollbeziehung zum mächtigen Peking, und das soll für China auch so bleiben.

Mittwoch, 10. August 2022

Chinesische Hintergründe (1)

Bis 2020 hatten sich sowohl Taiwan als auch die Volksrepublik China als jeweils legitime Erben der Xing-Revolution unter Sun Yat Sen von 1911 bezeichnet. Damals hatte Sun Yat Sen die Revolution angeführt, die dann die Monarchie abgeschafft hat. Aus den Jahren des anschließenden Chaos, das bekanntermaßen die Japaner für sich zu nutzen suchten, hat sich dann ein Bürgerkrieg entwickelt. Nachdem nämlich der Nachfolger Sun Yat Sens innerhalb der Kuomintag, Tschiang Kai Schek, die chinesische Kommunistische Partei unter Mao Dse Dong ausgeschlossen und zum Feind erklärt hatte.

Den daraufhin ausbrechenden Krieg gewann Mao Dse Dong. Über die Gründe daffür wird bis heute spekuliert. Vermutlich war es eine Absprache mit Stalin. Denn nachdem anfänglich die USA Tschiang unterstützt hatte, un dieser bereits als Sieger aussah, zog sie diese Untersützung nach dem 2. Weltkrieg wieder zurück. Tschiang Kai Schek unterlag daraufhin den kommunistischen Soldaten, und floh mit seiner geschlagenen Restarmee auf die Insel Formosa, also Taiwan, und erklärte die Insel als die einzig legitime "Republik China". Gleichzeitig wurde in Peking ebenfalls die "Republik China" ausgerufen.
Beide Staaten haben sich offiziell als das EINE "China" erklärt.

Montag, 1. August 2022

Das Imperium hat fertig (14)

Die Zeiten haben sich rasant verändert, und der einzige, der das nicht mitzukriegen scheint, ist die derzeitige US-Administration. Als 1997 Vizepräsident Newt Gingridge als Sprecher des Repräsentantenhauses in Washington die Republik Taiwan offiziell besuchte, "sicherten" US-Flugzeugträger das Geshehen, indem sie in der STraße von Taiwan auffuhren. 

Aber diese Zeiten sind vorbei. Denn als nun Nancy Pelosy, ebenfalls Sprecher des US-Repräsentantenhauses, eine Asienreise ankündigte, ließ sie bald "offen", ob sie auch Taiwan besuchen würde. Was natürlich ein klares politisches Statement ist. Denn wenn nun Joe Biden in einem öffentlich gemachten einstündigen Telephongespräch mit Chinas Xi Jinping diese Reise zur "Privatreise" abwiegelt, so lügt er. Und jeder weiß das. Niemand Geringerer als Xi Jinpin hat das auch offen gesagt: Bidens Worte und die Taten der USA stehen in Widerspruch. Und in einem in Schärfe wie Länge außergewöhnlichen Statement auch die Weltöffentlichkeit wissen lassen: "Die USA spielen mit dem Feuer!"

Donnerstag, 23. Juni 2022

Was dabei herauskommen wird

Allmählich zeichnet sich ein Schatten an die Wand, der den Ausgang des Krieges in der Ukraine, den die Russen hartnäckig "militärische Operation" nennen, in vielerlei Hinsicht zu einer Totalniederlage des Westens machen könnte - die die Unvernufnt des Beginns mit ukrainischem Blut ausgleichen hatte wollen, nun aber immer düstere Perspektiven schafft. 

Ukrainekrieg realistisch
In dem hier eingefügten Videogespräch, das in den vergangenen Tagen stattgefunden hat und das mir zugespielt wurde, wird von Personen mit ganz zweifellos hoher mmlitärischer (wie der ehemalige und langjährige Leiter der amerikanischen Einsatzkräfte in der NATO), aber auch politischer Kompetenz (wie ein Sicherheitsberater des Weißen Hauses) ein fast möchte man sagen dringender Appell an die Ukraine gerichtet, so rasch es nur irgendwie geht und am besten über den Einsatz von Vermittlern wie die Türkei oder Ungarn mit Rußland in Verhandlungen einzutreten, ehe die Niederlage der Ukraine, die UNABWENDBAR ist, so offensichtlich ist, daß gar kein Futter mehr für Verhandlungen vorhanden ist.
 
Der Westen hat dabei ein gerüttelt Maß an Schuld auf sich geladen. Aber anstatt das zu beenden und zu retten, was noch für die Ukraine zu retten ist, läßt er seine Fehleinschätzung mit immer mehr ukrainischem Blut bezahlen.

Montag, 23. Mai 2022

Der Plan ohne Plan

Wenn hinter all dem ein Plan steckt, dann hat er sich sehr gut versteckt. Normalerweisel nimmt man an, daß ein Plan auch eine Ordnung zum Ziel hat. Aber was diese Ordnung nun sein solle, die man da anstrebt, will sich nicht erschließen. Und in der Krise, die sich "Ukraine" nennt, offenbaren sich Widersprüche, die anmuten, als wären sie die Ausblühungen eines längst übersättigten Gemischs, durch das man 100.000 Volt durchgeschickt hat, sodaß die nun aussinternden Inhaltstoffe wie zufällig vor uns zu liegen kommen - aber keinen Plan ergeben. Sondern wie das wirre Sammelsurium der Bausteine eines Hauses wirken, die nebeneinander und zufällig aufgelegt werden. Eines Hauses, das man gerade abreißt.

