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Donnerstag, 9. Januar 2025

Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (2)

Sehr interessant dazu das Buch "Nomenklatura" von Michael Voslensky, das ich derzeit lese, und das mir endlich wieder einmal (als aktuelle Literatur; fast alles, was zur Gegenwart geschrieben wird, ist dünn und wenig sättigend, deshalb ärgerlich und verschwendete Zeit wie Geld) neue Erkenntnislichter einschaltet, viele Gedanken in ganz andere Wege leitet.

In dem Fall auf die Spur jener "Klasse" gebracht hat, die die gesamte Ideologie nur als Maskerade benutzt hat, um zu verbergen, daß ganz persönliche Verbindungen und vor allem Machtinteressen, vor allem diese typischen Rachegefühle (mit Vergeltungslust, weil man angeblich durch diese und jene zu wenig erreicht hat, zu wenig geworden ist, etc. etc.) Die auch heute extrem mächtige und wichtige gesellschaftliche Strömungen sind. Voslenskys Buch halte ich also für absolut aktuell und relevant und lesenswert, auch wenn er es 1980 veröffentlicht hat. 

(Man sieht übrigens da einmal mehr, was der Verlag Molden in Wien damals noch an relevanter Literatur publiziert hat. Man merkt an deren damaliger Verlagspolitik die geistige Substanz im Hintergrund. Ich vermute noch als Wirkung der Persönlichkeit eines Fritz Molden, eine der schillernden und brillanten Figuren, wie sie unser Volk früher in nicht geringer Zahl hatte.)

Jedenfalls - diese Nomenklatura, diese Klasse, hat mit heutigen Staatsgrenzen nichts zu tun. Das ging quer durch die Staaten, und war nur in den Personengruppen und -schichten existent, die den Staat als Instrument persönlicher, oft schwerer Defizite benutzt haben. 

Man muß sogar davon sprechen, daß sie den Rest der Bevölkerung wie Sklaven benutzt haben, und absolut parasitär einzustufen sind. Sie haben nie wirklich gearbeitet, nie Unternehmen gegründet, nichts Produktives getan, sondern VON diesen Dingen gelebt. Sie aber in absoluter Willkür und Bürokratie unter ihre Fuchtel gestellt und drangsaliert.

Mittwoch, 8. Januar 2025

Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (1)

Na klar, und jetzt geht es ruckzuck ... Die neuen Machthaber (in Wahrhehit Marionetten in der Hand der USA und Israels)  lockern die Sanktionen gegenüber Syrien. Also das, womit sie den vorigen Amtsträger, den "blutrünstigen Diktator alAsad", lange und geduldig stranguliert hatten. Bis der - Reiter eines völlig zerrüteten Staatsvolkes, mit einer kaum noch staatsrelevanten Wirtschaft, also auch keinen Steuereinnahmen (sogar das Öl in den "kurdischen" Gebieten hat man ihm entzogen) - nicht einmal mehr durch Drogenhandel genug Geld auftreiben konnte, um seine Soldaten zu bezahlen. 

Sodaß die dann angesichts dieser in geeintem Vorgehen von der Türkei, Israel und den USA großgezogenen, absolut gewaltbereiten Rebellionen die Waffen wegwarfen, und sich entweder ergaben, oder ins Ausland flohen. So, wie vor ihnen die Hälfte der Syrer ins benachbarte Auslande oder nach Europa floh, ja fliehen mußte, das muß man einfach einmal sagen. Weil WEGEN DIESER SANKTIONEN in Syrien einfach nicht zu überleben war. 

Also auch das Teil einer Strategie, die nun aufgegangen ist: Syrien ist als Staat, der israelischen Interessen im Vorderen Orient entgegenstehen könnten, auf alle Zukunft ausgeschaltet. So wie Libyen, Libanon, Jordanien, Irak, und bald wohl auch der Iran.

Sonntag, 27. November 2022

Das Feuer hinterm Rauch (1)

Diees Video-Gespräch, das in diesen Tagen Glenn Diesen mit Richard Sakwa  (Autor zahlreicher und aktueller Bücher über Rußland und den Westen) und Alexander Mercouris (speziell 2022 weltweit sehr populär gewordener Kommentator zum Ukrainekrieg) geführt hat, räumt die Trümmer auf, die manchem eine Einordnugn der Lage schwer erscheinen lassen. 

