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Montag, 24. Juni 2024

Schicksalsschaffung und Schicksalserfüllung

Weitere Stückchen aus Korrespondenzen

Jacques Baud sagt in einem Videointerview, daß der einzige Sinn der "Schweizer Friedenskonferenz" niemals Frieden war, sondern, Vladimir Zelensky zu legitimieren. Sie war fern jeder Realität, und damit sinnlos. Das zeigt sich schon darin, daß niemand davon ausgeht, daß es zu einer Reaktion von Ru (=Rußland) kommt. Ein Diktat aber übersieht die kleine Tatsache, daß Ru den Krieg gewinnt. Sogar das wird ignoriert, daß von Anfang an die Verfassung der Ukr eine Stellung des Landes festlegt, die defacto einer Neutralität gleichkommt. In Istanbul 2022 hat die Ukr das auch selbst vorgeschlagen und Ru hat es bestätigt. Hat zugesagt, alle Truppen aus der Ukr zurückzuziehen. Aber mit einem mal hat Kiew es dann doch nicht akzeptiert. (Gier, sage ich. Fehlspekuliert über die Kraft des Westens, wie Johnson vorgegaukelt hat. Man meinte, doch mehr herausreißen zu können. Ich bin überzeugt, daß da außerdem schwere Geldkoffer den Besitzer gewechselt haben.)
Also warum sollte Ru - nach so hohem Blutopfer - nun doch wieder darauf eingehen?
Diese Konferenz war von Anfang an ein programmiertes Desaster. Sie hat aber die Glaubwürdigkeit des Westens (und der Schweiz) einmal mehr demoliert.
Es war eine bloße PR-Show von Zelensky.
Nicht einmal der Vatikan hat das Schlußdokument unterzeichnet (das im übrigen kaum mehr enthält, also ohnehin in einer UN-Erklärung bereits allgemein akzeptiert worden ist.) Nichts, was neue Wege gezeigt hätte, nichts, was auch nur eine weitere Diskussion anregen würde. Dafür Grotesken. Denn was sollte das mit der Sicherheit für Saporoschje? Es war doch nachweislich (siehe die Beobachter der IAEA) die Ukr (=Ukraine), die das Kraftwerk beschossen hat! 
Was bleibt also? Ein nächstes Totalversagen westlicher Diplomatie.
Und ein militärisches Versagen. 

Mittwoch, 23. November 2022

Wo der Sinn liegt, liegt das Leben (2)

Wer zu retten versucht, wird verlieren - Wenn wir heute feststellen, daß die Geburtenzahlen im Westen dramatisch zurückgegangen sind, wenn wir feststellen, daß der Pessimismus in unseren Bevölkerungen kaum noch überbietbar schient, wenn die Wirtschaft vor dem Zusammenbruch zu stehen schient, wenn Tag für Tag neue Ängste und Bedrohungen an die Wand gemalt werden, vor denen wir uns zu fürchten hätten, sodaß wir um alles in der Welt doch bitte den Plänen und Anleitungen der Obergescheiten und Mächtigen folgen sollen, 

weil nur die uns RETTEN können, wenn wir immer unübersehbarer feststellen müssen, daß die gerde erst vergangenen Weltrettung als Rettung vor einem "Virus" (all die Lockdowns, die Masken, die Verhaltenszwänge, die Impfungen und so weiter) oder vom "Klima" weit größere Schäden angerichtet hat, als die Gefahr (hätte es sie je gegeben, das ist ja bis heute nicht "beweisbar") angerichtet hätte, wenn wir feststellen, daß wir nahtlos von der einen "Katastrophe" in die nächste geführt worden sind, in der nun ein Krieg von uns entschieden werden soll (auf den ich nun gar nicht näher eingehen möchte), der unsere Gesellschaftssysteme weit mehr devastiert, als und das noch bewußt ist, wenn also alles das ...

Dienstag, 22. November 2022

Wo der Sinn liegt, liegt das Leben (1)

Wieder einmal bin ich an dem Punkt angelagt, mich zu fragen, wie es mit diesem Blog weitergehen soll; worum es gehen soll, wenn ich es weiterführe. Gerade der Abschluß des Jahres (der mit dem Christkönigssonntag begangen wird) konfrontiert mich erneut mit der Frage, was denn das wirklich Wirkliche ist, um das es geht. Das zu suchen war immer das, worum es mir ging. Und jeder Halbschritt, jedes Schürfen ließ mich noch mehr an die Tatsache stoßen, daß es noch tiefer, noch weiter zu gehen habe. Daß alles das nur Vorstadien sind, die ich da zutage fördere.

Zugleich wird die Einsicht immer stärker, daß wir uns (auch an dieser Stelle noch immer) zu sehr wie Zuschauer verhalten, die in der Pause eines Stücks, bei Sekt, Cola und ein paar Häppchen, den Raum mit Geplappere füllen, wie es auf der Bühne weitergehen wird. So dicht ist diese Atmosphäre, daß wir aus dem Theater gar nicht mehr hinausgehen wollen, und uns dort schon regelrecht eingerichtet haben, von Pause zu Pause leben, um uns zu laben, und so zu tun, als wäre das, was wir tun Leben, Gespräch, Kommuniktion, und vor allem - der Sinn unseres eigenen Lebens.

Samstag, 22. Oktober 2022

Der Leidende leidet nur (2)

Die Ablenkung vom Sinn. 'Kein Mitleiden - Nur eine Gruppe macht deshalb das Leiden der Leidenden unruhig. Eine Gruppe, die ihre Stunde gekommen sieht, den eigenen Machtanspruch zu rechtfertigen. Wie diese erwähnte Intellektuellengruppe. Die dnan eifrig darüber beriet, wie man Strukturen und welche aufbauen müßte, um das Volk aus der Misere zu führen. Und dazu wollten sie noch mehr agitieren, um noch mehr Volk auf die Straßen zu bringen.
Damit jedoch wird mit dem perfidesten aller Tricks gearbeitet: Mit dem Winken mit einer Standeserhöhung durch Tienahme am Aufstand der Intellektuellen, die sie - wie Gott, wie das, was am Horioont der Intellektuellen steht - vonihrem Leid befreien wird. Ganz ohne Gott. Ganz ohne Leiden.
Es gibt dieses Volk nicht, und alle die Aufrufe, die von Millionen schwärmen, die angeblich diesen deutshcen Herbst und Winter unter die freien Himmel der Stäte und Dörfer treiben würden, die gibt es nicht und die wird es nicht geben.

