Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
Dieses Blog durchsuchen
Donnerstag, 20. Oktober 2022
Stringente Beweisführung hat ein Vorbild
Montag, 22. November 2021
Ein Hinweis seriöser Medien
Bei der am vergangenen Samstag in Wien stattgefundenen Demonstration von Verschwörungstheoretikern, Nazis, Unbelehrbaren, Covid-Leugnern und sonstigen Uninformierten, das Experten einhellig als "unverantwortliches Massenspreader-Event" bezeichnen, das das Wohlergehen von Millionen Geimpfter aufs Spiel setze, wurden laut Polizeiprotokollen 38.322 Menschen gezählt. Wir bringen hier einen Film, der viel Aussagekraft hat.
Eine kleine Unsicherheit besteht nur bei der in den Aufnahmen sichtbaren hinteren Ebene, kurz vor der Oper zu sehen. Weil sich hier vermutlich eine japanische Touristengruppe (erkennbar an den vorschriftsmäßigen Gesichtsmasken - es ist beschämend, daß wir uns vom Ausland zeigen müssen, wie man sich zu verhalten hat!) befindet, die unbeabsichtigt unter die radikalen und aggressiven Protestierer geraten sind.
Donnerstag, 4. Februar 2021
Irgendwann ist einfach Schluß (2)
Wir bringen hier nun noch einmal den zweiten Teil. Für die, denen der Lesestoff gestern doch zu umfangreich war, die aber - und das tun so manche Leser, wie der VdZ weiß, ihnen sei einmal mehr für ihre Treue und ihren Durchbeißwillen gedankt - im Gleichschritt mitgehen wollen.
Teil 2) Drum frisch und los. Leben wir doch endlich und einfach wieder!
Nehmen wir es deshalb etwas lockerer. Machen wir uns bewußt, daß wir nicht auf Erden sind, weil wir hier eine sooo wichtige Aufgabe haben, daß wir am besten ewig leben sollten. Und jeder Tod ein Fehler im System ist, ein Leck im Apparat, der zu vermeiden wäre, WENN wir denn dies und wenn wir denn dort und wenn wir denn das.
Wir werden sterben. Ob mit oder ohne Corona. Deshalb reicht es, wenn wir ein bissel aufpassen, wie wir es ja immer gemacht haben, wenn jemand krank war, und mehr noch wenn dessen Krankheit zum Tode ansteckend war. Angeblich oder wirklich. Und wenn nicht ... kein Malheur. Allen Ernstes. Es ist kein Malheur, den Löffel abzugeben. Es ist normal, und es ist das Schicksal JEDES Menschen. Auch unser unentrinnbares Schicksal damit. Also sollten wir doch ein bissel darüber lachen, sarkastisch, ironisch, denn klar, freuen kann man sich nicht darüber, aber wie sagte doch ein Weiser einmal? Tausend Rosen. Und frisch ans Werk, kräftig in die Hände gespuckt, und wenn es denn sein soll, dann eben ... kräftig gestorben. Denn wir wissen, daß es nicht um dieses begrenzte irdische Leben geht, dieses vallis lacrimosa, dieses Tal der Tränen, sondern darum, daß wir nach dem Tod, wenn wir denn zu Lebgezeiten, wo wir noch den Leib haben, also ganze Menschen sind, bei Christus sein wollten, durch Jesus Christus zu einem neuen Leben auferweckt werden. Und dann, dann geht es so richtig los, dann wackelt die Bude sozusagen. Dann haben wir jene Freude, die wir verloren haben, wieder. Ist das nicht ein Grund, sich zu freuen?
Oder wäre das nicht ein Grund, sich vom Tod weg Christus zuzuwenden? Das ist es doch! Das ist es, warum wir Corona nicht so richtig wollen, daß wir uns lieber zu Tode fürchten, als daran zu sterben. Und das ist ein Grund, warum wir von der Politik etwas verlangen, das sie nicht leisten kann.