So liefert das Videogespräch einen sehr profunden, in vielem überlegenswerten Pfad, um die geopolitische Lage, in den eingebettet man den Urainekrieg sehen muß, ordnen und übersehen zu können. Und so zu einer guten eigenen Beurteilungsbasis dessen zu kommen, das uns derzeit als DIE GROSZE ERKLÄRUNG von der Politik bzw. den Medien serviert wird. 

Notwendig, weil die Bedrohungen unserer Lebensweisen das bereits erreichte Maß an Beeinträchtigung DURCH DIE POLITIK bereits überschreiten. Die dumpfen Zukunftsängste überwiegen in allen Umfagen lnägst das, was als Beschwerde erfahrbar wird, und trägt so maßgeblich zu einer rehct bedrückten Stimmung bei, die die Umfrageinstitute (die die meßbaren Faktoren wie Geburtenzahlen oder Investitoinen ergänzen) ans Tageslicht bringen

Dienstag, 11. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (2)

Das Unglück, das dem Irrtum entstammt. Der  Irrtum, der  über uns verhängt wird. Der Irrtum, der uns zum Verhängnis wird. Wenn also z. B. von Inflation gesprochen wird, die die meisten klasischen Wirtschaftstheorien als Ergebnis der Erhöhung der Geldmeinge in einer Gesellschaft bezeichnet wird, der das Warenangebot samt Nachfrage hinterherhinkt, so ist das unter anderen, realen Bedingungen oft überhaupt nicht so aussagbar! Keineswegs muß deshalb die Erhöhung der Geldmenge durch (geldschöpfende) Kredite z. B. eine Inflation anheizen, wenn gleichzeitig die Menschen das Geld horten. 

Oder aus dem Land fließen lassen. Oder in Produkte fließen lassen, die so speziell sind, daß sie sich nicht auf das allgemeine Marktgeschehen auswirken (man denke an das Sammeln von Münzen, oder von Oldtimern, oder von Kunstwerken.) 

Montag, 10. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (1)

Eigentlich könnte man den Titel des aktuellen Buches von William Briggs als Leitmotiv über diese gesamten Seiten mit seit 2007 mittlerweile 10.500 veröffentlichten Beiträgen. "Warum alles, was sie glauben, falsch ist" ist eben eine Aussage aus der Analyse dessen, was sich noch als Substanz einer verwehenden oder schon verschwundenen Kultur darstellt, und in diesem Urteil stimme ich mit dem Statistiker und Logiker Briggs restlos überein. 

Der Zustand, in dem wir - mit Westen hinlänglich bezeichnet, der Begriff Abendland ist nur noch Reminiszenz, Ruinentourismus, ein Thema der Archäologie - leben, hat mit Kultur nichts mehr zu tun. Er ist ein Zustand, mehr nicht, in dem es niemanden mehr gibt, der nicht mit Krücken herumläuft, sonst würde er längst gefallen sein.

Montag, 19. September 2022

Konsistente Politik

Nicht, was wir getern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.   (O. Y Gasset)

Konsistente Politik ist die erste Anforderung an staatliche Politik überhaupt. Sie ist ihrem Wesen nach vorauschauend, weil sie alle Aspekte der Wirklichkeit in freiem Denkschwung erkennt und in das Urteil einflieoßen läßt. Dann aber, ist die Entscheidung einmal getroffen, wird sie auch in Treue verfolgt, selbst wenn kurzftistige Ereignisse sich in den Weg stellen. Es ist das Wirkliche nämlich auch das Bleibende, das wirklich Wirkliche, das in sich stimmig außerhalb der Zeit steht uznd nur außerhalb der Zeit zu denken (also zu erfassen) ist. 

