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Donnerstag, 20. Oktober 2022

Stringente Beweisführung hat ein Vorbild

Es ist verwunderlich, wenn nicht verdächtig, daß die westlichen Geheimdienste nicht nach seit dem 11. September 2001 in Neu York so bewährte Ablaufschemata und damals bewährte, überlegene Techniken der Wahrheitsfindung angewandt hat, um den Verdacht, an der Sprengung der Pipelines Nordstream 1 und 2 in der Ostsee von sich ab, und auf die wahren Schuldigen umzuleiten. Dabei wäre es doch so einfach gewesen:

Montag, 22. November 2021

Ein Hinweis seriöser Medien

Bei der am vergangenen Samstag in Wien stattgefundenen Demonstration von Verschwörungstheoretikern, Nazis, Unbelehrbaren, Covid-Leugnern und sonstigen Uninformierten, das Experten einhellig als "unverantwortliches Massenspreader-Event" bezeichnen, das das Wohlergehen von Millionen Geimpfter aufs Spiel setze, wurden laut Polizeiprotokollen 38.322 Menschen gezählt. Wir bringen hier einen Film, der viel Aussagekraft hat.

Eine kleine Unsicherheit besteht nur bei der in den Aufnahmen sichtbaren hinteren Ebene, kurz vor der Oper zu sehen. Weil sich hier vermutlich eine japanische Touristengruppe (erkennbar an den vorschriftsmäßigen Gesichtsmasken - es ist beschämend, daß wir uns vom Ausland zeigen müssen, wie man sich zu verhalten hat!) befindet, die unbeabsichtigt unter die radikalen und aggressiven Protestierer geraten sind. 

Donnerstag, 4. Februar 2021

Irgendwann ist einfach Schluß (2)

Wir bringen hier nun noch einmal den zweiten Teil. Für die, denen der Lesestoff gestern doch zu umfangreich war, die aber - und das tun so manche Leser, wie der VdZ weiß, ihnen sei einmal mehr für ihre Treue und ihren Durchbeißwillen gedankt - im Gleichschritt mitgehen wollen. 

Teil 2) Drum frisch und los. Leben wir doch endlich und einfach wieder!

Nehmen wir es deshalb etwas lockerer. Machen wir uns bewußt, daß wir nicht auf Erden sind, weil wir hier eine sooo wichtige Aufgabe haben, daß wir am besten ewig leben sollten. Und jeder Tod ein Fehler im System ist, ein Leck im Apparat, der zu vermeiden wäre, WENN wir denn dies und wenn wir denn dort und wenn wir denn das.

Wir werden sterben. Ob mit oder ohne Corona. Deshalb reicht es, wenn wir ein bissel aufpassen, wie wir es ja immer gemacht haben, wenn jemand krank war, und mehr noch wenn dessen Krankheit zum Tode ansteckend war. Angeblich oder wirklich. Und wenn nicht ... kein Malheur. Allen Ernstes. Es ist kein Malheur, den Löffel abzugeben. Es ist normal, und es ist das Schicksal JEDES Menschen. Auch unser unentrinnbares Schicksal damit. Also sollten wir doch ein bissel darüber lachen, sarkastisch, ironisch, denn klar, freuen kann man sich nicht darüber, aber wie sagte doch ein Weiser einmal? Tausend Rosen. Und frisch ans Werk, kräftig in die Hände gespuckt, und wenn es denn sein soll, dann eben ... kräftig gestorben. Denn wir wissen, daß es nicht um dieses begrenzte irdische Leben geht, dieses vallis lacrimosa, dieses Tal der Tränen, sondern darum, daß wir nach dem Tod, wenn wir denn zu Lebgezeiten, wo wir noch den Leib haben, also ganze Menschen sind, bei Christus sein wollten, durch Jesus Christus zu einem neuen Leben auferweckt werden. Und dann, dann geht es so richtig los, dann wackelt die Bude sozusagen. Dann haben wir jene Freude, die wir verloren haben, wieder. Ist das nicht ein Grund, sich zu freuen?

Oder wäre das nicht ein Grund, sich vom Tod weg Christus zuzuwenden? Das ist es doch! Das ist es, warum wir Corona nicht so richtig wollen, daß wir uns lieber zu Tode fürchten, als daran zu sterben. Und das ist ein Grund, warum wir von der Politik etwas verlangen, das sie nicht leisten kann.

Weshalb wir diesen Herrschaften "da oben" sagen sollten: Schon gut. Während wir sie vom Podium führen, unseren Arm um ihre Schultern legen und aus dem Saal begleiten, während sie noch immer reden und reden und reden, was der Tag lang ist, und nach links und rechts wie Irre bellen "Wir schaffen das!", und "Ich kann Euch retten" oder "Ich kann uns bewahren!" "Jaja, schon gut," sagen wir dann, und "Ist eh gut, ja, eh, wir glauben Dir das ja auch" ... während wir mit ihnen rausgehen.