Damit sind alle die Widersprüche gemeint, die sich derzeit aus der konkreten (vor allem Außen-)Politik offenbaren. Einerseits will Amerika die Weltmacht behaupten, anderseits schwächt es sich permanent in der Basis, von der aus sie das bewerkstelligen könnte. Handfestes Beispiel: Gerade eben hat Joe Biden die Pipeline von Alaska nach den USA endgültig gestrichen. Über sie sollten aber jene 800.000 Barrel Öl in die Industrieen der Staaten fließen, die man bislang von Rußland bezogen hatte, und nun aus dem eigenen Land beziehen hätte können. 
Was für ein Plan könnte also da dahinterstehen? War es nicht Roosevelt, der einmal gesagt hat, daß in der Politik nichts zufällig geschieht, selbst wenn es so aussieht?

Donnerstag, 28. Januar 2021

Als wir das Gruseln lernten

 Inauguration Barack Obama 2009

Inauguration Donald Trump 2017

Inauguration Joe Biden 2021*

***

Aber wir können das toppen. Mit noch einem Bild von jenen, die mehr als tausend Worte sagen, und die einen das Gruseln lehren. Wir sehen darauf die Chefredakteurin des DUDEN. Dieser Dame, die aus Potsdam stammt, ist es zu verdanken, daß der DUDEN ab der Ausgabe 2021 auf "geschlechtergerechte Sprache" umstellt. Womit er seinen Gründungsauftrag, ein Sollensbild der Deutschen Sprache aufzustellen, auf neue Weise interpretiert.

Oh nein, nicht daß wir etwas gegen Damen gewisser Charakteristik hätten. Vielmehr geht es darum, Gestaltmerkmale mit Geisteshaltungen verbunden mit bestimmten Handlungsmotiven in Verbindung zu sehen. 

Agere sequitur esse - Das Handeln folgt dem Sein. Und weiter: Das Handeln folgt der Gestalt. Archetypik ist ein Bündel von gerichteter Handlungsenergie. Gestalt ist somit ein Konglomerat von Potens (möglichem Sein), das wie alle Idee  (hier: Als Form) nach Realisierung in der Welt (weil zur Welt werden wollend) drängt. 

Die Institutionen, die Wirkstätten dieser Gestalten sind dabei ohne Belang. Die subversive, von Haß auf gegebene, vorgefundene, überlieferte und somit natürliche Ordnung geprägte Charakteristik des Handelns ist überall gleich feststellbar.





*Nachtrag vom 05. Februar 2021: Wir stellen die Meldung, die von unseren Medien so gut wie ignoriert wird und wurde, hier her. Daß nämlich die Betrugsvorwürfe, die Donald Trump in rund 65 Klagen in verschiedensten Staaten konkretisierte, zu großen Teilen nicht nur FÜR Trump ausgegangen sind, soweit sie bisher überhaupt abgeschlossen sind (und diese Verfahren sind langwierig), sondern daß der Vorwurf, die Gerichte hätten die Angelegenheit gar nie und nirgendwo überhaupt geprüft (!) - die Beweise wurden von den Gerichten gar nicht erst zugelassen - STIMMT. 


*230121*

Dienstag, 23. Juni 2020

Das Virus hat Parteipräferenz

Es ist kein Wunder, daß Demokraten (Biden 2020/Clinton 2016; in der Graphik blau) und Republikaner (Trump 2016/2020; rot) in unterschiedlichen Corona-Welten leben, schreibt die New York Times. Denn offensichtlich hält sich das Corona-Virus strikt an Staatsgrenzen: Je mehr Republikaner in einem Staat leben, desto weniger, je mehr Demokraten das tun desto mehr Corona-Fälle (Infizierte, Kranke, Tote) und desto mehr Angst vor Corona (als subjektiver Eindruck von einer Bedrohung meßbar) gibt es. 

Da sage noch einer, Weltanschauungen wirkten sich nicht auf das Wohlbefinden aus.




*260520*

Dienstag, 16. Juni 2020

Gott möge uns davor behüten

Der Bewerber ums amerikanische Präsidentenamt Joe Biden in einem Tweet vom 19. Mai 2020:

"We need a president who believes in science"

Ein effektiverer Weg zur Hölle auf Erden mangels Vernunft und Totalerblindung der Menschheit ist kaum denkbar als durch Aberglaube. Wen Gott aber strafen will, den überläßt er seiner eigenen Dummheit.


*200520*

Die sich geschnitten haben (4)

Teil 4) And the winner is ... really?


