Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Tod werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tod werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 14. September 2026

Man lebt, weil man eine Idee Gottes erfüllen soll

Vorgedachtes (und zu denkendes) Maß der Lebenslänge ist sohin die Frage, ob aus eines Idee noch zu erfüllende Dinge bestehen. Daran muß man sich selbst bemessen. Doch tut es nicht unbedingt die Welt, die aus der Erbsünde (Ursünde) defekt ist und defekt an einem handelt. 

Das ZU ERFÜLLENDE, das was noch zu tun bleibt, ist somit das, was den Tag von Sonnenaufgang an füllt. Bis ein Leben in der Vollendung (Heiligkeit) steht. Außerhalb der Zeit. Lediglich noch in der Welt, beibt die Zahl der Tage, die man auf Erden hat daran zu erkennen, ob ein Wille Gottes, eine von Gott gewollte Tat (bzw. Ding, das von der Person getrennt in der Welt auf alles wirkt, mit dem Beziehung besteht) erfüllt ist, oder (noch) nicht. 

Freitag, 10. Januar 2025

Das verlängerte Sterben

Wahrscheinlich ist es heute nur bei Schiffen des Westens so, daß die Besatzungen schwimmen können. Weil es nur dort zu den Üblichkeiten eines Aufwachsens gehört, schwimmen zu lernen. Weil nur dort Kindheit und Jugend als eigene Lebenswelten gesehen werden.

Der Weg des Menschen ist also im Westen nicht primär der, in die Welt - die eine Welt der Erwachsenen, ja der Männer ist - hineinzuwachsen, und unter gewissem Druck von Notwendigkeit die Fähigkeiten zu entwickeln, die auf einen Platz in der Welt ausgerichtet sind. Der im Grunde von der Geburt und der Herkunftsfamilie als erster Raum des Gebrauchtwerdens bestimmt wird. Im Westen wird die Kindheit seit zwei-, dreihundert Jahren (allerhöchstens, wobei in manchen sozialen Grüppchen auch bis heute kaum) 

Aber nach wie vor ist es in große Teilen der Welt so, daß - wie früher auch bei uns - Seeleute WEIL DIE KINDER NICHT schwimmen können.
Ja, nicht nur das. Sie SOLLEN es auch gar nicht können.
Deshalb würde kaum ein Hilfeprogramm der berufenen Weltretter Europas überhaupt erst angenommen werden. Wer immer nämlich darüber reflektiert - und die Seeleute sind es, die das wohl zuerst und am tiefsten tun - wird an so einem Programm nicht teilnehmen, es überdies sogar als kontraproduktiv ansehen.

Montag, 31. Juli 2023

Tragödie

 Depression bedeutet, daß das umgebende Leben - die "Welt" eines Menschen - das an Lebensfreude und -kraft nicht mehr zurückgeben kann, das zum Selbsterhalt an Kraft notwendig ist. Sie entsteht dort, wo ein Mensch in einer Umgebung lebt, die nicht seiner inneren Natur entspricht, und die er als Effekt, als Wirkugn seines eigenen Tuns erfahren hat bzw. bewerten muß. Eine solche Lage entsteht vor allem dort, wo das rationale Werkzeut nicht in de4r Lage ist, eine Welt zu konstruieren (=im Denken abzubilden), die einen Ausweg bieten würde. Damit ist die Logik der eigenen Vernunft aussichtslos und untrennbar mit Ungrlück verbunden. Damit bietet sich keine Grundstruktur des Wirklichen, die aus der Hölle herausführt. Denn die Welt ist auf der Grammatik des Geistes aufgebaut. 