Nichts können sie. Deshalb sollten wir dann, wenn wir sie draußen der Schwester übergeben haben, sie ihnen weiter gut zuredet und sie nach draußen zum Krankenauto geleitet, in den Saal zurück und aufs Podium gehen. Dann mal aufs Mikro klopfen, drauf pusten, ja, es ist eingeschaltet, und dann sollten wir folgende Rede halten. Wir sollten sagen: "Werte Herrschaften, ich möchte was sagen. Ich möchte Euch sagen, daß hinten ein Buffet ist, das wir später konsumieren können, daß im Saal B ein Bingo läuft, wer also möchte ... und daß wir sonst hier abstimmen, wie es mit der Treppe im Foyer weitergehen soll, mit dem Schuppen der Feuerwehr, und wer nun diese Straße saniert, die zum Gemeindezentrum führt, denn das ist ja wirklich kein Zustand ..." Und langsam fassen sich alle wieder, und allmählich fokussieren sie sich wieder auf das, was sie hier tun sollen und müssen - arbeiten, feiern, trauern, Musik hören oder Punzen schlagen, einfach LEBEN. Es gibt eine Menge zu tun.

Und, so nebenbei, schon vergessen? Leutel, es ist noch zwei Wochen - aber NUR noch zwei Wochen - Fasching!


*270121*

Mittwoch, 3. Februar 2021

Irgendwann ist einfach Schluß (1)

Krankheit, und zwar jede Krankheit, zielt auf Tod ab, das sollten wir nicht vergessen, auch wenn wir es meist schon vergessen haben. Das hat uns die Medizin eingeredet, das hat uns ein Apparat eingeredet, der glatt so tut, als wäre die Krankheit letztlich vermeidbar und der Tod ein Betriebsunfall.

Leben ist ein actu, also ein Tätiges. Wir sagen ja "wir leben", und zwar in allen Sprachen der Welt, wir sagen nicht "wir werden gelebt." Aber darin verfehlen wir uns. Zwangsläufig, und zwar durch die Erbsünde. Wir haben durch sie so viele Neigungen zu Fehlern, daß wir in keinem Fall den Fehlern davonlaufen können. Sie sind immer schneller als wir, sie sind immer zahlreicher, als wir übersehen können. Denn sie sind eine Gesamtneigung, während wir immer nur Einzeldinge bekämpfen können. Und in der Erbsünde ist unser Insgesamt, unsere Gesamtrichtung abweichend und in Richtung Tod eingestellt geworden. Die Erbsünde Adams und Evas war eine Grundsatzentscheidung, in der die Ausrichtung unseres Daseins auf Tod zuging.

Unsere Stammeltern, diese ersten Menschen, von denen alle weiteren abstammen, haben sich in ihrem Entschluß, Gott nicht zu gehorchen, dazu entschlossen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie haben sich dazu entschlossen, selbst jene Herren zu sein, denen sie alles verdanken. Das war ein Fehler. Ein sachlicher Fehler, zu dem sie der Teufel überredet hatte. Es war ein schwerer Fehler, ein Irrtum, und sie sind augenblicklich darauf gekommen. Als Gott sie rief, waren sie sich dessen unbewußt bewußt, sie verbargen sich vor der Wahrheit, dem Sein selbst, von dem alles Sein abstammt. Sie schämten sich.

Weil wir innerweltlich, irdisch, leiblich von Menschen abstammen, also zweitursächlich (nach Gott, dem alles sein Sein verdankt) haben wir das von diesen Eltern auch übertragen bekommen. Neben unserem Sein, das seinen Sinn darin hat, in größter geschenkhafter Freude zu leben weil an Gottes Freude, die er am Spiel der Schöpfung hat, teilzuhaben. Und in dieser Freude, zu der wir berufen weil in die Welt gerufen sind, haben wir aber gewahr zu sein, daß wir diese wirkliche Freude erst NACH diesem Leben erfahren werden. Warum? Weil durch Adam und Eva der Tod in die Welt gekommen ist.

Aber Gott selbst hat uns durch seinen eigenen Sohn Jesus Christus davon erlöst, und uns - nach dem Tod - wieder in ein neues Leben hinein auferstehen lassen. DANN werden wir diese Freude erfahren, und sie ist wirklich gewaltig, der Leser möge es glauben, dem VdZ war als Gnade beschieden, davon ein bißchen kosten zu dürfen. Sie war so groß, daß er seither niemals etwas anderes hätte wollen wollen, als diese Freude wieder zu erfahren, in der sein ganzer Körper verwandelt, völlig verändert war. Wenn wir in der Taufe Mitglieder der Kirche geworden sind, werden wir daran teilnehmen können. Anders nicht. Zumindest wäre es vermessen das zu erhoffen, weil sonst ja das Leiden und Sterben Gottes selbst unnötig gewesen wäre, der Leser möge sich das einmal vorstellen!

Was er sich aber vielleicht nicht mehr so vorstellen kann ist, daß wir sterben müssen. Alle. Und daß wir immer eine Krankheit haben werden, an der wir sterben. Und sei es, daß wir "an Altersschwäche" sterben, also einfach so müde werden, sterbensmüde, buchstäblich, daß wir "hinübergehen", also unsere Seele den Leib losläßt, der daraufhin zu Staub wird. Während die Seele auf den Jüngsten Tag wartet, wo sie, ihrer Form, ihrer Forma nach, wieder zu einem ganzen Menschen geschaffen wird. In der Auferstehung am Jüngsten Tag, wie so viele Propheten verkündet haben. Und woran wir glauben dürfen, weil Gott selbst es uns erzählt hat. Und der muß es ja wissen.