Weshalb wir diesen Herrschaften "da oben" sagen sollten: Schon gut. Während wir sie vom Podium führen, unseren Arm um ihre Schultern legen und aus dem Saal begleiten, während sie noch immer reden und reden und reden, was der Tag lang ist, und nach links und rechts wie Irre bellen "Wir schaffen das!", und "Ich kann Euch retten" oder "Ich kann uns bewahren!" "Jaja, schon gut," sagen wir dann, und "Ist eh gut, ja, eh, wir glauben Dir das ja auch" ... während wir mit ihnen rausgehen.
Nichts können sie. Deshalb sollten wir dann, wenn wir sie draußen der Schwester übergeben haben, sie ihnen weiter gut zuredet und sie nach draußen zum Krankenauto geleitet, in den Saal zurück und aufs Podium gehen. Dann mal aufs Mikro klopfen, drauf pusten, ja, es ist eingeschaltet, und dann sollten wir folgende Rede halten. Wir sollten sagen: "Werte Herrschaften, ich möchte was sagen. Ich möchte Euch sagen, daß hinten ein Buffet ist, das wir später konsumieren können, daß im Saal B ein Bingo läuft, wer also möchte ... und daß wir sonst hier abstimmen, wie es mit der Treppe im Foyer weitergehen soll, mit dem Schuppen der Feuerwehr, und wer nun diese Straße saniert, die zum Gemeindezentrum führt, denn das ist ja wirklich kein Zustand ..." Und langsam fassen sich alle wieder, und allmählich fokussieren sie sich wieder auf das, was sie hier tun sollen und müssen - arbeiten, feiern, trauern, Musik hören oder Punzen schlagen, einfach LEBEN. Es gibt eine Menge zu tun.
Und, so nebenbei, schon vergessen? Leutel, es ist noch zwei Wochen - aber NUR noch zwei Wochen - Fasching!
Mittwoch, 3. Februar 2021
Irgendwann ist einfach Schluß (1)
Krankheit, und zwar jede Krankheit, zielt auf Tod ab, das sollten wir nicht vergessen, auch wenn wir es meist schon vergessen haben. Das hat uns die Medizin eingeredet, das hat uns ein Apparat eingeredet, der glatt so tut, als wäre die Krankheit letztlich vermeidbar und der Tod ein Betriebsunfall.
Leben ist ein actu, also ein Tätiges. Wir sagen ja "wir leben", und zwar in allen Sprachen der Welt, wir sagen nicht "wir werden gelebt." Aber darin verfehlen wir uns. Zwangsläufig, und zwar durch die Erbsünde. Wir haben durch sie so viele Neigungen zu Fehlern, daß wir in keinem Fall den Fehlern davonlaufen können. Sie sind immer schneller als wir, sie sind immer zahlreicher, als wir übersehen können. Denn sie sind eine Gesamtneigung, während wir immer nur Einzeldinge bekämpfen können. Und in der Erbsünde ist unser Insgesamt, unsere Gesamtrichtung abweichend und in Richtung Tod eingestellt geworden. Die Erbsünde Adams und Evas war eine Grundsatzentscheidung, in der die Ausrichtung unseres Daseins auf Tod zuging.
Unsere Stammeltern, diese ersten Menschen, von denen alle weiteren abstammen, haben sich in ihrem Entschluß, Gott nicht zu gehorchen, dazu entschlossen, das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie haben sich dazu entschlossen, selbst jene Herren zu sein, denen sie alles verdanken. Das war ein Fehler. Ein sachlicher Fehler, zu dem sie der Teufel überredet hatte. Es war ein schwerer Fehler, ein Irrtum, und sie sind augenblicklich darauf gekommen. Als Gott sie rief, waren sie sich dessen unbewußt bewußt, sie verbargen sich vor der Wahrheit, dem Sein selbst, von dem alles Sein abstammt. Sie schämten sich.