Hält sich der Mensch nur noch in Zweitwirklichkeiten auf - also jenen Welten, die von der Rationalität aufgebaut und vom Willen (oder dem Irrtum) gehalten werden - erlischt die Hoffnung auf einen an sich guten Sinn der Welt und des Lebens. Der sohin auch bei Änderung des Lebens nicht erreichbar würde. Sinead O'Connor ist insofern also nur ein Wetterleuchten einer Entwicklung, die zweifellos in gewaltigen Ausmaßen auf uns, die wir auf den Trümmern einer verwehten Kutlur leben, zukommt.- 

Freitag, 25. November 2022

Als das Äußere verschwunden ist

Was Bella Dodd in ihrem Erinnerungsbuch "School od Farkness" beschreibt (wobei im Titel der Buchstabe D in Kyrillischer Schrift gehalten ist, eine bewußte Anspielung auf jene Dunkelheit, als die sie ihre Phase als Vorsstandmitglied der Kommunistischen Partei der USA erlebt hat, aus der sie dann aber aufgewacht ist) beschreibt ist eigentlich der schönste Kulturkatholizismus. 

Die gesamte Umgebung, das Dorf Potenza, ja jeder ;Mensch in diesem armen, aber (und das ist kein billiges Klischee, "arm aber glücklich" ist häufiger wahr als gemeint) lebensfrohen Süditalien war Teil eines einzigen Atmens im Katholizismus, der sich von Jahresanfang bis Weihnachten durchgezogen und das Leben gegliedert hat. 

Man ist am Sonntag zur Kirch gegangen (oder auch mal nicht, wenn der Weg vom Wetter zu beschweerlivh gemacht worden war), man ist im Sommer zur Wallfahrt "in einen Ort mit einem Schrein, ich weiß nicht mehr welchen, aber wir haben den Heiligen Antonius tief verehrt" gegangen, in dem eine ganze violette Landschaft in Bewegung war. Sodaß sie zeitlbens jedes mal, wenn sie Flieder und violette Blüten sah, den Duft der Landschaft wieder roch, der sie als Kind so beeindruckt hat. 

So hat sie ihre ersten sechs Lebensjahre erlebt, die sie bei einer armen Schäferfamilie verbracht hat, bei einem Ehepaar, das sie wie ein eigenes Kind geliebt und aufgezogen hat. Ehe auch sie als jüngste Tochter von der leiblichen Mutter, die sie da zum ersten mal bewußt sah, nach Amerika nchgeholt wurde. 

Sonntag, 20. November 2022

Die Rückkehr der alten Dämonen (2)

Das heißt es eigentlich für uns, uns die Welt zurückzuholen. Wie müssen sie wieder in UNSEREN Besitz bringen -- Nicht die Erfindung des Schießpulvers durch die Chinesen, nicht der Buchdruck, nicht egal welche technische Errungenschaft haben die Welt dann in die Kultur gehoben, die ihr Vorbild im Reich Gottes hatte und di eman "Abendland" nannte, und die den gesamten Erdenball zu umgreifen begann, sondern DIESE TATSACHE der Inbesitznahme der Welt DURCH DEN MENSHCEN - IM NAMEN GOTTES, im Namen Jesu Christi war das eigentliche Geschehen. NUR so konnte dann die Vernunft die Oberhand gewinnen, die nur Vernunft ist, soweit sie auf den Geist Gottes zurückgreift, und in der Beziehung zu Gott selbst je neu ihre Übereignung und Herrschaft klar macht. 

Dieser Ort gehört nicht mehr niemandem, ist also für egal welche Inbesitznahme offen und frei, sondern dieser Ort gehört nun (wieder, muß man sagen) Gott. Denn mit dem Sündenfall von Adam und Eva ist ja genau das geschehen: Die Welt, die am Menschen hängt, ist MIT IHM von Gott losgerissen worden, und wurde SOFORT vom Satan besetzt. 

Samstag, 19. November 2022

Die Rückkehr der alten Dämonen (1)

       Gnadenbild von Guadaloupe          
Vor dem Jahre 1531, also vor der der für Mexico und ganz Südamerika so entscheidenden Marienerscheinung von Guadaloupe, war Mexico beherrscht von vier Dämonen. 

Das ist die Aussage des Exorzisten Gabriele Amorth, der bei einem Exorzismus in Mexico diesen vier Dämonen begegnete, die eine Person besetzt hatten, und die Person kraft seines Amtes dann davon befreite. Sie, so die Dämonen, hätten aber wiederkehren können, weil die Menschen es ihnen ermöglicht hätten.

