So, wie es die Heiden machen, die sich am Traum eines Zustands festklammern, den uns Adam und Eva verloren haben, wo das Fleisch noch den Geist vollkommen trägt und führt und von ihm in ganzem Gehorsam gelenkt wird. Sie sind es, die das ewige Glück vom Fleisch erhoffen, und deshalb dne Ordnung für ihr Leben ganz davon bestimmen lassen.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Donnerstag, 13. Oktober 2022
NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (2)
Samstag, 8. Oktober 2022
Der Bogen von einst zum heute
Freitag, 7. Januar 2022
Kleinere Beobachtungen
Es ist nicht uninteressant, die Situation der ältesten Tochter zu studieren. Deren Leben nicht selten vom Bemühen bestimmt ist, die "bessere Version der Mutter" zu werden. Auch als "die bessere Frau" für den Vater, weshalb ihr Versuch, die Mutter zu übertrumpfen, die Wertelandschaften und Eigenschaften des Vaters wiedergeben. Das heißt also, nicht ohne den Vater gesehen werden kann, dessen "leeren Platz an seiner Seite" sie zu füllen, den sie zu überzeugen versucht. Und dabei nicht selten Schadenfreude (der Mutter gegenüber) ihre Rolle spielt.
Die nächsten Töchter haben es da ein wenig leichter. Sie stehen nicht mehr so unter diesem Druck einer mit den nächsten Kindern schwindenden Aufmerksamkeit der ältesten Tochter, haben deshalb also auch weniger den Vater im Zentrum ihrer Rechtfertigung.
Mit einem gewissen Sonderfall, der Tochter,
Samstag, 22. Mai 2021
Man kann's auch übertreiben (2)
Teil 2) Wenn ein Sündenbock zum Sündenbock wird (Teil 1 am 14. Mai 2021)
Freitag, 14. Mai 2021
Man kann's auch übertreiben (1)
Es ist ein wenig seltsam, daß über weite Strecken dieselben Kräfte, die für sexuelle Befreiung eintreten, die Pornographie ablehnen. Und nicht nur das, diese Ablehnung trägt teilweise bereits aggressive Züge. Ganz so, als würden alle Schranken, hier den Archetyp eines Sündenbocks zu konstituieren, zunehmend fallen. Sodaß sich (ähnlich wie in der #metoo-Bewegung) ganz andere, elementarere und vor allem komplexere Dinge zu einer Ersatzabführung bündeln. In die hinein dann der Wille (zusätzlich aus dem Verstand genährt) Energie lenkt.
So wird die Ablehnung der Pornographie sogar zu einer Art Gleitmittel, zu einem nächsten Trojanischen Pferd, um im Kampf gegen dieses "na wohl auch von Ihnen abgelehnte Zeug!" auch die Zustimmung zu Totalitarismen einzuholen. Denn wenn schon nicht beim Klima, wenn schon nicht bei Corona, dann ist doch wenigstens bei der Pornographie gerechtfertigt, das Verhalten der Menschen bis zum Gang auf die Toilette zu regeln. NICHT WAHR?
Eben. Nicht wahr.*
Donnerstag, 6. August 2020
Von Wirtschaft, Drohungen und Wahrwerdungen (2)
Was schreibt dazu der liberale Thinktank Agenda Austria? Wir bringen es, wegen eines Umstands, den wir am Schluß ausführen.
Seit 2007 kamen für jeden Euro an Wirtschaftsleistung 1,56 Euro an Staatschulden hinzu. „Wir haben den Krisenmodus in Europa eigentlich nie verlassen. Die einfache Antwort, die Probleme mit der Notenpresse wegzudrucken, geht offenbar nicht auf. Trotzdem versuchen wir es immer intensiver. Europa braucht aber nicht noch mehr Schuldenprogramme, Europa braucht eine Strategie, wie wir aus diesem Teufelskreis entkommen“, sagt Agenda Austria-Ökonomin Heike Lehner.
Hier im speziellen wird - wie so oft heute! - die Problematik der Stellung der Frau in ihrem Kampf um den Vaterstuhl ausgetragen, und in den Kindern der Kinder definitiv "gewonnen". Vermeintlich! Nur vermeintlich. Es ist ein Pyrrhussieg, wir werden noch darüber berichten. Denn diese Kinder der Kinder werden eines Tages ... nicht so ungeduldig, werter Leser, es wird schon noch gesagt werden!
Denn Familie ist nur als Haus verständlich. Und Haus ist die Gemeinschaft (als Einigkeit) unter dem Vater, also Wort, Geist. Die biologische Tatsache einer Abstammung ist zwar da, spielt auch eine Rolle, aber eher als "zu überwindendes Faktum". So sehr die biologischen Abstämmlinge auch dann (aus Gründen der Legitimität!) versuchen, die Familie - das Haus - zu stehlen. Das Haus geht mit dem Vater, und dessen Vater, und dessen Vater, und dessen Vater ... bis zum Neuen Adam. Was aber passiert, wenn man diesen Neuen Adam verweigert? Eben. Man steht gegen die eigene Natur.
