Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Drosten (Christian) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Drosten (Christian) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 24. Mai 2020

Aus mancher Beklemmung hilft nur die Flucht ins Absurde

Auch dieser Hinweis auf ein Filmchen stammt von einer Leserin - Dank an Leser R! - und soll hier nicht fehlen. Bodo Wartke zeigt darin jenen Humor, den der VdZ so liebt. Mit einer Absurdität, die auf den ersten Blick nicht so deutlich zu sehen sein mag, sich aber in einem "seltsamen" Gefühl ankündigt. 

Denn ein Loblied auf den Virologen Christian Drosten ist es natürlich nicht. In seiner Aufarbeitung ist das Boogie-Stück sogar zu einer herrlichen Kritik an der gesamten Corona-Panik geworden, wie sie uns erfaßt und niedergezwungen hat.

Wir wurden dabei von einem Gespenst erfaßt. Das macht alles, was sich in den letzten Monaten abgespielt hat, so unheimlich. Auch Wartke deutet an, wie ihn dieser ganze Irrwitz lange gepackt gehalten hatte, sodaß es ihm die Kehle zuschnürte, und er nicht "schöpferisch" damit umgehen konnte.

Aber dieser Befreiungsschlag gelang ihm nun. Wie von ihm gewohnt mit einem Boogie, der auf jeden Fall Ihre Stimmung heben wird, werter Leser. Also - anhören, und mitswingen.





*060520*

Freitag, 20. März 2020

Gedankenspäne. Auch kleine Schatten werden zum großen Bild (5)

Merkwürdigkeiten zur "Corona-Pandemie"
Teil 5 (Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 )



Befassen wir uns aber nun doch noch einmal mit der Coronasache von ihrem Ursprung her. Wie stellt man sich den Ausbruch einer Seuche normalerweise vor? Da liegen erst ein paar, dann mehr, dann noch mehr, dann viele, dann sehr viele, dann die Hälfte usw. usf. der Bevölkerung wegen einer Krankheit nieder. Die niemand einschätzen kann, weil die Symptome neu sind, die nur die Menschen hinwegrafft, und zwar in Massen, heimtückisch. Daraufhin beginnen die Maßnahmen der Behörden, der Ämter, der Politiker, der Machthaber, die ihre Verantwortung wahrnehmen. Und dies schließen, das verbieten, hier einschränken, dort unter Quarantäne stellen, und so weiter, und so fort. 

Ab nun, spätestens, arbeiten Ärzte und Chemiker und sonstige Wissenschaftsjünger fieberhaft an einer Lösung des Rätsels. Einige haben mit dieser Fragestellung freilich schon begonnen, als die ersten rätselhaften Symptome aufgetreten sind, die sich niemand erklären konnte. Weil sie eben ... neu, bisher unbekannt waren. 