Das ist auch das die Zukunft Berstimmende. Auf lange Sicht betrachtet, so schreibt Ferdinand Braudel einmal, hat sich historisch auch immer die lange Sicht als das Bleibende durchgesetzt.
Wenn jemand glaubt, daß es irgend etwas in der Politik gibt, das nicht von Absichten getragen ist, dann täuscht er sich. (K. Adenauer) Ist Politik inkonsistent, widerspricht sie sich also und wird sie sprunghaft, so hinterläßt sie keine Leerstellen, sondern trägt im selben Augenblick das Gepräge unausgesprochener, aber immer dahinterstehender Interessen, denen die Widersprüche nützlich und Absicht sind. 

Samstag, 27. August 2022

Eine Übersicht - aber: wovon? (2)

Was und das aber auch erzählt. Und wie sich diese Probloematik so exakt mit der der FSSPX deckt, daß es gar nicht anders sein könnte, als daß Heinz-Lothar Barth diesen Vortrag auf genau diese Weise hält. - Das zu sehen verlangt, die seelische Realität des Menschen von einer Warte aus zu sehen, die den allermeisten und vermeintlichen Streitern für das Gute sehr fremd ist. 

Mehr will ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Zumal ich der Priesterbruderschaft Pius X gegenüber meine größten und begründeten Bedenken habe, wieweit sie unter der Fahne des "Richtigen" nicht doch das Wesen der Wahrheit weil die Ökonomie der Gnade zerstört. Nicht natürlich der Dogmatik und Glaubenstheorie nach. Aber das ist ja das Problem, daß die "Richtigkeit" in ihrer "Pseudologie" zu einem fatalen Element der Zweitwirklichkeit werden kann. 

Freitag, 26. August 2022

Eine Übersicht - aber: wovon? (1)

NWO 1. Teil - H. L Barth
Es ergibt eine schöne Übersicht, was Heinz-Lothar Barth da vorträgt. Der Publizist und Theologe, der sich dem Kreis der Priesterbruderschaft Pius X zugehörig sieht, zumindest in einem Naheverhältnis dazu steht, gibt in einer zweiteiligen Vortragsreihe eine Art Übersicht über die Theorie, welche globalen Bewegung im Schwange ist, die Welt in einer Neuen Weltordnung zu beherrschen. 

Wer das für Verschwörungstheorien hält, der kennt wohl nicht die offiziellen Schriften und bis in Regierungen der ganzen Welt längst etablierten, von niemandem verheimlichten politischen, geistigen, biologisch-medizinischen und ökonomischen Bestrebungen. Da hat Barth zweifellos recht.
Es ist der Weg der Menschheit zum Totalitalitarismus. Hören wir uns das einmal in dieser Übersicht an, die Heinz-Lothar Barth in Wr. Neustadt erst in diesen Monaten vorgetragen hat. 

Dienstag, 26. Juli 2022

Und worum es nicht geht (2)

Der Mensch, der seinem Sinn lebt, ist niemals der, der "gesund lebt". Punkt. Er ist der, der sich seinem Sinn unterstellt, und dafür seinen Leib ins Opferfeuer wirft.Damit ist auch jenes (vorsichtig agierende) Konzept zu verwerfen, in dem Wege gescucht werden, einen Zustand zu erreichen, der "erst einmal in Ordnung und heil ist", um von dort aus dann die logos-Dimension anzugehen, also die herantretende Lebensaufgabe "zu erfüllen". Heißt, nicht erst eine Art "psychischer Gesundheit" herzustellen, um dann auch in die Lage zu kommen, allenfalls noch herantretendes Leid zu "bewältigen". Es heißt auch nicht, "erst gesund" zu werden (von Corona etwa), um dann die Menschen über Sinn und Lebensfülle zu belehren. 

Sondern es heißt das bedingungslose Ja zum Wirklichen, in welcher Form immer es herantritt, um dann an und in dieser Aufgabe sein Leben zu bewältigen, so gut es geht. Das kann auch heißtn, daß das eigene Leben seltsam "scheitert", daß alles daneben geht, und es kann vor allem heißen, daß man erkrankt, woran auch immer. Dann eine Art "subjektive Persönlichkeit" herauszuarbeiten, die es dann zu gesunden gilt, auf daß von dort aus dann auch der Leib gesunde, ist bereits die Fragmentierung des Ganzen in für sich gar nicht bestehen bleiben könnende Teile. Heißt also genau diese Auseinanderreißung, die Schubert in gewisser Hinsicht sogar als "falsch" zu erkennen meint. 