Wir können es uns deshalb nicht so gut vorstellen, weil der Tod - ganz anders als etwa im Barock oder im Mittelalter - durch die Technik, vor allem aber durch die Art wie wir leben so weitgehend und scheinbar aus dem Blick geraten ist, verdrängt wurde, daß wir über lange Strecken unseres Leben, als Grundhaltung sogar, den Tod vergessen haben. In Corona (und das ist das Neue an dieser "Pandemie") hat der Tod sich aber wieder ins Sichtbare gemeldet. Nicht daß er nun plötzlich da ist! So tun wir aber! Sondern er war ohnehin immer da, nun sehen wir ihn aber wieder mehr. Und das ist uns peinlich. Es erinnert an unsere Grundschuld, und es erinnert daran, daß wir immer etwas und genug falsch machen, sodaß wir sterben werden. Mit dreißig, mit fünfzig, mit achtzig oder neunzig Jahren, irgendwann. Irgendwann ist einfach Schluß. Auch für uns. Auch für unsere Kinder, die so prächtig und vor Kraft strotzend leben. Auch für uns, die wir mit dem Alter ein Wehwehchen nach dem anderen, eine Schwäche nach der anderen, schließlich ein Konzert von Schwächen erleben müssen, das uns irgendwann das Leben kosten wird.

Keine Diät, keine noch so "gesunde Lebensweise" wird das verhindern können. Irgendwann ist Schluß. Auch für uns. Uns alle. Und daran erinnert uns Corona wieder. Aber wir sind das nicht gewöhnt. Wir wollen das nicht. Also glauben die Politiker allen Ernstes, sie tun uns einen Gefallen, wenn sie so tun, als wäre das etwas Unnötiges, Überflüssiges, von dem SIE uns bewahren können. Deshalb sehen sie sich ermächtigt, uns dermaßen zu karniefeln, daß uns jede Lebensfreude erstirbt. Nicht nur das, daß wir in so Dingen wie Lockdowns zwar irgendwie vegetieren dürfen, aber NICHT leben. Denn das ist tödlich.

Aber, werter Leser, sei er sich so wie der VdZ bewußt: Wir werden sterben. Auch unser Leben wird enden. IN jedem Fall. Ob morgen. Ob in fünf Jahren. Ob in zwanzig oder fünfzig Jahren. Irgendwann ist Schluß. Legen wir deshalb unsere Zitronenmine wieder ab, legen wir deshalb dieses Betroffenheitsgetue ab, das uns besonders von dieser Regierung angeboten wird, die so tut, als sei sie dann "verantwortungsbewußt", wenn ihr Gesicht auf "tragisch" gepolt wirkt. Ach was sind das doch für Heuchler. Oder, noch schlimmer, wie dumm sind die doch, weil sie das vielleicht wirklich gar nicht wissen. Sondern auch noch glauben, daß ihre Aufgabe es sei, den Tod aus dem Leben zu werfen.

(Wir bringen nun auch die zweite Hälfte des Artikels, für die, denen es nun "reicht", und die sich das Lesevergnügen auf morgen aufheben wollen.)

Morgen Teil 2) Drum frisch und los. Leben wir doch endlich und einfach wieder!

Freitag, 21. Juni 2019

Das Lachen zur Sonnenwende

Diese herrliche Satire zum 1. April ist auch mehr als zwei Monate später noch lesenswert. Es geht um die Meldung, daß die EU eine Verordnung erlassen hat, die adhoc und ganz sicher mindestens 50 Prozent des Stromverbrauchs bewirken wird. 

Und zwar durch die verpflichtende Einführung eines Energiesparsteckers, wie ihn sich jeder Bürger leicht selbst herstellen kann. Er braucht dazu nur eine Beißzange. Erste Erfahrungsberichte zeigen, daß das Einsparungspotential sogar noch deutlich höher ist und in manchen Fällen gegen 100 Prozent geht. Die Stromrechnungen der geplagten Menschen, die schon länger hier wohnen, und natürlich die CO2-Bilanzbuchhalter des Weltklimas werden Ihnen die weltrettende Tat danken, werter Leser.

Auf EIKE wird das in allen Facetten durchgespielt. Köstlich, wie geschickt Personen und Parteien aus Deutschland dabei getroffen sind. Zur Einleitung erlauben wir uns hier, das Initialbild von EIKE zu bringen. Den Rest möge der Leser auf deren Seiten nachlesen. Es lohnt sich.

Noch ein eher privater Tip: Wir stehen zur Zeit der Sonnenwende, und da hat sich dieses unsägliche Volk den Brauch des Sonnwendfeuers angewöhnt, der doch wie wir wissen die Erde zerstört.  Ein Wort an Ihr Gewissen gerichtet, werter Leser: Können Sie diese CO2-Verschmutzung verantworten? Deshalb ein dringender Appell: Nicht, daß Sie Sonnwendfeuer und -feiern meiden sollten, das ist wohl zuviel verlangt. Aber machen Sie es so: Achten sie auf den CO2-Abdruck. Wenn Sie unbedingt zu Sonnwendfeuern fahren wollen, bilden sie zum Beispiel Fahrgemeinschaften, nehmen Sie Nachbarn mit.