Und darin, meint Ianto Watt, gibt es Sieger. Ja, er sieht sich selbst so, wenn er schreibt, es "rieche nach Sieg". Und das natürlich ausführlicher als hier vorgestellt argumentiert, der Leser soll es nachlesen, es lohnt die Lektüre (selbst wenn man sich der Google-Übersetzungsfunktion bedient.)
Allerdings soll der Leser auch wissen, daß der VdZ diesen Sieg nicht wirklich riechen kann. Denn erst einmal ist die Sache mit den Familien ein zweischneidiges Schwert, und von einer Stärkung ist eine Spur nur höchst bedingt zu sehen. Stattdessen sieht der VdZ einen Rückzug ins Privatime, der dem Wesen der Familie - als Energieherd einer prinzipiellen mensch-wirklichenden Bewegung "nach außen" - entgegensteht. Weshalb so eine Quarantäne bestenfalls als "Auszeit" und "Zeit der Rückbesinnung durch Ausstieg" stärkend wirken kann.  
Kann. Im Einzelfall. Generell gesehen ist vielmehr aber generell die Gefahr zu sehen, daß sich die Menschen an einen Zustand des Rückzugs aus der Welt, hinein in die Höhle des Mutterleibs sozusagen, sehr sehr schnell gewöhnen. Da ist es auch schön und wohlig warm, sodaß man leicht meint, es so aushalten zu können. Ohne daß man bemerkt, daß sich dadurch die Grenze zur Welt hin mehr und mehr nach innen verschiebt, bis sich der Mensch förmlich in diese Invertiertheit - und das heißt: Ins Nichts, ins Amorphe, ins Nicht-Welthafte weil nicht Gestalthafte, Durchformte, Männliche also - auflöst. 
Ein Familienleben "für sich" gibt es nicht nur nicht, es wäre auch sinnlos. Denn die Familie ist ihrem Wesen nach auf die Welt, die Kultur, die Umwelt ausgerichtet, ist also immer eine Familie (ein Haus) FÜR (die Welt).
Wer sie isoliert, schneidet sie vom Sinn ab. Und wer egal was - Tier, Ding, Mensch ... - von seinem Sinn, seiner Gerichtetheit abschneidet, wirft es in die Nichtung. Denn alles ist nur im Sein, soweit und solange es auf dieses Ziel, den logos, den Sinn, ausgerichtet ist. Eine Abgeschnittenheit von der Welt überlebt der Mensch zwar in seiner Familie besser und länger und manchmal lang, aber auch nicht auf Dauer. Als erstes wird das in den Seelen (Psyche) erfahren. 
Und Isolation (die auf Realem aufgebaut sein muß, also nicht DURCH social media etwa bestehen kann, sondern nur reduktiv wenn MIT) ist in jedem Fall schädlich, weil sie deren Wesen verstümmelt.
Und dann ist eines nicht passiert, das aber wäre wesentlich: Die Religion ist nicht gestärkt, weil die Kirche (und ein Christentum ohne Kirche ist nicht existent, das heißt damit: Ein Christentum ohne Katholizismus ist immer eine reduktionistische Perversion: ERST IST DIE KATHOLISCHE KIRCHE, und DANN beziehungsweise daraus folgt eine Art CHRISTENTUM) ist weiter geschwächt worden!
Genau und gerade durch die innere, in der subjektiven "Haltung der Selbstbehauptung" (anhand von "Richtigkeiten") erfolgte Auflösung der Hierarchie durch den kaum noch unterbietbaren Glaubwürdigkeitsverlust der Bischöfe. Diesen Aposteln der Kirche, auf deren Schultern die Kirche ruht. Immer. Auch heute. Es anders zu sehen, einen anderen Weg der Heilsvermittlung sehen zu wollen, ist ein schwerer Denkfehler einer aufklärerisch-puritanistisch, technizistisch-mechanistisch, damit schlicht materialistisch-atheistisch (also den typischen amerikanischen Haltungen entsprechend) miß- oder gar nicht verstandenen Heilsökonomie! 
Wahrheit ist kein technizistischer Apparatus des Logisch-Richtigen, der auch durchaus von jedem Einzelgänger erfaßbar, noch mehr aber zur historisch durchformten Welt tragbar wäre. Wahrheit ist ohne die personale Wahrheit, also über Personen, und damit über reale, in Personen bestehende Hierarchie, NICHT als welthaft, als "da", MÖGLICH. Jesus Christus, die Person, der Mensch, ist deshalb erst und nur in der Kirche als seinem Leib (und für sie als Haupt) real weil historisch inkarniert.
Aber das ist eine andere Geschichte. Der VdZ muß Schluß machen. Die Kinder schreien.

Montag, 15. Juni 2020

Die sich geschnitten haben (3)

Teil 3) Gibt es auch Gewinner in diesem Bürgerkrieg?