Montag, 25. Juli 2022

Und worum es nicht geht (1)

Betrachtet man den Menschen im Kosmos, sieht man seinen Rang. Als Ebenbild Gottes geschaffen, ist er die Anlaufstelle der restlichen Schöpfung, die auf ihn hin (un damit an seinen Ort) ausgerichtet ist. 

Vom Kosmos her, in dessen Zentrum sich die Erde befindet, bis zur (in der räumlichen Anschauung) unter ihm befindlichen Schöpfung der Lebewesen in Tier und Pflanze absteigend (mit jweils sogar schmalen, aber sehr indifferenten, scheinbar beiden Bereiche zugehörigen Randzonen, wo also Pflanzen nahezu tierähnliche Eigenschaften haben, und umgekehrtt) bis dann eben hin zur nur materiellen Ebene der chemischen Elemente. 

In allen findetn sich dieselben Prinzipien, als Verweis auf Gott in seinem Wesen, allerdings in jeweils anderen Ebenen. Die sich jedoch im Menschen zur Geistigkeit gesteigert findet, das heißt, daß er "wie" Gott auf dem Gewese der Wahrheit steht. Diese ist es, die ihn vollends durchdringt, und weil alles, was es gibt, von seiem Höchsten bestimmt ist, weil das "was" etwas ist von sienem Höchsten her aussagbar und als Ganzheit wesensbestimmt ist, ist es auch für ihn die Wahrheit selbst, die die Lebensgrammatik bedeutet. 

Dienstag, 14. Juni 2022

Nicht WENIGER, sondern-MEHR Autos brauchen wir

    Video auf Tichys Einblick
Das ist wenigstens wieder einmal was Handfestes, was in Tichys Einblick zu sehen ist. Nicht dieses seit Jahr und Tag und in mittlerweile unerträglicher Dichte seriverte, längst abgestandene "Gesellschaftskritik"-Wässerchen, das sich schon ein ganz breites Flußbett gegraben hat, in dem die "Kritik" als schlickiger, lehmverdreckter, ungenießbarer und langweiliger Strom dahinzieht, und mittlerweile so gut wie alles zusammenfaßt, was da angeblich die Zeit analysiert, heißt: "durchschaut".

Neues, Konkretes aber hört man nicht mehr, und in den realen politischen Geschehnissen spiegelt sich ohnehin nichts davo wieder, die ziehen irgendwohin davon, leben wie in einer der mittlerweile zahlreichen Parallelwelten.

Dankbar nehme ihc deshalb zur Kenntnis, was hier gesagt wird. Es geht um eines der vielen Ärgernisse der Gegenwart, den Fahrradverkehr als Hauptdarsteller der so zeitgemäßen Kritik am Automobil, und zwar am benzingetriebenen Automobil. Denn während man den Eindruck hat, daß die Meinungs- und Medienlandschaften, die vollgestellt sind mit Hinweisschildern und Mahnbotschaften, eine Realität wiederspiegeln, tun sie nichts dergleichen, sondern erhöhen nur den Erziehungsdruck. Denn was Elite sein will, das erzieht den schmutzigen, miesen Rest der Menschheit.

Sonntag, 5. Juni 2022

Woran die Familie zerbricht

Eine der fatalen Folgen des Denkens in autonomen, individualistischen "Talenten" und für sich stehenden "fähigkeiten" (als hätte das Tun sein Objekt bereits in sich, und als wäre eine Bewegung, also eine Fertigkeit, nicht primär abstrakt und ohne Ausrichtung auf das Zielobjekt - der Junge, der geschickt in der Handführung ist, kann sowohl hervorragend Schrauben drehen, als auch Tapeten kleben, Madonnen schnitzen und Geschichten formulieren, jeweils dieselben Abstrakta), ist das Zerreißen des familialen Zusammenhalts.