Freitag, 21. Oktober 2022

Der Leidende leidet nur (1)

Wieder habe ich es gehört. Wieder haben Intellektuelle in einem hochgelahrten Disput über die Gegenwart davon gesprochen, daß diese und jene Untätigkeit der Regierung eingetreten und zu befürchten" sei, und daß diese damit immer näher dme Punkt käme, an dem dieMassen aufstünden, auf die Straße gingen, und ihr Brot forderten.

Ich weiß nicht, was es war, aber diesmal stand es in großen Buchstaben vor meinen Augen. Diesmal sah ich klar, was da betrieben wurde, und warum.

Denn ich sah diesmal, daß sich dieses Schema seit Jahrund Tag udn Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, wiederholt. Denn was diese Gelahrten und Intellektuellen da brabbelten, war alles andere als eine Beschreibung der Wirklichkeit, die angestochen wurde, und nun vor dem Ausströmen stehen soll. 

Dieses Imperativische der Worte ist nie zufällig gewählt. Sollen ist ein Befehl,  ein Imperativ, von dem die Imperatoren hoffen, daß er befolgt werde. Von wem? Von den Eliten. Anführern und Politikchefs, zu denen sie selbst nicht gehören.  Und von denen, denen sie angeblich Gutes tun. Ist das aber so?

Samstag, 8. Oktober 2022

Der Bogen von einst zum heute

Vielleicht werde ich es einmal übersetzen, irlgendwann einmal. Vorerst aber belasse ich es bei der geschlossenen Fülle, die im Gedicht "Prayer for my Daughter" von William B. Yeats vor mir liegt. 

Ich bewundere Anthony Esolen, der mir dieses Gedicht geschickt hat, und offenbar Tag für Tag zu einem ätherischen Atem fähig ist, der in meinen Mauern wie ein gehüteter, aber fest verschlossener Raum auf jene Momente wartet, in denen sich mein Herz zur gleichen Ruhe entschließen kann, weil es die wilde Jagd der Dämonen nicht mehr fürchtet, die ums Haus toben. Um sich in sicheren Burgen nur in diesem einen Augenblick zu verlieren, der so alles enthält. Für Tage, für Wochen, oder meinetwegen nur für eben so eine Stunde, wie Yeats sie beschreibt. Als er nachts hinausging vor sein Haus.

Sonntag, 25. September 2022

Die Weltordnung, die uns alt aussehen läßt

Was sich Mitte September 2022 in Samarkand in Usbekistan abspielte, kann man als das aufregendste, spannendste Ereignis der Weltgeschichte seit 100 oder gar hundertEN von Jahren sehen. Denn dort in Usbekistan hat erstmals eine Staatengemeinschaft ihren Schatten erkennen lassen, die sich unter dem Eindruck der Ereignisse in USA und Europa mit hohem Tempo formiert. 

Von Moskau bus Peking, von Kostantinopel bis Neu Delhi formiert sich eine euro-asiatische Staatengemeinschaft, die sich auf Prizipien der >Partnerschaft aufbauen will, die von den euroipäisch-amerinkanischen Wegen der letzten fünfhundert Jahre deutlich abweicht, und die Hälfte der Weltbevölkerung in gegenseitigem Wohlwollen zu allseitiger Entwicklung und friedlicher Kexistenz zusamenführen will.

   Europa weht nur vom Rande her, - Türkei, Kaukasus, Rußland  
Was wir auf diesen Photos sehen ist die atemberaubende Zusammenkunft der Anführer von fast vier Milliarden Menschen, die auffallend entspannt und freundschaftlich miteinander umgehen und begonnen haben, diesen gigantischen geopolitischen Raum - Eurasien - als Wirtschafts-, Kultur- und Politikraum zu formieren. In dem die vorherige europäisch-amerikanische Gesellschaft keine Rolle mehr spielt, höchstens die eines außenstehenden Handelspartners. Den man bestenfalls insofern teilhaben läßt, als er den eigenen Interessen noch bedient. 

Donnerstag, 18. August 2022

Über die Größe

Jeanette war sehr ungehalten über diese Verkürzungen. Sie, von der meine Großmutter scherzend behauptete, sie halte für jeden, den niemand mehr zu loben wußte, immer noch einen kleien Orden oder ein Krönchen dritte Klasse unter der Schürze bereit, konnte sich über böse Nachrede ziemlich aufregen; ja es war diese vielleicht überhaupt das einzige, wogegen sich ihre Sanftmut empörte, denn sie sah darin ein besonderes schweres Verbrechen gegen die Liebe 

[...] Alsdann sagte [sie], daß große und seltene Menschen immer am ehesten Gefahr liefen, verleumdet zu werden, weil ihre Schicksale meistens ebenso ungewöhnlich seien wie sie selbst, und weil auch ihre Haltung zum Schicksal oft nicht ohne weiteres dem entspreche, was jedermann mühelos einsehen könne.
Aus Gertrud von le Fort, "Das Schweißtuch der Veronika"

Sonntag, 7. August 2022

Des Propheten Pflicht

Es ist für den Propheten selbst schwer zu verarbeiten, und och mehr für sein gesamtes Umfeld, seine Mutter, seine Verwandten, in einer Aufgabe geboren zu werden, die ihn aus dem übliche Spiel der Menschen - grosso modo: Haus bauen, Kidner zeugen, Bäume pflanzen, einen prosperierenden Lebensbetrieb aufzustellen und zu unterhalten, um ihn dann weitergeben zu können -  herausnimmt, und zu einer Rolle der scheinbaren "Sinnlosigkeit" verdammt. Er kann seine Tüchtigkei nicht nachweisen, wie jeder Bäcker oder Versicherungsvertreter im Nachbarort, sondern nahehzu im Gegenteil: 

Er wird auch noch geplagt und geschlagen, weil Gott an ihm ein besonderes Werk der Zurüstung vollzieht. Denn erst dann kann er den Propheten  "brauchen", und dafür braucht er ihn dann auch, wenn dieser der Weltaufgabe seiner eigenen Herkunftsfamilie gestorben ist. Was Gott sogar durch "Versagen", durch "Scheitern" zeigt. Sodaß der Prophet sogar jede weltliche Glaubwürdigkeit verliert, weil sein "Leben" keinerlei Autorität zuerkannt hält. Autorität wie der Lehrer, der Bürgermeister, der Architekt, der Vorarbeiter in der Strrangießerei, der Ingenieur im Grubenbau, die Ärztin im Geriatriezentrum. Wo immer er sich doch ein "gutes Leben" zusammenschummeln will - Gott hebt es mit einer unbarmherzigen Zielsicherheit aus. Also klagt auch der Prophet Jeremia, nicht anders als seine "Zunftkollegen"

Weh mir, Mutter, dass du mich geboren hast, einen Mann, der mit aller Welt in Zank und Streit liegt. Ich bin niemands Gläubiger und niemands Schuldner, und doch fluchen mir alle. Kamen Worte von dir, so verschlang ich sie; dein Wort war mir Glück und Herzensfreude; denn dein Name ist über mir ausgerufen, Herr, Gott der Heere. 