Man kann es drehen und wenden, eine Aussage bleibt stehen, und sie offenbart das Ausmaß des Wahnsinns, den wir schon erleben mußten und weiter erleben werden müssen, denn diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende, das steht fest: 
In Wahrheit war beziehungsweise ist diese Corona-Krise ein globaler Bürgerkrieg der Elitisten und Oligarchen gegen die Menschen (als Bevölkerungen), in den sie sämtliche Regierungen der Welt hineinlaviert, hineinversucht oder über Druck hineingezogen haben.
Ja, auch die Bevölkerungen sind hineingezogen, -versucht worden, sie sind vor allem hineingestolpert. So weit, so lange, bis jene Psychodynamiken einsetzten, in denen ein Rückzug aus den früheren Zustimmungspositionen, in denen sie die Regierung (analog zum Mißbrauchsgeschehen, übrigens!) unter voller Zustimmung ermächtigt haben, kaum noch möglich war, weil man sonst das Gesicht verloren hätte. Denn im Gericht, im Angesicht der Wahrheit ist doch wieder jeder alleine. 
Hingegen gab es immer schon Mehrheiten und Minderheiten, die um des Gesichtsverlusts wegen lieber die Welt in den Abgrund reißen, als sich - jeder für sich - dieser Wahrheit auszusetzen. Man braucht nur den Schutz der "vielen", auch wenn es wenige sind. Zuugehörigkeit geht vor Einsamkeit, schon vergessen? Ein Wesensmerkmal des Menschen wird leider zuweilen zu seiner psychologisch angelegten Falle.
Und so haben auch die Bevölkerungen dem Bürgerkrieg der Eliten gegen sie zugestimmt. Dessen Opfer weil Ziel sie selbst waren! Das Leben ist oft schon ziemlich seltsam, nicht wahr, werter Leser?
Ein Bürgerkrieg, der sogar denselben Schemata wie der amerikanische Bürgerkrieg vor 155 Jahren folgt, mit sehr ähnlichen Bruchlinien, wir werden das weiter unten zeigen.
Manche Regierungen sind auch einfach in diesen Krieg gegen die eigene Bevölkerung hinein gestolpert. Im Endeffekt blieb es aber für die Bevölkerungen der Welt gleich. Wir können das durch eine Gegenprobe prüfen. Und das ist die alte Frage CUI BONO. 

Gibt es auch Gewinner der Corona-Krise? 

Ianto Watt meint in einem Aufsatz erstaunlicherweise (wiewohl er die Täter, die Elitisten, als Verlierer einstuft), daß es solche gäbe. Und er führt dabei zwei Gruppen an, die beide in den letzten Jahrzehnten schon fast abgeschrieben waren. Nun aber eine Renaissance erleben, und sei es im wieder erstarkten Selbstvertrauen. Deren eine Gruppe ist die der Familien. Sie ist der Hauptgewinner, meint Watt (was der VdZ aber keineswegs so eindeutig sieht!). Denn im Lockdown, im Abschneiden sämtlicher sozialer Verbindungen, blieb eine Verbindung nicht nur unangetastet, sondern deren Bedeutung wurde sogar durch millionenfaches Erleben gestärkt: Die Familie. Die Eltern, die Kinder, die im selben Haus, in derselben Wohnung für Wochen eingeschlossen wurden. 

Klar, für manche war das eine schwere Strafe, und eine längst zur leicht entzündlichen Mischung gewordene Familiensituation ging nun hoch. Für die meisten (Klein-!) Familien freilich war es allerdings auf den ersten Blick ein Segen. Sie haben sich gezwungen, dann immer mehr aus Vorliebe so viel wie vielleicht noch nie miteinander auseinanderzusetzen begonnen. Und entdeckt, daß das Leben außen völlig zusammenkrachen kann - aber das der Familie immer noch trägt. Sie haben erfahren, daß man sich aufeinander verlassen kann, daß man füreinander da ist, daß man einander lieben kann und tatsächlich liebt, daß sich Eltern mit ihren Kindern neu zusammenfinden, und so weiter, und so fort. Was immer also Elitisten vorhatten, als sie die Corona-Krise erfanden - sie haben dieses ihr sonst so wichtiges Ziel aus kurzfristigen Überlegungen massiv beschädigt. Meint Ianto Watt.

Die andere Gruppe, die für Watt zu den Gewinnern zählt, um das zu vervollständigen, ist im strengen Sinn gar keine Gruppe, aber sie ist das als soziologische Dimension. Und das sind die "Barbaren". Das sind die frei denkenden Menschen. Das sind die Männer. Das sind die Pioniere. Das sind die Ritter und Kämpfer von der edlen Gestalt. Es sind Einzelpersonen. 

