Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 20. November 2022
Die Rückkehr der alten Dämonen (2)
Samstag, 19. November 2022
Die Rückkehr der alten Dämonen (1)
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| Gnadenbild von Guadaloupe |
Dienstag, 14. Dezember 2021
Das kommt raus, wenn man es satt hat. (2)
Wissen Sie was, werte Leser und Leserünnön? Ich habe es satt, so richtig satt, daß jeder, wirklich jeder, der mir begegnet, so er nicht einer der wenigen Menschen meines Vertrauens ist, wie der Weinhändler, oder die Koksverkäuferin (diese beiden wollen, da ich auf jeden Fall so bleibe, wie ich bin; wie schön), an mir herumerziehen. Die Kellnerin im Café. Die Kassiererin im Supermarkt. Der Regalschlichter im Getränkediscounter. Der Schaffner in der Bahn.
Montag, 13. Dezember 2021
Das kommt raus, wenn man es satt hat. (1)
Dienstag, 2. November 2021
Als die Götter stumm waren (2)
Wer heidnische Völker aber kennt, weiß, welche Rolle die Botschaften der Götter für sie spielten. Nichts haben die Römer und Griechen unternommen (und sie sind nur angeführt, weil wir von ihnen so viele Schriftzeugnisse haben, daß wir ihre gesamte Kultur so gut rekonstruieren können, daß wir darüber diskutieren, ob Caesar am Morgen seines Todestages Rühreier mit Speck an Olivenparfait oder gekochten Schinken à la Gallia brut aß, und warum, die zahlreichen Schriften widersprechen sich nämlich) ohne die Götter nach ihrem Willen zu befragen, nichts ohne von ihnen zu erfragen, was zu tun sei.
Montag, 1. November 2021
Als die Götter stumm waren (1)
Die Geschichte seiner Eroberung Mexicos ist allseits bekannt, nehme ich an, sodaß ich sie nur kurz zusammenfasse: Verbündung mit dem Volk der Tlaxcala, Marsch (aber nur seiner Spanier) auf Mexico (Stadt), damals noch eine Insel. Unterwegs teilt er seine Männer, die eine Hälfte schickt er zurück, um gegen die vom Gouverneur entsandte "Korrektionsarmee" zu kämpfen. Die andere Hälfte steht in Mexico bald einer so gewaltigen und aggressionsbereiten Übermacht an Azteken-Soldaten gegenüber, daß sie sich zurückzieht und einbunkert.
Gegen jede Erwartung versuchen sie den Genietrick, und tatsächlich: Es gelingt ihnen, den "Kaiser" der Azteken, den prächtig-mächtigen Montezuma zu bewegen, zu Verhandlungen in ihre Festung zu kommen. Wo sie ihn natürlich sofort gefangensetzen und als Geisel halten. Dennoch greifen die Azteken nicht an. Erst als Montezuma auf bis heute nicht geklärte Weise umgebracht wird (wahrscheinlich im Getümmel erstochen) bricht der Sturm los.
Montag, 16. Dezember 2019
Zukünftige und gegenwärtige Problemzonen
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| Bildschirmaufnahme von einem Vortrag von D. Montgomery |
- Die Wanderungsproblematik von Afrika nach Europa hat maßgeblich mit dem Auslaugen der Böden zu tun.
- Auch China hat längst das Problem erschöpfter Böden und damit das Problem der Ernährung. Die chinesische Politik, in Afrika riesige Flächen zu pachten oder zu kaufen, um sie zu bebauen, wird mit einem Schlag verständlich. Auch Asien bietet keine Reserven mehr.
- Bald wird auch Indien geopolitisch aktiver werden (müssen), denn auch die indischen Böden sind bereits über weite Strecken erschöpft.
- Die desaströse Entwicklung des historischen Römischen Reiches wird noch verständlicher, wenn man auf der Karte sieht, daß weite Teile des Mittelmeeres bereits seit der Kaiserzeit und den sozial-politischen Entwicklungen keinen Ertrag mehr lieferten. Rom hat sich bis ins erste Jahrhundert noch durch Expansion über die Misere hinübergerettet, wobei die Eroberung Ägyptens lebensnotwendig war. Durch den Dienst im Militär waren weite Strecken Italiens von kleinbäuerlicher Wirtschaft auf exzessiven Latifundienbetrieb verändert, wo es zu immer mehr Grundbesitz in den Händen immer weniger Oligarchen kam. Deshalb die vielen Brotabhängigen in Rom, deshalb so viele Zentralismus-Entwicklungen (heute würden wir es als "Mehrung von Sozialstaatsabhängigen" bezeichnen).