Freitag, 17. Juni 2022

Das ungemachte Glück

Es ist seltsam, daß mir "Glück" immer wieder wie ein Vorwurf begegnet ist, mit dem mich andere Bedachten, die damit regelmäßig die Richtigkeit ihres Lebens- und Weltanschauungsenturfs gegenüber dem meinen meinten. Und so ihr "Glück", in dem zu leben sie sich zuschrieben (im Gegensatz zu mir, warum auch immer sie das meinten, auch das aber regelmäßige und noch seltsamere Beitat: Der Vorwurf an den anderen, er sei "nicht glücklich"). Und das sie so als Beweis für ihre Überlegenheit(en) anführten.

Geht man der Etymologie nach, so hat aber Glück in allen Sprachen, die nachzuschauen ich auf die Schnelle die Gelegenheit wahrnahm, die Bedeutung von "Zufall", von "schicksalshafte Wendung nach Wunsch", also einen unbeeinflußbaren Charakter einer Lauen der Götter, sozusagen. Im Russischen kommt sogar der Kairos-Aspekt besonders durch, wo es mit "s-schtastve" aus "mit - Zeit" zusammengesetzt ist.

Freitag, 10. Dezember 2021

Wer die Geschichte entfernt hat nur noch Faltengerüste

Ein wenig kann auch der VdZ das nachvollziehen, der zwar von den 180 Kilo des John Goodman, die dieser "in seinen besten Zeiten" auf die Waage gebracht hat, noch weit entfernt ist, aber doch manchmal gerne 20 oder 30 Kilo weniger hätte. Durch Diät und Bewegung (samt eigens engagiertem Fitnesstrainer) hat der Schauspieler, der zu jenen Leinwanddarstellern gehört, nur deretwegen sich der VdZ schon mal einen Film ansieht - weil er ihn einfach mochte.

Er hat ihn auch jetzt schon gesehen, und es ist ... nein, es ist etwas verloren gegangen. Goodman ist ein anderer Typ geworden. Fast möchte man sagen: Ein Durchschnittstyp. Zumindest einer, den man meint öfter mal zu sehen. Wer sich die nun in der Kronen Zeitung, dieser Spielwiese des vermutlich übelsten Hedgefondmißgeburt Mitteleuropas, dieser (auch deshalb; denn solchen Leuten ist alles nur Mittel zum Zweck, der wie ein Kuckucksjunges den Sinn aus dem Nest wirft) obersten und dreckigsten der Erziehungsanstalten Österreichs (ja, es geht noch widerlicher als Österreich/oe24), diesem "Land ohne Zeitung", veröffentlichten Bilder "vorher/nachher" ansieht, wird des VdZ Einschätzungen nachvollziehen können. Man denkt sich als Dicker schon mal, was man denn sonst noch alles hätte machen könnte, hätte man 30, 50 oder 90 Kilo weniger, wie Goodman "vorher". Man denkt freilich nie daran, was man dann verlieren und was man zerstören würde: Die Ganzheit. 
 

Sonntag, 21. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (3)

Die Auswirkungen. Warum wir uns auf dem (abschüssigen) Weg zum Sklavenstaat befinden. Den wir schon viel zu weit gegangen sind. - Dieses "Investitionsvolumen" von jährlich 13 BILLIONEN DOLLAR wird also für diese Länder, die schon derzeit über verschiedenste Plattformen der globalen Finanz beherrscht werden (siehe dazu Perkins und sein Buch "Economic Hitman"), wird zur Vorschrift werden.

Wie bei Corona wird jedes Land, das ausschert, so sanktioniert und isoliert, daß es zusammenbrechen MUSZ. Denn im Einzelnen sind sie bedeutungslos, sie haben keine Druckmittel. Und wenn doch (etwa durch Rohstoffe), dann gibt es immer noch das Militär. Die USA betreiben weltweit rund 5.400 Militärstützpunkte (Siehe Anmerkung**), und haben im Wesentlichen zwei Allianzen, die sie den Erdball endgültig beherrschen lassen: die NATO im Atlantik, und die (erst jüngst noch fester geschmiedete) Pazifik-Allianz. 

Aber das alles reicht noch nicht.  Wir sprechen zum einen also von verpflichtenden, vorgeschriebenen "Klimaschutzmaßnahmen", dem Umbau von Volkswirtschaften auf "Klimarettung", eben klimaneutral, eben NET ZERO. Darüber sind wir uns doch alle einig, nicht wahr? 

Samstag, 20. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (2)

Faustrechnung zu den Voraussetzungen. Womit wir es also zu tun haben, und wo es hinführen wird. - 130 (bis 150) Billionen Dollar - wir schreiben diese Zahl einmal aus, damit sich der Leser leichter etwas darunter vorstellen kann: 150.000.000.000.000; zum Vergleich: Deutschlands gesamte Barvermögen belaufen sich derzeit auf nominell 5.000.000.000.000 (5 Billionen) Euro; Das BIP der USA beträgt rund 20.000.000.000.000 jährlich; das Österreichs 375.000.000.000, also 375 Milliarden Euro, das sind 5 Prozent der notwendigen Investitionssumme, von der wir hier sprechen. Das gesamte Abgabenaufkommen betrug 2020 rund 161 Milliarden Euro, also rund 1,5 Prozent des o. a. Betrages. Wohlgemerkt - eines ganzen (Corona-geschwächten) Jahres.