Denn wenn das Kind eine Fähigkeit hat, die von der der Eltern völlig abweichen könnte, ja wahrscheinlich sogar tut - die Kleinkindpädagogik setzt heute bereits bei einer identitätsbefreiten, universalen GLEICHHEIT aller Kinder an, die sich dann "ihren inneren Fähigkeiten gemäß" entwiekeln sollen weil angeblich wollen und können - dann besteht nicht nur kein Anlaß, die Traditionen der Eltern zu übernehmen, also in der Familie, im sozialen Alltag zu LERNEN, also eine Verpflichtung zu einem Tun anzunehmen und vom Rollenvorbild (Vater, Mutter, enges oder weniger enges Familienmitglied), sondern das wird ihn sogar höchstwahrscheinlich BEHINDERN weil, mit psychologischen Zwängen befrachtet, einengen.

Sonntag, 8. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (4)

Aber wissen Sie, geneigter Leser, wer diesem Rußland NOCH als Feind, und zwar als Todfeind - gegenübersteht? - Das ist ein großer Teil des amerikanischen Judentums. Das ist auf jeden Fall das Judentum in Kalifornien, das im 19. udn 20. Jahrhundert Hauptzielort der Juden des ehemaligen Kazariens war. Und das ist ein Teil des Judentums der Wallstreet, das sich freilich zu einem guten Teil vom Aschkenadse-Judentum Osteuriopas unterscheidet. Weil die Wall Street sich auf die viel ältere Kapitalkraft der sogenanten Sephardischen Juden, also der Juden des Mittelmeerraumes stürzt. Die also der Austreibung aus Spanien im 16. Jhd. über Amsterdam, London und New York gewandert und ihre Netzwerke viel früher als die Ashkenadse aufbauen hatten können. 

Letztere waren einmal die Juden, die aus dem im Mittelalter aufkommenden Konflikt der (turkvölkischen) Juden des Kazan Reiches bzw. Kazariens, das sich im 7. Jahrhunder nördlich des Schwarzen Meeres gebildet hat. Der Name lebt ja noch heute in Kaz-achstan, Kas-pisches Meer, oder Kav-kas (russ.), also Kau-kas-us, dem früheren Bollwerk gegen die Muslime Arabiens. Einer der vielen Mongol- und Turkstämme, die diese je nach Betrachtungsweise fünd- bis achttausend Kilometer lange und zweitausend Kilometer breite riesige eurasische Steppe bevölkerten, und die ihren Ursprung (in Sem, einem der drei Söhne Noahs) eben vom nördlichen Kaukasus genommen hatten, und sich bis Korea, China, Vietnam, Japan ausgebreitet haben.  

Samstag, 7. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (3)

Aber es gibt einen weiteren, einen wahren Todfeind Rußlands, über den es zu sprechen giltAls es unter Gorbatschow zu einem scheinbaren (!) Umschwung kam, haben amerikanische Oligarchen mit Hilfe von rusischen Strohmännen (die man nun dort auch Oligarchen nannte) versucht, die gesamten  Resourcen der ehemaligen Sowjetunion unter ihre Finger zu kriegen. Und das ist zu Anfang auch recht gut gelaufen. 

Erst unter Gorbatschow. Der (was hierzulande auf ganz seltsame Weise nie ernsthaft reflektiert worden sit, denn er hat ja auchnie etwas anders erzählt, ja er hat es sogar wieder und wieder ausgesprochen!) nie etwas anderes zum Progamm ausgerufen als "Perestrojka". Er hat also einen "Umbau" DES SOWJETSYSTEMS proklamiert, damit es ein BESSERES KOMMUNISTISCHES Globalreich werden könne. Im Grunde hielt er sich also ganz in jenem Narrativ, das sogar noch eine Angela Merkel vertreten hatte (und wohl recht sicher bis zuletzt hat). Als die Tochter eines Pastors, der seinerzeit und völlig freiwillig von der BRD in die DDR übersiedelt ist (!), noch 1990 dem sozialistischen Akademikerverband der DDR Sekretärin spielte: Daß sie immer einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" haben wolle. 

Freitag, 6. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (2)

Warum? Weil es den Atomkrieg riskiert? Nein. Vor einem Atomkrieg sollten wir weit weniger Angst haben, als uns eingeredet wird, weil das manchem sehr nützlich ist. Sondern weil es sich in einen Gestus hineinreißen hat lassen, in dem es das Anderssein Rußlands, auch sein Komplementärsein nicht mehr dulden will. 