- Die Erklärung des Niedergangs des griechischen Imperiums wird schon durch die Karte nachgeliefert: die Böden des Hellenischen Reiches waren erschöpft! Die Römer trafen bereits auf ein erschöpftes Griechenland (zu dem weite Teile der Türkei gehörten).
- Auffallend auch, daß die gesamte Levante, von der Türkei angefangen über Syrien bis zum Libanon, nur noch ausgelaugte Böden aufweist. Auch das ein Zustand, der seit der Römerzeit besteht. Hier (neben dem Balkan) besonders auffallend: die Zusammenhänge zwischen Entwaldung und Bodenerosion.
- Auffallend, aber selbsterklärend, der miserable Zustand der Böden in Kasachstan. Diese einstmalige Steppe war in der Sowjetunion mit einem größenwahnsinnigen Projekt, der Umleitung der Zuflüsse zum Aralsee bzw. der Nutzung dessen Wasser selbst, "fruchtbar" gemacht worden. Noch dazu mit extrem wasserziehenden Pflanzen wie der Baumwolle, wozu außerdem riesige Flächen für Weizenanbau kamen, hatte man diese damalige Teilrepublik zu einem florierenden Export- weil Devisenfaktor aufgebaut. Das Ergebnis ist bekannt. Heute ist der Aralsee nahezu ausgetrocknet, und Kasachstans "Felder" kämpfen mit Versandung und Versalzung.
- Brasiliens regenwaldbedeckte Böden sind keineswegs so fruchtbar, wie die schönen Bilder grünen Urwalds suggerieren wollen. Im Gegenteil, hat Brasilien über große Flächen unfruchtbaren Boden. Dazu noch der Hinweis, daß hier - ähnlich wie im Kongobecken - der Urwald keineswegs ein Zustand besonderer Fruchtbarkeit ist, sondern das Degenerationsstadium nach einer Epoche exzessiver Bodenexploitation.
- Erst recht gilt das über Brasilien Gesagte für Mexico! Die Erschöpfung der Böden war bereits zur Zeit der Azteken und Mayas das drängendste politische Problem, das die aggressive Expansionspolitik dieser Völker vor siebenhundert Jahren ziemlich erklärt. Ähnliches gilt es von Peru und dem gesamten Nordwesten Südamerikas zu sagen.
- Auffallend der schlechte Zustand der Agrarböden in ganz Europa.
- Womit sich zeigt, was für Kindergartenwischler sich in der Politik bewegen, die nun ein Abkommen über landwirtschaftliche Lieferungen ausgerechnet mit Südamerika (Mercosur-Abkommen) treffen, das bereits weitgehend erschöpfte Böden mit geringem natürlichem Ertrag hat. Was das (Chemieeinsatz etc. etc.) bedeutet, kann sich jeder ausmalen. Aber vielleicht ist das auch die einzige Erklärung dieser nächsten Globalisierungs-Druckschraube. Der Bayer-Monsanto-Deal läßt grüßen, der das exakt "falsche" Geschäftsmodell verfolgt, das ausgelaugte Böden "braucht" und voraussetzt.
- Auch der frühere Brotkorb halb Europas, die Ukraine, mit ihrer früher legendären Tschernosen-Erde, dieser Schwarzerde mit bis zu drei Ernten pro Jahr, hat zum größten Teil bereits erschöpfte Böden.
- Auffallend auch der schlechte Zustand der Böden in praktisch ganz Südostasien, einem der bevölkerungsreichsten Landstriche der Erde. Auch hier sind die Zusammenhänge zwischen Regenwald (Urwald) und Bodenerschöpfung deutlich.