Also: Österreich (die Zahlen für Deutschland kann man in der Regel ZEHNMAL so hoch ansetzen, die beiden Volkswirtschaften ähneln sich sehr und stehen grosso modo im Einwohneräquivalent) mit einer der höchst entwickelten Volkswirtschaften der Welt, nimmt jährlich 160 Milliarden ein, die gesamte Bevölkerung (das ist das BIP) rund 375 Milliarden. Davon werden alle Ausgaben bestritten. Ein gesundes Unternehmen rechnet nun mit jährlichen Finanzierungskosten von 1 bis 2 Prozent (das wird im Geschäftsverkehr mit dem sogenannten "Skonto", vielleicht sagt Ihnen das etwas, praktisch ausgeglichen) und hat eine Investitionsquote von 3 bis 5 Prozent, je nachdem. Das sollte mit den sogenannten "Abschreibungen" hereingebracht werden. 

Freitag, 19. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (1)

Die Finger weigern sich fast, die Tasten zu bewegen, um Ihnen, werter Leser, vorzustellen, was seit geraumer Zeit im Laufen ist, und was Stück für Stück zu einem Gefängnis für die Menschen der Welt festgefügt wird, in dem wir alle in Sklaverei fallen, wenn nicht schon gefallen sind. Um das Ausmaß der Vorgänge zu begreifen, wäre Poesie angebracht, denn rein rational ist es so mindbuggeling, wie es im Englischen so treffend heißt, daß man es kaum denken kann.

Und doch wird es gedacht, und doch ist es Teil eines realen Planes, der ein neues Stadium der Weltöffentlichkeit deutlich macht: In dem Verschwörungen zur neuen Öffentlichkeit geworden sind, weil niemand mehr zu scheuen hat, was vor sich geht. Dazu ist schlicht die Dimension zu groß, die alles umfaßt. 

QR James Corbett
Sogar James Corbett kapituliert, der über Jahre nun schon - ähnlich mir, wenn er auch leider den üblichen Denkfehlern aufsitzt - Faktum um Faktum zusammenzutragen versucht hat, und zu einem Bild zusammengefügt hat, wie es sich nun in Glasgow, im Rahmen der Klima-Weltversammlung COOP 26, ganz offen etabliert und vorgestellt hat. Es sei "Mindbuggeling", es haut einem (gesagt, wie es der Aschenbrenner Erwin an der Theke nach dem dritten Bier sagen würde) den Krapfen aus dem Hirn.

Donnerstag, 9. September 2021

Wahrheit oder Meßdaten (2)

Weil somit alles in den überdimensionalen absoluten Katastrophenmodus "Klimawandel" überhöht wird, fehlt der Maßstab für reale Situationen. Sogar das schlägt nun zu Buche, daß alle Tatsachen, die dieser Mär widersprechen, ausgeblendet werden. Damit fehlen uns die Grundlagen, unmittelbare Umstände einzuschätzen. Aber es ist etwa die Flächenversiegelung, technische Fragen also, die Hochwässern zuträgt, nicht das "Schicksal Klima"
QR Tichy - Hochwasser

Seither werden Klimaberichte, die die Wetterberichterstattung (die natürlich lokal bleiben muß) im oder in den Rahmen eines Horizonts "Klima" deutet, weltweit zentral hergestellt und an Redaktionen geliefert, denen jeder Sachverstand fehlt. Denn die Ausdünnung der Redaktionen hat auch das aus den Zeitungsstuben verdrängt: Sachverstand und Bildung. Solche Medienstuben, die nur noch assemblieren, zusammenstellen, was so an Meldungen reinkommt und wofür man bezahlt, haben den Charakter der Redaktionen vollkommen verändert.

Heuer hatte man dort natürlich alle Hände voll zu tun, eine Klimakatastrophe herbeizuschreiben. Das Zeitloch war eng, sodaß man sich beeilen mußte, den Fuß in die Türe zu kriegen.

Mittwoch, 8. September 2021

Wahrheit oder Meßdaten (1)

Was wir tagtäglich durch die Massenmedien erleben ist ein perfider, ja heimtückischer Versuch, aus dem zusammenhanglos dargestellten Erleben des Augenblicks eine überzeitliche Gesamtaussage zu konstruieren, die den Konsumenten dieser Meldung zu einer Meinung und vor allem zu einer Haltung überreden soll. Die diesem Momentaneindruck (heute ist es heiß, heute ist es kalt; dort gibt es Überschwemmungen; dort gibt es einen Murenabgang, ein Hochwasser, eine Trockenheit usw.) zu einer Aussage über "das Klima" bringen soll, die einer Gesamtaussage "Klimakatastrophe" in den Lauf spielen soll. 

Wenn man aber sagt, daß Wetter und Klima zwei verschiedene Dinge sind, so ist damit genau das gemeint: Aus einem Wetterbefund läßt sich absolut keine Aussage über das Klima treffen. Der heute überall zu hörende Satz, daß "man am Wetter sehe, wie sich die Klimaerwärmung äußert", ist also in jedem Fall unsinnig und falsch. Wie jemand 0,8 Grad Erwärmung (und damit haben wir es zu tun, wenn überhaupt; der Rest solcher Aussagen wie "2-Grad-Ziel" sind auf Prognosen zurückzuführen, sind keine realen Befunde) mit seinen Sinnen bemerken will, soll einmal dieser jener vorzeigen.

Dienstag, 20. Juli 2021

Über die Liebe der Frau (2)

Liebe hat Gründe - Lieben läßt sich nur das Geachtete - Was aber, wenn das Geliebte nicht geachtet werden darf?

*Wobei wir an dieser Stelle darauf hinweisen wollen, daß es keine Liebe "ohne Grund" gibt! Diese reine "abstrakte" Liebe gibt es nicht, sie hat immer einen realen Untergrund, eine Schicksalsfügung, in der zwei Menschen etwas "füreinander" sein können. DAS ist es, was sich sucht, was ist, was man empfindet, wenn man "den/die Bestimmte(n)" trifft, ohne damit sagen zu wollen, daß das "nur einer" sein könne. Ja, es hat sogar Bedingungen, die mit der Lebensphase, die man im Altern durchschreitet, Veränderungen unterworfen sind.