Eigentlich hatte die Tatsache, daß sich aufgrund der Erscheinung von Gudalaopue die Mexikaner zu Millionen bekehrten - man kann sagen: als Volk - diese vier Dämonen vom mexikanischen Thron gestoßen. Nun aber, da sich die Menschen in Mexico immer mehr vom katholischen Glauben ab- und den Geistern der Moderne zuwenden, erhalten sie wieder Zutritt. 

Und können so den einst verlassenen Thron - von dem die Mexikaner nun die Gottesmutter bzw. Jesus Christus stoßen - wieder besetzen. Und damit kehren Menschenopfer und Blutvergießen wieder zurück. Denn das waren die Vorlieben dieser Dämonen, ehe die Spanier (und die Bekehrung) gekommen waren: Sie hatten das Land damit in Angst und Schrecken gehalten.

Dies ist eine der bemerkenswerten Aussagen, die die US-Mexikanerin Patricia Sandoval in einem Gespräch auf LifeSiteNews macht. Sie war dereinst Angestellte bei Planned Parenthood, und hatte zahllosen Abtreibungen als Assistentin ("Die Augen") des Abtreibungsarztes beigewohnt. So selbstverständlich war ihr das, daß sie auf die Propaganda heriengefallen ist, daß Abtreibungen ein unbedeutender medizinischer Eingriff seien, der keinerlei Nebenwirkungen habe. 

Die Wahrheit ist ihr nach ihrer eigenen, dann schon dritten Abtreibung klar geworden, als sie schwer unter dem Post Abortiun-Syndrom zu leiden begann. Erst die Bekehrung, die Beichte, der Heilungsprozeßo durch die Sakramente hat ihr einen Weg zurück geebnet. Denn das äußere Auge "sieht" nichts, das ihm ds innere Sehen nicht vorstellt. Erst wenn die Seele mit der Klarheit der Ideen, mit der Höhenluft der Wahrheit gefüllt ist, ist damit auch das Auge bereit zu SEHEN. 

Sonntag, 30. Oktober 2022

Die wahre Natur des Kampfes (2)

Das laut gestellte Kampfgetümmel das dem eigenen Herzen verbergen soll, daß man auf einem Spielplatz steht, nicht am Schlachtfeld des wirklichen Krieges - Jede Aufklärung, jedes Durchschauen der bösen Vorgänge bleibt sonst unerfüllt und erhöht sogar nochdie Verzweiflung, wenn ihr die wahre, die ienzige Alternative fehlt - die Kirche. 

Und nur wenn ihre Position wieder gestärkt wird (und dazu ist viel weniger notwendig, als die allermeisten glauben! was nicht heißt, daß das ein Honglecken ist, weil es dann eine direkte Konfrontation bedeutet!), nur wenn sie wieder zur Stadt auf dem Berg wird, die in die Welt leuchtet, weil sie wieder der Puntk ist, an dem unsere Halteseile im Sein angeknotet sind, nur dann gibt es Hoffnung, weil wir dann begreifen können, daß es nie udn niemals ein Mittel gibt, uns in DIESER (gefallenen) Welt wieder auf ewig zu befestigen. Das ist verspielt. 

Sonntag, 31. Juli 2022

Gedankensplitter (1426b)

Zum Abschluß noch ein Punkt in der Reihe der vergangenen Hüftschüssse, und das ist der der Ungelöstheit des Problems der Kultur überhaupt. Gatto et al. setzen still voraus (und wir dürfen zurecht vermuten, wo die Gründe dafür liegen - sie sind in Richtung Neid, Unzufriedenheit, Verletztheit, Invertiertheit usw. zu suchen) daß diese Kulturformen in sich unsinnig, zufällig, also unbedeutend und lediglich illegitim interessengesteuerte Unterdrückungsmechanismen sind. 

Woher das Menschenbild kommen soll, das den Menschen SO sieht, kann gleichermaßen vermutet werden. Der Realität entspricht es nur dort, wo das Menschsein bereits in seinem Scheiterern ist. Sodaß es eine "Möglichheit zum Bösen" bleibt, ohnd deshalb das Prinzip der Welt ZU SEIN! Denn das Gute an der Welt ist, daßsie Schöpfung ist, und damit in ihrer eigentlichen Natur, die es aber erst in Gestalt zu bringen gilt, und das ist Erziehung, zur Wirklichung kommt.