- Daß der Brotkorb der USA, der Mittlere Westen, erschöpft ist, wissen wir zumindest seit der Ära Roosevelt. In den 1930ern waren die mittleren Bereiche der USA, die "Greated Plains", die dereinst großen, fruchtbaren Ebenen, über weite Strecken durch exzessive, rücksichtslose Landwirtschaft (denn die meisten Zuwanderer nach den USA waren Glücksritter, die auf Teufel komm raus "reich" werden wollten, koste es was es wolle, und die Natur dort schien ohnehin unerschöpflich und riesig, was bis heute zutrifft.
- Die großen "Reservezonen" der Welt hinsichtlich Bodenzustand scheinen Kanada und das russische Sibirien zu sein.
Ein weiteres Fazit? Man kann mit der eigentlichen Grundressource der Erde, dem Boden, nicht einfach Vabanque spielen und abschöpfen, was nur geht. Man muß MIT der Erde leben, buchstäblich. Wer die Erde und ihre Strukturen nicht liebt, wird in ihr nicht bestehen können, so einfach ist es. Denn Erkenntnis ist abhängig von der Liebe, als ganzheitlichem Wohlwollen und Haltung des Staunens. Nicht von der Cleverness irgendwelcher Technikfuzzis. Übrigens steht das schon in der Bibel, nur nebenbei. Alle Lebewesen der Erde hängen von der Pflanzenwelt, also vom Boden ab.
Nur zur Illustration: Die Menge der jährlich über Lebensmittelproduktion "aufgegessenen" Erde beträgt weltweit jährlich dreiundzwanzig Milliarden Tonnen. Soviel erodiert, Jahr für Jahr. Das sind immerhin 0,7 Prozent der gesamten auf dem Planeten vorrätigen Erde. Weil es so viele Menschen gibt? NEIN. Weil wir mit der Erde nicht richtig umgehen! Und zwar jeweils, JEWEILS durch Ignoranz und persönliche Schwäche wie Gier und Trägheit. In den vergangenen vierzig Jahren wurde weltweit ein Drittel des bekannten Agrarlandes, sprich vierhundertdreißig Millionen Hektar, wegen erschöpfter Ertragsfähigkeit aufgegeben.
Hart? Herrschaften, das Beil fällt über die, die es aufgestellt haben und bei jeder Wahl neu aufstellen, um bei ihm zu schwören. Wer diese groteske Form von liberaler Demokratie will, die wir haben, wo die "Fähigkeit" mit der Person zusammenfällt (ganz anders als in einer hierarchisch-monarchischen Verfaßtheit, die nie beansprucht, Politik zu "machen", die machen die Leut schon selber, und das ist demokratisch, wie es sich die lächerlichen Putzelmännchen in Berlin oder Wien nicht einmal träumen lassen, sondern nur zu "herrschen", als Gestaltvollendung des Volksganzen als Kultur), ist auch die Person der Drecksbeutel. Wer sich wählen läßt, hat dann auch die Folgen zu tragen. Weshalb unbedingt - und unbedingt in unserer Form von Demokratie - persönliche Haftung zu verlangen ist! Wir haben es hier mit der Vorsehung Gottes zu tun. Und da geht bald endgültig der Sensenmann um. Die Demokratie heutigen Zuschnitts hat an der Guillotine begonnen, sie wird auch dort enden.
Freitag, 4. Januar 2019
Wie der UN-Migrationspakt wohl gemeint ist
Eine schnelle Internetrecherche zu der genannten Organisation Pueblo Sin Fronteras zeigt, dass diese seit über 15 Jahren besteht und Menschen hilft in die USA zu gelangen. Pueblo Sin Fronteras ist Teil von La Familia Latina Unida, einer in Chicago beheimateten Organisation für illegale Einwanderung, zu der eine weitere Pro-Immigrationsgruppe namens Centro Sin Fronteras gehört. (Zitat aus "Konjunktion.info")
Auffallend dabei ist aber auch, daß diese Migranten oft eine sehr verächtliche Meinung über ihr Zielland haben. Es wirkt auf den Betrachter, als hätte sich das Ziel dieser Wanderung (und man kann das vermutlich auch auf Europa übertragen) auf eine seltsame Weise abstrahiert. Sie wollen ein besseres Leben, aber der Staat, die Menschen in dem Land, in das auszuwandern sie sich aufgemacht haben, spielt dabei gar keine Rolle mehr. Sie haben Erwartungen - und egal wer, der soll sie erfüllen. Der Staat USA steht dabei höchstens im Wege.