Ist und war das beim Coronavirus der Fall? Oder ist der nicht ganz anders abgelaufen? War in diesem Fall nicht die Panik schon da, als die "Befallenen" noch an zwei Händen zu zählen waren? Sprach man nicht da schon von Seuche, als sich ein in Prozenten an der Bevölkerung zu messender Anteil in Millionstel Kommastellen ausdrückte? Und war der Coronavirus nicht schon festgestellt, ohne daß er sich eigentlich bemerkbar machte? Denn seltsam und neu war er nur durch einen ganz verrückten Umstand: Daß er sich gar nicht von der Grippe oder Lungenentzündung* etc. etc. unterschied und unterscheidet.
Moment: Gerhard Wisnewski meint ja sogar, daß medizinisch gesehen gar nicht sicher ist, ob Lungenentzündung überhaupt DURCH Viren ausgelöst werden KANN (auch wenn diese manchmal im Krankheitsbild aufscheinen, also manchmal irgendeine Rolle spielen.) Denn an sich, so Wisnewski, sei die Ursache von Lungenentzündung bakterieller Natur. Was Ärzteseiten im Netz bestätigen. Lungenentzündung ist, wie es dort heißt, meist durch Bakterien verursacht. Wie bitte? Was MACHT aber dann der Coronavirus, diese respirative Krankheit, wie es heißt, überhaupt?
Was zu einer simplen Tatsache führt, die nun auch die Zahlenspielereien im Vergleich mit der Grippe in ihrer Relevanz neu beleuchtet. Zur Tatsache, daß da, wo Corona NICHT GETESTET wird, diese Krankheit seltsamerweise gar nicht auftritt. Wie in ... Indien. Dort gibt es, Stand gestern, nur ein paar Dutzend Infizierte. Es gibt auch keine Meldungen, daß die Zahl der Toten plötzlich nach oben gehe. Wie? Bei einem Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern gibt es keine Coronatoten? 
Es fällt also auch hier auf: Nirgendwo merkt man das, was jede bisherige Seuche kennzeichnete, ja erst als Seuche erkennbar machte. Daß aus unbekannten Gründen und meist sogar mit neuen Symptomen ausgestattet mehr oder weniger rasch ansteigend mehr und bald viel mehr Menschen starben, als sonst. Irgendwann war klar, daß es sich hier um eine neue Krankheit mit neuen Verbreitungswegen handeln mußte. 
Die etwa als Pest identifizierte Krankheit, die sich von bisherigen Krankheiten unterschied, raffte in kurzer Zeit ein Drittel der Bevölkerung hinweg. Die dann im Alltag natürlich fehlte. Bis der Alltag mehr und mehr zurückgeschraubt wurde, und bald überhaupt nicht mehr stattfand. Ist es jetzt nicht nachgerade umgekehrt? 
Wird nicht diesmal von MÖGLICHEN Seuchentoten gesprochen, ohne daß man von einer neuen Krankheit sprechen könnte? Muß man sich nicht die Coronatoten (provokant formuliert) aus den Grippe- und sonstwie Toten heraussuchen und die Fallzahlen statistisch regelrecht klauen und sonstwie zusammenkratzen? Handelt es sich bei der Coronaseuche um eine Gedankenverwirrung, in der wir den von uns selbst geschaffenen Mechanismen - haptisch, in Apparaten, geistig in Mechanismen - zum Opfer fallen? Gibt es überhaupt eine ganz reale Coronaseuche?
Denn statistisch gesehen sind weder mehr Menschen als sonst gestorben (eher sogar heuer weniger!), noch leiden mehr Menschen an Atemwegserkrankungen als sonst. In dieser Saison wie in den vergangenen Jahren. Aber die Toten, die überall DURCH den Voronavirus gestorben sind? Die Toten! Die haben wir fast vergessen. Also, was ist damit? Was ist mit Italien, dem Katastrophengebiet!? Na dann höre der Leser mal diesem Direktor eines Krankenhauses in Italien zu. Coronatote? Pah. Nicht einer! Corona geht in der Masse der Grippesymptome unter.


Ist da also irgendetwas neu? Nein, hört man auch dieses Videogespräch  mit einem Lungenfacharzt und ehemaligem Mitglied des Bundestages, Wolfgang Wodarg. Der noch viele interessante Aspekte bringt. Die nicht nur sehr erhellend sind, sondern "zufällig" die hier seit Wochen vertretene Linie bestätigen. Nichts an Corona ist neu, es ist nur halt mal spezifizierter, herausgehobener aus einem Pulk von Grippeviren.

MERKE. Wir vertreten die Linie, die wir vertreten, nicht weil uns irgendjemand in einem Video oder in den "alternativen Medien" erklärt, daß alles ganz anders ist. Im Gegensatz zum dreifachlastig verknoteten Durchschnitts-Akademiker-Dödel mit Hosenschubbel am Band haben wir den Unsinn mit der "evidenzgrundierten" post hoc-Erkenntnis nie geglaubt. Die Idee ist immer zuerst. Dann werden aus Daten Fakten. Wir haben uns darüber schon im Kindergarten ausgelassen, der Interessierte möge das Kloster Bergschönenwiesen, zu Händen Tante Anita, anschreiben, das wird das bestätigen. Deshalb sind alle diese Videos und Meldungen und Verweise nur BELEGE, und Details insofern, als sie immer wieder mit der Grundidee übereinstimmen müssen, sonst ist diese für den Kübel. 