Es sind dabei vor allem die vereinzelt tapferen Pfarrer, aber als mächtigere Erscheinung (noch viel mehr) massenhaft Baptistenprediger und Pastoren sonstiger christlicher Kirchen. Die sich von ihren Bischöfen nichts sagen ließen, weil sie auf gar keinen Fall ihre Herden, ihre Gemeinden nicht im Stich lassen wollten. Die alle möglichen Formen von Widerstand organisiert haben, die Wege fanden, offen oder geheim, um die Menschen mit den Segnungen und Gnadenmitteln der Religion zu versorgen. Sie zu trösten, zu stärken, und zu verteidigen. Sie gehören zu den großen Gewinnern dieser Corona-Krise, und bilden einen wiedererstarkten Sockel der Freiheit, mit dem die Elitisten schon gar nicht mehr gerechnet haben.
Und hierin, hierin gleicht die Corona-Krise, meint der VdZ, einem auf globalisiertem Niveau erneuerten amerikanischen Bürgerkrieg von 1861/65. Die Bruchlinie ist deshalb ähnlich, weil auch damals (im Süden) die Individualisten, Baptistenpfarrer, Prediger und Religiösen den universalistischen, protestantischen, elitistischen, großkapitalistischen Oligarchen gegenüberstanden.  
Die damals wie heute ein "edles Motiv" vorgetäuscht und zu einem wirklichen "Kriegsgrund" hochgespielt haben. Hier ein "tödliches Corona-Virus"; damals eine "bösartige Sklavenhalterwirtschaft." Hier Entwurzelung, dort Verwurzelung; hier Kultur, dort Technizismus und Geldwirtschaft (pardon: "Gesundheit, koste es was es wolle"), hier verwurzelte Vernunft, dort hysterisierter Rationalismus, und man könnte die Liste fortsetzen. Denn auf solche einfachen Nenner könnte man es bringen.
Morgen Teil 4) And the winner is ... really?



*230520*

Sonntag, 14. Juni 2020

Die sich geschnitten haben (2)

Teil 2) Die Bedeutung der Zweiten Welle steigt


Gewiß, auch in der Bekämpfung der Corona-Waffe wird man Trump Fehler nachweisen können. Schon gar, weil sich der eine oder andere Gouverneur eines Bundesstaates (wie in New York nun tatsächlich passiert) widersetzt, oder die bundesstaatlichen Anweisungen gar nicht oder auf eine Weise ausführen, als wären sie blöd (wie De Blasio im Fall der Altenpflegeheime). Ein allgemeiner Mißmut wäre die Folge, welcher Trump schließlich erwürgen und den Wunsch nach "Change" in der Bevölkerung so richtig anheizen sollte.
Und wir erleben ja sogar bei uns diesen Mißmut, der nach neun Wochen Corona-Shutdown selbst die hintersten Winkel unserer Länder zu erfassen begonnen hat, und dem als Grund die Regierungspolitik zugeschrieben wird. Die  
nur kurz, es geht gleich weiter, aber dieser Gedanke ist zu spannend, um ihn loszulassen, meint der VdZ 
selbst wiederum von eigentlich linken Kräften (Medien, "Experten", "Wissenschaftlern", "globalen Strömungen", "WHO-Forderungen", usw. usf.) geschoben und getrieben, bis durch herbei phantasierten "öffentlichen Druck" fast genötigt wurde, einen Lockdown zu veranstalten. Also das eigene Land an die Wand zu fahren, wie es so schön und treffend heißt. 
Der VdZ glaubt tatsächlich, daß NICHT EINE Regierung der Welt so einen Lockdown, ja überhaupt so gut wie keine Anti-Corona-Maßnahme frei und von Vernunft getragen angeordnet hat. Allerdings dürfte sich keine Regierung der Welt so nötigen lassen, ohne sich für diesen Ort zu disqualifizieren. Weshalb alle Regierungen der Welt (nicht nur die unserer Länder) rücktrittsreif und sämtliche Elitisten der Welt ihrer Positionen zu entheben wären.
Das erklärt die Bedeutung der "Zweiten Welle", die von Politikerseite so hartnäckig "gefordert" wird, und die argumentativ zu stützen sich immer weniger Mediziner und Epidemiologen finden, weil die auch längst gesehen haben, daß der Schuß nach hinten losgeht, und sie mit massivem und geschäftsschädigendem Vertrauensverlust zu kämpfen haben. Sie wird mittlerweile geschlossen auf den Herbst verschoben, und der Leser kann Gift darauf nehmen: Sie wird rechtzeitig etliche Wochen oder Monate vor der Wahl "tatsächlich" passieren.

Wetten wir auf September als Beginn der "Zweiten Welle" einer Covid19-Katastrophe? Dann hätten wir zur Wahl im November gerade einen nächsten Höhepunkt, und dann werden die Leute schon bedeutend mehr aufbegehren als diesmal, da kann der Leser Gift darauf nehmen. Denn bis dorthin könnte es die US-Wirtschaft schaffen, sich zu regenerieren. Sogar die Polizisten zeigen erste Unmutszeichen, weil sie nicht mehr den Schwarzen Mann für eine Corona-Regierung spielen wollen.

Sie alle suchen die Nation, nicht das Imperium der Wallstreet-Kapitalisten! Und das ist Rückenwind für Trump. Das darf man auf keinen Fall zulassen. Also muß eine Zweite Welle her. Diesmal aber zum richtigen Zeitpunkt. Während China, die Hauptkarte der Clinton-Fraktion (nennen wir sie der Einfachheit halber so) in diesem Spiel, so rasch als möglich ihre Werkbänke wieder aktivieren muß, damit sie die Schwäche der USA nutzen und verlängern kann.