Denken Sie dabei an die Alten und Gebrechlichen, deren Klimaschaden wird völlig unterschätzt. Schleppen Sie die deshalb in Ihr Fahrzeug, damit sie zuhause keinen Unsinn anstellen können, und nehmen Sie sie mit, auch mit sanftem Druck. Und wenn es möglich ist, achten Sie noch auf die regionalen Nachrichten. Vielleicht brennt ja gerade irgendwo ein Wald (selten), oder ein Haus (häufiger)? Oder ein Rinderstadel (besser, wegen dem Doppeleffekt)? Oder eine lokale Greta Dummblök verbrennt sich gerade vor dem Parlament (noch besser, wegen dem Dreifacheffekt)? Vielleicht gründen Sie gar eine neue Grasroot-Bewegung für Frieden auf der Welt oder so? Tut ja auch keiner was für.

Weiß der Leser, wieviele 15-, 16-, 17jährige es gibt, die so richtig echte "Überzeugungen" haben? Der VdZ hatte seinerzeit auch welche. (Er ist freilich Gott dafür dankbar, daß sie im Rahmen der engsten Umgebung blieben, aber gut, er war ja nicht so "kritisch gebildet" wie die heutigen Jungen, er war umgeben von seriös gebildeten Professoren - auch dafür sei Gott gedankt - nur "gegen den Kapitalismus".) Also nehmen Sie die mit zum Sonnwendfeuer! Und zeigen Sie Panik, nicht vergessen: Panik ist das neue Medium der Empathie. Sprechen Sie die Fünfjährigen an! Die freuen sich immer, wenn sie aufbleiben können, sich was tut und sie im Mittelpunkt stehen. Vergessen Sie dabei aber bitte nicht, sämtliche sozial verantwortungsbewußten Medien zu verständigen, um das nicht zu vergessen.

Fahren Sie also hin, wo immer es sich bietet, rühren Sie in der Keksdose der heutigen Existenz herum, und sei es, daß sie "dagegen" protestieren, wogegen auch immer. ("Klimaneutral" als Aufhänger ist natürlich zu bevorzugen.)

Ein Brand im Stadel des Huber-Bauern aber ist in jedem Fall auch ein Feuer, um das sich Menschenketten bilden lassen. Dort reichen Sie dann ihre Sektflaschen, Bramburitees und Göffelmus-Karaffen mit Weinschorle aus fair-trade-Trauben im Kreis, und vergessen Sie nicht die Feuerwehrleute, wenn Sie Ihre Toffelburger auf Stecken in die Flammen recken. Und feiern Sie mal so richtig sinnvoll. Denn das erzeugt auf jeden Fall kein berechenbares zusätzliches CO2, und wird garantiert zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Lassen Sie sich fallen, spüren Sie die Kraft!!!

Nur eine Bitte: Beziehen Sie sich nicht auf dieses Blog, wenn Sie an die Pressemikrophone treten. Denn dann sperrt Google per Donwshadowing oder Youtube per Urheberrestriktion auf jeden Fall das entsprechende Video, wenn nicht wegen Hatecrime.

Alsdann - Glückauf! Ein Tip noch: Streichhölzer gibt es im Dutzendpack günstig bei jedem SPAR, Lidl oder Aldi.


Bild übernommen von EIKE




*050419*

Dienstag, 27. Februar 2018

Daß einem die Spucke wegbleibt

Es hinterließ einen sprachlosen VdZ, was sich da in den letzten Wochen so an der Öffentlichkeit zeigte. Da ist einmal dieses "FISA-Memo", in dem die vormalige Mitbewerberin ums höchste Amt der USA Hillary Clinton unter Mitwissen und Mitwirken des damaligen Noch-Präsidenten Obama die Staatsinstitutionen mißbrauchte, um Donald Trump und sein Wahlkampfteam zu überwachen und auszuspionieren. Ein Skandal, der Watergate in den Schatten stellt, aber in unseren Medien kaum Erwähnung findet (muß man das noch erwähnen?).

Zumal auch Spitzenbeamte der Obama-Regierung in diesen Skandal verwickelt sind, wo eine bestehende Partei den Staatsapparat mißbraucht, um ihren Wahlerfolg auch in Zukunft durch Verleumdung - das über Trump angefertigte Dossier war, soweit man liest, von dem beauftragten britischen Geheimagenten (bezahlt von Clinton) frei erfunden worden, um die Gerichte zu täuschen - zu sichern.

Es ist aber ein Sittenbild. Symptom des Charakters, das sich heute beim sogenannten Establishment programmatisch zeigt, und sich über alles zieht, mit dem wir täglich bereits zu tun haben. Man muß sich für unsere Eliten einfach nur noch schämen, denn sie stehen angeblich "für alle". Die noch dazu mit dem Selbstanspruch auftreten, das Gute zu repräsentieren. Aber dabei keine Moral mehr kennen.

Das erinnert den VdZ an ein Buch (von Schlafly & Neumayr), das vor Jahren in den USA erschienen war. Und den bezeichnenden Titel "Obama - No Higher Power" trägt. Es belegt, daß sich dieser Menschenschlag (Obama - Clinton) gottgleich sieht. Denn das ist das Selbstgefühl dieser abscheulichen Kaste.