Das Übel an den Coronawirussen ist nämlich eine Gedankenplauderei! In der es zu "Tatsachen" kommen kann, die es auf die kolportierte Weise gar nicht ... gibt. (Ist die Welt nicht verrückt?) Ein KoronaWirussen wird es schon geben, so irgendwie, aber das ist, wie es aussieht eher alles so, als würde man nun draufkommen, daß die dritte Kompanie seit 1835 nicht nur besteht, sondern daß sie aus lauter Zügen besteht, die genau so alt sind. Und nun fürchten sich alle vor den Zügen, nicht vor der Kompanie. ALSO, werter Blogleser und werte Blogleserin und -ness, merke Dir, erst kommt der Gusto, und dann das Bier.


Zu diesem Video paßt diese Seite. Auch sie schlägt in die hier seit Wochen bzw. vom Anfang dieser "Seuche" an bearbeitete Kerbe: Das Coronavirusdrama, die Panik die sich abspielt, ist geistiger, phantastischer, irrationaler Natur - und damit Zeichen von Wahnsinn. Keine vernünftige Folgerung aus Evidenzen. Stellen wir dazu mit dem Allgemeinmediziner Dr. Marc Fiddke aus Hamburg noch einige weitere Fragen. 
Denn der interessanteste der von ihm aufgeschüttelten Punkte ist, daß es seit den 1960ern bekannt ist, daß fünfzehn Prozent der Grippeerkrankten den Coronavirus aufweisen. Was unsere These bestätigt, daß wir es hier lediglich mit der Extrapolation eines längst bekannten Details zu tun haben: Der Coronavirus wäre somit nur eine Teilmenge des "uralten" Grippesyndroms!