Selbst Kanzler Kurz von Österreich hat in einem Interview vom 23. Mai 2020 etwas formuliert, das einen Paradigmenwechsel belegt, den man übersehen könnte. Denn Kurz hat als Ziel angegeben, "einen zweiten Shutdown zu verhindern." Nun geht es also um die Verhinderung eines Shutdown! Denn der würde das Faß möglicherweise zum Überlaufen bringen, weil nicht noch einmal so lammfromm ertragen werden. Dann wohl schon lieber jene Tote, die es diesmal noch "um jeden Preis" zu verhindern galt (und die man nun verzweifelt sucht, weil die offiziellen Zahlen sie nicht und nicht ausspucken).
Die Bevölkerung denkt offenbar nun anders. Sie ist nicht mehr bereit, "jeden Preis" zu zahlen. Das ist in den USA nicht anders.
So war (und ist noch) der Plan auch an der Wallstreet. Der im ersten Teil schon mal nicht aufgegangen ist. Denn die Corona-Pandemie hat sich viel viel schneller und viel zu schwach entwickelt - und wieder totgelaufen, so sehr manche sie zu strecken suchen. Schon das Wetter war viel zu schön, um der jährlichen Grippe-Pandemie nicht ihren gewohnten Verlauf zu lassen, und mit dem Steigen der Temperaturen so regelmäßig, wie sie auftritt, so regelmäßig wieder zu fallen. Außerdem hat die Linke nicht damit gerechnet, daß (das sogar weltweit) dermaßen rasch und entschlossen "Gegenmaßnahmen" ergriffen wurden. Sogar Trump hat Milliarden um Milliarden lockergemacht, um plakativ Corona-Folgen zu mildern. Und mit einem großen Feind läßt sich gut wahlkämpfen, der jetzt identifiziert ist: China.
Die Positionen sind abgesteckt, die Truppen formiert. Es geht um Imperium gegen Nation. Trump gegen die Clinton-Fraktion. Nationale Einung gegen pseudokulturellen Internationalismus.  
Es geht aber in der Realität um Konzepte der Wählerakkumulierung. Wer sich wie Ianto Watt mehr erwartet, wer sich im Kampf um die Wende zum bislang stets verfehlten Ziel eines in sich christlichen, gar katholischen Amerika sieht, der ist vielleicht fromm und insofern ehrenwert, aber ein Träumer.
Wie überhaupt bemerkenswert ist, wie viele (auch bei uns in Europa) Hoffnungen in die Corona-Krise hineinlegen, über die man sich nur noch wundern kann. Als wäre sie die ultimative Katharsis zu allen lang ersehnten Visionen eines irdischen Paradieses, für das zu kämpfen und zu sterben lohnte! Pars pro toto für den wirklichkeitsfremden Phantasiereichtum dieser Szene, denn das ist sie mittlerweile, siehe Dietmar Heuritsch. Man kann alles das nur als Ausdruck einer angesichts der aberwitzigen Realität immer verzweifelter werdenden Flucht in die Phantasie deuten. 
Und warum kann man mit so großer Sicherheit sagen, daß sich das alles nicht erfüllen wird? Weil alle, wirklich ausnahmslos alle diese jene letztlich von einem Bild der Gesellschaft(en) ausgehen, das nicht der ontologischen Wahrheit, also der wirklichen Wirklichkeit entspricht. Merkwürdigerweise setzen oft genug sogar sich als Gegner der Aufklärung gerierenden Stimmen auf ein Geschichtsbild, das auf dem Individualismus der Aufklärung beruht! 
Setzen auf einen "Aufbau von unten", ausgehend von einem aufgeklärten, "aufgewachten", aktivierten Einzelnen. Ohne zu sehen, daß ein gesellschaftliches Ganzes (dem der Einzelne unter- und eingegliedert ist, immer) vom Kopf her ansetzt. Daß also niemals eine Gesellschaftsreform durch Gleichheit (darauf läuft das alles letztlich hinaus) möglich ist, sondern von oben kommen muß. 
Von wo aber sollte es da kommen? Vom Papst? Von den Bischöfen? Von den Königen? Von den Präsidenten? Von den Kanzlern? Von den Ministern und Sektionschefs? Von den Parteiführern? Von den Initiatoren von Bürgerbewegungen? Von den NGOs? Von den Vätern? Von den Familien? Et cetera et cetera, und in dieser Reihenfolge. Oder soll nun doch stimmen, was Marx so nannte: "Das Sein (=die faktische Existenzweise) schafft das Bewußtsein (als die Geistesinstanz)", das Faktische 1:1 die Wahrheit? 
Oder stimmt nun doch die Vertragstheorie der Aufklärer, sodaß der Staat und sogar die gesamte gesellschaftliche Struktur vom Einzelnen, (und da beliebig) geschaffen wird? Gewiß, freilich, denn ein bisserl konservativ sind wir schon - mit manchem Dekorhäppchen aus der Vergangenheit, was man dann treuherzig "Tradition" nennt.
Freilich, die Bevölkerung hat bisher auf nicht geahnte Weise mitgespielt, das muß man schon sagen. Niemand hat damit gerechnet, daß sich weltweit die Menschen den massiven Entzug fast sämtlicher Freiheitsrechte so einfach gefallen lassen. Viele haben damit gerechnet, daß es zu massiven Protesten und Gegenbewegungen kommen würde. Das war ein Irrtum. Die Versenkung der Massen, der Abbau der Kultur, wie er seit vielen Jahrzehnten, ja seit der Gründung der USA sogar betrieben wird, ist den Linken Globalistischen Elitisten besser gelungen, als sie je geahnt hätten. Und in diesem Belang gehört auch Trump dazu, der nur der eine Kopf desselben Leibes ist, dessen Pendent, das den US-Wählern "Alternative" vortäuschen soll, nun Biden heißt.

