Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Mittwoch, 2. September 2026
Wie die KI massive Strömungen der Gegenwart (insbesonders bei den "Rechteren", den "Durchblickern" und "Kritischen") zusammenfaßt, wenn man gut fragt
Sonntag, 5. November 2023
Sehnsucht nach der einstigen Einheit
Montag, 23. Mai 2022
Der Plan ohne Plan
Was für ein Plan könnte also da dahinterstehen? War es nicht Roosevelt, der einmal gesagt hat, daß in der Politik nichts zufällig geschieht, selbst wenn es so aussieht?
Dienstag, 10. Mai 2022
Woher die Indianer kommen (2)
Montag, 9. Mai 2022
Woher die Indianer kommen (1)
Montag, 29. März 2021
Wenn das Gleiche zum völlig Verschiedenen wird
Zum Wochenbeginn präsentiert der VdZ gleich mal dieses Video, als Framing für diese Zeit. Das heißt: Als Interpretationshoriziont, der das Einzelne, das Erfahrene, Erlebte beleuchtet. In dem über die Schäden der Corona-Maßnahmen (Masken, Lockdowns; Verhaltensneurosen) bei Kindern gehandelt wird. Die auch tatsächlich sehr gut ermeßbar werden.
Auch wenn viele Erklärungen natürlich falsch sind. Im Wesentlichen, weil das Menschenbild heute falsch ist, sodaß viele Schäden wie auch Folgen nicht richtig analysiert werden können. Das Ursache-Wirkungs-Gefüge bleibt also vielfach im Dunkeln, auch wenn viele Phänomene richtig beschrieben werden. Woran man erkennt, wie sehr bereits der Liberalismus zur geistigen (ungeistigen) Grundlage unserer Gesellschaften wurde.
Weshalb sich viele Argumente im Film zu so einem undifferenzierten Gequatsche über "Bedürfnisse" verlaufen. Das sich zum Höhepunkt in "Kuscheln" und "Kuscheln mit der Oma" als entscheidende "Kinderbedürfnisse" versteigt.
Mit anderen Worten: Je länger der Film dauert, je länger man also versucht, über die Phänomene hinauszugehen um sie zu begreifen, desto mehr wird nur noch Unsinn geredet. Als Indiz dafür, daß wir diese Zeit nicht mehr denken können. Wir haben das an dieser Stelle schon oft als die eigentliche Katastrophe dargelegt, in der wir nun stehen.
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| QR zum Video |
Man nimmt es als Folge ein und derselben Mißstände (Corona-Maßnahmen) mit hin, weil an der Hand des berechtigten Aufbegehrens gegen den politisch verhängten Corona-Wahnsinn die Tore bei der Bevölkerung weit offen sind, sodaß dieses Aufbegehren zum Trojanischen Pferd wird, das alles mit in die Nacht schleppt, aus der heraus in Wahrheit die Stadt angezündet wird. Die man eigentlich ja schützen wollte! Höre man zu, wie gleich auch das "Hierarchische" an den Pranger gestellt wird, als sei es die eigentliche Quelle des Corona-Wahns. Sie wird mißbraucht, ja, aber sie zu beseitigen schüttet man das Kind mit dem Bade aus.
Es darf einem also schon übel dabei werden zu erkennen, wieviel Müll man auch bei diesem Video mitschluckt und quasi "absegnet". Weil man es als in die Gesamtbotschaft - Leiden an Corona-Lockdowns usw. - integriert akzeptiert. Und viele dieser im Film genannten Anliegen ziehen in eine andere Richtung! Man fährt in einen anderen Janker, sozusagen, weil Ärmel. Das ist das Entscheidende, das aber nur geistig und bei entsprechender Bildung (das muß man so bezeichnen) erkennbar ist. Sonst könnte leicht der Fall eintreten, daß man im richtigen Impuls gegen den Corona-Wahnsinn lediglich die Pest gegen die Cholera eintauscht.
Zu jammern, daß die Freiheit für eine 17jährige eingeschränkt ist, die zu dieser Zeit ein Jahr in den USA verbringen wollte und jetzt total depressiv ist, weil sie das nicht kann, ist ein Wahnsinn für sich. Das hat mit Freiheit genau NICHTS zu tun, im Gegenteil, da wäre eine andere Unfreiheit implementiert worden. Mit Lust als Lebensprinzip. Dies und Amerikanismus sind zwei Seiten derselben Medaille weil liberales Weltprinzip, das nur dort "limitiert" wird, wo die Lustbeschränkung eines anderen laut genug beklagt und, das ist entscheidend, im Diskurs durchgesetzt wird.
Fazit: Die Phänomene der teils verheerenden und langfristigen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Kinder werden größtenteils gut dargestellt. Man darf sich darüber aber nicht hinreißen lassen zu übersehen, daß die Erklärungen ein kunterbunter, in sich völlig widersprüchlicher Strauß von Blumen und getrockneten Disteln sind, die zeigen, wie sehr im öffentlichen Diskurs auch dieser Corona-Wahnsinn noch der geistigen Durchdringung bedarf. Was vermutlich der Grund dafür ist, daß der Widerstand als an die Politik gesendetes Signal des Überschreitens jeder Grenze zum Erträglichen so ineffektiv ist.