Aber: Liebende "ahnen", was sie einander sein können, und (sic!) sie "erwählen" einander, was immer ein Schritt über das Vorhandene hinaus, also eine mögliche "Aufgabe" ist. Niemals aber ist das zu denken ohne die konkrete Person, als wäre ein Zueinander ein technisches Apparatum. Es heißt somit "ich liebe Dich, WEIL du mir das und das bist ...", ja, aber es heißt gleichermaßen "ich liebe dich, weil DU es mir schenkst."

²Spätestens hier ist der Punkt erreicht, an dem aller Reflexion über die Liebe die Besinnung auf die sittliche Pflicht vorangestellt werden muß, sich selbst zu achten. Und zwar genau NICHT in dem, was ich "bin", sondern in dem, was ich vor Gott bin als "zu sein habe". Mangel an Selbstachtung ist ein Laster, eine Frucht der Acedia (Melancholie), und keine Wunde, die andere geschlagen haben!

Mangel an Selbstachtung ist immer ein Mangel an Achtung FÜR DEN ANDEREN.

Montag, 19. Juli 2021

Über die Liebe der Frau (1)

Daß Frauen dazu neigen - und wie! - ihr Seelenleben, ihre Motive, ihre Ziele und Vorstellungen als höchst kompliziert darzustellen, liegt daran, daß sie ihre Einfachheit zu verbergen suchen. Die in dem bloßen Verlangen nach Hingabe, in der Forderung an den Mann, diese Hingabe anzunehmen, ja sich zu nehmen, einer ungeheuren Verletzbarkeit ausgesetzt ist. Sodaß sie sich schützen wollen.

Zumalen diese Hingabe mit einer Forderung verknüpft ist, und zwar dem Wesen nach: Nicht nur nämlich, EINEM anzugehören, und DIESEM EINEN ALLES zu sein. 

Diese Selbstsucht, die eine Form des Geizes und der Gier der Habsucht ist, ist ihre Art der Selbstsucht, die unrealistisch und gefährlich ist. Sich von ihr zu reinigen ist ebenso geboten, wie sich der Mann von seiner Art der Selbstsucht reinigen muß. In der er undifferenziert nimmt, was ihm angeboten wird. Er muß somit eine Treue und Einzelzugehörigkeit lernen, die freilich der Frau wesenhaft ist.

Die Liebe ist rein, schreibt Thibon, wenn ihr Durst nach dem Glück vor der Leidenschaft nach dem Einssein zurücktritt. Daß hierin die Frau "keine Moral" kennt, ist - oh Quäkerseele, verschließe Dein Schandmaul - ihr wesensgemäß. Denn ihre Erfüllung ist die Hingabe, die nicht nach Kriterien fragt. Die Frau kann also jeden lieben, und sie fragt nicht mehr weiter.* Auch nicht nach Moral, denn Moral ist eine Sache des Mannes. 

Er ist es, dem das Gesicht nach außen ein erstes Anliegen ist, etwas das ihr (vom Wesen her, nicht nach dessen Verbildungen, wie sie die Gegenwart zeitigt) völlig gleichgültig ist. Was dennoch beiden eigen ist, ist die wohl schönste Eigenschaft einer Liebe zweier Menschen, und das ist die der Verschmelzung zweier Schicksale zu einem. Zwei Liebende sind keine Summe, sondern ihr Einssein bildet eine neue, unvorhergesehene Wirklichkeit, die sich in dem Maß realisiert, als beide über das Nichts des Sterbens der Selbstlosigkeit, das darin liegt, wenn man dem anderen gehört. Es bedeutet erst jene Öffnung für das Geschenkhafte, das der höhere Sinn ihrer Liebe ist und beide - in ihrer jeweiligen Eigenart - zu neuen Menschen macht.

Insofern ist EIN Merkmal der Liebe doch konstatierbar. Es ist das der Achtung. Denn man kann nur lieben, was man auch achtet. Daß man dann der Welt auch diese Achtung abverlangt ist der sicherste Aufweis der Fügung, von der oben die Rede ist. Denn im anderen werde ich insofern geachtet, als das was jemand für mich ist als "ich selbst" geachtet werden muß.²

Dienstag, 15. Juni 2021

Mythen und Wahrheiten über Impfungen (1)

Der Mann ist gut, er kommt in die Suppe. Es ist bewundernswert, wie klar, sachlich und nüchtern der Wiener Universitätsdozent Dr. Gerd Reuther die Geschichte der Impfungen aufrollt, und dabei Problemstellungen anspricht, die auch bei der gegenwärtigen Corona-Panthemie eine entscheidende Rolle spielen. Die anders als medial vorgegaukelt keine Wirtweite von 95 Prozent, sondern nur von 1 Prozent hat. Was ziemlich genau dem effektiven Risiko entspricht, an Corona schwer zu erkranken. 

Betrachtet man die Geschichte der Impfungen kommt man aber generell zu der Einschätzung, daß die "Erfolgsgeschichte" ein Mythos ist, der nicht der Faktenlage entspricht. Von dem aber viele profitieren. Oder meinen, profitieren zu können. Allen voran die Ärzte, die Pharmaindustrie, die Pharmakologen generell, wie alle, die von einem Menschenbild ausgehen, in denen die Vorgänge im Körper rein chemisch-physikalischen Vorgängen zugeschrieben werden. Welches Bild in den 1950er Jahren durch eine unglaublich umfassende Zuwendung der Rockefeller-Stiftungen an Universitäten, begleitet vom aggressiv vollzogenen Aufkauf der maßgeblichen Medien, seine Durchsetzung erfuhr.

Samstag, 18. Juli 2020

Hundert Jahre Politik der Unfreiheit

Mit dem nächsten Artikel über Ayn Rand aus diesem Blog, die im August 2010 hier erschienen sind, schließt sich diese Trilogie. Als Teil einer Reminiszenz an vergangene Artikel, die zeigen sollen, daß im Grunde fast alles, was uns heute zustößt, worin wir uns heute befinden, bereits vor vielen Jahren vorhergesehen und gedacht war. Etwas, das jedem mit halbwegs ausgebildeter Vernunft möglich war, dessentwegen sich der VdZ also gar nicht sonders rühmt. Und Ayn Rand zeigt ja, daß das auch vor achtzig oder hundert Jahren bereits möglich war. 