***

Und deren Ausbreitung zeigt sich immer häufiger auch bei uns. Denn besonders erschüttert war der VdZ, als er das folgende Video im Netz entdeckte. Wo der deutsche Fernsehmoderator Oliver Welke einen Abgeordneten der AfD, der eine Sprachbehinderung hat (und zu Anfang seines Vortrags, der Kompetenz und Sachlichkeit beweist, darauf entschuldigend hinweist) auf eine Weise vorführt, die dem VdZ wie ein Schlußstein erschien: Ein Land, das sich solches Establishment leistet, ohne sich geschlossen zu erheben und es vor die Tore zu jagen, verdient nur noch Empörung.

Noch nie hat der VdZ dieses sein Abstammungsland, das so etwas bereits (wieder) zuläßt, so verachtet wie nach dieser Vorführung eines Menschen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Werte zurückgebliebene Deutsche, da wird jedes Recht verspielt, und zwar pars pro toto. Schämt Euch allesamt. Das ist übelstes Nazitum. Solche Drecksfressen im Fernsehen, die hier offenbar die Spielwiesen für ihre perversen Seelen finden, gab es zuletzt vor 30 Jahren im Staatsfernsehen der östlichen Diktaturen.

Das fällt auch nicht unter Satire. Denn Satire kann sich nur auf menschliche Schwäche beziehen. Wie auf die Fettbacken eines wohl nicht zufällig äußerlich einem Schwein ähnlichen Moderators wie dem im Video. Der diese Charakteristik sehr augenfällig seiner Schwäche verdankt. Dann verdient sie auch Spott. Niemals kann sich aber Spott auf schicksalsbedingte Beeinträchtigung oder Krankheit beziehen. Dann ist es keine Satire, sondern gemeine, bösartige Häme, dann verletzt der Spott die menschliche Würde. 






Hier ist der gesamte Vortrag des AfD-Abgeordneten, der im übrigen, wie man allenthalben liest, ein angesehener Fachmann ist.








*050218*

Dienstag, 9. Januar 2018

Ja, auch ich bin ein Klimaleugner (2)

 Teil 2) Wer den Wandel bekämpft, bekämpft das Sein
 - Sein heißt in Beziehung sein, heißt Wirkung, und damit Wandel



Klima ist eine rein abstraktive Begrifflichkeit, die keine konkrete Wirklichkeit hinter sich hat. Es gibt Wetter, es gibt Wetterräume, es gibt Wetterzonen. Aber es gibt nirgendwo ein Ding wie ein "Klima". Das ist deshalb ein reiner Propagandabegriff, der den Menschen weltweit vorgaukeln soll, daß es ein solches Ding gibt. Zu dessen Bekämpfung oder Veränderung - lasse sich der Leser das auf der Zunge zergehen: Man will etwas verändern, das es gar nicht gibt! - Man will nun Billionen von Dollars locker machen und vor allem welches Kampfes wegen man sich in allem den Anordnungen der Weisen zu fügen hat. 

Denn die Wissenschaftler wissen es besser. Oder wie will der Maxi von nebenan etwas beurteilen, das es gar nicht gibt, das nur Wissenschaftler kennen? Das nur ein statistischer Begriff ist, aber niemals "eine Temperatur" hat und im Grunde überhaupt nichts über die Wirklichkeit der Welt und schon gar nicht des Wetters aussagt? Von dem man, so nebenbei, gar nicht weiß, was es ist (wie denn auch, bei etwas, das es nicht gibt?) und wie es funktioniert.

Deshalb, so Briggs, haben alle Recht, die ihm das vorwerfen: Ja, er ist ein Klimaleugner! Denn es gibt kein Klima. Das Klima ist ein Monster, so wie Frankenstein, ein künstlich geschaffenes Monster, das nur dazu geeignet ist zu verbergen, daß die, die sagen, sie würden für uns arbeiten, indem sie das Klima (den Klimawandel) bekämpfen, in Wahrheit nur über uns herrschen wollen.

P. S. Eure Heiligkeit, kommt man als Klimaleugner nun in die Hölle der Perversen?



*Wenn etwas ganz sicher ist, dann das, daß sämtliche Bedingungen auf der Erde Bewegung und damit Wandel (weil in der Zeit; Bewegung in der Zeit heißt Wandel) zum Prinzip haben, weil alles was ist, WIRKUNG, weil BEZIEHUNG hat. Ohne ständige Veränderung, ohne ständige Bewegung gäbe es nicht einmal Wetter, sondern immer dasselbe gewissermaßen zustandslose Wetter. Gäbe es also auch keine Niederschläge. Ohne Bewegung gäbe es rein gar nichts. Denn Bewegung ist nicht nur die Grundlage jeder Erkenntnis, sondern das im Begegnen Bewegende ist das Wesen jedes Selbstseins: Alles was ist, ist nur, weil es ist und sofern es begegnet und darin interagiert. Die Schöpfung hält sich "in sich", sie ist also permanenter Wandel, weil sie im Wandel - logos heißt auch "auf - zu", also Sinn ist ein "auf - zu", ist damit Bewegung, und damit Wandel - erst ist.

