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Mittwoch, 15. Februar 2023

Beben

Stellen Sie die tonanlage auf GANZ LAUT, stellen Sie sich vor die Ausgabegeräte, und erfahren Sie dann, was geschieht.

Der Mensch, diese Analogie zu Gott, wird zum alles durchdringenden und durchdrungenen Ton, Rhythmus ist die Welt weil die Schöpfung, Klang und Sage das alles im Bestand Gehaltene Gottes.

Der Westen löst sich im Ton auf, und daraus wird er neu erstehen. Der Osten, aus dem die Sonne jeden Tag aufsteht,, er IST aber der Ton, aus dem alles geformt werden wird. Wie es der Ton ist, der alles zertrümmert. Und die Anarchie des Heiligen ausruft - die Hierarchie, in der sich die Welt aus ihrem innersten Abbilde her ordnet. Denn alles ist Bild, alles Gestalt, das Sein hat. Klang. Ton. Wort. Raum. Gestalt.

Samstag, 24. April 2021

Gedankensplitter (1155)

Es sagt viel über das In-der-Welt-sein und dessen Umfänglichkeit aus, mit der wir dieser Welt eingeordnet sind. Wie viel wir sinnlich wahrnehmen, ohne daß es uns bewußt wird. Wie sehr uns deshalb ein Erdbeben sofort bewußt wird. Ich habe auch das Beben vom letzten Dienstag sofort wahrgenommen - Wackeln der Wände, Zittern und gespanntes Schwingen der Decke bzw. des Bodens, es hat etliche Minuten gedauert, und ist dann den ganzen Tag über immer wieder mal aufgetreten, aber nur mehr schwach.