Weil wir innerweltlich, irdisch, leiblich von Menschen abstammen, also zweitursächlich (nach Gott, dem alles sein Sein verdankt) haben wir das von diesen Eltern auch übertragen bekommen. Neben unserem Sein, das seinen Sinn darin hat, in größter geschenkhafter Freude zu leben weil an Gottes Freude, die er am Spiel der Schöpfung hat, teilzuhaben. Und in dieser Freude, zu der wir berufen weil in die Welt gerufen sind, haben wir aber gewahr zu sein, daß wir diese wirkliche Freude erst NACH diesem Leben erfahren werden. Warum? Weil durch Adam und Eva der Tod in die Welt gekommen ist.
Aber Gott selbst hat uns durch seinen eigenen Sohn Jesus Christus davon erlöst, und uns - nach dem Tod - wieder in ein neues Leben hinein auferstehen lassen. DANN werden wir diese Freude erfahren, und sie ist wirklich gewaltig, der Leser möge es glauben, dem VdZ war als Gnade beschieden, davon ein bißchen kosten zu dürfen. Sie war so groß, daß er seither niemals etwas anderes hätte wollen wollen, als diese Freude wieder zu erfahren, in der sein ganzer Körper verwandelt, völlig verändert war. Wenn wir in der Taufe Mitglieder der Kirche geworden sind, werden wir daran teilnehmen können. Anders nicht. Zumindest wäre es vermessen das zu erhoffen, weil sonst ja das Leiden und Sterben Gottes selbst unnötig gewesen wäre, der Leser möge sich das einmal vorstellen!
Was er sich aber vielleicht nicht mehr so vorstellen kann ist, daß wir sterben müssen. Alle. Und daß wir immer eine Krankheit haben werden, an der wir sterben. Und sei es, daß wir "an Altersschwäche" sterben, also einfach so müde werden, sterbensmüde, buchstäblich, daß wir "hinübergehen", also unsere Seele den Leib losläßt, der daraufhin zu Staub wird. Während die Seele auf den Jüngsten Tag wartet, wo sie, ihrer Form, ihrer Forma nach, wieder zu einem ganzen Menschen geschaffen wird. In der Auferstehung am Jüngsten Tag, wie so viele Propheten verkündet haben. Und woran wir glauben dürfen, weil Gott selbst es uns erzählt hat. Und der muß es ja wissen.
Wir können es uns deshalb nicht so gut vorstellen, weil der Tod - ganz anders als etwa im Barock oder im Mittelalter - durch die Technik, vor allem aber durch die Art wie wir leben so weitgehend und scheinbar aus dem Blick geraten ist, verdrängt wurde, daß wir über lange Strecken unseres Leben, als Grundhaltung sogar, den Tod vergessen haben. In Corona (und das ist das Neue an dieser "Pandemie") hat der Tod sich aber wieder ins Sichtbare gemeldet. Nicht daß er nun plötzlich da ist! So tun wir aber! Sondern er war ohnehin immer da, nun sehen wir ihn aber wieder mehr. Und das ist uns peinlich. Es erinnert an unsere Grundschuld, und es erinnert daran, daß wir immer etwas und genug falsch machen, sodaß wir sterben werden. Mit dreißig, mit fünfzig, mit achtzig oder neunzig Jahren, irgendwann. Irgendwann ist einfach Schluß. Auch für uns. Auch für unsere Kinder, die so prächtig und vor Kraft strotzend leben. Auch für uns, die wir mit dem Alter ein Wehwehchen nach dem anderen, eine Schwäche nach der anderen, schließlich ein Konzert von Schwächen erleben müssen, das uns irgendwann das Leben kosten wird.
Keine Diät, keine noch so "gesunde Lebensweise" wird das verhindern können. Irgendwann ist Schluß. Auch für uns. Uns alle. Und daran erinnert uns Corona wieder. Aber wir sind das nicht gewöhnt. Wir wollen das nicht. Also glauben die Politiker allen Ernstes, sie tun uns einen Gefallen, wenn sie so tun, als wäre das etwas Unnötiges, Überflüssiges, von dem SIE uns bewahren können. Deshalb sehen sie sich ermächtigt, uns dermaßen zu karniefeln, daß uns jede Lebensfreude erstirbt. Nicht nur das, daß wir in so Dingen wie Lockdowns zwar irgendwie vegetieren dürfen, aber NICHT leben. Denn das ist tödlich.