Montag, 29. Juni 2020
Weil es keine "schwarze Ethnie" gibt
Weil nur eine gemeinsame Wertebasis, eine gemeinsame Grammatik als Zugang und Verhältnis zur Welt ein Volk überhaupt schaffen, das heißt formieren kann. Erst und nur Religion kann das schaffen, was Einheit schafft: Werte- und damit Rechtsempfinden, Verbindlichkeiten, soziale Strukturen, legitime (weil im Absoluten verankerte) Hierarchien und zwischenmenschliche Haltungen.
Deshalb sind die Auseinandersetzungen in den USA, die wir wieder einmal erleben, und die reine Instrumentalisierung völliger Begriffsvernebelungen sind (und solange sie das sind, sind sie spielend instrumentalisierbar) unlösbar. Sie wären das nicht einmal durch Segregation. Weil ihnen die Grundlage der Segregation fehlt: Die völkische Identität. Was das ist? Gucken, werter Leser. Wir sind in Europa gerade dabei, uns auch diese Problematik einzuhandeln.
Freitag, 17. April 2020
Die Lehren aus Chlodwig und seiner Armee gegen den Arianismus (4)
Gastbeitrag von Ianto Watt
Erstmals veröffentlicht im Blog von
William M. Briggs am 14. November 2019
4. und letzter Teil) Die große Partei
Donnerstag, 16. April 2020
Die Lehren aus Chlodwig und seiner Armee gegen den Arianismus (3)
Gastbeitrag von Ianto Watt
Erstmals veröffentlicht im Blog von
Wer sind diese unnennbaren Vehikel, die letztens erwähnt wurden? Wer sonst könnte noch denselben GPS Koordinaten folgen wie der Humvee und der Falkatus? Und warum scheint deren Potential für Zerstörung niemandem aufzufallen? Zuerst einmal: Weil niemand davon spricht. Weil sie eben nicht genannt werden dürfen. Es ist verboten, wie so viel eben im Leben in einem Imperium. Brechen wir aber dieses Tabu. Sprechen wir über das geistige Territorium, das Chlodwigs Männer angetrieben hat. Sprechen wir über Religion. Und sprechen wir dann über diese anderen Autos, und wer hinter deren Lenkrädern sitzt.
Das erste Auto auf dieser zweiten (und üblicherweise nicht gesehenen) Achse ist das ... Papa-mobil. Es wandert von West nach Ost, was eine völlig unnatürliche Richtung für das Heilige Rom ist. So wie der imperiale Humvee schlingert es auf der Fahrbahn hin und her. Nur findet dort kein Kampf um den Fahrersitz statt. Denn Franz (oder Franziskus) der Erste sitzt ganz alleine am Lenkrad. Und es sieht so aus, als würde er die Fahrt ziemlich genießen, selbst wenn sämtlichen Passagiere im rückwärtigen Teil des Wagens schon übel ist. Und zwar allen, egal ob Modernisten oder Traditionalisten. Jeder versucht die Bewegungen auszugleichen, ob das Auto nach links oder nach rechts schleudert. Je nachdem, und hin und zurück. Und wieder. Mittlerweile sprudelt der Fahrer ja sogar - wie er selbst zugibt - nur noch wirres, widersprüchliches und idiotisches Zeug aus sich heraus, und zwar eines nach dem anderen.
Was ist nun das andere Auto, das auf dieselbe Breitspurautobahn abzielt, nur aus der gegenteiligen Richtung? Das könnte der Cheka Sedan sein. Und er wird gelenkt von der Nemesis des Franziskus, dem Patriarchen Kyrill. Der Mann also, den Franz in Havanna vor ein paar Jahren zu bestechen versuchte. Ausgerechnet jenen Mann also, der keinerlei Anstalten macht, sich bestechen zu lassen, egal von wem. Franz bot ihm die Autokephalie an, aber Kyrill lehnte ab.
Und noch ein Auto fährt dieselbe Straße, wieder: Von Ost nach West. Dieser Fahrer ist der Cheka bereits voraus, aber er fährt einen Yugo, und es ist der
Patriarch of Constantinople. Nicht nur der Patriarch. Er ist sogar der Ökumenische Patriarch. Und dieses Wort Ökumenisch ist jenes machtvolle Wort, das Bartholomäus ermächtige, das Auto zu entführen, in dem er sitzt, das in der östlichen Orthodoxie aber außerhalb von Rußland (und der Ukraine) unterwegs ist.