Was heißt ... wer im Rahmen des abendländischen Denkens steht, sieht, daß schon vor tausend, ja zweitausend und mehr Jahren jenes Erfassen des Wirklichen bestand, das im Ewigen verankert jede historische Gegebenheit in Hinblick auf Bestehen oder Vergehen zu beurteilen vermochte. Ein Denken, das das Abendland selbst zunehmend und in einem Gesamtatem (der damit ein Ausröcheln war) verlassen und schließlich in der Aufklärung endgültig pervertiert hat - stehen wir heute in der Frucht der Aufklärung! Wir stehen heute in der Realität dessen, was ein Rousseau bereits vor zweihundert Jahren gedacht und eingeleitet hat! 

Und Rand stand ein gutes Stück ebenfalls in dieser Tradition, wenn sie sich auch verhalten hat wie die Mannschaft in einem Segelschiff, das im Sturm auf jene Seite läuft, die sich gerade neigt, und deshalb aus subjektiver "Erfahrung" als zu leichtfertig rezipierte "Realität" meint, im Gegenteil liege das heilende Rezept. Aber richtig zeigt Ayn Rand, daß es im 20. Jahrhundert eine weltweite Generalbewegung zum Staatsinterventionismus gab. Dieser zeigt am deutlichsten, daß es weltweit (und im Gegensatz zur landläufigen Meinung, daß sich Ost und West unvereinbar unterschieden) seit über hundert Jahren zu einer Gesamtbewegung hin zu Zentralismus und Mechanismus gab. Als welcher die Gesellschaften der Bürger aufgefaßt wurden, die somit zu einem vermeintlich beliebig gestaltbaren Objekt der Politik wurden. 

Was vielfach übersehen wird ist, daß das Begreifen der Verantwortung der Politik damit ebenfalls ausufert, wenn die Gesellschaft und der Mensch als technischer Apparat, als mechanistischer, in rein materialen Prozessen stattfindender Ablauf verstanden wird. Der wie eine Maschine zu bestimmen ist. Damit aber muß sich Politik auch in einem Maß als verantwortlich sehen, das jeden Teil der Gesellschaft zu bestimmen hat. Wenn das nicht oder nicht gleich passiert, so nur aus sentimentaler "Rücksicht" auf Befindlichkeiten, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen Scheinworten wie "Freiheit" Bedeutung beimessen.

Wie wenig aber an die elementare Bedeutung der Freiheit des Menschen als Schlüssel zu Geschichte und Geschick der Bürger geglaubt wird, zeigt die Corona-Krise in erschreckendem Maß. Diese im Grunde auf einer Verachtung der Integrität des Menschen in seiner Schicksalslage - einem personalen Gott gegenüber - aufbauende "Verantwortung" hat eine Politik hervorgebracht, die sekundäre Qualitäten des Lebens (bestimmte Konsummittel, vor allem aber Gesundheit), also Qualitäten, die in jedem Fall erst der eigentlichen Sinndimension des Lebens NACHfolgen, dabei meist nicht mehr als Symptom, nicht Ziel für sich sind, zu ersten Zielen macht. Und damit Politiker hervorbringt, die den wirklichen Lebenssinn mit leichter Hand beiseite drängen, um sich in mechanistischen Ablaufspielen zu beweisen. 

Wobei das Wort Spiel in diesem Zusammenhang beschädigt wird. Denn eine mechanistische Auffassung des Menschen (und eine solche liegt der gesamten Corona-Krise dominant zugrunde) kann gar kein Spiel hervorbringen. Weil das Element der Freiheit nur Zuflucht bei Willkür findet. Aber nicht jenem Schöpferischen Raum läßt, das über das Tor zum Transzendenten erst Leben zeugt wie bedeutet. 

Leben heißt nämlich nicht ZUERST, bestimmte physische Abläufe und Funktionen zu erhalten (denn woher "Leben" kommt, weiß auch die beste mechanistische Welttheorie nicht, es bleibt also auch dort ein Geheimnis, das allerdings nicht mehr als Geheimnis geachtet, sondern ins Regal des Wiß- und Beherrschbaren gestellt und damit entwürdigt, degradiert wird), sondern Leben heißt dem Transzendenten Raum zu geben, ja ist selbst der Atem des Transzendenten, also des Göttlichen Geistes. 

In diesem Rückgriff auf einen Artikel in diesem Blog aus dem August 2010 wird unter Bezug auf Ayn Rands Theorien die Kritik des amerikanischen Interventionismus speziell im Jahre 2008, also der letzten "großen Weltwirtschaftskrise" (die bis heute nicht vorbei ist), vorgelegt. Mit der These, daß es die Politik in ihrem Wahn war, durch direkte Eingriffe das persönliche Lebensschicksal der Bürger zu verändern ("zu verbessern"), die das lebendige (weil von Menschen betriebene) Gefüge der Wirtschaft so durcheinander brachte, daß es in einem Kollaps enden MUSZTE. 

Gezielt wurden als "Antidiskriminierungsmaßnahme" (mit dem Nebeneffekt, bestimmte Wählergruppen an sich zu binden) Kredite zu Bedingungen vergeben, die dem normalen menschlichen Zueinander (und zwar auch, ja gerade in der Nächstenliebe) widersprachen. So, wie das geschieht, wenn die Vernunft ausgeschaltet und durch Richtlinien gelähmt wird, deren Folgen keine Wirtschaft der Welt mehr auszutragen vermag.

Damit haben wir den aktuellen Bezug mehr als uns lieb sein könnte. Wer hier so manches Motiv der BLM - Black Lives Matter erkennt, liegt nicht so falsch. Die eben nicht auf Nächstenliebe beruht, sondern auf dem Vorhaben einer auf bestimmten Gleichheits- und Gutheitsphantasien umgebrochene Maschinenreparatur fußt. Die aber einem lebendigen Gefüge nicht nur widerspricht (und zwar prinzipiell), soviel Ungerechtigkeit es tatsächlich geben mag, sondern eben, wie gesagt, das menschliche Schicksal aus jedem Wirklichkeitsdialog herausreißt und nach menschlicher Vorstellung richtigstellen möchte. 