Donnerstag, 23. Juni 2022

Was dabei herauskommen wird

Allmählich zeichnet sich ein Schatten an die Wand, der den Ausgang des Krieges in der Ukraine, den die Russen hartnäckig "militärische Operation" nennen, in vielerlei Hinsicht zu einer Totalniederlage des Westens machen könnte - die die Unvernufnt des Beginns mit ukrainischem Blut ausgleichen hatte wollen, nun aber immer düstere Perspektiven schafft. 

Ukrainekrieg realistisch
In dem hier eingefügten Videogespräch, das in den vergangenen Tagen stattgefunden hat und das mir zugespielt wurde, wird von Personen mit ganz zweifellos hoher mmlitärischer (wie der ehemalige und langjährige Leiter der amerikanischen Einsatzkräfte in der NATO), aber auch politischer Kompetenz (wie ein Sicherheitsberater des Weißen Hauses) ein fast möchte man sagen dringender Appell an die Ukraine gerichtet, so rasch es nur irgendwie geht und am besten über den Einsatz von Vermittlern wie die Türkei oder Ungarn mit Rußland in Verhandlungen einzutreten, ehe die Niederlage der Ukraine, die UNABWENDBAR ist, so offensichtlich ist, daß gar kein Futter mehr für Verhandlungen vorhanden ist.
 
Der Westen hat dabei ein gerüttelt Maß an Schuld auf sich geladen. Aber anstatt das zu beenden und zu retten, was noch für die Ukraine zu retten ist, läßt er seine Fehleinschätzung mit immer mehr ukrainischem Blut bezahlen.

Mittwoch, 1. Juni 2022

Gedankensplitter (1472)

Die Geburtenboomer, das heißt die Menschen, die in den Jahren 1945 bis 1965 geboren wurden, unterlgen einer gefährlichen Illusion. Ein allgemeiner Optimismus machte sich breit, trotz Kaltem Krieg, der von den Kindern zumindest als Unbeschwertheit erlebt worden sein muß, nährte sich aus der Erfahrung eines weitgehend mit Gütern wohl- oder sogar überversorgten Lebensführung, die von einem immer besser ausgebauten Sozialstaat sogar zu einer gewissen Sorglosigkeit führte.

Dazu schob eine dramatisch ansteigende medizinische Versorgung die Lebenserwartung nach oben. Zumindest wirde sie so erlebt, wenn auch übersehen wird, daß diese Erfahrung, daß es immer mehr alte Menschen gibt, aufgrund der fehlenden Kriege das Erfahren von Ursachen, Wirkungen und Zusammenhängen täuscht. Tatsache ist, daß diese Generartionen (sowie die ihnen nun folgenden, deren Wohlstandserleben noch dazu durch die hohe Zahl von Erwerbstätigen gesteigert wird, denen nur noch die Hälfte der Versorgungsfälle gegenübersteht.

Freitag, 29. April 2022

Wir können aber nicht nicht-zeugen

Der Zeugungsakt liegt zwar im unbedingten Wesen und damit im existieren immer daseienden Wesensvollzug unseres Menschseins, ja des Seins aller Lebewesen, aber er utnerliegt nicht deren bzw. unserer Machbarkeit, das heißt, wie können ihn icht willkürlich beeinflussen, was heißt: nicht nicht-wollen, nicht abstellen. Gott wollte nicht, daß wir auch noch vom Baum des Lebens essen, denn dann hätten wir vermutlich nie mehr zum Leben selbst gefunden. 

Zur Wahrheit können wir (stets freilich nur im Gehorsam dem göttlichen Wort gegenüber, dieser Textur des Seienden) noch finden, wenn es auch sehr mühsam ist, weil wir gewissermaßen gegen unsere faktsiche Natur ankämpfen und sie überwinden müssen. Aber beim Leben wären wir gewissermaßen immer "zu spät" gekommen: Wir wären schon tot gewesen, ehe wir noch einen Akt hätten setzen können, der uns zum Leben führt.

Samstag, 16. April 2022

Karsamstag 2022

Der Tag, an dem die Schöpfung verstummt.