Ehe Barti daherkam, gab es so etwas wie einen Östlichen Papst nicht. Es gab dieses Amt nicht. Denn nicht zuletzt ist der definierte Glaube der Östlichen Orthodoxie, daß es da kein Ding wie einen legitimen "Der Papst" nicht gibt, egal ob im Osten oder im Westen. Das, was ich hier Östlichen Papst nannte, wäre deshalb in den Ohren östlicher Orthodoxie weit aggressiver als das römische Konzept eines globalen Papstamtes. Bis in jüngste Zeit wären aber auch Gedanken wie ein Papstamt, das NICHT global orientiert ist, auf wenig Gegenliebe gestoßen. Jetzt aber ist alles, Ost- wie West-Papstamt, völlig aus dem Blick verschwunden. Nichts aus der Vergangenheit hat heute noch Gültigkeit. Und hier ist der Grund dafür.
Wir kennen die aktuelle Lateinische Situation. Der Blüte der lange sich bemühenden modernistischen Rose folgte ihr unmittelbares Verwelken. Im Westen ist die Zeit des Raskolnikow angebrochen. (Daß Sie, werter Leser, nun möglicherweise nicht wissen, was diese letzte Bemerkung bedeutet, sagt alles über den heutigen Zustand des (Un-)Glaubens in dem früheren Lateinischen Westen.
Die Welt des Ostens wurde erschüttert vom Anspruch des Bartholomäus, dem Patriarchen von Konstantinopel, daß er und nur er alleine die authentische Rolle eines Führers der Orthodoxen Welt inne habe. Eben "Ökumenische" Führerschaft. Er meint, daß ihm die anderen orthodoxen Kirchen rundum zu gehorchen hätten. Was nichts anderes bedeutet als "Papst des Ostens", was sonst, auch wenn es dafür keinen offiziellen Titel gibt.
Dabei gibt Bartholomäus vor, und zwar in jeder Hinsicht, daß sein Ziel eine Wiedervereinigung der Kirchen, und zwar Ost und West, ist. Um das zu erreichen, muß er zuerst einmal mit dem Papst im Westen übereinstimmen. Nur ist das Problem, daß diese Wiedervereinigung nur politischer, nicht spiritueller Natur wäre.
Diese Situation wirkt leicht betäubend auf die Vernunft, und zwar in mehrerlei Hinsicht. Zuerst einmal weil die Bedeutung des Papstamtes auf der Idee beruht, daß es nur ein Haupt der Kirche geben könne. Wenn Franz dem Konzept zustimmt, daß es so etwas wie einen östlichen Papst gibt, würde er im Endeffekt zugeben, daß seine eigene Rolle sich auch auf etwas Geringeres reduziert, nämlich auf die eines West-Papstes.
Umgekehrt hat Bartholomäus, wenn er nun sagt, daß es so etwas wie einen Ost-Papst gibt, den Glauben der östlichen Orthodoxie ins Herz getroffen und in Frage gestellt. Er würde die autonome (und autokephale) Natur der vierzehn "lokalen" Kirchen der orthodoxen Welt verleugnen. Bartholomäus gleicht damit Lincoln bei seinem Versuch, die Union zu bewahren. Außer, daß es da nie eine Einheit im Osten gegeben hat.
Die Idee einer sämtliche lokale Kirchen übergreifenden Einheit ist Anathema. Jede lokale Kirche ist niemandem außerhalb ihrem eigenen kanonischen Territorium verantwortlich. Und damit auch nicht gegenüber dem Papst, wie es ihn gibt. Diese Unabhängigkeit war die wahre Basis der Östlichen Orthodoxie, wie sie sich seit der Zeit des Photius gebildet und von der normalen Orthodoxie unterschieden hat. Und die das ist, was im Osten als Katholizismus bekannt war, ehe das große Schisma im Jahre 1054 formell stattfand.
Mit einem Mal aber versucht Konstantinopel, über Bartholomäus, der erste und nachdrücklichste Vertreter dieses schismatischen Ideals einer kirchlichen Autonomie/Autokephalie, eine romaneske Version des Papstamtes den übrigen dreizehn lokalen Kirchen des Ostens aufzudrücken. Das ist, um das Mindeste zu sagen, die empörendste und ungewöhnlichste Sache, die einem östlichen Ohr jemals zu Gehör gekommen ist.
Und es wird deshalb auch nicht besonders gut aufgenommen. Was einige Dinge in diesem ganzen Szenario erklärt. Wie erklärt man das Konzept eines östlichen Papstes den "ökumenischen Brüdern" in der östlichen Welt? Ganz einfach. Man stehle sein Auto und erzähle ihm dann, daß es ja ohnehin Dir gehört hat. Deshalb bist Du ja sowieso sein Papa, sein Papst. Er hätte nichts, gar nichts, wenn es nicht ohnehin für Dich gewesen wäre, nicht wahr? Also schluckt den Braten, Kinder.
Wir sind doch keine Geschwister ohne einen wirklichen Vater, oder? Wir sind immerhin eine Familie, das wird doch niemand bestreiten, und Barti ist ihre lange abwesende Vaterfigur, die sich jetzt aber geoffenbart hat. Wenn ihr dreizehn kleine Kinder das nicht mögt, dann wird Barti eben einige andere Waisen adoptieren und ihnen den Rest Eurer Sachen geben.