Ja, das Urteil wird in diesem Punkt immer fester. Das Coronatheater, das wir derzeit erleben, steht in einer Linie mit allem, was sich in den letzten Jahrzehnten (wenn nicht Jahrhunderten) abzeichnete. Für sich gesehen hat es aber kein fundamentum in re. Wir haben letztlich also nur, was wir wollten, und gehen unseren eigenen Mechanismen der Erzählung (als Boden aller "Meinungen" und Urteile) auf den Leim. Und wir haben es aus diesem Grund mit einer Dämonie - nicht mit einer medizinischen Pandemie - zu tun.
Einer Dämonie, die fast alle befallen hat, weil alle dafür die Türen weit geöffnet hielten. Denn wir erleben mit allem, was wir derzeit erleben, lediglich Konsequenzen.
Wir erleben hautnah und vor unseren Nasen, wie die "Verantwortlichen" unserer Gesellschaft diese selbst in den Ruin reiten. Willkürlich, fahrlässig, verantwortungsLOS und (auf eine Weise sogar) besessen. Und sich dabei noch mit ihrer Handlungsfähigkeit - "Koste es Euch, was immer es Euch kosten möge!" - brüsten. Und dem Volk geben, was zu verlangen ihm freilich zuvor eingebleut wurde. 
Der persönliche, seelische und wirtschaftliche Schaden, der als im Stundentakt enger geschnürtes Maßnahmenpaket uns angeblich schützen oder sogar retten würde, ist kaum noch abzuschätzen. Er schreit sogar - das fordert auch das Ex-MdB Wodarg - nach einem Forum wie einem Untersuchungsausschuß, vor dem dieser Wahnsinn verhandelt wird, wo er strenge Konsequenzen nach sich ziehen muß.
Das ins Mark Schneidende liegt aber im Zugriff auf der Grundlage unserer Völker - der Religion. Denn der Schaden reicht bis hin zur Schließung der Kirchen. Wenn man auch so tut, als käme das praktisch hinterher - es ist das, worauf solche Einschränkung als ERSTES, als Wichtigstes abzielt. Und das wird mittlerweile überall akzeptiert, wenn es heißt, daß "nur das Notwendige" notwendig ist. Und dazu gehört was? Zum Verzichtbaren gehört, wie sich nun zeigt die Religion ... Warum geht das so leicht? Weil die Menschen so doof und unreligiös sind? Mitnichten und -neffen, werte Herrschaften und Damenkränzchen. Das geht deshalb so leicht, weil die Religion dem Menschen näher ist als er selbst es sich ist, und deshalb der rationalen Disposition mit gar keinem adäquaten Wert zur Verfügung steht. Das uns Nächste ist das, das wir gar nicht (bewußt) wahrnehmen.
Aber es gibt keine Religion ohne unhinterfragbaren und unhinterfragten Kult! Es gibt genauso keine Religion ohne Öffentlichkeit. Es gibt noch mehr aber keine Gesellschaft (weil Gemeinschaft) ohne Kult und ohne Religion. Und genau das weiß diese unsere Führungsschichte nicht einmal mehr! DAS erschüttert. 
Ebenso natürlich, daß scheint - welch schauderlicher Offenbarungseid! - daß das nicht einmal die Kirche noch weiß und deshalb vertritt. Die sich höchstens dazu "aufgerufen" fühlt, ein wenig irdischen Trost und Lebenshilfe für das Schicksalhafte zu spenden. Manche Kirchenkreise tun sogar so, als wäre die Coronapandemie eine Strafe Gottes - was für eine Gotteslästerung! Wenn, dann ist sie es auf andere Weise, auf eine Weise, die der wahren Strafe entspricht, der wir seit Jahren unterliegen: Gott überläßt uns unserem eigenen Handeln. Er hat sich aus der Welt zurückgezogen. Er war und ist in der Kirche sichtbar. Warum?
Weil wir auch dort, wie im übrigen öffentlichen Leben, das DARAUF aber aufbaut, vom Leitmotto geführt werden, das uns in allen Lebensbereichen wie über dem Eingangstor zu Auschwitz überschrieben steht: Wir da oben, wir richten immensen Schaden an, und sind dann jene Helden, die mit Eurem Geld diesen Schaden wieder beheben. Und dafür, dafür verlangen wir Dankbarkeit und fetten Lohn. Denn wir machen euch frei.
Was man darin sieht: Daß wir auch hier nur ein Fazit der jahrzehntelangen Geringschätzung der Sakramente und der Kirche selbst erleben. Auch von der Kirche erleben wir dasselbe, die die Menschen (und Verantwortlichen) sich selbst überläßt. (Die moderne Liturgie wird ja von genau dieser Geste getragen. Die Gnadenschöpfung wird den Menschen zunehmend selbst überantwortet. Erfahren sie das nicht, liegt es an ihnen. So, wie es Luther eben machte: Das Heil wird psycho-genetisch.) Wie ein Scheidewasser, wie eine Rasierklinge scheiden sie sich nun, in Wölfe und Lämmer. 
Wie erbärmlich sind deshalb verschiedentliche Aufrufe, die sämtlich so tun, als wäre die Kirche nach wie vor den Menschen Stütze und Heilsmittler zu Gott, weil die Seelsorge doch auf virtuellen Wegen in fast derselben, manchmal sogar besseren Qualität ablaufen könne. Manche tun sogar so, und sie tun es mit besonders frömmelnder Maske, als wäre das Ansehen des Livestreams einer im Internet übertragenen Messe eine Möglichkeit, "an der Messe teilzunehmen", dem realen Besuch eines Gottesdienstes durchaus vergleichbar.
Und wieviel wird davon bleiben, man wagt es kaum vorzustellen. Und welch verheerende Botschaft darin enthalten ist.
Welch Dummheit, welch verbrecherische Dummheit deshalb.  Natürlich nimmt jeder Getaufte an den Gnaden des (sogar: jedes) Meßopfers teil, auf die eine oder andere Weise, denn alles geschieht in und für den Heiligen Korpus Christi, die Kirche. Aber an der Messe TEILNEHMEN kann man niemals virtuell! Das berührt eine völlig andere Dimension, und zwar genau die, um die es in der Inkarnation Gottes in Jesus geht: Die sehr sehr reale, geschichtsmächtige und geschichtliche Begegnung von WIRKLICHEN Gestalten. 
Die Bilder, die abphotographierten Bilder (und das ist Film, das ist deshalb auch Fernsehen und Livestream) erinnern uns bestenfalls, geben uns Kunde davon, daß woanders jemand die Messe feiert. Aber das Wesentliche ist und bleibt die leibliche Präsenz, das sinnenhafte Geschehen, in der Begegnung der Gestalten! Nicht im Konsum von Bildern. Nicht einmal Kunst ist auf diese Weise möglich, denn das Bild am Laptop oder am Handy kann niemals Kunst sein, kann nicht SEIN, was dargestellt wird. 
Warum aber wird so eifrig getan, als sei genau das nun doch der Fall? Warum wird so getan, als seien diese Bilder nicht prinzipiell, sondern lediglich graduell von der wirklichen Wirklichkeit der Heiligen Liturgischen Handlungen (die sogar die einzigen Wirklichkeiten sind, die direkt geschichtsmächtig werden) der Kirche verschieden? Weil sich diese siebenseichte Brühe von Priesteraffen verkriecht und in die Mulde duckt, weil sie schlicht zu faul und zu träge und zu opferscheu ist, den Menschen auch in der "Gefahr" zur Seite zu stehen. Real, nicht so, wie es halt leicht geht, ohne den dampfigen Arsch vom warmen Fernsehsessel auf zu bemühen - via Bildübertragung.
Wie sagte einmal ein weiser Mann? Das Schlimmste, was uns passieren kann, ist, daß Gott alle unsere Bitten erhört, alle Wünsche erfüllt. Wenn Gott die Welt strafen möchte - und der VdZ hat schon lange den Eindruck, daß die Welt in so einem Prozeß steckt - dann läßt er die Menschen wirklich nach ihren Vorstellungen leben und handeln. Einen sichereren Weg für eine Hölle auf Erden gibt es nicht.