Wo es daherfaselt, es wolle "unabhängig" sein. 'Als gäbe es eine soziale Beziehung OHNE Abhängigkeit, als wäre nicht diese selbst das, was wir als Beziehung bezeichnen; eine Bziehung zu gestalten, wozu es immer die Form braucht, also einen offiziellen Ritus, der darstellt, was diese Beziehung ist. Wo es also alles auslöschen möchte, was Europas östlichen Teil ALS Europa akzeptiert, respektiert, und sein Eigensein betreiben läßt, das heißt auch: Seine Beziehungen im kleineren, mehr lokalen Rahmen gestalten läßt, und sei es durch einen lokalen Krieg. 

Donnerstag, 5. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (1)

Alle die Theorien, die an deren Wiege stehen und standen, sind zwar durchaus ernst zu nehmende Irrtümer, aber sie konnten sich nur deshalb so rasch ausbreiten (der Mensch erst nur ein Zellklumpen, usw. usf.) weil die Bereitschaft, die eigene Vernunft zu verwirren, also das eigene Denken so weit von der erfahrbaren Realität zu entfernen und es im Irrationalen zu belassen, schon so groß war. 

Denn die Generationen der Nachkriegsgeburten, die nun an der Schwelle zur soliden eigenen Existenz stand, hatte schlicht und ergreifend Angst. Sie hat erstmals erfahren, daß es eine Weltlage geben kann. In der das Undenkbare a eintritt, daß sie tatsäclich nicht gebraucht werden, in der Leben also tatsächlich keinen Sinn haben konnte. 

Auch das widerspricht natürlich der elementarsten und ersten menschlichen Erfahrung. Aber weil Sinn eine erste Erfahrung ist, die allernatürlichste Erfahrung sogar, ist sie durch Rationalität leicht zum Verblassen zu bringen. 

Aber was dann einsetzte, diese viel zu leicht als "Protest-Stimmung" klassifizierte Haltung, ist phänomenologisch betrachtet das genaue Gegenteil zum Behaupteten. Es ist nämlich genau KEIN Austreten aus dem Gesellschaftsganzen und kulturellen Gefüge, sondern es ist im Kampf GEGEN das Etablierte und in dessen Gegenreaktion eine INTEGRATION. 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Auf der Suche nach einer Ordnung (0)

Vielleicht ist es tatsächlich der erhellendste Blickpunkt, schaut man auf die Revolutionsbewegngen, die wir grosso modo als die 68er bezeichnen, wenn wir sie von der phänomenologischen Seite her betrachten. Es würde auch erklären, warum deren Impulse - Auflehnung gegen die bestehende, also überloieferte Ordnung, das ist also die bestehende Hierarchie, die gesellschaftliche Struktur, die Autoritäten (als Personen) usw. - so hartnäckig blieben. Und so einfach und gegen jede Evidenz, gegen jede echte persönliche Erfahrung, zum allgemeinen Narrativ als Sprach- und damit Denkgrundlage, und damit zu einem (immanent) Gesollten werden konnten. 

Denn immerhin haben diese Generationen, die nach dem Kriege geboren wurden, um zu revoltieren viel Schmerz ertragen müssen. Denn es schmerzt, es schmerzt sogar immens, sich gegen die Natur zu stemmen, um eine "neue Natur" zu etablieren.