Im Wesentlichen ist es das, was im Osten durchgesickert war, als Barti begonnen hatte, alle die uralten "Bestätigungen" der Autonomie und Autokephalie neu zu interpretieren. Vergessen wir einmal, daß die meisten dieser dreizehn anderen, seit der Zeit des Photius bestehenden Lokalkirchen, Konstantinopel gegenüber nun genau das gemacht haben, was Photius Rom angetan hatte. Was auf nichts anderes hinauskommt als daß man das Auto des Alten Mannes gekapert hat (man hat die Besitztümer des Patriarchen, die sich in den Lokalkirchen befanden, an sich gerissen) und lauf weg von Zuhause.
Wie auch immer, es bleibt die Frage, wer nun noch im Yugo von Bartholomäus sitzt? Der eine ist Epiphany Dumenko, der Metropolitan der falschen Orthodoxen Ukrainischen Kirche (OUK). Der andere ist Hieronimus II., der Erzbischof von Athen und Primas der Griechisch-Orthodoxen Kirche.
Im Kurzen die Geschichte. Bartholomäus, der Erste unter Gleichen (Primus inter Pares) in der Orthodoxie, erweiterte seine Macht indem er den Titel des Ersten ohne Gleiche für sich in Anspruch nahm. Er vollzog das, indem er einseitig die Gründung einer neuen Kirche in der Ukraine anerkannte, die aus zwei schismatischen Kirchen bestand, die sich schon vor Jahren von der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche abgespalten hatten. Diese Ukrainisch-Orthodoxe Kirche ist es aber, die von den übrigen dreizehn lokalen Kirchen der östlichen Orthodoxie anerkannt wurde. Und zwar auch von Bartholomäus in Konstantinopel.
Das ist, als würde McDonalds neben dem bestehenden Franchise-Vertrag nun noch einen neuen Franchise-Vertrag einführen. Die neue Kirche (die Orthodoxe Kirche der Ukraine, OCU/OKU) erhebt nun Anspruch auf sämtliches Eigentum und Mitarbeiter (Gemeindemitglieder) der originalen Franchisenehmer, der Ukrainisch Orthodoxen Kirche (UOC/UOK).
Sehen Sie nun ein, werter Leser, warum alle die übrigen lokalen Kirchen über einen Papst Bartholomäus etwas nervös werden? Was geschieht, wenn sie ihm widersprechen? Er könnte einigen anderen Willigen einen neuen Franchise-Vertrag direkt neben dem eigenen gewähren, und dann heilige Eide schwören, daß den Neuen sämtliches Eigentum zustünde. Nun, was meinen Sie, werter Leser, wer diesen unglaublichen Betrug gekündigt hat? Die Unierten!
Das Eigentum, das Bartholomäus zu stehlen versucht hat (die UOC/UOK) ist zur Gänze der Russisch-Orthodoxen-Kirche (ROC/ROK) unterstellt. Die die größte der Einzelkirchen der östlichen Orthodoxie ist. Dieser 800-Pfund-Gorilla im selben Zimmer mit dreizehn lokalen Schimpansen der östlichen Orthodoxie. Jener Gorilla, der über vierhundert und mehr Jahre alle lokalen Kirchen finanziell unterstützt hatte, als sie unter Joch und Daumen des Sultans gekommen waren.
Barti und seine Quatschpuppe Dumenko versuchten sogar, eine von Kyrills Sommerresidenzen in der Ukraine zu rauben. Das hat Kyrill so richtig wütend gemacht. Und auch Vlad, wen sonst. Besonders seit Vlads Pläne sämtlich aufgegangen sind, und er auch alles sonst noch tut, um die Ukraine wieder in den russischen Orbit einzugliedern.
Beginnt nun die Sache endlich begreifbarer zu werden?
Wobei jetzt erst der wichtigste Punkt kommt: Die ROC/ROK ist fundamentalstes Element in der Unterstützung der Legitimitätsfrage von Vladimir Putin in Rußland. Was glauben Sie wem Vlad, der Fürst von Moskau, glaubt, wenn Kyrill seine Beschwerden vorbringt, und beklagt, daß hier ein versuchter Raub von Kircheneigentum im Schwange ist? Denn wenn Kyrills Ukrainische Kirchenprovinz in Richtung Westen umfällt könnte es glatt sein, daß Vlad niemals bekommt, was er so gerne möchte.
Verstehen Sie jetzt aber auch, was die Kriegs-Partei der Westlichen plant - das mit der Aufteilung des Heiligen durch das Profane beginnt? Wenn gelingt, was sie vorhaben, wird alles profan. Denn jeder von denen, die involviert sind und die ich bei diesem heraufziehenden Terroristen-Geschehen erwähnt habe, ist böse. Außer Donald. Er ist nur ein Heide der hofft, diese Aufteilung abwickeln zu können, ehe alle die übrigen Wagen eintreffen.