Fragen wir also weiter, was dieses ganze Theater eigentlich soll. Denn fragen, fragen wird man ja noch dürfen.

Ein persönlicher Nachsatz: Sofort bei Auftreten dieser "Coronaseuche" war der VdZ mehr als skeptisch. Das Muster, das sofort aufschien, war ihm zu bekannt. Aber er fühlte sich ziemlich alleine dabei, und wurde schon fast unsicher, ob er nicht verrückt sei. Mittlerweile sieht er aber, daß sich mehr und mehr Stimmen finden, die diese seine Linie vertreten, denen auch die Seltsamkeiten auffallen. Die, wenn man sie einmal zusammenstellt, eins nach dem anderen, allmählich ein Gesamtbild ergeben, das ein schon recht sicheres Urteil zuläßt. Umso mehr "freut" sich der VdZ, weil er auch hier seine Leser nicht in die Irre geführt hat, und er sich auf sein persönliches Urteil weiterhin verlassen kann.

Wird möglicherweise fortgesetzt. 

Meldungen von Lesern, 
die diese Liste der Merkwürdigkeiten ergänzen könnte, 
werden unter office@eberhardwagner.com gerne entgegengenommen.

Donnerstag, 19. März 2020

Gedankenspäne. Auch kleine Schatten werden zum großen Bild (4)

Merkwürdigkeiten zur "Corona-Pandemie"
Teil 4 (Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 5)



Deutschland, so titelte Bild in diesen Tagen, wünsche sich auch so einen wie Kurz. So einen Wumm-zack. Österreich ist ja schon 1914 "vorbildlich" in der stillen Zentralisierung gewesen, was da geschah und heute geschieht hätte sich Deutschland nie getraut. Aber die Österreicher sind eben die, denen man einfach alles umhängt, sie tragen ohnehin alles.