Was soll daran also verwunderlich sein, wenn unter den Jungen heute die Meinung weitest verbreitet ist, daß die Menschheit "gegen die Natur" stünde? Und daß die überkommene Kultur (ja, ihre nämlich!) nichts taugt, außer - wie bei "konservativen" Liberalen - wo sie gerade noch nützlich ist? Bildung wird unter diesen Generationen deshalb nur noch zum Werkzeug, um den selbst zu definierenden Anspruch (man nennt das dann "ehrgeizig", und "strebsam") auf sozialen Ort/Stellung (die das Haus des Vaters des Vaters des Vaters ... vorgäbe!) zu erfüllen.
Donnerstag, 2. Juli 2020
Warum Gott als Mann gesehen werden muß (2)
Und MIT DEM PRIESTER zerfiel AUCH DER MENSCH. Nicht umgekehrt, nicht anders, sondern genau so.
Mittwoch, 1. Juli 2020
Warum Gott als Mann gesehen werden muß (1)
So, wie beide, Mann wie Frau, in der Selbstüberschreitung, durch diese Mann-Männin-Konstellation jeden dieser Aspekte des Menschseins=eigentlich Mannseins erst zur Wirklichkeit und damit zur Welt bringen. Ohne diese "Frau aus dem Mann genommen" hätte dem Menschsein seine wirkliche Wirklichkeit gefehlt, die immer erst als Moment der Selbstüberschreitung WIRD, also ist.Als Ergänzendes, als "Fleisch von meinem Fleisch, Bein von meinem Bein." Als Boden, als Materia, ohne die er nicht Mensch weil Welt sein könnte.
Sonntag, 3. November 2019
Bravo, einfach nur Bravo!
All die Mieselsüchtigen der Weltrettung kann man buchstäblich vergessen, und sie werden auch vergessen werden, drum sind sie ja so laut. Und penetrant wie Fliegen am Abtritt. Die Frauen gehören den Kämpfern gegen die Feinde, den Feuerwehrmännern, die sich täglich den Arsch versengen. Und dazu, jawohl, dazu erst braucht es ein Kinn das so glatt ist, wie es nur ein Gillette Fünffachschälkopf mit Highdrive-Nachputzer zu glätten vermag. Auch noch nach fünf Uhr Nachmittag, weil in der Nacht des Todeskampfes mit dem Inferno. Und das, das gibt es nicht für zweineunundneunzig. Jeder Mann weiß das. Und seine Frau, die das Zeug im Supermarkt kauft, sowieso. Auch sie will einen Helden, dem es Kränze zu flechten gilt.
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Sonntag, 28. April 2019
Der Mensch ist dem Wesen nach ehelich
Der Mann muß also immer wissen, was zu tun ist. Auch wenn er nicht vergessen darf, daß er in dieser notwendigen Festigkeit als notwendiger (kreuz-charakteristischer) Bestimmungsfestigkeit für die Frau auf eine Weise wieder selber ... Braut ist. Als Kirche, weil er Mensch ist. Als Vis-a-vis der Form selbst, Gott, dem inkarnierten (aber in die geistige Form per Himmelfahrt und Geistessendung aufgestiegenen) Jesus Christus gegenüber.
Sonntag, 19. Mai 2013
Vater ist Geist
****Man beachte in diesem Zusammenhang einfach, welche Bedeutung der "Name" für das Kind (und, praktisch, für die Frau) hat. Kinder, die meinen sich von ihrem Vater lossagen zu können, Frauen, die den Vater ablehnen, sollten wenigstens die Ehrlichkeit aufbringen, dessen Namen abzulegen, den sie mit fremden Inhalten füllen und deformieren. Ohngeachtet der Folgen sei dies gesagt, die den Namensableger eben treffen, der sich seiner eigenen Wurzeln entledigt. Daß sie dies in der Praxis aber so gut wie nie tun zeigt aber ohnehin etwas anderes an: daß der Geist desjenigen sehr wohl gewollt wird, und sei es um des reinen Besitzes willen.
Daß Mönche bei Eintritt in ein Kloster einen neuen Namen annehmen, hat genau darin seinen Sinn und Inhalt: Sie trennen sich von ihren Wurzeln, um sich neu gebären zu lassen, aus anderem Geist, geboren aus der Anarchie des wirklich Neuen, der neuen Sohnschaft, des Vaters aller Väter. (Weshalb das Gesagte auch im weitesten Sinn für Künstler, für alle "Herausgenommenen" gilt.) Und NUR so - wenn - könnte man dem Irrsinn entgehen, der der Vaterlosigkeit (als Ablehnung des Vaters - die Frau betreffend beachte man dabei die strukturelle Wahrheit des Medea-Mythos) zwangsläufig auf dem Fuß folgt.