Machen wir aber vorerst einmal für eine Sekunde Zwischenstop, und erinnern wir uns, worüber ich im Ersten Teil gesprochen habe. Wer waren also die Bösen in diesem Spiel? Richtig, die Arianer. Und zwar sowohl die arianischen Bischöfe wie auch deren Generäle. Wissen Sie aber was? Die sind zurückgekehrt. Zombies sterben nämlich nie.
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Mittwoch, 15. April 2020
Die Lehren aus Chlodwig und seiner Armee gegen den Arianismus (2)
Gastbeitrag von Ianto Watt
Erstmals veröffentlicht im Blog von
Chlodwig ist das Vorbild? Wir wollen es hoffen. Denn der hat gewonnen. Und wie hat er das geschafft? Zuerst einmal hat er sich mit dem geeinigt, was die allgemeinen Überzeugungen seiner Truppen waren, und die hat er gegen die Überzeugungen seiner Feinde gestellt. In diesem Fall gegen den Tiefen Staat des römischen Imperiums. Und dann hat er seine Truppen nach jedem Sieg vergrößert, indem er die Soldaten von seinen Feinden eingeladen hat, auf seiner Seite zu kämpfen.
Aber nur die Soldaten. NICHT IHRE ANFÜHRER.
Chlodwig war ein Auxiliar General (Hilfsgeneral für Legionäre; Anm.) in den römischen Legionen im späten 5. Jahrhundert. Das war ungefähr zu der Zeit, als die zentrale Macht Roms unter den Attacken meiner Cousins, der Barbaren, bereits ziemlich erschüttert war. Dabei war Chlodwig ja auch selbst ein Barbar, so wie die meisten seiner Männer. Das ist auch die grundsätzliche Definition von Auxiliartruppen, Hilfstruppen: Barbaren im Sold von Rom. Sie waren alles was in den Provinzen noch übrigblieb, als die italienischen Legionen bereits mehr und mehr gegen ihre Hauptstädte Rom und Konstantinopel zurückgedrängt waren. Aber die Soldzahlungen erfolgten bereits schleppend. Und das ließ manchen die Nerven durchgehen.
Das bedeutete, daß Chlodwig das war, was man heute "warlord" nennt, Bandenchef sozusagen, und es lag rein bei ihm, ob er es vermochte - oder nicht - mit seinem französischen Durcheinander zurechtzukommen, der zurückblieb, nachdem die patrizische Oberschichte die Szene bereits fluchtartig verlassen hatte. (Auf diesem Bild sieht man, wie so etwas bei einem gegenwärtigen Imperium aussieht.) Das war auch bei den angrenzenden Gebieten dasselbe, sie waren alle in derselben Situation, hatten alle dieselben Hilfstruppen, und waren alle von einem Barbaren-General angeführt, der vor demselben Problem stand wir Chlodwig.
Der bedeutende Unterschied war, daß alle diese Generäle der umgebenden Gebiete sich selbst als zivilisierte Römer sahen. Waren sie nicht alle zu der offiziellen römischen Staatsreligion konvertiert, dem Katholizismus? Hm, ja und nein. Wobei eher nein als ja. Klar, sie waren konvertiert. Aber nicht zum wahren Katholizismus. Stattdessen hatten sie sich für eine der ersten Aufblühungen des Protestantismus entschieden, die man damals Arianismus nannte.
Das ist jene Häresie, die da sagt, daß Jesus nicht seit aller Ewigkeit bestand. Seinen gottgleichen Status hatte er dann eher während seines vorbildlichen und außergewöhnlichen menschlichen Lebens erhalten. Und wenn ER das konnte, warum sollten sie das nicht auch können? War es nicht eine Tatsache, daß sie diesen Punkt sogar ebenfalls schon erreicht hatten? Waren diese Generale nicht schon genau so außergewöhnlich? Sie dachten mit Sicherheit so von sich.
So nebenbei ließ das die Lage so aussehen, daß sie mit dem erst kürzlich christianisierten Imperator - es hatte ja erst mit Konstantin begonnen - ebenbürtig waren. Das war politisch doch auch äußerst passend. Was für ein schönes Possenspiel!
Alle Generäle waren also Arianer. Außer einem: Clovis, der Heide, war der einzige, der kein Arianer war. Wobei die meisten seiner Soldaten keine Heiden mehr waren. Aber auch keine Arianer. Sie waren vielmehr Katholiken. Männer von der Straße, kleine Leute. Kleine Katholiken. Männer, die sich rund um einen einzigen spirituellen Führer auf Erden versammelt hatten. Und obwohl die Kirche mit dieser Arianischen Häresie fast gänzlich schon ruiniert worden war, sogar noch nach dem Konzil von Nicäa im Jahre 325, hatte diese Infektion den überwiegenden Teil der Bevölkerung NICHT angestellt. Nein: Es war der Großteil der Bischöfe, die vom rechten Glauben abgefallen waren, weil die arianischen Generäle ihren Willen durchgesetzt, die Bischöfe also nachgegeben hatten. In den Augen der Generäle war das das Ticket zur Legitimität. Denn wenn die Bischöfe sagten, sie waren von Gott gesegnet, warum sollte man daran zweifeln? Kein Bischof verweigerte den häretischen Generälen in jenen Tagen die Kommunion. Oder tat das einem seiner abgefallenen Brüder im Amt gegenüber.