Sonntag, 13. Februar 2022

Ein schweres Unrecht

Den haben sie ja ordendlich gehirngewaschen. Vermutlich hat er schon jahrelanges "Gewalt-Deprogramming" durch die Selige Psychologenschar hinter sich. Die ihm ein neues Rationalitätskonstrukt eingezogen haben, und hatten leichtees Spiel, weil er zuvor sicher zu wenig reflektiert war. Ah, und grad hör ich's: Er war beim Psychologen ... da kommt dann sowas raus. Motto: Völlige Depersonalisierung, um ihn dann zum "funktionierenden Mitglied der Gesellschaft" zu machen. Besser seelisch tot, nicht wahr? Warum das alles? Weil das Strafrecht keine adäquate gesellschaftliche Vorgehensweise mehr abbildet.
QR Interview mit einem Mörder
Wir lesen hier die Reaktion eines Zusehers (wer war das nur ...?) eines Videos auf Youtube, in der ein mehrfacher Mörder über die "Erfahrung des Mordens" spricht. Das Ekeligsten an diesem Film ist dabei aber der Zugang der Filmemacher. Am zweiten Rang ist es erst der Mörder selbst. Dem die Verlogenheit so deutlich aufs Gesicht und in die gesamte Gestalt geschrieben steht, daß es schon weh tut zu sehen, daß das niemand zu merken scheint. Am wenigsten wohl die Verantwortlichen bei den Behörden. Aber er wurde in diese Situation gebracht, ja förmlichst eingeladen. Denn sie bildet ab, was sich im Strafvollzug heute abspielt.

Mittwoch, 12. Januar 2022

... und krallt sich an einen Ort, um nicht zu sterben (3)

Daß das keine Verschwörungstheorien sondern seriöse Analysen eines Ist-Zustandes sind zeigt sich alleine an der Tatsache, daß der Aufwand, gewisse Sichtweisen durchgesetzt werden sollen, immer größer wird. Und sich allmählich den Grenzen nähert, die den Aufwand gen Unendlich treiben, geht es zur Vollendungsgrenze. So wachsen die Falschmeldungen, sind zum Teil schon ganz offensichtlich, ja fast demonstrativ falsch und nur noch behauptet. Obwohl das Unbehaben beim Konsumenten bereits zum Greifen dicht ist. 

Man denke etwa an die "Zahlen", die "Daten", die "Fakten", mit denen täglich neu, ja tatsächlich täglich neu und durch eine stillschweigend oder wortreich, je nach Lage, inszenierte Umdeutungen und Neudeutungen (oft durch angeblichen Erkenntniszuwachs,) zu lügen versucht wird. Anhaltepunkt sind dabei Daten, Erfassungen, Erhebungen über Stimmungsbilder und emotionale Zustände der Konsumenten, an denen Angriffspunkte zu finden versucht werden. Stellt sich heraus, daß Menschen es hier und da und doch bemerken und gegen Lügen opponieren, werden sie schon am nächsten Tag mit einer adaptierten Taktik belogen.

Dienstag, 11. Januar 2022

... stößt Schreie aus, um Hindernisse zu verscheuchen ... (2)

Wie wuchs sich dieser rein soziale Eingriff zu einer Auffassung, zu einer allgemeinen Weltsicht aus? Dieses Handwerk haben die Publikations- bzw. Meinungs-Medien erledigt, und sie tun es nach wie vor und mittlerweile fast ausschließlich. Die noch vor 150 Jahren immerhin wenigstens noch in Vielfältigkeit und Wettstreit standen, der sich aber mit der Zeit gleichschaltete.

Ein Kampf, der umso leichter zu entscheiden war, als diese Medien in die Hände der Ideologen gefallen sind. Beziehungsweise deren Ausgestaltung von Interessen getrieben war und ist (man denke ans Internet, dessen Genese und Ausformungen kann jeder von uns, der das 40. Lebensjahr so halbwegs schon erreicht hat, noch so halbwegs erinnert) die in sich, also ihrem Wesen gemäß die Zerstörung des wahrlich Menschlichen zu ihrem natürlichen Ausgang haben. Was an dem ersichtlich wird, von dem ihr "Gelingen" abhängt. 

Ohne solch beschriebene, durch das Sozialsystem (das die Karawanentiere stellte, auf deren Rücken sämtliche politischen Systeme und Diktaturen des letzten Jahrhunderts eingeritten sind) systematisch produzierte, soziale Wüste wären die social media generell, Dinge wie Facebook oder Twitter speziell, gar nie groß geworden. Ohne soziale Destruktion wäre amazon, das von den social media abhängt und wie ein Müllschlucker alles aufgesaugt hat, was die Entsozialisierungsmaschinerie durch die Mangel gedreht hat, chancenlos geblieben.