Freitag, 8. April 2022

Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (3)

Also war da dieses Rumpeln - Doch ehe wir uns noch darauf einlassen, ist es an uns, für etwas um Verzeihung zu bitten. Denn wenn ich ehrlich bin so lag es schon auf der Hand, bereits am dritten Tag dieses Vorhaben als eitel und unerfüllbar abzubrechen. In die Kniee zu gehen vor der simplen Frage, ob denn da alles das, von dem ich gemeint hatte, es wäre weil es Schmerz gewesen auch das Absterben der Sinne, wie es Juan de la Crux als erste und grundlegendste Eigenschaft anführt, von wo weg der Weg erst ein Weiterschreiten auf den Berge Karmel, also zu einer betrachtlichen Lebensführung überhaupt wäre, so glatt mit einem NEE zubeantworten wäre, daß alles weitere nur noch eitles Gegackere sein könne.
 
Denn genau das war jadieses Rumpeln, von dem ich berichtet. Dieses Erkennen, daß es noch so viel geben dürfte, an dem ich mehr hänge, als an der reinen Liebe zu Gott, daß sich doch alles weitere erübrigte. Und wie ich so das denke und denke, da ist es mir auch schon, als wollte alle Kraft versiegen. Ich ging also nieder, noch einmal, und lag beinah ausgestreckt am Boden. 

Mittwoch, 30. März 2022

Warum DIE MENSCHHEIT, nicht nur einzelne Menschen gefallen sind (2)

Versuch, mit Legobausteinen den Stephansdom zu beschreiben. Person heißt Individualität, aber Individualität wird erst mit der Zeugung, als erster Schritt zum Weltsein. Oh glücklicher Orgasmus du  - Einer Seele, einer Personsform also (und Person heißt schon an sich, daß es sich um Individuen handelt, und nur Individuen können auch Gott ebenbildlich sein, weil Gott die Individualität SELBST ist) die in dem Moment zur Welt gerufen wird, wo ein Mann und eine Frau sich im Akt der hingebenden Liebe begegnen. 

Wobei dieser Beseelungsmoment als KURZ VOR dessen leiblicher Erfüllung stehend gesehen werden muß. Wo sich also Adam einen unendlich kleinen Augenblick vor dem Samenerguß befindet. Der ja von der Hingabe abhängt. (Wir verweisen hier nur andeutend auf die Probleme, die fehlende Hingabe für die Erektionsfähigkeit des Mannes haben.) 

Einer Hingabe, die sich der Leib gewissermaßen durch die immense Bindekraft des leiblichen Aktes holt, weil der sich den GANZEN MANN, die GANZE FRAU - auf dem Weg zum Höhepunkt, dem Orgasmus, in seiner sich progressiv steigernden Ganzhingabe, dem berühmten "kleinen Tod", weil die Welt verschwindet, alles sich immer ausschließlicher auf die leibliche Begegnung fokussiert - fast herbeizwingt, und Eva sich in hingebender Aufnahmebereitschaft befindet. (Wo Untersuchungen der letzten Jahre gezeigt haben, daß die Gebärmutter keineswegs ein passives Ogan ist, wie man immer dachte, sondern sich in der weiblichen Hingabe dem eingedrungenen Penis entgegenreckt.) 

Freitag, 25. März 2022

Früchte an einem verdorrenden Strauch

Eine der in meinen Augen relevantesten Stimmen im Diskurs über den Zustand der Medizin - mit ihrem völlig verkehrten, irrationalen Ansatz der HERSTELLUNG VON GESUNDUNG durch die Technik synthetischer Chemie (=Physik) - ist der deutsche Arzt Gerd Reuter. Der die Zeit, die er nun im Zustand der Pensionierung hat, dazu nützt, seine Kritik an der praktischen Medizin und am medizinischen Wissenschaftsbetrieb auszubauen und weiter zu unterfüttern. Ich bringe deshalb ein aktuelles Interview mit ihm, weil es einen Ein- und Überblick über diese Diskussion gibt. Die freilich von weitesten Teilen der Medizin glatt verweigert wird, weil es sich ja auch so recht gut lebt damit und vor allem davon. 