Klingt das alles nicht irgendwie bekannt?
Als Chlodwig gegen diese benachbarten Generäle in den Krieg zog, waren seine Truppen nicht nur durch patriotische Gefühle (für ihre unmittelbare Heimat) mit Energie aufgeladen, sondern, was noch wichtiger war, durch eine gemeinsame Überzeugung. Eine Überzeugung, die ihnen als Menschen eine Würde gab, wie sie all den Heiden oder Arianern fehlte. Wen kümmerte es da, daß Chlodwig ein Heide war, solange er höchst wirkungsvoll gegen den römischen Tiefen Staat (solchen wie ihn Bischöfe oder Generäle darstellten) kämpfte?
Die Mehrheit der heutigen Kirchenhierarchie ist Teil des imperialen Tiefen Staates. Man schaue sich nur ihre Einkommenssteuererklärung an. Raten Sie mal, wer dafür bezahlt wird, staatliche "Nächstenliebe" zu betreiben.
Und das ist die Achillesferse unserer Nation. Dieser leuchtenden Stadt auf dem Berg. Wir können dem Imperium nicht widerstehen, weil wir ständig untereinander über Glaubenssätze streiten. Das bedeutet nicht weniger als daß wir unfähig sind, in einer geeinten Strategie vorzugehen, da brauchen wir von Taktik noch gar nicht reden. Schauen wir den Tatsachen doch in die Augen. War in diesem Aufgebot der siebzehn RINOs auch nur ein aktiver, praktizierender Katholik? Irgendeiner, der aktuell und aggressiv die katholische Orthodoxie verteidigte? Nein, mein Freund, der einzige, der uns unter diesen verwirrenden Umständen einen könnte wäre ein heidnischer Barbar. Mit flammendem Haar. Und einem katholischen Eheweib. Das ihn dann (und vielleicht tut sie es jetzt schon) wenn sich die Gelegenheit bietet zum Glauben bekehrt. So wie es Clothilde bei ihrem Chlodwig machte.
Bürger, stelle Dir einmal diese Frage: Wer, außer Donald, ist ernsthafter gegen den arianischen Irrsinn unserer Zeit aufgestanden? Wer ist in der Verteidigung Amerikas als Nation, der Amerikaner als Volk, aggressiver vorgegangen? Und dasselbe bei der Christenheit, in der Front der Abtreibungsgegner?
Nein, das nicht, vergleiche, werter Leser, ihn nicht mit einem Heiligen (und weise ihn dann wegen seiner offensichtlichen Schwächen zurück). Vergleiche ihn besser mit dem, was Du ohne ihn bekommen würdest. Denn was wäre das? Ein arianischer Herrscher. Im Arianismus geht es um "Weiterentwicklung", und wir wissen, wohin das führt. Schaue einer nur auf unseren letzten (neuen) Transgender-Kongressabgeordneten. Und mit jedem aus der Schar der Demokraten. Und - man muß die Wahrheit beim Namen nennen - bei dieser ganzen Höllenbrut von RINOs.
Chlodwig mag gegen seine römischen Generalskollegen gekämpft haben, aber nicht, weil sie Römer waren. Er hat gegen sie gekämpft, weil sie Arianer waren. Arrogante, imperiale Arianer. Männer, die von sich behaupteten, sie wären römisch, die aber nicht den Funken von Verpflichtung dem ursprünglichen Konzept der römischen Republik gegenüber fühlten, ehe sie das Geschlecht wechselte und sich zum Imperium wandelte. Wirkliche Männer fallen nie in diese "Entwicklungs- und Veränderungs"-Falle. Sie wissen, wer sie sind. Sie wissen, wer Gott ist. Und sie verwechseln diese beiden nicht.
Bedeutet das irgendetwas für Sie? Wissen Sie, worum es da wirklich geht? Glauben Sie, daß Gott und Caesar Freunde sind?
Nein, mein Freund. Chlodwigs Kampf drehte sich in allem darum, sich von einem Imperium zu befreien, das den Menschen auf die gleiche Stufe stellte wie Gott. Drehte sich darum, wieder einen Staat zu etablieren, in dem die Menschen ihre Treue zum wahren Gott über den König stellten. Drehte sich darum einen Anführer zu haben, der mit diesem Ideal übereinstimmte. Und das war das original römische Ideal.