Eine neue Wirklichkeit hat sich aufgebaut, in Lateinamerika / USA nicht weniger als in Afrika-Mittlerer Osten / Europa: Mittlerweile schnapsen sich Migranten und NGOs die Wirklichkeiten selber aus, und erzwingen sich ihre Lebensansprüche. Ein Heimatrecht für Völker und Menschen, eine Achtung für Staaten und deren Institutionen gibt es nicht mehr. Denn mit einem Male haben alle anderen Menschen auf alles ein Recht. Und genau so verhalten sie sich auch. Das beleuchtet den UN-Migrationspakt, der gleichermaßen und ausschließlich von solchen Rechten spricht, auf neue Weise.
Montag, 11. September 2017
Ein vergessenes, dabei so aktuelles Motiv der USA (2)
Die US-Innenpolitik hat deshalb seit Jahrzehnten ein Merkmal: Sie muß damit rechnen, daß die 25 Prozent Katholiken der USA das Zünglein an jeder Wahlwaage sind. Also werden ihnen im Wahlkampf immer große Versprechungen gemacht, ja es wird ihnen regelmäßig ein Theater vorgespielt, bei dem sich leider meist deklarierte Katholiken ins Schaufenster stellen lassen. Und die Wähler täuschen. Denn eingehalten? Eingehalten wurden diese Versprechen noch nie. Denn der Katholizismus wird nach wie vor, ja heute mehr denn je, als Hindernis für die amerikanische Freiheit gesehen.
Der Bericht darüber soll aber auch zeigen, wie grotesk es ist, angesichts heutiger Entwicklungen (v. a. Migration, Islamisierung) zu meinen, es wäre strategisch erwünscht, "westliche Werte" mit einem ökumenistisch verbrämten "Christentum" gleichzusetzen, in dem Katholiken und Protestanten unterschiedslos an einem Strang ziehen. Nichts tun die Protestanten nämlich weniger! Vielmehr wird diese Unterschiedslosigkeit, die verkauft wird, zum sublimen Instrument des Kampfes gegen die Katholische Kirche, die sich auf schreckliche Weise dazu mißbrauchen läßt, den degenerierten Zustand des Westens als "christliche Kultur" zu vertreten, ja diesen Zustand, der die eigentliche Ursache für die Substanzschwäche des Westens ist, sogar selber weiter zu verbreiten.
Sonntag, 10. September 2017
Ein vergessenes, dabei so aktuelles Motiv der USA (1)
Sonntag, 28. Februar 2016
Ein Beitrag zum Fastensonntag
Von jemandem, der die Realitäten in Mexiko sehr gut kennt. Eine offene, durchlässige Grenze USA-Mexiko dient nämlich nur einem (neben naturrechtlichen Absurditäten, denn seit wann ist es kirchliche Soziallehre, den Staat - und damit Grenzen - zu ignorieren? Aber Vernunft ist seit Franziskus abgemeldet, ja diskriminiert): Dem Verbrechen. Weil den Drogenkartellen, die über den Papst in Jubelschreie ausgebrochen sein müssen (genau das meinen wohl so manche, und der VdZ meint es wörtlich, leider nicht nur ironisch, die erzählen, dieser Papst hätte so viel Sympathie in kirchenfernen Kreisen errungen! sie jubeln auf, weil die Kirche das Falsche endlich stützt!) und einen abscheulichen Handel mit Menschen.
Die Grenze Mexiko-USA weiter zu öffnen würde einer Überschwemmung mit Drogen endgültig Tür und Tor öffnen (die die illegale Migration ohnehin bereits ausgiebig nützen), und es würde den Menschenhandel (Sklaven, Frauen, Babys, Organe) eskalieren lassen. Denn Mexiko ist in einem unglaublichen Zustand. Übrigens: Auch einem unglaublichen Zustand der Verfolgung der Kirche. In den letzten 10 Jahren sind über 400 Fälle von direkten Repressionen gegen Priester bekannt, mindestens 38 Priester sind entweder getötet worden oder verschwunden. Und das ist nicht einfach nur "das Drogenkartell". Der Staat spielt da mit. Und Kirchen-/Katholikenverfolgung hat in Mexiko eine recht lebendige Geschichte.