So "gut gemeint" das alles auch sein mag (wobei der VdZ genau das bestreitet, diese "Gutheit" ist eine Lüge, vor sich selbst wie allen anderen gegenüber), so katastrophal und schädigend für ein Gesamtgefüge ist es. 
Die Welt wurde noch nie durch Weltverbesserer besser. Vielmehr wurde sie durch sie zur Hölle, aus besagten Gründen! Sie verhindert das Leben, will es bis zu jenem Moment aussetzen, bis es nach bestimmten Vorstellungen abläuft. 
Und das ist seit langem in einer Politik erkennbar, die von einem Scheitern zum nächsten eilt, aber ihre Phantasie wahre Eskapaden schlagen läßt, externe Schuldige und Sündenböcke zu suchen. Ob Kommunismus oder Nationalsozialismus oder Faschismus - das 20. Jahrhundert hat gezeigt, wohin diese Form der Weltauffassung führt. 
Aber wir haben nicht nur nichts daraus gelernt, im Gegenteil: Wir glauben mehr denn je an diese Konzepte! Ja unser Denken ist ihr Denken. Das 21. Jahrhundert scheint ihre Realisierung sogar durch technische Entwicklung zu vervollkommnen weil (scheinbar) in Totalität - jeden, alles, jeden Ort umfassend - umsetzen zu können.  
Damit wäre das letzte Hindernis, das das 20. Jahrhundert noch vor sich hatte, und das (wie wir längst glauben) rein technischer Natur war, beseitigt. Die Zustimmung, die der Corona-Wahn in der Bevölkerung findet, macht deshalb mit Recht Angst vor jedem nächsten Tag. 
Denn wir brauchen gar nicht mehr darüber nachzudenken, OB Totalitarismus kommen wird, und wie wir ihn verhindern könnten. Wir HABEN ihn bereits. Wir haben ihn nämlich genau auf jener Stufe, die seine schrecklichste ist: Getragen von den Opfern selbst. Als Hölle auf Erden. 
Und damit haben wir es mit etwas ganz anderem zu tun. Mit der Erhörung des Gebets ganzer Völker. Der von uns vor die Tür verwiesene Gott straft uns damit am schwersten: Er läßt die Welt tatsächlich in unsere Hände gleiten. Vielleicht als einzige Möglichkeit für uns, doch noch zu lernen, denn die paradoxe Intention (die dem vordergründigen, formulierten Wollen nachgibt, es also zuläßt und wirklicht) ist oft ein letztes Mittel, um den Menschen von einem Wahn zu heilen. Und Gottferne ist ein Wahn.
Hier also nun der Artikel aus dem August 2010. Nichts davon ist weniger aktuell. Das ist eben erst Denken: Das Bergen von Strukturen der Wirklichkeit, die es immer sind, die historisches Geschehen konstituieren. Was wirklich passiert, ist immer unsichtbar. Das Sichtbare, das sinnlich Erfaßbare erzählt uns lediglich davon.
 
 
In den Zeitungen fanden sich Artikel die monierten, daß Frauen gegenüber Kreditvergaben restriktiver gehandhabt würden, als dies Männern gegenüber geschah. Man riet deshalb zu Kreditinstituten, die über Internet verfügbar wären, dort würden Frauen als Kreditempfänger sogar die Mehrheit bilden. Und sie nennen es "Frauendiskriminierung".

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In Zusammenhang mit besagtem Artikel über Ayn Rand, der russischen Apothekerstochter, die 1926 nach Amerika geflohen war, und dort eine beachtliche Karriere als Philosophin hingelegt hatte. Sie warnte eindringlichst vor staatlichen Eingriffen in das Wirtschaftsgeschehen, das nur funktionieren könne, wenn man es den freien Kräften überließ. Jeder Eingriff staatlicherseits aber wäre zutiefst geprägt von Egoismen politischer Kräfte, und KÖNNE deshalb nur verheerend wirken, weil jede Gesellschaft ein komplexes, aber auch filigranes System eines (sich immer wieder selbst regulierenden) Gleichgewichts eines Volksganzen sei.

Deshalb wehrte sie sich auch vehement gegen den in ihren Augen völlig verkehrten Interventionismus, den Roosevelt in den 1930er Jahren einführte, und der fatale Folgen für die Weltwirtschaft haben MUSZTE. Denn im selben Zuge mußten die entscheidenden Stabilitätsfaktoren, die Rückbindung der Währungen an Maß und Menschengerechtheit, aufgegeben werden. (Denkt man ihre Thesen durch, so kommt man folgerichtig zu den Ereignissen 2008f., denn die Wirtschaftskrise dieser Jahre ist exakt auf diese Ursachen zurückzuführen.)

Ayn Rands Einfluß ist also nicht nur theoretisch gar nicht zu überschätzen, sondern auch praktisch. Denn zu ihren Schülern zählte unter anderem Ronald Reagan, aber auch der langjährige Chef der amerikanischen Notenbank, Alan Greenspan. 

Und über ihn schreibt die FAZ Folgendes:

(Ursachen der Weltwirtschaftskrise von 1929 - Parallelen zu heute)

In einem Essay von 1966 kam Alan Greenspan angesichts der Finanzkrise von 1929 zu dem Ergebnis, daß die Spekulationsblase vom unmäßigen Papiergeldfluss kreiert wurde, den die Federal Reserve 1927 in die Banken pumpte. Als daraufhin die britische Regierung mit der gänzlichen Aufgabe des Goldstandards voranging, löste sie den weltweiten Bankencrash aus. Er wäre, wie Greenspan glaubt, zu vermeiden gewesen, hätten die Wohlfahrtsstaat-Advokaten aller Länder nicht ihre historische Chance gewittert. Denn solange der Goldstandard herrschte, waren sie gezwungen, den Machterhalt durch unpopuläre Steuern aufs Spiel zu setzen.