Ob aber das "energische Handeln" eines Jungspunds wie Kurz wirklich das Beste ist? Ist seine Leistung nicht lediglich Systemoptimierung? (Zum Rationalitätsaspekt in der Coronakrise siehe auch die Überlegungen von Markus Krall.) Ist die zentralistische Reaktion von Kurz also überhaupt eine Leistung?  Ist es deshalb Zufall, daß die Medien der "handlungsstarken Regierung" regelrecht zujubeln?
Jubel, weil, wie es wörtlich heißt, diese Regierung innerhalb weniger Tage unseren gesamten Alltag, unser gesamtes Leben auf den Kopf gestellt hat!
Ist solches "Handeln", das nur ein Funktionieren innerhalb der Systemlogizismen ist, nicht einfach jedem möglich, der sich unabhängig von der Sinndimension, aber unter der Fahne bestimmter, in keinen der Wahrheit entsprechenden Sinnhorizont eingebetteter Nutzenaspekte, fortreißen läßt und in ein (wie letztlich in jedes) Getriebe einschmiegt? Wie es eben jungen Menschen ansteht, die den Freiheitsgrad der Älteren und Alten, der Erwachsenen noch nicht haben weil nicht haben können. Noch dazu ... noch dazu vor dem Hintergrund einer Generalrechtfertigung jedes Fehlers - der Coronakrise, auf die alles geschoben werden kann.
Daß in dieser Situation die Ebene des Handelns ganz im Gegensatz zur Sprechblase des "internationalen Ausmaßes der Krise" praktisch überall auf die Nationalstaaten zurückfällt, ja nur diese handlungsfähig sind, wird übrigens kaum mehr bemerkt. Dabei müßte es die Links-Liberal-Rote-Schwarzgeküßten bis ins Mark erschüttern. 
Auch in Deutschland sind es die Völker mit deren Staaten (die "Bundesländer") - die handeln, weil nur sie es können. Die Kritik an der Berliner Bundesregierung (auch hier) wirkt also - ein Widerspruch mehr auf Seiten des Liberalismus - wie eine Forderung nach einem "notwendigen" Zentralismus. Der entspricht jedoch nicht der föderalen Verfassung! Dort ist diese Kluft zwischen Staat und "deutscher Identität" als bundesstaatlich-völkischer Realität begründet, und im Alltag wird diese reale Verfaßtheit offenbar.
Die Coronakrise hat immerhin ein Gutes: Sie deckt Wirklichkeiten auf. Wer lesen möchte, wer Wirklichkeit sehen möchte, kommt derzeit also kaum nach, so viel gibt es zu erkennen. Ob nah, ob fern.
Handelt es sich aber bei den Coronatoten überhaupt um Coronatote? Ist das, was als angebliche Seuchenwirkung beschrieben wird, nicht summa summarum ganz normales Sterbegeschehen wie es bei Alten eben der Fall ist? Was waren die Toten auf den Kreuzfahrtschiffen? Wirklich Sonderfälle? Ist es nicht Tatsache, daß ... auf jeder Kreuzfahrt Personen sterben, schon gar, weil der Altersschnitt der Passagiere deutlich über der Normalverteilung liegt.
Zwischenblitz, um auf den Balkon rauchen zu gehen: ITALIEN. 18. März 2020. Vorwurf an Österreich. Ihr denkt zu wenig an die Risikogruppen. 99 Prozent der "Coronatoten" hatten schwere Vorerkrankungen.
Zumindest meint das Gerhard Wisnewski in einem aktuellen Videogespräch, in dem er auch Fragen stellt. Weil er ebenfalls zu beobachten meint, daß das Auffälligste an dieser angeblichen Gesundheitskrise der weltweit verhängte und von den Bevölkerungen stumm akzeptierte Ausnahmezustand ist. Wisnewski fühlt sich dabei an das Geschehen von 1933 erinnert. Auch damals ist der Regimewechsel auf Hitler (eigentlich ja Papen; der große gewaltsame Wechsel auf die NSDAP erfolgte dann erst im Sommer 1933) im Schatten eines Ausnahmezustands abgelaufen. Auch jetzt nimmt sich die Politik jede Freiheit, um Maßnahmen zu verhängen, die jede politische, gesellschaftliche Ordnung aushebeln und übertrumpfen.