Aber, werter Leser, sei er sich so wie der VdZ bewußt: Wir werden sterben. Auch unser Leben wird enden. IN jedem Fall. Ob morgen. Ob in fünf Jahren. Ob in zwanzig oder fünfzig Jahren. Irgendwann ist Schluß. Legen wir deshalb unsere Zitronenmine wieder ab, legen wir deshalb dieses Betroffenheitsgetue ab, das uns besonders von dieser Regierung angeboten wird, die so tut, als sei sie dann "verantwortungsbewußt", wenn ihr Gesicht auf "tragisch" gepolt wirkt. Ach was sind das doch für Heuchler. Oder, noch schlimmer, wie dumm sind die doch, weil sie das vielleicht wirklich gar nicht wissen. Sondern auch noch glauben, daß ihre Aufgabe es sei, den Tod aus dem Leben zu werfen.
(Wir bringen nun auch die zweite Hälfte des Artikels, für die, denen es nun "reicht", und die sich das Lesevergnügen auf morgen aufheben wollen.)
Morgen Teil 2) Drum frisch und los. Leben wir doch endlich und einfach wieder!
Dienstag, 26. November 2019
Freitag, 21. Juni 2019
Das Lachen zur Sonnenwende
Noch ein eher privater Tip: Wir stehen zur Zeit der Sonnenwende, und da hat sich dieses unsägliche Volk den Brauch des Sonnwendfeuers angewöhnt, der doch wie wir wissen die Erde zerstört. Ein Wort an Ihr Gewissen gerichtet, werter Leser: Können Sie diese CO2-Verschmutzung verantworten? Deshalb ein dringender Appell: Nicht, daß Sie Sonnwendfeuer und -feiern meiden sollten, das ist wohl zuviel verlangt. Aber machen Sie es so: Achten sie auf den CO2-Abdruck. Wenn Sie unbedingt zu Sonnwendfeuern fahren wollen, bilden sie zum Beispiel Fahrgemeinschaften, nehmen Sie Nachbarn mit.
Denken Sie dabei an die Alten und Gebrechlichen, deren Klimaschaden wird völlig unterschätzt. Schleppen Sie die deshalb in Ihr Fahrzeug, damit sie zuhause keinen Unsinn anstellen können, und nehmen Sie sie mit, auch mit sanftem Druck. Und wenn es möglich ist, achten Sie noch auf die regionalen Nachrichten. Vielleicht brennt ja gerade irgendwo ein Wald (selten), oder ein Haus (häufiger)? Oder ein Rinderstadel (besser, wegen dem Doppeleffekt)? Oder eine lokale Greta Dummblök verbrennt sich gerade vor dem Parlament (noch besser, wegen dem Dreifacheffekt)? Vielleicht gründen Sie gar eine neue Grasroot-Bewegung für Frieden auf der Welt oder so? Tut ja auch keiner was für.
Weiß der Leser, wieviele 15-, 16-, 17jährige es gibt, die so richtig echte "Überzeugungen" haben? Der VdZ hatte seinerzeit auch welche. (Er ist freilich Gott dafür dankbar, daß sie im Rahmen der engsten Umgebung blieben, aber gut, er war ja nicht so "kritisch gebildet" wie die heutigen Jungen, er war umgeben von seriös gebildeten Professoren - auch dafür sei Gott gedankt - nur "gegen den Kapitalismus".) Also nehmen Sie die mit zum Sonnwendfeuer! Und zeigen Sie Panik, nicht vergessen: Panik ist das neue Medium der Empathie. Sprechen Sie die Fünfjährigen an! Die freuen sich immer, wenn sie aufbleiben können, sich was tut und sie im Mittelpunkt stehen. Vergessen Sie dabei aber bitte nicht, sämtliche sozial verantwortungsbewußten Medien zu verständigen, um das nicht zu vergessen.
Fahren Sie also hin, wo immer es sich bietet, rühren Sie in der Keksdose der heutigen Existenz herum, und sei es, daß sie "dagegen" protestieren, wogegen auch immer. ("Klimaneutral" als Aufhänger ist natürlich zu bevorzugen.)