Reuter tut dies auch, indem er in manche Bereiche tiefer einsteigt. Und natürlich gefällt mir, daß er meinen Ansatz zur Kritik am Coronavirus vollauf bestätigt. Nicht was die sogeannte Pandemie und deren angebliche Bekämpfung anbelangt - ein Phantom (Corona ist eine bloße Problematik der Erkenntnis, und darin vor allem ein Problem der absurden und irrationalen Anthropologie, wie sie allgemein wurde) wird durch ein Phantom bekämpft; die sogenannte Panemie war und ist eine VIRTUELLE Pandemie sagt er völlig richtig, ein NEUES KRANKHEITSBILD HAT ES NIE GEGEBEN, kein Symptom Eine Nicht-Erkrankung wurde zur Pandemie gemacht. Virtuelle Viren wird es deshalb zukünftig noch mehr geben, weil die Art und Weise der "Forschung" diesem Erkenntnisproblem unterliegt, das ein echtes Problem der Wissenschaft ist. 

Donnerstag, 17. März 2022

Ab wannen man es nicht mehr merkt

Irgendwann einmal verliert man das. Irgendwann verbohrt man sich so in einen Teilast, daß man jede Verbindung mit dem Grund verliert. Der einem erst einordnen ließe, welchen Stellenwert was hat, und wie deshalb alles Einzelne zu beurteilen wäre. WAS ES ALSO IST. Und dann merkt man auch nicht mehr die Widersprüche in dem, was man sagt, und zu denken vorgibt, um den Hintergrund zum Vordergrund zu beweisen.

Irgendwann merkt man es nicht mehr, daß wenn die Lebensstrukturen zerstört sind, das Leben nicht einfach um ein paar Stückchen geringer wurde, die man irgendwann schon wieder in die Waagschale legen kann, sondern das GANZE Leben ins Nichts fällt. Dauert das längere Zeit, dauert das zwei, drei Jahre, bei drei auf jeden Fall, löst es sich sogar auf. Werfel zeigt in "Die 40 Tage des Musa Dagh" sehr gut, was passiert, wenn das Leben verschwunden ist. Einige Zeit hält sich alles noch mehr oder weniger, einige Zeit halten auch neue Notziele wie "das Überleben". Aber irgendwann bricht es, und von einem Tag auf den anderen bricht Elend aus, wo vorher nur Not und Einschränkung war. Man hört auf, sich ordentlich zu kleiden, man hört auf Umgangsformen zu pflegen. 

Sonntag, 13. März 2022

Von Verbrechen, die wir begehen (2)

Warum Krieg das Leben der Völker nicht änderte. Und wann. Und wann er erst zum Verbrechen wird. Und warum wir schon zwanghaft mit Kanonen auf Spatzen schießen, und lieber in Ruinen leben als in blühenden Landschaften - Wir wollen hier sogar noch die Frage aufwerfen, womit - im Leid - und unter welchen Umständen die Invasion eines Landes durch eine feindliche Armee zu vergleichen ist, bricht man es auf den normalen Lebensvollzug herunter. Werden schlagartig die Unternehmen stillgelegt? Können die Menschen nicht mehr ihr früheres Leben fortführen, mit Taufen, Hochzeiten und Begräbnisfeiern, mit Ahnenkult und religiösen Großfesten, mit Arbeit, Einkommen, Brot und Wurst, mit dem Spiel des geliebten Fußballvereins und der Theateraufführung "mit der Netrebko" im ausverkauften Stadttheater. Ob die U-Bahnen fahren, die Busse und Taxis. 

Ich erinnere mich an dieser Stelle an Erzählungen meines Vaters, die in Form von Photographien dokumentiert sind. Der (nach Polen) im Elsaß und in Paris (vor Rußland) stationiert war, und der mit so vielen seiner Kameraden ein Paris erlebte, das ihn begeisterte. Und was hat ihn begeistert? DIE FRANZOSEN, deren Leben, deren Elan, deren savoir vivre also. Ich will hier nur andeuten, was damit in die Diskussion als Zusatzstoff in den Suppentopf "eingemischt" werden soll.