Der Berliner Virologe Christian Drosten ist in einem seiner täglichen Podcasts ebenfalls nicht der Meinung, daß das sinnvoll ist. Die Politik, sagt er, sollte sich vielmehr zurückziehen, einmal ein paar Tage nachdenken, denn sie reagiert sonst - und das tut sie z. B. in Österreich, mißt man das Geschehen dort vor diesem Hintergrund - ziemlich unangemessen. Was ist im übrigen ein Virologe? Jemand, der sich mit Wesen und Verhalten von Viren auseinandersetzt. Mit deren Position in der Welt aber nicht. "Vielleicht sollte man sich langsam mal Gedanken machen, wie man das eine oder andere Verhalten einschränkt."
Nächster Zwischenblitz, diesmal für jene, die schon längst ein Glas Kremser Veltliner bestellen wollten: TRUMP. Fünfhundert Milliarden werden direkt an die US-Steuerzahler ausgezahlt. Nannte man das nicht bisher "Idee vom Helikoptergeld", um gemäß der NEUEN GELDTHEORIE (NMT), in der Schulden überhaupt keine Rolle spielen, "die Wirtschaft anzukurbeln"? Offensichtlich hat dem US-Präsidenten jemand erklärt, worum es bei der Coronakrise überhaupt geht. Wieviele Corona-Infizierte hat derzeit angeblich die USA? Zweitausend? Fünftausend? Na, da kann es einem bei 340 Millionen Einwohnern ja wirklich gruseln. 
Österreichs Kurz hat das um drei Tage früher kapiert. 38 Miliarden gibt es hier zu verteilen. Das sind fünf Prozent der jährlichen Steuereinnahmen des Staates und pro Kopf rund viertausend Euro. Bitte, was sind fünf Prozent? Was sind viertausend Euro pro Kopf? 
Moment. Ist das nicht in etwa die EUweit diskutierte Höhe eines Helikoptergeldes als vorerst letzten Ausweg aus der Wirtschaftskrise? Die Hilfeliste liest sich jedenfalls wie ein Konjunktur-Notprogram. Nein, das gibt es für etwas anderes, etwas Unvorhergesehenes, etwas Schicksalhaftes. Die gibt es nun - eh klar - für den Kampf gegen die Folgen der künstlich herbeigeführten Coronakrise, capisce? Für welchen Fall doch bei handlungsstarken Führungspersönlichkeiten gilt: "Koste es, was es wolle!" Es geht ums Ganze, habt Ihr das noch immer nicht kapiert? 
Zugegeben, dieser verzweifelte Traumweg aus dem Zusammenbruch hat in seiner Lösung einen gewissen Glanz der Eleganz. Copyright by China. Denn mit einem erfundenen Virus (und nur im totalen Totalitarismus kann man das so total inszenieren)  löst man noch etwas, zumindest in den Wunschvorstellungen der "wissenschaftlichen Ökonomie" (hoppala, das nächste Oxymoron; pardon): Das der Deflation wegen Überproduktion. Sogar VW stellt endlich die Laufbänder WEGEN DER CORONAKRISE ab: Was besser ist, als 150.000 unverkaufte Autos, die auf Halde liegen, zu verschrotten. 
Gleichzeitig wird ja überall, wie wir sehen, die Produktion zurückgefahren. Corona - das grenzt an Genialität! Wie verkaufe ich einen Gewaltschnitt ins Zeitalter des endgültig virtuellen Geldes, als nächsten verzweifelten Rettungsgriff vor dem Totalzusammenbruch, dem Volk? Eben. Corona, und Du lachst wieder. Aber lassen wir diese Verschwörungstheorien. Kehren wir zur brutalen Realität zurück. Wo waren wir ...? Ach ja.
Nicht mehr? Nicht mehr. "Derzeit sind sogenannte Corona-Symptome mit größter Wahrscheinlichkeit immer noch Symptome von Grippe." Hamsterkäufe etc. etc. sind völlig unangebracht und unnötig. Die Lager sind voll! Versorgungsengpässe nicht denkbar. Man kann vielleicht mal darüber nachdenken, wie im Alltag ein Verhalten möglich ist, wie eine Virusübertragung stattfinden könnte. Aber in den meisten Fällen, die heute kolportiert werden, ist das keineswegs angebracht.
Das Gespenst der Ausbreitungszahlen ist nicht relevant. Junge verkraften eine Infektion gut, zeigen oft nicht einmal Symptome. Die "Neuinfektions-"Zahlen sind also nur Kringel irrelevanter Statistik, weil gar nicht alle bedroht sind. Bedroht sind Menschen mit Vorerkrankungen und bereits vorhandenen Schwächen, und das sind in erster Linie Alte. Ein ganzes Land lahmzulegen ist also gar nicht zielführend, denn es wird von Jungen betrieben. Zudem werden die Alten doppelt getroffen, denn sie sind mit der virtuellen Welt, in die sich dann alles verlagert, wenig vertraut. 
Der durch "Maßnahmen" verursachte Schaden ist gigantisch. Man riskiert sogar einen Totalzusammenbruch, und das wird schon üblich. Bei allen großen "Problemen" (die sämtlich virtuell und Phantasiegebilde des "Möglichen" sind) steht ein allfälliger Nutzen in keinem Verhältnis zur Verwüstung, die man anrichtet.
Wir wissen, sagt Christian Drosten, von dem gilt, daß er der vielleicht kompetenteste Virologe des deutschen Sprachraumes ist, nicht einmal, inwieweit ein geschwächtes Immunsystem für Coronaviren empfänglicher macht. Das Virus dürfte zu einer gewissen Kreislaufbelastung führen, die eine vorbelastete Risikogruppe empfindlicher macht. Und überhaupt, das Kreislaufsystem scheint viel wichtiger, diese Gruppe scheint gefährdeter, gar nicht die mit geschwächtem Immunsystem.
Aber quasi alle solche Aussagen den Coronavirus und dessen Auswirkungen betreffend sind wissenschaftlich (derzeit) NICHT VERTRETBAR.
Nicht mehr? Nicht mehr. Also, Brüder von Rhein, Main und Elbe - wollt Ihr wirklich den totalen Kurz? Wollt Ihr einen Jungspund im infiniten Stimmbruch, der seine Tatkraft wie weiland Siegfried beweist, ohne zu wissen, was er tut, weil er getrieben von der öffentlichen Stimmung ist? Wie es eben einem jungen Mann zugestanden werden mag? Warum man eben KEINEN JUNGEN KANZLER wollen soll, der aus naheliegenden Gründen freilich den Massenmedien gut gefällt. Die nicht einmal wissen, daß sich Österreich immer schon gerne dem lächerlichen Diktat eines Mannes unterwirft, der sich vor der Öffentlichkeit beweisen will.