Das ist der Grund, warum so viele der Armeen, die Chlodwig schlug, freiwillig in seine Armee eintraten, um sich dort dann für die nächste Schlacht gegen den nächsten arianischen General vorzubereiten. Letztendlich könnte man sogar sagen, daß Karl der Große auf den Schultern von Chlodwig stand. Jedenfalls wäre es klug von uns, diese Tatsache zu verstehen und so richtig einmal durchzuventilieren.
Fast niemand im Herzland Amerikas versteht, daß vor uns eine Kreuzung liegt. Alle glauben, daß es nur um ein Kopf-an-Kopf-Spiel im Politzirkus geht. Sie können sich nicht einmal vorstellen, daß da noch zwei (oder mehr) andere Fahrzeuge mit exakt denselben Absichten auf dieselbe Kreuzung zurasen, die aber im 90-Grad-Winkel darauf zufahren.
Amerikanische Nationalisten haben die letzten hundert Jahre (und länger) damit verbracht, das Imperiale Soma (siehe: Aldous Huxley, "Brave New World"; Anm.) zu sich zu nehmen, das da behauptet, daß Arianismus unsere wahre Religion ist. Man buchstabiert ihn nur wie "Amerikanismus". Und es steht auch direkt vor Ihnen: Arianismus. Genauso wie in Amerikanischer Exzeptionalismus. Oder, wie wir es heute sowieso schon nennen: Demokratie. Unsere wahre Religion des Neo-Konservativismus.
Dieses selbe politische System besteht sogar darauf, daß unsere originale Religion (die protestantische Christenheit) dieser alles übertrumpfenden Wahrheit untergeordnet ist, daß alles Heil von der Politik kommt. Und zwar von der Partei. Und von welcher Partei? Suchen Sie sich eine aus, sie sind alle gleich. Sie müssen nur hier unterschreiben, und das dann allen erzählen.
Unser Glaube ist schlicht und ergreifend von der Erastianistischen Richtung eines falschen Patriotismus in die Irre geführt. In dieser Version des "Patriotismus" wird die Nation über Gott gestellt. Während wir nach außen hin stolz erzählen, daß wir "eine Nation unter Gott" sind. Ist Ihnen jemals aufgefallen, daß der einzige Ort, wo es Gott gestattet ist, im Imperium aufzutreten, die Dollar-Note ist? Was uns so nebenbei einiges darüber erzählt, wen oder was wir wirklich anbeten, ob wir das begreifen oder nicht.
Und während wir klammheimlich darauf vergessen, daß unsere Nation als Republik verfaßt ist, und NICHT als Demokratie. Demokratie (also diese Form des Arianismus, wo alle Menschen Gott sind, oder dieser werden können) ist nämlich die Straße in den Ruin, wie schon der olle Aristoteles gesagt hat. Sie führt direkt zur Tyrannei.
Wenn wir auf dieser abschüssigen Straße bleiben, ist Tyrannei also unser letzter Zwischenstop. Denn es könnte sein, daß wir sobald wir dort ankommen, einen Zwischenstop erfahren. Ein kluger Mann würde das sogar in seine Berechnungen einplanen.
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Dienstag, 14. April 2020
Die Lehren aus Chlodwig und seiner Armee gegen den Arianismus (1)
Gastbeitrag von Ianto Watt
Sonntag, 17. März 2019
Das trojanische Pferd namens Marshallplan (Epilog)
Dieses wurde durch den kapitalistischen Umbau der Wirtschaft (plötzlich gab es sogar in Bayern Großunternehmen - sie waren am meisten für einen "Staat Deutschland" gewesen - und ihr Pendant, die Proletarier) rasch groß und stark. Die Entwicklung, die im Spätmittelalter grundgelegt worden war, wurde nun vollendet. Mit denselben sozialen Verwerfungen wie damals. Als nämlich der liberalistische Kapitalismus in der Form entstand, wie wir ihn heute kennen: Als staatsgestützter Wucher. Sofort war deshalb auch der Feind definiert. Es war die katholische Kirche.
Aber daraus erwächst notwendig der Anspruch auf Weltbedeutung, daraus wächst die Dringlichkeit der Rüstung, daraus wächst Konflikt mit bestehenden Weltmächten.**
**England und USA, aber auch die Franzosen. Die hatten sowieso auf Rache gedrungen und (geschürte wie echte) Angst vor der deutschen Stärke, und Rußland - das zunehmend von Frankreich finanziert und angestachelt wurde - wollte auch endlich etwas gelten, es hatte sich ja erst kürzlich blutige Nasen gegen Japan geholt. Das ebenfalls wie Deutschland aufgeholt hatte, sich kapitalistisch machte, und nun im Osten groß werden wollte. Alles das - und schon haben wir die Zutaten für den Ersten sowie den Zweiten Weltkrieg. Schon gar wenn man nun noch die Lunten - konkrete überstaatliche, nichtstaatliche Interessen und Interessensgruppen, entfesselte Avantgarden und Eliten, die alles Bestehende nur noch zerstören wollen ... - berücksichtigt, die die Reaktionsfreudigkeit dieser Zutaten soweit zu jenem kritischen Zustand bringt, in dem sie fast wie von selbst reagieren und explodieren. Aber noch mehr: Angesichts einer Politik, die völlig neue Formen annimmt, und von Personen gekennzeichnet ist, wo sich einerseits wenigstens restanständige, traditionelle Führungskräfte, die noch Verantwortungsbewußtsein auch einem Absoluten gegenüber haben, die tatsächlich noch als christlich bezeichnet werden können, Personen gegenüberstehen, die völlig skrupellos eigene Ziele verfolgen und ohne Bedenken lügen und täuschen.