Ohne daß man den so oft verunstalteten Begriff der "Harmonie" verwenden könnte, denn wenn es eine Harmonie gibt, dann die der pausenlosen Disharmonie INNERHALB eines dynamischen Ideenbildes = Ortes, eines Sinnfeldes, des logos als Wesen und damit Beziehungsdynamik. Harmonie als bewegungslose Ruhe vorgestellt ist Tod, ist das Nichts (siehe Meditationstechniken wie der Zen-Buddhismus als Nichtungsversuch, um von aller Bewegung "erlöst" zu werden, indem man das Leben UND die Erkenntnis zu verdrängen lernt). 

Wenn man einen Menschen ganz sicher zum Irrsinn treiben will dann dadurch, daß man ihn völlig feststellt (oder in einem kleinen Raum festhält) und ihm jede Bewegung der Außenwelt (durch absolute Dunkelheit und schalldichte Räume) vorenthält. Das heißt: Ihn von jeder Beziehung zur Welt ausschließt. Die Dunkelhaft ist nach wie vor eine der effektivsten Foltermethoden, die länger angewandt mit schweren psychischen Störungen endet.







*221117*

Montag, 8. Januar 2018

Ja, auch ich bin ein Klimaleugner (1)

Naja, er ist halt ein wirklicher kleiner Schelm, und dafür lieben wir ihn auch. Schon gar, weil er wie jeder wirkliche Schelm ein ganz scharfer Denker ist. William M. Briggs nimmt nun in einer seiner jüngsten Kolumnen alle die auf die Schaufel, die da von "Klimarettung", "Klimaerwärmung", "Klimakampf", oder überhaupt einfach von "dem Klima" sprechen, das manche bekanntlich sogar "spüren". 

Und er nimmt auch den Papst auf eine (sanft ironische) Schaufel, der doch da an die Weltretter in Bonn - beim jüngsten "Klimagipfel" im November, wo wieder einmal 25.000 der Hochmächtigen, Hochgescheiten und Höchstgelehrten über die Rettung des Klimas konferierten - eine seiner überaus bedeutsamen Botschaften sandte. 

In der der Pontifex Maximus wieder einmal betonte, daß man im Klimawandel eines der besorgniserregendsten Probleme der Welt vor sich habe. Sodaß er sich auch noch bemüßigt fühlte hinzuzufügen, daß die Bemühungen den Klimawandel zu bekämpfen von jenen behindert würden, die die Wissenschaft, die dahinter stehe, leugneten, die indifferent wären oder meinten, ohnehin nichts machen zu können, oder die da gar meinten (hört hört!), man könne das Problem mit technischen Mitteln lösen. "Wir müssen vermeiden," meinte er schließlich, "in eine dieser vier perversen Haltungen zu fallen, die einer seriösen Forschung und einem ehrlichen, produktiven Dialog ganz sicher nicht dienlich sind."

Nun, schreibt Briggs, habe er ganz sicher nichts dagegen, das schöne alte Wort "pervers" wieder aus der Mottenkiste zu holen, in die man es vor langer Zeit gesperrt hat. Aber in einem Punkt müsse er dem Pontifex doch entschieden widersprechen: So etwas wie ein "Klima" GIBT ES NICHT, und deshalb kann man seinen Wandel nicht bekämpfen.

Woran uns Briggs in seinem vergnüglich zu lesenden Sermon erinnert, ist, daß wir alle fast schon vergessen haben, daß es kein Ding wie ein Klima gibt! Deshalb kann auch "sein Wandel" nicht bekämpft werden. 

Wie die Vergangenheit beweist, denn Biggs erinnert uns daran, daß die Wissenschaft in den 1970zigern von unwiderleglichen Beweisen dafür sprach, daß die Erde unrettbar dem Klima, das abkühle - die Beweise seien wissenschaftlich und außerdem evident, jeder sehe sie bereits, jeder fühle sie - einer Eiszeit entgegengehe. Mit verheerenden Folgen, wie Mißernten und Hungersnöten. Und außerdem würden die Meeresspiegel um siebzig Meter fallen, was eine Katastrophe für Küsten und Küstenstädte sei. Also müsse man sofort handeln, es sei keine Zeit mehr. Also kauften sich alle besorgten Bürger sofort eine zweite Garnitur wollener Unterwäsche und lagerten Ölvorräte für 30 Jahre ein, denn die Erde werde, wie es hieß, eine Eiswüste.

Eingetreten ist nichts davon. Im Gegenteil.

Denn es kamen die 1990ziger Jahre. Und plötzlich sagten dieselben Wissenschaftler, daß wir einem Klima gegenüberstünden, in dem die Erde verbrennen würde. Das Klima erwärme sich unaufhaltsam - die Beweise seien unwiderleglich, weil wissenschaftlich und außerdem evident, jeder sehe sie, jeder fühle sie - sodaß wir einem Hitzetod entgegengehen. Mit verheerenden Folgen, wie Mißernten und Hungersnöten. Und außerdem würden die Meeresspiegel um siebzig Meter steigen, was eine Katastrophe für Küsten und Küstenstädte sei. Also müsse man sofort handeln, es sei keine Zeit mehr. Also kauften sich besorgte Bürger einen noch größeren Kühlschrank, tauschten die Angora-Unterwäsche gegen Hawaii-Hemden am Flohmarkt von Kalkutta (wo noch nicht alle von dieser schrecklichen Zukunft wußten, die meisten waren viel zu sehr damit beschäftigt, sich etwas zum Abendessen zu besorgen), bauten im Garten riesige Luftpropeller zur Kühlung auf und stellten sich in die Keller Tanks mit Wasservorräten (gleich neben die Tanks mit Öl), denn die Erde werde, wie es hieß, eine Sandwüste.