Samstag, 12. März 2022

Von Verbrechen, die wir begrüßen (1)

Kreuz und quer läßt sich das Argument feiern, daß man Rußland mit Sanktionen belegen müsse - wir reden von Rußland, vom Land Rußland, also von der als Rußland formierten Völkergemeinschaft - UM PUTIN ZU ZWINGEN. Zu zwingen, den Krieg zu beenden, die Krim zurückzugeben, den Donbas zu räumen, Zelensky huckepack zu nehmen und mit einem Lederriemen im Mund als dessen Pferd einmal um den Roten Platz zu laufen, oder was auch immer. 

Die Begründung für diese Maßnahmen wird von allen dabei für gutgeheißen. Trifft man Rußland, trifft man dessen Wirtschaftskraft udn damit die Lebensvollhzüge der Bevölkerung, trifft man auch Putin. Warum? Das ist nicht so klar. Denn es ist bekannt, daß der Effekt völlig ins Gegenteil schlagen kann, zu einer Solidarisierung des Volkes mit der Regierung führt, sodaß die Sanktionen mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar ins Gegenteil umschlagen könnten.  

Ist Rußland und Putin aber überhaupt ein und dasselbe?

Sonntag, 20. Februar 2022

Die Kultur im Fleische

Die Klageweiber [mit ihren violett angemalten Gesichtern] waren [trotz des in von niemandem erwarteten ausgreifenden Schritten erfolgten, langen Aufstiegs zum Berge Mose, dem Musa Dagh] hinreichend bei Kräften - nicht einer ging auch nur der Atem schneller - um sofort an die Arbeit zu gehen. Nunik [die Nasenlose, deren Schneidezähne aus dem lippenlosen Gesicht starrten, und deren Alter der Legende nach hundertfünzig und mehr Jahre betrug], Wartuk, Manuschak und die anderen hockten sich zu den Toten. Ihre schmutzigen Klauen enthüllten die schon erstarrten Gesichter. Und dann hub an ihr Gesang, älter vielleicht als die ältesten Lieder der Menschheit. Er wurde ohne Unterbrechnung wiederholt, bis der letzte Stern sich im ergrünenden Himmel löste. 

So arm der Text war, so reich veränderte sich die Melodie. Manchmal wars nur ein langes gleichlautendes Stöhnen, manchmal eine Kette heulender Koluraturen, manchmal ein ödes, schmerzverschlafenes Nicken derselben zwei Töne, endlos, manchmal ein schrilles Aufbegehren, und dies alles nicht etwa frei und der willkürlichen Eingebung foldend, sondern gesetzmäßig und überliefert von jeher. Nicht jeder der Sängerinnen, [denen nicht viel zu den Chorgestalten der antiken Tragödie fehlte], besaß die altbewährte Kunst und Stimme Nuniks. Es gab unter ihnen auch mäßige und daher eigennützige Künstlerinnen, deren Gedanken während der Arbeit ausschließlich mit dem Geldbeutel der Hinterbliebenen befaßten. Was nützten dem reichsten Manne hier obern seine Pfunde und Piaster?

Sonntag, 9. Januar 2022

It is MINDBLOWING (2)

Aber derzeit bricht ohnehin die Hölle los. Was im Windschatten daherkommt, und bald überholt - Im Windschatten der Coronaaufregung werden in Österreich weitere Gesetze verabschiedet, die an die Grundlagen des Lebens eines Volkes gehen. Und wer macht das? ich habe an dieser Stelle schon oft gewarnt vor dem, was uns blüht, wenn die Babyboomer von den nächsten Generationen abgelöst werden. Das ist nun der Fall.

Jetzt wird in Österreich die assistierte Selbstmord Wo aus einer Freiwilligkeit, in der der Einzelne einer "allgemeinen Meinung" gegenübersteht, die noch dazu von Autoritäten vertreten wird, ein Druck zur Selbstbeseitigung wird, sobald man subjektiv das "Gefühl" hat, der Gesellschaft "nur noch zur Last zu fallen."
Und dieses "Gefühl" hat mit der Wiederspiegelung in den anderen zu tun. Das heißt, die Gesunden (sozusagen) spiegeln den Kranken etwas wieder.