Mittwoch, 2. Dezember 2015
So weit ist es gekommen
Schon aus diesem Wesen des bewußten Denkens wird erfaßbar, daß das, womit wir uns beschäftigen, - bei gleichzeitigem Sehverlust, denn wirkliches Wissen kann sich nur auf das zuvor Geschaute beziehen, wir wissen also, wenn, nur das im Schauen bereits Gewußte, aber dazu muß man schauen, hören, fühlen ... - nur noch aus dem besteht, woran es scheinbar in diesem Teil der Welt, auf den wir uns begrenzen müssen (und wie erst begrenzt sich die Wissenschaft! sie kann überhaupt nur Wissen schaffen, indem sie begrenzt, den Teil lähmt, das Ganze gewissermaßen ausblendet), woran es also fehlt.
Und DARAUS basteln wir mittlerweile ganze Weltbilder, quasseln wie die ärgsten Besoffenen von Weltklima und Klimakatastrophe, oder von Naturzerstörung ... ohne das Ganze der Welt, dieses Wunder, dieses tagtäglich sich vollziehende wirkliche Wunder, in dem etwas ist, in dem etwas lebt, noch zu sehen. Und Wunder ist etwas völlig anderes als Irrationalität. Denn unser Wissen, diese Krankheit zu meinen, daß daraus eine Weltdeutung entstehen könnte, dieser Krankheit der Aufklärung - das ist in Wahrheit das Irrationale geworden. Denn die heutigen Weltbilder sind in einem Ausmaß irrational und willkürlich zusammengeschustert, daß man nur den Kopf schütteln kann. Damit aber entzieht sich uns die Welt. Dieselbe Welt, die wir beherrschen sollten, hat sich durch den Wahn einer Beherrschungsform unbeherrschbarer denn je gemacht.
In dem spätestens sich unsere und unsere tradierte Gesamterzählung zum blanken Unsinn wandelte, wie er das 21. Jhd. ausfüllt. Es macht wütend und traurig zu sehen, wie sehr mittlerweile gerade die sogenannten Bildungswege der Menschen diese Verdummung bewirken. Wie sich gerade die jungen Menschen an eine Stelle verrückt sehen, an die sie gar nie gehören, und damit auch die Art der Betrachtung lebensgefährlich beschädigt wird, weil sie meinen Dinge zu tun zu haben, die sie nicht einmal im Traum etwas angehen und denen sie deshalb auch nie gerecht werden können. Wenn heute die Luft voll ist mit Floskeln, daß es darum gehe, die Welt zu retten, so muß sich davor bereits der Wahn, der blanke Wahn reihen, überhaupt so viel Macht zu haben, die Welt zu zerstören, also sie völlig in der Hand zu haben. Wie in einer Klimawissenschaft, in der jeder noch halbwegs seriöse Wissenschaftler sofort zugibt, daß man im Grunde ÜBERHAUPT NICHTS weiß.
Umso mehr leben wir wir im Rausch eines angeblich - weil so tradierten, in der Haltung weitergegebenen - "Wissens", das der Realität nicht einmal annähernd entspricht. Das Meer hergenommen: Wir kennen vermutlich nicht einmal ein Drittel der im Meer alleine vorkommenden Lebewesen-Arten! Das Meer ist viel zu groß, um sich unseren wissenschaftlichen Methoden zu unterwerfen. Aber wir reden von ... Artensterben. Weil der südchinesische Hausmops seltener wurde, weil sich dieses launische Tier niemand mehr antut? Viel mehr ist es nicht, was wir da sagen. Selbst der Kastratenpool des IPCC mußte längst zugeben (übrigens: selbst die eingefleischtesten Klimakämpfer und Weltretter scheinen vom eigentlichen Bericht des IPCC - auf den sie sich angeblich beziehen! - keine Ahnung zu haben; wie überall, wie immer: Heute liest niemand mehr, und zwar: nichts mehr, gerade in der Zeit des Internete, einem reinen Lesemedium; die Leute schlucken nur noch die Korken, die an der Oberfläche schwimmen, und fordern diese sogar), daß sämtliche Vorhersagen über das "Artensterben" wissenschaftlich einfacli nicht haltbar sondern ziemlich ... übertrieben sind.