Ein Brand im Stadel des Huber-Bauern aber ist in jedem Fall auch ein Feuer, um das sich Menschenketten bilden lassen. Dort reichen Sie dann ihre Sektflaschen, Bramburitees und Göffelmus-Karaffen mit Weinschorle aus fair-trade-Trauben im Kreis, und vergessen Sie nicht die Feuerwehrleute, wenn Sie Ihre Toffelburger auf Stecken in die Flammen recken. Und feiern Sie mal so richtig sinnvoll. Denn das erzeugt auf jeden Fall kein berechenbares zusätzliches CO2, und wird garantiert zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Lassen Sie sich fallen, spüren Sie die Kraft!!!
Nur eine Bitte: Beziehen Sie sich nicht auf dieses Blog, wenn Sie an die Pressemikrophone treten. Denn dann sperrt Google per Donwshadowing oder Youtube per Urheberrestriktion auf jeden Fall das entsprechende Video, wenn nicht wegen Hatecrime.
![]() |
Bild übernommen von EIKE |
Dienstag, 27. Februar 2018
Daß einem die Spucke wegbleibt
Zumal auch Spitzenbeamte der Obama-Regierung in diesen Skandal verwickelt sind, wo eine bestehende Partei den Staatsapparat mißbraucht, um ihren Wahlerfolg auch in Zukunft durch Verleumdung - das über Trump angefertigte Dossier war, soweit man liest, von dem beauftragten britischen Geheimagenten (bezahlt von Clinton) frei erfunden worden, um die Gerichte zu täuschen - zu sichern.
Das erinnert den VdZ an ein Buch (von Schlafly & Neumayr), das vor Jahren in den USA erschienen war. Und den bezeichnenden Titel "Obama - No Higher Power" trägt. Es belegt, daß sich dieser Menschenschlag (Obama - Clinton) gottgleich sieht. Denn das ist das Selbstgefühl dieser abscheulichen Kaste.
Noch nie hat der VdZ dieses sein Abstammungsland, das so etwas bereits (wieder) zuläßt, so verachtet wie nach dieser Vorführung eines Menschen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Werte zurückgebliebene Deutsche, da wird jedes Recht verspielt, und zwar pars pro toto. Schämt Euch allesamt. Das ist übelstes Nazitum. Solche Drecksfressen im Fernsehen, die hier offenbar die Spielwiesen für ihre perversen Seelen finden, gab es zuletzt vor 30 Jahren im Staatsfernsehen der östlichen Diktaturen.
Das fällt auch nicht unter Satire. Denn Satire kann sich nur auf menschliche Schwäche beziehen. Wie auf die Fettbacken eines wohl nicht zufällig äußerlich einem Schwein ähnlichen Moderators wie dem im Video. Der diese Charakteristik sehr augenfällig seiner Schwäche verdankt. Dann verdient sie auch Spott. Niemals kann sich aber Spott auf schicksalsbedingte Beeinträchtigung oder Krankheit beziehen. Dann ist es keine Satire, sondern gemeine, bösartige Häme, dann verletzt der Spott die menschliche Würde.
Dienstag, 9. Januar 2018
Ja, auch ich bin ein Klimaleugner (2)
Klima ist eine rein abstraktive Begrifflichkeit, die keine konkrete Wirklichkeit hinter sich hat. Es gibt Wetter, es gibt Wetterräume, es gibt Wetterzonen. Aber es gibt nirgendwo ein Ding wie ein "Klima". Das ist deshalb ein reiner Propagandabegriff, der den Menschen weltweit vorgaukeln soll, daß es ein solches Ding gibt. Zu dessen Bekämpfung oder Veränderung - lasse sich der Leser das auf der Zunge zergehen: Man will etwas verändern, das es gar nicht gibt! - Man will nun Billionen von Dollars locker machen und vor allem welches Kampfes wegen man sich in allem den Anordnungen der Weisen zu fügen hat.