Also lösten sie sich vom Gold und erzeugten einen Rausch der Machbarkeit auf Kosten privater Sparer: „Seines akademischen Jargons entkleidet, ist der Wohlfahrtsstaat nichts weiter als ein Mechanismus, durch den Regierungen den Besitz der produktiven Mitglieder einer Gesellschaft beschlagnahmen und einer breiten Palette von Wohlfahrtszwecken zuführen.“
 
Indem Greenspan das „schäbige Geheimnis“ der damaligen Regierung benennt, legt er auch den Finger auf eine der Ursachen der heutigen Krise: „Die Aufgabe des Goldstandards erlaubte es den Wohlfahrtsstaatlern, das Bankensystem als Instrument zur unbegrenzten Kreditvergabe zu gebrauchen. Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Konfiszierung durch Inflation zu bewahren.“

Sätze wie diese machen Greenspan zur enigmatischsten Figur der Bankenkrise. Er war es, der nach dem 11. September den Leitzins auf ein Prozent herabsetzte und mit der dann zwingend folgenden Kreditschwemme den Immobilienboom auslöste: ein Konsum-Mekka auf Pump. Nicht nur hatten die Sparer nichts von ihrem Vermögen, sie waren auch die künftigen Leidtragenden der auf Taubenfüßen nahenden Inflation. Gelockerte Richtlinien sorgten dafür, dass der Eigenkapitalquotient der Banken im Verhältnis zu ihren Schulden auf 1:30 gesenkt wurde. Die finanziellen Garantien, die es den Banken möglich machten, über ihre Verhältnisse zu leihen, übernahm der Staat. Diese Großzügigkeit schlug vor zwei Jahren in Form von siebenhundert Milliarden Dollar zu Buche, mit denen die Zentralbank die faulen Immobilienkredite aufkaufte. Diese nur von einer hypothetischen Zukunft gedeckte Summe bedeutet de facto eine immense Verringerung des aktuellen Dollarwerts. Der steigende Goldpreis gibt eine Vorstellung von der historischen Entwertung der amerikanischen Währung: Heute zahlt man 1.220 Dollar für eine Unze Gold, bis ins 20. Jahrhundert waren es rund zwanzig Dollar, weniger als zwei Prozent des heutigen Kurses.

Modell für einen Systemwechsel
All dies hat nicht nur mit dem Rätsel Greenspan, sondern auch eine Menge mit den von Ayn Rand vorausgesagten Entwicklungen zu tun. Finanzielle Rücklagen stärken die von ihr propagierte Unabhängigkeit des Individuums, machen es frei von politischen Eingriffen und nach eigenen Vorstellungen handlungsfähig. In diesem Sinne müsste Ayn Rand ganz oben auf der Leseliste der autonomen Szene stehen. Denn durch die finanzpolitische Zentralisierung verschiebt sich die persönliche Verantwortung von unten nach oben. Der Zwang, der dann zur Stabilisierung der Verhältnisse nötig wird, verstärkt die Gewaltbereitschaft im Ganzen.

Ayn Rand war sich darüber im Klaren, dass ihr Modell, wenn nicht auf einen Systemwechsel, dann auf die Abschaffung des Systems als solchem hinauslief. Entspricht es doch der tief implementierten Struktur der Moderne, Verantwortung an Systeme zu delegieren, deren Entscheidungsträger die Folgen ihres Handelns nicht mitzutragen haben.

Wie also konnte Alan Greenspan, der sich noch kürzlich in einem Fernsehinterview zu seiner Lehrerin Ayn Rand bekannte, die zynische Spirale der Dollarentwertung mitbedienen und heraufbeschwören, was er selbst einen Finanz-Tsunami nannte? Fehlte ihm das Rückgrat, angesichts der eklatanten Verletzung seiner Prinzipien zurückzutreten, oder hielt er die Papiergeldflut für das geringere Übel? Bei der Anhörung im Kongress Anfang April gab er gewunden zu, dass die Leitzinssenkung 2003 ohne seine Zustimmung und auf politischen Druck hin erfolgt war.
 
Bei dem unentwirrbaren Gespinst der Vorwürfe, die seit September 2008 kursieren, geht es auch um eine Schuld, die zu schmerzhaft ist, um offen benannt zu werden. Das 1977 vom amerikanischen Kongress verabschiedete Antidiskriminierungsgesetz („Community Reinvestment Act“) verpflichtete Banken, Kredite auch in Stadtbezirke zu vergeben, die ihren bisherigen Vergabestandards nicht entsprachen. Der Dokumentarfilmer Peter Krieg wies darauf hin, dass ein weiteres Gesetz von 1991 den „Vergleich von Kreditverträgen nach Rassenzugehörigkeit ermöglichte - mit dem erwartbaren Ergebnis, dass die Banken offenbar proportional mehr Kredite an Weiße als an Schwarze vergaben.

Dies interpretierte die Politik als Ungerechtigkeit seitens der Banken, die umgehend durch öffentlichen Druck, noch mehr ,antidiskriminierende' Vorschriften und Lockerung des Standards für Kreditvergaben korrigiert werden musste. Wer sich dennoch an seriöse und bewährte Kreditstandards hielt, dem drohten Gesetzgeber und Zentralbanken hohe Geldstrafen an.“ Die regierungseigenen Banken Fannie Mae und Freddy Mac gaben das Tempo vor, mit dem sich durch Verpackung von faulen Krediten Profite erwirtschaften ließen. Wie bekannt, wurde die sich abzeichnende Pleite über Immobilienjunkbonds global verteilt, deren fahrlässig positive Bewertung die Regierung duldete.

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Anmerkung: Der VdZ ist nicht unbedingt der Ansichten Greenspans, der wie alle Amerikaner ein sehr selektives Verhältnis zur Geschichtsforschung hat, um es gelinde auszudrücken. Amerikaner sind sicher die falschen, geht es um Geschichte. Die Aufgabe des Goldstandards durch Großbritannien in den 1920er Jahren (der dann neben den meisten übrigen Staaten, nicht aber, zum Beispiel Österreich, die USA in den 1930ern folgte) hatte mehrere Ursachen: einmal war das Pfund als Weltflucht- und -reservewährung auf eine Volkswirtschaft bezogen, die sich als zu schwach definierte, diese weltweiten Spannungen auszugleichen. 

Denn zahlreiche Staaten begannen als Gegenmaßnahme gegen ihre "Hauskrisen" die Pfundvorräte gegen Gold (zum verbrieften Kurs!) einzutauschen, und diese Last wollte Großbritannien nicht länger tragen. Nun entschied sich das Empire, die Rolle des "leading players" der Weltwirtschaft (wohl auch in Vorahnung des bald bröckelnden Weltreichs) aufzugeben. Es war also eine politische, staatsmännische Entscheidung, in der Großbritannien nach dem Ersten Weltkrieg seine Rolle als führende Macht der Welt - preisgab. Mit fatalen Folgen für Europa.

Diese Rolle übernahm nach dem Zweiten Weltkrieg die USA, und der Dollar. Und es ist zu beobachten, daß sie selbst diese Rolle allmählich auf-, und an China (oder Indien) übergeben wird. In der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise hat ja bereits China ein wenig diese Rolle gespielt.


*090720*