Dieselbe Bevölkerung wird sich freilich auch diesmal noch einmal an der Nase herumführen lassen. Jene Bevölkerung, die für die elitistische Oligarchie einfach ein Wählersequent ist, von dem wie von allen anderen Schichten vor allem eines verlangt wird, sonst könnte es für die jeweils Herrschenden ungemütlich werden. 
Weshalb eines in den USA nicht mehr passieren "darf": Daß die Kirche wieder aufkommt. Also muß immer und präventiv verhindert werden, daß noch einmal eine Situation wie in den Jahrzehnten 1920 bis 1950 entsteht, in der sich Identitäten bildeten, die den elitistischen Vorstellungen von Macht und Herrschaft ernsthaft den Brei verdarben, und die vor allem Identitäten und starke Wurzeln sein konnten, weil sie katholisch waren.
Aber auch das ist mit Corona gelungen. Denn der Hauptverlierer sind die Elitisten noch nicht. Die Hauptverlierer sind ... die Bischöfe. Die von der Bevölkerung als diensteifrige, ja übereifrige Laufburschen der Herrschenden erlebt wurden. Die mit vorauseilendem Gehorsam die Beschränkungen der Freiheiten und sogar ihrer selbst nicht nur zugelassen, sondern sogar noch weitergetrieben haben, als die Politik es je gewagt hätte. (Was freilich alles nicht nur USA-spezifisch ist.)


Morgen Teil 3) Gibt es auch Gewinner in diesem Bürgerkrieg?


Samstag, 13. Juni 2020

Die sich geschnitten haben (1)

Natürlich könnte man sagen: Wow, toll was der Trump da sagt. Endlich sagt es jemand, denn die Bischöfe haben es ja nie gesagt. Glaube, Gebet, öffentlicher Gottesdienst sind WESENTLICH für eine Gesellschaft. Weshalb sofort Schluß sein muß mit dem Lockdown von Kirchen und dem Verbieten oder Einschränken bis auf den Sinnlosigkeitsrest von Kulten.
Die Karte, mit der die Katholiken in den USA seit hundert und mehr Jahren beschummelt werden, wird auch 2020 ausgespielt. Und dieses Wählersegment wird deshalb auch im 101. Jahr vom Kartenspieler abzuernten sein. Denn die Katholiken, die die US-Demokratie aus prinzipiellen Gründen nicht durchschauen, werden auch noch im 506. Jahr darauf hereinfallen. Weil es zu problematisch wäre zu sehen, daß sie NIE eine Chance haben werden.
Würde man nicht das alte alte Schema wiedererkennen, das die Konservativen seit Jahrzehnten und Jahrhunderten erleben: Daß ihnen jedesmal vor den Wahlen, wirklich jedesmal, alle möglichen Versprechungen gemacht werden, ihren Vorstellungen und Forderungen an eine von Gott durchwirkte Gesellschaft mehr Raum zu geben. 