Samstag, 16. März 2019
Das trojanische Pferd namens Marshallplan (3)
Damit wurden die gewachsenen Gesellschaftsstrukturen zertrümmert, die (wie immer und überall) auf Hierarchie und Autorität beruhten, und klammheimlich neue Autoritäten (die das zu sein kaschierten) installiert. Politik wurde zum "social engineering", zur gezielten Veränderung psycho-sozialer Strukturen und Ordnungen. Zwar verschwanden die äußeren Trümmer, aber das Land wurde innerlich in Schutt und Asche gelegt. Sodaß es gegen die wirksamste Waffe der USA, die sexuelle Revolution, keine Abwehrkraft mehr hatte.
Hinfort war es nicht mehr der Mensch und seine natürliche Lebensweise, die ohne Verwurzelung nicht möglich ist, die Identität bestimmte, sondern die universalistische Idee eines "Amerika". Dessen Geist - mit seinen Brechstangen "Demokratismus", "Konsumismus" und "(Pseudo-)Freiheit", aber nicht zu vergessen: Dem "Anti-", also "Anti-Kommunismus", "Anti-Terrorismus", als notwendiger Klebstoff - Amerika über die ganze Welt verbreitete und ihm überall dieselben Früchte vom Baum fallen ließ: Die Wehrlosigkeit weil Aufgelöstheit der genuinen Völker und Staaten. Das macht deutlich, warum das Großkapital daran so interessiert ist. Denn ihm werden diese Völker zu "Märkten", in die man jederzeit einbrechen kann. Die Gegenwehr, die man heute feststellt, beruht auf der Tatsache, daß andere Länder allmählich davon zu profitieren begannen, und nun dieselben Methoden gegen die USA anwenden. Darin gründet Trumps "America first", seine Wirtschaftskriege - in dieser Gegenwehr. Trump weiß nur zu gut, wie wirksam diese Waffe ist.
Darüber hinaus müssen sie bis ins dritte Familienglied enteignet werden, um wenigstens einen Bruchteil der Schäden auszugleichen, die sie bereits - voll beabsichtigt, denn das ist der wahre Grund, Psychologe zu werden - angerichtet haben. Es gebe Ausnahmen? Nein. Hier gilt einmal das Stellvertretungsgesetz. Ferner aber, wer den Unsinn studiert, der an Universitäten gelehrt wird, wer dort nicht eine Revolution anzettelt (oder wenigstens das Studium abbricht), ist an allen Folgen mitschuldig, weil er die Zerstörung genau damit unterstützt.
*E. Michael Jones weist immer wieder darauf hin, daß die Idee "Weißer" als Selbstbestimmung nur ein Notgriff angesichts einer nicht mehr vorhandenen originalen Identität ist. Aus allen sozialen Geflechten entflochten, greift der Mensch hilflos um sich, und findet nur noch dieses Unterscheidungs- und somit Selbstidentifikations-Merkmal - Weiß. Anders als die Schwarzen, Gelben, Mestizen ... Aber "weiß" ist inhaltsleer. Es gibt keine "weiße" Identität.
Diese Unterscheidung entstand als Folge des Sezessionskrieges in den US-Südstaaten, als die Nationalitäten und Regionalkulturen zerschlagen - traumatisiert (der Feldzug des Nordens ging ja bekanntlich immer mehr in eine völlige Vernichtung der Kultur und Lebensgrundlagen des Südens über) - waren, und man verzweifelt nach einem Abgrenzungs-, also Identitätsmerkmal suchte. Denn ohne Identität kann niemand leben. Aber das Eigene (erinnert das nicht an Deutschland nach 1945?) war quasi verboten und "schlecht". In dieser Situation bot sich die Idee "Weiß" aus dem Norden (sic!) an. Denn dort, im protestantisiert-judaisierten, wurzellosen Niemandsland, war diese Abgrenzung zuvor schon existent. Denn man könnte diese beiden Religionen/Konfessionen als Ergebnis von Entwurzelung bezeichnen.
**Diesen Fall der Vernichtung eines großartigen mittelständischen Bremer Unternehmens - Borgward war damals drittgrößter Automobilhersteller Deutschlands - versucht ein 2018 fertiggestellter deutscher Film aufzuarbeiten. Der VdZ hat ihn schon gesehen. Zwar läßt er manchen Wunsch offen, aber er ist dennoch sehenswert.