Eingetreten ist nichts davon. Im Gegenteil.

Heute, also 2017, sind dieselben Wissenschaftler natürlich vorsichtiger geworden, soll heißen: Sie haben dazugelernt. Deshalb sprechen sie heute vom "Klimawandel" (climate change), denn auch das mit der Erwärmung hat sich nicht erfüllt (auch die gibt es nur statistisch). Denn nun soll sich das, das sich weder abkühlte noch erwärmte, wenigstens ändern. Nein, eben nicht, es soll sich ja nicht mehr ändern. Erst dann kann ganz sicher nichts schiefgehen. Und man kann immer sagen: Na seht ihr, wir haben es Euch ja vorhergesagt. Das Klima ändert sich.* Und die Menschen nicken dankbar, und die Parlamente machen gerne und weit die Geldbörsen ihrer Bürger auf, um die Wissenschaftler weiter zu fördern, die uns die Haut retten werden, indem sie daran forschen, wie sich das Klima nicht mehr ändert.

Denn das sei wissenschaftlich unwiderlegbar bewiesen - das Klima ändere sich. Mit verheerenden Folgen, wie Mißernten und Hungersnöten ... 

Wie sollen wir aber feststellen, daß sich das Klima ändert? Keine Angst. Die Wissenschaftler werden es uns schon sagen.


Morgen Teil 2) Wer den Wandel bekämpft bekämpft das Sein
 - Sein heißt in Beziehung sein, heißt Wirkung, und damit Wandel





*221117*

Mittwoch, 21. Juni 2017

Erschütternder Dauerkrieg (2)

Teil 2) Warum es nicht nur keine Alternative ist, wenn eine Macht 
auch gleich die Kritik übernimmt, sondern sich verheerend auswirkt





Also müßte man heute annehmen, daß man gar nicht mehr die Satire sucht, sondern sie nur benützt, wo es um Kritik an der Opposition, den "Staatsfeinden" geht. Dieser Verdacht ist schon recht handfest weil Tatsache. Auch in dieser Sendung werden deshalb sämtliche Grenzen überschritten. Zumindest weil es eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ist, die es macht. Das hinterläßt den bitteren Beigeschmack staatlich initiierter Diffamierung, der man notdürftig das Gewand der Satire umwirft, um eine ganz andere Absicht zu tarnen.

Denn die Frage kann dann nicht sein, ob das eine oder andere auch "stimmt", sondern ob eine solche Anstalt überhaupt der Ort für solche Kritik ist, ob sie also überhaupt jemals "wahr" sein kann, was von der Person die (wie in dem Fall:) kritisiert und lächerlich macht nicht zu trennen ist. Sondern ob sie nicht lediglich Kritik kanalisieren und damit beherrschen soll, um ihr ihre Gefährlichkeit zu nehmen.

Damit aber nimmt sich die Macht ihr entscheidendes Korrektiv, nimmt sich den Hintertgrund, vor dem sie überhaupt politischer Faktor EINES Staates bzw. Gemeinwesens ist - und nicht schon Staat und Gemeinwesen selbst. Und wer die Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte in Deutschland (und etlichen Ländern Europas) ansieht könnte auf den Verdacht kommen, daß sie die Folgen einer Macht demonstrieren, die ihre wirklichen Hofnarren hinter hohen Gefängnismauern verschlossen hat und sich von sich selbst nicht mehr distanzieren kann, deshalb in Totalitarismus ausgeartet ist.Und uns mit solchen Sendungen eine Normalität vorgaukelt, die gar nicht mehr existiert. In dem sie sich mit Staat und Volk gleichsetzt. Volk und Staat gibt es dann gar nicht mehr, sie SIND die Macht, und nur wer ihr folgt ist noch Staat und Volk.

Weil sich die Bürger längst daran gewöhnt haben, daß die Welt ein technisches Spektakel eines Automaten ist, in dem es egal ist, WER oder WAS etwas macht, sondern in dem nur noch die Vorhandenheit von abstrakt gesetzten, aus allen Umfeldern herausgelösten Bestandteilen zählt. Wo also auch nicht mehr auffällt was passiert, wenn öffentlich-rechtliche Staatsanstalten SOLCHE Sendungen produzieren.









*230517*

Dienstag, 20. Juni 2017

Erschütternder Dauerkrieg (1)

Ein Dokument bösartiger Vorführung durch die Staatsmacht, wie es historisch schlimmste Parallelen hat. Das macht es kaum noch möglich, über Ansatzpunkte für Satire, die zu finden ja auch legitim wäre, zu lachen. Dabei aber in Kleinkunsttheater und Theater gehörten.

Oder kritisiert sich die Staatsmacht auch gleich selber, weil es dann nicht so weh tun könnte und jeder auch gleich weiß, was als Kritik gilt und erwünscht ist?