Um aber soziale Folgeschäden zu ernten, die das Land ins Mark treffen, und im Grunde wirkungslos sind. Schon Schulschließungen sind in der heutigen sozialen Situation weitgehend sinnlos, weil die Kinder nicht mehr wie vor hundert Jahren (bei der Spanischen Grippe) sowieso zuhause landen, sondern WIEDER fremd betreut werden müssen.

Ist Schulschließung also der richtige Ausgleich? Wo liegt der Gewinn, fragt Drosten? Wenn eines sicher ist, dann das: Gerade jetzt, gerade in einer Situation, sich vor einem Coronavirus schützen zu wollen, ist Zentralismus der falsche Weg. Denn alles Notwendige muß von Ort zu Ort und Situation zu Situation neu angepaßt gedacht werden. Sonst ist es sinnlos.

Apropos Sinnlosigkeit. Erste Schnelltests, so Drosten, wird es bei günstigstem Verlauf ab Mai/Juni dieses Jahres geben. Aus seiner Sicht sollte die Politik Sozialleben nach Ostern wieder weitgehend freigeben, Einschränkungen der momentanen Art sind nicht sinnvoll und wirkungslos. Der Schaden steht in keinem Verhältnis zum (virologischen) Nutzen. Dazu muß man den politischen Journalismus zugunsten des wissenschaftlichen Journalismus zurückfahren.
Man kann schon mal darüber nachdenken, wie das individuelle Verhalten einer potentiellen Virusübertragung angemessen wäre. Aber die Infektionsdichte ist viel zu dünn, um hinter jeder Ecke einen Virusträger zu vermuten. Und wir wissen gar nicht genau, was wirkliche Gefahrenmomente sind. Das soziale Leben kann also immer noch relativ normal verlaufen, mit der einen oder anderen Überlegung, ob dies oder das nötig ist. Wer aber keine Symptome hat sollte sich auch nicht versagen, die Oma und den Opa zu besuchen.
Dem Leser sei einer seiner Podcasts - wie dieser - empfohlen. Drosten vermag den Glauben an die Kraft der Wissenschaft, der im Coronafall weiter verloren gehen könnte, wieder etwas zu reparieren. Er hilft zu unterscheiden, und nicht jeden, der sich "Wissenschaftler" nennt, mit Wissenschaft in eins zu setzen.

Aber fragen, fragen wird man ja noch dürfen.

Wird möglicherweise fortgesetzt. 

Meldungen von Lesern, 
die diese Liste der Merkwürdigkeiten ergänzen könnte, 
werden unter office@eberhardwagner.com gerne entgegengenommen.