Ohne daß man den so oft verunstalteten Begriff der "Harmonie" verwenden könnte, denn wenn es eine Harmonie gibt, dann die der pausenlosen Disharmonie INNERHALB eines dynamischen Ideenbildes = Ortes, eines Sinnfeldes, des logos als Wesen und damit Beziehungsdynamik. Harmonie als bewegungslose Ruhe vorgestellt ist Tod, ist das Nichts (siehe Meditationstechniken wie der Zen-Buddhismus als Nichtungsversuch, um von aller Bewegung "erlöst" zu werden, indem man das Leben UND die Erkenntnis zu verdrängen lernt).
Wenn man einen Menschen ganz sicher zum Irrsinn treiben will dann dadurch, daß man ihn völlig feststellt (oder in einem kleinen Raum festhält) und ihm jede Bewegung der Außenwelt (durch absolute Dunkelheit und schalldichte Räume) vorenthält. Das heißt: Ihn von jeder Beziehung zur Welt ausschließt. Die Dunkelhaft ist nach wie vor eine der effektivsten Foltermethoden, die länger angewandt mit schweren psychischen Störungen endet.
Montag, 8. Januar 2018
Ja, auch ich bin ein Klimaleugner (1)
Denn das sei wissenschaftlich unwiderlegbar bewiesen - das Klima ändere sich. Mit verheerenden Folgen, wie Mißernten und Hungersnöten ...
Wie sollen wir aber feststellen, daß sich das Klima ändert? Keine Angst. Die Wissenschaftler werden es uns schon sagen.
- Sein heißt in Beziehung sein, heißt Wirkung, und damit Wandel
Mittwoch, 21. Juni 2017
Erschütternder Dauerkrieg (2)
Also müßte man heute annehmen, daß man gar nicht mehr die Satire sucht, sondern sie nur benützt, wo es um Kritik an der Opposition, den "Staatsfeinden" geht. Dieser Verdacht ist schon recht handfest weil Tatsache. Auch in dieser Sendung werden deshalb sämtliche Grenzen überschritten. Zumindest weil es eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ist, die es macht. Das hinterläßt den bitteren Beigeschmack staatlich initiierter Diffamierung, der man notdürftig das Gewand der Satire umwirft, um eine ganz andere Absicht zu tarnen.
Denn die Frage kann dann nicht sein, ob das eine oder andere auch "stimmt", sondern ob eine solche Anstalt überhaupt der Ort für solche Kritik ist, ob sie also überhaupt jemals "wahr" sein kann, was von der Person die (wie in dem Fall:) kritisiert und lächerlich macht nicht zu trennen ist. Sondern ob sie nicht lediglich Kritik kanalisieren und damit beherrschen soll, um ihr ihre Gefährlichkeit zu nehmen.
Damit aber nimmt sich die Macht ihr entscheidendes Korrektiv, nimmt sich den Hintertgrund, vor dem sie überhaupt politischer Faktor EINES Staates bzw. Gemeinwesens ist - und nicht schon Staat und Gemeinwesen selbst. Und wer die Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte in Deutschland (und etlichen Ländern Europas) ansieht könnte auf den Verdacht kommen, daß sie die Folgen einer Macht demonstrieren, die ihre wirklichen Hofnarren hinter hohen Gefängnismauern verschlossen hat und sich von sich selbst nicht mehr distanzieren kann, deshalb in Totalitarismus ausgeartet ist.Und uns mit solchen Sendungen eine Normalität vorgaukelt, die gar nicht mehr existiert. In dem sie sich mit Staat und Volk gleichsetzt. Volk und Staat gibt es dann gar nicht mehr, sie SIND die Macht, und nur wer ihr folgt ist noch Staat und Volk.
Weil sich die Bürger längst daran gewöhnt haben, daß die Welt ein technisches Spektakel eines Automaten ist, in dem es egal ist, WER oder WAS etwas macht, sondern in dem nur noch die Vorhandenheit von abstrakt gesetzten, aus allen Umfeldern herausgelösten Bestandteilen zählt. Wo also auch nicht mehr auffällt was passiert, wenn öffentlich-rechtliche Staatsanstalten SOLCHE Sendungen produzieren.