Und da reagieren leider so viele (vor allem Katholiken, aber nicht nur) Katholiken wie Jumpmaschinen. Die sofort anspringen, wenn man eines ihrer Kernthemen anspricht. Das war bei Trump bei der letzten Wahl die Abtreibung.
Wem das neu ist, wer sich mit dieser Materie noch nicht auseinandergesetzt hat, wer das nicht glaubt (weil JETZT - auch dieses Glauben an das JETZT als historischen Höhepunkt ist ein Symptom der Pathologie der Gegenwart! - IST mit Donald Trump ALLES ANDERS) der sollte etwa Bücher wie das von Murray N. Rothbard "The Betrayal of the American Right" lesen. 
Das hat doch alles System! Das ist doch alles schon x-mal dagewesen, und jeder Wahlkampf in den USA wird NACH WIE VOR auf diesen Scheinkonflikt zugespitzt. Nichts davon ist neu, was sich heute zeigt. Nicht die Pädophilie-Affären, nicht die Sittlichkeitsskandale, nichts. Es war immer dasselbe Schema. 
Und was hat sich geändert, Gegenprobe? Ebenso - nichts. Wie auf einer schiefen Ebene ist es in den USA wie auf der ganzen Welt kulturell-sittlich abwärts gegangen.
Und wer das immer noch nicht glaubt, wer immer noch glaubt, es gäbe einen gesellschaftlich relevanten Katholizismus (oder auch nur Konservativismus) in den USA, der kurz vor dem Erwecken stünde, der sollte Tuvia Tenenboms Buch über seine Amerikareise lesen. Wo er seine Eindrücke über die amerikanischen "konservativen Katholiken" beschreibt (sofern sie sich vielleicht noch nicht um OnePeterFive und ähnliche - subtil verborgene - Christäo-Judaizismen geschart hat. Dann relativieren sich sogar so "tapfere Geschichten" wie sie jetzt kursieren, wo sogar vereinzelt Bischöfe gegen die Corona-Kultbeschränkungen rebellieren.
Angesichts der mit etwas mehr Informiertheit über die USA vielleicht besser erkennbaren, durch so viele Fakten belegbaren, langen Geschichte der Utilitarisierung des Katholizismus beziehungsweise Konservativismus, die heißt ihn zu benützen, ohne ihm Einfluß auf die wesentlichen Ziele und Vorhaben der Linken zu geben, ist er vielleicht geheilt von jedem Trumpismus, und sieht die Dinge um einen Doppeldreh realistischer.
Wobei man Trump zugute halten muß, daß er wenigstens so ein bißchen dieses Versprechen umgesetzt hat, ein bißchen, indem er Planned Parenthood die Mittel kürzte. Kürzte. Nicht ganz strich! Weit ist er mit diesem Vorhaben nämlich nicht gekommen. Aber er hat wenigstens so getan, und nicht so frech wie sämtliche vormaligen Präsidenten - jawohl, auch J. F. Kennedy ist darunter, auch, ja vor allem Ronald Reagan, sie alle haben gelogen gelogen gelogen, um diese Wählerschichte zu ködern, die wieder und wieder und wieder darauf reinfällt - viel versprochen, aber schon am Tag nach der Wahl alles vergessen.

Diesmal ist es Corona und der Gottesdienst beziehungsweise die direkte Praxis des Religions- und Glaubenslebens, das es immer nur gibt, wenn es Kult gibt. Aber mehr sollte man dahinter auch nicht sehen.

Sehen sollte man freilich, daß es innerhalb dieses einen (in zwei Formen auftretende) Drachen unterschiedliche Strömungen gibt, und Machtkämpfe. Darin liegt auch die Linie Trumps begründet, so massiv gegen China aufzurüsten, als stünden die USA mitten in einem realen Krieg (soferne nicht das Leben immer ein Krieg ist, auch das ist heute völlig verdrängt).

Machen wir es simpel: Die liberale judäo-protestantische (Ostküsten-)Clinton-Partie setzt in China (China ist somit ein Instrument, eine erst aufgerüstete und nun eingesetzte Schlagwaffe) direkt ihren Kampf um die Totalmacht an, denn sie hat die chinesische Kapitalismus-Attitüde angefacht und im Griff. Sie wird von der mehr zionistischen Gang bekämpft, die in Trump endlich wieder einen zugkräftigen Leitstier hat. Die aggressiv nach vorne verteidigte, aus dem Übel eines ziemlich cleveren Clinton-Schachzugs eine Tugend machte, und China nun sogar zum Weltbösewicht einer Corona-Todesseuche hochstilisieren will.

Was Trump, der zuerst nämlich von der ernsten Überlegung ausging, was es mit einer angeblichen Corona-Seuche auf sich haben könnte - nämlich nichts, was jede vernünftige Überlegung auch gesagt hat - um dann über Nacht umzudenken. Weil ihm eingefallen ist, daß er das ganz anders, offensiver anpacken muß. Wie seltsam, gell, daß das genau in den angeblichen Handelskrieg von Trump gegen China paßt?

"Trump gegen China - das ist Brutalität," sagte dazu Helmut Qualtinger. Da brauchen wir keine Stierkämpfe mehr.

Apropos Bischöfe. Es gab, schreibt Ianto Watt in einem lesenswerten Artikel auf Briggs Blog, in der Corona-Krise Verlierer, mit denen man vielleicht nicht gerechnet hätte. Und deren erster ist (Überraschung!) die Oligarchie-Linken-Globalismus-Schichte. Die Watt für die direkten Verursacher (nicht nur: Auslöser, sondern Initialtäter) der "Corona-Pandemie" hält. Diese Elitististenclique hat sich kräftig geschnitten.

Um die US-Wahl wirklich im Sinne ihres Kandidaten (mittlerweile steht ja Joe Biden als Strohmann und Schaufensterpuppe dieser Gruppe fest) zu beeinflussen, wäre der Plan und notwendig gewesen, daß die Corona-Krise sich weit langsamer und weit intensiver entwickelt. Um dann auch so viele Schäden zu verursachen, daß Trump in einem Trümmerhaufen zu stehen kommt, der unter seiner Regierung und damit unter (zumindest gefühlt) seiner Verantwortung steht. Damit wäre Trump mit enormen realen Problemen und einer gewaltigen Unzufriedenheit konfrontiert worden, die man mit ihm identifiziert. Aber die Waffe war zu schwach, die Wirkung wurde rascher begrenzt, als gedacht.


Morgen Teil 2) Die Bedeutung der Zweiten Welle steigt



*230520*