Vom Staat per Gesetz abhängige und sakrosankt gestellte, per Zwang finanzierte Medien, an sich ja ein fragwürdiger Punkt höchster Klasse (denn Medien müssen außen stehen, dürfen nie dazugehören, sonst werden sie unaufhaltsam korrumpiert) sollten wissen, wo ihre prinzipiellen Grenzen liegen. Sie können über Kritik berichten, aber nicht Motor sehr bestimmter Kritik sein. Der Hofnarr kann nur von außen kommen, und er braucht unbedingte Freiheit. Wenn man ihn dereinst auf Fürstenhöfen einstellte dann aus der Klugheit heraus, die HERRSCHENDE Macht, also die Fürsten selber immer wieder zu relativieren. Den Herrschern damit zu helfen, sich von sich selbst zu distanzieren, um Betriebsblindheit, Totalitarismen und fanatische Erstarrung zu vermeiden. Kluge, gute Herrscher wissen, daß sie das unbedingt brauchen.

Über die Automatismen, die Herrschaft tendenziell immer in sich abschließen, von der Wirklichkeit entfernen und ihre Horizonte verengen, sind Bibliotheken geschrieben worden. Nicht das schlechteste Buch dazu von Carl Schmitt. Niemals können Fürsten (die Macht) zugleich auch ihre eigenen Narren und Kritiker sein, auch wenn manche das zu glauben scheinen (mit Verlaub: der Papst macht vor was dabei herauskommt, und Barack Obama bzw. die komplette Art der Amerikaner zur "Selbstironie" ist ein weiteres Beispiel dafür.) Die Folgen sind immer fatal. Wo Herrscher, kulturtragende Institution und Narr zusammenfallen, kommt es immer zur beklemmendsten Art des Totaliltarismus, die vorstellbar ist. Denn es versetzt die Beherrschten (Regierten) in völlige Wehrlosigkeit und Ohnmacht, wenn Macht zugleich ihre eigene Revolution vorspielt.

Aber wir sind auf diesem Weg schon weit vorangeschritten. Heute werden sogar kritische (satirische, außenliegende, frei entstandene) Äußerungen im Karneval, dessen Funktion als Ventil die völlige Entgrenzung ist (in diesem zeitlich begrenzten Rahmen: Karneval, wo alles mal auf dem Kopf steht, ehe der Ernst wieder beginnt) politisch erwünscht zurechtgebügelt. Mit der Erwünschtheit von Satire seitens der Macht dürfte es also nicht weit her sein, anders als staatliche Satiresendungen vorgaukeln wollen. Was größten Anlaß zur Sorge geben sollte. Was soll man von Leidmedien halten, die die Opposition zur Macht kritisieren und verunglimpfen?

Kritik und Opposition haben immer etwas Zersetzendes, das muß so sein, und es wird immer Kritik geben und geben müssen, dafür sorgt schon die Dynamik menschlichen Zusammenlebens. Nur in schlimmsten Kriegszeiten waren hier Ausnahmen möglich. Wie Schmitt eben einmal schreibt: Die Macht über den Ausnahmezustand zeigt die wirkliche Macht. Er darf aber nur auf begrenzte, auf sehr begrenzte Zeit herrschen. In denen es um Bündelung der Kräfte um des höheren Zieles des Gesamtbestandes willen geht. Dauert so ein Zustand aber lange, wirkt er verheerend weil selbstzersetzend für eine Gesellschaft. Darüber scheint sich heute aber nicht einmal mehr jemand Gedanken zu machen.*

Man muß aber den Eindruck gewinnen, als befänden sich die Regierungen unserer Länder in Dauerkrieg, der sich sogar ständig noch weiter steigert. Mit moralischen Notwendigkeiten begründet, wird praktisch im Dauerzutand mit Notverordnungen regiert, begrüßen Regierungen sogar Bürgerbewegungen, die sich staatliche Macht anmaßen. (Man denke nur an die Gewaltbereitschaft der Linken, die teils sogar offen mit staatlicher Unterstützung agieren.) Was den Westen schon zur Zeit des Kalten Krieges so schwer deformierte, scheint heute Usus geworden zu sein. Wann kann sich eine Macht aber besser erhalten als wenn sie mit dem Bestand des Staates überhaupt in eins gesetzt und verabsolutiert wird? Dann hat sie alle Möglichkeiten, den Staat um ihrer selbst willen zu mißbrauchen.



 Morgen Teil 2) Warum es nicht nur keine Alternative ist, wenn eine Macht 
auch gleich die Kritik übernimmt, sondern sich verheerend auswirkt




*Phyllis Schlafly zeigt in "No higher power" anhand einer bestechenden Analyse, wie diese Haltung im Falle der Regierung Barack Obamas zu einer subtilen, aber höchst effektiven Beseitigung der Religionsfreiheit führt. Auch Religion wird dem "höheren Ziel", das sich metastasenartig in alle Lebensbereiche vorfrißt, untergeordnet. Und der Witz dabei: Speziell die Katholische Kirche hat das nicht einmal bemerkt, sondern wirkt mittlerweile sogar mit.





*230517*

Mittwoch, 10. August 2016

Ist schon was dran

Naja, da hat Gavin McInnes nicht so ganz Unrecht ... 10 Gründe, warum die Zugehörigen zur Generation der Babyboomer (Geburtsjahre 1946-66) die Ärgsten sind.











*170616*

Freitag, 1. Oktober 2010

Eine Wahrheit

Niemals wird die Satire ihr Examen bestehen. In der Jury sitzen ihre Objekte.

Stanisław Jerzy Lec
 
 
*011010*